DE19912001A1 - Schleifstein-Adapter - Google Patents
Schleifstein-AdapterInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schleifstein-Adapter (4), bei dem ein zentraler Vorsprung (21) einer scheibenförmigen Aufnahmeeinrichtung (13), an der eine Schleifscheibe (25) oder ein Schleifstein befestigt ist, einen die Antriebskraft aufnehmendes Teil (22) und mehrere Rastvorsprünge (23) aufweist; daß eine dem Vorsprung (21) angepaßte, antriebsseitige Kupplung (14) einen dem die Antriebskraft aufnehmenden Teil (22) angepaßter Antriebsteil (18) und mit den Rastvorsprüngen (23) in Eingriff befindliche konkave Rastteile (19) aufweist; daß die antriebsseitige Kupplung (14) eine von einer Feder (37) vorgespannte Schiebehülse (28) aufweist, um den Eingriffszustand zwischen den Rastvorsprüngen (23) und den konkaven Rastteilen (19) zu verriegeln.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schleifstein-
Adapter zum Aus- und Einbau eines One-touch-Schleifsteins zur
Verwendung in Elektro- und Druckluftwerkzeugen, wie z. B.
Handpoliervorrichtung, Trennschleifer, Scheibenschleifmaschine
etc. mit einem Schleifstein mit kleinem Durchmesser (z. B. unter
125 mm) und betrieben mit geringer Geschwindigkeit (z. B. einer
Drehzahl von unter 4.000 UpM oder einer Umfangsgeschwindigkeit
von unter 1.000 m/min.).
Eine abnehmbare One-touch-Einrichtung, mittels derer Einkoppeln/
Lösen zwischen einer antriebsseitigen Kupplung (Eingangs-
Vorsprung), die mit einer motorbetriebenen (Untersetzungs-)
Ausgangswelle für eine Handpoliervorrichtung verbundenen ist,
und einer Schleifsteinhalterung (Schleifstein-
Aufnahmeeinrichtung etc.) ermöglicht wird, wurde bereits in
verschiedenen Ausführungen (JP-U-58-55845, JP-U-58-8562 und JP-
U-62-8063) vorgestellt. Diese Vorrichtungen sind jedoch
Werkzeuge, die durch Reibung der Eingriffsteile zwischen einer
antriebsseitigen Kupplung und einer Schleifsteinhalterung oder
Reibung eines elastischen Rings zwischen den beiden Bauteilen in
ihrem Eingriffszustand festgehalten werden, so daß diese
Vorrichtungen nur eine geringe Haltekraft bieten und sich
möglicherweise abkoppeln. Außerdem verschleißen diese
Vorrichtungen leicht aufgrund von Vibrationen, die bei der
Drehmomentübertragung entstehen und sind noch stärker der Gefahr
ausgesetzt, sich durch die lockere Verbindung abzukoppeln. Da
die Zentrierfunktion, die den Schleifstein in seiner Mitte hält,
schwach ist, ist die Vorrichtung auch unter diesem Aspekt
stärker den Vibrationen ausgesetzt und unterliegt anomalem
Verschleiß und Exzentrizität des Schleifsteins. Außerdem hat es
Schwierigkeiten damit gegeben, daß die Halterung sich gelöst
hat, wenn ein Drehmoment in gegenläufiger Richtung aufgebracht
worden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kopplungseigen
schaften des Eingriffsteils der antriebsseitigen Kupplung mit
der Schleifsteinhalterung zu verbessern, um ein Abkoppeln der
beiden Teile voneinander selbst bei Aufbringung eines Dreh
momentes in normaler oder gegenläufiger Richtung zu verhindern,
durch Torsionsvibrationen etc. erzeugten Verschleiß und Lärm zu
verhindern, eine stabile Zentrierfunktion über einen längeren
Zeitraum aufrechtzuerhalten und um einen One-touch-Aus- und Ein
bau des Schleifsteins zu ermöglichen.
