DE19916094A1 - Längsverlagerbarer Fahrzeugsitz mit einer höhenverstellbaren Kopfstütze - Google Patents
Längsverlagerbarer Fahrzeugsitz mit einer höhenverstellbaren KopfstützeInfo
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Abstract
Ein längsverschiebbarer Fahrzeugsitz hat an seiner Rückenlehne (1) eine über zwei Tragstangen (3) höhenverlagerbare Kopfstütze (2). Dabei weist der Fahrzeugsitz eine fahrzeugaufbaufeste Führungsschiene (12) und eine auf dieser längsverschiebbare Gleitschiene (13) auf, in der eine längsverlaufende Kulisse (14) mit einem Schrägabschnitt (14') ausgebildet ist. Ferner befindet sich in der Führungsschiene (12) eine U-förmige Ausnehmung (15), in der ein kreisrundes Gleitteil (16) mit einem Gleitzapfen (16') vorgesehen ist, der in die Kulisse (14) eingreift. Ferner ist am Gleitteil (16) das Drahtseil (5') eines Bowdenzugs (5) befestigt. Beim Rückwärtsverlagern des Fahrzeugsitzes wird im Bereich des Längsabschnitts der Kulisse (14) das Drahtseil (5') ausgeschoben und dadurch die Kopfstütze (2) nach oben verlagert. Sobald sich der Schrägabschnitt (14') im Bereich des Gleitteils (16) befindet, wird dieses aus der U-förmigen Ausnehmung (15) herausgehoben und gleitet längs der Oberkante der Führungsschiene (12), wobei keine Höhenverlagerung der Kopfstütze (2) mehr stattfindet.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen längsverlagerbaren Fahrzeugsitz der im Ober
begriff des Patentanspruchs 1 genannten und aus der DE 195 13 705 A1 hervorge
henden Art.
Der aus dieser Druckschrift bekannte, längsverlagerbare Fahrzeugsitz steht über
einen Bowdenzug mit der höhenverlagerbaren Kopfstütze in Verbindung, wobei bei
vorderster Lage des Fahrzeugsitzes im Personenkraftwagen die Kopfstütze ihre
niederste, bei hinterster Lage des Fahrzeugsitzes dagegen ihre höchste Position
einnimmt. Um somit die Kopfstütze zwischen ihrer höchsten und ihrer niedersten
Position zu verlagern, ist es erforderlich, den Fahrzeugsitz über eine verhältnismä
ßig große Längserstreckung zu verlagern, was hinsichtlich der optimalen Ausnut
zung der in einem Personenkraftwagen zwischen den Fahrzeugsitzen vorhandenen
Freiräume nachteilig sein kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, bei einem Fahrzeugsitz der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 genannten Art die Einrichtung derart auszubilden, daß das Ver
stellteil wie Kopfstütze oder dergleichen rasch und in einfacher Weise verlagerbar
ist.
Zur Lösung der Aufgabe sind die im Patentanspruch 1 dargelegten Merkmale vor
gesehen.
Nachdem der Fahrzeugsitz für eine vollständige Höhenverlagerung der Kopfstütze
nur über einen Teilbereich seiner größtmöglichen Längsverstellung längsverlagert
werden muß, wird dadurch der in einem Personenkraftwagen zwischen den
längsverlagerbaren Vordersitzen und der Rücksitzbank vorhandene Freiraum nicht
eingeschränkt, so daß selbst bei einer vollständigen Höhenverlagerung der Kopf
stütze für die auf der Rücksitzbank sitzenden Fahrzeuginsassen der Freiraum nicht
wesentlich vermindert wird. Dabei ist die Einrichtung verhältnismäßig kostengünstig
herstellbar und einbaubar sowie sehr robust im Betriebseinsatz. Falls zum Verlagern
der Kopfstütze ein zug- und druckfestes Kabel verwendet wird, so sind für dieses
keine aufwendigen Einstellarbeiten erforderlich. Bei Verwendung eines Getriebes
kann dieses auch so ausgelegt werden, daß es im Crashfall verriegelt und dadurch
Energie abgebaut wird. Schließlich kann auch die Einrichtung mit einer Überset
zungseinrichtung versehen sein.
Der Fahrzeugsitz ist auf mindestens einer fahrzeugaufbaufesten Führungsschiene
und einer ihrerseits auf dieser längsverschiebbaren Gleitschiene verschiebbar, wo
bei diese eine Kulisse hat, in der ein Gleitteil verschiebbar geführt ist. Dabei ist in
der Führungsschiene eine U-förmige Ausnehmung zur Aufnahme des Gleitteils vor
gesehen, an dem ein Bowdenzug oder dergleichen festgelegt ist, der das Verstellteil
wie Kopfstütze oder dergleichen betätigt. Dabei hat die Gleitschiene eine längsver
laufende Kulisse mit einem zum Sitzteil hin verlaufenden Schrägabschnitt, wobei die
Kopfstütze nur bei einer Sitzverlagerung entsprechend der Erstreckung des Längs
abschnitts der Kulisse höhenverlagert wird. Durch die Längserstreckung und Anord
nung der Kulisse kann vorteilhafterweise ein beliebiger Teilweg der Sitzlängsver
stellung für die Höhenverstellung der Kopfstütze genutzt werden. Ferner ist diese
Ausführungsart einfach im Aufbau und daher kostengünstig herstellbar. Darüber
hinaus beansprucht der Antrieb einen verhältnismäßig kleinen Bauraum und die
Kopfstütze wird in allen Sitzlängspositionen zuverlässig in der jeweiligen Höhenlage
fixiert (Merkmale der Patentansprüche 2 und 3).
