DE19900919A1 - Schleifvorrichtung - Google Patents
SchleifvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine manuell mit einer Hand be
tätigbare Schleifvorrichtung, mit einer zum Festhalten und
Auferlegen der gewünschten Arbeitsbewegung dienenden, ein
Schleifmittel tragenden Halteeinrichtung.
Eine derartige Schleifvorrichtung geht aus dem Katalog
96/97 "Werkzeuge für höchste Ansprüche", Seite 31, der
Festo Tooltechnic KG hervor. Sie ist dort als Handschleif
klotz ausgeführt und verfügt über eine klotzartige Halte
einrichtung, an deren Unterseite ein als Schleifblatt aus
geführtes Schleifmittel lösbar festgelegt ist. Die
Schleifvorrichtung läßt sich mit einer Hand an der klotz
artigen Halteeinrichtung erfassen und mit dem Schleif
mittel voraus unter Ausführung gewünschter Arbeitsbe
wegungen an eine abzuschleifende Gegenstandsoberfläche
ansetzen. Zwar ist die Handhabung der bekannten Schleif
vorrichtung sehr einfach, die Schleifbearbeitung unebener,
beispielsweise eine gekrümmte Oberfläche aufweisender
Gegenstände ist allerdings nicht oder nur mit unzureichen
dem Arbeitsergebnis möglich.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Schleifvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die bei einfachem Aufbau und kostengünstiger Herstellung
die Schleifbearbeitung auch unebener und insbesondere be
liebig konturierter Gegenstandsoberflächen ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß die Schleif
vorrichtung als flexibler Schleifhandschuh ausgestaltet
ist, der eine handschuhartig über die menschliche Hand
überziehbare flexible Halteeinrichtung umfaßt, die zu
mindest an der Außenseite ihres im übergezogenen Zustand
der Hand-Innenfläche vorgelagerten inneren Wandabschnit
tes mit einem Schleifmittel versehen ist.
Die Schleifvorrichtung ist somit in Abkehr vom Stand der
Technik kein starrer Körper mehr, sondern ein flexibler
Schleifhandschuh, der sich vergleichbar den für andere
Zwecke bereits bekannten Handschuhen über eine Hand über
ziehen bzw. überstreifen läßt. Ohne große Haltekräfte auf
bringen zu müssen, ist der Schleifhandschuh somit sicher
an der Arbeitshand fixiert. Die durch das Schleifmittel an
dem Schleifhandschuh definierte Schleiffläche ist in ihrer
Kontur durch einfache Veränderung der Haltung der in der Halte
einrichtung steckenden Hand, insbesondere der Handkrümmung,
überaus flexibel variierbar und ermöglicht beim Schleif
vorgang eine augenblickliche und praktisch selbsttätige
Anpassung an die Kontur der zu schleifenden Oberfläche.
Auf diese Weise lassen sich nicht nur ebene Oberflächen,
sondern auch profilierte, mit Bögen oder Wölbungen ver
sehene Oberflächen sehr präzise behandeln. Auch der An
preßdruck, mit dem das Schleifmittel gegen die zu schlei
fende Oberfläche angedrückt wird, läßt sich sehr einfach
bedarfsgemäß variieren. Durch geeignete Materialwahl kann
gewährleistet werden, daß der Schleifhandschuh einschließ
lich des das Schleifmittel aufweisenden Bereiches weich
und flexibel ist, was sehr gefühlvolle Schleifvorgänge
gestattet.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den
Unteransprüchen hervor.
Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist das Schleifmittel
unlösbar fest mit der Halteeinrichtung verbunden. Es kann
hierbei aus einer Vielzahl kleiner und kleinster, zum
Beispiel aus Korundmaterial bestehender Schleifpartikel
bestehen, die zumindest an der Außenseite des inneren
Wandabschnittes der handschuhähnlichen Halteeinrichtung
festgelegt sind. Die Schleifpartikel können beispielsweise
aufgeklebt sein. Ferner können sie in das Material der
Halteeinrichtung bei Bedarf auch formschlüssig eingebettet
sein, beispielsweise in Zwischenräume einer aus Textil
material bestehenden Halteeinrichtung. Bei unlösbar an der
Halteeinrichtung festgelegtem Schleifmittel wird der
Schleifhandschuh nach verschlissenem Schleifmittel ent
sorgt und ist praktisch als kostengünstiger Einwegartikel
verwendbar.
