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DE19624672A1 - Wandvorbauelement - Google Patents

Wandvorbauelement

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DE19624672A1
DE19624672A1 DE1996124672 DE19624672A DE19624672A1 DE 19624672 A1 DE19624672 A1 DE 19624672A1 DE 1996124672 DE1996124672 DE 1996124672 DE 19624672 A DE19624672 A DE 19624672A DE 19624672 A1 DE19624672 A1 DE 19624672A1
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DE
Germany
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wall
struts
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ceiling
wall element
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DE1996124672
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English (en)
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Rost & Co GmbH
Original Assignee
Rost & Co GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/44Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose
    • E04C2/52Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose with special adaptations for auxiliary purposes, e.g. serving for locating conduits
    • E04C2/521Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose with special adaptations for auxiliary purposes, e.g. serving for locating conduits serving for locating conduits; for ventilating, heating or cooling
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/13Parts or details of bowls; Special adaptations of pipe joints or couplings for use with bowls, e.g. provisions in bowl construction preventing backflow of waste-water from the bowl in the flushing pipe or cistern, provisions for a secondary flushing, for noise-reducing
    • E03D11/14Means for connecting the bowl to the wall, e.g. to a wall outlet
    • E03D11/143Mounting frames for toilets and urinals
    • E03D11/146Mounting frames for toilets and urinals with incorporated cistern

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Toilet Supplies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Wandvorbauelement mit Halterungen für Sanitärobjekte und/oder Armaturen, welches zumindest zwei Vertikalstreben und diese auf Abstand haltende Querstreben sowie Befestigungseinrichtungen zur lösbaren Befestigung des Wandvorbauelementes an einer Wand aufweist.
Ein solches Wandvorbauelement ist beispielsweise aus der DE 19 507 746 bekannt. Solche Wandvorbauelemente werden zur Installation von Sanitärobjekten, wie Spülkästen, WC, Waschtischen, oder dergleichen verwendet, wobei diese Elemente gleichzeitig über entsprechende Halterungen für Armaturen verfügen können. Dies können einerseits solche Armaturen sein, die den entsprechenden Sanitärobjekten zugeordnet sind, oder es können separate Armaturen, wie beispielsweise Absperrhähne, Verbrauchsanzeigeinstrumente oder dergleichen sein. Ein solches Wandvorbauelement wird zumindest teilweise vormontiert an seinen Aufstellort transportiert, dort endmontiert und an einer Wand befestigt.
Da zwischen Wandvorbauelement und zugehöriger Wand die entsprechenden Versorgungsleitungen für die Sanitärobjekte und/oder Armaturen durchgeführt werden, wird das Wandvorbauelement in der Regel beabstandet zur Wand aufgestellt und an dieser mittels entsprechender Befestigungseinrichtungen befestigt. Das Wandvorbauelement an sich ist zumindest aus zwei Vertikalstreben und diese auf Abstand haltende Querstreben aufgebaut. Um an der Wand verschiedenste Sanitärobjekte und Armaturen in dieser Weise anbringen zu können, werden in der Regel mehrere Wandvorbauelemente mit zum Teil unterschiedlichen Höhen direkt nebeneinander oder beabstandet zueinander angeordnet.
Nach Befestigen der Wandvorbauelemente und insbesondere nach Installation aller notwendigen Leitungen zwischen Wandvorbauelement und Wand, wird/werden das oder die Wandvorbauelement/e auf ihrer Sichtseite verkleidet und beispielsweise verfliest. Die entsprechenden Halterungen und Anschlüsse für die Sanitärobjekte und/oder Armaturen werden dabei freigelassen, um nachfolgend auf den verkleideten und gegebenenfalls verfliesten Wandvorbauelementen die entsprechenden Sanitärobjekte und/oder Armaturen anzubringen.
