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DE19913427A1 - Verwendung von reduzierenden Verbindungen zur Verstärkung und Strukturverbesserung von Keratin enthaltenden Materialien - Google Patents

Verwendung von reduzierenden Verbindungen zur Verstärkung und Strukturverbesserung von Keratin enthaltenden Materialien

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Publication number
DE19913427A1
DE19913427A1 DE19913427A DE19913427A DE19913427A1 DE 19913427 A1 DE19913427 A1 DE 19913427A1 DE 19913427 A DE19913427 A DE 19913427A DE 19913427 A DE19913427 A DE 19913427A DE 19913427 A1 DE19913427 A1 DE 19913427A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
keratin
use according
composition
acid
cyclic compound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19913427A
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Springob
Manuela Kunz
Ursula Hehner
Thomas Kripp
Beate Grasser
Kirstin Uhl
Guenther Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Deutschland GmbH
Original Assignee
Wella GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wella GmbH filed Critical Wella GmbH
Priority to DE19913427A priority Critical patent/DE19913427A1/de
Priority to EP00912566A priority patent/EP1079793A1/de
Priority to BR0005546-8A priority patent/BR0005546A/pt
Priority to PCT/EP2000/002003 priority patent/WO2000057839A1/de
Priority to US09/700,871 priority patent/US6482808B1/en
Priority to JP2000607590A priority patent/JP2002540128A/ja
Publication of DE19913427A1 publication Critical patent/DE19913427A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/67Vitamins
    • A61K8/676Ascorbic acid, i.e. vitamin C
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair

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Abstract

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von reduzierenden aliphatischen oder zyklischen Verbindungen enthaltend die Atomgruppierung DOLLAR F1 einschließlich deren isomerer Formen, sowie deren Salze und Ester, in einer Zusammensetzung zur Härtung, Stärkung und Strukturverbesserung (Restrukturierung) von Keratin enthaltenden Materialien sowie zur Volumenerhöhung von Keratin enthaltenden fasern, insbesondere menschlichen Haaren, sowie ein Verfahren zur Härtung, Stärkung und Strukturverbesserung (Restrukturierung) von Keratin enthaltenden Materialien, sowie ein Verfahren zur Volumenerhöhung von Keratin enthaltenden Fasern.

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von reduzierenden aliphatischen oder zyklischen Verbindungen als Mittel zur Härtung, Stärkung und Strukturverbesserung (Restrukturierung) von Keratin enthaltenden Materialien, insbesondere von geschädigten Keratinfasern, sowie zur Volumenerhöhung von Keratin enthaltenden Fasern, insbesondere menschlichen Haaren. Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zur Härtung, Stärkung und Strukturverbesserung (Restrukturierung) von Keratin enthaltenden Materialien, sowie ein Verfahren zur Volumenerhöhung von Keratin enthaltenden Fasern.
Die Schädigung von Keratin enthaltenden Materialien durch Umwelteinflüsse (beispielsweise energiereiche Strahlungen), den physiologische Status (beispielsweise Alter oder Gesundheit der betreffenden Individuen), mechanische und chemische Einwirkungen sind bekannt. Die Folgen sind nachteilige mechanische Eigenschaften der betroffenen Keratin enthaltenden Materialien. Derartige Schädigungen der inneren Struktur von Keratin haltigen Materialien zeigen sich zum Beispiel durch Verlust an Härte, Stärke, Bruchfestigkeit, Reißfestigkeit oder Bündelzugfestigkeit.
Beispielsweise an keratinischen Fasern, zum Beispiel menschlichen Haaren, machen sich solche Einflüsse insbesondere durch fehlenden Glanz, verminderte Reißkraft und schlechte Kämmbarkeit bemerkbar. Hervorgerufen wird sie durch Alterungsprozesse, die vor allem physiologisch bedingt sind oder durch physikalische (Bewitterung), mechanische (Kämmen, Bürsten) und chemische Einflüsse induziert werden. Bei längeren Haaren machen sich diese Einflüsse insbesondere in den Haarspitzen bemerkbar. Zu den chemischen Einflüssen gehören vor allem das Bleichen, oxidatives Färben und Dauerwellen der Haare, da diese schon an sich agressiven Oxidations- bzw. Reduktionsmittel zudem meistens erst im stark alkalischen Milieu ihre volle Wirkung zeigen. Aber auch andere chemische Einflüsse entfalten schädigende Wirkungen auf Keratin enthaltendes Material, beispielsweise mit Chlor oder Salzen angereichertes Wasser.
