DE19918583C2 - Dielektrische Resonatorvorrichtung - Google Patents
Dielektrische ResonatorvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen dielektri
schen Resonator, ein dielektrisches Filter, zur
Verwendung im Mikrowellenband oder im Millimeterwellenband,
auf einen Oszillator, und auf eine Vorrichtung zum Senden und Emp
fangen von Signalen, die
jeweils den dielektrischen Resonator aufweisen.
Um fortgeschrittene Mobilkommunikationsdienste und Multime
diakommunikationsdienste zu realisieren, ist es notwendig,
Hochkapazitätsinformationen mit einer sehr hohen Geschwin
digkeit zu übertragen. Für diesen Zweck ist das Millimeter
wellenband, das eine breite Bandbreite aufweist, geeignet.
Als neue Anwendungen, die effektiv die Charakteristika des
Millimeterwellenbands nutzen, wird zusätzlich zu den Kommu
nikationsanwendungen ein Kraftwagenradar zum Absorbieren von
Kollisionsenergie beispielhaft dargestellt. Es wird stark
erwartet, daß das Millimeterwellenradar der Sicherheitsga
rantie dient, die insbesondere erforderlich ist, wenn sich
Nebel bildet oder wenn es schneit, wobei hier ein herkömm
licher Laserradar, der Licht verwendet, unwirksam ist.
Wenn eine herkömmliche Schaltungskonfiguration, die haupt
sächlich aus Mikrostreifenleitungen gebildet ist, in dem
Millimeterwellenband verwendet wird, wird Q reduziert, wobei
der Verlust erhöht wird. Ferner wird hinsichtlich eines di
elektrischen TE01 δ-Resonators, der herkömmlicherweise weit
verbreitet angewendet wird, eine große Menge an Resonanz
energie aus dem Resonator lecken. Aus diesem Grund besteht
bei dem Fall des Resonators und der Schaltung, die in dem
Millimeterwellenband verwendet wird und die eine kleine relative
Größe besitzt, ein Problem, daß Leitungen unerwünscht
miteinander gekoppelt sind, und das der Entwurf und die Re
produzierbarkeit der Charakteristika schwierig werden.
Um dieses Problem zu lösen, wurde eine PDIC (eingetragene
Marke; PDIC = Planar Dielectric Integrated Circuit = planare
dielektrische integrierte Schaltung) entwickelt, und als ein
Millimeterwellenbandmodul unter Verwendung dieser Technik
vorgeschlagen.
Ein Beispiel eines dielektrischen Resonators vom Planar
schaltungstyp, der in dem Modul eingebaut ist, ist in der
nicht geprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 8-
265015 offenbart.
Fig. 19 zeigt die Konfiguration der dielektrischen Resona
torvorrichtung. In Fig. 19 ist eine dielektrische Platte 3
gezeigt, und an den entgegengesetzten Hauptflächen der di
elektrischen Platte 3 sind elektrisch leitfähige Schichten
bzw. Elektroden mit Abschnitten, in denen keine elektrisch
leitfähige Schicht gebildet ist, gebildet, die kreisförmig
sind, eine vorbestimmte Größe aufweisen, und die sich ge
genüberliegen, und die obere elektrisch leitfähige Schicht
der dielektrischen Platte 3 ist mit einer Ziffer 1 gezeigt,
und die Abschnitte, in denen keine elektrisch leitfähige
Schicht gebildet ist, sind mit den Ziffern 4a und 4b ge
zeigt. Bei dieser Konfiguration wird der Abschnitt der di
elektrischen Resonatorvorrichtung, der zwischen den Ab
schnitten, in denen keine elektrisch leitfähige Schicht ge
bildet ist, angeordnet ist, als der dielektrische Resonator
abschnitt verwendet.
Bei einer Vorrichtung, die den dielektrischen Planarschal
tungsresonator verwendet, wie in Fig. 19 gezeigt, sind Me
talleinstellschrauben für ein Abschirmgehäuse 24 auf eine
Art und Weise vorgesehen, daß die Einbringungsmenge der
Schrauben in das Abschirmgehäuse eingestellt werden kann.
Mit den Einstellschrauben können die Resonanzfrequenz der
dielektrischen Resonatorabschnitte und der Kopplungsfaktor
zwischen benachbarten dielektrischen Resonatorabschnitten
eingestellt werden.
Bei dem Fall der verwendeten Metalleinstellschrauben wird
jedoch ein Einfügeverlust in den Einstellschrauben erzeugt,
wobei das Leerlauf-Q bzw. die Leerlaufgüte reduziert ist,
wenn die Einstellschrauben nahe zu den Resonatorabschnitten
sind. Aus diesem Grund besteht ein Problem darin, daß, wenn
die dielektrische Resonatorvorrichtung als ein Filter ver
wendet wird, die Filtercharakteristika desselben verschlech
tert werden. Ferner wird ein Problem dahingehend verursacht,
daß die Außengröße der Vorrichtung groß ist, da die Ein
stellschrauben teilweise derart vorstehen, so daß diesselben
außerhalb des Abschirmgehäuses liegen.
Die EP 0734088 A1 beschreibt einen dielektrischen Resonator,
welcher ein dielektrisches Substrat umfaßt, auf dessen er
ster Oberfläche eine erste elektrisch leitfähige Schicht
gebildet ist und auf dessen zweiter Oberfläche eine zweite
elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist. Die erste elek
trisch leitfähige Schicht weist eine erste Öffnung auf, und
die zweite elektrisch leitfähige Schicht weist eine zweite
Öffnung auf. Der Bereich des dielektrischen Substrats zwi
schen den Öffnungen bildet einen dielektrischen Resonator.
Die JP 07142912 A beschreibt einen dielektrischen Resonator,
welcher einen kreuzförmigen dielektrischen Körper aufweist,
der an vorbestimmten Abschnitten Vorsprünge zum Einstellen
der Resonanzfrequenz umfaßt, wobei das Einstellen der Reso
nanzfrequenz durch ein entsprechendes Abtragen der Vorsprün
ge erfolgt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
dielektrische Resonatorvorrichtung zu schaffen, bei der die
Charkteristika eingestellt werden können, ohne daß das Leerlauf-Q
reduziert wird.
