[go: up one dir, main page]

DE19856143A1 - Skibindung, insbesondere Tourenskibindung - Google Patents

Skibindung, insbesondere Tourenskibindung

Info

Publication number
DE19856143A1
DE19856143A1 DE1998156143 DE19856143A DE19856143A1 DE 19856143 A1 DE19856143 A1 DE 19856143A1 DE 1998156143 DE1998156143 DE 1998156143 DE 19856143 A DE19856143 A DE 19856143A DE 19856143 A1 DE19856143 A1 DE 19856143A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
binding
shoe
ski
hooking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998156143
Other languages
English (en)
Inventor
Bernt-Otto Hauglin
Alain Stump
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rottefella AS
Original Assignee
Rottefella AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rottefella AS filed Critical Rottefella AS
Priority to DE1998156143 priority Critical patent/DE19856143A1/de
Priority to PCT/IB1999/001306 priority patent/WO2000004965A1/de
Priority to EP99929637A priority patent/EP1100601A1/de
Priority to US09/744,361 priority patent/US6644683B1/en
Publication of DE19856143A1 publication Critical patent/DE19856143A1/de
Priority to NO20010372A priority patent/NO20010372L/no
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/20Non-self-releasing bindings with special sole edge holders instead of toe-straps
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0411Ski or like boots for cross-country
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0411Ski or like boots for cross-country
    • A43B5/0413Adaptations for soles or accessories associated with soles for cross-country bindings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0415Accessories
    • A43B5/0417Accessories for soles or associated with soles of ski boots; for ski bindings
    • A43B5/0421Accessories for soles or associated with soles of ski boots; for ski bindings located underneath the sole
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0492Telemark boots
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0496Ski or like boots boots for touring or hiking skis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/10Hinged stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades can be moved out of the operative position
    • A63C7/1006Ski-stoppers
    • A63C7/1013Ski-stoppers actuated by the boot
    • A63C7/102Ski-stoppers actuated by the boot articulated about one transverse axis
    • A63C7/1026Ski-stoppers actuated by the boot articulated about one transverse axis laterally retractable above the ski surface
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/10Hinged stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades can be moved out of the operative position
    • A63C7/1006Ski-stoppers
    • A63C7/1046Ski-stoppers actuated by the ski-binding
    • A63C7/1053Ski-stoppers actuated by the ski-binding laterally retractable above the ski surface
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/02Non-self-releasing bindings with swivel sole-plate or swivel parts, i.e. Ellefsen-type

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Skibindung, insbesondere Tourenskibindung, zur Anbindung eines vorderen Abschnitts eines Schuhs (10), derart, daß beim Gebrauch der Absatz (23) desselben frei anhebbar ist, wobei die Fixierung des Schuhs (10) an der Bindung (11) durch Verhaken der Sohle (12) im Bereich zwischen Ballenbereich und dem vorderen Sohlenende (13), insbesondere im Zehengelenkbereich (14) der Sohle (12) einerseits und durch Niederhaltung des vorderen Sohlenendes (13) andererseits, erfolgt. Zusätzlich sind Elemente vorgesehen, die die Sohle (12) bzw. den Schuh (10) beim Gebrauch der Bindung seitlich führen bzw. stabilisieren.

