DE19918099A1 - Aufbruchsicherung für eine abschließbare Einheit aus Tür und Türrahmen - Google Patents
Aufbruchsicherung für eine abschließbare Einheit aus Tür und TürrahmenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Aufbruchsicherung für eine abschließbare Einheit aus Tür (1) und Türrahmen (2). Dabei ist eine Tür an einer Längskante mit dem Türrahmen (2) schwenkbar befestigt und an der gegenüberliegenden Längskante ein Schloß (4) mit einem etwa in der Türebene liegenden Riegel vorgesehen. Im Türrahmen (2) ist ein Schließblech mit einer Eingriffsöffnung (7) zur Aufnahme des Riegels (5) angebracht. Zwischen Tür (1) und Türrahmen (2) ist im Bereich des Schlosses (4) ein an dem einen Teil der Einheit festgelegter Sicherungsriegel (8) und an dem anderen Teil der Einheit ein Sicherungsschließblech (9) vorgesehen. Das Sicherungsschließblech (9) weist eine Durchgriffsöffnung (10) auf, durch die der Sicherungsriegel (8) mit Spiel hindurchragt, wobei das in der Türebene gemessene Spiel kleiner ist als die Eingriffstiefe des Riegels in der Eingriffsöffnung (7) des Schließbleches (9). Bei einer durch einen Aufbruchsversuchs erzeugten Relativbewegung zwischen Tür (1) und Türrahmen (2) treten der Sicherungsriegel (8) und das Sicherungsschließblech (9) senkrecht zur Türebene kraftübertragend in Anlage.
Description
Die Erfindung betrifft eine Aufbruchsicherung für eine ab
schließbare Einheit aus Tür und Türrahmen nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1.
Die Konstruktion abschließbarer Einheiten aus Tür und Tür
rahmen, insbesondere bei in Großserie gefertigten, der
Öffentlichkeit zugänglichen Schränken oder Schließfächern
wie in öffentlichen Schwimmbädern, entwickelt sich aus
Kosten- und Gewichtsgründen zunehmend weg von der Massiv
bauweise hin zur Leichtbauweise unter Verwendung von Alu
miniumprofilen oder abgekanteten Blechen(DE 195 01 033 A1).
Solche Konstruktionen weisen eine gute Widerstandsfähigkeit
gegen Belastungen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch auf.
Abschließbare Einheiten aus Tür und Türrahmen werden in
jüngster Vergangenheit vermehrt aufgebrochen. Aufgrund des
verwendeten Materials im Bereich des Schlosses können Auf
bruchsversuche schon mit einfachen Mitteln zum Erfolg
führen, indem z. B. ein Hebelwerkzeug im Bereich des Schlos
ses zwischen Tür und Türrahmen eingesetzt wird. Tür und
Türrahmen führen dabei eine kombinierte Relativbewegung zu
einander in der Türebene und senkrecht dazu so aus, daß der
Riegel des Türschlosses aus seiner entsprechenden Ein
griffsöffnung im Türrahmen herausgehebelt wird und die Tür
geöffnet werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und
wirkungsvolle Aufbruchsicherung für eine abschließbare
Einheit aus Tür und Türrahmen unter Berücksichtigung ihrer
elastischen und plastischen Verformbarkeit bereitzustellen.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, bei gattungsge
mäßen Einheiten aus Tür und Türrahmen die bei einem Auf
bruchversuch auftretende Relativbewegung zwischen der Tür
und dem Türrahmen für eine zusätzliche Sicherung zu nutzen.
Nach der Idee der Erfindung wird die Relativbewegung im
Rahmen elastischer und plastischer Verformbarkeit begrenzt
zugelassen und für eine wirkungsvolle Aufbruchsicherung
nutzbar gemacht.
