DE19857727C1 - Zudecke - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zudecke (1) mit einem sich im wesentlichen über ihre Gesamtfläche erstreckenden Hauptteil (2) sowie wenigstens zwei in dessen Längserstreckungsrichtung verlaufenden Flügelteilen (3). Die Flügelteile (3) sind jeweils an einem ihrer Längsränder um eine in Längserstreckungsrichtung des Hauptteiles (2) verlaufende, zu den Außenlängsrändern (4) des Hauptteiles (2) beabstandete Schwenkachse (5) verschwenkbar mit dem Hauptteil (2) verbunden. Die Schwenkachsen (5) der beiden Flügelteile (3) sind in der Erstreckungsebene des Hauptteiles (2) beidseits der Längsmittellinie des Hauptteiles (2), einen Hauptliegebereich seitlich begrenzend, angeordnet (Fig. 2).
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zudecke mit einem sich im
wesentlichen über die Gesamtfläche der Zudecke erstreckenden
Hauptteil sowie wenigstens einem Zusatzteil, die in Gebrauchsstellung
lageweise übereinander angeordnet und miteinander verbunden sind.
Eine solche, auch Vier-Jahreszeitendecke genannte Zudecke ist aus
DE-GM 76 38 345 bekannt. Sie weist ein Hauptteil und ein etwa gleich
großes Zusatzteil auf, die deckungsgleich übereinandergelegt und
dann mittels an den Außenrändern von Haupt- und Zusatzteil
befindlichen Bändchen zu einer zweilagigen Zudecke miteinander
verbunden werden können. Hauptteil und Zusatzteil bestehen aus
unterschiedlichen Materialien, wobei das Hauptteil einen geringeren
Wärmeisolationsfaktor aufweist als das Zusatzteil. Im Sommer oder
in der warmen Jahreszeit wird nur das Hauptteil und in der
Übergangszeit nur das besser wärme isolierende Zusatzteil zum Zudecken
benutzt. Im Winter werden Haupt- und Zusatzteil zu einer zweilagigen
und somit noch wärmeren Zudecke miteinander verbunden. Der
Wärmeisolationsfaktor der Zudecke kann also an unterschiedliche
Jahreszeiten angepaßt werden, so daß die Zudecke das ganze Jahr
über verwendet werden kann. Ein Nachteil der vorbekannten
Zudecke besteht jedoch noch darin, daß im Sommer und in der
Übergangszeit jeweils nur eine der
beiden Deckenteile (Hauptdecke, Zusatzdecke) zum Zudecken benötigt
wird und somit das jeweils andere Deckenteil an einer geeigneten
Stelle zwischengelagert werden muß. Die Zudecke erfordert deshalb
im Sommer und in der Übergangszeit noch einen relativ großen
Platzbedarf. Ungünstig ist außerdem, daß die beiden Deckenteile
im Sommer und in der Übergangszeit an getrennten Orten aufbewahrt
werden müssen, wodurch das jeweils nicht benötigte Deckenteil leicht
verlorengehen oder verlegt werden kann und dann zu Beginn der
darauffolgenden Jahreszeit erst einmal gesucht werden muß. Die
Handhabung der vorbekannten Zudecke ist deshalb noch vergleichs
weise umständlich.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Zudecke der eingangs genannten
Art zu schaffen, die einfach handhabbar ist und insbesondere eine
einfache Anpassung ihres Wärmeisolationsfaktors an unterschied
liche Jahreszeiten beziehungsweise Umgebungstemperaturen ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß das Zusatzteil
zweiteilig mit zwei in Längserstreckungsrichtung des Hauptteils
verlaufenden Flügelteilen ausgebildet ist, die jeweils an einem
ihrer Längsränder um eine in Längserstreckungsrichtung des
Hauptteiles verlaufende, zu den Außenlängsrändern des Hauptteiles
beabstandete Schwenkachse verschwenkbar mit dem Hauptteil verbunden
sind, und daß die Schwenkachsen der beiden Flügelteile in der
Ersteckungsebene des Hauptteiles beidseits der Längsmittellinie
des Hauptteiles, einen Hauptliegebereich seitlich begrenzend
angeordnet sind.
