DE19908146A1 - Vorrichtung zum Verändern der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Verändern der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer BrennkraftmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zum Verändern der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine, die am antriebsseitigen Ende (2) der Nockenwelle (4) angeordnet und im wesentlichen als hydraulischer Stellantrieb ausgebildet ist. Die Vorrichtung (1) besteht dabei aus einem kurbelwellenfesten Bauteil (5) sowie aus einem nockenwellenfesten Bauteil (6) und beide Bauteile (5, 6) sind über mindestens zwei innerhalb der Vorrichtung (1) gebildete Druckräume (7, 8) gegeneinander verdreh- oder fixierbar. Die Druckmittelzuführung und -abführung erfolgt, ausgehend von einer Druckmittelpumpe (P), über ein hydraulisches Steuerelement (11), welches in einem Hohlraum (9) eines Axialbauteils (10) der Vorrichtung (1) angeordnet ist und durch eine Stößelstange (16) eines Elektromagneten (17) betätigt wird, der mit seinem Gehäuse (19) an einem feststehenden Bauteil (20) der Brennkraftmaschine befestigt ist. DOLLAR A Erfindungsgemäß erfolgt die Zuführung des hydraulischen Druckmittels zu dem hydraulischen Steuerelement (11) der Vorrichtung (1) über den mit einem Druckmittelanschluß (21) an seinem Gehäuse (19) ausgebildeten sowie über eine gesonderte Druckmittelleitung (22) direkt mit der Druckmittelpumpe (P) verbundenen Elektromagneten (17), dessen verlängert und hohlzylindrisch ausgebildete Stößelstange (16) sich bis in den Hohlraum (9) des Axialbauteils (10) der Vorrichtung (1) erstreckt und zugleich als hydraulisches Steuerelement (11) zur Druckmittelzuführung und ...
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verändern der Steuerzeiten von
Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine nach den oberbegriffsbildenden
Merkmalen des Anspruchs 1, und sie ist insbesondere vorteilhaft an hydrauli
schen Nockenwellen-Verstelleinrichtungen beliebiger Bauart realisierbar.
Eine derartige Vorrichtung ist gattungsbildend aus der DE-OS 196 11 365 vor
bekannt. Diese im wesentlichen als hydraulischer Stellantrieb ausgebildete
Vorrichtung ist am antriebsseitigen Ende einer im Zylinderkopf der Brennkraft
maschine gelagerten Nockenwelle angeordnet und besteht aus einem mit der
Kurbelwelle der Brennkraftmaschine in Antriebsverbindung stehenden kurbel
wellenfesten Bauteil sowie aus einem drehfest mit der Nockenwelle verbunde
nen nockenwellenfesten Bauteil. Das kurbelwellenfeste Bauteil steht dabei mit
dem nockenwellenfesten Bauteil in Kraftübertragungsverbindung, indem bei
dieser Vorrichtung beide Bauteile mit Schrägverzahnungen ausgebildet sind, in
die ein innerhalb der Vorrichtung angeordneter und axial beweglicher Stellkol
ben mit komplementären Schrägverzahnungen eingreift. Über zwei innerhalb
der Vorrichtung gebildete, wechselweise oder gleichzeitig mit einem hydrauli
schen Druckmittel beaufschlagbare Druckkammern, die von dem Stellkolben
gegeneinander abgegrenzt sind, erfolgt dann bei Druckbeaufschlagung eine
Schwenkbewegung oder Fixierung des nockenwellenfesten Bauteils gegenüber
dem kurbelwellenfesten Bauteil und damit eine Relativverdrehung oder eine
stufenlose Einspannung der Nockenwelle gegenüber der Kurbelwelle. Die
Druckmittelzuführung und -abführung zu und von den Druckkammern erfolgt
dabei ausgehend von einer Druckmittelpumpe über ein koaxial zur Nocken
wellenlängsachse in einem Hohlraum eines Axialbauteils der Vorrichtung an
geordnetes, axial bewegliches hydraulisches Steuerelement, welches als
hohlzylindrischer Ventilschieber mit mehreren axial zueinander beabstandeten
Steuerkanten und Radialöffnungen ausgebildet ist, die wiederum mit mehreren
mit den Druckkammern der Vorrichtung verbundenen, ebenfalls axial zueinan
der beabstandeten Radialbohrungen im Axialbauteil der Vorrichtung in Wirk
verbindung stehen. Dieses hydraulische Steuerelement ist in Abhängigkeit von
Betriebsparametern der Brennkraftmaschine durch eine mit einem Magnetan
ker verbundene Stößelstange eines Elektromagneten entgegen der Kraft einer
ebenfalls im Hohlraum des Axialbauteils der Vorrichtung angeordneten Rück
stellfeder betätigbar, wobei der Elektromagnet in Verlängerung der Nocken
wellenlängsachse mit seinem hohlzylindrischen Gehäuse an einem gegenüber
dem antriebsseitigen Ende der Nockenwelle angeordneten, feststehenden
Bauteil der Brennkraftmaschine befestigt ist.
