DE19903631A1 - System und Verfahren zur Vorparametrierung von Komponenten - Google Patents
System und Verfahren zur Vorparametrierung von KomponentenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren zur Vorparametrierung von Komponenten (1a...1n) mindestens einer Datenverarbeitungsanwendung (2a...2n). Zur Sicherstellung einer einfachen einheitlichen Parametrierung von zusammengehörigen Komponeten beispielsweise entsprechend einem vorgebbaren "Style-Guide" wird vorgeschlagen, daß mit Hilfe einer Parametrierungs-Eingabevorrichtung (7) und/oder mit Hilfe einer Beispielkomponenten (6) Parametrierungsinformationen (4a...4n), insbesondere Standardeinstellungen wie Hintergrundfarbe, Schriftart, Schriftgröße etc., festgelegt und in einem Speicher (3a, 3b) gespeichert werden, wobei die Parametrierungsinformationen (4a...4n) vorgebbare Komponenten (1a...1n) automatisch und/oder vom Anwender (9) gesteuert parametrieren.
Description
Die Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren zur Vor
parametrierung von Komponenten mindestens einer Datenverar
beitungsanwendung.
Software-Komponenten von Datenverarbeitungsanwendungen, bei
spielsweise von Textverarbeitungsprogrammen, graphischen Edi
toren, wie z. B. Zeichenprogrammen etc. werden vom Anwender
häufig in einer einheitlichen Weise parametriert, d. h. der
Anwender ordnet den einzelnen Komponenten vorgebbare gleiche
Eigenschaften, wie beispielsweise hinsichtlich Hintergrund
farbe, Schriftart, Schriftgröße etc. zu. Dabei ist bei der
Konzeption verschiedener Komponenten häufig eine erneute Pa
rametrierung von Hand erforderlich, was mit einem hohen Auf
wand verbunden ist. Insbesondere bei der Erstellung von Doku
menten, die nach bestimmten Firmenstandards gestaltet werden
sollen, ist dies mit einen beträchtlichen Aufwand an Para
metrierungshandgriffen verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System und ein
Verfahren anzugeben, welches auf einfache Weise, d. h. mit ei
nem geringen Aufwand durch den Anwender eine einheitliche und
möglichst automatische Parametrierung von Komponenten ermög
licht.
Diese Aufgabe wird durch ein System zur Parametrierung von
Komponenten mindestens einer Datenverarbeitungsanwendung mit
Mitteln zur Festlegung von Parametrierungsinformationen, ins
besondere Standardeinstellungen wie Hintergrundfarbe,
Schriftart, Schriftgröße etc., und mit einem Speicher zur
Speicherung der Parametrierungsinformationen gelöst, wobei
die Parametrierungsinformationen zur automatischen und/oder
vom Anwender gesteuerten Parametrierung von vorgebbaren Kom
ponenten vorgesehen sind.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Parametrierung von
Komponenten mindestens einer Datenverarbeitungsanwendung ge
löst, bei dem mit Hilfe einer Parametrierungs-Eingabevorrich
tung und/oder mit Hilfe einer beispielhaft parametrierten
Komponente Parametrierungsinformationen, insbesondere Stan
dardeinstellungen wie Hintergrundfarbe, Schriftart, Schrift
größe etc., festgelegt und in einem Speicher gespeichert
wird, wobei die Parametrierungsinformationen vorgebbare Kom
ponenten automatisch und/oder vom Anwender parametriert wer
den.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Aufwand
für eine einheitliche Parametrierung von Komponenten dadurch
vermieden wird oder zumindest reduziert werden kann, wenn die
erforderlichen Parametrierungsinformationen für eine Vielzahl
von Komponenten vorgegeben werden können. Hierzu werden die
Parametrierungsinformationen, beispielsweise Schriftgröße,
Hintergrundfarbe, Schriftart in einem speziellen Speicher zur
Speicherung der Parametrierungsinformationen gespeichert und
verwaltet. Diese Parametrierungsinformationen können dann au
tomatisch oder vom Anwender gesteuert den entsprechenden Kom
ponenten, die mit den entsprechenden Parametrierungsinforma
tionen versehen werden sollen, zugeordnet werden. Mit anderen
Worten: Es gibt eine zentrale Stelle, bei der die Komponenten
vorher festgelegte Vorparametrierungen erfragen können und
diese beispielsweise bei der Plazierung oder der Initiierung
als Standardeinstellungen nutzen können. Hierdurch passen
sich die Software-Komponenten automatisch beim Plazierungs-
oder Initiierungszeitpunkt an die aktuell aktiven Umgebungs
anforderungen an. Eine aufwendige Einzelparametrierung der
Komponenten entfällt.
