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DE69730189T2 - Unidirektionales Filter mit akustischen Oberflächenwellen - Google Patents

Unidirektionales Filter mit akustischen Oberflächenwellen Download PDF

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DE69730189T2
DE69730189T2 DE69730189T DE69730189T DE69730189T2 DE 69730189 T2 DE69730189 T2 DE 69730189T2 DE 69730189 T DE69730189 T DE 69730189T DE 69730189 T DE69730189 T DE 69730189T DE 69730189 T2 DE69730189 T2 DE 69730189T2
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finger electrodes
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein akustisches Oberflächenwellenfilter und insbesondere ein unidirektionales akustisches Oberflächenwellenfilter mit innerer Reflexion, das schwebende bzw. erdfreie Elektroden aufweist.
  • Als Einrichtung zum Umwandlung eines transversalen akustischen Oberflächenwellenfilters in eine verlustarme Ausführung ist bisher ein unidirektionales akustisches Oberflächenwellenfilter vorgeschlagen worden. Die japanische Patentveröffentlichung (b2) Nr. 20929 von 1991 zeigt, daß eine einseitige Richtwirkung erhalten werden kann, indem eine offene oder kurzgeschlossene schwebende Elektrode zwischen positive und negative Fingerelektroden eines Interdigital-Wandlers (IDT) eingefügt wird und die Position dieser schwebenden Elektrode von einer Mittenposition zwischen den positiven und negativen Fingerelektroden versetzt wird.
  • Wenn zum Beispiel, wie in 1 dargestellt, eine kurzgeschlossene schwebende Elektrode 12 zwischen positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 des Interdigital-Wandlers in einer solchen Weise angeordnet ist, daß sie von einer Mittenposition dazwischen versetzt ist, wird eine akustische Oberflächenwelle in eine in 1 durch einen Pfeil angezeigte Richtung stark erregt, mit dem Ergebnis, daß eine einseitige Richtwirkung auftritt.
  • In diesem herkömmlichen unidirektionalen akustischen Oberflächenwellenfilter mit innerer Reflexion, das offene oder kurzgeschlossene schwebende Elektroden aufweist, ist bei Verwendung von Elektroden, die durch eine Apodisation (Überlap pungsgewichtung) gewichtet werden, oder von durch Zurückziehung gewichteten Elektroden, um die außerhalb des Durchlaßbereichs liegenden Seitenkeulenpegel zu unterdrücken, eine Struktur von Fingerelektroden, die die kurzgeschlossenen schwebenden Elektroden enthält, so gestaltet, wie in den 2 und 3 dargestellt.
  • In einem unidirektionalen akustischen Oberflächenwellenfilter mit einer IDT-Fingerelektrodenbreite von λ/12 (λ: Wellenlänge) und kurzgeschlossenen schwebenden Elektroden 12, wie jenen, die in 3 dargestellt werden, tritt bei der Verwendung der durch Zurückziehung gewichteten Elektroden die folgende Erscheinung an Abschnitten auf, wo sich die positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 nicht gegenseitig kreuzen, d. h. in dem Fall, wo benachbarte Fingerelektroden aus der gleichen positiven Fingerelektrode 10 oder negativen Fingerelektrode 11 bestehen. Das heißt, obwohl diese Fingerelektroden 10, 11 oder schwebenden Elektroden 12 keine Bedeutung für die Anregung akustischer Oberflächenwellen haben, stören sie deren Phase durch deren akustische Reflexion, mit dem Ergebnis, daß die Charakteristik innerhalb des Durchlaßbereichs Welligkeiten aufweist, wie in 4 dargestellt.
  • 4 veranschaulicht eine Amplitudencharakteristik 41 und eine Gruppenzeitverzögerungscharakteristik 42, die durch ein Filter erhalten werden, das durch Anordnung der Elektrodenstruktur der 3 bezüglich jedes der Eingangs- und Ausgangswandler auf einem Quarzsubstrat hergestellt wird. In diesem graphischen Diagramm beträgt die Mittenfrequenz 201 MHz (Megahertz), die Dicke der Aluminiumelektrode beträgt 200 nm (Nanometer) und die Impedanz beträgt auf der Eingangsseite 90 Ohm und auf der Ausgangsseite 150 Ohm. Die Achse der Abszisse repräsentiert die Frequenz und ist in 100 kHz (Kilohertz) pro Unterteilung unterteilt. Die Achse der Ordinaten repräsentiert den Einfügungsverlust der Amplitudencharakteristik und die Zeitverzögerung der Gruppenlaufzeitcharakteristik und ist in 1 dB (Dezibel) bzw. 1 μs (Mikrosekunde) pro Unterteilung unterteilt.
