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DE19827235C1 - Postbearbeitungsmaschine - Google Patents

Postbearbeitungsmaschine

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Publication number
DE19827235C1
DE19827235C1 DE19827235A DE19827235A DE19827235C1 DE 19827235 C1 DE19827235 C1 DE 19827235C1 DE 19827235 A DE19827235 A DE 19827235A DE 19827235 A DE19827235 A DE 19827235A DE 19827235 C1 DE19827235 C1 DE 19827235C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
manipulator
base plate
fingers
insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19827235A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Sting
Axel Brauneis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pitney Bowes Deutschland GmbH
Original Assignee
Bell and Howell GmbH
Bell and Howell Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bell and Howell GmbH, Bell and Howell Co filed Critical Bell and Howell GmbH
Priority to DE19827235A priority Critical patent/DE19827235C1/de
Priority to US09/701,961 priority patent/US8016281B1/en
Priority to EP99957041A priority patent/EP1135263B1/de
Priority to PCT/IB1999/001171 priority patent/WO1999065707A1/en
Application granted granted Critical
Publication of DE19827235C1 publication Critical patent/DE19827235C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/16Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines by pusher, needles, friction, or like devices adapted to feed single articles along a surface or table
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M3/00Devices for inserting documents into envelopes
    • B43M3/04Devices for inserting documents into envelopes automatic
    • B43M3/045Devices for inserting documents into envelopes automatic for envelopes with only one flap

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Bei einer Postbearbeitungsmaschine mit einer eine umlaufende Förderkette enthaltenden, auf eine Handhabungsstation zu fördernden Förderbahn wird eine leichte Umstellbarkeit auf vielfältige Bearbeitungsaufgaben und eine hohe Anpaßbarkeit an beengte Raumverhältnisse dadurch erreicht, daß in der Handhabungsstation an einer Manipulatorhand angelenkte Manipulatorfinger mittels einer umschaltbaren Betätigungseinrichtung sowohl beim Vorwärtshub der Manipulatorhand als auch beim Rückwärtshub der Manipulatorhand in Arbeitsstellung und sowohl beim Rückwärtshub der Manipulatorhand als auch beim Vorwärtshub der Manipulatorhand in Rückführstellung schaltbar sind. In der Handhabungsstation sind nicht nur von der zufördernden Förderkette her und zu einer seitlich angrenzenden ersten Bearbeitungseinrichtung hin, sondern auch in der gegenüberliegenden Richtung senkrecht zur Zuförderrichtung der ersten Förderkette Beilagen-Durchtrittskanalräume für weiter zu verarbeitende oder zu kuvertierende Beilagen und Beilagensätze freigehalten.

Description

Die Erfindung betrifft eine Postbearbeitungsmaschine mit einer Förderbahn, auf der das Obertrumm einer umlaufenden ersten Förderkette intermittierend oder kontinuierlich geförderte Beilagenfächer bildet und in die Beilagenfächer eingelegte Beilagen oder Beilagensätze einer Handhabungsstation zufördert, in welcher über eine Basisplatte hin in Richtung senkrecht zur Förderrichtung der ersten Förderkette mittels eines Manipu­ latorantriebs eine Manipulatorhand bewegbar ist, welche von der Förderkette auf die Basisplatte geschobene Beilagen oder Beilagensätze mittels an die Manipulatorhand angelenkter Förderfinger in eine neben der Basisplatte befindliche erste Bearbeitungs­ einrichtung bewegt, wobei mittels einer Betätigungseinrichtung die Manipulatorfinger mit Bezug auf die Basisplatte für einen Rückhub anhebbar und für einen Arbeitshub absenkbar sind.
Allgemein bekannt, z. B. DE 41 16 708 A1, sind Postbearbeitungsmaschinen dieser Art, bei denen die Handhabungsstation die Gestalt einer Kuvertierstation hat und die Mani­ pulatorfinger die Beilagen oder Beilagensätze, die auf die Basisplatte der Kuvertierein­ richtung von der Förderkette aufgeschoben werden, in die Öffnungen von Kuverts ein­ schieben, die in der zuvor erwähnten ersten Bearbeitungseinrichtung im Takte der Zuförderung von Beilagen oder Beilagensätzen sowie im Takte der Arbeit der Kuver­ tiereinrichtung bereitgestellt werden.