Description

Die Erfindung betrifft eine Skibindung, insbesondere Tourenski­ bindung zur Anbindung eines vorderen Abschnitts eines Schuhs derart, daß beim Gebrauch der Absatz desselben frei anhebbar ist.
Derartige Bindungen sind allgemein bekannt, und zwar für den Skilanglauf, das Skiwandern oder für den Telemark-Sport. Dabei gilt es, eine Bindung zu schaffen, die sowohl konstruktiv ein­ fach und funktionssicher ist, und zwar sowohl beim Skilanglauf als auch bei einer Skiabfahrt. Darüber hinaus soll eine solche Bindung zum Skiwandern oder Skilanglauf ergonomisch ausgebildet sein, d. h. eine anatomiegerechte Laufbewegung auf Skiern ermög­ lichen.
Dieses Ziel wird mit einer Skibindung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß die Fixierung des Schuhs an der Bin­ dung durch Ein- bzw. Verhaken seiner Sohle im Bereich zwischen Ballen und vorderem Sohlenende, insbesondere im Zehengelenkbe­ reich der Sohle einerseits und durch auf die Sohle oder den Schuh einwirkende Mittel, insbesondere elastisch einwirkende Mittel derart, daß die Ein- bzw. Verhakung beim Gehrauch auf­ rechterhalten bleibt, andererseits erfolgt.
Diese Art der Anbindung eines Schuhs an einer Bindung ist ex­ trem einfach und dennoch funktionsgerecht. Der Schuh wird le­ diglich an der Bindung ein- bzw. verhakt, wobei es sich bei den Verhakungselementen um jeweils unbewegliche Teile der Sohle bzw. der Bindung handelt. Um die Verhakung aufrechtzuerhalten, müssen natürlich noch Mittel vorgesehen sein, die auf den Schuh bzw. dessen Sohle so einwirken, daß der Schuh beim Gebrauch verhakt bleibt. Bei diesen Mitteln handelt es sich vorzugsweise um elastisch vorgespannte Spannmittel, die bei Bedarf den Schuh zugleich seitlich führen und stabilisieren. Diese Ausführungs­ form ist besonders vorteilhaft bei Abfahrten.
Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Konstrukti­ onsprinzips zeichnet sich dadurch aus, daß die auf die Sohle bzw. den Schuh einwirkenden Mittel zur Aufrechterhaltung der Verhakung das vordere Sohlenende niederhalten. Damit wird die Sohle des Skischuhs im Bereich zwischen der Verhakung und dem vorderen Sohlenende fest auf der Bindung bzw. deren Oberseite gehalten und ein ständiger Kontakt zwischen Schuh und Ski si­ chergestellt. Dieser Kontakt geht auch dann nicht verloren, wenn in dem Bereich zwischen der Verhakung und dem vorderen Soh­ lenende zwischen Sohle und Bindung bzw. Skideckfläche ein ela­ stisch nachgiebiges Element bzw. ein Flexor angeordnet ist. Die auf die Sohle oder den Schuh einwirkenden Mittel zur Auf­ rechterhaltung der Verhakung können entweder ein um den Schuh­ absatz herumgeführtes Spannkabel, das die Verhakung des Schuhs durch Vorspannung in Richtung nach vorne aufrechterhält, oder ein um das vordere Ende des Schuhs bzw. das vordere Sohlenende herumgeführtes Spannkabel umfassen, daß die Verhakung des Schuhs durch Vorspannung in Richtung nach hinten aufrechter­ hält.
Sofern das vordere Sohlenende niedergehalten werden soll, dient dazu vorzugsweise ein an einem U- oder C-förmigen Schwenkbügel verschwenkbar gelagertes und mit einem Betätigungshebel verbun­ denes Schließelement, wobei der Schwenkbügel nahe der Sohlen- Verhakungsstelle unterhalb, etwa auf Höhe oder knapp oberhalb der Sohle an der Bindung schwenkbar gelagert ist, so daß die beiden Schenkel des Schwenkbügels sich an den beiden seitlichen Sohlenrändern in Richtung schräg nach vorne oben vorbei er­ strecken und die Sohle bzw. den Schuh seitlich stabilisieren. Der Schwenkbügel hat also eine Doppelfunktion: zum einen dient er zur Halterung des Schließelements; zum anderen dienen seine Schenkel gleichzeitig als Seitenführung für den Schuh. Wichtig ist noch, daß die Anlenkung des Schwenkbügels nahe der Sohlen- Verhakungsstelle erfolgt, und zwar entweder kurz vor oder hin­ ter der Verhakungsstelle. Auf diese Weise wird eine funktions­ sichere Verhakung ausschließlich durch das Schließelement er­ reicht, ohne daß beim Betätigen desselben allzu hohe Kräfte ausgeübt werden müssen.
Das Schließelement ist in Schließstellung in einer Übertot­ punktstellung gehalten, in der sich seine Schwenkachse oberhalb der Verbindungslinie zwischen seiner Sohlenabstützstelle und der Anlenkung des U- oder C-förmigen Schwenkbügels an der Bin­ dung befindet. Zum Zwecke der Öffnung des Schließelements und damit der Bindung wird die Schwenkachse in eine Lage unterhalb der erwähnten Verbindungslinie gebracht, und zwar durch ent­ sprechende Einwirkung auf einen mit dem Schließelement verbun­ den Betätigungshebel.
Die Verhakungselemente werden ausschließlich durch das Schließ­ element in verhakter Stellung gehalten. Es sind keine gesonder­ ten Schließelemente im Sohlenbereich bzw. an der Unterseite der Sohle dafür erforderlich.
Es sei auch noch erwähnt, daß die Verhakung im Zehengelenkbe­ reich der Sohle anatomisch besonders vorteilhaft ist. Der Fuß erfährt dadurch eine minimale Zwängung beim sogenannten Diago­ nalschritt. Aufgrund der zusätzlichen Seitenstabilisierung des Schuhs bei der zuletzt genannten Ausführungsform eignet sich diese auch zum sogenannten Skaten und insbesondere für den Te­ lemark-Sport.
Das Schwenklager bzw. die Schwenkachse des Schwenkbügels ist vorzugsweise höhenverstellbar ausgebildet, insbesondere so, daß es bzw. sie wahlweise unterhalb der Sohle, auf Höhe der Sohle oder oberhalb der Sohle liegt. Diese Einstellungen haben einen Einfluß auf das Widerstandsmoment beim Anheben des Schuhab­ satzes. Je höher die Anlenkung des Schwenkbügels liegt, desto progressiver steigt das Widerstandsmoment an.
Falls die auf die Sohle oder den Schuh einwirkenden Mittel zur Aufrechterhaltung der Verhakung ein um das vordere Ende des Schuhs oder das vordere Sohlenende herumgeführtes Spannkabel umfassen, ist dieses ebenfalls mit einem Schließelement gekop­ pelt, welches vorzugsweise hinter dem Schuh angeordnet und zu­ gänglich ist. Der eigentliche Schließmechanismus kann bei die­ ser Ausführungsform unterhalb der Sohle, insbesondere unterhalb des Schuhabsatzes angeordnet sein und eine Kniehebel-Anordnung umfassen, die mittels des Schuhabsatzes beim Niederdrücken des­ selben in eine Übertotpunkt-Schließstellung bringbar ist.
Alternativ ist es denkbar, daß die Fixierung des Schuhs an der Bindung durch in sohlenseitigem Bereich zwischen Ballen und vorderem Sohlenende, insbesondere im Zehengelenkbereich der Sohle angeordnete Verhakungsmittel (Aufnahmeöffnungen) schloß­ artig eingreifende Haltehaken erfolgt, die bindungsseitig be­ weglich gelagert sind. Bezüglich bevorzugter Ausführungsformen wird auf die Ansprüche 30, 31 einerseits sowie Ansprüche 32 bis 34 verwiesen.
Grundsätzlich gilt für alle Ausführungsformen, daß zur Verha­ kung der Sohle an deren Unterseite erste Verhakungselemente an­ geordnet sind, die mit komplementären zweiten Verhakungselemen­ ten der Bindung zusammenwirken derart, daß die Sohle und damit der Schuh im verhakten Zustand fest an der Bindung, d. h. im we­ sentlichen spielfrei an dieser gehalten ist.
Als sohlenseitige Verhakungselemente können wenigstens ein, insbesondere zwei vorzugsweise sohlenrandnah angeordnete und jeweils nach hinten gebogene Haltehaken dienen, die bindungs­ seitig in komplementäre Aufnahmeöffnungen einführbar sind. Diese sind vorzugsweise durch etwa U-förmig gebogene Drahtbügel gebildet, die jeweils aufrechtstehend sich quer zur Ski- bzw. Schuhlängsrichtung erstrecken. Damit werden nach vorne und hin­ ten offene Aufnahmeöffnungen für die sohlenseitigen Haltehaken definiert.
Von ganz wesentlicher Bedeutung ist noch, daß die sohlenseiti­ gen Verhakungselemente innerhalb der Sohle versenkt angeordnet sind, so daß sie über die Lauffläche nicht vorstehen, wobei sie sich zu diesem Zweck innerhalb sich zumindest in Sohlenlängs­ richtung erstreckenden Sohlenausnehmungen befinden. Damit ist sichergestellt, daß das normale Gehen mit dem Schuh durch die Verhakungselemente nicht behindert wird. Die zugeordneten Soh­ lenausnehmungen dienen zur kollisionsfreien Verhakung mit den komplementären bindungsseitigen Verhakungselementen. Außerdem erlauben sie das Herausschieben von Schnee oder dergleichen aus den Ausnehmungen beim Verhaken, d. h. beim Einführen der sohlen­ seitigen Verhakungselemente in die bindungsseitigen Aufnahme­ öffnungen.
Grundsätzlich ist es auch denkbar, daß die sohlenseitigen Ver­ hakungselemente in komplementäre Verhakungselemente der Bindung einrasten durch bloßes Einsteigen und Auftreten in bzw. auf die Bindung (step-in-Mechanismus). Nur ist es dann erforderlich, zum Ausstieg aus der Bindung diesen Verhakungs-Mechanismus ma­ nuell zu öffnen, und zwar durch eine gesonderte Handhabe dafür. Ein Beispiel für eine solche step-in-Bindung ist in Anspruch 34 beschrieben.
Als sohlenseitige Verhakungselemente können auch wenigstens ein, insbesondere zwei jeweils sohlenrandnah angeordnete und nach hinten offene Aufnahmeschlitze in Form einer Aufnahmegabel dienen, in die bindungsseitig angeordnete Schrauben oder der­ gleichen einführbar sind derart, daß die Köpfe der Schrauben die Aufnahmeschlitze hintergreifen. Hier handelt es sich um eine Alternativ-Konstruktion zu der vorbeschriebenen Konstruk­ tion.
Auch ist es denkbar, als sohlenseitige Verhakungselemente we­ nigstens eine, insbesondere zwei jeweils sohlenrandnah inner­ halb einer Sohlenausnehmung angeordnete Querachsen zu verwen­ den, die sich etwa parallel zur Lauffläche der Sohle er­ strecken, und die zur Verhakung in an der Bindung angeordnete jeweils nach vorne gebogene Aufnahmehaken bzw. -bügel einführ­ bar sind. Alternativ können die sohlenseitigen Verhakungsele­ mente auch in Form eines etwa U- oder C-förmig gebogenen Halte­ bügels ausgebildet sein entsprechend Anspruch 26.