  • Im herkömmlichen unidirektionalen akustischen Oberflächenwellenfilter mit innerer Reflexion gibt es das Problem, daß wenn die durch Zurückziehung oder Apodisation gewichteten Elektroden verwendet werden, innerhalb des Durchlaßbereichs Welligkeiten auftreten und daher die Filtercharakteristik verschlechtert wird.
  • Das unidirektionale akustische Oberflächenwellenfilter wird theoretisch in einer Arbeit diskutiert, die durch K. Yamanouchi und andere zu ELECTRONICS LETTERS, B. 20, Nr. 24 (22. November 1984), Seiten 989 bis 990, unter dem Titel „NEW LOW-LOSS SAW FILTER USING INTERNAL FLOATING ELECTRODE REFLECTION TYPES OF SINGLE-PHASE UNIDIRECTIONAL TRANSDUCER" beigetragen wurde, und in einer Arbeit, die durch T. Kodama und drei andere zu IEEE 1986 ULTRASONICS SYMPOSIUM, Seiten 59 bis 64, unter dem Titel „DESIGN OF LOW-LOSS SAW FILTERS EMPLOYING DISTRIBUTED ACOUSTIC REFLECTION TRANSDUCERS" beigetragen wurde.
  • Das akustische Oberflächenwellenfilter im Dokument US-5438306 weist unidirektionale Interdigital-Wandler an den Eingangs- und Ausgangsseiten auf, die jeweils eine positive Elektrode und eine negative Elektrode aufweisen. Die positiven Elektroden und die negative Elektroden jedes Wandlers der Eingangsseite und der Ausgangsseite weisen Elektrodenfinger auf, die so angeordnet sind, daß sie eine Oberwelle einer ausgewählten Ordnung wandeln, die relativ zur akustischen Grundoberflächenwelle höher ist.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Filtercharakteristik innerhalb des Durchlaßbereichs eines unidirektionalen akustischen Oberflächenwellenfilters mit innerer Reflexion zu verbessern, das gewichtete Elektroden verwendet.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche gelöst.
  • Die vorliegende Erfindung weist kurzgeschlossene (U-förmige) schwebende Elektroden auf. Die kurzgeschlossenen schwebenden Elektroden sind von der Mittenposition zwischen Fingerelektroden um einen Abstand von λ/12 (λ: Wellenlänge) versetzt.
  • 1 ist eine Draufsicht, die ein erstes Beispiel eines herkömmlichen unidirektionalen akustischen Oberflächenwellenfilters veranschaulicht;
  • 2 ist eine Draufsicht, die ein zweites Beispiel eines herkömmlichen unidirektionalen akustischen Oberflächenwellenfilters veranschaulicht;
  • 3 ist eine Draufsicht, die ein drittes Beispiel eines herkömmlichen unidirektionalen akustischen Oberflächenwellenfilters veranschaulicht;
  • 4 ist eine graphische Darstellung, die eine Amplitudencharakteristik und Gruppenzeitverzögerungscharakteristik veranschaulicht, die durch das dritte Beispiel des herkömmlichen unidirektionalen akustischen Oberflächenwellenfilters erhalten wird;
  • 5 ist eine Draufsicht, die eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 6 ist eine graphische Darstellung, die eine Amplitudencharakteristik und Gruppenzeitverzögerungscharakteristik veranschaulicht, die durch ein Beispiel der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erhalten wird;
  • 7 ist eine Draufsicht, die eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 8 ist eine graphische Darstellung, die eine Amplitudencharakteristik und Gruppenzeitverzögerungscharakteristik veranschaulicht, die durch ein Beispiel der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erhalten wird; und
  • 9 ist eine Draufsicht, die eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
  • Es werden nun drei Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung hintereinander unter Bezugnahme auf die 5 bis 9 erläutert.
