DE19918583A1 - Dielektrische Resonatorvorrichtung, dielektrisches Filter, Oszillator, gemeinsam verwendete Vorrichtung und elektronische Vorrichtung - Google Patents
Dielektrische Resonatorvorrichtung, dielektrisches Filter, Oszillator, gemeinsam verwendete Vorrichtung und elektronische VorrichtungInfo
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Abstract
Bei einer dielektrischen Resonatorvorrichtung sind Elektroden, die Abschnitte aufweisen, in denen keine Elektrode gebildet ist, die sich gegenüberliegen, und die im wesentlichen die gleiche Form und die gleiche Größe aufweisen, auf gegenüberliegenden Hauptflächen einer dielektrischen Platte gebildet. Der Abschnitt der dielektrischen Platte, der zwischen den Abschnitten, in denen keine Elektrode gebildet ist, und die sich gegenüberliegen, angeordnet ist, wird als ein dielektrischer Resonatorabschnitt verwendet. Ferner werden die Charakteristika der dielektrischen Resonatorvorrichtung durch Befestigen von dielektrischen Chips innerhalb des dielektrischen Resonatorabschnitts oder zwischen benachbarten dielektrischen Resonatorabschnitten eingestellt.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen dielektri
schen Resonator, wie z. B. ein dielektrisches Filter, zur
Verwendung im Mikrowellenband oder im Millimeterwellenband,
auf einen Oszillator, eine gemeinsam verwendete Vorrichtung
und eine Kommunikationsvorrichtung, die jeweils den dielek
trischen Resonator aufweisen.
Um fortgeschrittene Mobilkommunikationsdienste und Multime
diakommunikationsdienste zu realisieren, ist es notwendig,
Hochkapazitätsinformationen mit einer sehr hohen Geschwin
digkeit zu übertragen. Für diesen Zweck ist das Millimeter
wellenband, das eine breite Bandbreite aufweist, geeignet.
Als neue Anwendungen, die effektiv die Charakteristika des
Millimeterwellenbands nutzen, wird zusätzlich zu den Kommu
nikationsanwendungen ein Kraftwagenradar zum Absorbieren von
Kollisionsenergie beispielhaft dargestellt. Es wird stark
erwartet, daß das Millimeterwellenradar der Sicherheitsga
rantie dient, die insbesondere erforderlich ist, wenn sich
Nebel bildet oder wenn es schneit, wobei hier ein herkömm
licher Laserradar, der Licht verwendet, unwirksam ist.
Wenn eine herkömmliche Schaltungskonfiguration, die haupt
sächlich aus Mikrostreifenleitungen gebildet ist, in dem
Millimeterwellenband verwendet wird, wird Q reduziert, wobei
der Verlust erhöht wird. Ferner wird hinsichtlich eines di
elektrischen TE01δ-Resonators, der herkömmlicherweise weit
verbreitet angewendet wird, eine große Menge an Resonanz
energie aus dem Resonator lecken. Aus diesem Grund besteht
bei dem Fall des Resonators und der Schaltung, die in dem
Millimeterwellenband verwendet wird und die eine kleine re
lative Größe besitzt, ein Problem, daß Leitungen unerwünscht
miteinander gekoppelt sind, und das der Entwurf und die Re
produzierbarkeit der Charakteristika schwierig werden.
Um dieses Problem zu lösen, wurde eine PDIC (eingetragene
Marke; PDIC = Planar Dielectric Integrated Circuit = planare
dielektrische integrierte Schaltung) entwickelt, und als ein
Millimeterwellenbandmodul unter Verwendung dieser Technik
vorgeschlagen.
Ein Beispiel eines dielektrischen Resonators vom Planar
schaltungstyp, der in dem Modul eingebaut ist, ist in der
nicht geprüften japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 8-265015 offenbart.
Fig. 19 zeigt die Konfiguration der dielektrischen Resona
torvorrichtung. In Fig. 19 ist eine dielektrische Platte 3
gezeigt, und an den entgegengesetzten Hauptflächen der di
elektrischen Platte 3 sind Elektroden mit Abschnitten, in
denen keine Elektrode gebildet ist, gebildet, die kreisför
mig sind, eine vorbestimmte Größe aufweisen, und die sich
gegenüberliegen, und die obere Elektrode der dielektrischen
Platte 3 ist mit einer Ziffer 1 gezeigt, und die Abschnitte,
in denen keine Elektrode gebildet ist, sind mit den Ziffern
4a und 4b gezeigt. Bei dieser Konfiguration wird der Ab
schnitt der dielektrischen Resonatorvorrichtung, der zwi
schen den Abschnitten, in denen keine Elektrode gebildet
ist, angeordnet ist, als der dielektrische Resonatorab
schnitt verwendet.
Bei einer Vorrichtung, die den dielektrischen Planarschal
tungsresonator verwendet, wie in Fig. 19 gezeigt, sind Me
talleinstellschrauben für ein Abschirmgehäuse 24 auf eine
Art und Weise vorgesehen, daß die Einbringungsmenge der
Schrauben in das Abschirmgehäuse eingestellt werden kann.
Mit den Einstellschrauben können die Resonanzfrequenz der
dielektrischen Resonatorabschnitte und der Kopplungsfaktor
zwischen benachbarten dielektrischen Resonatorabschnitten
eingestellt werden.
