DE19900797C1 - Geldbörse mit herausnehmbarem Hartgeldfach - Google Patents
Geldbörse mit herausnehmbarem HartgeldfachInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Geldbörse mit einem Hauptteil (1) mit mehreren Fächern (F1, F2, F3, F4, F5) zur Aufnahme von Geldscheinen, Dokumenten, Scheckkarten, Telefonkarten etc. und mit einem Hartgeldfach (2) zur Aufnahme von Hartgeld. Das Hauptteil (1) weist einen ersten Klettverschlußbereich (13) auf, an dem ein zweiter Klettverschlußbereich (21) lösbar befestigbar ist, der an der Rückseite (22) des Hartgeldfaches (2) derart befestigt ist, daß zwischen der Rückseite (22) und dem zweiten Klettverschlußbereich (21) ein über eine Einstecköffnung zugängliches Zusatzfach gebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Geldbörse mit einem herausnehm
baren Hartgeldfach nach dem Oberbegriff des Patentanspru
ches 1.
Üblicherweise besitzen Geldbörsen, die beispielsweise
buchartig zusammenfaltbar sind, getrennte Fächer für Geld
scheine, Hartgeld, Scheckkarten, Telefonkarten, Führer
schein, Personalausweis etc.. Dies hat zur Folge, daß der
artige Geldbörsen im bestückten Zustand relativ klobig und
auftragend sind, so daß sie oft als störend empfunden wer
den.
Aus der DE 41 13 018 ist eine Geldbörsenanordnung bekannt,
die aus einem buchartig faltbaren Hauptteil besteht, in dem
mit ein und derselben Befestigungseinrichtung jeweils ein
Geldfach aus einer Mehrzahl von verschiedenen Geldfächern,
die zur Aufnahme unterschiedlicher Währungen gedacht sind,
befestigbar ist. Auf diese Weise kann an dem Hauptteil der
Geldbörse jeweils das Geldfach wahlweise befestigt werden,
das das Geld der gerade benötigen Währung enthält. Bei
spielsweise erfolgt die Befestigung der verschiedenen Geld
fächer mit der Hilfe von Klettverschlußteilen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
möglichst kostengünstige Geldbörse zu schaffen, die be
darfsweise so umgestaltet werden kann, daß sie möglichst
wenig auftragend und störend mitgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Geldbörse mit den Merkmalen
des Patentanspruches 1 gelöst.
Der wesentliche Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht
darin, daß die vorliegende Geldbörse aus einem Hauptteil
besteht, das verschiedene Fächer zur Aufnahme von Geld
scheinen, Telefon- und Scheckkarten und Dokumenten etc.
aufweist, und zudem ein Hartgeldfach besitzt, daß bedarfs
weise aus dem Hauptteil entnommen und separat mitgeführt
werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, die vorliegen
de Geldbörse so zu verwenden, daß sie beispielsweise tags
über wie eine gewöhnliche Geldbörse als Einheit mitgeführt
werden kann, wenn im wesentlichen die Gesamtheit der in ihr
enthaltenen Scheckkarten, Telefonkarten, Dokumente, Geld
scheine und Hartgeld etc. benötigt werden (Büro- und Ge
schäftszeiten etc.), und daß sie dann, wenn nur ein Teil
dieser Karten, Dokumente und des Geldes benötigt wird
(Freizeit, Jogging, Baden, Diskothekenbesuch etc.) so um
funktioniert werden kann, daß das Hartgeldfach aus der
Geldbörse entnommen und allein mitgeführt werden kann.
Dabei ist das Hartgeldfach vorteilhafterweise so ausgestal
tet, daß es an seiner Rückwand ein Klettverschlußteil auf
weist, mit der es an einem im Hauptfach enthaltenen weite
ren Klettverschlußteil bedarfsweise befestigbar ist, wobei
zwischen dem Klettverschlußteil und der Rückwand des Hart
geldfaches ein weiteres Fach zur Aufnahme von Geldscheinen
oder einer Scheckkarte etc. ausgebildet ist. Durch dieses
Zusatzfach, das in einer besonders einfachen und kostengün
stigen Weise zwischen dem Klettverschlußbereich und der
Rückwand des Hartgeldfaches gebildet ist, wird das Hart
geldfach erst zu einer Minigeldbörse, in der neben dem
Hartgeld in dem Zusatzfach auch wenigstens ein weiteres,
unbedingt erforderliches Utensil (z. B. eine Scheckkarte,
eine Telefonkarte, eine Eintrittskarte etc.) mitgeführt
werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen
aus den Unteransprüchen hervor.