Nachteilig an dieser bekannten Vorrichtung ist es, daß die Zuführung des hy
draulischen Druckmittels zu dem hydraulischen Steuerelement der Vorrichtung
über entsprechende Ringnuten und Druckmittelkanäle in der Nockenwelle aus
dem mit der Ölpumpe des Schmierkreislaufes der Brennkraftmaschine verbun
denen Nockenwellen-Gleitlager im Zylinderkopf der Brennkraftmaschine er
folgt, an welchem, bedingt durch das notwendige Lagerspiel zur Nockenwelle,
relativ starke Ölleckagen auftreten, die bei Erhitzung der Brennkraftmaschine
und wärmebedingter Abnahme der Viskosität des Motoröls sich in nachteiliger
Weise noch erhöhen. Diese Ölleckagen sind ursächlich dafür, daß das der
Vorrichtung zugeführte Motoröl nicht mehr den notwendigen Druck aufweist,
der für kurze Verstellzeiten sowie für eine sichere hydraulische Einspannung
des nockenwellenfesten Bauteils gegenüber dem kurbelwellenfesten Bauteil
der Vorrichtung erforderlich ist, so daß es zu Fehlfunktionen der Vorrichtung
und damit zu Betriebsstörungen an der Brennkraftmaschine kommen kann.
Dabei haben sich auch entsprechende Gegenmaßnahmen, wie das Einsetzen
von Stahldichtringen in neben den Ringnuten in der Nockenwelle eingearbei
tete Haltenuten als ungeeignet erwiesen, da die Herstellung und die Montage
dieser Stahldichtringe sowie die Herstellung ihrer Haltenuten fertigungstech
nisch relativ aufwendig und kostenintensiv ist und auch nur eine Einschrän
kung und keine Beseitigung der beschriebenen Ölleckagen am Nockenwellen-
Gleitlager bewirkt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ver
ändern der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine zu
konzipieren, bei welcher die Druckmittel-Leckagen am Nockenwellen-Gleitla
ger, die durch die Zuführung des hydraulischen Druckmittels aus diesem Noc
kenwellen-Gleitlager zum hydraulischen Steuerelement der Vorrichtung auf
treten, sowie die damit verbundenen Druckverluste des hydraulischen Druck
mittels in einfacher und kostengünstiger Weise vermieden werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1 derart gelöst, daß die Zuführung des hydraulischen
Druckmittels zu dem hydraulischen Steuerelement der Vorrichtung über den mit
einem Druckmittelanschluß an seinem Gehäuse ausgebildeten sowie über eine
gesonderte Druckmittelleitung direkt mit der Druckmittelpumpe verbundenen
Elektromagneten erfolgt. Die verlängert und hohlzylindrisch ausgebildete Stö
ßelstange des Elektromagneten erstreckt sich dabei von dessen Magnetanker
bis in den Hohlraum des Axialbauteils der Vorrichtung und ist vorteilhafterweise
zugleich als das hydraulische Steuerelement zur Druckmittelzuführung und
-abführung zu und von den Druckkammern der Vorrichtung ausgebildet. Dabei
steht das elektromagnetseitige Ende der Stößelstange mit dem Druckmittelan
schluß am Gehäuse des Elektromagneten in Fluidverbindung und das vorrich
tungsseitige Ende der Stößelstange ist als Ventilschieber mit mehreren axial
zueinander beabstandeten Steuerkanten und Radialöffnungen ausgebildet.
