DE29513990U1 - Anordnung zur Befestigung einer Rohrleitung an einer Wand - Google Patents
Anordnung zur Befestigung einer Rohrleitung an einer WandInfo
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Description
PATENTANWÄLTE ·· ··· #* " " "'
DiPLiNG. HEINER LICHTI
DlPL-PHYS. dr. RER. NAT. JOST LEMPERT D-76207 KARLSRUHE (DURLACH)
POSTFACH 410760 DIPL.-ING. HARTMUT LASCH TELEFON: (0721)9432815 TELEFAX: (0721) 9432840
J. van Walraven B.V. 13411.2/94 Lj/bf
Industrieweg 5
641 RK MIJDRECHT 30. August 19 95
Niederlande
Anordnung zur Befestigung einer Rohrleitung
an einer Wand
Die Neuerung bezieht sich auf eine Anordnung zur Befestigung einer Rohrleitung an einer Wand, bestehend
aus einer an der Wand zu befestigenden, im Querschnitt C-förmigen Tragschiene, einem mit einem Hammerkopf und
mit Gewinde versehenen Tragbolzen und einer Rohrschelle, wobei der durch den Schlitz der Tragschiene nach aussen
ragende Tragbolzen mit seinem Hammerkopf hinter den Rändern des Längsschlitzes der Tragschiene greift und
mittels einer aussen an der den Schlitz aufweisenden Wand der Tragschiene anliegenden Mutter festsetzbar ist
und die Rohrschelle am freien Gewindeende des Tragbolzens 0 aufschraubbar ist.
Eine derartige Anordnung zur Befestigung bezw. Aufhängung von Rohrleitungen an horizontalen oder senkrechten Wänden
ist allgemein bekannt.
Zunächst wird die Tragschiene an der tragenden Wand befestigt, worauf der Tragbolzen mit den Hammerkopf durch
den Schlitz der Tragschiene hindurchgesteckt, alsdann einen Viertelschlag gedreht und daraufhin mit der
Mutter festgesetzt wird. Meistens wird dabei zwischen der den Schlitz aufweisenden Tragschienenwand und der Mutter
eine Unterlegscheibe vorgesehen. Auf den frei auskragenden Tragbolzen wird sodann die die Rohrleitung umfassende
Rohrschelle aufgeschraubt.
Im allgemeinen handelt es sich um eine grosse Anzahl von
Befestigungspunkten, deren Stellen öfters - durch Verschieben an der betreffenden Tragschiene - nachgestellt
werden müssen ehe die endgültige Befestigung der Rohrleitungen) stattfinden kann. Die dazu erforderlichen
Arbeiten, u.a. zunächst das lose Anziehen der Mutter zum Vorpositionieren, das Losdrehen der Mutter und danach das
Festziehen der Mutter, machen die Montagearbeit schwierig und zeitraubend, und zwar insbesondere bei senkrecht
angeordneten Tragschienen, da die Tragbolzen dabei an ihren vorläufigen Stellen bereits ziemlich kräftig angezogen
werden müssen um unerwünschte Verschiebungen zu vermeiden.
Die Neuerung beabsichtigt, den obengenannten Nachteilen entgegenzuwirken.
Neuerungsgemäss wird dieser Zweck dadurch erreicht, dass 0 zwischen der den Schlitz enthaltenden Wand der Tragschiene
und der Mutter ein in Richtung gegen den Kopf vorgespanntes Federelement vorgesehen ist.
Durch die neuerungsgemässe Massnahme kann der Tragbolzen
- in einem Ausgangszustand, in dem das Federelement den
zum Hineinstecken des Kopfes benötigten Abstand zwischen Kopf und Mutter unter Vorspannung überbrückt - einfach an
ihrer Stelle vorpositioniert werden unter weiterem Zusammendrücken
des Federelementes. Nachdem der Hammerkopf dabei in der richtigen Drehlage durch den Schlitz
hindurchgesteckt worden ist und der Bolzen um einen Viertelschlag gedreht worden ist, wird der Tragbolzen
durch das zurückweichende Federelement an seiner vorläufigen Stelle gehalten, während es möglich bleibt, die
Tragstange im Schlitz zu verstellen. Im Prinzip wird die Mutter erst wirksam, wenn sie endgültig angezogen wird.