Der Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruchs 1.
Weitere Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen 2-4 zu
entnehmen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
anhand der Zeichnungen genauer erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine vertikal geschnittene Vorderansicht der
vorliegenden Erfindung mit einer Handpoliervorrichtung,
Fig. 2A eine Draufsicht in Richtung der Pfeile IIA-IIA in
Fig. 1 und
Fig. 2B eine Schnittansicht entlang einer Linie IIB-
IIB in Fig. 2A,
Fig. 3 eine vertikal geschnittene Vorderansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels,
Fig. 4A eine Teilansicht von oben in Richtung der Pfeile IVA-
IVA in Fig. 3,
Fig. 4B eine Schnittansicht entlang einer Linie IVB-
IVB in Fig. 4A und
Fig. 4C eine Teilansicht von unten in Richtung der
Pfeile IVC-IVC in Fig. 3,
Fig. 5 eine teilweise geschnittene Ansicht eines weiteren Aus
führungsbeispiels,
Fig. 6A eine teilweise geschnittene Ansicht von vorn eines ein
stückigen Aufnahmeteils gemäß Fig. 5,
Fig. 6B eine Teilansicht derselben von oben, und
Fig. 6C eine Teilansicht von unten in Richtung der
Pfeile VIC-VIC einer einstückigen antriebsseitigen
Kupplung gemäß Fig. 5.
Fig. 1 zeigt eine vertikal geschnittene Vorderansicht einer
Handpoliervorrichtung 5, bei der ein Schleifstein-Adapter 4 mit
einer nach unten aus einem Getriebekasten 2 hervorstehenden
Ausgangsspindel 3 verbunden ist, der an der Kopfseite eines
Griffkörpers 1 befestigt ist.
1. Ein (nicht gezeigter) Motor im Griffkörper 1 wird mittels
eines Kabels 6 an die Haushalts-Stromversorgung angeschlossen
und mittels Schalter 7 ein- und ausgeschaltet, und eine
Ausgangswelle am Kopfende (links) des Motors ist über ein
Untersetzungsgetriebe im Getriebekasten 2 mit der nach unten
vorstehenden Ausgangsspindel 3 verbunden. Die Ausgangsspindel 3
ist mit einem gestuften Bereich 8 versehen, einem darunter
befindlichen Außengewinde 9 (Rechtsgewinde) und einer mittig
angeordneten Kühlwasserleitung 10. Das obere Ende der Kühl
wasserleitung 10 ist mit der (nicht gezeigten) Stadtwasser
versorgung über einen Stutzen 11a mit einem an einer Seite des
Getriebekastens 2 und einem Schlauch 12 montierten Einstellhahn
11 verbunden. Der Kühlwasserstrom kann mit dem Einstellhahn 11
eingestellt werden; der obengenannte Aufbau ist allgemein
bekannt.
Das Außengewinde 9 der Ausgangsspindel 3 ist in das Innengewinde
15, das in die obere Hälfte einer antriebsseitigen zylindrischen
Kupplung 14 an zentraler Stelle des Schleifstein-Adapters 4
geschnitten ist, eingeschraubt, und der gestufte Bereich 8 wird
auf die Oberfläche der antriebsseitigen Kupplung 14 gedrückt. 16
stellt die Kühlwasserleitung dar. Ein scheibenförmiger Flansch
17 ist fest an der äußeren Umfangsfläche auf ungefähr mittlerer
Höhe der unteren Hälfte der antriebsseitigen Kupplung 14
angeformt und ein ungefähr dreieckiger Horizontalabschnitt mit
einem gerundeten Teil R an seinen Spitzen an der äußeren
Umfangsfläche befindet sich unterhalb des Flansches 17, wodurch
ein ungefähr dreieckiger Stumpf gebildet ist. Dieser ungefähr
dreieickige Stumpf bildet einen Antriebsteil 18 zur Übertragung
eines Drehmomentes auf eine scheibenförmiges Aufnahmeeinrichtung
13, die später beschrieben wird, und ein konkaver Rastteil 19
mit einer Nut mit einem ungefähr bogenförmigen Abschnitt ist am
Oberteil (unmittelbar unterhalb von Flansch 17) des oberen Teils
des Horizontalabschnitts des ungefähr dreieckigen Stumpfes
gebildet.
