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DE19916996B4 - Trainingsgerät - Google Patents

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DE19916996B4
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Walter Bosbach
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Bosbach Walter 53913 Swisttal De
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/20Punching balls, e.g. for boxing; Other devices for striking used during training of combat sports, e.g. bags

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Abstract

Trainingsgerät für einen Sportler zum Trainieren von Kraft, Koordination und Ausdauer durch mehrere aufeinander folgende Schläge oder Tritte gegen mehrere um den Sportler herum angeordnete Polster (7, 8) und Stangen (5), die mit in Einbaulage unteren Enden an einem Untergrund befestigbar sind und an deren oberem Ende die Polster (7, 8) befestigbar sind, wobei zumindest an einem Polster (7, 8) oder einer Stange (5) ein Druck- oder Erschütterungssensor angeordnet ist, der mit einer Messvorrichtung zur Erfassung der zwischen zwei Aufschlägen bestehenden Zeitdifferenz verbindbar ist, und wobei eine Vorrichtung zur Auswertung der Zeitdifferenz zwischen den Schlägen oder Tritten vorgesehen ist und eine Signalvorrichtung zur Darstellung, ob die gemessene Zeitdifferenz einen Referenzwert überschreitet, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass eine auf dem Untergrund befestigbare Haltevorrichtung mit mehreren Bohrungen (4) versehen ist, in welche die Stangen (5) lösbar einsetzbar sind, wobei die Haltevorrichtung eine Skalierung (6) zur Orientierung des Sportlers hinsichtlich der Position der Stangen...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät für einen Sportler zum Trainieren von Kraft, Koordination und Ausdauer durch mehrere aufeinander folgende Schläge oder Tritte gegen mehrere um den Sportler herum angeordnete Polster und Stangen, die mit in Einbaulage unteren Enden an einem Untergrund befestigbar sind und an deren oberem Ende die Polster befestigbar sind, wobei zumindest an einem Polster oder einer Stange ein Druck- oder Erschütterungssensor angeordnet ist, der mit einer Messvorrichtung zur Erfassung der zwischen zwei Aufschlägen bestehenden Zeitdifferenz verbindbar ist, und wobei eine Vorrichtung zur Auswertung der Zeitdifferenz zwischen den Schlägen oder Tritten vorgesehen ist und eine Signalvorrichtung zur Darstellung, ob die gemessene Zeitdifferenz einen Referenzwert überschreitet.
  • Derartige Vorrichtungen werden insbesondere zum Trainieren von Kampfsportarten eingesetzt, bei denen mehrere Tritttechniken in Reihenfolge geübt werden können.
  • Tritttechniken in Reihenfolge werden entweder an mehreren Sandsäcken ausgeübt oder an Trittpolstern und Pratzen, die von Trainern oder Trainingspartnern gehalten werden. Bei letzterem ist der Nachteil ersichtlich, der darin besteht, auf die Anwesenheit mehrerer Personen beim Training angewiesen zu sein. Sandsäcke sind für verschiedene Tritttechniken nicht gut geeignet, da deren runde Form das Abrutschen des Trittfußes leicht zulässt. Außerdem bieten Sandsäcke meist zuviel Widerstand und der Sportler bekommt das demotivierende Gefühl, keine Wirkung mit seinem Tritt ausgeübt zu haben.
  • Der Sportler muss sich eine solche Trainingssituation, in der er es mit mehreren Gegnern zu tun hat, entweder mit Hilfe von Sandsäcken oder der Bereitschaft von Trainern oder Trainingspartnern, die Trittpolster oder Pratzen halten, selbst erschaffen. Natürlich ist demnach auch die Zeitabnahme, zur Bestimmung des Zeitabstandes vom ersten bis zum letzten ausgeführten Tritt, bei den gebräuchlichen Trittpolstern, Pratzen oder Sandsäcken, nur mit Hilfe einer weiteren Person und dem Vorhandensein einer Stoppuhr möglich.
