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DE19857727C1 - Zudecke - Google Patents

Zudecke

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Publication number
DE19857727C1
DE19857727C1 DE1998157727 DE19857727A DE19857727C1 DE 19857727 C1 DE19857727 C1 DE 19857727C1 DE 1998157727 DE1998157727 DE 1998157727 DE 19857727 A DE19857727 A DE 19857727A DE 19857727 C1 DE19857727 C1 DE 19857727C1
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DE
Germany
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wing
wing parts
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DE1998157727
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English (en)
Inventor
Erich Schweigert
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OBB Oberbadische Bettfedernfabrik GmbH
Original Assignee
OBB Oberbadische Bettfedernfabrik GmbH
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Publication date
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/02Bed linen; Blankets; Counterpanes
    • A47G9/0207Blankets; Duvets

Landscapes

  • Bedding Items (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zudecke (1) mit einem sich im wesentlichen über ihre Gesamtfläche erstreckenden Hauptteil (2) sowie wenigstens zwei in dessen Längserstreckungsrichtung verlaufenden Flügelteilen (3). Die Flügelteile (3) sind jeweils an einem ihrer Längsränder um eine in Längserstreckungsrichtung des Hauptteiles (2) verlaufende, zu den Außenlängsrändern (4) des Hauptteiles (2) beabstandete Schwenkachse (5) verschwenkbar mit dem Hauptteil (2) verbunden. Die Schwenkachsen (5) der beiden Flügelteile (3) sind in der Erstreckungsebene des Hauptteiles (2) beidseits der Längsmittellinie des Hauptteiles (2), einen Hauptliegebereich seitlich begrenzend, angeordnet (Fig. 2).

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Zudecke mit einem sich im wesentlichen über die Gesamtfläche der Zudecke erstreckenden Hauptteil sowie wenigstens einem Zusatzteil, die in Gebrauchsstellung lageweise übereinander angeordnet und miteinander verbunden sind.
Eine solche, auch Vier-Jahreszeitendecke genannte Zudecke ist aus DE-GM 76 38 345 bekannt. Sie weist ein Hauptteil und ein etwa gleich großes Zusatzteil auf, die deckungsgleich übereinandergelegt und dann mittels an den Außenrändern von Haupt- und Zusatzteil befindlichen Bändchen zu einer zweilagigen Zudecke miteinander verbunden werden können. Hauptteil und Zusatzteil bestehen aus unterschiedlichen Materialien, wobei das Hauptteil einen geringeren Wärmeisolationsfaktor aufweist als das Zusatzteil. Im Sommer oder in der warmen Jahreszeit wird nur das Hauptteil und in der Übergangszeit nur das besser wärme isolierende Zusatzteil zum Zudecken benutzt. Im Winter werden Haupt- und Zusatzteil zu einer zweilagigen und somit noch wärmeren Zudecke miteinander verbunden. Der Wärmeisolationsfaktor der Zudecke kann also an unterschiedliche Jahreszeiten angepaßt werden, so daß die Zudecke das ganze Jahr über verwendet werden kann. Ein Nachteil der vorbekannten Zudecke besteht jedoch noch darin, daß im Sommer und in der Übergangszeit jeweils nur eine der beiden Deckenteile (Hauptdecke, Zusatzdecke) zum Zudecken benötigt wird und somit das jeweils andere Deckenteil an einer geeigneten Stelle zwischengelagert werden muß. Die Zudecke erfordert deshalb im Sommer und in der Übergangszeit noch einen relativ großen Platzbedarf. Ungünstig ist außerdem, daß die beiden Deckenteile im Sommer und in der Übergangszeit an getrennten Orten aufbewahrt werden müssen, wodurch das jeweils nicht benötigte Deckenteil leicht verlorengehen oder verlegt werden kann und dann zu Beginn der darauffolgenden Jahreszeit erst einmal gesucht werden muß. Die Handhabung der vorbekannten Zudecke ist deshalb noch vergleichs­ weise umständlich.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Zudecke der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach handhabbar ist und insbesondere eine einfache Anpassung ihres Wärmeisolationsfaktors an unterschied­ liche Jahreszeiten beziehungsweise Umgebungstemperaturen ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß das Zusatzteil zweiteilig mit zwei in Längserstreckungsrichtung des Hauptteils verlaufenden Flügelteilen ausgebildet ist, die jeweils an einem ihrer Längsränder um eine in Längserstreckungsrichtung des Hauptteiles verlaufende, zu den Außenlängsrändern des Hauptteiles beabstandete Schwenkachse verschwenkbar mit dem Hauptteil verbunden sind, und daß die Schwenkachsen der beiden Flügelteile in der Ersteckungsebene des Hauptteiles beidseits der Längsmittellinie des Hauptteiles, einen Hauptliegebereich seitlich begrenzend angeordnet sind.
