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DE19915064A1 - Skischuh, insbesondere Skischuh für den Skilanglauf oder Telemark - Google Patents

Skischuh, insbesondere Skischuh für den Skilanglauf oder Telemark

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Publication number
DE19915064A1
DE19915064A1 DE19915064A DE19915064A DE19915064A1 DE 19915064 A1 DE19915064 A1 DE 19915064A1 DE 19915064 A DE19915064 A DE 19915064A DE 19915064 A DE19915064 A DE 19915064A DE 19915064 A1 DE19915064 A1 DE 19915064A1
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DE
Germany
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sole
ski boot
shoe
boot according
binding
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19915064A
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English (en)
Inventor
Bernt-Otto Hauglin
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Rottefella AS
Original Assignee
Rottefella AS
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Publication date
Application filed by Rottefella AS filed Critical Rottefella AS
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Priority to AT99125662T priority patent/ATE244518T1/de
Priority to DE59906258T priority patent/DE59906258D1/de
Priority to EP99125662A priority patent/EP1040769B1/de
Priority to NO20000137A priority patent/NO310053B1/no
Publication of DE19915064A1 publication Critical patent/DE19915064A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
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    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
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    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
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Abstract

Skischuh, insbesondere Skischuh (10) für den Skilanglauf oder Telemark, dessen Vordersohle (11) laufseitig im Bereich zwischen metatarsaler Zone (13) und Absatz (12) Anschlußmittel (16, 17, 18, 19, 20) zum Angriff komplementärer Anschlußelemente (14, 15) einer auf einem Ski oder dergleichen Schneegleiter montierbaren Bindung aufweist, wobei die sohlenseitigen Anschlußmittel so positioniert, daß ihr Abstand (K) vom vorderen Sohlenende (21) unabhängig von der Schuhgröße stets der gleiche ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Skischuh, insbesondere Skischuh für den Skilanglauf oder Telemark, dessen Vordersohle laufseitig im Bereich zwischen metatarsaler Zone und Anschlußmittel zum Angriff komplementärer Anschlußelemente einer auf einem Ski oder dergleichen Schneegleiter montierbaren Bindung aufweist.
Derartige Skischuhe sind zum Beispiel bekannt aus der auf die Anmelderin zurückgehenden WO 96/23558. Nicht nur bei diesem bekannten Skischuh, sondern auch bei anderen Skischuhen dieser Art, die nicht nur am vordersten Ende der Sohle an einer Bindung festgelegt werden, ist es erforderlich, die bindungsseitigen Anschlußelemente, insbesondere Spannkabel, Spannbleche, Spannhaken oder dergleichen an die unter­ schiedlichen Schuhgrößen anzupassen. In der Regel erfolgt diese Anpassung beim Kauf der Schuhe oder Skibindung im Fachgeschäft oder bei einem Ski-Verleiher. Versierte Skifahrer führen eine solche Anpassung auch selbst durch. In jedem Fall ist es mühsam, für Skischuhe unterschiedlicher Größe die Skibindung entsprechend neu einstellen bzw. anpassen zu müssen.
Dazu bedarf es nicht nur einer gewissen Geschicklichkeit, sondern auch großer Erfahrung, da es notwendig ist, unabhängig von der Schuhgröße, eine vorbestimmte Spannkraft auf den Schuh aufzubringen, um diesen fest an der Bindung zu halten.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Skischuh zu schaffen, bei dem die vorgenannten Nachteile vermieden werden können, der also zu einer standardgemäß eingestellten Bindung paßt, und zwar unabhängig von seiner Größe und damit auch Gesamtlänge der Sohle einschließlich Absatz.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die sohlenseitigen Anschlußmittel so positioniert sind, daß ihr Abstand vom vorderen Sohlenende bzw. der vorderen Abstützung des Schuhs an einer Bindung unabhängig von der Schuhgröße und damit Gesamtlänge der Sohle einschließlich Absatz stets der gleiche ist. Die sohlenseitigen Anschlußelemente befinden sich also erfindungsgemäß an einer vorbestimmten konstanten Stelle unabhängig von der Schuhgröße. Damit ist es möglich, für sämtliche denkbaren Schuhgrößen eine Standard-Bindung zur Verfügung zu stellen. Einstellarbeiten im Fachgeschäft oder beim Ski-Verleiher sind nicht mehr erforderlich. Der Benutzer, der in der Regel seine eigenen Skischuhe besitzt, kann bei jedem beliebigen Ski-Verleiher Skier mit Standard-Bindung ausleihen, ohne daß an der Bindung Nachstellarbeiten erforderlich wären. Das Gefühl des Benutzers zum Ski bleibt stets das gleiche. Die Bindung für einen erfindungsgemäß ausgebildeten Skischuh läßt sich herstellerseitig vorgeben und einstellen. Lediglich einer Bindung mit einem Selbstauslöse-Me­ chanismus aufgrund Überlastung muß dieser individuell justiert werden, da diese Justierung vom Gewicht, der Größe und dem Knochenbau des Benutzers abhängt.