Gemäß den Merkmalen der Patentansprüche 4 bis 8 dient zur Steuerung der Verla
gerung des Verstellteils ein Getriebe, wobei an der fahrzeugaufbaufesten Führungs
schiene eine innenliegende Zahnstange angebracht ist, die mit einem Antriebszahn
rad kämmt, das sich seinerseits in einem Aufnahmegehäuse befindet, welches über
eine Tragplatte mit der längsverschiebbaren Gleitschiene verbunden ist. Hierdurch
wird bei deren Längsverschiebungen aufgrund der Längsverlagerung des Fahr
zeugsitzes das Antriebszahnrad in Rotation versetzt. Dabei ist das Antriebszahnrad
und ein mit einem Ritzel kämmendes Schaltrad sowie eine Arretierscheibe auf
einem Lagerbolzen drehbar gelagert, wobei das Antriebszahnrad mit dem Schalt
rad über einen Schalterring wahlweise in und außer drehfester Verbindung bringbar
ist. Bei Rotation des Antriebszahnrad steht diese über den Schalterring mit
Schaltrad in formschlüssiger Verbindung, so daß das Ritzel angetrieben und da
durch das seinerseits die Kopfstütze höhenverlagernde Kabel längsverlagert wird.
Nachdem der jeweils gewünschte Verstellbereich in der Sitzlängsverstellung durch
laufen ist, hat sich der Schaltring so weit winkelgedreht, daß er in eine entsprechend
zugeordnete Rastvertiefung in der Arretierscheibe eingreift und damit das Antriebs
zahnrad frei auf dem Lagerbolzen drehbar ist. Ein wesentlicher Vorteil des im Be
reich der Führungsschiene angebrachten Getriebes besteht darin, daß es robust
und sehr crashsicher ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Patentansprüchen 9 bis
11 dargelegt, wobei ein auf der Führungsschiene angebrachtes Längsteil eine erste
Rastausnehmung aufweist und an der Gleitschiene ein Aufnahmeteil mit einer
Längsausnehmung vorgesehen ist, in der sich eine zweite Rastausnehmung befin
det. In diese greift ein am Drahtseil eines Bowdenzugs vorgesehenes Arretierteil in
Ruhelage ein, wobei durch die Längsverlagerung des Drahtseils die Kopfstütze hö
henverlagert wird und in ihrer Endlage schließlich das Arretierteil in die zweite
Rastausnehmung eingreift und dadurch die Gleitschiene zur weiteren Längsverlage
rung des Fahrzeugsitzes längsverlagerbar ist.
Gemäß den Merkmalen der Patentansprüche 12 bis 16 kann sich die erfindungsge
mäße Einrichtung auch an der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes befinden, wobei die
in den Merkmalen des Patentanspruchs 12 dargelegte Einrichtung darin besteht,
daß eine an einem Führungsteil angebrachte, schräg verlaufende Führungsschiene
einen Längsschlitz aufweist und an einem die Tragstange haltenden Tragteil ein
Querschlitz vorgesehen ist, der zusammen mit dem Längsschlitz in der Aufnahme
schiene von einem Steuerbolzen durchsetzt ist, an dem der Bowdenzug oder der
gleichen angreift. Diese Einrichtung ist sehr kostengünstig vorzusehen und sehr
robust im Betriebseinsatz. Dabei wird der am Steuerbolzen angreifende Bowdenzug
nach der durchgeführten Höhenverlagerung der Kopfstütze und bei weiterer
Längsverlagerung des Fahrzeugsitzes funktionslos längsverlagert.
Gemäß den Merkmalen der Patentansprüche 13 und 14 ist an der Rückenlehne des
Fahrzeugsitzes ein Schwenkhebel angelenkt, der an seinem freien Endabschnitt
einen Führungszapfen trägt, welcher seinerseits in eine an einem Gleitteil vorgese
hene Führungsnut eingreift. Am freien Endabschnitt des Schwenkhebels greift ferner
ein Bowdenzug an, wobei beim Längsverlagern des Fahrzeugsitzes der Schwenk
hebel und durch diesen ein an der Rückenlehne vorgesehenes Gleitteil, das die
Kopfstütze trägt, höhenverlagert wird.
Schließlich sind gemäß den Merkmalen der Patentansprüche 15 und 16 am unteren
Rand der Aufnahmeplatte zwei gegenüberliegende, winkelförmige Rastklinken an
gelenkt, von deren freien Endabschnitten jeweils gleichgerichtet ein Zapfen absteht.
Ferner ist im Mittelbereich des Führungsteils ein Gleitteil über den Bowdenzug oder
dergleichen höhenverlagerbar vorgesehen, wobei vom Gleitteil jeweils seitlich ein
firstförmiger Steuernocken absteht. Dabei wird in der untersten Lage des Gleitteils
die Kopfstütze über die Aufnahmeplatte unter Zusammenwirken von Gleitteil und
Rastklinken so weit nach oben verlagert, bis die Rastklinken in zugeordnete
Rastausnehmungen der Längsholme des Führungsteils einrasten und dadurch das
Gleitteil alleine nach oben verlagert wird.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargelegt und
werden im folgenden erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Rückenlehne eines längsverlagerbaren Fahrzeugsitzes mit einer
höhenverlagerbaren Kopfstütze,
Fig. 2 eine fahrzeugaufbaufeste Führungsschiene mit einer eine Kulisse auf
weisenden Gleitschiene,
Fig. 3 eine Längsführung eines Fahrzeugsitzes mit einem Getriebe in Drauf
sicht,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 3,
Fig. 6 einen Teilbereich von Fig. 4, wobei der Grund der U-förmigen Um
fangsnut mit beidseitigen Schrägflächen dargestellt ist,
Fig. 7 ein vom Drahtseil eines Bowdenzugs durchsetztes Längsteil, wobei am
Drahtseil ein seitlich verschiebbares Arretierteil vorgesehen ist,
Fig. 8 ein an der Rückenlehne angebrachtes, lotrecht verlaufendes Führungs
teil mit einer schräg verlaufenden Aufnahmeschiene und einem Steuer
bolzen,
Fig. 9 ein an der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes vorgesehenes Führungsteil
mit Gleitteil, das durch einen Schwenkhebel höhenverlagert wird,
Fig. 10 eine Rückenlehne mit einem lotrecht verlaufenden Führungsteil mit einer
Aufnahmeplatte und zwei winkelförmigen Rastklinken.
