DE19907963A1 - Montageeinheit für Sanitäreinrichtungen - Google Patents
Montageeinheit für SanitäreinrichtungenInfo
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- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract
Es wird eine Montageeinheit für Sanitäreinrichtungen beschrieben, die zumindest ein bodenseitig befestigbares Fundament aufweist, an dem wenigstens zwei vertikal verlaufende Modulträger befestigt sind und bei dem mit den Modulträgern Funktionsmodule kuppelbar sind, so daß aus Fundament, Modulträgern und Funktionsmodul ein Stabilverbund entsteht.
Description
Die Erfindung betrifft eine Montageeinheit für Sanitäreinrichtungen, ins
besondere in Form von WC, Waschtisch, Badewanne, Dusche, Bidet, Uri
nal, Rohrleitungen und dergleichen.
Gemäß üblicher Installationstechnik werden Sanitäreinrichtungen direkt
an einer Raumwandung, an Vorwandkonstruktionen und - soweit es sich
um Bade- und Duschwannen handelt - in Raumecken angebracht. Dies
führt in der Praxis häufig dazu, daß aufgrund der räumlichen Gegeben
heiten eine optimale Raumnutzung nicht möglich ist, bei kleinen Räumen
grundsätzliche Probleme hinsichtlich der Unterbringung der unbedingt
erforderlichen Sanitäreinrichtungen entstehen und generell die Gestal
tungsmöglichkeiten von Sanitärräumen zu wünschen übrig lassen.
In der nicht vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung 198 40 996.6
wird eine Montageeinheit der eingangs angegebenen Art beschrieben, die
als multivalente, kompakte Sanitärsäule gestaltet ist, welche die Aufnah
me mehrerer Sanitäreinrichtungen in unterschiedlichen Kombinationen
ermöglicht und hinsichtlich ihres Standorts variabel ist, d. h. sowohl an
einer Wand als auch in einer Raumecke sowie frei im Raum stehend mon
tiert werden kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Montageeinheit nach der
deutschen Patentanmeldung 198 40 996.6 weiterzubilden und möglichst
universell im Einsatz sowie montagefreundlich zu gestalten.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der vorliegenden Erfindung im wesentli
chen durch zumindest ein wenigstens bodenseitig befestigbares Funda
ment, an dem wenigstens zwei vertikal verlaufende Modulträger befestigt
sind, und zumindest einem mit den Modulträgern form- und/oder kraft
schlüssig kuppelbaren Funktionsmodul, das zusammen mit Fundament
und Modulträgern einen Stabilverbund bildet.
Die Funktionsmodule bestehen bevorzugt aus einer WC-Spüleinheit
und/oder aus einer Waschtisch-Anschlußeinheit und/oder aus An
schlußeinheiten für Wannen- oder Duscharmaturen und/oder aus einem
Rohrmodul und sie besitzen zumindest zum Teil eine mehreckige, insbe
sondere dreieckige Umfangskontur, wobei die tragenden Elemente der
Funktionsmodule als Hohlprofile ausgebildet und vorzugsweise in Eckbe
reichen dieser Funktionsmodule angeordnet sind.
Durch die Ausgestaltung der Fundamente und der diesen zugeordneten
Modulträger ist es möglich, die Funktionsmodule auf äußerst einfache
Weise positionsgenau zu montieren, indem die Funktionsmodule auf die
Modulträger gesteckt und zumindest kraftschlüssig fixiert werden. Auf
diese Weise wird im Zusammenwirken von Fundament, Modulträgern und
Funktionsmodulen ein Stabilverbund geschaffen, der in der Gesamtheit
der Montageeinheit noch durch Stabilisierungselemente wie Streben,
Spannseile und dergleichen verfestigt werden kann, die mit den Hohlpro
filen der Funktionsmodule kuppelbar sind und es gestatten, die Funkti
onsmodule untereinander und/oder mit einer Wandung zu verbinden.
Schließlich ist zumindest das WC-Funktionsmodell noch derart ausge
staltet, daß es selbst mit der jeweils angrenzenden Wandung verbindbar
ist.
Die an den Fundamenten vorgesehenen Modulträger können unterschied
liche Höhe besitzen, wodurch eine Anpassung an die Montagegegebenhei
ten bzw. an die unterschiedlichen Höhenabmessungen von Funktionsmo
dulen möglich ist.