Die Flügelteile sind also in unterschiedliche Lagen bringbar, nämlich
einerseits in eine für die warme Jahreszeit vorgesehene Außenstel
lung und andererseits in eine für die kalte Jahreszeit vorgesehene
Innenstellung. In der Außenstellung sind die Flügelteile außerhalb
des Hauptliegebereichs angeordnet und mit ihrem der Schwenkachse
abgewandten freien Längsrand dem ihnen jeweils benachbarten
Außenlängsrand des Hauptteiles zugewandt. Die Zudecke weist dann
im Hauptliegebereich nur eine Lage und somit einen entsprechend
geringen Wärmeisolationsfaktor auf. In der Innenstellung überdecken
die Flügelteile den Hauptliegebereich, so daß sich dort eine
zumindest bereichsweise mehrlagige Zudecke ergibt, die ihren Benutzer
besser gegen Kälte isoliert. In vorteilhafter Weise können also
die Flügelteile sowohl in der kalten, als auch in der warmen
Jahreszeit mit dem Hauptteil verbunden sein, und dennoch lassen
sich die Wärmeisolationseigenschaften der Zudecke durch einfaches
Umschlagen der Flügelteile an die jeweilige Jahreszeit anpassen.
Ein umständliches Zwischenlagern der Flügelteile in der warmen
Jahreszeit wird dadurch vermieden. Auch läßt sich die Zudecke durch
Verschwenken der Flügelteile leicht an unterschiedliche Jahreszeiten
anpassen, so daß gegebenenfalls auch an einzelnen kalten oder warmen
Tagen die Zudecke vorübergehend in die für die jeweils andere
Jahreszeit vorgesehene Lage gebracht werden kann. Der vorliegenden
Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Benutzer der Zudecke
sich im wesentlichen im Hauptliegebereich zudeckt, während die
seitlich des Hauptliegebereichs befindlichen Außenteile des
Hauptteiles der Zudecke nicht oder nur teilweise zum Zudecken genutzt
werden. Somit werden die Wärmeisolationseigenschaften der Zudecke
im wesentlichen durch die Anzahl der Deckenlagen im Hauptliegebereich
bestimmt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die
Flügelteile jeweils an ihrem der Schwankachse abgewandten freien
Längsrand Verbindungselemente aufweisen, die bei nach innen
geschlagenen Flügelteilen mit den Verbindungselementen des jeweils
anderen Flügelteiles und/oder mit im Bereich der Längsmittellinie
an dem Hauptteil angeordneten Gegen-Verbindungselementen verbindbar
sind, und/oder daß die Verbindungselemente bei nach außen
geschlagenen Flügelteilen mit im Bereich der Außenlängsränder des
Hauptteiles angeordneten Gegen-Verbindungselementen verbindbar sind.
Dadurch können die Flügelteile auf einfache Weise in der Innen-
und der Außenstellung relativ zu dem Hauptteil in ihrer jeweiligen
Gebrauchslage fixiert werden. Die Verbindungs- und Gegen-Verbin
dungselemente können beispielsweise Schlaufen Bändchen, Knöpfe
mit Knopflöchern, Druckknöpfe, Reißverschlüsse, Haft- und/oder
Klettverschlüsse sein. Bei einer Zudecke, die in Gebrauchsstellung
von einem Bettbezug überzogen ist, werden Schlaufen oder Bändchen
bevorzugt, da diese durch den Bettbezug hindurch praktisch nicht
spürbar sind.