Die in Fig. 1 dargestellte Rückenlehne 1 befindet sich an einem nicht näher darge
stellten, längsverlagerbaren Fahrzeugsitz eines Personenkraftwagens, wobei am
oberen Rahmenquerteil 1' eine in den Richtungen des Doppelpfeils a höhenverstell
bare Kopfstütze 2 vorgesehen ist. In den Fig. 2 bis 11 sind die Einrichtungen 10,
20, 30, 40, 50, 60 dargestellt, die jeweils derart ausgebildet sind, daß für eine Hö
henverlagerung der Kopfstütze 2 von der sich nahe des Rahmenquerteils 1' befin
denden Lage b in die mit strichpunktierten Linien dargestellte, vollständig hochge
stellte Lage c der Fahrzeugsitz nur teilweise längsverlagert werden muß. Die Kopf
stütze 2 ist von zwei, im Rahmenquerteil 1' höhenverschiebbar vorgesehene
Tragstangen 3 gehalten, die über ein untenliegendes Querteil 4 miteinander verbun
den sind. An diesem greift bei den Einrichtungen 10, 20, 30 (Fig. 2 bis 7) das Draht
seil 5' eines Bowdenzugs 5 (oder auch ein zug- und druckfestes Kabel) an, wobei
dessen Hülle an einem Halteteil 6 und am Rahmenquerteil 1' festgelegt ist. Die bei
den Abschnitte des Bowdenzugs 5 stehen mit den im folgenden erläuterten Einrich
tungen in Verbindung.
Die in Fig. 2 dargestellte Einrichtung 10 besteht aus einer am Fahrzeugaufbau 11
befestigten Führungsschiene 12, auf der eine Gleitschiene 13 längsverschiebbar
vorgesehen ist. Diese hat eine Kulisse 14, die eine parallel zur Unterkante verlau
fenden Längsabschnitt und einen sich an diesen anschließenden, zum Sitzteil ver
laufenden Schrägabschnitt 14' aufweist. An dem der Fahrzeugfrontseite zuge
wandten Endbereich der Führungsschiene 12 ist eine nach oben offene, U-förmige
Ausnehmung 15 ausgebildet, deren am freien Ende der Führungsschiene 12 liegen
der Schenkel 15' über die Höhenerstreckung der Führungsschiene 12 hinausragt. In
der U-förmigen Ausnehmung 15 befindet sich ein kreisrundes Gleitteil 16, von dem
konzentrisch ein in die Kulisse 14 eingreifender Gleitzapfen 16' absteht. Am Gleitteil
16 ist das Drahtseil 5' des Bowdenzugs 5 befestigt, wobei das Drahtseil 5' ferner
über eine am freien Endbereich der Gleitschiene 13 drehbar gelagerte Umlenkrolle
17 geführt ist, wobei schließlich das Drahtseil 5' am Querteil 4 der Kopfstütze 2 an
greift. Wird der längsverlagerbare Fahrzeugsitz in Pfeilrichtung d zur Fahrzeugrück
seite hin verlagert, so wird zuerst die Kulisse 14 über den Abschnitt e in Pfeilrichtung
d verlagert, wobei über das Drahtseil 5' des Bowdenzugs 5 die Kopfstütze 2 in
Pfeilrichtung a' in die hochgestellte Lage c verlagert wird. Dabei ist die Kopfstütze 2
durch das in der U-förmigen Ausnehmung 15 befindende Gleitteil 16 über dem
Bowdenzug 5 fixiert. Nachdem der vorgesehene, dem Abschnitt e entsprechende
Verstellweg erreicht ist, wird das Gleitteil 16 durch den Schrägabschnitt 14' im Ab
schnittsbereich f aus der U-förmigen Ausnehmung 15 nach oben verlagert, wodurch
beim weiteren Verlagern des Fahrzeugsitzes und damit der Gleitschiene 13 in Pfeil
richtung d das Gleitteil 16 auf der Oberkante der Führungsschiene 12 längsverlagert
wird. Hierbei befindet sich der Gleitzapfen 16' im Schrägabschnitt 14' und das Gleit
teil 16 auf der Oberkante der Führungsschiene 12, so daß die Kopfstütze 2 nicht
weiter verlagert und auch in allen Positionen des Fahrzeugsitzes zuverlässig fixiert
ist. Wird der Fahrzeugsitz in Fahrtrichtung F nach vorne zurückverlagert, so liegt
nach einer bestimmten Längsverlagerung das Gleitteil 16 am Schenkel 15' der Füh
rungsschiene 12 an, wodurch der Gleitzapfen 16' vom Schrägabschnitt 14' in die
Kulisse 14 und somit auch das Gleitteil 16 in die U-förmige Ausnehmung 15 gelangt.