Vorteilhafter ist eine Ausgestaltung, bei der die hand
schuhähnliche Halteeinrichtung wiederverwendbar ist, indem
das Schleifmittel lösbar und austauschbar daran festgelegt
ist. Verschlissenes Schleifmittel kann in diesem Falle
problemlos entfernt und durch ein neues Schleifmittel er
setzt werden. In diesem Falle verfügt die Halteeinrichtung
an ihrer Außenseite und vorzugsweise im Bereich des inne
ren Wandabschnittes über eine geeignete Befestigungsein
richtung, die ein lösbares und insbesondere leicht abzieh
bares Festlegen eines vorzugsweise als flexibles Schleif
blatt ausgeführten Schleifmittels ermöglicht. Die Befesti
gungseinrichtung kann als Haftschicht oder vorzugsweise
als sogenannte Klettenverbindungseinrichtung ausgeführt
sein, wobei im letzteren Falle Schleifblätter verwendet
werden, die an ihrer Rückseite eine komplementäre Kletten
verbindungseinrichtung tragen.
Im Zusammenhang mit dem Schleifhandschuh lassen sich be
liebige Schleifmittel verwenden. Besonders zweckmäßig sind
solche, die als flexible, papierähnlich dünne Schleif
blätter ausgebildet sind und in Bogen- oder Streifenform
vorliegen. Sie verfügen regelmäßig über eine aus Papier- oder
Textilmaterial bestehende Trägerschicht, die an der
Arbeitsseite mit Schleifpartikeln belegt ist.
Als Material für die Halteeinrichtung bietet sich flexi
bles Kunststoffmaterial oder Gummimaterial an, als be
sonders hautfreundliche Variante ist Textilmaterial zu
empfehlen.
Um die bei einem Schleifvorgang entstehende Wärme abzu
leiten und die Schwitzneigung der in der Halteeinrichtung
steckenden Hand zu reduzieren, kann die Halteeinrichtung
über eine oder mehrere Wanddurchbrechungen verfügen, wobei
insbesondere der der vom Handrücken gebildeten Hand-Außen
fläche vorgelagerte äußere Wandabschnitt teilweise offen
ausgebildet sein kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Schleifvorrichtung mit Blick in Blickrichtung
gemäß Pfeil I aus Fig. 2 auf die Außenseite des
der Hand-Innenfläche vorgelagerten inneren Wand
abschnittes,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Schleifvorrichtung aus
Fig. 1 mit Blick gemäß Pfeil II,
Fig. 3 eine der Fig. 1 entgegengesetzte Rückansicht der
Schleifvorrichtung mit Blickrichtung gemäß Pfeil
III aus Fig. 2 auf die Außenseite des äußeren
Wandabschnittes und
Fig. 2 in einer der Schnittlinie IV-IV aus Fig. 1 ent
sprechenden Längsschnittdarsteilung eine weitere
Ausführungsform der Schleifvorrichtung mit im
Gegensatz zu den Fig. 1 bis 3 lösbar und aus
wechselbar angeordnetem Schleifmittel.
Die in der Zeichnung dargestellte Schleifvorrichtung er
möglicht ein nicht-maschinelles Schleifen von beliebigen
Gegenstandsoberflächen und ist insgesamt handschuhähnlich
ausgeführt, weshalb sie als Schleifhandschuh 1 bezeichnet
sei.
Der Schleifhandschuh 1 umfaßt eine hüllkörperartige, hand
schuhähnliche Halteeinrichtung 2, die eine verhältnismäßig
dünne, flexible Wandung 3 umfaßt, welche im Innern einen
Aufnahmeraum 4 definiert. Letzterer verfügt an einer
Stirnseite der Halteeinrichtung 2 über eine Einstecköff
nung 5, die das Einstecken einer menschlichen Hand ermöglicht.
Bei Benutzung des Schleifhandschuhs 1 ist die Halteein
richtung 2 mit der Einstecköffnung 5 voraus über die in
der Zeichnung schematisch angedeutete Hand 6 übergezogen.