Die scheibenförmige Aufnahmeeinrichtung 13 weist in ihrer Mitte
einen ungefähr zylindrischen Vorsprung 21 auf, der eine äußere
zylindrische Umfangsfläche mit demselben Durchmesser wie Flansch
17 hat. Der Vorsprung 21 weist drei die Antriebskraft
aufnehmende Teile 22 auf, die an dem als dreieckiger Stumpf
ausgebildeten Antriebsteil 18 angreifen und dünne, teil
zylindrische Rastvorsprünge 23, die sich aufrecht zwischen den
angrenzenden, die Antriebskraft aufnehmenden Teilen 22 befinden.
Vorstehende Teile 23a an den oberen Innenflächen der
Rastvorsprünge 23 passen genau in die konkaven Rastteile 19. Der
obengenannte Aufbau ist anhand der Tatsache erkennbar, daß in
Fig. 2A, gesehen in Richtung der Pfeile IIA-IIA in Fig. 1, der
ungefähr dreieckige Antriebsteil 18 genau in die ungefähr
dreieckigen, die Antriebskraft aufnehmenden Teile 22 einfügbar
sind. Die vorstehenden Teile 23a der Rastvorsprünge 23 passen in
einer genau aufgrund der Zwischenräume 24a unabhängig
elastischen Weise in die konkaven Rastteile 19, so daß die
scheibenförmige Aufnahmeeinrichtung 13 ein Drehmoment von der
antriebsseitigen Kupplung 14 aufnehmen kann und durch Eingreifen
der vorstehenden Teile 23a der Rastvorsprünge 23 in die konkaven
Rastteile 19 eine Rastfunktion realisiert werden kann. Fig 2B
zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie IIB-IIB in Fig.
2A. Das Bezugszeichen 24 aus Fig. 1, Fig. 2A und Fig. 2B bezieht
sich auf drei in gleichmäßigem Abstand auf der gleichen
Kreislinie exzentrisch angeordnete Kühlwasserleitungen. Ein
Kunststoff, wie z. B. Polycarbonat, Polypropylen, Nylon etc.,
die vergleichsweise hart und elastisch sind, ist als Material
für die scheibenförmige Aufnahmeeinrichtung 13 aus Fig. 1
geeignet, und eine Schleifscheibe 25 aus Diamant ist fest mit
der Unterseite der Aufnahmeeinrichtung verbunden. Die Schleif
scheibe 25 kann an die Unterseite der scheibenförmigen Aufnahme
einrichtung 13 geklebt oder mittels eines Flächen
befestigungselements befestigt werden. Herstellungsaufwand und
-kosten können jedoch reduziert werden, wenn die scheibenförmige
Aufnahmeeinrichtung 13 in dem Zustand gefertigt wird, in dem die
vorher gefertigte Scheibe 25 in eine (nicht gezeigte) Form
plaziert wird und beide Teile während des Formens miteinander
verbunden werden. Natürlich ist es möglich, die scheibenförmige
Aufnahmeeinrichtung 13 durch einstückiges Ausbilden des
Vorsprungs 21 mit der Schleifscheibe 25 überflüssig zu machen.
