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DE19615076C2 - Druckmittelversorgung für eine variable Nockenwellenverstellung - Google Patents

Druckmittelversorgung für eine variable Nockenwellenverstellung

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DE19615076C2
DE19615076C2 DE19615076A DE19615076A DE19615076C2 DE 19615076 C2 DE19615076 C2 DE 19615076C2 DE 19615076 A DE19615076 A DE 19615076A DE 19615076 A DE19615076 A DE 19615076A DE 19615076 C2 DE19615076 C2 DE 19615076C2
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pressure
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camshaft
ring
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/34Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of means for changing the timing of the valves without changing the duration of opening and without affecting the magnitude of the valve lift
    • F01L1/344Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of means for changing the timing of the valves without changing the duration of opening and without affecting the magnitude of the valve lift changing the angular relationship between crankshaft and camshaft, e.g. using helicoidal gear
    • F01L1/34403Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of means for changing the timing of the valves without changing the duration of opening and without affecting the magnitude of the valve lift changing the angular relationship between crankshaft and camshaft, e.g. using helicoidal gear using helically teethed sleeve or gear moving axially between crankshaft and camshaft
    • F01L1/34406Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of means for changing the timing of the valves without changing the duration of opening and without affecting the magnitude of the valve lift changing the angular relationship between crankshaft and camshaft, e.g. using helicoidal gear using helically teethed sleeve or gear moving axially between crankshaft and camshaft the helically teethed sleeve being located in the camshaft driving pulley

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Description

Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für eine gaswechselventilgesteuerte Brennkraftmaschine mit zumindest einer im Zylinderkopf drehbar gelagerten Nockenwelle, wobei die Einrichtung zum stufenlosen Verdrehen der Nocken­ welle relativ zu einem Antriebsrad dient, das über einen Zugmitteltrieb einen Antrieb von der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine erfährt, und die Einrich­ tung eine axial zwischen zwei Endstellungen verschiebbare Schaltmufte umfaßt, die durch eine erste Verzahnung mit dem Antriebsrad und durch eine zweite Verzahnung unmittelbar oder mittelbar mit der Nockenwelle formschlüssig verbunden ist und die Schaltmuffe einen doppelt wirkenden, kreisringförmig gestalteten Stellkolben aufweist, der in einem Gehäuse geführt ist und eine Begrenzung von zwei Druckräumen sicherstellt, die in Abhängigkeit von der Stellung eines Steuerelementes wechselweise mit einem Druckmittelzufluß und einem Druck­ mittelrückfluß schaltbar sind, wobei das Druckmittel beispielsweise über Ringka­ näle, Stichbohrungen und Bohrungen bzw. andere Öffnungen von dem Steuer­ element zu den Druckräumen gelangt.
Hintergrund der Erfindung
Eine gattungsbildende Einrichtung zur Variierung der Steuerzeiten der Gas­ wechselventile einer Brennkraftmaschine, damit diese in einem möglichst weiten Drehzahlspektrum optimal zu betreiben ist, d. h. zur Verbesserung der Drehmomentcharakteristik, der Abgasemission, sowie des Kraftstoffverbrauchs, ist aus der US 5,080,052 A bekannt. Der Aufbau dieser bekannten Einrichtung ermöglicht bei Stillstand der Brennkraftmaschine einen ungehinderten, motor­ internen Rückfluß des Druckmittels aus den Druckräumen in das Druckmittel­ reservoir. Damit verliert der Stellkolben seine hydraulische Vorspannung, wodurch dieser bei einem Start der Brennkraftmaschine seine Startposition nicht halten kann. Diese Stellkolbenverlagerung bewirkt eine nachteilige Steuerzeiten­ änderung für die Gaswechselventile, was den Start der Brennkraftmaschine sowie die Abgasemission verschlechtert. Außerdem führt die unkontrollierte Stellbewegung des Stellkolbens zu einem Anschlagen an den Endanschlag, verbunden mit einer nachteiligen Geräuschentwicklung sowie einer Verschleiß­ erhöhung.