Im Bereich des Schlosses ist deshalb an dem einen Teil der
Einheit aus Tür und Türrahmen ein Sicherungsriegel be
festigt und an dem anderen Teil der Einheit ein Sicherungs
schließblech vorgesehen. Das Sicherungsschließblech weist
eine Durchgriffsöffnung auf, durch die der Sicherungsriegel
im geschlossenen Zustand der Tür hindurchragt. Zur Sicher
stellung der freien Beweglichkeit der Tür beim bestimmungs
gemäßen Öffnen und Schließen der Tür ist die Durchgriffs
öffnung so gestaltet, daß der Sicherungsriegel durch sie
mit allseitigem Spiel hindurchragt. Zur Berücksichtigung
der elastischen und plastischen Verformbarkeit der Einheit
im Bereich des Schlosses bei einem Aufbruchsversuch ist das
Spiel insbesondere in Eingriffsrichtung des Riegels so be
messen, daß es kleiner ist als die Eingriffstiefe des
Riegels in die Eingriffsöffnung.
Der Sicherungsriegel und das Sicherungsschließblech sind
dabei vorteilhaft so ausgebildet, daß sie bei einer Re
lativbewegung der Tür gegenüber dem Türrahmen nach Überwin
dung des Spieles so miteinander in Anlage treten, daß diese
Anlage senkrecht zur Türebene kraftübertragend ist. Durch
diese Anordnung wird die Relativbewegung zwischen Tür und
Türrahmen bei einem Aufbruchsversuch zwar nicht verhindert.
Dadurch, daß nach Überwindung des Spieles der Sicherungs
riegel und das Sicherungsschließblech kraftübertragend in
Anlage treten, kann jedoch die Tür auch dann nicht geöffnet
werden, wenn die Tür samt Türschloß so weit relativ zum
Türrahmen gehebelt wird, daß der Riegel nicht mehr in die
Eingriffsöffnung des Schließbleches ragt.
Der Sicherungsriegel und das Sicherungsblech können dabei
in verschiedenen Winkeln sowohl zueinander als auch zur
Türebene angeordnet sein, bevorzugt ist der Sicherungs
riegel jedoch senkrecht zur Türebene hervorstehend und das
Sicherungsblech parallel zur Türebene angebracht.
Bei einer bevorzugten Ausführung, in der der Sicherungs
riegel am Türrahmen und das Sicherungsschließblech an der
Tür befestigt ist, ist hinter der Durchgriffsöffnung des
Sicherungsschließbleches zur Aufnahme des Sicherungsriegels
eine Hinterfräsung in der Tür vorgesehen. Die Hinterfräsung
ist vorteilhaft in der Türebene gemessen größer ausgeführt
als die Durchgriffsöffnung und senkrecht zur Türebene
tiefer als die einragende Länge des Sicherungsriegels.
Durch diese Ausgestaltung wird unter Vermeidung einer
möglichen Berührung mit der Tür eine präzise definierte
Anlage des Sicherungsriegels an das Sicherungsschließblech
erzeugt.
Der Sicherungsriegel kann als Dreh-, Fräs- oder Gußteil
ausgeführt sein. Vorzugsweise ist er jedoch als flächiges
Riegelblech ausgeführt. Durch diese flächige Ausführung
kann es auch das Ansetzen eines Aufbruchwerkzeuges ver
hindern.
Der Sicherungsriegel kann an verschiedenen Stellen im Be
reich des Schlosses angebracht sein. Auch ist die Anordnung
zweier oder mehrerer Sicherungsriegel möglich.
Insbesondere bei Ausführung als flächiges Riegelblech ist
dieses jedoch bevorzugt so gestaltet, daß der Riegel des
Schlosses das Riegelblech durchgreift. So wird in einem be
sonders breiten Bereich mittig um das Schloß herum ein
wirksamer Aufbruchschutz bereitgestellt.
Vorteilhaft bildet ein solches Riegelblech auch gleich
zeitig das Schließblech für den Riegel des Schlosses, in
dem an geeigneter Stelle darin eine Eingriffsöffnung für
den Riegel vorgesehen ist.