Bei dem Fall der verwendeten Metalleinstellschrauben wird
jedoch ein Einfügeverlust in den Einstellschrauben erzeugt,
wobei das Leerlauf-Q bzw. die Leerlaufgüte reduziert ist,
wenn die Einstellschrauben nahe zu den Resonatorabschnitten
sind. Aus diesem Grund besteht ein Problem darin, daß, wenn
die dielektrische Resonatorvorrichtung als ein Filter ver
wendet wird, die Filtercharakteristika desselben verschlech
tert werden. Ferner wird ein Problem dahingehend verursacht,
daß die Außengröße der Vorrichtung groß ist, da die Ein
stellschrauben teilweise derart vorstehen, so daß dieselben
außerhalb des Abschirmgehäuses liegen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
dielektrische Resonatorvorrichtung zu schaffen, bei der die
Charakteristika eingestellt werden können, ohne daß das Leer
lauf-Q reduziert wird.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß
dieselbe eine gemeinsam zum Senden und Empfangen verwendete
Vorrichtung und eine Kommunikationsvorrichtung vorsieht, die
jeweils die dielektrische Resonatorvorrichtung umfassen, und
die bezüglich der Größe klein sind und ausgezeichnete Cha
rakteristika aufweisen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine dielektrische Re
sonatorvorrichtung vorgesehen, die Elektroden aufweist, die
auf entgegengesetzten Hauptflächen einer dielektrischen
Platte gebildet sind, wobei die Elektroden mindestens ein
Paar von Abschnitten, in denen keine Elektrode gebildet ist,
aufweisen, die sich gegenüberliegen, und die im wesentlichen
die gleiche Form und die gleiche Größe aufweisen, wobei der
Abschnitt der dielektrischen Resonatorvorrichtung, der zwi
schen den Abschnitten, in denen keine Elektrode gebildet ist
und die sich gegenüberliegen, angeordnet ist, als dielektri
scher Resonatorabschnitt wirkt, und ein dielektrischer Chip
an dem dielektrischen Resonatorabschnitt oder zwischen be
nachbarten dielektrischen Resonatorabschnitten befestigt
ist. Die Resonanzfrequenz des Resonatorabschnitts, der Kopp
lungsfaktor zwischen den benachbarten dielektrischen Resona
torabschnitten, der äußere Q-Faktor bzw. die Güte bei Be
lastung und die Störcharakteristik werden durch die Be
festigungsposition, die dielektrische Konstante, die Größe
und die Form des dielektrischen Chips eingestellt.
Vorzugsweise kann ein Abschnitt der dielektrischen Resona
torvorrichtung, der eine andere dielektrische Konstante im
Vergleich zu der dielektrischen Platte aufweist, in der di
elektrischen Platte in dem dielektrischen Resonatorabschnitt
oder in der dielektrischen Platte zwischen benachbarten di
elektrischen Resonatorabschnitten vorgesehen sein. Folglich
werden die Resonanzfrequenz des Resonatorabschnitts, der
Kopplungsfaktor zwischen benachbarten dielektrischen Resona
torabschnitten, der äußere Q-Faktor und die Störcharakte
ristik eingestellt.
Ein dielektrisches Filter kann aus einer Signal-Eingabe-Aus
gabe-Einrichtung zum Eingeben oder Ausgeben eines Signals
gebildet sein, die in dem dielektrischen Resonatorabschnitt
vorgesehen ist. Die Resonanzfrequenz des Resonatorab
schnitts, der Kopplungsfaktor zwischen benachbarten dielek
trischen Resonatorabschnitten, der äußere Q-Faktor, und die
Störcharakteristik werden durch die Befestigungsposition,
die dielektrische Konstante, die Größe und die Form des die
lektrischen Chips bestimmt. Folglich kann das dielektrische
Filter, das die vorbestimmten Charakteristika, wie oben be
schrieben, aufweist, gebildet werden.
Es kann ferner ein Oszillator aus einer Schaltung mit nega
tivem charakteristischen Widerstand gebildet sein, die mit
der Kopplungsleitung verbunden ist, die mit dem dielektri
schen Resonatorabschnitt gekoppelt ist. Wie im vorgehenden
beschrieben, sind die Resonanzfrequenz des Resonatorab
schnitts, der Kopplungsfaktor zwischen benachbarten dielek
trischen Resonatorabschnitten, der äußere Q-Faktor und die
Störcharakteristik durch die Befestigungsbeziehung, die di
elektrische Konstante, die Größe und die Form des dielek
trischen Chips bestimmt, der an der dielektrischen Platte
befestigt ist, oder durch die Größe und die Form eines Ab
schnitts der dielektrischen Platte bestimmt, der eine andere
dielektrische Konstante aufweist. Folglich kann der Oszilla
tor, der die oben beschriebene Charakteristika aufweist, ge
bildet werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine gemeinsam verwen
dete Vorrichtung aus mindestens einer Signal-Eingabe-Ausga
be-Einrichtung gebildet sein, die mit einer Mehrzahl der di
elektrischen Resonatorabschnitte verbunden ist. Beispiels
weise können ein Duplexer, der mit einem Sendefilter und
einem Empfangsfilter versehen ist, und ein Multiplexer, der
mit mindestens drei Filtern versehen ist, gebildet werden.
Folglich kann die gemeinsam verwendete Vorrichtung mit einem
niedrigeren Einfügeverlust und ausgezeichneten Verzweigungs
charakteristika erhalten werden.
Es kann ferner eine elektronische Vorrichtung, wie z. B.
