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DE19913637C1 - Einrichtung zum Handhaben blattförmiger Gegenstände - Google Patents

Einrichtung zum Handhaben blattförmiger Gegenstände

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DE19913637C1
DE19913637C1 DE19913637A DE19913637A DE19913637C1 DE 19913637 C1 DE19913637 C1 DE 19913637C1 DE 19913637 A DE19913637 A DE 19913637A DE 19913637 A DE19913637 A DE 19913637A DE 19913637 C1 DE19913637 C1 DE 19913637C1
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conveyor
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Martin Sting
Christian Botschek
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PITNEY BOWES TECHNOLOGIES GMBH, 61169 FRIEDBERG, D
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Bell and Howell GmbH
Bell and Howell Co
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    • B43M5/04Devices for closing envelopes automatic

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Abstract

Bei einer Einrichtung zur Handhabung blattförmiger Gegenstände, insbesondere in einer Kuvertierstation, in welcher ein mit Einschubfingern (11) versehener Träger (9) mittels einer Betätigungsvorrichtung (12, 13, 14, 15, 16, 21, 26, 27, 28, 29, 31, 32) hin- und herbewegt wird, um mittels einer Förderbahn (2) angeförderte Gegenstände von der Förderbahn zu übernehmen und in Förderrichtung zu handhaben, wird eine verbesserte Anpassung der Handhabungsgeschwindigkeit der Einschubfinger (11) an die Fördergeschwindigkeit der Förderbahn (2) dadurch erreicht, daß ein Antriebsmechanismus (21, 26, 27, 28, 29, 31, 32) der Betätigungsvorrichtung einen Kurbelantrieb enthält, auf dessen Kurbelwelle (28) eine elliptische Zahnriemenscheibe (29) befestigt ist, welche über einen Zahnriemen (31) mit einer kontinuierlich angetriebenen kreisrunden Riemenscheibe (32) gekuppelt ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Handhabung blattförmiger Gegenstände, insbesondere eine Kuvertierstation für Postbearbeitungsmaschinen.
Bei bekannten Postbearbeitungsmaschinen ist eine langgestreckte Förderbahn vorgesehen, welche von umlaufenden, mit Förderfingern besetzten Förderketten gebildet sein kann, wobei die Förderfinger im Bereich des Obertrums der Förderketten über die Oberfläche der Förderbahn aufragen und dort intermittierend oder kontinuierlich bewegte Beilagenfächer bilden, in die durch Bearbeitungsstationen oder Handhabungseinrichtungen, welche längs der Förderbahn aufgereiht sind, Beilagen oder Beilagensätze eingelegt werden, welche dann am Ende der Förderbahn in eine Kuvertierstation einlaufen.
Die einzelnen Handhabungseinrichtungen können Greifermechanismen enthalten, welche von Beilagenstapeln einzelne Beilagen abziehen und taktweise in die Beilagenfächer der Förderbahn einlegen. Es kann sich bei den Handhabungseinrichtungen aber auch um Übergabeeinrichtungen handeln, welche Beilagen oder Beilagensätze von quer zur genannten Förderbahn verlaufenden, auf diese mündenden Zufördereinrichtungen angeliefert werden.
Bekannte Kuvertierstationen enthalten eine Betätigungsvorrichtung mit einer von einem Antriebsmechanismus hin- und herschwenkbaren, oberhalb einer auf dem Niveau der Oberfläche der Förderbahn befindlichen Basisplatte schwenkbar gelagerten Antriebshebelanordnung, und einer an dieser angelenkten Trägerhand, an der wiederum als Handhabungsorgane Einschubfinger schwenkbar gelagert sind, welche mit ihren Außenenden gegen die Basisplatte hin federvorgespannt sind und durch eine Kulissensteuerung so betätigt werden, daß sie mit ihren Außenenden in einem Arbeitshub auf die Basisplatte abgesenkt und in einer Rückhubbewegung von der Basisplatte abgehoben werden.
