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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Magnetadapter für Energieführungketten und/oder Kabelführungsketten.
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Es ist bekannt zur Führung von Leitungen und Kabel Energieführungsketten einzusetzen, die es ermöglichen, mehrere Leitungen gezielt zwischen zwei Anschlusspunkten zu verlegen. Insbesondere im Bereich von Arbeitsplätzen in Büros werden aufgrund der zunehmenden Anzahl an elektronischen Geräten entsprechende Energieführungsketten eingesetzt, um die notwendigen Kabel zwischen beispielsweise einem Bodenauslass und den jeweiligen Geräten auf einem Schreibtisch zu verlegen. Durch den Einsatz der Energieführungsketten ist es möglich die Kabel zu bündeln und gezielt zu verlegen oder Tische zu verketten.
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Um die Verlegung der Energieführungsketten zu erleichtern, ist es bekannt an den Enden der Energieführungsketten spezielle Befestigungselemente vorzusehen, die an dem jeweiligen Anschlusspunkt befestigt werden können. Aus der
DE 10 2018 124 042 A1 ist beispielsweise eine Energieführungskette mit einem Anschlusspunkt im Gelenk bekannt, durch welchen es möglich wird, die einzelnen Kettenlaschen mit Befestigungselementen zu versehen. Diese Befestigungselemente sind als gesonderte Elemente ausgebildet und werden über zusätzliche Halteelemente mit den Kettenlaschen verbunden.
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Ferner beschreibt die
DE 10 2014 010 112 A1 ein Tischbein mit einer Kabelkette, die durch eine Vielzahl von Gliedern gebildet wird, wobei die Kabelkette mehrere Sperrorgane aufweisen kann, die selektiv zwischen zwei benachbarten Gliedern der Kabelkette vorgesehen sind. Hierbei können die Sperrorgane zusätzlich mit Befestigungselementen versehen sein, um das Sperrorgan an einer Wand oder einem Möbelstück zu befestigen.
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Die
DE 10 2015 005 749 A1 beschreibt ferner ein Tischbein für einen höhenverstellbaren Bürotisch, wobei eine durchgängige Kabelführung entlang des Tischbein angeordnet ist. Die Kabelführung umfasst eine Vielzahl miteinander verbundener Kettenglieder, die über eine Befestigungsvorrichtung am Tischbein befestigt werden könne. Die Befestigungsvorrichtung kann hierbei eine Klammer, eine Schnappvorrichtung, eine Schraube, einen Magneten, einen Klettpunkt oder ähnliches umfassen
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Die bekannten Befestigungselemente werden folglich entweder direkt ins Gelenk zweier Kettenglieder oder zwischen zwei Kettenglieder eingesetzt. Entsprechende Befestigungselemente erfordern es folglich, dass diese konkret auf die jeweilige Energieführungskette abgestimmt sind. Da es eine Vielzahl an unterschiedlichsten Kabelführungsketten oder Energieführungsketten gibt, ist es gleichzeitig notwendig entsprechend viele unterschiedliche Befestigungselemente bereitzustellen.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es einen Magnetadapter bereitzustellen, welche universell mit unterschiedlichsten Energieführungsketten und Kabelführungsketten verbindbar ist. Ferner ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine alternative Lösung zur Befestigung von Energieführungsketten oder Kabelführungsketten bereitzustellen, die eine einfache Befestigung ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird durch einen Magnetadapter für Energieführungsketten und/oder Kabelführungsketten gelöst, umfassend eine Basisplatte und einen Haltearm, welcher mit der Basisplatte koppelbar ist, wobei an der Basisplatte und/oder dem Haltearm wenigstens ein Magnetelement angeordnet ist und wobei der Magnetadapter im eingesetzten Zustand einen Abschnitt der Energieführungskette oder der Kabelführungskette zwischen Basisplatte und Haltearm umfasst, vorzugsweise einschließt.
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Der erfindungsgemäße Adapter kann folglich zu jedem Zeitpunkt sehr einfach mit der Energieführungskette oder der Kabelführungskette verbunden werden, d. h. selbst zu einem Zeitpunkt, zu dem die Energieführungskette oder die Kabelführungskette bereits vollständig installiert ist. Hierbei ist der Magnetadapter einfach ausgebildet und kann über die Magnetelemente problemlos an einem Tischbein oder ähnlichem befestigt werden.
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Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung wird eine Energieführungskette als eine entsprechende, Kabel führende Kette definiert, bei der die einzelnen Kettenglieder über seitlich angeordnete Gelenkhälften miteinander verbunden sind. Unter den Begriff der Kabelführungskette fallen im Rahmen der vorliegenden Anmeldungen Ketten deren einzelne Kettenelemente über andere Verbindungen, beispielsweise mittig angeordnete Steckelemente, miteinander verbunden sind.
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Vorzugsweise ist die Basisplatte gelenkig mit dem Haltearm verbunden. Hierdurch reduziert sich die Anzahl an notwenigen Elementen und der Adapter kann besonders einfach mit dem gewünschten Kettenglied verbunden werden. Bei dieser Ausführungsform wird dann das freie Ende des Haltearms mit der Basisplatte gekoppelt, so dass ein gewünschter Bereich des Kettengliedes vollständig umgriffen wird.
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Eine andere bevorzugte Ausführungsform kann vorsehen, dass der Haltearm elastisch ausgebildet ist.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Energieführungskette und/oder die Kabelführungskette eine Vielzahl miteinander gelenkig verbundener Kettenglieder und der Magnetadapter schließt einen Abschnitt eines Kettengliedes zwischen Basisplatte und Haltearm ein. Der Magnetadapter wird folglich auf ein einzelnes Kettenglied beschränkt und lässt sich somit an einer beliebigen Position der Kette befestigen. Hierdurch wird eine sehr flexible Verwendung ermöglicht.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Basisplatte und der Haltearm unter einem vorbestimmten Abstand zueinander angeordnet. Hierdurch wird sichergestellt, dass der Abschnitt der Energieführungsketten bzw. der Kabelführungskette einfach umgegriffen wird und es nicht zu einer unerwünschten Verformung des Magnetadapters kommt. Gleichzeitig wird die Positionierung des Magnetadapters an dem Kettenglied vereinfacht.