Um einen sicheren Halt des Schleifhandschuhs 1 an der
menschlichen Hand 6 zu gewährleisten, kann eine insbeson
dere gummielastische Zugvorrichtung 7 vorgesehen sein, die
dafür sorgt, daß die Halteeinrichtung 2 zumindest lokal um
die menschliche Hand herumgespannt ist. Beim Ausführungs
beispiel ist die Zugvorrichtung 7 bandähnlich ausgebildet
und an einer Steile vorgesehen, die bei übergezogener
Halteeinrichtung 2 im Bereich des Handgelenkes zu liegen
kommt. Sie bewirkt unter anderem auch, daß das Material
der Halteeinrichtung 2 das Handgelenk fest umschließt, so
daß einem Eindringen von Materialabrieb entgegengewirkt
ist. Beim Ausführungsbeispiel besteht die Halteeinrichtung
2 insgesamt aus flexiblem, weichem Textilmaterial, was
sich auch durch eine gute Hautfreundlichkeit auszeichnet.
Alternative Ausführungsformen ermöglichen auch die Ver
wendung von Kunststoff- oder Gummimaterialien. In einem
solchen Falle kann es jedoch zur Verbesserung der Haut
verträglichkeit sinnvoll sein, die Halteeinrichtung 2 mit
einem aus Textilmaterial bestehenden Innenhandschuh auszu
statten.
Bei in die Halteeinrichtung 2 eingesteckter Hand läßt sich
der Schleifhandschuh 1 beliebig positionieren und mit der
gewünschten, manuell erzeugten Arbeitsbewegung versehen.
Zumindest an der Außenseite des bei über die Hand 6 über
gezogener Halteeinrichtung der Hand-Innenfläche vorge
lagerten inneren Wandabschnittes 8 der Halteeinrichtung 2
ist ein Schleifmittel 12 vorgesehen. Es definiert eine
abrasive Schleiffläche, die fest mit der Halteeinrichtung
2 verbunden ist. Durch entsprechende Positionierung der in
der Halteeinrichtung 2 steckenden Hand läßt sich der
Schleifhandschuh 1 mit seinem Schleifmittel 12 an eine
schleifend zu behandelnde Gegenstandsoberfläche anlegen
und andrücken, um anschließend durch eine Reiativbewegung
über die Gegenstandsoberfläche hinweg den gewünschten
Schleifvorgang und Materialabtrag an dem Gegenstand vorzu
nehmen.
Da der Schleifhandschuh 1 insgesamt und insbesondere auch
im Bereich des Schleifmittels 12 flexibel verformbar ist,
läßt sich die Kontur der durch das Schleifmittel 12 de
finierten Schleiffläche durch Veränderung der Handhaltung
sehr leicht an die momentan zu bearbeitende Kontur der
Gegenstandsoberfläche anpassen. Dies ermöglicht nicht nur
die Bearbeitung ebener Flächen, sondern insgesamt auch die
Behandlung unregelmäßiger, gekrümmter Flächen, beispiels
weise gewölbter oder auf sonstige Weise profilierter
Gegenstände.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 ist das
Schleifmittel 12 unlösbar fest mit der Halteeinrichtung 2
verbunden. Das Schleifmittel 12 umfaßt hier eine Vielzahl
kornähnlich kleiner Schleifpartikel 13, die vorzugsweise
aus Korundmaterial bestehen und die durch eine geeignete
Verbindung eine praktisch einstückige Verbindung mit dem
inneren Wandabschnitt 8 eingehen.
Der innere Wandabschnitt 8 kann an seiner Außenseite mit
den Schleifpartikeln beschichtet sein, wobei durch ein ge
eignetes Haft- und/oder Bindemittel die notwendige Struk
turfestigkeit erzielt wird. Besteht die Halteeinrichtung 2
aus textilem Material, können die Schleifpartikel 13 teil
weise auch in die von den einzelnen Textilfasern begrenz
ten Zwischenräume eingelassen bzw. eingebettet sein.