Eine gängige Methode zur Messung des Schädigungsgrades von Haaren ist die Reißkraftmessung. Dabei wird mit einem Zug-Dehnungs-Meßgerät die Kraft gemessen, die nötig ist, um einzelne Haare zum Zerreißen zu bringen. Aus diesen einzelnen, aufgrund der unterschiedlichen Haardurchmesser voneinander abweichenden Reißkraft-Meßwerten wird die sog. Bündelzugfestigkeit (BZF) ermittelt, indem zunächst aus den Einzelwerten unter Berücksichtigung der jeweiligen Haardurchmesser die Reißkraft für einen Haardurchmesser von 0,08 mm (mittlerer Durchmesser) errechnet wird. Durch Einbeziehung der Haardichte erfolgt schließlich die Umrechnung in die Einheit der Bündelzugfestigkeit (cN/tex). Je größer der Zahlenwert der Reißkraft bzw. der Bündelzugfestigkeit, desto geringer ist die Haarschädigung.
Handelsübliche Spülungen und Kuren enthalten als Aktivsubstanzen hauptsächlich kationische Tenside bzw. Polymere, Wachse und/oder Öle. Je geschädigter das Haar ist, desto mehr anionische Gruppen finden sich an der Oberfläche. Kationische Verbindungen werden auf dieser entgegengesetzt geladenen Oberfläche elektrostatisch angezogen, während Öle und Wachse mit den hydrophoben Gruppen des Keratins wechselwirken. Eine Strukturverbesserung im Haarinneren läßt sich mit diesen Pflegeprodukten daher nicht erreichen.
Die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe bestand darin, eine Präparation, insbesondere eine kosmetische Präparation, bereitzustellen, die die vorgenannten Nachteile beseitigt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch die Verwendung einer Präparation enthaltend mindestens eine reduzierende aliphatische oder zyklische Verbindung enthaltend die Atomgruppierung -(HO)C = C(OH)-, einschließlich deren isomeren Formen, sowie deren Salze und Ester, als Mittel zur Härtung, Stärkung und Restrukturierung von Keratin enthaltenden Materialien.
Der Einsatz von beispielsweise Ascorbinsäure in Haarpflegemitteln oder Haarfärbemitteln ist an sich bekannt. In der EP-PS 0 401 454 wird zum Beispiel vorgeschlagen, Reste von Wasserstoffperoxid, die nach einer oxidativen Behandlung im menschlichen Haar zurückbleiben, mit einer wäßrigen Lösung von Ascorbinsäure zu entfernen. Hierfür geeignet sind Ascorbinsäure enthaltende Brausetabletten, die unmittelbar vor der Anwendung in Wasser aufgelöst werden, das dann zur Haarspülung eingesetzt wird.
Weiterhin wird Ascorbinsäure in der DE-OS 14 44 216 in einem flüssigen Haarfärbemittel eingesetzt, um das sonst instabile flüssige Mittel haltbar zu machen. Auch das Oxidationshaarfärbemittel gemäß der DE-OS 36 42 097 enthält Ascorbinsäure als Stabilisator.
Umso überraschender war die Feststellung, daß Ascorbinsäure zur Strukturverbesserung (Härtung, Stärkung, Restrukturierung) von Keratin enthaltenden Materialien, insbesondere Keratin enthaltenden Fasern, beispielsweise menschlichen Haaren, verwendet werden kann.
Überraschenderweise wurde nämlich gefunden, daß durch die Verwendung einer Präparation enthaltend mindestens eine reduzierende aliphatische oder zyklische Verbindung, die ein Endiol gemäß der Atomgruppierung -(HO)C = C(OH)-, einschließlich deren isomerer Formen, sowie deren Salze und Ester, enthält, die Struktur von Keratin enthaltenden Material (Hautanhangsgebilde wie zum Beispiel Keratinfasern, Haare oder Nägel) derartig verändert, daß eine Härtung, Stärkung, Erhöhung der Bruchfestigkeit, Reißfestigkeit oder Bündelzugfestigkeit des betreffenden Material erfolgt.
