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DE19856926C2 - Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere Düngemitteln - Google Patents

Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere Düngemitteln

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DE19856926C2
DE19856926C2 DE19856926A DE19856926A DE19856926C2 DE 19856926 C2 DE19856926 C2 DE 19856926C2 DE 19856926 A DE19856926 A DE 19856926A DE 19856926 A DE19856926 A DE 19856926A DE 19856926 C2 DE19856926 C2 DE 19856926C2
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disc
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Norbert Rauch
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RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH
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RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/006Regulating or dosing devices
    • A01C17/008Devices controlling the quantity or the distribution pattern
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C21/00Methods of fertilising, sowing or planting
    • A01C21/005Following a specific plan, e.g. pattern

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
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  • Fertilizing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere Düngemitteln, mit wenigstens zwei auf Abstand angeordneten und entgegen der Fahrtrichtung von innen nach außen drehzahlveränderlich angetriebenen Streuscheiben, indem das Streugut den Streuscheiben dosiert zugeführt, von diesen in einander überlappenden Streufächern auf dem Boden verteilt und die Streubreite der Streuscheiben bzw. die Arbeitsbreite und das von den Streufächern gebildete Streubild durch Änderung der Drehzahl der Streuscheiben und gleichsinnige Verlagerung des Aufgabepunktes des Streugutes auf den Streuscheiben eingestellt wird und indem weiterhin zum Grenzstreuen die Drehzahl der der Feldgrenze nahen Streuscheiben gegenüber der anderen Streuscheibe absenkbar ist und der Aufgabe­ punkt auf dieser Streuscheibe verändert wird.
Durch das heute übliche System der Fahrgassen, die mit gleichem Abstand voneinander angelegt sind, ergibt sich beim Befahren der letzten Fahrgasse das Problem, daß auf der dem Feld zugekehrten Seite das Streugut entsprechend der eingestellten Arbeitsbreite verteilt werden muß, um das notwendige Überlappen mit dem benachbarten Streubild zu gewährleisten, während auf der anderen, der Feldgrenze zugewandten Seite in der Regel eine geringere Streubreite eingehalten werden muß, um den Dünger nicht über die Grenze zu streuen. Das Streubild an der Feldgrenze (Grenzstreuen) muß zudem steil abfallen, um eine gleich­ mäßige Verteilung bis an die Grenze zu erhalten. Ferner muß das von der der Feldgrenze zugekehrten Streuscheibe erzeugte Streubild so ausgebildet sein, daß es in der Überlappung mit dem Streubild der anderen Streuscheibe wiederum zu einer gleichmäßigen Verteilung kommt.
Üblicherweise wird daher für das Grenzstreuen eine geson­ derte Grenzstreuscheibe eingesetzt, deren Wurfschaufeln in der Regel kürzer und gegebenenfalls auch noch anders angeordnet sind als die der normalen Streuscheibe. Bei einem bekannten Schleuderstreuer (DE 39 24 331 A1) wird zudem der Aufgabepunkt auf der besonders ausgebildeten Grenzstreuscheibe anders eingestellt als auf der Normal­ streuscheibe, ohne daß angegeben ist, in welcher anderen Weise diese Einstellung erfolgt. Bei einem weiterhin bekannten Schleuderstreuer (EP 0 410 312 A1) ist gleichfalls eine gesonderte Grenzstreuscheibe vorgesehen und wird der Aufgabepunkt auf der Grenzstreuscheibe in Drehrichtung der Scheibe verlagert. In all diesen Fällen sind geson­ derte Grenzstreuscheiben und diese auch noch paarweise für die linke und rechte Seite vom Streuerhersteller anzubieten und vom Landwirt vorzuhalten und im Bedarfs­ fall zu montieren. Beide vorgenannten Methoden sind auch in der DE 39 24 334 A1 genannt.
Ein Verteilverfahren der eingangs genannten Art ist aus der EP 0 330 839 A1 bekannt. Hierzu dient ein Zweischeiben­ streuer mit hydraulisch angetriebenen Streuscheiben, die das Streugut in einem Streufächer abwerfen, wobei ihre Drehzahl problemlos variiert werden kann. Bei einem gegebenen Aufgabepunkt des Streugutes auf die Streuschei­ ben vergrößert sich die Streubreite (maximale Wurfweite nach beiden Seiten) und damit auch die Arbeitsbreite, die sich beim Anschlußfahren durch Überlappen der Streubilder ergibt, mit zunehmender Drehzahl aufgrund der steigenden Abwurfgeschwindigkeit des Streugutes am Scheibenrand. Bei dem bekannten Streuer lassen sich die Arbeitsbreite und das Streubild weiterhin dadurch beeinflussen, daß der Aufgabepunkt des Streugutes auf der Streuscheibe in nicht näher aufgeführter Weise verlagert wird.