Diese Aufgabe wird durch eine dielektrische Vorrichtung nach
Anspruch 1 oder nach Anspruch 3 gelöst.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß
dieselbe eine gemeinsam zum Senden und Empfangen verwendete
Vorrichtung und eine Kommunikationsvorrichtung vorsieht, die
jeweils die dielektrische Resonatorvorrichtung umfassen, und
die bezüglich der Größe klein sind und ausgezeichnete Cha
rakteristika aufweisen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine dielektrische Re
sonatorvorrichtung vorgesehen, die elektrisch leitfähige
Schichten (auch als Elektroden bezeichnet) aufweist, die auf
entgegengesetzten Hauptflächen einer dielektrischen Platte
gebildet sind, wobei die elektrisch leitfähige Schichten
mindestens ein Paar von Abschnitten, in denen keine elek
trisch leitfähige Schicht gebildet ist, aufweisen, die sich
gegenüberliegen, und die im wesentlichen die gleiche Form
und die gleiche Größe aufweisen, wobei der Abschnitt der
dielektrischen Resonatorvorrichtung, der zwischen den Ab
schnitten, in denen keine elektrisch leitfähige Schicht ge
bildet ist und die sich gegenüberliegen, angeordnet ist, als
dielektrischer Resonatorabschnitt wirkt, und ein dielektri
scher Chip an dem dielektrischen Resonatorabschnitt oder
zwischen benachbarten dielektrischen Resonatorabschnitten
befestigt ist. Die Resonanzfrequenz des Resonatorabschnitts,
der Kopplungsfaktor zwischen den benachbarten dielektrischen
Resonatorabschnitten, der äußere Q-Faktor bzw. die Güte bei
Belastung und die Strörcharakteristik werden durch die Be
festigungsposition, die dielektrische Konstante, die Größe
und die Form des dielektrischen Chips eingestellt.
Vorzugsweise kann ein Abschnitt der dielektrischen Resona
torvorrichtung, der eine andere dielektrische Konstante im
Vergleich zu der dielektrischen Platte aufweist, in der dielektrischen
Platte in dem dielektrischen Resonatorabschnitt
oder in der dielektrischen Platte zwischen benachbarten di
elektrischen Resonatorabschnitten vorgesehen sein. Folglich
werden die Resonanzfrequenz des Resonatorabschnitts, der
Kopplungsfaktor zwischen benachbarten dielektrischen Resona
torabschnitten, der äußere Q-Faktor und die Störcharakte
ristik eingestellt.
Ein dielektrisches Filter kann aus einer Signal-Eingabe-Aus
gabe-Einrichtung zum Eingeben oder Ausgeben eines Signals
gebildet sein, die in dem dielektrischen Resonatorabschnitt
vorgesehen ist. Die Resonanzfrequenz des Resonatorab
schnitts, der Kopplungsfaktor zwischen benachbarten dielek
trischen Resonatorabschnitten, der äußere Q-Faktor, und die
Störcharakteristik werden durch die Befestigungsposition,
die dielektrische Konstante, die Größe und die Form des die
lektrischen Chips bestimmt. Folglich kann das dielektrische
Filter, das die vorbestimmten Charakteristika, wie oben be
schrieben, aufweist, gebildet werden.
Es kann ferner ein Oszillator aus einer Schaltung mit nega
tivem charakteristischen Widerstand gebildet sein, die mit
der Kopplungsleitung verbunden ist, die mit dem dielektri
schen Resonatorabschnitt gekoppelt ist. Wie im vorgehenden
beschrieben, sind die Resonanzfrequenz des Resonatorab
schnitts, der Kopplungsfaktor zwischen benachbarten dielek
trischen Resonatorabschnitten, der äußere Q-Faktor und die
Störcharakteristik durch die Befestigungsbeziehung, die di
elektrische Konstante, die Größe und die Form des dielek
trischen Chips bestimmt, der an der dielektrischen Platte
befestigt ist, oder durch die Größe und die Form eines Ab
schnitts der dielektrischen Platte bestimmt, der eine andere
dielektrische Konstante aufweist. Folglich kann der Oszilla
tor, der die oben beschriebene Charakteristika aufweist, ge
bildet werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Vorrichtung zum
Senden und Empfangen von Signalen aus mindestens einer Si
gnal-Eingabe/Ausgabe-Einrichtung gebildet sein, die mit
einer Mehrzahl der dielektrischen Resonatorabschnitte ver
bunden ist. Beispielsweise können ein Duplexer, der mit
einem Sendefilter und einem Empfangsfilter versehen ist, und
ein Multiplexer, der mit mindestens drei Filtern versehen
ist, gebildet werden. Folglich kann die Vorrichtung zum Sen
den und Empfangen von Signalen mit einem niedrigeren Ein
fügeverlust und ausgezeichneten Verzweigungscharakteristika
erhalten werden.
Es kann ferner eine eine Kommunikationsvorrichtung oder der
gleichen gebildet werden, die in dem Hochfrequenzschaltungs
abschnitt derselben entweder die dielektrische Resonatorvor
richtung, das dielektrische Filter oder die Vorrichtung zum
Senden und Empfangen von Signalen umfaßt. Folglich kann die
elektronische Vorrichtung, die die Hochfrequenzschaltung
aufweist, mit niedrigem Verlust und einer niedrigen Stör
charakteristik erhalten werden.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend ohne Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1A und 1B Darstellungen der Konfiguration eines dielek
trischen Filters gemäß einem ersten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2A eine Darstellung der Befestigungsposition eines di
elektrischen Chips an einem dielektrischen Resona
torschnitt;
Fig. 2B einen Graphen, der die Beziehung der Resonanzfre
quenz mit der dielektrischen Konstante und die Än
derung der Resonanzfrequenz mit der relativen di
elektrischen Konstante zeigt, wenn die Befesti
gungsposition des dielektrischen Chips geändert
wird;
Fig. 3A eine Darstellung der Größe eines dielektrischen
Chips, der zwischen benachbarten dielektrischen Re
sonatorabschnitten vorgesehen ist;
Fig. 3B einen Graph, der die Beziehung des Kopplungsfaktors
zu der dielektrischen Konstante zeigt;
Fig. 4 einen Graph, der ein Beispiel der Transparenzcha
rakteristik eines dielektrischen Resonators in dem
Grundmodus und dem Störmodus zeigt;
Fig. 5A eine Darstellung der Befestigungsposition des di
elektrischen Chips an dem Resonatorabschnitt;
Fig. 5B einen Graphen, der die Beziehung des Frequenzunter
schieds zwischen dem Grundmodus und dem Störmodus
zu der dielektrischen Konstante des dielektrischen
Chips zeigt;
Fig. 6A eine Darstellung der Befestigungsposition des di
elektrischen Chips an dem dielektrischen Resona
torabschnitt;
Fig. 6B einen Graphen, der die Beziehung des Frequenzun
terschieds zwischen dem Grundmodus und dem Stör
modus zu der dielektrischen Konstante des dielek
trischen Chips zeigt;
Fig. 7A und 7B Darstellungen eines Beispiels, bei dem di