Mit dem Bezugszeichen 26 ist die geschliffene Fläche eines
Bodens oder einer Wand für einen Grabstein oder Marmor be
zeichnet. Wie zuvor in Verbindung mit dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 beschrieben, befindet sich ein die Antriebskraft
übertragender Teil, d. h. der die Antriebskraft aufnehmende Teil
22, und ein Rastteil für die Aufnahmeeinrichtung, d. h. die
konkaven Rastteile 19 und die Rastvorsprünge 23, im wesentlichen
auf der gleichen Kreislinie. Daher sind die Höhe dieses Teils
und die Höhe des Schleifstein-Adapters 4 ebenfalls gekürzt
worden, wodurch die Bedienbarkeit verbessert und die Vibration
des Schleifsteins so weit wie möglich reduziert werden können.
Der die Antriebskraft aufnehmende Teil 22 kann als Vieleck, z. B.
als Quadrat etc., und in nicht kreisförmiger Form, z. B. als
Ellipse etc., ausgebildet sein. Kühlwasserdurchlaß 27 ist in der
Schleifscheibe 25 so angeordnet, daß er mit der Kühlwasser
leitung 24 in Verbindung steht.
Eine zylindrische Schiebehülse 28 mit einem Bund 29 in einer
mittleren Höhe gleitet passend mit ihrer Innenfläche auf der
äußeren Umfangsfläche der Kupplung 14 oberhalb des Flansches 17
und weist auf der Außenseite einstückig einen ringförmigen
Flansch 20 auf. Ein vom äußeren Umfangsbereich des Bundes 29
nach unten abstehender zylindrischer Teil 30 paßt mit seiner
Innenfläche gleitend auf die äußeren Umfangsflächen des
Flansches 17 und des Vorsprungs 21, so daß der Eingriff zwischen
dem konkaven Rastteil 19 und dem vorstehenden Teil 23a für den
Rastvorsprung erhalten bleibt. Eine sich nach unten öffnende
konische Führungsfläche 31 befindet sich an der unteren
Innenfläche des zylindrischen Teils 30. Ein hohlzylindrischer
Abschnitt 32 steht einstückig von der Oberseite des Bundes 29
nach oben ab, wobei der Innendurchmesser des zylindrischen
Abschnitts 32 größer ist als der Durchmesser der Kupplung 14
oberhalb des Flansches 17. Ein ringförmiger Federanschlagbund 34
paßt genau in das oberen Ende eines ringförmigen Raums 33
zwischen den beiden, und der Bund 34 ist durch einen
Sicherungsring 36 (E-Ring), der in eine ringförmige Nut 35 am
oberen Ende der Kupplung 14 einrastet, gegen Abgleiten nach oben
gesichert. Eine Kupplungsfeder 37 ist in zusammengedrücktem
Zustand zwischen dem Bund 34 und dem Bund 29 eingebaut. Die hier
gezeigte Feder 37 besteht aus einer Druckfeder, die die
Schiebehülse 28 immer nach unten zwingt, damit die Unterseite
des Bundes 29 auf den Flansch 17 drückt und der zylindrische
Teil 30 in jedem Fall die Rastvorsprünge 23 gegen ein Bewegen in
radialer Richtung nach außen sichert (Ausrasten des vorstehenden -
Teils 23a aus dem konkaven Rastteil 19). Kupplung 14,
Schiebehülse 28 und Bund 34 können aus SUS oder Messing
gefertigt werden, sie können jedoch auch wie die Aufnahme
einrichtung 13 aus Kunststoff, wie z. B. Polycarbonat,
Polypropylen, Nylon etc. hergestellt werden. In diesem Fall
können Gewicht und Herstellungskosten des Adapters reduziert
werden. Eine aus Kunststoff bestehende Spiralfeder, ein dünner
Zylinder aus einem gummiartigen, elastischen Material, ein
Faltenbalg mit einem gewellten Abschnitt, eine Tellerfeder aus
Metall oder Kunststoff (alternierend angeordnet) etc. können
anstelle der Feder 37 (aus Federstahl) verwendet werden. In
diesem Fall kann die Höhe des die Feder aufnehmenden Raums 33
innerhalb eines solchen Bereiches reduziert werden, bei dem
mindestens die für die Freigabe der Rastvorsprünge 23 benötigte
Freigabewegstrecke L1 verbleibt, so daß die nach unten
vorstehende Länge des Schleifstein-Adapters 4 verkürzt werden
kann, um Gewicht und Herstellungskosten zu reduzieren und die
Bedienbarkeit zu verbessern. Für das Schleifen auf konkaven und
gebogenen Steinflächen ist es sinnvoll, die Dicke der Aufnahme
einrichtung 13 auf 0,5∼1,5 mm zu Verringern oder durch Einsatz
von weichem Kunststoff, wie z. B. einem Kunststoff der
Urethangruppe, die Elastizität zu vergrößern.
