DE19919284A1 - Befestigungsteil für eine Stoßhalterung - Google Patents
Befestigungsteil für eine StoßhalterungInfo
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Abstract
Ein Federelement für eine Stoßhalterung ist so angepaßt, daß bei der Befestigung eines Rohrs eines Distanzstücks und einer Hülse in einer Stoßhalterung niedrige Einsetzungskräfte und hohe Trennungskräfte entstehen.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Federelement für eine gegen Stoß iso
lierende Halterung (die im folgenden mit "Stoßhalterung" bezeichnet wird), welche
bei der Befestigung von Teilen einer schweren Struktur, z. B. einer Karosserie eines
Fahrzeugs, an einer Abstützung, z. B. dem Rahmen des Fahrzeugs, sowie zum Absor
bieren von Schwingungen oder Stößen zwischen den zwei Strukturen Verwendung
findet.
Eine Stoßhalterung, welche bisher in der Automobilindustrie zur Befestigung und Ab
stützung der Karosserie oder Kabine eines Fahrzeugs an seinem Rahmen verwendet
wurde, weist zwei zueinander passende Ringe aus elastischem, flexiblem Werkstoff
auf, zwischen denen ein Karosserie-Halterungsteil, zum Beispiel eine Lasche, die von
dem Fahrzeug vorspringt, in Eingriff genommen und von einer Haspel aus zwei Tei
len, die auf dem Fahrzeugrahmen sitzt und an ihm durch ein Befestigungselement mit
Gewinde fixiert ist, geklemmt wird. Die Teile der Haspel weisen Flansche auf, welche
gegen die einander gegenüberliegenden Seiten der zueinander passenden Ringe anlie
gen und so miteinander verschraubt sind, daß durch Drehung des einen Haspelteils
relativ zu dem anderen die elastischen Ringe und das Karosserie-Halterungsteil zwi
schen ihnen fest zwischen den Flanschen eingeklemmt werden. Eines der Haspelteile
ist ein rohrförmiges Distanzstück mit einem ringförmigen Flansch, der mit einem tief
gezogenen Rohr integral ausgeführt ist, welches wiederum innenseitig ein Linksge
winde aufweist. Das andere Haspelteil ist hülsenförmig mit einem ringförmigen
Flansch, der integral mit einem tiefgezogenen Rohr ist, welches wiederum auf seiner
Außenseite ein Linksgewinde aufweist, so daß es in das Schraubengewinde des rohr
förmigen Distanzstücks hineinpaßt und dieses in Eingriff nimmt. Eine Drehmutter ist
an der Außenfläche des Flansches der Hülse festgeschweißt.
Die zueinander passenden elastischen Ringe nach dem Stand der Technik sind mit ei
nem länglichen Vorsprung versehen sowie mit einem länglichen Hohlraum, so daß sie
nur zueinander passen, wenn der Vorsprung und der Hohlraum passend zueinander
ausgerichtet sind.
Diese bekannte Stoßhalterung wird montiert, indem das Rohr des Distanzstücks durch
die Mitte von einem der zueinander passenden elastischen Ringe und durch eine Öff
nung in dem Karosserie-Halterungsteil eingesetzt wird. Der zweite dazu passende
elastische Ring wird dann über das Ende des Rohrs des Distanzstücks gepaßt. Das
Ende des Rohrs der Hülse wird in dem Ende des Rohrs des Distanzstücks plaziert, und
die Hülse wird gedreht und so in das Rohr des Distanzstücks geschraubt, um damit
auch die elastischen Ringe auf dem Karosserie-Halterungsteil fest zusammenzuklem
men. Dann wird die Haspel-Baugruppe und das Karosserieteil an ihre Stelle am Fahr
zeugrahmen gebracht, und das mit Gewinde versehene Befestigungselement wird
durch eine Öffnung in dem Rahmen, durch die Rohre und die montierten Haspelteile
gepaßt, um schließlich in die Mutter geschraubt zu werden, die auf der Hülse aufge
schweißt ist, bis die gesamte Baugruppe sicher am Rahmen befestigt ist.
Es hat sich herausgestellt, daß mehrere praktische Nachteile eine wirkungsvolle Be
festigung mittels der Baugruppe nach dem Stand der Technik verhinderten.