elektrische Stücke in den dielektrischen Resona
torabschnitten vergraben sind;
Fig. 8A zwei Darstellungen der Position des vergrabenen di
elektrischen Stücks in dem dielektrischen Resona
torabschnitt;
Fig. 8B und 8C Graphen, die die Beziehung des Frequenzunter
schieds zwischen dem Grundmodus und dem Störmodus
zu der dielektrischen Konstante des dielektrischen
Stücks zeigen;
Fig. 9A zwei Darstellungen der Position des dielektrischen
Stücks, das in dem dielektrischen Resonatorab
schnitt vergraben ist;
Fig. 9B und 9C Graphen, die die Beziehung des Frequenzunter
schieds zwischen dem Grundmodus und dem Störmodus
zu der dielektrischen Konstante des dielektrischen
Stücks zeigen;
Fig. 10A und 10B Darstellungen eines weiteren Beispiels, bei
dem sich die vergrabenen dielektrischen Stücke in
den dielektrischen Resonatorabschnitten befinden;
Fig. 11A und 11B Darstellungen eines weiteren Beispiels, bei
dem sich die vergrabenen dielektrischen Abschnitte
in den dielektrischen Resonatorabschnitten befin
den;
Fig. 12A und 12B Darstellungen eines Beispiels, bei dem Gra
benabschnitte in den dielektrischen Resonatorab
schnitten gebildet sind;
Fig. 13A und 13B Darstellungen eines weiteren Beispiels, bei
dem die Grabenabschnitte in den dielektrischen Re
sonatorabschnitten gebildet sind;
Fig. 14A und 14B Darstellungen eines Beispiels, bei dem Per
forationen in den dielektrischen Resonatorab
schnitten gebildet sind;
Fig. 15A und 15B Darstellungen eines Beispiels der Konfiguration
einer gemeinsam zum Senden und Empfangen
verwendeten Vorrichtung;
Fig. 16 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel der Konfigura
tion einer Kommunikationsvorrichtung zeigt;
Fig. 17A und 17B Darstellungen eines Beispiels der Konfigu
ration eines Oszillators;
Fig. 18 ein äquivalentes Schaltungsdiagramm des Oszilla
tors; und
Fig. 19 eine Darstellung eines Beispiels der Konfiguration
eines herkömmlichen dielektrischen Filters.
Ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 beschrie
ben.
Fig. 1A ist eine teilweise gebrochene schematische perspek
tivische Ansicht eines dielektrischen Filters, und Fig. 1B
ist eine Draufsicht des dielektrischen Filters in dem Zu
stand, bei dem ein Abschirmgehäuse von dem dielektrischen
Filter entfernt ist. In Fig. 1A ist eine dielektrische
Platte 3 gezeigt, die aus einer dielektrischen Keramik be
steht, und an der oberen Fläche der dielektrischen Platte
ist eine elektrisch leitfähige Schicht 1 (auch als Elektrode
bezeichnet) gebildet, die Abschnitte 4A und 4B, in denen
keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist, aufweist.
Auf der unteren Fläche der dielektrischen Platte 3 sind
Abschnitte, in denen keine elektrisch leitfähigen Schichten
gebildet ist, gebildet, die den Abschnitten 4a und 4b, in
denen keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist,
gegenüberliegen, und die gleiche Form und die gleiche Größe
wie die Abschnitte 4a und 4b aufweisen, und daher wirken die
Abschnitte, in denen keine elektrisch leitfähige Schicht
gebildet ist und die sich gegenüberliegen, jeweils als ein
dielektrischer Resonatorabschnitt in dem TE010-Modus. Die
Resonanzfrequenzen dieser dielektrischen Resonatoren liegen
beispielsweise in dem 20 GHz-Band.
Parallelepipedförmige dielektrische Chips 21a, 21b, 21c, 21d
und 21e sind gezeigt, und diesselben sind beispielsweise
durch Bonden (Verbinden) an der dielektrischen Platte 3 in
den vorbestimmten Positionen derselben mit einem Epoxydharz
typhaftmittel befestigt.
Durch Vorsehen der dielektrischen Chips an der dielektri
schen Platte, wie oben beschrieben, werden die Charakte
ristika der dielektrischen Resonatorvorrichtung eingestellt.
Es wird nun zuerst ein Beispiel der Einstellung der Reso
nanzfrequenz unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben.
Fig. 2A ist eine Draufsicht, die die Position des dielek
trischen Chips in dem dielektrischen Resonatorabschnitt (Ab
schnitte, in denen keine elektrisch leitfähige Schicht ge
bildet ist) darstellt. Fig. 2B stellt die Änderung der Re
sonanzfrequenz mit der relativen dielektrischen Konstante
dar, wenn die Befestigungsposition des dielektrischen Chips
geändert wird. In diesem Fall ist der Durchmesser des Re
sonatorabschnitts (der Durchmesser des Abschnitts, in dem
keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist) 4,35 mm,
die Dicke des dielektrischen Resonatorabschnitts (die Dicke
der dielektrischen Platte) ist 1,0 mm, und die relative di
elektrische Konstante ∈r ist 30. Die Größe des dielektri
schen Chips ist 1 × 1 mm2, wobei die Dicke 0,5 mm ist.
Wie in Fig. 2 sichtbar, wird die Resonanzfrequenz ver
ringert, wenn der dielektrische Chip in den Abschnitten, in
denen keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist,
vorgesehen ist. Es ist offensichtlich, daß, sowie die re
lative dielektrische Konstante des dielektrischen Chips
höher ist, die Resonanzfrequenz niedriger ist, und das
außerdem, sowie die Befestigungsposition des dielektrischen
Chips weiter von der Mitte entfernt ist, der Effekt des Re
duzierens der Resonanzfrequenz verbessert wird. Dementspre
chend kann der dielektrische Chip, wenn die dielektrische
Konstante, die Größe und die Form ordnungsgemäß abhängig von
den Zwecken ausgewählt sind, für die die Resoanzfrequenz
eingestellt ist, an einer vorbestimmten Position verbunden
und befestigt sein. Ferner können, wie in Fig. 1 gezeigt,
mindestens zwei dielektrische Chips an einem dielektrischen
Resonatorabschnitt befestigt sein. Beispielsweise kann durch
Anordnen eines dielektrischen Chips, der eine relativ große
Größe aufweist, nahe zu dem Umfang des Abschnitts, in dem
keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist, die Reso
nanzfrequenz grob eingestellt werden, und es kann durch An
ordnen eines dielektrischen Chips, der eine relativ kleine
Größe aufweist, nahe zu der Mitte des Abschnitts, in dem
keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist, die Re
sonanzfrequenz fein eingestellt werden.
Die oben beschriebene Einstellung kann durch Untersuchen der
Position, bei der der dielektrische Chip verbunden werden
soll, durchgeführt werden, während die Resonanzfrequenz mit
einer Meßvorrichtung gemessen wird, und dann kann der di
elektrische Chip in der Position verbunden werden, bei der
die vorbestimmten Charakteristika erhalten werden können.
