DE19859935A1 - Hubsäule - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Hubsäule für das Heben und Senken eines Gegenstandes, wobei die Hubsäule mindestens zwei teleskopierbar ineinander angeordnete Säulenelemente aufweist und ein Hebemittel an einem bewegbaren Säulenelement angreift, um ein Heben und Senken zu ermöglichen. Um eine unkontrollierte Absenkung des teleskopierbar ausgezogenen Säulenelementes zu vermeiden, wird ein Sicherungselement vorgesehen, welches die Absenkbewegung blockiert.
Description
Die Erfindung betrifft eine Hubsäule aus mindestens zwei tele
skopierbar, ineinander angeordneten Säulenelementen, wobei ein
Hebemittel an dem bewegbaren Säulenelement angreift und so ein
Heben bzw. Senken ermöglicht.
Hubsäulen der vorbeschriebenen Art sind in der Technik weit
bekannt. Sie werden zum Beispiel bei Gabelstaplern oder höhen
verstellbaren Schienensystemen eingesetzt. Mit den vorbeschrie
benen Hubsäulen ist es möglich, beliebige Gegenstände anzu
heben. Dies kann zum Beispiel jede Form von Stückgütern sein.
Im Verbund mit weiteren Hubsäulen ist es aber auch möglich, ein
Träger- oder Laufschienensystem sowie eine Plattform, welche
hier ebenfalls als Gegenstand anzusehen ist, im wesentlichen
vertikal zu bewegen.
Die Hubbewegung wird durch ein Hebemittel erbracht. Als Hebe
mittel sind zum Beispiel Kettenantriebe mit Motoren bzw. Ge
triebemotoren, Spindelantriebe oder Antriebe mit Arbeits
zylinder (pneumatisch oder hydraulisch) einsetzbar.
Das Hebemittel bringt also die Kraft auf, den Gegenstand
anzuheben oder abzusenken. Das bedeutet, daß das Gewicht des
Gegenstandes letztendlich vom Hebemittel aufgenommen wird.
Es ist auch bekannt, die Hubsäule aus mindestens zwei
teleskopierbar, ineinander angeordneten Säulenelementen
auszugestalten. In einem ersten Säulenelement, welches zum
Beispiel auf einer Grundplatte befestigt ist, wird hierbei ein
zweites Säulenelement ausziehbar, also teleskopierbar,
angeordnet. Durch eine solche Ausgestaltung wird eine große
Variabilität erreicht, da im zusammengezogenen Zustand die
Hubsäule eine verhältnismäßig geringe Größe oder Länge
aufweist, im ausgezogenen Zustand aber die wirksame Länge je
nach Anzahl der eingesetzten Säulenelemente vermehrfacht werden
kann.
Den Säulenelementen kommt hierbei eine Führungsaufgabe zu. In
geeigneter Weise wird der Gegenstand mit dem teleskopierbaren
Säulenelement verbunden, wobei gleichzeitig an dem
teleskopierbaren Säulenelement das Hebemittel angreift, welches
die Hebe- oder Senkbewegung aufbringt.
Im Falle, daß nun das Hebemittel defekt ist, zum Beispiel bei
einer Kette, diese reißt oder der Spindelantrieb bricht, kann
die Last nicht mehr vom Hebemittel aufgenommen werden. Dies
bedeutet bei einer teleskopierten Hubsäule, daß diese unter dem
Gewicht der Last zusammenfährt. Dadurch entstehen große
Unfallgefahren, insbesondere wenn sich eine Person unterhalb
der hochgefahrenen Last befindet.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit vor
genannter Hubsäulen zu verbessern, bzw. ein schnelles Abbremsen
der teleskopartigen Bewegung zu ermöglichen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Hubsäule, wie eingangs be
schrieben, wobei die absenkende Bewegung des teleskopierten
ausgezogenen Säulenelementes bei Ausfall des Hebemittels durch
ein Sicherungselement blockierbar ist.
Dieses passiv oder aktiv ausgebildete Sicherungselement be
wirkt, daß im Falle einer Störung an der Hubsäule bzw. dem
Hebemittel die Absenkbewegung schlagartig blockiert wird. Wird
die Absenkbewegung blockiert, besteht nicht mehr die Gefahr,
daß eine unter der Last stehende Person durch die herunterfah
rende Last verletzt wird. Neben einem unmittelbaren Ansprechen
des Sicherungselementes ist es natürlich möglich, daß eine
gewisse Wegstrecke in Kauf genommen wird, innerhalb der das
Sicherungselement die Absenkbewegung abbremst. So kann das
Sicherungselement auch allgemein als Bremselement bei lageunab
hängiger Bewegungsrichtung von teleskopierbaren Säulen einge
setzt werden.
Das Sicherungselement greift aufgrund unterschiedlicher, ge
fährlicher Betriebszustände in die absinkende Bewegung des
teleskopierten, ausgezogenen Säulenelementes ein. Es können zum
Beispiel Sensoren vorgesehen werden, die die Bewegung bzw. die
Geschwindigkeit des sich bewegenden Säulenelementes aufnehmen
und über einem gewissen Schwellwert das Sicherungselement
aktivieren.
Es ist aber auch günstig, daß das Sicherungselement mit dem He
bemittel mittelbar oder unmittelbar zusammenwirkt und das
Sicherungselement die Absenkbewegung blockiert, wenn das Hebe
mittel nicht das ausgezogene Säulenelement hält. Die Last des
Gegenstandes wird insbesondere von dem ausgezogenen Säulenele
ment geführt. An diesem greift auch gleichzeitig das Hebemittel
an. Im Falle einer Störung, zum Beispiel daß die Förderkette
reißt oder der Arbeitszylinder drucklos ist, ist das Hebemittel
nicht mehr in der Lage, die Last des Gegenstandes zu halten.
Dies führt zu einer im wesentlichen unkontrollierten Absenkbe
wegung. Es ist nun günstig, daß das Sicherungselement mit dem
Hebemittel mittelbar oder unmittelbar zusammenwirkt, wodurch
das Sicherungselement bei Bedarf, nämlich im Falle, daß das
Hebemittel ausfällt, die Absenkbewegung abbremst bzw.
blockiert. Hierbei ist vorgesehen, daß das Hebemittel direkt an
dem Sicherungselement angreift und ein Gegenspiel von Kräften
einen wirksamen Sicherungsmechanismus ergibt, der im Falle
einer Störung einen Unfall vermeidet. Ein mittelbares Zusammen
wirken kann zum Beispiel durch eine entsprechende mechanische
oder elektronische Überwachung erfolgen.
In einer Ausführung besteht das Sicherungselement aus zwei
Schenkeln, die an einem ihrer Enden um eine Achse schwenkbar
miteinander verbunden sind und in einem Winkel < 180° zueinan
derstehen. An dieser Schwenkachse greift eine Feder an, die
entgegen der Hebekraft für das Säulenelement wirkt und bei
ausbleibender Hebekraft, oder ausgelöst durch einen Sensor, die
Schenkel auseinanderspreizt.
Die jeweils anderen Enden der Schenkel sind mit Bremselementen
versehen, die bei aktivierter Sicherung mit der Führung des
Säulenelementes zusammenwirken und somit die Bewegung bzw. den
Fall des teleskopierten Säulenelementes aufhalten. Genauere
Ausführungen dieser Bremselemente sind nachfolgend in den
Figuren näher beschrieben.
Die Erfindung findet beispielsweise Anwendung bei einer Vor
richtung, wobei auf einer Schienenbahn ein oder mehrere Last
aufnahmeeinrichtungen bewegt werden. Lasten werden von einer
Aufnahmestelle von der beweglich gelagerten Lastaufnahmeein
richtung aufgenommen, an eine Ablagestelle transportiert und
dort abgesetzt.
Günstig ist es hierbei, daß die ganze Vorrichtung auf einer
oder mehreren Hubsäulen, wie vorbeschrieben, gelagert ist,
wodurch eine defacte stufenlose Anpassung der Hubhöhe an die
jeweilige Gegebenheit möglich ist. Gemäß der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung der Hubsäule wird hierbei ein hoher Unfallschutz
erreicht.
In einer Variante dieser Vorrichtung ist auch vorgesehen, daß
die Hubsäule in ihrem oberen Bereich einen Kragarm aufweist,
wobei der Kragarm die Schienenbahn trägt und der Kragarm an den
ausziehbaren Säulenelementen angeordnet ist. Durch die Ausge
staltung eines Kragarms, welcher im wesentlichen rechtwinklig
zur Erstreckung der Schienenbahn angeordnet ist, wird erreicht,
daß eine Behinderung der Schienenbahn durch die Säulen hierbei
vermieden wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt. Es
zeigen:
Fig. 1 in einer Seitenansicht die erfin
dungsgemäße Hubsäule in einer zu
sammengefahrenen Position,
Fig. 2 in einer Seitenansicht die ausge
zogene erfindungsgemäße Hubsäule,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die erfin
dungsgemäße Hubsäule,
Fig. 4 das Sicherungselement der erfin
dungsgemäßen Hubsäule in Wirkstel
lung des Sicherungselementes,
Fig. 5 in einer Seitenansicht das Siche
rungselement der erfindungsgemäßen
Hubsäule in normaler Gebrauchs
stellung der Hebesäule und
Fig. 6 bis Fig. 9 zwei Varianten der Erfindung.
In Fig. 1 ist in einem Beispiel eine Ausführungsform einer
Hubsäule 1 schematisch dargestellt. Auf einer Grundplatte 13,
die durch Rollen 14 beliebig verfahrbar ist, sind die ineinan
der angeordneten Säulenelemente 10, 11, 12 im wesentlichen ver
tikal angeordnet. Um eine Auf- und Abbewegung 15 der auszieh
baren Säulenelemente 10, 11 zu ermöglichen, ist ein erstes Hebe
mittel 4 vorgesehen.
Das erste Hebemittel 4 besteht hierbei aus einer endlos umlau
fenden Kette 40. Die Kette 40 wird hierbei um ein Antriebs
ritzel 41 und ein oben angeordnetes Umlenkritzel 42 gelenkt.
Auf das Antriebsritzel 41 wirkt der Antriebsmotor 43, der in
zwei Richtungen ansteuerbar ist, um eine Auf- und Abbewegung 15
der Hubsäule 1 zu ermöglichen. Auf der Kette 40 ist ein Mitneh
mer 44 vorgesehen, der das erste Hebemittel 4 mit dem mittleren
Säulenelement 11 verbindet.
In Fig. 1 ist dargestellt, daß sich der Mitnehmer 44 in der zu
sammengeschobenen Position der Hubsäule 1 in einer unteren Po
sition befindet. In Fig. 2 hingegen ist die ausgezogene Hub
säule 1 dargestellt, wobei der Mitnehmer 44 in einer oberen Po
sition angelangt ist. Es ist möglich, daß an diesem ersten
Hebemittel 4 ein nicht weiter dargestelltes Sicherungselement 3
angreift und so zum Beispiel bei einem Bruch der Kette 40 ein
unkontrolliertes Absinken der Hubsäule 1 sicher vermeidet.
Wie später noch ausgeführt wird, sind an einer hier beschrie
benen Hubsäule zwei Hebemittel 4, 5 vorgesehen, wobei erfin
dungsgemäß auch vorgesehen ist, daß jedes dieser Hebemittel 4, 5
mit einem entsprechenden eigenen Sicherungselement 3 ausge
stattet ist.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der
Kragarm 16 die Last bzw. den noch zu hebenden Gegenstand auf
nimmt. Wie beschrieben, nimmt der Kragarm 16 auch Elemente ei
ner Schienenbahn auf, um die Hubsäule bei einer erfindungsgemä
ßen Vorrichtung zum Heben und Verfahren von Lasten einzusetzen.
In Fig. 3 ist in einer Draufsicht die Anordnung der verschie
denen Säulenelemente 10, 11, 12 gezeigt. Die drei Säulenelemente
10, 11, 12 bestehen hierbei aus paarweise ineinander geschach
telten, jeweils nach innen gewendeten C-Profilen. Das äußerste
Profilpaar 12 bildet hierbei als Säulenelement 12 eine feste
Verbindung mit der Grundplatte 13. Hierzu dienen auch die Ab
strebungen 17.
Die Funktionsweise des Sicherungselementes 3, das bei anderem
Einsatz der Hubsäule auch als Bremse dienen kann, wird nunmehr
mit den Fig. 4 und 5 beschrieben. Mit Fig. 5 ist die normale
Stellung, also mit intakten Hebemitteln 4, 5, gezeigt. Über das
Hebemittel 4, 5 bzw. der hier angedeuteten Ketten 50 wird die
Hebekraft 55 auf das in dem zweiten Säulenelement 11 bewegliche
Lager und dem ersten Säulenelement 10 eingeprägt.
Hierzu weist das erste Säulenelement 10 an seinem unteren Ende
eine im wesentlichen vertikal angeordnete Platte 30 auf, die
das Sicherungselement 3 trägt. Auf dieser Platte 30 ist ein um
dem Drehpunkt 33 (im wesentlichen horizontal verlaufende Dreh
achse) drehbar verschwenkbarer Bremsbacken 31 oder Bremsriegel
31 gelagert. Der Bremsbacken 31 wird von einem Hebel 34 ange
steuert, der an seinem vorderen Ende mit dem Hebemittel 5 bzw.
der Kette 50 verbunden ist.
Der Aufbau des Sicherungselementes 3 ist hierbei symmetrisch,
das heißt, symmetrisch zur Zugrichtung der Kette 50 ist ein
zweiter Bremsriegel 31 in gleicher Weise aufgebaut. Die jewei
ligen Hebel 34 greifen an ihrem jeweiligen vorderen Ende ge
meinsam am Anschlagpunkt 53 an der Kette 50 an. Am
Anschlagpunkt 53 greift auch eine Zugfeder 35 an, die eine in
Fig. 5 dargestellte, nach unten gerichtete Zugkraft 36
entfaltet. In Fig. 5 ist die normale Stellung der Hubsäule ohne
Einsatz des Sicherungselementes 3 gezeigt. Hierbei greift an
dem Hebemittel 5 die nach oben gerichtete Hebekraft 55 an. Die
Hebekraft 55 ist hierbei größer als die Gegenkraft 36 und
bewirkt so über die Hebel 34 und dem Drehpunkt 33, daß die
Brems- bzw. Blockierriegel 31 in die benachbarten Führungen
18, hier zum Beispiel gebildet durch das zweite Säulenelement
11, nicht eingreifen.
In Fig. 4 ist das Sicherungselement 3 in Wirkstellung gezeigt.
Die Kette 50 ist hierbei zum Beispiel gebrochen, was durch eine
abgetrennte Kette 50 dargestellt ist. Dies führt dazu, daß eine
Hebekraft 55 nicht mehr auf den Anschlagpunkt 53 eingeprägt
werden kann. Die Zugfeder 35 zieht somit das Hebelpaar 34 ent
sprechend der Wirkrichtung der Gegenkraft 36 nach unten. Die
Hebel 34 sind unterhalb des Drehpunkte 33 drehbar mit den
Bremsbacken 31 verbunden. Durch diese Anordnung wird erreicht,
daß die Gegenkraft 36 ein Nach-außen-Verschwenken der Brems
backen 31 um den Drehpunkt 33 bewirkt. Die Bremsbacken 31
kommen in Eingriff mit der Führung 18 und führen zu einer
Blockierung der Abwärtsbewegung des nicht mehr gehaltenen
ersten Säulenelementes 10.
Um die Brems- bzw. Blockierwirkung der Bremsbacken 31 zu ver
bessern, weisen diese auf der der Führung 18 zugewandten Seite
eine Verzahnung 32 auf.
Bei den Varianten nach den Fig. 6 bis 9 sind die Hebel 34 nicht
mit verschwenkbaren Bremsriegeln verbunden, sondern mit
Schieberiegeln 60, die in Bohrungen 61 des Säulenelements 10
geführt sind. Die Schieberiegel 60 greifen bei der Variante
nach der Fig. 6 bei Kettenbruch in eine der Bohrungen 62 des
Säulenelementes 11 ein.
Die Variante nach den Fig. 8 und 9 besitzt in gleicher Weise
Schieberiegel wie die Variante nach den Fig. 6 und 7. Die
äußeren Enden der Schieberiegel 60 sind in diesem Falle jedoch
mit einer verzahnten Platte 63 versehen, die in eine Zahnstange
oder ein Sägeprofil 64 auf der Innenseite des Säulenelements 11
eingreifen kann.
Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche
sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung
weitergehenden Schutzes.
Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen
weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Haupt
anspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches
hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung
eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale
der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden,
können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher
Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik
beansprucht werden.
Claims (12)
1. Hubsäule aus mindestens zwei teleskopierbar ineinander
angeordneten Säulenelementen, wobei ein Hebemittel an
dem bewegbaren Säulenelement angreift und so ein Heben
bzw. Senken ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß die
absenkende Bewegung (15) des teleskopierbar ausgezogenen
Säulenelementes (10, 11) durch ein Sicherungselement (3)
blockierbar ist.
2. Hubsäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Sicherungselement (3) mit dem Hebemittel (4, 5) mittelbar
oder unmittelbar zusammenwirkt und das Sicherungselement
(3) die Absenkbewegung (15) blockiert, wenn das Hebemit
tel (4, 5) nicht das ausgezogene Säulenelement (10, 11)
hält.
3. Hubsäule nach einem oder beiden der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungs
element (3) durch einen Sensor ausgelöst wird.
4. Hubsäule nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungs
element (3) am ausziehbaren Säulenelement (10, 11) vorge
sehen ist.
5. Hubsäule nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebemittel (4, 5)
an das Sicherungselement (3) angreift und die Hebekraft
(55), die über das Hebemittel (4, 5) eingeleitet wird,
gegen eine gegengerichtete Gegenkraft (36) derart wirkt,
daß, wenn die Gegenkraft (36) größer als die Hebekraft
(55) ist, das Sicherungselement (3) die Absenkbewegung
(15) blockiert.
6. Hubsäule nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsele
ment (3) ein oder mehrere Blockierelemente (31) aufweist,
die unmittelbar oder mittels Hebelwirkung durch die
Gegenkraft (36) gegen die Führung (18) des Säulenelements
(11) gedrückt werden.
7. Hubsäule nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Hebe
kraft (55) wirkende Gegenkraft (36) des Sicherungsele
mentes (3) von einer Zugfeder (35) verursacht wird, die
bei ausbleibender Hebekraft (55) unmittelbar oder mittels
Hebel (34) die Blockierelemente (31) gegen die Führung
(18) des Säulenelementes (11) drückt.
8. Hubsäule nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Blockierelement
(31) als mit einer Gummierung versehene Bremsbacken aus
gestaltet ist.
9. Hubsäule nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Blockierelement
(31) als senkrecht zur Hubrichtung geführter Schiebe
riegel (60) ausgebildet ist, der in eine der in der
Führung (18) vorgesehenen Bohrungen (62) des Säulenele
mentes (11) einrastet.
10. Hubsäule nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Blockierelement
(31) mit einer Verzahnung (63) versehen ist, die gegen
eine auf der Innenseite der Führung (18) des Säulenele
mentes (11) angeordneten weiteren Verzahnung gedrückt
wird.
11. Hubsäule nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Blockierelement
(31) aus wenigstem einem senkrecht zur Hubrichtung ge
führten Schieberiegel (60) besteht, der stirnseitig mit
einer Verzahnung (63) versehen ist und bei aktivierter
Sicherung in eine an der Innenseite der Führung (18)
angeordnete Zahnstange (64) eingreift.
12. Hubsäule nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungs
richtung der Hubsäule lageunabhängig ist und das
Sicherungselement (3) als Bremselement zum Abbremsen der
teleskopartigen Bewegung dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19859935A DE19859935A1 (de) | 1998-03-31 | 1998-12-23 | Hubsäule |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19814336 | 1998-03-31 | ||
| DE19859935A DE19859935A1 (de) | 1998-03-31 | 1998-12-23 | Hubsäule |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19859935A1 true DE19859935A1 (de) | 1999-10-07 |
Family
ID=7863071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19859935A Withdrawn DE19859935A1 (de) | 1998-03-31 | 1998-12-23 | Hubsäule |
Country Status (1)
| Country | Link |
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