Damit verbunden wird nicht nur eine Restrukturierung (Repair) von geschädigten Keratin enthaltenden Materialien ermöglicht, sondern auch ein protektiver Effekt, der einer Schädigung dieser Materialien vor oder während einer Exposition mit entsprechenden Noxen entgegenwirkt und sie zu verhindern oder zu vermindern vermag.
Neben diesen von durch exogene Noxen hervorgerufenen nachteiligen Veränderungen, kann die erfindungsgemäße Verwendung auch bei durch physiologische Prozesse bedingte Zustände oder Änderungen der Struktur von Keratin enthaltenden Materialien vorteilhafte Wirkungen entfalten. Beispielsweise altersbedingtes brüchiges Keratin enthaltendes Material (Haare oder Nägel) oder feines Haar, welches angeboren oder altersabhängig erworben sein kann (Babyhaar, Altershaar).
Damit verbunden konnte ferner festgestellt werden, daß bei keratinischen Fasern, insbesondere bei Haaren, durch die erfindungsgemäße Verwendung eine Volumenerhöhung erreicht werden kann, was sich zum Beispiel vorteilhaft bei der Herstellung von Frisuren auswirken kann. Es wird vermutet, daß die Wirkung der Volumenerhöhung in kausalem Zusammenhang mit der haarhärtenden, haarstärkenden bzw. haarrestrukturierenden Wirkung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung steht.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit die Verwendung mindestens einer reduzierenden aliphatischen oder zyklischen Verbindung, einzeln oder als Gemisch, enthaltend die Atomgruppierung
-(HO)C = C(OH)-,
einschließlich deren isomeren Formen, sowie deren Salze und Ester, in einer Zusammensetzung zur Härtung, Stärkung und Restrukturierung von Keratin enthaltenden Materialien.
Als isomere Formen dieser in den betreffenden aliphatischen und zyklischen Verbindungen enthaltenden Atomgruppierung werden epimere und tautomere Formen umfaßt.
Erfindungsgemäß bevorzugt werden Reduktone verwendet.
Von der vorliegenden Erfindung umfaßt wird auch ein Verfahren zur Härtung, Stärkung und Restrukturierung von Keratin enthaltenden Materialien und/oder zur Volumenerhöhung von Keratin enthaltenden Fasern, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Zusammensetzung enthaltend mindestens eine reduzierende aliphatische oder zyklische Verbindung enthaltend die Atomgruppierung
-(HO)C = C(OH)-,
einschließlich deren isomerer Formen, sowie deren Salze und Ester, in Kontakt gebracht wird mit den zu behandelnden Keratin enthaltenden Material, nach Applikation dort verbleibt oder nach einer geeigneten Einwirkungszeit mit einem wässrigen Mittel ab- oder ausgespült wird.
Weitere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
In vorteilhafter Weise können für die genannten Zwecke zum Beispiel Ascorbinsäure oder Isoascorbinsäure beziehungsweise deren Salze oder Ester, beispielsweise 6-O-Palmitoylascorbat, Ascorbylphosphat, Hydroxypropandial (Trioseredukton), 2,3-Dihydroxy-2-cyclopenten-1-on (Reduktinsäure), oder Mischungen dieser Verbindungen, eingesetzt werden.
Die Verwendung von Ascorbinsäure oder Isoascorbinsäure, insbesondere von Ascorbinsäure, ist bevorzugt.
Bei Verwendung von Ascorbinsäuresalzen oder Isoascorbinsäuresalzen kann die freie Säure auch in situ aus den Salzen, beispielsweise den Alkalimetallascorbaten oder Erdalkalimetallascorbaten beziehungsweise den Alkalimetallisoascorbaten oder Erdalkalimetallisoascorbaten, durch Zusatz einer physiologisch verträglichen Säure (beispielsweise Citronensäure, Glyoxylsäure, 2-Oxoglutarsäure, Milchsäure, Weinsäure, Essigsäure) erzeugt werden. Dies ist wegen der besseren Löslichkeit der Salze in Wasser insbesondere bei höheren Konzentrationen von Vorteil. Als Ascorbinsäuresalze oder Isoascorbinsäuresalze kommen hierbei insbesondere das Calciumsalz, das Magnesiumsalz und das Natriumsalz der Ascorbinsäure oder Isoascorbinsäure in Betracht.