Dazu ist der bekannte Streuer mit einer Einrichtung zum Verstellen des Aufgabepunktes ausgestattet. Zudem ist eine Regel- oder Steuereinrichtung vorgesehen, über welche die Verlagerung des Aufgabepunktes und die Ände­ rung der Drehzahl miteinander verknüpft sind. Diese Einrichtung soll ferner so ausgelegt sein, daß sowohl ein "Normalstreuen", als auch ein "Grenzstreuen" einstellbar ist. Hierzu dienen insbesondere in einer elektronischen Regelvorrichtung hinterlegte Funktionskurven. Wie im einzelnen die Veränderung der Drehzahl und/oder des Aufgabepunktes für den Fall des Grenzstreuens gegenüber dem Normalstreuen erfolgen soll, läßt diese Druckschrift offen.
Bei einem anderen hydraulisch angetriebenen Streuer (DE 37 39 265 A1) wird die Drehzahl an der Grenzstreuseite abgesenkt. Allein mit dieser Maßnahme läßt sich aber kein ausreichend exaktes Grenz- bzw. Randstreubild erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Ben Streuer des eingangs genannten Aufbaus ein Verfah­ ren vorzuschlagen, welches das Grenzstreuen in einfacher und flexibel an die örtlichen Gegebenheiten bzw. landwirtschaftlichen Anforderungen anpaßbarer Weise erlaubt, ohne daß hierfür ein Scheibenaustausch erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Aufgabepunkt auf der grenznahen Streuscheibe entgegen deren Drehrichtung und/oder auf der Streuscheibe nach außen verlagert wird, wobei der Aufgabepunkt bei kleinen Streubreiten bzw. Arbeitsbreiten und niedriger Drehzahl stärker verlagert wird als bei großen Streubreiten bzw. Arbeitsbreiten und hoher Drehzahl.
Mit der Minderung der Drehzahl der der Feldgrenze zuge­ wandten Streuscheibe ergibt sich zunächst eine geringere Wurfweite und eine Verlagerung des Abwurfpunktes bzw. Abwurfbereichs an der Streuscheibe in Drehrichtung mit der Folge, daß der Streufächer verkürzt, zugleich aber in Fahrtrichtung nach vorne verschoben wird. Dadurch wird zwar das an der Feldgrenze gewünschte steile Streubild erreicht, zugleich aber die Streumenge im äußeren Bereich überproportional erhöht. Umgekehrt fällt die Streumenge im Überlappungsbereich zu dem Streubild der anderen Streuscheibe überproportional ab mit dem Ergebnis, daß entgegen der Erwartung im mittleren Überlappungsbereich die Streudichte zu stark abnimmt, während sie im grenzna­ hen Bereich stark zunimmt. Um diese Unregelmäßigkeiten im Überlappungs- und Grenzstreubereich auszugleichen, wird neben der Drehzahlabsenkung der Aufgabepunkt entgegen der Drehrichtung verlagert, so daß der Abwurfpunkt bzw. Abwurfbereich des Streugutes auf der Streuscheibe wieder zur Mitte hin verlagert wird. Der gleiche Effekt läßt sich durch eine Verlagerung des Aufgabepunktes auf der Streuscheibe nach außen oder durch eine Kombination beider Verlagerungsmöglichkeiten erreichen. In beiden Fällen gilt erfindungsgemäß weiterhin: Je kleiner die Grenzstreubreite ist, umso stärker wird der Aufgabepunkt entgegen der Drehrichtung und/oder nach außen verlagert.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich in einer anderen Relation dahingehend kennzeichnen, daß die Drehzahl der Grenzstreuscheibe für eine bestimmte Grenzstreubreite gleich oder wenig niedriger eingestellt wird als die Drehzahl der Streuscheiben für das Normalstreuen mit gleicher Streubreite (bei allerdings wesentlich früherem Aufgabepunkt).
Beträgt beispielsweise die Grenzstreubreite 12 m, so liegt die Arbeitsbreite bei 24 m. Dies setzt für das Normal­ streuen auf der Feldseite von der Streubildmitte aus betrachtet eine Streubreite von 24 m voraus. Diese werde für einen bestimmten Dünger beispielsweise mit einer Drehzahl von 1100 U/min erreicht, wobei der Aufgabepunkt an einer Stelle "X" liege. Für die Grenzstreuscheibe wird die Drehzahl deutlich, beispielsweise auf 600 U/min abgesenkt und der Aufgabepunkt um den Betrag "X1" entgegen der Drehrichtung verlagert. Es entsteht auf der Grenzstreubreite von 12 m ein steilflankiges Grenzstreu­ bild, während die zugehörige andere Streuscheibe das übliche flachflankige Streubild erzeugt.