Erfindungsgemäß soll der Skischuh auch so gebaut sein, daß er jederzeit mit herkömmlichen Skibindungen verwendbar ist, zum Beispiel mit einer Spannkabel-Bindung, bei der sich das Spannkabel um den Schuhabsatz herum erstreckt.
Vorzugsweise sind die sohlenseitigen Anschlußmittel am hinteren Ende der Vordersohle, insbesondere im Ballenbereich oder vorzugsweise im Übergangsbereich zwischen Vordersohle und Fußgewölbe angeordnet, d. h. im Bereich des Übergangs zwischen flexibler Zone (Vordersohle) und starrer Zone (Fußgewölbe und Schuhabsatz) des Schuhs. Der flexible Bereich des Schuhs, d. h. der Bereich der Vordersohle ist durch eine Flexibilität um eine gedachte Achse gekennzeichnet, die sich etwa parallel zur Lauffläche der Vordersohle und quer zur Sohlenlängsrichtung erstreckt.
Die sohlenseitigen Anschlußmittel können in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet sein, so wie dies in den Ansprüchen 3-9 dargestellt ist.
Hervorzuheben wäre noch die Vordersohlen-Konstruktion gemäß Anspruch 10, wonach die Vordersohle wenigstens zwei Schichten umfaßt, wobei die laufseitige Schicht aus relativ weichem Material, insbesondere Gummi, vorzugsweise Hartgummi besteht, während die weiter innen liegende, d. h. der Prannsohle zugewandte bzw. der laufseitigen Schicht abgewandte Schicht aus relativ hartem Kunststoff besteht.
Vorzugsweise ist diese Schicht integraler Teil einer im Spritzgußverfahren hergestellten Kunststoff-Schale eines Schuhs.
Um den sohlenseitigen Anschlußmitteln ausreichend Halt innerhalb der Vordersohlen-Konstruktion zu verschaffen, sind diese in der aus relativ hartem Kunststoff bestehenden Schicht der Vordersohle eingebettet, insbesondere eingegossen.
Eine Alternativlösung für sohlenseitige Anschlußmittel wird auf die Ansprüche 12-14 verwiesen.
Nachstehend werden verschiedene Ausführungformen eines erfindungsgemäß ausgebildeten Skischuhs anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen in
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vordersohle eines Skischuhs in Teilansicht und Teilschnitt;
Fig. 2 die Ausführungsform nach Fig. 1 in Unteransicht unter Darstellung unterschiedlicher Schuhlängen;
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vordersohle eines Skischuhs in Teilansicht und Teilschnitt;
Fig. 4 den Skischuh nach Fig. 3 in Unteransicht unter Darstellung unterschiedlicher Schuhlängen;
Fig. 5 eine dritte Ausführungsform einer erfindungs­ gemäß ausgebildeten Vordersohle eines Skischuhs in Teilansicht und Teilschnitt;
Fig. 6 den Skischuh nach Fig. 5 in Unteransicht unter Darstellung unterschiedlicher Schuhlängen;
Fig. 7 eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vordersohle eines Skischuhs in Teilansicht und Teilschnitt;
Fig. 8 Die Ausführungsform nach Fig. 7 in Unteransicht unter Darstellung unterschiedlicher Schuhlängen;
Fig. 9 eine fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Vordersohle eines Skischuhs in Teilansicht und Teilschnitt;
Fig. 10 die Ausführungsform nach Fig. 9 in Unteransicht unter Darstellung unterschiedlicher Schuhlängen.