In zweckmäßiger Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das
elektromagnetseitige Ende der Stößelstange des Elektromagneten darüber
hinaus in mindestens einer drehlängsbeweglichen Axialführung reibungsarm
gelagert, um einen gleichmäßigen Luftspalt zwischen dem Magnetanker und
dem Polschuhen des Elektromagneten permanent gewährleisten zu können
und somit die mit zunehmender Exzentrizität des Magnetankers erheblich zu
nehmenden Radialkräfte auf den Magnetanker zu vermeiden. Als besonders
vorteilhaft hat es sich dabei erwiesen, das elektromagnetseitige Ende der Stö
ßelstange den Magnetanker des Elektromagneten axial durchdringend auszu
bilden, so daß die Stößelstange in vorteilhafter Weise in zwei axial beidseitig
des Magnetankers angeordneten bevorzugt in die Polschuhe des Elektroma
gneten eingepreßten Axialkugellagern gelagert werden kann. Darüber hinaus
ist es zweckmäßig, im Inneren der Stößelstange in unmittelbarer Nähe der
Druckkammern der Vorrichtung ein entgegen der Zulaufrichtung des hydrauli
schen Druckmittels schließendes Rückschlagventil anzuordnen, um uner
wünschte Drehschwingungen des nockenwellenfesten Bauteils der Vorrich
tung, die aus den Wechselmomenten der Nockenwelle resultieren und jeweils
dem Druckmittelzufluß der Druckkammern der Vorrichtung entgegenwirken, auf
ein Minimum zu reduzieren. Dabei hat sich die durch die erfindungsgemäße
Ausbildung der Vorrichtung mögliche Anordnung des Rückschlagventils in un
mittelbarer Nähe der Druckkammern der Vorrichtung als besonders vorteilhaft
erwiesen, da die somit verkürzten Druckmittelsäulen zwischen dem Rück
schlagventil und den Druckkammern eine entsprechend geringe Kompressibi
lität aufweisen und das dadurch versteifte Druckmittelsystem der Vorrichtung
die Drehschwingungen des nockenwellenfesten Bauteils nahezu vollständig
verhindert.
Ein weiteres Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, daß das mit dem
Hohlraum zur Aufnahme des hydraulischen Steuerelementes ausgebildete
Axialbauteil der Vorrichtung bevorzugt als Befestigungsschraube zur drehfe
sten Verbindung des nockenwellenfesten Bauteils mit der Nockenwelle ausge
bildet ist. Diese Befestigungsschraube ist in eine koaxial zur Nockenwellen
längsachse angeordnete Gewindebohrung im antriebsseitigen Ende der Noc
kenwelle einschraubbar und weist in ihrem Schaftteil den bevorzugt als Axial
grundbohrung ausgebildeten Hohlraum sowie die mit den Druckkammern der
Vorrichtung verbundenen Radialbohrungen auf. Der bevorzugt mit einem In
nensechskant ausgebildete Kopf der Befestigungsschraube wird dabei auf ei
nen Teil seiner axialen Länge vom kurbelwellenfesten Bauteil der Vorrichtung
dichtend umschlossen und spannt das auf dem Schaftteil der Befestigungs
schraube angeordnete nockenwellenfeste Bauteil gegen die Stirnseite des an
triebsseitigen Endes der Nockenwelle.
Alternativ dazu ist es jedoch auch möglich, daß mit dem Hohlraum zur Aufnah
me des hydraulischen Steuerelementes ausgebildete Bauteil der Vorrichtung
durch das antriebsseitige Ende der Nockenwelle selbst zu bilden, indem dieses
Ende mit einer Verlängerung ausgebildet wird, in welcher der ebenfalls als
Axialgrundbohrung ausgebildete Hohlraum für das hydraulische Steuerelement
und die mit den Druckkammern der Vorrichtung verbundenen Radialbohrungen
angeordnet sind. Die Verlängerung des antriebsseitigen Endes der Nocken
welle ist dabei etwa dem Schaftdurchmesser der obenbeschriebenen Befesti
gungsschraube entsprechend durchmesserverringert ausgebildet und weist am
Ende einen Außengewindeabschnitt auf, auf dem zur drehfesten Verbindung
des nockenwellenfesten Bauteils der Vorrichtung mit der Nockenwelle eine
ringförmige Befestigungsmutter aufschraubbar ist. Das auf der durchmesser
verringerten Verlängerung angeordnete nockenwellenfeste Bauteil der Vor
richtung kann somit durch die Befestigungsmutter in gleicher Weise gegen die
Stirnseite des antriebsseitigen Endes der Nockenwelle gespannt werden, wo
bei die Befestigungsmutter auch hierbei auf einem Teil ihrer axialen Länge
dichtend vom kurbelwellenfesten Bauteil der Vorrichtung umschlossen wird.
In vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung
wird es schließlich noch vorgeschlagen, daß das gegenüber dem antriebsseiti
gen Ende der Nockenwelle angeordnete feststehende Bauteil der Brennkraft
maschine bevorzugt als Gehäusedeckel eines seitlich am Zylinderkopf der
Brennkraftmaschine angeordneten Kettenschachtes ausgebildet ist. Bei einer
derart ausgebildeten Brennkraftmaschine ist die Vorrichtung somit innerhalb
des Kettenschachtes zwischen dem antriebsseitigen Ende der Nockenwelle
und dem Gehäusedeckel des Kettenschachtes angeordnet und insbesondere
hinsichtlich ihrer äußeren Dichtheit für Brennkraftmaschinen mit kettengetrie
benen Nockenwellen geeignet ausgebildet. Die bei derart angeordneten Vor
richtungen ebenso mögliche vereinfachte Druckmittelabführung aus den
Druckkammern der Vorrichtung erfolgt dabei über eine mit dem hydraulischen
Steuerelement verbundene Drainagebohrung in der Vorrichtung direkt in den
mit einem Druckmitteltank verbundenen Kettenschacht bzw. Zylinderkopf der
Brennkraftmaschine. Der das hydraulische Steuerelement betätigende Elek
tromagnet ist hierbei in eine Bohrung im Gehäusedeckel des Kettenschachtes
eingesetzt, die durch eine Dichtung zwischen dem Gehäuse des Elektroma
gneten und der Bohrungswandung, beispielsweise durch einen O-Ring oder
dergleichen, druckmitteldicht verschlossen wird. Die druckmitteldichte Verbin
dung zwischen dem feststehenden Elektromagneten und der rotierenden Vor
richtung erfolgt darüber hinaus bevorzugt über einen Radialwellendichtring, der
außendurchmesserseitig an der Innenwandung eines überstehenden Ab
schnittes des Gehäuses des Elektromagneten und innendurchmesserseitig
bevorzugt an der Mantelfläche des Kopfes der Befestigungsschraube anlie
gend angeordnet ist.
Die Anordnung der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung an einer
Brennkraftmaschine mit kettengetriebener Nockenwelle stellt jedoch nur eine
bevorzugte Ausführungsform dar und schließt die ebenfalls unter den
Schutzumfang der Erfindung fallende Möglichkeit, eine erfindungsgemäß aus
gebildete Vorrichtung auch an Brennkraftmaschinen mit riemengetriebenen
Nockenwellen einzusetzen nicht aus. Da derartige Brennkraftmaschinen jedoch
zumeist keinen Kettenschacht mit einem zur Befestigung des Elektromagneten
geeigneten Gehäusedeckel aufweisen, ist der Elektromagnet durch eine ge
sonderte Halterung an einem anderen feststehenden Fahrzeug- oder Motoren
bauteil, wie beispielsweise an einer nahegelegenen Aufhängung der Brenn
kraftmaschine, zu befestigen. Die darüber hinaus für innerhalb eines Riemen
triebes angeordnete Vorrichtungen zur Nockenwellenverstellung erforderlichen
Änderungen an der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wie leckagefreie Abdich
tung der Vorrichtung und geschlossene Druckmittelabführung aus der Vorrich
tung, werden jedoch für den Fachmann als allgemein bekannt vorausgesetzt
und deshalb hier nicht näher beschrieben.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Verändern der Steuerzei
ten von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine weist somit gegenüber
den aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen den Vorteil auf, daß
die Zuführung des hydraulischen Druckmittels zum hydraulischen Steuerele
ment der Vorrichtung nicht mehr aus dem Nockenwellen-Gleitlager im Zylinder
kopf der Brennkraftmaschine, sondern über eine gesonderte Druckmittelleitung
sowie über den Elektromagneten der Vorrichtung und dessen hohlzylindrisch
ausgebildete Stößelstange erfolgt und somit die aus Druckmittel-Leckagen im
Nockenwellen-Gleitlager resultierenden Druckverluste in der Vorrichtung aus
geschlossen sind. Der dadurch mögliche Wegfall der Ringnuten sowie der Ra
dial- und Axialbohrungen im antriebsseitigen Ende der Nockenwelle zur Zufüh
rung des hydraulischen Druckmittels zum hydraulischen Steuerelement der
Vorrichtung und die vorteilhafte Ausbildung der Stößelstange des Elektromag
neten als Druckmittelzuleitung mit integriertem Rückschlagventil sowie als hy
draulisches Steuerelement der Vorrichtung vereinfacht darüber hinaus die Her
stellung und die Montage der Bauteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung
erheblich und bewirkt zugleich deutliche Kostenvorteile gegenüber bekannten
Vorrichtungen. Ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung ist, daß es durch eine
kurzzeitige hohe Bestromung des Elektromagneten beim Start der Brennkraft
maschine möglich ist, die in der Spulenwicklung entstehende Wärme zur
schnelleren Erwärmung 'des hydraulischen Druckmittels auf die erforderliche
Betriebstemperatur zu nutzen bzw. bei hoher Wärmeentwicklung in der Spulen
wicklung das hydraulische Druckmittel zur Kühlung derselben zu verwenden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher er
läutert. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen dabei:
Fig. 1 eine Teilansicht eines Längsschnittes durch einen Zylinderkopf
einer Brennkraftmaschine entlang der Nockenwellenlängsach
se mit einer innerhalb eines Kettentriebes angeordneten erfin
dungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung;
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des hydraulischen Steuerelemen
tes der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung gemäß der
Teilansicht X nach Fig. 1.