Es ist auch schon bekannt, z. B. DE 195 00 746 A1, Beilagen oder Beilagensätze, die von der ersten Förderkette auf die Basisplatte einer Kuvertierstation geschoben werden, auf der von der ersten Förderkette abliegenden Seite der Basisplatte der Kuvertierstation gegen einen wahlweise absenkbaren oder anhebbaren Anschlag anfahren zu lassen und entweder durch die Manipulatorfinger der wirksam geschalteten Kuvertierstation in die neben der Basisplatte in der ersten Bearbeitungseinrichtung bereitgehaltenen Kuverts einzuschieben oder aber bei nicht wirksamer Kuvertiereinrichtung der Handhabungssta­ tion den erwähnten Anschlag anzuheben und durch Fördermittel in Richtung der Anför­ derung durch die erste Förderkette von der Basisplatte aus weiterzufördern. Solche weitergeförderten Beilagen oder Beilagensätze können dann einer gesonderten Bear­ beitung in nachgeschalteten Stationen zugeführt und beispielsweise in einer anderen Kuvertierstation in andersartige Umschläge eingeschoben werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Postbearbeitungsmaschine der eingangs definierten allgemeinen Art so auszugestalten, daß auch bei räumlichen Beschränkungen am Aufstellungsort eine Vielfalt von Bearbeitungsschritten vorgenommen werden kann und eine leichte Umstellbarkeit auf unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben erreicht wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale von Patentanspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Abwandlungen sind Gegenstand der dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche, wobei an dieser Stelle auf die Gegen­ stände dieser Ansprüche ausdrücklich hingewiesen sei, ohne hier den Wortlaut im ein­ zelnen zu wiederholen.
Eine Postbearbeitungsmaschine der hier angegebenen Art enthält also am Ende oder auf dem Weg einer ersten Förderkette gelegen eine Handhabungsstation, von deren Basis­ platte aus Beilagen oder Beilagensätze, welche von der ersten Förderkette angeliefert werden, wahlweise senkrecht zur Förderrichtung der ersten Förderkette zur einen Seite oder zur anderen Seite zu einer ersten Bearbeitungseinrichtung oder einer zweiten Bear­ beitungseinrichtung weitergereicht werden können.
Diese Bearbeitungseinrichtungen wiederum können entweder der Kuvertierung der Beilagen oder Beilagensätze dienen oder können wiederum Förderketten, beispielsweise also eine zweite Förderkette und eine dritte Förderkette enthalten, die ihrerseits die Be­ läge oder Belägsätze durch weitere Bearbeitungsstationen hindurch führen.
Solche Förderketten und auch die zuerst genannte Förderkette können gemäß einem sehr vorteilhaften Merkmal einer Weiterbildung in ihrer Förderrichtung umsteuerbar sein, wodurch die Handhabungsstation der hier angegebenen Postbearbeitungsmaschine in Zusammenwirkung mit den umsteuerbaren Förderketten zu einer Kreuzung mit im wesentlichen beliebig wählbarem Verkehrsfluß von Beilagen oder Beilagensätzen wird.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht der Handhabungsstation und damit zusammenwirkender Förderbahnen bzw. Förderketten einer Postbearbeitungsmaschine der hier angegebenen Art, und
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der Manipulatorstation und zugehöriger Förder­ bahnen bzw. Förderketten gemäß Fig. 1 in Richtung der Beilagen- oder Beilagensatz- Zuförderung durch eine erste Förderkette gesehen.
In den Zeichnungen sind einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszahlen be­ zeichnet. Aus darstellungstechnischen Gründen sind bestimmte geometrische Maßver­ hältnisse, welche für gewisse Bewegungsabläufe erforderlich sind und beispielsweise zu bestimmten Arbeitshubweiten führen, in den Zeichnungen nicht eingehalten, da diese geometrischen Verhältnisse aus der nachfolgenden Beschreibung für den Fachmann ohne weiteres deutlich erkennbar werden oder dem Fachmann ohnedies bekannt sind. Die zeichnerische Darstellung konzentriert sich daher auf die Erkennbarkeit des Arbeit­ sprinzips.
Die hier angegebene Postbearbeitungsmaschine enthält eine Förderbahn 1 mit einer bei­ spielsweise kontinuierlich umlaufenden Förderkette, an welcher Förderfinger 2 ange­ ordnet sind, die über die Oberfläche der Förderbahn 1 aufragen, wenn sie mit dem Obertrumm der Förderkette in Förderrichtung bewegt werden, und unter die Oberfläche der Förderbahn 1 absinken, wenn sie sich mit dem Untertrumm der Förderkette bewe­ gen, wie dies für Förderketten dieser Art allgemein bekannt ist. Gruppen bzw. Paare in Förderrichtung nebeneinanderliegender Förderfinger bilden Beilagenfächer aus, in wel­ che Beilagen oder Beilagensätze in längs der Förderbahn aufgereihten Arbeitsstationen eingelegt werden, wobei diese Arbeitsstationen in der Zeichnung nicht gezeigt sind. Auch sind längs der Förderbahn seitlich vorgesehene Führungsmittel zur seitlichen Be­ grenzung der Beilagenfächer zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen.
Die mit den Förderfingern 2 verbundene Förderkette wird bei dem gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiel kontinuierlich angetrieben und die von den Förderfingern 2 begrenzten Beilagenfächer übergeben die in sie eingelegten Beilagen oder Beilagensätze an eine intermittierend angetriebene Förderkette weiter, deren Förderfinger 3, während sie sich mit dem Obertrumm dieser intermittierend angetriebenen Förderkette bewegen, in grö­ ßerem Seitenabstand als die Förderfinger 2 über die Oberfläche der Förderbahn 1 aufra­ gen und unter das Niveau der Förderbahn 1 absinken, um dann mit dem Untertrumm der intermittierend betriebenen Förderkette zurückbewegt zu werden. Die Förderrichtung der kontinuierlich betriebenen, die Förderfinger 2 aufweisenden Förderkette und der intermittierend betriebenen, die Förderfinger 3 aufweisenden Förderkette ist in Fig. 1 durch den Pfeil F kenntlich gemacht. Aus der Darstellung von Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Längserstreckung des wirksamen Förderweges der intermittierend betriebenen För­ derkette aus Darstellungsgründen stark verkürzt wiedergegeben ist.