Zum Schleifen einer Bodenfläche 26 umfaßt der Anwender den Griff
1 mit seiner rechten Hand und schaltet mit Schalter 7 den
Antriebsmotor ein. Dann dreht sich die Spindel 3 von oben
gesehen im Uhrzeigersinn. Ein Drehmoment wird von dem Antriebs
teil 18 der antriebsseitigen Kupplung 14 über den die
Antriebskraft aufnehmenden Teil 22 auf die Aufnahmeeinrichtung
13 übertragen, und die fest mit der Aufnahmeeinrichtung 13
verbundene Schleifscheibe 25 dreht sich zur Ausführung der
Schleifarbeit. Während dieser Arbeit wird das vom Schlauch 12
zugeführte Wasser durch die Kühlwasserleitungen 10, 16, 24 und
27 etc. zwischen die Schleifscheibe 25 und die Bodenfläche 26
geleitet, so daß beide Teile gekühlt werden und Staub gebunden
wird. Die Schleifarbeit wird generell so durchgeführt, daß
stufenweise von einem groben Schleifstein zu einem feinen
Schleifstein übergegangen und die Kühlwassermenge nach und nach
Verringert wird. Beim Wechseln des Schleifsteins auf einen
groben Stein wird der Schleifstein-Adapter 4 mittels Schalter 7
abgeschaltet und Flansch 20 mit den Fingern um eine Länge größer
als der Freigabeweg L1 nach oben gegen die Federkraft der Feder
37 angehoben (in Richtung des Pfeils X1), wobei das
Getriebegehäuse 2 als Abstützpunkt benutzt wird. Dabei bleibt
der Hahn 11 in der bestehenden geöffneten oder geschlossenen
Position. Dadurch werden die Rastvorsprünge 23 freigegeben, und
die Aufnahmeeinrichtung 13 kann in diesem Zustand herunter
gedrückt werden. Dadurch werden die Rastvorsprünge 23 in
radialer Richtung nach außen verformt und ermöglichen das
Herunterdrücken der vorstehenden Teile 23a aus den konkaven
Rastteilen 19, so daß die Aufnahmeeinrichtung 13 abgenommen
werden kann. In der nächsten Stufe, d. h. in einem Zustand, in
dem die Schiebehülse 28 um einen größeren Betrag als L1
angehoben wird, wird die mit einer etwas feineren Scheibe
bestückte Aufnahmeeinrichtung 13 nach oben geschoben, wie in
Fig. 1 gezeigt, damit die vorstehenden Teile 23a in die konkaven
Rastteile 19 passen, um die Schiebehülse 28 loslassen zu können.
Die Schiebehülse 28 wird durch die Federkraft der Feder 37 in
die in Fig. 1 gezeigte Position abgesenkt und hält die
Rastvorsprünge 23 mit der radialen Außenwand. Daher wird durch
die Schiebehülse zuverlässig verhindert, daß die Schleifscheibe
25 abfällt, auch wenn der Schalter 7 beim nächsten Mal zum
erneuten Schleifen eingeschaltet wird.
Fig. 3, Fig. 4A, Fig. 4B und Fig. 4C zeigen ein weiteres
Ausführungsbeispiel, und die Teile und Komponenten, die die
gleichen Bezugszeichen haben wie die in Fig. 1, Fig. 2A und Fig.