Nachteilig bei dem vorbekannten Wandvorbauelement ist, daß eine Vielzahl von Befestigungseinrichtungen vorgesehen werden müssen, die bei raumhohen Wandvorbauelementen beispielsweise auch deckennah verwendet werden müssen. Dadurch ist der Arbeitsaufwand zur Befestigung des Wandvorbauelementes relativ hoch und eine Vielzahl von Bohrungen, d. h. Beschädigungen der Wand, zum Anschrauben der Befestigungseinrichtungen sind notwendig.
Dem Anmeldungsgegenstand liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Wandvorbau der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß der Arbeitsaufwand beim Anbringen des Wandvorbauelementes geringer ist und gleichzeitig bei einer sicheren Befestigung des Wandvorbauelementes Beschädigungen eines großen Teils der Wand zum Anbringen von Befestigungseinrichtungen nicht mehr notwendig sind.
Diese Aufgabe wird bei einem Wandvorbauelement mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß die Befestigungseinrichtungen bis zu einer Höhe kleiner oder gleich der halben Wandhöhe angeordnet sind und zur weiteren Fixierung des Wandvorbauelementes dieses eine in Richtung Decke verstellbar gelagerte und an die Decke andrückbare Verspanneinrichtung aufweist. Dadurch werden nur noch einige wenige Befestigungseinrichtungen im wesentlichen in der unteren Hälfte der Wand befestigt und durch die Verspanneinrichtung erhält das Wandvorbauelement eine weitere Fixierung an der Decke. Auf diese Weise ist sowohl der Arbeits- als auch Zeitaufwand zum Aufstellen und Befestigen des Wandvorbauelementes geringer. Gleichzeitig wird die Wand in ihrer oberen Hälfte nicht mehr beschädigt, da in diesem Bereich das Wandvorbauelement mittels seiner Verspanneinrichtung an der Decke fixiert ist. Dies erfolgt durch einfaches Andrücken der Verspanneinrichtung an die Decke. Ein Verschrauben der Verspanneinrichtung an der Decke kann zusätzlich durchgeführt werden, ist aber nicht notwendig.
Die Verspanneinrichtung kann in unterschiedlichster Weise ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Verspanneinrichtung in Richtung Decke federbelastet sein. Dabei kann die Verspanneinrichtung beispielsweise als am oberen Ende des Wandvorbauelementes verschwenkbar gelagerter Bügel ausgebildet sein, der zum Fixieren des Elementes in Richtung Decke verschwenkt und dort durch seine Federbelastung angedrückt wird.
Um die Verspanneinrichtung in einfacher Weise an die Decke anzudrücken, ist es von Vorteil, wenn diese in Vertikalrichtung bewegbar gelagert ist. Dadurch kann die Verspanneinrichtung beispielsweise in Verlängerung der Vertikalstreben gegen die Decke bewegt werden, wird an diese angedrückt und in ihrer verspannten Stellung fixiert.
Um die Lagerung der Verspanneinrichtung zu vereinfachen, ist es in diesem Zusammenhang günstig, wenn die Verspanneinrichtung zumindest zwei in den Vertikalstreben teleskopierbar gelagerte Ausfahrstreben aufweist. Das heißt, nach dem Fixieren des Wandvorbauelementes beispielsweise durch die Befestigungseinrichtungen, werden die Vertikalstreben ausgefahren und zur weiteren Fixierung des Wandvorbauelementes an die Decke angedrückt. Bei einem einfachen Ausführungsbeispiel können beispielsweise die freien Enden der Vertikalstreben über Spitzen oder dergleichen verfügen, die bei Andrücken gegen die Decke für einen sicheren Halt an der Decke sorgen. Ebenso ist es möglich, daß die freien Enden der Vertikalstreben mit im wesentlichen ebenen Endflächen ausgebildet sind, die vollflächig an die Decke andrückbar sind.
Um über die gesamte Breite des Wandvorbauelementes ein Verspannen gegenüber der Decke zu ermöglichen, sind die Ausfahrstreben an ihren freien Enden bevorzugt mittels einer an die Decke andrückbaren Deckenstrebe verbunden. Diese kann beispielsweise als einfaches Hohlprofil ausgebildet sein, das mit einer seiner Seiten gegen die Decke gedrückt wird.