Aus der DE 33 16 162 C2 ist eine weitere Einrichtung bekannt, die als Maßnah­ me zur Lagefixierung des Stellkolbens beim Stillstand der Brennkraftmaschine eine entsprechend groß dimensionierte, d. h. eine starke Federkraft ausübende Gegenfeder vorsieht. Damit verharrt zwar der Stellkolben in der Startposition, doch bedarf es eines erhöhten Öldruckaufbaus, mit dem die Kraft der Gegen­ feder nach Start der Brennkraftmaschine überwindbar ist. Diese Anordnung bewirkt eine nachteilige zeitverzögerte Betriebsbereitschaft der Verstelleinrich­ tung.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, die das Startverhalten der Brennkraftma­ schine verbessert und eine schnellere Betriebsbereitschaft der Verstelleinrich­ tung sicherstellt.
Zusammenfassung der Erfindung
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch das Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die Druckmittel-Verteilerräume, die axial versetzte Ringkanäle umfassen, ist eine vorteilhafte labyrinthartige Druckmittelführung geschaffen, die einen wirksamen Schutz gegen ein nachteili­ ges Rückströmen des Druckmittels aus den Druckräumen in das Schmiermittel­ reservoir bietet. Der Druckraum, der mit Druckmittel beaufschlagbar ist zur Erreichung einer Stellkolbenverlagerung, die der Startposition entspricht, bleibt somit befüllt, wodurch sich das Startverhalten der Brennkraftmaschine verbessert und der Stellkolben aufgrund der Wechseldrehmomente der Nockenwelle keine komforteinschränkende und den Verschleiß fördernde Geräuschentwicklung durch ein hochfrequentes Anschlagen am Endanschlag verursachen kann. Als unterstützende Maßnahme zur Verhinderung eines Druckmittelrücklaufs schließt die Erfindung ebenfalls in die Druckmittelführung eingesetzte Rückschlagventile ein. Durch die nahezu vollständige Befüllung der Druckräume stellt sich außer­ dem ein für die Betriebsbereitschaft der Einrichtung erforderlicher Druckmittel­ aufbau schneller ein. Dies gilt insbesondere für die Anordnung der erfindungs­ gemäßen Einrichtung an einer für die Auslaßgaswechselventile bestimmten Nockenwelle, da bei Veränderung der Basisposition in der Startphase das Druckmittel eine Verstellung gegen die Nockenwellenreibung vornehmen muß, wodurch sich die Betriebsbereitschaft verzögert.
Die erfindungsgemäße Einrichtung stellt eine weitere Optimierung der Abgas­ emission dar, zu der Nockenwellen-Verstelleinrichtungen vorrangig eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäß angeordneten, axial versetzten Ringkanäle sowie die zueinander winkelversetzten Übertritte verhindern ein Ausströmen von Druck­ mittel aus den Druckräumen bzw. gewährleisten einen Mindestfüllstand, wo­ durch eine hydraulische Befüllung des Stellkolbens gewährleistet bleibt. Die erfindungsgemäße Druckmittelführung in Verbindung mit einer wirksamen Ab­ dichtung zwischen den Druckräumen verhindert ein nachteiliges Eindringen von Luft in den Druckraum, da Luft ausschließlich durch die Druckmittelführung eindringen kann. Dadurch bleibt der Druckraum vollständig gefüllt, solange der durch ein Ausströmen von Druckmittel entstehende Unterdruck nicht ausreicht um Luft einzusaugen. Dieser Effekt ist aufgrund der labyrinthartig ausgelegten erfindungsgemäßen Druckmittelführung wirksam unterbunden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 9, deren Vorteile nachfolgend detailliert erläutert werden.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung umfaßt die Druckmittelführung zumindest zwei Ringkanäle, die in hohlzylindrisch gestalteten der Einrichtung zugeordneten Bauteilen wie beispielsweise einer Nabe, einem Dichtungsträger oder einer Zahnbuchse eingebracht sind, wobei eine Druckmittelströmung jeweils über als Bohrung ausgeführte Übertritte erfolgt, die zueinander winkel­ versetzt angeordnet sind. Durch diese einfach herstellbaren, rotationssymme­ trisch ausgeführten Ringkanäle wird ein nachteiliges Ausströmen von Druck­ mittel aus den Druckräumen unterbunden. Dabei bietet es sich an, die Ringka­ näle ausgehend von einer Innenwandung des betreffenden Bauteils in die Stirnseiten oder axial versetzt zur Stirnwand anzuordnen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Bohrungen zwischen zwei Ringkanälen um 120° versetzt angeordnet sind, wobei eine der Bohrungen stets mit einer Vertikalebene der Einrichtung im eingebauten Zu­ stand übereinstimmt. Diese Anordnung stellt eine weitere Sicherung gegenüber einem Ausströmen von Druckmitteln aus der Druckkammer dar. Anstelle einer Bohrung können bedarfsabhängig ebenfalls mehrere nebeneinander angeordnete Bohrungen vorgesehen werden, die gemeinsam einen Übertritt bilden.