Die Flügelteile sind also in unterschiedliche Lagen bringbar, nämlich einerseits in eine für die warme Jahreszeit vorgesehene Außenstel­ lung und andererseits in eine für die kalte Jahreszeit vorgesehene Innenstellung. In der Außenstellung sind die Flügelteile außerhalb des Hauptliegebereichs angeordnet und mit ihrem der Schwenkachse abgewandten freien Längsrand dem ihnen jeweils benachbarten Außenlängsrand des Hauptteiles zugewandt. Die Zudecke weist dann im Hauptliegebereich nur eine Lage und somit einen entsprechend geringen Wärmeisolationsfaktor auf. In der Innenstellung überdecken die Flügelteile den Hauptliegebereich, so daß sich dort eine zumindest bereichsweise mehrlagige Zudecke ergibt, die ihren Benutzer besser gegen Kälte isoliert. In vorteilhafter Weise können also die Flügelteile sowohl in der kalten, als auch in der warmen Jahreszeit mit dem Hauptteil verbunden sein, und dennoch lassen sich die Wärmeisolationseigenschaften der Zudecke durch einfaches Umschlagen der Flügelteile an die jeweilige Jahreszeit anpassen. Ein umständliches Zwischenlagern der Flügelteile in der warmen Jahreszeit wird dadurch vermieden. Auch läßt sich die Zudecke durch Verschwenken der Flügelteile leicht an unterschiedliche Jahreszeiten anpassen, so daß gegebenenfalls auch an einzelnen kalten oder warmen Tagen die Zudecke vorübergehend in die für die jeweils andere Jahreszeit vorgesehene Lage gebracht werden kann. Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Benutzer der Zudecke sich im wesentlichen im Hauptliegebereich zudeckt, während die seitlich des Hauptliegebereichs befindlichen Außenteile des Hauptteiles der Zudecke nicht oder nur teilweise zum Zudecken genutzt werden. Somit werden die Wärmeisolationseigenschaften der Zudecke im wesentlichen durch die Anzahl der Deckenlagen im Hauptliegebereich bestimmt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Flügelteile jeweils an ihrem der Schwankachse abgewandten freien Längsrand Verbindungselemente aufweisen, die bei nach innen geschlagenen Flügelteilen mit den Verbindungselementen des jeweils anderen Flügelteiles und/oder mit im Bereich der Längsmittellinie an dem Hauptteil angeordneten Gegen-Verbindungselementen verbindbar sind, und/oder daß die Verbindungselemente bei nach außen geschlagenen Flügelteilen mit im Bereich der Außenlängsränder des Hauptteiles angeordneten Gegen-Verbindungselementen verbindbar sind. Dadurch können die Flügelteile auf einfache Weise in der Innen- und der Außenstellung relativ zu dem Hauptteil in ihrer jeweiligen Gebrauchslage fixiert werden. Die Verbindungs- und Gegen-Verbin­ dungselemente können beispielsweise Schlaufen Bändchen, Knöpfe mit Knopflöchern, Druckknöpfe, Reißverschlüsse, Haft- und/oder Klettverschlüsse sein. Bei einer Zudecke, die in Gebrauchsstellung von einem Bettbezug überzogen ist, werden Schlaufen oder Bändchen bevorzugt, da diese durch den Bettbezug hindurch praktisch nicht spürbar sind.
