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DE19903631A1 - System und Verfahren zur Vorparametrierung von Komponenten - Google Patents

System und Verfahren zur Vorparametrierung von Komponenten

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DE19903631A1
DE19903631A1 DE19903631A DE19903631A DE19903631A1 DE 19903631 A1 DE19903631 A1 DE 19903631A1 DE 19903631 A DE19903631 A DE 19903631A DE 19903631 A DE19903631 A DE 19903631A DE 19903631 A1 DE19903631 A1 DE 19903631A1
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parameterization information
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Thomas Jachmann
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Siemens Corp
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren zur Vorparametrierung von Komponenten (1a...1n) mindestens einer Datenverarbeitungsanwendung (2a...2n). Zur Sicherstellung einer einfachen einheitlichen Parametrierung von zusammengehörigen Komponeten beispielsweise entsprechend einem vorgebbaren "Style-Guide" wird vorgeschlagen, daß mit Hilfe einer Parametrierungs-Eingabevorrichtung (7) und/oder mit Hilfe einer Beispielkomponenten (6) Parametrierungsinformationen (4a...4n), insbesondere Standardeinstellungen wie Hintergrundfarbe, Schriftart, Schriftgröße etc., festgelegt und in einem Speicher (3a, 3b) gespeichert werden, wobei die Parametrierungsinformationen (4a...4n) vorgebbare Komponenten (1a...1n) automatisch und/oder vom Anwender (9) gesteuert parametrieren.

Description

Die Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren zur Vor­ parametrierung von Komponenten mindestens einer Datenverar­ beitungsanwendung.
Software-Komponenten von Datenverarbeitungsanwendungen, bei­ spielsweise von Textverarbeitungsprogrammen, graphischen Edi­ toren, wie z. B. Zeichenprogrammen etc. werden vom Anwender häufig in einer einheitlichen Weise parametriert, d. h. der Anwender ordnet den einzelnen Komponenten vorgebbare gleiche Eigenschaften, wie beispielsweise hinsichtlich Hintergrund­ farbe, Schriftart, Schriftgröße etc. zu. Dabei ist bei der Konzeption verschiedener Komponenten häufig eine erneute Pa­ rametrierung von Hand erforderlich, was mit einem hohen Auf­ wand verbunden ist. Insbesondere bei der Erstellung von Doku­ menten, die nach bestimmten Firmenstandards gestaltet werden sollen, ist dies mit einen beträchtlichen Aufwand an Para­ metrierungshandgriffen verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System und ein Verfahren anzugeben, welches auf einfache Weise, d. h. mit ei­ nem geringen Aufwand durch den Anwender eine einheitliche und möglichst automatische Parametrierung von Komponenten ermög­ licht.
Diese Aufgabe wird durch ein System zur Parametrierung von Komponenten mindestens einer Datenverarbeitungsanwendung mit Mitteln zur Festlegung von Parametrierungsinformationen, ins­ besondere Standardeinstellungen wie Hintergrundfarbe, Schriftart, Schriftgröße etc., und mit einem Speicher zur Speicherung der Parametrierungsinformationen gelöst, wobei die Parametrierungsinformationen zur automatischen und/oder vom Anwender gesteuerten Parametrierung von vorgebbaren Kom­ ponenten vorgesehen sind.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Parametrierung von Komponenten mindestens einer Datenverarbeitungsanwendung ge­ löst, bei dem mit Hilfe einer Parametrierungs-Eingabevorrich­ tung und/oder mit Hilfe einer beispielhaft parametrierten Komponente Parametrierungsinformationen, insbesondere Stan­ dardeinstellungen wie Hintergrundfarbe, Schriftart, Schrift­ größe etc., festgelegt und in einem Speicher gespeichert wird, wobei die Parametrierungsinformationen vorgebbare Kom­ ponenten automatisch und/oder vom Anwender parametriert wer­ den.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Aufwand für eine einheitliche Parametrierung von Komponenten dadurch vermieden wird oder zumindest reduziert werden kann, wenn die erforderlichen Parametrierungsinformationen für eine Vielzahl von Komponenten vorgegeben werden können. Hierzu werden die Parametrierungsinformationen, beispielsweise Schriftgröße, Hintergrundfarbe, Schriftart in einem speziellen Speicher zur Speicherung der Parametrierungsinformationen gespeichert und verwaltet. Diese Parametrierungsinformationen können dann au­ tomatisch oder vom Anwender gesteuert den entsprechenden Kom­ ponenten, die mit den entsprechenden Parametrierungsinforma­ tionen versehen werden sollen, zugeordnet werden. Mit anderen Worten: Es gibt eine zentrale Stelle, bei der die Komponenten vorher festgelegte Vorparametrierungen erfragen können und diese beispielsweise bei der Plazierung oder der Initiierung als Standardeinstellungen nutzen können. Hierdurch passen sich die Software-Komponenten automatisch beim Plazierungs- oder Initiierungszeitpunkt an die aktuell aktiven Umgebungs­ anforderungen an. Eine aufwendige Einzelparametrierung der Komponenten entfällt.