Als weitere unterstützende Maßnahme, durch die eine Druckmittelausströmung aus dem Druckraum verhindert wird, ist ein Dichtring vorgesehen, der auf einer Buchse lagepositioniert ist und dessen Dichtlippe an der konzentrisch angeord­ neten Schaltmuffe anliegt. Dieser Dichtring verhindert einen nachteiligen Druckmittelaustausch zwischen den beiden Druckräumen der Einrichtung.
Zur Sicherstellung von stets um 120° versetzt angeordneten Übertritten ist weiterhin eine lagepositionierte Anordnung des Dichtungsträgers mit der Buchse vorgesehen. Erfindungsgemäß dient dazu eine Verdrehsicherung, mit der zur Schaffung einer labyrinthartigen Druckmittelführung zwischen dem Dichtungs­ träger und der Führungsbuchse diese Bauteile nur in einer vorgegebenen Win­ kellage montierbar sind. Vorzugsweise dient als Verdrehsicherung ein an der Zahnbuchse drehfixierter Ring, der auf einer zum Zylinderkopf weisenden Seite einteilig mit einem axial vorstehenden Ansatz versehen ist. In einer Einbaulage ist dieser Ansatz in eine Bohrung des Dichtungsträgers eingepaßt, so daß sich die gewünschte Winkellage zwischen den Übertritten einstellt zur Verhinderung einer selbstätigen Rückströmung des Druckmittels in das Schmiermittelreservoir bei Stillstand der Brennkraftmaschine. In vorteilhafter Weise gewährleistet die erfindungsgemäße Verdrehsicherung einen Formschluß, der erst nach der Montage der Verstelleinrichtung erfolgen kann. Die Bauteile und Maßnahmen zur Darstellung der Verdrehsicherung sind kostengünstig realisierbar und in­ nerhalb des vorgegebenen Einbauraums der Bauteile, die unmittelbar mit der Verdrehsicherung in Verbindung stehen, einsetzbar. Der zur Verdrehsicherung eingesetzte Ring ist dabei vorzugsweise kostengünstig spanlos durch ein Tief­ ziehverfahren hergestellt.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in fünf Figuren dargestellt und nachstehend näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in einem Längsschnitt eine erfindungsgemäße Einrichtung im eingebauten Zustand;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die als Einzelteil abgebildete Ein­ richtung;
Fig. 3 eine Vorderansicht der in Fig. 2 abgebildeten Einrichtung, die eine Teilschnittansicht gemäß der Linie III-III enthält;
Fig. 4 die Vorderansicht eines Dichtungsträgers;
Fig. 5 einen Dichtungsträger in einer Schnittansicht gemäß der Linie V-V aus der Fig. 4;
Fig. 6 in einem vergrößerten Maßstab die Einzelheit "X" aus der Fig. 1.