eine Kommunikationsvorrichtung oder dergleichen, gebildet
werden, die in dem Hochfrequenzschaltungsabschnitt derselben
entweder die dielektrische Resonatorvorrichtung, das dielek
trische Filter oder die gemeinsam verwendete Vorrichtung um
faßt. Folglich kann die elektronische Vorrichtung, die die
Hochfrequenzschaltung aufweist, mit niedrigem Verlust und
einer niedrigen Störcharakteristik erhalten werden.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend ohne Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1A und 1B Darstellungen der Konfiguration eines dielek
trischen Filters gemäß einem ersten Ausführungsbei
spiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2A eine Darstellung der Befestigungsposition eines di
elektrischen Chips an einem dielektrischen Resona
torschnitt;
Fig. 2B einen Graphen, der die Beziehung der Resonanzfre
quenz mit der dielektrischen Konstante und die Än
derung der Resonanzfrequenz mit der relativen di
elektrischen Konstante zeigt, wenn die Befesti
gungsposition des dielektrischen Chips geändert
wird;
Fig. 3A eine Darstellung der Größe eines dielektrischen
Chips, der zwischen benachbarten dielektrischen Re
sonatorabschnitten vorgesehen ist;
Fig. 3B einen Graph, der die Beziehung des Kopplungsfaktors
zu der dielektrischen Konstante zeigt;
Fig. 4 einen Graph, der ein Beispiel der Transparenzcha
rakteristik eines dielektrischen Resonators in dem
Grundmodus und dem Störmodus zeigt;
Fig. 5A eine Darstellung der Befestigungsposition des di
elektrischen Chips an dem Resonatorabschnitt;
Fig. 5B einen Graphen, der die Beziehung des Frequenzun
terschieds zwischen dem Grundmodus und dem Stör
modus zu der dielektrischen Konstante des dielek
trischen Chips zeigt;
Fig. 6A eine Darstellung der Befestigungsposition des di
elektrischen Chips an dem dielektrischen Resona
torabschnitt;
Fig. 6B einen Graphen, der die Beziehung des Frequenzun
terschieds zwischen dem Grundmodus und dem Stör
modus zu der dielektrischen Konstante des dielek
trischen Chips zeigt;
Fig. 7A und 7B Darstellungen eines Beispiels, bei dem di
elektrische Stücke in den dielektrischen Resona
torabschnitten vergraben sind;
Fig. 8A zwei Darstellungen der Position des vergrabenen
dielektrischen Stücks in dem dielektrischen Reso
natorabschnitt;
Fig. 8B und 8C Graphen, die die Beziehung des Frequenzun
terschieds zwischen dem Grundmodus und dem Stör
modus zu der dielektrischen Konstante des dielek
trischen Stücks zeigen;
Fig. 9A zwei Darstellungen der Position des dielektrischen
Stücks, das in dem dielektrischen Resonatorab
schnitt vergraben ist;
Fig. 9B und 9C Graphen, die die Beziehung des Frequenzunter
schieds zwischen dem Grundmodus und dem Störmodus
zu der dielektrischen Konstante des dielektrischen
Stücks zeigen;
Fig. 10A und 10B Darstellungen eines weiteren Beispiels, bei
dem sich die vergrabenen dielektrischen Stücke in
den dielektrischen Resonatorabschnitten befinden;
Fig. 11A und 11B Darstellungen eines weiteren Beispiels, bei
dem sich die vergrabenen dielektrischen Abschnitte
in den dielektrischen Resonatorabschnitten befin
den;
Fig. 12A und 12B Darstellungen eines Beispiels, bei dem Gra
benabschnitte in den dielektrischen Resonatorab
schnitten gebildet sind;
Fig. 13A und 13B Darstellungen eines weiteren Beispiels, bei
dem die Grabenabschnitte in den dielektrischen Re
sonatorabschnitten gebildet sind;
Fig. 14A und 14B Darstellungen eines Beispiels, bei dem Per
forationen in den dielektrischen Resonatorab
schnitten gebildet sind;
Fig. 15A und 15B Darstellungen eines Beispiels der Konfigu
ration einer gemeinsam zum Senden und Empfangen
verwendeten Vorrichtung;
Fig. 16 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel der Konfigura
tion einer Kommunikationsvorrichtung zeigt;
Fig. 17A und 17B Darstellungen eines Beispiels der Konfigu
ration eines Oszillators;
Fig. 18 ein äquivalentes Schaltungsdiagramm des Oszilla
tors; und
Fig. 19 eine Darstellung eines Beispiels der Konfiguration
eines herkömmlichen dielektrischen Filters.
Ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 beschrie
ben.
Fig. 1A ist eine teilweise gebrochene schematische perspek
tivische Ansicht eines dielektrischen Filters, und Fig. 1B
ist eine Draufsicht des dielektrischen Filters in dem Zu
stand, bei dem ein Abschirmgehäuse von dem dielektrischen
Filter entfernt ist. In Fig. 1A ist eine dielektrische
Platte 3 gezeigt, die aus einer dielektrischen Keramik be
steht, und an der oberen Fläche der dielektrischen Platte
ist eine Elektrode 1 gebildet, die Abschnitte 4A und 4B, in
denen keine Elektrode gebildet ist, aufweist. Auf der un
teren Fläche der dielektrischen Platte 3 sind Abschnitte, in
denen keine Elektroden gebildet ist, gebildet, die den Ab
schnitten 4a und 4b, in denen keine Elektrode gebildet ist,
gegenüberliegen, und die gleiche Form und die gleiche Größe
wie die Abschnitte 4a und 4b aufweisen, und daher wirken die
Abschnitte, in denen keine Elektrode gebildet ist und die
sich gegenüberliegen, jeweils als ein dielektrischer Reso
natorabschnitt in dem TE010-Modus. Die Resonanzfrequenzen
dieser dielektrischen Resonatoren liegen beispielsweise in
dem 20 GHz-Band.
Parallelepipedförmige dielektrische Chips 21a, 21b, 21c, 21d
und 21e sind gezeigt, und dieselben sind beispielsweise
durch Bonden (Verbinden) an der dielektrischen Platte 3 in
den vorbestimmten Positionen derselben mit einem Epoxydharz
typhaftmittel befestigt.
Durch Vorsehen der dielektrischen Chips an der dielektri
schen Platte, wie oben beschrieben, werden die Charakte
ristika der dielektrischen Resonatorvorrichtung eingestellt.
Es wird nun zuerst ein Beispiel der Einstellung der Reso
nanzfrequenz unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben.
Fig. 2A ist eine Draufsicht, die die Position des dielek
trischen Chips in dem dielektrischen Resonatorabschnitt (Ab
schnitte, in denen keine Elektrode gebildet ist) darstellt.
