DE19916884A1 - Vorrichtung zur Herstellung von Spannbetonteilen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von SpannbetonteilenInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zur Herstellung von Spannbetonteilen hat ein längliches Untergestell (1), das eine Vielzahl von parallelen, quer zur Längsrichtung des Untergestells (1) verlaufenden Schienen (3) aufweist, auf denen längs der Schienen verschiebbare Stützen (13) gelagert sind, an denen eine Schalung (10) befestigt ist, sowie zwei in Längsrichtung des Untergestells (1) voneinander beabstandeten hydraulischen Spannvorrichtungen (8, 9) zum Spannen von in den Spannbetonteilen anzuordnenden Spannlitzen (11), und zwei parallele, in Längsrichtung des Untergestells (1) verlaufende Druckbalken (7), mit deren Enden die Spannvorrichtungen (8, 9) in Anlage sind, um sich beim Spannen der Spannlitzen (11) daran abzustützen. Zur Herstellung von Spannbetonteilen in verschiedenen Formen und Abmessungen bei minimalem Spannlitzenverbrauch wird vorgeschlagen, daß die Schalung (10) aus einzelnen an den Stützen (13) lösbar befestigten Schalungselementen (14) besteht und die Druckbalken (7) jeweils in mindestens zwei der Länge nach hintereinander angeordneten und mit ihren sich gegenüberliegenden Enden aneinanderstoßenden Druckbalkenabschnitte (4, 5, 6) unterteilt sind, die jeweils zusammen mit den zwischen sich und den Schalungselementen (14) angeordneten Stützen (13) auf diese Stützen (13) und den jeweiligen Druckbalkenabschnitt (4, 5, 6) tragenden Schlitten auf den Schienen (3) seitwärts verfahrbar sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von
Spannbetonteilen, mit einem länglichen Untergestell, das eine
Vielzahl von parallelen, quer zur Längsrichtung des Unterge
stells verlaufenden Schienen aufweist, auf denen längs der
Schienen verschiebbare Stützen gelagert sind, an denen eine
Schalung befestigt ist, sowie mit zwei in Längsrichtung des
Untergestells voneinander beabstandeten Spannvorrichtungen zum
Spannen von in den Spannbetonteilen anzuordnenden Spannlitzen,
und mit zwei parallelen, in Längsrichtung des Untergestells
verlaufenden Druckbalken, mit deren Enden die Spannvorrichtun
gen in Anlage sind, um sich beim Spannen der Spannlitzen daran
abzustützen.
Eine solche Vorrichtung zur Herstellung von Spannbetonteilen
ist aus dem Gebrauchsmuster 74 31 775 bekannt. Bei dieser Vor
richtung besteht die Schalung aus über die gesamte Länge der
Vorrichtung sich erstreckenden Schalungsteilen, die dauerhaft
an den Stützen befestigt sind und infolgedessen die Herstellung
von nur einer bestimmten Form von Spannbetonteilen zulassen.
Die Schalungsteile sind zwar zusammen mit den Stützen in Quer
richtung verschiebbar, so daß die Abmessungen der Spannbeton
teile in Querrichtung verändert werden können. Die grundlegende
Form der Spannbetonteile sowie auch deren Höhe bleiben jedoch
gleich. Ferner erstrecken sich die Druckbalken durchgehend über
die gesamte Länge der Vorrichtung. Bei Spannbetonteilen die
kürzer als die Gesamtlänge der Vorrichtung sind, sind die
Spannlitzen zwangsläufig erheblich länger als die Spannbeton
teile, denn der Abstand zwischen den Spannvorrichtungen wird
durch die Länge der Druckbalken bestimmt. Bei Spannbetonteilen,
die kürzer als die Vorrichtung sind, ergeben sich daher über
schüssige Teillängen von Spannlitzen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung zur
Herstellung von Spannbetonteilen der eingangs genannten Art so
weiterzuentwickeln, daß die Spannbetonteile in verschiedenen
Formen und Abmessungen in Längs- und Querrichtung hergestellt
werden können, wobei der Spannlitzenverbrauch bei Spannbeton
teilen, die kürzer als die Vorrichtung sind, gegenüber dem
Spannlitzenverbrauch bei der Herstellung von Spannbetonteilen
entsprechender Länge mittels der vorbekannten Vorrichtung ver
ringert ist.
