DE19827235C1 - Postbearbeitungsmaschine - Google Patents
PostbearbeitungsmaschineInfo
- Publication number
- DE19827235C1 DE19827235C1 DE19827235A DE19827235A DE19827235C1 DE 19827235 C1 DE19827235 C1 DE 19827235C1 DE 19827235 A DE19827235 A DE 19827235A DE 19827235 A DE19827235 A DE 19827235A DE 19827235 C1 DE19827235 C1 DE 19827235C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- conveyor
- manipulator
- base plate
- fingers
- insert
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000012545 processing Methods 0.000 title claims abstract description 45
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims abstract description 6
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 abstract description 11
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 abstract 1
- 102100026933 Myelin-associated neurite-outgrowth inhibitor Human genes 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 238000013461 design Methods 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
- 238000012549 training Methods 0.000 description 2
- 101100400378 Mus musculus Marveld2 gene Proteins 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000002996 emotional effect Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H5/00—Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
- B65H5/16—Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by pusher, needles, friction, or like devices adapted to feed single articles along a surface or table
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M3/00—Devices for inserting documents into envelopes
- B43M3/04—Devices for inserting documents into envelopes automatic
- B43M3/045—Devices for inserting documents into envelopes automatic for envelopes with only one flap
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)
- Specific Conveyance Elements (AREA)
Abstract
Bei einer Postbearbeitungsmaschine mit einer eine umlaufende Förderkette enthaltenden, auf eine Handhabungsstation zu fördernden Förderbahn wird eine leichte Umstellbarkeit auf vielfältige Bearbeitungsaufgaben und eine hohe Anpaßbarkeit an beengte Raumverhältnisse dadurch erreicht, daß in der Handhabungsstation an einer Manipulatorhand angelenkte Manipulatorfinger mittels einer umschaltbaren Betätigungseinrichtung sowohl beim Vorwärtshub der Manipulatorhand als auch beim Rückwärtshub der Manipulatorhand in Arbeitsstellung und sowohl beim Rückwärtshub der Manipulatorhand als auch beim Vorwärtshub der Manipulatorhand in Rückführstellung schaltbar sind. In der Handhabungsstation sind nicht nur von der zufördernden Förderkette her und zu einer seitlich angrenzenden ersten Bearbeitungseinrichtung hin, sondern auch in der gegenüberliegenden Richtung senkrecht zur Zuförderrichtung der ersten Förderkette Beilagen-Durchtrittskanalräume für weiter zu verarbeitende oder zu kuvertierende Beilagen und Beilagensätze freigehalten.
Description
Die Erfindung betrifft eine Postbearbeitungsmaschine mit einer Förderbahn, auf der das
Obertrumm einer umlaufenden ersten Förderkette intermittierend oder kontinuierlich
geförderte Beilagenfächer bildet und in die Beilagenfächer eingelegte Beilagen oder
Beilagensätze einer Handhabungsstation zufördert, in welcher über eine Basisplatte hin
in Richtung senkrecht zur Förderrichtung der ersten Förderkette mittels eines Manipu
latorantriebs eine Manipulatorhand bewegbar ist, welche von der Förderkette auf die
Basisplatte geschobene Beilagen oder Beilagensätze mittels an die Manipulatorhand
angelenkter Förderfinger in eine neben der Basisplatte befindliche erste Bearbeitungs
einrichtung bewegt, wobei mittels einer Betätigungseinrichtung die Manipulatorfinger
mit Bezug auf die Basisplatte für einen Rückhub anhebbar und für einen Arbeitshub
absenkbar sind.
Allgemein bekannt, z. B. DE 41 16 708 A1, sind Postbearbeitungsmaschinen dieser Art,
bei denen die Handhabungsstation die Gestalt einer Kuvertierstation hat und die Mani
pulatorfinger die Beilagen oder Beilagensätze, die auf die Basisplatte der Kuvertierein
richtung von der Förderkette aufgeschoben werden, in die Öffnungen von Kuverts ein
schieben, die in der zuvor erwähnten ersten Bearbeitungseinrichtung im Takte der
Zuförderung von Beilagen oder Beilagensätzen sowie im Takte der Arbeit der Kuver
tiereinrichtung bereitgestellt werden.
Es ist auch schon bekannt, z. B. DE 195 00 746 A1, Beilagen oder Beilagensätze, die von
der ersten Förderkette auf die Basisplatte einer Kuvertierstation geschoben werden, auf
der von der ersten Förderkette abliegenden Seite der Basisplatte der Kuvertierstation
gegen einen wahlweise absenkbaren oder anhebbaren Anschlag anfahren zu lassen und
entweder durch die Manipulatorfinger der wirksam geschalteten Kuvertierstation in die
neben der Basisplatte in der ersten Bearbeitungseinrichtung bereitgehaltenen Kuverts
einzuschieben oder aber bei nicht wirksamer Kuvertiereinrichtung der Handhabungssta
tion den erwähnten Anschlag anzuheben und durch Fördermittel in Richtung der Anför
derung durch die erste Förderkette von der Basisplatte aus weiterzufördern. Solche
weitergeförderten Beilagen oder Beilagensätze können dann einer gesonderten Bear
beitung in nachgeschalteten Stationen zugeführt und beispielsweise in einer anderen
Kuvertierstation in andersartige Umschläge eingeschoben werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Postbearbeitungsmaschine der eingangs
definierten allgemeinen Art so auszugestalten, daß auch bei räumlichen Beschränkungen
am Aufstellungsort eine Vielfalt von Bearbeitungsschritten vorgenommen werden kann
und eine leichte Umstellbarkeit auf unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben erreicht
wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Patentanspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Abwandlungen sind Gegenstand
der dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche, wobei an dieser Stelle auf die Gegen
stände dieser Ansprüche ausdrücklich hingewiesen sei, ohne hier den Wortlaut im ein
zelnen zu wiederholen.
Eine Postbearbeitungsmaschine der hier angegebenen Art enthält also am Ende oder auf
dem Weg einer ersten Förderkette gelegen eine Handhabungsstation, von deren Basis
platte aus Beilagen oder Beilagensätze, welche von der ersten Förderkette angeliefert
werden, wahlweise senkrecht zur Förderrichtung der ersten Förderkette zur einen Seite
oder zur anderen Seite zu einer ersten Bearbeitungseinrichtung oder einer zweiten Bear
beitungseinrichtung weitergereicht werden können.