Fig. 2B stellt die Änderung der Resonanzfrequenz mit der
relativen dielektrischen Konstante dar, wenn die Befesti
gungsposition des dielektrischen Chips geändert wird. In
diesem Fall ist der Durchmesser des Resonatorabschnitts (der
Durchmesser des Abschnitts, in dem keine Elektrode gebildet
ist) 4,35 mm, die Dicke des dielektrischen Resonatorab
schnitts (die Dicke der dielektrischen Platte) ist 1,0 mm,
und die relative dielektrische Konstante εr ist 30. Die
Größe des dielektrischen Chips ist 1 × 1 mm2, wobei die
Dicke 0,5 mm ist.
Wie in Fig. 2 sichtbar, wird die Resonanzfrequenz ver
ringert, wenn der dielektrische Chip in den Abschnitten, in
denen keine Elektrode gebildet ist, vorgesehen ist. Es ist
offensichtlich, daß, sowie die relative dielektrische
Konstante des dielektrischen Chips höher ist, die Resonanz
frequenz niedriger ist, und das außerdem, sowie die Befesti
gungsposition des dielektrischen Chips weiter von der Mitte
entfernt ist, der Effekt des Reduzierens der Resonanzfre
quenz verbessert wird. Dementsprechend kann der dielektri
sche Chip, wenn die dielektrische Konstante, die Größe und
die Form ordnungsgemäß abhängig von den Zwecken ausgewählt
sind, für die die Resonanzfrequenz eingestellt ist, an einer
vorbestimmten Position verbunden und befestigt sein. Ferner
können, wie in Fig. 1 gezeigt, mindestens zwei dielek
trische Chips an einem dielektrischen Resonatorabschnitt be
festigt sein. Beispielsweise kann durch Anordnen eines di
elektrischen Chips, der eine relativ große Größe aufweist,
nahe zu dem Umfang des Abschnitts, in dem keine Elektrode
gebildet ist, die Resonanzfrequenz grob eingestellt werden,
und es kann durch Anordnen eines dielektrischen Chips, der
eine relativ kleine Größe aufweist, nahe zu der Mitte des
Abschnitts, in dem keine Elektrode gebildet ist, die Re
sonanzfrequenz fein eingestellt werden.
Die oben beschriebene Einstellung kann durch Untersuchen der
Position, bei der der dielektrische Chip verbunden werden
soll, durchgeführt werden, während die Resonanzfrequenz mit
einer Meßvorrichtung gemessen wird, und dann kann der di
elektrische Chip in der Position verbunden werden, bei der
die vorbestimmten Charakteristika erhalten werden können.
Im folgenden wird durch ein Beispiel und unter Bezugnahme
auf Fig. 3 beschrieben, daß die Resonanzfrequenz jedes di
elektrischen Resonatorabschnitts und dann der Kopplungsfak
tor zwischen den dielektrischen Resonatorabschnitten einge
stellt wird. Fig. 3A zeigt die Position, bei der der di
elektrische Chip zum Einstellen der Kopplung angeordnet ist.
Fig. 3B stellt die Änderung des Kopplungsfaktors mit der
relativen dielektrischen Konstante dar, wenn die Größe des
dielektrischen Chips geändert wird. Bei diesem Fall sind die
Anordnung der zwei Resonatorabschnitte, wie oben beschrie
ben, gleich. Der Zwischenraum zwischen den zwei dielek
trischen Resonatorabschnitten ist 0,5 mm. In Fig. 3A sind
zwei Typen der dielektrischen Chips mit einer Größe von 1 × 1
mm2 und einer Dicke von 0,5 mm und mit einer Größe von 2 × 2
mm2 und einer Dicke von 0,5 mm gezeigt.
Wie in Fig. 3B sichtbar, wird, wenn der dielektrische Chip
zwischen den dielektrischen Resonatorabschnitten angeordnet
ist, die induktive Kopplung zwischen den benachbarten di
elektrischen Resonatorabschnitten erhöht, so daß der Kopp
lungsfaktor verbessert wird. Zusätzlich ist es offensicht
lich, daß sogar, wenn die relativen dielektrischen Konstan
ten gleich sind, sowie die Größe des dielektrischen Chips
größer ist, der Kopplungsfaktor erhöht wird. Dementsprechend
können die Größe und die relative dielektrische Konstante
des dielektrischen Chips derart ausgewählt werden, daß ein
vorbestimmter Kopplungsfaktor erhalten werden kann, oder daß
vorbestimmte Filtercharakteristika, die durch den Kopplungs
faktor bestimmt sind, erhalten werden können.
Fig. 4 zeigt die Transparenzcharakteristika eines Resona
tors, der durch den oben beschriebenen dielektrischen Re
sonatorabschnitt gebildet ist, in dem TE010-Modus und dem
Störmodus, der nahe zu dem TE010-Modus liegt. In Fig. 4
zeigen die Markierungen 1, 2, 3 und 4 Antworten in dem
HE110-Modus, dem HE210-Modus, dem TE010-Modus bzw. dem
HE310-Modus. Bei diesem Fall sind der HE210-Modus und der
HE310-Modus Störmoden, die nach dem TE010-Modus erscheinen.
Wenn diese dielektrische Resonatorvorrichtung als ein di
elektrisches Filter verwendet wird, ist nicht nur die Re
sonanzfrequenz in dem TE010-Modus, sondern es sind ferner
die Unterschiede der Resonanzfrequenz df (HE210) und df
(HE310) zu den Resonanzfrequenzen in den Störmoden, die nahe
zu dem TE010-Modus erscheinen, wichtig.
Ein Beispiel der Einstellung der Störcharakteristika wird
nun unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 beschrieben.