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß die Schalung
aus einzelnen an den Stützen lösbar befestigten Schalungs
elementen besteht und die Druckbalken jeweils in mindestens
zwei der Länge nach hintereinander angeordneten und mit ihren
sich gegenüberliegenden Enden aneinanderstoßenden Druckbalken
abschnitte unterteilt sind, die jeweils zusammen mit den
zwischen sich und den Schalungselementen angeordneten Stützen
auf die Stützen und den jeweiligen Druckbalkenabschnitt tragen
den Schlitten auf den Schienen seitwärts verfahrbar sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet die Verwendung von
Schalungselementen unterschiedlicher Höhe und Länge, wobei die
Schalungselemente in Längsrichtung aneinanderreihbar und in
Höhenrichtung aufstockbar sind. Zwischen zwei in Längsrichtung
aufeinanderfolgenden Schalungselementen können Konsolenscha
lungsteile angeordnet werden, um Konsolen direkt an die Spann
betonteile anzuformen. Ebenso können zwischen zwei in Längs
richtung aufeinanderfolgenden Schalungselementen Schalungsteile
zum Bilden von Aussparungen in den Spannbetonteilen vorgesehen
werden. Die Unterteilung der Druckbalken in mindestens zwei der
Länge nach hintereinander angeordneten und mit ihren sich
gegenüberliegenden Enden aneinanderstoßenden Druckbalken
abschnitte ermöglicht die Herstellung von Spannbetonteilen,
deren Länge entweder der Länge eines Druckbalkenabschnitts oder
der Gesamtlänge der aneinanderstoßenden Druckbalkenabschnitte
entspricht, wobei der Abstand zwischen den Spannvorrichtungen
auf die Länge eines Druckbalkenabschnitts oder auf die Teil
länge oder die Gesamtlänge von mehreren aneinanderstoßenden
Druckbalken eingestellt werden kann, so daß die Länge der
Spannlitzen an die Länge der herzustellenden Spannbetonteile
angepaßt werden kann. Daraus resultiert ein verringerter
Verbrauch an Spannlitzen, wenn Spannbetonteile hergestellt
werden, deren Länge kürzer als die Länge der Vorrichtung ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der erfindungs
gemäßen Vorrichtung zur Herstellung von Spannbeton
teilen, wobei die Druckbalken in drei aneinander
stoßende Druckbalkenabschnitte unterteilt sind;
Fig. 2 eine Draufsicht der in Fig. 1 dargestellten Vor
richtung, jedoch mit dem Unterschied, daß nur zwei
der Druckbalkenabschnitte aneinanderstoßen und die
in Fig. 1 auf der rechten Seite angeordnete Spann
vorrichtung an das rechte Ende der beiden anein
anderstoßenden Druckbalkenabschnitte versetzt ist,
um ein kürzeres Spannbetonteil als mit der in Fig.
1 gezeigten Ausführung der Vorrichtung herstellen zu
können;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die in Längsrichtung anein
andergefügten Schalungselemente, wobei ein Kon
solenschalungsmodul an einer Seite der Schalung
zwecks Ausformung einer Konsole an dem Spannbeton
teil vorgesehen ist;
Fig. 4 eine Endansicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrich
tung, wobei zwei verschiedene mögliche Querschnitts
formen von Spannbetonteilen sowie aufgestockte
Schalungselemente verschiedener Höhe gezeigt sind;
Fig. 5 einen Ausschnitt der in Fig. 1 gezeigten Vorrich
tung, wobei ein Klemmhalter für die lösbare Befesti
gung eines Schalungselements an der Stütze und eine
Klemmeinrichtung für das stufenlose Festklemmen
eines den jeweiligen Druckbalkenabschnitt und die
Stütze tragenden Schlittens an einer querverlaufen
den Schiene schematisch gezeigt sind;
Fig. 6 eine Rückansicht der in Fig. 5 gezeigten Klemm
einrichtung;
Fig. 7 eine Draufsicht auf den in Fig. 5 gezeigten Klemm
halter, wobei die Freigabestellung des schwenkbaren
Auslegers gestrichelt gezeigt ist, und
Fig. 8 eine alternative Klemmeinrichtung mit einem Hydrau
likzylinder zur hydraulischen Betätigung des Keils
der Klemmeinrichtung.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, weist eine Vorrichtung zur
Herstellung von Spannbetonteilen nach der Erfindung ein läng
liches Untergestell 1 auf, das aus drei parallelen in Längs
richtung verlaufenden Trägern 2 und einer Vielzahl von paral
lelen, quer zur Längsrichtung des Untergestells 1 verlaufenden
Schienen 3 besteht, die in gleichen Abständen in Längsrichtung
auf den Trägern 2 angeordnet sind. Wie insbesondere in Fig.
