DE19902448A1 - Trägerband - Google Patents
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or adjusting assemblages of electric components
- H05K13/0084—Containers and magazines for components, e.g. tube-like magazines
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Abstract
Ein Trägerband (1) mit in Reihe aufeinanderfolgenden Vertiefungen (2), die jeweils einen Boden aufweisen und nach oben offen sind, hat in jeder Vertiefung (2) Haltefedern (4), welche die Oberseite eines in die Vertiefung (2) eingebrachten Gegenstandes (5) übergreifen und sich von einer Halteposition (B) aus öffnen sowie von einer Offenstellung (A) aus schließen lassen, wodurch der Gegenstand nach oben entnehmbar bzw. gegen Herausfallen gesichert ist. Die Haltefedern (4) sind Flachelemente, insbesondere Spring-Blattfedern, die mit einander gegenüberliegenden Enden (4a, 4b) in Haltenuten (M1, M2) an Seitenwänden (3b) jeder Vertiefung (2) einfügbar sind, wobei abgesetzte Enden (4a) durch Öffnungen (H1, H2) in den Haltenuten (M1, M2) ragen und mit Stützkanten (4b) am Grund (3d) der zugeordneten Haltenut (M1, M2) anliegen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Trägerband gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Herkömmliche Trägerbänder sind so ausgebildet, daß sie in einer Reihe
aufeinanderfolgende Vertiefungen haben, die jeweils ein elektronisches Bauteil
o. dgl. aufnehmen können. An der Oberseite des Trägerbandes sind dabei vom
Vertiefungsrand einwärts abstehende Haltearme angeformt, die ein Heraus
fallen des gehalterten Gegenstandes verhindern sollen. Die Herstellung der
artiger Trägerbänder mit einstückig daran angebrachten Haltearmen erfordert
jedoch ein kompliziertes und daher aufwendiges Formwerkzeug.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese und weitere Nachteile des Standes der
Technik einfache Weise zu überwinden und ein mit wirtschaftlichen Mitteln
herstellbares Trägerband zu schaffen, das in die Vertiefungen eingebrachte
Gegenstände zuverlässig gegen Herausfallen sichert.
Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1
angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 und 3.
Bei einem Trägerband mit in Reihe aufeinanderfolgenden Vertiefungen, die
jeweils einen Boden aufweisen und nach oben offen sind, sieht die Erfindung
gemäß dem kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 vor, daß in jeder Vertiefung
Haltefedern vorhanden sind, welche die Oberseite eines in die Vertiefung
eingebrachten Gegenstandes übergreifen und sich von einer Halteposition aus
öffnen sowie von einer Offenstellung aus schließen lassen, wodurch der
Gegenstand nach oben entnehmbar bzw. sein Herausfallen verhinderbar ist.
Eine Ausgestaltung besteht laut Anspruch 2 darin, daß die Haltefedern als
Flachelemente ausgebildet und mit einander gegenüberliegenden Enden in
Haltenuten einfügbar sind, die sich in Seitenwänden jeder Vertiefung befinden.
Die Haltefedern können ferner nach Anspruch 3 Spring-Blattfedern sein, die mit
abgesetzten Enden durch Öffnungen in den Haltenuten ragen und mit Stütz
kanten am Grund der zugeordneten Haltenut anliegen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 eine vergrößerte Teil-Schrägansicht eines Trägerbandes und eines
einbringbaren Gegenstandes,
Fig. 2 eine vergrößerte Schrägansicht einer Vertiefung sowie einer Halte
feder,
Fig. 3 eine Ausschnittvergrößerung zu Fig. 2 und
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Vertiefung mit eingesetzten Haltefedern.