Um die Fixierung des Wandvorbauelementes mittels der Deckenstrebe zu verbessern, ist diese mit einem in Richtung Decke offenen, im wesentlichen U-förmigen Profil ausgebildet. Auf diese Weise werden die Enden der U-Stege fest an die Decke gedrückt.
Bei dem vorbekannten Wandvorbauelement hat sich als weiterer Nachteil erwiesen, daß durch die im wesentlichen zweidimensionale Struktur des Elementes bereits an diesem installierte Sanitärobjekte, Rohrleitungen und/oder Armaturen vom Element abstehen und beispielsweise beim Transport beschädigt oder zerstört werden können. Diesem Nachteil kann dadurch begegnet werden, daß das Wandvorbauelement wenigstens ein Paar von vorderen und hinteren Vertikalstreben aufweist, wobei zwischen den Vertikalstreben eines Paares und unterschiedlicher Paare Querstreben angeordnet sind. Dadurch erhält man ein im wesentlichen dreidimensionales Wandvorbauelement, das einerseits stabiler ist und andererseits gleichzeitig die bereits vormontierten Objekte in seinem durch die vorderen und hinteren Vertikalstreben definierten Innenraum geschützt aufnehmen kann. Weiterhin sind durch diese dreidimensionale Struktur des Wandvorbauelementes mehr Möglichkeiten zum Befestigen der verschiedenen Objekte gegeben. Diese können beispielsweise von dem vorderen oder den hinteren Vertikalstreben gehalten sein. Ebenso kann ein Objekt auch zwischen einer vorderen und einer hinteren Vertikalstrebe und/oder an einer entsprechenden Querstrebe angeordnet sein.
Das heißt, bei einem solchen dreidimensionalen Wandvorbauelement können entsprechende Objekte an Vorderseite, Rückseite oder auch an den Seitenflächen angeordnet werden.
Um eine sichere Befestigung und ein vereinfachtes Aufstellen des Wandvorbauelementes zu ermöglichen, erweist es sich in diesem Zusammenhang von Vorteil, wenn wenigstens die der Wand benachbarten, hinteren Vertikalstreben an ihren unteren Enden Fußelemente mit Aufstandsflächen für einen Boden aufweisen. So kann das Wandvorbauelement vor die Wand auf seinen Fußelementen aufgestellt werden und dort direkt durch beispielsweise Befestigungseinrichtungen an den Vertikalstreben und/oder Querstreben befestigt werden. Die vorderen Vertikalstreben können beabstandet zum Boden enden, wodurch beispielsweise das Verlegen von Fliesen zumindest unterhalb der vorderen Vertikalstreben möglich ist.
Um dabei eine Anpassung des Wandvorbauelementes an den Aufstellort verbessert vornehmen zu können, ist es in diesem Zusammenhang weiterhin von Vorteil, wenn jedes Fußelement an oder in der zugehörigen Vertikalstrebe höhenverstellbar gelagert ist.
Um auf gewisse Unebenheiten im Boden oder eine nicht genau vertikale Wand Rücksicht nehmen zu können, kann die Aufstandsfläche eines Fußelementes zur Vertikalrichtung winkelverstellbar gelagert sein.
Um sowohl den Transport des Wandvorbauelementes in einer kompakteren Weise durchführen zu können und gleichzeitig eine verbesserte Anpassung an bauliche Gegebenheiten am Aufstellort zu ermöglichen, sind die Querstreben vorzugsweise längenvariabel ausgebildet.