Ausführliche Beschreibung der Zeichnung
Die Fig. 1 zeigt eine mit der Bezugsziffer 1 versehene Einrichtung, mit der eine stufenflose Drehlagenänderung zwischen einer Nockenwelle 2 und einem Antriebsrad 3 der Einrichtung 1 zur Verstellung von Steuerzeiten der Gaswech­ selventile einer Brennkraftmaschine erzielbar ist. Der Aufbau der Einrichtung 1 sieht ein einem Zylinderkopf 4 vorgelagertes Antriebsrad 3 vor, an dem ein Gehäuse 5 befestigt ist, wobei das Antriebsrad 3 das Gehäuse 5 konzentrisch umgibt. In dem Gehäuse 5 ist ein Stellkolben 6 verschiebbar angeordnet, der mit einer hohlzylindrisch gestalteten Schaltmuffe 7 versehen ist, die über eine erste Verzahnung 8, 9 mit einem einstückig am Antriebsrad 3 angeordneten Antriebsflansch 3a formschlüssig verbunden ist sowie über eine zweite Ver­ zahnung 10, 11 mit einer Zahnbuchse 12 in Eingriff steht, die eine axiale Verlängerung zur Nockenwelle 2 darstellt und mit dieser drehfest verbunden ist. Die Verzahnungen 8 bis 11 sind dabei jeweils als Schrägverzahnung ausgeführt, so daß eine axiale Verschiebung der Schaltmuffe 7 eine Relativverdrehung zwischen dem Antriebsrad 3 und der Nockenwelle 2 auslöst. Der Stellkolben 6 bewirkt eine Axialbegrenzung von zwei im Gehäuse 5 vorgesehenen Druck­ räumen 13, 14, die wechselweise von einem Druckmittel beaufschlagbar sind, wodurch der Stellkolben 6 sowie die damit in Verbindung stehende Schaltmuffe 7 axial verlagert werden können. Als Druckmittel zur Beaufschlagung der Druckräume 13, 14 wird der Einrichtung 1 Schmieröl einer Druckumlaufschmie­ rung der Brennkraftmaschine zugeführt. Über ein Steuerelement 15 erfolgt eine bedarfsgerechte Zumessung des Druckmittels; dazu ist das Steuerelement 15 mit einem Druckmittelzufluß und einem Druckmittelrückfluß koppelbar, über die insbesondere drehzahlabhängig das Druckmittel zur stufenlosen Verstellung des Stellkolbens 6 zwischen zwei Endlagen 16 und 17 in einen der Druckräume 13, 14 strömen kann. Als Druckmittelführung zwischen dem Steuerelement 15 und dem Druckraum 13 ist zunächst ein Dichtungsträger 18 vorgesehen, der hülsenartig gestaltet, auf einem Endzapfen der Nockenwelle 2 aufgeschoben ist, und der an dem von der Einrichtung 1 abgewandten Ende mit einem zylin­ drischen Ansatz 19 in eine entsprechende Aufnahmebohrung 20 des Zylin­ derkopfes 4 abgedichtet eingesetzt ist. Der Ansatz 19 verfügt über Umlaufnuten 21, 22, die mit im Zylinderkopf 4 eingebrachten Bohrungen mit dem Steuer­ element 15 verbunden sind. Die Umlaufnut 22 ist über eine Radialbohrung 23 mit einer im Dichtungsträger 18 eingebrachten Längsbohrung 24 versehen, die in einen Ringkanal 25 mündet, welcher einseitig auf der zur Einrichtung 1 weisenden Seite zwischen dem Dichtungsträger 18 und einer vorgelagerten Führungsbuchse 26 vorgesehen ist. Dem Ringkanal 25 ist in axialer Richtung ein weiterer Ringkanal 27 vorgelagert, wobei die Ringkanäle 25, 27 durch einen Übertritt 28 verbunden sind. Die Druckmittelführung umfaßt einen weiteren Übertritt 29, der eine Verbindung zwischen dem Ringraum 27 und einem der Verzahnung 8, 9 vorgelagerten Verteilerraum 30 sicherstellt, von dem aus für das Druckmittel durch die Verzahnung 8, 9 eine Verbindung zum Druckraum 13 besteht. Zur Erreichung einer ungehinderten Druckmittelströmung ist zu­ mindest ein Zahn der Verzahnung 8, 9 entfallen.
Zur Druckmittelbeaufschlagung des Druckraums 14 besteht ausgehend von der Umlaufnut 21 im Dichtungsträger 18 über eine Radialbohrung 31 eine Ver­ bindung zu einer axial breit ausgelegten, umlaufenden Ausnehmung 32 der Nockenwelle 2. Von dort stellen Stichbohrungen 33 eine Verbindung zu einer zentrisch in den Endzapfen der Nockenwelle 2 eingebrachten Gewindebohrung 34 her, die zur Aufnahme einer Schraube 35 dient, mit der die Zahnbuchse 12 sowie der Dichtungsträger 18 drehstarr mit der Nockenwelle 2 verspannt sind. Die Schraube 35 besitzt eine Längsbohrung 36, die als Druckmittelführung eine Verbindung zu einer stirnseitigen Ausnehmung 37 in der Zahnbuchse 12 ermöglicht, und die unmittelbar in den Druckraum 14 übergeht, der konzen­ trisch zur Ausnehmung 37 angeordnet ist.