Wie bereits ausgeführt, können auch beliebige Kombinationen der genannten reduzierenden aliphatischen und/oder zyklischen Verbindungen für den genannten Zweck verwendet werden.
Bevorzugt wird die Verwendung einer Kombination von Ascorbinsäure oder Isoascorbinsäure beziehungsweise deren Salzen oder Estern, beispielsweise 6-O-Palmitoyl-ascorbinsäure, Ascorbylphosphat, Hydroxypropandial (Trioseredukton), 2,3-Dihydroxy-2-cyclopenten-1-on (Reduktinsäure) oder Mischungen dieser Verbindungen, zur Härtung, Stärkung, Strukturverbesserung (Restrukturierung) und Volumenerhöhung von insbesondere strukturgeschädigten Keratin enthaltenden Materialien, insbesondere Keratin enthaltenden Fasern, beispielsweise Haaren.
Hinsichtlich Stabilität oder Lagerfähigkeit kann es von Vorteil sein, wenn die der Erfindung zugrundeliegende reduzierende aliphatische und/oder zyklische Verbindung mit einer Schutzschicht umhüllt ist. Für einen solchen Fall kommen beispielsweise Cellulose-umhüllte oder Silicon­ umhüllte Verbindungen in Betracht. Beispielsweise die von der Firma Hoffmann-La Roche, Basel, unter den Bezeichnungen SC erhältliche Silicon-umhüllte Ascorbinsäure oder die unter der Bezeichnung EC erhältliche Ethylcellulose-umhüllte Ascorbinsäure.
Als bevorzugte Mengen können 0,3 bis 50 Gewichtsprozent, insbesondere von 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, der betreffenden reduzierenden aliphatischen und/oder zyklischen Verbindung eingesetzt werden.
Die für die erfindungsgemäße Verwendung beschriebene Zusammensetzung kann in allen geeigneten Formulierungen vorliegen, die in der kosmetischen oder pharmazeutischen Industrie bekannt sind.
Insbesondere kann die Zusammensetzung als wäßrige oder wäßrig­ alkoholische Lösung, als Gel, Creme, Emulsion oder Schaum vorliegen, wobei die Zusammensetzung sowohl in Form eines Einkomponenten­ präparats als auch in Form eines Mehrkomponentenpräparates konfektioniert sein kann.
Im Falle eines Einkomponentenpräparates kann die Zusammensetzung mindestens eine reduzierende aliphatische und/oder zyklische Verbindung gemäß der vorliegenden Erfindung enthalten (beispielsweise Ascorbinsäure, Isoascorbinsäure, Natriumascorbat) zusammen mit geeigneten Hilfs- und Trägerstoffen (beispielsweise Verdicker, Säuren, Duftstoffe, Lösungsmittel, Salze, Netzmittel, UV-Absorber).
Liegt die Zusammensetzung in Form eines Mehrkomponentenpräparates vor, kann dieses aus mindestens zwei verschiedenen, bis zur Anwendung voneinander räumlich getrennten Komponenten bestehen. Eine erste Komponente kann entweder die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende reduzierende aliphatische und/oder zyklische Verbindung (Wirkstoff) für sich allein enthalten oder der Wirkstoff kann zusammen mit einem Hilfsstoff (zum Beispiel ein Verdickungsmittel), vorteilhafterweise in fester trockener Form (zum Beispiel als Pulver in verpresster oder nicht-verpresster Form, als Granulat oder Tablette), vermischt in dieser ersten Komponente vorliegen. Eine zweite oder weitere Komponente enthält nur Hilfs- und Trägerstoffe.
Es ist aber auch möglich, daß in einem Mehrkomponentenpräparat verschiedene Komponenten verschiedene Wirkstoffe gemäß der vorliegenden Erfindungen einzeln oder als Gemisch enthalten, entweder für sich allein oder gleichsam zusammen mit verschiedenen Hilfsstoffen vermischt und das die weitere Komponenten nur Hilfs- und Trägerstoffe enthalten.
Eine Mehrkomponentenpräparation kann hinsichtlich Handhabung und Stabilität (Lagerstabilität) der der Erfindung zugrundeliegenden Wirkstoffe von Vorteil sein.