Zur Erhöhung der Variabilität der Gesamtanordnung können die Modul
träger am jeweiligen Fundament verstellbar angebracht sein.
Die Fundamente bestehen bevorzugt aus geradlinigen und/oder ge
krümmt oder flächig ausgebildeten Fundamentelementen, die insbesonde
re unter vorgebbaren Winkeln relativ zueinander fixierbar sind, so daß
auch allen in der Praxis auftretenden Gegebenheiten Rechnung getragen
werden kann.
Weitere vorteilhafte Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben und werden im Zusammenhang mit der
Erläuterung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeich
nung beschrieben; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht und Draufsicht eines Fun
daments,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine mögliche Fundamentgestaltung,
Fig. 3 eine Draufsicht und Vorderansicht eines WC-
Funktionsmoduls,
Fig. 4 eine Draufsicht und Vorderansicht eines Waschtisch-
Funktionsmoduls,
Fig. 5 eine Draufsicht und Vorderansicht eines Armaturen-
Funktionsmoduls,
Fig. 6 eine Draufsicht des Fundaments gemäß Fig. 2 nach erfolgter
Montage von Funktionsmodulen,
Fig. 7 die mit zusätzlichen Stabilisatoren versehene Anordnung nach
Fig. 6,
Fig. 8 die Anordnung nach Fig. 6 mit schematisch eingezeichneter
Verrohrung,
Fig. 9 die Anordnung nach Fig. 7 nach erfolgter Verplankung,
Fig. 10 eine schematische Draufsicht der Anordnung nach Fig. 9
nach erfolgter Bestückung mit Sanitärobjekten in einem
Raum,
Fig. 11 eine weitere Ausführungsvariante einer Fundamentanord
nung,
Fig. 12 die Fundamentanordnung gemäß Fig. 11 nach erfolgter Be
stückung mit Funktionsmodulen,
Fig. 13 die Anordnung gemäß Fig. 12 nach Ergänzung mit Stabilisa
toren,
Fig. 14 die Anordnung gemäß Fig. 13 nach erfolgter Verplankung.
Die schematische Darstellung nach Fig. 1 zeigt im Aufriß ein Fundament
30 mit daran angebrachten, vertikal verlaufenden Modulträgern 31 sowie
eine Draufsicht dieses Fundaments 30, das in diesem Ausführungsbei
spiel als langgestreckter Flachkörper von rechteckigem Querschnitt aus
gebildet ist.
Die Modulträger 31 sind im Querschnitt ebenfalls rechteckig und können
unterschiedliche Höhe besitzen, und zwar in Abhängigkeit von der Ausge
staltung der mit ihnen zu kuppelnden Funktionsmodule.
Das Fundament 30 ist mit mehreren Bohrungen bzw. Durchtrittsöffnun
gen für Befestigungsorgane versehen, mittels derer das jeweilige Funda
ment bevorzugt auf dem Rohbetonboden fixiert wird.
Fig. 2 zeigt in Draufsicht ein Ausführungsbeispiel eines Fundaments 30,
das sich aus einem schräg zu einer Wandung 36 verlaufenden Funda
mentelement 45, einem senkrecht zur Wandung 36 verlaufenden Funda
mentelement 46 und einem weiteren kurzen Fundamentelement 47 zu
sammensetzt, welches vertikal zum Fundamentelement 46 verläuft und
sich in das Fundamentinnere erstreckt. Die beiden Fundamentelemente
45, 46 sind an ihren von der Wandung 36 abgewandten Enden über eine
Verbindungslasche 42 verbunden, wobei diese Verbindungslasche 42 be
vorzugt an einem Fundamentelement fest angebracht ist und mit dem zu
gehörigen anderen Fundamentelement verschraubt werden kann. Da
durch wird die vorgegebene Relativlage der Fundamentelemente definiert
festgelegt, so daß bei der Montage nur noch die Positionierung des Fun
daments 30 bezüglich der Wandung 36 erforderlich ist.
Fig. 3 zeigt in einer Vorderansicht und in einer Draufsicht ein Funktions
modul in Form einer WC-Spüleinheit 38, das im Querschnitt im wesentli
chen dreieckig ausgestaltet ist und vorderseitig in den Eckbereichen je
weils einen Hohlprofilträger 33 aufweist. Über diese Hohlprofilträger 33
kann dieses Funktionsmodul auf die entsprechend positionierten Modul
träger 31 gesteckt und mit ihnen verklemmt werden. Außerdem ist dieses
Funktionsmodul derart ausgebildet, daß es bei an einer Wandung angren
zender Lage auch noch direkt an der Wand befestigt werden kann.