Fig. 5A und 6A zeigen die Positionen des dielektrischen
Chips, der in dem Abschnitt, in dem keine Elektrode gebildet
ist, angeordnet ist, und Fig. 5B und 6B zeigen die Fre
quenzunterschiede df (HE201) und df (HE310), wenn der di
elektrische Chip in den Positionen angeordnet ist. Fig. 5A
und 5B stellen ein Beispiel dar, bei dem der dielektrische
Chip in einer Position, in einem bestimmten Abstand von der
Mitte des Abschnitts, in dem keine Elektrode gebildet ist,
angeordnet ist, und Fig. 6A und 6B stellen ein Beispiel
dar, bei dem der dielektrische Chip in der Mitte des Ab
schnitts, in dem keine Elektrode gebildet ist, angeordnet
ist. Bei diesem Fall weist der dielektrische Chip eine Größe
von 1 × 1 mm2 mit einer Dicke von 0,5 mm auf. Die Anordnung
des Resonatorabschnitts ist gleich derselben in Fig. 2. Wie
oben beschrieben, werden die Resonanzfrequenzunterschiede
der Störmoden in dem HE210-Modus, dem HE310-Modus und der
gleichen zu dem TE010-Modus mit der Anordnungsposition des
dielektrischen Chips in dem Abschnitt, in dem keine Elek
trode gebildet ist, und außerdem mit der relativen dielek
trischen Konstante, wie in den Fig. 5B und 6B gezeigt,
geändert. Diese Resonanzfrequenzunterschiede werden mit der
Befestigungsposition, der dielektrischen Konstante, der
Größe und der Form des dielektrischen Chips variiert. Folg
lich kann die Resonanzfrequenz des TE010-Modus auf einen
vorbestimmten Wert eingestellt werden, und außerdem können
die Resonanzfrequenzunterschiede der Störmoden zu dem
TE010-Modus eingestellt werden.
Es wird nun die Anordnung der dielektrischen Resonatorvor
richtung eines zweiten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Fig. 7 bis 9 beschrieben.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist das Beispiel ange
geben, bei dem der dielektrische Chip durch Verbinden an der
oberen Oberfläche der dielektrischen Platte befestigt ist.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist ein dielektrisches
Stück, das eine andere dielektrische Konstante als die di
elektrische Platte 3 aufweist, in der dielektrischen Platte
vergraben. Fig. 7A ist eine Draufsicht der dielektrischen
Platte, und Fig. 7B ist eine Querschnittsansicht derselben.
Bei diesem Beispiel ist ein dielektrisches Stück 22a inner
halb des Abschnitts 4A, in dem keine Elektrode gebildet ist,
vergraben, und die dielektrischen Stücke 22b und 22c sind
innerhalb des Abschnitts 4B, in dem keine Elektrode gebildet
ist, vergraben. Fig. 8A und Fig. 9A zeigen die Positionen
des vergrabenen dielektrischen Stücks und Fig. 8B und Fig.
9B stellen die Beziehung der Frequenzunterschiede zwischen
den Störmoden und dem Grundmodus (TE010-Modus) dar. Bei je
dem dieser Fälle ist das dielektrische Stück mit einer Größe
von 1 × 1 mm2 und einer Tiefe h vergraben. In Fig. 8A ist
das dielektrische Stück in einer Position in einem bestimm
ten Abstand von der Mitte des dielektrischen Resonatorab
schnitts vergraben. In Fig. 8B und 8C ist die Tiefe 0,6 mm
bzw. 1 mm. In Fig. 9A ist das dielektrische Stück in der
Mitte des dielektrischen Resonatorabschnitts vergraben. In
Fig. 9B und 9C ist die Tiefe h 0,6 mm bzw. 1 mm.
Wie oben beschrieben, können die Resonanzfrequenzunterschie
de der benachbarten Störmoden zu dem Grundmodus mit der
Position, bei der das dielektrische Stück vergraben ist, mit
der Tiefe desselben und der dielektrischen Konstante dessel
ben eingestellt werden.
Bei dem in Fig. 7 gezeigten Beispiel ist das dielektrische
Stück, das eine vorbestimmte Tiefe aufweist, in der oberen
Fläche der dielektrischen Platte vergraben. Beispielsweise,
wie in Fig. 10 gezeigt, können die dielektrischen Stücke
22a, 22b und 22c in der oberen Fläche der dielektrischen
Platte 3 vergraben sein, und die dielektrischen Stücke 22d
und 22e können in der unteren Fläche derselben vergraben
sein. Zusätzlich, wie in Fig. 11 gezeigt, sind die dielek
trischen Stücke 22a, 22b und 22c derart angeordnet, daß sich
dieselben durch die obere und die untere Fläche derselben
erstrecken. Die dielektrischen Stücke können ferner inner
halb der dielektrischen Platte 3 vergraben sein, ohne daß
das dielektrische Stück freigelegt ist.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ein Bei
spiel beschrieben, bei dem dielektrische Stücke, die eine
andere dielektrische Konstante als die dielektrische Platte
aufweisen, vergraben sind. Es kann jedoch Luft als die di
elektrischen Stücke verwendet werden. Das heißt, es kann ein
Grabenabschnitt oder eine Perforation in der dielektrischen
Platte gebildet sein.
Fig. 12 zeigt ein Beispiel, bei dem Grabenabschnitte 23A,
23B und 23C in der oberen Oberfläche der dielektrischen
Platte 3 vorgesehen sind. Die Fig. 13 zeigt ferner ein Bei
spiel, bei dem die Grabenabschnitte 23a, 23b und 23c in der
oberen Fläche der dielektrischen Platte 3 gebildet sind und
die Grabenabschnitte 23d und 23e in der unteren Fläche der
selben gebildet sind. Fig. 14 zeigt ferner ein Beispiel,
bei dem die Perforationen 23a, 23b und 23c für die dielek
trische Platte 3 vorgesehen sind.