Dem auf das vordere Sohlenende einwirkenden Schließelement ist vorzugsweise noch ein elastisches Element zugeordnet, entgegen dessen Wirkung es über die Übertotpunktlinie bewegbar ist. Die­ ses elastische Element kann Teil des Schenkels des das Schließ­ element haltenden Schwenkbügels sein. Alternativ kann das ela­ stische Element auch zwischen dem Schwenkbügel und dem Schließ­ element selbst angeordnet sein, und zwar als elastisches Druck­ element zwischen Schwenkbügel und Schließelement an der dem Schuh zugewandten Seite desselben.
Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß der Bindung eine Skibremse zugeordnet sein kann, insbesondere eine Skibremse herkömmlicher Art, die beim Einstieg in die Bindung und Verha­ ken des Schuhs an der Bindung durch die Vordersohle entgegen der Wirkung einer Torsionsfeder in eine inaktive Fahrstellung verschwenkbar ist und nur beim Ausstieg aus der Bindung in Bremsstellung gelangt. Zu diesem Zweck ist mit der Skibremse eine Sohlen-Kontaktplatte gekoppelt, an deren vorderem Ende ein Sohlen-Anschlag ausgebildet ist. Beim Einsteigen in die Bindung bringt man das vordere Sohlenende in Anlage an den erwähnten Sohlenanschlag. Anschließend drückt man die Sohlen-Kontakt­ platte nach unten unter gleichzeitiger Verschwenkung der Ski­ bremse nach oben in Fahrstellung. Danach kann der Schuh relativ zum Ski nach hinten gezogen werden unter Verhakung mit der Bin­ dung. Diese Verhakung wird durch das beschriebene Schließele­ ment und dessen Einwirkung auf das vordere Sohlenende gesi­ chert.
Vorzugsweise befindet sich der beschriebene Verhakungs- und Schließmechanismus auf einer Platte, die auf der Skideckfläche bzw. in einem auf der Skideckfläche montierten Bindungsgehäuse unter der Einwirkung einer vorbestimmten Torsions-Grenzbela­ stung seitlich ausschwenkbar gehalten ist, d. h. um eine sich etwa senkrecht zur Skideckfläche erstreckende Achse. Dadurch stellt sich die erfindungsgemäße Skibindung als Sicherheitsbin­ dung dar, die insbesondere für den Telemark-Sport besonders at­ traktiv ist.
Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsformen einer erfin­ dungsgemäßen Skibindung bzw. Bindungsanordnung anhand der bei­ gefügten Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bindungsanordnung mit zugeordnetem Schuh unmittelbar vor dem Einstieg in die Bindung in schematischer Sei­ tenansicht, wobei diese Bindungsanordnung noch eine Skibremse umfaßt;
Fig. 2 die Bindungsanordnung gemäß Fig. 1 nach dem Einstieg;
Fig. 3 die Bindungsanordnung gemäß Fig. 1 ohne Schuh in schematischer Seitenansicht;
Fig. 4 die Bindungsanordnung gemäß Fig. 3 in Draufsicht;
Fig. 5 die Vordersohle eines der Bindungsanordnung gemäß den Fig. 1 bis 4 zugeordneten Skischuhs in Unteransicht;
Fig. 6 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Bindungsanordnung mit zugeordnetem Ski­ schuh in schematischer Seitenansicht vor dem Einstieg in die Bindung, wobei diese Bindungsanordnung dadurch gekennzeichnet ist, daß der Feststellmechanismus für den Schuh auf einer Platte montiert ist, die bei Überlast freigegeben wird;
Fig. 7 die Bindungsanordnung gemäß Fig. 6 in schematischer Seitenansicht mit an der Bindung fixiertem Schuh;
Fig. 8 die Bindungsanordnung gemäß den Fig. 6 und 7 ohne zu­ geordnetem Skischuh in schematischer Seitenansicht;
Fig. 9 die Bindungsanordnung gemäß Fig. 8 in Draufsicht;
Fig. 10 die Bindungsanordnung gemäß den Fig. 6 bis 9 nach Freigabe vom Ski aufgrund Einwirkung einer Überlast;
Fig. 11 die Bindungsanordnung gemäß Fig. 10 in Draufsicht un­ ter Darstellung eines nach Überlast freigegebenen Schuhs;
Fig. 12 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Skischuh in sche­ matischer Seitensicht, teilweise im Längsschnitt (Vordersohle);
Fig. 13 die Vordersohle eines abgewandelten Skischuhs in Draufsicht;
Fig. 14 die Vordersohle des Schuhs gemäß Fig. 13 im Schnitt längs Linie XVI-XVI in Fig. 13;
Fig. 15 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bindungsanordnung mit zugeordnetem Schuh beim Ein­ stieg in die Bindung in schematischer Seitenansicht, wobei diese Bindungsanordnung einen bindungsseitig längsverschieblich gelagerten Haltehaken und einen damit gekoppelten Schließmechanismus umfaßt;
Fig. 16 die Bindungsanordnung gemäß Fig. 15 nach dem Ein­ stieg;
Fig. 17 eine vierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bindungsanordnung mit bindungsseitig längsverschieb­ lich gelagertem Haltehaken und einem damit gekoppel­ ten Schließmechanismus in schematischer Seitenansicht entsprechend derjenigen gemäß Fig. 15;
Fig. 18 die Bindungsanordnung gemäß Fig. 17 nach dem Einstieg in die Bindung;
Fig. 19 und 20 Mittel zur Beeinflussung eines Flexors zwischen vorderem Sohlenende und Skideckfläche für eine Bin­ dungsanordnung nach den Fig. 15 bis 18 in schemati­ scher Seitenansicht;
Fig. 21 eine fünfte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bindungsanordnung entsprechend den Fig. 1 und 2 unter Darstellung der Anlenkung eines vorderen Schwenkbü­ gels mit Schließelement an der Bindung in unter­ schiedlicher Höhe relativ zur Schuhsohle in schemati­ scher Seitenansicht;
Fig. 22 die Darstellung des Widerstandsmoments über den Win­ kel α zwischen Schuhsohle und Skideckfläche beim An­ heben des Schuhabsatzes für die Schwenkbügel-Anlenk­ punkte A, B und C in Fig. 21;
Fig. 23 eine sechste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bindungsanordnung mit Schloßriegel in schematischer Seitenansicht; und
Fig. 24 eine siebte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bindungsanordnung mit um den Schuhabsatz herumgeführ­ tem Spannkabel in schematischer Seitenansicht.
Fig. 1 bis 4 zeigen in schematischer Seiten- und Draufsicht eine Skibindung, insbesondere Touren- oder Telemarkbindung zur Anbindung eines vorderen Abschnitts eines Schuhs 10 derart, daß beim Gebrauch der Absatz 23 desselben frei anhebbar ist. Die Fixierung des Schuhs 10 an der Bindung, die in den Fig. 1 bis 4 mit der Bezugsziffer 11 angedeutet ist, erfolgt durch Verhaken der Sohle 12 im Bereich zwischen Ballenbereich und dem vorderen Sohlenende 13, insbesondere im Zehengelenkbereich 14 der Sohle 12 einerseits und durch Niederhaltung des vorderen Sohlenendes 13 andererseits, wobei zusätzlich Elemente vorgesehen sind, die die Sohle 12 bzw. den Schuh 10 beim Gebrauch der Bindung, ins­ besondere beim Anheben des Schuhabsatzes 23 seitlich führen bzw. stabilisieren. Diese Seitenstabilisierung erfolgt durch einen an der Bindung um eine Achse 30 verschwenkbar gelagerten U- bzw. C-förmigen Schwenkbügel 31, an dessen Quersteg 32 ein auf das vordere Sohlenende 13 einwirkendes Schließelement 15 verschwenkbar gelagert ist (Schwenkachse 35). Zur Niederhaltung des vorderen Sohlenendes 13 dient also ein an einem U- oder C- förmigen Schwenkbügel 31 verschwenkbar gelagertes und mit ei­ nem Betätigungshebel 33 verbundenes Schließelement 15, wobei der Schwenkbügel 31 nahe der Sohlen-Verhakungsstelle unterhalb der Sohle 12 an der Bindung 11 verschwenkbar gelagert ist, näm­ lich um die erwähnte Achse 30, die sich quer zur Skilängsrich­ tung und etwa parallel zur Skideckfläche erstreckt. Durch diese Anlenkung wird erreicht, daß die beiden Schenkel 34 des Schwenkbügels 31 sich an den beiden seitlichen Sohlenrändern in Richtung schräg nach vorne oben vorbei erstrecken und die Sohle 12 bzw. den Schuh 10 seitlich führen bzw. stabilisieren. Bei der konkreten Ausführungsform besitzt also der Schwenkbügel 31 eine Doppelfunktion: zum einen dient er zur Seitenführung bzw. Seitenstabilisierung des Schuhs, insbesondere auch beim Anheben des Schuhabsatzes 23; zum anderen definiert er die Schwenklage­ rung des auf das vordere Sohlenende 13 einwirkenden Schließele­ ments 15 samt Betätigungshebel 33.
Wie Fig. 2 erkennen läßt, ist das Schließelement 15 in Schließ­ stellung in einer Übertotpunktstellung gehalten, in der sich seine Schwenkachse 35, die durch den Quersteg 32 des Schwenkbü­ gels 31 definiert ist, oberhalb der Verbindungslinie zwischen seiner Sohlenabstützstelle 36 und der Anlenkung 30 des Schwenk­ bügels 31 an der Bindung 11 befindet.
Die Verhakungselemente sind bei der dargestellten Ausführungs­ form durch das Schließelement 15, und zwar ausschließlich durch dieses in verhakter Stellung gehalten, so wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. Zur Verhakung der Sohle 12 sind an deren Unter­ seite erste Verhakungselemente 16 angeordnet, die mit komple­ mentären zweiten Verhakungselementen 17 der Bindung 11 zusam­ menwirken derart, daß die Sohle 12 und damit der Schuh 10 im verhakten Zustand fest an der Bindung gehalten ist. Die Verha­ kung der Sohle 12 erfolgt bei der dargestellten Ausführungsform in Richtung nach hinten bzw. in Richtung zum Schuhabsatz 23 hin, so daß die Verhakung durch das auf das vordere Sohlenende 13 einwirkende Schließelement 15 aufrechterhalten wird, wenn sich dieses entsprechend Fig. 2 in Schließstellung befindet. Als sohlenseitige Verhakungselemente 16 sind bei der darge­ stellten Ausführungsform zwei sohlenrandnah angeordnete, je­ weils nach hinten gebogene Haltehaken 18 vorgesehen, die bin­ dungsseitig in komplementäre Aufnahmeöffnungen einführbar sind. Die bindungsseitigen Aufnahmeöffnungen werden hier durch etwa U-förmig gebogene Drahtbügel 19 definiert, die jeweils auf­ rechtstehend sich quer zur Ski- bzw. Schuhlängsrichtung er­ strecken. Dadurch bilden die Drahtbügel 19 sich in Ski- bzw. Schuhlängsrichtung erstreckende Durchgangsöffnungen für die sohlenseitigen Haltehaken 18. Sowohl die Haltehaken 18 als auch die Drahtbügel 19 sind in die Schuhsohle 12 fest einvulkani­ siert bzw. in der Bindung bzw. im Bindungsgehäuse fest veran­ kert. Die Fig. 1 und 2 lassen des weiteren erkennen, daß die sohlenseitigen Verhakungselemente 16, die hier in Form von nach hinten gebogenen Haltehaken 18 ausgebildet sind, innerhalb der Sohle 12 versenkt angeordnet sind, so daß sie unterhalb der Lauffläche liegen, wobei sie sich zu diesem Zweck innerhalb sich in Sohlenlängsrichtung erstreckenden Sohlenausnehmungen 20 befinden. Die Haltehaken 18 stehen also nicht über die Sohlen­ lauffläche nach außen bzw. nach unten vor.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß der Betätigungshebel 33 samt zugeordnetem Schließelement 15 um die Achse 35 in Richtung des Doppelpfeiles 21 verschwenkbar ist. Der Schwenkbügel 31 ist um die Achse 30 in Richtung des Doppelpfeiles 22 verschwenkbar (siehe Fig. 2).