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Ferner kann vorgesehen sein, dass an wenigstens einem Ende der Basisplatte ein Abstandselement ausgebildet ist, an welchem der Haltearm vorzugsweise gelenkig angeordnet ist. Durch die Bereitstellung des Abstandselementes wird der Abstand zwischen Basisplatte und Haltearm vorgegeben. Die gelenkige Anordnung des Haltearm ermöglicht es den Magnetadapter in Form eines Clips um den Abschnitt des Kettengliedes zu legen. Der Haltearm kann jedoch auch elastisch ausgebildet sein und so eine Beweglichkeit relativ zu der Basisplatte bereitstellen.
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Ferner hat sich besonders bevorzugt erwiesen, wenn an beiden Enden der Basisplatte beabstandet voneinander je ein Abstandselement ausgebildet ist, wobei der Haltearm an einem Abstandselement vorzugsweise gelenkig angeordnet ist und das andere Abstandselement mit einer Rastaufnahme ausgebildet ist, welches mit einem an dem Haltearm angeordneten Rastelement in Eingriff bringbar ist. Auch hier sorgen die Abstandelemente für einen vorgegebenen Abstand zwischen der Basisplatte und dem Halteelement, wobei die beiden Elemente im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Die zusätzliche Bereitstellung eines Rastelementes sorgt dafür, dass der Magnetadapter fest an der Kette angeordnet werden kann, sodass ein Herausrutschen aus dem Kettenglied oder leichte Entfernung des Magnetadapters von der Energieführungskette ausgeschlossen werden kann. Das bereitgestellte Rastelement lässt sich einfach bedienen und kann jederzeit gelöst werden, falls der Magnetadapter an einer anderen Position eingesetzt werden soll.
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In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass auch beide Abstandselemente mit einer Rastaufnahme ausgebildet sein können, mit welchen ein separat bereitgestellter Haltearm dann verbunden wird. In dieser Ausführungsform ist der Haltearm an beiden Enden mit entsprechenden Rastelementen ausgebildet.
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Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Basisplatte im Wesentlichen rechteckig ausgebildet ist, wobei an zwei gegenüberliegenden Seitenkanten bzw. Längskanten jeweils wenigstens ein Aufnahmeelement für einen Magneten, vorzugsweise flexibel, angeordnet ist. Da die Magneten neben der Basisplatte angeordnet werden, wird ein besserer Halt erzielt. Gleichzeitig ist es möglich die Energieführungsketten bzw. die Kabelführungskette dichter an dem gewünschten Objekt zu befestigen.
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Als besonders bevorzugt hat es sich erwiesen, wenn die Aufnahmeelemente für die Magneten beidseitig an wenigstens einem Abstandselement angeordnet sind. Die Aufnahmeelemente sind auch bei dieser Ausführungsform parallel zu den Seitenkanten bzw. Längskanten der Basisplatte angeordnet, sind jedoch mit den Abstandelementen verbunden.
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Ferner können die Aufnahmeelemente in Längsrichtung des Magnetadapters mit einer Aufnahmeöffnung ausgebildet sein, in welche ein Magnet einsetzbar ist. Hierdurch können die Magnete nachträglich eingeschoben werden. Gleichermaßen ist es möglich die Magnete bereits während des Herstellungsvorganges teilweise oder vollständig zu umspritzten.
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Eine andere Ausführungsform sieht vor, dass zwischen dem Aufnahmeelement für Magneten und der Basisplatte oder dem Abstandselement ein gelenkiger Abschnitt ausgebildet ist. Durch die Ausbildung des gelenkigen Abschnittes, ist es möglich die Aufnahmeelemente relativ zu der Basisplatte zu bewegen. Der Begriff gelenkig soll hierbei nicht nur Verbindungen umfassen, die durch ein Gelenk beweglich ausgebildet werden, sondern alle möglichen flexibel ausgebildeten Verbindungen, die es ermöglichen, das Aufnahmeelement relativ zu der Basisplatte oder dem Abstandselement entlang zu bewegen. Soll die Energieführungskette beispielsweise an einem runden Tischbein befestigt werden, können sich die Aufnahmeelemente der Form des Tischbeines anpassen, sodass ein sicherer Halt der Energieführungsketten an dem Tischbein gewährleistet ist.
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Die Magneten können vorzugsweise so ausgerichtet sein, dass sich die Magneten im nicht montierten Zustand des Adapters abstoßen, sodass die Aufnahmeelemente mit den eingesetzten Magneten gerade ausgerichtet sind. Erst wenn eine bestimmte Entfernung zu dem ferromagnetischen Material des Gegenstandes unterschritten wird, legen sich die Aufnahmeelemente an den Gegenstand, beispielsweise an ein Tischbein.
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Vorzugsweise kann die Höhe der Aufnahmeelemente in etwa der Höhe der Abstandselemente mit geschlossenem Haltearm entsprechen. Die äußere Kontur des Magnetelementes wird somit durch die Basisplatte, den Haltearm, sowie die Ober- und Unterseite der Aufnahmeelemente bestimmt.
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Ferner hat es sich bewährt, wenn jedes Kettenglied der Energieführungsketten zwei parallel zueinander angeordnete und über mindestens einen Quersteg miteinander verbundenen Laschenelemente aufweist, wobei der Magnetadapter den Quersteg umgreift ist. Die spezielle Form des Magnetelementes ermöglicht es, den Quersteg eines entsprechenden Kettengliedes jederzeit zu umgreifen, indem der Haltearm in das Kettenglied eingeführt wird, und anschließend in der Rastaufnahme einrastet. Folglich beeinträchtigt der Magnetadapter die Funktion der Energieführungsketten in keinster Weise und lässt sich an einer beliebigen Position fixieren. Hierbei ist es möglich mehr als einen Magnetadapter mit Kettengliedern zu verbinden, um eine besonders gute Führung der Kette zu erzielen.