Im folgenden wird durch ein Beispiel und unter Bezugnahme
auf Fig. 3 beschrieben, daß die Resonanzfrequenz jedes di
elektrischen Resonatorabschnitts und dann der Kopplungsfak
tor zwischen den dielektrischen Resonatorabschnitten einge
stellt wird. Fig. 3A zeigt die Position, bei der der di
elektrische Chip zum Einstellen der Kopplung angeordnet ist.
Fig. 3B stellt die Änderung des Kopplungsfaktors mit der
relativen dielektrischen Konstante dar, wenn die Größe des
dielektrischen Chips geändert wird. Bei diesem Fall sind die
Anordnung der zwei Resonatorabschnitte, wie oben beschrie
ben, gleich. Der Zwischenraum zwischen den zwei dielektrischen
Resonatorabschnitten ist 0,5 mm. In Fig. 3A sind
zwei Typen der dielektrischen Chips mit einer Größe von 1 ×
1 mm2 und einer Dicke von 0,5 mm und mit einer Größe von 2 ×
2 mm2 und einer Dicke von 0,5 mm gezeigt.
Wie in Fig. 3B sichtbar, wird, wenn der dielektrische Chip
zwischen den dielektrischen Resonatorabschnitten angeordnet
ist, die induktive Kopplung zwischen den benachbarten di
elektrischen Resonatorabschnitten erhöht, so daß der Kopp
lungsfaktor verbessert wird. Zusätzlich ist es offensicht
lich, daß sogar, wenn die relativen dielektrischen Konstan
ten gleich sind, sowie die Größe des dielektrischen Chips
größer ist, der Kopplungsfaktor erhöht wird. Dementsprechend
können die Größe und die relative dielektrische Konstante
des dielektrischen Chips derart ausgewählt werden, daß ein
vorbestimmter Kopplungsfaktor erhalten werden kann, oder daß
vorbestimmte Filtercharakteristika, die durch den Kopplungs
faktor bestimmt sind, erhalten werden können.
Fig. 4 zeigt die Transparenzcharakteristika eines Resona
tors, der durch den oben beschriebenen dielektrischen Re
sonatorabschnitt gebildet ist, in dem TE010-Modus und dem
Störmodus, der nahe zu dem TE010-Modus liegt. In Fig. 4
zeigen die Markierungen 1, 2, 3 und 4 Antworten in dem
HE110-Modus, dem HE210-Modus, dem TE010-Modus bzw. dem
HE310-Modus. Bei diesem Fall sind der HE210-Modus und der
HE310-Modus Störmoden, die nach dem TE010-Modus erscheinen.
Wenn diese dielektrische Resonatorvorrichtung als ein di
elektrisches Filter verwendet wird, ist nicht nur die Re
sonanzfrequenz in dem TE010-Modus, sondern es sind ferner
die Unterschiede der Resonanzfrequenz df (HE210) und df
(HE310) zu den Resonanzfrequenzen in den Störmoden, die nahe
zu dem TE010-Modus erscheinen, wichtig.
Ein Beispiel der Einstellung der Störcharakteristika wird
nun unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 beschrieben.
Fig. 5A und 6A zeigen die Positionen des dielektrischen
Chips, der in dem Abschnitt, in dem keine elektrisch
leitfähige Schicht gebildet ist, angeordnet ist, und Fig.
5B und 6B zeigen die Frequenzunterschiede df (HE201) und df
(HE310), wenn der dielektrische Chip in den Positionen
angeordnet ist. Fig. 5A und 5B stellen ein Beispiel dar,
bei dem der dielektrische Chip in einer Position, in einem
bestimmten Abstand von der Mitte des Abschnitts, in dem
keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist, angeordnet
ist, und Fig. 6A und 6B stellen ein Beispiel dar, bei dem
der dielektrische Chip in der Mitte des Abschnitts, in dem
keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist, angeordnet
ist. Bei diesem Fall weist der dielektrische Chip eine Größe
von 1 × 1 mm2 mit einer Dicke von 0,5 mm auf. Die Anordnung
des Resonatorabschnitts ist gleich derselben in Fig. 2. Wie
oben beschrieben, werden die Resonanzfrequenzunterschiede
der Störmoden in dem HE210-Modus, dem HE310-Modus und der
gleichen zu dem TE010-Modus mit der Anordnungsposition des
dielektrischen Chips in dem Abschnitt, in dem keine elek
trisch leitfähige Schicht gebildet ist, und außerdem mit der
relativen dielektrischen Konstante, wie in den Fig. 5B
und 6B gezeigt, geändert. Diese Resonanzfrequenzunterschiede
werden mit der Befestigungsposition, der dielektrischen Kon
stante, der Größe und der Form des dielektrischen Chips
variiert. Folglich kann die Resonanzfrequenz des TE010-Modus
auf einen vorbestimmten Wert eingestellt werden, und außer
dem können die Resonanzfrequenzunterschiede der Störmoden zu
dem TE010-Modus eingestellt werden.
Es wird nun die Anordnung der dielektrischen Resonatorvor
richtung eines zweiten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Fig. 7 bis 9 beschrieben.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist das Beispiel ange
geben, bei dem der dielektrische Chip durch Verbinden an der
oberen Oberfläche der dielektrischen Platte befestigt ist.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist ein dielektrisches
Stück, das eine andere dielektrische Konstante als die di
elektrische Platte 3 aufweist, in der dielektrischen Platte
vergraben. Fig. 7A ist eine Draufsicht der dielektrischen
Platte, und Fig. 7B ist eine Querschnittsansicht derselben.
Bei diesem Beispiel ist ein dielektrisches Stück 22a inner
halb des Abschnitts 4A, in dem keine elektrisch leitfähige
Schicht gebildet ist, vergraben, und die dielektrischen
Stücke 22b und 22c sind innerhalb des Abschnitts 4B, in dem
keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist, vergraben.
Fig. 8A und Fig. 9A zeigen die Positionen des vergrabenen
dielektrischen Stücks und Fig. 8B und Fig. 9B stellen die
Beziehung der Frequenzunterschiede zwischen den Störmoden
und dem Grundmodus (TE010-Modus) dar. Bei jedem dieser Fälle
ist das dielektrische Stück mit einer Größe von 1 × 1 mm2
und einer Tiefe h vergraben. In Fig. 8A ist das dielektri
sche Stück in einer Position in einem bestimmten Abstand von
der Mitte des dielektrischen Resonatorabschnitts vergraben.
In Fig. 8B und 8C ist die Tiefe 0,6 mm bzw. 1 mm. In Fig.
9A ist das dielektrische Stück in der Mitte des dielektri
schen Resonatorabschnitts vergraben. In Fig. 9B und 9(C)
ist die Tiefe h 0,6 mm bzw. 1 mm.