Im Bereich zwischen der Sohlen-Verhakung und dem vorderen Soh­ lenende 13 kann zwischen Sohle und Bindung bzw. Oberseite der Bindung 11 noch ein elastisch nachgiebiges Element bzw. ein Flexor 24 angeordnet sein (siehe dazu Fig. 15 bis 20).
Das Oberleder des Schuhs 10 besitzt im Zehengelenkbereich 14 noch eine Querfalte 25, die das Abheben des Schuhabsatzes 23 zusätzlich erleichtert.
Im vorliegenden Fall sind zwei Verhakungsstellen vorhanden, die jeweils nahe der Seitenränder der Sohle 12 angeordnet sind und die eine sich quer zur Ski- bzw. Sohlenlängsrichtung und paral­ lel zur Lauffläche der Sohle erstreckende Verbindungsachse de­ finieren, um die die Vordersohle abrollbar bzw. verschwenkbar ist, und zwar entgegen der Wirkung des ggf. eingeschalteten elastischen Flexors 24. Die Anordnung eines Flexors 24 ist je­ doch nicht unbedingt erforderlich, wie die Fig. 1 bis 4 erken­ nen lassen. In diesem Fall erfolgt natürlich keine Verschwen­ kung der Vordersohle um die erwähnte Verbindungslinie; sondern dann wird der vordere Abschnitt der Sohle 12 fest an der Bin­ dung bzw. auf deren Oberfläche gehalten, und zwar durch die Verhakungselemente einerseits und das Schließelement 15 ande­ rerseits.
In Draufsicht entsprechend Fig. 4 ist erkennbar, daß die Veran­ kerung des Schuhs an drei Punkten erfolgt, nämlich an den zwei Verhakungsstellen einerseits und am vorderen Sohlenende 13 an­ dererseits. Zusätzlich wird eine Seitenführung durch den Schwenkbügel 31 gewährleistet, und zwar insbesondere auch beim Abheben des Schuhabsatzes 23 in Richtung des Pfeiles 26.
In den Fig. 1 und 2 ist noch ein Teil eines Ski dargestellt und mit der Bezugsziffer 27 gekennzeichnet. Die Skideckfläche be­ sitzt die Bezugsziffer 28.
Das Schließelement 15 übt auf das vordere Sohlenende 13 eine Kraft in Richtung des Pfeiles 29 aus. Dieser Kraftpfeil liegt in der Verbindungslinie zwischen der Schwenkachse 30 des Schwenkbügels 31 und der Sohlenabstützstelle 36 des Schließele­ ments 15. Dementsprechend drückt das Schließelement 15 das vor­ dere Sohlenende 13 nach unten und schiebt den Schuh 10 des wei­ teren nach hinten unter entsprechender Aufrechterhaltung der Verhakung zwischen den Elementen 16 und 17 bzw. 18 und 19. Als Seiten-Führungselemente für den Schuh 10 können auch die aufrechten Wangen eines herkömmlichen vorderen Bindungsbackens dienen. Die oben beschriebene und in den Fig. 1 bis 4 darge­ stellte Ausführungsform ist diesbezüglich jedoch eleganter und weniger aufwendig sowie gleichermaßen funktionssicher. Mit die­ sem Hinweis sei jedoch festgestellt, daß als Seiten-Führungs­ elemente verschiedene konstruktive Ausführungsformen denkbar sind.
Die Bindungsanordnung gemäß den Fig. 1 bis 5 zeichnet sich noch dadurch aus, daß zusätzlich eine Skibremse integriert ist. Diese ist mit der Bezugsziffer 38 gekennzeichnet. Sie umfaßt gemäß den Fig. 3 und 4 eine um eine sich parallel zur Skideck­ fläche und quer zur Skilängsrichtung erstreckende Achse 39 ver­ schwenkbar gelagerte Gabel, deren Zinken 40 nach Freigabe des Schuhs bzw. Ausstieg aus der Bindung unter der Einwirkung eines elastischen Elements, insbesondere einer Torsionsfeder, an den beiden Seitenwangen des zugeordneten Skis vorbei nach unten schwenkbar sind in eine Lage, in der die freien Zinkenenden deutlich unterhalb der Ski-Lauffläche liegen. In dieser Stel­ lung können sich die freien Zinkenenden in den Untergrund, ins­ besondere Schnee eingraben, so daß der vom Skischuh losgelöste Ski daran gehindert wird, unkontrolliert einen Abhang hinunter­ zurutschen.
Über die freien Zinkenenden sind bei der dargestellten Ausfüh­ rungsform noch Schutzkappen 41 aus Kunststoff oder dergleichen Material geschoben. Vorzugsweise weisen diese Schutzkappen nach unten gerichtete zahnartige Vorsprünge 42 auf, die sich in den Untergrund, insbesondere Schnee nach Freigabe des Skischuhs einkrallen können.
Um zu gewährleisten, daß die Zinken 40 der Skibremse beim Ein­ stieg in die Bindung in eine Lage verschwenkt werden, in der sie deutlich oberhalb der Ski-Lauffläche liegen, sind diese mit einem Sohlen-Kontaktelement, insbesondere einer Sohlen-Kontakt­ platte 43 verbunden derart, daß beim Niederdrücken der Sohlen- Kontaktplatte 43 durch die Vordersohle beim Einstieg in die Bindung die Zinken 40 nach oben verschwenkt werden, in Fig. 3 in Richtung des Uhrzeigersinns in eine Lage, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. Die Sohlen-Kontaktplatte 43 ist mit der die Zinken 40 umfassenden Gabel der Skibremse 38 starr verbunden, und zwar hier über drahtartige Verbindungselemente 44 bzw. ein­ stückig mit den Zinken verbundene Drahtbügel. Am vorderen freien Ende der Verbindungselemente 44 ist die Kontaktplatte 43 um eine sich parallel zur Schwenkachse 39 erstreckende Achse 45 verschwenkbar gehalten.
Die dargestellte und vorstehend beschriebene Skibremse 38 ist an sich bekannt, so daß eine noch genauere Beschreibung sich an dieser Stelle erübrigen sollte. Dies gilt insbesondere für die Federvorspannung der Skibremse in Bremsstellung entsprechend den Fig. 1 und 3. Von besonderer Bedeutung ist, daß das vordere Ende der Sohlen-Kontaktplatte 43 einen Sohlen-Anschlag 46, d. h. einen Anschlag 46 für das vordere Sohlenende umfaßt. Dadurch ist es möglich, die Position des Skischuhs 10 beim Einstieg in die Bindung so festzulegen, daß nach dem Niederdrücken der Soh­ len-Kontaktplatte auf die Oberseite der Skideckfläche 28 bzw. die Oberseite eines auf der Skideckfläche 28 montierten Bin­ dungsgehäuses 48 die sohlenseitigen Verhakungselemente 16 bzw. 18 sich in Verhakungsbereitstellung befinden, d. h. bei der dar­ gestellten Ausführungsform unmittelbar vor den bindungsseitigen Verhakungselementen 17 bzw. 19. In dieser Stellung braucht der Skischuh 10 nur noch etwas nach hinten gezogen zu werden, um die gewünschte Verhakung zwischen den Elementen 16, 18 bzw. 17, 19 zu erreichen, so wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Diese Verhakung wird bei der in den Fig. 1 bis 5 gezeigten Ausfüh­ rungsform im übrigen selbsttätig durch das Verschwenken des Be­ tätigungshebels 33 in die Schließstellung entsprechend Fig. 2 erreicht.
Schließlich umfaßt die Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 noch den Vorschlag, die den sohlenseitigen Verhakungselementen 16 bzw. 18 zugeordneten Sohlenausnehmungen nach hinten, d. h. in Richtung zum Schuhabsatz hin fortzusetzen unter Ausbildung ent­ sprechender Sohlennuten, die nach dem Einstieg in die Bindung mit an der Oberseite des Bindungsgehäuses ausgebildeten Füh­ rungsrippen 47 korrespondieren. Diese Führungsrippen sind hin­ ter den bindungsseitigen Verhakungselementen 17, 19 angeordnet. Unterhalb derselben befindet sich auch die Schwenkachse 39 der Skibremse 38.
Das Gehäuse der Skibindung, welches bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 plattenartig ausgebildet ist, ist in die­ sen Figuren mit der Bezugsziffer 48 gekennzeichnet. In diesem Gehäuse sind sowohl die Skibremse (um die Schwenkachse 39) als auch der Schwenkbügel 31 (Schwenkachse 30) mit Schließelement 15 und Betätigungshebel 33 verschwenkbar gelagert, wie die Fig. 1, 2 und 3 sehr gut erkennen lassen.
Gemäß Fig. 4 begrenzt der Schwenkbügel 31 in Draufsicht ein Trapez, dessen kürzere Seite vorne liegt und den den Betäti­ gungshebel 33 haltenden Quersteg 32 definiert.
Das oben erwähnte Bindungsgehäuse 48 ist durch Schrauben 49 auf der Skideckfläche 28 des im übrigen nicht näher dargestellten Skikörpers befestigt.
Die in den Fig. 6 bis 11 dargestellte Ausführungsform unter­ scheidet sich von der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 5 im wesentlichen dadurch, daß zwar die Skibremse 38 in der oben be­ schriebenen Weise am Bindungsgehäuse 48 verschwenkbar (Schwenkachse 39) gelagert ist, nicht jedoch der Schwenkbügel 31 samt Schließelement 15 und Betätigungshebel 33. Dieser Schließmechanismus ist vielmehr an einer gesonderten Bindungs­ platte 50 verschwenkbar gehalten, d. h. die diesem Mechanismus zugeordnete Schwenkachse 30 ist in der erwähnten Bindungsplatte 50 definiert. Die Fixierung der Bindungsplatte 50 am Bindungs­ gehäuse 48 erfolgt entsprechend der auf die Anmelderin zurück­ gehenden WO 94/27692. Dort ist eine Bindungsplatte beschrieben, auf der die Verriegelung eines Skischuhs erfolgt derart, daß der Mittelfuß und der Fersenabsatz frei von der Skideckfläche angehoben werden kann. Die Bindungsplatte ist um eine zur Ski­ deckfläche senkrechte Achse gegen die Wirkung von federbeauf­ schlagten Elementen einer Rasteinrichtung seitlich ausschwenk­ bar, und zwar so weit, daß sie vollständig vom Ski freikommt, so wie dies in Fig. 11 gezeigt ist. Die Bindungsplatte ist mit ihrem vordersten Ende 51 um diese seitlich ausschwenkbar an ei­ nem komplementären Bauteil am vorderen Ende des Bindungsgehäu­ ses abgestützt. Die Rasteinrichtung ist dem hinteren Ende der Bindungsplatte 50 zugeordnet. Das dem vorderen Ende 51 der Bin­ dungsplatte 50 zugeordnete komplementäre Bauteil des Bindungs­ gehäuses ist in Fig. 11 mit der Bezugsziffer 52 gekennzeichnet. Die Bindungsplatte 50 umfaßt einen Durchgang 53 für ein mit der Vordersohle des Schuhs 10 indirekt zusammenwirkendes Kontakt­ element 54 der Skibremse 38, wobei der Kontakt zwischen der Vordersohle bzw. der Lauffläche 37 der Vordersohle des Schuhs 10 und dem vorderen Kontaktelement 54 der Skibremse 38 über eine Sohlen-Kontaktplatte 43 erfolgt, die um eine sich etwa parallel zur Skideckfläche 28 und senkrecht zur Skilängsrich­ tung erstreckende Achse 55 verschwenkbar an der Bindungsplatte 50 gelagert ist (siehe Fig. 6 und 8).