Aus Fig. 1 geht deutlich eine Vorrichtung 1 zum Verändern der Steuerzeiten
von Gaswechselventilen einer Brennkraftmaschine hervor, mit der eine Relativ
verdrehung oder eine stufenlose Einspannung einer Nockenwelle 4 gegenüber
einer nicht dargestellten Kurbelwelle einer Brennkraftmaschinen realisierbar
ist. Diese im wesentlichen als hydraulischer Stellantrieb ausgebildete Vorrich
tung 1 ist in bekannter Weise an dem in einem Nockenwellen-Gleitlager 37 im
Zylinderkopf 3 der Brennkraftmaschine gelagerten und in einen Ketten
schacht 33 des Zylinderkopfes 3 hineinragenden, antriebsseitigen Ende 2 der
Nockenwelle 4 angeordnet und in der Zeichnung beispielhaft als kettengetrie
bene vane-type-Verstellvorrichtung dargestellt, an deren Stelle jedoch auch
andere bekannte und/oder riemengetriebene Typen von Nockenwellen-
Verstelleinrichtungen einsetzbar sind. Unabhängig vom Typ besteht jedoch
jede dieser Vorrichtungen 1 aus einem mit der Kurbelwelle der Brennkraftma
schine in Antriebsverbindung stehenden kurbelwellenfesten Bauteil 5 und aus
einem drehfest mit der Nockenwelle 4 verbundenen nockenwellenfesten Bau
teil 6, die bei der dargestellten Vorrichtung 1 durch einen mit einem Ketten
rad 38 und einer Abdeckplatte 39 verschraubten, nicht näher bezeichneten
Stator und durch einen mit mehreren radialen Flügeln 40 ausgebildeten,
ebenfalls nicht näher bezeichneten Rotor gebildet werden. Das kurbelwellenfe
ste Bauteil 5 solcher Vorrichtungen 1 besteht dabei mit deren nockenwellenfe
sten Bauteil 6 über mindestens zwei innerhalb der Vorrichtung 1 gebildete,
wechselweise oder gleichzeitig mit einem hydraulischen Druckmittel beauf
schlagbare Druckkammern 7, 8 in Kraftübertragungsverbindung, die bei der in
Fig. 1 dargestellten Vorrichtung 1 beidseitig jedes Flügels 40 angeordnet
sind. Bei Druckbeaufschlagung der Druckkammern 7, 8 erfolgt eine Schwenk
bewegung oder Fixierung des nockenwellenfesten Bauteils 6 gegenüber dem
kurbelwellenfesten Bauteil 5, wobei die Druckmittelzuführung und -abführung
zu und von den Druckkammern 7, 8 der Vorrichtung 1 ausgehend von einer
Druckmittelpumpe P über ein koaxial zur Nockenwellenlängsachse in einem
Hohlraum 9 eines Axialbauteils 10 der Vorrichtung 1 angeordnetes, axial be
wegliches hydraulisches Steuerelement 11 erfolgt. Dieses hydraulische Steu
erelement 11 ist als hohlzylindrischer Ventilschieber mit mehreren axial zuein
ander beabstandeten Steuerkanten 12 und Radialöffnungen 13 ausgebildet,
die mit mehreren mit den Druckkammern 7, 8 der Vorrichtung 1 verbundenen
Radialbohrungen 14 im Axialbauteil 10 der Vorrichtung 1 in Wirkverbindung
stehen. Durch die mit einem Magnetanker 15 verbundene Stößelstange 16
eines Elektromagneten 17 ist dann das hydraulische Steuerelement 11 von
einer mit ECU bezeichneten Steuereinheit in Abhängigkeit von Betriebspara
metern der Brennkraftmaschine entgegen der Kraft einer ebenfalls im Hohl
raum 9 des Axialbauteils 10 der Vorrichtung 1 angeordneten Rückstellfeder 18
betätigbar, wobei der Elektromagnet 17 in Verlängerung der Nockenwellen
längsachse mit seinem hohlzylindrischen Gehäuse 19 an einem gegenüber
dem antriebsseitigen Ende 2 der Nockenwelle 4 angeordneten, feststehenden
Bauteils 20 der Brennkraftmaschine befestigt ist.