  • Aus der DE 94 18 368 U1 ist beispielsweise ein Trainingsgerät bekannt, bei dem an einem Polster ein Drucksensor angeordnet und mit einer Messvorrichtung zur Erfassung einer zwischen zwei Aufschlägen bestehenden Zeitdifferenz verbunden ist.
  • In der DE 76 11 815 U ist beispielsweise ein Trainingsgerät mit einer auf dem Untergrund befestigbaren Haltevorrichtung, mit der die unteren Enden von an Stangen angeordneten Polstern lösbar verbindbar sind, beschrieben.
  • Durch die US 5,503,606 A ist ein Trainingsgerät zum Trainieren von Kraft, Koordination und Ausdauer von mehreren aufeinander folgenden Schlägen oder Tritten gegen mehrere um den Sportler herum angeordnete Polster bekannt, wobei das Trainingsgerät Stangen aufweist, die mit einem in Einbaulage unteren Ende an einem Untergrund befestigbar sind und an deren oberem Ende die Polster befestigbar sind, wobei zumindest an einem Polster oder einer Stange ein Druck- oder Erschütterungssensor angeordnet ist, der mit einer Messvorrichtung zur Erfassung der zwischen zwei Aufschlägen bestehenden Zeitdifferenz verbindbar ist, und wobei eine Vorrichtung zur Auswertung der Zeitdifferenz zwischen den Schlägen oder Tritten vorgesehen ist und eine Signalvorrichtung zur Darstellung, ob die gemessene Zeitdifferenz einen Referenzwert überschreitet.
  • Die in der US 5,503,606 A beschriebene Vorrichtung erlaubt jedoch nur das Einüben einer Situation, in der es der Kampfsportler mit nur einem Gegner zu tun hat.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung vorzusehen, an der Tritttechniken in Reihenfolge zur Simulation mehrerer Gegner trainiert werden können. Außerdem soll die Vorrichtung dem Sportler die Möglichkeit bieten, seine eigene Leistung zu messen und so den im Sport wichtigen Anreiz zu liefern, Rekorde zu brechen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Trainingsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Ein wichtiger Vorteil der Erfindung liegt in dem Angebot an den Sportler, seine Leistung zu messen. Es gilt die Trittreihenfolge exakt, aber auch schnell auszuführen. An dem Gerät setzt der Sportler bei jedem Training seine eigenen Rekorde, die er innerhalb der Trainingseinheit brechen muß. Trainingsgeräte für Trittreihenfolgen und Zeitabnahme sind bislang nicht bekannt.
  • Oben beschriebene und weitere Vorteile der Erfindung werden im folgenden Text und der beiliegenden Zeichnung erläutert, die eine bevorzugte Ausführungsform darstellt.
  • Eine als gebogene Stange 1 ausgebildete Haltevorrichtung wird vorzugsweise mit Schrauben 2 und Dübeln 3 auf dem Boden des Trainingsraums fest angebracht.
  • Auf der in Einbaulage oberen Seite der Stange 1 befinden sich Bohrungen 4, in die elastische Stangen 5 eingeschraubt werden können. Die Stangen 5 sind vorzugsweise aus relativ dickem, dehnbarem Kunststoff gefertigt und besitzen am unteren Ende ein Gewinde zum einschrauben in ein an der Stange 1 vorgesehenes Innengewinde. Die Stangen 5 sind konisch ausgebildet und verjüngen sich nach oben. Ferner sind sie teleskopartig in der Höhe verstellbar.
  • In der Stange 1 sind mehrere Bohrungen 4 vorgesehen, so daß die Stangen 5 je nach Wunsch weit voneinander oder auch nah beieinander angebracht werden können. Auf der Oberfläche der Stange 1 ist eine Skalierung 6 vorgesehen, an Hand derer der Sportler sich von Trainingseinheit zu Trainingseinheit orientieren kann. Möchte er die Stangen gegebenenfalls an der gleichen Stelle wie beim letzten Training plazieren, kann er die Skalierung 6 nutzen.
