DE19856926C2 - Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere Düngemitteln - Google Patents
Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere DüngemittelnInfo
- Publication number
- DE19856926C2 DE19856926C2 DE19856926A DE19856926A DE19856926C2 DE 19856926 C2 DE19856926 C2 DE 19856926C2 DE 19856926 A DE19856926 A DE 19856926A DE 19856926 A DE19856926 A DE 19856926A DE 19856926 C2 DE19856926 C2 DE 19856926C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spreading
- border
- speed
- discs
- disc
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 9
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 title claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 16
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 5
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000009792 diffusion process Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000009827 uniform distribution Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C17/00—Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
- A01C17/006—Regulating or dosing devices
- A01C17/008—Devices controlling the quantity or the distribution pattern
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C21/00—Methods of fertilising, sowing or planting
- A01C21/005—Following a specific plan, e.g. pattern
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verteilen von
Streugut, insbesondere Düngemitteln, mit wenigstens zwei
auf Abstand angeordneten und entgegen der Fahrtrichtung
von innen nach außen drehzahlveränderlich angetriebenen
Streuscheiben, indem das Streugut den Streuscheiben
dosiert zugeführt, von diesen in einander überlappenden
Streufächern auf dem Boden verteilt und die Streubreite
der Streuscheiben bzw. die Arbeitsbreite und das von den
Streufächern gebildete Streubild durch Änderung der
Drehzahl der Streuscheiben und gleichsinnige Verlagerung
des Aufgabepunktes des Streugutes auf den Streuscheiben
eingestellt wird und indem weiterhin zum Grenzstreuen die
Drehzahl der der Feldgrenze nahen Streuscheiben gegenüber
der anderen Streuscheibe absenkbar ist und der Aufgabe
punkt auf dieser Streuscheibe verändert wird.
Durch das heute übliche System der Fahrgassen, die mit
gleichem Abstand voneinander angelegt sind, ergibt sich
beim Befahren der letzten Fahrgasse das Problem, daß auf
der dem Feld zugekehrten Seite das Streugut entsprechend
der eingestellten Arbeitsbreite verteilt werden muß, um
das notwendige Überlappen mit dem benachbarten Streubild
zu gewährleisten, während auf der anderen, der Feldgrenze
zugewandten Seite in der Regel eine geringere Streubreite
eingehalten werden muß, um den Dünger nicht über die
Grenze zu streuen. Das Streubild an der Feldgrenze
(Grenzstreuen) muß zudem steil abfallen, um eine gleich
mäßige Verteilung bis an die Grenze zu erhalten. Ferner
muß das von der der Feldgrenze zugekehrten Streuscheibe
erzeugte Streubild so ausgebildet sein, daß es in der
Überlappung mit dem Streubild der anderen Streuscheibe
wiederum zu einer gleichmäßigen Verteilung kommt.
Üblicherweise wird daher für das Grenzstreuen eine geson
derte Grenzstreuscheibe eingesetzt, deren Wurfschaufeln
in der Regel kürzer und gegebenenfalls auch noch anders
angeordnet sind als die der normalen Streuscheibe. Bei
einem bekannten Schleuderstreuer (DE 39 24 331 A1) wird
zudem der Aufgabepunkt auf der besonders ausgebildeten
Grenzstreuscheibe anders eingestellt als auf der Normal
streuscheibe, ohne daß angegeben ist, in welcher anderen
Weise diese Einstellung erfolgt. Bei einem weiterhin
bekannten Schleuderstreuer (EP 0 410 312 A1) ist gleichfalls
eine gesonderte Grenzstreuscheibe vorgesehen und wird der
Aufgabepunkt auf der Grenzstreuscheibe in Drehrichtung
der Scheibe verlagert. In all diesen Fällen sind geson
derte Grenzstreuscheiben und diese auch noch paarweise
für die linke und rechte Seite vom Streuerhersteller
anzubieten und vom Landwirt vorzuhalten und im Bedarfs
fall zu montieren. Beide vorgenannten Methoden sind auch
in der DE 39 24 334 A1 genannt.