Diese Bearbeitungseinrichtungen wiederum können entweder der Kuvertierung der
Beilagen oder Beilagensätze dienen oder können wiederum Förderketten, beispielsweise
also eine zweite Förderkette und eine dritte Förderkette enthalten, die ihrerseits die Be
läge oder Belägsätze durch weitere Bearbeitungsstationen hindurch führen.
Solche Förderketten und auch die zuerst genannte Förderkette können gemäß einem
sehr vorteilhaften Merkmal einer Weiterbildung in ihrer Förderrichtung umsteuerbar
sein, wodurch die Handhabungsstation der hier angegebenen Postbearbeitungsmaschine
in Zusammenwirkung mit den umsteuerbaren Förderketten zu einer Kreuzung mit im
wesentlichen beliebig wählbarem Verkehrsfluß von Beilagen oder Beilagensätzen wird.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht der Handhabungsstation und damit
zusammenwirkender Förderbahnen bzw. Förderketten einer Postbearbeitungsmaschine
der hier angegebenen Art, und
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der Manipulatorstation und zugehöriger Förder
bahnen bzw. Förderketten gemäß Fig. 1 in Richtung der Beilagen- oder Beilagensatz-
Zuförderung durch eine erste Förderkette gesehen.
In den Zeichnungen sind einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszahlen be
zeichnet. Aus darstellungstechnischen Gründen sind bestimmte geometrische Maßver
hältnisse, welche für gewisse Bewegungsabläufe erforderlich sind und beispielsweise zu
bestimmten Arbeitshubweiten führen, in den Zeichnungen nicht eingehalten, da diese
geometrischen Verhältnisse aus der nachfolgenden Beschreibung für den Fachmann
ohne weiteres deutlich erkennbar werden oder dem Fachmann ohnedies bekannt sind.
Die zeichnerische Darstellung konzentriert sich daher auf die Erkennbarkeit des Arbeit
sprinzips.
Die hier angegebene Postbearbeitungsmaschine enthält eine Förderbahn 1 mit einer bei
spielsweise kontinuierlich umlaufenden Förderkette, an welcher Förderfinger 2 ange
ordnet sind, die über die Oberfläche der Förderbahn 1 aufragen, wenn sie mit dem
Obertrumm der Förderkette in Förderrichtung bewegt werden, und unter die Oberfläche
der Förderbahn 1 absinken, wenn sie sich mit dem Untertrumm der Förderkette bewe
gen, wie dies für Förderketten dieser Art allgemein bekannt ist. Gruppen bzw. Paare in
Förderrichtung nebeneinanderliegender Förderfinger bilden Beilagenfächer aus, in wel
che Beilagen oder Beilagensätze in längs der Förderbahn aufgereihten Arbeitsstationen
eingelegt werden, wobei diese Arbeitsstationen in der Zeichnung nicht gezeigt sind.
Auch sind längs der Förderbahn seitlich vorgesehene Führungsmittel zur seitlichen Be
grenzung der Beilagenfächer zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen.
Die mit den Förderfingern 2 verbundene Förderkette wird bei dem gezeigten Ausfüh
rungsbeispiel kontinuierlich angetrieben und die von den Förderfingern 2 begrenzten
Beilagenfächer übergeben die in sie eingelegten Beilagen oder Beilagensätze an eine
intermittierend angetriebene Förderkette weiter, deren Förderfinger 3, während sie sich
mit dem Obertrumm dieser intermittierend angetriebenen Förderkette bewegen, in grö
ßerem Seitenabstand als die Förderfinger 2 über die Oberfläche der Förderbahn 1 aufra
gen und unter das Niveau der Förderbahn 1 absinken, um dann mit dem Untertrumm der
intermittierend betriebenen Förderkette zurückbewegt zu werden. Die Förderrichtung
der kontinuierlich betriebenen, die Förderfinger 2 aufweisenden Förderkette und der
intermittierend betriebenen, die Förderfinger 3 aufweisenden Förderkette ist in Fig. 1
durch den Pfeil F kenntlich gemacht. Aus der Darstellung von Fig. 1 ist ersichtlich, daß
die Längserstreckung des wirksamen Förderweges der intermittierend betriebenen För
derkette aus Darstellungsgründen stark verkürzt wiedergegeben ist.
Die Übergabe von in die Beilagenfächer der kontinuierlich betriebenen Förderkette ein
gelegten Beilagen oder Beilagensätze zu den Beilagenfächern der intermittierend betrie
benen Förderkette erfolgt in der Weise, daß während des kontinuierlichen Vorschiebens
einer Beilage oder eines Beilagensatzes durch ein Paar von Förderfingern 2 noch vor
deren Absinken unter das Niveau der Förderbahn in Förderrichtung hinter dem Paar von
Förderfinger 2 ein Paar von Förderfingern 3 der intermittierend angetriebenen Förder
kette beim Übergang von deren Untertrumm zu deren Obertrumm über das Niveau der
Förderbahn 1 hochsteigt und aufgrund einer in dieser Phase höheren Antriebsgeschwin
digkeit der intermittierend betriebenen Förderkette gegenüber der kontinuierlich betrie
benen Förderkette die Förderfinger 2 in Förderrichtung überholt und die betreffende
Beilage oder den betreffenden Beilagensatz mit sich nimmt, während dann die Förder
finger 2 des bisher fördernden Förderfingerpaares unter die Oberfläche der Förderbahn 1
absinken. Die Förderfinger 3 der intermittierend betriebenen Förderkette schieben dann
in Förderrichtung eine Beilage oder einen Beilagensatz so lange weiter, bis die Beilage
oder der Beilagensatz vollständig auf einer Basisplatte 4 einer Handhabungsstation 5
aufliegt, wonach die intermittierend betriebene Förderkette stillgesetzt wird.