Bei weiterem Längsverlagern des Fahrzeugsitzes in Fahrtrichtung F wird das Draht
seil 5' des Bowdenzugs 5 über das Gleitteil 16 längsverlagert und damit die Kopf
stütze 2 gegen Pfeilrichtung a' in die niedergestellte Lage b verlagert.
Bei der in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Einrichtung 20 ist an der am Fahrzeug
aufbau 11 befestigten Führungsschiene 12 innenseitig eine sich längs dieser er
streckende Zahnstange 19 befestigt. Auf der Führungsschiene 12 ist über Gleitkör
per 21 die Gleitschiene 13 längsverschiebbar, auf der ihrerseits eine Tragplatte 22
befestigt ist. An dieser ist ein Aufnahmegehäuse 23 angebracht, in dem sich ein
lotrecht verlaufender Lagerbolzen 24 befindet. An diesem ist ein mit der Zahnstange
19 kämmendes Antriebszahnrad 25 und ein Schaltrad 26 drehbar gelagert. Ferner
durchsetzt der Lagerbolzen 24 eine ihrerseits an der Tragplatte 22 festgelegte Arre
tierscheibe 27. Zwischen dieser und dem Schaltrad 26 sowie zwischen diesem und
dem Antriebszahnrad 25 befindet sich jeweils eine Distanzscheibe 28. Wie in Fig. 5
ersichtlich, ist in der Tragplatte 22 über eine Laufbuchse 29 ein Ritzel 31 drehbar
gelagert, das mit dem eine Außenverzahnung aufweisenden Schaltrad 26 kämmt.
Ferner hat das Ritzel 31 ein über die Tragplatte 22 hinausragendes Endteil 31', an
dem das Drahtseil 5' des mit der Kopfstütze 2 in Verbindung stehenden Bowden
zugs 5 oder ein schneckenartiges Kabel vorgesehen ist. Schließlich hat das
Schaltrad 26 eine umlaufende, nach oben offene, U-förmige Aufnahmenut 32 sowie
eine achsparallel zum Lagerbolzen 24 verlaufende Durchgangsöffnung 33. Dabei
befindet sich in der U-förmigen Aufnahmenut 32 ein axial verschiebbarer Schaltring
34, an dem ein die Durchgangsöffnung 33 durchsetzender Arretierstift 35 vorgese
hen ist. Wie Fig. 6 zeigt, hat dieser jeweils abgerundete Endbereiche 35'. Schließ
lich hat auch das Antriebszahnrad 25 eine umlaufende, nach oben offene U-förmige
Umfangsnut 36, in der - wie Fig. 6 zeigt - eine Rastausnehmung 36' vorgesehen
ist, von der beidseits jeweils eine Schrägfläche 36" zum Grund der U-förmigen Um
fangsnut 36 verläuft. Schließlich ist in der Arretierscheibe 27 eine Rastvertiefung 37
ausgebildet. Die einzelnen Teile der Einrichtung 20 und die Höhenverlagerung der
Kopfstütze 2 in Pfeilrichtung a' sind derart aufeinander abgestimmt, daß bei einer
Rückwärtsverlagerung des Fahrzeugsitzes durch die dabei erfolgende Längsverla
gerung der Gleitschiene 13 das Antriebszahnrad 25 durch Kämmen mit der Zahn
stange 19 winkelgedreht wird, wobei dadurch auch über den Arretierstift 35 in das
Schaltrad 26 eine Winkeldrehung eingeleitet wird. Deren bogenförmige Erstreckung
ist derart abgestimmt, daß wenn sich die in der Umfangsnut 36 ausgebildete
Rastausnehmung 36' (Fig. 6) nahe der Rastvertiefung 37 befindet und die über das
Ritzel 31, das Endteil 31' und das Drahtseil 5' des Bowdenzugs 5 hochverlagerte
Kopfstütze 2 ihre hochgestellte Lage c erreicht hat, der Arretierstift 35 durch die in
der Umfangsnut 36 ausgebildeten Schrägflächen 36" durch Drehung des Antriebs
zahnrads 25 nach oben, in die Rastvertiefung 37 verlagert wird, wobei schließlich
der Arretierstift 35 mit seinem untenliegenden abgerundeten Endbereich 35' auf dem
Grund der Umfangsnut 36 gleitet. Somit steht das Schaltrad 26 - das seinerseits mit
dem Ritzel 31 kämmt - mit der Arretierscheibe 27 in formschlüssiger Verbindung,
wobei bei weiterer Längsverschiebung des Fahrzeugsitzes das Antriebszahnrad 25
sich frei, d. h. funktionslos um den Lagerbolzen 24 dreht. Beim Zurückverlagern des
Fahrzeugsitzes in seine Ausgangsposition gelangt der Arretierstift 35 wieder in die in
Fig. 4 dargestellten Ruhelage, also in die Rastausnehmung 36', wodurch die
formschlüssige Verbindung zwischen dem Schaltrad 26 und der Arretierscheibe 27
aufgehoben ist und die Kopfstütze 2 durch Federwirkung in die niedergestellte Lage
b verlagert wird.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Einrichtung 30 ist zwischen der fahrzeugaufbaufe
sten Führungsschiene 12 und der längsverschiebbaren Gleitschiene 13 ein an die