In einer bevorzugten Ausbildung sind Sicherungsriegel und
Schließblech nach Überwindung des Spieles formschlüssig
verbindbar. Dies kann durch eine Verzahnung oder krallen
förmige Ausbildung des Sicherungsriegels, in die eine Kante
der Durchgriffsöffnung eingreift, erzeugt werden. Bei einer
Ausbildung des Sicherungsriegels als Riegelblech ist dieses
bevorzugt mit einer darin eingeprägten Sicke ausgeführt,
mit der das Sicherungsschließblech formschlüssig verbindbar
ist. Vorzugsweise ist die konvexe Seite der Sicke in der
Türebene in Richtung Scharnierachse ausgerichtet, so daß
bei einer Relativbewegung der Tür und damit des Sicherungs
schließbleches zum Türrahmen in Richtung Scharnierachse die
konkave Seite der Sicke und die ihr gegenüberliegende Kante
der Durchgriffsöffnung miteinander in Eingriff treten und
damit senkrecht zur Türebene formschlüssig verbunden sind.
In einer bevorzugten Ausbildung sind Sicherungsriegel und
Schließblech nach Überwindung des Spieles reibschlüssig
verbindbar, insbesondere wenn die Reiboberfläche des Siche
rungsriegels oder die mit dem Sicherungsriegel zusammen
wirkende Reibkante der Durchgriffsöffnung reibwerterhöhend
bearbeitet sind. Dies kann durch Schärfen oder Erzeugen
eines Stanzgrates an der Reibkante der Durchgriffsöffnung
oder durch Aufbringen einer Riffelung auf die Reibober
fläche des Sicherungsriegels erfolgen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden an
hand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine gattungsgemäße Einheit aus Tür und Tür
rahmen, beispielhaft an einem Schrank,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Schloß
bereiches mit ineinandergreifendem Riegel
blech und Sicherungsschließblech und
Fig. 3
bis Fig. 7 verschiedene Ausführungsbeispiele des
Schloßbereiches in einem Schnitt längs der
Linie I-I der Fig. 1.
Am Beispiel eines Kleiderschrankes, wie er in öffentlichen
Schwimmbädern aufgestellt wird, ist gemäß Fig. 1 dieser mit
einer abschließbaren Einheit aus Tür und Türrahmen ver
sehen. Die Tür 1 ist an ihrer Längskante mit dem Türrahmen
2 um eine durch Scharniere 3 gebildete Scharnierachse 3'
schwenkbar befestigt. An der den Scharnieren 3
gegenüberliegenden Längskante der Tür 2 ist ein Schloß 4
vorgesehen.
Die Fig. 3 bis 7 zeigen in verschiedenen Ausführungsbei
spielen die Anordnung des Schlosses 4 an der Tür 1. Der
Riegel 5 des Schlosses 4 liegt etwa in der Türebene und be
vorzugt parallel dazu. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5
ist er als selbstschließende Falle 5' ausgeführt. Im Tür
rahmen 2 ist ein Schließblech 6 mit einer Eingriffsöffnung
7 zur Aufnahme des Riegels 5 angebracht. Das Schließblech 6
kann ein separates Fräs-, Guß- oder Blechteil sein, bevor
zugt ist es einteilig durch das Profil des Türrahmens 2 mit
einer darin angebrachten Eingriffsöffnung 7 gebildet.
Zwischen Tür 1 und Türrahmen 2 sind im Bereich des Schlos
ses 4 ein an dem einen Teil der Einheit aus Tür 1 und Tür
rahmen 2 festgelegter Sicherungsriegel 8 und an dem anderen
Teil der Einheit ein daran befestigtes Sicherungsschließ
blech 9 vorgesehen. In den bevorzugten Ausbildungen gemäß
der Fig. 3 bis 6 ist der Sicherungsriegel 8 am Türrahmen 2
befestigt und das Sicherungsschließblech 9 an der Tür 1
vorgesehen. In einer weiteren Ausbildung gemäß Fig. 7 ist
der Sicherungsriegel 8 an der Tür 1 festgelegt und das
Sicherungsschließblech 9 am Türrahmen 2. Das Sicherungs
schließblech 9 kann ein separates Fräs-, Guß- oder Blech
teil sein, gemäß Fig. 7 ist es einteilig durch den Tür
rahmen 2 mit einer darin vorgesehenen Durchgriffsöffnung 10
gebildet. Der Sicherungsriegel 8 und das Sicherungsschließ
blech 9 können dabei in verschiedenen Winkeln sowohl zuein
ander als auch zur Türebene angeordnet sein, bevorzugt ist
der Sicherungsriegel 8 jedoch senkrecht zur Türebene
hervorstehend und das Sicherungsschließblech 9 parallel zur
Türebene angebracht.