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Hierbei wird vorzugsweise der Quersteg des Kettengliedes in Längsrichtung der Energieführungsketten zwischen Basisplatte und Haltearm und in Querrichtung zwischen den Aufnahmeelementen gehalten wird. Da der Quersteg fest zwischen den beschriebenen Elementen des Magnetelementes gehalten wird, kann sich diese nicht relativ zu dem Magnetadapter bewegen, a heißt seitlich ausscheren, wodurch die Fixierung der Energieführungsketten als gesamtes auf einfache Art und Weise besonders sicher gestaltet wird.
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Vorzugsweise können die Aufnahmeelemente eine Abmessung in Längsrichtung der Energieführungsketten aufweisen, die dem Abstand der Querstege zweier benachbarter Kettenglieder entspricht. Der Magnetadapter weist folglich eine Größe auf, die sich einerseits um den Quersteg eines Kettengliedes erstreckt und gleichzeitig in den Zwischenraum, d. h. den Abstand zwischen den Querstegen zu den unmittelbar benachbarten Kettengliedern. Da sich die Aufnahmeelemente vollständig in den Bereich zweier benachbarter Querstege erstrecken, wird hier gleichzeitig die Beweglichkeit des betroffenen Kettengelenks zwischen beiden Kettengliedern eingeschränkt, da die benachbarten Kettenglieder bei eingesetztem Magnetadapter nicht mehr in Richtung des Magnetadapters verschwenkt werden können. Der Magnetadapter kann folglich nicht nur zur Befestigung der Energieführungsketten dienen, sondern stellt gleichzeitig eine gezielte Einflussnahme auf das Bewegungsverhalten der Kette bereit.
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Vorzugsweise sind vier Aufnahmeelemente pro Magnetadapter vorgesehen sind, welche sich von den Abstandselementen seitlich nach außen erstrecken. Bei dieser Ausführungsform greifen die Aufnahmeelemente in den Abstand zu beiden benachbarten Kettengliedern, d. h. dem vorangehenden und dem nachfolgenden Kettenglied, ein. Hierdurch lässt sich die Beweglichkeit über bis zu drei Kettenglieder auf einfache Art und Weise beeinflussen.
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Ferner hat es sich als bevorzugt erwiesen, wenn die Breite des Magnetadapters umfassend die Aufnahmeelemente und Basisplatte in Querrichtung der Energieführungsketten in etwa dem Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Laschenelementen entspricht. Folglich füllt der Magnetadapter den offenen Bereich zwischen zwei Querstegen benachbarter Kettenglieder vollständig aus. Hierdurch wird die Position des Magnetadapters zusätzlich gesichert. Es wird darauf hingewiesen, dass die Breite so bemessen ist, dass eine Bewegung der Aufnahmeelemente noch möglich ist, sich diese folglich aus dem Kettenglied herausbewegen können, beispielsweise, wenn ein rundes Tischbein umgriffen wird.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Magnetadapter einstückig hergestellt. Vorzugsweise ist der der Magnetadapter aus einem elastischen Kunststoff hergestellt. Hierdurch wird eine ausreichende Beweglichkeit einerseits des Haltearms und andererseits der seitlich abstehenden Aufnahmeelemente gewährleistet. Als geeignetes Material wird hier nur beispielsweise TBE genannt.
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Alternativ kann der Magnetadapter im 2K-Spritzguss und/oder aus mehreren verschiedenen elastischen Materialien gefertigt werden. Bei der Ausführungsform werden die Basisplatte sowie der Haltearm vorzugsweise aus nicht besonders elastischen Material gefertigt. Der Haltearm kann auch als Bauteil später angeklebt oder vorzugsweise direkt einstückig an der Basisplatte angespritzt sein. Hierbei wird der Haltearm vorzugsweise im geöffneten Zustand angespritzt, da der Werkzeugaufbau einfacher ist.
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Eine weitere bevorzugte Ausführungsform kann vorsehen, dass im Bereich der Basisplatte Positioniermittel ausgebildet sind, welche mit korrespondierenden Positioniermitteln an der Energieführungskette oder Kabelkette in Eingriff bringbar sind. Durch die Bereitstellung entsprechender Positioniermittel ist es möglich den Adapter positionsgenau und fixiert an der Energieführungskette bzw. der Kabelkette anzuordnen. Zu diesem Zweck wird der Adapter einfach auf den Quersteg aufgeschoben bis die Positioniermittel aneinander greifen und anschließend der Haltearm fixiert.
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Vorzugsweise können die Positioniervorrichtungen als Nut-Feder Verbindungen ausgebildet sein. Entsprechende Positioniermittel lassen sich leicht sowohl an dem Adapter als auch an dem Quersteg ausbilden und leicht in Eingriff gebracht werden. Besonders bevorzugt sind an dem Adapter im Bereich der Basisplatte und/oder im Bereich des Haltearmes Vorsprünge bzw. Federelemente angeordnet. Sind zwei Vorsprünge bzw. Federn sowohl der Basisplatte als auch an dem Haltearm vorgesehen, werden diese vorzugsweise an einander gegenüberliegenden Seiten angeordnet. Hierdurch kann der mit entsprechenden Nuten versehene Quersteg sich zwischen den beiden Vorsprüngen bzw. Federn fixiert werden und nicht verrutschen. Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- 1 einen Abschnitt einer Energieführungskette mit einem abgetrennten Kettenglied,
- 2 den erfindungsgemäßen Magnetadapter in einer perspektivischen Darstellung, gezeigt seitlich von vorne,
- 3 den Magnetadapter aus 2 in einer perspektivischen Darstellung, gezeigt seitlich von hinten,
- 4 den Magnetadapter aus 2 und 3 in einer perspektivischen Darstellung gezeigt von unten,
- 5 den Magnetadapter gemäß der 2 bis 4 in einer Seitenansicht,
- 6 den Magnetadapter gemäß der 2 bis 5 in einer Ansicht von vorne, mit offenem Haltearm,
- 7 den Magnetadapter gemäß der 2 bis 6 in einer Ansicht von vorne, mit geschlossenem Haltearm,
- 8 den Magnetadapter gemäß der 2 bis 7 in einer Ansicht von oben, mit geschlossenem Haltearm,
- 9 den Magnetadapter gemäß der 2 bis 8 angeordnet an einem Kettenglied gemäß 1,
- 10 drei aufeinanderfolgende Kettenglieder gemäß 1 mit einem dazwischen angeordneten Magnetadapter gemäß der 2 bis 8,
- 11 einen erfindungsgemäßen Magnetadapter mit zusätzlichen Positionierungsmitteln,
- 12 einen erfindungsgemäßen Adapter angeordnet an einer kurzen Seite eines Kettengliedes
- 13 eine Kette aus Kettengliedern gemäß 12, mit der Anordnung des Magnetadapters gemäß 12, und
- 14 ein Anschnitt einer Energieführungskette, wobei der Magnetadapter zwischen zwei Kettenglieden an den Deitenlaschen befestigt ist.