Vorteilhaft ist, wenn das zwischen den Schwenkachsen befindliche Mittelteil des Hauptteiles einen geringeren Wärmeisolationsfaktor und insbesondere eine geringere Dicke aufweist als die zwischen den Außenlängsrändern und der dazu jeweils benachbarten Schwenkachse Außenteile des Hauptteiles und/oder als die Flügelteile. Der Wärmeisolationsfaktor in dem zwischen den Schwenkachsen befindlichen Hauptliegebereich ist dann durch Verschwenken der Flügelteile in einem noch größeren Bereich veränderbar, so daß die Zudecke im Sommer angenehm kühl ist und im Winter dennoch gut wärmt. Durch die im Vergleich zu dem Mittelteil dickeren Außenteile des Hauptteiles wird außerdem einem seitlichen Verrutschen der Zudecke relativ zu dem Benutzer während des Gebrauchs entgegengewirkt, d. h. die Zudecke fällt gut.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Außenteile um die dazu jeweils benachbarte Schwenkachse aus einer Lage, in der die Außenteile und das Mittelteil etwa in einer Ebene angeordnet sind, zu der den nach innen geschlagenen Flügelteilen abgewandten Rückseite des Mittelteils verschwenkbar sind. Dadurch können wahlweise entweder die Flügelteile oder die Außenteile nach innen oder außen verschwenkt werden, so daß die Zudecke noch universeller verwendbar ist. Dabei ist es sogar möglich, daß die Außenteile des Hauptteiles und die Flügelteile einen unterschiedlichen Wärmeisola­ tionsfaktor und/oder eine unterschiedliche Dicke aufweisen. In dem zwischen den Schwenkachsen befindlichen Hauptliegebereich können dann je nach Schwenklage der Flügel- und Außenteile drei unter­ schiedliche Wärmeisolationsfaktoren eingestellt werden, so daß die Zudecke außer an die Sommer- und Winterzeit auch noch an die Übergangszeit angepasst werden kann.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß daß die Flügelteile, die Außenteile und/oder das Mittelteil jeweils an ihren beiden einander abgewandten flachseitigen Oberflächen eine unterschiedliche Farbe aufweisen und daß vorzugsweise bei nach außen geschlagenen Flügelteilen die einander zugewandten Oberflächen der Flügelteile und der Außenteile und/oder bei nach innen geschlagenen Flügelteilen die einander zugewandten Oberflächen der Flügelteile und des Mittelteiles jeweils dieselbe Farbe aufweisen. Dadurch ist es möglich, durch Verschwenken der Flügel- und/oder Außenteile die Farbe der Zudecke zu verändern, so daß diese beispielsweise an die Farbe eines Bettbezuges angepaßt werden kann, insbesondere um ein Durchscheinen der Zudecke durch den Bettbezug zu verhindern. Außerdem erleichert die unterschiedli­ che Farbgebung an der Vorder- und Rückseite der Flügel- und/oder Außenteile die Zuordnung der unterschiedlichen Stellungen der Flügel- und/oder Außenteile zu den einzelnen Jahreszeiten. So kann beispielsweise die Farbe von Flügel- und/oder Außenteilen so gewählt sein, daß die Zudecke an der die Flügelteile aufweisenden Oberseite bei nach außen verschwenkten Flügelteilen (Sommer-Stellung) rot und bei nach innen verschwenkten Flügelteilen (Winter-Stellung) blau ist.
Vorteilhaft ist, wenn die Flügelteile, das Mittelteil und/oder die Außenteile im Bereich der Schwenkachse(n) eine vorzugsweise als Knicknaht und/oder Wandungsschwächung ausgebildete Sollknickstelle aufweist. Die Flügel- und/oder Außenteile sind dann leichter verschwenkbar.
Besonders vorteilhaft ist, wenn das Mittelteil, die Außenteile und/oder die Flügelteile ein Inlett mit einer darin befindlichen Füllung aufweisen, insbesondere einer Bettfedern-Füllung. Dadurch ergibt sich eine leichte, atmungsaktive, gut wärmeisolierende Zudecke. Selbstverständlich kann die Füllung aber auch Haare und/oder synthetische Bestandteile enthalten.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß das Inlett des Mittelteils, der Außenteile und/oder der Flügelteile, jeweils mehrere, insbesondere durch Nähte seitlich umgrenzte Kammern für die Füllung aufweisen, und daß die Kammern des Mittelteils und/oder der Außenteile vorzugsweise ein kleineres Volumen aufweisen als diejenigen der Flügelteile. Das Mittelteil des Hauptteils weist dann einen kleineren Wärmeisolationsfaktor auf als die Flügel- oder Außenteile, so daß der Wärmeisolationsfaktor in dem zwischen den Schwenkachsen befindlichen Hauptliegebereich durch Umschlagen beziehungsweise Verschwenken der Flügel- oder Außenteile in einem vergleichsweise großen Bereich verändert werden kann.
Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Flügelteile lösbar mit dem Hauptteil verbindbar sind. Die Zudecke ist dann noch universeller verwendbar. Auch können die Flügelteile zum Reinigen der Zudecke abgenommen werden.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Zudecke mit nach innen geschlagenen Flügelteilen,
Fig. 2 eine Ansicht der Zudecke während des Umschlagens der Flügelteile von innen nach außen, wobei die am hinteren Ende der Zudecke befindlichen Bereiche der Flügelteile in der Außen- und die am vorderen Ende der Zudecke befindlichen Bereiche der Flügelteile in der Innenstellung angeordnet sind,
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, wobei jedoch die Flügelteile nach außen verschwenkt und an ihren freien Längsrändern mittels Befestigungselementen mit den Außenteilen des Hauptteiles verbunden sind und
Fig. 4 einen Querschnitt durch die in Fig. 2 gezeigte Zudecke, wobei die Flügelteile in unterschiedlichen Stellungen strichliniert dargestellt sind.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Zudecke weist ein Hauptteil 2 auf, an dem zwei Flügelteile 3 angeordnet sind, die jeweils an einem ihrer Längsränder um eine in Längserstreckungsrichtung des Hauptteiles 2 verlaufende, zu den Außenlängsrändern 4 des Haupt­ teiles 2 beabstandete, gedachte Schwenkachse 5 verschwenkbar mit dem Hauptteil 2 verbunden sind. Wie aus Fig. 1 besonders gut erkennbar ist, sind die Schwenkachsen 5 der beiden Flügelteile 3 in der Erstreckungsebene des Hauptteiles 2 aneinander abgewandten Seiten einer gedachten, in Fig. 1 strichliniert angedeuteten Längsmittellinie 6 des Hauptteiles 2 mit Abstand zur Längsmittellinie 6 angeordnet und begrenzen einen zwischen den Schwenkachsen 5 befindlichen Hauptliege- bzw. Hauptzudeckbereich seitlich. Wie aus Fig. 1 erkennbar ist, verlaufen die Schwenkachsen 5 und die Außenlängsränder 4 des Hauptteiles etwa parallel zueinander.
Zur Anpassung der Wärmeisolationseigenschaften der Zudecke 1 an unterschiedlich warme Tage sind die Flügelteile 3 zwischen einer in Fig. 1 gezeigten, insbesondere für die kalte Jahreszeit vorgesehenen Innenstellung in eine in Fig. 3 dargestellte, vorzugsweise für die warme Jahreszeit vorgesehene Außenstellung umklappbar. In der Innenstellung weisen die Flügelteile 3 bei in einer Ebene angeordnetem Hauptteil 2 jeweils ausgehend von der Schwenkachse 5 des Flügelteils 3 zu dessem freiem Längsrand 7 etwa auf die Schwenkachse 5 des jeweils anderen Flügelteils 3 zu und überdecken das zwischen den Schwenkachsen 5 befindliche Mittelteil 7 des Hauptteils 2. Dabei berührt der freie Längsrand 8 des einen Flügelteils 3 jeweils das andere Flügelteil 3 und überdeckt dieses gegebenenfalls, so daß die Zudecke 1 im Bereich des zwischen den Schwenkachsen 5 befindlichen Mittelteils des Hauptteils 2 wenig­ stens zwei übereinanderliegende Lagen und im Bereich der beidseits seitlich neben dem Mittelteil 7 befindlichen, in Erstreckungsrichtung des Mittelteils 7 verlaufenden Außenteile 9 des Hauptteiles 2 jeweils nur eine Lage aufweist. In der Innenstellung der Flügelteile 3 weist die Zudecke 1 deshalb in dem zwischen den Schwenkachsen 5 befindlichen Hauptliegebereich einen relativ großen Wärmeisolations­ faktor auf, d. h. die Decke schützt einen überwiegend im Hauptliege­ bereich liegenden Benutzer gut vor Kälte.
