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DE19858425A1 - Versandverpackung mit zusätzlicher Sicherung - Google Patents

Versandverpackung mit zusätzlicher Sicherung

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DE19858425A1
DE19858425A1 DE19858425A DE19858425A DE19858425A1 DE 19858425 A1 DE19858425 A1 DE 19858425A1 DE 19858425 A DE19858425 A DE 19858425A DE 19858425 A DE19858425 A DE 19858425A DE 19858425 A1 DE19858425 A1 DE 19858425A1
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DE
Germany
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shipping packaging
securing element
shipping
packing
packaging
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Hans Reinhart
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3 V GmbH
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3 V GmbH
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Versandverpackung, welche neben einer Verschlußeinrichtung (10, 12) ein zusätzliches Sicherungselement (16) aufweist, welches in einer ersten Position abtrennbar an der Versandverpackung ausgebildet ist und zur zusätzlichen Sicherung eines verschlossenen Zustandes der Versandverpackung in einer zweiten Position an dieser anbringbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Versandverpackung, wie sie zum Versenden ver­ schiedenster Gegenstände eingesetzt wird. Diese allgemein gebräuchlichen Versandverpackungen bestehen üblicherweise aus einem länglichen Karton­ streifen, an dessen zwei einander gegenüberliegenden Längskanten in jeweils einem Abschnitt ein Flügel ausgebildet ist, so daß sich die beiden Flügel gegen­ überliegen. Zum Verpacken eines Gegenstandes, wird dieser entsprechend auf den Kartonstreifen gelegt, die Flügel werden nach innen auf den Gegenstand geklappt und anschließend wird der verbleibende freie längliche Bereich der Versandverpackung um den Gegenstand und die eingeklappten Flügel geschla­ gen und anschließend mit einem selbstklebenden Bereiches an dem freien Ende des länglichen Streifens der Versandverpackung verschlossen.
Diese sehr einfach ausgestalteten und kostengünstig herzustellenden Verpackun­ gen weisen den Nachteil auf, daß sie unter Umständen unbemerkt geöffnet und wieder verschlossen werden können. So ist es bei einer verschlossenen Verpac­ kung möglich, einen Teil der Versandverpackung, insbesondere einen der Flügel aus der Verpackung herauszuziehen, um so an den Inhalt der Verpackung zu gelangen. Anschließend kann der Flügel wieder so in die Verpackung hineinge­ schoben werden, daß von außen nicht erkenntlich ist, daß die Verpackung geöffnet worden ist. Dies bietet insbesondere beim Versand von teuren Gegen­ ständen die Gefahr, daß die zu versendenden Gegenstände beim Transport aus der Verpackung entwendet werden können, ohne daß äußerlich erkennbar ist, daß die Verpackung geöffnet worden ist.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte und kostengünstig zu fertigende Versandverpackung zu schaffen, welche ein sicheres Verschließen ermöglicht, so daß ein zerstörungsfreies Öffnen der Versandverpackung nicht möglich ist.
Die Aufgabe wird durch eine Versandverpackung mit dem im Anspruch 1 ange­ gebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Versandverpackung weist neben einer Verschlußein­ richtung ein zusätzliches Sicherungselement auf, welches in einer ersten Position abtrennbar an der Versandverpackung ausgebildet ist. Zur zusätzlichen Siche­ rung der Versandverpackung gegen Öffnen kann das Sicherungselement aus seiner ersten Position an der Versandverpackung abgetrennt werden und an einer zweiten Position an der Versandverpackung angebracht werden, um diese zusätzlich gesichert zu verschließen. Durch eine solche zusätzliche Sicherung kann ein leichtes und insbesonders ein unbemerktes Öffnen der Versandverpac­ kung verhindert werden.
Bevorzugt ist die Verschlußeinrichtung in Form einer Verschlußlasche ausge­ bildet, welche vorzugsweise selbstklebende Abschnitte aufweist. Diese Ausge­ staltung ermöglicht ein einfacheres Verschließen der Versandverpackung, da lediglich der selbstklebende Bereich der Verschlußlasche auf einen korrespondie­ renden bzw. gegenüberliegenden Abschnitt der Verpackung gedrückt werden muß, so daß eine sichere verklebte Verbindung zwischen beiden Teilen entsteht. Eine solche Verbindung kann üblicherweise nicht geöffnet werden, ohne die Versandverpackung zu zerstören bzw. teilweise einzureißen.