ser angebrachtes Aufnahmeteil 39 vorgesehen, das eine zur Führungsschiene 12
hin offene Längsausnehmung 41 aufweist. Diese wird im Mittelbereich ihrer Brei
tenerstreckung vom Drahtseil 5' des Bowdenzugs 5 durchsetzt, wobei die Endab
schnitte der Bowdenzughülle an den gegenüberliegenden Schmalseiten des recht
eckförmigen Aufnahmeteils 39 festgelegt sind. Ferner ist an der Oberseite der Füh
rungsschiene 12 eine zum Aufnahmeteil 39 hin offene erste Rastausnehmung 42
ausgebildet, während an der gegenüberliegenden Längsseite der Längsausneh
mung 41 eine zweite Rastausnehmung 43 vorgesehen ist. Schließlich ist am Draht
seil 5' des Bowdenzugs 5 ein Arretierteil 44 vorgesehen, das ein rechtwinklig zur
Längserstreckung des Drahtseils 5' verlaufendes Langloch 45 hat. In dieses greift
ein am Drahtseil 5' befestigter Mitnehmer 46 ein, wobei das Arretierteil 44 im Bereich
des Langlochs 45 beidseits von diesem jeweils von einer Durchgangsöffnung 47
zum Durchführen des Drahtseils 5' durchsetzt ist. Ferner kann am Mitnehmer 46
eine nicht dargestellte Schenkelfeder oder dergleichen vorgesehen sein, durch die
das Arretierteil 46 bei der im folgenden erläuterten Funktion der Einrichtung 30 fe
derbelastet zwischen der ersten und zweiten Rastausnehmung 42 und 43 verlagert
wird. Bei der in Fig. 7 mit strichpunktierten Linien dargestellten Lage des Arretier
teils 44 greift dieses in die zweite Rastausnehmung 43 des Aufnahmeteils 39 ein,
wodurch beim Längsverlagern des Fahrzeugsitzes in Pfeilrichtung h die Gleitschiene
13 und damit das Aufnahmeteil 39 längsverlagert wird. Dabei wird das Arretierteil 44
und damit über den Mitnehmer 46 das Drahtseil 5' des Bowdenzugs 5 ebenfalls in
Pfeilrichtung h verlagert und dadurch die Kopfstütze 2 in Pfeilrichtung a' in die hoch
gestellte Lage c ausgeschoben. Wenn das Arretierteil 44 die mit durchgezogenen
Linien dargestellten Lage einnimmt, so wird es bei weiterer Längsverlagerung des
Drahtseils 5' in Pfeilrichtung h federbelastet quer zur Längserstreckung des Draht
seils 5' in die erste Rastausnehmung 42 verlagert, wobei die Kopfstütze 2 die hoch
gestellte Lage c einnimmt. Bei weiterer Längsverlagerung des Fahrzeugsitzes in
Pfeilrichtung h wird die Gleitschiene 13 samt Aufnahmeteil 39 längs der Führungs
schiene 12 verschoben. Durch die am Arretierteil 44 trapezförmig zueinander
verlaufenden Schrägflächen wird dieses beim Zurückverlagern des Fahrzeugsitzes
gegen Pfeilrichtung h aus der ersten Rastausnehmung 42 herausgeschoben und
gelangt schließlich in die zweite Rastausnehmung 43, so daß das Arretierteil 44
schließlich seine Ausgangslage einnehmen kann.
Die in den Fig. 8, 9 und 10 dargestellten Einrichtungen 40, 50 und 60 sind an der
Rückenlehne 1' des Fahrzeugsitzes vorgesehen. Bei der in Fig. 8 dargestellten
Einrichtung 40 ist am Rahmenquerteil 1' der Rückenlehne 1 ein lotrecht verlaufen
des Führungsteil 49 vorgesehen, an dem eine in einem Winkel α von etwa 45° zur
Waagrechten verlaufende Aufnahmeschiene 51 mit einem Längsschlitz 52 ange
bracht ist. Ferner befinden sich die beiden Tragstangen 3 der Kopfstütze 2 in einem
querverlaufenden Tragteil 53, in dessen Mittelbereich ein Querschlitz 54 ausgebildet
ist. Sowohl dieser als auch der in der Aufnahmeschiene 51 vorgesehene Längs
schlitz 52 sind von einem Steuerbolzen 55 durchsetzt, an dem das Drahtseil 5' des
Bowdenzugs 5 angreift. Dabei wird beim Rückwärtsverlagern des Fahrzeugsitzes
der Steuerbolzen 55 im Längsschlitz 52 nach oben und damit auch die Kopfstütze 2
in die hochgestellte Lage c verlagert. Sobald diese eingenommen und der Fahr
zeugsitz weiter nach hinten verlagert wird, wird sowohl bei dieser als auch bei den
im folgenden erläuterten Einrichtungen 50 und 60 der Bowdenzug 5 funktionslos im
Bereich des Fahrzeugsitzes längsverlagert. Beim Vorwärtsverlagern des Fahrzeug
sitzes wird schließlich wieder der Steuerbolzen 55 über das Drahtseil 5' nach unten
und dadurch das Tragteil 53 samt Kopfstütze 2 abwärts verlagert. Durch Verände
rungen des Winkels α kann das jeweils optimale Übersetzungsverhältnis eingestellt
werden.