Die Einbindung der Parametrierungsfunktionen in die Rechner
umgebung kann dadurch erzielt werden, daß das System Steuer
mittel zur Weitergabe der in der Speichervorrichtung gespei
cherten Parametrierungsinformationen an vorgebbare Komponen
ten aufweist.
Zielgerichtete und uneingeschränkte Parametrierungsmöglich
keiten können in der Weise sichergestellt werden, daß die
Komponenten Mittel zur Initiierung einer Übernahme von lokal
und/oder global gespeicherten Parametrierungsinformationen
aufweist.
Eine einfache Aufteilung in eine vom System vorgegebene
Grundparametrierung und eine beispielsweise anwenderspezifi
sche Feinparametrierung kann in der Weise erfolgen, daß die
Parametrierungsinformationen zur Grundparametrierung vorgeb
barer Komponenten vorgesehen sind.
Eine möglichst automatische Parametrierung bei der Plazierung
von Komponenten kann dadurch erzielt werden, daß das System
Mittel zur automatischen Anpassung an aktuell aktive Paramet
rierungsinformationen von Komponenten bei der Plazierung
und/oder Initiierung bereit stellt.
Eine weitere Möglichkeit zur automatischen Parametrierung
vorgebbarer Komponenten an die jeweilige Umgebung kann auf
einfache Weise dadurch erzielt werden, daß die Parametrie
rungsinformationen hierarchisch, insbesondere domain-, sy
stem- und benutzerspezifisch, gestaffelt sind.
Eine sichere Zuordnung zwischen den Parametrierungsinforma
tionen und den Komponenten kann auf einfache Weise in der
Weise erfolgen, daß zur Zuordnung zwischen den Parametrie
rungsinformationen und den Komponenten eine eindeutige Iden
tifizierungsinformation vorgesehen ist, die entweder den Pa
rametrierungsinformationen oder den Komponenten zugeordnet
sind.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und er
läutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels ei
nes Systems zur Vorparametrierung von Komponenten
und
Fig. 2 eine Prinzipdarstellung für die Zuordnung von Para
metrierungsinformationen zu Komponenten.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Systems zur
(Vor)-Parametrierung von Komponenten 1a . . . 1n in schematischer
Darstellung. Bei den Anwendungen 2a . . . 2n handelt es sich bei
spielsweise um Textverarbeitungsanwendungen, graphische Edi
toren wie z. B. Zeichenanwendungen etc. Die Anwendungen 2a . . . 2n
sowie die Komponenten 1a . . . 1n sind bei dem in Fig. 1
dargestellten Ausführungsbeispiel auf einem Rechner 10 gespei
chert, der mit einem Bildschirm 11, einer Tastatur 12 sowie
einer Maus 13 gekoppelt ist. Über Tastatur 12 und Maus 13 er
folgt die Interaktion mit einem Anwender 9. Der Rechner 10
ist über eine Kopplung 14 mit dem System zur Parametrierung
gekoppelt. Der Speicher 3 dient zur Speicherung von Paramet
rierungsinformationen 4a . . . 4n, wie beispielsweise Schriftart,
Rahmen, Farbe etc . . . Weiter ist bei den in Fig. 1 dargestell
ten System eine beispielhaft parametrierte Komponente 6 sowie
ein Parametrierungseditor 7 vorgesehen, die jeweils über wei
tere Kopplungen 16, 17 mit dem Speicher 3 koppelbar sind.