Das Sicherungsschließblech 9 weist eine Durchgriffsöffnung
10 auf, durch die der Sicherungsriegel 8 mit Spiel hin
durchragt, wobei das Spiel bzgl. der Türebene kleiner ist
als die Eingriffstiefe des Riegels 5 in die Eingriffs
öffnung 7 des Schließblechs 6.
In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 3 bis 6, bei
denen der Sicherungsriegel 8 am Türrahmen 2 und das Siche
rungsschließblech 9 an der Tür 1 befestigt ist, ist hinter
der Durchgriffsöffnung 10 des Sicherungsschließbleches 9
eine Hinterfräsung 11 in der Tür 1 vorgesehen zur Aufnahme
des Sicherungsriegels 8. Die Hinterfräsung 11 ist vorteil
haft in der Türebene gemessen größer ausgeführt als die
Durchgriffsöffnung 10 und senkrecht zur Türebene tiefer als
die einragende Länge des Sicherungsriegels 8.
Der Sicherungsriegel 8 kann als Dreh-, Fräs- oder Gußteil
ausgebildet sein. Vorzugsweise ist er jedoch gemäß den Fig.
2 bis 7 als flächiges Riegelblech 12 ausgeführt. Der Siche
rungsriegel 8 kann an verschiedenen Stellen im Bereich des
Schlosses 4 angebracht sein. Auch ist die Anordnung zweier
oder mehrerer Sicherungsriegel 8 möglich.
Insbesondere bei einer Ausführung als flächiges Riegelblech
12 gemäß den Fig. 2 bis 7 ist dieses so gestaltet, daß der
Riegel 5 des Schlosses 4 das Riegelblech 12 durchgreift.
Gemäß Fig. 2 bildet ein solches Riegelblech 12 vorteilhaft
auch gleichzeitig das Schließblech 6 mit einer darin
vorgesehenen Eingriffsöffnung 7 für den Riegel 5 des
Schlosses 4.
Der Sicherungsriegel 8 und das Sicherungsschließblech 9
sind so gestaltet, daß bei einer Relativbewegung zwischen
der Tür 1 und dem Türrahmen 2 der Sicherungsriegel 8 und
das Sicherungsschließblech 9 senkrecht zur Türebene kraft
übertragend in Anlage treten.
In den Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 2 bis 5 sind
der Sicherungsriegel 8 und das Sicherungsschließblech 9
formschlüssig verbindbar. Dies kann durch eine Verzahnung
oder krallenförmige Ausbildung des Sicherungsriegels 8, in
die eine Kante der Durchgriffsöffnung 10 eingreift, erzeugt
werden. Bei einer Ausbildung des Sicherungsriegels 8 als
Riegelblech 12 ist dieses bevorzugt mit einer darin einge
prägten Sicke 14 ausgeführt, mit der das Sicherungs
schließblech 9 formschlüssig verbindbar ist. Im Aus
führungsbeispiel nach Fig. 3 ist eine scharfkantige Sicke
14 zur Erzeugung eines konstruktiv definierten Form
schlusses mit dem Sicherungschließblech 9 vorgesehen. Gemäß
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und Fig. 5 ist die
Sicke 14 gerundet ausgeführt, was Vorteile bei der Herstel
lung haben kann.
Die Sicke 14 liegt mit ihrer konvexen Seite der Scharnier
achse 3' zugewandt, so daß ihre offene Seite das
Sicherungsschließblech nach dem Prinzip eines Hakens
hintergreifen kann.