Vergleicht man das vorgenannte Streubild mit 12 m Grenz­ streubreite mit dem Streubild beim Normalstreuen auf 12 m Arbeitsbreite, bei dem also die Streubreite von der Streubildmitte gleichfalls 12 m und die gesamte Streubrei­ te beider Streuscheiben 24 m beträgt, so ist der Aufgabe­ punkt für beide Streuscheiben gegenüber der Einstellung für 24 m Arbeitsbreite um "X2" entgegen der Drehrich­ tung verlagert, wobei X2 < X1 ist. Die Drehzahl jedoch ist gegenüber derjenigen der Grenzstreuscheibe nur unwesentlich angehoben, z. B. auf 700 U/min.
Dabei ist weiterhin vorzugsweise vorgesehen, dass mehrere Arbeitsbreiten zu Arbeitsbreitenbereichen zusammengefaßt werden und der Aufgabepunkt für das Grenzstreuen in einer der Anzahl der Arbeitsbreitenbereiche entsprechenden Anzahl von Stufen verlagert wird.
In bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, daß der Aufga­ bepunkt für das Grenzstreuen bei kleinen Streubreiten bzw. Arbeitsbreiten und niedrigerer Drehzahl stärker verlagert wird als bei großen Streubreiten bzw. Arbeits­ breiten und hoher Drehzahl, d. h. je kleiner die Grenz­ streubreite ist, umso stärker wird der Aufgabepunkt entgegen der Drehrichtung und/oder nach außen verlagert.
So hat sich in praktischen Versuchen als vorteilhaft erwiesen, wenn bei Arbeitsbreitenbereichen von 12 m bis 16 m bzw. 18 bis 21 bzw. 24 m bis 28 m der Aufgabepunkt für das Grenzstreuen in Stufen von etwa 3 bis 4 cm bzw. 2 bis 3 cm bzw. 1 bis 2 cm und bei größeren Arbeitsbreiten mit einer gegen null gehenden Verlagerung entgegen der Dreh­ richtung verlagert wird. Es ist also beim Grenzstreuen keine lineare Abhängigkeit zwischen der Drehzahl einerseits und der notwendigen Verlagerung des Aufgabepunktes anderer­ seits gegeben. Mit den drei Einstellstufen in den drei Arbeitsbreitenbereichen wird eine ausreichend gute Ver­ teilgenauigkeit bei geringstmöglichem Aufwand für die Einstellung des Streuers erreicht.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung erläu­ tert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf drei nebeneinander liegende Fahrgassen mit den beim Normalstreuen erzeugten Streubildern;
Fig. 2 die Streukurve (Mengenverteilung) beim Normalstreuen gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf die Streuscheiben eines Schleuderstreuers beim Normalstreuen;
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf das Streubild beim Grenzstreuen mit verminderter Drehzahl der Streuschei­ be auf der Grenzseite;
Fig. 5 die zu Fig. 4 gehörige Streukurve;
Fig. 6 ein der Fig. 4 entsprechendes Streu­ bild bei gleichzeitiger Verlagerung des Aufgabepunktes und
Fig. 7 die zu Fig. 6 gehörige Streukurve.
Fig. 1 zeigt einen Traktor 1 mit einem angebauten Zwei­ scheibenstreuer 2 mit zwei auf Abstand angeordneten Streuscheiben 3, 4, die hydraulisch und drehzahlveränder­ lich angetrieben sind. Der Traktor fährt in den mit 5, 6 und 7 bezeichneten Fahrgassen. Die Streuscheiben 3, 4 weisen beispielsweise je zwei Wurfschaufeln 8, 9 bzw. 10, 11 auf (Fig. 3). Aus einem oberhalb der Streuscheiben 3, 4 angeordneten Vorratsbehälter läuft das Streugut aus je einer Auslauföffnung auf die Streuscheiben 3, 4. Der Auftreffpunkt des Streugutes auf die Streuscheiben, der sogenannte Aufgabepunkt, ist mit 12 bzw. 13 bezeichnet. Die Streuscheiben laufen von innen nach außen entspre­ chend den angedeuteten Richtungspfeilen um, und zwar entgegen der Fahrtrichtung 14. Beim Normalstreuen liegen die Aufgabepunkte 12, 13 spiegelsymmetrisch zur Streuer­ mitte, die mit dem Richtungspfeil 14 zusammenfällt.
Beim Normalstreuen wirft jede Streuscheibe bei der Fahrt in jeder Fahrgasse das Streugut in einem Streufächer 15, 16 ab. Die Streufächer beider Streuscheiben überlappen sich in der Streuermitte zu einer dreieckförmigen, flach­ flankigen Streugutverteilung 17 (Fig. 2). Durch das Anschlußfahren von Fahrgasse zu Fahrgasse 5, 6, 7 ergibt sich schließlich eine lineare Streukruve mit gleichmäßi­ ger Streugutverteilung. Beim Normalstreuen liegen die Aufgabepunkte 12, 13 spiegelsymmetrisch und laufen die Streuscheiben 3, 4 mit gleicher Drehzahl, z. B. 1000 Umdrehungen pro Minute, um.
An der Feldgrenze muß das Streubild so eingestellt wer­ den, daß das Streugut nach Möglichkeit nicht über die Grenze 19 (Fig. 4) geworfen wird. Hierzu wird die Dreh­ zahl der der Grenze zugekehrten Streuscheibe 4 abgesenkt, z. B. auf 600 U/min. Bei gleicher Lage des Aufgabepunktes ergibt sich auf der Grenzseite das Streubild 20, während das Streubild 21 der anderen Streuscheibe 3 unverändert bleibt. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird durch die Drehzahlabsenkung nicht nur die Wurfweite der Streuschei­ be 4 geringer, sondern wird das gesamte Streubild nach außen und in Fahrtrichtung nach vorne verlagert. Es wird zwar, wie Fig. 5 zeigt, der gewünschte steile Abfall 21 der Streudichte an der Grenze 19 erreicht, doch überlap­ pen die Streubilder 15, 20 beider Streuscheiben 3, 4 kaum mehr. Dadurch entsteht in der Steuermitte eine Senke 22 und damit eine Unterdüngung.
Um diese Unterdüngung zu vermeiden, wird der Aufgabepunkt auf der der Grenze zugekehrten Streuscheibe 4 entgegen der Drehrichtung und/oder nach außen verlagert, so daß das Streugut früher abgeworfen wird und das Streubild 23 gemäß Fig. 6 entsteht, das gegenüber dem Streubild 20 in Fig. 4 wieder entgegen der Fahrtrichtung und nach innen verlagert ist. Dadurch kommt es zu der gewünschten Über­ lappung beider Streubilder 15, 23 und ergibt sich über die gesamte Streubreite bis zur Grenze eine lineare Streukurve 24 (Fig. 7) mit an der Grenze steilem Abfall 25.

Claims (4)

1. Verfahren zum Verteilen von Streugut, insbesondere Dün­ gemitteln, mittels wenigstens zwei auf Abstand angeord­ neten und drehzahlveränderlich angetriebenen Streu­ scheiben, indem das Streugut den Streuscheiben dosiert zugeführt, von diesen in einander überlappenden Streu­ fächern auf dem Boden verteilt und die Streubreite der Streuscheiben bzw. die Arbeitsbreite und das von den Streufächern gebildete Streubild durch Änderung der Drehzahl der Streuscheiben und Verlagerung des Aufgabe­ punktes des Streugutes auf den Streuscheiben einge­ stellt wird und indem weiterhin zum Grenzstreuen die Drehzahl der der Feldgrenze nahen Streuscheibe gegen­ über der anderen Streuscheibe absenkbar ist und der Aufgabepunkt auf dieser Streuscheibe verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufgabepunkt auf der grenznahen Streuscheibe entgegen deren Drehrichtung und/oder auf der Streuscheibe nach außen verlagert wird, wobei der Aufgabepunkt bei kleinen Streubreiten bzw. Arbeitsbreiten und niedriger Drehzahl stärker ver­ lagert wird als bei großen Streubreiten bzw. Arbeitsbreiten und hoher Drehzahl.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der Grenzstreuscheibe für eine bestimmte Grenzstreubreite gleich oder wenig niedriger einge­ stellt wird als die Drehzahl der Streuscheiben für das Normalstreuen mit gleicher Streubreite.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß mehrere Arbeitsbreiten zu Arbeitsbreitenberei­ chen zusammengefaßt werden und der Aufgabepunkt für das Grenzstreuen in einer der Anzahl der Arbeitsbreitenbe­ reiche entsprechenden Anzahl von Stufen verlagert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß bei Arbeitsbreitenbereichen von 12 m bis 16 m bzw. 18 m bis 21 m bzw. 24 m bis 28 m der Aufgabe­ punkt für das Grenzstreuen gegenüber dem Normalstreuen in Stufen von etwa 3 bis 4 cm bzw. 2 bis 3 cm bzw. 1 bis 2 cm und bei größeren Arbeitsbreiten mit einer gegen null gehenden Verlagerung entgegen der Drehrichtung verlagert wird.
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