Die Einbindung der Parametrierungsfunktionen in die Rechner­ umgebung kann dadurch erzielt werden, daß das System Steuer­ mittel zur Weitergabe der in der Speichervorrichtung gespei­ cherten Parametrierungsinformationen an vorgebbare Komponen­ ten aufweist.
Zielgerichtete und uneingeschränkte Parametrierungsmöglich­ keiten können in der Weise sichergestellt werden, daß die Komponenten Mittel zur Initiierung einer Übernahme von lokal und/oder global gespeicherten Parametrierungsinformationen aufweist.
Eine einfache Aufteilung in eine vom System vorgegebene Grundparametrierung und eine beispielsweise anwenderspezifi­ sche Feinparametrierung kann in der Weise erfolgen, daß die Parametrierungsinformationen zur Grundparametrierung vorgeb­ barer Komponenten vorgesehen sind.
Eine möglichst automatische Parametrierung bei der Plazierung von Komponenten kann dadurch erzielt werden, daß das System Mittel zur automatischen Anpassung an aktuell aktive Paramet­ rierungsinformationen von Komponenten bei der Plazierung und/oder Initiierung bereit stellt.
Eine weitere Möglichkeit zur automatischen Parametrierung vorgebbarer Komponenten an die jeweilige Umgebung kann auf einfache Weise dadurch erzielt werden, daß die Parametrie­ rungsinformationen hierarchisch, insbesondere domain-, sy­ stem- und benutzerspezifisch, gestaffelt sind.
Eine sichere Zuordnung zwischen den Parametrierungsinforma­ tionen und den Komponenten kann auf einfache Weise in der Weise erfolgen, daß zur Zuordnung zwischen den Parametrie­ rungsinformationen und den Komponenten eine eindeutige Iden­ tifizierungsinformation vorgesehen ist, die entweder den Pa­ rametrierungsinformationen oder den Komponenten zugeordnet sind.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und er­ läutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels ei­ nes Systems zur Vorparametrierung von Komponenten und
Fig. 2 eine Prinzipdarstellung für die Zuordnung von Para­ metrierungsinformationen zu Komponenten.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Systems zur (Vor)-Parametrierung von Komponenten 1a . . . 1n in schematischer Darstellung. Bei den Anwendungen 2a . . . 2n handelt es sich bei­ spielsweise um Textverarbeitungsanwendungen, graphische Edi­ toren wie z. B. Zeichenanwendungen etc. Die Anwendungen 2a . . . 2n sowie die Komponenten 1a . . . 1n sind bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel auf einem Rechner 10 gespei­ chert, der mit einem Bildschirm 11, einer Tastatur 12 sowie einer Maus 13 gekoppelt ist. Über Tastatur 12 und Maus 13 er­ folgt die Interaktion mit einem Anwender 9. Der Rechner 10 ist über eine Kopplung 14 mit dem System zur Parametrierung gekoppelt. Der Speicher 3 dient zur Speicherung von Paramet­ rierungsinformationen 4a . . . 4n, wie beispielsweise Schriftart, Rahmen, Farbe etc . . . Weiter ist bei den in Fig. 1 dargestell­ ten System eine beispielhaft parametrierte Komponente 6 sowie ein Parametrierungseditor 7 vorgesehen, die jeweils über wei­ tere Kopplungen 16, 17 mit dem Speicher 3 koppelbar sind.