Kuvertiermaschinen traditioneller Bauart enthalten als Antriebshebelanordnung einen verhältnismäßig langgestreckten, in größerem Abstand über der Basisplatte schwenkbar am Gestell gelagerten Antriebshebel, dem als Antriebsmechanismus eine auf einen mit einer Kurvenscheibenfolgerolle versehenen Hebelansatz wirkende Kurvenscheibe zugeordnet ist, welche von einer sich parellel zur Förderbahn erstreckenden Antriebswelle in Umdrehung versetzt wird. Die Drehung der Kurvenscheibe ist auf den Fördertakt der Förderbahn abgestimmt, derart, daß dann, wenn von der Förderbahn ein Belegsatz auf die Basisplatte der Kuvertierstation gefördert ist, der Antriebshebel seinen Arbeitshub beginnt und die Einschubfinger den Belegstapel erfassen und quer zur Förderrichtung der Förderbahn in ein geöffnet bereitgehaltenes Kuvert einschieben, und erst danach beginnt der nächste Fördertakt der Förderbahn. Die Länge des Antriebshebels dieser bekannten Kuvertierstationkonstruktion gestattet es für die Handhabung also für die Kuvertierung, eine ausreichend hohe Einschubgeschwindigkeit der Einschubfinger zu erreichen, so daß der Einschubvorgang sicher innerhalb eines Fördertaktes der Förderbahn beendet werden kann.
Wird aber zur Verringerung der Bauhöhe einer etwa aus der WO 99/01295 bekannten Kuvertierstation eine Betätigungsvorrichtung für die Einschubfinger verwendet, welche die Gestalt eines Drei-Lenker-Getriebes hat, wobei an einer an ihrem Vorderende die Einschubfinger aufweisenden Trägerhand, die in bestimmtem Abstand über die Basisplatte hin vorwärts und rückwärts bewegbar ist, eine Antriebshebelanordnung und ein weiterer Lenker zu gestellfesten Lagerpunkten nach aufwärts reichend abgelenkt sind und die Antriebshebelanordnung durch einen Kurbel- Antriebsmechanismus hin- und hergeschwenkt werden kann, so ergibt sich, daß in bestimmten Phasen des Arbeitshubes der Einschubfinger die Geschwindigkeit von deren freien Enden über die Basisplatte hin nicht ausreichend groß ist, um auf die Arbeitsgeschwindigkeit der Förderfinger der Förderbahn oder, bei intermittierendem Betrieb der Förderbahn, auf den Takt der Förderfinger abgestimmt werden zu können.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, eine Einrichtung zur Handhabung blattförmiger Gegenstände mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1 so auszugestalten, daß die Vorschubgeschwindigkeit der Handhabungsorgane der Einrichtung in einem erweiterten Bereich auf die Vorschubgeschwindigkeit einer Zufördervorrichtung für die blattförmigen Gegenstände zu der genannten Einrichtung abgestimmt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst. Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist in Anspruch 2 gekennzeichnet.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische, teilweise aufgeschnittene Seitenansicht einer Einrichtung zur Handhabung blattförmiger Gegenstände der hier angegebenen Art, und
Fig. 2 ein Diagramm, in dem über der Arbeitszykluszeit der Einschubfinger deren Weg längs des Arbeitshubes aufgetragen ist.
Eine Einrichtung zur Handhabung blattförmiger Gegenstände ist in Fig. 1 mit 1 bezeichnet und ist einer langgestreckten Förderbahn 2 eines Postbearbeitungssystems zugeordnet. Die Förderbahn 2 enthält quer zur Förderrichtung F entsprechend dem Pfeil nebeneinander angeordnete, zueinander parallel laufende, umlaufende Förderketten 3, welche jeweils in bestimmten Abständen mit Förderfingern 4 besetzt sind, welche im Bereich des Obertrums der Förderketten 3 über die Oberfläche der Förderbahn 2 aufragen und dort beim Umlauf der Förderketten Belegfächer bilden, in welche Belege durch längs der Förderbahn 2 aufgereihte, in Fig. 1 nicht dargestellte Zufördervorrichtungen eingelegt und zu Belegsätzen zusammengestellt werden. Die Zufördervorrichtungen eingelegt und zu Belegsätzen zusammengestellt werden. Die Bewegung der durch Paare von Förderfingern 4 definierten Belegfächern kann durch entsprechenden Antrieb der Förderketten 3 intermittierend, insbesondere aber kontinuierlich sein.