In einem bevorzugten Ausbildungsbeispiel gemäß Fig. 6 und 7
sind Sicherungsriegel 8 und Sicherungsschließblech 9 nach
Überwinden eines Spieles reibschlüssig verbindbar. Bevor
zugt ist die Reiboberfläche 16 des Sicherungriegels 8 oder
die mit dem Sicherungsriegel 8 zusammenwirkende Reibkante
15 der Durchgriffsöffnung 10 reibwerterhöhend bearbeitet.
In bevorzugten Ausführungen ist der Sicherungsriegel 8 mit
dem Türrahmen 2 formschlüssig verbunden. Insbesondere lbei
Ausführung des Sicherungsriegels 8 als Riegelblech 12 ist
dieses mit dem Türrahmen 2 auf der dem Schloß 4 zugewandten
Seite durch umgebogene Blechlaschen 13 verbunden. Im Aus
führungsbeispiel gemäß Fig. 4 ist bei Verwendung eines
Profilelementes 17 für den Türrahmen 2 das Riegelblech 12
so vorgesehen, daß es schloßseitig mit einer Blechlasche 13
eine Profilnase 18 des Profilelementes 17 formschlüssig
hintergreift. Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel nach
Fig. 2 und Fig. 5, bei der der Türrahmen 2 durch ein abge
kantetes Blech gebildet ist, ist das Riegelblech 12 am Tür
rahmen 2 mittels die Montageöffnungen 19 durchgreifenden
Blechlaschen 13 befestigt.
Des weiteren kann nach den Fig. 3 und Fig. 6 der Siche
rungsriegel 8 mit dem Türrahmen 2 verschraubt oder nach
Fig. 2, Fig. 4 und Fig. 5 zusätzlich zur formschlüssigen
Verbindung mit Schrauben befestigt sein.
In den bevorzugten Ausführungen nach Fig. 3 bis Fig. 6 ist
das Sicherungsschließblech 9 zwischen dem Schloß 4 und der
Tür 1 angeordnet und insbesondere gemeinsam mit dem Schloß
4 und der Tür 1 verschraubt.
Claims (16)
1. Aufbruchsicherung für eine abschließbare Einheit aus
Tür (1) und Türrahmen (2), insbesondere in Leichtbau
weise ausgeführt, mit einer Tür (1), die an einer ihrer
Kanten mit dem Türrahmen (2) schwenkbar befestigt ist,
und an deren gegenüberliegenden Kante ein Schloß (4)
vorgesehen ist mit einem etwa in der Türebene liegenden
Riegel (5) sowie mit einem am Türrahmen (2) angebrach
ten Schließblech (6) mit einer Eingriffsöffnung (7) zur
Aufnahme des Riegels (5),
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Tür (1) und Tür
rahmen (2) im Bereich des Schlosses (4) ein an dem
einen Teil der Einheit festgelegter Sicherungsriegel
(8) und an dem anderen Teil der Einheit ein Sicherungs
schließblech (9) vorgesehen ist, mit einer Durchgriffs
öffnung (10), durch die der Sicherungsriegel (8) mit
Spiel hindurchragt, wobei das in der Türebene gemessene
Spiel kleiner ist als die Eingriffstiefe des Riegels
(5) in die Eingriffsöffnung (7) des Schließbleches (6),
und bei einer Relativbewegung zwischen Tür (1) und Tür
rahmen (2) der Sicherungsriegel (8) und das Sicher ungs
schließblech (9) senkrecht zur Türebene kraftüber
tragend in Anlage treten.
2. Aufbruchsicherung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsriegel (8) am
Türrahmen (2) im Bereich des Schlosses (4) über das
Schließblech (6) in Richtung auf die Tür (1), vorzugs
weise senkrecht zur Türebene hervorstehend angebracht
ist, und daß das Sicherungsschließblech (9) an der Tür
(1), insbesondere parallel zur Türebene vorgesehen ist.
3. Aufbruchsicherung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Tür (1) hinter der
Durchgriffsöffnung (10) im Sicherungsschließblech (9)
eine Hinterfräsung (22) vorgesehen ist, die in Türebene
gemessen größer ist als die Breite der Durchgriffs
öffnung (10) und senkrecht dazu tiefer ist, als die
einragende Länge des Sicherungsriegels (8).