Zu bemerken ist, dass aus der US 4.830.532 eine Anordnung zur gegenseitigen Verbindung von zwei im Querschnitt
C-förmigen Schienen bekannt ist, wobei eine Verbindungsplatte - an der Schlitzseite jeder der beiden Schienen
anliegend - mittels je eines mit einem in der betreffenden Schiene greifenden Hammerkopf versehenen
Schraubenbolzens und einer Mutter an den zu verbindenden Schienen befestigt ist. Dabei ist zwischen der Verbindungsplatte
und jeder Mutter eine Feder vorgesehen, die beim Anziehen der Mutter in einer Aussparung an der
Unterseite des Mutterkörpers aufgenommen wird. Von einem 5 auskragenden Gewindebolzen, auf dessen freiem Ende ein
weiteres Befestigungsorgan, wie eine Rohrschelle, zu befestigen ist, ist dabei nicht die Rede.
Ferner ist aus der FR 2.150.077 eine aus im Querschnitt 0 C-förmigen Profilen zusammengesetzte Auflage mit von
dieser nach oben auskragenden Tragstangen bekannt, wobei die Tragstangen am unteren Ende mit je einer Schiebemutter
in die Schienenprofile eingreifen und mit je einer ausserhalb der Schienen an einer Unterlegscheibe an-
liegenden Gegenmutter fixiert werden können. Dabei sind
zwecks einer vorläufigen Fixierung der Schienen Federelemente zwischen Schienenboden und jeder Schiebemutter
vorgesehen.
Eine bevorzugte Ausbildungsform der Neuerung ist dadurch
gekennzeichnet, dass das Federelement eine auf dem Schaft des Tragbolzen sitzende Schraubenfeder ist, welche über
eine Erweiterung der Gewindebohrung der über die Traglänge hinaus verlängerten Mutter vorragt, wobei die
axiale Länge der Erweiterung mindestens der Länge der Schraubenfeder im zusammengedrückten Zustand entspricht.
Die Neuerung wird nachstehend an Hand der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt des Ausführungsbeispiels der Anordnung im montierten Zustand;
Fig. 2 einen Schnitt II-II gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 einen Querschnitt wie in Fig. 1 vor der Montage.
Die in der Zeichnung dargestellte Anordnung besteht aus einer Tragschiene 1, einem Tragbolzen 2 und einer
Rohrschelle 10.
Die Tragschiene 1 wird von einem Kastenprofil mit C-förmigem Querschnitt gebildet und wird mit der Wand la
an einer z.B. senkrechten Tragwand befestigt (z.B. mit Schrauben).
In der gegenüberliegenden Wand Ib ist ein Längsschlitz
vorgesehen.
Der Tragbolzen 2 besitzt einen hammerkopfartig ausgebildeten
Kopf 4 bekannter Art.
Auf dem mit Gewinde versehenen Tragbolzen 2 sitzen eine Unterlegscheibe 5 und eine Mutter 6. Die Bohrung der über
ihre Traglänge hinaus verlängerten Mutter 6 ist bei 7 erweitert unter Bildung einer ringförmigen Aufnahme für
eine den Bolzen umgebende Schraubenfeder 8, deren oberes Ende an der Unterlegscheibe 5 anliegt.
Fig. 1 zeigt die Befestigungsanordnung in dem Zustand, in
der der Tragbolzen 2 an der Tragschiene 1 vorläufig
festgesetzt ist. Der Tragbolzen 2 greift dabei mit den beiden in Querrichtung auskragenden Flügeln des Hammerkopfes
4 hinter die den Schlitz 2 begrenzenden Wandteile Ib.
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Fig. 2 zeigt den Tragbolzen mit dem Hammerkopf in einer Position, in der er gegen eine (weitere) Drehbewegung
nach links gesichert liegt.