2B verwendeten, stellen die entsprechenden Teile und Komponenten
dar. In Fig. 3 weist die antriebsseitige Kupplung 14 einen
sechseckigen, Antriebsteil 18 am unteren Ende (siehe Fig. 4C)
und einen konkaven Rastteil 19 (ringförmige Nut) am oberen Ende
auf. Die scheibenförmige Aufnahmeeinrichtung 13 hat einen
zentralen, in Form eines sechseckigen Lochs ausgebildeten, die
Antriebskraft aufnehmenden Teil 22 und zwölf diesen umgebende,
ringförmig angeordnete Rastvorsprünge 23 (Fig. 4A). Der
Antriebsteil 18 paßt genau in den die Antriebskraft aufnehmenden
Teil 22 der scheibenförmigen Aufnahmeeinrichtung 13, und der
vorstehende Teil 23a des Rastvorsprungs 23 greift in den
konkaven Rastteil 19 ein. Der Aufbau weicht von dem aus Fig. 1
derart ab, daß das Paßteil des Antriebsteils 18 und der die
Antriebskraft aufnehmende Teil 22 nahe der Unterseite angeordnet
sind und der Eingriffsabschnitt des vorstehenden Teils 23a des
Rastvorsprungs 23 mit dem konkaven Rastteil 19 höher als das
obengenannte Paßteil angeordnet ist. Nach diesem Aufbau werden
die Übertragungskapazität der Antriebskraft erhöht und die
Rastfunktion aufgrund einer höheren Anzahl von Rastvorsprüngen
23 verbessert. Die Schleifscheibe 25 kann fest an der
Bodenfläche der Aufnahmeeinrichtung 13 befestigt werden, wie in
Fig. 1 gezeigt, jedoch kann die Aufnahmeeinrichtung 13 selbst
fest an das Material der Schleifscheibe angeformt werden. Der
Ausbau des Schleifsteins erfolgt ähnlich wie in Fig. 1 gezeigt.
Fig. 5, Fig. 6A, Fig. 6B und Fig. 6C zeigen ein weiteres
Ausführungsbeispiel, und die Teile und Komponenten die die
gleichen Bezugszeichen haben wie die in Fig. 1, Fig. 2A und Fig.
2B verwendeten, stellen die entsprechenden Teile und Komponenten
dar. In Fig. 5 weist die antriebsseitige Kupplung 14 einen in
Form eines sechseckigen Lochs ausgebildeten Antriebsteil 18 an
ihrem unteren Ende auf (siehe Fig. 6C), einen ringförmigen,
konkaven Rastteil 19 an der oberen Innenfläche und eine
Stellschraube 40, die weiter oben in ein radiales Gewindeloch
geschraubt wird. Die scheibenförmige Aufnahmeeinrichtung 13
weist einen sechseckigen, die Antriebskraft aufnehmenden Teil 22
(siehe Fig. 6A und 6B) und zwölf Rastvorsprünge 23 auf, von
denen letztere ringförmig angeordnet im oberen Teil abstehen,
und diese Rastvorsprünge 23 weisen an ihren oberen Enden in
radialer Richtung nach außen. Abstehende Vorsprünge 23a auf. Eine
Schiebehülse 28 (innenliegende Verriegelung) paßt gleitbar in
eine zylindrische Innenfläche 41 von Kupplung 14. Die
Schiebehülse 28 weist eine damit fest verbundene Freigabescheibe
42 am unteren Ende auf, und es werden vertikal verlaufende
Schlitze 43 an zwei Stellen auf der Umfangsfläche der
Schiebehülses 28 gebildet. Die Stellschraube 40 paßt genau in
den Schlitz 43, so daß die Schiebehülse 28 vor Herunterfallen
gesichert ist, wenn die Aufnahmeeinrichtung 13 herausgenommen
wird. Eine Feder 37 ist in Vorgespanntem Zustand zwischen
Scheibe 42 und einem gestuften Bereich 44 der Kupplung 14
montiert.