Weiterhin ist in Fig. 1 deutlich erkennbar, daß die Zuführung des hydrauli
schen Druckmittels zu dem hydraulischen Steuerelement 11 der Vorrichtung 1
erfindungsgemäß über den mit einem Druckmittelanschluß 21 an seinem Ge
häuse 19 ausgebildeten sowie über eine gesonderte Druckmittelleitung 22 di
rekt mit der Druckmittelpumpe P verbundenen Elektromagneten 17 erfolgt,
dessen verlängert und hohlzylindrisch ausgebildete Stößelstange 16 sich vom
Magnetanker 15 des Elektromagneten 17 bis in den Hohlraum 9 des Axialbau
teils 10 der Vorrichtung 1 erstreckt und zugleich das hydraulische Steuerele
ment 11 zur Druckmittelzuführung und -abführung zu und von den Druckkam
mern 7, 8 der Vorrichtung 1 bildet. Dabei steht das elektromagnetseitige En
de 23 der Stößelstange 16 mit dem Druckmittelanschluß 21 am Gehäuse 19
des Elektromagneten 17 in Fluidverbindung und das in Fig. 2 vergrößert dar
gestellte vorrichtungsseitige Ende 24 der Stößelstange 16 ist als Ventilschieber
mit mehreren axial zueinander beabstandeten Steuerkanten 12 und Radialöff
nungen 13 ausgebildet.
Aus Fig. 1 ist desweiteren entnehmbar, daß das elektromagnetseitige En
de 23 der Stößelstange 16 des Elektromagneten 17 den Magnetanker 15 axial
durchdringend ausgebildet ist und in zwei axial beidseitig des Magnetankers 15
angeordneten sowie als Axialkugellager 26, 27 ausgebildeten drehlängsbe
weglichen Axialführungen reibungsarm gelagert ist. Im Inneren der Stößelstan
ge 16 ist darüber hinaus ein entgegen der Zulaufrichtung des hydraulischen
Druckmittels schließendes Rückschlagventil 25 angeordnet, welches durch
seine unmittelbare Nähe zu den Druckkammern 7, 8 der Vorrichtung 1 die aus
den Wechselmomenten der Nockenwelle 4 resultierenden und jeweils dem
Druckmittelzufluß der Druckkammern 7, 8 entgegenwirkenden Drehschwingun
gen des nockenwellenfesten Bauteils 6 der Vorrichtung 1 auf ein Minimum re
duziert. Ebenso ist aus Fig. 1 ersichtlich, daß das mit dem Hohlraum 9 zur
Aufnahme des hydraulischen Steuerelementes 11 ausgebildete Axialbauteil 10
der Vorrichtung 1 als Befestigungsschraube 28 zur drehfesten Verbindung des
nockenwellenfesten Bauteils 6 mit der Nockenwelle 4 ausgebildet ist, welche in
eine koaxial zur Nockenwellenlängsachse angeordnete Gewindebohrung 29 im
antriebsseitigen Ende 2 der Nockenwelle 4 einschraubbar ist. Dabei ist das auf
den Schaftteil 30 der Befestigungsschraube 28 angeordnete nockenwellenfeste
Bauteil 6 der Vorrichtung 1 durch den Kopf 31 der Befestigungsschraube 28
gegen die Stirnseite 32 des antriebsseitigen Endes 2 der Nockenwelle 4
spannbar, während die Befestigungsschraube 28 in ihrem Schaftteil 30 den als
Axialgrundbohrung ausgebildeten Hohlraum 9 sowie die in Fig. 2 sichtbaren
Radialbohrungen 14 aufweist. Diese Radialbohrungen 14 sind wiederum mit
den Druckmittelleitungen A, B und T verbunden, von denen A und B für den
Druckmittelzufluß und -abfluß vom hydraulischen Steuerelement 11 zu den
Druckkammern 7, 8 und von den Druckkammern 7, 8 zum hydraulischen Steu
erelement 11 sowie T für den Druckmittelabfluß vom hydraulischen Steuerele
ment 11 über eine Drainagebohrung 41 im Kettenrad 38 der Vorrichtung 1 in
den Kettenschacht 33 vorgesehen sind.