Wie oben beschrieben, können die Resonanzfrequenzunterschie
de der benachbarten Störmoden zu dem Grundmodus mit der Po
sition, bei der das dielektrische Stück vergraben ist, mit
der Tiefe desselben und der dielektrischen Konstante dessel
ben eingestellt werden.
Bei dem in Fig. 7 gezeigten Beispiel ist das dielektrische
Stück, das eine vorbestimmte Tiefe aufweist, in der oberen
Fläche der dielektrischen Platte vergraben. Beispielsweise,
wie in Fig. 10 gezeigt, können die dielektrischen Stücke
22a, 22b und 22c in der oberen Fläche der dielektrischen
Platte 3 vergraben sein, und die dielektrischen Stücke 22d
und 22e können in der unteren Fläche derselben vergraben
sein. Zusätzlich, wie in Fig. 11 gezeigt, sind die dielek
trischen Stücke 22a, 22b und 22c derart angeordnet, daß sich
dieselben durch die obere und die untere Fläche derselben
erstrecken. Die dielektrischen Stücke können ferner inner
halb der dielektrischen Platte 3 vergraben sein, ohne daß
das dielektrische Stück freigelegt ist.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ein Bei
spiel beschrieben, bei dem dielektrische Stücke, die eine
andere dielektrische Konstante als die dielektrische Platte
aufweisen, vergraben sind. Es kann jedoch Luft als die di
elektrischen Stücke verwendet werden. Das heißt, es kann ein
Grabenabschnitt oder eine Perforation in der dielektrischen
Platte gebildet sein.
Fig. 12 zeigt ein Beispiel, bei dem Grabenabschnitte 23A,
23B und 23C in der oberen Oberfläche der dielektrischen
Platte 3 vorgesehen sind. Die Fig. 13 zeigt ferner ein Bei
spiel, bei dem die Grabenabschnitte 23a, 23b und 23c in der
oberen Fläche der dielektrischen Platte 3 gebildet sind und
die Grabenabschnitte 23d und 23e in der unteren Fläche der
selben gebildet sind. Fig. 14 zeigt ferner ein Beispiel,
bei dem die Perforationen 23a, 23b und 23c für die dielek
trische Platte 3 vorgesehen sind.
Fig. 15A und 15B zeigen ein Beispiel der Konfiguration ei
ner gemeinsam zum Senden und Empfangen verwendeten Vorrich
tung. Fig. 15A ist eine Draufsicht, die den Zustand zeigt,
bei dem die obere Abdeckung 8 entfernt ist. Fig. 15B ist
eine Querschnittsansicht der gesamten gemeinsam zum Senden
und Empfangen verwendeten Vorrichtung. Die elektrisch leit
fähige Schicht 1 weist 5 Abschnitte 4a bis 4e, in denen
keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist, auf, die
in der oberen Oberfläche der dielektrischen Platte 3 gebil
det sind, und in der unteren Fläche der Platte ist eine
elektrisch leitfähige Schicht 2 gebildet, die Abschnitte 5A
bis 5E, in denen keine elektrisch leitfähige Schicht gebil
det ist, aufweist, die entgegengesetzt zu den oben beschrie
benen Abschnitten 4A bis 4E, in denen keine elektrisch leitfähige
Schicht gebildet ist, gegenüberliegend gebildet sind.
Folglich werden dielektrische Resonatorabschnitte in fünf
TE010-Moden in der dielektrischen Platte 3 gebildet.
Die dielektrischen Chips 21a, 21c, 21e und 21g sind mit den
oben beschriebenen dielektrischen Resonatorabschnitten an
den vorbestimmten Positionen derselben derart verbunden, daß
die vorbestimmten Resonanzfrequenzen eingestellt sind. Zu
sätzlich wird durch Verbinden der dielektrischen Chips 21b,
21d und 21f zwischen vorbestimmten benachbarten dielektri
schen Resonatorabschnitten derselben der Kopplungsfaktor
zwischen beiden dielektrischen Resonatorabschnitten einge
stellt.
Die drei dielektrischen Resonatorabschnitte, die in diesen
Abschnitten 4a, 4b, 4c, 5a, 5b und 5c, in denen keine elek
trisch leitfähige Schicht gebildet ist, gebildet sind, wer
den als ein Empfangsfilter verwendet, das aus drei Stufenre
sonatoren zusammengesetzt ist. Zusätzlich werden die zwei
dielektrischen Resonatorabschnitte, die in den Abschnitten
4d, 4e, 5d und 5e, in denen keine elektrisch leitfähige
Schicht gebildet ist, gebildet sind, als ein Sendefilter
verwendet, das aus zwei Stufenresonatoren zusammengesetzt
ist.
Die dielektrischen Platte 3 ist an der oberen Seite einer
Grundplatte 6 durch Rahmen 7 befestigt. Eine Abdeckung 8 ist
an der oberen Seite der dielektrischen Platte 3 plaziert.
Mikrostreifenleitungen 9r, 10r, 10t und 9t sind als vier
Sonden in der oberen Fläche der Grundplatte 6 gebildet. Eine
Masseelektrode 12 ist im wesentlichen auf der gesamten un
teren Fläche der Grundplatte 6 gebildet.
Ein dielektrischer Chip 21h ist mit der unteren Fläche der
dielektrischen Platte 3 bei einer Position derselben, die
nahe zu der Mikrostreifenleitung 9t ist, verbunden, und da
durch wird der Kopplungsfaktor zwischen dem dielektrischen
Resonatorabschnitt, der aus den Abschnitten 4e und 5e, in
denen keine elektrisch leitfähige Schicht gebildet ist, ge
bildet ist, und der Mikrostreifenleitung 9t eingestellt, um
einen äußeren Q-Faktor (Qe) zu erhalten.
Bei dem oben beschriebenen Fall werden die Enden der Mikro
streifenleitungen 9r und 9t als ein Empfangssignalausgabetor
bzw. als ein Sendesignaleingabetor verwendet. Die Enden der
Mikrostreifenleitungen 10r und 10t sind mit einer Mikro
streifenleitung zum Verzweigen verbunden, und dieselben er
strecken sich zur Anwendung als ein Eingabe-Ausgabe-Tor nach
außen. Bei diesem Fall ist die elektrische Länge von dem
Verzweigungspunkt der Mikrostreifenleitungen 10r und 10t zu
der äquivalenten Kurzschlußebene der ersten Stufe des Emp
fangsfilters derart eingestellt, daß dieselbe eine Beziehung
von ungeraden Vielfachen von λgt/4 aufweist, wobei λgt die
Wellenlänge bei einer Sendefrequenz in der Mikrostreifenlei
tung darstellt. Die elektrische Länge von dem Verzweigungs
punkt der Mikrostreifenleitungen 10r und 10t zu der äquiva
lenten Kurzschlußebene der letzten Stufe des Sendenfilters
ist ferner auf eine Beziehung von ungeraden Vielfachen λgt/4
eingestellt, wobei λgt die Wellenlänge bei einer Empfangs
frequenz in der Mikrostreifenleitung darstellt.