In Fig. 1 ist ein Skischuh mit aus Kunststoff gespritzter Schale 30 und einem einstückig damit verbundenen Schuhabsatz 12 in Teilansicht dargestellt, wobei ein Teil der Vordersohle 11 im Längsschnitt gezeigt ist. Das vordere Ende der Vordersohle 11 ist mit der Bezugsziffer 21 gekennzeichnet. Mit den Bezugs­ ziffern 13 und 23 sind die metatarsale Zone sowie der Ballen­ bereich angegeben. Die Bezugsziffer 22 zeigt den Bereich des Fußgewölbes zwischen Vordersohle 11 und Absatz 12. Dieser Bereich ist ebenso wie der Absatz 12 relativ starr ausgebildet. Diese beiden Bereiche behalten ihre Form auch beim Abrollen des Fußes über die Vordersohle 11 auf einem ebenen Untergrund, zum Beispiel der hier nur durch eine horizontale Linie 31 angedeuteten Deckfläche eines Ski unverändert bei.
Fig. 2 zeigt den Skischuh 10 in Unteransicht, wobei lediglich die Vordersohle 11 sowie der Absatz 12 dargestellt sind, um die unterschiedliche Relation von Vordersohle 11 zum Absatz 12 bei unterschiedlichen Schuhgrößen bzw. bei unterschiedlicher Gesamtlänge L1, L2, L3 der aus Vordersohle 11 und Absatz 12 bestehenden Sohle des Schuhs zu zeigen. Vor allem läßt Fig. 2 erkennen, daß der Abstand "K" zwischen dem vorderen Sohlenende 21 und sohlenseitigen Anschlußmitteln für komplementäre Anschlußelemente einer auf einem Ski oder dergleichen Schneegleiter montierten Bindung konstant ist, und zwar unabhängig von der Gesamtlänge L1, L2, L3 etc. der Sohle.
Die Vordersohle ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zweischichtig ausgebildet. Die laufseitige Schicht 28 besteht aus einem relativ weichem Material, insbesondere Hartgummi und ist laufseitig mit einem Profil versehen. Diese Schicht wird auf eine innere Schicht 29 aufgeklebt, die aus relativ hartem Kunststoff besteht und - wie hier dargestellt - integral mit der im Spritzgußverfahren hergestellten Kunststoffschale 30 des Schuhs 10 verbunden ist. Die Schale 30 des Schuhs 10 umfaßt also den Absatz 12, den Bereich 22 des Fußgewölbes sowie den innen liegenden Teil der Vordersohle 11. Die innere Begrenzung des Schuhs bzw. der Schale 30 ist in Fig. 1 mit der gestrichelten Linie 32 angedeutet.
Die sohlenseitigen Anschlußmittel für Anschlußelemente der Bindung, hier zum Beispiel ein mit einem nicht dargestellten Schließhebel verbundenes Spannkabel 14 sind in der aus relativ hartem Kunststoff bestehenden Schicht 29 der Vordersohle 11 ausgebildet oder eingebettet. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 sind die sohlenseitigen Anschlußmittel am hinteren Ende der Vordersohle 11, nämlich im Übergangsbereich zwischen flexibler Vordersohle 11 und starrem Fußgewölbe 22 ausgebildet, und zwar in Fcrm einer sich quer zur Sohlen­ längsrichtung erstreckenden und nach hinten offenen Nut 20, die entsprechend Fig. 2 in Richtung zum Absatz 12 hin konvex bogenförmig ist, um ein Spannkabel 14 knickfrei aufnehmen zu können.
In Fig. 2 ist der aus hartem Kunststoff bestehende Teil 29 der Vordersohle 11 nur im Bereich der Quernut 20 sichtbar. Der übrige Bereich der Vordersohle 11 ist durch die relativ weiche Gummischicht 28 abgedeckt. Der die Quernut 20 umfassende Teil der Vordersohle 11 erstreckt sich entsprechend Fig. 2 nur über einen Teilbereich der Gesamtbreite der Vordersohle 11.
Auch der Schuhabsatz 12 ist laufseitig mit einer Gummiabdeckung 33 versehen, die vorzugsweise aufgeklebt ist.
Das vordere Sohlenende 21 ist an sich bekannter Weise an einer nicht dargestellten Bindung nach vorne und oben abgestützt. Das bindungsseitige Abstützelement kann zum Beispiel eine herkömmliche Knagge bzw. ein herkömmliches Zeheneisen. Die Abstützung des vorderen Sohlenendes 21 sowie die beschriebene Anbindung der Vordersohle 11 mittels des Spannkabels 14 ist so, daß der Schuhabsatz 12 beim Skilanglauf oder Telemark frei angehoben werden kann.