Am Ende der Förderbahn 2, welches in Fig. 1 bei 5 angedeutet ist, werden die Belege oder Belegstapel von den Belegfächern durch die hier angegebene Handhabungseinrichtung 1 an eine weitere, schematisch bei 6 angedeutete Einrichtung übergeben, welche von einer weiteren Fördervorrichtung oder einer Bearbeitungsstation gebildet sein kann. Vornehmlich handelt es sich bei der Einrichtung 6 um eine Station, in der Briefhüllen zugefördert und geöffnet bereitgehalten werden, so daß die Belege oder Belegsätze aus den Belegfächern der Förderbahn 2 durch die Handhabungseinrichtung 1 in die Briefumschläge oder Hüllen eingeschoben werden können.
Die Handhabungseinrichtung 1 enthält im Abstand quer zur Förderrichtung F entsprechend dem Pfeil gelegene vertikale Gehäuseseitenteile 7, von denen das vom Betrachter abliegend jenseits der Förderbahn 2 gelegene Gehäuseseitenteil in der Darstellung von Fig. 1 gänzlich weggelassen ist und das auf der betrachternahen Seite der Förderbahn 2 gelegene Gehäuseteil 7 in der Darstellung von Fig. 1 nur teilweise gezeigt ist. Die Gehäuseseitenteile 7 sind durch ein prismatisches, mehrfach abgekantetes Gehäusedach miteinander verbunden. Auch dieses Gehäusedach ist in Fig. 1 nicht gezeigt. Zwischen den Gehäuseteilen 7 und parallel zu ihnen gelegen befindet sich eine vertikale Gehäusezwischenwand 8, welche an dem vorerwähnten prismatischen Gehäusedach befestigt ist und Lager für Antriebswellen und Achsen einer Betätigungsvorrichtung trägt.
Die Betätigungsvorrichtung der Handhabungseinrichtung 1 enthält im einzelnen einen Träger 9, an deren mit Bezug auf die Förderrichtung F entsprechend dem Pfeil vorausliegenden Ende sich Lager für eine Einschubfingerwelle 10 befinden, an welcher Einschubfinger 11 befestigt sind, deren Abstand voneinander quer zur Förderrichtung F entsprechend dem Pfeil größer als der entsprechende Abstand zwischen Paaren von Förderfingern 4 an den Förderketten 3 ist, so daß das Paar von Einschubfingern 11 ungehindert an einem Paar von Förderfingern 4 auch dann vorbeigeführt werden kann, wenn die äußeren Enden der Einschubfinger 11 sich in der in Fig. 1 gezeigten, auf die Oberfläche der Förderbahn 2 abgesenkten Lage befinden. In dieser Lage sind die Einschubfinger 11 durch eine die Einschubfingerwelle 10 umschlingende Schraubenfeder vorgespannt, welche sich einerseits gegen die Einschubfinger 11 und andererseits gegen den Träger 9 abstützt.
Der Träger 9 ist in ihrem mittleren Bereich gelenkig an eine Antriebshebelanordnung in Gestalt zweier Antriebshebel 12 und 13 angeschlossen. Die Antriebshebel 12 und 13 reichen von der Anlenkstelle an dem Träger 9 nach aufwärts zu einer Schwenkachse 14, welche fest mit den Antriebshebeln 12 und 13 verbunden ist und welche drehbar in der Gehäusezwischenwand 8 und einer der Gehäuseseitenteile 7 gelagert ist.