Es können ferner zusätzlich zu dem Verfahren des Verbindens
der dielektrischen Chips, wie im vorhergehenden beschrieben,
durch Bildung der Grabenabschnitte in vorbestimmten Positio
nen der dielektrischen Platte mittels eines feinen Schneide
werkzeugs die Resonanzfrequenzen und die Kopplungsfaktoren
eingestellt werden.
Wie im vorhergehenden beschrieben, wird, da die Charak
teristika auf der einzigen Grundplatte und innerhalb der Ab
deckung 8 eingestellt werden, der Vorstand der Schrauben
nach außen zum Einstellen der Charakteristika eliminiert,
und die gemeinsam zum Senden und Empfangen verwendete Vor
richtung kann insgesamt miniaturisiert werden.
Fig. 16 ist eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels
einer Kommunikationsvorrichtung, bei der die oben beschrie
bene gemeinsam zum Senden und Empfangen verwendete Vorrich
tung als eine gemeinsam verwendete Antennenvorrichtung ver
wendet wird. In Fig. 16 sind das oben beschriebene Emp
fangsfilter 46a und das oben beschriebene Sendefilter 46b
gezeigt, die die gemeinsam verwendete Antennenvorrichtung 46
bilden. Wie in Fig. 16 gezeigt, ist eine Empfangsschaltung
47 mit einem Empfangssignalausgabetor 46c der gemeinsam ver
wendeten Antennenvorrichtung 46 verbunden, und eine Sende
schaltung 48 ist mit einem Sendesignaleingabetor 46d verbun
den, und außerdem ist eine Antenne 49 mit einem Antennentor
46e verbunden, und dadurch wird insgesamt eine Kommunika
tionsvorrichtung 50 gebildet. Diese Kommunikationsvorrich
tung entspricht einem Hochfrequenzschaltungsabschnitt eines
tragbaren Telefons o. ä.
Wie oben beschrieben kann durch Verwenden der gemeinsam ver
wendeten Antennenvorrichtung, bei der das dielektrische Fil
ter der vorliegenden Erfindung angewendet wird, eine Kom
munikationsvorrichtung eines kompakten Typs, die die gemein
sam verwendete Antennenvorrichtung umfaßt, die bezüglich der
Größe klein ist, und eine verlustarme und störarme Charakte
ristik aufweist, gebildet werden.
Ein Beispiel der Konfiguration eines Oszillators wird nun
unter Bezugnahme auf die Fig. 17A und 17B und 18 be
schrieben.
Fig. 17 sind Darstellungen der gesamten Struktur eines Os
zillators. Fig. 17A ist eine Draufsicht des Oszillators,
und Fig. 17B ist eine Querschnittsansicht des dielektri
schen Resonatorabschnitts. In Fig. 17B sind die elektrisch
leitfähigen Schichten 1 und 2, die ein Paar von Abschnitten
4 und 5, in denen keine elektrisch leitfähige Schicht gebil
det ist, sich gegenüberliegend aufweisen, auf der oberen und
der unteren Fläche der dielektrischen Platte 3 gebildet, und
ein dielektrischer Resonator DR, der den TE10-Modus als
Grundmodus aufweist, ist in den Abschnitten, in denen keine
elektrisch leitfähigen Schichten gebildet ist, gebildet. Die
Resonanzfrequenz des dielektrischen Resonators DR wird durch
Befestigen des dielektrischen Chips 21 an dem Abschnitt des
dielektrischen Resonators DR eingestellt.
In Fig. 17A und 17B ist eine isolierende Schaltungsplatine
31 mit einer relativ niedrigen dielektrischen Konstante an
der oberen Fläche gezeigt, aus der eine Elektrodenstruktur,
wie z. B. Streifenleitungen 32, 33 und ähnlich gebildet
sind. Eine Chipkomponente ist an einer vorbestimmten Posi
tion angebracht. Ferner sind Anschlußeinbringlöcher 19a,
19b, 19c und 19d in vier Positionen gebildet. Ein FET 43
bzw. eine Varaktordiode 47 sind mit dem Ende auf der einen
Seite der Streifenleitung 32 bzw. 33 verbunden. Das Ende der
anderen Seite der Varaktordiode 47 ist mit einer Masseelek
trode 39 verbunden. Ein Induktor 40 und ein Widerstandsfilm
48 sind zwischen dem Ende der Streifenleitung 32 und einer
Elektrode 41 für einen Steueranschluß umfaßt. Das Ende der
Streifenleitung 32 ist mit einem Widerstand abgeschlossen,
indem ein Widerstandsfilm 44 zwischen dem Ende der Streifen
leitung 32 und der Masseelektrode 42 vorgesehen ist. Es ist
ferner ein Chipkondensator 49 zwischen der Masseelektrode 42
und der Elektrode 41 für einen Steueranschluß umfaßt. Die
Source des FET43 ist mit einem Leitungsleiter 38 zum Ausge
ben verbunden. Ein Widerstandsfilm 46 und ein Iduktor 37
sind zwischen der Source des FET 43 und der Masseelektrode
36 verbunden. Ferner sind Induktoren 34 und 35 zwischen der
Drain des FET 43 und einer Elektrode 28 für einen Vorspann
anschluß vorgesehen, und ein Chipdondensator 45 ist zwischen
der Elektrode 28 für einen Vorspannanschluß und der Masse
elektrode 36 umfaßt.
Fig. 18 ist ein äquivalentes Schaltungsdiagramm des Oszil
lators, der in den Fig. 17a und 17b gezeigt ist. Bei
diesem Fall ist die Streifenleitung 32 eine Hauptleitung,
die mit dem dielektrischen Resonator DR gekoppelt ist, und
die Streifenleitung 33 wirkt als eine Teilleitung, die mit
dem dielektrischen Resonator DR gekoppelt ist. Bei dieser
Schaltungskonfiguration wird eine Oszillationsschaltung bzw.
ein Schwingkreis des Bandreflexionstyps gebildet. Die Reso
nanzfrequenz des dielektrischen Resonators DR wird durch Än
dern der Kapazität der Varaktordiode 47 mittels einer Steu
erspannung gesteuert, die an die Elektrode 41 angelegt ist.
Das Änderungsverhältnis der Oszillationsfrequenz mit der
oben beschriebenen Vorspannung ist durch die Charakteristika
der Varaktordiode bestimmt. Auf der anderen Seite wird der
Bezugswert (z. B. die Mittenfrequenz) in dem sich ändernden
Bereich der Oszillationsfrequenz im wesentlichen durch die
Resonanzfrequenz des dielektrischen Resonators DR bestimmt.