Zweckmäßigerweise ist das zusätzliche Sicherungselement in seiner ersten Position abtrennbar an der Verschlußlasche ausgebildet und erstreckt sich entlang einer freien Kante von dieser. Ein derartiges zusätzliches Sicherungs­ element kann leicht von der Verschlußlasche abgetrennt werden und dann an einer geeigneten zweiten Position an der Verpackung angebracht werden, um diese zusätzlich zu verschließen oder den von der Verschlußeinrichtung her­ gestellten verschlossenen Zustand zusätzlich zu sichern. Wenn eine zusätzliche Sicherung durch das Sicherungselement nicht gewünscht ist, kann dieses an der freien Kante der Verschlußlasche verbleiben, ohne deren Funktion zu beein­ trächtigen.
Weiter bevorzugt, ist das Sicherungselement in seiner ersten Position einstückig mit der Versandverpackung ausgebildet. Dies ermöglicht eine kostengünstige Fertigung der gesamten Versandverpackung, da eine separate Herstellung des zusätzlichen Sicherungselementes und dessen späteres Anbringen an die übrige Versandverpackung nicht erforderlich ist.
Vorteilhafterweise ist das Sicherungselement in seiner ersten Position über eine trennbare Perforation mit der Versandverpackung verbunden. Dies ermöglicht eine leichte Trennung des Sicherungselementes von der Versandverpackung durch einfaches Abreißen. Die Perforation ermöglicht dabei ein gezieltes Abrei­ ßen, so daß eine versehentliche Beschädigung bzw. Zerstörung der übrigen Versandverpackung vermieden werden kann.
Das Sicherungselement ist vorteilhafterweise an Abschnitten seiner Oberfläche selbstklebend ausgebildet. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine äußerst einfache Anbringung des Sicherungselementes an seiner zweiten Position, um dort für eine zusätzliche Sicherung des Verschlußes der Versandverpackung zu sorgen. Durch das Aufkleben des Sicherungselementes in seiner zweiten Position kann eine feste Verklebung des Sicherungselementes mit der übrigen Versandverpac­ kung erzeugt werden, welche sich nicht mehr zerstörungsfrei lösen läßt. Wenn das zusätzliche Sicherungselement in seiner ersten Position an einem freien Ende einer ebenfalls mit selbstklebenden Abschnitten versehenen Verschlußlasche ausgebildet ist, weist dies den zusätzlichen Vorteil auf, daß die selbstklebenden Bereiche an der Verschlußlasche und an dem Sicherungselement bei der Her­ stellung in einem Arbeitsgang aufgebracht werden können, wodurch eine sehr kostengünstige Fertigung ermöglicht wird.
Vorzugsweise weist die Versandverpackung an zwei einander gegenüberliegen­ den Seitenkanten jeweils einen Flügel auf, welche zum Verschließen nach innen klappbar sind, wobei die beiden nach innen geklappten Flügel durch Anbringen des zusätzlichen Sicherungselementes in der zweiten Position miteinander verbindbar sind. Bei einer derartigen Verpackung kann durch das zusätzliche Sicherungselement verhindert werden, daß die Flügel bei der geschlossenen Versandverpackung seitlich herausgezogen werden können, um so ein zer­ störungsfreies Öffnen der Versandverpackung zu ermöglichen. Durch das zusätz­ liche Sicherungselement, welches vorteilhafterweise an die Flügel mittels selbst­ klebender Bereiche angeklebt wird, werden die Flügel fest miteinander verbun­ den, so daß sie nicht aus der geschlossenen Versandverpackung hinausgezogen werden können, ohne ein Zerreißen der Versandverpackung zu bewirken. Somit kann ein unbemerktes Öffnen der Versandverpackung sicher verhindert werden, wodurch die Gefahr eines unbemerkten Verlustes bzw. Diebstahls von Versand­ gut verhindert werden kann.