Die Handhabungsstation 5 enthält zwei über das Niveau der Förderbahn 1 und das Ni
veau der Oberfläche der Basisplatte 4 aufragende Lagerwangen 6 und 7, welche parallel
zur Förderrichtung an einem in der Zeichnung nicht gezeigten Maschinengestell in ei
nem Abstand voneinander befestigt sind, welcher größer als die maximale Abmessung
zu handhabender Beilagen oder Beilagensätze in Förderrichtung entspricht. Auf die Be
deutung dieser Bemessung wird nachfolgend noch näher eingegangen. Die Lagerwan
gen 6 und 7 ragen außerhalb der in Förderrichtung entsprechend dem Pfeil F verlaufen
den seitlichen Begrenzungslinie der Förderbahn 1 mit Vertikalschenkeln nach aufwärts
und reichen mit oberen Querschenkeln 8 bzw. 9 in einen Bereich oberhalb der Basis
platte 4, wie aus Fig. 1 zu erkennen ist. In Lagerbohrungen an den freien Enden der
Querschenkel 8 und 9 ist eine Betätigungwelle 10 gelagert, deren geometrische Achse
parallel zu der Förderrichtung entsprechend dem Pfeil F oberhalb der Basisplatte 4 ver
läuft. An der Betätigungswelle 10 ist ein Betätigungshebel 11 befestigt, an dessen unte
rem Ende über eine Lagerachse 12 eine Manipulatorhand 13 angelenkt ist. Weiter ist an
der Manipulatorhand 13 über eine Lagerachse 14 ein Betätigungslenker 15 angelenkt,
dessen oberes Ende schwenkbar mit einer Horizontalstütze 16 verbunden ist, die ihrer
seits, wie in Fig. 1 bei 17 angedeutet, fest an die Lagerwange 6 angeschlossen ist. Es sei
hier angemerkt, daß die Lagerstütze 16 auf der von der Lagerwange 6 abgewandten
Seite des Betätigungslenkers 16 über diesen im wesentlichen nicht hinaussteht, derart,
daß bei einer stärkeren Verschwenkung der Manipulatorhand 13 und des Betätigungs
hebels 11 sowie des Betätigungslenkers 15 mit Bezug auf die in den Fig. 1 und 2 darge
stellte Situation im Gegenuhrzeigersinn der Betätigungshebel 11 an der Anlenkstelle des
Betätigungslenkers 15 zur Lagerstütze 16 hin vorbeibewegt werden kann. Diesem
Zwecke dient auch der aus Fig. 1 erkennbare Versatz der Anlenkung des Betätigungs
hebels 11 an der Manipulatorhand 13 gegenüber der Anlenkung des Betätigungslenkers
15 an der Manipulatorhand 13.
Auf der von der Lagerachse 14 abliegenden Seite der Manipulatorhand 13 ist an deren
freiem Ende eine Manipulatorfingerwelle 18 drehbar gelagert, deren geometrische Ach
se parallel zu der Förderrichtung entsprechend dem Pfeil F und parallel zur geometri
schen Achse der Betätigungswelle 10 orientiert ist. An diese Achse sind drehfest Mani
pulatorfinger 19 angeschlossen, welche an ihren freien unteren Enden Schubelemente
20 tragen. Diese Schubelemente sind mindestens in ihrem unteren Teil aus einem Werk
stoff mit guten Gleiteigenschaften und hoher Verschleißfestigkeit gefertigt, um die
Schubelemente 20, wenn sie sich über die Oberfläche der Basisplatte 4 hinweg bewe
gen, leichtgängig auf dieser Fläche halten zu können.
Es sei hier noch angemerkt, daß der drehfeste Anschluß der Manipulatorfinger 19 an der
Manipulatorwelle 18 gemäß einer hier nicht im einzelnen gezeigten besonderen Ausbil
dung ein geringes, federbelastetes Spiel solcher Art aufweisen kann, daß eine gleichmä
ßige Auflage sämtlicher Schubelemente auf der Oberfläche der Basisplatte 4 gewährlei
stet ist, wenn die Schubelemente auf die Basisplatte abgesenkt sind, um dort einen Ar
beitshub auszuführen. Dieses letztgenannte Konstruktionsmerkmal ist bei einer Kuver
tiermaschine an sich bekannt.
Auf der Manipulatorfingerwelle 18 sitzt außerdem drehfest ein Stellring 21 mit einem
nach abwärts ragenden Hebelansatz. Von diesem Hebelansatz ist zu einem nach abwärts
ragenden, an der Manipulatorhand 13 befestigten Stift 22 eine Zugfeder 23 gespannt,
welche bewirkt, daß die Manipulatorfingerwelle 18 und die an sie angeschlossenen Ma
nipulatorfinger 19 mit Bezug auf die in der Zeichnung gezeigte Situation im Gegenuhr
zeigersinn vorgespannt sind.
Schließlich ist auf der Manipulatorfingerwelle 18 ein weiterer Stellring 24 befestigt, von
welchem in Radialrichtung ein Hebelansatz 25 wegragt. Dieser Hebelansatz 25 trägt an
seinem freien Ende zwei axial beabstandete, zueinander koaxiale Kulissentastrollen 26
und 27.
An einem auf der von der Lagerwange 7 abliegenden Seite der Lagerwange 6 über diese
hinausstehenden Ansatz der Betätigungswelle 10 ist ein Stellring 28 befestigt, von dem
in Radialrichtung ein Hebelansatz 29 wegsteht, dessen freies Ende wie bei 30 angedeu
tet, gelenkig mit einer Betätigungsstange 31 verbunden ist. Die Betätigungsstange 31
wird von einem in der Zeichnung nicht gezeigten Kurbelantrieb im Maschinentakt nach
aufwärts und nach abwärts bewegt und führt dadurch eine entsprechende beschränkte
Drehung der Betätigungswelle 10 im Uhrzeigersinn und im Gegenuhrzeigersinn herbei.
Dies hat entsprechende begrenzte Schwenkbewegungen des Betätigungshebels 11 zur
Folge, so daß die Manipulatorhand 13, die außerdem noch durch den Betätigungslenker
15 mit der Lagerstütze 16 gekuppelt ist, hin- und hergehende Bewegungen in einem
Bereich oberhalb der Basisplatte 4 ausführt.