4. Aufbruchsicherung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsriegel (8)
als flächiges Riegelblech (22) ausgeführt ist.
5. Aufbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsriegel (8)
mit dem Türrahmen (2) formschlüssig verbunden ist.
6. Aufbruchsicherung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelblech (12) den
Türrahmen (2) auf der dem Schloß (4) zugewandten Seite
durch umgebogene Blechlaschen (13) umgreift.
7. Aufbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsriegel (8)
mit dem Türrahmen (2) verschraubt ist.
8. Aufbruchsicherung nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (5) das Riegel
blech (12) durchgreift.
9. Aufbruchsicherung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelblech (12) das
Schließblech (6) für den Riegel (5) bildet.
10. Aufbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsriegel (8)
und das Sicherungsschließblech (9) formschlüssig mit
einander verbindbar sind.
11. Aufbruchsicherung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelblech (12) und
das Sicherungsschließblech (9) durch eine in das
Riegelblech (12) eingeprägte Sicke (14) formschlüssig
verbindbar sind.
12. Aufbruchsicherung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die konvexe Seite der Sicke
(14) in der Türebene in Richtung der durch ein Schar
nier (3) gebildeten Scharnierachse (3') ausgerichtet
ist.
13. Aufbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsriegel (8)
und das Sicherungsschließblech (9) reibschlüssig mit
einander verbindbar sind.
14. Aufbruchsicherung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reiboberfläche (16) des
Sicherungsriegels (8) oder die mit dem Sicherungsriegel
(8) zusammenwirkende Reibkante (15) der Durchgriffs
öffnung (10) im Sicherungsschließblech (9) reibwerter
höhend bearbeitet ist.
15. Aufbruchsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsschließblech
(9) zwischen Schloß (4) und Tür (2) angeordnet ist.
16. Aufbruchsicherung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (4) und das
Sicherungsschließblech (9) gemeinsam mit der Tür (1)
verschraubt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999118099 DE19918099A1 (de) | 1999-04-22 | 1999-04-22 | Aufbruchsicherung für eine abschließbare Einheit aus Tür und Türrahmen |
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| DE19918099A1 true DE19918099A1 (de) | 2000-10-26 |
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| DE1999118099 Withdrawn DE19918099A1 (de) | 1999-04-22 | 1999-04-22 | Aufbruchsicherung für eine abschließbare Einheit aus Tür und Türrahmen |
Country Status (1)
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202015007719U1 (de) | 2015-11-07 | 2015-12-01 | Gerhard Roschenzow | Vorrichtung zum Verhindern des unerlaubten Eindringens an Türen |
| US9260861B2 (en) | 2013-03-15 | 2016-02-16 | Bobrick Washroom Equipment, Inc. | Partition systems and methods of installing the same |
| DE102015014451A1 (de) | 2015-11-07 | 2017-05-11 | Gerhard Roschenzow | Vorrichtung zum Verhindern des unerlaubten Eindringens an Türen |
| US9879461B2 (en) | 2015-03-04 | 2018-01-30 | Bobrick Washroom Equipment, Inc. | Partition and closing system for partition |
-
1999
- 1999-04-22 DE DE1999118099 patent/DE19918099A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9260861B2 (en) | 2013-03-15 | 2016-02-16 | Bobrick Washroom Equipment, Inc. | Partition systems and methods of installing the same |
| US9879461B2 (en) | 2015-03-04 | 2018-01-30 | Bobrick Washroom Equipment, Inc. | Partition and closing system for partition |
| DE202015007719U1 (de) | 2015-11-07 | 2015-12-01 | Gerhard Roschenzow | Vorrichtung zum Verhindern des unerlaubten Eindringens an Türen |
| DE102015014451A1 (de) | 2015-11-07 | 2017-05-11 | Gerhard Roschenzow | Vorrichtung zum Verhindern des unerlaubten Eindringens an Türen |
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