1 zu sehen ist, weist die Vorrichtung in der dargestellten
Ausführung auf jeder Seite beispielsweise drei aneinander
stoßende Druckbalkenabschnitte 4, 5 und 6 auf, die mit ihren
sich gegenüberliegenden Enden, die plattenförmig ausgebildet
sind, aneinanderstoßen. Die Druckbalkenabschnitte 4, 5 und 6
ergeben zusammen einen Druckbalken 7 der sich zwischen zwei
hydraulischen Spannvorrichtungen 8 und 9 erstreckt, die jeweils
an einem Ende des Untergestells 1 angeordnet sind. Insgesamt
weist die Vorrichtung zwei parallele in Längsrichtung des
Untergestells verlaufende Druckbalken 7 auf, wie besonders aus
Fig. 2 ersichtlich ist. Zwischen den beiden Druckbalken 7 ist
eine Schalung 10 angeordnet, mit der ein Spannbetonteil
hergestellt wird. Zwischen den beiden Spannvorrichtungen 8 und
9 erstrecken sich eine Vielzahl an Spannlitzen 11, die
innerhalb der Schalung 10 und infolgedessen innerhalb des
herzustellenden Spannbetonteils verlaufen. In Betrieb unter
werfen die beiden Spannvorrichtungen 8 und 9 die Spannlitzen
11 einer vorbestimmten Zugspannung, wobei sich die Spann
vorrichtungen 8, 9 über die Druckbalken 7, mit deren Enden ihre
Hydraulikzylinder 8a, 9a in Anlage sind, gegeneinander
abstützen.
Jede Schiene 3 besteht aus einem Paar parallel verlaufender
Doppel-T-Träger 3A, 3B (siehe Fig. 6) die in einem Abstand
voneinander angeordnet sind. Auf jedem Paar von Doppel-T-
Trägern 3A, 3B ist ein Schlitten 12 in Form einer Platte in
Längsrichtung der Träger 3A, 3B verschiebbar angeordnet der
eine Stütze 13 trägt, an der ein Schalungselement 14 der
Schalung 10 festklemmbar ist. Der Schlitten 12 stützt ferner
über eine Konsole 15 einen jeweiligen Druckbalkenabschnitt des
entsprechenden Druckbalkens 7 ab. Wie aus Fig. 5 ersichtlich
ist die Stütze 13 zwischen dem an ihr festgeklemmten Schalungs
element 14 und dem jeweiligen Druckbalkenabschnitt des ent
sprechenden Druckbalkens 7 auf dem Schlitten 12 angeordnet.
Aufgrund der gemeinsamen Anordnung der Stütze 13 und des
jeweiligen Druckbalkenabschnitts des Druckbalkens 7 sind der
jeweilige Druckbalkenabschnitt des Druckbalkens 7 zusammen mit
den Stützen 13 seitwärts verfahrbar.
Wie in Fig. 2 gezeigt, sind die beiden Druckbalkenabschnitte
6 zusammen mit den Stützen 13, die über die jeweiligen
Schlitten 12 mit den Druckbalkenabschnitten 6 verbunden sind,
seitwärts nach außen geschoben, wodurch sich die Möglichkeit
ergibt, die Spannvorrichtung 9 mittels eines Krans von der in
Fig. 1 gezeigten Stelle an die in Fig. 2 gezeigten Stelle zu
verlagern, an der sie sich zwischen den beiden Druckbalken
abschnitten 6 befindet. Die in Fig. 1 gezeigte Lage der
Spannvorrichtung 9 ist in Fig. 2 gestrichelt dargestellt.