In dem Zustand nach Fig. 1 sitzt die Tragschiene mit ihren Wandteilen Ib federnd zwischen dem Hammerkopf 4
einerseits und der federnd angedrückten Unterlegscheibe anderseits eingeklemmt. In diesem Zustand hält die vorgespannte
Feder 8 den Tragbolzen 2 einerseits mit einem 0 genügenden Halt in einer vorläufigen Lage mit Bezug auf
die Tragschiene 1, während der Bolzen anderseits leicht von Hand in eine endgültige Lage verstellbar ist.
Im Zustand nach Fig. 1 wird schließlich - nachdem der
— 6 — · ' · «9·· 99 &bgr;
Bolzen 2 in seine endgültige Lage geschoben worden ist die Mutter 6 angezogen, wodurch sie unmittelbar an der
Unterlegscheibe geklemmt wird und die dabei weiter zusammengedrückt
Feder 8 vollständig in dem ringförmigen Raum 7 der Mutter 6 aufgenommen wird.
In Fig. 3 ist angegeben, wie die noch voneinander getrennten Tragschiene 1 und Tragbolzen 2 miteinander
verbunden werden können.
Aus der in Fig. 3 gezeigten gegenseitigen Lage, wobei der Hammerkopf mit seiner grössten Abmessung in der Längsrichtung
des Schlitzes 3 ausgerichtet liegt, die Mutter 6 die gleiche Lage auf dem Bolzen wie in Fig. 1 einnimmt
und die vorgespannte Feder 8 die Unterlegscheibe 5 gegen die Unterseite des Kopfes 4 presst, wird der Tragbolzen 5
einfach in Richtung des Pfeiles P die (festsitzenden) Tragschiene gepresst. Der ausgerichtet liegende Kopf 4
bewegt sich dabei durch den Schlitz 3 hindurch nach innen, während die Unterlegscheibe an der Aussenseite der
Schiene anliegt und die Feder 8 weiter zusammengedrückt wird. Sobald der Hammerkopf in den Schlitz eintritt, wird
auf den Bolzen 2 ein Drehmoment ausgeübt, wodurch der sich durch den Schlitz hindurch bewegende Hammerkopf
einen Viertelschlag macht, welcher den Hammerkopf in die in Fig. 2 gezeigte Sicherungslage bringt.
Die kleinste Querabmessung des Hammerkopfes 4 kann auch
ein wenig grosser als die Breite des Schlitzes 3 sein. In diesem Fall wird der Tragbolzen 4 in einem mit Fig. 3
vergleichbaren Ausgangszustand ein wenig schräg eingesteckt, sodass der Hammerkopf zunächst mit dem einen
Längsrand und darauf mit dem anderen Längsrand hinter die betreffenden Wandteile Ib greifen kann.
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Schliesslich ist in Fig. 1 dargestellt, wie auf das freie Geweindeende des Tragbolzens eine an sich bekannte
Rohrschelle aufgeschraubt ist.
Claims (1)
- SCHUTZANSPRÜCHE10Anordnung zur Befestigung einer Rohrleitung an einer Wand, bestehend aus einer an der Wand zu befestigenden, im Querschnitt C-förmigen Tragschiene, einem mit einem Hammerkopf und mit Gewinde versehenen Tragbolzen und einer Rohrschelle, wobei der durch den Schlitz der Tragschiene nach aussen ragende Tragbolzen mit seinem Hammerkopf hinter die Ränder des Längsschlitzes der Tragschiene greift und mittels einer aussen an der den Schlitz enthaltenden Wand der Trageschiene anliegenden Mutter festsetzbar ist und die Rohrschelle am freien Gewindeende des Tragbolzen aufschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der den Schlitz (3) aufweisenden Wand der Tragschiene (1) und der Mutter (6) ein in Richtung gegen den Kopf (4) vorgespanntes Federelement (8) vorgesehen ist.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (8) eine auf dem Schaft des Tragbolzens sitzende Schraubenfeder ist, welche aus einer ringförmigen Erweiterung (7) der Gewindebohrung der über ihre Traglänge verlängerten Mutter (6) hinausragt, wobei die axiale Länge der Erweiterung mindestens der Länge der Schraubenfeder im zusammengedrückten Zustand entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19951207 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19981123 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20020501 |