Schließlich ist am hinteren Ende des Trägers 9 ein Lenker 15 angeschlossen, der von seiner Anlenkstelle an den Träger 9 nach aufwärts reicht und bei 16 schwenkbar an der Gehäusezwischenwand 8 abgestützt ist. Die Antriebshebel 12 und 13 haben in Richtung quer zur Förderrichtung F entsprechend dem Pfeil gewissen Abstand und halten zwischen sich dem Träger 9, wobei die Befestigungsstelle zwischen dem Antriebshebel 13 und der Schwenkachse 14 auf der vom Betrachter abliegenden Seite der Gehäusezwischenwand 8 gelegen ist, während die Befestigungsstelle zwischen dem Antriebshebel und der Schwenkachse 14 sich auf der dem Betrachter zugekehrten Seite der Gehäusezwischenwand 8 befindet.
Es sei darauf hingewiesen, daß der Träger 9, das Antriebshebelpaar 12, 13 und der Lenker 15 ein Drei-Hebel-Getriebe bilden, das aufgrund der Wahl der wirksamen Hebellängen und der Wahl der Abstände und der Positionen der Anlenkpunkte an den Träger 9 und an der Gehäusezwischenwand 8 bewirkt, daß die Einschubfingerwelle 10 bei Schwenkbewegungen der Antriebshebel 12 und 13 parallel zu sich selbst etwa in einer Horizontalebene im Abstand über der Oberfläche der Förderbahn 2 in Förderrichtung bzw. entgegen der Förderrichtung F entsprechend dem Pfeil bewegt wird.
Außer den Einschubfingern 11 ist an der Einschubfingerwelle 10 ein den Einschubfingern etwa diametral gegenüberliegender Kulissentasthebel 17 befestigt, der an seinem freien Ende eine Kulissenabtastrolle 18 trägt. Während der Bewegung des Trägers 9 in einem Arbeitshub in Richtung des Pfeiles bewegt sich die Kulissentastrolle 18 auf dem als stillstehendes Kulissenteil ausgebildeten unteren Rand 19 der Gehäusezwischenwand 8. Während eines Rückhubes der Trägers 9 entgegen der Richtung des Pfeiles läuft die Kulissentastrolle 18 auf der der Oberfläche der Förderbahn 2 zugekehrten Kulissenbahn eines Schalt-Kulissenteiles 20, wobei jetzt der Kulissentasthebel 17 gegenüber der in Fig. 1 gezeigten Stellung im Uhrzeigersinn verschwenkt ist und dadurch bewirkt, daß die Einschubfinger 11 mit ihren unteren Enden von der Oberfläche der Förderbahn 2 abgehoben werden. Das Schalt-Kulissenteil 20 ist weichenartig ausgestaltet und an der Gehäusezwischenwand 8 schwenkbar gelagert. Diesbezügliche Einzelheiten sind jedoch für das Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht von Bedeutung. Es genügt hier die Feststellung, daß durch die Form des Schalt-Kulissenteiles an seinen Enden und durch auf das Schalt-Kulissenteil einwirkende Vorspannmittel dafür Sorge getragen ist, daß die Kulissentastrolle an den Enden des Arbeitshubes und des Rückhubes mit vergleichsweise sanftem Übergang von der einen auf die jeweils andere Kulisse überwechseln kann.
Auf der vom Betrachter abgewandten Seite der Gehäusezwischenwand 8 ist ein Antriebs-Hilfshebel 21 schwenkbar auf der Schwenkachse 14 gelagert. Der Antriebs- Hilfshebel 21 ist mit einem parallel zur Schwenkachse 14 verlaufenden Anschlag- und Lagerbolzen 22 versehen. Außerdem sitzt auf der Schwenkachse 14 mit dieser fest verbunden ein Federlager 23 mit einem parallel zur Schwenkachse 14 orientierten Federanschlagbolzen 24. Die Schwenkachse 14 ist von einer Schraubenfeder 25 umschlungen, deren Enden sich einerseits gegen den Anschlag- und Lagerbolzen 22 und andererseits gegen den Federlagerbolzen 24 abstützen. Die Schraubenfeder 25 erzeugt zwischen den mit der Schwenkachse 14 und damit mit dem Federlager 23 verbundenen Antriebshebeln 12 und 13 einerseits und dem Antriebs-Hilfshebel 21 andererseits ein Vorspann-Drehmoment, welches den Anschlag- und Lagerbolzen 22 des Antriebs- Hilfshebels 21 in Anlage an eine Schmalseite des Antriebshebels 13 hält.