Erfindungsgemäß umfaßt wird demzufolge auch die Verwendung einer Zusammensetzung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie als Einkomponentenpräparation oder als Mehrfachkomponentenpräparation vorliegt, wobei die Zusammensetzung der Einzelkomponentenpräparation mindestens eine reduzierende aliphatische und/oder zyklische Verbindung zusammen mit Hilfs- und Zusatzstoffen enthält und wobei die Zusammensetzung in der Mehrkomponentenpräparation eine erste Komponente umfaßt, die mindestens eine reduzierende aliphatische und/oder zyklische Verbindung mit oder ohne Hilfs- und Zusatzstoffe enthält und daß eine zweite Komponente nur Hilfs- und Trägerstoffe enthält oder wobei die Zusammensetzung in der Mehrkomponentenpräparation mindestens drei verschiedene Komponenten umfaßt, wobei mindestens zwei davon mindestens eine jeweils verschiedene reduzierende aliphatische und/oder zyklische Verbindung enthält und daß mindestens eine weitere Komponente nur Hilfs- und Zusatzstoffe enthält.
Es ist selbstverständlich, daß zur Anfertigung einer gebrauchsfertigen Zusammensetzung bzw. Präparation die räumlich getrennt vorliegenden einzelnen Komponenten einer Mehrkomponentenpräparation kurz vor deren erfindungsgemäßen Verwendung vermischt werden müssen.
Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann neben der Pulverform zum Schutz vor Staubbildung auch als Tablette - auch Brausetablette - oder Granulat konfektioniert sein. Hieraus wird dann vor der Anwendung mit kaltem oder warmem Wasser, gegebenenfalls unter Zusatz eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Hilfsmittel, die Zusammensetzung hergestellt. Es ist jedoch auch möglich, daß diese Hilfsmittel (sofern sie in fester Form vorliegen) bereits in dem Pulver oder Granulat beziehungsweise der Brausetablette enthalten sind. Durch Benetzung des Pulvers durch Öle oder Wachse kann zusätzlich die Staubbildung vermindert werden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Zusammensetzung kann zusätzliche Hilfsmittel, wie zum Beispiel Lösungsmittel wie Wasser, niedere aliphatische Alkohole, beispielsweise Ethanol, n-Propanol und Isopropanol, Glykolether oder Glykole wie Glycerin und insbesondere 1,2- Propandiol, weiterhin Netzmittel oder Emulgatoren aus den Klassen der anionischen, kationischen, amphoteren oder nichtionogenen oberflächenaktiven Substanzen wie Fettalkoholsulfate, ethoxylierte Fettalkoholsulfate, Alkylsulfonate, Alkylbenzolsulfonate, Alkyltrimethylammoniumsalze, Alkylbetaine, ethoxylierte Fettalkohle, ethoxylierte Nonylphenole, Fettsäurealkanolamide, ethoxylierte Fettalkohole, ethoxylierte Nonylphenole, Fettsäurealkanolamide, ethoxylierte Fettsäureester, ferner Verdicker wie höhere Fettalkohole, Stärke oder Cellulosederivate, Thiole, Ketocarbonsäuren (Oxocarbonsäuren), insbesondere α-Ketocarbonsäuren, bzw. deren physiologisch verträgliche Salze, UV-Absorber, Parfüme, Farbstoffe, Haarvorbehandlungsmittel, Konditionierer, Haarquellmittel, Konservierungsstoffe, Vaseline, Paraffinöl und Fettsäuren sowie außerdem Pflegestoffe wie kationische Harze, Lanolinderivate, Cholesterin, Pantothensäure und Betain enthalten.
Der pH-Wert der Zusammensetzung beträgt bevorzugt etwa 1,8 bis 7,0, insbesondere 3,0 bis 6,5. Erforderlichenfalls kann der gewünschte pH- Wert durch Zugabe von weiteren Säuren, beispielsweise α- Hydroxycarbonsäuren wie Milchsäure, Weinsäure, Zitronensäure oder Äpfelsäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Glycolsäure Salicylsäure, Glutathion oder Gluconsäurelacton, oder aber alkalisierenden Mitteln wie Alkanolaminen, Alkylaminen, Alkalihydroxiden, Ammoniumhydroxiden, Alkalicarbonaten, Ammoniumcarbonaten oder Alkaliphosphaten, eingestellt werden.