Am vorderen Ende der Sohlen-Kontaktplatte 43 ist ähnlich wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 ein nach oben ra­ gender Anschlag 46 für das vordere Sohlenende des Schuhs 10 ausgebildet. Beim Einsteigen in die Bindung wird das vordere Sohlenende des Schuhs 10 in Anlage an den Anschlag 46 gebracht. Anschließend wird die Sohlen-Kontaktplatte 43 nach unten ge­ drückt unter gleichzeitigem Verschwenken der Bremszinken 40 der Skibremse 38 in eine Lage oberhalb der Ski-Lauffläche etwa par­ allel zur Skilängsrichtung entsprechend Fig. 7. Danach erfolgt die Fixierung des Schuhs auf der Bindungsplatte 50 durch das Schließelement 15 in der oben beschriebenen Weise, wobei dabei der Schuh auf der Sohlen-Kontaktplatte 43 etwas nach hinten verschoben wird in eine Position gemäß Fig. 7. Durch diese Ver­ schiebung nach hinten wird die oben beschriebene Verhakung zwi­ schen den sohlenseitigen Verhakungselementen einerseits und den bindungsseitigen Verhakungselementen andererseits erreicht, so daß der Skischuh 10 in der eingangs beschriebenen Weise auf der Bindungsplatte 50 und damit an der Bindung 11 fixiert ist. Auch sind an der Oberseite der Bindungsplatte 50 die anhand der Fig. 1 bis 5 beschriebenen Führungsrippen 47 angeordnet, die mit komplementären Nuten an der Unterseite der Laufsohle des Ski­ schuhs 10 korrespondieren. Diese dienen zur erhöhten Seitensta­ bilität und insbesondere beim Kurvenfahren zur Steuerung des Skis, d. h. Übertragung von Seitenkräften vom Schuh auf den Ski über die Bindung 11. Bei Überschreiten dieser Kräfte aufgrund eines Sturzes löst sich die Bindungsplatte 50 von der Bindung 48 und damit vom Ski in der von der Anmelderin in der oben zi­ tierten Anmeldung beschriebenen Weise bzw. so, wie dies in Fig. 11 dargestellt ist.
Im übrigen ist die Funktion derjenigen Teile der Ausführungs­ form nach den Fig. 6 bis 11 dieselbe wie die mit denselben Be­ zugsziffern gekennzeichneten Merkmale der Ausführungsformen ge­ mäß den Fig. 1 bis 5.
Es sei hier auch nochmals darauf hingewiesen, daß die sohlen­ seitigen sowie bindungsseitigen Verhakungselemente erfindungs­ gemäß jeweils unbeweglich ausgebildet sind, d. h. keine relativ zur Sohle bzw. relativ zum Bindungsgehäuse bewegliche Bauteile umfassen. Das einzig bewegliche Bauteil des Schließmechanismus ist das Schließelement 15 samt Betätigungshebel 33 und Schwenk­ bügel 31. Daher stellt sich die erfindungsgemäße Bindung als besonders einfach, aber dennoch hoch ergonomisch und funktions­ sicher dar, insbesondere für Telemark.
In Fig. 12 ist die vordere Hälfte eines erfindungsgemäß ausge­ bildeten Skischuhs 10 in schematischer Seitenansicht, teilweise im schematischen Längsschnitt (Vordersohle) dargestellt. Dieser Skischuh weist eine Vordersohle 56 auf, in deren Lauffläche 37 zwei jeweils sohlenrandnah angeordnete Ausnehmungen 20 ausge­ bildet sind, in denen jeweils ein Verhakungselement 16 in Form eines nach hinten gebogenen Haltehakens 18 derart positioniert ist, daß er sich innerhalb der Sohlen-Lauffläche 37 erstreckt, d. h. nicht über diese nach außen vorsteht. Dieser Skischuh ist in Verbindung mit der vorbeschriebenen Bindungsanordnung anhand der Fig. 1 und 2 bereits beschrieben. Der Hinweis auf die Fig. 12 soll jedoch dokumentieren, daß der Skischuh per se ebenfalls als Erfindung angesehen wird, d. h. unabhängig von der vorbe­ schriebenen Bindungsanordnung. Dieser Skischuh zeichnet sich dadurch aus, daß er bei Bedarf als Gehschuh verwendet werden kann, sofern die Sohle 12 entsprechend biegeelastisch ausgebil­ det ist, z. B. aus einer geeigneten Hartgummimischung besteht.
Brandsohlenseitig ist der Haltehaken 18 mit einer Verankerungs­ platte 57 versehen. Diese Verankerungsplatte 57, die vorzugs­ weise scheibenförmig ausgebildet ist, liegt zwischen Brandsohle und Laufsohle 12 des Schuhs 10 und sichert einen festen Halt des Hakens 18 innerhalb der Sohlenausnehmung 20. Das hintere Ende des Haltehakens 18 ist etwas abgeschrägt, und zwar in Richtung von hinten nach vorne schräg nach oben. Diese Abschrä­ gung, die mit der Bezugsziffer 61 versehen ist, erleichtert das Einfädeln in die bindungsseitigen Verhakungselemente, nämlich Halte- bzw. Drahtbügel 19 in der oben beschriebenen Weise.
In den Fig. 13 und 14 ist eine abgewandelte Ausführungsform ei­ nes erfindungsgemäßen Skischuhs dargestellt, und zwar lediglich der hier interessierende Teil der Vordersohle in Unteransicht und im Teil-Querschnitt längs Linie XVI-XVI in Fig. 13. Diese Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß als sohlensei­ tige Verhakungselemente 16 U- oder C-förmig gebogene Haltebügel 58 dienen, die innerhalb der Sohlen-Ausnehmungen 20 derart po­ sitioniert sind, daß sie sich jeweils quer zur Sohlenlängsrich­ tung und innerhalb der Sohlen-Lauffläche 37 erstrecken, wie dies Fig. 14 sehr gut erkennen läßt.
Des weiteren läßt Fig. 14 erkennen, daß die lichte Weite zwi­ schen den beiden Schenkeln 59 des Haltebügels 58 der lichten weite der zugeordneten Sohlenausnehmung 20 in Richtung quer zur Sohlenlängsrichtung entspricht. Diese Ausführungsform hat also den großen Vorteil, daß die Sohlenausnehmung 20 in Sohlenlängs­ richtung sehr eng gestaltet werden kann im Vergleich zu der Ausnehmung 20 bei der Ausführungsform gemäß Fig. 12; denn dort muß die Sohlenausnehmung 20 in Richtung quer zur Sohlenlängs­ richtung wenigstens so breit ausgebildet sein, daß ein zuge­ ordneter Drahtbügel in voller Quererstreckung einfügbar ist. Dementsprechend lassen sich die Sohlenausnehmungen 20 bei der Ausführungsform nach den Fig. 13 und 14 wesentlich schlanker bauen als bei der Ausführungsform nach Fig. 12.
Brandsohlenseitig sind die Schenkel 59 des Haltebügels 58 durch eine scheibenartige Verankerungsplatte 60 miteinander verbun­ den, die dieselbe Verankerungsfunktion wie die Verankerungs­ platte 57 bei der Ausführungsform nach Fig. 12 besitzt.
Des weiteren läßt Fig. 13 erkennen, daß die Sohlenausnehmungen 20 vorzugsweise sich etwa parallel zur Sohlenlängsrichtung er­ streckende Längsnuten sind.
Zu dem Durchgang 53 in Fig. 9 für das Kontaktelement 54 sei noch erwähnt, daß dieses eine Freigabe der Bindungsplatte 50 bei Überlast durch seitliches Ausschwenken nicht behindert; denn solange der Schuh 10 fest auf der Bindungsplatte 50 gehal­ ten ist, ist auch die Sohlen-Kontaktplatte 43 nach unten ge­ drückt derart, daß ihre Unterseite mit der Unterseite der Bin­ dungsplatte 50 bündig ist. Durch die Unterseite der Sohlen-Kon­ taktplatte 43 wird das Kontaktelement 54 so weit nach unten ge­ drückt, daß ein seitliches Ausschwenken der Bindungsplatte 50 ohne Kollision mit dem Kontaktelement 54 erfolgen kann. Das mit der Unterseite der Sohlen-Kontaktplatte 43 bzw. mit der Unter­ seite der Bindungsplatte 50 zusammenwirkende Ende des Kontakt­ elements 54 ist vorzugsweise ballig ausgebildet, so daß beim seitlichen Ausschwenken der Bindungsplatte 50 und Freigabe der­ selben samt Schuh vom Bindungsgehäuse 48 keine das seitliche Ausschwenken der Bindungsplatte behindernde Verhakung zwischen Bindungsplatte und Kontaktelement stattfindet.
Die beschriebene Konstruktion macht es möglich, daß die Ski­ bremse stets dann wirksam ist, wenn entweder der Schuh noch nicht auf der Bindungsplatte fixiert ist, d. h. vor dem Ein­ stieg in die Bindung bzw. nach dem Ausstieg aus der Bindung, oder wenn die Bindungsplatte 50 samt Schuh 10 aufgrund einer Überlast bei Sturz o. dgl. vom Bindungsgehäuse 48 freigegeben wird aufgrund der beschriebenen seitlichen Schwenkbewegung der Bindungsplatte 50 relativ zum Bindungsgehäuse 48 um eine sich etwa senkrecht zur Skideckfläche 28 erstreckende Achse.
In den Fig. 15 und 16 ist eine dritte Ausführungsform einer er­ findungsgemäßen Bindungsanordnung mit zugeordnetem Schuh 10 in schematischer Seitenansicht dargestellt, wobei diese Bindungs­ anordnung einen im Bindungsgehäuse 48 längsverschieblich (in Richtung des Doppelpfeiles 64) gelagerten Haltehaken 62 und einen damit gekoppelten Schließmechanismus 64 umfaßt. Fig. 15 zeigt die Bindungsanordnung mit zugeordnetem Schuh beim Ein­ stieg in die Bindung, während Fig. 16 die Bindungsanordnung nach dem Einstieg darstellt.
Zur Fixierung des Schuhs 10 an der Bindung 11 wird das vordere Sohlenende 13 unter einen um eine Querachse 66 verschwenkbar am Bindungsgehäuse 48 gelagerten Haltebügel 63 entsprechend Fig. 15 eingeführt. Der Haltebügel 63 ist etwa U- bzw. C-förmig ge­ bogen. Der vordere Quersteg des Haltebügels 63 dient zugleich als Anschlag für das vordere Schuhende beim Einstieg in die Bindung. In dieser Anschlagstellung kann der Schuh 10 nach un­ ten bewegt werden, so daß die sohlenseitigen Verhakungselemente 16 den bindungsseitigen Verhakungselementen 17 zur gegenseiti­ gen Verhakung zugeordnet werden. Als sohlenseitige Verhakungs­ elemente dienen U- bzw. C-förmig gebogene Haltebügel 58, die innerhalb längsrandnaher Sohlenausnehmungen 20 derart positio­ niert sind, daß sie sich jeweils quer zur Sohlenlängsrichtung und innerhalb der Sohlenlauffläche 37 erstrecken, wie dies die Fig. 15 und 16 sehr gut erkennen lassen. Es wird diesbezüglich auch auf die Beschreibung der Fig. 13 und 14 verwiesen. Wie be­ reits erwähnt, sind die bindungsseitigen Haltehaken 62 in Rich­ tung des Doppelpfeiles 64 hin- und herverschieblich im Bin­ dungsgehäuse 48 gelagert. Die hinteren Enden der Haltehaken 62 sind über eine Kniehebel-Anordnung bestehend aus vorderem und hinterem Hebel 67, 68 mit einer Fersenplatte 69 verbunden. Die Verbindung zwischen den beiden Hebeln sowie zwischen vorderem Hebel und hinterem Ende der längsverschieblich gelagerten Hal­ tehaken 62 einerseits und zwischen hinterem Hebel 68 und Fer­ senplatte 69 andererseits ist jeweils eine Gelenkverbindung. In der Schuh-Freigabestellung des bzw. der längsverschieblich ge­ lagerten Haltehaken 62 entsprechend Fig. 15 sind die Hebel 67, 68 der Kniehebel-Anordnung entsprechend Fig. 15 nach oben aus­ gelenkt; die Gelenkverbindung zwischen den beiden Hebeln 67 und 68 befindet sich dementsprechend oberhalb der Übertotpunkt-Li­ nie, die durch die Verbindung zwischen der vorderen Anlenkung des vorderen Hebels 67 am hinteren Ende des bzw. der längsver­ schieblich gelagerten Haltehaken 62 und der hinteren Anlenkung des hinteren Hebels an der Fersenplatte 69 definiert ist. In dieser Schuh-Freigabestellung werden der oder die längsver­ schieblich gelagerten Haltehaken 62 durch eine Spannfeder, näm­ lich Zugfeder 70 gehalten, die zwischen der Gelenkverbindung zwischen vorderem und hinterem Hebel einerseits und der Fersen­ platte 69 andererseits wirksam ist.