Über den Anschlag- und Lagerbolzen 22 ist außerdem eine Kurbelstange 26 an den Antriebs-Hilfshebel 21 angeschlossen. Das andere Ende der Kurbelstange 26 ist mit einer Kurbel 27 verbunden, welche durch eine Kurbelwelle 28 in Umdrehung versetzt wird. Die Drehbewegungen der Kurbelwelle 28 erzeugen über die Kurbel 27 und die Kurbelstange 26 entsprechende Schwenkbewegungen des Antriebs-Hilfshebels 21 und damit der Antriebshebel 12 und 13.
Der Antriebs-Hilfshebel 21 und sein die Anlenkstelle für die Kurbelstange 26 und das Federlager für die Schraubenfeder 25 bildender Anschlag- und Lagerbolzen 22 bilden in Verbindung mit der Schraubenfeder 25 und dem auf der Schwenkachse 14 sitzenden Federlager 23 eine Überlastsicherung, derart, daß bei einer Blockierung der Einschubfinger 11 und des Trägers 9 die Kurbelwelle 28, die Kurbelstange 26 und der Antriebs-Hilfshebel 21 ihre Bewegungen durchführen können, ohne daß die Betätigungsvorrichtung beschädigt wird.
Auf einem über die Lagerstelle des entsprechenden Gehäuseseitenteiles 7 hinausreichenden Abschnitt der Kurbelwelle 28 ist eine elliptische Zahnriemenscheibe 29 befestigt und, wie bei 30 schematisch angedeutet, in ihrer relativen Winkellage mit Bezug auf die Kurbel 27 einstellbar. Die elliptische Zahnriemenscheibe 29 ist über einen Zahnriemen 31 mit einer Antriebszahnriemenscheibe 32 verbunden, welche mit einem elektrischen Antriebsmotor gekuppelt ist.
Antriebe mit elliptischen Zahnrädern oder elliptischen Zahnriemenscheiben sind an sich bekannt.
Im vorliegenden Falle bewirkt der Antrieb der Kurbelwelle 28 von einem Drehantrieb mit konstanter Drehgeschwindigkeit aus über den Zahnriemen 31 und die elliptische Zahnriemenscheibe 29, daß auch bei hohen Taktgeschwindigkeiten von Arbeitshub und Rückhub des Trägers 9 keine Nockensteuerung oder Kurvenscheibensteuerung dieser Bewegungen vorgenommen zu werden braucht, um ein kurzzeitiges Überholen der Förderfinger 4 der Förderketten 3 durch die freien Enden der Einschubfinger 11 zu erreichen.