Die Übergabe von in die Beilagenfächer der kontinuierlich betriebenen Förderkette ein­ gelegten Beilagen oder Beilagensätze zu den Beilagenfächern der intermittierend betrie­ benen Förderkette erfolgt in der Weise, daß während des kontinuierlichen Vorschiebens einer Beilage oder eines Beilagensatzes durch ein Paar von Förderfingern 2 noch vor deren Absinken unter das Niveau der Förderbahn in Förderrichtung hinter dem Paar von Förderfinger 2 ein Paar von Förderfingern 3 der intermittierend angetriebenen Förder­ kette beim Übergang von deren Untertrumm zu deren Obertrumm über das Niveau der Förderbahn 1 hochsteigt und aufgrund einer in dieser Phase höheren Antriebsgeschwin­ digkeit der intermittierend betriebenen Förderkette gegenüber der kontinuierlich betrie­ benen Förderkette die Förderfinger 2 in Förderrichtung überholt und die betreffende Beilage oder den betreffenden Beilagensatz mit sich nimmt, während dann die Förder­ finger 2 des bisher fördernden Förderfingerpaares unter die Oberfläche der Förderbahn 1 absinken. Die Förderfinger 3 der intermittierend betriebenen Förderkette schieben dann in Förderrichtung eine Beilage oder einen Beilagensatz so lange weiter, bis die Beilage oder der Beilagensatz vollständig auf einer Basisplatte 4 einer Handhabungsstation 5 aufliegt, wonach die intermittierend betriebene Förderkette stillgesetzt wird.
Die Handhabungsstation 5 enthält zwei über das Niveau der Förderbahn 1 und das Ni­ veau der Oberfläche der Basisplatte 4 aufragende Lagerwangen 6 und 7, welche parallel zur Förderrichtung an einem in der Zeichnung nicht gezeigten Maschinengestell in ei­ nem Abstand voneinander befestigt sind, welcher größer als die maximale Abmessung zu handhabender Beilagen oder Beilagensätze in Förderrichtung entspricht. Auf die Be­ deutung dieser Bemessung wird nachfolgend noch näher eingegangen. Die Lagerwan­ gen 6 und 7 ragen außerhalb der in Förderrichtung entsprechend dem Pfeil F verlaufen­ den seitlichen Begrenzungslinie der Förderbahn 1 mit Vertikalschenkeln nach aufwärts und reichen mit oberen Querschenkeln 8 bzw. 9 in einen Bereich oberhalb der Basis­ platte 4, wie aus Fig. 1 zu erkennen ist. In Lagerbohrungen an den freien Enden der Querschenkel 8 und 9 ist eine Betätigungwelle 10 gelagert, deren geometrische Achse parallel zu der Förderrichtung entsprechend dem Pfeil F oberhalb der Basisplatte 4 ver­ läuft. An der Betätigungswelle 10 ist ein Betätigungshebel 11 befestigt, an dessen unte­ rem Ende über eine Lagerachse 12 eine Manipulatorhand 13 angelenkt ist. Weiter ist an der Manipulatorhand 13 über eine Lagerachse 14 ein Betätigungslenker 15 angelenkt, dessen oberes Ende schwenkbar mit einer Horizontalstütze 16 verbunden ist, die ihrer­ seits, wie in Fig. 1 bei 17 angedeutet, fest an die Lagerwange 6 angeschlossen ist. Es sei hier angemerkt, daß die Lagerstütze 16 auf der von der Lagerwange 6 abgewandten Seite des Betätigungslenkers 16 über diesen im wesentlichen nicht hinaussteht, derart, daß bei einer stärkeren Verschwenkung der Manipulatorhand 13 und des Betätigungs­ hebels 11 sowie des Betätigungslenkers 15 mit Bezug auf die in den Fig. 1 und 2 darge­ stellte Situation im Gegenuhrzeigersinn der Betätigungshebel 11 an der Anlenkstelle des Betätigungslenkers 15 zur Lagerstütze 16 hin vorbeibewegt werden kann. Diesem Zwecke dient auch der aus Fig. 1 erkennbare Versatz der Anlenkung des Betätigungs­ hebels 11 an der Manipulatorhand 13 gegenüber der Anlenkung des Betätigungslenkers 15 an der Manipulatorhand 13.