Zweckmäßigerweise sind die selbstklebenden Abschnitte nur an zwei entgegen­ gesetzten Endbereichen des Sicherungselementes angebracht. Dies bietet ins­ besondere bei der Versandverpackung mit den seitlichen Flügeln den Vorteil, daß im Bereich eines Spaltes, der bei entsprechender Größe des Versandgutes zwischen den einander gegenüberliegenden Flügeln verbleibt, ein Verkleben des zusätzlichen Sicherungselementes mit dem Versandgut verhindert werden kann.
Die Versandverpackung und vorzugsweise auch das Sicherungselement bestehen vorteilhafterweise aus Papier oder Pappe. Ein derartiges Material bietet die Vorteile kostengünstiger Verarbeitung, geringen Gewichts und eines guten Schutzes des Versandgutes.
Die selbstklebenden Abschnitte an der Verschlußlasche und/oder dem Siche­ rungselement sind vorzugsweise von einer abziehbaren Schutzschicht überdeckt. Diese Schutzschicht verhindert, daß die selbstklebenden Bereiche vor dem Gebrauch bzw. dem Verschließen der Versandpackung bereits verschmutzen oder mit Teilen der Versandverpackung oder anderen Gegenständen verkleben. Vorteilhafterweise können dabei alle selbstklebenden Abschnitte, d. h. die Ab­ schnitte an der Verschlußlasche und dem Sicherungselement durch eine einzige Schutzschicht, beispielsweise in Form einer Folie, überdeckt werden, so daß beim Abziehen dieser einen Folie sämtliche selbstklebenden Bereiche freigelegt werden, was eine einfache Handhabung und schnelles Verschließen der Versand­ verpackung ermöglicht.
An der Verschlußeinrichtung der Versandverpackung ist vorzugsweise eine Aufreißlinie zum Öffnen der verschlossenen Versandverpackung, vorzugsweise in Form zumindest einer perforierten Linie ausgebildet. Diese ermöglicht auch bei einem sehr festen Verschluß bzw. einer sehr festen Verklebung der Verschluß­ einrichtung ein leichtes Öffnen der Versandverpackung. Die Versandverpackung wird dazu einfach entlang der Aufreißlinie aufgerissen oder ein Aufreißstreifen, welcher durch zwei zueinander parallele perforierte Linien gebildet wird, wird aus einer entsprechenden Lage der Versandverpackung herausgerissen, wodurch diese geöffnet wird. Dieses Öffnen ist immer zerstörend, so daß ein unbemerktes Wiederverschließen der Verpackung nicht möglich ist.
Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand beiliegender Zeichnungen detaillierter beschrieben. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Versand­ verpackung mit dem zusätzlichen Sicherungselement in seiner ersten Position und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Ausführungs­ form der Erfindung nach Anbringen des zusätzlichen Sicherungs­ elementes in seiner zweiten Position.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Versandverpackung vor dem Verschließen. Die Versandverpackung besteht aus einem länglichen Streifen 2, der vorzugsweise aus Pappe oder Karton gefertigt ist, an dessen zwei einander gegenüberliegenden Längskanten jeweils ein Flügel 4 ausgebildet ist. Die Flügel 4 können mit dem Streifen 2 einstückig ausgebildet sein, können jedoch auch als separate Teile mit diesem verklebt oder verheftet sein. Ferner sind auf dem Streifen 2 der Versandpackung mehrere vorgeprägte Knicklinien 6 ausgebildet, welche das Zusammenfalten der Versandverpackung erleichtern. Zum Befüllen der Versandverpackung werden zunächst die beiden Flügel 4, welche im Lieferzustand der Versandverpackung parallel und plan zu dem läng­ lichen Streifen 2 liegen im wesentlichen senkrecht zu dem länglichen Streifen 2 aufgeklappt. Dadurch wird ein Hohlraum 8 gebildet, in den der zu versendende Gegenstand, beispielsweise ein Buch eingelegt werden kann. Die vorderen freien Enden der Flügel 4 werden dann nach innen umgeknickt, so daß sie auf dem in dem Hohlraum 8 befindlichen Gegenstand zu liegen kommen. Zum weiteren Verschließen der Versandverpackung wird dann das freie Ende des länglichen Streifens 2 um den in dem Hohlraum 8 liegenden zu versendenden Gegenstand und die eingeklappten freien Enden der Flügel 4 geschlagen. Dabei wird der Streifen 2 vorteilhafterweise entlang vorgegebener Knicklinien 6 gefaltet. Dabei können in dem länglichen Streifen 2 sowie in den Flügeln 4 mehrere Knick­ linien 6 für unterschiedlich große zu versendende Gegenstände vorgesehen sein, so daß unterschiedlich große Hohlräume 8 je nach Erfordernis gebildet werden können.