Fig. 4 zeigt in einer Vorderansicht und in einer Draufsicht ein als Wasch
tisch-Anschlußeinheit 39 ausgebildetes Funktionsmodul, das im Quer
schnitt ebenfalls im wesentlichen dreieckförmig gestaltet ist und in den
Eckbereichen Hohlprofile 33 aufweist, die zur Aufnahme und zur Ver
klemmung von Modulträgern 31 bestimmt sind.
Fig. 5 zeigt in einer Vorderansicht und in einer Draufsicht ein Funktions
modul, das als Anschlußeinheit 40 für eine Wannen- oder Duscharmatur
ausgebildet und im Querschnitt wiederum im wesentlichen dreieckig ge
staltet ist. Auch in diesem Falle sind in den Eckbereichen des dreieckigen
Querschnitts Hohlprofilträger 33 vorgesehen, in die relativ kurz ausgebil
dete Modulträger einführbar und mit den Hohlprofilen verklemmbar sind.
Dieses Funktionsmodul besitzt eine höhenverstellbare Aufnahme 43 für
die jeweilige Armatur, und im unteren Teil ist als Beispiel eine in das
Funktionsmodul integrierte Befestigungsfläche 44 gezeigt, die beispiels
weise als Verschraubungsfläche genutzt werden kann.
Fig. 6 zeigt das Fundament 30 gemäß Fig. 2 nach Bestückung mit drei
Funktionsmodulen 32. Bei dem in der wandseitigen Ecke gelegenen
Funktionsmodul 32 handelt es sich gemäß diesem Ausführungsbeispiel
um eine WC-Spüleinheit, bei dem im vorderen Bereich des Fundaments 3
gelegenen Funktionsmodul 32 um eine Waschtisch-Anschlußeinheit und
bei dem verbleibenden Funktionsmodul um eine Anschlußeinheit für eine
Wannen- oder Duscharmatur.
Während die wandseitig gelegene WC-Spüleinheit mit zwei Modulträgern
31 des Fundamentelements 45 gekuppelt und zusätzlich an der Wand 36
befestigt ist, ist das im Bereich der Zusammenführung der Fundamente
lemente 45, 46 gelegene Funktionsmodul 32 mit zwei Modulträgern 31 des
schräg verlaufenden Fundamentelements 45 und einem Modulträger 31
des senkrecht zur Wandung 36 verlaufenden Fundamentelements 46 ge
kuppelt, wodurch dieser Eckbereich besonders stabilisiert wird.
Die Hohlprofile 33 der Funktionsmodule 32 sind vorzugsweise nach Art
eines C-Profils ausgebildet, in dem über geeignete, in der Zeichnung nicht
dargestellte Befestigungs- und Klemmelemente die vorzugsweise form
schlüssig in die Hohlprofile 33 eingreifenden Modulträger in der jeweils
gewünschte Höhe fixierbar sind. Aufgrund dieser Steck-
Klemmverbindungen 34 wird eine schnelle und exakte Montage des Ge
samtsystems unter Gewährleistung der erforderlichen Variabilität hin
sichtlich der Höheneinstellung der Funktionsmodule gewährleistet.
Fig. 7 zeigt die Anordnung nach Fig. 6 ergänzt um Stabilisierungselemente
41, die direkt oder über geeignete Laschen mit den Hohlprofilen 33 der
Funktionsmodule 32 verbindbar sind, so daß eine gegenseitige Verstre
bung zwischen Funktionsmodulen 33 bzw. Funktionsmodulen und der
Wand 36 und damit eine Versteifung und Stabilisierung des Gesamtauf
baus erreicht werden kann. Günstig ist dabei, daß aufgrund der Kopplung
zwischen den Stabilisatoren 41 und den Hohlprofilen 33 die Stabilisatoren
41 in der jeweils optimalen Höhe angebracht werden können. Als Stabili
satoren können Streben, Spannseile und dergleichen verwendet werden.