Ein Verteilverfahren der eingangs genannten Art ist aus
der EP 0 330 839 A1 bekannt. Hierzu dient ein Zweischeiben
streuer mit hydraulisch angetriebenen Streuscheiben, die
das Streugut in einem Streufächer abwerfen, wobei ihre
Drehzahl problemlos variiert werden kann. Bei einem
gegebenen Aufgabepunkt des Streugutes auf die Streuschei
ben vergrößert sich die Streubreite (maximale Wurfweite
nach beiden Seiten) und damit auch die Arbeitsbreite, die
sich beim Anschlußfahren durch Überlappen der Streubilder
ergibt, mit zunehmender Drehzahl aufgrund der steigenden
Abwurfgeschwindigkeit des Streugutes am Scheibenrand. Bei
dem bekannten Streuer lassen sich die Arbeitsbreite und
das Streubild weiterhin dadurch beeinflussen, daß der
Aufgabepunkt des Streugutes auf der Streuscheibe in nicht
näher aufgeführter Weise verlagert wird.
Dazu ist der bekannte Streuer mit einer Einrichtung zum
Verstellen des Aufgabepunktes ausgestattet. Zudem ist
eine Regel- oder Steuereinrichtung vorgesehen, über
welche die Verlagerung des Aufgabepunktes und die Ände
rung der Drehzahl miteinander verknüpft sind. Diese
Einrichtung soll ferner so ausgelegt sein, daß sowohl ein
"Normalstreuen", als auch ein "Grenzstreuen" einstellbar
ist. Hierzu dienen insbesondere in einer elektronischen
Regelvorrichtung hinterlegte Funktionskurven. Wie im
einzelnen die Veränderung der Drehzahl und/oder des
Aufgabepunktes für den Fall des Grenzstreuens gegenüber
dem Normalstreuen erfolgen soll, läßt diese Druckschrift
offen.
Bei einem anderen hydraulisch angetriebenen Streuer (DE 37 39 265 A1)
wird die Drehzahl an der Grenzstreuseite
abgesenkt. Allein mit dieser Maßnahme läßt sich aber kein
ausreichend exaktes Grenz- bzw. Randstreubild erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Ben Streuer
des eingangs genannten Aufbaus ein Verfah
ren vorzuschlagen, welches das Grenzstreuen in einfacher
und flexibel an die örtlichen Gegebenheiten bzw. landwirtschaftlichen
Anforderungen anpaßbarer Weise erlaubt,
ohne daß hierfür ein Scheibenaustausch erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Aufgabepunkt auf der grenznahen Streuscheibe entgegen
deren Drehrichtung und/oder auf der Streuscheibe nach
außen verlagert wird, wobei der Aufgabepunkt bei kleinen
Streubreiten bzw. Arbeitsbreiten und niedriger Drehzahl
stärker verlagert wird als bei großen Streubreiten bzw.
Arbeitsbreiten und hoher Drehzahl.
Mit der Minderung der Drehzahl der der Feldgrenze zuge
wandten Streuscheibe ergibt sich zunächst eine geringere
Wurfweite und eine Verlagerung des Abwurfpunktes bzw.
Abwurfbereichs an der Streuscheibe in Drehrichtung mit
der Folge, daß der Streufächer verkürzt, zugleich aber in
Fahrtrichtung nach vorne verschoben wird. Dadurch wird
zwar das an der Feldgrenze gewünschte steile Streubild
erreicht, zugleich aber die Streumenge im äußeren Bereich
überproportional erhöht. Umgekehrt fällt die Streumenge
im Überlappungsbereich zu dem Streubild der anderen
Streuscheibe überproportional ab mit dem Ergebnis, daß
entgegen der Erwartung im mittleren Überlappungsbereich
die Streudichte zu stark abnimmt, während sie im grenzna
hen Bereich stark zunimmt. Um diese Unregelmäßigkeiten im
Überlappungs- und Grenzstreubereich auszugleichen, wird
neben der Drehzahlabsenkung der Aufgabepunkt entgegen der
Drehrichtung verlagert, so daß der Abwurfpunkt bzw.
Abwurfbereich des Streugutes auf der Streuscheibe wieder
zur Mitte hin verlagert wird. Der gleiche Effekt läßt
sich durch eine Verlagerung des Aufgabepunktes auf der
Streuscheibe nach außen oder durch eine Kombination
beider Verlagerungsmöglichkeiten erreichen. In beiden
Fällen gilt erfindungsgemäß weiterhin: Je kleiner die
Grenzstreubreite ist, umso stärker wird der Aufgabepunkt
entgegen der Drehrichtung und/oder nach außen verlagert.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich in einer anderen
Relation dahingehend kennzeichnen, daß die Drehzahl der
Grenzstreuscheibe für eine bestimmte Grenzstreubreite
gleich oder wenig niedriger eingestellt wird als die
Drehzahl der Streuscheiben für das Normalstreuen mit
gleicher Streubreite (bei allerdings wesentlich früherem
Aufgabepunkt).