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1 zeigt eine Energieführungskette 1 zum Führen von hier nicht dargestellten elektrischen Leitungen. Die Energieführungskette 1 umfasst eine Vielzahl von in Längsrichtung miteinander verbundenen Kettengliedern 2, wobei eines der Kettenglieder 2 abgetrennt ist, damit man die Funktionsweise besser nachvollziehen kann.
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Jedes Kettenglied 2 weist einander gegenüberliegende und seitlich voneinander beabstandete, parallel zueinander angeordnete Laschenelemente 3 und 4 auf. Jedes Laschenelement 3, 4 besitzt jeweils eine Innenfläche und eine Außenfläche und jeweils zwei in Bezug auf die Laschenhöhe gegenüberliegende Schmalseiten. Die beiden Laschenelemente 3, 4 sind über einen Quersteg 5 miteinander verbunden, der Quersteg 5 ist hierbei an einer Unter- oder Oberkante des Laschenelementes angeordnet. Dem Quersteg 5 gegenüberliegend befindet sich ein weiterer Quersteg, der durch einen Schlitz 7 in zwei Querstegabschnitte bzw. Lamellen 6 unterbrochen ist.
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Jedes Laschenelement 3, 4 ist an seinen Enden mit einer Gelenkhälfte 8 bzw. 9 versehen. Die Gelenkhälften 8 weisen einen zur Außenseite der Kette hin ausgerichteten, zylinderförmigen Vorsprung 10 auf, während die Gelenkhälften 9 eine kreisförmige Ausnehmung 11 aufweisen. Die Gelenkhälfte 8 ist hierbei vertieft ausgebildet, sodass in Verbindung mit der Gelenkhälfte 8 eine einheitliche Dicke der Laschenelemente auch im Bereich der Gelenkhälfte 9 erzielt wird. Bei der Ausführungsform gemäß 1 ist die kreisförmige Ausnehmung 11 als Sackloch ausgebildet, so dass an der Außenseite 12 der Laschenelemente 3, 4 eine glatte Oberfläche entsteht. In gleicher Weise ist auch die den Vorsprüngen abgewandte Seite 13 der Laschenelemente glatt ausgebildet. Wie man besonders gut aus 1 erkennen kann, ist auf diese Weise sowohl die Außenseite 12 als auch die Innenseite der Laschenelemente glatt ausgebildet.
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Bei der dargestellten Energieführungskette handelt es sich nur um ein Beispiel, gleichermaßen können die Ausnehmungen 11 auch durchgängig ausgebildet sind.
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Nur der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass die Energieführungskette anstelle der Lamellen 6 auch mit einem Verschlussbügel ausgebildet sein kann oder andere Öffnungen zum Einfädeln der Kabel aufweisen kann.
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In 2 ist ein Magnetadapter 14 in perspektivischer Darstellung gezeigt, wobei die Darstellung schräg von vorn und oben gezeigt ist. Der Magnetadapter 14 umfasst eine Basisplatte 15, einen Haltearm 16, zwei Abstandselemente 17, 18, sowie vier Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22.
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Die Basisplatte 15 ist im Wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei die längeren Seitenkanten im Einsatz in Längsrichtung der Energieführungsketten 1 angeordnet sind. Auf der Basisplatte 15 ist an beiden Enden, gesehen in Längsrichtung, jeweils ein Abstandselement 17, 18 ausgebildet, welches sich von der Basisplatte 15 nach oben erstreckt. Jedes Abstandselement 17, 18 ist rechteckig bzw. quadratisch ausgebildet und erstreckt sich in Querrichtung der Energieführungsketten über die ganze Breite der Basisplatte 15. Der Haltearm 16 ist an einem Abstandselement 18 angeordnet, insbesondere geht die Oberseite des Abstandselementes 18 in den Haltearm 16 über. Das Abstandselement 18 liegt hierbei dem Abstandselement 17 gegenüber, sodass der Haltearm im Wesentlichen parallel zu der Basisplatte 15 angeordnet ist. Die Parallelität entsteht hierbei in einem geschlossenen Zustand des Haltearmes 16. Zwischen dem Abstandselement 18 und dem Haltearm 16 ist ein gelenkiger oder elastischer Bereich 23 ausgebildet, durch welchen es ermöglicht wird, den Haltearm 16 relativ zu der Basisplatte 15 zu bewegen. Der Haltearm ist hierbei nur in dem oberen Bereich des Abstandselementes 18 angeordnet, sodass zwischen dem Haltearm und der Basisplatte ein vorbestimmter Abstand ausgebildet ist. Das zweite Abstandselement 17 ist mit einer Rastausnehmung 25 ausgebildet, welche sich, wie beispielsweise in 4 dargestellt, durch das ganze Abstandselement, sowie die Basisplatte 15 erstreckt. An der dem Abstandselement 17 zugewandten Fläche des Haltearm 16 ist ein Rastvorsprung 24 ausgebildet, welcher zum Verschließen des Magnetadapters 14 in die Rastaufnahme 25 gedrückt werden kann, um mit dieser in Eingriff zu stehen.