Auf der von der Lagerachse 14 abliegenden Seite der Manipulatorhand 13 ist an deren freiem Ende eine Manipulatorfingerwelle 18 drehbar gelagert, deren geometrische Ach­ se parallel zu der Förderrichtung entsprechend dem Pfeil F und parallel zur geometri­ schen Achse der Betätigungswelle 10 orientiert ist. An diese Achse sind drehfest Mani­ pulatorfinger 19 angeschlossen, welche an ihren freien unteren Enden Schubelemente 20 tragen. Diese Schubelemente sind mindestens in ihrem unteren Teil aus einem Werk­ stoff mit guten Gleiteigenschaften und hoher Verschleißfestigkeit gefertigt, um die Schubelemente 20, wenn sie sich über die Oberfläche der Basisplatte 4 hinweg bewe­ gen, leichtgängig auf dieser Fläche halten zu können.
Es sei hier noch angemerkt, daß der drehfeste Anschluß der Manipulatorfinger 19 an der Manipulatorwelle 18 gemäß einer hier nicht im einzelnen gezeigten besonderen Ausbil­ dung ein geringes, federbelastetes Spiel solcher Art aufweisen kann, daß eine gleichmä­ ßige Auflage sämtlicher Schubelemente auf der Oberfläche der Basisplatte 4 gewährlei­ stet ist, wenn die Schubelemente auf die Basisplatte abgesenkt sind, um dort einen Ar­ beitshub auszuführen. Dieses letztgenannte Konstruktionsmerkmal ist bei einer Kuver­ tiermaschine an sich bekannt.
Auf der Manipulatorfingerwelle 18 sitzt außerdem drehfest ein Stellring 21 mit einem nach abwärts ragenden Hebelansatz. Von diesem Hebelansatz ist zu einem nach abwärts ragenden, an der Manipulatorhand 13 befestigten Stift 22 eine Zugfeder 23 gespannt, welche bewirkt, daß die Manipulatorfingerwelle 18 und die an sie angeschlossenen Ma­ nipulatorfinger 19 mit Bezug auf die in der Zeichnung gezeigte Situation im Gegenuhr­ zeigersinn vorgespannt sind.
Schließlich ist auf der Manipulatorfingerwelle 18 ein weiterer Stellring 24 befestigt, von welchem in Radialrichtung ein Hebelansatz 25 wegragt. Dieser Hebelansatz 25 trägt an seinem freien Ende zwei axial beabstandete, zueinander koaxiale Kulissentastrollen 26 und 27.
An einem auf der von der Lagerwange 7 abliegenden Seite der Lagerwange 6 über diese hinausstehenden Ansatz der Betätigungswelle 10 ist ein Stellring 28 befestigt, von dem in Radialrichtung ein Hebelansatz 29 wegsteht, dessen freies Ende wie bei 30 angedeu­ tet, gelenkig mit einer Betätigungsstange 31 verbunden ist. Die Betätigungsstange 31 wird von einem in der Zeichnung nicht gezeigten Kurbelantrieb im Maschinentakt nach aufwärts und nach abwärts bewegt und führt dadurch eine entsprechende beschränkte Drehung der Betätigungswelle 10 im Uhrzeigersinn und im Gegenuhrzeigersinn herbei. Dies hat entsprechende begrenzte Schwenkbewegungen des Betätigungshebels 11 zur Folge, so daß die Manipulatorhand 13, die außerdem noch durch den Betätigungslenker 15 mit der Lagerstütze 16 gekuppelt ist, hin- und hergehende Bewegungen in einem Bereich oberhalb der Basisplatte 4 ausführt.
Die Länge des Betätigungshebels 11 zwischen der geometrischen Achse der Betäti­ gungswelle 10 und der Lagerachse 12, ferner die Länge des Betätigungslenkers 15 zwi­ schen der geometrischen Achse der Lagerstütze 16 und der Lagerachse 14, weiter die Positionen der geometrischen Achsen der Betätigungswelle 10 und der Lagerstütze 16 und die gegenseitigen Abstände der Lagerachse 14, der Lagerachse 12 und der geome­ trischen Achse der Manipulatorfingerwelle 18 sind so gewählt, daß sich die Manipula­ torfingerwelle 18 bei den Schwenkbewegungen des Betätigungshebels 11 über eine ver­ gleichsweise weite Strecke hin etwa horizontal über die Oberfläche der Basisplatte 14 bewegt. Während dieses Bewegungsweges der Manipulatorfingerwelle 18, der entweder einem Arbeitshub oder einen, Rückhub der Handhabungsstation 5 entspricht, wird aller­ dings die Manipulatorhand 13 keineswegs parallel zu sich selbst horizontal über die Oberfläche der Basisplatte 4 im Abstand hierzu bewegt, sondern führt während der Ver­ schwenkung des Betätigungshebels 11 um die Lagerachse 12 herum eine zusätzliche, durch den Betätigungslenker 15 eingeführte Schwenkbewegung aus, welche aufgrund der gewählten Geometrie dieses in der Handhabungsstation 5 verwirktlichten Dreilen­ kergetriebes dazu führt, daß die Manipulatorfingerwelle 18 auf ihrem Arbeitshub und auch auf dem Rückhub auf etwa konstantem Niveau oberhalb der Basisplatte 4 ver­ bleibt.