Die Länge des Betätigungshebels 11 zwischen der geometrischen Achse der Betäti
gungswelle 10 und der Lagerachse 12, ferner die Länge des Betätigungslenkers 15 zwi
schen der geometrischen Achse der Lagerstütze 16 und der Lagerachse 14, weiter die
Positionen der geometrischen Achsen der Betätigungswelle 10 und der Lagerstütze 16
und die gegenseitigen Abstände der Lagerachse 14, der Lagerachse 12 und der geome
trischen Achse der Manipulatorfingerwelle 18 sind so gewählt, daß sich die Manipula
torfingerwelle 18 bei den Schwenkbewegungen des Betätigungshebels 11 über eine ver
gleichsweise weite Strecke hin etwa horizontal über die Oberfläche der Basisplatte 14
bewegt. Während dieses Bewegungsweges der Manipulatorfingerwelle 18, der entweder
einem Arbeitshub oder einen, Rückhub der Handhabungsstation 5 entspricht, wird aller
dings die Manipulatorhand 13 keineswegs parallel zu sich selbst horizontal über die
Oberfläche der Basisplatte 4 im Abstand hierzu bewegt, sondern führt während der Ver
schwenkung des Betätigungshebels 11 um die Lagerachse 12 herum eine zusätzliche,
durch den Betätigungslenker 15 eingeführte Schwenkbewegung aus, welche aufgrund
der gewählten Geometrie dieses in der Handhabungsstation 5 verwirktlichten Dreilen
kergetriebes dazu führt, daß die Manipulatorfingerwelle 18 auf ihrem Arbeitshub und
auch auf dem Rückhub auf etwa konstantem Niveau oberhalb der Basisplatte 4 ver
bleibt.
Aus den Darstellungen von Fig. 1 und von Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Konstruktion
der Handhabungsstation 5 und ihrer Betätigungselemente so gewählt ist, daß über der
Basisplatte 4 der Handhabungsstation nicht nur von der Förderbahn 1 bzw. der die För
derfinger 3 enthaltenden Förderkette her, sondern auch senkrecht zur Förderrichtung
entsprechend dem Pfeil F zu den Seiten hin freie Beilagen Durchtrittskanalräume oder-
Beilagensatz-Durchtrittskanalräume gebildet sind, die in Fig. 2 mit 32 bzw. 33 bezeich
net sind, während der Beilagen Durchtrittskanalraum oberhalb der Förderbahn 1 in Fig.
2 bei 34 angedeutet ist. In diese Räume reichen nur die Förderfinger von Förderketten
und/oder die Manipulatorfinger 19 hinein, während in keiner Bewegungsphase des An
triebsmechanismus der Handhabungsstation 5 dessen übrige Betätigungsorgane oder
Lagerteile diese Beilagen- oder Beilagensatz-Durchtrittskanalräume verletzen oder ver
legen.
Die beiden Kulissentastrollen 26 und 27, welche am freien Ende des Hebelansatzes des
auf der Manipulatorfingerwelle 18 sitzenden Stellrings 24 gelagert sind, wirken mit ih
nen jeweils zugeordneten Kulissenleisten 35 bzw. 36 zusammen. Diese Kulissenleisten
sind in Fig. 1 jeweils durch strichpunktierte Linien angedeutet. Sie sind durch ihnen
jeweils zugeordnete Stelltriebe 37, 30 bzw. 38 in ihrer Lage mit Bezug auf den Weg der
Kulissentastrollen 26 und 27 einstellbar.
Soll die Handhabungsstation 5 in der Weise arbeiten, daß die Schubelemente 20 der
Manipulatorfinger 19 in einem Arbeitshub auf der Oberfläche der Basisplatte 4 auflie
gend von rechts nach links bewegt werden und in einem Rückhub von der Oberfläche
der Basisplatte 4 abgehoben von links nach rechts zurückbewegt werden, so wird etwa
mittels des Stelltriebs 38 die Kulissenleiste 36 so weit nach aufwärts bewegt, daß sie in
keiner Betriebsphase mit der ihr zugeordneten Kulissentastrolle 27 in Berührung
kommt, während die Kulissenleiste 35 für den Arbeitshub der Manipulatorfinger 19 und
der Schubelemente 20 mittels des Stelltriebs 37 in die etwa in Fig. 2 gezeigte angehobe
ne Stellung gebracht wird, so daß die Tastrolle 26 zu Arbeitshubbeginn zunächst nach
aufwärts ausweichen kann und die Zugfeder 23 über die Manipulatorfingerwelle 18 die
Manipulatorfinger 19 mit den daran angeordneten Schubelementen 20 nach abwärts
zieht. Am Ende des Arbeitshubes wird dann die Kulissenleiste 35 mittels des Stelltriebs
37 so weit abgesenkt, daß sich die Schubelemente 20 an den Manipulatorfingern 19
anheben und während des gesamten Rückhubes der Handhabungsstation nicht die
Durchtrittskanalräume 32, 34 oder 33 erreichen. Danach wird die Kulissenleiste 35 von
dem Stelltrieb 37 wieder in die etwa in Fig. 2 gezeigte angehobene Stellung gebracht,
um einen neuen Arbeitshub beginnen zu können.
Soll aber der Arbeitshub ausgehend von der etwa in Fig. 2 gezeigten Stellung auf der
linken Seite beginnen und bei auf der Oberfläche der Basisplatte 4 aufliegenden Schu
belementen 20 von links nach rechts durchgeführt werden, so wird die Kulissenleiste 35
mittels des Stelltriebs 37 durch Anheben wirkungslos geschaltet und der Stelltrieb 38
bringt die Kulissenleiste 36 in die etwa in Fig. 2 angegebene Stellung. Am Hubbeginn
in dieser Arbeitsrichtung kann die Kulissentastrolle 27, welche der Kulissenleiste 36
zugeordnet ist, nach aufwärts ausweichen, und das Absenken der Manipulatorfinger 19
durch die Wirkung der Zugfeder 23 auf die Oberfläche der Basisplatte 4 zulassen. Am
Ende des Arbeitshubes, der mit Bezug auf die Situation von Fig. 2 von links nach rechts
gerichtet ist, wird die Kulissenleiste 36 durch den Stelltrieb 38 soweit abgesenkt, daß
über die Tastrolle 27 und den Hebelansatz des Stellringes 24 sowie die Manipulatorfin
gerwelle 18 die Manipulatorfinger 19 von der Basisplatte 4 abgehoben werden und der
Rückhub von rechts nach links eingeleitet werden kann.