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Natürlich ist es auch möglich die Bindung zwischen Haltearm und Abstandselement auf andere Art und Weise zu realisieren, beispielsweise Druckknopf, Drehverschluss, Riegel etc..
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An den seitlichen Außenflächen der Abstandselement 17, 18, d. h. der Außenfläche, die in Längsrichtung der Energieführungsketten 1 angeordnet ist, sind Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 angeordnet. Wie in 6 dargestellt, sind die Aufnahmeelemente über einen dünnen Steg 26, 27 mit dem Abstandselement verbunden. Der Steg 26, 27 erstreckt sich hierbei in etwa mittig der Höhe zwischen dem Abstandselement 17, 18 und den Aufnahmeelementen 19, 20, 21, 22, wie beispielsweise in der 6 bzw. 7 gezeigt. Der Steg 26, 27 weist eine Dicke auf, die eine relative Bewegung der Abstandselemente 19, 20, 21, 22 zu der Basisplatte 15 und somit auch zu dem Haltearm 16 zulässt. Die Bewegung ist hierbei hauptsächlich in der Querrichtung möglich, wobei sich die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 radial nach oben bzw. unten bewegen können.
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Die Beweglichkeit der Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 kann hierbei einerseits durch die Dicke der Stege 26, 27 und andererseits durch deren Positionierung zwischen Aufnahmeelement 19, 20, 21, 22 und Abstandselement 17, 18 beeinflusst werden. Je weiter unten, d.h. in Richtung der Basisplatte 15, der Steg 26, 27 angeordnet ist, umso beweglicher sind die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 in Richtung der Kopplungspunkte, beispielsweise eines Tischbeins, da die Bewegung nicht durch eine mögliche Berührung oder Behinderung durch die Abstandselemente beeinträchtigt wird.
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Jedes Aufnahmeelement 19, 20, 21, 22 weist eine Durchtrittsöffnung auf, die sich ebenfalls im Längsrichtung des Magnetadapters durch jedes Aufnahmeelement 19, 20, 21, 22 erstreckt. In diese Durchtrittsöffnungen können Magneten eingesteckt werden, die dann für eine einfache Befestigung des Magnetadapters an einem anderen ferromagnetischen Material sorgen. Durch den gelenkigen Abschnitt, d. h. die Stege 26, 27, können die mit Magneten bestückten Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 dann an eine beliebige ferromagnetische Fläche angedockt werden und greifen einfach beispielsweise um ein rundes Tischbein aus ferromagnetischem Stahl herum. Der Magnetadapter 14 kann sich folglich der Form des Tischbeines einfach anpassen.
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Die Magnete können hierbei einfach nach Fertigung des Magnetadapters eingeschoben werden oder können schon während des Herstellungsvorganges umspritzt werden. In diesem Fall werden die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 vorzugsweise ohne Durchtrittsöffnung gefertigt.
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7 zeigt den Magnetadapter 14 in einem geschlossenen Zustand. Hier wird deutlich, dass die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 in einer Ebene mit dem Abstandselement 17, 18 bzw. der Basisplatte 15 angeordnet sind. Die Stege 26, 27 erstrecken sich ungefähr auf mittlerer Höhe zwischen den Abstandselementen 17, 18 und den Aufnahmeelementen 19, 20, 21, 22 und die Oberseite des Haltearms 16 und der Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 liegt ebenfalls etwa in einer Ebene. Bei Bedarf kann der Haltearm 16 auch unterhalb der Oberseite der Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 angeordnet sein, es wird jedoch bevorzugt, dass sich die Oberseite des Haltearms 16 nicht über die Oberfläche der Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 erstreckt.
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In 5 ist das Gelenk 23 zwischen Abstandselement 18 und Haltearm 16 genauer dargestellt. Die beiden Abstandselemente 16, 17 erstrecken sich von beiden Enden der Basisplatte 15 nach oben und an einem der Abstandselemente 18 ist der Haltearm 16 angeordnet. Dieser bildet, wie bereits ausgeführt im geschlossenen Zustand eine Verlängerung der Oberfläche des Abstandselement 18 und ist von diesem durch einen gelenkigen Bereich 23 abgewinkelt. Der Haltearm 16 weist hierbei vorzugsweise eine Vorspannung auf, sodass dieser automatisch in eine Position von der Basisplatte 15 weggedrängt wird. Hierdurch wird das Einführen des Magnetadapters 14 in ein Kettenglied 2 erleichtert.
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In 8 ist der Magnetadapter von oben dargestellt, mit Blick auf den geöffneten Haltearm 16. Es wird deutlich, dass sich der Haltearm 16 in der dargestellten Ausführungsform nicht vollständig über das Abstandselement 17 erstreckt, sondern mit etwas Abstand zu diesem endet. Die Positionierung des Haltearm 16 auf dem Abstandselement 17 ist durch die Position der Rastaufnahme 25 sowie des Rastelementes 24 bedingt. Der Haltearm 16 kann jedoch auch mit einer gewünschten anderen Länge ausgebildet sein, beispielsweise länger als das Abstandselement, gleichlang oder noch kürzer.
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9 zeigt ein einzelnes Kettenglied mit einem darauf angeordneten Magnetadapter 14. Es wird deutlich, dass der Magnetadapter 14 den Quersteg 5 des Kettengliedes 2 zwischen Haltearm 16 und Basisplatte 15 umgreift. Der Abstand zwischen dem Haltearm 16 und der Basisplatte 15 entspricht folglich im Wesentlichen der Höhe des Quersteges 5 des Kettengliedes 2, sodass dieser fest umgriffen wird. Da der Haltearm 16 wie auch die Basisplatte 15 relativ dünn ausgebildet sind, d.h. höchstens die Dicke eines Quersteges 5 aufweisen, entsteht durch das Einführen des Haltearmes 16 in den Bereich des Kettengliedes keine wesentliche Beeinträchtigung des Innenraums des Kettengliedes 2 in dem die Kabel oder Leitungen geführt werden. Zudem ist das über den erfindungsgemäßen Adapter 1 befestigte Kettenglied 2 nur sehr gering von der Befestigungsfläche, beispielsweise einem Tischbein, beabstandet.