Wird der Absatz 23 nach der oben beschriebenen Einfädelung des vorderen Sohlenendes 13 unter den Haltebügel 63 niedergetreten, drückt dieser die Kniehebel 67, 68 ebenfalls nach unten so weit, bis die Gelenkverbindung zwischen vorderem und hinterem Hebel unterhalb der oben definierten Übertotpunkt-Linie liegt, so wie dies in Fig. 16 dargestellt ist. Dadurch werden die im Bindungsgehäuse 48 längsverschieblich gelagerten Haltehaken 62 nach vorne bewegt, und zwar in die durch die sohlenseitig mon­ tierten Haltebügel 58 definierten Öffnungen hinein. Die Halte­ haken 62 befinden sich dann in der in Fig. 16 dargestellten Schuh-Schließstellung.
In dieser Schließstellung wird durch die Gelenkverbindung zwi­ schen vorderem und hinterem Hebel 67, 68 ein längsverschieblich in der Fersenplatte 69 gelagerter Öffnungskeil 71 aus einer Stellung entsprechend Fig. 15 in eine Stellung entsprechend Fig. 16 nach vorne gedrängt. Dieser Öffnungskeil 71 ist über ein Verbindungskabel 72 oder dergleichen mit einem an der Fer­ senplatte 69 verschwenkbar gelagerten Betätigungshebel 73 ver­ bunden. Wird dieser Betätigungshebel 73 in Richtung des Pfeiles 74 in Fig. 16 nach unten verschwenkt, erfolgt eine Bewegung des Öffnungskeils 71 nach hinten unter gleichzeitiger Anhebung der Gelenkverbindung zwischen vorderem und hinterem Hebel 67, 68 über die Übertotpunkt-Linie hinweg mit der Folge, daß beim An­ heben des Schuhabsatzes 23 die Haltehaken 62 nach hinten in ihre Schuh-Freigabestellung gezogen werden. Diese Rückzugsbewe­ gung wird begründet durch die Wirkung der Zugfeder 70, nachdem die Gelenkverbindung zwischen vorderem und hinterem Hebel 67, 68 über die Übertotpunkt-Linie hinaus nach oben bewegt worden ist.
Die Ausführungsform nach den Fig. 15 und 16 zeichnet sich dar­ über hinaus auch noch dadurch aus, daß zwischen dem vorderen Sohlenende und der Skideckfläche 28 bzw. dem vorderen Ende des Bindungsgehäuses 48 ein Flexor 24 angeordnet ist. Auf die Wir­ kung desselben ist bereits oben näher eingegangen.
Die Ausführungsform nach den Fig. 17 und 18 ist hinsichtlich des Verhakungsmechanismus mit derjenigen gemäß den Fig. 15 und 16 vergleichbar. Auch die Ausführungsform nach den Fig. 17 und 18 ist durch einen bzw. zwei längsverschieblich gelagerte Hal­ tehaken 62 gekennzeichnet. Der Unterschied zwischen der Ausfüh­ rungsform nach den Fig. 17 und 18 und derjenigen nach den Fig. 15 und 16 besteht nur im Schließmechanismus 65 für den bzw. die Haltehaken 62. Der Schließmechanismus 65 wird gebildet durch eine unmittelbare Verbindung zwischen dem hinteren Ende der längsverschieblich gelagerten Haltehaken 62 und einem hinter dem Schuhabsatz an einer Fersenplatte 69 verschwenkbar gelager­ ten Betätigungshebel 73. An der Oberseite dieser Verbindung 75 ist ein Vorsprung 75' ausgebildet, der in der Schuh-Freigabe­ stellung der Haltehaken 62 gemäß Fig. 17 über die Oberseite der Fersenplatte 69 vorragt. Beim Niedertreten des Schuhabsatzes 23 wird dieser Vorsprung 75' nach unten gedrückt, und zwar entge­ gen der Wirkung eines elastischen Elements 76. Sobald der Vor­ sprung 75' unterhalb die Oberseite der Fersenplatte 69 gelangt, drückt eine zwischen dem vorderen Bindungsgehäuse 48 und der Fersenplatte 69 wirksame Druckfeder 77 die Haltehaken 62 nach vorne unter gleichzeitiger Mitnahme der Verbindung 75 und gleichzeitigem Hochschwenken des Betätigungshebels 73 in Rich­ tung des Pfeiles 78 in Fig. 18. In dieser Stellung befinden sich die Haltehaken 62 in Schuh-Schließstellung entsprechend Fig. 18. Der Vorsprung 75' liegt innerhalb der Fersenplatte 69 unterhalb der Oberseite derselben. Zum Ausstieg aus der Bindung muß der Betätigungshebel 73 entgegen des Pfeiles 78 in Fig. 18 nach unten verschwenkt werden. Dann gelangt der Vorsprung 75' wieder in eine Position, in der er sich unter der Einwirkung der Feder 76 wieder nach oben durch eine Öffnung in der Ober­ seite der Fersenplatte 69 hindurch nach außen bewegt (Fig. 17) Die Fig. 19 und 20 zeigen die Möglichkeit einer Beeinflussung des zwischen vorderem Sohlenende und Skideckfläche befindlichen Flexors 24 mittels eines zwischen Flexor 24 und Skideckfläche schiebbaren Keils 79. Im übrigen entspricht die in den Fig. 19 und 20 dargestellte Ausführungsform derjenigen gemäß den Fig. 15, 16 bzw. 17, 18.
In Fig. 21 ist eine Ausführungsform entsprechend den Fig. 1 bis 4 dargestellt. Die Ausführungsform gemäß Fig. 21 zeichnet sich dadurch aus, daß die Schwenkachse 30 des Schwenkbügels 31 un­ terschiedlich hoch eingestellt werden kann, und zwar wahlweise knapp unterhalb der Sohle 12 (Position C), etwa auf Höhe der Sohle 12 (Position B) oder knapp oberhalb der Sohle 12 (Position A). Durch diese unterschiedliche Positionierung der Schwenklagerung des Bügels 31 läßt sich entsprechend unter­ schiedlich das Widerstandsmoment T beim Anheben des Schuhab­ satzes einstellen. Fig. 22 zeigt den qualitativen Unterschied des Widerstandsmoments für die Positionen A, B und C über den Winkel α zwischen Schuhsohle und Skideckfläche.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 23 erfolgt die Fixierung des Schuhs 10 an der Bindung 11 durch in sohlenseitig im Bereich zwischen Ballen und vorderem Sohlenende 13, insbesondere im Ze­ hengelenkbereich 14 der Sohle 12 angeordnete Verhakungsmittel (Aufnahmeöffnungen) schloßartig eingreifende Haltehaken 80, die bindungsseitig verschwenkbar gelagert sind. Als sohlenseitige Verhakungselemente dienen wenigstens ein, hier zwei jeweils sohlenrandnah innerhalb einer Sohlenausnehmung 20 angeordnete U- oder C-förmig gebogene Haltebügel 58 (siehe Fig. 13, 14), in die ein bzw. hier zwei bindungsseitig um eine sich quer zur Skilängsrichtung und etwa parallel zur Skideckfläche 28 er­ streckende Achse verschwenkbar gelagerte und mit einer Hand­ habe, insbesondere einem hier nicht näher dargestellten Schwenkhebel verbundene Rundhaken 80 einführbar sind derart, daß der Schuh 10 ohne weitere Hilfmittel an der Bindung 11 ge­ halten ist. Die Verschwenkbarkeit der Rundhaken 80 ist in Fig. 23 mit dem Doppelpfeil 81 angedeutet.
Zum Ausstieg aus der Bindung muß der Rundhaken 80 natürlich so weit verschwenkt werden, daß sein freies Ende außer Eingriff mit den Haltebügeln 58 gelangt. Das freie Ende des bzw. der Rundhaken 80 ist etwas angespitzt und in Fig. 23 mit der Be­ zugsziffer 82 gekennzeichnet.
Die Ausführungsform nach Fig. 24 ist dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle 12 des Schuhs 10 nach vorne gebogene Haltehaken 18 aufweist, die mit komplementären Haltebügeln 19 der Bindung (Bindungsgehäuse 48) korrespondieren, so wie dies in Fig. 24 dargestellt ist. Dabei werden die Verhakungselemente 18, 19 in verhakter Stellung durch ein um den Schuhabsatz 23 herumgeführ­ tes Spannkabel 83 gehalten. Dieses Spannkabel umfaßt wenigstens ein Zugfederelement 84. Das vordere Ende des Spannkabels ist mit einem nicht dargestellten Schließhebel-Mechanismus verbun­ den. Da es sich insofern um eine an sich bekannte Konstruktion handelt, bedarf es hier keiner näheren Darstellung und Erläute­ rung. Wesentlich ist nur, daß der Schuh 10 allein durch die Verhakungselemente 18, 19 und das um den Schuhabsatz 23 herum­ geführte Spannkabel 83 gehalten wird. Demnach handelt es sich auch hier um eine denkbar einfache Konstruktion, die als Alter­ native zu der Konstruktion gemäß den Fig. 1 bis 5 betrachtet werden kann.
Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale wer­ den als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Bezugszeichenliste
10
Schuh
11
Bindung
12
Sohle
13
vorderes Sohlenende
14
Zehengelenkbereich
15
Schließelement
16
erste Verhakungselemente
17
zweite Verhakungselemente
18
Haltehaken
19
Drahtbügel
20
Sohlenausnehmung
21
Doppelpfeil
22
Doppelpfeil
23
Schuhabsatz
24
Flexor
25
Querfalte
26
Pfeil
27
Ski
28
Skideckfläche
29
Kraftpfeil
30
Schwenkachse
31
Schwenkbügel
32
Quersteg
33
Betätigungshebel
34
Schenkel
35
Schwenkachse
36
Sohlenabstützstelle
37
Lauffläche der Sohle
38
Skibremse
39
Schwenkachse
40
Bremszinken
41
Schutzkappe
42
Zahnvorsprung
43
Sohlen-Kontaktplatte
44
Verbindungselement
45
Schwenkachse
46
Sohlen-Anschlag
47
Führungsrippe
48
Bindungsgehäuse
49
Schrauben
50
Bindungsplatte
51
vorderes Ende der Bindungsplatte
52
vorderes Bauteil des Bindungsgehäuses
53
Durchgang
54
Abschnitt
55
Schwenkachse
56
Vordersohle
57
Verankerungsplatte
58
Haltebügel
59
Schenkel
60
Verankerungsplatte
61
Abschrägung
62
verschieblich gela­ gerter Haltehaken
63
Haltebügel
64
Doppelpfeil
65
Schließmechanismus
66
Querachse
67
vorderer Hebel
68
hinterer Hebel
69
Fersenplatte
70
Spannfeder
71
Öffnungskeil
72
Verbindungskabel
73
Betätigungshebel
74
Pfeil
75
Verbindung
75
' Vorsprung
76
elastisches Element
77
Druckfeder
78
Pfeil
79
Keil
80
Haltehaken (Rundhaken)
81
Doppelpfeil
82
freies Ende der Rundhaken
83
Spannkabel
84
Zugfeder
85
Pfeil