In den vorderen Vertikalstreben können analog zu den hinteren Vertikalstreben entsprechende Ausfahrstreben teleskopierbar gelagert sein. Bei einem vereinfachten Ausführungsbeispiel sind Verlängerungsstreben von oben in die vorderen Vertikalstreben einsetzbar. Auch an den Verlängerungsstreben können Verspanneinrichtungen zur Fixierung des Wandvorbauelementes an der Decke vorgesehen sein. Durch die teleskopartige Lagerung der Ausfahrstreben und das einfache Einstecken der Verlängerungsstreben erhält man ein Wandvorbauelement, das für einen kompakten und praktischen Transport in engen Treppenhäusern und Fluren sehr gut geeignet ist.
Die Querstreben können außer zur Verbindung der Vertikalstreben in mannigfacher Art zusätzlich genutzt werden. Eine Nutzung besteht beispielsweise in der Ausbildung einer entsprechenden Querstrebe als Halterung für Wannen-/Dusch- Armaturen, als Halterung für eine Schnittstelle, als Halterung für ein Zapfventil einer Waschmaschine und dergleichen. Entsprechend können solche Halterungen an einer Querstrebe befestigt sein. Um entsprechende Anschlußrohre oder Abflußrohre in Position zu halten, kann eine Querstrebe auch als Rohrschellenhalterung ausgebildet sein.
Bei dem Befestigen eines Wandvorbauelementes kann nie ausgeschlossen werden, daß beispielsweise Beschädigungen des Baukörpers im Nachbarraum auftreten. Um diese durch im Nachbarraum aufgestellten Möbel, wie beispielsweise eine Küchenspüle in einer Küche, abdecken zu können, sind die Befestigungseinrichtungen des Wandvorbauelementes maximal bis zu einer Höhe von 800 mm oberhalb einer Oberkante des Bodens angeordnet. Im Zusammenhang mit der Verspanneinrichtung des Wandvorbauelementes wird auch in diesem Fall eine sichere und ausreichend starke Fixierung des Elementes gewährleistet.
Vorzugsweise sind am Wandvorbauelement Halterungen für einen Spülkasten eines WC, eine WC-Halterung für ein wandhängendes WC und eine Halterung für einen Waschtisch angeordnet.
Um ein WC separat von den Vertikal- und Querstreben sicher zu befestigen, ist die entsprechende WC-Halterung aus einem mit den Vertikal- und/oder Querstreben verbindbaren, im wesentlichen umgekehrt U-förmigen Halterahmen gebildet, welcher im wesentlichen zwischen den vorderen Vertikalstreben angeordnet ist.
Um gleichzeitig eine entsprechende Halterung für ein Abflußrohr bereitzustellen, ist der U-Steg des Halterahmens mit einer Rohrhalterung für das WC-Abschlußrohr ausgebildet.
Zur sicheren Befestigung des WC sind in den U-Schenkeln des Halterahmens und/oder dem U-Steg entsprechende Anschraubeinrichtungen ausgebildet.
Um das WC gleichzeitig nach unten abzustützen, können die U- Schenkel teleskopartig ausfahrbare Fußstützen aufweisen. Ebenso kann zusätzlich an jedem der U-Schenkel ein Schwerlastfuß angeordnet sein, der beispielsweise vom U- Schenkel in Richtung Boden schräg absteht.
Im folgenden werden vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung beigefügten Figuren näher erläutert und beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Wandvorbauelementes gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Wandvorbauelementes nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Vorderansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Wandvorbauelementes gemäß der Erfindung, und
Fig. 4 eine Seitenansicht des Wandvorbauelementes nach Fig. 3.
Zum genauen Aufbau eines Wandvorbauelementes, zur Verbindung und zum Aufbau des einzelnen Streben, zur Befestigung mittels Adapter der einzelnen Sanitärobjekte und Armaturen wird hiermit ausdrücklich auf die DE 19 507 746 verwiesen, in der diese Merkmale eines Wandvorbauelementes ausführlich beschrieben sind.