Während der Montage der Haspelteile am Fließband ist es möglich, daß sich das
Linksgewinde verkantet und verformt, was denn auch tatsächlich passiert, so daß die
Montage nicht richtig zusammenklemmen kann. Ein zusätzlicher Nachteil der be
kannten Baugruppe wird deutlich, wenn das mit Gewinde versehene Befestigungsele
ment und die aufgeschweißte Mutter verkantet verschraubt werden, weil dann ein
Drehmoment, das an dem Befestigungselement bei dem Versuch, das mit Gewinde
versehene Befestigungselement wieder abzuschrauben, statt dessen bewirkt, daß die
mit Linksgewinde versehene Hülse von dem Distanzstück abgeschraubt wird, was die
gesamte Baugruppe festsetzt, so daß die Einheit abgeschnitten werden muß. Das Fest
setzen und Verkanten kann das Fließband verlangsamen oder stoppen, was die Her
stellungskosten ansteigen läßt.
Auf die Probleme, die mit dieser bekannten Stoßhalterung verbunden sind, richten
sich das US-Patent, Nr. 4 720 075 vom 19. Januar 1988, und das US-Patent, Nr. 4 783 039
vom 8. November 1988, sowie das US-Patent Nr. 4 921 203 vom 1. Mai 1990
(deren Offenbarung hiermit durch Bezugnahme aufgenommen ist).
Diese Patente offenbaren eine teleskopische Haspel aus zwei Teilen mit einem
Distanzstück und einer Hülse. Zwei zueinander passende flexible Ringe sind jeweils
auf dem Distanzstück und der Hülse angebracht, und das Sockelteil eines Fahr
zeugrahmens ist zwischen diesen Ringen angeordnet. Eine Trägerschraube nimmt die
Hülse in Eingriff und gestattet es, gleichzeitig ein Karosserie-Halterungsteil zu be
festigen und das Sockelteil zu klemmen. Die Hülse und das Distanzstück haben Mit
tel, die sich gegenseitig in Eingriff nehmen, um die Drehung der beiden gegeneinan
der zu begrenzen. Vorzugsweise ist das Rohr des Distanzstücks an seinem axialen
Ende, das dem Flansch des Distanzstücks gegenüberliegt, als Polygon ausgebildet,
wenn man es in Querschnitt betrachtet. Das Rohr der Hülse ist an der Schulter des
Rohrs im Bereich des Flansches der Hülse in Gestalt eines komplementären Polygons
ausgebildet, so daß die Polygon-Gestalt an der Hülse sich in der Polygon-Gestalt am
Distanzstück aufnehmen läßt, was eine Drehung der zwei Teile gegeneinander verhin
dert. Die zweiteilige Haspel umfaßt außerdem Mittel auf der Innenseite des Bauteils
des Distanzstücks, mit dem sich ein Endbereich des Hülsenteils in Eingriff nehmen
läßt, um einer Trennung des Distanzstücks und des Hülsenteils entgegenzuwirken,
wenn das Rohr der Hülse in dem Rohr des Distanzstücks aufgenommen ist. Die Mittel
zum in Eingriff Nehmen, die im US-Patent Nr. 4 720 075 und 4 783 039 offenbart
sind, weisen eine Anzahl von einwärts gerichteten Vorsprüngen auf, was als Unterleg
scheibe mit sechs Zähnen offenbart ist, die auf der Innenseite des Rohrs des Distanz
stücks angeordnet sind, so daß die Zähne ein erweitertes Ende des Rohrs der Hülse in
Eingriff nehmen. Das US-Patent, Nr. 4 921 203, beschreibt ein Mittel zum in Eingriff
Nehmen, welches längere Laschen zur Ausrichtung und kürzere Laschen zum Fest
halten offenbart, die einander abwechseln.
Eine weitere bekannte Stoßhalterung, die im US-Patent, Nr. 3 218 101 vom 16. No
vember 1965, offenbart ist, verwendete eine Hülse und ein Distanzstück ohne Mittel,
die eine Drehung zueinander vermeiden, wobei die Hülse in dem Distanzstück durch
eine Manschette gehalten werden kann, welche zwischen den äußeren Wänden der
Hülse und den inneren Wänden des Distanzstücks angeordnet ist. Die Manschette ist
durch Reibung an den äußeren Wänden der Hülse angebracht und hat Sperrzungen,
welche auf die inneren Wände des Distanzstücks stoßen und so einer Trennung entge
genwirken. Diese Herangehensweise liefert keine genügend große Kraft, um einer
Trennung der Hülse und des Distanzstücks so entgegenzuwirken, wie es von den
meisten Automobilherstellern in gegenwärtigen Spezifikationen gefordert ist.