Das in Fig. 1 dargestellte System dient einer insbesondere automatischen Vorparametrierung der Komponenten 1a . . . 1n bei­ spielsweise bei der Plazierung oder der Initiierung. Hierzu sind in der Speichereinrichtung 3 und/oder in den Komponenten 1a . . . 1n selbst Identifikationsinformationen 5a . . . 5n bzw. 30a . . . 30n gespeichert. So kann beispielsweise im Identifika­ tionsfeld 30a eine Identifikationsnummer eingetragen sein, die auf eine im Speicher 3 gespeicherte Parametrierungskompo­ nente 3a . . . 3n verweist. Die Vorgabe einer Parametrierungskom­ ponente 3a . . . 3n kann dabei auf zweierlei Arten erfolgen. Ent­ weder es wird mit Hilfe eines Parametrierungsbeispiels, d. h. mit Hilfe einer beispielhaft parametrierten Komponente 6 oder 1i (1<=i<=n) eine beispielhafte Parametrierung durchgeführt und diese als Beispielkomponente im Speicher 3 abgespeichert. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, über den Schemata-Edi­ tor 7 bestimmte Parametrierungselemete und Parametrierungs­ vorschriften 4a . . . 4n auszuwählen und in einer bestimmten Kon­ figuration im Speicher 3 abzulegen. Die so im Speicher 3 ab­ gelegten Konfigurationen 3a . . . 3n bilden dann die Datensätze, die bei der Parametrierung der Komponenten 1a . . . 1n zugrunde­ gelegt werden. Die Komponenten 1a . . . 1n suchen sich dabei z. B. zum Zeitpunkt ihrer Plazierung die vorher im Speicher 3 fest­ gelegten und im System bereitgestellten Parametrierungsinfor­ mationen 3a . . . 3n, die im Folgenden auch als Schemata-Informa­ tion 3a . . . 3n bezeichnet werden. Diese Schemata-Informationen 3a . . . 3n dienen dazu, eine Vorparametrierung der Komponenten 1a . . . 1n zu ermöglichen. Hierdurch erhält der Anwender 9 ohne jegliche Aktion seinerseits Komponenten, die sich an die Pa­ rametrierungsvorgaben halten, und erspart sich so ein um­ ständliches manuelles Parametrieren der einzelnen Komponenten 1a . . . 1n. Er erhält Komponenten 1a . . . 1n, von denen er sicher sein kann, daß sie von der Grundparametrierung her alle gleich sind, was insbesondere bei Firmenstandards und Style­ guides etc. eine wesentliche Rolle spielt. Sobald sich bei­ spielsweise Firmenstandards etc. ändern, können die Komponen­ ten entscheiden, ob sie bei der nächsten Initiierung die neuen Schemata-Informationen 3a . . . 3n übernehmen. In diesem Fall erzielt man eine dynamische Anpassung an die jeweiligen Umgebungseigenschaften. Die Schemata-Informationen 3a . . . 3n werden bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel an einer zentralen (z. B. user-, rechner- oder domainspezifi­ schen) Stelle gespeichert, bei der die Komponenten 1a . . . 1n die vorher festgelegten Vorparametrierungen 3a . . . 3n erfragen kön­ nen. Diese werden dann entweder bei der Plazierung und/oder­ bei der Initiierung der Komponenten 1a . . . 1n als Standardein­ stellungen genutzt. Hierdurch passen sich die Komponenten beim Plazierungs- oder Initiierungszeitpunkt automatisch an die aktuell aktiven Umgebungsanforderungen an.