Das freie Ende des länglichen Streifens 2 ist als Verschlußlasche 10 ausgebildet, auf deren Oberseite ein Klebestreifen 12 aufgebracht ist. Es handelt sich dabei um einen selbstklebenden Klebstoff, der bis zur Benutzung der Versandverpac­ kung durch einen Folienstreifen abgedeckt wird, so daß er nicht unbeabsichtigt mit Teilen der Versandverpackung oder anderen Gegenständen in Kontakt kommen kann. Zum Verschließen der Versandverpackung kann die Verschlußla­ sche 10 mit dem Klebestreifen 12 mit der Unterseite des Bodens 14 des Hohl­ raumes 8 verklebt werden. Es wird so eine dauerhafte Verklebung gebildet, die nicht gelöst werden kann, ohne die Verpackung zu zerstören.
Wie bisher beschrieben entspricht die erfindungsgemäße Verpackung einer herkömmlichen Verpackung, wie sie beispielsweise zum Versenden von Büchern verwendet wird. Zusätzlich weist die erfindungsgemäße Verpackung jedoch an dem freien Ende der Verschlußlasche 10, d. h. an einer Querseite des länglichen Streifens 2, welche sich im wesentlichen senkrecht zu den beiden Längskanten mit den Flügeln 4 erstreckt, ein zusätzliches Sicherungselement 16 auf. Das zusätzliche Sicherungselement 16 ist als schmaler Streifen ausgebildet, der sich parallel zu der freien Kante der Verschlußlasche 10 erstreckt. Das zusätzliche Sicherungselement 16 wird von der Verschlußlasche 10 durch eine Perforations­ linie 18 getrennt. Bei der Perforationslinie 18 handelt es sich um eine gestanzte bzw. geprägte Linie, die das Sicherungselement 16 leicht trennbar mit der Verschlußlasche 10 verbindet. Zusätzlich sind auf dem Sicherungselement 16 an seinen beiden Längsenden, d. h. den beiden Enden, welche den Längskanten des Streifens 2 zugewandt sind, zwei Klebebereiche 20 ausgebildet. Bei den Klebe­ bereichen 20 handelt es sich wie auch bei dem Klebestreifen 12 um einen selbstklebenden Klebstoff. Bis zur Benutzung der Versandverpackung werden auch diese Klebebereiche 20 durch eine Schutzfolie bedeckt, die vor Benutzung der Versandverpackung abgezogen wird. Da die Klebebereiche 20 direkt neben dem Klebestreifen 12 liegen, können diese Bereiche günstig in einem gemein­ samen Arbeitsgang aufgebracht werden. Zusätzlich können sowohl die Klebe­ bereiche 20 als auch der Klebestreifen 12 durch eine gemeinsame Schutzfolie abgedeckt werden, so daß vor Benutzung der Versandverpackung lediglich eine Schutzfolie abgezogen werden muß.
Bei Benutzung der Versandverpackung wird nun nach dem Einlegen eines Gegen­ standes in den Hohlraum 8 und nach Umschlagen der Flügel 4 die Schutzfolie über dem Klebestreifen 12 und den Klebebereichen 20 abgezogen und anschlie­ ßend wird das Sicherungselement 16 entlang der Perforationslinie 18 abgerissen. Anschließend kann dann das zusätzliche Sicherungselement 16 mit seinen Klebebereichen 20 auf die Oberseiten der Flügel 4 aufgeklebt werden.