Geht man von einer bestimmten Fördergeschwindigkeit der Förderfinger 4 während desjenigen Zeitraumes aus, währenddessen eine Übernahme von Belegen oder Belegsätzen durch die Einschubfinger 11 erfolgen soll, so muß die Geschwindigkeit der die Belege oder Belegsätzen erfassenden unteren Enden der Einschubfinger 11 zumindest während des Übergabe-Zeitabschnittes größer als die Geschwindigkeit der Förderfinger sein. Dies allein reicht jedoch für eine störungsfreie Übergabe von Belegen oder Belegsätzen von den Förderfingern 4 an die Einschubfinger 11 nicht aus. Diese müssen nämlich mit Bezug auf die Förderrichtung F entsprechend dem Pfeil hinter einem Paar von Förderfingern 4 abgesenkt werden und müssen darauf zunächst die Förderfinger einholen und dann überholen. Während des Überholvorganges, währenddessen die Einschubfingerenden einen Beleg oder einen Belegsatz von einem Förderfingerpaar 4 abheben, muß die Geschwindigkeit der Einschubfingerenden groß genug bleiben, um einen Vorsprung gegenüber den Förderfingern aufrecht zu erhalten, der es den äußeren Enden der Förderfinger 4 gestattet, beim Umlauf der Förderketten 3 zum Untertrum der Förderketten hin nach vorwärts kippend unter die Oberfläche der Förderbahn 2 abzusinken, wobei die nachlaufenden Kanten der soeben abgehobenen Belege oder Belegsätze nicht mehr von den Förderfingern 4 erfaßt werden dürfen. Die Abstimmung dieser Bewegungsgeschwindigkeiten läßt sich besonders gut mit dem Kurbelantrieb für die Antriebshebel 12 und 13 in Verbindung mit dem die elliptische Zahnriemenscheibe 29 enthaltenden Zahnriementrieb erreichen. Bereits dadurch, daß der Anlenkpunkt der Kurbelstange 26 des Kurbelantriebes am Antriebs-Hilfshebel 21 relativ zur Längsachse der Antriebshebel 12 und 13 winkelmäßig versetzt wird, erhält man am Arbeitshubende der Trägerhand 9 eine höhere Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles gegenüber den Verhältnissen bei einem Angriff der Kurbelstange auf der Verbindungslinie zwischen Anfangs- und Endpunkt der Antriebshebel 12 und 13, wobei im letzteren Falle eine sinusartige Bewegung angenähert ist. Eine zusätzliche Verschiebung des Geschwindigkeitsverlaufes erhält man durch den Antrieb der Kurbelwelle 28 über die elliptische Zahnriemenscheibe 29.
Die Bedeutung dieser Verschiebung des Geschwindigkeitsverlaufes über den Arbeitstakt hin sei anhand von Fig. 2 näher betrachtet.
Es sei von einer etwa konstanten Länge des Arbeitshubes für verschiedene Konstruktionen einer Einschubstation ausgegangen, wobei dieser Arbeitshub benötigt wird, um die Einschubfinger 11 mit ihren unteren Enden jeweils hinter einem Paar von Einschubfingern 4 auf die Oberfläche der Förderbahn 2 aufzusetzen, bei gleichbleibender Fördergeschwindigkeit der Einschubfinger deren Vorsprung aufzuholen, den durch das betreffende Paar von Förderfingern 4 vorwärts geschobenen Beilagensatz von den Förderfingern abzuheben und dann noch einen ausreichenden Vorsprung des Beilagensatzes gegenüber den Förderfingern 4 zu erzielen, so daß die Förderfinger am Ende der Förderkette ungehindert unter die Oberfläche der Förderbahn 2 abgesenkt werden können.
Bei etwa gleichbleibender, auf die Fördergeschwindigkeit der Förderkette abgestimmter Drehzahl der Kurbelwelle 28 ohne Einsatz einer elliptischen Zahnriemenscheibe hat bei einem vergleichsweise langen Antriebshebel und unmittelbar angelenkten Einschubfingern deren unteres Ende über den Arbeitshub hin in erster Näherung einen sinusförmigen Verlauf der Vorschubgeschwindigkeit entsprechend der Kurve 40 von Fig. 2. Derjenige Anteil des Arbeitshubes, in welchem die Geschwindigkeit der unteren Enden der Einschubfinger die Geschwindigkeit der Förderfinger 4 entsprechend Kurve F übersteigt, ist mit 41 bezeichnet. Die Einschubfinger benötigen einen Anteil 42 des Arbeitshubes ab Hubbeginn, um die Förderfinger einzuholen.