Mit Rücksicht auf das Beschriebene bevorzugen die meisten Automobilhersteller
Stoßhalterungen unter Verwendung der teleskopischen, ineinander gepaßten Hülsen
und Distanzstücke (wie oben in Verbindung mit den US-Patienten, Nr. 3 218 101,
4 720 075 und 4 738 039 beschrieben) anstelle einer geschraubten Vorrichtung, wie sie
in dieser Anmeldung beschrieben ist. Diese Hersteller spezifizieren typischerweise,
daß Stoßhalterungen, die an sie geliefert werden, eine minimale Einsetzungskraft und
eine höhere Trennungskraft aufzuweisen haben. Mit anderen Worten sollte die Hülse
in der Lage sein, mit geringer Einsetzungskraft in das Distanzstück eingesetzt werden
zu können (um Verletzungen der Arbeiter am Fließband durch wiederholte Bewegung
zu minimieren), aber eine signifikant höhere Trennungskraft aufweisen (um sicherzu
stellen, daß die Hülse und das Distanzstück miteinander montiert bleiben, wenn sie
einmal ineinander gepaßt sind, und zwar mit den Ringen und dem Karosserieteil da
zwischen, um die Komponenten zusammen zu halten, bis die Karosserie des Fahrzeu
ges unter Verwendung der Trägerschraube am Rahmen befestigt ist). Eine typische
Anforderung bezüglich dieser Einsetzungskraft ist 40 lbs, und eine typische Anforde
rung in bezug auf die Trennungskraft ist 360 lbs.
Wie oben bemerkt, erfüllt die Vorrichtung, die im US-Patent, Nr. 3 218 101, offenbart
ist, diese Anforderungen nicht, denn entsprechend ihrer Gestalt ist die Trennungskraft
zwar höher, aber nicht signifikant höher als die Einsetzungskraft.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung, die in der Industrie verwendet werden, um den
Anforderungen bezüglich der Einsetzungs- und Trennungskraft zu entsprechen, finden
sich in ineinander passender Hülse und Distanzstück ohne Mittel, die die Drehung der
Hülse relativ zum Distanzstück verhindern. In derartigen Vorrichtungen kann die
Hülse ein gerades Rohr und einen Flansch aufweisen, und das Distanzstück kann eine
nach innen gerichtete Lippe haben. Nachdem die Hülse und das Distanzstück zusam
mengesetzt sind, wird ein spezielles Werkzeug verwendet, um das Rohr der Hülse zu
verformen und so ein Ende mit einem Knauf zu bilden, der größer ist als der Durch
messer des Raums innerhalb der Lippe des Distanzstücks, die sich einwärts erstreckt,
so daß der Trennung der Hülse und des Distanzstücks entgegen gewirkt wird. Diese
Vorgehensweise erfordert verhältnismäßig viel Zeit und ist kompliziert.
Die vorliegende Erfindung richtet sich deshalb auf ein verbessertes Befestigungsteil
zur Befestigung eines Distanzstücks und einer Hülse miteinander in einer Stoßhalte
rung, welche in Stoßhalterungen verwendet werden kann, bei denen die Hülse und das
Distanzstück optional ein Merkmal aufweisen, daß eine Verdrehung verhindert.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Federelement zu liefern, daß in
einer Stoßhalterung verwendbar ist, die einem Typ entspricht, bei dem ein Distanz
stück und eine teleskopische Hülse Verwendung finden, um flexible Ringe elastisch
zusammenzuklemmen, zwischen denen ein Sockelteil eines Fahrzeugrahmens ange
ordnet ist, wobei je eine einzelne Befestigungsvorrichtung die zwei Funktionen erfüllt,
die Teile der Stoßhalterung zusammenzuziehen und die Stoßhalterungsbaugruppe und
den Fahrzeugrahmen an einem Karosserie-Montageteil zu befestigen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein Federelement zu liefern, welches so
angebracht ist, daß es eine niedrige Einsetzungskraft der Hülse in das Distanzstück,
aber eine höhere Trennungskraft bewirkt, um die Hülse von dem Distanzstück abzu
nehmen.
Entsprechend der Erfindung weist ein Befestigungsteil für eine Stoßhalterung einen
Ring auf, von dessen unterem Ende sich erste Laschen radial nach innen erstrecken
und von dem sich zweite Laschen, welche kürzer sind als die ersten Laschen, von
demselben Ende des Rings radial einwärts erstrecken. Die ersten und zweiten Laschen
wechseln einander ab. Besonders bevorzugt erstrecken sich die Laschen zur Ausrich
tung und die Laschen zum Halten unter im wesentlichen demselben Winkel radial
nach innen, und es sind sowohl sechs Laschen zum Ausrichten als auch sechs Laschen
zum Halten.