In Fig. 1 ist ein Wandvorbauelement 1 dargestellt, das eine Anzahl von Vertikalstreben 5, 6, 20, 21 und eine Anzahl von diese auf Abstand haltende Querstreben 7, 8, 22 aufweist. Die Vertikalstreben verlaufen im wesentlichen alle parallel zueinander und zur Vertikalrichtung 2. Insgesamt weist das Wandvorbauelement 1 zwei hintere Vertikalstreben 5, 6 und zwei vordere Vertikalstreben 20, 21 auf. An unteren Enden der hinteren Vertikalstreben 5, 6 sind Fußelemente 23 teleskopartig höhenverstellbar gelagert. Aus den gegenüberliegenden oberen Enden der hinteren Vertikalstreben 5, 6 stehen Ausfahrstreben 14, 15 vor, welche teleskopartig in den hinteren Vertikalstreben 5, 6 gelagert sind. In Fig. 1 sind die Ausfahrstreben 14, 15 als Teile einer Verspanneinrichtung 13 soweit ausgefahren, daß eine deren freie Enden 16, 17 verbindende Deckenstrebe 18 an eine Decke 12 angedrückt ist.
Neben der Deckenstrebe 18 können weitere Querstreben 7 oder 8 zwischen den Ausfahrstreben 14, 15 und den hinteren und vorderen Vertikalstreben 5, 6, 20, 21 angeordnet sein. Diese können wie die Deckenstrebe 18 mit den entsprechenden anderen Streben beispielsweise verschraubt sein.
Einige Querstreben 7, 8 weisen senkrecht zur Vertikalrichtung 2 verlaufende Schlitze auf und können als Rohrschellenhalterung eingesetzt werden.
Zur Befestigung des Wandvorbauelementes 1 an einer Wand 10, siehe Fig. 2, sind mit den hinteren Vertikalstreben 5, 6 eine Anzahl von Befestigungseinrichtungen 9 verbunden. Diese dienen zum Anschrauben des Wandvorbauelementes. Die Befestigungseinrichtungen 9 sind nur bis zu einer Höhe geringer als die halbe Raumhöhe 11, siehe Fig. 2, angeordnet.
Das Wandvorbauelement 1 nach Fig. 1 und 2 weist als Sanitärobjektehalter 3 einen Waschtischhalter auf, der sich zwischen den Vertikalstreben erstreckt und mit diesen verbunden ist. Unterhalb des Waschtischhalters sind eine Armaturhalterung 4 und ein Abflußrohransatz 43 zwischen den beiden vorderen Vertikalstreben 20, 21 angeordnet.
In Fig. 2 ist das Wandvorbauelement nach Fig. 1 in einer Seitenansicht dargestellt. Die Ausfahrstreben 14, 15 sind gestrichelt in ihrer ausgezogenen, mit der Deckenstrebe an der Decke 12 anliegenden Stellung und in ihrer maximalen Einschubposition dargestellt. In dieser beträgt die Gesamthöhe des Wandvorbauelementes etwa 1,8 m.
In Fig. 2 ist erkennbar, daß die Deckenstrebe 18 ein U-Profil 19 ist, dessen U-Schenkel in Richtung Decke weisen.
In die vorderen Vertikalstreben 20, 21 sind von oben Verlängerungsstreben 26, 27 einsetzbar, die in Fig. 2 gestrichelt dargestellt sind. Diese sind mittels einer entsprechenden Steckvorrichtung in die offenen Enden der vorderen Vertikalstreben einsteckbar und dort fixierbar. Es besteht auch die Möglichkeit, die Verlängerungsstreben 26, 27 als teleskopierbare Streben auszubilden.
Von der in Fig. 1 dargestellten Sanitärobjekthalterung 3 stehen Bolzen 45 ab, siehe Fig. 2, auf die entsprechende Öffnungen des Sanitärobjekts, hier Waschtisch, aufsteckbar sind und mittels denen das Sanitärobjekt durch Muttern befestigbar ist.
Weiterhin sind im Bereich der Sanitärobjekthalterung 3 eine Anzahl von Armaturhalterungen 4 seitlich am Wandvorbauelement angeordnet, die eine Halterung 27 für ein Eckventil des Spülkastens, eine Halterung 38 für eine Wannen-/Dusch-Armatur oder dergleichen bilden.