Fig. 8 dient zur Erläuterung der Führung der Rohrleitungen im Innenbe
reich des Fundaments 30, wobei die hier bodenseitig vorgesehenen Rohre
zu den entsprechenden Anschlußstellen verlaufen. Erkennbar ist, daß in
nerhalb des Fundaments 30 bzw. der auf diesem Fundament aufgebauten
Einheit ausreichend Raum zur Verfügung steht, um die Rohrleitungen
aufzunehmen, und daß vor allem die. Länge der benötigten Rohrleitungen
minimiert werden kann. Vertikalverlaufende Rohrleitungen, wie z. B. Ab
wasserleitungen, können in verbleibenden freien Bereich verlegt und an
den Elementen, vorzugsweise am Duschelement, befestigt werden.
Fig. 9 zeigt die Anordnung nach Fig. 7 nach durchgeführter außenseitiger
Verplankung. Die Verplankung kann an den exakt verlaufenden Bestand
teilen der Gesamtkonstruktion problemfrei und paßgenau befestigt wer
den, z. B. durch Verkleben oder Verschrauben. Dabei lassen sich ästhe
tisch besonders ansprechende und auch praxisgerechte Raumnutzungen
erzielen, indem beispielsweise zwischen benachbarten Funktionsmodulen
vorhandene Freiräume 49 zur Aufnahme oder Integration von Badmöbeln,
Spiegelschränken und dergleichen benutzt werden. Als Material für die
Beplankung 50 können alle bekannten und üblichen Materialien Verwen
dung finden.
Fig. 10 zeigt in Form einer Draufsicht einen Teilausschnitt aus einem Bad,
das mit der beplankten Montageeinheit gemäß Fig. 9 ausgestattet ist und
demgemäß ein WC, einen Waschtisch und eine Duschwanne umfaßt und
dabei mit einem minimalen Platz- bzw. Raumbedarf auskommt, wie dies
auch durch die eingetragenen Beispielsmaße zum Ausdruck kommt.
Fig. 11 zeigt ein Fundament 30 einer weiteren vorteilhaften Ausführungs
variante der Erfindung. Die am Rohbetonboden befestigten Fundamente
lemente 45, 46, 47 und 48 sind wiederum zur Aufnahme von drei Funkti
onsmodulen 32 bestimmt, wobei jedoch durch die Relativpositionierung
der Fundamentelemente eine im Vergleich zu Fig. 2 geänderte, neue Ge
staltungsmöglichkeiten eröffnende Raumeinteilung erhalten werden kann.
Das schräg verlaufende Fundamentelement 45 ist bezüglich des freien
Endes des zur Wandung 36 senkrecht verlaufenden Fundamentelementes
46 zurückversetzt und mit dem Element 46 über eine Verbindungslasche
42 verbunden.
Durch rechtwinkliges Ansetzen eines kurzen Fundamentelements 48 an
das schräg verlaufende Fundamentelement 45 wird eine Aufnahme für ein
Funktionsmodul geschaffen, das außerhalb des von den beiden langen
Fundamentelementen 45, 46 und der Wand 34 begrenzten Innenraums
gelegen ist. Die Fundamentelemente sind wiederum mit Modulträgern 31
versehen, die im gewählten Beispiel im Querschnitt rechteckig sind und
mit ihrer Längsachse zur jeweiligen Längsachse des Fundamentelements
so gerichtet sind, daß eine formschlüssige Aufnahme dieser Modulträger
31 in den zugeordneten Hohlprofilen 33 der Funktionsmodule 32 möglich
ist.
Fig. 12 zeigt das Fundament 30 nach dem Aufstecken der Funktionsmo
dule 32 auf die Modulträger 31, wobei wiederum zu erwähnen ist, daß die
Modulträger 31 mit den Hohlprofilen 33 dauerhaft kraftschlüssig und ins
besondere form- und kraftschlüssig verklemmt werden, und zwar in der
jeweils gewünschten Höhe.
Fig. 13 zeigt die Anordnung nach Fig. 12 nach dem ergänzenden Anbrin
gen von Stabilisierungselementen 41 zwischen dem Funktionsmodul für
die Waschtisch-Anschlußeinheit 39 und dem Funktionsmodul für die An
schlußeinheit für eine Wannen- oder Duscharmatur 40 sowie zwischen
dem Funktionsmodul 40 und der Wandung 36. Das Funktionsmodul für
die WC-Spüleinheit 38 ist zusätzlich mit der Wandung 36 verschraubt, so
daß sich insgesamt eine sehr stabile Gesamteinheit ergibt.