Claims (38)

1. Skibindung, insbesondere Tourenskibindung, zur Anbindung eines vorderen Abschnitts eines Schuhs (10) derart, daß beim Gebrauch der Absatz (23) desselben frei anhebbar ist, wobei die Fixierung des Schuhs (10) an der Bindung (11) durch Ein- bzw. Verhaken seiner Sohle (12) im Bereich zwi­ schen Ballen und dem vorderen Sohlenende (13), insbeson­ dere im Zehengelenkbereich (14) der Sohle einerseits und durch auf die Sohle (12) oder den Schuh (10) einwirkende Mittel, insbesondere elastisch einwirkende Mittel derart, daß die Ein- bzw. Verhakung beim Gebrauch aufrechterhalten bleibt, andererseits erfolgt.
2. Skibindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch beim Gebrauch der Bindung (11) die Sohle (12) bzw. den Schuh (10) seitlich führende Stabilisationselemente.
3. Skibindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Sohle (12) oder den Schuh (10) einwirken­ den Mittel zur Aufrechterhaltung der Ein- bzw. Verhakung das vordere Sohlenende (13) niederhalten.
4. Skibindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Sohle (12) oder den Schuh (10) einwirken­ den Mittel zur Aufrechterhaltung der Verhakung ein um den Schuhabsatz (23) herumgeführtes Spannkabel (83) umfaßt, das die Verhakung des Schuhs (10) durch Vorspannung in Richtung nach vorne (Pfeil 85) aufrechterhält.
5. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Sohle (12) oder den Schuh (10) einwirken­ den Mittel zur Aufrechterhaltung der Verhakung ein um das vordere Ende des Schuhs (10) oder über das vordere Soh­ lenende (13) herumgeführtes Spannkabel umfaßt, das die Verhakung des Schuhs (10) durch Vorspannung in Richtung nach hinten aufrechterhält.
6. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Niederhaltung des vorderen Sohlenendes (13) ein an einem U- oder C-förmigen Schwenkbügel (31) verschwenkbar gelagertes und mit einem Betätigungshebel (33) verbundenes Schließelement (15) dient, wobei der Schwenkbügel (31) nahe der Sohlen-Verhakungsstelle an der Bindung (11) schwenkbar gelagert ist (Schwenkachse 30), so daß die bei­ den Schenkel (34) desselben sich an den beiden seitlichen Sohlenrändern in Richtung schräg nach vorne oben vorbei­ erstrecken und die Sohle (12) bzw. den Schuh (10) seitlich führen bzw. stabilisieren.
7. Skibindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager (Schwenkachse 30) des Schwenkbügels (31) höhenverstellbar ausgebildet ist, insbesondere so, daß es wahlweise knapp unterhalb (Position C) der Sohle (12), auf Höhe (Position B) der Sohle (12) oder knapp oberhalb (Position A) der Sohle (12) liegt.
8. Skibindung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließelement (15) in Schließstellung in einer Übertotpunktstellung gehalten ist, in der sich seine Schwenkachse (35) oberhalb der Verbindungslinie zwischen seiner Sohlenabstützstelle (36) und der Anlenkung (30) des Schwenkbügels (31) an der Bindung (11) befindet.
9. Skibindung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhakung des Schuhs (10) bzw. seiner Sohle (12) an der Bindung (11) durch das Schließelement (15) auf­ rechterhalten ist.
10. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhakung der Sohle (12) an deren Unterseite erste Verhakungselemente (16) angeordnet sind, die mit komple­ mentären zweiten Verhakungselementen (17) der Bindung (11) zusammenwirken derart, daß unter Einwirkung der auf den Schuh (10) bzw. dessen Sohle (12) in Richtung nach vorne oder alternativ nach hinten vorspannenden Mittel, insbe­ sondere eines damit verbundenen Schließelements (15) die Sohle (12) und damit der Schuh (10) im verhakten Zustand fest an der Bindung (11) gehalten ist, wobei die Verha­ kungselemente (16; 17) jeweils starr mit der Sohle (12) bzw. Bindung (11) verbunden sind.
11. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhakung der Sohle (12) in Sohlenlängsrichtung, insbesondere in Richtung nach hinten bzw. in Richtung zum Schuhabsatz hin erfolgt, so daß sie durch ein auf das vor­ dere Sohlenende (13) einwirkendes Schließelement (15) auf­ rechterhalten wird, wenn sich dieses in Schließstellung befindet.
12. Skibindung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß als sohlenseitige Verhakungselemente (16) wenigstens ein, insbesondere zwei sohlenrandnah angeordnete, jeweils nach hinten gebogene Haltehaken (18) dienen, die bindungs­ seitig in komplementäre Aufnahmeöffnungen einführbar und in diesen durch Ausübung einer Vorspannung auf den Schuh oder die Sohle desselben nach hinten gehalten sind.
13. Skibindung nach einem der Ansprüche 1, 4 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß als sohlenseitige Verhakungselemente wenigstens ein, insbesondere zwei sohlenrandnah angeordnete, jeweils nach vorne gebogene Haltehaken (18 in Fig. 24) dienen, die bin­ dungsseitig in komplementäre Aufnahmeöffnungen einführbar und in diesen durch Ausübung einer Vorspannung auf den Schuh (10) oder die Sohle (12) desselben nach vorne gehal­ ten sind (z. B. Spannkabel 83 in Fig. 4).
14. Skibindung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die bindungsseitigen Aufnahmeöffnungen durch etwa U- förmig gebogene Drahtbügel (19) gebildet sind, die jeweils aufrechtstehend sich quer zur Ski- bzw. Schuhlängsrichtung erstrecken.
15. Skibindung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die sohlenseitigen Verhakungselemente (16) innerhalb der Sohle (12) versenkt angeordnet sind, so daß sie unter­ halb der Lauffläche (37) liegen, wobei sie sich zu diesem Zweck innerhalb sich zumindest in Sohlenlängsrichtung er­ streckenden Sohlenausnehmungen (20) befinden.
16. Skibindung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß als sohlenseitige Verhakungselemente wenigstens ein, insbesondere zwei jeweils sohlenrandnah angeordnete und nach hinten offene Aufnahmeschlitze dienen, in die bin­ dungsseitig angeordnete Schrauben oder dergleichen ein­ führbar sind derart, daß die Köpfe dieser Schrauben die Aufnahmeschlitze hintergreifen.
17. Skibindung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß als sohlenseitige Verhakungselemente wenigstens eine, insbesondere zwei jeweils sohlenrandnah innerhalb einer Sohlenausnehmung (20) angeordnete Achsen dienen, die sich etwa senkrecht zur Sohlenlängsachse und parallel zur Lauf­ fläche (37) der Sohle (12) erstrecken, und die zur Verha­ kung in an der Bindung (11) angeordnete jeweils nach vorne oder alternativ nach hinten gebogene Aufnahmehaken oder - bügel (29) einführbar und an diesen durch Ausübung einer Vorspannung auf den Schuh (10) oder dessen Sohle (12) nach hinten oder alternativ nach vorne gehalten sind.
18. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen der Verhakung der Sohle bzw. im Bereich zwischen dem Zehengelenkbereich (14) und dem vor­ deren Sohlenende (13) zwischen Sohle (12) und Bindung (11) ein elastisch nachgiebiges Element (Flexor 24) angeordnet ist.
19. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die bindungsseitigen Verhakungselemente (17) sowie Schließelement (15) an einer Bindungsplatte (50) angeord­ net sind, die am Ski oder an einem am Ski montierten Bin­ dungsgehäuse (48) gegen die Wirkung einer elastischen Vor­ spannung um eine sich senkrecht zur Skideckfläche (28) er­ streckende Achse seitlich ausschwenkbar gelagert ist.
20. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Skibremse (38) umfaßt, die beim Einstieg in die Bindung aus ihrer Ski-Bremsstellung in eine inaktive Skilauf-Stellung bewegbar ist.
21. Skibindung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Skibremse (38) über eine Sohlen-Kontaktplatte (43) mit der Vordersohle des Skischuhs (10) zusammenwirkt.
22. Skibindung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlen-Kontaktplatte (43) einen mit dem vorderen Sohlenende korrespondierenden Anschlag (46) umfaßt, mit­ tels dem der Schuh beim Einstieg in die Bindung in eine definierte Position bringbar ist, in der die sohlenseiti­ gen und bindungsseitigen Verhakungselemente vorbereitend zum Zwecke der Verhakung relativ zueinander positioniert sind.
23. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite des Bindungsgehäuses (48) oder der Bindungsplatte (50) wenigstens eine sich in Skilängsrich­ tung erstreckende Führungsrippe (47) ausgebildet ist, die mit einer komplementären Längsnut an der Unterseite der Vordersohle des Skischuhs (10) korrespondiert.
24. Skischuh, insbesondere zur Verwendung in einer Bindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23, mit einer Vordersohle (56), in deren Lauffläche (37) wenigstens eine, insbesondere zwei jeweils sohlenrandnah angeordnete Ausnehmungen (20) ausgebildet sind, in denen jeweils ein Verhakungselement (16) in Form eines nach hinten oder al­ ternativ nach vorne gebogenen Haltehakens (18) derart po­ sitioniert ist, daß er sich innerhalb der Sohlen-Laufflä­ che (37) erstreckt, d. h. nicht nach außen über diese vor­ steht.
25. Skischuh nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß brandsohlenseitig der bzw. die Haltehaken (18) mit ei­ ner Verankerungsplatte (57) versehen ist bzw. sind.
26. Skischuh, insbesondere zur Verwendung in einer Bindung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23 mit einer Vordersohle (56), in deren Lauffläche (37) wenigstens eine, insbesondere zwei jeweils sohlenrandnah angeordnete Ausnehmungen (20) ausgebildet sind, in denen jeweils ein Verhakungselement (16) in Form eines Querriegels oder ei­ nes etwa U- oder C-förmig gebogenen Haltebügels (58) posi­ tioniert ist derart, daß dieses sich quer zur Sohlenlängs­ richtung und innerhalb der Sohlen-Lauffläche (37) er­ streckt bzw. über diese nicht nach außen vorsteht.
27. Skischuh nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite zwischen den beiden Schenkeln (59) des Haltebügels (58) der lichten Weite der zugeordneten Sohlenausnehmung (20) in Richtung quer zur Sohlenlängs­ richtung entspricht.
28. Skischuh nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß brandsohlenseitig die Schenkel (59) des Haltebügels (58) durch eine Verankerungsplatte (60) miteinander ver­ bunden sind.
29. Skischuh nach einem der Ansprüche 24 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenausnehmung (20) eine sich etwa parallel zur Sohlenlängsrichtung erstreckende Längsnut ist.
30. Skibindung, insbesondere Tourenskibindung, zur Anbindung eines vorderen Abschnitts eines Schuhs (10) derart, daß beim Gebrauch der Absatz (23) desselben frei anhebbar ist, wobei die Fixierung des Schuhs (10) an der Bindung (11) durch in sohlenseitig zwischen Ballen und vorderem Soh­ lenende (13), insbesondere im Zehengelenkbereich (14) der Sohle (12) angeordnete Verhakungselemente (Aufnahmeöffnungen) schloßartig eingreifende Haltehaken (80) erfolgt, die bindungsseitig beweglich gelagert sind.
31. Skibindung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß als sohlenseitige Verhakungselemente wenigstens ein, insbesondere zwei jeweils sohlenrandnah innerhalb einer Sohlenausnehmung (20) angeordnete U- oder C-förmig gebo­ gene Haltebügel (58) dienen, in die ein bzw. zwei bin­ dungsseitig um eine sich quer zur Sohlenlängsrichtung und etwa parallel zur Skideckfläche erstreckende Achse ver­ schwenkbar gelagerte (r) und mit einer Handhabe (Schwenkhebel) verbundene (r) Rundhaken (80) einführbar ist bzw. sind derart, daß der Schuh (10) ohne weitere Hilfsmittel an der Bindung (11) gehalten ist.
32. Skibindung, insbesondere Tourenskibindung, zur Anbindung eines vorderen Abschnitts eines Schuhs (10) derart, daß beim Gebrauch der Absatz (23) desselben frei anhebbar ist, wobei die Fixierung des Schuhs (10) an der Bindung (11) durch einen um das vordere obere Sohlenende (13) herumge­ führten Haltebügel (63) einerseits und wenigstens einen von hinten in wenigstens eine an der Unterseite der Sohle (12) des Schuhs (10) angeordnete Aufnahmeöffnung (Haltebügel 58) einführbaren Haltehaken (62) andererseits erfolgt (Fig. 15-18).
33. Skibindung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Haltehaken (62) mit einem in Übertot­ punktstellung bringbaren Schließmechanismus (65) gekoppelt ist bzw. sind.
34. Skibindung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Haltehaken (62) im Bindungsgehäuse (48) längsverschieblich gelagert (Doppelpfeil 64) und mit sei­ nem bzw. ihrem hinteren Ende (n) über eine Kniehebel-An­ ordnung (67, 68) am Bindungsgehäuse (48) oder an einer da­ mit verbundenen oder unabhängigen Fersenplatte (69) abge­ stützt ist derart, daß beim Einsteigen in die Bindung (11) und Niedertreten des Schuhabsatzes (23) die Kniehebel-An­ ordnung (67, 68) aus einer angehobenen Schuh-Freigabestel­ lung (Fig. 15) in eine abgesenkte Schuh-Schließstellung (Fig. 16) bringbar ist, wobei die Kniehebel-Anordnung in beiden Stellungen durch ein elastisches Element (70) in Übertotpunktstellung gehalten ist.
35. Skibindung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Haltehaken (62) durch ein elastisches Element (77) in Schuh-Schließstellung vorgespannt sind, so daß sie nur gegen die Wirkung dieser elastischen Vorspan­ nung mittels eines Betätigungshebels (73) aus der Schuh- Schließstellung in eine Schuh-Freigabestellung bewegbar sind (Fig. 17 und 18).
36. Skibindung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Haltehaken (62) in der Schuh-Freigabe­ stellung durch einen am Schließmechanismus (65) angeordne­ ten Vorsprung (75) gehalten werden, der mit einem Anschlag am Bindungsgehäuse (48) oder einer Fersenplatte (69) zu­ sammenwirkt.
37. Skibindung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (75) gegen die Wirkung eines elastischen Elements (76) vom zugeordneten Anschlag am Bindungsgehäuse oder der Fersenplatte (69) abhebbar ist, wonach der oder die Haltehaken (62) sich unter Einwirkung ihrer elasti­ schen Vorspannung (77) in Schuh-Schließstellung bewegen können (Fig. 18).
38. Skibindung nach einem der Ansprüche 18 bis 23 bzw. 30 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Härte des Flexors (24) unterhalb des vorderen Soh­ lenendes (13) einstellbar ist, insbesondere unter Zwi­ schenschaltung eines keilförmigen Zwischenelements (79) (Fig. 19 und 20).
DE1998156143 1998-07-22 1998-12-04 Skibindung, insbesondere Tourenskibindung Withdrawn DE19856143A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998156143 DE19856143A1 (de) 1998-12-04 1998-12-04 Skibindung, insbesondere Tourenskibindung
PCT/IB1999/001306 WO2000004965A1 (de) 1998-07-22 1999-07-21 Skibindung, insbesondere tourenskibindung
EP99929637A EP1100601A1 (de) 1998-07-22 1999-07-21 Skibindung, insbesondere tourenskibindung
US09/744,361 US6644683B1 (en) 1998-07-22 1999-07-21 Ski binding, especially for cross-country skis
NO20010372A NO20010372L (no) 1998-07-22 2001-01-22 Skibinding, særlig for langrennski