Am unteren Ende des Wandvorbauelementes nach Fig. 2 ist erkennbar, daß die hinteren Vertikalstreben 5, 6 mittels der teleskopierbaren Fußelemente 23 und deren Aufstandsfläche 24 auf dem Boden 25 aufstehen. Die vorderen Vertikalstreben 20, 21 sind mit ihren unteren Enden in geringem Abstand oberhalb der Oberkante des Bodens 25 angeordnet. Es ist ebenso möglich, daß auch entsprechende Fußelemente mit Aufstandsflächen an den unteren Enden der vorderen Vertikalstreben angeordnet sind.
In Fig. 3 und 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel für ein Wandvorbauelement dargestellt. Gleiche Teile sind durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet und werden nur noch teilweise erwähnt.
Das Wandvorbauelement 1 nach Fig. 3 und 4 dient zur Halterung für ein wandhängendes WC-Becken, wobei ein zugehöriger Spülkasten 39 mit Spülrohr 41 bereits in dem Element 1 montiert ist. Für den Spülkasten 39 ist in dem Wandvorbauelement ein entsprechender Spülkastenadapter oder eine Spülkastenhalterung 3 vorgesehen, die in ähnlicher Weise in der bereits genannten DE 19 507 746 beschrieben ist. Durch den Spülkastenadapter wird der Spülkasten an den vorderen Vertikalstreben 20, 21 gehalten, siehe Fig. 4.
Zwischen den vorderen und hinteren Vertikalstreben sind seitlich am Wandvorbauelement 1 beispielsweise analog zu Fig. 2 Halterungen für Wannen-/Dusch-Armaturen oder weitere Halterungen 40 für ein Zapfventil einer Waschmaschine usw. angeordnet.
Die mit Längsschlitzen versehene Querstrebe 7 ist mit einer Rohrhalterung 42 versehen, durch die eine Mündung des Spülrohres 41 positionsgenau gehalten ist. Unterhalb dieser Mündung ist die WC-Halterung 28 als weitere Sanitärobjekthalterung 3 angeordnet. Diese umfaßt im wesentlichen einen Halterahmen 29, der zwischen den vorderen Vertikalstreben 20, 21 angeordnet ist. Der Halterahmen ist umgekehrt U-förmig. Die beiden U-Schenkel 32, 33 verlaufen parallel zueinander und parallel zu den vorderen Vertikalstreben und weisen eine Reihe von Anschraubeinrichtungen (Bohrungen) auf, mittels der ein nicht dargestelltes WC-Becken hängend anschraubbar ist. Zwischen oberen Enden der beiden U-Schenkel 32, 33 erstreckt sich der U-Steg 30, der mittig eine Rohrhalterung 31 trägt, die für ein Abflußrohr des WC vorgesehen ist.
Der Halterahmen 29 ist mit den vorderen und/oder hinteren Vertikalstreben 20, 21 und 5, 6 verbunden. Weiterhin weisen die U-Schenkel 32, 33 Fußstützen 35 auf, die in diesen höhenverstellbar gelagert sind. Diese Fußstützen 35 weisen analog zu den Fußelementen 23 der hinteren Vertikalstreben 5, 6 entsprechende Aufstandsflächen zum Aufstellen auf den Boden 25 auf.
In Fig. 4 ist nochmals dargestellt, daß das Wandvorbauelement 1 nur bis zu einer maximalen Befestigungshöhe 44 über die Befestigungseinrichtungen 9 mit der Wand 10 befestigt ist. Dabei entspricht diese Höhe 44 in etwa 800 mm.
Weiterhin ist in Fig. 4 voll durchgezogen die Transportstellung des Wandvorbauelementes 1 dargestellt, bei der die Ausfahrstreben 14, 15 möglichst weit eingefahren und die Verlängerungsstreben 26, 27 von den vorderen Vertikalstreben 20, 21 abgezogen sind. Die entsprechende Transporthöhe beträgt ungefähr 1,8 m.