  • An den Stangen 5 werden im oberen Bereich Trittpolster 7 oder Pratzen 8 angebracht. Die Trittpolster 7 sowie die Pratzen 8 sind von hinten mit einer relativ dicken Platte verstärkt. In der Mitte der Platten befinden sich bevorzugt Schellen 9, die mit Clipverschlüssen versehen sind, mittels derer Trittpolster 7 oder Pratzen 8 an den Stangen 5 befestigt werden. Es können mehrere Stangen 5 mit beliebig vielen Trittpolstern 7 oder Pratzen 8 auf der Stange 1 angebracht werden.
  • Die Erfindung bietet dem Sportler die Möglichkeit, zum Beispiel den sogenannten Sidekick gegen das Trittpolster 7 auszuführen und sofort im Anschluss den sogenannten Spinning Roundkick gegen die sich in kurzem Abstand befindliche Pratze 8 zu führen. Eine dritte Stange, an der zum Beispiel wieder ein Trittpolster 7 angebracht worden ist, bietet dann im sofortigen Anschluß die Möglichkeit, zum Beispiel einen sogenannten Roundhousekick anzubringen.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung erlaubt es dem Sportler, Situationen nach eigener Wahl zu konstruieren. Möchte er sich auf eine Situation einstellen, in der er es mit zwei imaginären Gegnern zu tun hat, dann montiert er zwei Stangen 5 mit jeweils einem Trittpolster 7 und einer Pratze 8. Dabei bleibt es dem Sportler überlassen, welche Tritte er für eine Gegenwehr für am sinnvollsten hält und einstudieren möchte. Denkt er zum Beispiel, daß beide imaginäre Gegner mit einem sogenannten Sidekick angegriffen werden sollen, wird er zwei Trittpolster 7 an den Stangen 5 montieren, weil Trittpolster 5 sich weitaus eher für den Sidekick eignen als Pratzen 8. Andererseits möchte er vielleicht lieber zwei sogenannte Spinning Roundkicks in Folge einüben. In diesem Fall wird er zwei Pratzen 8 an den Stangen 5 anbringen. Möchte der Kampfsportler zum Beispiel die Situation einüben, in der zwei Angreifer aus gesetzter entgegen Richtung auf ihn zukommen, so wird er die Stangen 5 in den Bohrungen 4 an gesetzten entgegen äußeren Enden der Stange 1 anbringen.
  • Die Kombinationsmöglichkeiten des Sportlers sind sehr vielfältig. Er kann die Trittechniken gegen imaginäre Gegner beliebig wählen und sich die Vorrichtung nach seinem Anliegen vor dem Training ausrichten. Die Anzahl der imaginären Gegner ist jedoch auf den Zwischenabstand begrenzt, in dem die Stangen 5 auf der Stange 1 montiert werden können und noch Bewegungsraum für die Trittechnik bieten. Dieser Umstand hängt von der Größe und der Geschicklichkeit des Sportlers ab. Die halbkreisförmige Ausbildung der Stange 1 bietet die Möglichkeit, mit einer zweiten Stange 1 den Halbkreis zu einem Kreis zu ergänzen. Somit kann der Sportler in fortgeschrittenem Stadium Tritte gegen imaginäre Angreifer ausführen, die von allen Seiten auf ihn zukommen. Die Kombinationsmöglichkeiten beim Anbringen von Tritten können also durch das Montieren einer zweiten halbkreisförmigen Stange 1 erweitert werden.