Das gezeichnete Trägerband 1 besteht aus Kunststoff und hat Flachbahn-
Gestalt, so daß es auf einer (nicht dargestellten) Spule, Rolle o. dgl. aufwickel
bar ist. Nahe den einander gegenüberliegenden Außenkanten des Träger
bandes 1 sind Perforationen 2 vorhanden. Zwischen diesen befinden sich in
Längsrichtung in einer Reihe angeordnete, beabstandete Vertiefungen 3. Diese
haben einen Boden 3a und sind allgemein als oben offene Aufnahmen gestal
tet. Am Außenumfang des Bodens 3a sind beiderseits Längs-Seitenwände 3b
vorhanden, die durch Quer-Seitenwände 3c miteinander verbunden sind, so
daß die Vertiefung 3 als im wesentlichen rechteckiger Napf bzw. etwa quader
förmige Wanne ausgebildet ist. Darin läßt sich ein Gegenstand 5 (Fig. 1)
unterbringen, der zweckmäßig ähnlich geformt ist, also in Gestalt und Abmes
sungen der Vertiefung 3 wenigstens ungefähr entspricht und mit seinen
Schmalseiten zwischen Stufen 3e des Bodens 3a ruht. Der aufzunehmende
Gegenstand 5 kann ein elektronisches Bauteil sein, z. B. eine integrierte Schal
tung (Super-LSI), ein Chip, ein Verbinder, ein Widerstand o. dgl.
Man sieht in Fig. 2, daß die Längswände 3b der Vertiefungen 3 mit Ausfor
mungen versehen sind, die Haltenuten M1, M2 bilden. Fig. 3 zeigt speziell U-
förmige Ausbuchtungen 3d, die durch Verformen ausgewählter Abschnitte jeder
Längswand 3b einstückig damit herstellbar sind. Beim Ausformen der Vertie
fungen 3 in einem Formwerkzeug werden die U-förmigen Ausbuchtungen 3d
und die Haltenuten M1, M2 gleich mitgebildet. In deren unterem Bereich
werden außerdem Öffnungen H1, H2 als Durchgangslöcher nach außen
erzeugt (siehe Fig. 2 und 3).
In jedes Haltenutpaar M1 bzw. M2 wird eine Haltefeder 4 eingepaßt, die aus
Kunststoff-Flachmaterial besteht und eine Spring-Blattfeder bildet. Im unteren
Bereich hat jede Haltefeder 4 damit einstückige, auswärts gerichtete Nasen
oder abgesetzte Enden 4a, welche in die Öffnungen H1 bzw. H2 einfügbar sind.
So eingesetzt liegen im oberen Bereich der Haltefedern außen vorhandene
Stützkanten 4b in den Ausbuchtungen 3d innen an, d. h. am Grund der Nuten
M1 bzw. M2, wie aus Fig. 3 hervorgeht. Dank der einfachen Bauform der
Haltefedern 4 können diese bequem gefertigt werden, z. B. in einer Stanz
presse.
Den Einbauzustand der Haltefedern 4 in den Nuten M1, M2 zeigt Fig. 4. Man
erkennt, daß sie durch ihre Spannkraft aus einer (mit ausgezogenenen Linien
gezeichneten) Offenstellung A, in der sie sich jeweils zur benachbarten Seiten
wand 3c hin wölben, in eine (strichpunktiert angedeutete) Schließposition B
umschnappen können, in welcher die Haltefedern 4 zur Mitte der Vertiefung 3
hin gekrümmt sind.
Der Umschalt-Vorgang von Position A zu Position B und umgekehrt wird von
einer (nicht dargestellten) Vorrichtung bewirkt. Diese wird dazu beispielsweise
von oben in die Vertiefung 3 eingeführt. Alternativ kann in der bzw. jeder
schmalseitigen Wand 3c ein (nicht gezeichnetes) Loch vorhanden sein, durch
das man ein Werkzeug von außen einführt, um die betreffende Haltefeder 4
umschnappen zu lassen.
Befinden sich die Haltefedern 4 einer Vertiefung 3 in der Offenstellung A, so
kann ein Gegenstand 5 von oben frei eingebracht bzw. nach oben frei entnom
men werden, z. B. mittels eines Sauggreifers, einer Zange o. dgl. Wenn die
Haltefedern 4 umgekehrt in Schließposition B sind, befinden sie sich in der von
den Stufen 3e definierten Ebene oberhalb des eingebrachten Gegenstandes 5
und haltern diesen daher, eventuell durch direkte Anlage der Feder-Unter
kanten, so daß ein Herausfallen des Artikels 5 aus der Vertiefung 3 verhindert
wird.
Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen
beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar. Wesentliche Vorteile
beruhen darauf, daß die Enden der schnappbaren Haltefedern 4 in den
Haltenuten M1, M2 der Vertiefungs-Seitenwände 3b in gewissem Winkel
bereich beweglich gelagert und abgestützt sind, wobei der Schalt- oder
Umschnapp-Vorgang mit einer einfachen Vorrichtung bewirkt werden kann, z. B.
auch automatisch auf einem Taktband. In den Vertiefungen 3 befindliche
Artikel 5 werden daher in Schließposition B gut gesichert, während die mühelos
erzielbare Offenstellung das bequeme Entnehmen gestattet. Der Konstruk
tions- und Fertigungsaufwand ist insgesamt außerordentlich gering.
Man erkennt, daß eine bevorzugte Ausführungsform eines Trägerbandes (1) mit
in Reihe aufeinanderfolgenden Vertiefungen (2), die jeweils einen Boden
aufweisen und nach oben offen sind, in jeder Vertiefung (2) Haltefedern (4) hat,
welche die Oberseite eines in die Vertiefung (2) eingebrachten Gegenstandes
(5) übergreifen und sich von einer Halteposition (B) aus öffnen sowie von einer
Offenstellung (A) aus schließen lassen, wodurch der Gegenstand nach oben
entnehmbar bzw. gegen Herausfallen gesichert ist. Die Haltefedern (4) sind
Flachelemente, insbesondere Spring-Blattfedern, die mit einander gegenüber
liegenden Enden (4a, 4b) in Haltenuten (M1, M2) an Seitenwänden (3b) jeder
Vertiefung (2) einfügbar sind, wobei abgesetzte Enden (4a) durch Öffnungen
(H1, H2) in den Haltenuten (M1, M2) ragen und mit Stützkanten (4b) am Grund
(3d) der zugeordneten Haltenut (M1, M2) anliegen.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervor
gehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten,
räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als
auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.
1
Trägerband
2
Perforation
3
Vertiefungen
3
a Boden
3
b Längs-Seitenwände
3
c Quer-Seitenwände
3
d Ausbuchtung/Nutgrund
3
e Stufen
4
Haltefeder
4
a abgesetztes Ende
4
b Stützkante
5
Gegenstand
A Offenstellung
B Schließposition
H1, H2 Öffnungen
M1, M2 Haltenuten
A Offenstellung
B Schließposition
H1, H2 Öffnungen
M1, M2 Haltenuten
Claims (3)
1. Trägerband (1) mit in Reihe aufeinanderfolgenden Vertiefungen (2), die
jeweils einen Boden aufweisen und nach oben offen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß in jeder Vertiefung (2) Haltefedern (4) vor
handen sind, welche die Oberseite eines in die Vertiefung (2) eingebrach
ten Gegenstandes (5) übergreifen und sich von einer Halteposition (B) aus
öffnen sowie von einer Offenstellung (A) aus schließen lassen, wodurch
der Gegenstand (5) nach oben entnehmbar bzw. sein Herausfallen
verhinderbar ist.
2. Trägerband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Haltefedern (4) als Flachelemente ausgebildet und mit einander gegen
überliegenden Enden (4a, 4b) in Haltenuten (M1, M2) einfügbar sind, die
sich in Seitenwänden (3b) jeder Vertiefung (2) befinden.
3. Trägerband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Haltefedern (4) Spring-Blattfedern sind, die mit abgesetzten Enden (4a)
durch Öffnungen (H1, H2) in den Haltenuten (M1, M2) ragen und mit
Stützkanten (4b) am Grund (3d) der zugeordneten Haltenut (M1, M2)
anliegen.
Priority Applications (2)
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US09/232,855 US6056124A (en) | 1999-01-19 | 1999-01-19 | Carrier tape |
| DE19902448A DE19902448A1 (de) | 1999-01-19 | 1999-01-22 | Trägerband |
Publications (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (2)
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