Beträgt beispielsweise die Grenzstreubreite 12 m, so liegt
die Arbeitsbreite bei 24 m. Dies setzt für das Normal
streuen auf der Feldseite von der Streubildmitte aus
betrachtet eine Streubreite von 24 m voraus. Diese werde
für einen bestimmten Dünger beispielsweise mit einer
Drehzahl von 1100 U/min erreicht, wobei der Aufgabepunkt
an einer Stelle "X" liege. Für die Grenzstreuscheibe wird
die Drehzahl deutlich, beispielsweise auf 600 U/min
abgesenkt und der Aufgabepunkt um den Betrag "X1"
entgegen der Drehrichtung verlagert. Es entsteht auf der
Grenzstreubreite von 12 m ein steilflankiges Grenzstreu
bild, während die zugehörige andere Streuscheibe das
übliche flachflankige Streubild erzeugt.
Vergleicht man das vorgenannte Streubild mit 12 m Grenz
streubreite mit dem Streubild beim Normalstreuen auf 12 m
Arbeitsbreite, bei dem also die Streubreite von der
Streubildmitte gleichfalls 12 m und die gesamte Streubrei
te beider Streuscheiben 24 m beträgt, so ist der Aufgabe
punkt für beide Streuscheiben gegenüber der Einstellung
für 24 m Arbeitsbreite um "X2" entgegen der Drehrich
tung verlagert, wobei X2 < X1 ist. Die Drehzahl
jedoch ist gegenüber derjenigen der Grenzstreuscheibe nur
unwesentlich angehoben, z. B. auf 700 U/min.
Dabei ist weiterhin vorzugsweise vorgesehen, dass mehrere
Arbeitsbreiten zu Arbeitsbreitenbereichen zusammengefaßt
werden und der Aufgabepunkt für das Grenzstreuen in einer
der Anzahl der Arbeitsbreitenbereiche entsprechenden
Anzahl von Stufen verlagert wird.
In bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, daß der Aufga
bepunkt für das Grenzstreuen bei kleinen Streubreiten
bzw. Arbeitsbreiten und niedrigerer Drehzahl stärker
verlagert wird als bei großen Streubreiten bzw. Arbeits
breiten und hoher Drehzahl, d. h. je kleiner die Grenz
streubreite ist, umso stärker wird der Aufgabepunkt
entgegen der Drehrichtung und/oder nach außen verlagert.
So hat sich in praktischen Versuchen als vorteilhaft
erwiesen, wenn bei Arbeitsbreitenbereichen von 12 m bis
16 m bzw. 18 bis 21 bzw. 24 m bis 28 m der Aufgabepunkt für
das Grenzstreuen in Stufen von etwa 3 bis 4 cm bzw. 2 bis
3 cm bzw. 1 bis 2 cm und bei größeren Arbeitsbreiten mit
einer gegen null gehenden Verlagerung entgegen der Dreh
richtung verlagert wird. Es ist also beim Grenzstreuen
keine
lineare Abhängigkeit zwischen der Drehzahl einerseits und
der notwendigen Verlagerung des Aufgabepunktes anderer
seits gegeben. Mit den drei Einstellstufen in den drei
Arbeitsbreitenbereichen wird eine ausreichend gute Ver
teilgenauigkeit bei geringstmöglichem Aufwand für die
Einstellung des Streuers erreicht.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung erläu
tert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf drei
nebeneinander liegende Fahrgassen mit
den beim Normalstreuen erzeugten
Streubildern;
Fig. 2 die Streukurve (Mengenverteilung)
beim Normalstreuen gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf die
Streuscheiben eines Schleuderstreuers
beim Normalstreuen;
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf das
Streubild beim Grenzstreuen mit
verminderter Drehzahl der Streuschei
be auf der Grenzseite;
Fig. 5 die zu Fig. 4 gehörige Streukurve;
Fig. 6 ein der Fig. 4 entsprechendes Streu
bild bei gleichzeitiger Verlagerung
des Aufgabepunktes und
Fig. 7 die zu Fig. 6 gehörige Streukurve.