Das in Fig. 1 dargestellte System dient einer insbesondere
automatischen Vorparametrierung der Komponenten 1a . . . 1n bei
spielsweise bei der Plazierung oder der Initiierung. Hierzu
sind in der Speichereinrichtung 3 und/oder in den Komponenten
1a . . . 1n selbst Identifikationsinformationen 5a . . . 5n bzw.
30a . . . 30n gespeichert. So kann beispielsweise im Identifika
tionsfeld 30a eine Identifikationsnummer eingetragen sein,
die auf eine im Speicher 3 gespeicherte Parametrierungskompo
nente 3a . . . 3n verweist. Die Vorgabe einer Parametrierungskom
ponente 3a . . . 3n kann dabei auf zweierlei Arten erfolgen. Ent
weder es wird mit Hilfe eines Parametrierungsbeispiels, d. h.
mit Hilfe einer beispielhaft parametrierten Komponente 6 oder
1i (1<=i<=n) eine beispielhafte Parametrierung durchgeführt
und diese als Beispielkomponente im Speicher 3 abgespeichert.
Eine zweite Möglichkeit besteht darin, über den Schemata-Edi
tor 7 bestimmte Parametrierungselemete und Parametrierungs
vorschriften 4a . . . 4n auszuwählen und in einer bestimmten Kon
figuration im Speicher 3 abzulegen. Die so im Speicher 3 ab
gelegten Konfigurationen 3a . . . 3n bilden dann die Datensätze,
die bei der Parametrierung der Komponenten 1a . . . 1n zugrunde
gelegt werden. Die Komponenten 1a . . . 1n suchen sich dabei z. B.
zum Zeitpunkt ihrer Plazierung die vorher im Speicher 3 fest
gelegten und im System bereitgestellten Parametrierungsinfor
mationen 3a . . . 3n, die im Folgenden auch als Schemata-Informa
tion 3a . . . 3n bezeichnet werden. Diese Schemata-Informationen
3a . . . 3n dienen dazu, eine Vorparametrierung der Komponenten
1a . . . 1n zu ermöglichen. Hierdurch erhält der Anwender 9 ohne
jegliche Aktion seinerseits Komponenten, die sich an die Pa
rametrierungsvorgaben halten, und erspart sich so ein um
ständliches manuelles Parametrieren der einzelnen Komponenten
1a . . . 1n. Er erhält Komponenten 1a . . . 1n, von denen er sicher
sein kann, daß sie von der Grundparametrierung her alle
gleich sind, was insbesondere bei Firmenstandards und Style
guides etc. eine wesentliche Rolle spielt. Sobald sich bei
spielsweise Firmenstandards etc. ändern, können die Komponen
ten entscheiden, ob sie bei der nächsten Initiierung die
neuen Schemata-Informationen 3a . . . 3n übernehmen. In diesem
Fall erzielt man eine dynamische Anpassung an die jeweiligen
Umgebungseigenschaften. Die Schemata-Informationen 3a . . . 3n
werden bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
an einer zentralen (z. B. user-, rechner- oder domainspezifi
schen) Stelle gespeichert, bei der die Komponenten 1a . . . 1n die
vorher festgelegten Vorparametrierungen 3a . . . 3n erfragen kön
nen. Diese werden dann entweder bei der Plazierung und/oder
bei der Initiierung der Komponenten 1a . . . 1n als Standardein
stellungen genutzt. Hierdurch passen sich die Komponenten
beim Plazierungs- oder Initiierungszeitpunkt automatisch an
die aktuell aktiven Umgebungsanforderungen an.
