DE19904373A1 - Vorrichtung zur Behandlung einer Materialbahn - Google Patents
Vorrichtung zur Behandlung einer MaterialbahnInfo
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Abstract
Vorrichtung zur Behandlung einer Materialbahn (2), insbesondere einer Papierbahn, mit einem vorzugsweise beheizbaren, um seine Längsachse (II) rotierbaren Zylinder (1), über welchen die Materialbahn (2) geführt ist, einem im Betrieb an dem Zylinder (1) anliegenden und gleichsinnig mit diesem um eine zur Zylinderachse (II) parallele Achse umlaufenden, endlosen Band (5) aus elastischem Material, insbesondere Gummi, welches mindestens drei Bandleitwalzen (6, 7, 8) umschließt und von diesen geführt ist, von denen mindestens eine Bandleitwalze (8) zur Aufspannung des Bandes (5) beweglich gelagert ist, wobei zur Erleichterung des Bandwechsels eine der innerhalb des Bandes (5) vorgesehenen Bandleitwalzen (8) an einem festen Träger (11) zwischen einer das Band (5) aufspannenden und einer zurückgezogenen Stellung schwenkbar angelenkt ist und wobei außerhalb des Bandes (5) zusätzlich eine Spannwalze (18) vorgesehen ist, die an einem zweiten festen Träger (16) zwischen einer zurückgezogenen Stellung und einer das Band (5) zwischen der schwenkbaren Bandleitwalze (8) und einer dieser benachbarten Bandleitwalze (6) von außen belastenden Stellung schwenkbar angelenkt ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung einer
Materialbahn, insbesondere einer Papierbahn, mit einem vorzugsweise
beheizbaren, um seine Längsachse rotierbaren Zylinder, über welchen die
Materialbahn geführt ist, einem im Betrieb an dem Zylinder anliegenden
und gleichsinnig mit diesem um eine zur Zylinderachse parallele Achse
umlaufenden, endlosen Band aus elastischem Material, insbesondere
Gummi, welches mindestens drei Bandleitwalzen umschließt und von die
sen geführt ist, von denen mindestens eine Bandleitwalze zur Aufspan
nung des Bandes beweglich gelagert ist.
Derartige Vorrichtungen werden beispielsweise als Staucheinrichtung in
Papierherstellungsmaschinen eingesetzt, um die Belastbarkeit des herge
stellten Papieres zu erhöhen. Dies ist beispielsweise bei der Herstellung
von Sackpapier erforderlich. Das Gummiband läuft dabei mit einer Ge
schwindigkeit um, die zu einer Geschwindigkeitsdifferenz an der Berüh
rungslinie mit dem Zylinder von ca. 10 bis 30% gegenüber der Papierlauf
geschwindigkeit führt.
Problematisch bei derartigen Vorrichtungen ist der Bandwechsel, der ca.
alle 3 bis 4 Monate durchgeführt werden muß. Bei herkömmlichen Vor
richtungen muß hierfür mindestens eine der das Band aufspannenden
Bandleitwalzen ausgebaut und an geeigneter Stelle aufgehängt werden,
damit das Gummiband freikommt und aus der Vorrichtung herausge
nommen werden kann. Dies ist umständlich und zeitaufwendig. Zudem
müssen für diese auszubauenden Leitwalzen spezielle Lager verwendet
werden, die zum Ausbau der Leitwalzen geöffnet werden können. Dadurch
werden die Kosten der Vorrichtung erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs
genannten Art so weiterzubilden, daß ein Bandwechsel leichter möglich
ist.
Diese Aufgabe wir dadurch gelöst, daß eine der innerhalb des Bandes vor
gesehenen Bandleitwalzen an einem festen Träger zwischen einer das
Band aufspannenden und einer zurückgezogenen Stellung schwenkbar
angelenkt ist und daß außerhalb des Bandes zusätzlich eine Spannwalze
vorgesehen ist, die an einem zweiten festen Träger zwischen einer zurück
gezogenen Stellung und einer das Band zwischen der schwenkbaren
Bandleitwalze und einer dieser benachbarten Bandleitwalze von außen
belastenden Stellung schwenkbar angelenkt ist.