45 ist ein Loch zu Entlüftungszwecken, das an drei Stellen auf
der gleichen Kreislinie angeordnet ist.
Um die Aufnahmeeinrichtung in dem in Fig. 5 gezeigten Zustand
abzunehmen, wird ein Finger in ein Loch 24b hineingedrückt, das
einen größeren Durchmesser als in Fig. 1 aufweist. Die Scheibe
42 wird gegen die Federkraft der Feder 37 um einen größeren
Betrag als der Freigabeweg L1 nach oben gedrückt. Die
Aufnahmeeinrichtung 13 wird in einem Zustand abgenommen, in dem
die Rastvorsprünge 23 freigegeben sind, und die vorstehenden
Teile 23a werden aus den konkaven Rastteilen 19 durch Verformen
der Rastvorsprünge 23 in radialer Richtung nach innen
ausgerückt. Wenn die nach oben gerichtete Kraft so auf die
Scheibe 42 aufgebracht wird, daß die Aufnahmeeinrichtung 13
herausgenommen werden kann, werden die zusammenhängenden Teile
aus Schiebehülse 28 und Scheibe 42 durch die Kraft der Feder 37
in. Die in der Figur gezeigte Position heruntergedrückt, in der
die Stellschraube 40 an dem oberen Ende des Schlitzes 43
anliegt. Zum Einsatz einer weiteren, feineren Aufnahme
einrichtung 13 wird die Aufnahmeeinrichtung 13 derart nach oben
geschoben, daß die Scheibe 42 durch das Loch 24b um einen Weg
größer als L1 nach oben geschoben wird, und die Rastvorsprünge
23 in die konkaven Rastteile 19 eingreifen. Dadurch kann- die
Scheibe 42 freigegeben werden. Somit wird die Schiebehülse 28
von der Feder 37 bis auf die in der Figur gezeigte Position
abgesenkt, so daß ein gefährliches Abgleiten der Rastvorsprünge
23 aus den konkaven Rastteilen 19 in radialer Richtung nach
innen auf jeden Fall vermieden werden kann. Bei dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 5 wird die Übertragung-skapazität
der Antriebskraft erhöht, und die Rastfunktion wird ebenfalls
verbessert aufgrund der größeren Anzahl an Rastvorsprüngen 23.
Die Schleifscheibe 25 kann fest an der Unterseite der
Aufnahmeeinrichtung 13, wie in Fig. 1 gezeigt, befestigt werden,
die Aufnahmeeinrichtung 13 selbst kann jedoch einstückig mit- dem
Material der Schleifscheibe vergossen sein.
Nach dem ersten Lösungsgedanken wird der Eingriffszustand der
Rastvorsprünge 23 mit dem konkavem Rastteil 19 sicher durch
Verriegeln der Rastvorsprünge 23 mittels der Schiebehülse 28
festgehalten (Haltekraft wird erhöht). Mögliches Auftreten von
Reibung und Rattern im Eingriffsbereich zwischen dem Rast
vorsprung 23 und dem konkaven Rastteil 19 wird vermieden, selbst
nach längerem Betrieb unter schwierigen Bedingungen oder wenn
entweder ein normales oder ein gegenläufiges Drehmoment
aufgebracht wird. Die Aufnahmeeinrichtung 13 kann auf jeden Fall
vor Ablösen oder Rattern während des Betriebes geschützt werden.
Folglich kann das Auftreten von Verschleiß oder Lärm durch
Torsionsvibrationen etc. mit Sicherheit vermieden werden.
Außerdem wird es möglich, die Schleifstein-Aufnahmeeinrichtung
fast mit nur einer Handbewegung (one-touch) ein und auszubauen,
so daß die Handhabung erleichtert wird. Die Herstellungskosten
können aufgrund des einfachen Aufbaus reduziert werden.