Weitere Ziele, Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung, zusätzlich zu den
oben genannten, werden in der folgenden detaillierten Beschreibung im Zusammen
hang mit den beigefügten Zeichnungen dargelegt und verständlich.
Fig. 1 ist eine Draufsicht für auf eine Ausführungsform des Befestigungsteils nach
der Erfindung.
Fig. 2 ist eine geschnittene Seitenansicht des Befestigungsteils nach Fig. 1.
Fig. 3 ist eine geschnittene Seitenansicht eines Distanzstücks und einer Hülse einer
Stoßhalterung die miteinander montiert in einer Ausführungsform des Befesti
gungsteils nach der Erfindung enthalten sind.
Fig. 4 ist eine geschnittene Seitenansicht eines Distanzstücks und einer Hülse einer
Stoßhalterung, die miteinander montiert in einer Ausführungsform der Erfin
dung enthalten sind, welche eine verbesserte Demontage ermöglicht.
Fig. 5 ist eine detaillierte Ansicht des Rohrs der Hülse in der Ausführungsform nach
Fig. 4.
Wie in Fig. 3 bis 5 dargestellt, ist eine Baugruppe, die gegen Stoß isoliert, allgemein
mit 10 bezeichnet und weist eine Haspel auf, die allgemein mit 8 bezeichnet ist, die
wiederum ein Distanzstück, das allgemein als 12 bezeichnet ist, eine Hülse, die allge
mein mit 14 bezeichnet ist, einen ersten elastisch flexiblen Anpassungsring, der all
gemein mit 16 bezeichnet ist, und einen zweiten elastisch flexiblen Anpassungsring,
der allgemein mit 18 bezeichnet ist, umfaßt. Ein Befestigungselement mit Gewinde,
z. B. eine Trägerschraube (nicht dargestellt) läßt sich verwenden, um das Distanzstück
12 und die Hülse 14 aneinander anzubringen und ein Karosserieteil zwischen den An
passungsringen einzuklemmen, indem es in das obere Ende des Distanzstücks 12 ein
gesetzt und zusammengeschraubt wird, und zwar mit Gewinden an den inneren Wän
den des Rohrs 38 der Hülse und/oder einer Gewindemutter, die an der äußeren Fläche
des Flansches 36 der Hülse festgeschweißt ist. Das Distanzstück 12, das in Fig. 1 und
2 dargestellt ist, umfaßt einen ringförmigen Flansch 22, der integral mit einem Rohr
24 ist, welches sich rechtwinklig von dem Flansch 22 erstreckt. Das Rohr 24 des
Distanzstücks kann im Querschnitt kreisförmig sein, oder es kann einen Abschnitt sei
nes axialen Endes, der dem Flansch 22 des Distanzstücks gegenüberliegt, zu einem
Polygon geformt aufweisen.
Die Hülse 14 ist teleskopisch in das Distanzstück 12 einsetzbar. Die Hülse umfaßt ei
nen ringförmigen Flansch 36 der Hülse, der integral mit einem Rohr 38 der Hülse
ausgebildet ist. Das Rohr 38 der Hülse kann im Querschnitt kreisförmig sein oder es
kann einen Schulterabschnitt der Hülse aufweisen, der kongruent ist mit der Gestalt
des Rohrs des Distanzstückes. Das Rohr 38 der Hülse ist an seinem freien Ende mit
einem Flansch 39 ausgestattet, der sich nach außen erstreckt.
Ein Befestigungsteil 100 weist einen Ring 102 auf mit ersten Laschen 104, die sich
von seinem ersten Ende 106 radial nach innen erstrecken. Das erste Ende 106 ist
äußerst nahe zu dem Ende 26 des Rohrs 24 des Distanzstücks angeordnet, während
das zweite Ende 107 von dem Ende 26 des Rohrs 24 des Distanzstücks weiter weg
liegt. Zweite Laschen 108, welche kürzer sind und breiter (und daher steifer und
weniger flexibel) als die ersten Laschen 104, erstrecken sich von demselben Ende 106
des Rings 102 radial nach innen. Vorzugsweise sind die zweiten Laschen 108 im
wesentlichen trapezförmig und verjüngen sich in ihrer Breite von ihrem Sockel aus,
der mit dem Ring 102 verbunden ist, zu ihrem Spitzen 109. Vorzugsweise sind die
ersten Laschen 104 im wesentlichen rechtwinklig. Vorteilhafterweise wechseln sich
die ersten Laschen 104 mit den zweiten Laschen 108 ab. Die ersten Laschen 104 und
die zweiten Laschen 108 erstrecken sich unter im wesentlichen demselben Winkel A
relativ zur Wand 112 des Rings 102 radial nach innen, oder die ersten Laschen 104
können mit einem kleineren Winkel A als dem Winkel zwischen den zweiten Laschen
108 und der Wand 112 relativ zur Wand 112 angeordnet sein. Vorzugsweise sind es
sechs Laschen 104 zur Halterung und sechs Laschen 108 zur Ausrichtung.