In der in Fig. 3 gezeigten Außenstellung überdecken die Flügelteile 3 jeweils das benachbart dazu angeordnete Außenteil 9 des Hauptteiles 2, so daß die Zudecke im Bereich der Außenteile 9 jeweils zwei Lagen und im Bereich des Mittelteils 7 nur eine Lage aufweist. Gegenüber der Innenstellung weist die Zudecke 1 in der Außenstellung also in dem zwischen den Schwenkachsen 5 befindlichen Hauptliege­ bereich eine geringere Dicke und somit einen kleineren Wärmeisola­ tionsfaktor auf. Durch Umklappen der Flügelteile 3 nach innen oder außen können die Wärmeisolationseigenschaften der Zudecke 1 also auf einfache Weise an unterschiedlich warme Jahreszeiten angepasst werden.
Wie aus der Querschnittsdarstellung in Fig. 1 besonders gut erkennbar ist, ist die Zudecke 1 bezüglich einer Längsmittelebene etwa symmetrisch ausgebildet. Die Breite jedes der Flügelteile 3 entspricht bei im wesentlichen in einer Ebene angeordnetem Hauptteil 2 und in Außenstellung befindlichen Flügelteilen 3 jeweils etwa der Breite eines der Außenteile 9 des Hauptteils 2. Das Mittelteil 7 ist etwa doppelt so breit wie die Flügelteile 3. Dadurch wird erreicht, daß die freien Längsränder 8 der Flügelteile 3 in Innenstellung der Flügelteile 3 etwa bündig aneinander anschließen, so daß die Zudecke 1 im Bereich des Mittelteils 7 in der Quer­ schnittsebene etwa eine gleichmäßige Dicke aufweist. In der Außenstellung der Flügelteile 3 schließen deren Längsränder 8 etwa bündig an den ihnen zugeordneten Außenlängsrand 4 des Hauptteiles 2 an, so daß die Abmessungen der Zudecke 1 in deren Erstreckungsebene beim Umklappen der Flügelteile 3 im wesentlichen erhalten bleiben. In Fig. 1 und 3 ist ferner erkennbar, daß die Flügelteile 3, das Mittelteil 7 und die Außenteile 9 in ihrer Erstreckungsebene jeweils eine etwa rechteckige Form aufweisen.
Im Bereich ihres der Schwenkachse 5 abgewandten freien Längsrandes 8 weisen die Flügelteile 3 jeweils mehrere in Erstreckungsrichtung des Längsrandes 8 verteilt angeordnete, vorzugsweise als Bändchen oder Schlaufen ausgebildete Verbindungselemente 10 auf. Diese sind in Außenstellung der Flügelteile 3 mit im Bereich der Außenlängs­ ränder 4 des Hauptteils 2 angeordneten Gegen-Verbindungselementen 11 verbindbar. In der Innenstellung der Flügelteile 3 können die Verbindungselemente 10 des einen Flügelteils 3 mit denjenigen des anderen Flügelteils 3 verbunden werden. Somit lassen sich die Flügelteile 3 auf einfache Weise sowohl in der Innen- als auch in der Außenstellung fixieren.
Wie aus Fig. 4 besonders gut erkennbar ist, weist das zwischen den Schwenkachsen 5 befindliche Mittelteil 7 des Hauptteiles 2 eine geringere Dicke auf, als die Flügelteile 3. Dadurch ist es möglich, den Wärmeisolationsfaktor im Bereich des Mittelteils 7 durch Umklappen der Flügelteile 3 in einem relativ großen Bereich zu verändern. Die Dicke der Flügelteile 3 entspricht etwa der Dicke der Außenteile 9.