Gestrichelt sind außerdem die Ausfahrstreben 14, 15 und die Verlängerungsstreben 26, 27 dargestellt, wobei diese Darstellung der Einbaustellung des Wandvorbauelementes 1 entspricht, in der insbesondere die Verspanneinrichtung 13 mit der Deckenstrebe 18 an der Decke 12 zur weiteren Fixierung des Elementes 1 anliegt.

Claims (18)

1. Wandvorbauelement (1) mit Halterungen (3, 4) für Sanitärobjekte und/oder Armaturen, welches zumindest zwei Vertikalstreben (5,6) und diese auf Abstand haltende Querstreben (7,8) sowie Befestigungseinrichtungen (9) zur lösbaren Befestigung des Wandvorbauelementes (1) an einer Wand aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtungen (9) bis zu einer Höhe geringer oder gleich der halben Wandhöhe (11) angeordnet sind und zur weiteren Fixierung des Wandvorbauelementes (1) dieses eine in Richtung Decke (12) verstellbar gelagerte und an die Decke andrückbare Verspanneinrichtung (13) aufweist.
2. Wandvorbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspanneinrichtung (13) an den Vertikalstreben (5, 6) in Vertikalrichtung (2) bewegbar gelagert ist.
3. Wandvorbauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspanneinrichtung (13) zumindest zwei in den Vertikalstreben (5, 6) teleskopierbar gelagerte Ausfahrstreben (14, 15) aufweist.
4. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfahrstreben (14, 15) an ihren freien Enden (16, 17) mittels einer an die Decke (12) andrückbaren Deckenstrebe (18) verbunden sind.
5. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenstrebe (18) mit einem in Richtung Decke (12) offenen, im wesentlichen U-förmigen Profil (19) ausgebildet ist.
6. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandvorbauelement (1) wenigstens ein Paar (20, 21) von vorderen und ein Paar (5, 6) von hinteren Vertikalstreben aufweist, wobei zwischen den Vertikalstreben eines Paares und unterschiedlicher Paare Querstreben (7, 8, 22) angeordnet sind.
7. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die der Wand (10) benachbarten hinteren Vertikalstreben (5, 6) an ihren unteren Enden (36) Fußelemente (23) mit Aufstandsflächen (24) für einen Boden (25) aufweisen.
8. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fußelement (23) an oder in der zugehörigen Vertikalstrebe (5, 6) höhenverstellbar gelagert ist.
9. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstandsfläche (24) eines Fußelementes (23) zur Vertikalrichtung (2) winkelverstellbar gelagert ist.
10. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben (7, 8, 22) längenvariabel sind.
11. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Verlängerungsstreben (26, 27) von oben in die vorderen Vertikalstreben (20, 21) einsetzbar sind.
12. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Querstrebe (7) als Rohrschellenhalterung ausgebildet ist.
13. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtungen (9) bis zu einer maximalen Höhe von 800 mm oberhalb einer Oberkante des Bodens (25) angeordnet sind.
14. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandvorbauelement (1) eine WC-Halterung (28) für ein wandhängendes WC aufweist.
15. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die WC-Halterung (28) aus einem mit Vertikal- und/oder Querstreben (5, 6, 7, 8, 20, 21, 22) verbindbaren, im wesentlichen umgekehrt U-förmigen Halterahmen (29) gebildet ist, welcher im wesentlichen zwischen den vorderen Vertikalstreben (20, 21) angeordnet ist.
16. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein U-Steg (30) des Halterahmens (29) mit einer Rohrhalterung (31) für ein WC- Abflußrohr ausgebildet ist.
17. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß U-Schenkel (32, 33) des Halterahmens (29) und/oder U-Steg (30) mit Anschraubeinrichtungen (34) zur Befestigung des WC ausgebildet sind.
18. Wandvorbauelement nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Schenkel (32, 33) teleskopartig ausfahrbare Fußstützen (35) aufweisen.
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