Weil die zweiten Laschen 108 kürzer sind als die ersten Laschen 104, bilden die
Spitzen 109 der zweiten Laschen 108, wenn man sie zusammen betrachtet, eine im
wesentlichen kreisförmige Figur, die einen Durchmesser hat, der größer ist als der
Durchmesser der im wesentlichen kreisförmigen Figur, die von den Spitzen 110 die
ersten Laschen 104 gebildet wird.
Das Rohr 38 der Hülse hat eine axiale Länge, die so dimensioniert ist, daß dann, wenn
die Hülse 14 in das Distanzstück 12 eingesetzt ist, der Flansch 39 des Rohrs der Hülse
sich über die Spitzen 110 der Laschen des Federelements 100 erstreckt. Der Durch
messer der kreisförmigen Figur, die von den Spitzen 109 der zweiten Laschen 108 ge
bildet wird, ist etwas kleiner als der Durchmesser des Flansches 39 des Rohrs der
Hülse. Der Durchmesser der kreisförmigen Figur, die von den Spitzen 110 die ersten
Laschen 104 gebildet wird, ist kleiner als der Durchmesser des Flansches 39 des
Rohrs der Hülse. Demzufolge kann der Flansch 39 des Rohrs der Hülse durch die
Laschen 104, 108 hindurch gehen, wird aber an seinem Ort gehalten, sobald er durch
die Laschen 104, 108 hindurch gedrückt ist.
Wenn das Rohr 38 der Hülse in das Rohr 24 des Distanzstücks eingesetzt ist, wird der
Flansch 39 des Rohrs der Hülse von dem Befestigungsteil 100 in Eingriff genommen.
Die Laschen 104 und 108 des Befestigungsteils können zum Beispiel von den Wänden
des Rings 102 unter einem Winkel von ungefähr 30 bis 40° weggebogen werden und
es so dem Flansch 39 des Rohrs der Hülse ermöglichen, sich leicht in das Befesti
gungsteil 100 drücken zu lassen. Das Befestigungsteil 100 ist aus einem flexiblen
Werkstoff hergestellt, z. B. aus Federstahl oder Kunststoff, so daß die Laschen 104,
108 sich in Richtung der Wände des Rings 102 biegen, wenn der Flansch 39 des
Rohrs der Hülse durch den Kreis hindurch geht, der von den Spitzen 109 und 110 der
Laschen 104 und 108 beschrieben wird, und werden dann aber in ihre ursprüngliche
Schräglage zurückkehren, nachdem der Flansch 39 des Rohrs der Hülse hindurchge
gangen ist. Wenn die Hülse 14 einmal eingesetzt ist, ist er dagegen gesichert, mit dem
Distanzstück 12 zufällig außer Eingriff zu geraten, und zwar durch den Eingriff der
Laschen 104, 108 am Flansch 39 des Rohrs der Hülse, wobei eine geeignete Schrau
ben- und Mutterkombination verwendet werden kann, um eine dauerhafte Befestigung
der Stoßhalterung 10 zu liefern.
Die vorliegende Erfindung bewirkt eine den Forderungen entsprechende geringere
Einsetzungskraft bei der Montage der Hülse 14 in das Distanzstück 12, um diese Teile
zusammen zu halten, bis sie mittels der Trägerschraube fest aneinander befestigt sind.
Eine geringe Einsetzungskraft wird gewährleistet, indem die zweiten Laschen 108
kürzer dimensioniert werden als die ersten Laschen 104 und/oder indem die zweiten
Laschen 108 bezüglich der Ringwand 112 einem anderen Winkel einnehmen als die
ersten Laschen 104, so daß die zweiten Laschen 108 gegen die Einsetzung des Rohrs
38 der Hülse gleichzeitig mit den ersten Laschen 104 nicht einen signifikanten Wider
stand leisten aber auf den Flansch 39 des Rohrs der Hülse gleichzeitig mit den ersten
Laschen 104 einwirken und so eine Trennungskraft bewirken, die höher ist als die
Einsetzungskraft, wenn Versuche unternommen werden, das Rohr 38 der Hülse von
dem Rohr 24 des Distanzstücks abzuziehen.