Fig. 15A und 15B zeigen ein Beispiel der Konfiguration ei
ner gemeinsam zum Senden und Empfangen verwendeten Vorrich
tung. Fig. 15A ist eine Draufsicht, die den Zustand zeigt,
bei dem die obere Abdeckung 8 entfernt ist. Fig. 15B ist
eine Querschnittsansicht der gesamten gemeinsam zum Senden
und Empfangen verwendeten Vorrichtung. Die Elektrode 1 weist
5 Abschnitte 4a bis 4e, in denen keine Elektrode gebildet
ist, auf, die in der oberen Oberfläche der dielektrischen
Platte 3 gebildet sind, und in der unteren Fläche der Platte
ist eine Elektrode 2 gebildet, die Abschnitte 5A bis 5E, in
denen keine Elektrode gebildet ist, aufweist, die entgegen
gesetzt zu den oben beschriebenen Abschnitten 4A bis 4E, in
denen keine Elektrode gebildet ist, gegenüberliegend gebil
det sind. Folglich werden dielektrische Resonatorabschnitte
in fünf TE010-Moden in der dielektrischen Platte 3 gebildet.
Die dielektrischen Chips 21a, 21c, 21e und 21g sind mit den
oben beschriebenen dielektrischen Resonatorabschnitten an
den vorbestimmten Positionen derselben derart verbunden, daß
die vorbestimmten Resonanzfrequenzen eingestellt sind. Zu
sätzlich wird durch Verbinden der dielektrischen Chips 21b,
21d und 21f zwischen vorbestimmten benachbarten dielektri
schen Resonatorabschnitten derselben der Kopplungsfaktor
zwischen beiden dielektrischen Resonatorabschnitten einge
stellt.
Die drei dielektrischen Resonatorabschnitte, die in diesen
Abschnitten 4a, 4b, 4c, 5a, 5b und 5c, in denen keine Elek
trode gebildet ist, gebildet sind, werden als ein Empfangs
filter verwendet, das aus drei Stufenresonatoren zusammenge
setzt ist. Zusätzlich werden die zwei dielektrischen Resona
torabschnitte, die in den Abschnitten 4d, 4e, 5d und 5e, in
denen keine Elektrode gebildet ist, gebildet sind, als ein
Sendefilter verwendet, das aus zwei Stufenresonatoren zusam
mengesetzt ist.
Die dielektrischen Platte 3 ist an der oberen Seite einer
Grundplatte 6 durch Rahmen 7 befestigt. Eine Abdeckung 8 ist
an der oberen Seite der dielektrischen Platte 3 plaziert.
Mikrostreifenleitungen 9r, 10r, 10t und 9t sind als vier
Sonden in der oberen Fläche der Grundplatte 6 gebildet. Eine
Masseelektrode 12 ist im wesentlichen auf der gesamten un
teren Fläche der Grundplatte 6 gebildet.
Ein dielektrischer Chip 21h ist mit der unteren Fläche der
dielektrischen Platte 3 bei einer Position derselben, die
nahe zu der Mikrostreifenleitung 9t ist, verbunden, und da
durch wird der Kopplungsfaktor zwischen dem dielektrischen
Resonatorabschnitt, der aus den Abschnitten 4e und 5e, in
denen keine Elektrode gebildet ist, gebildet ist, und der
Mikrostreifenleitung 9t eingestellt, um einen äußeren Q-Fak
tor (Qe) zu erhalten.
Bei dem oben beschriebenen Fall werden die Enden der Mikro
streifenleitungen 9r und 9t als ein Empfangssignalausgabetor
bzw. als ein Sendesignaleingabetor verwendet. Die Enden der
Mikrostreifenleitungen 10r und 10t sind mit einer Mikro
streifenleitung zum Verzweigen verbunden, und dieselben er
strecken sich zur Anwendung als ein Eingabe-Ausgabe-Tor nach
außen. Bei diesem Fall ist die elektrische Länge von dem
Verzweigungspunkt der Mikrostreifenleitungen 10r und 10t zu
der äquivalenten Kurzschlußebene der ersten Stufe des Emp
fangsfilters derart eingestellt, daß dieselbe eine Beziehung
von ungeraden Vielfachen von λgt/4 aufweist, wobei λgt die
Wellenlänge bei einer Sendefrequenz in der Mikrostreifenlei
tung darstellt. Die elektrische Länge von dem Verzweigungs
punkt der Mikrostreifenleitungen 10r und 10t zu der äquiva
lenten Kurzschlußebene der letzten Stufe des Sendenfilters
ist ferner auf eine Beziehung von ungeraden Vielfachen λgt/4
eingestellt, wobei λgt die Wellenlänge bei einer Empfangs
frequenz in der Mikrostreifenleitung darstellt.
Es können ferner zusätzlich zu dem Verfahren des Verbindens
der dielektrischen Chips, wie im vorhergehenden beschrieben,
durch Bildung der Grabenabschnitte in vorbestimmten Positio
nen der dielektrischen Platte mittels eines feinen Schneide
werkzeugs die Resonanzfrequenzen und die Kopplungsfaktoren
eingestellt werden.
Wie im vorhergehenden beschrieben, wird, da die Charak
teristika auf der einzigen Grundplatte und innerhalb der Ab
deckung 8 eingestellt werden, der Vorstand der Schrauben
nach außen zum Einstellen der Charakteristika eliminiert,
und die gemeinsam zum Senden und Empfangen verwendete Vor
richtung kann insgesamt miniaturisiert werden.