Die schwenkbare Bandleitwalze innerhalb des Bandes und die außerhalb
vorgesehene schwenkbare Spannwalze wirken bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Aufspannung des Bandes zusammen. Für einen Band
wechsel werden beide Walzen in ihre zurückgezogene Stellung ver
schwenkt. Das Band ist dann frei und kann aus der Vorrichtung ent
nommen und durch ein neues Band ersetzt werden.
Der Bandwechsel ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung somit ohne
Ausbau einer Walze möglich. Entsprechend ist der Bandwechsel verein
facht und beschleunigt. Außerdem entfällt das Erfordernis der Verwen
dung von speziellen Lagern, die zum Ausbau einer Walze zu öffnen sind.
Statt dessen können für alle Walzen Standardlager verwendet und da
durch die Kosten der Vorrichtung insgesamt gesenkt werden.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin,
daß diese kompakt ausgebildet werden kann. Durch das Zusammenwir
ken der beiden schwenkbaren Walzen innerhalb und außerhalb des Ban
des sind die erforderlichen Schwenkbereiche beider Walzen entsprechend
gering. Außerdem überlappen sich die beiden Schwenkbereiche teilweise,
so daß insgesamt der Platzbedarf relativ klein ist. Dies führt vorteilhafter
weise auch dazu, daß die Länge des Bandes geringer gewählt werden kann
als bei bekannten Vorrichtungen der genannten Art.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Bandleitwalzen an einem
gemeinsamen Träger angeordnet. Hierdurch können vorteilhafterweise
Bauteile und Bauraum eingespart werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zusätzlich eine Regu
lierwalze zur Regulierung der Bandspannung während des Betriebes vor
gesehen. Zum einen können hierdurch während des Betriebes auftretende
Schwankungen der Bandspannung und zum anderen eine sich mit der
Zeit ergebende Verlängerung des Bandes ausgeglichen werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die insbesondere auf
einer Stuhlungstraverse angelenkte Spannungswalze zugleich als Regu
lierwalze ausgebildet. Durch diese Doppelfunktion der Spannwalze werden
Bauteile und Bauraum eingespart. Insbesondere können weite Bereiche
des Bandes von Bauteilen freigehalten werden.
Bevorzugt ist die Spannwalze auf einem Schwenkarm angeordnet, welcher
zwischen der zurückgezogenen Stellung und der Spannstellung der
Spannwalze verschwenkbar ist, wobei die Spannwalze gegenüber dem
Schwenkarm zur Regulierung der Bandspannung beweglich, insbesondere
um eine Achse verschwenkbar ist. Hierdurch wird in konstruktiv unauf
wendiger und kostengünstiger Weise eine Doppelfunktion der Spannwalze
zur Spannung und Regulierung der Bandspannung realisiert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind drei Bandleitwalzen
vorgesehen, von denen zwei auf etwa gleicher Höhe mit Abstand oberhalb
des Zylinders angeordnet sind, während die dritte, schwenkbar ausgebil
dete Bandleitwalze darunter und in der Nähe des Zylinders angeordnet
ist. Diese Anordnung hat sich als vorteilhaft herausgestellt, insbesondere
um den Zugang zu dem Zylinder und die Sicht auf die Berührungslinie
zwischen Band und Zylinder freizuhalten. Die Berührungslinie ist da
durch gut einsehbar, und der Zylinder kann seitlich aus der Stuhlung
ausgebaut werden, ohne daß der die Bandleitwalzen tragende feste Träger
ausgebaut werden müßte, wie dies bei herkömmlichen Vorrichtungen der
genannten Art der Fall ist.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die dritte Bandleit
walze in ihrer Spannstellung seitlich zum Zylinder angeordnet. Auch dies
ist konstruktiv vorteilhaft, um einen leichten Ausbau des Zylinders zu er
möglichen. Außerdem ist die Bauhöhe der Vorrichtung dadurch verrin
gert, und die Berührungslinie zwischen Band und Zylinder ist von der ge
genüberliegenden Seite her gut einsehbar.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Spannwalze auf
der dem Zylinder abgewandten Seite der dritten Bandleitwalze angeordnet.
Diese Anordnung erhöht die Kompaktheit der Vorrichtung weiter. Zudem
wird auch hierdurch der Zugang zu dem Zylinder und die Sicht auf die
Berührungslinie zwischen Band und Zylinder freigehalten.