Wird nun bei einer Einrichtung der hier angegebenen Art die Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle 28 durch Verwendung einer elliptischen Zahnriemenscheibe 29 moduliert, so kann mit einer Betätigungsvorrichtung bzw. einer Antriebshebelanordnung für die Einschubfinger, welche an sich einen Geschwindigkeitsverlauf der Einschubfinger gemäß Kurve 40 von Fig. 2 ergäbe, schließlich ein Geschwindigkeitsverlauf entsprechend der Kurve 44 erreicht werden, derart, daß die unteren Enden der Einschubfinger in einem Bereich 45 des Arbeitshubes eine Geschwindigkeit aufweisen, welche die Fördergeschwindigkeit der Förderfinger 4 übersteigt. Man erkennt, daß der Bereich 45 nahezu so groß ist wie der Bereich 41, welcher dem Geschwindigkeitsverlauf gemäß Kurve 40 zugeordnet war. Die Einschubfinger holen jedoch die Förderfinger schon nach einem Arbeitshubanteil 46 ein, um Beilagen zu übernehmen. Danach halten sie einen großen Vorsprung vor den Förderfingern aufrecht, welche ungehindert unter die Förderbahnoberfläche abgesenkt werden können.
Es ergibt sich, daß vornehmlich die Betätigungsvorrichtung der Ausführungsform nach Fig. 1 in Gestalt eines Drei-Lenker-Getriebes zur Geradführung der Einschubfingerwelle 10 in Verbindung mit dem drehzahlmodulierten Antrieb der Kurbelwelle 28 über eine elliptische Zahnriemenscheibe 29 zu einem auch bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten ruhigen und störungsfreien Lauf und zu einer leichten Justierbarkeit der Einrichtung zur Ausführung der Betriebsphasen während der Übernahme einer Beilage oder eines Beilagensatzes von den Förderfingern 4 durch die unteren Enden der Einschubfinger 11 führt.

Claims (2)

1. Einrichtung zum Handhaben blattförmiger Gegenstände, insbesondere Beilagen in einer Kuvertierstation von Postbearbeitungsmaschinen, mit einer Förderbahn (2), über welche die blattförmigen Gegenstände auf der Förderbahnoberfläche aufliegend gefördert werden, mit einer Betätigungsvorrichtung (12, 13, 14, 15, 16, 21, 26, 28, 29, 31, 32), welche einen Träger (9) aufweist, der mittels eines Antriebsmechanismus (21, 26, 28, 29, 31, 32) der Betätigungsvorrichtung derart über die Förderbahnoberfläche parallel zur Förderrichtung hin- und herbewegbar ist, daß mindestens ein Teil des Trägers (9) über die Förderbahnoberfläche hin etwa gerade geführt ist, und mit an dem Träger angelenkten Einschubfingern (11), die kulissengesteuert im Arbeitshub auf die Förderbahnoberfläche abgesenkt und im Rückhub von der Förderbahnoberfläche abgehoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmechanismus eine Kurbelwelle (28), eine Kurbel (27) und eine Kurbelstange (26) aufweist, die einerseits an der Kurbel gelagert ist und andererseits mit einer Antriebshebelanordnung (12, 13) der Betätigungsvorrichtung zur Bewegung des Trägers (9) in Kupplungsverbindung steht, und daß auf der Kurbelwelle (28) eine elliptische Zahnriemenscheibe (29) befestigt ist, welche über einen Zahnriemen (31) mit einer kontinuierlich angetriebenen, kreisrunden Antriebszahnriemenscheibe (32) gekuppelt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung als Träger eine Trägerhand aufweist, an deren in Förderrichtung (F) vorausliegendem Ende eine die Einschubfinger (11) tragende Einschubfingerwelle (10) gelagert ist, und die zwischen ihren Enden mit der an ihrem oberen Ende gestellfest schwenkbar gelagerten Antriebshebel­ anordnung (12, 13) und an ihrem hinteren Ende mit einem ebenfalls an dessen oberem Ende gestellfest gelagerten Lenker (15) verbunden ist, wobei die Trägerhand, die Antriebshebelanordnung (12, 13) und der Lenker (15) ein Drei- Lenker-Geradführungsgetriebe zur Bewegung der Einschubfingerwelle (10) parallel zu sich selbst und zur Förderbahnoberfläche in Förderrichtung (F) bilden.
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