Das Hauptteil 2 und die Flügelteile 3 weisen jeweils ein Inlett oder dergleichen Umhüllung auf, in der eine Bettfedern-Füllung 12, insbesondere eine Daunen-Füllung angeordnet ist. Im Bereich des Mittelteils 7, der Außenteile 9 und der Flügelteile 3 weist das Inlett 3 jeweils mehrere, durch die einander abgewandten Wandungen des Inlett miteinander verbindende Nähte umgrenzte Kammern für die Füllung 12 auf. Wie aus Fig. 2 und 4 besonders gut erkennbar ist, weisen die Kammern der Flügelteile 3 und der Außenteile 9 in ihrer jeweiligen Erstreckungsebene größere Abmessungen und somit ein größeres Kammervolumen und auch eine größere Dicke auf als die Kammern des Mittelteils 7. In Fig. 2 ist erkennbar, daß die Kammern der Flügelteile 3 und der Außenteile 9 in Erstreckungsrichtung der Zudecke 1 etwa die doppelte Länge aufweisen wie die Kammern des Mittelteils 8. Die Breite der Kammern der Flügelteile 3 und der Außenteile 9 entspricht etwa der 1,5-fachen Breite der Kammern des Mittelteils 7.
Die Flügelteile 3 weisen an ihren beiden einander abgewandten flachseitigen Oberflächen eine unterschiedliche Farbe auf. Die bei nach außen geschlagenen Flügelteile 3 einander zugewandten Oberflächen der Flügelteile 3 und der Außenteile 9 haben die gleiche Farbe. Ebenso weisen die bei nach innen geschlagenen Flügelteilen 3 einander zugewandten Oberflächen der Flügelteile 3 und des Mittelteils 7 die gleiche Farbe auf. Dadurch ergibt sich an der die Flügelteile 3 aufweisenden Oberseite der Zudecke 1 sowohl bei nach außen, als auch bei nach innen umgeschlagenen Flügelteilen 3 jeweils eine einheitliche Farbe der Zudecke 1, und dennoch weist die Oberseite der Zudecke 1 bei nach innen geklappten Flügelteilen (Fig. 1) eine andere Farbe auf als bei nach außen geklappten Flügelteilen 3 (Fig. 3). Bei einer Zudecke 1, die mit einem Bettbezug überzogen ist, kann dadurch die Farbe der Zudecke 1 an diejenige des Bettbezugs angepaßt werden, beispielsweise um ein Durchscheinen des Inletts durch den Bettbezug zu vermeiden. Die unterschiedlichen Farben an der Vorder- und Rückseite können aber auch dem Benutzer der Zudecke 1 die Anpassung der Lage der Flügelteile 3 an die jeweilige Jahreszeit erleichtern. So kann die Oberseite der Zudecke 1 beispielsweise bei der in Fig. 1 gezeigten, für die kalte Jahreszeit vorgesehenen Außenstellung der Flügelteile 3 eine blaue und bei der in Fig. 3 gezeigten, für die warme Jahreszeit vorgesehenen Innenstellung der Flügelteile 3 eine rote Farbe aufweisen.
Damit die Flügelteile 3 und die Außenteile 9 leichter relativ zu dem Mittelteil 7 um die Schwenkachsen 5 verschwenkbar sind, weist das Flügelteil 3 und das Hauptteil 2 jeweils eine sich entlang der Schwenkachse 5 erstreckende Knicknaht 13 als Sollknickstelle auf. Diese dient gleichzeitig als seitliche Begrenzung der benachbart zu der Schwenkachse 5 angeordneten Kammern für die Füllung 12.
Insgesamt ergibt sich somit eine Zudecke 1 mit einem sich im wesentlichen über ihre Gesamtfläche erstreckenden Hauptteil 2 sowie wenigstens zwei in dessen Längserstreckungsrichtung verlaufenden Flügelteilen 3. Die Flügelteile 3 sind jeweils an einem ihrer Längsränder um eine in Längserstreckungsrichtung des Hauptteiles 3 verlaufende, zu den Außenlängsrändern 4 des Hauptteiles 2 beabstandete Schwenkachse 5 verschwenkbar mit dem Hauptteil 2 verbunden sind. Die Schwenkachsen 5 der beiden Flügelteile 3 sind in der Ersteckungsebene des Hauptteiles 2 beidseits der Längs­ mittellinie 6 des Hauptteiles 2, einen Hauptliegebereich seitlich begrenzend, angeordnet.