Um einen gewünschten Anpreßdruck zwischen Band und Zylinder zu er
reichen, ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung innerhalb
des Bandes eine Anpreßstange vorgesehen, die das Band im Betrieb an
den Zylinder preßt. Bevorzugt stützt sich die Anpreßstange dabei am er
sten Träger ab. Ein separates Bauteil ist hierdurch entbehrlich.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens ein
Kühlspritzrohr mit Sprühdüsen zum Aufsprühen von Kühlflüssigkeit auf
das Band vorgesehen, welches seitlich und oberhalb des Bandes angeord
net ist. Mit dem Kühlspritzrohr wird eine Überhitzung des Bandes vermie
den. Die Anordnung seitlich oberhalb des Bandes hat den Vorteil, daß ein
Ausbau und Wechseln des Bandes ohne Ausbau des Kühlspritzrohres
möglich ist. Dadurch können auch die Zu- und Ableitungen des Kühl
spritzrohres während des Bandwechsels angeschlossen bleiben.
Die kompakte Anordnung der Vorrichtung und das Freihalten weiter Be
reiche des Bandes von Bauteilen hat auch den Vorteil, daß Reparaturein
richtungen für das Band bei installiertem Band angebracht werden kön
nen. So können ohne Ausbau des Bandes Vulkanisierplatten an das Band
herangefahren werden, um das Band bei Bedarf nachzuvulkanisieren.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird nachfolgend beschrieben. In schematischer Darstellung zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrich
tung.
Die dargestellte Vorrichtung ist Teil einer Papierherstellungsmaschine,
beispielsweise zur Herstellung von Sackpapier, und befindet sich etwa im
mittleren Bereich der Trockenpartie bei ca. 60 bis 65% Trockengehalt. Sie
umfaßt einen beheizbaren Zylinder 1, über welchen eine in Richtung des
Pfeils I laufende Papierbahn 2 geführt ist. Der Zylinder 1 ist in einer
Stuhlung 3 gelagert und wird durch einen Antriebsmotor 4 angetrieben.
Oberhalb des Zylinders 1 ist ein endloses Band 5, insbesondere aus
Gummi, angeordnet, welches von drei in seinem Inneren angeordneten
Bandleitwalzen 6, 7 und 8 aufgespannt und geführt wird, deren Längs
achsen III, IV, V parallel zur Längsachse II des Zylinders I verlaufen. Die
beiden Bandleitwalzen 6 und 7 sind etwa auf gleicher Höhe und mit Ab
stand oberhalb des Zylinders 1 auf je einem Auslegearm 9, 10 eines festen
Trägers 11 drehbar gelagert, der sich parallel zum Zylinder 1 erstreckt.
Die dritte Bandleitwalze 8 ist an einem Ausleger 12 drehbar gelagert, wel
cher an dem festen Träger 11 schwenkbar angelenkt ist. Die Bandleitwalze
8 ist dadurch zwischen einer mit durchgezogener Linie dargestellten Auf
spannstellung, in welcher sie sich seitlich neben dem Zylinder 1 befindet,
und einer strichpunktiert dargestellten zurückgezogenen Stellung ver
schwenkbar, in welcher sich die Bandleitwalze 8 unmittelbar in der Nähe
des festen Trägers 11 befindet.
An dem festen Träger 11 ist des weiteren ein Zylinder 13 gelagert, der eine
Bandanpreßstange 14 trägt, mit welcher das Band 5 von innen gegen den
Zylinder 1 anpreßbar ist. Dadurch wird zwischen dem Zylinder 1 und dem
Band 5 ein Nip 15 gebildet, durch welchen die Papierbahn 2 hindurch
läuft.
Etwa auf Höhe des Zylinders 1 ist an einer Traverse 16 der Stuhlung 3 ein
Schwenkhebel 17 angelenkt, der an seinem freien Ende eine Spannwalze
18 trägt. Die Spannwalze 18 ist gegenüber dem Schwenkhebel 17 um ihre
Längsachse VI drehbar und um eine Achse VII schwenkbar gelagert. Die
Schwenkbewegung wird durch eine Stelleinrichtung 19 bewirkt. Der
Schwenkhebel 17 ist außerdem durch einen Zylinder 20 zwischen einer
Spannstellung, in welcher die Spannwalze 18 das Band 5 von außen bela
stet, und einer zurückgezogenen, hier gestrichelt dargestellten Stellung
verschwenkbar.