Fig. 14 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 13 nach Anbringen der Beplan
kung 50 an den Außenflächen der Gesamteinheit. Ein Vergleich dieser Fig.
14 mit Fig. 9 verdeutlicht, daß trotz sehr ähnlichem Grundaufbau der
technischen Einheiten gestalterisch eine grundsätzlich unterschiedliche
Anordnung erzielbar ist, was die hohe Variabilität der erfindungsgemäßen
Montageeinheit deutlich werden läßt.
Nur ergänzend sei bemerkt, daß die jeweilige Beplankung zur Aufnahme
von Fliesen, Marmorplatten oder sonstigen Verkleidungselementen geeig
net ist und auch Waschtischplatten und dergleichen an der Einheit fixiert
werden können.
Innerhalb der einzelnen Funktionsmodule sind Anschlußarmaturen, Ar
maturenbefestigungen, Spülbehälter und dergleichen körperschallentkop
pelt angebracht. In der Regel wird die Montageeinheit auf einer Rohdecke
montiert. Im Falle einer Estrich- oder Fertigfußbodenmontage sind schall
entkoppelnde Elemente zwischen Befestigungswand 36 und den Funkti
onsmodulen 32 vorgesehen, die aus weichfedernden Materialien bestehen.
Außerdem ermöglichen die Funktionsmodule den Anschluß aller markt
gängigen Sanitärgegenstände.
30
Fundament
31
Modulträger
32
Funktionsmodul
33
Hohlprofil
34
Steck-Klemmverbindung
35
Seitenflächen
36
Wandung
37
Längsschlitz
38
WC-Spüleinheit
39
Waschtisch-Anschlußeinheit
40
Anschlußeinheit für eine Wannen- oder Duscharmatur
41
Stabilisierungselemente
42
Verbindungslasche
43
Armaturenträger
44
Befestigungsfläche
45
Fundamentelement
46
Fundamentelement
47
Fundamentelement
48
Fundamentelement
49
Freiraum
50
Beplankung
Claims (23)
1. Montageeinheit für Sanitäreinrichtungen, insbesondere in Form von
WC, Waschtisch, Badewanne, Dusche, Bidet, Urinal, Rohrleitungen
u. dgl.,
gekennzeichnet durch
zumindest ein wenigstens bodenseitig befestigbares Fundament
(30), an dem wenigstens zwei vertikal verlaufende Modulträger (31)
befestigt sind, und zumindest einem mit den Modulträgern (31)
form- und/oder kraftschlüssig kuppelbaren Funktionsmodul (32),
das zusammen mit Fundament (30) und Modulträgern (31) einen
Stabilverbund bildet.
2. Montageeinheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Funktionsmodule (32) zumindest zum Teil eine mehreckige,
insbesondere dreieckige Umfangskontur besitzen.
3. Montageeinheit nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die tragenden Elemente der Funktionsmodule (32) als Hohlpro
file (33) ausgebildet und vorzugsweise in Eckbereichen der Funkti
onsmodule (32) angeordnet sind.
4. Montageeinheit nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlprofile (33) mit den Modulträgern (31) über form-
und/oder kraftschlüssige Steck-Klemmverbindungen (34) kuppelbar
sind.
5. Montageeinheit nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlprofile (33) an den Modulträgern (31) in ihrem Abstand
zum Fundament (30) einstellbar befestigbar sind.
6. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Modulträger (31) zur Schaffung der Steckverbindung im In
neren der Hohlprofile (33) aufgenommen sind.
7. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine Wandung der Hohlprofile (33) mit Längsschlit
zen (37) und/oder Bohrungen für den Durchtritt von zur Verklem
mung mit einem Modulträger (31) dienenden Befestigungselementen
versehen ist.
8. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenflächen (35) der Funktionsmodule (32) unter einem
Winkel von etwa 90° zueinander verlaufen.
9. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Fundamenten (30) Modulträger (31) unterschiedlicher
Höhe angebracht sind.
10. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil der Modulträger (31) am zugehörigen Fun
dament (30) an unterschiedlichen Positionen befestigbar ist.
11. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil der Modulträger (31) am zugehörigen Fun
dament (30) verstellbar befestigt ist.
12. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fundament (30) aus langgestreckten Fundamentelementen
besteht und die flachstabförmig ausgebildeten Modulträger (31) mit
ihrer Stirnfläche unter vorgebbaren Winkeln zur Längsachse der
Fundamentelement an diesen befestigt sind.
13. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil der Hohlprofile (33) der Funktionsmodule
(32) deckenseitig teleskopierbar ausgebildet ist.
14. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlprofile (33) mit Stabilisierungselementen (41) kuppelbar
und über diese Stabilisierungselemente (41) Funktionsmodule (32)
untereinander und/oder mit einer Wandung (36) verbindbar sind.
15. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Funktionsmodule (32) aus einer WC-Spüleinheit (38)
und/oder aus einer Waschtisch-Anschlußeinheit (39) und/oder aus
Anschlußeinheiten (40) für Wannen- oder Duscharmaturen, Urinale,
Bidets u. dgl. und/oder aus einem Rohrmodul bestehen.
16. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fundamente (30) aus geradlinigen und/oder gekrümmt oder
flächig ausgebildeten Fundamentelementen bestehen, die insbeson
dere unter vorgebbaren Winkeln relativ zueinander fixierbar sind.
17. Montageeinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Bildung einer Montageeinheit oder Trägersäule ein Funda
ment (30) mit zwei geraden, unter einem spitzen Winkel, insbeson
dere einem Winkel von 45° verlaufenden Fundamentelementen vor
gesehen und über deren Systemträger (31) mit mehreren Funkti
onsmodulen (32) gekuppelt ist, wobei ein Funktionsmodul (32) im
spitzwinkligen Eckbereich zwischen den beiden Fundamentelemen
ten angeordnet und mit Systemträgern (31) beider Fundamentele
mente verbunden ist.
18. Montageeinheit nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Bildung einer Montageeinheit oder Trägersäule ein Funda
ment (30) mit zwei geraden, unter einem spitzen Winkel, insbeson
dere einem Winkel von 45° verlaufenden und sich mit ihren beab
standeten Enden bis zu einer Wandung (36) erstreckenden Funda
mentelementen und einem weiteren, kürzer ausgebildeten Funda
mentelement vorgesehen ist, das sich senkrecht zu dem bezüglich
der Wandung (36) schräg verlaufenden Fundamentelementen nach
außen erstreckt und in seinen beiden Endbereichen jeweils einen
Modulträger (31) aufweist, und daß der diesen beiden Modulträgern
(31) zugeordnete dritte Modulträger zur Aufnahme eines Funktion
selements (32) am freien Ende des im wesentlichen senkrecht zur
Wandung (36) verlaufenden Fundamentelements vorgesehen ist.
19. Montageelement nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zusätzliches kurzes Fundamentelement mit dem senkrecht
zur Wandung (36) verlaufenden Fundamentelement rechtwinklig
verbunden ist und sich mit Abstand zur Wandung (36) nach innen
erstreckt.
20. Montageelement nach den Ansprüchen 16 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß das schräg zur Wandung (36) verlaufende Fundamentelement
an seinem wandseitigen Endbereich über Modulträger (31) mit ei
nem WC-Funktionsmodul (32) gekoppelt und das Funktionsmodul
(32) wandseitig fixiert ist.
21. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das senkrecht zur Wandung (36) verlaufende Fundamentele
ment ein als Träger für eine Dusch- oder Wannenarmatur ausgebil
detes Funktionsmodul (32) aufnimmt.
22. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenraum der Montageeinheit oder Trägersäule zur Auf
nahme von Rohrleitungen und ggf. weiteren Installationssystemen
ausgebildet ist.
23. Montageeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Montageeinheit oder Trägersäule außenseitig beplankbar ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999107963 DE19907963A1 (de) | 1999-02-24 | 1999-02-24 | Montageeinheit für Sanitäreinrichtungen |
| DE29924159U DE29924159U1 (de) | 1999-02-24 | 1999-02-24 | Montageeinheit für Sanitäreinrichtungen |
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| US09/390,884 US6460204B1 (en) | 1998-09-08 | 1999-09-07 | Assembly unit for sanitary facilities |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999107963 DE19907963A1 (de) | 1999-02-24 | 1999-02-24 | Montageeinheit für Sanitäreinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19907963A1 true DE19907963A1 (de) | 2000-08-31 |
Family
ID=7898698
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999107963 Withdrawn DE19907963A1 (de) | 1998-09-08 | 1999-02-24 | Montageeinheit für Sanitäreinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19907963A1 (de) |
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