Bei unlösbarer Verbindung zwischen Halteeinrichtung 2 und
Schleifmittel 12 muß der Schleifhandschuh 1 nach dem Ver
schleiß des Schleifmittels 12 entsorgt werden. Eine solche
Ausgestaltung bietet sich daher vor allem als Einweg
version an. Als vorteilhafter und auch unter Umweltge
sichtspunkten sinnvoller erscheint eine Bauform, bei der
das Schleifmittel 12 lösbar an der Halteeinrichtung 2 an
geordnet ist. Ein Ausführungsbeispiel für eine solche
Bauform geht aus Fig. 4 hervor.
Bei der Ausgestaltung der Fig. 4 ist das Schleifmittel als
papierähnlich dünnes, flexibles Schleifblatt ausgebildet.
Es umfaßt eine aus Papier- oder Textilmaterial bestehende
flexible Trägerschicht 14, die an ihrer einen Fläche, die
die Arbeitsseite bildet, mit Schleifpartikeln 13 belegt
ist, wobei die Befestigung auf eine der weiter oben schon
beschriebenen Arten und Weisen erfolgen kann.
Zur lösbaren Befestigung des Schleifmittels 12 ist an der
Außenseite der Halteeinrichtung 2 im Bereich des inneren
Wandabschnittes 8 eine geeignete erste Befestigungsein
richtung 15 angebracht, die beim Ausführungsbeispiel als
sogenannte Klettenverbindungseinrichtung ausgeführt ist.
Das Schleifmittel 12 verfügt an der der Arbeitsseite ent
gegengesetzten Rückseite der Trägerschicht 14 über eine
komplementäre zweite Befestigungseinrichtung 16, die hier
ebenfalls als Klettenverbindungseinrichtung ausgeführt
ist, so daß das Schleifmittel 12 zu seiner Befestigung an
der Halteeinrichtung 2 lediglich mit der zweiten Befesti
gungseinrichtung 16 an die erste Befestigungseinrichtung
15 angesetzt werden muß.
Eine oder beide Befestigungseinrichtungen 15, 16 können
beispielsweise auch als Haftschicht ausgebildet sein, die
eine lösbare Haftverbindung ermöglichen.
Durch das Zusammenwirken der beiden Befestigungseinrich
tungen 15, 16 ergibt sich zwischen dem Schleifmittel 12
und dem inneren Wandabschnitt 8 eine hohe Festigkeit be
züglich Schubbeanspruchung in Richtung der jeweiligen
Flächenerstreckung. Gleichwohl läßt sich das Schleifmittel
12 im Verschleißfalle leicht gegen ein anderes austauschen,
indem es an einer Randpartie erfaßt und von der ersten
Befestigungseinrichtung 15 abgezogen wird.
Um eine möglichst große, ununterbrochene Schleiffläche zur
Verfügung zu steilen, ist der Schleifhandschuh 1 des Aus
führungsbeispiels nach Art eines sogenannten Fäustlings
ausgebildet. Bei über die Hand 6 gezogener Gebrauchsstel
lung kommen hier der Handteiler 17 und die vier Finger mit
Ausnahme des Daumens 18 in einem gemeinsamen Raumabschnitt
des Aufnahmeraums 4 zu liegen. Der Daumen 18 befindet sich
in einem separaten Raumabschnitt des Aufnahmeraums 4, der
in einer ausgeprägten Fingerhülle 22 der Halteeinrichtung
2 vorgesehen ist. Das Schleifmittel 12 befindet sich beim
Ausführungsbeispiel auch an der Außenseite der Fingerhülle
22.
Es wäre durchaus möglich, bei Bedarf die Halteeinrichtung
2 mit mehreren ausgeprägten Fingerhüllen zu versehen, in
die jeweils ein einzelner Finger oder gleichzeitig mehrere
Finger einsteckbar sind.
Es wäre auch denkbar, eine oder mehrere Fingerhüllen 22
über ihren gesamten Umfang hinweg über wenigstens eine
Teillänge oder über die gesamte Länge hinweg mit einem
Schleifmittel 12 zu versehen, um unter alleinigem Einsatz
der mit Schleifmittel versehenen Fingerhülle 22 kleinere,
konvexe Radien oder die Innenflächen von Bohrungen oder
sonstigen Ausnehmungen schleifend bearbeiten zu können.