  • Zuerst wird eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 5 erläutert.
  • 5 ist eine Ansicht, die eine Struktur der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Ein unidirektionales akustisches Oberflächenwellenfilter mit innerer Reflexion, das positive und negative Fingerelektroden 10 und 11 des Interdigital-Wandlers aufweist und offene oder kurzgeschlossene schwebende bzw. erdfreie Elektroden 12 dazwischen aufweist, ist einer Wichtung seiner Elektroden durch die Zurückziehungstechnik unterworfen und ist so strukturiert, daß an Abschnitten, wo sich die positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 nicht gegenseitig elektrisch kreuzen (es tritt keine Spannung auf), d. h. in dem Fall, wo benachbarte Fingerelektroden die gleichen positiven oder negativen Fingerelektroden 10 oder 11 sind, die dazwischen angeordneten schwebenden Elektroden 13 von den Mittenpositionen dazwischen verschoben sind.
  • Die schwebende Elektrode 12 ist von der Mittenposition zwischen den positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 versetzt. Als Ergebnis sind die Phasen der Wellen, die in die Richtung nach rechts reflektiert werden, und jene, die in die Richtung nach links reflektiert werden, zueinander verschoben. Die Wellen, die in die Richtung nach links reflektiert werden, werden in dieselbe Phase wie die Wellen gebracht, die durch die positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 angeregt werden, während andererseits die Wellen, die in die Richtung nach rechts reflektiert werden, in die dazu entgegengesetzte Phase gebracht werden. Durch diese Anordnung bewirkt die schwebende Elektrode 12, daß die akustische Oberflächenwellenenergie eine einseitige Richtwirkung aufweist. Andererseits arbeitet die schwebende Elektrode 13, die an dem Abschnitt angeordnet ist, wo keine elektrische Kreuzung zwischen der positiven Fingerelektrode 10 und der negativen Fingerelektrode 11 vorhanden ist, so daß die Wellen, die in die Richtungen nach links und rechts reflektiert werden, in ihrer Phase gleich sind, und bewirkt daher kein Auftreten der einseitigen Richtwirkung. Das heißt, die schwebende Elektrode 13 erzeugt in sowohl die Richtung nach links als auch nach rechts gleich reflektierte Wellen. Jedoch wird durch Anordnung der schwebenden Elektrode 13 an einer geeigneten Position die innere Reflexion ausgelöscht.
  • Als nächstes wird ein Beispiel der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 5 und 6 erläutert.
  • In 5 wird unter der Voraussetzung, daß die Breite der Fingerelektrode des Interdigital-Wandlers λ/12 beträgt (λ: Wellenlänge), durch Versetzung der kurzgeschlossenen schwebenden Elektrode 12 von der Mittenposition zwischen den positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 um einen Abstand von λ/12 die akustische Oberflächenwelle in eine durch einen Pfeil in 5 angezeigte Richtung stark angeregt, mit dem Ergebnis, daß eine einseitige Richtwirkung auftritt. Andererseits ist die schwebende Elektrode 13 an dem Abschnitt, wo keine elektrische Kreuzung zwischen den positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 hergestellt ist, in einer solchen Weise angeordnet, daß die schwebende Elektrode 13 in der Mitte zwischen den positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 angeordnet ist, nämlich daß der Zwischenmittenabstand zwischen ihr selbst und der positiven oder negativen Fingerelektrode 10 oder 11 3/12λ beträgt. Durch diese Anordnung ergibt sich, daß die positive Fingerelektrode 10, die negative Fingerelektrode 11 und die schwebende Elektrode 13 in Intervallen von λ/4 angeordnet sind. Wodurch sich die reflektierten Wellen der jeweiligen Finger elektroden gegenseitig auslöschen und so die innere Reflexion ausgelöscht wird.