Fig. 1 zeigt einen Traktor 1 mit einem angebauten Zwei
scheibenstreuer 2 mit zwei auf Abstand angeordneten
Streuscheiben 3, 4, die hydraulisch und drehzahlveränder
lich angetrieben sind. Der Traktor fährt in den mit 5, 6
und 7 bezeichneten Fahrgassen. Die Streuscheiben 3, 4
weisen beispielsweise je zwei Wurfschaufeln 8, 9 bzw. 10,
11 auf (Fig. 3). Aus einem oberhalb der Streuscheiben 3,
4 angeordneten Vorratsbehälter läuft das Streugut aus je
einer Auslauföffnung auf die Streuscheiben 3, 4. Der
Auftreffpunkt des Streugutes auf die Streuscheiben, der
sogenannte Aufgabepunkt, ist mit 12 bzw. 13 bezeichnet.
Die Streuscheiben laufen von innen nach außen entspre
chend den angedeuteten Richtungspfeilen um, und zwar
entgegen der Fahrtrichtung 14. Beim Normalstreuen liegen
die Aufgabepunkte 12, 13 spiegelsymmetrisch zur Streuer
mitte, die mit dem Richtungspfeil 14 zusammenfällt.
Beim Normalstreuen wirft jede Streuscheibe bei der Fahrt
in jeder Fahrgasse das Streugut in einem Streufächer 15,
16 ab. Die Streufächer beider Streuscheiben überlappen
sich in der Streuermitte zu einer dreieckförmigen, flach
flankigen Streugutverteilung 17 (Fig. 2). Durch das
Anschlußfahren von Fahrgasse zu Fahrgasse 5, 6, 7 ergibt
sich schließlich eine lineare Streukruve mit gleichmäßi
ger Streugutverteilung. Beim Normalstreuen liegen die
Aufgabepunkte 12, 13 spiegelsymmetrisch und laufen die
Streuscheiben 3, 4 mit gleicher Drehzahl, z. B. 1000
Umdrehungen pro Minute, um.
An der Feldgrenze muß das Streubild so eingestellt wer
den, daß das Streugut nach Möglichkeit nicht über die
Grenze 19 (Fig. 4) geworfen wird. Hierzu wird die Dreh
zahl der der Grenze zugekehrten Streuscheibe 4 abgesenkt,
z. B. auf 600 U/min. Bei gleicher Lage des Aufgabepunktes
ergibt sich auf der Grenzseite das Streubild 20, während
das Streubild 21 der anderen Streuscheibe 3 unverändert
bleibt. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird durch die
Drehzahlabsenkung nicht nur die Wurfweite der Streuschei
be 4 geringer, sondern wird das gesamte Streubild nach
außen und in Fahrtrichtung nach vorne verlagert. Es wird
zwar, wie Fig. 5 zeigt, der gewünschte steile Abfall 21
der Streudichte an der Grenze 19 erreicht, doch überlap
pen die Streubilder 15, 20 beider Streuscheiben 3, 4 kaum
mehr. Dadurch entsteht in der Steuermitte eine Senke 22
und damit eine Unterdüngung.
Um diese Unterdüngung zu vermeiden, wird der Aufgabepunkt
auf der der Grenze zugekehrten Streuscheibe 4 entgegen
der Drehrichtung und/oder nach außen verlagert, so daß
das Streugut früher abgeworfen wird und das Streubild 23
gemäß Fig. 6 entsteht, das gegenüber dem Streubild 20 in
Fig. 4 wieder entgegen der Fahrtrichtung und nach innen
verlagert ist. Dadurch kommt es zu der gewünschten Über
lappung beider Streubilder 15, 23 und ergibt sich über
die gesamte Streubreite bis zur Grenze eine lineare
Streukurve 24 (Fig. 7) mit an der Grenze steilem Abfall
25.