Fig. 16 ist eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels
einer Kommunikationsvorrichtung, bei der die oben beschrie
bene gemeinsam zum Senden und Empfangen verwendete Vorrich
tung als eine gemeinsam verwendete Antennenvorrichtung ver
wendet wird. In Fig. 16 sind das oben beschriebene Emp
fangsfilter 46a und das oben beschriebene Sendefilter 46b
gezeigt, die die gemeinsam verwendete Antennenvorrichtung 46
bilden. Wie in Fig. 16 gezeigt, ist eine Empfangsschaltung
47 mit einem Empfangssignalausgabetor 46c der gemeinsam ver
wendeten Antennenvorrichtung 46 verbunden, und eine Sende
schaltung 48 ist mit einem Sendesignaleingabetor 46d verbun
den, und außerdem ist eine Antenne 49 mit einem Antennentor
46e verbunden, und dadurch wird insgesamt eine Kommunika
tionsvorrichtung 50 gebildet. Diese Kommunikationsvorrich
tung entspricht einem Hochfrequenzschaltungsabschnitt eines
tragbaren Telefons o. ä.
Wie oben beschrieben kann durch Verwenden der gemeinsam
verwendeten Antennenvorrichtung, bei der das dielektrische
Filter der vorliegenden Erfindung angewendet wird, eine Kom
munikationsvorrichtung eines kompakten Typs, die die gemein
sam verwendete Antennenvorrichtung umfaßt, die bezüglich der
Größe klein ist, und eine verlustarme und störarme Charakte
ristik aufweist, gebildet werden.
Ein Beispiel der Konfiguration eines Oszillators wird nun
unter Bezugnahme auf die Fig. 17A und 17B und 18 be
schrieben.
Fig. 17 sind Darstellungen der gesamten Struktur eines
Oszillators. Fig. 17A ist eine Draufsicht des Oszillators,
und Fig. 17B ist eine Querschnittsansicht des dielektri
schen Resonatorabschnitts. In Fig. 17B sind die Elektroden
1 und 2, die ein Paar von Abschnitten 4 und 5, in denen kei
ne Elektrode gebildet ist, sich gegenüberliegend aufweisen,
auf der oberen und der unteren Fläche der dielektrischen
Platte 3 gebildet, und ein dielektrischer Resonator DR, der
den TE10-Modus als Grundmodus aufweist, ist in den Ab
schnitten, in denen keine Elektroden gebildet ist, gebildet.
Die Resonanzfrequenz des dielektrischen Resonators DR wird
durch Befestigen des dielektrischen Chips 21 an dem Ab
schnitt des dielektrischen Resonators DR eingestellt.
In Fig. 17A und 17B ist eine isolierende Schaltungsplatine
31 mit einer relativ niedrigen dielektrischen Konstante an
der oberen Fläche gezeigt, aus der eine Elektrodenstruktur,
wie z. B. Streifenleitungen 32, 33 und ähnlich gebildet
sind. Eine Chipkomponente ist an einer vorbestimmten Posi
tion angebracht. Ferner sind Anschlußeinbringlöcher 19a,
19b, 19c und 19d in vier Positionen gebildet. Ein FET 43
bzw. eine Varaktordiode 47 sind mit dem Ende auf der einen
Seite der Streifenleitung 32 bzw. 33 verbunden. Das Ende der
anderen Seite der Varaktordiode 47 ist mit einer Masseelek
trode 39 verbunden. Ein Induktor 40 und ein Widerstandsfilm
48 sind zwischen dem Ende der Streifenleitung 32 und einer
Elektrode 41 für einen Steueranschluß umfaßt. Das Ende der
Streifenleitung 32 ist mit einem Widerstand abgeschlossen,
indem ein Widerstandsfilm 44 zwischen dem Ende der Streifen
leitung 32 und der Masseelektrode 42 vorgesehen ist. Es ist
ferner ein Chipkondensator 49 zwischen der Masseelektrode 42
und der Elektrode 41 für einen Steueranschluß umfaßt. Die
Source des FET 43 ist mit einem Leitungsleiter 38 zum Ausge
ben verbunden. Ein Widerstandsfilm 46 und ein Iduktor 37
sind zwischen der Source des FET 43 und der Masseelektrode
36 verbunden. Ferner sind Induktoren 34 und 35 zwischen der
Drain des FET 43 und einer Elektrode 28 für einen Vorspann
anschluß vorgesehen, und ein Chipdondensator 45 ist zwischen
der Elektrode 28 für einen Vorspannanschluß und der Masse
elektrode 36 umfaßt.
Fig. 18 ist ein äquivalentes Schaltungsdiagramm des
Oszillators, der in den Fig. 17a und 17b gezeigt ist. Bei
diesem Fall ist die Streifenleitung 32 eine Hauptleitung,
die mit dem dielektrischen Resonator DR gekoppelt ist, und
die Streifenleitung 33 wirkt als eine Teilleitung, die mit
dem dielektrischen Resonator DR gekoppelt ist. Bei dieser
Schaltungskonfiguration wird eine Oszillationsschaltung bzw.
ein Schwingkreis des Bandreflexionstyps gebildet. Die Reso
nanzfrequenz des dielektrischen Resonators DR wird durch Än
dern der Kapazität der Varaktordiode 47 mittels einer Steu
erspannung gesteuert, die an die Elektrode 41 angelegt ist.
Das Änderungsverhältnis der Oszillationsfrequenz mit der
oben beschriebenen Vorspannung ist durch die Charakteristika
der Varaktordiode bestimmt. Auf der anderen Seite wird der
Bezugswert (z. B. die Mittenfrequenz) in dem sich ändernden
Bereich der Oszillationsfrequenz im wesentlichen durch die
Resonanzfrequenz des dielektrischen Resonators DR bestimmt.
Dementsprechend wird der Bezugswert in dem sich ändernden
Bereich der Oszillationsfrequenz auf einen vorbestimmten
Wert unter Verwendung der Größe und der Befestigungsposition
des dielektrischen Chips 21, der in Fig. 17 gezeigt ist,
eingestellt.