Wie man anhand der durchgezogenen Linien erkennt, wird bei Ver
schwenken des Schwenkhebels 17 in die Spannstellung der Spannwalze
18 und bei Verschwenken des Auslegearms 12 in die Spannstellung der
Bandleitwalze 8 das Band 5 für den Betrieb der Vorrichtung gespannt.
Durch Zurückschwenken des Schwenkhebels 17 in die zurückgezogene
Stellung der Spannwalze 18 und durch Verschwenken des Auslegearms
12 in die gestrichelt dargestellte zurückgezogene Stellung der Bandleitwal
ze 8 wird dagegen das Band 5 gelöst und hängt von den beiden Bandleit
walzen 6 und 7 frei herab, wenn auch noch die Bandanpreßstange 13 mit
der Walze 14 zurückgezogen wird. Zum Bandwechsel kann nun das Band
5 mittels hier nicht dargestellter Tragstangen aufgenommen und von den
beiden Bandleitwalzen 6 und 7 in die strichpunktiert dargestellte Position
abgehoben werden. Nun ist das Band 5 völlig frei und kann aus der Vor
richtung herausgeführt werden.
In entsprechender Weise wird ein neues Band 5 in die Vorrichtung einge
führt und auf die beiden Bandleitwalzen 6 und 7 abgesenkt. Durch Ver
schwenken des Auslegearmes 12 mit der Bandleitwalze 8 und des
Schwenkhebels 17 mit der Spannwalze 18 in ihre jeweilige Spannstellung
wird nun das Band 5 wieder gespannt. Nach Anpressen der Bandanpreß
stange 14 über den Zylinder 13 ist die Vorrichtung betriebsbereit. Wäh
rend des Betriebes der Vorrichtung kann die Spannung des Bandes 5
über die Spannwalze 18 reguliert werden, indem diese um die Achse VII
mittels der Vorrichtung 19 entsprechend verschwenkt wird. Die Spann
walze 18 wirkt so zugleich als Regulierwalze zur Regulierung des Band
laufes.
Oberhalb und seitlich außerhalb der Bandleitwalze 7 ist ein Kühlspritz
rohr 21 angeordnet, über welches Kühlmittel auf das Band 5 gespritzt
werden kann. Die Anordnung des Kühlspritzrohres 21 ist so gewählt, daß
die Trageinrichtungen zum Anheben des Bandes 5 für einen Bandwechsel
nicht beeinträchtigt werden. Ein Ausbau des Kühlspritzrohres 21 bei ei
nem Bandwechsel ist daher nicht erforderlich.
Wie man anhand der Zeichnungen sieht, sind weite Bereiche des Bandes 5
von Bauteilen freigehalten. Der Nip 15 ist dadurch gut einsehbar. Außer
dem können Reparatureinrichtungen zum Nachvulkanisieren des Bandes
5 an das Band 5 herangebracht werden. Eine Reparatur ist daher ohne
Ausbau des Bandes 5 möglich.
Wie man anhand der Zeichnung ebenfalls sieht, ist die gesamte Anord
nung sehr kompakt. Sie weist zudem eine geringe Baugröße, insbesondere
eine geringe Höhe auf und eignet sich dadurch auch zum Kellereinbau.
Durch die Anordnung ist außerdem der Zylinder 1 von der Seite her zu
gänglich, so daß er zur Seite hin ausgebaut werden kann. Der bisher zum
Zylinderwechsel notwendige Ausbau des festen Trägers 11 entfällt hier
durch.
Der Bandwechsel ist somit insgesamt einfach und kostengünstig durch
führbar und auch zeitsparend. Ein Walzenausbau ist hierfür nicht erfor
derlich. Durch die kompakte Bauweise ist außerdem die Länge des Ban
des 5 verhältnismäßig gering. Alles in allem ergibt sich so eine besonders
vorteilhafte Stauchvorrichtung.