  • 6 veranschaulicht eine Amplitudencharakteristik 21 und eine Gruppenzeitverzögerungscharakteristik 22, die durch ein Filter erhalten werden, das durch Anordnung der Elektrodenstruktur der 5 bezüglich jedes der Eingangs- und Ausgangswandler auf einem Quarzsubstrat hergestellt wird. In diesem graphischen Diagramm beträgt die Mittenfrequenz 201 MHz (Megahertz), die Dicke der Aluminiumelektrode beträgt 200 nm (Nanometer), und die Impedanz beträgt auf der Eingangsseite 90 Ohm und auf der Ausgangsseite 150 Ohm. Die Achse der Abszisse repräsentiert die Frequenz und ist in 100 kHz (Kilohertz) pro Unterteilung unterteilt. Die Achse der Ordinate repräsentiert den Einfügungsverlust der Amplitudencharakteristik und die Zeitverzögerung der Gruppenlaufzeitcharakteristik und ist in 1 dB (Dezibel) bzw. 1 μs (Mikrosekunde) pro Unterteilung unterteilt.
  • Es wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 7 erläutert.
  • 7 ist eine Ansicht, die eine Struktur der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Wie im Fall der ersten Ausführungsform sind die schwebenden Elektroden 13 an solchen Positionen angeordnet, daß die innere Reflexion ausgelöscht wird, und ferner sind sie mit Sammelschienen verbunden und bilden Einzelelektroden.
  • Als nächstes wird Beispiel der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 7 und 8 erläutert.
  • In 7 wird unter der Voraussetzung, daß die Breite der Fingerelektrode des Interdigital-Wandlers λ/12 beträgt, die innere Reflexion ausgelöscht, indem die positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 und die schwebende Elektrode 13 in einer solchen Weise angeordnet werden, daß die Zwischenmittenabstände zwischen den Elektroden 10 oder 11 und der Elektrode 13 jeweils 3/12λ betragen, wie im Fall des Beispiels der ersten Ausführungsform. Die schwebenden Elektroden 13 sind mit den Sammelschienen verbunden und bilden Einzelelektroden.
  • 8 veranschaulicht eine Amplitudencharakteristik 31 und eine Gruppenzeitverzögerungscharakteristik 32, die durch ein Filter erhalten werden, das durch Anordnung der Elektrodenstruktur der 7 bezüglich jedes der Eingangs- und Ausgangswandler auf einem Quarzsubstrat hergestellt wird. In diesem graphischen Diagramm beträgt die Mittenfrequenz 201 MHz (Megahertz), die Dicke der Aluminiumelektrode beträgt 200 nm (Nanometer), und die Impedanz beträgt 90 Ohm auf der Eingangsseite und 150 Ohm auf der Ausgangsseite, wie im Fall des Beispiels der ersten Ausführungsform.
  • Es wird eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 9 erläutert.
  • 9 ist eine Ansicht, die eine Struktur der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Ein unidirektionales akustisches Oberflächenwellenfilter mit innerer Reflexion, das positive und negative Fingerelektroden 10 und 11 des Interdigital-Wandlers aufweist und offene oder kurzgeschlossene schwebende Elektroden dazwischen aufweist, wird durch die Apodisationstechnik einer Wichtung seiner Elektroden unterworfen und ist so strukturiert, daß unter den Blindelektroden, die an den Abschnitten angeordnet sind, wo sich die positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 nicht gegenseitig kreuzen, die Blindelektroden 15, die an den Abschnitten der schwebenden Elektroden 12 angeordnet sind, so angeordnet sind, daß sie relativ dazu versetzt sind.
  • Herkömmlicherweise sind die Blindelektroden 15, wie in 2 dargestellt, an einem Abschnitt vorhanden, wo die Blindelektroden 15 mit der schwebenden Elektrode 12 in deren X-Richtung (der Ausbreitungsrichtung der akustischen Oberflächenwellen) zusammenfallen. Daher tritt an diesem Abschnitt die innere Re flexion auf. Gemäß dieser dritten Ausführungsform sind die Blindelektroden 15 an den Positionen angeordnet, die die Auslöschung dieser inneren Reflexion ermöglicht.
  • Nachfolgend wird ein Beispiel der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 9 erläutert.