Claims (4)
1. Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere Dün
gemitteln, mittels wenigstens zwei auf Abstand angeord
neten und drehzahlveränderlich angetriebenen Streu
scheiben, indem das Streugut den Streuscheiben dosiert
zugeführt, von diesen in einander überlappenden Streu
fächern auf dem Boden verteilt und die Streubreite der
Streuscheiben bzw. die Arbeitsbreite und das von den
Streufächern gebildete Streubild durch Änderung der
Drehzahl der Streuscheiben und Verlagerung des Aufgabe
punktes des Streugutes auf den Streuscheiben einge
stellt wird und indem weiterhin zum Grenzstreuen die
Drehzahl der der Feldgrenze nahen Streuscheibe gegen
über der anderen Streuscheibe absenkbar ist und der
Aufgabepunkt auf dieser Streuscheibe verändert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Aufgabepunkt auf der
grenznahen Streuscheibe entgegen deren Drehrichtung
und/oder auf der Streuscheibe nach außen verlagert
wird, wobei der Aufgabepunkt bei kleinen Streubreiten
bzw. Arbeitsbreiten und niedriger Drehzahl stärker ver
lagert wird als bei großen Streubreiten bzw. Arbeitsbreiten
und hoher Drehzahl.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehzahl der Grenzstreuscheibe für eine bestimmte
Grenzstreubreite gleich oder wenig niedriger einge
stellt wird als die Drehzahl der Streuscheiben für das
Normalstreuen mit gleicher Streubreite.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß mehrere Arbeitsbreiten zu Arbeitsbreitenberei
chen zusammengefaßt werden und der Aufgabepunkt für das
Grenzstreuen in einer der Anzahl der Arbeitsbreitenbe
reiche entsprechenden Anzahl von Stufen verlagert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei Arbeitsbreitenbereichen von 12 m
bis 16 m bzw. 18 m bis 21 m bzw. 24 m bis 28 m der Aufgabe
punkt für das Grenzstreuen gegenüber dem Normalstreuen
in Stufen von etwa 3 bis 4 cm bzw. 2 bis 3 cm bzw. 1 bis
2 cm und bei größeren Arbeitsbreiten mit einer gegen
null gehenden Verlagerung entgegen der Drehrichtung
verlagert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19856926A DE19856926C2 (de) | 1997-12-18 | 1998-12-10 | Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere Düngemitteln |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19756333 | 1997-12-18 | ||
| DE19856926A DE19856926C2 (de) | 1997-12-18 | 1998-12-10 | Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere Düngemitteln |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19856926A1 DE19856926A1 (de) | 1999-06-24 |
| DE19856926C2 true DE19856926C2 (de) | 2003-06-18 |
Family
ID=7852393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19856926A Expired - Fee Related DE19856926C2 (de) | 1997-12-18 | 1998-12-10 | Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere Düngemitteln |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19856926C2 (de) |
| FR (1) | FR2772550B1 (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10002645A1 (de) * | 2000-01-21 | 2001-07-26 | Amazonen Werke Dreyer H | Verfahren zum Einsatz eines Zentrifugaldüngerstreuers |
| DE10028236A1 (de) | 2000-06-07 | 2001-12-13 | Rauch Landmaschfab Gmbh | Zentrifugalstreuer, insbesondere Düngerstreuer |
| FR2882498B1 (fr) * | 2005-02-25 | 2008-12-12 | Sulky Burel Soc Par Actions Si | Procede d'optimisation de l'epandage, machine d'epandage et programme d'ordinateur correspondants |
| FR2882497B1 (fr) * | 2005-02-25 | 2007-05-11 | Sulky Burel Soc Par Actions Si | Procede d'optimisation et d'ajustement de l'epandage, machine d'epandage et programme d'ordinateur correspondants |
| FR2882496B1 (fr) * | 2005-02-25 | 2010-01-22 | Sulky Burel | Procede d'optimisation et d'ajustement de l'epandage, machine d'epandage et programme d'ordinateur correspondants. |
| DE102009051972A1 (de) * | 2009-11-04 | 2011-05-05 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Verfahren zum Verleihen von Mineraldünger auf dem Feld und im Vorgewende mittels Zweischeibensteuern |
| EP2689649B1 (de) | 2012-07-26 | 2018-03-21 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Verfahren zur gleichmäßigen Verteilung von Streugut im Übergangsbereich zwischen den Feldfahrgassen und der Grenzfahrgasse eines Feldes sowie Zweischeibenstreuer zur Durchführung eines solchen Verfahrens |
| DE102012016574A1 (de) | 2012-08-22 | 2014-02-27 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Verfahren zur gleichmäßigen Verteilung von Streugut im Übergangsbereich zwischen den Feldfahrgassen und der Grenzfahrgasse eines Feldes sowie Zweischeibenstreuer zur Durchführung eines solchen Verfahrens |