Es ist nicht notwendigerweise erforderlich, daß die
Halteeinrichtung 2 die eingesteckte Hand 6 vollständig um
schließt bzw. abdeckt. Da bei der Schleifarbeit Wärme ent
steht, die bei der eingesteckten Hand 6 eine unerwünschte
Schweißbildung hervorrufen kann, kann es zweckmäßig sein,
insbesondere den der Hand-Außenfläche vorgelagerten äuße
ren Wandabschnitt 23 wenigstens teilweise offen auszu
führen. Als mögliches Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3
strichpunktiert der Rand 24 einer Wanddurchbrechung der
Hand-Außenfläche angedeutet, die sich im wesentlichen
über den dem Handteller 17 entgegengesetzten Handrücken
hinweg erstreckt.
Bei einem Schleifhandschuh 1 mit lösbar befestigtem
Schleifmittel 12 läßt sich mühelos eine Umrüstung auf
Schleifmittel verschiedener Korngrößen vornehmen, ohne den
Schleifhandschuh wechseln zu müssen.
Claims (15)
1. Manuell mit einer Hand betätigbare Schleif
vorrichtung, mit einer zum Festhalten und Auferlegen der
gewünschten Arbeitsbewegung dienenden, ein Schleifmittel
(12) tragenden Halteeinrichtung (2), gekennzeichnet durch
eine Ausgestaltung als flexibler Schleifhandschuh (1) mit
einer handschuhartig über die menschliche Hand (6) über
ziehbaren flexiblen Halteeinrichtung (2), die zumindest an
der Außenseite ihres im übergezogenen Zustand der Hand-
Innenfläche vorgelagerten inneren Wandabschnittes (8) mit
einem Schleifmittel (12) versehen ist.
2. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Schleifmittel (12) unlösbar fest mit der
Halteeinrichtung (2) verbunden ist.
3. Schleifvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Schleifmittel (12) in Gestalt einer
Vielzahl einzelner, an dem inneren Wandabschnitt (8)
festgelegter Schleifpartikei (13) ausgeführt ist.
4. Schleifvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schleifpartikel (13) wenigstens teil
weise in den inneren Wandabschnitt (8) eingebettet sind.
5. Schleifvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schleifpartikel (13) wenigstens
teilweise aus Korundmaterial bestehen.
6. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Schleifmittel (12) lösbar an der Halte
einrichtung (2) angeordnet ist.
7. Schleifvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Schleifmittel (12) lösbar an der Außen
seite des inneren Wandabschnittes (8) angeordnet ist.
8. Schleifvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Halteeinrichtung (2) an ihrer Außenseite
insbesondere im Bereich des inneren Wandabschnittes (8)
eine ein lösbares Befestigen des Schleifmittels (12) er
möglichende, vorzugsweise als Haftschicht oder als soge
nannte Klettenverbindungseinrichtung ausgeführte Befesti
gungseinrichtung (15) aufweist.
9. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifmittel (12) als
papierähnlich dünnes, flexibles Schleifblatt ausgebildet
ist.
10. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Halteeinrich
tung (2) aus Textilmaterial, Kunststoffmaterial oder
Gummimaterial besteht.
11. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (2)
insbesondere an dem der Hand-Außenfläche vorgelagerten
äußeren Wandabschnitt (23) teilweise offen ausgeführt ist.
12. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (2)
wenigstens eine zur Aufnahme mindestens eines Fingers (18)
dienende, ausgeprägte Fingerhülle (22) umfaßt.
13. Schleifvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß wenigstens eine Fingerhülle (22) über
zumindest eine Teillänge hinweg über den gesamten Umfang
mit Schleifmittel (12) versehen ist.
14. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifhandschuh (1) nach
Art eines Fäustlings ausgebildet ist.
15. Schleifvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
14, gekennzeichnet durch wenigstens eine zum Fixieren des
Schleifhandschuhs (1) an der eingesteckten Hand dienende,
insbesondere im Handgelenkbereich vorgesehene, gummi
elastische Zugvorrichtung (7).
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Family Applications Before (1)
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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- 1998-01-22 DE DE29800989U patent/DE29800989U1/de not_active Expired - Lifetime
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1999
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