Der große Vorteil der dargestellten Ausführungsform besteht darin, daß der Abstand "K" zwischen vorderem Sohlenende 21 bzw. der Abstützung desselben am Ski bzw. an einer auf einem Ski oder dergleichen Schneegleiter montierten Bindung einerseits und dem Anschluß des Spannkabels 14 am hinteren Ende der Vordersohle 11 bzw. der Quernut 20 zur Aufnahme des Spannkabels 14 andererseits stets konstant ist, und zwar unabhängig von der Schuhgröße bzw. Sohlenlänge L1, L2, L3 etc.
In den Fig. 3-10 sind Teile des Schuhs, insbesondere der Vordersohle 11, die bereits anhand der Fig. 1 und 2 beschrieben sind, mit denselben Bezugsziffern wie in den Fig. 1 und 2 gekennzeichnet. Die Ausführungsformen nach den Fig. 3-10 unterscheiden sich von derjenigen nach den Fig. 1 und 2 im wesentlichen nur durch die unterschiedliche Ausbildung der sohlenseitigen Anschlußmittel. Diese sind bei der Ausführungs­ form nach den Fig. 3 und 4 durch einen innerhalb der aus relativ hartem Kunststoff hergestellten inneren Vordersohlen-Schicht 29 eingebetteten Bügel 17 definiert, der einen sich quer zur Sohlenlängsrichtung erstreckenden Steg umfaßt, an dem ein in den Fig. 3 und 4 nicht näher dargestelltes Spannmittel einhakbar ist, zum Beispiel ein sich unterhalb der Vordersohle 11 erstreckendes biegeelastisches Federblatt aus kältestabilem, mechanisch hoch belastbarem Material, wie Edelstahl, Kunststoff, insbesondere Kunststoff-Verbundmaterial, oder dergleichen, welches mittels eines bindungsseitig angeordneten Verriegelungsmechanismus derart gekoppelt ist, daß es in Sohlen- bzw. Skilängsrichtung hin- und herverschiebbar ist, und zwar aus einer Schuh-Freigabestellung in eine Schuh- Verriegelungsstellung und umgekehrt. Das vordere Ende des Federblattes ist mit dem erwähnten Verriegelungs-Mechanismus gekoppelt, während das hintere Ende des Federblattes haken­ förmig nach oben und vorne gebogen ist, so daß ein Eingriff in den erwähnten Quersteg des Bügels 17 möglich ist.
Die beiden Schenkel 25, 26 des U-förmig gebogenen Bügels 17 erstrecken sich innerhalb der Vordersohle 11 nach vorne und sind in dieser eingegossen oder einvulkanisiert, und zwar in dem aus relativ hartem Kunststoff bestehenden Teil 29 der Vordersohle 11. Die Reinenden der beiden Schenkel 25, 26 des Anschlußbügels 17 sind bei der dargestellten Ausführungsform entsprechend Fig. 4 nach innen hinten umgebogen, wodurch eine festere Verankerung des Anschlußbügels 17 erreicht wird, insbesondere in Sohlenlängsrichtung.
Der Quersteg des Anschlußbügels 17 befindet sich natürlich außerhalb der hinteren Begrenzung der Vordersohle 11 und ist entsprechend Fig. 3 etwas nach unten verlagert, um den Eingriff des erwähnten Spannelements beim Einstieg in die Bindung zu erleichtern. Zu diesem Zweck ist der hintere, in das Fußgewölbe 22 hineinragende Abschnitt des Anschlußbügels 17 samt Quersteg nach unten gebogen.