Vorteilhaft ist, wenn das zwischen den Schwenkachsen befindliche
Mittelteil des Hauptteiles einen geringeren Wärmeisolationsfaktor
und insbesondere eine geringere Dicke aufweist als die zwischen
den Außenlängsrändern und der dazu jeweils benachbarten Schwenkachse
Außenteile des Hauptteiles und/oder als die Flügelteile. Der
Wärmeisolationsfaktor in dem zwischen den Schwenkachsen befindlichen
Hauptliegebereich ist dann durch Verschwenken der Flügelteile in
einem noch größeren Bereich veränderbar, so daß die Zudecke im Sommer
angenehm kühl ist und im Winter dennoch gut wärmt. Durch die im
Vergleich zu dem Mittelteil dickeren Außenteile des Hauptteiles
wird außerdem einem seitlichen Verrutschen der Zudecke relativ zu
dem Benutzer während des Gebrauchs entgegengewirkt, d. h. die Zudecke
fällt gut.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Außenteile
um die dazu jeweils benachbarte Schwenkachse aus einer Lage, in
der die Außenteile und das Mittelteil etwa in einer Ebene angeordnet
sind, zu der den nach innen geschlagenen Flügelteilen abgewandten
Rückseite des Mittelteils verschwenkbar sind. Dadurch können
wahlweise entweder die Flügelteile oder die Außenteile nach innen
oder außen verschwenkt werden, so daß die Zudecke noch universeller
verwendbar ist. Dabei ist es sogar möglich, daß die Außenteile des
Hauptteiles und die Flügelteile einen unterschiedlichen Wärmeisola
tionsfaktor und/oder eine unterschiedliche Dicke aufweisen. In dem
zwischen den Schwenkachsen befindlichen Hauptliegebereich können
dann je nach Schwenklage der Flügel- und Außenteile drei unter
schiedliche Wärmeisolationsfaktoren eingestellt werden, so daß die
Zudecke außer an die Sommer- und Winterzeit auch noch an die
Übergangszeit angepasst werden kann.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht
vor, daß daß die Flügelteile, die Außenteile und/oder das Mittelteil
jeweils an ihren beiden einander abgewandten flachseitigen
Oberflächen eine unterschiedliche Farbe aufweisen und daß
vorzugsweise bei nach außen geschlagenen Flügelteilen die einander
zugewandten Oberflächen der Flügelteile und der Außenteile und/oder
bei nach innen geschlagenen Flügelteilen die einander zugewandten
Oberflächen der Flügelteile und des Mittelteiles jeweils dieselbe
Farbe aufweisen. Dadurch ist es möglich, durch Verschwenken der
Flügel- und/oder Außenteile die Farbe der Zudecke zu verändern,
so daß diese beispielsweise an die Farbe eines Bettbezuges angepaßt
werden kann, insbesondere um ein Durchscheinen der Zudecke durch
den Bettbezug zu verhindern. Außerdem erleichert die unterschiedli
che Farbgebung an der Vorder- und Rückseite der Flügel- und/oder
Außenteile die Zuordnung der unterschiedlichen Stellungen der Flügel-
und/oder Außenteile zu den einzelnen Jahreszeiten. So kann
beispielsweise die Farbe von Flügel- und/oder Außenteilen so gewählt
sein, daß die Zudecke an der die Flügelteile aufweisenden Oberseite
bei nach außen verschwenkten Flügelteilen (Sommer-Stellung) rot
und bei nach innen verschwenkten Flügelteilen (Winter-Stellung)
blau ist.
Vorteilhaft ist, wenn die Flügelteile, das Mittelteil und/oder die
Außenteile im Bereich der Schwenkachse(n) eine vorzugsweise als
Knicknaht und/oder Wandungsschwächung ausgebildete Sollknickstelle
aufweist. Die Flügel- und/oder Außenteile sind dann leichter
verschwenkbar.
Besonders vorteilhaft ist, wenn das Mittelteil, die Außenteile
und/oder die Flügelteile ein Inlett mit einer darin befindlichen
Füllung aufweisen, insbesondere einer Bettfedern-Füllung. Dadurch
ergibt sich eine leichte, atmungsaktive, gut wärmeisolierende
Zudecke. Selbstverständlich kann die Füllung aber auch Haare
und/oder synthetische Bestandteile enthalten.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß das Inlett des
Mittelteils, der Außenteile und/oder der Flügelteile, jeweils
mehrere, insbesondere durch Nähte seitlich umgrenzte Kammern für
die Füllung aufweisen, und daß die Kammern des Mittelteils und/oder
der Außenteile vorzugsweise ein kleineres Volumen aufweisen als