Da auch die Druckbalkenabschnitte 4 und/oder die Druckbalken
abschnitte 5 zusammen mit den jeweiligen über die Schlitten
verbundenen Stützen seitlich verfahrbar sind, und sowohl die
Spannvorrichtung 9 wie auch die Spannvorrichtung 8 an die Enden
der jeweiligen Druckbalkenabschnitte 4, 5 und 6 verlagerbar
sind, können verschiedene Teillängen von Spannbetonteilen
alternativ auf ein und derselben Vorrichtung hergestellt
werden. Während bei der Ausführung in Fig. 1 alle Druckbalken
abschnitte 4, 5 und 6 aneinanderstoßend angeordnet sind, sind
bei der Ausführung in Fig. 2 nur die Druckbalkenabschnitte 4
und 5 aneinanderstoßend angeordnet. Andere Kombinationen von
aneinanderstoßenden Druckbalkenabschnitten sind möglich wie
z. B. die Druckbalkenabschnitte 5 und 6, wobei dann die Druck
balkenabschnitte 4 seitlich nach außen geschoben wären. In
diesem Fall wäre die Spannvorrichtung 8 am linken Ende der
Druckbalkenabschnitte 5 in Fig. 2 angeordnet. Es besteht auch
die Möglichkeit, die Druckbalkenabschnitte 4, 5 oder 6 einzeln
zu verwenden, wenn die herzustellenden Spannbetonteile in der
Länge entweder den Druckbalkenabschnitten 4 oder 5 oder 6 ent
sprechen. Es ist darauf hinzuweisen, daß die in den Fig. 1
und 2 dargestellten Druckbalkenabschnitte 4, 5 und 6 nur ein
Beispiel für die verschiedenen Längen und die Anzahl der Druck
balkenabschnitte ist. Es können auch mehr oder weniger Druck
balkenabschnitte mit anderen Teillängen als den dargestellten
Teillängen verwendet werden.
In den Fig. 5 und 7 ist ein Klemmhalter für das lösbare
Festhalten des Schalungselements 14 an der Stütze 13 näher
dargestellt. Der Klemmhalter 16 weist eine in einem Lagerbock
17 drehbar gelagerte Gewindespindel 18 auf, mit deren Gewinde
eine Gewindehülse 19 in Eingriff ist, die einteilig mit einem
schwenkbaren Ausleger 20 ausgebildet ist. Der Lagerbock 17 ist
an der Stütze 13 befestigt und so ausgerichtet, daß die Dreh
achse der Gewindespindel 18 vertikal und neben einer Seiten
fläche der Stütze 13 verläuft. Am oberen Ende der Gewindespin
del 18 ist eine Sechskantmutter 21 angeordnet, die drehfest mit
der Gewindespindel 18 verbunden ist. Die Sechskantmutter 21
kann mittels eines Gabelschlüssels oder eines motorisch ange
triebenen Schraubwerkzeugs gedreht werden, wobei sich beim
Drehen der Sechskantmutter 21 die Gewindespindel 18 mitdreht.
Der Ausleger 20 hat einen um 45° schräg nach unten verlaufenden
Auslegerarm 22, an dessen freien Ende sich eine Klemmbacke 23
befindet, die mit einer hinteren oberen Seitenfläche eines
Vierkant-Zentralrohrs 24, das sich über die Breite des Scha
lungselements 14 erstreckt und einen festen Bestandteil des
Schalungselements 14 bildet, in Anlage ist, wenn das Schalungs
element 14, wie in den Fig. 5 und 7 ersichtlich, an der
Stütze 13 festgeklemmt ist. Im festgeklemmten Zustand ruht die
Unterkante des Schalungselements 14 auf einem von der Stütze
13 wegkragenden Arm 25. Der Kragarm 25 wird durch Rippen 26
gestützt.
Wie in Fig. 5 ersichtlich, ist das Vierkant-Zentralrohr 24 so
angeordnet, daß seine Seitenflächen jeweils einen Winkel von
45° mit einer durch das Schalungselement 14 gehenden Mittel
ebene einschließen, die parallel zu der Ebene der Schal
oberfläche 27 des Schalungselements 14 ist.
Durch Drehen der Gewindespindel 18 über die Sechskantmutter 21
im Uhrzeigersinn wird die Gewindehülse 19 nach oben bewegt,
wobei sich die Klemmbacke 23 von der hinteren oberen Seiten
fläche des Vierkant-Zentralrohrs 24 abhebt. Ist der Ausleger
20 durch Drehen der Gewindespindel 18 soweit nach oben bewegt
worden, daß das freie Ende des Auslegerarms 22 oberhalb der
Oberkante des Vierkant-Zentralrohrs 24 ist, kann der Ausleger
20 unter Ausnutzung von Haftreibung in die in Fig. 7 ge
strichelt gezeigte Freigabestellung schwenken. Danach kann das
Schalungselement 14 von dem Kragarm 25 abgehoben und ggfs.
gegen ein anderes Schalungselement mit anderen Abmessungen
ausgetauscht werden.