Abhängig davon, wie die Komponenten 1a . . . 1n jeweils einge­ stellt sind, können sich diese damit entweder auf einem Sy­ stem parametriert werden und nach einem Kopieren auf ein an­ deres System das gleich Aussehen besitzen, oder ihr Aussehen paßt sich abhängig von dem Vorhandensein anderer Komponen­ tenschemata 3a . . . 3n auf anderen Systemen an die dortigen Sy­ stemeinstellungen an. Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel betrifft das Umfeld der Automatisierungsindustrie, bei dem ein Ingenieurbüro Anlagenprojektierungen erstellen und dazu Komponenten (= Controls) 1a . . . 1n einsetzen möchte. Dabei wird immer häufiger dazu übergegangen, diese Controls beispiels­ weise direkt in Visual Basic, oder den Bedien- und Beobach­ tungssystemen WinCC und Colorado der Fa. Siemens zu verwen­ den. Die Ingenieurbüros arbeiten normalerweise als Auftrag­ nehmer für eine Firma, die ihren Anlagen automatisieren möch­ ten. Der Auftragnehmer legt dabei in der Regel fest, nach welchen optischen Richtlinien die Oberfläche der Komponenten 1a . . . 1n optisch gestaltet, d. h. designt werden soll. Es muß somit jedes Control 1a . . . 1n so parametriert werden, daß es diesen Richtlinien entspricht. Mit Hilfe des in Fig. 1 dar­ gestellten Systems besteht nun die Möglichkeit, ein Bei­ spielschemata 6 festzulegen und dieses dann für die noch zu kreierenden Komponenten 1a . . . 1n als verbindlich festzulegen. Hierdurch erfolgt eine Parametrierung automatisch nach dem vorgegebenen Style-Guide. Die Schemata-Informationen 3a . . . 3n können dabei hierarchisch gestaffelt sein, beispielsweise do­ main-, system- und benutzerspezifisch. Dabei bedeutet hierar­ chisch, daß in dem Fall, in dem keine benutzerspezifische Einstellung existiert, auf die systemspezifisch zurückgegrif­ fen wird. Existiert auch diese nicht, wird auf die domainspe­ zifische Schematainformation zugegriffen.
Bei einer konkreten Implementierung für das in Fig. 1 darge­ stellte System unter Microsoft Windows 9x und NT wählt der Komponenten-Entwickler einen Teil seiner Properties d. h. sei­ ner Parametrierungsmöglichkeiten der Komponenten aus, um sie in das Schemata der Komponenten aufzunehmen. Beim Plazieren der Komponenten 1a . . . 1n wird überprüft, ob Parametrierungs­ informationen 4a . . . 4n für die entsprechenden Parametrierungs­ möglichkeiten im Schemata gespeichert sind. Ist dies der Fall, so liest die Komponente diese aus und nutzt zur Initia­ lisierung der entsprechenden Parametrierungseigenschaften. Weiterhin bietet die Komponente 1a . . . 1n selbst Möglichkeiten für den Benutzer an, auf die Schemata-Informationen 3a . . . 3n Einfluß zu nehmen. Diese Zugriffsmöglichkeiten kann die Kom­ ponente beispielsweise über sogenannte OLE-Verben anbieten. Der Vorteil ist, daß nahezu jeder Controlcontainer die Verben eines Controls z. B. im Pop-up-Menue anzeigt, ein Zugriff auf die Funktionalität somit weitgehend containerunabhängig mög­ lich ist.
Sinnvolle Zugriffsmöglichkeiten sind beispielsweise das Über­ nehmen der aktuellen Control-Parametrierung als Schemata, das Überschreiben der aktuellen Parametrierung durch das gespei­ cherte Schemata, das Aktivieren/Deaktivieren der Nutzung von Schemata-Information für neueingefügte Controls sowie das Überschreiben der aktuellen Control-Parametrierung durch schemata-unabhängige Standardeinstellungen. Für die Datenab­ lage ist die sogenannte Registry ein geeigneter Ablageort. Die Ablage kann beispielsweise in einen Untereintrag "Schema­ ta-Informationen" oder "Parametrierungs-Informationen" erfol­ gen und darunter eine Gruppierung der Informationen durch weitere Untereinträge.