Die Zusammensetzung kann entweder am Ort der Applikation, also nach in Kontaktbringen mit den zu behandelnden Keratin enthaltenden Material, verbleiben oder nach einer Einwirkzeit zwischen einer Minute bis ungefähr einer Stunde bei einer Temperatur zwischen 20°C und ungefähr 60°C wieder entfernt werden. Das Verfahren hängt ab von der Beschaffenheit des zu behandelnden Materials und kann daher variiert werden.
Im Falle, daß die Verwendung auf ein Verfahren zur Behandlung Keratin enthaltender Fasern abzielt, kann die Zusammensetzung ebenfalls dort (beispielsweise im Haar) verbleiben oder nach der Anwendung ausgespült werden. Im letzteren Fall beträgt die Einwirkungszeit der Zusammensetzung je nach Temperatur (etwa 20 bis 50 Grad Celsius) 1 bis 60 Minuten, insbesondere 5 bis 20 Minuten, wobei durch Wärmezufuhr die Repairwirkung (Härtung, Restrukturierung, gegebenenfalls die damit verbundene Volumenerhöhung) beschleunigt werden kann und nach Beendigung der Einwirkungszeit das Haar mit Wasser gespült und gegebenenfalls mit einem Shampoo gewaschen wird.
Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann auch als Vorbehandlungsmittel vor einer Haarfärbung oder vor einer Dauerwellbehandlung verwendet werden, um einer Haarschädigung durch diese oxidativen Behandlungen vorzubeugen.
Es konnte festgestellt werden, daß die erfindungsgemäße Verwendung mindestens einer der beschriebenen reduzierenden aliphatischen und/oder zyklischen Verbindung bzw. das erfindungsgemäße Verfahren der vorliegenden Erfindung eine deutliche Strukturverbesserung zuvor geschädigter Keratin enthaltender Fasern ermöglicht, die sich mit einer statistisch hochsignifikanten Erhöhung der Reißkraft nachweisen läßt.
Die nachfolgenden Beispiele sollen den Gegenstand näher erläutern, ohne ihn auf diese Beispiele zu beschränken.
Alle in der vorliegenden Beschreibung genannten Prozentangaben stellen soweit nicht anders angegeben Gewichtsprozente, bezogen auf das Gesamtgewicht der jeweiligen Zusammensetzung, dar.
Beispiel 1 Repairgel Komponente A
Ascorbinsäure 5,00 g
Methylhydroxyethylcellulose (Tylose MHB 10.000P der Firma Hoechst/BRD) 1,50 g
Komponente B
Zitronensäure 5,00 g
Trinatrium Citrat Dihydrat 0,80 g
PEG-35 Castor Oil 0.30 g
Natriumformiat 0,30 g
Wasser 93,60 g
Die Komponenten A und B wurden zusammengegeben und gut geschüttelt. Man ließ das sich bildende Gel 15 Minuten bei 40°C unter einer Plastikabdeckung auf eine gebleichte Haarsträhne einwirken. Anschliessend wurde die Bündelzugfestigkeit mit einer ansonsten unbehandelten gebleichten Strähne verglichen. Es ergaben sich folgende Werte für die Bündelzugfestigkeit in cN/tex:
BZF/(cN/tex]) gebleichte Standardsträhne: 11,6
BZF/(cN/tex) gebleichte Strähne mit Repairgel behandelt: 13,7
Beispiel 2 Repairbalsam Komponente A
Cetylstearylalkohol 1,40 g
Glyceryl Stearate 0,7 g
Ceteareth-20 0,1 g
Cetyltrimethylammoniumchlorid 0,6 g
Kräutersäure 0,5 g
Parfüm 0,4 g
Wasser, vollentsalzt 91,3 g
Beispiel 2 Repairbalsam Komponente B
Ascorbinsäure 5,00 g
Die Komponenten A und B wurden zusammengegeben und gut geschüttelt. Man ließ die Kur 15 Minuten bei 40 Grad C unter einer Plastikabdeckung auf eine gebleichte Haarsträhne einwirken.