Ein Test-Befestigungsteil, das in Übereinstimmung mit der obigen Beschreibung her
gestellt wurde, und zwar aus Blech mit einer Dicke von 0,015 inch mit einem Ring-
Durchmesser von ungefähr 0,860 inch und ersten Laschen 104 mit einer Länge von
ungefähr 0,250 inch und einer Breite von ungefähr 0,105 inch und zweiten Laschen
108 mit einer Länge von ungefähr 0,156 inch und einer Breite von ungefähr 0,156 inch,
wobei die Laschen 104, 108 bezüglich der Wand 112 einen Winkel von ungefähr
20° einnahmen, stellte sich heraus, daß das Befestigungsteil zu einer maximalen Ein
setzungskraft von 40 lbs und einer Trennungskraft von ungefähr 360 lbs führte.
Eine Ausführungsform der Erfindung, die ein verbessertes Merkmal in Bezug auf die
Demontage aufweist, ist in fig. 4 und 5 dargestellt. In dieser Ausführungsform ist das
Rohr 38 der Hülse mit einem äußeren Wand-Durchmesser versehen, der an dem obe
ren Ende des Rohrs 38 der Hülse kleiner ist als am unteren Ende des Rohrs 38 der
Hülse. Demzufolge gibt es einen Zwischenraum zwischen der inneren Lippe 28 des
Rohrs 12 des Distanzstücks und dem Abschnitt 42 mit kleinerem Durchmesser am
oberen Ende des Rohrs 38 der Hülse. Wenn genügend Druckkraft auf das Distanz
stück 12 und die Hülse 14 ausgeübt wird (z. B. unter Verwendung einer Klammer),
bewegt sich die Lippe 28 des Rohrs 28 des Distanzstücks abwärts, bis es an der
Schulter 40 des Rohrs der Hülse vorbeikommt, woraufhin die Lippe 28 in den Ab
schnitt 44 mit größerem Durchmesser gezwungen wird, was bewirkt, daß die Lippe 28
sich radial nach außen verformt. Die Laschen 104, 108 des Befestigungsteils 100 wer
den gleichzeitig verformt und/oder zerbrochen (in Abhängigkeit von den Größenver
hältnissen und dem Grad der Härte des Metalls des Befestigungsteils). Dies gestattet
relativ einfache Demontage des Rohrs 14 der Hülse von dem Rohr 12 des Distanz
stücks.
Dementsprechend liefert die vorliegende Erfindung eine signifikante und den Forde
rungen entsprechende Verbesserung eines Befestigungsteils in Stoßhalterungen, in
dem es eine den Forderungen entsprechend niedrige Einsetzungskraft in Kombination
mit einer höheren Trennungskraft zwischen der Hülse 14 und dem Distanzstück 12
liefert.
Claims (20)
1. Baugruppe, zum Befestigen eines Montageteils einer Struktur auf einem Sockel,
einer Art mit:
- - einem starren Distanzstück-Bauteil mit einem Flansch des Distanzstücks und ei nem Rohr des Distanzstücks integral mit dem Flansch des Distanzstücks und von dem Flansch des Distanzstücks vorspringend, so daß es sich durch Öffnungen in flexiblen Körpern hindurch erstreckt, wobei der Sockel zwischen den Körpern an geordnet ist;
- - einem starren Hülsen-Bauteil mit einem Flansch der Hülse und einem Rohr der Hülse integral mit dem Flansch der Hülse und vorspringend von dem Flansch der Hülse, wobei das Rohr der Hülse in dem Rohr des Distanzstücks aufnehmbar und zu diesem axial verschieblich ist, wobei das Rohr der Hülse einen nach außen sich erstreckenden Flansch hat mit einem Durchmesser;
- - gekennzeichnet durch ein Befestigungsteil, das in dem Rohr des Distanzstücks an geordnet und befestigt ist, und zwar im Bereich eines Endes des Rohrs des Distanzstücks, wobei das Befestigungsteil einen Ring hat mit einem ersten Ende, der äußerst nahe ist zu dem Ende des Rohrs des Distanzstücks, sowie ein zweites Ende, das äußerst weit entfernt von dem Ende des Rohrs des Distanzstücks ange ordnet ist, wobei der Ring flexible erste Laschen hat, die sich radial nach innen von dem ersten Ende des Rings in Richtung des Flansches des Distanzstücks er strecken, wobei die Laschen Spitzen haben, die eine im wesentlichen kreisförmige Figur beschreiben mit einem Durchmesser, der kleiner ist als der Durchmesser des sich nach außen erstreckenden Flansches des Rohrs der Hülse, sowie zweite Laschen, die sich radial nach innen von dem ersten Ende des Ringes in Richtung des Flansches des Distanzstücks erstrecken, wobei die zweiten Laschen kürzer sind als die ersten Laschen und die Spitzen der zweiten Laschen eine im wesent lichen kreisförmige Figur beschreiben mit einem Durchmesser, der größer ist oder gleich dem Durchmesser der im wesentlichen kreisförmigen Figur, die von den Spitzen der ersten Laschen gebildet wird, und der kleiner ist als der Durchmesser des sich nach außen erstreckenden Flansches des Rohrs der Hülse.