Im übrigen ist die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform mit derjenigen gemäß den Fig. 1 und 2 im wesentlichen identisch. Dies gilt insbesondere für die Größe "K" im Verhältnis zur Gesamtlänge der Sohle bzw. im Verhältnis zur Schuhgröße.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 sind die sohlenseitigen Anschlußmittel durch eine in der Vordersohle, und zwar im Hart-Kunststoffteil 29 derselben eingebettete Platte 34 definiert, deren in das Fußgewölbe 22 hineinragender Abschnitt ein sich quer zur Sohlenlängsrichtung erstreckendes Langloch 19 umfaßt, in das ein bindungsseitiges Anschlußelement einhakbar ist, welches sich unterhalb der Vordersohle 11 nach vorne zu einem Bindungsmechanismus erstreckt und mit diesem derart gekoppelt ist, daß es unterhalb der Vordersohle 11 in Sohlenlängsrichtung hin- und herverschieblich bewegbar ist, und zwar aus einer Schuh-Freigabestellung in eine Schuh-Ver­ riegelungsstellung und umgekehrt. Auch hier ist der hintere, in das Fußgewölbe 22 hineinragende Abschnitt der Platte 34 entsprechend Fig. 5 nach unten gebogen, um den Eingriff des bindungsseitigen Anschluß- bzw. Spannelements zu erleichtern. Das erwähnte Langloch 29 befindet sich entsprechend Fig. 5 im nach unten gebogenen Schenkel der Platte 34. Das vordere Ende der Platte 34 kann zum Zwecke der festeren Verankerung ebenfalls nach oben oder unten gebogen sein. Zu diesem Zweck ist es auch denkbar, die Platte 34 mit Bohrungen oder Langlöchern zu versehen, die mit Kunststoff ausgefüllt sind. In Fig. 6 sind derartige Bohrungen mit der Bezugsziffer 35 versehen.
Die Ausführungsform nach den Fig. 7 und 8 ist dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende der Vordersohle 11 eine zur Laufseite hin offene Ausnehmung 24 ausgebildet ist, durch die sich eine quer zur Sohlenlängsrichtung erstreckende Querachse 16 hindurch erstreckt, wobei die beiden Enden der Querachse 16 innerhalb der seitlichen Begrenzungswände der Ausnehmung 24 verankert sind. Zu diesem Zweck sind sie entsprechend Fig. 8 etwas nach vorne gebogen. Dadurch wird auch ein Verdrehen der Querachse 16 um die eigene Längsachse und damit eine Lockerung derselben sicher vermieden. Natürlich erstreckt sich die Querachse 16 in einem vorbestimmten Abstand von der oberen Begrenzung der Ausnehmung 24 (Fig. 7), so daß die Querachse 16 von dem hinteren hakenförmig gebogenen Ende eines der Bindung zugeordneten Anschlußelements, insbesondere Federblatts 15 sicher hintergriffen werden kann. Das Federblatt 15 ist maximal so breit wie die Ausnehmung 24. Das Federblatt 15 ist also streifenförmig ausgebildet und mit einem Verriegelungs-Mechanismus der nicht näher dargestellten Bindung in der oben beschriebenen Weise gekoppelt. Natürlich erfolgt auch bei dieser Ausführungsform die Abstützung der Vordersohle 11 am vorderen Sohlenende 21 sowohl nach vorne als auch nach oben, so daß der Absatz 12 beim Gebrauch frei angehoben werden kann. Auch hier ist unabhängig von der Schuhgröße der Abstand zwischen vorderem Sohlenende 21 und der Querachse 16 konstant. Dieser Abstand ist in Fig. 7 wiederum mit dem Bezugs-Buchstaben "K" gekennzeichnet.
Die Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10 ist ganz ähnlich derjenigen nach den Fig. 7-8. Die Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10 ist ganz ähnlich derjenigen nach den Fig. 3 und 4. Sie unterscheidet sich gegenüber letzterer im wesentlichen nur dadurch, daß die beiden Schenkel 25, 26 des Anschlußbügels 18 sich bis zum vorderen Sohlenende 21 erstrecken und dort unter Ausbildung eines Verbindungsbügels 27 miteinander verbunden sind. In den aus relativ hartem Kunststoff hergestellten Teil 29 der Vordersohle 11 ist also ein Rechteck-Bügel eingebettet, derart, daß sich der hintere Quersteg durch eine laufseitig offene Ausnehmung 24 am hinteren Ende der Vordersohle 11 hindurch erstreckt zum Angriff eines Anschlußelements, zum Beispiel in Form eines Federblattes 15 der oben beschriebenen Art.
Nicht dargestellt ist eine Ausführungsform eines Skischuhs, bei dem die sohlenseitigen Anschlußmittel wenigstens einen, insbesondere zwei jeweils sohlenrandnah innerhalb von nach unten bzw. zur Laufseite der Vordersohle 11 hin offenen Ausnehmungen angeordnete, nach hinten oder nach vorne gebogene Haken umfassen, die in komplementäre Aufnahmeöffnungen, insbesondere Aufnahmeösen einer zugeordneten Bindung einführbar und innerhalb derselben durch am Schuh angreifende Spann- und Haltemittel gehalten sind.