  • In 9 wird unter der Voraussetzung, daß die Breite der Fingerelektrode des Interdigital-Wandlers λ/12 beträgt, die innere Reflexion ausgelöscht, indem die positiven und negativen Fingerelektroden 10 und 11 und die Blindelektroden 15 in einer solchen Weise angeordnet sind, daß die Zwischenmittenabstände zwischen den Elektroden 10 oder 11 und der Blindelektroden 15 jeweils 3/12 λ betragen.
  • Erfindungsgemäß wird durch die Verschiebung der Position der schwebenden Elektroden, die an dem Abschnitt angeordnet sind, wo keine elektrische Kreuzung zwischen den positiven und negativen Fingerelektroden des Interdigital-Wandlers hergestellt ist, die innere Reflexion ausgelöscht, die keine Bedeutung für die Richtwirkung hat, mit dem Ergebnis, daß die Charakteristik innerhalb des Durchlaßbereichs verbessert werden kann.

Claims (7)

  1. Unidirektionales akustisches Oberflächenwellenfilter mit Eingangs- und Ausgangs-Interdigital-Wandlern, die auf einem piezoelektrischen Substrat angeordnet sind, wobei die Interdigital-Wandler einer Wichtung ihrer Fingerelektroden (10, 11) unterworfen sind und kurzgeschlossene schwebende Elektroden (12) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzgeschlossenen schwebenden Elektroden (12) von der Mittenposition zwischen den positiven und negativen Fingerelektroden (10, 11) um einen Abstand λ/12 versetzt sind, wobei λ die Wellenlänge ist, und wobei die schwebenden Elektroden (13) jedes Interdigital-Wandlers an solchen Positionen angeordnet sind, daß Wellen ausgelöscht werden, die an Abschnitten reflektiert werden, wo sich die Fingerelektroden der Interdigital-Wandler nicht gegenseitig elektrisch kreuzen.
  2. Filter nach Anspruch 1, wobei die Wichtung eine Zurückziehungstechnik ist.
  3. Filter nach Anspruch 2, wobei die schwebenden Elektroden (13) mit Sammelschienen (14) verbunden sind.
  4. Unidirektionales akustisches Oberflächenwellenfilter mit Eingangs- und Ausgangs-Interdigital-Wandlern, die auf einem piezoelektrischen Substrat angeordnet sind, wobei die Interdigital-Wandler einer Wichtung ihrer Fingerelektroden (10, 11) durch eine Apodisationstechnik unterworfen sind und kurzgeschlossene schwebenden Elektroden (12) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzgeschlossenen schwebenden Elektroden (12) von der Mittenposition zwischen den positiven und negativen Fingerelektroden (10, 11) um einen Abstand von λ/12 versetzt sind, wobei λ die Wellenlänge ist, und die Fingerelektroden jedes Interdigital-Wandlers in einer solchen Weise angeordnet sind, daß sich Abschnitte der Fingerelektrode in eine Richtung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der akustischen Oberflächenwellen nicht gegenseitig elektrisch kreuzen, so daß Wellen ausgelöscht werden, die dadurch reflektiert werden.
  5. Filter nach Anspruch 2, das Fingerelektroden (10, 11) mit einer Breite von λ/12 aufweist, wobei die Zwischenmittenabstände zwischen schwebenden Elektroden (13) und Fingerelektroden, die an Abschnitten angeordnet sind, wo sich die Fingerelektroden jedes Interdigital-Wandlers nicht gegenseitig elektrisch kreuzen, jeweils 3/12λ betragen.
  6. Filter nach Anspruch 5, wobei die schwebenden Elektroden (13) mit Sammelschienen (14) verbunden sind und Einzelelektroden bilden.
  7. Filter nach Anspruch 4, das Fingerelektroden (10, 11) mit einer Breite von λ/12 aufweist, wobei die Zwischenmittenabstände zwischen Blindelektroden (15), die an Abschnitten angeordnet sind, wo sich die Fingerelektroden jedes Interdigital-Wandlers nicht gegenseitig elektrisch kreuzen, jeweils 3/12 λ betragen.
DE69730189T 1996-10-30 1997-10-30 Unidirektionales Filter mit akustischen Oberflächenwellen Expired - Lifetime DE69730189T2 (de)

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