Die Befestigung des Schalungselements 14 an der Stütze 13
erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Zunächst wird das Scha
lungselement 14 mit der Unterkante auf dem Kragarm 25 abge
stellt. Durch Drehen der Gewindespindel 18 über die Sechs
kantmutter 21 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt der Ausleger
20 unter Ausnutzung von Haftreibung aus der in Fig. 7 ge
strichelt gezeigten Freigabestellung um ca. 90° bis zum An
schlag an die Vorderkante des Lagerbocks 17. Durch weiteres
Drehen der Gewindespindel 18 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt
sich die Gewindehülse 19 mit dem Ausleger 20 nach unten, bis
die Klemmbacke 23 das Vierkant-Zentralrohr 24 hintergreift.
Dann wird durch weiteres Drehen der Gewindespindel 18 entgegen
dem Uhrzeigersinn die Klemmbacke 23 an die hintere obere Außen
fläche des Vierkant-Zentralrohrs 24 angedrückt, wodurch das
Schalungselement 14 fest an der Stütze 13 und dem Kragarm 25
gehalten wird.
Der Abstand des Vierkant-Zentralrohrs 24 von der Unterkante des
Schalungselements 14 ist von der Höhe des Schalungselements 14
abhängig, denn je größer die Höhe des Schalungselements 14 ist,
desto größer ist der Abstand des Vierkant-Zentralrohrs 24 von
der Unterkante des jeweiligen Schalungselements 14. Der durch
die Länge der Gewindespindel 18 vorgegebene Bereich der Höhen
verstellung des Auslegers 20 garantiert, daß der Ausleger 20
mit dem Vierkant-Zentralrohr 24 aller gängigen Schalungs
elemente, die eine Höhe zwischen 450 und 1050 mm haben, in
Anlage bringbar ist, um das jeweilige Schalungselement an der
Stütze 13 festzuklemmen.
Wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, ist der Schlitten 12
mit der darauf angeordneten Stütze 13 und dem jeweiligen Druck
balkenabschnitt des Druckbalkens 7, einschließlich des an der
Stütze 13 festgeklemmten Schalungselements 14 mittels einer
Klemmeinrichtung 28 an den Doppel-T-Trägern 3A, 3B der Schiene
3 festklemmbar. Die Klemmeinrichtung 28 weist eine C-förmige
Platte 29 auf, deren oberer Schenkel 29A mittels einer in Fig.
8 dargestellten Schraube 30 und einer Mutter 31 an der Konsole
15 befestigt ist. Zwischen der Innenkante des oberen Schenkels
29A der C-förmigen Platte 29 und der Oberseite des Schlittens
12 befindet sich ein Abstand, in den ein Keil 32 einschiebbar
ist. Der Keil 32 ist in zwei sich gegenüberliegenden Schlitzen
in den Wänden der Konsole 15 geführt. Die C-förmige Platte 29
hat einen unteren Schenkel 29B, auf dem sich eine Klemmbacke
33 befindet, die an die Unterseite der oberen, innenliegenden
Stegteile der Doppel-T-Träger 3A und 3B andrückbar ist. Wie aus
Fig. 6 ersichtlich, befinden sich die beiden Doppel-T-Träger
3A und 3B in einem Abstand voneinander und kragt der den oberen
und unteren Schenkel 29A bzw. 29B verbindenden mittlere Ab
schnitt der C-förmigen Platte 29 durch den zwischen den beiden
Doppel-T-Trägern 3A und 3B befindlichen Spalt. Durch Eintreiben
des Keils 32 in den dafür vorgesehenen Raum zwischen dem obe
ren Schenkel 29A und dem Schlitten 12 durch Schläge mit einem
Hammer auf den Keil 32 wird die Klemmbacke 33 an die Unterseite
der oberen inneren Flanschteile der Doppel-T-Träger 3A und 3B
angedrückt, wodurch der Schlitten 12 an den Doppel-T-Trägern
3A und 3B der Schiene 3 durch Reibungsschluß zwischen der
Klemmbacke 33 und der Unterseite der oberen inneren Flansch
teile der Doppel-T-Träger 3A und 3B in der jeweiligen Querlage
des Schlittens bezogen auf die Schienen 3 festgeklemmt wird.