Die Zuordnung zwischen Komponente 1a . . . 1n und Schemata-Infor­ mationen 4a . . . 4n des Speichers 3 ist dabei auf zwei Arten denkbar. Entweder wird die Schemata-Information direkt einen bestimmten Control-Typ 1a . . . 1n zugeordnet. In diesem Fall kann der Untereintrag in der Registry beispielsweise durch eine eindeutige Identifizierungsinformation, beispielsweise die sogenannte GUID des Controls 1a . . . 1n eindeutig definiert wer­ den. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Parametrie­ rungsinformationen 3a . . . 3n selbst eindeutige Identifizierungs­ informationen zuzuordnen und diese unter dem Registry-Eintrag der Komponenten zu speichern. Auch so ist die Komponente 1a . . . 1n in der Lage, die zu ihm gehörige Parametrierungsinfor­ mation 4a . . . 4n wieder zu finden. Zur Begriffserklärung wird beispielsweise auf das Buch "Activ X und OLE verstehen" von David Chappell, Microsoft Press, Unterschleißheim verwiesen.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Systems zur Vorparametrierung von Komponenten 1a . . . 1n. Die den ver­ schiedenen Komponenten 1a . . . 1n jeweils zugeordneten Paramet­ rierungsinformationen 3a . . . 3n sind lokal auf einen Speicher 3 eines lokal angeordneten Rechners, und/oder auf weiteren Da­ tenquellen 21, 22 eines Intranets 20 bzw. des Internets 19 gespeichert. So kann einer ersten Komponente 1a beispielswei­ se eine Grundparametrierungsinformation 3a zugeordnet sein, die im lokalen Speicher 3 gespeichert ist und über eine Kopp­ lung 23 zugewiesen ist. Die Komponenten 1a . . . 1n und/oder die Parametrierungsinformationen 3a . . . 3n weisen Identifikationsin­ formationen 30a . . . 30n; 5a . . . 5n zur Zuordnung der Komponenten 1a . . . 1n zu den jeweiligen Parametrierungsinformationen 3a . . . 3n und/oder umgekehrt auf. Dies ist durch die in Fig. 2 als Pfeile dargestellten Kopplungen 23, 24, 25 veranschaulichend dargestellt. Weitere Parametrierungsvorschriften können darü­ ber hinaus über weitere Kopplungen 19, 20 im Internet 21 bzw. im Intranet 22 vorgesehen sein. Entsprechendes gilt für die Parametrierung der weiteren Komponenten 1b . . . 1n.
Die Grundfunktion des in Fig. 2 dargestellten Systems ent­ spricht dabei den Zusammenhängen, die bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 erläutert wurden. Die Besonderheit in Fig. 2 be­ steht jedoch darin, daß eine sowohl lokale, als auch globale automatische Parametrierung von Komponenten 1a . . . 1n abhängig von den jeweiligen Umgebungsbedingungen erzeugt werden kann. Der Anwender kann dabei bestimmte Grund- und Feinparametrie­ rungen jeweils aktivieren bzw. deaktivieren, die sowohl lo­ kal, als auch global angeordnet sein können.