Aus den Darstellungen von Fig. 1 und von Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Konstruktion der Handhabungsstation 5 und ihrer Betätigungselemente so gewählt ist, daß über der Basisplatte 4 der Handhabungsstation nicht nur von der Förderbahn 1 bzw. der die För­ derfinger 3 enthaltenden Förderkette her, sondern auch senkrecht zur Förderrichtung entsprechend dem Pfeil F zu den Seiten hin freie Beilagen Durchtrittskanalräume oder- Beilagensatz-Durchtrittskanalräume gebildet sind, die in Fig. 2 mit 32 bzw. 33 bezeich­ net sind, während der Beilagen Durchtrittskanalraum oberhalb der Förderbahn 1 in Fig. 2 bei 34 angedeutet ist. In diese Räume reichen nur die Förderfinger von Förderketten und/oder die Manipulatorfinger 19 hinein, während in keiner Bewegungsphase des An­ triebsmechanismus der Handhabungsstation 5 dessen übrige Betätigungsorgane oder Lagerteile diese Beilagen- oder Beilagensatz-Durchtrittskanalräume verletzen oder ver­ legen.
Die beiden Kulissentastrollen 26 und 27, welche am freien Ende des Hebelansatzes des auf der Manipulatorfingerwelle 18 sitzenden Stellrings 24 gelagert sind, wirken mit ih­ nen jeweils zugeordneten Kulissenleisten 35 bzw. 36 zusammen. Diese Kulissenleisten sind in Fig. 1 jeweils durch strichpunktierte Linien angedeutet. Sie sind durch ihnen jeweils zugeordnete Stelltriebe 37, 30 bzw. 38 in ihrer Lage mit Bezug auf den Weg der Kulissentastrollen 26 und 27 einstellbar.
Soll die Handhabungsstation 5 in der Weise arbeiten, daß die Schubelemente 20 der Manipulatorfinger 19 in einem Arbeitshub auf der Oberfläche der Basisplatte 4 auflie­ gend von rechts nach links bewegt werden und in einem Rückhub von der Oberfläche der Basisplatte 4 abgehoben von links nach rechts zurückbewegt werden, so wird etwa mittels des Stelltriebs 38 die Kulissenleiste 36 so weit nach aufwärts bewegt, daß sie in keiner Betriebsphase mit der ihr zugeordneten Kulissentastrolle 27 in Berührung kommt, während die Kulissenleiste 35 für den Arbeitshub der Manipulatorfinger 19 und der Schubelemente 20 mittels des Stelltriebs 37 in die etwa in Fig. 2 gezeigte angehobe­ ne Stellung gebracht wird, so daß die Tastrolle 26 zu Arbeitshubbeginn zunächst nach aufwärts ausweichen kann und die Zugfeder 23 über die Manipulatorfingerwelle 18 die Manipulatorfinger 19 mit den daran angeordneten Schubelementen 20 nach abwärts zieht. Am Ende des Arbeitshubes wird dann die Kulissenleiste 35 mittels des Stelltriebs 37 so weit abgesenkt, daß sich die Schubelemente 20 an den Manipulatorfingern 19 anheben und während des gesamten Rückhubes der Handhabungsstation nicht die Durchtrittskanalräume 32, 34 oder 33 erreichen. Danach wird die Kulissenleiste 35 von dem Stelltrieb 37 wieder in die etwa in Fig. 2 gezeigte angehobene Stellung gebracht, um einen neuen Arbeitshub beginnen zu können.
Soll aber der Arbeitshub ausgehend von der etwa in Fig. 2 gezeigten Stellung auf der linken Seite beginnen und bei auf der Oberfläche der Basisplatte 4 aufliegenden Schu­ belementen 20 von links nach rechts durchgeführt werden, so wird die Kulissenleiste 35 mittels des Stelltriebs 37 durch Anheben wirkungslos geschaltet und der Stelltrieb 38 bringt die Kulissenleiste 36 in die etwa in Fig. 2 angegebene Stellung. Am Hubbeginn in dieser Arbeitsrichtung kann die Kulissentastrolle 27, welche der Kulissenleiste 36 zugeordnet ist, nach aufwärts ausweichen, und das Absenken der Manipulatorfinger 19 durch die Wirkung der Zugfeder 23 auf die Oberfläche der Basisplatte 4 zulassen. Am Ende des Arbeitshubes, der mit Bezug auf die Situation von Fig. 2 von links nach rechts gerichtet ist, wird die Kulissenleiste 36 durch den Stelltrieb 38 soweit abgesenkt, daß über die Tastrolle 27 und den Hebelansatz des Stellringes 24 sowie die Manipulatorfin­ gerwelle 18 die Manipulatorfinger 19 von der Basisplatte 4 abgehoben werden und der Rückhub von rechts nach links eingeleitet werden kann.