diejenigen der Flügelteile. Das Mittelteil des Hauptteils weist
dann einen kleineren Wärmeisolationsfaktor auf als die Flügel-
oder Außenteile, so daß der Wärmeisolationsfaktor in dem zwischen
den Schwenkachsen befindlichen Hauptliegebereich durch Umschlagen
beziehungsweise Verschwenken der Flügel- oder Außenteile in einem
vergleichsweise großen Bereich verändert werden kann.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Flügelteile
lösbar mit dem Hauptteil verbindbar sind. Die Zudecke ist dann noch
universeller verwendbar. Auch können die Flügelteile zum Reinigen
der Zudecke abgenommen werden.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Zudecke mit nach innen
geschlagenen Flügelteilen,
Fig. 2 eine Ansicht der Zudecke während des Umschlagens der
Flügelteile von innen nach außen, wobei die am hinteren
Ende der Zudecke befindlichen Bereiche der Flügelteile
in der Außen- und die am vorderen Ende der Zudecke
befindlichen Bereiche der Flügelteile in der Innenstellung
angeordnet sind,
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, wobei jedoch die Flügelteile
nach außen verschwenkt und an ihren freien Längsrändern
mittels Befestigungselementen mit den Außenteilen des
Hauptteiles verbunden sind und
Fig. 4 einen Querschnitt durch die in Fig. 2 gezeigte Zudecke,
wobei die Flügelteile in unterschiedlichen Stellungen
strichliniert dargestellt sind.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Zudecke weist ein Hauptteil 2 auf,
an dem zwei Flügelteile 3 angeordnet sind, die jeweils an einem
ihrer Längsränder um eine in Längserstreckungsrichtung des
Hauptteiles 2 verlaufende, zu den Außenlängsrändern 4 des Haupt
teiles 2 beabstandete, gedachte Schwenkachse 5 verschwenkbar mit
dem Hauptteil 2 verbunden sind. Wie aus Fig. 1 besonders gut
erkennbar ist, sind die Schwenkachsen 5 der beiden Flügelteile 3
in der Erstreckungsebene des Hauptteiles 2 aneinander abgewandten
Seiten einer gedachten, in Fig. 1 strichliniert angedeuteten
Längsmittellinie 6 des Hauptteiles 2 mit Abstand zur Längsmittellinie
6 angeordnet und begrenzen einen zwischen den Schwenkachsen 5
befindlichen Hauptliege- bzw. Hauptzudeckbereich seitlich. Wie aus
Fig. 1 erkennbar ist, verlaufen die Schwenkachsen 5 und die
Außenlängsränder 4 des Hauptteiles etwa parallel zueinander.
Zur Anpassung der Wärmeisolationseigenschaften der Zudecke 1 an
unterschiedlich warme Tage sind die Flügelteile 3 zwischen einer
in Fig. 1 gezeigten, insbesondere für die kalte Jahreszeit
vorgesehenen Innenstellung in eine in Fig. 3 dargestellte,
vorzugsweise für die warme Jahreszeit vorgesehene Außenstellung
umklappbar. In der Innenstellung weisen die Flügelteile 3 bei in
einer Ebene angeordnetem Hauptteil 2 jeweils ausgehend von der
Schwenkachse 5 des Flügelteils 3 zu dessem freiem Längsrand 7 etwa
auf die Schwenkachse 5 des jeweils anderen Flügelteils 3 zu und
überdecken das zwischen den Schwenkachsen 5 befindliche Mittelteil
7 des Hauptteils 2. Dabei berührt der freie Längsrand 8 des einen
Flügelteils 3 jeweils das andere Flügelteil 3 und überdeckt dieses
gegebenenfalls, so daß die Zudecke 1 im Bereich des zwischen den
Schwenkachsen 5 befindlichen Mittelteils des Hauptteils 2 wenig
stens zwei übereinanderliegende Lagen und im Bereich der beidseits
seitlich neben dem Mittelteil 7 befindlichen, in Erstreckungsrichtung
des Mittelteils 7 verlaufenden Außenteile 9 des Hauptteiles 2 jeweils
nur eine Lage aufweist. In der Innenstellung der Flügelteile 3 weist
die Zudecke 1 deshalb in dem zwischen den Schwenkachsen 5
befindlichen Hauptliegebereich einen relativ großen Wärmeisolations
faktor auf, d. h. die Decke schützt einen überwiegend im Hauptliege
bereich liegenden Benutzer gut vor Kälte.
In der in Fig. 3 gezeigten Außenstellung überdecken die Flügelteile
3 jeweils das benachbart dazu angeordnete Außenteil 9 des
Hauptteiles 2, so daß die Zudecke im Bereich der Außenteile 9 jeweils
zwei Lagen und im Bereich des Mittelteils 7 nur eine Lage aufweist.