Anschliessend wurde die Bündelzugfestigkeit mit einer ansonsten unbehandelten gebleichten Strähne verglichen. Es ergaben sich folgende Werte für die Bündelzugfestigkeit in cN/tex:
BZF/(cN/tex]) gebleichte Standardsträhne: 15,5
BZF/(cN/tex) gebleichte Strähne mit Repairbalsam behandelt: 16,4
Beispiel 3 Repairgel
Ascorbinsäure 5,00 g
Methylhydroxyethylcellulose (Tylose MHB 10.000P der Firma Hoechst/BRD) 1,50 g
Trinatrium Citrat Dihydrat 0,30 g
Wasser ad 100,00 g
Beispiel 4 Repairgel
Isoascorbinsäure 5,00 g
Methylhydroxyethylcellulose (Tylose MHB 10.000P der Firma Hoechst/BRD) 1,50 g
Wasser ad 100,00 g
Der pH-Wert wurde mit Trinatrium Citrat Dihydrat auf pH 3,0 bis 6,0 eingestellt.
Beispiel 5 Repairgel
Natriumascorbat 5,60 g
Methylhydroxyethylcellulose (Tylose MHB 10.000P der Firma Hoechst/BRD) 1,50 g
Citronensäure 5,00 g
Wasser ad 100,00 g
Beispiel 6 Repair Stay-in Sprühkur Komponente A
Stearyl Alcohol 0,13 g
Glyceryl Stearate 0,16 g
Ceteareth-20 0,1 g
PHB-Methylester 0,1 g
Parfüm 0,2 g
Ethanol 5,0 g
Wasser 93,3 g
Komponente B
Ascorbinsäure 5,0 g
Die Komponenten A und B wurden zusammengegeben und gut geschüttelt. Die sich ergebende Lösung wurde auf das Haar gesprüht, eingekämmt und verblieb dort.
Beispiel 7 Repairgel
Natriumascorbat 6,00 g
Citronensäure 6,00 g
Hydroxyethylcellulose 1,50 g
Glyoxylsäure 0,50 g
Wasser ad 100,00 g
Der pH-Wert des Repairgels lag zwischen 3,0 und 6,0.
Beispiel 8 Repairgel
Isoascorbinsäure 6,00 g
Methylhydroxyethylcellulose (Tylose MHB 10.000P der Firma Hoechst/BRD) 1,50 g
Cystein 2,00 g
2-Oxoglutarsäure 0,80 g
Wasser ad 100,00 g
Der pH-Wert wurde mit Trinatrium Citrat Dihydrat auf 3,0 bis 6,0 eingestellt.
Beispiel 9 Repairgel
Natriumascorbat 5,70 g
L-Cystein 2,00 g
Magnesiumsulfat 1,00 g
Citronensäure 7,40 g
Trinatriumcitrat Dihydrat 1,00 g
Hydroxyethylcellulose 1,50 g
2-Oxoglutarsäure 0,80 g
Wasser ad 100,00 g
Beispiel 10 Repairgel
Natriumascorbat 5,70 g
L-Cystein 2,00 g
Magnesiumsulfat 1,00 g
Citronensäure 7,40 g
Trinatriumcitrat Dihydrat 0,60 g
Hydroxyethylcellulose 1,50 g
Glyoxylsäure 0,50 g
Wasser ad 100,00 g
Beispiel 11 Repairgel
Natriumascorbat 5,70 g
L-Cystein 2,00 g
Magnesiumsulfat 1,00 g
Citronensäure 7,40 g
Trinatriumcitrat Dihydrat 1,00 g
Hydroxyethylcellulose 1,50 g
Oxalessigsäure 0,70 g
Wasser ad 100,00 g
Auf das geschädigte Haar wurde das oben beschriebene Repairgel aufgetragen und ließ es jeweils 15 Minuten bei 40 Grad Celsius unter einer Plastikabdeckung einwirken, danach wurde gründlich mit Wasser und einem Shampoo gewaschen, mit Wasser gespült und sodann getrocknet.

Claims (20)

1. Verwendung mindestens einer reduzierender aliphatischer oder zyklischer Verbindung, einzeln oder als Gemisch, enthaltend die Atomgruppierung
-(HO)C = C(OH)-,
einschließlich deren isomerer Formen, sowie deren Salze und Ester, in einer Zusammensetzung zur Härtung, Stärkung und Restrukturierung von Keratin enthaltenden Materialien.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reduzierende aliphatische oder zyklische Verbindung ein Redukton ist.