Nach dem Lösen des Keils 32 kann der Schlitten 12 mit den
darauf angeordneten Teilen auf der Schiene 3 in Querrichtung
verfahren werden. Die Querverschiebbarkeit des Schlittens 12
auf der Schiene 3 ermöglicht die Einstellung des Abstands
zwischen zwei sich in Querrichtung gegenüberliegenden Scha
lungselementen 14. Ferner ermöglicht die Querverschiebbarkeit
des Schlittens 12 auf der Schiene 3 das Auseinanderfahren der
sich in Querrichtung gegenüberliegenden Druckbalkenabschnitte
samt der ihnen jeweils zugeordneten Stützen 13 bis zu den Enden
der Schiene 3, so daß, wie z. B. in Fig. 2 gezeigt, die
Spannvorrichtung 9 zwischen die Druckbalkenabschnitte versetzt
werden kann, wenn kürzere Spannbetonträger hergestellt werden
sollen.
Eine alternative Klemmeinrichtung 28' ist in Fig. 8 darge
stellt. Die alternative Klemmeinrichtung 28' unterscheidet sich
von der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Klemmeinrichtung
im wesentlichen dadurch, daß der Keil 32' mittels eines doppelt
wirkenden Hydraulikzylinders 34 betätigbar ist, der über einen
Halter 34' an der Konsole 15 befestigt ist. Da an jeder Schiene
zwei sich gegenüberliegende Klemmeinrichtungen für das
Feststellen der beiden jeder Schiene zugeordneten Schlitten
vorgesehen sind, ist eine der Anzahl der Klemmeinrichtungen
entsprechende Anzahl von Keilen vorhanden, denen jeweils ein
Hydraulikzylinder zugeordnet ist. Die Hydraulikzylinder 34 sind
gemeinschaftlich betätigbar, wodurch das Lösen und Feststellen
der Klemmeinrichtungen im Vergleich zu einer manuellen Einzel
betätigung der Keile erheblich beschleunigt werden kann.
Wie in Fig. 4 gezeigt, erstreckt sich zwischen zwei sich
gegenüberliegenden Schalungselementen 14 ein horizontal ver
laufender Schalboden 35, der aus einer Vielzahl von parallel
zu den Schienen 3 verlaufenden Trägern 36 und auf einer darauf
liegenden Schalhaut 37 aufgebaut ist. Die Träger 36 haben einen
rechteckigen Querschnitt und liegen auf einer Reihe von Doppel-
T-Trägern 38 auf, die parallel zueinander in Längsrichtung des
Untergestells 1 angeordnet sind. Die Doppel-T-Träger 38 liegen
auf den Schienen 3 auf. Die Träger 36 können hochkant, wie im
linken Teil der Fig. 4 ersichtlich, oder auf der Breitseite,
wie im rechten Teil der Fig. 4 ersichtlich, auf den Doppel-T-
Trägern 38 angeordnet werden. Die Höhe des Schalbodens 35 kann
durch die gewählte Lage der Träger 36 auf zwei verschiedene
Niveaus gelegt werden, wie in Fig. 4 ersichtlich ist.
In Fig. 4 ist die Anordnung der Spannlitzen 11 bei zwei ver
schiedenen Spannbetonteilen ersichtlich. Bei der in Fig. 4
links einer Symmetrieebene gezeigten Spannbetonteilhälfte sind
die Spannlitzen 11 symmetrisch zu einer durch die Mittelachse
der Druckbalken 7 gehenden Ebene angeordnet, wobei die Höhe des
Schalbodens durch Hochkantstellen der Träger 36 auf das obere
Niveau gelegt ist. Beim Spannen der Spannlitzen 11 des in Fig.
4 linken Spannbetonteils werden somit keine Drehmomente durch
die von den Spannvorrichtungen in die Druckbalken 7 eingeleite
ten Druckkräfte an den Druckbalken 7 erzeugt.