Zusammengefaßt betrifft die Erfindung somit ein System und ein Verfahren zur Vorparametrierung von Komponenten 1a . . . 1n mindestens einer Datenverarbeitungsanwendung 2a . . . 2n. Zur Si­ cherstellung einer einfachen einheitlichen Parametrierung von zusammengehörigen Komponenten beispielsweise entsprechend einem vorgebbaren "Style-Guide" wird vorgeschlagen, daß mit Hilfe einer Parametrierungs-Eingabevorrichtung 7 und/oder mit Hilfe einer Beispielkomponente 6 Parametrierungsinformationen 4a . . . 4n, insbesondere Standardeinstellungen wie Hintergrund­ farbe, Schriftart, Schriftgröße etc., festgelegt und in einem Speicher 3a, 3b gespeichert wird, wobei die Parametrierungs­ informationen 4a . . . 4n vorgebbare Komponenten 1a . . . 1n automa­ tisch und/oder vom Anwender 9 gesteuert parametrieren.

Claims (14)

1. System zur Parametrierung von Komponenten (1a . . . 1n) minde­ stens einer Datenverarbeitungsanwendung (2a . . . 2n) mit Mitteln (6, 7) zur Festlegung von Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n), insbesondere Standardeinstellungen wie Hintergrund­ farbe, Schriftart, Schriftgröße etc., und mit einem Speicher (3a, 3b) zur Speicherung der Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n), wobei die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) zur automatischen und/oder vom Anwender (9) gesteuerten Paramet­ rierung von vorgebbaren Komponenten (1a . . . 1n) vorgesehen sind.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das System Steuermittel (8) zur Weitergabe der in der Speichervorrichtung (3) gespeicherten Parametrierungsinfor­ mationen (4a . . . 4n) an vorgebbare Komponenten (1a . . . 1n) auf­ weist.
3. System nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten (1a . . . 1n) Mittel (9) zur Initiierung einer Übernahme von lokal und/oder global gespeicherten Parametrie­ rungsinformationen (4a . . . 4n) aufweist.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) zur Grundpara­ metrierung vorgebbarer Komponenten (1a . . . 1n vorgesehen sind.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das System Mittel zur automatischen Anpassung an aktuell aktive Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) von Komponenten (1a . . . 1n) bei der Plazierung und/oder Initiierung aufweist.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) hierarchisch, insbesondere domain-, system- und benutzerspezifisch, ge­ staffelt sind.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zuordnung zwischen den Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) und den Komponenten (1a . . . 1n) eine eindeutige Identi­ fizierungsinformation vorgesehen ist, die entweder den Pa­ rametrierungsinformationen (4a . . . 4n) oder den Komponenten (1a . . . 1n) zugeordnet sind.
8. Verfahren zur Parametrierung von Komponenten (1a . . . 1n) min­ destens einer Datenverarbeitungsanwendung (2a . . . 2n), bei dem mit Hilfe einer Parametrierungs-Eingabevorrichtung (7) und/oder mit Hilfe einer Beispielkomponente (6) Parametrie­ rungsinformationen (4a . . . 4n), insbesondere Standardeinstel­ lungen wie Hintergrundfarbe, Schriftart, Schriftgröße etc., festgelegt und in einem Speicher (3a, 3b) gespeichert wird, wobei die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) vorgebbare Komponenten (1a . . . 1n) automatischen und/oder vom Anwender (9) parametrieren.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Weitergabe der in der Speichervorrichtung (3) gespei­ cherten Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) an vorgebbare Komponenten (1a . . . 1n) vom Anwender (9) gesteuert wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Initiierung einer Übernahme von lokal und/oder global gespeicherten Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) durch der Komponente (1a . . . 1n) zugeordnete Daten (9) erfolgt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) zur Grundpara­ metrierung vorgebbarer Komponenten (1a . . . 1n) vorgesehen sind.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß vorgebbare Komponenten (1a . . . 1n) bei einer Plazierung und/oder Initiierung automatisch an aktuell aktive Paramet­ rierungsinformationen (4a . . . 4n) angepaßt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) hierarchisch, insbesondere domain-, system- und benutzerspezifisch, gestaf­ felt sind.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnung zwischen den Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) und den Komponenten (1a . . . 1n) durch eine eindeutige Identifizierungsinformation erfolgt, die entweder den Para­ metrierungsinformationen (4a . . . 4n) oder den Komponenten (1a . . . 1n) zugeordnet sind.
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