Abhängig davon, wie die Komponenten 1a . . . 1n jeweils einge
stellt sind, können sich diese damit entweder auf einem Sy
stem parametriert werden und nach einem Kopieren auf ein an
deres System das gleich Aussehen besitzen, oder ihr Aussehen
paßt sich abhängig von dem Vorhandensein anderer Komponen
tenschemata 3a . . . 3n auf anderen Systemen an die dortigen Sy
stemeinstellungen an. Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
betrifft das Umfeld der Automatisierungsindustrie, bei dem
ein Ingenieurbüro Anlagenprojektierungen erstellen und dazu
Komponenten (= Controls) 1a . . . 1n einsetzen möchte. Dabei wird
immer häufiger dazu übergegangen, diese Controls beispiels
weise direkt in Visual Basic, oder den Bedien- und Beobach
tungssystemen WinCC und Colorado der Fa. Siemens zu verwen
den. Die Ingenieurbüros arbeiten normalerweise als Auftrag
nehmer für eine Firma, die ihren Anlagen automatisieren möch
ten. Der Auftragnehmer legt dabei in der Regel fest, nach
welchen optischen Richtlinien die Oberfläche der Komponenten
1a . . . 1n optisch gestaltet, d. h. designt werden soll. Es muß
somit jedes Control 1a . . . 1n so parametriert werden, daß es
diesen Richtlinien entspricht. Mit Hilfe des in Fig. 1 dar
gestellten Systems besteht nun die Möglichkeit, ein Bei
spielschemata 6 festzulegen und dieses dann für die noch zu
kreierenden Komponenten 1a . . . 1n als verbindlich festzulegen.
Hierdurch erfolgt eine Parametrierung automatisch nach dem
vorgegebenen Style-Guide. Die Schemata-Informationen 3a . . . 3n
können dabei hierarchisch gestaffelt sein, beispielsweise do
main-, system- und benutzerspezifisch. Dabei bedeutet hierar
chisch, daß in dem Fall, in dem keine benutzerspezifische
Einstellung existiert, auf die systemspezifisch zurückgegrif
fen wird. Existiert auch diese nicht, wird auf die domainspe
zifische Schematainformation zugegriffen.
Bei einer konkreten Implementierung für das in Fig. 1 darge
stellte System unter Microsoft Windows 9x und NT wählt der
Komponenten-Entwickler einen Teil seiner Properties d. h. sei
ner Parametrierungsmöglichkeiten der Komponenten aus, um sie
in das Schemata der Komponenten aufzunehmen. Beim Plazieren
der Komponenten 1a . . . 1n wird überprüft, ob Parametrierungs
informationen 4a . . . 4n für die entsprechenden Parametrierungs
möglichkeiten im Schemata gespeichert sind. Ist dies der
Fall, so liest die Komponente diese aus und nutzt zur Initia
lisierung der entsprechenden Parametrierungseigenschaften.
Weiterhin bietet die Komponente 1a . . . 1n selbst Möglichkeiten
für den Benutzer an, auf die Schemata-Informationen 3a . . . 3n
Einfluß zu nehmen. Diese Zugriffsmöglichkeiten kann die Kom
ponente beispielsweise über sogenannte OLE-Verben anbieten.
Der Vorteil ist, daß nahezu jeder Controlcontainer die Verben
eines Controls z. B. im Pop-up-Menue anzeigt, ein Zugriff auf
die Funktionalität somit weitgehend containerunabhängig mög
lich ist.
Sinnvolle Zugriffsmöglichkeiten sind beispielsweise das Über
nehmen der aktuellen Control-Parametrierung als Schemata, das
Überschreiben der aktuellen Parametrierung durch das gespei
cherte Schemata, das Aktivieren/Deaktivieren der Nutzung von
Schemata-Information für neueingefügte Controls sowie das
Überschreiben der aktuellen Control-Parametrierung durch
schemata-unabhängige Standardeinstellungen. Für die Datenab
lage ist die sogenannte Registry ein geeigneter Ablageort.
Die Ablage kann beispielsweise in einen Untereintrag "Schema
ta-Informationen" oder "Parametrierungs-Informationen" erfol
gen und darunter eine Gruppierung der Informationen durch
weitere Untereinträge.