Wie zuvor schon in einer allgemeinen Betrachtung bezüglich der Darstellungsweise in
den Zeichnungen bemerkt ist die Betätigungseinrichtung für die Manipulatorfinger 19 in
Gestalt zweier wahlweise und unabhängig voneinander stellbarer Kulissenleisten und
ihnen zugeordneter Kulissentastrollen als stark schematisierte Darstellung zu verstehen.
Diese Betätigungseinrichtung kann vielfältig abgewandelt werden. Beispielsweise ist es
möglich, einzelne Kulissenabschnitte längs des Weges einer einzigen Kulissentastrolle
gesondert und unabhängig voneinander stellbar vorzusehen, insbesondere, da während
des Arbeitshubes mit auf der Oberfläche der Basisplatte 4 aufliegenden Schubelementen
die Tastrollen bzw. eine einzige Tastrolle ohne dies nicht mit der Kulissenleiste bzw.
den Kulissenleisten in Eingriff steht. Auch kann in einer anderen Ausführungsform auf
der Manipulatorhand 13 eine Betätigungseinrichtung in Gestalt von Solenoidantrieben
installiert werden, welche über flexible Leitungen vom Maschinengestell aus mit elek
trischen Steuersignalen versorgt werden und welche die Manipulatorwelle 18 in der
gewünschten Weise betätigen, derart, daß entweder der Arbeitshub oder in einer anderen
Betriebsweise der Rückhub mit Bezug auf die Situation von Fig. 2 von rechts nach links
orientiert ist.
Bezüglich der Betätigung der Manipulatorfinger 19 über einen an die Manipulatorfin
gerwelle 18 angesetzten Hebelansatz hat sich praktisch eine in der Zeichnung nicht ge
zeigte Ausführungsform bewährt, bei der an dem genannten Hebelansatz nur eine einzi
ge Tastrolle vorgesehen ist, die mit einer einzigen, durch einen Stelltrieb verstellbaren
Kulissenleiste zusammenwirkt. Diese Kulissenleiste ist an einer Wippe oder an einem
Parallelogramm gelagert, die mittels des Stelltriebs, der bei dieser Ausführungsform die
Funktion der vorerwähnten Stelltriebe 37 und 38 übernimmt, in einfacher Weise höhen
verstellbar. Durch entsprechende Betätigung des Stelltriebs werden die Manipulatorfin
ger 19 über die gemeinsame Tastrolle, den Hebelansatz und die Manipulatorfingerwelle
beim Arbeitshub von links nach rechts abgesenkt und beim Rückhub von rechts nach
links angehoben oder umgekehrt.
Die Schubelemente 20 an den freien Enden der Manipulatorfinger 19 sind mit Bezug
auf ihre Bewegungsrichtung über die Basisplatte 4 hin auf der Vorderseite und der
Rückseite im wesentlichen gleich ausgebildet und mit Ausnehmungen versehen, so daß
sie die Kanten zu verschiebender Beilagen oder Beilagensätze sicher erfassen. Nachdem
die Manipulatorfingerwelle 18 im wesentlichen über den gesamten Arbeitshub hin etwa
gleiches Niveau über der Oberfläche der Basisplatte 4 behält, bleibt der Winkel der Ma
nipulatorfinger 19 relativ zur Oberfläche der Basisplatte 4 ebenfalls im wesentlichen
gleich, obwohl sich der Winkel zwischen der Manipulatorhand 13 und dem Manipula
torfinger 19 verändert. Dies wiederum hat zur Folge, daß auch die Schubelemente 20
während des Arbeitshubes zu der Oberfläche der Basisplatte 4 etwa parallel bleiben und
D damit sowohl die Vorderseite als auch die Hinterseite der Schubelemente 20 unabhängig
von der gewählten Arbeitsrichtung der Handhabungsstation 5 als derjenige Bereich
verwendet werden kann, der an den Kanten der zu verschiebenden Beilagen oder Beila
gensätze angreift.
Kleine Verdrehungen der Schubelemente 20 relativ zur Oberfläche der Basisplatte 4
während des Arbeitshubes können kompensiert werden, wenn gemäß einer Ausgestal
tung, welche in Fig. 1 bei 40 nur in einem kleinen Bereich um das am weitesten rechts
gelegene Schubelement 20 herum dargestellt ist, die Schubelemente in Rillen der Basis
platte 4 laufen, wenn sich die Manipulatorfinger 19 im Betriebszustand des Arbeitshu
bes befinden. Diese Rillen erstrecken sich über die gesamte Oberfläche der Basisplatte 4
hin in einer die Länge des Arbeitshubes übertreffenden Länge, doch sind die Rillen aus
Gründen einer größeren Übersichtlichkeit der Darstellung mit der zuvor erwähnten
Ausnahme in Fig. 1 nicht eingezeichnet.
Zur rechten und zur linken der Förderbahn 1 und der Basisplatte 4 können intermittie
rend angetriebene Greiferketten zur Zuförderung offener Umschläge zu den Beilagen-
oder Beilagensatz-Durchtrittskanalräumen 32 bzw. 33 installiert sein. Solche Greifer
ketten arbeiten dann in Zusammenwirkung mit der Handhabungsstation 5 als Kuvertier
stationen, derart, daß über die Förderbahn 1 zugeförderte Beilagen oder Beilagensätze
wahlweise nach rechts oder nach links kuvertiert werden können, je nachdem, ob die
Manipulatorfinger 19 und die daran befestigten Schubelemente 20 von links nach rechts
oder von rechts nach link ihren Arbeitshub in Auflage auf der Oberfläche der Basis
platte 4 ausführen.
Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform führen jedoch die Beilagen- oder
Beilagensatz-Durchtrittskanalräume 32 und 33 zu weiteren, quer zur Förderbahn 1 ver
laufenden Förderbahnen 41 und 42, denen weitere Förderketten mit daran befestigten
Förderfingern 43 bzw 44 zugeordnet sind. Diese weiteren Förderketten können konti
nuierlich oder intermittierend betrieben werden, wobei die Umlaufgeschwindigkeit bzw.
der Arbeitstakt auf die Arbeitsgeschwindigkeit und den Arbeitstakt der Handhabungs
station 5 abgestimmt sind. Mindestens eine der die Förderfinger 43 bzw. 44 aufweisen
den Förderketten kann in ihrer Umlaufrichtung umsteuerbar ausgebildet sein. Ist dann in
einer abgewandelten Ausführungsform anstelle der die gegenüberliegende Bearbeitungs
einrichtung bildenden Förderbahn eine Greiferkettenbahn zur Zuförderung geöffneter
Umschläge vorgesehen, so kann eine Zuförderung zu kuvertierender Beilagen oder
Beilagensätze wahlweise aus zwei zueinander senkrechten Richtungen erfolgen, um
solche Beilagen oder Beilagensätze jeweils auf die Basisplatte 4 aufzulegen und dann zu
kuvertieren. Beispielsweise kann die Beilagenzuförderung über die Förderbahn 1 und
die bezüglich des Kettenumlaufs umgesteuerte Förderbahn 42 erfolgen und das Ein
schieben in die Umschläge erfolgt auf einer am Orte der Förderbahn 41 installierten
Greiferkettenbahn. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, daß die Beila
genzuförderung wahlweise über die Förderbahn 1 und die Förderbahn 41 erfolgt und das
Einschieben in die Umschläge wird auf einer am Orte der Förderbahn 42 anstelle dieser
Förderbahn installierten Greiferkettenbahn vorgenommen.
Die Übernahme von Beilagen oder Beilagensätzen von den Schubelementen 20 durch
die Förderfinger 43 bzw. 44 zur Abförderung in Richtung der Förderbahnen 41 bzw. 42
erfolgt in der Weise, daß die Förderfinger 43 bzw. 44 dann beim Erreichen des Ober
trumms ihrer Förderkette über die jeweilige Führungsbahnoberfläche aufsteigen, wenn
die Schubelemente 20 den jeweiligen Rand der jeweiligen Beilage oder des jeweiligen
Beilagensatzes bereits über sie hinweg gefördert haben.
Die mit den Förderfingern 3 versehene Förderkette, welche intermittierend betrieben
wird, kann in weiterer Ausgestaltung so ausgebildet sein, daß sie sich in Richtung der
Förderung entsprechend dem Pfeil F auch über die Basisplatte 4 hinweg erstreckt, wozu
die Basisplatte mit entsprechenden Schlitzen für den Durchtritt der Förderfinger 3 ver
sehen ist. Diese Schlitze können sich jenseits der Basisplatte 4 in einer Fortset
zungs-Förderbahn 45 fortsetzen, wodurch die Möglichkeit geschaffen ist, Beilagen oder
Beilagensätze ohne Bearbeitung in der Handhabungsstation 5 geradlinig über die För
derbahn 1 hinaus zu fördern und Bearbeitungsstationen zuzuführen, die längs der Fort
setzungsförderbahn 45 aufgereiht sind. Ist diese Betriebsweise gewählt, so wird die Be
tätigungseinrichtung für die Manipulatorfingerwelle 18 derart geschaltet, daß die Mani
pulatorfinger 19 sowohl während des Hubes der Manipulatorhand 13 in der einen
Richtung als auch auf dem Rückweg von diesem Hub von der Basisplatte 4 abgehoben
sind.
Claims (11)
1. Postbearbeitungsmaschine mit einer ersten Förderbahn (1), auf der das
Obertrumm einer umlaufenden ersten Förderkette intermittierend oder
kontinuierlich geförderte Beilagenfächer bildet und in die Beilagenfächer
eingelegte Beilagen oder Beilagensätze einer Handhabungsstation (5) zufördert, in
welcher über eine Basisplatte (4) hin in Richtung senkrecht zur Förderrichtung (F)
der ersten Förderkette mittels eines Manipulatorantriebs eine Manipulatorhand
(13) bewegbar ist, welche von der ersten Förderkette auf die Basisplatte (4)
geschobene Beilagen oder Beilagensätze mittels an die Manipulatorhand (13)
angelenkter Manipulatorfinger (19) in eine neben der Basisplatte (4) befindliche
erste Bearbeitungseinrichtung (41) bewegt, wobei mittels einer
Betätigungseinrichtung (18, 24, 25, 26, 27, 35, 36, 37, 38) die Manipulatorfinger
(19) mit Bezug auf die Basisplatte (4) anhebbar und absenkbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Manipulatorfinger (19) sowohl in Schubrichtung als auch in Zugrichtung an Beilagen oder Beilagensätze anlegbare Schubelemente (20) aufweisen,
daß die Betätigungseinrichtung (18, 24, 25, 26, 27, 35, 36, 37, 38) derart umschaltbar ist, daß die Manipulatorfinger (19) entweder beim Vorschieben der Manipulatorhand (13) auf der Basisplatte (4) aufliegen und beim Zurückziehen der Manipulatorhand (13) von der Basisplatte (4) abhebbar sind, oder aber beim Vorschieben der Manipulatorhand (13) von der Basisplatte (4) abgehoben sind und beim Zurückziehen der Manipulatorhand (13) auf der Basisplatte (4) aufliegen, und
daß über der Basisplatte (4) der Handhabungsstation (5) nicht nur von der umlaufenden ersten Förderkette her und zur ersten Bearbeitungseinrichtung (41) hin sondern auch zu der davon abliegenden Seite der Basisplatte (4) hin freie Beilagen- oder Beilagensatz-Durchtrittskanalräume (32, 33, 34) gebildet sind.
daß die Manipulatorfinger (19) sowohl in Schubrichtung als auch in Zugrichtung an Beilagen oder Beilagensätze anlegbare Schubelemente (20) aufweisen,
daß die Betätigungseinrichtung (18, 24, 25, 26, 27, 35, 36, 37, 38) derart umschaltbar ist, daß die Manipulatorfinger (19) entweder beim Vorschieben der Manipulatorhand (13) auf der Basisplatte (4) aufliegen und beim Zurückziehen der Manipulatorhand (13) von der Basisplatte (4) abhebbar sind, oder aber beim Vorschieben der Manipulatorhand (13) von der Basisplatte (4) abgehoben sind und beim Zurückziehen der Manipulatorhand (13) auf der Basisplatte (4) aufliegen, und
daß über der Basisplatte (4) der Handhabungsstation (5) nicht nur von der umlaufenden ersten Förderkette her und zur ersten Bearbeitungseinrichtung (41) hin sondern auch zu der davon abliegenden Seite der Basisplatte (4) hin freie Beilagen- oder Beilagensatz-Durchtrittskanalräume (32, 33, 34) gebildet sind.
2. Postbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
neben der Basisplatte (4) befindlichen Bearbeitungseinrichtung (41) auf der
anderen Seite der Basisplatte eine weitere Bearbeitungseinrichtung (42)
gegenübersteht.
3. Postbearbeitungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine der beiden senkrecht zur Förderrichtung (F) der ersten
Förderbahn (1) an die Basisplatte (4) angrenzenden, einander gegenüberstehenden
Bearbeitungseinrichtungen (41, 42) eine weitere Förderkette mit einer zur
erstgenannten Förderbahn (1) senkrechten Förderrichtung enthält.
4. Postbearbeitungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Förderrichtung der Förderkette der mindestens einen diese Förderkette
enthaltenden Bearbeitungseinrichtung (41, 42) durch Antriebsumsteuerung
umkehrbar ist.
5. Postbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine der senkrecht zur Förderrichtung (F) der
ersten Förderbahn (1) an die Basisplatte (4) angrenzend einander
gegenüberstehenden Bearbeitungseinrichtungen eine Arbeitsstation zur
Bereitstellung geöffneter Umschläge ist, welche mit der Handhabungsstation (5)
als Kuvertierstation für die von der ersten Förderbahn (1) angeförderten Beilagen
oder Beilagensätze zusammenarbeitet.
6. Postbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Basisplatte (4) von in Förderrichtung (F) der ersten
Förderbahn (1) verlaufenden Schlitzen durchzogen ist, in denen Förderfinger (3)
der ersten Förderkette oder einer Hilfsförderkette geführt sind, welche bei
angehobenen Manipulatorfingern (19) der Handhabungsstation (5) Beilagen oder
Beilagensätze von der Basisplatte (4) zu einer zusätzlichen
Bearbeitungseinrichtung (45) fördern, die sich auf der von der ersten Förderbahn
(1) abliegenden Seite an die Basisplatte (4) anschließt.
7. Postbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
zusätzliche Bearbeitungseinrichtung eine zusätzliche Fördereinrichtung in Form
einer Förderkette enthält.
8. Postbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
zusätzliche Bearbeitungseinrichtung eine weitere Bearbeitungsstation in Form
einer Kuvertierstation enthält.
9. Postbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Förderkette oder mindestens eine ihrer Förderketten
einen kontinuierlich angetriebenen Kettenstrang und einen intermittierend
angetriebenen Kettenstrang aufweist, wobei die Förderfinger der Kettenstränge
auf unterschiedlichen Spuren verlaufen, derart, daß die im intermittierenden
Betrieb mit größerer Fördergeschwindigkeit bewegten Förderfinger des jeweils
intermittierend betriebenen Kettenstranges Beilagen oder Beilagensätze aus den
Förderfächern des kontinuierlich betriebenen Kettenstranges übernehmen.
10. Postbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung Kulissenabtastmittel (26, 27)
enthält, die an eine die Manipulatorfinger (19) an der Manipulatorhand (13)
lagernde Welle angeschlossen sind und welche eine umschaltbare (37, 38)
Kulissenanordnung (35, 36) abtasten.
11. Postbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Manipulatorantrieb der Handhabungsstation (5) ein
Dreilenkergetriebe aufweist, das aus einem zu oszillierenden
Schwenkbewegungen angetriebenen, gestellfest gelagerten Betätigungshebel (11),
einem gestellfest gelagerten Betätigungslenker (15) und der Manipulatorhand (13)
besteht, wobei an einem Manipulatorhandende der Betätigungslenker angreift und
am anderen Manipulatorhandende die Manipulatorfinger (19) angelenkt sind,
während der Betätigungshebel (11) an der Manipulatorhand (13) zwischen dessen
Anlenkstellen für den Betätigungslenker (15) und die Manipulatorfinger (19)
seinerseits angelenkt ist und das Dreilenkergetriebe so bemessen und die
Anlenkstellen am Gestell so gewählt sind, daß während eines wesentlichen Teiles
des Arbeitshubes und des Rückhubes der Manipulatorhand (13) sich die
Anlenkstelle der Manipulatorfinger (19) im wesentlichen parallel über die
Basisplatte (4) hin bewegt.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19827235A DE19827235C1 (de) | 1998-06-18 | 1998-06-18 | Postbearbeitungsmaschine |
| US09/701,961 US8016281B1 (en) | 1998-06-18 | 1999-05-27 | Mail-processing machine |
| EP99957041A EP1135263B1 (de) | 1998-06-18 | 1999-05-27 | Postverarbeitungssystem |
| PCT/IB1999/001171 WO1999065707A1 (en) | 1998-06-18 | 1999-05-27 | Mail-processing machine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19827235A DE19827235C1 (de) | 1998-06-18 | 1998-06-18 | Postbearbeitungsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19827235C1 true DE19827235C1 (de) | 2000-02-10 |
Family
ID=7871326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19827235A Expired - Fee Related DE19827235C1 (de) | 1998-06-18 | 1998-06-18 | Postbearbeitungsmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US8016281B1 (de) |
| EP (1) | EP1135263B1 (de) |
| DE (1) | DE19827235C1 (de) |
| WO (1) | WO1999065707A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10352588A1 (de) * | 2003-11-11 | 2005-06-16 | Pitney Bowes Deutschland Gmbh | Kuvertiereinrichtung |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10121696C1 (de) * | 2001-05-04 | 2002-06-06 | Pitney Bowes Technologies Gmbh | Kuvertiermaschine |