Im folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen
im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Geldbörse mit Hartgeldfach;
Fig. 2 die Geldbörse der Fig. 1, wobei das Hartgeldfach
aus dem Hauptteil entfernt ist;
Fig. 3 das Hartgeldfach von hinten und
Fig. 4 einen Schnitt durch das Hartgeldfach der Fig. 3
entlang der Linie IV-IV.
Gemäß Fig. 1 besteht die vorliegende Geldbörse im wesent
lichen aus einem Hauptteil 1, das vorzugsweise zwei buchar
tig entlang einer Linie 14 aufeinanderfaltbare Teile 11, 12
aufweist. Diese besitzen in an sich bekannter Weise ver
schiedene Fächer zur Aufnahme von Geldscheinen, Dokumenten,
Scheckkarten, Telefonkarten etc.. Beispielhaft sind in der
Fig. 1 ein Geldscheinfach F1, das durch doppelwandige Aus
gestaltung der Teile 11, 12 gebildet ist, und mehrere Ein
stecktaschen F2 bis F5 für Scheckkarten, Telefonkarten etc.
dargestellt.
Vorzugweise an der Innenseite eines Teiles 12 befindet sich
ein erster Klettverschlußbereich 13 (Fig. 2) der mit einem
zweiten Klettverschlußbereich 21, der an der Rückseite ei
nes Hartgeldfaches 2 befestigt ist, zusammenwirkt. Dadurch
kann das Hartgeldfach 2 durch einfaches Aufeinanderdrücken
der Klettverschlußbereiche 13 und 21 am Teil 12 des Haupt
teiles 1 wahlweise befestigt werden.
Vorzugsweise besitzen die Klettverschlußbereiche 13, 21 je
weils eine rechteckige Form. Der Klettverschlußbereich 13
kann jedoch auch anders, z. B. in der Form von parallel zu
einander verlaufenden Klettverschlußstreifen, ausgebildet
sein.
Das Hartgeldfach 2 kann beispielsweise gemäß Fig. 1 ausge
staltet sein und ein Deckelteil 24 besitzen, durch das das
eigentliche Fach für Hartgeld in an sich bekannter Weise
mit der Hilfe eines Druckknopfes 25 öffen- und verschließ
bar ist. Das Hartgeldfach 2 kann jedoch auch anders ausge
bildet sein. Beispielsweise kann das Fach für das Hartgeld
mit der Hilfe eines Reißverschlusses (nicht dargestellt)
öffen- und schließbar sein, wie dies ebenfalls bekannt ist.
Das wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht nun dar
in, daß der an der Rückseite 22 des Hartgeldfaches 2 ange
ordnete rechteckige Klettverschlußbereich 21 lediglich ent
lang von drei Kanten 23, 24, 25 mit der Rückwand 22 verbun
den, vorzugsweise vernäht ist, so daß zwischen der nicht
verbundenen bzw. nicht vernähten Kante 27 und der Rückwand
22 des Hartgeldfaches 2 eine Einstecköffnung entsteht, in
die in der Richtung des Pfeiles 26 (Fig. 3 und 4) kleine
flache Utensilien, wie z. B. eine Scheckkarte, eine Telefon
karte, eine Eintrittskarte, ein Autoschlüssel oder derglei
chen eingesteckt werden können. Auf diese Weise ist es mög
lich, daß ohne zusätzliche aufwendige Mittel ein Zusatzfach
am Hartgeldfach 2 geschaffen wird, das direkt zwischen dem
entlang der drei Kanten 23, 24, 25 an der Rückwand 22 ver
nähten Klettverschlußbereich 21 und der Rückwand 22 gebil
det ist.
Eine derart ausgebildete Geldbörse kann wahlweise wie folgt
verwendet werden:
- 1. Gemäß Fig. 1 kann die Geldbörse in völlig normaler Weise nach Befestigen des Hartgeldfaches 2 mit der Hil fe der Klettverschlußbereiche 13, 21 an der Innenseite des Teiles 12 als Einheit verwendet werden. Dies emp fiehlt sich vorzugsweise dann, wenn mehrere Geldschei ne, Hartgeld, Scheckkarten, Telefonkarten etc. und Do kumente, wie Führerschein, Personalausweis etc. mitge führt werden sollen.
- 2. Durch einfaches Trennen der Klettverschlußbereich 13, 21 und Entnahme des Hartgeldfaches 2 kann dieses dann vorzugsweise während der Freizeit, beispielsweise beim Baden, bei Diskothekenbesuchen, beim Joggen etc. quasi als Minigeldbörse wenig störend mitgeführt werden, wo bei neben dem Geld in dem Hartgeldfach in dem Zusatz fach durch Einstecken durch die Einstecköffnung 26 un bedingt erforderliche Utensilien, wie beispielsweise eine Scheckkarte, eine Telefonkarte, eine Eintrittskar te, ein Geldschein oder dergleichen mitgeführt werden kann.
Damit das Hartgeldfach 2 bei der Verwendung als Minigeld
börse einfach und auch sicher mitgeführt werden kann, ist
es denkbar, einen Tunnel 30 vorzugsweise zwischen dem
Klettverschlußbereich 21 und der Rückwand 22 zu schaffen,
durch den eine Kordel oder dergleichen zum Befestigen der
Minigeldbörse am Hals oder Handgelenk etc. eines Benutzers
mitgeführt werden kann. Gemäß Fig. 3 kann der Tunnel 30
besonders einfach durch eine zur Kante 23 parallel verlau
fende Naht 31 gebildet werden.
Claims (8)
1. Geldbörse mit einem Hauptteil (1) mit mehreren Fächern
(F1, F2, F3, F4, F5) zur Aufnahme von Geldscheinen, Do
kumenten, Scheckkkarten, Telefonkarten etc. und mit ei
nem Hartgeldfach (2) zur Aufnahme von Hartgeld, dadurch
gekennzeichnet, daß das Hauptteil (1) einen ersten
Klettverschlußbereich (13) aufweist, an dem ein zweiter
Klettverschlußbereich (21) lösbar befestigbar ist, der
an der Rückseite (22) des Hartgeldfaches (2) derart be
festigt ist, daß zwischen der Rückseite (22) und dem
zweiten Klettverschlußbereich (21) ein über eine Ein
stecköffnung zugängliches Zusatzfach gebildet ist.
2. Geldbörse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Hauptteil (1) zwei entlang einer Linie (14) aufein
anderfaltbare Teil (11, 12) aufweist und daß der erste
Klettverschlußbereich (13) an der Innenseite eines Tei
les (12) der aufeinanderfaltbaren Teile (11, 12) befe
stigt ist.
3. Geldbörse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der erste Klettverschlußbereich rechteckförmig
ausgebildet ist.
4. Geldbörse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der erste Klettverschlußbereich durch wenig
stens zwei parallel zueinander verlaufende und vonein
ander beabstandete Klettverschlußstreifen gebildet ist.
5. Geldbörse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zweite Klettverschlußbereich (21)
rechteckförmig ausgebildet und entlang von drei Kanten
(23, 24, 25) an der Rückseite des Hartgeldfaches (2)
befestigt ist und daß zwischen der vierten Kante (27)
und der Rückwand (22) die Einstecköffnung gebildet ist.
6. Geldbörse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Klettverschlußbereich (21) entlang der Kan
ten (23, 24, 25) an der Rückseite (22) vernäht ist.
7. Geldbörse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen einer Kante (23) des zweiten Klett
verschlußbereiches (21) und einer weiteren Befesti
gungslinie (31), an der der zweite Klettverschlußbe
reich (21) an der Rückwand (22) befestigt ist, ein Tun
nel (30) zur Aufnahme einer Kordel oder dergleichen zur
Befestigung des Hartgeldfaches an einem Körperteil ei
nes Benutzers gebildet ist.
8. Geldbörse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungslinie (31) durch eine Naht gebildet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999100797 DE19900797C1 (de) | 1999-01-12 | 1999-01-12 | Geldbörse mit herausnehmbarem Hartgeldfach |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999100797 DE19900797C1 (de) | 1999-01-12 | 1999-01-12 | Geldbörse mit herausnehmbarem Hartgeldfach |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19900797C1 true DE19900797C1 (de) | 2000-04-13 |
Family
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Family Applications (1)
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| DE1999100797 Expired - Fee Related DE19900797C1 (de) | 1999-01-12 | 1999-01-12 | Geldbörse mit herausnehmbarem Hartgeldfach |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19900797C1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4113018C1 (de) * | 1991-04-20 | 1992-10-15 | Deuter Sport Und Leder Gmbh, 8900 Augsburg, De |
-
1999
- 1999-01-12 DE DE1999100797 patent/DE19900797C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4113018C1 (de) * | 1991-04-20 | 1992-10-15 | Deuter Sport Und Leder Gmbh, 8900 Augsburg, De |
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