3. Verwendung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die reduzierende aliphatische oder zyklische Verbindung mindestens eine der Verbindungen Ascorbinsäure, Isoascorbinsäure, Alkalimetall-ascorbate, Erdalkalimetallascorbate, Alkalimetallisoascorbate, Erdalkalimetallisoascorbate, 6-O- Palmitoylascorbat, Ascorbylphosphat, 2,3-Dihydroxy-2-propenal, Hydroxypropandial (Trioseredukton), 2,3-Dihydroxy-2-cyclopenten- 1-on (Reduktinsäure), wobei mindestens eine dieser Verbindungen umhüllt sein kann, oder ein Gemisch dieser Verbindungen, umfaßt.
4. Verwendung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung mindestens ein Ascorbinsäuresalz und/oder mindestens ein Isoascorbinsäuresalz enthält, und daß die entsprechende freie Säure aus den entsprechenden Salzen in situ durch Zusatz einer Säure erzeugt wird.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung als Einkomponenten- oder als Mehrkomponenten-Präparation vorliegt.
6. Verwendung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung der Einkomponentenpräparation mindestens eine reduzierende aliphatische und/oder zyklische Verbindung zusammen mit Hilfs- und Zusatzstoffen enthält und daß die Zusammensetzung in der Mehrkomponentenpräparation eine erste Komponente umfaßt, die mindestens eine reduzierende aliphatische und/oder zyklische Verbindung mit oder ohne Hilfs- und Zusatzstoffe enthält und daß eine zweite Komponente nur Hilfs- und Trägerstoffe enthält oder daß die Zusammensetzung in der Mehrkomponentenpräparation mindestens drei verschiedene Komponenten umfaßt, wobei mindestens zwei davon mindestens eine jeweils verschiedene reduzierende aliphatische und/oder zyklische Verbindung enthält und daß mindestens eine weitere Komponente nur Hilfs- und Zusatzstoffe enthält.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 bei strapaziertem und/oder geschädigtem Keratin enthaltenden Material.
8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung vor, während oder nach einer Exposition des Keratin enthaltenden Materials mit chemischen und/oder physikalischen Noxen mit dem Keratin enthaltenden Material in Kontakt gebracht wird.
9. Verwendung nach Anspruch 8 als Vorbehandlungsmittel vor einer chemischen und/oder physikalischen Behandlung von Keratin enthaltendem Material.
10. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 zur Verhütung oder Verminderung von Schädigungen der inneren Struktur oder zur Reparatur (Restrukturierung) von vorgeschädigten Keratin enthaltenden Material.
11. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die chemische Behandlung eine Färbung, Tönung, Bleichung oder eine Verformung umfaßt.
12. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 zur kosmetischen Behandlung von durch physiologische Einflüsse verursachten empfindlichen und/oder feinen Keratin enthaltenden Fasern.
13. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 zur Volumenerhöhung Keratin enthaltender Fasern.
14. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die reduzierende aliphatische oder zyklische Verbindung in einer Menge von 0,3 bis 50,0 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge, in der Zusammensetzung enthalten ist.
15. Verwendung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die reduzierende aliphatische oder zyklische Verbindung in einer Menge von 0,5 bis 10,0 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge, in der Zusammensetzung enthalten ist.
16. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Präparation als Lösung, Emulsion, Schaum, Creme, Gel, verpresstes oder nicht-verpresstes Pulver, Granulat oder Tablette vorliegt.
17. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Keratin enthaltende Material Hautanhangsgebilde sind.
18. Verwendung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Hautanhangsgebilde Haare oder Nägel sind.
19. Verfahren zur Härtung, Stärkung und Restrukturierung von Keratin enthaltenden Materialien und/oder zur Volumenerhöhung von Keratin enthaltenden Fasern, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zusammensetzung enthaltend mindestens eine reduzierende aliphatische oder zyklische Verbindung enthaltend die Atomgruppierung
-(HO)C = C(OH)-,
einschließlich deren isomerer Formen, sowie deren Salze und Ester, in Kontakt gebracht wird mit den zu behandelnden Keratin enthaltenden Material, nach Applikation dort verbleibt oder nach einer geeigneten Einwirkungszeit mit einem wässrigen Mittel ab- oder ausgespült wird.
20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung für eine Dauer von 1 bis 60 Minuten bei einer Temperatur zwischen 20°C und 60°C mit den zu behandelnden Keratin enthaltenden Material in Kontakt gebracht wird.
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