| DE102013111972A1 (de) * | 2013-10-30 | 2015-04-30 | Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg | Verfahren zum Verteilen von Mineraldünger |
| CA3084838C (en) | 2017-12-07 | 2024-04-23 | Salford Group Inc. | Spreader for particulate material with improved spread control |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3739265A1 (de) * | 1987-11-20 | 1989-06-01 | Amazonen Werke Dreyer H | Schleuderstreuer |
| EP0330839A1 (de) * | 1988-02-05 | 1989-09-06 | Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | Schleuderstreuer |
| EP0385236A2 (de) * | 1989-03-03 | 1990-09-05 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Schleuderstreuer für Dünger |
| EP0410312A1 (de) * | 1989-07-22 | 1991-01-30 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Scheuderstreuer für rieselfähiges Streugut, insbesondere Dünger |
| DE3924334A1 (de) * | 1989-07-22 | 1991-01-31 | Rauch Landmaschfab Gmbh | Schleuderstreuer fuer rieselfaehiges streugut, insbesondere duenger |
| DE3924333A1 (de) * | 1989-07-22 | 1991-01-31 | Rauch Landmaschfab Gmbh | Schleudersteuer fuer rieselfaehigen duenger |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0613613A1 (de) * | 1993-02-27 | 1994-09-07 | Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | Schleuderdüngerstreuer |
-
1998
- 1998-12-10 DE DE19856926A patent/DE19856926C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1998-12-18 FR FR9816170A patent/FR2772550B1/fr not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3739265A1 (de) * | 1987-11-20 | 1989-06-01 | Amazonen Werke Dreyer H | Schleuderstreuer |
| EP0330839A1 (de) * | 1988-02-05 | 1989-09-06 | Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | Schleuderstreuer |
| EP0385236A2 (de) * | 1989-03-03 | 1990-09-05 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Schleuderstreuer für Dünger |
| EP0410312A1 (de) * | 1989-07-22 | 1991-01-30 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Scheuderstreuer für rieselfähiges Streugut, insbesondere Dünger |
| DE3924331A1 (de) * | 1989-07-22 | 1991-01-31 | Rauch Landmaschfab Gmbh | Schleuderstreuer fuer rieselfaehiges streugut, insbesondere duenger |
| DE3924334A1 (de) * | 1989-07-22 | 1991-01-31 | Rauch Landmaschfab Gmbh | Schleuderstreuer fuer rieselfaehiges streugut, insbesondere duenger |
| DE3924333A1 (de) * | 1989-07-22 | 1991-01-31 | Rauch Landmaschfab Gmbh | Schleudersteuer fuer rieselfaehigen duenger |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2772550A1 (fr) | 1999-06-25 |
| FR2772550B1 (fr) | 2004-03-19 |
| DE19856926A1 (de) | 1999-06-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0532055B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Ausbringen von Düngemitteln mittels eines Zentrifugaldüngerstreuers | |
| EP0330839B2 (de) | Schleuderstreuer | |
| EP0192085B1 (de) | Zweischeibendüngerstreuer | |
| DE19856926C2 (de) | Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere Düngemitteln | |
| EP0017128B1 (de) | Schleuderstreuer zum Verteilen von Düngemitteln und dgl. | |
| DE3337762C2 (de) | Schleuderstreuer | |
| EP0545894B2 (de) | Schleuderdüngerstreuer | |
| DE3049070C1 (de) | Schleuderstreuer,insbesondere zur Ausbringung von Duengemitteln | |
| EP1707042B1 (de) | Zweischeibenstreuer für Streugut, insbesondere Dünger, Salz oder dergleichen | |
| DE2851797C3 (de) | Maschine zum Ausstreuen von körnigem Material | |
| DE3442465A1 (de) | Streugeraet, insbesondere mineraldungstreuer | |
| EP0240734A1 (de) | Schleuderdüngerstreuer | |
| DE69107033T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Modifizieren des Spektrums eines Schleuderstreuers für körniges Material, um das Streuen auf den Feldrand zu ermöglichen. | |
| EP1247437A2 (de) | Verfahren zum Verteilen von Streugut und Zentrifugalstreuer zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE10145927A1 (de) | Zentrifugaldüngerstreuer | |
| EP2243346A1 (de) | Zentrifugaldüngerstreuer | |
| EP0559242A2 (de) | Schleuderdüngerstreuer | |
| DE69816076T2 (de) | Verfahren um körnige Stoffe zu streuen | |
| DE19902552B4 (de) | Verfahren zum Verteilen von Dünger mittels eines Zweischeibenstreuers | |
| AT258628B (de) | Mit zwei Streuorganen ausgestatteter Zentrifugalstreuer | |
| EP2944177B1 (de) | Schleuderdüngerstreuer | |
| EP3685652B1 (de) | Verfahren zum ausbringen von streugut | |
| EP1097623B1 (de) | Zentrifugaldüngerstreuer | |
| DE102009044108A1 (de) | Zweischeibenstreuer | |
| DE4206301A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur regelung der streubreite einer schleuderstreumaschine fuer koernige erzeugnisse auf einen bestimmten wert |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |