DE19907640A1 - Akustisches Oberflächenwellenbauelement - Google Patents
Akustisches OberflächenwellenbauelementInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet Elektrotechnik/Elektronik und betrifft ein akustisches Oberflächenwellenbauelement. DOLLAR A Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, akustische Oberflächenwellenbauelemente der bekannten Art so zu verändern, daß die Abhängigkeit der Einfügedämpfung und/oder Gruppenlaufzeit von der Frequenz als unsymmetrische Funktion, bezogen auf die Mittenfrequenz, in vorgegebener Weise realisiert werden kann. Dabei sind insbesondere Paßbänder mit geneigtem Verlauf von Bedeutung. DOLLAR A Diese Aufgabe ist bei einem akustischen Oberflächenwellenbauelement, bei dem auf einem piezoelektrischen Substrat zwei Einphasen-Unidirektionalwandler, zusammengesetzt aus Grundelementen, die aus einem Zinkenpaar und einer Reflexionszinke bestehen, angeordnet sind, wobei die beiden Zinken des Zinkenpaares entgegengesetzte Polarität und einen Abstand voneinander von einem Viertel der Wellenlänge haben, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich in mindestens einem der Einphasen-Unidirektionalwandler mindestens ein Grundelement durch seinen Abstand der Mitte der Reflexionszinke von der Mitte der nächstgelegenen Zinke seines Zinkenpaares von den übrigen Grundelementen unterscheidet. DOLLAR A Die Erfindung ist beispielsweise für Bandpaßfilter mit einer relativen Bandbreite bis zu einigen Prozent sowie für Oszillatoren anwendbar.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet Elektrotechnik/
Elektronik. Objekte, bei denen die Anwendung möglich und
zweckmäßig ist, sind Bauelemente auf der Basis akustischer
Oberflächenwellen wie Bandpaßfilter mit einer relativen
Bandbreite bis zu einigen Prozent sowie Oszillatoren.
Es sind akustische Oberflächenwellenbauelemente bekannt, bei
denen auf einem piezoelektrischen Substrat zwei Einphasen-
Unidirektionalwandler, zusammengesetzt aus Grundelementen, die
aus einem Zinkenpaar und einer Reflexionszinke bestehen,
angeordnet sind, wobei die beiden Zinken des Zinkenpaares
entgegengesetzte Polarität und einen Abstand voneinander von
einem Viertel der Wellenlänge haben. Jeweils eine der Zinken
der Zinkenpaare und die Reflexionszinken sind mit dem
Massepotential verbunden, während die jeweils zweite Zinke der
Zinkenpaare auf einem Potential ungleich dem Massepotential
liegt (C.S. Hartmann und B.P. Abbott, 1989 IEEE Ultrasonics
Symposium Proceedings S. 79-89 [1]; E.M. Garber, D.S. Yip und
D.K. Henderson, 1994 IEEE Ultrasonics Symposium Proceedings S.
7-12 [2]). In der englischsprachigen Literatur wird der
Einphasen-Unidirektionalwandler als single phase unidirectional
transducer oder, abgekürzt, als SPUDT bezeichnet.
Bei einer speziellen Ausführung (P. Ventura, M. Solal, P.
Dufilié, J.M. Hodé und F. Roux, 1994 IEEE Ultrasonics Symposium
Proceedings S. 1-6 [3]) ist, wie auch in [1] und [2], der
Abstand der Mitte der Reflexionszinke von der Mitte der
nächstgelegenen Zinke des zugehörigen Zinkenpaares in allen
Grundelementen beider Einphasen-Unidirektionalwandler gleich.
Dabei beträgt der Abstand des effektiven Ortes der
Wellenanregung von dem der Reflexion, bezeichnet als Anregungs-
bzw. Reflexionszentrum, 3/8 der Wellenlänge. Die
Reflexionszentren liegen in der Mitte der Reflexionszinken,
während die Anregungszentren nahe an der Mitte derjenigen
Zinken der Zinkenpaare positioniert sind, die auf einem vom
Massepotential verschiedenen Potential liegen.
Infolge des Abstandes der beiden Zinken eines Zinkenpaares von
einem Viertel der Wellenlänge sind die Zinkenpaare
reflexionslos, jedoch regen sie akustische Oberflächenwellen an
und zwar effektiv am Ort des Anregungszentrums. Reflexionen
finden ausschließlich an den Reflexionszinken statt. Aufgrund
des Abstandes zwischen Anregungs- und Reflexionszentrum von 3/8
der Wellenlänge entsteht zwischen der direkt ausgesendeten und
der reflektierten Welle eine Phasendifferenz von 3π/2. Dazu
summiert sich die Phasenverschiebung von π/2 infolge der
Reflexion an einer Zinke mit Vorder- und Hinterkante und ergibt
somit insgesamt eine Phasenverschiebung von 2π, wobei der
Reflexionsfaktor an einer Kante als reell vorausgesetzt wird.
Infolgedessen überlagern sich in derjenigen Richtung, die von
der Reflexionszinke zum Zinkenpaar ein und desselben
Grundelements zeigt, direkt ausgesendete und reflektierte
Wellen konstruktiv. Typischerweise besteht ein Einphasen-
Unidirektionalwandler aus einer mit der Periodenlänge gleich
einer Wellenlänge periodischen Anordnung von Grundelementen.
Deshalb beträgt der Abstand eines Anregungszentrums
(näherungsweise die Mitte der nicht auf Massepotentials
liegenden Zinke eines Zinkenpaares) von der nächsten
Reflexionszinke in entgegengesetzter Richtung 5/8 der
Wellenlänge, was eine Phasenverschiebung zwischen der in die
entgegengesetzte Richtung ausgesendeten und der in die
entgegengesetzte Richtung reflektierten Welle von 3πt ergibt.
Mit anderen Worten: Bezogen auf die direkt ausgesendeten Wellen
sind die reflektierten Wellen reell. Infolgedessen überlagern
sich in der Richtung, die vom Zinkenpaar zur Reflexionszinke
ein und desselben Grundelements zeigt, direkt ausgesendete und
reflektierte Wellen destruktiv. Somit wird in die Richtung, die
von der Reflexionszinke zum Zinkenpaar ein und desselben
Grundelements zeigt, eine größere Wellenamplitude abgestrahlt
als in die entgegengesetzte Richtung, und diese wird deshalb
als Vorwärtsrichtung bezeichnet.
Aufgrund dieser Eigenschaft können nach dem Prinzip des
Einphasen-Unidirektionalwandlers interdigitale Wandler
konstruiert werden, die im wesentlichen nur in eine Richtung
Wellen abstrahlen, so daß Verluste durch Wellenabstrahlung in
ungenutzte Richtungen vermieden werden. Deshalb ist das Prinzip
dafür geeignet, Bauelemente mit niedriger Einfügedämpfung
herzustellen. Allerdings muß dafür gesorgt werden, daß Echos
infolge von Reflexionen an den Wandlern als Ganzes das
Übertragungsverhalten nicht stören. Bei den Ausführungen [1]
und [2] wird die Reflexion jedes Wandlers unterdrückt. Das
gelingt außer durch geeignete Wahl der Anpaßnetzwerke vor allem
durch Einstellung ortsabhängiger Reflexionsfaktoren der
Reflexionszinken von Grundelement zu Grundelement. Bei der
Ausführung [3] dagegen werden nicht nur die Echos infolge von
Reflexionen an den Wandlern nicht unterdrückt, sondern sogar
zur Gestaltung des Übertragungsverhaltens benutzt. Dadurch
können Filter mit kleinem Formfaktor (Verhältnis der 30dB-
Bandbreite zur 3dB-Bandbreite), das heißt mit steilen Flanken,
ohne die sonst notwendigen sehr langen Layouts realisiert
werden.
Die Ausführung [3] hat jedoch den Nachteil, daß zur
Mittenfrequenz unsymmetrische Frequenzabhängigkeiten von
Einfügedämpfung und/oder Gruppenlaufzeit, zum Beispiel
Paßbänder mit geneigtem Verlauf, nicht in vorgegebener Weise
realisiert werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, akustische
Oberflächenwellenbauelemente der bekannten Art so zu verändern,
daß die Abhängigkeit der Einfügedämpfung und/oder
Gruppenlaufzeit von der Frequenz als unsymmetrische Funktion ,
bezogen auf die Mittenfrequenz, in vorgegebener Weise
realisiert werden kann. Dabei sind insbesondere Paßbänder mit
geneigtem Verlauf von Bedeutung.
Diese Aufgabe ist mit dem in den Patentansprüchen beschriebenen
akustischen Oberflächenwellenbauelement gelöst, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß sich in mindestens einem der Einphasen-
Unidirektionalwandler mindestens ein Grundelement durch seinen
Abstand der Mitte der Reflexionszinke von der Mitte der
nächstgelegenen Zinke seines Zinkenpaares von den übrigen
Grundelementen unterscheidet.
Dieses Merkmal bedeutet, daß der Abstand zwischen dem
Anregungs- und dem Reflexionszentrum nicht in jedem
Grundelement gleich 3/8 der Wellenlänge beträgt und daß
infolgedessen die Phasendifferenz zwischen den reflektierten
Wellen und den direkt ohne Reflexion ausgesendeten Wellen nicht
mehr für alle Grundelemente ein ganzzahliges Vielfaches von π
ist. Durch eine geeignete Wahl der Ortsabhängigkeit der
Abweichung des Abstandes des Anregungs- und des
Reflexionszentrums vom Wert 3/8 der Wellenlänge, der in allen
Grundelementen der Lösungen [1], [2] und [3] vorliegt, wird
eine bestimmte Abhängigkeit der besagten Phasendifferenz von
der Position der Grundelemente eingestellt. Das hat Beiträge
zur Frequenzabhängigkeit von Einfügedämpfung und
Gruppenlaufzeit, die antisymmetrisch zur Mittenfrequenz sind,
zur Folge. Insgesamt entsteht so ein zur Mittenfrequenz
unsymmetrisches Übertragungsverhalten.
Gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist jedem
Grundelement jedes der zwei Einphasen-Unidirektionalwandler der
Abstand der Mitte der Reflexionszinke von der Mitte der
nächstgelegenen Zinke seines Zinkenpaares durch eine
Abstandszuordnung zugewiesen. Hierbei kann sich die
Abstandszuordnung eines Einphasen-Unidirektionalwandlers von
derjenigen des jeweils anderen unterscheiden; jedoch können die
Abstandszuordnungen der Einphasen-Unidirektionalwandler auch
übereinstimmen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß der
Abstand der Mitte der Reflexionszinke von der Mitte der
nächstgelegenen Zinke des Zinkenpaares ein und desselben
Grundelementes für jeweils zwei Grundelemente rechts und links
von der Mitte des jeweiligen Einphasen-Unidirektionalwandlers
mit der gleichen Nummer, gezählt von dieser Mitte an, gleich
ausgeführt ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, die zur
Einstellung eines geneigten Paßbandes dient, beträgt der
Abstand der Mitte der Reflexionszinke desjenigen Grundelementes
des ersten Einphasen-Unidirektionalwandlers, das dem zweiten
Einphasen-Unidirektionalwandler benachbart ist, von der Mitte
der Reflexionszinke desjenigen Grundelementes des zweiten
Einphasen-Unidirektionalwandlers, das dem ersten Einphasen-
Unidirektionalwandler benachbart ist, ein ungeradzahliges
Vielfaches eines Achtels der Wellenlänge. Hierbei ist es
außerordentlich zweckmäßig, die Abstandszuordnungen beider
Einphasen-Unidirektionalwandler nach einem Verfahren zu
bestimmen, das die Abweichung der erzielten von den gewünschten
Parametern des akustischen Oberflächenwellenbauelements
minimiert.
Wenn in einigen Grundelementen der Zwischenraum zwischen einer
Reflexionszinke und einer ihr benachbarten Zinke infolge der
Abweichung des Abstandes des Anregungs- und des
Reflexionszentrums vom Wert 3/8 der Wellenlänge zu klein ist,
ist es zweckmäßig, den Abstand der Mitten der Reflexionszinken
benachbarter Grundelemente gegenüber dem Abstandswert, der sich
aus der Abstandszuordnung ergibt, um ein ganzzahliges Vielfaches
V der Wellenlänge zu vergrößern. Dabei kann der Abstand der
Mitten aller sich entsprechenden Zinken benachbarter
Grundelemente um ein ganzzahliges Vielfaches V der Wellenlänge
ausgeführt sein oder aber der Abstand der parallel zu den
Zinkenkanten liegenden Mittellinien der Zinkenpaare
benachbarter Grundelemente wird um ein ganzzahliges Vielfaches
V-1 der Wellenlänge vergrößert bemessen.
Ausgehend von der oben dargestellten ersten Ausgestaltung der
Erfindung, wonach jedem Grundelement jedes der zwei Einphasen-
Unidirektionalwandler der Abstand der Mitte der Reflexionszinke
von der Mitte der nächstgelegenen Zinke seines Zinkenpaares
durch eine Abstandszuordnung zugewiesen ist, besteht ein
weiteres Merkmal der Erfindung darin, daß die Abstandszuordnung
eine periodische Funktion von der Nummer des Grundelements,
gezählt in jedem Wandler von links nach rechts, enthält.
Zweckmäßigerweise ist diese periodische Funktion moduliert
ausgeführt, vorzugsweise durch eine Exponentialfunktion.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in den
Grundelementen, die sich durch ihren Abstand der Mitte der
Reflexionszinke von der Mitte der nächstgelegenen Zinke seines
Zinkenpaares von den übrigen Grundelementen unterscheiden,
besagter Unterschied ausschließlich durch die Position der
jeweiligen Reflektorzinke bestimmt.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels
und einer zugehörigen Zeichnung näher erläutert.
Das Beispiel betrifft ein akustisches Oberflächenwellen
bauelement, bei dem ein erster bzw. zweiter Einphasen-
Unidirektionalwandler 2 bzw. 3 mit den Sammelelektroden 4 und 5
bzw. 8 und 9 und den Grundelementen 21, 22, 23 und 24 bzw. 31,
32, 33 und 34, von denen jedes Grundelement eine Zinkengruppe
darstellt, auf einem piezoelektrischen Substrat 1 angeordnet
ist. Mit der Sammelelektrode 5 des Einphasen-
Unidirektionalwandlers 2 sind die Reflexionszinken 211, 221,
231 und 241 sowie die Zinken 213, 223, 233 und 243 verbunden,
die zusammen mit den Zinken 212, 222, 232 und 242, die mit der
Sammelelektrode 4 verbunden sind, Zinkenpaare bilden. Diese
Zinkenpaare bilden zusammen mit den Reflexionszinken 211, 221,
231 und 241 in gleicher Reihenfolge die Grundelemente 21, 22,
23 und 24. Die Abstände 214, 224, 234 und 244 zwischen den zu
den Zinkenkanten parallelen Mittellinien der Reflexionszinken
211, 221, 231 und 241 und denen der benachbarten Zinken 212,
222, 232 und 242 unterscheiden sich voneinander. Damit ist
gewährleistet, daß die Phasendifferenz zwischen wenigstens drei
der an den Reflexionszinken 211, 221, 231 und 241 reflektierten
Wellen und der von den Anregungszentren der Zinken 212, 222,
232 und 242 direkt angeregten Wellen ungleich einem
ganzzahligen Vielfachen von π ist. Das ist die Voraussetzung
dafür, daß der Einphasen-Unidirektionalwandler 2 ein
unsymmetrisches Übertragungsverhalten aufweist.
Analoges trifft auch für den Einphasen-Unidirektionalwandler 3
zu. Mit der Sammelelektrode 9 des Einphasen-
Unidirektionalwandlers 3 sind die Reflexionszinken 311, 321,
331 und 341 sowie die Zinken 313, 323, 333 und 343 verbunden,
die zusammen mit den mit der Sammelelektrode 8 verbundenen
Zinken 312, 322, 332 und 342 Zinkenpaare bilden. Diese
Zinkenpaare bilden zusammen mit den Reflexionszinken 311, 321,
331 und 341 in gleicher Reihenfolge die Grundelemente 31, 32,
33 und 34. Die Abstände 314, 324, 334 und 344 zwischen den zu
den Zinkenkanten parallelen Mittellinien der Reflexionszinken
311, 321, 331 und 341 und denen der benachbarten Zinken 312,
322, 332 und 342 unterscheiden sich voneinander. Damit ist
gewährleistet, daß die Phasendifferenz zwischen wenigstens drei
der an den Reflexionszinken 311, 321, 331 und 341 reflektierten
Wellen und der von den Anregungszentren der Zinken 312, 322,
332 und 342 direkt angeregten Wellen ungleich einem
ganzzahligen Vielfachen von π ist. Das ist die Voraussetzung
dafür, daß der Einphasen-Unidirektionalwandler 3 ein
unsymmetrisches Übertragungsverhalten aufweist.
In allen Grundelementen 21, 22, 23 und 24 sowie 31, 32, 33 und
34 zeigt die Richtung von der jeweiligen Reflexionszinke zum
jeweiligen Fingerpaar in die Richtung zum jeweils anderen
Einphasen-Unidirektionalwandler Der Abstand der Zinkenmitten
der zu ein und demselben Zinkenpaar gehörenden Zinken beträgt
stets ein Viertel der Wellenlänge, und diese Zinken sind stets
ein Achtel der Wellenlänge breit.
Die Sammelelektrode 4 bzw. 8 des Einphasen-Unidirektional
wandlers 2 bzw. 3 ist über die Verbindungen 6 bzw. 10 an den
Eingang bzw. Ausgang des Bauelementes angeschlossen, während
die Sammelelektroden 5 bzw. 9 über die Verbindungen 7 bzw. 11 an
das Massepotential angeschlossen sind.
Claims (14)
1. Akustisches Oberflächenwellenbauelement, bei dem auf einem
piezoelektrischen Substrat zwei Einphasen-
Unidirektionalwandler, zusammengesetzt aus Grundelementen,
die aus einem Zinkenpaar und einer Reflexionszinke bestehen,
angeordnet sind, wobei die beiden Zinken des Zinkenpaares
entgegengesetzte Polarität und einen Abstand voneinander von
einem Viertel der Wellenlänge haben, dadurch gekennzeichnet,
daß sich in mindestens einem der Einphasen-
Unidirektionalwandler mindestens ein Grundelement durch
seinen Abstand der Mitte der Reflexionszinke von der Mitte
der nächstgelegenen Zinke seines Zinkenpaares von den übrigen
Grundelementen unterscheidet.
2. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Grundelement jedes der zwei
Einphasen-Unidirektionalwandler der Abstand der Mitte der
Reflexionszinke von der Mitte der nächstgelegenen Zinke
seines Zinkenpaares durch eine Abstandszuordnung zugewiesen
ist.
3. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abstandszuordnung eines
Einphasen-Unidirektionalwandlers von derjenigen des jeweils
anderen unterscheidet.
4. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandszuordnungen beider
Einphasen-Unidirektionalwandler gleich sind.
5. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Mitte der
Reflexionszinke von der Mitte der nächstgelegenen Zinke des
Zinkenpaares ein und desselben Grundelementes für jeweils
zwei Grundelemente rechts und links von der Mitte des
jeweiligen Einphasen-Unidirektionalwandlers mit der gleichen
Nummer, gezählt von dieser Mitte an, gleich ist.
6. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Mitte der
Reflexionszinke desjenigen Grundelementes des ersten
Einphasen-Unidirektionalwandlers, das dem zweiten Einphasen-
Unidirektionalwandler benachbart ist, von der Mitte der
Reflexionszinke desjenigen Grundelementes des zweiten
Einphasen-Unidirektionalwandlers, das dem ersten Einphasen-
Unidirektionalwandler benachbart ist, ein ungeradzahliges
Vielfaches eines Achtels der Wellenlänge beträgt.
7. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandszuordnungen beider
Einphasen-Unidirektionalwandler nach einem Verfahren bestimmt
sind, das die Abweichung der erzielten von den gewünschten
Parametern des akustisches Oberflächenwellenbauelements
minimiert.
8. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Mitten der
Reflexionszinken einiger benachbarter Grundelemente gegenüber
dem Abstandswert, der sich aus der Abstandszuordnung ergibt,
um ein ganzzahliges Vielfaches V der Wellenlänge vergrößert
ist.
9. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Mitten aller sich
entsprechenden Zinken benachbarter Grundelemente um ein
ganzzahliges Vielfaches V der Wellenlänge vergrößert ist.
10. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der parallel zu den
Zinkenkanten liegenden Mittellinien der Zinkenpaare
benachbarter Grundelemente um ein ganzzahliges Vielfaches V-1
der Wellenlänge vergrößert ist.
11. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandszuordnung eine
periodische Funktion von der Nummer des Grundelements,
gezählt in jedem Wandler von links nach rechts, enthält.
12. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die periodische Funktion
moduliert ist.
13. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die periodische Funktion durch
eine Exponentialfunktion moduliert ist.
14. Akustisches Oberflächenwellenbauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Grundelementen, die sich
durch ihren Abstand der Mitte der Reflexionszinke von der
Mitte der nächstgelegenen Zinke seines Zinkenpaares von den
übrigen Grundelementen unterscheiden, besagter Unterschied
ausschließlich durch die Position der jeweiligen
Reflektorzinke bestimmt ist.
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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Family
ID=7862177
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