Dieser Zustand, in dem das zusätzliche Sicherungselement 16 auf die beiden Flügel 4 aufgeklebt ist, ist in Fig. 2 gezeigt. Die in Fig. 2 gezeigte Versand­ verpackung entspricht der anhand von Fig. 1 erläuterten. Es wurde lediglich das zusätzliche Sicherungselement 16 entlang der Perforationslinie 18, welche nun die freie vordere Kante der Verschlußlasche 10 bildet, abgerissen. Anschließend wurde das zusätzliche Sicherungselement 16 mit seinen beiden Klebeberei­ chen 20 auf die beiden Flügel 4 aufgeklebt, wobei das zusätzliche Sicherungs­ element 16 mit jeweils einem seiner Klebebereiche 20 an jeweils einem Flügel 4 angeklebt ist. Auf diese Weise werden die Flügel 4 fest miteinander verbunden, ein Lösen ist nur durch Zerstören, d. h. Zerreißen der Verpackung bzw. des Sicherungselementes 16 möglich. Zum Schließen wird nun in bekannter Weise das freie Ende des länglichen Streifens 2 mit der an dessen Vorderseite befindli­ chen Verschlußlasche 10 um den von den Flügeln 4 gebildeten Hohlraum 8 mit einem sich darin befindenden Gegenstand geschlagen und anschließend wird die Verschlußlasche 10 mittels des Klebestreifens 12 an der Unterseite des Bodens 14 angeklebt. Somit ist dann die Versandverpackung vollständig verschlossen. Da sämtliche Verklebungen derart fest sind, daß sie nur durch Zerstören, d. h. Aufreißen geöffnet werden können, ist ein Wiederverschließen der Versand­ verpackung nach dem Öffnen mittels dieser Klebebereiche bzw. Klebestreifen 12 nicht möglich. Ferner ist es bei der verschlossenen Versandverpackung auch nicht mehr möglich, die beiden Flügel 4 seitlich aus der Verpackung herauszu­ ziehen, da die Flügel 4 durch das zusätzliche Sicherungselement 16 miteinander verbunden sind. Somit sind ein versehentliches oder mutwilliges Öffnen der Versandverpackung und ein später nicht zu bemerkendes Wiederverschließen nicht möglich. Es kann somit sicher verhindert werden, daß während des Trans­ ports bzw. Versands Gegenstände aus dem Hohlraum 8 unbeabsichtigt heraus­ fallen können, wenn die Flügel 4 seitlich aus der Verpackung herausrutschen. Ferner kann auch verhindert werden, daß die Flügel 4 mutwillig aus der Verpac­ kung herausgezogen werden, um Gegenstände aus dem Hohlraum 8 zu entneh­ men und die Flügel 4 dann wieder seitlich in die Verpackung zu stecken, so daß dieses Öffnen später nicht erkennbar ist.
Wird die zusätzliche Sicherung durch das Sicherungselement 16 nicht benötigt, kann der Streifen an der Verschlußlasche 10 verbleiben, so daß er gemeinsam mit dieser an der Unterseite des Bodens 14 angeklebt wird. In diesem Fall wird die Versandverpackung verwendet wie eine herkömmlich bekannte Versand­ verpackung.
In der Verschlußlasche 10 kann zusätzlich eine Aufreißlinie bzw. ein Aufreiß­ streifen (hier nicht gezeigt) vorgesehen werden, welcher sich parallel zu dem Klebestreifen 12 und der nächstgelegenen Knicklinie 6 von einer Längskante zur anderen Längskante des länglichen Streifens 2 erstreckt. Eine solche Aufreißlinie bzw. ein solcher Aufreißstreifen kann durch Perforationslinien gebildet werden, so daß die verschlossene Verpackung entlang dieser Linie später leicht aufgeris­ sen werden kann, wobei der Bereich der Verschlußlasche 10 mit dem Klebestrei­ fen 12 festgeklebt an der Unterseite des Bodens 14 verbleibt. Ein solches Öffnen erfordert somit ein Aufreißen entlang genannter Aufreißlinien, so daß ein nicht zu bemerkendes Wiederverschließen nicht möglich ist.