1
Zylinder
2
Papierbahn
3
Stuhlung
4
Antriebsmotor
5
Band
6
Bandleitwalze
7
Bandleitwalze
8
Bandleitwalze
9
Ausleger
10
Ausleger
11
Fester Träger
12
Ausleger
13
Zylinder
14
Bandanpreßstange
15
Nip
16
Traverse
17
Schwenkarm
18
Spannwalze
19
Schwenkeinrichtung
20
Zylinder
21
Kühlspritzrohr
I Papierlaufrichtung
II Drehachse von
I Papierlaufrichtung
II Drehachse von
1
III Drehachse von
6
IV Drehachse von
7
V Drehachse von
8
VI Drehachse von
18
VII Schwenkachse von
18
Claims (15)
1. Vorrichtung zur Behandlung einer Materialbahn (2), insbesondere
einer Papierbahn; mit einem vorzugsweise beheizbaren, um seine
Längsachse (II) rotierbaren Zylinder (I), über welchen die Material
bahn (2) geführt ist, einem im Betrieb an dem Zylinder (1) anliegen
den und gleichsinnig mit diesem um eine zur Zylinderachse (II) pa
rallele Achse umlaufenden, endlosen Band (5) aus elastischem Mate
rial, insbesondere Gummi, welches mindestens drei Bandleitwalzen
(6, 7, 8) umschließt und von diesen geführt ist, von denen minde
stens eine Bandleitwalze (8) zur Aufspannung des Bandes (5) beweg
lich gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine der innerhalb des Bandes (5) vor
gesehenen Bandleitwalzen (8) an einem festen Träger (11) zwischen
einer das Band (5) aufspannenden und einer zurückgezogenen Stel
lung schwenkbar angelenkt ist und daß außerhalb des Bandes (5)
zusätzlich eine Spannwalze (18) vorgesehen ist, die an einem zweiten
festen Träger (16) zwischen einer zurückgezogenen Stellung und einer
das Band (5) zwischen der schwenkbaren Bandleitwalze (8) und einer
dieser benachbarten Bandleitwalze (6) von außen belastenden Stel
lung schwenkbar angelenkt ist.
2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bandleitwalzen (6, 7, 8) an einem gemeinsamen Träger (11) angeord
net sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannwalze (18) an einer Stuhlungstraverse (16) angelenkt ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich eine Regulierwalze (18) zur Regulie
rung des Bandlaufes während des Betriebes vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannwalze (18) zugleich als Regulierwalze ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannwalze (18) auf einem Schwenkarm (17) angeordnet ist, welcher
zwischen der zurückgezogenen Stellung und der Spannstellung der
Spannwalze (18) verschwenkbar ist, und daß die Spannwalze (18) ge
genüber dem Schwenkarm (17) zur Regulierung der Bandspannung
beweglich, insbesondere um eine Achse (VII) verschwenkbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß drei Bandleitwalzen (6, 7, 8) vorgesehen sind,
von denen zwei Bandleitwalzen (6, 7) auf etwa gleicher Höhe mit Ab
stand oberhalb des Zylinders (1) angeordnet sind, während die dritte,
schwenkbar ausgebildete Bandleitwalze (8) darunter und in der Nähe
des Zylinders (1) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
dritte Bandleitwalze (8) in ihrer Spannstellung seitlich zum Zylinder
und in ihrer zurückgezogenen Stellung in der Nähe des festen Trägers
(11) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannwalze (18) auf der dem Zylinder (1) abgewandten Seite der
dritten Bandleitwalze (8) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß innerhalb des Bandes (5) ein Zylinder (13) mit
einer Bandanpreßstange (14) vorgesehen ist, die das Band (5) im Be
trieb an den Zylinder (1) preßt.
11. Vorrichtung nach Ansprach 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Anpreßstange (13) am ersten Träger (11) abstützt.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein Kühlspritzrohr (21) mit Sprüh
düsen zum Aufsprühen von Kühlflüssigkeit auf das Band (5) vorgese
hen ist, welches seitlich und oberhalb des Bandes (5) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als Staucheinrichtung einer Pa
pierherstellungsanlage dient.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung im mittleren Bereich der Trockenpartie einer Papierher
stellungsanlage angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Band (5) mit einer Geschwindigkeit umläuft, die an dessen
Berührungslinie mit dem Zylinder (1) eine Geschwindigkeitsdifferenz
von ca. 10 bis ca. 30% zur Bahnlaufgeschwindigkeit bewirkt.
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