Schließlich ist in Fig. 1 noch beispielhaft dargestellt, daß das gegenüber dem
antriebsseitigen Ende 2 der Nockenwelle 4 angeordnete feststehende Bau
teil 20 der Brennkraftmaschine, an dem der Elektromagnet 17 befestigt ist, als
Gehäusedeckel des Kettenschachtes 33 am Zylinderkopf 3 der Brennkraftma
schine ausgebildet ist, wobei der Elektromagnet 17 in eine nicht näher be
zeichnete Bohrung in diesem Gehäusedeckel eingesetzt ist, die durch einen
ebenfalls nicht näher bezeichneten O-Ring zwischen dem Gehäuse 19 des
Elektromagneten 17 und der Bohrungswandung druckmitteldicht verschlossen
ist. Die druckmitteldichte Verbindung zwischen dem feststehenden Elektroma
gneten 17 und der rotierenden Vorrichtung 1 erfolgt darüber hinaus über einen
Radialwellendichtring 34, der außendurchmesserseitig an der Innenwan
dung 35 eines überstehenden Abschnittes des Gehäuses 19 des Elektroma
gneten 17 und innendurchmesserseitig an der Mantelfläche 36 des Kopfes 31
der Befestigungsschraube 28 anliegt.
1
Vorrichtung
2
antriebsseitiges Ende
3
Zylinderkopf
4
Nockenwelle
5
kurbelwellenfestes Bauteil
6
nockenwellenfestes Bauteil
7
Druckkammer
8
Druckkammer
9
Hohlraum
10
Axialbauteil
11
hydraulisches Steuerelement
12
Steuerkanten
13
Radialöffnungen
14
Radialbohrungen
15
Magnetanker
16
Stößelstange
17
Elektromagnet
18
Rückstellfeder
19
Gehäuse
20
feststehendes Bauteil
21
Druckmittelanschluß
22
Druckmittelleitung
23
elektromagnetseitiges Ende
24
vorrichtungsseitiges Ende
25
Rückschlagventil
26
Axialkugellager
27
Axialkugellager
28
Befestigungsschraube
29
Gewindebohrung
30
Schaftteil
31
Kopf
32
Stirnseite
33
Kettenschacht
34
Radialwellendichtring
35
Innenwandung
36
Mantelfläche
37
Nockenwellen-Gleitlager
38
Kettenrad
39
Abdeckplatte
40
Flügel
41
Drainagebohrung
P Druckmittelpumpe
T Druckmittelleitung
A Druckmittelleitung
B Druckmittelleitung
ECU Steuereinheit von
P Druckmittelpumpe
T Druckmittelleitung
A Druckmittelleitung
B Druckmittelleitung
ECU Steuereinheit von
17
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Verändern der Steuerzeiten von Gaswechselventilen einer
Brennkraftmaschine mit folgenden Merkmalen:
- - die Vorrichtung (1) ist am antriebsseitigen Ende (2) einer im Zylinderkopf (3) der Brennkraftmaschine gelagerten Nockenwelle (4) angeordnet und im we sentlichen als hydraulischer Stellantrieb ausgebildet,
- - die Vorrichtung (1) besteht aus einem mit einer Kurbelwelle der Brenn kraftmaschine in Antriebsverbindung stehenden kurbelwellenfesten Bau teil (5) und aus einem drehfest mit der Nockenwelle (4) verbundenen noc kenwellenfesten Bauteil (6),
- - das kurbelwellenfeste Bauteil (5) steht mit dem nockenwellenfesten Bau teil (6) über mindestens zwei innerhalb der Vorrichtung (1) gebildete, wech selweise oder gleichzeitig mit einem hydraulischen Druckmittel beaufschlag bare Druckkammern (7, 8) in Kraftübertragungsverbindung,
- - bei Druckbeaufschlagung der Druckkammern (7, 8) erfolgt eine Schwenk bewegung oder Fixierung des nockenwellenfesten Bauteils (6) gegenüber dem kurbelwellenfesten Bauteil (5) und damit eine Relativverdrehung oder eine stufenlose hydraulische Einspannung der Nockenwelle (4) ge genüber der Kurbelwelle,
- - die Druckmittelzuführung und -abführung zu und von den Druckkammern (7, 8) der Vorrichtung (1) erfolgt ausgehend von einer Druckmittelpumpe (P) über ein koaxial zur Nockenwellenlängsachse in einem Hohlraum (9) eines Axialbauteils (10) der Vorrichtung (1) angeordnetes, axial bewegliches hy draulisches Steuerelement (11),
- - das hydraulische Steuerelement (11) ist als hohlzylindrischer Ventilschie ber mit mehreren axial zueinander beabstandeten Steuerkanten (12) und Radialöffnungen (13) ausgebildet, die mit mehreren mit den Druckkam mern (7, 8) der Vorrichtung (1) verbundenen Radialbohrungen (14) im Axialbauteil (10) der Vorrichtung (1) in Wirkverbindung stehen,
- - das hydraulische Steuerelement (11) ist in Abhängigkeit von Betriebspara metern der Brennkraftmaschine durch eine mit einem Magnetanker (15) ver bundene Stößelstange (16) eines Elektromagneten (17) entgegen der Kraft einer ebenfalls im Hohlraum (9) des Axialbauteils (10) der Vorrichtung (1) angeordneten Rückstellfeder (18) betätigbar,