Die Zuordnung zwischen Komponente 1a . . . 1n und Schemata-Infor
mationen 4a . . . 4n des Speichers 3 ist dabei auf zwei Arten
denkbar. Entweder wird die Schemata-Information direkt einen
bestimmten Control-Typ 1a . . . 1n zugeordnet. In diesem Fall kann
der Untereintrag in der Registry beispielsweise durch eine
eindeutige Identifizierungsinformation, beispielsweise die
sogenannte GUID des Controls 1a . . . 1n eindeutig definiert wer
den. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Parametrie
rungsinformationen 3a . . . 3n selbst eindeutige Identifizierungs
informationen zuzuordnen und diese unter dem Registry-Eintrag
der Komponenten zu speichern. Auch so ist die Komponente
1a . . . 1n in der Lage, die zu ihm gehörige Parametrierungsinfor
mation 4a . . . 4n wieder zu finden. Zur Begriffserklärung wird
beispielsweise auf das Buch "Activ X und OLE verstehen" von
David Chappell, Microsoft Press, Unterschleißheim verwiesen.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Systems
zur Vorparametrierung von Komponenten 1a . . . 1n. Die den ver
schiedenen Komponenten 1a . . . 1n jeweils zugeordneten Paramet
rierungsinformationen 3a . . . 3n sind lokal auf einen Speicher 3
eines lokal angeordneten Rechners, und/oder auf weiteren Da
tenquellen 21, 22 eines Intranets 20 bzw. des Internets 19
gespeichert. So kann einer ersten Komponente 1a beispielswei
se eine Grundparametrierungsinformation 3a zugeordnet sein,
die im lokalen Speicher 3 gespeichert ist und über eine Kopp
lung 23 zugewiesen ist. Die Komponenten 1a . . . 1n und/oder die
Parametrierungsinformationen 3a . . . 3n weisen Identifikationsin
formationen 30a . . . 30n; 5a . . . 5n zur Zuordnung der Komponenten
1a . . . 1n zu den jeweiligen Parametrierungsinformationen 3a . . . 3n
und/oder umgekehrt auf. Dies ist durch die in Fig. 2 als
Pfeile dargestellten Kopplungen 23, 24, 25 veranschaulichend
dargestellt. Weitere Parametrierungsvorschriften können darü
ber hinaus über weitere Kopplungen 19, 20 im Internet 21 bzw.
im Intranet 22 vorgesehen sein. Entsprechendes gilt für die
Parametrierung der weiteren Komponenten 1b . . . 1n.
Die Grundfunktion des in Fig. 2 dargestellten Systems ent
spricht dabei den Zusammenhängen, die bereits im Zusammenhang
mit Fig. 1 erläutert wurden. Die Besonderheit in Fig. 2 be
steht jedoch darin, daß eine sowohl lokale, als auch globale
automatische Parametrierung von Komponenten 1a . . . 1n abhängig
von den jeweiligen Umgebungsbedingungen erzeugt werden kann.
Der Anwender kann dabei bestimmte Grund- und Feinparametrie
rungen jeweils aktivieren bzw. deaktivieren, die sowohl lo
kal, als auch global angeordnet sein können.
Zusammengefaßt betrifft die Erfindung somit ein System und
ein Verfahren zur Vorparametrierung von Komponenten 1a . . . 1n
mindestens einer Datenverarbeitungsanwendung 2a . . . 2n. Zur Si
cherstellung einer einfachen einheitlichen Parametrierung von
zusammengehörigen Komponenten beispielsweise entsprechend
einem vorgebbaren "Style-Guide" wird vorgeschlagen, daß mit
Hilfe einer Parametrierungs-Eingabevorrichtung 7 und/oder mit
Hilfe einer Beispielkomponente 6 Parametrierungsinformationen
4a . . . 4n, insbesondere Standardeinstellungen wie Hintergrund
farbe, Schriftart, Schriftgröße etc., festgelegt und in einem
Speicher 3a, 3b gespeichert wird, wobei die Parametrierungs
informationen 4a . . . 4n vorgebbare Komponenten 1a . . . 1n automa
tisch und/oder vom Anwender 9 gesteuert parametrieren.