Gegenüber der Innenstellung weist die Zudecke 1 in der Außenstellung
also in dem zwischen den Schwenkachsen 5 befindlichen Hauptliege
bereich eine geringere Dicke und somit einen kleineren Wärmeisola
tionsfaktor auf. Durch Umklappen der Flügelteile 3 nach innen oder
außen können die Wärmeisolationseigenschaften der Zudecke 1 also
auf einfache Weise an unterschiedlich warme Jahreszeiten angepasst
werden.
Wie aus der Querschnittsdarstellung in Fig. 1 besonders gut erkennbar
ist, ist die Zudecke 1 bezüglich einer Längsmittelebene etwa
symmetrisch ausgebildet. Die Breite jedes der Flügelteile 3
entspricht bei im wesentlichen in einer Ebene angeordnetem Hauptteil
2 und in Außenstellung befindlichen Flügelteilen 3 jeweils etwa
der Breite eines der Außenteile 9 des Hauptteils 2. Das Mittelteil
7 ist etwa doppelt so breit wie die Flügelteile 3. Dadurch wird
erreicht, daß die freien Längsränder 8 der Flügelteile 3 in
Innenstellung der Flügelteile 3 etwa bündig aneinander anschließen,
so daß die Zudecke 1 im Bereich des Mittelteils 7 in der Quer
schnittsebene etwa eine gleichmäßige Dicke aufweist. In der
Außenstellung der Flügelteile 3 schließen deren Längsränder 8 etwa
bündig an den ihnen zugeordneten Außenlängsrand 4 des Hauptteiles
2 an, so daß die Abmessungen der Zudecke 1 in deren Erstreckungsebene
beim Umklappen der Flügelteile 3 im wesentlichen erhalten bleiben.
In Fig. 1 und 3 ist ferner erkennbar, daß die Flügelteile 3, das
Mittelteil 7 und die Außenteile 9 in ihrer Erstreckungsebene jeweils
eine etwa rechteckige Form aufweisen.
Im Bereich ihres der Schwenkachse 5 abgewandten freien Längsrandes
8 weisen die Flügelteile 3 jeweils mehrere in Erstreckungsrichtung
des Längsrandes 8 verteilt angeordnete, vorzugsweise als Bändchen
oder Schlaufen ausgebildete Verbindungselemente 10 auf. Diese sind
in Außenstellung der Flügelteile 3 mit im Bereich der Außenlängs
ränder 4 des Hauptteils 2 angeordneten Gegen-Verbindungselementen
11 verbindbar. In der Innenstellung der Flügelteile 3 können die
Verbindungselemente 10 des einen Flügelteils 3 mit denjenigen des
anderen Flügelteils 3 verbunden werden. Somit lassen sich die
Flügelteile 3 auf einfache Weise sowohl in der Innen- als auch in
der Außenstellung fixieren.
Wie aus Fig. 4 besonders gut erkennbar ist, weist das zwischen den
Schwenkachsen 5 befindliche Mittelteil 7 des Hauptteiles 2 eine
geringere Dicke auf, als die Flügelteile 3. Dadurch ist es möglich,
den Wärmeisolationsfaktor im Bereich des Mittelteils 7 durch
Umklappen der Flügelteile 3 in einem relativ großen Bereich zu
verändern. Die Dicke der Flügelteile 3 entspricht etwa der Dicke
der Außenteile 9.
Das Hauptteil 2 und die Flügelteile 3 weisen jeweils ein Inlett
oder dergleichen Umhüllung auf, in der eine Bettfedern-Füllung 12,
insbesondere eine Daunen-Füllung angeordnet ist. Im Bereich des
Mittelteils 7, der Außenteile 9 und der Flügelteile 3 weist das
Inlett 3 jeweils mehrere, durch die einander abgewandten Wandungen
des Inlett miteinander verbindende Nähte umgrenzte Kammern für die
Füllung 12 auf. Wie aus Fig. 2 und 4 besonders gut erkennbar ist,
weisen die Kammern der Flügelteile 3 und der Außenteile 9 in ihrer
jeweiligen Erstreckungsebene größere Abmessungen und somit ein
größeres Kammervolumen und auch eine größere Dicke auf als die
Kammern des Mittelteils 7. In Fig. 2 ist erkennbar, daß die Kammern
der Flügelteile 3 und der Außenteile 9 in Erstreckungsrichtung der
Zudecke 1 etwa die doppelte Länge aufweisen wie die Kammern des
Mittelteils 8. Die Breite der Kammern der Flügelteile 3 und der
Außenteile 9 entspricht etwa der 1,5-fachen Breite der Kammern des
Mittelteils 7.