2. Baugruppe nach Anspruch 1, wobei die ersten Laschen des Befestigungsteils mit
den zweiten Laschen abwechselnd angeordnet sind.
3. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2, wobei die ersten Laschen und die zweiten
Laschen des Befestigungsteils mit im wesentlichen demselben Winkel relativ zu
einer Seitenwand des Rings radial nach innen erstrecken.
4. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2, wobei die zweiten Laschen des Befesti
gungsteils breiter sind als die ersten Laschen.
5. Baugruppe nach Anspruch 3, wobei die zweiten Laschen des Befestigungsteils
breiter sind als die ersten Laschen.
6. Baugruppe nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Befestigungsteil sechs erste
Laschen und sechs zweite Laschen aufweist.
7. Baugruppe nach Anspruch 3, wobei das Befestigungsteil sechs erste Laschen und
sechs zweite Laschen aufweist.
8. Baugruppe nach Anspruch 4, wobei das Befestigungsteil sechs erste Laschen und
sechs zweite Laschen aufweist.
9. Baugruppe nach Anspruch 1, wobei das Befestigungsteil in dem Rohr des Distanz
stücks von einer Lippe des Rohrs des Distanzstücks und einer Begrenzung des
Rohrs des Distanzstücks gehalten ist.
10. Baugruppe nach Anspruch 1, wobei das Rohr der Hülse in einem oberen Abschnitt
einen geringeren äußeren radialen Durchmesser hat und in einem unteren Ab
schnitt einen größeren äußeren radialen Durchmesser hat und wobei das Rohr des
Distanzstücks eine innere Lippe des Rohrs des Distanzstücks an einem Ende des
Rohrs des Distanzstücks aufweist, welche einen Durchmesser hat, der größer ist
als der obere Abschnitt des Rohrs der Hülse und der kleiner ist als der untere Ab
schnitt des Rohrs der Hülse.
11. Baugruppe nach Anspruch 10, wobei die Laschen des Befestigungsteils verform
bar sind oder abbrechen können, wenn das Rohr des Distanzstücks und das Be
festigungsteil teleskopisch soweit mit dem Rohr der Hülse zusammengebracht
werden, bis das Befestigungsteil den unteren Bereich des Rohrs der Hülse umgibt.
12. Baugruppe nach Anspruch 10, wobei das Rohr des Distanzstücks verformbar ist,
wenn das Rohr des Distanzstücks mit dem Rohr der Hülse teleskopisch soweit zu
sammengebracht wird, bis die Lippe des Rohrs des Distanzstücks den unteren Ab
schnitt des Rohrs der Hülse umgibt.
13. Baugruppe nach Anspruch 10, wobei die Laschen des Befestigungsteils verform
bar sind oder abbrechen können und wobei die Lippe des Rohrs des Distanzstücks
verformbar ist; und wobei das Rohr der Hülse und das Rohr des Distanzstücks
teleskopisch soweit zusammengebracht werden können, daß eine oder mehrere der
Lippen des Rohrs des Distanzstücks und das Befestigungsteil auf den unteren Teil
des Rohrs der Hülse gebracht werden.