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Die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 erstrecken sich in der Querrichtung des Kettengliedes 2 in etwa bis zu der Innenseite der Laschenelemente 3, 4 des Kettengliedes 2. Hierbei sind Abmessungen vorzugsweise so gewählt, dass der Magnetadapter 14 und insbesondere die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 nicht seitlich eingeklemmt werden, sodass sich die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 bei Bedarf relativ zu der Querrichtung des Kettengliedes 2 gelenkig nach oben und insbesondere nach unten bewegen können.
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10 zeigt den an einem Kettenglied 2 befestigten und zwischen mehreren miteinander beweglich verbundenen Kettengliedern 2 angeordneten Magnetadapter 14. Im Vergleich mit 1, bei welcher ebenfalls die Querstege 5 benachbarter, miteinander verbundene Kettenglieder 2 immer gleich weit zueinander beanstandet sind, füllt nunmehr der Adapter diesen Abstand aus. D. h. in Längsrichtung weisen die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 eine Abmessung auf, die im Wesentlichen dem Abstand zweier einander gegenüberliegende Querstege 5 entspricht.
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In diesem Bereich ist folglich die Auslenkung zwischen den Kettengliedern 2 in Richtung des Magnetadapters 14 eingeschränkt, bzw. verhindert. Hierdurch wird eine sehr einfache Möglichkeit bereitgestellt einen starren Abschnitt im Bereich der Energieführungskette 1 bereitzustellen. Durch den Einsatz mehrerer entsprechender Magnetadapter 14 hintereinander, kann der starre Abschnitt in jeder gewünschten Länge ausgebildet und damit gezielt eingestellt werden. Gleichzeitig ist es möglich, den starren Abschnitt mit einem Tischbein zu verbinden, wobei eine Bewegung der Energieführungskette 1 relativ zu dem Tischbein verhindert wird, sondern diese gerade an dem Tischbein entlanggeführt wird.
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Nur der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass zur Erzielung eines starren Abschnitts im Bereich der Energieführungskette 1 der Magnetadapter 14 auch ohne zusätzliche Magnete verwendet werden kann, beispielsweise, wenn zwar ein starrer Abschnitt der Kette gewünscht wird, diese jedoch nicht befestigt werden muss.
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Die vorangehend beschriebenen und in den Figuren gezeigten Ausführungsformen des Magnetadapters 14 waren so ausgebildet, dass vier Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 an den Enden in Längsrichtung der Basisplatte 15 bzw. der Abstandselemente 17, 18 angeordnet sind. Gleichermaßen ist es möglich den Magnetadapter 14 mit nur einem Magnet auszubilden, wobei dieser Magnet an der Unterseite der Basisplatte 15 angeordnet sein kann. Hier kann die Unterseite der Basisplatte 15 als Aufnahmeelement ausgebildet sein. Gleichermaßen kann der Magnetadapter nur einen einzigen Magneten aufweisen, der an der Basisplatte angeordnet ist und sich in einen Zwischenraum zwischen zwei Querstegen erstreckt.
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Gleichzeitig ist es möglich 2, 3, 6 oder eine beliebige Anzahl von Aufnahmeelementen für Magneten an dem Magnetadapter vorzusehen.
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Wie in Bezug auf die oben beschriebenen Ausführungsformen erläutert, wird der Magnetadapter 14 an einem Quersteg 5 eines Kettengliedes 2 angeordnet. Bei diesem Quersteg 5 muss es sich nicht um einen durchgehenden Quersteg handeln, sondern der Magnetadapter kann auch auf der gegenüberliegenden Seite angeordnet werden, sodass der Schlitz zwischen zwei Querstegabschnitten 6 zwischen Haltearm und Basisplatte liegt. Der Magnetadapter kann auch in Verbindung mit teilbaren Kettengliedern verwendet werden, insbesondere Kettenglieder die im Bereich der Querstege teilbar ausgebildet sind. Hier umgreift der Magnetadapter vorzugsweise den Bereich des Quersteges der den Schlitz aufweist.
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Gleichermaßen ist es möglich, sofern es die besondere Situation verlangt, den Magnetadapter direkt auf den Bereich eines Gelenks zwischen zwei Kettenglieder anzubringen, so dass auch eine Befestigung in Querrichtung der Energieführungskette 1 denkbar ist. Der Magnetadapter 14 kann folglich flexibel eingesetzt werden.
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Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Kettenglied um ein starres Kabelführungsprofil handeln kann, dessen Länge ein Vielfaches eines normalen Kettengliedes beträgt.
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Gleichermaßen kann der Magnetadapter 14 an jeder beliebigen anderen Energieführungskette, Kabelkette oder einem Energieführungsprofil angeordnet werden, unabhängig davon, wie die Verbindung der Kettenglieder 2 erfolgt. Auch wenn die einzelnen Kettenglieder 2 über mittig angeordnete Gelenke miteinander verbunden werden, kann der Magnetadapter einfach einen Abschnitt eines Kettengliedes 2 umgreifen und so eine einfache Befestigungsmöglichkeit bereitstellen.
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Der erfindungsgemäße Magnetadapter 14 wird vorzugsweise einstückig aus einem elastischen Kunststoff hergestellt. Gleichermaßen ist es jedoch auch möglich, den Magnetadapter 14 aus unterschiedlichen Materialien herzustellen, sodass die Materialien jeweils dem entsprechenden Bestandteil bzw. Bauteil des Magnetadapters 14 angepasst werden. Beispielsweise kann der Haltearm 16 als ein eigenes Bauteil später angeclipst werden. Der Haltearm 16 wird vorzugsweise im geöffneten Zustand angespritzt, da der Werkzeugaufbau vereinfacht wird.