Bei der in Fig. 4 rechts der Symmetrieebene gezeigten
Spannbetonteilhälfte liegen eine Vielzahl von Spannlitzen 11
in wenigen Reihen übereinander. Die auf die Spannlitzen 11 des
in Fig. 4 rechten Spannbetonteils wirkenden Spannkräfte
resultieren in einer Gesamtkraft die in einer Ebene liegt, die
etwas oberhalb der durch die Mittellinie der Druckbalken 7
gehenden Ebene liegt. Der Abstand zwischen diesen beiden Ebenen
ist relativ gering, weil der Schalboden bei dem in Fig. 4
rechten Spannbetonteil nach unten abgesenkt ist, indem die
Träger 36 auf ihre Breitseite gelegt sind. Der geringe Abstand
der Ebene, in der die Gesamtkraft der auf die Spannlitzen 11
bei dem in Fig. 4 rechten Spannbetonteil wirkt, von der Ebene,
die durch die Mittellinie der Druckbalken 7 geht, erzeugt nur
ein geringes Moment an den Druckbalken 7 und dementsprechend
nur geringe Vertikalkräfte an den Druckbalkenenden, und diese
Vertikalkräfte werden über die Klemmeinrichtungen 28, die in
der Breitenrichtung stufenlos einstellbar sind, in das
Untergestell 1 eingeleitet. Einer aufwendigen Bodenverankerung
des Untergestells bedarf es daher nicht.
In Fig. 4 ist ferner die Möglichkeit der Aufstockung der
Schalungselemente 14 durch jeweils ein weiteres Schalungs
element 14' gezeigt, wobei das weitere Schalungselement 14' mit
dem darunter angeordneten Schalungselement 14 auf herkömmliche
Art und Weise verspannt werden kann.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer Schalung für ein Spannbeton
teil, bei der auf einer Seite der Schalung ein Schalungsmodul
40 für eine Konsole, die an das Spannbetonteil direkt angeformt
wird, bzw. Schalungselemente 41 für eine Aussparung in dem
Spannbetonteil, verwendet werden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird nur eine sogenannte
Singleschalung verwendet. Es kann aber auch eine Zwillings
schalung als Alternative zu der Singleschalung eingesetzt
werden. In jedem Fall können die Schalungselemente unter
schiedliche Höhen und Längen aufweisen und sind gegen Scha
lungselemente anderer Abmessungen austauschbar. Die seitliche
Verfahrbarkeit der Schalungselemente kann manuell, hydraulisch,
mechanisch oder elektromechanisch erfolgen. In jedem Fall
werden zwei sich in Querrichtung gegenüberliegende Druckbalken
abschnitte seitlich verfahren.
Die Druckbalken können ggfs. durch andere Druckbalken, die
höheren Festigkeitsanforderungen genügen, ausgetauscht werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht die Herstellung von
vorgespannten Betonstützen mit Querschnitten, die deutlich
geringer sind als die Querschnitte bisher bekanntet Beton
stützen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Spannbetonteilen, mit einem
länglichen Untergestell (1), das eine Vielzahl von paralle
len, quer zur Längsrichtung des Untergestells (1) ver
laufenden Schienen (3, 3A, 3B) aufweist, auf denen längs
der Schienen verschiebbare Stützen (13) gelagert sind, an
denen eine Schalung (10) befestigt ist, sowie mit zwei in
Längsrichtung des Untergestells (1) voneinander beabstande
ten Spannvorrichtungen (8, 9) zum Spannen von in den Spann
betonteilen anzuordnenden Spannlitzen (11), und mit zwei
parallelen, in Längsrichtung des Untergestells (1) ver
laufenden Druckbalken (7), mit deren Enden die Spannvor
richtungen (8, 9) in Anlage sind, um sich beim Spannen der
Spannlitzen (11) daran abzustützen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalung (10) aus einzelnen an den Stützen (13)
lösbar befestigten Schalungselementen (14) besteht und die
Druckbalken (7) jeweils in mindestens zwei der Länge nach
hintereinander angeordneten und mit ihren sich gegenüber
liegenden Enden aneinanderstoßenden Druckbalkenabschnitte
(4, 5, 6) unterteilt sind, die jeweils zusammen mit den
zwischen sich und den Schalungselementen (14) angeordneten
Stützen (13) auf diese Stützen (13) und den jeweiligen
Druckbalkenabschnitt (4, 5, 6) tragenden Schlitten (12) auf
den Schienen (3, 3A, 3B) seitwärts verfahrbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Schlitten (12) mit einer an ihm befestigten Klemm
einrichtung (28) an der jeweiligen Schiene (3, 3A, 3B)
stufenlos festklemmbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Klemmeinrichtung (28) eine C-förmige Platte (29), die
einen unteren (29B) und einen oberen Schenkel (29A) auf