Wie zuvor schon in einer allgemeinen Betrachtung bezüglich der Darstellungsweise in den Zeichnungen bemerkt ist die Betätigungseinrichtung für die Manipulatorfinger 19 in Gestalt zweier wahlweise und unabhängig voneinander stellbarer Kulissenleisten und ihnen zugeordneter Kulissentastrollen als stark schematisierte Darstellung zu verstehen. Diese Betätigungseinrichtung kann vielfältig abgewandelt werden. Beispielsweise ist es möglich, einzelne Kulissenabschnitte längs des Weges einer einzigen Kulissentastrolle gesondert und unabhängig voneinander stellbar vorzusehen, insbesondere, da während des Arbeitshubes mit auf der Oberfläche der Basisplatte 4 aufliegenden Schubelementen die Tastrollen bzw. eine einzige Tastrolle ohne dies nicht mit der Kulissenleiste bzw. den Kulissenleisten in Eingriff steht. Auch kann in einer anderen Ausführungsform auf der Manipulatorhand 13 eine Betätigungseinrichtung in Gestalt von Solenoidantrieben installiert werden, welche über flexible Leitungen vom Maschinengestell aus mit elek­ trischen Steuersignalen versorgt werden und welche die Manipulatorwelle 18 in der gewünschten Weise betätigen, derart, daß entweder der Arbeitshub oder in einer anderen Betriebsweise der Rückhub mit Bezug auf die Situation von Fig. 2 von rechts nach links orientiert ist.
Bezüglich der Betätigung der Manipulatorfinger 19 über einen an die Manipulatorfin­ gerwelle 18 angesetzten Hebelansatz hat sich praktisch eine in der Zeichnung nicht ge­ zeigte Ausführungsform bewährt, bei der an dem genannten Hebelansatz nur eine einzi­ ge Tastrolle vorgesehen ist, die mit einer einzigen, durch einen Stelltrieb verstellbaren Kulissenleiste zusammenwirkt. Diese Kulissenleiste ist an einer Wippe oder an einem Parallelogramm gelagert, die mittels des Stelltriebs, der bei dieser Ausführungsform die Funktion der vorerwähnten Stelltriebe 37 und 38 übernimmt, in einfacher Weise höhen­ verstellbar. Durch entsprechende Betätigung des Stelltriebs werden die Manipulatorfin­ ger 19 über die gemeinsame Tastrolle, den Hebelansatz und die Manipulatorfingerwelle beim Arbeitshub von links nach rechts abgesenkt und beim Rückhub von rechts nach links angehoben oder umgekehrt.
Die Schubelemente 20 an den freien Enden der Manipulatorfinger 19 sind mit Bezug auf ihre Bewegungsrichtung über die Basisplatte 4 hin auf der Vorderseite und der Rückseite im wesentlichen gleich ausgebildet und mit Ausnehmungen versehen, so daß sie die Kanten zu verschiebender Beilagen oder Beilagensätze sicher erfassen. Nachdem die Manipulatorfingerwelle 18 im wesentlichen über den gesamten Arbeitshub hin etwa gleiches Niveau über der Oberfläche der Basisplatte 4 behält, bleibt der Winkel der Ma­ nipulatorfinger 19 relativ zur Oberfläche der Basisplatte 4 ebenfalls im wesentlichen gleich, obwohl sich der Winkel zwischen der Manipulatorhand 13 und dem Manipula­ torfinger 19 verändert. Dies wiederum hat zur Folge, daß auch die Schubelemente 20 während des Arbeitshubes zu der Oberfläche der Basisplatte 4 etwa parallel bleiben und D damit sowohl die Vorderseite als auch die Hinterseite der Schubelemente 20 unabhängig von der gewählten Arbeitsrichtung der Handhabungsstation 5 als derjenige Bereich verwendet werden kann, der an den Kanten der zu verschiebenden Beilagen oder Beila­ gensätze angreift.
Kleine Verdrehungen der Schubelemente 20 relativ zur Oberfläche der Basisplatte 4 während des Arbeitshubes können kompensiert werden, wenn gemäß einer Ausgestal­ tung, welche in Fig. 1 bei 40 nur in einem kleinen Bereich um das am weitesten rechts gelegene Schubelement 20 herum dargestellt ist, die Schubelemente in Rillen der Basis­ platte 4 laufen, wenn sich die Manipulatorfinger 19 im Betriebszustand des Arbeitshu­ bes befinden. Diese Rillen erstrecken sich über die gesamte Oberfläche der Basisplatte 4 hin in einer die Länge des Arbeitshubes übertreffenden Länge, doch sind die Rillen aus Gründen einer größeren Übersichtlichkeit der Darstellung mit der zuvor erwähnten Ausnahme in Fig. 1 nicht eingezeichnet.
Zur rechten und zur linken der Förderbahn 1 und der Basisplatte 4 können intermittie­ rend angetriebene Greiferketten zur Zuförderung offener Umschläge zu den Beilagen- oder Beilagensatz-Durchtrittskanalräumen 32 bzw. 33 installiert sein. Solche Greifer­ ketten arbeiten dann in Zusammenwirkung mit der Handhabungsstation 5 als Kuvertier­ stationen, derart, daß über die Förderbahn 1 zugeförderte Beilagen oder Beilagensätze wahlweise nach rechts oder nach links kuvertiert werden können, je nachdem, ob die Manipulatorfinger 19 und die daran befestigten Schubelemente 20 von links nach rechts oder von rechts nach link ihren Arbeitshub in Auflage auf der Oberfläche der Basis­ platte 4 ausführen.
Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform führen jedoch die Beilagen- oder Beilagensatz-Durchtrittskanalräume 32 und 33 zu weiteren, quer zur Förderbahn 1 ver­ laufenden Förderbahnen 41 und 42, denen weitere Förderketten mit daran befestigten Förderfingern 43 bzw 44 zugeordnet sind. Diese weiteren Förderketten können konti­ nuierlich oder intermittierend betrieben werden, wobei die Umlaufgeschwindigkeit bzw. der Arbeitstakt auf die Arbeitsgeschwindigkeit und den Arbeitstakt der Handhabungs­ station 5 abgestimmt sind. Mindestens eine der die Förderfinger 43 bzw. 44 aufweisen­ den Förderketten kann in ihrer Umlaufrichtung umsteuerbar ausgebildet sein. Ist dann in einer abgewandelten Ausführungsform anstelle der die gegenüberliegende Bearbeitungs­ einrichtung bildenden Förderbahn eine Greiferkettenbahn zur Zuförderung geöffneter Umschläge vorgesehen, so kann eine Zuförderung zu kuvertierender Beilagen oder Beilagensätze wahlweise aus zwei zueinander senkrechten Richtungen erfolgen, um solche Beilagen oder Beilagensätze jeweils auf die Basisplatte 4 aufzulegen und dann zu kuvertieren. Beispielsweise kann die Beilagenzuförderung über die Förderbahn 1 und die bezüglich des Kettenumlaufs umgesteuerte Förderbahn 42 erfolgen und das Ein­ schieben in die Umschläge erfolgt auf einer am Orte der Förderbahn 41 installierten Greiferkettenbahn. Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, daß die Beila­ genzuförderung wahlweise über die Förderbahn 1 und die Förderbahn 41 erfolgt und das Einschieben in die Umschläge wird auf einer am Orte der Förderbahn 42 anstelle dieser Förderbahn installierten Greiferkettenbahn vorgenommen.
Die Übernahme von Beilagen oder Beilagensätzen von den Schubelementen 20 durch die Förderfinger 43 bzw. 44 zur Abförderung in Richtung der Förderbahnen 41 bzw. 42 erfolgt in der Weise, daß die Förderfinger 43 bzw. 44 dann beim Erreichen des Ober­ trumms ihrer Förderkette über die jeweilige Führungsbahnoberfläche aufsteigen, wenn die Schubelemente 20 den jeweiligen Rand der jeweiligen Beilage oder des jeweiligen Beilagensatzes bereits über sie hinweg gefördert haben.
Die mit den Förderfingern 3 versehene Förderkette, welche intermittierend betrieben wird, kann in weiterer Ausgestaltung so ausgebildet sein, daß sie sich in Richtung der Förderung entsprechend dem Pfeil F auch über die Basisplatte 4 hinweg erstreckt, wozu die Basisplatte mit entsprechenden Schlitzen für den Durchtritt der Förderfinger 3 ver­ sehen ist. Diese Schlitze können sich jenseits der Basisplatte 4 in einer Fortset­ zungs-Förderbahn 45 fortsetzen, wodurch die Möglichkeit geschaffen ist, Beilagen oder Beilagensätze ohne Bearbeitung in der Handhabungsstation 5 geradlinig über die För­ derbahn 1 hinaus zu fördern und Bearbeitungsstationen zuzuführen, die längs der Fort­ setzungsförderbahn 45 aufgereiht sind. Ist diese Betriebsweise gewählt, so wird die Be­ tätigungseinrichtung für die Manipulatorfingerwelle 18 derart geschaltet, daß die Mani­ pulatorfinger 19 sowohl während des Hubes der Manipulatorhand 13 in der einen Richtung als auch auf dem Rückweg von diesem Hub von der Basisplatte 4 abgehoben sind.

Claims (11)

1. Postbearbeitungsmaschine mit einer ersten Förderbahn (1), auf der das Obertrumm einer umlaufenden ersten Förderkette intermittierend oder kontinuierlich geförderte Beilagenfächer bildet und in die Beilagenfächer eingelegte Beilagen oder Beilagensätze einer Handhabungsstation (5) zufördert, in welcher über eine Basisplatte (4) hin in Richtung senkrecht zur Förderrichtung (F) der ersten Förderkette mittels eines Manipulatorantriebs eine Manipulatorhand (13) bewegbar ist, welche von der ersten Förderkette auf die Basisplatte (4) geschobene Beilagen oder Beilagensätze mittels an die Manipulatorhand (13) angelenkter Manipulatorfinger (19) in eine neben der Basisplatte (4) befindliche erste Bearbeitungseinrichtung (41) bewegt, wobei mittels einer Betätigungseinrichtung (18, 24, 25, 26, 27, 35, 36, 37, 38) die Manipulatorfinger (19) mit Bezug auf die Basisplatte (4) anhebbar und absenkbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Manipulatorfinger (19) sowohl in Schubrichtung als auch in Zugrichtung an Beilagen oder Beilagensätze anlegbare Schubelemente (20) aufweisen,
daß die Betätigungseinrichtung (18, 24, 25, 26, 27, 35, 36, 37, 38) derart umschaltbar ist, daß die Manipulatorfinger (19) entweder beim Vorschieben der Manipulatorhand (13) auf der Basisplatte (4) aufliegen und beim Zurückziehen der Manipulatorhand (13) von der Basisplatte (4) abhebbar sind, oder aber beim Vorschieben der Manipulatorhand (13) von der Basisplatte (4) abgehoben sind und beim Zurückziehen der Manipulatorhand (13) auf der Basisplatte (4) aufliegen, und
daß über der Basisplatte (4) der Handhabungsstation (5) nicht nur von der umlaufenden ersten Förderkette her und zur ersten Bearbeitungseinrichtung (41) hin sondern auch zu der davon abliegenden Seite der Basisplatte (4) hin freie Beilagen- oder Beilagensatz-Durchtrittskanalräume (32, 33, 34) gebildet sind.
2. Postbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der neben der Basisplatte (4) befindlichen Bearbeitungseinrichtung (41) auf der anderen Seite der Basisplatte eine weitere Bearbeitungseinrichtung (42) gegenübersteht.
3. Postbearbeitungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden senkrecht zur Förderrichtung (F) der ersten Förderbahn (1) an die Basisplatte (4) angrenzenden, einander gegenüberstehenden Bearbeitungseinrichtungen (41, 42) eine weitere Förderkette mit einer zur erstgenannten Förderbahn (1) senkrechten Förderrichtung enthält.
4. Postbearbeitungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrichtung der Förderkette der mindestens einen diese Förderkette enthaltenden Bearbeitungseinrichtung (41, 42) durch Antriebsumsteuerung umkehrbar ist.
5. Postbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der senkrecht zur Förderrichtung (F) der ersten Förderbahn (1) an die Basisplatte (4) angrenzend einander gegenüberstehenden Bearbeitungseinrichtungen eine Arbeitsstation zur Bereitstellung geöffneter Umschläge ist, welche mit der Handhabungsstation (5) als Kuvertierstation für die von der ersten Förderbahn (1) angeförderten Beilagen oder Beilagensätze zusammenarbeitet.
6. Postbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisplatte (4) von in Förderrichtung (F) der ersten Förderbahn (1) verlaufenden Schlitzen durchzogen ist, in denen Förderfinger (3) der ersten Förderkette oder einer Hilfsförderkette geführt sind, welche bei angehobenen Manipulatorfingern (19) der Handhabungsstation (5) Beilagen oder Beilagensätze von der Basisplatte (4) zu einer zusätzlichen Bearbeitungseinrichtung (45) fördern, die sich auf der von der ersten Förderbahn (1) abliegenden Seite an die Basisplatte (4) anschließt.
7. Postbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Bearbeitungseinrichtung eine zusätzliche Fördereinrichtung in Form einer Förderkette enthält.
8. Postbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Bearbeitungseinrichtung eine weitere Bearbeitungsstation in Form einer Kuvertierstation enthält.
9. Postbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Förderkette oder mindestens eine ihrer Förderketten einen kontinuierlich angetriebenen Kettenstrang und einen intermittierend angetriebenen Kettenstrang aufweist, wobei die Förderfinger der Kettenstränge auf unterschiedlichen Spuren verlaufen, derart, daß die im intermittierenden Betrieb mit größerer Fördergeschwindigkeit bewegten Förderfinger des jeweils intermittierend betriebenen Kettenstranges Beilagen oder Beilagensätze aus den Förderfächern des kontinuierlich betriebenen Kettenstranges übernehmen.
10. Postbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung Kulissenabtastmittel (26, 27) enthält, die an eine die Manipulatorfinger (19) an der Manipulatorhand (13) lagernde Welle angeschlossen sind und welche eine umschaltbare (37, 38) Kulissenanordnung (35, 36) abtasten.
11. Postbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Manipulatorantrieb der Handhabungsstation (5) ein Dreilenkergetriebe aufweist, das aus einem zu oszillierenden Schwenkbewegungen angetriebenen, gestellfest gelagerten Betätigungshebel (11), einem gestellfest gelagerten Betätigungslenker (15) und der Manipulatorhand (13) besteht, wobei an einem Manipulatorhandende der Betätigungslenker angreift und am anderen Manipulatorhandende die Manipulatorfinger (19) angelenkt sind, während der Betätigungshebel (11) an der Manipulatorhand (13) zwischen dessen Anlenkstellen für den Betätigungslenker (15) und die Manipulatorfinger (19) seinerseits angelenkt ist und das Dreilenkergetriebe so bemessen und die Anlenkstellen am Gestell so gewählt sind, daß während eines wesentlichen Teiles des Arbeitshubes und des Rückhubes der Manipulatorhand (13) sich die Anlenkstelle der Manipulatorfinger (19) im wesentlichen parallel über die Basisplatte (4) hin bewegt.
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