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Aus den vorangehenden Figuren wird deutlich, dass der Magnetadapter spiegelsymmetrisch in Längsrichtung des Kettengliedes aufgebaut ist.
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Zwar ist bei der dargestellten Ausführungsform der Haltearm 16 über ein Gelenk 23 mit dem Abstandselement 18 verbunden, gleichzeitig wäre es jedoch auch möglich an beiden Abstandselementen 17, 18 jeweils eine Rastaufnahme 25 sowie zwei Rastelemente 24 an dem als extra Formteil ausgebildeten Haltearm 16 vorzusehen.
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In 11 ist ein weiterer Magnetadapter dargestellt, der dem Magnetadapter gemäß der vorangehenden Figuren entspricht. Der hier gezeigte Magnetadapter weist jedoch zusätzlich Positioniermittel, d.h. Positioniervorsprünge 28, 29 auf.
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Die Positioniervorsprünge 28, 29 sind hier als Stegabschnitte ausgebildet und sowohl an der Basisplatte 14 als auch an dem Haltearm 16 angeordnet. Hierbei ist der Positioniervorsprung 28 an das Abstandselement 18 angrenzend sich zur Basisplatte 15 erstreckend und der Positioniervorsprung 29 an das Abstandselement 17 angrenzend sich zum Haltearm 16 erstreckend angeordnet. Im Einsatz wird ein entsprechender Magnetadapter mit einem Kettenglied verbunden, bei dem mindestens ein Quersteg mit korrespondierenden Nuten ausgebildet ist. Greifen die Positioniervorsprünge 28, 29 in die Nuten ein, ist der Adapter an der gewünschten Position angeordnet und kann nicht mehr auf dem Quersteg verschoben werden.
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Hierbei kann einer der Positioniervorrichtungen mit Hinterschneidungen ausgebildet sein, die eine Fixierung des Adapters an dem Kettenglied ermöglicht bevor dieser geschlossen ist. Ein entsprechendes Positioniermittel ist vorzugsweise am Haltearm ausgebildet.
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Unter Verwendung des erfindungsgemäßen Magnetadapters 1 ist es möglich auch Kabelführungsketten, mit einem meist rechteckig ausgebildeten Außenmantel auf einfache Art und Weise an Objekten zu befestigen. Das Kettenglied ist dann mit einer vorzugsweise zentralen Steckverbindung oder Gelenkverbindung ausgebildet. Hierbei kann der Magnetadapter je nach Notwenigkeit entweder mit einer schmalen, vergleichbar mit den Seitenwangen, oder mit einer langen Seite, vergleichbar mit den Querstegen, verbunden werden.
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Eine entsprechende seitliche Befestigung, d.h. an der kurzen Seite bzw. Seitensteg 33 eines Kettengliedes 30 angeordneter Adapter 14 ist insbesondere vorteilhaft, wenn ein zwischen Tischplatte und Boden angeordneter Kabelkanal seitlich nicht bis zum Tischbein oder Tischbeinrand eines Schreibtisches reicht. Hierdurch kann der Einsatz eines zusätzlichen Kragarms, je nach Anwendungsfall, vermieden werden, welcher den Abstand zwischen einem nicht bis zu den Tischbeinen ragenden Kabelkanal überbrücken müsste. Ist ein Kabelkanal an einem Möbelstück ausgebildet, welcher nicht bis zur durch die Seitenwangen der Tischbeine aufgespannten Ebene reicht, wird vorzugsweise eine Kabelkette mit in den wie in 12 dargestellten Magnetadaptern an der Tischbeininnenseite befestigt.
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Ferner kann die Kabelkette besonders harmonisch an einem Tischbein entlanggeführt werden, da die Kette einfach durch die natürliche Biegung der Kette aus der Vertikalen entlang des Tischbeines in die Horizontale entlang der Bodentraverse geführt werden kann. Hier war es bisher häufig notwendig, die vertikale Kette mittels Adapter oder durch andere aufwendige Maßnahmen in eine horizontale Kette zu überführen oder die Kabelkette von der am Boden befindlichen Tischtraverse erst auf den Boden zu führen und dann weiterzuführen.
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In 12 ist ein entsprechendes Kettenglied 30 dargestellt, wobei der Magnetadapter 14 an einem Seitensteg 30 befestigt ist. Das Kettenglied 30 umfasst einen Quersteg 31 sowie zwei gegenüberliegend angeordnete Querstegabschnitte 32. Die Querstegabschnitte 32 erstrecken sich aufeinander zu und sind durch einen Schlitz 35 voneinander getrennt. Der Quersteg 31 wird über Seitenstege 33 miteinander verbunden, so dass das Kettenglied rechteckig ausgebildet ist.
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An einer Innenseite des Quersteges sind dem Schlitz 35 gegenüberliegend Kopplungsmittel 34 angeordnet. Im vorliegenden Fall handelt es sich bei den Kopplungsmitteln um Stecker aufnahmen bzw. Steckeransätze. Hierbei sind zwei Kopplungsmittel vorgesehen, die durch einen mittleren Tunnelabschnitt voneinander getrennt sind. Es kann aber auch nur ein Kopplungsmittel ausgebildet sein.
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Der Adapter 14 wird an dem Kettenglied so befestigt, dass ein Seitensteg 33 zwischen Haltearm 16 und Basisplatte 15 fixiert wird. Die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 erstrecken sich dann in etwa von allen Eckbereichen des Seitensteges 33 weg.
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Die Abmessungen des Magnetadapters 14 sind in diesem Fall so gewählt, dass die Breite des Magnetadapters im Wesentlichen der Länge der Innenseite des Seitensteges 33 zwischen Quersteg 31 und Querstegabschnitt 32 entspricht. Die Positioniermittel werden in diesem Fall durch den Quersteg 31 und der Querstegabschnitt 32 gebildet. Es ist jedoch auch möglich zusätzliche Positioniermittel bereitzustellen.