weist, eine an dem unteren Schenkel (29B) befestigte Klemm
backe (33), die an eine Unterseite der jeweiligen Schiene
(3, 3A, 3B) andrückbar ist, und eine quer zur Platte (29)
verschiebbaren Keil (32) aufweist, der zwischen dem oberen
Schenkel (29A) der Platte (29) und der Oberseite des
Schlittens (12) verschiebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Keile (32') der Klemmeinrichtungen (28') mittels
Hydraulikzylindern (34) relativ zu den jeweiligen Platten
(29) zum Lösen und Verspannen der Klemmeinrichtungen (28')
verschiebbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalungselemente (14) jeweils mittels eines an
jeder Stütze (13) vorgesehenen Klemmhalters (16) an den
Stützen (13) lösbar festhaltbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Klemmhalter (16) einen an der jeweiligen Stütze (13)
höhenverstellbaren und um eine aufrechte Drehachse schwenk
baren Ausleger (20) aufweist, der an eine an dem jeweiligen
Schalungselement (14) befindliche Anlagefläche andrückbar
ist, und daß an jeder Stütze (13) ein Kragarm (25) ange
ordnet ist, auf dem das jeweilige Schalungselement (14)
abstellbar ist, wobei durch Andrücken des Auslegers (20) an
die Anlagefläche des Schalungselements (14) das Schalungs
element (14) an dem Kragarm (25) und an der Stütze (13)
festgeklemmt wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehachse des Klemmhalters (16) durch eine an der
Stütze (13) drehbar gelagerte Spindel (18) gebildet wird,
die ein Gewinde aufweist, mit dem eine Gewindehülse (19) in
Eingriff ist, die einteilig mit dem Ausleger (20) ausge
bildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlagefläche des Schalungselements (14) eine
Außenwand eines Vierkant-Zentralrohres (24) ist, das auf
der Rückseite des Schalungselements (14) verläuft.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Spannvorrich
tung (8, 9) relativ zum Untergestell (1) bewegbar ist,
derart, daß sie an einer zwischen den in Längsrichtung
beabstandeten Enden des Untergestells (1) liegenden Stelle,
deren Abstand von der anderen Spannvorrichtung (8, 9) durch
die jeweilige Gesamtlänge der Druckbalken (7) bestimmt
wird, angeordnet werden kann.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schalung (10) einen Schal
boden (35) aufweist, der auf den Schienen (3) abgestützt
ist und unterhalb einer durch die Mittelachsen der Druck
balken (7) gehenden horizontalen Ebene verläuft.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999116884 DE19916884C2 (de) | 1999-04-14 | 1999-04-14 | Vorrichtung zur Herstellung von Spannbetonteilen |
| DE29922468U DE29922468U1 (de) | 1999-04-14 | 1999-04-14 | Vorrichtung zur Herstellung von Spannbetonteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999116884 DE19916884C2 (de) | 1999-04-14 | 1999-04-14 | Vorrichtung zur Herstellung von Spannbetonteilen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19916884A1 true DE19916884A1 (de) | 2000-11-02 |
| DE19916884C2 DE19916884C2 (de) | 2003-04-17 |
Family
ID=7904565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999116884 Expired - Fee Related DE19916884C2 (de) | 1999-04-14 | 1999-04-14 | Vorrichtung zur Herstellung von Spannbetonteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19916884C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110181682A (zh) * | 2019-07-01 | 2019-08-30 | 刁嫣娆 | 浇注成型水泥杆的外模 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2303487A1 (de) * | 1973-01-25 | 1974-08-01 | Seidner Maschf E | Stahlschalung zur herstellung von vorgespannten, stabfoermigen fertigteilen |
| DE7604427U1 (de) * | 1976-02-14 | 1976-07-08 | Rampf Kg Formen, 7936 Allmendingen | Schaltung für insbesondere langgestreckte Betonfertigteile |
-
1999
- 1999-04-14 DE DE1999116884 patent/DE19916884C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2303487A1 (de) * | 1973-01-25 | 1974-08-01 | Seidner Maschf E | Stahlschalung zur herstellung von vorgespannten, stabfoermigen fertigteilen |
| DE7604427U1 (de) * | 1976-02-14 | 1976-07-08 | Rampf Kg Formen, 7936 Allmendingen | Schaltung für insbesondere langgestreckte Betonfertigteile |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110181682A (zh) * | 2019-07-01 | 2019-08-30 | 刁嫣娆 | 浇注成型水泥杆的外模 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19916884C2 (de) | 2003-04-17 |
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