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998156143 DE19856143A1 (de) 1998-12-04 1998-12-04 Skibindung, insbesondere Tourenskibindung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19856143A1 true DE19856143A1 (de) 2000-06-08

Family

ID=7890077

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1998156143 Withdrawn DE19856143A1 (de) 1998-07-22 1998-12-04 Skibindung, insbesondere Tourenskibindung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19856143A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10124893A1 (de) * 2001-05-08 2002-11-21 Rottefella As Klokkarstua Skibindung
EP1790396A3 (de) * 2005-11-29 2009-01-07 Rottefella AS Skibindung, insbesondere Telemarkbindung
WO2015110768A1 (fr) * 2014-01-24 2015-07-30 Mouyade Pierre Fixation à verrouillage automatique de ski télémark, ski de randonnée ou ski de fond

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10124893A1 (de) * 2001-05-08 2002-11-21 Rottefella As Klokkarstua Skibindung
EP1790396A3 (de) * 2005-11-29 2009-01-07 Rottefella AS Skibindung, insbesondere Telemarkbindung
WO2015110768A1 (fr) * 2014-01-24 2015-07-30 Mouyade Pierre Fixation à verrouillage automatique de ski télémark, ski de randonnée ou ski de fond
FR3016799A1 (fr) * 2014-01-24 2015-07-31 Pierre Mouyade Fixation a verrouillage automatique de ski telemark, ski de randonnee ou ski de fond
US10016672B2 (en) 2014-01-24 2018-07-10 Pierre MOUYADE Self-locking binding for telemark ski, touring ski or cross-country ski

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2846914C2 (de) Sicherheits-Plattenskibindung
EP2608853B1 (de) Touren fersenbindung mit dynamischem gleitbereich
DE602004013078T2 (de) Bindung mit einem Schwenkarm
EP1292369B1 (de) Anordnung aus einer skibindung und einem skischuh
DE69306535T2 (de) Schuh zum Betreiben eines Wintersports
EP2351603B1 (de) Skibindung mit Steighilfe
EP3498345B1 (de) Leichtgewichtige skibindung mit erhöhter auslösesicherheit
DE19623825C1 (de) Langlauf- oder Tourenskibindung
DE4343485C1 (de) Anordnung einer Langlaufskibindung
DE202009019128U1 (de) Zeheneinheit für Tourenskibindung
DE19635250A1 (de) Automatische Befestigungsvorrichtung
EP1100601A1 (de) Skibindung, insbesondere tourenskibindung
DE3825004A1 (de) Bindungsgekoppelte skistiefelschaftentriegelung
DE29724297U1 (de) Unter Energie gesetzter Rollschuh mit in Reihe angeordneten Rollen
AT171U1 (de) Kombination, bestehend aus einem snowboardschuh und einer snowboardbindung
EP0890379B1 (de) Skibindung
DE19602667C1 (de) Snowboardbindung
EP0167765B1 (de) Skischuh
DE2521726A1 (de) Fersenbindung fuer langlauf-schistiefel
DE4428154C2 (de) Anordnung einer Langlaufskibindung und eines daran angepaßten Langlaufskischuhs
EP3195906B1 (de) Fersenautomat mit gehkonfiguration
EP0247104B1 (de) Skibindung für einen langlauf- oder tourenski
DE3707116A1 (de) Anordnung zum festhalten eines ski-schuhs auf einem langlauf- oder touren-ski
EP0830185A1 (de) Anordnung einer langlauf-, insbesondere skating-bindung
DE19856143A1 (de) Skibindung, insbesondere Tourenskibindung

Legal Events

Date Code Title Description
8130 Withdrawal