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Die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 sind so ausgebildet, dass sie zumindest abschnittweise in dem Abstand zwischen zwei Kettengliedern 30 angeordnet sind.
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In 13 ist eine aus Kettengliedern 30 gebildete Kabelkette dargestellt, die an einem höhenverstellbaren Tischbein 36 zwischen Kabelkanal 37 und Bodenauslass 39 angeordnet ist. Hierbei ist die Kabelkette mittels des an einem Seitensteg angeordneten Magnetadapter 14 an dem Tischbein befestigt. Ein zweiter Magnetadapter 14 befindet sich im Bereich des oberen Endabschnitts des geraden Teils der Kabelkette, der vorliegenden Darstellung von der Kurve verdeckt. Durch diese Anordnung der Kabelkette seitlich am Tischbein, kann diese im Bereich in dem sie am Tischbein entlang läuft, sehr stabil befestigt werden. Zudem kann der freie Bereich vom Tischbein zum Kabelkanal in einer gewünschten Weise frei beweglich abrollen, wenn der Tisch in der Höhe verstellt wird. Der Kabelkanal 37 endet an einer gedachten Verlängerung der Innenflanke des Tischbeins. Durch die Anordnung der Kabelkette an der Innenseite des Tischbeines kann das obere Ende der Kabelkette jedoch trotzdem noch im oder am Kabelkanal angeschlossen werden ohne seitlich ausgelenkt werden zu müssen.
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Der Kabelkanal kann sich dabei auf einer technisch sinnvollen beliebigen Höhe zwischen den Boden und Tischplatte angeordnet sein. Er kann an der Tischplatte oder auch an anderen Rahmenteilen, Traversen etc... befestigt sein.
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Die Anordnung der Kabelführungskette oder Energiekette seitlich am Tischbein ist auch für Normaltische, welche nicht als Sitzstehtische ausgebildet sind, eine bevorzugte Anwendung. Hier befindet sich die Kabelkette oder Energiekette dann ebenfalls gut geschützt bevorzugt im Bereich einer gedachten Ebene an der Innenseite des Tischbeines. Dadurch sinkt die Unfallgefahr und eine Seitenansicht des Tisches wirkt aufgeräumt und gefällig.
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Bei Anordnung einer Kabelkette oder Energiekette an der Innenseite eines Tischbeines mit bevorzugt der gezeigten Abrollrichtung quer zur Tischplatte bzw. längs zur Tischtraverse 38 bei höhenverstellbaren Tischen hat das zudem den Vorteil, dass ein Bodenauslass der sich unterhalb der Tischplatte befindet besonders gut mit der Kabelkette oder Energiekette anschließen lässt. Insbesondere ist es von Vorteil, dass die Kabelkette oder Energiekette nicht wie bisher üblich auf der Traverse 38 endet, sondern daneben. Dadurch muss kein Höhenunterschied von Traverse zum Boden mehr von der Kabelführungskette bzw. Energiekette mehr überwunden werden, wodurch die Kabelkette oder Energieführungskette auch nicht mehr ungewollt von der Traverse herunterrutschen kann.
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Hierbei wird deutlich, dass diese Befestigung die natürliche Bewegung der Kette besonders unterstützt, so dass keine zusätzlichen Kabelführungselemente notwendig sind.
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Wie in 14 gezeigt kann der Magnetadapter auch bei einem Kettenglied 2, wie in 1 dargestellt, im Bereich der Seitenlaschen 3, 4 befestigt werden. Hierbei wird der Magnetadapter 14 mit dem Haltearm 16 zwischen zwei Querstegen 5 benachbarter Kettenglieder 2 eingeführt und an die Innenseite der Seitenlaschen 3,4 gelegt. Die Basisplatte befindet sich nach der Fixierung des Haltearms an der Außenseite der Seitenlasche. Der Magnetadapter schließt folglich das Gelenk ein.
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Hierbei können die Abmessungen des Magnetadapters 14 so gewählt sein, dass die Aufnahmeelemente 19, 20, 21, 22 an der Ober- bzw. Unterkante der Seitenlaschen angeordnet sind.
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Rein vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Positinierung einer Kabelkette, wie in 13 dargestellt, auch durch andere Mittel als den Magnetadapter erzielt werden kann und die Anordnung auch in Alleinstellung beansprucht wird.
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Liste der Bezugszeichen
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- 1
- Energieführungskette
- 2
- Kettenglied
- 3
- Laschenelement
- 4
- Laschenelement
- 5
- Quersteg
- 6
- Querstegabschnitte bzw. Lamellen
- 7
- Schlitz
- 8
- Gelenkhälfte
- 9
- Gelenkhälfte
- 10
- zylinderförmigen Vorsprung
- 11
- kreisförmige Ausnehmung
- 12
- Außenseite
- 13
- von den Vorsprüngen abgewandte Seite
- 14
- Magnetadapter
- 15
- Basisplatte
- 16
- Haltearm
- 17
- Abstandselement
- 18
- Abstandselement
- 19
- Aufnahmeelement
- 20
- Aufnahmeelement
- 21
- Aufnahmeelement
- 22
- Aufnahmeelement
- 23
- Gelenk
- 24
- Rastvorsprung
- 25
- Rastaufnahme
- 26
- Steg
- 27
- Steg
- 28
- Positioniervorsprung
- 29
- Positioniervorsprung
- 30
- Kettenglied
- 31
- Quersteg
- 32
- Querstegabschnitte
- 33
- Seitensteg
- 34
- Kopplungsmittel
- 35
- Schlitz
- 36
- Tischbein
- 37
- Kabelkanal
- 38
- Tischtraverse
- 39
- Bodenauslass
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- DE 10 2018 124 042 A1 [0003]
- DE 10 2014 010 112 A1 [0004]
- DE 10 2015 005 749 A1 [0005]