- - der Elektromagnet (17) ist in Verlängerung der Nockenwellenlängsachse mit seinem hohlzylindrischen Gehäuse (19) an einem gegenüber dem an triebsseitigen Ende (2) der Nockenwelle (4) angeordneten, feststehenden Bauteil (20) der Brennkraftmaschine befestigt,
- - die Zuführung des hydraulischen Druckmittels zu dem hydraulischen Steuerelement (11) der Vorrichtung (1) über den mit einem Druckmittelan schluß (21) an seinem Gehäuse (19) ausgebildeten sowie über eine ge sonderte Druckmittelleitung (22) direkt mit der Druckmittelpumpe (P) ver bundenen Elektromagneten (17) erfolgt,
- - dessen verlängert und hohlzylindrisch ausgebildete Stößelstange (16) sich vom Magnetanker (15) des Elektromagneten (17) bis in den Hohl raum (9) des Axialbauteils (10) der Vorrichtung (1) erstreckt und zugleich das hydraulische Steuerelement (11) zur Druckmittelzuführung und -ab führung zu und von den Druckkammern (7, 8) der Vorrichtung (1) bildet,
- - wobei das elektromagnetseitige Ende (23) der Stößelstange (16) mit dem Druckmittelanschluß (21) am Gehäuse (19) des Elektromagneten (17) in Fluidverbindung steht und das vorrichtungsseitige Ende (24) der Stößel stange (16) als Ventilschieber mit mehreren axial zueinander beabstan deten Steuerkanten (12) und Radialöffnungen (13) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- - das elektromagnetseitige Ende (23) der Stößelstange (16) des Elektro magneten (17) in mindestens einer drehlängsbeweglichen Axialführung reibungsarm gelagert ist, und
- - im Inneren der Stößelstange (16) in unmittelbarer Nähe der Druckkam mern (7, 8) der Vorrichtung (1) ein entgegen der Zulaufrichtung des hy draulischen Druckmittels schließendes Rückschlagventil (25) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
- - das elektromagnetseitige Ende (23) der Stößelstange (16) bevorzugt den Magnetanker (15) des Elektromagneten (17) axial durchdringend ausge bildet und
- - bevorzugt in zwei axial beidseitig des Magnetankers (15) angeordneten sowie als Axialkugellager (26, 27) ausgebildeten drehlängsbeweglichen Axialführungen gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- - das mit dem Hohlraum (9) zur Aufnahme des hydraulischen Steuerele mentes (11) ausgebildete Axialbauteil (10) der Vorrichtung (1) bevorzugt als Befestigungsschraube (28) zur drehfesten Verbindung des nocken wellenfesten Bauteils (6) mit der Nockenwelle (4) ausgebildet ist,
- - welche in eine koaxial zur Nockenwellenlängsachse angeordnete Gewin debohrung (29) im antriebsseitigen Ende (2) der Nockenwelle (4) ein schraubbar ist und in ihrem Schaftteil (30) den bevorzugt als Axialgrund bohrung ausgebildeten Hohlraum (9) und die mit den Druckkammern (7, 8) der Vorrichtung (1) verbundenen Radialbohrungen (14) aufweist,
- - wobei das auf dem Schaftteil (30) der Befestigungsschraube (28) ange ordnete nockenwellenfeste Bauteil (6) der Vorrichtung (1) durch den Kopf (31) der Befestigungsschraube (28) gegen die Stirnseite (32) des antriebsseitigen Endes (2) der Nockenwelle (4) spannbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- - das gegenüber dem antriebsseitigen Ende (2) der Nockenwelle (4) ange ordnete feststehende Bauteil (20) bevorzugt als Gehäusedeckel eines seitlich am Zylinderkopf (3) der Brennkraftmaschine angeordneten Ket tenschachtes (33) ausgebildet ist,
- - wobei der Elektromagnet (17) in eine Bohrung in diesem Bauteil (20) druckmitteldicht eingesetzt ist und die druckmitteldichte Verbindung zwi schen dem feststehenden Elektromagneten (17) und der rotierenden Vor richtung (1) bevorzugt über einen Radialwellendichtring (34) erfolgt,
- - der außendurchmesserseitig bevorzugt an der Innenwandung (35) eines überstehenden Abschnittes des Gehäuses (19) des Elektromagneten (17) und innendurchmesserseitig bevorzugt an der Mantelfläche (36) des Kopfes (31) der Befestigungsschraube (28) anliegend angeordnet ist.
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