Nach dem in Fig. 1 gezeigten zweiten Lösungsgedanken befinden
sich die zahlreichen Rastvorsprünge 23 innerhalb des
Höhenbereiches des die Antriebskraft aufnehmenden Teiles 22,
d. h. auf ungefähr der gleichen Kreislinie. Daher kann die Höhe
des die Antriebskraft übertragenden Teiles und des Rastteiles so
weit wie möglich reduziert werden, so daß die Durchführbarkeit
der Schleifarbeit verbessert werden kann. Die Höhenreduzierung
des Schleifstein-Adapters 4 wird ein Ausbrechen des Schleif
steins vermeiden und einen positiven Einfluß auf die Verbesse
rung der Bearbeitungsgenauigkeit haben.
Nach dem dritten Lösungsgedanken, wie in Fig. 1 gezeigt, ist die
sichere Befestigung der Schleifscheibe 25 in der scheiben
förmigen Aufnahmeeinrichtung 13 ein einfacher Vorgang. Daher
wirkt sich dies auf die Reduzierung der Herstellungskosten aus,
und die Konzentrizität zwischen den beiden Bauteilen kann auf
einfache Weise sichergestellt werden, so daß die Bearbeitungs
genauigkeit verbessert wird.
Nach dem vierten Lösungsgedanken ist es möglich, das verteilte
Kühlwasser auf die Bodenfläche zu leiten und die Schleifleistung
selbst beim Schleifen einer ungefähr senkrechten Unterkante
eines auf den Kopf gestellten Troges zu verbessern (selbst wenn
eine untere Hälfte der Schleifscheibe 25 nach unten zeigt), da
Wasser, welches während des Betriebes aus den an exzentrischen
Stellen angeordneten Durchlaßöffnungen 27 für Kühlwasser fließt,
durch die Zentrifugalkraft entlang der Bodenfläche der Schleif
scheibe 25 in radialen Richtungen verteilt wird. Wenn sich
nämlich nur eine Kühlwasserleitung der Schleifscheibe 25 in
deren Mitte befindet, kann das Kühlwasser im obengenannten
Beispiel nicht zu der Unterfläche geleitet werden. Es ist jedoch
dank der vorliegenden Lösung möglich, ein solches Problem mit
Sicherheit zu vermeiden. Das Wasser wird beim Schleifen von
Bodenflächen auf zufriedenstellende Weise in jede Ecke verteilt.
Claims (4)
1. Schleifstein-Adapter (4), dadurch gekennzeichnet,
daß ein zentraler Vorsprung (21) einer scheibenförmigen
Aufnahmeeinrichtung (13), an der eine Schleifscheibe (25)
oder ein Schleifstein befestigt ist, einen die Antriebskraft
aufnehmenden Teil (22) und mehrere Rastvorsprünge (23) auf
weist; daß eine dem Vorsprung (21) angepaßte, antriebs
seitige Kupplung (14) einen dem die Antriebskraft auf
nehmenden Teil (22) angepaßten Antriebsteil (18) und mit den
Rastvorsprüngen (23) im Eingriff befindliche konkave Rast
teile (19) aufweist; daß die antriebsseitige Kupplung (14)
eine von einer Feder (37) vorgespannte Schiebehülse (28)
aufweist, um den Eingriffszustand zwischen den Rast
vorsprüngen (23) und den konkaven Rastteilen (19) zu ver
riegeln.
2. Schleifstein-Adapter (4) nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der die Antriebskraft aufnehmende Teil (22)
und die mehreren Rastvorsprünge (23) auf ungefähr der
gleichen Kreislinie liegen.
3. Schleifstein-Adapter (4) nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schleifscheibe (25) fest an die scheiben
förmige Aufnahmeeinrichtung (13) angeformt ist.
4. Schleifstein-Adapter (4) nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schleifscheibe (25) außermittig
angeordnete Durchlässe (24) für Kühlwasser aufweist.
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