Die Flügelteile 3 weisen an ihren beiden einander abgewandten
flachseitigen Oberflächen eine unterschiedliche Farbe auf. Die bei
nach außen geschlagenen Flügelteile 3 einander zugewandten
Oberflächen der Flügelteile 3 und der Außenteile 9 haben die gleiche
Farbe. Ebenso weisen die bei nach innen geschlagenen Flügelteilen
3 einander zugewandten Oberflächen der Flügelteile 3 und des
Mittelteils 7 die gleiche Farbe auf. Dadurch ergibt sich an der
die Flügelteile 3 aufweisenden Oberseite der Zudecke 1 sowohl bei
nach außen, als auch bei nach innen umgeschlagenen Flügelteilen
3 jeweils eine einheitliche Farbe der Zudecke 1, und dennoch weist
die Oberseite der Zudecke 1 bei nach innen geklappten Flügelteilen
(Fig. 1) eine andere Farbe auf als bei nach außen geklappten
Flügelteilen 3 (Fig. 3). Bei einer Zudecke 1, die mit einem Bettbezug
überzogen ist, kann dadurch die Farbe der Zudecke 1 an diejenige
des Bettbezugs angepaßt werden, beispielsweise um ein Durchscheinen
des Inletts durch den Bettbezug zu vermeiden. Die unterschiedlichen
Farben an der Vorder- und Rückseite können aber auch dem Benutzer
der Zudecke 1 die Anpassung der Lage der Flügelteile 3 an die
jeweilige Jahreszeit erleichtern. So kann die Oberseite der Zudecke
1 beispielsweise bei der in Fig. 1 gezeigten, für die kalte
Jahreszeit vorgesehenen Außenstellung der Flügelteile 3 eine blaue
und bei der in Fig. 3 gezeigten, für die warme Jahreszeit
vorgesehenen Innenstellung der Flügelteile 3 eine rote Farbe
aufweisen.
Damit die Flügelteile 3 und die Außenteile 9 leichter relativ zu
dem Mittelteil 7 um die Schwenkachsen 5 verschwenkbar sind, weist
das Flügelteil 3 und das Hauptteil 2 jeweils eine sich entlang der
Schwenkachse 5 erstreckende Knicknaht 13 als Sollknickstelle auf.
Diese dient gleichzeitig als seitliche Begrenzung der benachbart
zu der Schwenkachse 5 angeordneten Kammern für die Füllung 12.
Insgesamt ergibt sich somit eine Zudecke 1 mit einem sich im
wesentlichen über ihre Gesamtfläche erstreckenden Hauptteil 2 sowie
wenigstens zwei in dessen Längserstreckungsrichtung verlaufenden
Flügelteilen 3. Die Flügelteile 3 sind jeweils an einem ihrer
Längsränder um eine in Längserstreckungsrichtung des Hauptteiles
3 verlaufende, zu den Außenlängsrändern 4 des Hauptteiles 2
beabstandete Schwenkachse 5 verschwenkbar mit dem Hauptteil 2
verbunden sind. Die Schwenkachsen 5 der beiden Flügelteile 3 sind
in der Ersteckungsebene des Hauptteiles 2 beidseits der Längs
mittellinie 6 des Hauptteiles 2, einen Hauptliegebereich seitlich
begrenzend, angeordnet.
Claims (10)
1. Zudecke (1) mit einem sich im wesentlichen über die Gesamt
fläche der Zudecke (1) erstreckenden Hauptteil (2) sowie
wenigstens einem Zusatzteil, die in Gebrauchsstellung
lagenweise übereinander angeordnet und miteinander verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil zweiteilig
mit zwei in Längserstreckungsrichtung des Hauptteils (2)
verlaufenden Flügelteilen (3) ausgebildet ist, die jeweils
an einem ihrer Längsränder um eine in Längserstreckungs
richtung des Hauptteiles (3) verlaufende, zu den Außenlängs
rändern (4) des Hauptteiles (2) beabstandete Schwenkachse (5)
verschwenkbar mit dem Hauptteil (2) verbunden sind, und daß
die Schwenkachsen (5) der beiden Flügelteile (3) in der
Ersteckungsebene des Hauptteiles (2) beidseits der Längs
mittellinie (6) des Hauptteiles (2), einen Hauptliegebereich
seitlich begrenzend angeordnet sind.
2. Zudecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Flügelteile (3) jeweils an ihrem der Schwankachse (5)
abgewandten freien Längsrand (8) Verbindungselemente (10)
aufweisen, die bei nach innen geschlagenen Flügelteilen (3)
mit den Verbindungselementen (10) des jeweils anderen
Flügelteiles (3) und/oder mit im Bereich der Längsmittellinie
(6) an dem Hauptteil (2) angeordneten Gegen-Verbindungs
elementen (12) verbindbar sind, und/oder daß die Verbindungs
elemente (10) bei nach außen geschlagenen Flügelteilen (3)
mit im Bereich der Außenlängsränder (4) des Hauptteiles (2)
angeordneten Gegen-Verbindungselementen (12) verbindbar sind.
3. Zudecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das zwischen den Schwenkachsen (5) befindliche Mittelteil (7)
des Hauptteiles (2) einen geringeren Wärmeisolationsfaktor
und insbesondere eine geringere Dicke aufweist als die zwischen
den Außenlängsrändern (4) und der dazu jeweils benachbarten
Schwenkachse (5) befindlichen Außenteile (9) des Hauptteiles
(2) und/oder als die Flügelteile (3).
4. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Außenteile (9) um die dazu jeweils benachbar
te Schwenkachse (5) aus einer Lage, in der die Außenteile (9)
und das Mittelteil (7) etwa in einer Ebene angeordnet sind,
zu der den nach innen geschlagenen Flügelteilen (3) abgewandten
Rückseite des Mittelteils (7) verschwenkbar sind.
5. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Außenteile (9) des Hauptteiles (2) und die
Flügelteile (3) einen unterschiedlichen Wärmisolationsfaktor
und/oder eine unterschiedliche Dicke aufweisen.
6. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Flügelteile (3), die Außenteile (9) und/oder
das Mittelteil (7) jeweils an ihren beiden einander abgewandten
flachseitigen Oberflächen eine unterschiedliche Farbe aufweisen
und daß vorzugsweise bei nach außen geschlagenen Flügelteilen
(3) die einander zugewandten Oberflächen der Flügelteile (3)
und der Außenteile (9) und/oder bei nach innen geschlagenen
Flügelteilen (3) die einander zugewandten Oberflächen der
Flügelteile (3) und und des Mittelteiles (7) jeweils dieselbe
Farbe aufweisen.
7. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Flügelteile (3), das Mittelteil (7) und/oder
die Außenteile (8) im Bereich der Schwenkachse(n) (5) eine
vorzugsweise als Knicknaht (13) und/oder Wandungsschwächung
ausgebildete Sollknickstelle aufweist.
8. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Mittelteil (7), die Außenteile (9) und/oder
die Flügelteile (3) ein Inlett mit einer darin befindlichen
Füllung (12) aufweisen, insbesondere einer Bettfedern-Füllung.
9. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Inlett des Mittelteils (7), der Außenteile
(9) und/oder der Flügelteile (3) jeweils mehrere, insbesondere
durch Nähte seitlich umgrenzte Kammern für die Füllung
aufweisen, und daß die Kammern des Mittelteils (7) und/oder
der Außenteile (9) vorzugsweise ein kleiners Volumen aufweisen
als diejenigen der Flügelteile (3).
10. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Flügelteile (3) lösbar mit dem Hauptteil
(2) verbindbar sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998157727 DE19857727C1 (de) | 1998-12-12 | 1998-12-12 | Zudecke |
Applications Claiming Priority (1)
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7638345U1 (de) * | 1976-12-08 | 1977-11-10 | Zimmermann, Otto Heinrich, 5600 Wuppertal | Einziehdecke |
-
1998
- 1998-12-12 DE DE1998157727 patent/DE19857727C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7638345U1 (de) * | 1976-12-08 | 1977-11-10 | Zimmermann, Otto Heinrich, 5600 Wuppertal | Einziehdecke |
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