Hinsichtlich der dielektrischen Resonatorvorrichtung der
vorliegenden Erfindung ist die Anwendung derselben nicht auf
das dielektrische Filter, die gemeinsam verwendete Vorrich
tung und den Oszillator begrenzt. Die dielektrische Resona
torvorrichtung der vorliegenden Erfindung kann bei unter
schiedlichen Typen von Hochfrequenzmodulen, einschließlich
dem dielektrischen Resonator, angewendet werden.
Zusätzlich ist die Anwendung der gemeinsam verwendeten Vor
richtung der vorliegenden Erfindung nicht auf einen Drei
torduplexer, wie z. B. eine gemeinsam verwendete Antennen
vorrichtung o. ä., beschränkt. Die gemeinsam verwendete Vor
richtung der vorliegenden Erfindung kann bei einem Multiple
xer mit mindestens vier Toren angewendet werden.
Die elektronische Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist
ferner nicht auf die Kommunikationsvorrichtung, die die ge
meinsam verwendete Antennenvorrichtung umfaßt, beschränkt,
und dieselbe kann auf eine elektronische Vorrichtung ange
wendet werden, die das dielektrische Filter, die gemeinsam
verwendete Vorrichtung, den Oszillator oder dergleichen in
dem Hochfrequenzschaltungsabschnitt derselben verwendet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Reduktion des
Leerlauf-Q-Faktors, die durch die Verwendung der Einstell
schrauben bewirkt wird, eliminiert. Folglich kann, wenn das
dielektrische Filter konfiguriert ist, der Einfügeverlust
reduziert werden. Außerdem kann, da verhindert wird, daß ein
Teil der Einstellschrauben von dem Abschirmgehäuse nach
außen vorsteht, die Vorrichtung insgesamt ohne weiteres
miniaturisiert werden.
Die Resonanzfrequenz des Resonatorabschnitts, der Kopplungs
faktor zwischen benachbarten dielektrischen Resonatorab
schnitten, der äußere Q-Faktor und die Störcharakteristika
können unter Verwendung der Befestigungsposition des dielek
trischen Chips an der dielektrischen Platte, der Bildungspo
sition eines Teils, das eine andere dielektrische Konstante
als die dielektrische Platte aufweist, der dielektrischen
Konstante, der Größe und der Form des Teils eingestellt
werden. Folglich kann die Einstellung in einem breiten Be
reich und unter Bezugnahme auf viele Einstellelemente durch
geführt werden.
Claims (6)
1. Dielektrische Resonatorvorrichtung, die Elektroden (1, 2)
aufweist, die auf gegenüberliegenden Hauptflächen einer
dielektrischen Platte (3) gebildet sind, wobei die Elek
troden (1, 2) mindestens ein Paar von sich gegenüberlie
genden Abschnitten (4a, b) aufweisen, in denen keine
Elektrode (1, 2) gebildet ist, und die im wesentlichen
die gleiche Form und Größe aufweisen, wobei ein Abschnitt
der dielektrischen Platte (3), der zwischen den sich ge
genüberliegenden Abschnitten (4a, b), in denen keine
Elektrode (1, 2) gebildet ist, angeordnet ist, als ein
dielektrischer Resonatorabschnitt wirkt, und wobei ein
dielektrischer Chip (21a-21e) an dem dielektrischen
Resonatorabschnitt oder zwischen benachbarten dielek
trischen Resonatorabschnitten angebracht ist.
2. Dielektrische Resonatorvorrichtung, die Elektroden (1, 2)
aufweist, die auf gegenüberliegenden Hauptflächen einer
dielektrischen Platte (3) gebildet sind, wobei die Elek
troden (1, 2) mindestens ein Paar von sich gegenüberlie
genden Abschnitten (4a, b, 5a, b) aufweisen, in denen
keine Elektrode (1, 2) gebildet ist, und die im wesent
lichen die gleiche Form und Größe aufweisen, wobei ein
Abschnitt der dielektrischen Platte (3), der zwischen den
sich gegenüberliegenden Abschnitten (4a, b, 5a, b), in
denen keine Elektrode (1, 2) gebildet ist, angeordnet
ist, als ein dielektrischer Resonatorabschnitt wirkt, wo
bei ein Teil (22a-22c; 22a-22e; 23a-22c; 23a-22e),
das eine andere dielektrische Konstante als die
dielektrische Platte (3) aufweist, innerhalb der dielek
trischen Platte (3) in dem dielektrischen Resonatorab
schnitt oder innerhalb der dielektrischen Platte (3) zwi
schen benachbarten dielektrischen Resonatorabschnitten
vorgesehen ist.
3. Dielektrisches Filter, das eine Signal-Eingabe-Ausgabe-
Einrichtung zum Eingeben oder Ausgeben eines Signals auf
weist, die mit einem dielektrischen Resonatorabschnitt
gemäß einem der Ansprüche 1 und 2 gekoppelt ist.
4. Oszillator, der eine Kopplungsleitung (33), die mit dem
dielektrischen Resonatorabschnitt (DR) gemäß einem der
Ansprüche 1 und 2 gekoppelt ist, und eine Schaltung mit
einer negativen Charakteristik, die mit der Kopplungs
leitung (33) verbunden ist, aufweist.
5. Gemeinsam-Verwendungs-Vorrichtung, die mehrere Signal-
Eingabe-Ausgabe-Einrichtungen gemäß Anspruch 3 aufweist,
wobei mindestens eine der Signal-Eingabe-Ausgabe-Einrich
tungen mit einer Mehrzahl der dielektrischen Resonatorab
schnitte gekoppelt ist.
6. Elektronische Vorrichtung, die in dem Hochfrequenzschal
tungsabschnitt derselben entweder die dielektrische Re
sonatorvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 und 2, das
dielektrische Filter gemäß Anspruch 3, den Oszillator ge
mäß Anspruch 4 oder die gemeinsam verwendete Vorrichtung
gemäß Anspruch 5 aufweist.
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