  • Die Leistungsmessung an der Vorrichtung erfolgt vorzugsweise mit Hilfe einer Stoppuhr 10, die an der Stange 5 angebracht ist, gegen die der erste Tritt oder Schlag in der Trittreihenfolge geführt wird. Durch die Erschütterung, die durch den ersten Tritt verursacht wird, wird die Stoppuhr 10 in Gang gesetzt. Der Sportler beendet seine Trittreihenfolge, indem er nochmals gegen die Stange tritt, gegen die er zuerst getreten hat. Durch die erneute Erschütterung wird die Zeit gestoppt, die der Sportler für seinen Durchgang gebraucht hat. Der erste Tritt setzt die Stoppuhr 10 in Gang, der letzte Tritt stoppt sie. Die Stoppuhr 10 wird die genommene Zeit programmieren und als ersten Leistungsrekord des Sportlers sehen. Jetzt gilt es für den Sportler, die nächste Trittreihenfolge mindestens eine Sekunde schneller auszuführen. Schafft er dies nicht, ertönt ein akustisches Signal, das ihm eine Verschlechterung in seiner Leistung aufzeigt. Der Einsatz eines optischen Signals ist ebenfalls möglich. Schafft er es, die programmierte Zeit zu unterbieten, programmiert die Stoppuhr 10 automatisch den neuen Rekord und verwendet diesen als Referenzwert für das weitere Training.
  • Übt der Sportler zum Beispiel seinen ersten Durchlauf in 45 Sekunden aus, so muß er die nächste Trittreihenfolge in mindestens 44 Sekunden absolvieren. Ansonsten wird ihm ein akustisches Signal den Mißerfolg seines Versuches mitteilen. Hat er zum Beispiel beim zweiten Durchlauf 44 Sekunden gebraucht, dann muß er die folgenden Tritte in mindestens 43 Sekunden erledigen, weil die Stoppuhr 10 die letzte beste Zeit automatisch als Rekord programmiert hat, auf den sie beim Überschreiten durch ein akustisches Signal hinweist.
  • Der Sportler wird also beim Training unaufhörlich seine eigene Leistung verbessern müssen. Oben beschriebene Vorrichtung kann natürlich auch mit ausgeschalteter Stoppuhr 10 benutzt werden, was vielleicht für Kampfsportanfänger zuerst mal empfehlenswert ist.
  • 1
    Stange
    2
    Schraube
    3
    Dübel
    4
    Bohrung
    5
    Stange
    6
    Skalierung
    7
    Trittpolster
    8
    Pratz
    9
    Schelle
    10
    Stoppuhr

Claims (5)

  1. Trainingsgerät für einen Sportler zum Trainieren von Kraft, Koordination und Ausdauer durch mehrere aufeinander folgende Schläge oder Tritte gegen mehrere um den Sportler herum angeordnete Polster (7, 8) und Stangen (5), die mit in Einbaulage unteren Enden an einem Untergrund befestigbar sind und an deren oberem Ende die Polster (7, 8) befestigbar sind, wobei zumindest an einem Polster (7, 8) oder einer Stange (5) ein Druck- oder Erschütterungssensor angeordnet ist, der mit einer Messvorrichtung zur Erfassung der zwischen zwei Aufschlägen bestehenden Zeitdifferenz verbindbar ist, und wobei eine Vorrichtung zur Auswertung der Zeitdifferenz zwischen den Schlägen oder Tritten vorgesehen ist und eine Signalvorrichtung zur Darstellung, ob die gemessene Zeitdifferenz einen Referenzwert überschreitet, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass eine auf dem Untergrund befestigbare Haltevorrichtung mit mehreren Bohrungen (4) versehen ist, in welche die Stangen (5) lösbar einsetzbar sind, wobei die Haltevorrichtung eine Skalierung (6) zur Orientierung des Sportlers hinsichtlich der Position der Stangen (5) für verschiedene Trainingseinheiten aufweist.
  2. Trainingsgerät nach Anspruch 1, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass die Stangen (5) teleskopartig höhenverstellbar sind.
  3. Trainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Polster mit Schellen (9) lösbar an den Stangen (5) befestigbar sind.
  4. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung als halbkreisförmige Stange (1) ausgebildet ist.
  5. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass die Stangen (5) elastisch und sich nach oben konisch verjüngend ausgebildet sind.
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DE9418368U1 (de) * 1994-11-18 1995-01-12 Ringeisen, Frank, 66386 St Ingbert Trainingsgerät
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