Claims (10)

1. Zudecke (1) mit einem sich im wesentlichen über die Gesamt­ fläche der Zudecke (1) erstreckenden Hauptteil (2) sowie wenigstens einem Zusatzteil, die in Gebrauchsstellung lagenweise übereinander angeordnet und miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzteil zweiteilig mit zwei in Längserstreckungsrichtung des Hauptteils (2) verlaufenden Flügelteilen (3) ausgebildet ist, die jeweils an einem ihrer Längsränder um eine in Längserstreckungs­ richtung des Hauptteiles (3) verlaufende, zu den Außenlängs­ rändern (4) des Hauptteiles (2) beabstandete Schwenkachse (5) verschwenkbar mit dem Hauptteil (2) verbunden sind, und daß die Schwenkachsen (5) der beiden Flügelteile (3) in der Ersteckungsebene des Hauptteiles (2) beidseits der Längs­ mittellinie (6) des Hauptteiles (2), einen Hauptliegebereich seitlich begrenzend angeordnet sind.
2. Zudecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelteile (3) jeweils an ihrem der Schwankachse (5) abgewandten freien Längsrand (8) Verbindungselemente (10) aufweisen, die bei nach innen geschlagenen Flügelteilen (3) mit den Verbindungselementen (10) des jeweils anderen Flügelteiles (3) und/oder mit im Bereich der Längsmittellinie (6) an dem Hauptteil (2) angeordneten Gegen-Verbindungs­ elementen (12) verbindbar sind, und/oder daß die Verbindungs­ elemente (10) bei nach außen geschlagenen Flügelteilen (3) mit im Bereich der Außenlängsränder (4) des Hauptteiles (2) angeordneten Gegen-Verbindungselementen (12) verbindbar sind.
3. Zudecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den Schwenkachsen (5) befindliche Mittelteil (7) des Hauptteiles (2) einen geringeren Wärmeisolationsfaktor und insbesondere eine geringere Dicke aufweist als die zwischen den Außenlängsrändern (4) und der dazu jeweils benachbarten Schwenkachse (5) befindlichen Außenteile (9) des Hauptteiles (2) und/oder als die Flügelteile (3).
4. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Außenteile (9) um die dazu jeweils benachbar­ te Schwenkachse (5) aus einer Lage, in der die Außenteile (9) und das Mittelteil (7) etwa in einer Ebene angeordnet sind, zu der den nach innen geschlagenen Flügelteilen (3) abgewandten Rückseite des Mittelteils (7) verschwenkbar sind.
5. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Außenteile (9) des Hauptteiles (2) und die Flügelteile (3) einen unterschiedlichen Wärmisolationsfaktor und/oder eine unterschiedliche Dicke aufweisen.
6. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Flügelteile (3), die Außenteile (9) und/oder das Mittelteil (7) jeweils an ihren beiden einander abgewandten flachseitigen Oberflächen eine unterschiedliche Farbe aufweisen und daß vorzugsweise bei nach außen geschlagenen Flügelteilen (3) die einander zugewandten Oberflächen der Flügelteile (3) und der Außenteile (9) und/oder bei nach innen geschlagenen Flügelteilen (3) die einander zugewandten Oberflächen der Flügelteile (3) und und des Mittelteiles (7) jeweils dieselbe Farbe aufweisen.
7. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Flügelteile (3), das Mittelteil (7) und/oder die Außenteile (8) im Bereich der Schwenkachse(n) (5) eine vorzugsweise als Knicknaht (13) und/oder Wandungsschwächung ausgebildete Sollknickstelle aufweist.
8. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Mittelteil (7), die Außenteile (9) und/oder die Flügelteile (3) ein Inlett mit einer darin befindlichen Füllung (12) aufweisen, insbesondere einer Bettfedern-Füllung.
9. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Inlett des Mittelteils (7), der Außenteile (9) und/oder der Flügelteile (3) jeweils mehrere, insbesondere durch Nähte seitlich umgrenzte Kammern für die Füllung aufweisen, und daß die Kammern des Mittelteils (7) und/oder der Außenteile (9) vorzugsweise ein kleiners Volumen aufweisen als diejenigen der Flügelteile (3).
10. Zudecke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Flügelteile (3) lösbar mit dem Hauptteil (2) verbindbar sind.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE7638345U1 (de) * 1976-12-08 1977-11-10 Zimmermann, Otto Heinrich, 5600 Wuppertal Einziehdecke

Patent Citations (1)

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