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich jedoch nicht auf die anhand der Figuren beschriebene Ausführungsform. Vielmehr kann die Erfindung in Form eines zusätzlichen Sicherungselementes an einer Vielzahl von Versandverpackun­ gen angebracht werden, bei denen eine zusätzliche Sicherung des verschlosse­ nen Zustandes bzw. des Verschlußes mittels eines zusätzlichen an der Verpac­ kung vorgesehenen Sicherungselementes gewünscht ist. Gemäß der Erfindung ist dazu ein zusätzliches Sicherungselement direkt an der Verpackung, vorzugs­ weise einstückig mit dieser vorgesehen, welches abgerissen werden kann und dann an dem zu sichernden Bereich, beispielsweise mittels selbstklebender Bereiche befestigt werden kann. Zur leichteren Verständlichkeit für den Benutzer können dazu ferner Benutzungshinweise auf der Versandverpackung aufgedruckt sein und insbesondere können die Bereiche, an denen das zusätzliche Siche­ rungselement anzubringen ist, durch entsprechende Aufdrucke gekennzeichnet sein.
Liste der Bezugsziffern
2
Streifen
4
Flügel
6
Knicklinien
8
Hohlraum
10
Verschlußlasche
12
Klebestreifen
14
Boden
16
Sicherungselement
18
Perforationslinie
20
Klebebereiche

Claims (11)

1. Versandverpackung, welche neben einer Verschlußeinrichtung (10, 12) ein zusätzliches Sicherungselement (16) aufweist, welches in einer ersten Position abtrennbar an der Versandverpackung ausgebildet ist und zur zusätzlichen Sicherung eines verschlossenen Zustandes der Versand­ verpackung in einer zweiten Position an der Versandverpackung anbring­ bar ist, in der es einen herausziehbaren Teil der Versandverpackung mit einem anderen Teil von dieser verbindet.
2. Versandverpackung nach Anspruch 1, bei welcher die Verschlußein­ richtung (10, 12) in Form einer Verschlußlasche (10) ausgebildet ist, welche vorzugsweise selbstklebende Abschnitte (12) aufweist.
3. Versandverpackung nach Anspruch 2, bei welcher das Sicherungselement (16) in seiner ersten Position abtrennbar an der Verschlußlasche (10) ausgebildet ist und sich entlang einer freien Kante von dieser erstreckt.
4. Versandverpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei wel­ cher das Sicherungselement (16) in seiner ersten Position einstückig mit der Versandverpackung ausgebildet ist.
5. Versandverpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei wel­ cher das Sicherungselement (16) in seiner ersten Position über eine trenn­ bare Perforation (18) mit der Versandverpackung verbunden ist.
6. Versandverpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei wel­ cher das Sicherungselement (16) an Abschnitten (20) seiner Oberfläche selbstklebend ausgebildet ist.
7. Versandverpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche an zwei einander gegenüberliegenden Seitenkanten jeweils einen Flügel (4) aufweist, welche zum Verschließen nach innen klappbar sind, wobei die beiden nach innen geklappten Flügel (4) durch Anbringen des Sicherungs­ elementes (16) in der zweiten Position miteinander verbindbar sind.
8. Versandverpackung nach Anspruch 6 oder 7, bei welcher die selbst­ klebenden Abschnitte (20) nur an zwei entgegengesetzten Endbereichen des Sicherungselementes (16) angebracht sind.
9. Versandverpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei wel­ cher die Versandverpackung und vorzugsweise auch das Sicherungs­ element (16) aus Papier oder Pappe bestehen.
10. Versandverpackung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, bei welcher die selbstklebenden Abschnitte (12, 20) an der Verschlußlasche (10) und/oder dem Sicherungselement (16) von einer abziehbaren Schutz­ schicht überdeckt sind.
11. Versandverpackung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei wel­ cher an der Verschlußeinrichtung (10, 12) eine Aufreißlinie zum Öffnen der verschlossenen Versandverpackung vorzugsweise in Form zumindest einer perforierten Linie ausgebildet ist.
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