Dementsprechend wird der Bezugswert in dem sich ändernden
Bereich der Oszillationsfrequenz auf einen vorbestimmten
Wert unter Verwendung der Größe und der Befestigungsposition
des dielektrischen Chips 21, der in Fig. 17 gezeigt ist,
eingestellt.
Hinsichtlich der dielektrischen Resonatorvorrichtung der
vorliegenden Erfindung ist die Anwendung derselben nicht auf
das dielektrische Filter, die gemeinsam verwendete Vorrich
tung und den Oszillator begrenzt. Die dielektrische Resona
torvorrichtung der vorliegenden Erfindung kann bei unter
schiedlichen Typen von Hochfrequenzmodulen, einschließlich
dem dielektrischen Resonator, angewendet werden.
Zusätzlich ist die Anwendung der gemeinsam verwendeten Vor
richtung der vorliegenden Erfindung nicht auf einen Drei
torduplexer, wie z. B. eine gemeinsam verwendete Antennen
vorrichtung o. ä., beschränkt. Die gemeinsam verwendete Vor
richtung der vorliegenden Erfindung kann bei einem Multiple
xer mit mindestens vier Toren angewendet werden.
Die elektronische Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist
ferner nicht auf die Kommunikationsvorrichtung, die die ge
meinsam verwendete Antennenvorrichtung umfaßt, beschränkt,
und dieselbe kann auf eine elektronische Vorrichtung ange
wendet werden, die das dielektrische Filter, die gemeinsam
verwendete Vorrichtung, den Oszillator oder dergleichen in
dem Hochfrequenzschaltungsabschnitt derselben verwendet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Reduktion des
Leerlauf-Q-Faktors, die durch die Verwendung der Einstell
schrauben bewirkt wird, eliminiert. Folglich kann, wenn das
dielektrische Filter konfiguriert ist, der Einfügeverlust
reduziert werden. Außerdem kann, da verhindert wird, daß ein
Teil der Einstellschrauben von dem Abschirmgehäuse nach
außen vorsteht, die Vorrichtung insgesamt ohne weiteres
miniaturisiert werden.
Die Resonanzfrequenz des Resonatorabschnitts, der Kopplungs
faktor zwischen benachbarten dielektrischen Resonatorab
schnitten, der äußere Q-Faktor und die Störcharakteristika
können unter Verwendung der Befestigungsposition des dielek
trischen Chips an der dielektrischen Platte, der Bildungspo
sition eines Teils, das eine andere dielektrische Konstante
als die dielektrische Platte aufweist, der dielektrischen
Konstante, der Größe und der Form des Teils eingestellt
werden. Folglich kann die Einstellung in einem breiten Be
reich und unter Bezugnahme auf viele Einstellelemente durch
geführt werden.
Claims (7)
1. Dielektrische Resonatorvorrichtung, mit
einer dielektrischen Platte (3), die eine erste Haupt fläche und eine zweite Hauptfläche, die der ersten Haupt fläche gegenüberliegt, umfaßt;
einer ersten elektrisch leitfähigen Schicht (1), die auf der ersten Hauptfläche der dielektrischen Platte (3) ge bildet ist und zumindest eine Öffnung (4a) aufweist;
einer zweiten elektrisch leitfähigen Schicht (2), die auf der zweiten Hauptfläche der dielektrischen Platte (3) ge bildet ist und zumindest eine Öffnung (5a) aufweist, wo bei die Öffnung (4a) in der ersten elektrisch leitfähigen Schicht (1) und die Öffnung (5a) in der zweiten elek trisch leitfähigen Schicht (2) im wesentlichen die glei che Form und Größe aufweisen und zueinander ausgerichtet sind, so daß ein Abschnitt der dielektrischen Platte (3), der zwischen den zueinander ausgerichteten Öffnungen an geordnet ist, als ein dielektrischer Resonatorabschnitt wirkt; und
einem dielektrischen Chip (21a, 21b), der an dem dielek trischen Resonatorabschnitt angebracht ist.
einer dielektrischen Platte (3), die eine erste Haupt fläche und eine zweite Hauptfläche, die der ersten Haupt fläche gegenüberliegt, umfaßt;
einer ersten elektrisch leitfähigen Schicht (1), die auf der ersten Hauptfläche der dielektrischen Platte (3) ge bildet ist und zumindest eine Öffnung (4a) aufweist;
einer zweiten elektrisch leitfähigen Schicht (2), die auf der zweiten Hauptfläche der dielektrischen Platte (3) ge bildet ist und zumindest eine Öffnung (5a) aufweist, wo bei die Öffnung (4a) in der ersten elektrisch leitfähigen Schicht (1) und die Öffnung (5a) in der zweiten elek trisch leitfähigen Schicht (2) im wesentlichen die glei che Form und Größe aufweisen und zueinander ausgerichtet sind, so daß ein Abschnitt der dielektrischen Platte (3), der zwischen den zueinander ausgerichteten Öffnungen an geordnet ist, als ein dielektrischer Resonatorabschnitt wirkt; und
einem dielektrischen Chip (21a, 21b), der an dem dielek trischen Resonatorabschnitt angebracht ist.
2. Dielektrische Resonatorvorrichtung nach Anspruch 1, bei
der
die erste elektrisch leitfähige Schicht (1) eine weitere Öffnung (4b) aufweist;
die zweite elektrisch leitfähige Schicht (2) eine weitere Öffnung (5b) aufweist, wobei die weitere Öffnung (4b) in der ersten elektrisch leitfähigen Schicht (1) und die weitere Öffnung (5b) in der zweiten elektrisch leit fähigen Schicht (2) im wesentlichen die gleiche Form und Größe aufweisen und zueinander ausgerichtet sind, so daß ein Abschnitt der dielektrischen Platte (3), der zwischen den zueinander ausgerichteten weiteren Öffnungen ange ordnet ist, als ein weiterer dielektrischer Resonatorab schnitt wirkt; und
ein weiterer dielektrischer Chip (21c, 21d, 21e) vorge sehen ist, der an dem weiteren dielektrischen Resonator abschnitt oder zwischen dem dielektrischen Resonatorab schnitt und dem weiteren dielektrischen Resonatorab schnitt angebracht ist.
die erste elektrisch leitfähige Schicht (1) eine weitere Öffnung (4b) aufweist;
die zweite elektrisch leitfähige Schicht (2) eine weitere Öffnung (5b) aufweist, wobei die weitere Öffnung (4b) in der ersten elektrisch leitfähigen Schicht (1) und die weitere Öffnung (5b) in der zweiten elektrisch leit fähigen Schicht (2) im wesentlichen die gleiche Form und Größe aufweisen und zueinander ausgerichtet sind, so daß ein Abschnitt der dielektrischen Platte (3), der zwischen den zueinander ausgerichteten weiteren Öffnungen ange ordnet ist, als ein weiterer dielektrischer Resonatorab schnitt wirkt; und
ein weiterer dielektrischer Chip (21c, 21d, 21e) vorge sehen ist, der an dem weiteren dielektrischen Resonator abschnitt oder zwischen dem dielektrischen Resonatorab schnitt und dem weiteren dielektrischen Resonatorab schnitt angebracht ist.