Bei der in Fig. 9 dargestellten Einrichtung 50 ist an der Rückenlehne 1 des Fahr
zeugsitzes ein Schwenkhebel 57 angelenkt, von dessen freiem Endabschnitt ein
Führungszapfen 58 absteht. Ferner ist am Rahmenquerteil 1' der Rückenlehne 1 ein
lotrecht verlaufendes Führungsteil 59 angebracht, an dem ein lotrecht verschiebba
res Gleitteil 61 vorgesehen ist. An diesem sind seitlich die Tragstangen 3 für die
Kopfstütze 2 befestigt. Ferner ist am unteren Rand des Gleitteils 61 eine querver
laufende Führungsnut 62 ausgebildet, an die sich ein Schrägabschnitt 62'
anschließt. Beim Zurückverlagern des Fahrzeugsitzes wird das Drahtseil 5' des
Bowdenzugs 5 ausgeschoben und verschwenkt dadurch den Schwenkhebel 57 von
der mit durchgezogenen Linien dargestellten Lage in die mit gestrichelten Linien
dargestellte Lage, wobei der Führungszapfen 58 in der Führungsnut 62 des Gleit
teils 61 zuerst über den etwa waagrecht verlaufenden Querabschnitt der Führungs
nut 62 und sodann in dem Schrägabschnitt 62' kulissenartig gleitet und dadurch das
Gleitteil 61 und damit die Kopfstütze 2 in die hochgestellte Lage c verlagert. Durch
das Verlagern des Fahrzeugsitzes in seine Ausgangsposition wird das Drahtseil 5'
des Bowdenzugs 5 zurückverlagert und dadurch der Schwenkhebel 57 in die mit
durchgezogenen Linien dargestellte Ruhelage verschwenkt und damit auch das
Gleitteil 61 zurückverlagert.
Die schließlich in Fig. 10 dargestellte Einrichtung 60 weist zwei, in parallelern Ab
stand am Rahmenquerteil 1' der Rückenlehne 1 angebrachte sowie lotrecht verlau
fende Längsholme 64 auf, an denen eine trapezförmige Aufnahmeplatte 65 höhen
verschiebbar vorgesehen ist. An deren oberen Eckbereichen sind die ihrerseits die
Kopfstütze 2 haltenden Tragstangen 3 befestigt. An den einander zugewandten In
nenseiten der Längsholme 64 sowie in deren Längsmittelbereich ist jeweils eine
Rastausnehmung 66 ausgebildet, die auf gleicher Höhe liegen. Ferner hat die Auf
nahmeplatte 65 an ihrem untenliegenden Randbereich zwei, einander zugewandte
Vorsprünge, an denen jeweils eine winkelförmige Rastklinke 67 über einen Lager
bolzen 68 angelenkt ist, wobei die Rastklinken 67 jeweils einen langen Schenkel 67'
und einen kurzen Schenkel 67" haben. Zwischen den beiden Längsholmen 64 be
findet sich das längsverlaufende Drahtseil 5', an dem ein Gleitteil 69 befestigt ist,
von dem seitlich jeweils ein firstförmiger Steuernocken 69' absteht, der einem
Längsholm 64 zugewandt ist. Ferner steht sowohl vom langen Schenkel 67' als auch
vom kurzen Schenkel 67" der Rastklinken 67 jeweils ein Zapfen 70 ab, die zum
Gleitteil 69 hin verlaufen. In der niedergestellten Lage b der Kopfstütze 2 liegen die
von den langen Schenkeln 6T abstehenden Zapfen 70 nahe der Innenwangen der
Längsholme 64, während die von den kurzen Schenkeln 67" abstehenden Zapfen
70 an der Unterseite des Gleitteils 69 anliegen. Beim Zurückverlagern des Fahr
zeugsitzes wird das Drahtseil 5' in Pfeilrichtung a' verlagert, wobei die Steuernocken
69' des Gleitteils 69 die Zapfen 70 der langen Schenkel 67' der Rastklinken 67 be
aufschlagen und über diese dadurch die Aufnahmeplatte 65 in Pfeilrichtung a' ver
lagert wird. Befinden sich die Zapfen 70 der langen Schenkel 67' der Rastklinken 67
im Bereich der beiden gegenüberliegenden Rastausnehmungen 66 der Längsholme
64, so werden die Zapfen 70 über die Steuernocken 69' nach außen, in die
Rastausnehmungen 66 hineinverlagert, so daß in dieser Höhenlage, die der hoch
gestellten Lage c der Kopfstütze 2 entspricht, die Aufnahmeplatte 65 verbleibt. Wie
in Fig. 10 ersichtlich, wird beim weiteren Höhenverlagern des Drahtseils 5' das
Gleitteil 69 bis in den Bereich des Rahmenquerteils 1' der Rückenlehne 1 verlagert.
Wird der Fahrzeugsitz wiederum nach vorne verlagert, so gelangt das Gleitteil 69
gegen Pfeilrichtung a' nach unten, wobei schließlich die Unterseite des Gleitteils 69
die vom kurzen Schenkel 67" der Rastklinken 67 abstehenden Zapfen 70 beauf
schlagt und dadurch die freien Endabschnitte der langen Schenkel 67' der Rastklin
ken 67 zueinander hin verschwenkt, so daß die mit diesen in Verbindung stehende
Aufnahmeplatte 67 schließlich abwärts verlagert wird, wobei deren abgesenkte Lage
der niedergestellten Lage b der Kopfstütze 2 entspricht.
Claims (16)
1. Längsverlagerbarer Fahrzeugsitz mit einer höhenverstellbaren Kopfstütze und
einer Einrichtung, durch die bei Längsverlagerungen des Fahrzeugsitzes ein
Verstellteil wie Kopfstütze, Gurtumlenkpunkt oder dergleichen verlagert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (10, 20, 30, 40, 50, 60) derart
ausgebildet ist, daß für eine zumindest angenähert vollständige Verlagerung
des Verstellteils (Kopfstütze 2) der Fahrzeugsitz nur teilweise längsverlagert
werden muß.
2. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzeug
sitz mindestens eine fahrzeugaufbaufeste Führungsschiene (12) und eine auf
dieser längsverschiebbare Gleitschiene (13) mit einer Kulisse (14) aufweist, in
der ein Gleitzapfen (16') eines Gleitteils (16) verschiebbar geführt ist, wobei in
der Führungsschiene eine nach oben offene, zur Aufnahme des Gleitteils die
nende, U-förmige Ausnehmung (15) vorgesehen ist, wobei ferner am Gleitteil
ein die Kopfstütze (2) betätigender Bowdenzug (5) oder dergleichen flexibles
Verstellelement festgelegt ist.
3. Fahrzeugsitz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Führungsschiene (12) an ihrem frontseitigen Endbereich die U-för mige Ausnehmung (15) aufweist, deren am freien Ende der Führungs schiene liegender Schenkel (15') über deren Höhenerstreckung hinaus ragt,
- - das Gleitteil (16) einen kreisrunden, in die U-förmige Ausnehmung (15) der Führungsschiene (12) zumindest angenähert spielfrei eingreifenden Außenumfang und einen konzentrisch zu diesem verlaufenden, axial ab stehenden Gleitzapfen (16') aufweist, der seinerseits in die Kulisse (14) der Gleitschiene (13) eingreift,
- - die in der Gleitschiene (13) ausgebildete Kulisse (14) einen etwa parallel zu den Längskanten der Gleitschiene verlaufenden Längsabschnitt: und einen sich an diesen anschließenden, zum Sitzteil hin verlaufenden Schrägabschnitt (14) aufweist,
- - am freien Endbereich der Gleitschiene (13) eine Umlenkrolle (17) dreh bar gelagert ist, über die das Drahtseil (5') des Bowdenzugs (5) geführt ist, wobei das Drahtseil mit seinem gegenüberliegenden Endbereich an der Kopfstütze (2) angreift.
4. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzeug
sitz eine fahrzeugaufbaufeste, mit einer innenliegenden Zahnstange (19) ver
sehene Führungsschiene (12) und eine auf dieser längsverschiebbare Gleit
schiene (13) aufweist, an der über eine Tragplatte (22) ein Aufnahmegehäuse
(23) befestigt ist, wobei in diesem über einen Lagerbolzen (24) ein Antriebs
zahnrad (25), ein seinerseits mit einem Ritzel (31) kämmendes Schaltrad (26)
und eine Arretierscheibe (27) vorgesehen sind, wobei das Antriebszahnrad mit
dem Schaltrad über ein Verbindungselement (Schaltring 34) wahlweise in und
außer drehfester Verbindung bringbar ist.
5. Fahrzeugsitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Ritzel (31)
eine Betätigungseinrichtung (Endteil 31') für einen Bowdenzug (5) oder der
gleichen flexibles Verbindungselement vorgesehen ist, über den die Kopf
stütze (2) höhenverlagert wird.
6. Fahrzeugsitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schalterrad
(26) eine umlaufende, nach oben offene U-förmige Aufnahmenut (32) und eine
achsparallel zum Lagebolzen (24) verlaufende Durchgangsöffnung (33) auf
weist, wobei sich in der U-förmigen Aufnahmenut ein Schaltring (34) axial
verlagerbar befindet, an dem ein die Durchgangsöffnung verschiebbar durch
setzender, abgerundete Endbereiche aufweisender Arretierstift (35) vorgese
hen ist.
7. Fahrzeugsitz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebs
zahnrad (25) eine umlaufende, nach oben offene U-förmige Umfangsnut (36)
mit einer Rastausnehmung (36') aufweist, die über beidseitige Schrägflächen
(36") in den Grund der U-förmigen Umfangsnut übergeht.
8. Fahrzeugsitz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Arretier
scheibe (27) eine Rastvertiefung (37) ausgebildet ist, in die der Arretierstift
(35) des Schaltrings (34) nach einer definierten Winkeldrehung aufgrund des
bei Längsverlagerung des Fahrzeugsitzes mit der Zahnstange (19) kämmen
den Antriebszahnrads (25) verrastend eingreift, wobei bei weiterer Längsver
lagerung des Fahrzeugsitzes das Antriebszahnrad frei auf dem Lagerbolzen
(24) drehbar ist.
9. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzeug
sitz mindestens eine fahrzeugaufbaufeste Führungsschiene (12) und eine auf
diesem längsverschiebbare Gleitschiene (13) aufweist, wobei in der Füh
rungsschiene oder in einem auf dieser angebrachten Zwischenteil eine erste
Rastausnehmung (42) vorgesehen ist, während an der Gleitschiene ein Auf
nahmeteil (39) mit einer zur Führungsschiene hin offenen Längsausnehmung
(41) angebracht ist, wobei in dieser eine zweite Rastausnehmung (43) ausge
bildet ist, die sich an einer der ersten Rastausnehmung gegenüberliegenden
Längsseite befindet und in die ein am Drahtseil (5') des Bowdenzugs (5) vor
gesehenes Arretierteil (44) eingreift.
10. Fahrzeugsitz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich am Draht
seil (5') des Bowdenzugs (5) ein Mitnehmer (46) befindet, der in eine am Arre
tierteil (44) vorgesehene, etwa rechtwinklig zur Längserstreckung des Draht
seils verlaufendes Langloch (45) eingreift, wobei das Arretierteil federbelastet
quer verlagert wird.