Zum Schutz gegen ein Leerlaufen des Druckraums 13, d. h. einer Druckmittel­ strömung in das Schmiermittelreservoir bei Stillstand der Brennkraftmaschine, sind die Übertritte 28, 29 zwischen den Ringkanälen 25, 27 und dem Verteil­ erraum 30 zueinander winkelversetzt angeordnet. Damit ist sichergestellt, daß die hydraulische Vorspannung des Stellkolbens 6 erhalten bleibt und dieser auch in der Startphase der Brennkraftmaschine am Endanschlag 16 lagepositio­ niert ist. Als eine unterstützende Maßnahme zur Verlagerung des Stellkolbens 6 in die Startposition, gemäß Fig. 1, dient eine Druckfeder 38. Als weitere, das nachteilige Leerlaufen verhindernde Maßnahme, ist außerdem ein Dichtring 39 vorgesehen, der auf der Führungsbuchse 26 befestigt ist und dessen Dichtlippe innenseitig an der Schaltmuffe 7 anliegt.
Als Maßnahme zur Sicherstellung einer gewünschten versetzten Anordnung der Übertritte 28, 29 der Führungsbuchse 26 einerseits und der Längsbohrung 24 im Dichtungsträger 18 andererseits im eingebauten Zustand der Einrichtung 1 ist zwischen dem Dichtungsträger 18 und der Führungsbuchse 26 eine Ver­ drehsicherung 40 vorgesehen.
Die Fig. 2 zeigt die Einrichtung 1 als Einzelteil im Längsschnitt in einem vergrößerten Maßstab, insbesondere zur Verdeutlichung der Druckmittelführung zu dem Druckraum 13. Aus der Fig. 3 ist die winkelversetzte Lage zwischen den Übertritten 28, 29 erkennbar. Dazu ist die Einrichtung 1 in der zur Noc­ kenwelle 2 gerichteten Vorderansicht abgebildet, wobei zur Verdeutlichung die Führungsbuchse 26 und die Zahnbuchse 12 im Teilschnitt gemäß der Schnitt­ linie III-III abgebildet sind. Der Winkel "α" zwischen den Übergängen 28 und 29 beträgt dabei 120°. Die Übertritte 28, 29 sind als Bohrung ausgeführt, wobei zur Vergrößerung des Durchtrittsquerschnittes jeweils drei nebeneinander angeordnete Bohrungen vorgesehen sind.
In der Fig. 4 ist der rotationssymmetrisch gestaltete Dichtungsträger 18 in der Vorderansicht abgebildet, wobei ein Ausschnitt die längsparallele Anordnung von drei Längsbohrungen 24 zeigt, die nockenwellenseitig jeweils mit einer Radialbohrung 23 verbunden sind. Der Fig. 4 ist weiterhin die umfangsver­ teilte Anordnung von vier Radialbohrungen 31 zu entnehmen, die für die Druckmittelführung zum Druckraum 14 bestimmt sind. Aus der Fig. 5, die den Dichtungsträger 18 gemäß der Schnittlinie V-V zeigt, ist der parallele Versatz der Radialbohrungen 23, 31 zu entnehmen.
Die Verdrehsicherung 40 ist in der Fig. 6 in einem vergrößerten Maßstab abgebildet. Der Aufbau sieht dazu einen an der Zahnbuchse 12 drehfixierten Ring 41 vor. Dieser vorzugsweise durch ein Tiefziehverfahren spanlos herge­ stellte Ring 41 ist mit einem axial in Richtung der Nockenwelle 4 verlaufenden Ansatz 42 versehen, welcher in einer Einbaulage formschlüssig in eine Bohrung 43 des Dichtungsträgers 18 eingepaßt ist. Damit ist eine gewünschte winkel­ orientierte Lage zwischen den Übertritten 28, 29 der Führungsbuchse 26 und der Längsbohrung 24 im Dichtungsträger 18 sichergestellt, wodurch eine nachteilige Druckmittelrückströmung in das Schmiermittelreservoir bei Stillstand der Brennkraftmaschine verhindert wird.