Alternativ können die sohlenseitigen Anschlußmittel wenigstens einen, insbesondere zwei jeweils sohlenrandnah innerhalb von nach unten bzw. zur Laufseite der Vordersohle 11 hin offenen Ausnehmungen angeordnete, sich quer zur Sohlenlängsrichtung erstreckende etwa C- oder U-förmig gebogene Bügel umfassen, die Aufnahmeöffnungen für an der Bindung angeordnete nach hinten oder nach vorne gebogene Haltehaken definieren, wobei der Halteschuh an der Bindung durch am Schuh angreifende Spann- und Haltemittel gewährleistet ist.
Bei Anordnung von zwei Haltehaken bzw. zwei Haltebügeln sind diese jeweils in der metatarsalen Zone 13 und nahe der seitlichen Sohlenränder angeordnet.
Je nach Ausrichtung der Haltehaken erfolgt die Einspannung des Schuhs in Richtung nach vorne oder nach hinten, d. h. jeweils so, daß die Haltehaken in den zugeordneten Aufnahmeöffnungen fixiert sind.
Zur Niederhaltung des vorderen Sohlenendes 21 kann ein an einem U- oder C-förmigen Schwenkbügel verschwenkbar gelagertes und mit einem Betätigungshebel verbundenes Schließelement dienen, wobei der Schwenkbügel nahe der Sohlen-Verhakungsstelle unterhalb der Sohle an der Bindung schwenkbar gelagert ist, so daß die beiden Schenkel desselben sich an den beiden seitlichen Sohlenrändern in Richtung schräg nach vorne oben vorbei erstrecken und die Sohle bzw. den Schuh seitlich führen bzw. stabilisieren. Das Schließelement ist in Schließstellung vorzugsweise in einer Übertotpunktstellung gehalten, in der sich seine Schwenkachse oberhalb der Verbindungslinie zwischen seiner Sohlenabstützstelle und der Anlenkung des Schwenkbügels an der Bindung befindet. Die erwähnten Verhakungselemente, nämlich Haltehaken werden durch das Schließelement in verhakter Stellung gehalten.
Im Bereich zwischen der erwähnten Verhakung der Sohle bzw. im Bereich zwischen Zehengelenk und dem vorderen Sohlenende kann zwischen Sohle und Bindung noch ein elastisch nachgiebiges Element, d. h. ein Flexor angeordnet sein.
Wesentlich ist auch bei dieser Ausführungsform, daß die Anbindung des Schuhs an einer Stelle erfolgt, die einen konstanten Abstand zum vorderen Sohlenende aufweist unabhängig von der Schuhgröße bzw. der Gesamtlänge der Sohle.
Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Bezugszeichenliste
10
Skischuh
11
Vordersohle
12
Absatz
13
metatarsale Zone
14
Spannkabel
15
Spannelement in Form eines Federblattes
16
Querachse
17
Querbügel
18
Querbügel
19
Langloch
20
Quernut
21
vorderes Sohlenende
22
Schuh- bzw. Fußgewölbe
23
Ballenbereich
24
Ausnehmung
25
Schenkel
26
Schenkel
27
Verbindungsbügel
28
laufseitige Schicht der Vordersohle
29
schuhinnerer Teil der Vordersohle
30
Schuhschale
31
Skideckfläche
32
innere Begrenzung des Schuhs
33
Gummiabdeckung
39
Platte
35
Bohrung

Claims (14)

1. Skischuh, insbesondere Skischuh (10) für den Skilanglauf oder Telemark, dessen Vordersohle (11) laufseitig im Bereich zwischen metatarsaler Zone (13) und Absatz (12) Anschlußmittel (16, 17, 18, 19, 20) zum Angriff komplementärer Anschlußelemente (14, 15) einer auf einem Ski oder dergleichen Schneegleiter montierbaren Bindung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die sohlenseitigen Anschlußmittel (16, 17, 18, 19, 20) so positioniert sind, daß ihr Abstand (K) vom vorderen Sohlenende (21) bzw. der vorderen Abstützung des Schuhs (10) an der Bindung unabhängig von der Schuhgröße und damit Gesamtlänge (L1, L2, L3) der Sohle einschließlich Absatz (12) stets der gleiche ist.
2. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sohlenseitigen Anschlußmittel (16, 17, 18, 19, 20) am hinteren Ende der Vordersohle (11), insbesondere im Ballenbereich (23) oder vorzugsweise im Übergangsbereich zwischen Vordersohle (11) und Fußgewölbe (22) angeordnet sind.
3. Skischuh nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sohlenseitigen Anschlußmittel eine sich quer zur Sohlenlängsrichtung und etwa parallel zur Sohlenlauffläche erstreckende und nach hinten bzw. in Richtung zum Schuhabsatz (12) hin offene Nut (20) umfassen.
4. Skischuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (20) in Draufsicht auf die Sohle konvex nach hinten gebogen ist.
5. Skischuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sohlenseitigen Anschlußmittel eines sich innerhalb einer zur Lauffläche der Sohle hin offenen Ausnehmung (24) quer zur Sohlenlängsrichtung und etwa parallel zur Sohlenlauffläche erstreckende Achse (16) umfassen.
6. Skischuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sohlenseitigen Anschlußmittel einen sich quer zur Sohlenlängsrichtung in etwa parallel zur Sohlenlauffläche erstreckenden Bügel (17, 18) umfassen, dessen Schenkel (25, 26) sich innerhalb der Vordersohle (11) nach vorne erstrecken und in diese eingegossen oder einvulkanisiert sind.
7. Skischuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (25, 26) des Anschlußbügels (17, 18) sich bis zum vorderen Sohlenende (21) hin erstrecken.
8. Skischuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der beiden Schenkel (25, 26) des Anschlußbügels (17) nach innen hinten oder nach außen hinten umgebogen sind zur Erzielung einer festen Verankerung des Anschlußbügels 17 in Sohlenlängsrichtung.
9. Skischuh nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Enden der beiden Schenkel (25, 26) des Anschlußbügels (18) miteinander verbunden sind unter Ausbildung eines vorderen, sich etwa quer zur Sohlenlängsrichtung und parallel zur Sohlenlauffläche erstreckenden Verbindungsbügels (27).
10. Skischuh nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vordersohle (11) wenigstens zwei Schichten umfaßt, wobei die laufseitige Schicht (28) aus relativ weichem Material, insbesondere Gummi, vorzugsweise Hartgummi, besteht, während die innenliegende, d. h. der Laufseite der Vordersohle (11) abgewandte Schicht (29) aus relativ hartem Kunststoff hergestellt ist, insbesondere integraler Teil im Spritzgußverfahren hergestellten Kunststoffschale (30) des Schuhs (10) ist.
11. Skischuh nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die sohlenseitigen Anschlußmittel (16, 17, 18, 19, 20) in der aus relativ hartem Kunststoff bestehenden Schicht (29) der Vordersohle (11) ausgebildet oder eingebettet sind.
12. Skischuh nach einem der Ansprüche 1, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die sohlenseitigen Anschlußmittel wenigstens einen, insbesondere zwei in Richtung quer zur Sohlenlängsachse voneinander beabstandete und innerhalb von nach unten bzw. zur Laufseite der Vordersohle (11) hin offenen Ausnehmungen angeordnete, nach hinten oder nach vorne gebogene Haken umfassen, die in komplementäre Aufnahmeöffnungen einer zugeordneten Bindung einführbar und innerhalb desselben durch am Schuh angreifende Spann- und Haltemittel gehalten sind.
13. Skischuh nach einem der Ansprüche 1, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die sohlenseitigen Anschlußmittel wenigstens einen, insbesondere zwei in Richtung quer zur Sohlenlängsrichtung voneinander beabstandete, innerhalb von nach unten bzw. der Laufseite der Vordersohle (11) hin offenen Ausnehmungen angeordnete, sich quer zur Sohlenlängsrichtung erstreckende etwa C- oder U-förmig gebogene Bügel umfassen, die Aufnahmeöffnungen für an der Bindung angeordnete nach hinten oder nach vorne gebogene Haltehaken definieren, wobei der Halteschuh an der Bindung durch am Schuh angreifende Spann- und Haltemittel gewährleistet ist.
14. Skischuh nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei Haltehaken bzw. zwei Haltebügel diese jeweils in der metatarsalen Zone (13) der Vordersohle (11) und nahe der seitlichen Sohlenränder angeordnet sind.
DE19915064A 1999-04-01 1999-04-01 Skischuh, insbesondere Skischuh für den Skilanglauf oder Telemark Withdrawn DE19915064A1 (de)

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