3. Dielektrische Resonatorvorrichtung, mit
einer dielektrischen Platte (3), die eine erste Haupt fläche und eine zweite Hauptfläche, die der ersten Haupt fläche gegenüberliegt, umfaßt;
einer ersten elektrisch leitfähigen Schicht (1), die auf der ersten Hauptfläche der dielektrischen Platte (3) ge bildet ist und zumindest eine Öffnung (4a) aufweist; und
einer zweiten elektrisch leitfähigen Schicht (2), die auf der zweiten Hauptfläche der dielektrischen Platte (3) ge bildet ist und zumindest eine Öffnung (5a) aufweist, wo bei die Öffnung (4a) in der ersten elektrisch leitfähigen Schicht (1) und die Öffnung (5a) in der zweiten elek trisch leitfähigen Schicht (2) im wesentlichen die glei che Form und Größe aufweisen und zueinander ausgerichtet sind, so daß ein Abschnitt der dielektrischen Platte (3), der zwischen den zueinander ausgerichteten Öffnungen an geordnet ist, als ein dielektrischer Resonatorabschnitt wirkt;
wobei ein Abschnitt (22a, 22d; 23a, 23d), der eine andere dielektrische Konstante als die dielektrische Platte (3) aufweist, innerhalb der dielektrischen Platte (3) in dem dielektrischen Resonatorabschnitt angeordnet ist.
einer dielektrischen Platte (3), die eine erste Haupt fläche und eine zweite Hauptfläche, die der ersten Haupt fläche gegenüberliegt, umfaßt;
einer ersten elektrisch leitfähigen Schicht (1), die auf der ersten Hauptfläche der dielektrischen Platte (3) ge bildet ist und zumindest eine Öffnung (4a) aufweist; und
einer zweiten elektrisch leitfähigen Schicht (2), die auf der zweiten Hauptfläche der dielektrischen Platte (3) ge bildet ist und zumindest eine Öffnung (5a) aufweist, wo bei die Öffnung (4a) in der ersten elektrisch leitfähigen Schicht (1) und die Öffnung (5a) in der zweiten elek trisch leitfähigen Schicht (2) im wesentlichen die glei che Form und Größe aufweisen und zueinander ausgerichtet sind, so daß ein Abschnitt der dielektrischen Platte (3), der zwischen den zueinander ausgerichteten Öffnungen an geordnet ist, als ein dielektrischer Resonatorabschnitt wirkt;
wobei ein Abschnitt (22a, 22d; 23a, 23d), der eine andere dielektrische Konstante als die dielektrische Platte (3) aufweist, innerhalb der dielektrischen Platte (3) in dem dielektrischen Resonatorabschnitt angeordnet ist.
4. Dielektrische Resonatorvorrichtung nach Anspruch 3, bei
der
die erste elektrisch leitfähige Schicht (1) eine weitere Öffnung (4b) aufweist;
die zweite elektrisch leitfähige Schicht (2) eine weitere Öffnung (5b) aufweist, wobei die weitere Öffnung (4b) in der ersten elektrisch leitfähige Schicht (1) und die wei tere Öffnung (5b) in der zweiten elektrisch leitfähigen Schicht (2) im wesentlichen die gleiche Form und Größe aufweisen und zueinander ausgerichtet sind, so daß ein Abschnitt der dielektrischen Platte (3), der zwischen den zueinander ausgerichteten weiteren Öffnungen angeordnet ist, als ein weiterer dielektrischer Resonatorabschnitt wirkt; und
ein weiterer Abschnitt (22b, 22c, 22e; 23b, 23c; 23e), der eine andere dielektrische Konstante als die dielek trische Platte (3) aufweist, innerhalb der dielektrischen Platte (3) in dem weiteren dielektrischen Resonatorab schnitt oder innerhalb der dielektrischen Platte (3) zwi schen dem dielektrischen Resonatorabschnitt und dem wei teren dielektrischen Resonatorabschnitt angeordnet ist.
die erste elektrisch leitfähige Schicht (1) eine weitere Öffnung (4b) aufweist;
die zweite elektrisch leitfähige Schicht (2) eine weitere Öffnung (5b) aufweist, wobei die weitere Öffnung (4b) in der ersten elektrisch leitfähige Schicht (1) und die wei tere Öffnung (5b) in der zweiten elektrisch leitfähigen Schicht (2) im wesentlichen die gleiche Form und Größe aufweisen und zueinander ausgerichtet sind, so daß ein Abschnitt der dielektrischen Platte (3), der zwischen den zueinander ausgerichteten weiteren Öffnungen angeordnet ist, als ein weiterer dielektrischer Resonatorabschnitt wirkt; und
ein weiterer Abschnitt (22b, 22c, 22e; 23b, 23c; 23e), der eine andere dielektrische Konstante als die dielek trische Platte (3) aufweist, innerhalb der dielektrischen Platte (3) in dem weiteren dielektrischen Resonatorab schnitt oder innerhalb der dielektrischen Platte (3) zwi schen dem dielektrischen Resonatorabschnitt und dem wei teren dielektrischen Resonatorabschnitt angeordnet ist.
5. Dielektrisches Filter, das eine Signal-Eingabe/Ausgabe-
Einrichtung zum Eingeben oder Ausgeben eines Signals auf
weist, die mit einem dielektrischen Resonatorabschnitt
der dielektrischen Resonatorvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 4 gekoppelt ist.
6. Oszillator, der eine Kopplungsleitung (33), die mit dem
dielektrischen Resonatorabschnitt (DR) der dielektrischen
Resonatorvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 ge
koppelt ist, und eine Schaltung mit einer negativen Cha
rakteristik, die mit der Kopplungsleitung (33) verbunden
ist, aufweist.
7. Vorrichtung zum Senden und Empfangen von Signalen, die
mehrere Signal-Eingabe/Ausgabe-Einrichtungen aufweist,
wobei mindestens eine der Signal-Eingabe/Ausgabe-Einrich
tungen mit einer Mehrzahl der dielektrischen Resonatorab
schnitte der dielektrischen Resonatorvorrichtung nach
einem der Ansprüche 1 bis 4 gekoppelt ist.
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