Bezugszeichenliste
1
Einrichtung
2
Nockenwelle
3
Antriebsrad
3
aAntriebsflansch
4
Zylinderkopf
5
Gehäuse
6
Stellkolben
7
Schaltmuffe
8
Verzahnung
9
Verzahnung
10
Verzahnung
11
Verzahnung
12
Zahnbuchse
13
Druckraum
14
Druckraum
15
Steuerelement
16
Endanschlag
17
Endanschlag
18
Dichtungsträger
19
Ansatz
20
Aufnahmebohrung
21
Umlaufnut
22
Umlaufnut
23
Radialbohrung
24
Längsbohrung
25
Ringkanal
26
Führungsbuchse
27
Ringkanal
28
Übertritt
29
Übertritt
30
Verteilerraum
31
Radialbohrung
32
Ausnehmung
33
Stichbohrung
34
Gewindebohrung
35
Schraube
36
Längsbohrung
37
Ausnehmung
38
Druckfeder
39
Dichtring
40
Verdrehsicherung
41
Ring
42
Ansatz
43
Bohrung

Claims (9)

1. Einrichtung für eine gaswechselventilgesteuerte Brennkraftmaschine, die mit zumindest einer im Zylinderkopf (4) drehbar gelagerten Nockenwelle (2) ver­ sehen ist, wobei die Einrichtung (1) zum stufenlosen Verdrehen der Nockenwel­ le (2) relativ zu einem Antriebsrad (3) vorgesehen ist, das über einen Zugmittel­ trieb einen Antrieb von der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine erfährt, wobei die Einrichtung (1) eine axial zwischen zwei Endstellungen verschiebbare Schaltmuffe (7) umfaßt, die durch eine erste Verzahnung (8, 9) mit dem An­ triebsrad (3) und durch eine zweite Verzahnung (10, 11) unmittelbar oder mittelbar mit der Nockenwelle (2) formschlüssig verbunden ist und einen hydraulisch doppelt wirkenden, kreisringförmig gestalteten Stell­ kolben (6) umfaßt, der in einem Gehäuse (5) geführt ist und eine Begrenzung von zwei Druckräumen (13, 14) sicherstellt, die in Abhängigkeit von der Stellung eines Steuerelementes (15) wechselweise mit einem Druckmittelzufluß und einem Druckmittelrückfluß schaltbar sind, wobei über Druckmittelführungen, wie Bohrungen, Ausnehmungen oder andere Öffnungen in Bauteilen der Einrichtung (1) das Druckmittel zu den Druckräumen (13, 14) gelangt, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Druckmittelführung zur Beaufschlagung des Stellkolbens (6) in eine der Startposition entsprechende Stellung zumindest zwei axial versetzte, als Ringkanäle (25, 27) ausgebildete Verteilerräume umfaßt, die mit zueinander winkelversetzten Übertritten (28, 29) verbunden sind, und die Druckräume (13, 14) zueinander abgedichtet ausgeführt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringkanäle (25, 27) in bzw. zwischen hülsenartig gestalteten, der Einrichtung (1) zugeordneten Bauteilen, einem Dichtungsträger (18) und einer Führungsbuchse (26), eingebracht sind und als Übertritte (28, 29) Bohrungen vorgesehen sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertritte (28, 29) um 120° versetzt angeordnet sind, wobei ein Übertritt stets eine Lageübereinstimmung mit einer Vertikalachse der Einrichtung (1) im eingebau­ ten Zustand aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere neben­ einander angeordnete Bohrungen jeweils einen Übertritt (28, 29) bilden.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur wirksamen Abdichtung der Druckräume (13, 14) ein Dicht­ ring (39) vorgesehen ist, der auf der Führungsbuchse (26) lagepostioniert ist und dessen Dichtlippe an der zur Führungsbuchse (26) konzentrisch angeordneten Schaltmuf­ fe (7) innenseitig anliegt.
6. Einrichtung Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rotationssym­ metrisch gestalteten Bauteile, nämlich der Dichtungsträger (18) und die Führungsbuchse (26), lagepositioniert montiert sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine formschlüssige Verdrehsicherung (40), mit der eine Montage der Führungsbuchse (26) nur in einer bestimmten Winkellage zum Dichtungsträger (18) erfolgen kann.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehsi­ cherung (40) einen an einer Zahnbuchse (12) drehfixierten Ring (41) aufweist, der mit einem einteilig axial vorstehenden Ansatz (42) verbunden ist, wobei der Ansatz (42) in einer Einbaulage in eine Bohrung (43) des Dichtungsträgers (18) eingepaßt ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (41) spanlos durch ein Tiefziehverfahren am Stahlblech hergestellt ist.
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