11. Fahrzeugsitz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtseil
(5') des Bowdenzugs (5) das Aufnahmeteil (39) im Bereich seiner Längsaus
nehmung (41) durchsetzt, wobei die Endabschnitte der Bowdenzughülle an
den gegenüberliegenden Schmalseiten des rechteckförmigen Aufnahmeteils
festgelegt sind.
12. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rücken
lehne (1) des Fahrzeugsitzes ein etwa lotrecht verlaufendes Führungsteil (49)
und eine mit diesem verbundene, schräg verlaufende Aufnahmeschiene (51)
mit einem Längsschlitz (52) angebracht ist und ferner die Tragstangen (3) der
Kopfstütze (2) von einem querverlaufenden Tragteil (53) gehalten sind, in dem
ein Querschlitz (54) ausgebildet ist, wobei dieser und der Längsschlitz in der
Aufnahmeschiene miteinander von einem Steuerbolzen (55) durchsetzt sind,
an dem das Drahtseil (5') des Bowdenzugs (5) zur Erzeugung einer
Längsverlagerung angreift.
13. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rücken
lehne (1) des Fahrzeugsitzes ein Schwenkhebel (57) angelenkt ist, der an sei
nem freien Endabschnitt ein Führungselement (Führungszapfen 58) trägt, wel
ches mit einer an einem lotrecht verlagerbaren Gleitteil (61) der Rückenlehne
vorgesehenen Führungsbahn (Führungsnut 62) derart zusammenwirkt, daß
das Gleitteil beim Verschwenken des Schwenkhebels durch das Drahtseil (5')
höhenmäßig an der Rückenlehne verlagert wird.
14. Fahrzeugsitz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß vom freien
Endabschnitt des Schwenkhebels (57) ein Führungszapfen (58) absteht, der in
eine am Gleitteil (61) vorgesehene Führungsnut (62) eingreift, welche aus
einem etwa über die Breite des Gleitteils verlaufenden Querabschnitt: und
einem sich an diesen anschließenden Schrägabschnitt (62') besteht.
15. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß
- - am Führungsteil (Längsholme 64) der Rückenlehne (1) eine die Tragstangen (3) der Kopfstütze (2) haltende Aufnahmeplatte (65) hö henverschiebbar vorgesehen ist, an deren untenliegendem Rand zwei gegenüberliegende, winkelförmige Rastklinken (67) angelenkt sind,
- - das Führungsteil zwei, in parallelem Abstand voneinander liegende Längsholme (64) aufweist, zwischen denen sich ein seinerseits am Drahtseil (5') des Bowdenzugs (5) befestigtes Gleitteil (69) befindet, von dem seitlich jeweils ein, einem Längsholm zugewandter, firstförmiger Steuernocken (69') absteht,
- - an den beiden Längsholmen (64) jeweils eine Rastausnehmung (66) ausgebildet ist, die auf gleicher Höhe liegen und in die jeweils eine Rast klinke (67) verrastend eingreift.
16. Fahrzeugsitz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl vom
langen als auch vom kurzen Schenkel (67', 67") der winkelförmigen Rastklin
ken (67) jeweils ein zum Gleitteil (69) gerichteter Zapfen (70) absteht, wobei
mit den Zapfen (70) der langen Schenkel (67') der Rastklinken die Steuer
nocken (69') des Gleitteils (69) zusammenwirken und sie nach einer definier
ten Höhenverlagerung der Aufnahmeplatte (65) seitlich nach außen in die
Rastausnehmungen (66) der Längsholme (64) verlagern, während gegen die
Zapfen (70) der kurzen Schenkel (67") der Rastklinken die Unterseite des
Gleitteils wirkt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19916094A DE19916094B4 (de) | 1999-04-09 | 1999-04-09 | Längsverlagerbarer Fahrzeugsitz mit einer höhenverstellbaren Kopfstütze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19916094A DE19916094B4 (de) | 1999-04-09 | 1999-04-09 | Längsverlagerbarer Fahrzeugsitz mit einer höhenverstellbaren Kopfstütze |
Publications (2)
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| DE19916094A1 true DE19916094A1 (de) | 2000-10-12 |
| DE19916094B4 DE19916094B4 (de) | 2010-07-15 |
Family
ID=7904050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19916094A Expired - Lifetime DE19916094B4 (de) | 1999-04-09 | 1999-04-09 | Längsverlagerbarer Fahrzeugsitz mit einer höhenverstellbaren Kopfstütze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19916094B4 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10064408A1 (de) * | 2000-12-21 | 2002-07-11 | Faurecia Autositze Gmbh & Co | Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz |
| US7850235B2 (en) | 2007-10-17 | 2010-12-14 | Lear Corporation | Active head restraint system with actuating system for a vehicle seat |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102011012078A1 (de) * | 2011-02-14 | 2012-08-16 | Keiper Gmbh & Co. Kg | Betätigungseinrichtung |
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| DE19513707A1 (de) * | 1995-04-11 | 1996-10-17 | Keiper Recaro Gmbh Co | Schienenpaar für Kraftfahrzeugsitze |
| DE19727097A1 (de) * | 1996-06-26 | 1998-01-02 | Aisin Seiki | Sitzvorrichtung mit Einstellmechanismus zum Einstellen der Höhe einer Kopfstütze |
-
1999
- 1999-04-09 DE DE19916094A patent/DE19916094B4/de not_active Expired - Lifetime
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| DE10064408C2 (de) * | 2000-12-21 | 2003-12-04 | Faurecia Autositze Gmbh & Co | Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz |
| US7850235B2 (en) | 2007-10-17 | 2010-12-14 | Lear Corporation | Active head restraint system with actuating system for a vehicle seat |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19916094B4 (de) | 2010-07-15 |
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