| KR101464540B1 (ko) * | 2012-12-21 | 2014-11-24 | (주)지엔에스쏠리텍 | 시트 로딩 시스템 |
| US9534842B1 (en) * | 2016-02-27 | 2017-01-03 | Usnr, Llc | Kiln cart pusher |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4116708A1 (de) * | 1991-05-22 | 1992-11-26 | Bell & Howell Co | Einschubstation fuer kuvertiermaschinen oder fuer kuvertiermaschinenabschnitte von postbearbeitungsmaschinen |
| DE19500746A1 (de) * | 1995-01-12 | 1996-07-18 | Bell & Howell Co | Kuvertiereinrichtung |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3170572A (en) | 1961-09-28 | 1965-02-23 | Lamson Corp | High speed sorting conveyor |
| US3554533A (en) * | 1969-04-15 | 1971-01-12 | Gulf & Western Ind Prod Co | Sheet material-handling apparatus |
| US3965644A (en) * | 1975-10-31 | 1976-06-29 | Bell & Howell Company | Apparatus and method for mail preparation |
| NL177665C (nl) | 1980-07-02 | 1985-11-01 | Nederlanden Staat | Wissel in een transportinrichting voor poststukken. |
| US4720960A (en) | 1986-02-04 | 1988-01-26 | Green Ronald J | Sheet collating apparatus and method |
| JPH02233416A (ja) | 1989-02-20 | 1990-09-17 | Sig (Schweiz Ind Ges) | 物品の分配装置 |
| JPH0656111A (ja) * | 1992-08-05 | 1994-03-01 | Gerumoole Kagaku Kogyo Kk | 台紙封入装置 |
| US5457935A (en) | 1994-07-12 | 1995-10-17 | Kope; David P. | Parallel linkage loading RAM |
| EP0993380B1 (de) * | 1997-07-04 | 2001-11-07 | Bell & Howell GmbH | Handhabungsstation, insbesondere kuvertiereinrichtung |
| US6189702B1 (en) | 1998-11-25 | 2001-02-20 | United Parcel Service Of America, Inc. | Overhead mounted sorter for conveyors |
-
1998
- 1998-06-18 DE DE19827235A patent/DE19827235C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1999
- 1999-05-27 US US09/701,961 patent/US8016281B1/en not_active Expired - Fee Related
- 1999-05-27 EP EP99957041A patent/EP1135263B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1999-05-27 WO PCT/IB1999/001171 patent/WO1999065707A1/en not_active Ceased
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4116708A1 (de) * | 1991-05-22 | 1992-11-26 | Bell & Howell Co | Einschubstation fuer kuvertiermaschinen oder fuer kuvertiermaschinenabschnitte von postbearbeitungsmaschinen |
| DE19500746A1 (de) * | 1995-01-12 | 1996-07-18 | Bell & Howell Co | Kuvertiereinrichtung |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10352588A1 (de) * | 2003-11-11 | 2005-06-16 | Pitney Bowes Deutschland Gmbh | Kuvertiereinrichtung |
| DE10352588B4 (de) * | 2003-11-11 | 2005-11-03 | Pitney Bowes Deutschland Gmbh | Kuvertiereinrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US8016281B1 (en) | 2011-09-13 |
| EP1135263B1 (de) | 2002-12-04 |
| WO1999065707A1 (en) | 1999-12-23 |
| EP1135263A1 (de) | 2001-09-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2317633C3 (de) | Einer Zufördereinrichtung nachgeordneter steuerbarer Kettenförderer für Profilstäbe | |
| DE1777355B2 (de) | Transporteinrichtung zum Transportieren von Werkstücken zwischen zwei Pressen | |
| DE202008003651U1 (de) | Automatisches Stapelungsgerät | |
| DE19516953B4 (de) | Vorrichtung zum Seitenschneiden von Papier | |
| DE9313348U1 (de) | Montageband mit Umsetzeinrichtung | |
| EP0422332B1 (de) | Vorrichtung zum Anbringen von Verstärkungen an Registereinlagen | |
| DE1696023C3 (de) | Aufgabevorrichtung einer Glas Warenformmaschine | |
| DE2039697A1 (de) | Mehrstufenpresse | |
| WO2008116527A1 (de) | Stanzvorrichtung und stanzverfahren | |
| EP0816235A1 (de) | Vorrichtung zum Verpacken von Gegenständen | |
| DE19827235C1 (de) | Postbearbeitungsmaschine | |
| DE1602607A1 (de) | Foerdervorrichtung | |
| EP1256415A1 (de) | Vorrichtung zur Rückführung von Werkstücken | |
| DE2245193A1 (de) | Selbsttaetige maschine zum transport von foerdergut von einer foerdereinrichtung zu einer anderen foerdereinrichtung | |
| DE3829305C2 (de) | ||
| DE10015754C1 (de) | Antriebs- und Betätigungssystem für eine Kuvertierstation | |
| DE3930370A1 (de) | Schnelleinzugseinrichtung fuer werkstuecktraeger | |
| DE19913637C1 (de) | Einrichtung zum Handhaben blattförmiger Gegenstände | |
| DE20306776U1 (de) | Einrichtung zum Querschneiden von Blech- oder Kunststoffbahnen | |
| DE2337024A1 (de) | Foerdergeraet zum zufuehren von werkstuecken zu maschinen an einer verarbeitungslinie | |
| DE3116478A1 (de) | Sammel- und foerdervorrichtung | |
| DE1565526A1 (de) | Einrichtung zum Gittervorschub und Querdrahttransport bei Gitterschweissmaschinen | |
| DE4237993A1 (de) | Hebe- und Transportstauförderer | |
| DE3011875C2 (de) | Rollenfördereinrichtung mit veränderbarer Förderbreite | |
| DE102004016719B4 (de) | Antriebseinrichtung für ein Postbearbeitungssystem |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PITNEY BOWES TECHNOLOGIES GMBH, 61169 FRIEDBERG, D |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PITNEY BOWES DEUTSCHLAND GMBH, 64646 HEPPENHEIM, D |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120103 |