14. Baugruppe, zum Befestigen eines Montageteils einer Struktur auf einem Sockel,
einer Art mit:
- - einem starren Distanzstück-Bauteil mit einem Flansch des Distanzstücks und einem Rohr des Distanzstücks integral mit dem Flansch des Distanzstücks und von dem Flansch des
- - Distanzstücks vorspringend, so daß es sich durch Öffnungen in flexiblen Körpern hindurch erstreckt, wobei der Sockel zwischen den Körpern angeordnet ist;
- - einem starren Hülsen-Bauteil mit einem Flansch der Hülse und einem Rohr der Hülse integral mit dem Flansch der Hülse und vorspringend von dem Flansch der Hülse, wobei das Rohr der Hülse in dem Rohr des Distanzstücks aufnehmbar und zu diesem axial verschieblich ist, wobei das Rohr der Hülse einen nach außen sich erstreckenden Flansch hat mit einem Durchmesser;
- - gekennzeichnet durch ein Befestigungsteil, das in dem Rohr des Distanzstücks an geordnet und befestigt ist, und zwar im Bereich eines Endes des Rohrs des Distanzstücks, wobei das Befestigungsteil einen Ring hat mit einem ersten Ende, der äußerst nahe ist zu dem Ende des Rohrs des Distanzstücks, sowie ein zweites Ende, das äußerst weit entfernt von dem Ende des Rohrs des Distanzstücks ange ordnet ist, wobei der Ring flexible erste Laschen hat, die sich radial nach innen von dem ersten Ende des Rings in Richtung des Flansches des Distanzstücks erstrecken, wobei die Laschen Spitzen haben, die eine im wesentlichen kreisför mige Figur beschreiben mit einem Durchmesser, der kleiner ist als der Durchmes ser des sich nach außen erstreckenden Flansches des Rohrs der Hülse, sowie zweite Laschen, die sich radial nach innen von dem ersten Ende des Ringes in Richtung des Flansches des Distanzstücks erstrecken, wobei die zweiten Laschen kürzer sind als die ersten Laschen und die Spitzen der zweiten Laschen eine im wesentlichen kreisförmige Figur beschreiben mit einem Durchmesser, der größer ist oder gleich dem Durchmesser der im wesentlichen kreisförmigen Figur, die von den Spitzen der ersten Laschen gebildet wird, und der kleiner ist als der Durch messer des sich nach außen erstreckenden Flansches des Rohrs der Hülse; wobei die ersten Laschen des Befestigungsteils mit den zweiten Laschen abwechselnd angeordnet sind, wobei die ersten Laschen und die zweiten Laschen des Befesti gungsteils mit im wesentlichen demselben Winkel relativ zu einer Seitenwand des Rings radial nach innen erstrecken.
15. Baugruppe nach Anspruch 14, wobei das Befestigungsteil sechs erste Laschen und
sechs zweite Laschen aufweist.
16. Baugruppe nach Anspruch 14, wobei das Befestigungsteil in dem Rohr des
Distanzstücks von einer Lippe des Rohrs des Distanzstücks und einer Begrenzung
des Rohrs des Distanzstücks gehalten ist.
17. Baugruppe nach Anspruch 14, wobei das Rohr der Hülse in einem oberen Ab
schnitt einen geringeren äußeren radialen Durchmesser hat und in einem unteren
Abschnitt einen größeren äußeren radialen Durchmesser hat und wobei das Rohr
des Distanzstücks eine innere Lippe des Rohrs des Distanzstücks an einem Ende
des Rohrs des Distanzstücks aufweist, welche einen Durchmesser hat, der größer
ist als der obere Abschnitt des Rohrs der Hülse und der kleiner ist als der untere
Abschnitt des Rohrs der Hülse.
18. Baugruppe nach Anspruch 17, wobei die Laschen des Befestigungsteils verform
bar sind oder abbrechen können, wenn das Rohr des Distanzstücks und das Be
festigungsteil teleskopisch soweit mit dem Rohr der Hülse zusammengebracht
werden, bis das Befestigungsteil den unteren Bereich des Rohrs der Hülse umgibt.
19. Baugruppe nach Anspruch 17, wobei das Rohr des Distanzstücks verformbar ist,
wenn das Rohr des Distanzstücks mit dem Rohr der Hülse teleskopisch soweit zu
sammengebracht wird, bis die Lippe des Rohrs des Distanzstücks den unteren Ab
schnitt des Rohrs der Hülse umgibt.
20. Baugruppe nach Anspruch 17, wobei die Laschen des Befestigungsteils verform
bar sind oder abbrechen können und wobei die Lippe des Rohrs des Distanzstücks
verformbar ist; und wobei das Rohr der Hülse und das Rohr des Distanzstücks
teleskopisch soweit zusammengebracht werden können, daß eine oder mehrere der
Lippen des Rohrs des Distanzstücks und das Befestigungsteil auf den unteren Teil
des Rohrs der Hülse gebracht werden.
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