Claims (14)
1. System zur Parametrierung von Komponenten (1a . . . 1n) minde
stens einer Datenverarbeitungsanwendung (2a . . . 2n) mit Mitteln
(6, 7) zur Festlegung von Parametrierungsinformationen
(4a . . . 4n), insbesondere Standardeinstellungen wie Hintergrund
farbe, Schriftart, Schriftgröße etc., und mit einem Speicher
(3a, 3b) zur Speicherung der Parametrierungsinformationen
(4a . . . 4n), wobei die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) zur
automatischen und/oder vom Anwender (9) gesteuerten Paramet
rierung von vorgebbaren Komponenten (1a . . . 1n) vorgesehen sind.
2. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das System Steuermittel (8) zur Weitergabe der in der
Speichervorrichtung (3) gespeicherten Parametrierungsinfor
mationen (4a . . . 4n) an vorgebbare Komponenten (1a . . . 1n) auf
weist.
3. System nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Komponenten (1a . . . 1n) Mittel (9) zur Initiierung einer
Übernahme von lokal und/oder global gespeicherten Parametrie
rungsinformationen (4a . . . 4n) aufweist.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) zur Grundpara
metrierung vorgebbarer Komponenten (1a . . . 1n vorgesehen sind.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das System Mittel zur automatischen Anpassung an aktuell
aktive Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) von Komponenten
(1a . . . 1n) bei der Plazierung und/oder Initiierung aufweist.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) hierarchisch,
insbesondere domain-, system- und benutzerspezifisch, ge
staffelt sind.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Zuordnung zwischen den Parametrierungsinformationen
(4a . . . 4n) und den Komponenten (1a . . . 1n) eine eindeutige Identi
fizierungsinformation vorgesehen ist, die entweder den Pa
rametrierungsinformationen (4a . . . 4n) oder den Komponenten
(1a . . . 1n) zugeordnet sind.
8. Verfahren zur Parametrierung von Komponenten (1a . . . 1n) min
destens einer Datenverarbeitungsanwendung (2a . . . 2n), bei dem
mit Hilfe einer Parametrierungs-Eingabevorrichtung (7)
und/oder mit Hilfe einer Beispielkomponente (6) Parametrie
rungsinformationen (4a . . . 4n), insbesondere Standardeinstel
lungen wie Hintergrundfarbe, Schriftart, Schriftgröße etc.,
festgelegt und in einem Speicher (3a, 3b) gespeichert wird,
wobei die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) vorgebbare
Komponenten (1a . . . 1n) automatischen und/oder vom Anwender (9)
parametrieren.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Weitergabe der in der Speichervorrichtung (3) gespei
cherten Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) an vorgebbare
Komponenten (1a . . . 1n) vom Anwender (9) gesteuert wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Initiierung einer Übernahme von lokal und/oder global
gespeicherten Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) durch der
Komponente (1a . . . 1n) zugeordnete Daten (9) erfolgt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) zur Grundpara
metrierung vorgebbarer Komponenten (1a . . . 1n) vorgesehen sind.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß vorgebbare Komponenten (1a . . . 1n) bei einer Plazierung
und/oder Initiierung automatisch an aktuell aktive Paramet
rierungsinformationen (4a . . . 4n) angepaßt werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Parametrierungsinformationen (4a . . . 4n) hierarchisch,
insbesondere domain-, system- und benutzerspezifisch, gestaf
felt sind.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuordnung zwischen den Parametrierungsinformationen
(4a . . . 4n) und den Komponenten (1a . . . 1n) durch eine eindeutige
Identifizierungsinformation erfolgt, die entweder den Para
metrierungsinformationen (4a . . . 4n) oder den Komponenten
(1a . . . 1n) zugeordnet sind.
Priority Applications (3)
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| DE19903631A DE19903631A1 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | System und Verfahren zur Vorparametrierung von Komponenten |
| EP00903529A EP1196864A2 (de) | 1999-01-29 | 2000-01-17 | System und verfahren zur vorparametrierung von komponenten |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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Family
ID=7895839
Family Applications (1)
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| DE19903631A Ceased DE19903631A1 (de) | 1999-01-29 | 1999-01-29 | System und Verfahren zur Vorparametrierung von Komponenten |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |