DE3442465A1 - Streugeraet, insbesondere mineraldungstreuer - Google Patents
Streugeraet, insbesondere mineraldungstreuerInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C17/00—Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
- A01C17/006—Regulating or dosing devices
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Description
C. van der LeIy N.V. A 38 149/beoa
Weverskade 1O
3155 ZG Maasland / Niederlande 16. November 1984
Streugerät, insbesondere Mineraldungstreuer
Die Erfindung betrifft ein Streugerät, insbesondere einen Mineraldungstreuer, nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
Ein bekanntes Streugerät dieser Art (DE-AS 11 8 0 56 2) ist
wie üblich an die Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers anzuschließen, wobei die Schrägstellung.des
Streugutverteilers dadurch erreicht wird, daß die Unterlenker der Hebevorrichtung auf unterschiedliche Höhe
eingestellt werden, wodurch das Streugerät insgesamt eine Schräglage erhält. Diese Einstellung ist entweder
ungenau oder arbeitsaufwendig, da für eine genaue Ausrichtung in die Schräglage und zur Rückstellung in die
normale Horizontallage Messungen und umständliche Manipulationen erforderlich sind.
Dasselbe gilt für eine andere Ausführungsform dieses bekannten Streugerätes, bei der ein Zwischengestell zum
Schrägstellen des Gerätes vorgesehen ist. Die zur Horizontalen geneigte Stellung ist dafür vorgesehen, beim
Arbeiten in Hanglagen gleiche Streubreiten beiderseits des Gerätes zu erzielen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, das Streubild in einfacher Weise verändern und/oder genau
-9-
vorbestimmen zu können.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung nach den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Infolge dieser Maßnahme kann das Streugut in einer bestimmten
Richtung mit genau begrenzter Streubreite ausgebracht werden, ohne daß das Streugerät insgesamt in
eine Schräglage zum Schlepper eingestellt werden muß. Es kann beispielsweise ein Grenzstreifen des zu düngenden
Feldes gleichmäßig und mit genauer Randbegrenzung bestreut werden.
Der Streugutverteiler kann zur Einstellung in die gewünschte Schräglage um eine Achse verschwenkbar sein.
Ist zwischen dem Vorratsbehälter und dem Streugutverteiler wie bekannt eine Dosiervorrichtung zur Mengenregulierung
des Streugutes vorhanden, so ist in Weiterbildung der Erfindung der Streugutverteiler gemeinsam mit der
Dosiervorrichtung verstellbar, so daß die Auftreffstelle
des Gutes auf den Streugutverteiler unabhängig von dessen Lageeinstellung unverändert bleibt. Dadurch bleibt
auch die Lage der Abwurfstelle am Streugutverteiler erhalten, was sich auf die gleichmäßige Verteilung
des Streugutes auf der Bodenoberfläche günstig auswirkt.
Mit einem Streugerät der eingangs genannten Art und insbesondere mit dem erfindungsgemäßen Streugerät kann
gemäß der Erfindung ein Streuverfahren ausgeführt werden, bei dem das Gut beiderseits der Längsmittelebene des
Gerätes in einem zusammenhängenden Streubild verteilt wird, wobei der Streugutverteiler seitwärts geneigt
eingestellt ist. Dabei wird ein Streuprofil weitgehend kontanter Höhe erzielt.
-10-
- ίο -
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen, die
Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen und im nachfolgenden näher beschrieben sind. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Rückansicht eines
Streugerätes mit schräggestellten Streugutverteilern ,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die von beiden Streugutverteilern nach
Fig. 1 erzeugten Streubilder,
Fig. 3 schematisch das Streuprofil, das mit einer Streuvorrichtung in der in Fig. 1 dargestellten
Stellung erreicht wird,
Fig. 4 eine schematische Rückansicht der
Streuvorrichtung nach Fig. 1, wobei die Streugutverteiler zur anderen Seite
geneigt sind,
Fig.· 5 eine schematische Draufsicht auf die
Streubilder, die in der in Fig. 4 dargestellten Stellung der Streugutverteiler
erreicht werden,
Fig. 6 schematisch das Streuprofil, das mit der Streuvorrichtung in der in Fig. 4
dargestellten Stellung erreicht wird,
Fig. 7 in vergrößerter Darstellung eine Vorderansicht eines Teils der Streuvorrichtung
nach Fig. 1,
-11-
Fig. 8 eine Seitenansicht der Streuvorrichtung nach Fig. 7 in Richtung des Pfeiles
VIII in Fig. 7,
Fig. 9 eine schematische Rückansicht einer
anderen Ausführungsform einer Streuvorrichtung, bei der nur ein Streugutverteiler
schräggestellt ist,
Fig. 10 eine schematische Draufsicht auf die Streubilder, die mit einer Streuvorrichtung
in der in Fig. 9 dargestellten Stellung erzielt werden,
Fig. 11 schematisch das Streuprofil, das mit
einer Streuvorrichtung in der Stellung nach Fig. 9 erreicht wird,
Fig. 12 eine schematische Rückansicht der Streuvorrichtung nach Fig. 9, bei der die
Streugutverteiler zu entgegengesetzten Seiten geneigt sind,
Fig. 13 schematisch das Streuprofil, das mit einer Streuvorrichtung in der Stellung nach
Fig. 12 erreicht wird,
Fig. 14 eine schematische Rückansicht der Streuvorrichtung nach den Fig. 9 und 12, bei
der die Streugutverteiler aufeinander zugeneigt sind,
Fig. 15 ein schematisches Streuprofil, das bei
einer Stellung der Streugutverteiler nach Fig. 14 erzielt wird,
■12-
Fig. 16 in vergrößerter Darstellung die Vorderansicht eines Teils der Streuvorrichtung
nach Fig. 9,
Fig. 17 eine Seitenansicht der Streuvorrichtung nach Fig. 16 in Richtung des Pfeiles
XVII in Fig. 16,
Fig. 18 in vergrößerter Darstellung eine Vorderansicht eines Teils einer anderen Ausführungsform
einer Streuvorrichtung, bei der die Schwenkvorrichtung für die Streugutverteiler
anders ausgebildet ist,
Fig. 19 in verkleinerter Darstellung eine
schematische Draufsicht auf die Streuvorrichtung nach Fig. 18,
Fig. 20 einen Schnitt längs der Linie XX-XX in Fig. 19.
Das in Fig. 1 dargestellte Streugerät hat einen Vorratsbehälter 1 mit zwei Auslaßtrichtern 2 und 3. Unterhalb
der Auslaßtrichter 2 und 3 sind Streugutverteiler 4 und 5 angeordnet, die um aufwärts gerichtete Drehachsen
6 und 7 drehbar sind. Die Streugutverteiler 4 und 5 drehen sich im Betrieb um die Drehachsen 6 und 7 in den
mit den Pfeilen 8 und 9 gekennzeichneten Richtungen (Fig. 2), so daß die einander zugewandten Seiten der
Streugutverteiler 4 und 5 in Fahrtrichtung 10 nach vorne
bewegt werden. Die Drehachsen 6 und 7 der Streugutverteiler liegen in einer zur Fahrtrichtung 10 senkrechten
Ebene. Die Streugutverteiler 4 und 5 sind so ausgebildet und in bezug auf die Auslaßtrichter 2 und 3 angeordnet,
daß sie im Betrieb kongruente und einander weitgehend überdeckende Streubilder 13 und 14 erzeugen (Fig. 2). Das
-13-
.wird
Streugutι über nicht dargestellte Auslaßöffnungen in'den Auslaßtrichtern 2 und 3 den Streugutverteilern 4 und 5 zugeführt. Die Auslaßöffnungen der Auslaßtrichter 2 und
Streugutι über nicht dargestellte Auslaßöffnungen in'den Auslaßtrichtern 2 und 3 den Streugutverteilern 4 und 5 zugeführt. Die Auslaßöffnungen der Auslaßtrichter 2 und
3 sind symmetrisch in bezug auf die in Fahrtrichtung
10 verlaufende, in horizontaler Stellung des Streugerätes vertikale Längssymmetrieebene 15 angeordnet, und zwar
in einem Abstand zur jeweiligen Drehachse 6 bzw. 7. Wenn die Streugutverteiler 4 und 5 parallel zur Bodenoberfläche
ausgerichtet sind, streuen sie das Material auf beiden Seiten der Ebene 15 über eine Streubreite
16 von z. B. 24 m aus, so daß eine Gesamtstreubreite von etwa 48 m erreicht wird. Die Streubilder haben dabei
eine Form, wie sie in Fig. 2 auf der linken Seite der Ebene 15 in ausgezogenen und auf der rechten Seite der
Ebene 15 in gestrichelten Linien dargestellt ist. In
der in Fig. 1 dargestellten Stellung- sind die beiden Streugutverteiler 4 und 5 unter einem Winkel 18 von
etwa 5° zur Horizontalen geneigt, und zwar so, daß sie in bezug auf die Fahrtrichtung 10 nach rechts unten
gerichtet sind. In dieser Stellung streuen die Streugutverteiler 4 und 5 das Material über die in Fig. 2 mit
ausgezogenen Linien dargestellten Streubilder 13 bzw. 14 aus. Durch diese Schrägstellung der Streugutverteiler
4 und 5 wird das Gut in Richtung auf die Randbegrenzungslinien 19 und 20 der Streubilder 13 bzw. 14 schräg nach
unten abgelenkt, so daß in bezug auf die Fahrtrichtung 10 das Streugut auf der rechten Seite der Maschine
über eine kürzere Streubreite 17 als auf der linken Seite ausgestreut wird. Die verkürzte Streubreite 17
hängt dabei von der Größe des Winkels 18 ab. Der Winkel 18 wird vorzugsweise so gewählt, daß die verkürzte
Streubreite 17 etwa der Hälfte der Streubreite 16 auf
der anderen Seite entspricht. Auch bei Schrägstellung der Streugutverteiler 4 und 5 (Fig. 1) wird zu beiden
Seiten der Ebene 15 die gleiche Menge Streugut ausgestreut,
-14-
die auch bei horizontaler Stellung verteilt würde. Bei der Schrägstellung nach Fig. 1 ergibt sich ein Streuprofii>,
wie es in Fig. 3 dargestellt ist, wobei das rechtsseitig über die Streubreite 17 ausgeworfene Streugut
gleichmäßig über die Streubreite 17 verteilt ist. Auf der linken Seite der Ebene 15 fällt die Streudichte
mit wachsendem Abstand von der Ebene 15 kontinuierlich ab, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Dabei erstrecken
sich die vorderen Randbegrenzungslinien 21 und 22 der linksseitigen Streubilder etwa in gleicher Weise
wie bei der horizontalen Stellung der Streugutverteiler, die in Fig. 2 auf der linken Seite in durchgezogenen
Linien 21 und 22 und auf der rechten Seite in gestrichelten Linien 23 und 24 dargestellt sind. Die rechtsseitigen
Randbegrenzungslinien 19 und 20 verlaufen aufgrund der Neigung der Streugutverteiler 4 und 5
(Fig. 1), wie in Fig. 2 dargestellt. Bei horizontaler Stellung der Streugutverteiler 4 und 5 ergeben sich in
bezug auf die Ebene 15 symmetrische Streubilder mit einer Streubreite 16, die etwa 24 m zu jeder Seite beträgt.
Durch entsprechende Wahl der Größe und der Form der Streugutverteiler sowie ihrer Drehgeschwindigkeiten
können die Streubreiten 16 bzw. 17, die in diesem Ausführungsbeispiel
24 m bzw. 12 m betragen, verändert werden. Zum Erzielen der Streubilder nach Fig. 2 sind
die Streugutverteiler 4 und 5 in Draufsicht symmetrisch ausgebildet. Sie sind dabei aber in bezug auf die
in Arbeitsrichtung stehende Mittelebene 15 nicht spiegelsymmetrisch
angeordnet, so daß ihre Drehachsen entsprechend Fig. 1 parallel zueinander ausgerichtet sind.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Streugutverteiler kann z. B. ein Randstreifen eines Ackers in
einem Arbeitsgang gleichmäßig über die Streubreite 17 bestreut werden, wobei der sich daran anschließende,
-15-
zur anderen Seite der Ebene 15 liegende Streifen mit zum Rand hin abfallender Streudichte bestreut wird. Eine
gleichmäßige Streudichte dieses Streifens 16 wird dadurch erreicht, daß das Streugerät im nächsten Arbeitsgang
in umgekehrter Fahrtrichtung entlang des äußeren Randes des Streifens 16 gefahren wird, wobei dieser
Streifen wiederum mit zum Rand abnehmender Dichte bestreut wird, so daß eine gleichmäßige Streudichte entsteht.
Fig. 4 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1, bei der die
Streugutverteiler 4 und 5 unter einem Winkel 18 zur anderen Seite geneigt sind. Bei dieser Anordnung der
Streugutverteiler ergeben sich im Vergleich zur in Fig. dargestellten Stellung in bezug auf die Ebene 15
spiegelbildliche Streubilder 25 und 26. Das Streuprofil 28 ist, wie. in Fig. 6 dargestellt, ebenfalls spiegelbildlich
in bezug auf das Streuprofil 27 in Fig. 3 (bezogen auf die Ebene 15).
Da die Streugutverteiler 4 und 5 in bezug auf das Maschinengestell rechtsseitig oder linksseitig geneigt
werden können, kann sowohl ein rechter als auch ein linker Randstreifen praktisch über die gesamte Breite des
Randstreifens gleichmäßig in einem Arbeitsgang bestreut werden.
Die Schrägstellung der Streugutverteiler 4 und 5 in bezug auf den Vorratsbehälter 1 bzw. das Maschinengestell
erfolgt derart, daß beide Streugutverteiler in gleicher Höhe über der zu bestreuenden Oberfläche angeordnet
sind. Dies ist für eine möglichst gleichmäßige Verteilung" des Streugutes über der zu bestreuenden
Oberfläche sehr wichtig, da die Verteilung des Streugutes von der Höhe der Streugutverteiler über den Boden
abhängig ist.
Die Fig. 7 und 8 zeigen einen Teil einer Streuvorrichtung, wie sie in den Fig. 1 und 4 dargestellt ist. Die Auslaßtrichter
2 und 3 sind an der Unterseite offen und zu Auslaßöffnungen 31 ausgebildet. Die öffnungen31 werden
durch je eine Dosiervorrichtung 32 abgedeckt, die als Aufnahmeschale mit kugelkalottenförmiger Wandung ausgebildet
ist und zwei Durchtrittsöffnungen 33 und 34 aufweist. Auf der Außenseite der kugelkalottenförmigen
Wandung sind verstellbare Dosierschieber 35 und 36- angebracht,
durch die die Durchtrittsöffnungen 33 und 34 nach Wahl mehr oder weniger gesperrt werden können.
Die Verstellvorrichtung für die Dosierschieber 3 5 und 36 ist hier nicht dargestellt. Die Oberseite der kugelkalottenförmigen
Dosiervorrichtung 32 liegt frei um das untere Ende des betreffenden Auslaßtrichters 2 bzw.
3 (Fig. 7). Die Dosiervorrichtungen 32 sitzen jeweils auf einer Zentrierscheibe 37, die wiederum auf einer
Welle 41 des entsprechenden Streugutverteilers 4 bzw. 5 sitzt. Durch diese Anordnung wird eine konzentrische
Lage der Dosiervorrichtungen 32 in bezug auf die zugehörige Drehachse 6 bzw. 7 der Streugutverteiler erreicht
(siehe rechte Seite von Fig. 7). Die Streugutverteiler sind in den Fig. 7 und 8 jeweils in horizontaler
Stellung dargestellt und nicht wie in Fig. 1 geneigt. Die Dosiervorrichtungen 32 sind mit im einzelnen nicht
dargestellten Verriegelungsvorrichtungen 3 0 verbunden, so daß sie bei Drehung der Streugutverteiler sich nicht
mit diesen mitdrehen. Die Streugutverteiler haben jeweils einen Streuteller 38, an dessen Oberseite Wurfschaufeln
39 angebracht sind. Die Wurfschaufeln 39 der beiden Streugutverteiler sind in bezug auf ihre Drehachse 6
bzw. 7 und in bezug auf die betreffende Drehrichtung 8 bzw. 9 gleich ausgebildet und angeordnet. Die Dosiervorrichtungen
32 umgeben mit ihrer Oberseite die Unterseite der Auslaßtrichter 2 und 3, die jeweils mit einem
ringförmigen Flansch HO versehen sind, der an der Innenseite
der kugelkalottenförmigen Wandung der Dosier-
— 17 —
- 17 vorrichtung 32 anliegt.
Die Streugutverteiler 4 und 5 sitzen auf Wellen 41, die
in Getriebegehäusen 42 bzw. 43 gelagert sind. Die Getriebegehäuse 42 und 43 sind jeweils an Tragarmen 44 und 46
befestigt (Fig. 8). Die beiden Tragarme 44 und 46 eines Getriebegehäuses 42 bzw. 43 sind an ihrer Oberseite an
einer Lagerhülse 47 befestigt, die mittels einer Stützachse 48 drehbar am Maschinengestell angelenkt ist. Die
Stützachse 48 ist in dieser Ausführungsform mittels Platten 49 und 50 fest am Vorratsbehälter- 1 angebracht.
Etwa zwischen den beiden Auslaßtrichtern 2 und 3 ist das Gehäuse 51 eines Übersetzungsgetriebes angebracht. Das
Getriebegehäuse 51 ist mit einem Tragarm 52 versehen, der um eine Achse 53 schwenkbar ist. Die Achse 53 ist
an Gestellteilen 54 befestigt, die die Unterseiten der Auslaßtrichter 2 und 3 miteinander verbinden. An den
Gestellteilen 54 ist eine Platte 55 angebracht, die mit einer Anzahl von Bohrungen 56 versehen ist. Ein
am Tragarm 52 angebrachter Verriegelungsstift 57 kann nach Wahl in eine der Bohrungen 56 gesteckt werden, wodurch
der Tragarm 52 in bezug auf das Maschinengestell verriegelt wird. Die Unterseite des Getriebegehäuses
51 ist mit einer Zunge 58 versehen, an der mittels einer Achse 59 Lenkstangen 60 und 61 gelagert sind. Die
Lenkstangen 60 und 61 sind durch Achsen 64 bzw. 65 mit
Zungen 62 bzw. 63 an den Unterseiten der Getriebegehäuse 42 bzw. 43 verbunden. Das im Gehäuse 51 befindliche
Getriebe hat eine Eingangswelle 66, deren vorderes Ende mittels einer Gelenkwelle mit der Zapfwelle eines
Schleppers kuppelbar ist. Die Welle 66 ist durch das im Gehäuse 51 befindliche Getriebe mit einer Ausgangswelle
68 gekuppelt, auf der eine doppelte Riemenoder Kettenscheibe 69 sitzt. Die Scheibe 69 ist durch
Riemen oder Ketten 70 und 71 mit Riemen- oder Kettenscheiben 72 und 73 antriebsverbunden, die auf Wellen 74
-18-
und 75 sitzen, die im Getriebegehäuse 42 bzw. 43 gelagert sind. Die Wellen 74 und 75 sind, wie' dies in Fig. 8
für die Welle 74 dargestellt ist, im Getriebegehäuse 42 bzw. 43 und in einer Lagerhülse 4 5 gelagert, die an
den Tragarmen 44 und 46 befestigt ist. Auf den Wellen 74 und 75 sitzen Kegelräder 76, die mit einem Kegelrad
76 der entsprechenden Welle 41 kämmen, wodurch die Antriebsverbindung der Streugutverteiler 4 und 5 hergestellt ist.
Im Betrieb wird das beschriebene Streugerät z. B. mit der Hebevorrichtung eines Schleppers gekuppelt, wobei
die Welle 66 über eine Kreuzgelenkwelle mit der Zapfwelle des Schleppers verbunden wird, über die Eingangswelle
66, das im Gehäuse 51 befindliche Getriebe, die Riemen 70 und 71. und die in den Gehäusen 42 und 43 angeordneten
Getriebe werden die Wellen 41 und somit die Streugutverteiler 4 und 5 mit der erforderlichen Drehzahl in
Richtung der Pfeile 8 und 9 angetrieben. Im Gehäuse 51 ist vorzugsweise ein Wechselgetriebe oder dgl. angeordnet,
mit dem die Drehgeschwindigkeit der Streugutverteiler 4 und 5 eingestellt werden kann. Das Streugerät
ist hervorragend geeignet zum Ausstreuen von Kunstdünger oder anderen körnigen und/oder pulverigen Streugutes,
das im Vorratsbehälter 1 mitgeführt wird. In der normalen Arbeitsstellung, bei der das Material zu
beiden Seiten der Streuvorrichtung über die gleiche Streubreite ausgestreut wird, sind die Streugutverteiler
4 und 5 parallel zur Bodenoberfläche bzw. horizontal, bei horizontal stehendem Streugerät angeordnet, wie es
in Fig. ,7 dargestellt ist. Das Streugut gelangt aus dem Vorratsbehälter 1 über die Auslaßtrichter 2 und 3
durch die Durchtrittsöffnungen 33 und 34 auf die Streugutverteiler, die das Material auswerfen. Die Durchtrittsöffnungen
33 und 34 sind jeweils so angeordnet, daß sie in Fahrtrichtung 10 gesehen vor der jeweiligen
Welle 41 liegen. Die Mitten der Durchtrittsöffnungen
-19-
33 und 34 der Dosiervorrichtungen 32 liegen bei horizontaler Stellung des Streugerätes in den Ebenen 11 bzw.
12, die in Fahrtrichtung 10 verlaufen und in denen die
Drehachsen 6 und 7 der Wellen 41 liegen. Die Streugutverteiler 4 und 5 können nach Wahl in die in den Fig. 1
und 4 dargestellten Stellungen sowie Zwischenstellungen gebracht werden. Zur Schrägstellung der Streugutverteiler
4 und 5 in bezug auf den Vorratsbehälter 1 und das Maschinengestell wird der Tragarm 52 um die Achse 53
gedreht, nachdem der Verriegelungsstift 57 entfernt wurde. Durch Drehen des Tragarmes 52 werden die Längsstangen
60 und 61 bewegt, wodurch die Getriebegehäuse 42 und 43 und damit die Wellen 41 sowie die Streugutverteiler
4 und 5 um die Achsen 48 gedreht werden. Wenn die Streugutverteiler 4 und 5 in die erwünschte Stellung
gebracht sind, wird der Verriegelungsstift 57 wieder in eines der Bohrungen 56 gesteckt, so daß die Stellung
der Streugutverteiler 4 und 5 in bezug auf das Maschinengestell verriegelt ist. Die Tragarme 44 und 46 sind
in Fahrtrichtung 10 gesehen parallel zum Tragarm 52; die Drehachsen der Achsen 48 und 53 sowie der Wellen 74,
75 und 68 liegen in Fahrtrichtung 10 gesehen auf den gegenüberliegenden Seiten eines Parallelogramms, das
zwischen den Wellen und den Achsen gebildet wird. Die Drehachsen der Achsen 59, 64 und 65 sind parallel zueinander
und liegen in einer Ebene, die parallel zu der von den Drehachsen der Wellen 74, 75 und 68 gebildeten
Ebene liegt.
Aufgrund der Anordnung der Dosiervorrichtungen 32 in bezug auf die Streugutverteiler 4 bzw. 5 wird erreicht,
daß die Durchtrittsöffnungen 33 und 34 stets die gleiche Lage in bezug auf die Drehachsen 6 bzw. 7
der Streugutverteiler haben, die auch beim Verstellen der Streugutverteiler um die Achsen 41 nicht verändert
wird. Auf diese Weise wird das Streugut den Streugutver-
teilern praktisch immer an der gleichen Stelle zugeführt, so daß es den Streugutverteiler immer im gleichen
Umfangswinkel um die Drehachsen 6 und 7 verläßt.
Durch die parallelogrammartige Anordnung der Schwenk- bzw.
ist Drehachsen der beiden Streugutverteiler\gewährleistet,
daß die Streugutverteiler immer im gleichen Winkel zur Bodenoberfläche stehen, wodurch eine gleichmäßige Verteilung
des Streugutes erreicht wird. Die kalottenförmigen Wandungen der Dosiervorrichtungen 32 bilden
jeweils einen Teil einer hohlen Kugel, dessen Mittelpunkt wie in dieser Ausführungsform vorzugsweise auf der
Drehachse 78 der jeweiligen Stützachse 48 liegt. Durch diese Anordnung liegen die Dosiervorrichtungen 3 2 auch
bei Schrägstellung der Streugutverteiler an den Unterseiten der Auslaßtrichter 2 und 3 an. Durch entsprechende
Anordnung und Anzahl von Bohrungen 46 können die Streugutverteiler nach Wahl in mehreren Schrägstellungen
verriegelt werden. In den Fig. 1 und 7 (gestrichelte Darstellung) sind die Streugutverteiler mit einem Winkel
von etwa 5° zur Horizontalen geneigt; dies ist nur ein Anhaltswert, da der Neigungswinkel abhängig von
der Ausführung der Streugutverteiler ist. In diesem Ausführungsbeispiel hat jeder Streugutverteiler einen
Streuteller 38, der, wie im rechten Teil von Fig. 7 dargestellt, vom Außenumfang zur Mitte hin nach innen
kegelförmig geneigt ist. Auf den Streutellern 38 sitzen Wurfschaufeln 39, die in diesem Ausführungsbeispiel
gleich ausgebildet sind und symmetrisch in bezug auf die Längsmittelebene 15 angeordnet sind. Auch eine in
bezug auf die Ebene 15 unsymmetrische Anordnung der Wurfschaufeln 39 kann vorgesehen sein und zwar derart,
daß sie in bezug auf ihre jeweilige Drehachse 6 bzw. 7 zueinander verdreht angeordnet sind.
-21-
Fig. 9 zeigt eine schematische Rückansicht einer weiteren
erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Streugerätes. Ähnlich wie bei der vorhergehenden Ausführungsform hat
das Streugerät einen Vorratsbehälter 81 mit Auslaßtrichtern 82 und 83, unter denen Streugutverteiler 84
und 85 angeordnet sind. Die Streugutverteiler 84 und 85 sind um aufwärts gerichtete Drehachsen 86 und 87 drehbar
und rotieren im Betrieb in den durch die Pfeile 88 bzw. 89 gekennzeichneten Richtungen. Die Streugutverteiler
84 und 85 sind um Achsen 90 und 91 schwenkbar und am Maschinengestell 92 des Streugerätes befestigt.
In horizontaler Stellung des Streugerätes sind die Achsen 90 und 91 horizontal angeordnet und erstrecken sich
in Fahrtrichtung 93.
Im Betrieb wird das Streugut aus dem Vorratsbehälter 81 den sich drehenden Streugutverteilern 84 und 85 zugeführt.
Drehrichtung, Durchmesser und Drehgeschwindigkeit der Streugutverteiler sowie die Durchtrittsöffnungen 94 und
95, durch die das Streugut auf den Streuteller gelangt, sind so bemessen und angeordnet, daß sich bei der in
Fig. 9 dargestellten Stellung der Streugutverteiler die in Fig. 10 dargestellten Streubilder 96 und 97 ergeben.
Die Streubilder 96 und 9 7 liegen dabei im wesentlichen links- bzw. rechtsseitig der Längsmittelebene 98 der
Maschine. Die Durchtrittsöffnungen 94 und 95 sind mit Abstand von den Drehachsen 86 und 87, und zwar auf den einander
zugewandten Seiten der entsprechenden Wellen angeordnet. Die Mitten der Durchtrittsöffnungen 94 und 95 liegen in
einer quer zur Fahrtrichtung 93 verlaufenden Ebene 108, in der die Drehachsen 86 und 87 liegen. Die Ebene 108
steht senkrecht auf der in horizontaler Stellung des Streugerätes vertikalen Längsmittelebene 98. In der in
Fig. 9 dargestellten Anordnung ist der Streugutverteiler 84 parallel zur Bodenoberfläche gerichtet, so daß sich
im Betrieb ein Streubild 96 (Fig. 10) mit den Randbegrenzungslinien 99 und 100 ergibt, das im wesentlichen
-22-
in Fahrtrichtung 93 gesehen zur linken Seite der Längsmittelebene 98 liegt. Hierbei ergibt sich eine
linksseitige Streubreite 101, die bei horizontaler Stellung des Streugutverteilers 85 auch auf der rechten
Seite erreicht wird, wobei dann die Gesamtarbeitsbreite (rechtsseitige Streubreite plus linksseitige Streubreite)
etwa 36 m beträgt. Ist der Streugutverteiler 85, wie in Fig. 9 dargestellt, schräg gestellt, so wird
rechtsseitig ein Streubild 9 7 mit den Randbegrenzungslinien 102 und 103 erreicht. Die Randbegrenzungslinien
100 und 103 sind etwa gleich lang und annähernd symmetrisch in bezug auf die Längsmittelebene 98, während
die Randbegrenzungslinie 102 deutlich kürzer als die entsprechende linksseitige Randbegrenzungslinie 99 ist.
Durch Schrägstellen des Streugutverteilers 85 unter einem Winkel 104 von z. B. 5° zur Horizontalen wird das
Streugut mit einer rechtsseitigen Streubreite 105 verteilt, die etwa halb so groß wie die linksseitige Streubreite
101 ist. Das Material wird also rechtsseitig mit einer Streubreite von 9 m und linksseitig mit einer Streubreite
von 18 m ausgestreut, wobei die Streubilder 96 und 97 die in Fig. 10 dargestellte Form aufweisen. Hierbei
ergibt sich ein Streuprofil 106 nach Fig. 11. Auf diese Weise kann ein Randstreifen eines Ackers bis zum
Rand gleichmäßig bestreut werden, wobei die Breite dieses Randstreifens gleich der rechtsseitigen Streubreite
105 ist, während zur anderen (linken) Seite in üblicher Weise mit nach außen abfallender Streudichte,
aber größerer Streubreite 101 gestreut wird. Ein gleichmäßiges Streuprofil dieses zweiten Streifens wird erst
im zweiten Arbeitsgang erreicht, wobei in entgegengesetzter Richtung zwischen dem zweiten und dritten
Streifen gefahren und in üblicher Weise mit zur Seite abfallender Streudichte gestreut wird, so daß sich
auch auf dem zweiten Streifen 109 ein gleichmäßiges Streuprofil
ergibt.
-23-
Mit den erfindungsgemäßen Streugeräten lassen sich
körnige und/oder pulverige Materialien, wie z. B. Kunstdünger oder dgl., in der Weise verstreuen, daß
Streuprofile nach den Fig. 3, 6 und 11 entstehen. Durch
Schrägstellen eines oder beider Streugutverteiler kann über die ganze Breite eines Randstreifens ein gleichmäßiges
Streuprofil erhalten werden. Die seitliche Begrenzung des Streuprofils ist dabei sehr steil, wie
aus den Fig. 3, 6 und 11 zu entnehmen ist. Dieses gleichmäßige und zugleich seitlich scharf begrenzte Streuprofil
ist vorteilhaft für Randstreifen des Ackers, die z. B. an einem anderen Acker, einem Graben, Weg
oder dgl. anstoßen, da die Streubreite sehr exakt eingehalten und zugleich eine gleichmäßige Streudichte
erreicht wird. Durch entsprechendes Schrägstellen des linksseitigen Streugutverteilers 84 bei horizontaler
Stellung des Streugutverteilers 85 kann ein links zur Fahrspur liegender Randstreifen bestreut werden, wobei
sich in bezug auf die Längsmittelebene 98 spiegelsymmetrische
Streubilder und ein spiegelsymmetrisches Streuprofil im Vergleich zu den in den Fig. 10 und 11
Dargestellten ergeben.
Bei der in Fig. 12 dargestellten schematischen Rückansicht
eines erfindungsgemäßen Streugerätes sind beide Streugutverteiler 84 und 85 schräg gestellt. Hierbei
wird das Streugut zu beiden Seiten über eine verkürzte Streubreite ausgestreut, die bei einer Schrägstellung
über einen Winkel 104 von 5° der Streubreite 105 (Fig. 10) entspricht. Das hierbei entstehende Streuprofil
111 ist in Fig. 13 dargestellt. Bei der in Fig. 12 dargestellten Stellung der Streugutverteiler
84 und 85 wird das Streugut zu beiden Seiten der Längsmittelebene 98 mit gleichmäßiger Streudichte über
eine Streubreite 105 verteilt. HierbeiVsxch eine Gesamtarbeitsbreite
112 mit einem steilen Abfall des
Streuprofils zu beiden Seiten an den Rändern 115 und 116.
Die Streugutverteiler 84 und 85 lassen sich auch in umgekehrter Richtung schräg stellen, wie dies in Fig.
dargestellt ist. Bei dieser Anordnung der Streugutverteiler ist die Überlappung der Streubilder deutlich
geringer, als in Fig. 10 dargestellt ist, wobei die vorderen Randbegrenzungslinien einen noch spitzeren
Winkel mit der Fahrtrichtung 93 einschließen. Zu beiden
Seiten der Längsmittelebene 98 wird das Streugut über
eine Streubreite 114 ausgestreut, die etwa der Streubreite 101 in Fig. 10 entspricht oder größer ist. Das
dabei entstehende Streuprofil 117 ist in Fig. 15 dargestellt
und hat im wesentlichen dreieckige Form. Es ergibt sich hierbei eine Gesamtarbeitsbreite 118 mit
einer von der Mitte zum Rand hin abfallenden Streudichte.
Wenn das Streugut mit einem Streugerät nach den Fig. und 12 von einem Streugutverteiler im wesentlichen
nur zu einer Seite ausgeworfen wird (siehe Fig. 10, der rechte Streugutverteiler 85 versorgt im wesentlichen
die rechte Seite, der Streugutverteiler 84 versorgt die linke Seite, wobei die Überlappung der Streubilder
96 und 97 gering ist) sind die Durchtrittsöffnungen 94 und 9 5 auf den einander zugewandten Seiten der Drehachsen
86 und 87 angeordnet. Die Durchtrittsöffnungen 94 und 95 sind in Richtung der Pfeile 88 und 89 um etwa
90° im Vergleich zu den Durchtrittsöffnungen 33 und in den Ausführungsformen nach den Fig. 1,4, 7 und
verdreht. Bei der Anordnung der Durchtrittsöffnungen in Fahrtrichtung gesehen vor den Drehachsen 6 und 7
(Ausführung nach den Fig. 1, 4, 7 und 8) wird das Streugut über praktisch kongruente Flächen ausgestreut.
-25-
Die Fig. 16 und 17 zeigen in vergrößerter Darstellung
einen Teil des Streugerätes nach Fig. 9. Dieses Streugerät ist mit einem Gehäuse 120 versehen, in dem Zahnräder
131 gelagert sind und das ein Teil des Maschinengestelles 92 bildet. Das Gehäuse 120 ist an einem
Traggestell 121 befestigt, das sich zwischen den unteren Enden der Auslaßtrichter 82 und 83 erstreckt. Die
seitlichen Enden des Gehäuses 120 befinden sich unterhalb der Auslaßtrichter 82 und 83 bzw. der Streugutverteiler
84 und 85. Nahe den seitlichen Enden des Gehäuses 120 sind an der Vorderseite Getriebe 122 und
123 angebracht, in denen die Wellen 124 gelagert sind, auf denen die Streugutverteiler 84 bzw. 85 sitzen. Die
Getriebe 122 und 123 sind um Drehachsen 125 in bezug auf
das Gehäuse 120 schwenkbar. In horizontaler Stellung des Streugerätes sind die Drehachsen 125 ebenfalls horizontal
und verlaufen in Fahrtrichtung 93. Die Gehäuse der Getriebe 122 und 123 sind mit nach vorne vorstehenden
Armen 126 versehen, deren vorderen Enden in Lagern 127 gelagert sind, die an einem am Maschinengestell befestigten
Tragarm 128 befestigt sind (Fig. 17). Mit
dem Arm 126 ist nahe seiner Vorderseite ein Verstellhebel 129 fest verbunden, der nahe der Oberseite mit einem
Verriegelungsstift 130 versehen ist. Der Verriegelungsstift 130 kann nach Wahl in eine von mehreren
Bohrungen 13 8 im Tragarm 128 gesteckt werden. Im Gehäuse 120 sind mehrere,miteinander kämmende Zahnräder 131
gelagert, die die Wellen 132 der Getriebe 122 und 123
antreiben. Die Mittellinie einer Welle 132 fällt mit der entsprechenden Drehachse 125 zusammen. Die im Gehäuse
120 gelagerten Wellen 132 sind nach vorne herausgeführt und ragen in das entsprechende Getriebe 122 bzw.
123, wo ein Kegelrad 133 auf der Welle sitzt. Das Kegelrad 133 kämmt mit einem weiteren, senkrecht dazu angeordneten Kegelrad 133, das auf der Welle 124 sitzt, die
den Streugutverteiler antreibt. Eines der Zahnräder 131
sitzt auf einer Welle 134, die zum Anschluß an die Zapfwelle eines Schleppers vorgesehen ist. Die Welle
134 ist in der Reihe von Zahnrädern 131 so angeordnet,
daß beide Streugutverteiler 84 und 85 im Betrieb in den erwünschten Drehrichtungen 88 und 89 angetrieben werden.
In dieser Ausführungsform liegt die Schwenkachse 125 eines Streugutverteilers 84 bzw. 85 in einer Ebene, die sich
in Fahrtrichtung 93 erstreckt, in horizontaler Stellung des Streugerätes vertikal ist und durch die Mitte
der Auslaßtrichter 82 bzw. 83 geht. In dieser Ausführungsform
ist an den unteren Enden der Auslaßtrichter 82 und 83 jeweils eine Dosiervorrichtung 135 angebracht,
die eine horizontal angeordnete Platte enthält, die den Boden der Auslaßtrichter bildet und in der
mindestens eine Auslaßöffnung vorgesehen .ist, deren Querschnitt durch einen nicht dargestellten Schieber
verändert werden kann. Die Auslaßöffnungen liegen dabei über den Durchtrxttsoffnungen 94 und 95.
Die Verstellhebel 129 und die Tragarme 128 sind auf der
Vorderseite des Schleppers angebracht und können vom Schlepper aus betätigt werden. Hierzu können die Verstellhebel
129 ggf. verlängert werden, damit sie vom Schlepper aus bequem erreichbar sind. Die Anordnung der
Tragarme und Verstellhebel vor den Streugutverteilern hat den Vorteil,, daß das Streugut, das üblicherweise
nach hinten ausgestreut wird, nicht in den Bereich der Verstelleinrichtungen gelangen kann.
Das erfindungsgemäße Streugerät kann mit einfachen Mitteln gefertigt werden und ermögl-icht eine Schrägstellung
der Streugutverteiler unabhängig voneinander. In der Ausführungsform nach den Fig. 16 und 17 bestehen die
Streugutverteiler ähnlich wie bei der ersten Ausführungs-
form jeweils aus einem Streuteller 136, auf. dem Wurfschaufeln
137 angeordnet sind. In dieser Ausführungsform (Fig. 16 und 17) hat der kegelförmig nach innen
geneigte Teil der Wurfteller einen Neigungswinkel von 5°. Das Streugut gelangt durch die Auslaßöffnungen
der Dosiervorrichtungen 135 und anschließend durch die Durchtrittsöffnungen 94 und 95, die in bezug auf
die Drehachsen der Streugutverteiler exzentrisch angeordnet sind, auf die Streuteller 136 der Streugutverteiler.
Das in den Fig. 18, 19 und 20 dargestellte Streugerät
zeigt eine weitere Ausführungsform nach der Erfindung, bei der die Streugutverteiler unabhängig voneinander
schräg gestellt werden können, wie es in den Fig. 9, und 14 schematisch dargestellt ist. In dieser Ausführungsform
sind die Wellen 124 der Streugutverteiler 84 und 85 in Getrieben 141 gelagert. Die Gehäuse der
Getriebe 141 sind jeweils mit einem Paar Zungen 142 versehen (Fig. 20), die um eine Achse 143 schwenkbar
sind. Die Achse· 143 wiederum ist in einem Zungenpaar 144 gelagert, das fest am Stützbalken 145 angebracht
ist, der am Traggestell 121 des Streugerätes befestigt ist. Der Stützbalken 145 ist bei horizontaler Stellung
des Streugerätes horizontal angeordnet, so daß die beiden Achsen 143, um die die Getriebe 141 schwenkbar
sind, in gleicher Höhe liegen. Die Mittellinien der Achsen 143 liegen in einem Abstand 146 von den vertikalen,
in Fahrtrichtung 93 verlaufenden Ebenen 147, die durch
die Mitte der Auslaßtrichter verlaufen und in denen bei horizontaler Stellung der Streugutverteiler die
Drehachsen der zugehörigen Streugutverteiler liegen. Das unterhalb des Streugutverteilers 84 liegende Getriebe
141 hat eine Eingangswelle 148, die an der Vorderseite des Getriebes herausgeführt ist und über eine Kreuzge-
lenkwelle 156 zum Anschluß an die Zapfwelle des Schleppers
vorgesehen ist. In den Getrieben 141 sitzen jeweils zwei miteinander kämmende Kegelräder 149, von denen
eines auf der Antriebswelle des entsprechenden Streugutverteilers sitzt. Das andere, dazu senkrecht angeordnete
Kegelrad 149 sitzt jeweils auf einer Welle, die durch eine Querwelle 150 in Form einer Kreuzgelenkwelle
die beiden Getriebe 141 miteinander verbindet. Die Querwelle 150 liegt geschützt in dem Stützbalken 145,
der ein U-Profil aufweist und ist in bekannter Weise mit zwei Kreuzgelenken sowie einer Keilnutverbindung
zum Längenausgleich versehen. Die Zungenpaare 142 sind fest mit dem jeweiligen Gehäuse der Getriebe 141 sowie
mit einem nach vorne verlaufenden Verstellarm 151 verbunden, der etwa entsprechend den Fig. 16 und 17 mit
einem Verstellhebel 152 verbunden ist. Der Verstellhebel
152 ist mit einem Verriegelungsstift 153 versehen, der nach Wahl in eine von mehreren Bohrungen 154 im Tragarm
155 gesteckt werden kann, an dem der Verstellarm 151 gelagert ist.
Auch bei diesem Streugerät lassen sich die Streugutverteiler 84 und 85 durch entsprechendes Drehen um die
Achsen 143 schräg stellen. Das Schrägstellen eines Streugutverteilers wird durch Betätigung des zugehörigen
Verstellhebels 152 erreicht, der, nachdem der Verriegelungsstift 153 aus einer Bohrung 154 entfernt ist, in
die gewünschte Stellung geschwenkt werden kann und anschließend mittels des Verriegelungsstiftes 153 in
dieser Stellung festgehalten wird.
In dieser Ausführungsform liegt die Achse 143 in einem solchen Abstand 146 von der Ebene 147, daß in Draufsicht
die Achse 143 etwa unterhalb der Mitte der zugehörigen Auslaßöffnung liegt. Infolge dieser Anordnung
-29-
ändert sich bei Schrägstellung eines Streugutverteilers die Lage der Durchtrittsöffnung 94 bzw. 95 in bezug
auf die Drehachse des Streugutverteilers praktisch nicht, so daß das Streugut auch bei schräg gestellten Streugutverteilern
den Streuteller über den gleichen Umfangswinkel wie bei horizontaler Stellung verläßt.. Hierdurch
wird ein besonders gleichmäßiges Streuergebnis erreicht.
Die beschriebenen Streugeräte sind vielseitig einsetzbar, so kann z. B. in einem ersten Arbeitsgang der Randstreifen
eines Ackers mit einer einseitigen Streubreite 17 (Fig. 1 bis 3) oder 105 (Fig. 9 bis 11} gleichmäßig
bestreut werden. Hierzu werden die beiden Streugutverteiler 4 und 5 bzw. der Streugutverteiler 85 in
Richtung auf den zu bearbeitenden Randstreifen schräg nach unten geneigt, wodurch das Streugut mit gleichbleibender
Dichte über die Breite des Randstreifens ausgestreut wird. Beim darauffolgenden Arbeitsgang werden die
Streugutverteiler wieder parallel zur Bodenoberfläche in horizontale Stellung gebracht, worauf die sich
anschließenden Bodenstreifen in bekannter Weise mit abnehmender Streudichte zum Rand hin in überlappenden
Bahnen bestreut werden. Das Verstellen der Streugutverteiler erfolgt dabei in einfacher Weise vom Schlepper
aus, ohne daß die Unterlenker der Hebevorrichtung verstellt werden müssen. Durch entsprechende Anordnung der
Bohrungen für den Verriegelungsstift bzw. die Verriegelungsstifte können, die Streugutverteiler im erforderlichen
Neigungswinkel verriegelt werden, der auch nach mehrmaligem Verstellen immer wieder schnell und
exakt eingestellt werden kann. Vorzugsweise wird der Neigungswinkel der Streugutverteiler so gewählt, daß die
.ist Streubreite zu einer Seite etwa halb so breite wie die
normale Streubreite zur anderen Seite. Dies bietet den Vorteil, daß bei späteren Arbeiten die gleichen
Spuren benutzt werden können.
- Leerseite
Claims (33)
1. Streugerät, insbesondere Mineraldungstreuer, mit einem vom Gerätegestell abgestützten Vorratsbehälter
und mindestens einem angetriebenen Streugutverteiler, der um eine Hochachse drehbar und quer zur
Arbeitsrichtung des Gerätes schräg einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Streugutverteiler
(4, 5; 84, 85) in bezug auf das Gerätegestell'(54;
9 2) verstellbar und in seiner Lage gehalten ist.
2. Streugerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Streugutverteiler (4, 5) in bezug auf das Gerätegestell (54) und/oder
den Vorratsbehälter (1) um eine Achse (48) schwenkbar angeordnet ist.
3. Streugerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (48) .parallel
zu einer zur Arbeitsrichtung (10) des Streugerätes parallelen Ebene (15) liegt.
4. Streugerät nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (48) etwa parallel zur Rotationsebene des Streugutverteilers
(4, 5) liegt.
-2-
5. Streugeräf. nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (48) höher
als der Streugutverteiler (4, 5) angeordnet ist.
6. Streugerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (90, 91)
niedriger als der Streugutverteiler (84, 85) angeordnet ist.
7. Streugerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (48; 90, 91)
in einer Ebene liegt, die bei horizontaler Stellung des Streugerätes und des Streugutverteilers
durch die Drehachse des Streugutverteilers (4, 5; 84, 85) geht.
8. Streugerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (151) parallel
und in einem Abstand (146) zu einer Ebene (147) liegt, die bei horizontaler Stellung des Streugerätes
durch die Drehachse des Streugutverteilers geht und in Arbeitsrichtung des Streugerätes angeordnet ist.
9. Streugerät nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
bei dem zwischen dem Vorratsbehälter und dem Streugutverteiler eine Dosiervorrichtung angeordnet ist,
die mindestens eine Durchtrittsöffnung hat, durch die im Betrieb das Streugut aus dem Vorratsbehälter
zum Streugutverteiler gelangt,
dadurch gekennzeichnet, daß in horizontaler Stellung des Streugerätes die Achse (48) in einer vertikalen,
in Arbeitsrichtung verlaufenden, etwa durch die Mitte der Durchtrittsöffnung (en) gehenden Ebene (11)
liegt.
-3-
10. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
bei dem zwischen dem Vorratsbehälter und dem Streugutverteiler
eine Dosiervorrichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung
gemeinsam mit dem Streugutverteiler in bezug auf das Gerätegestell und/oder den Vorratsbehälter verstellbar
ist.
11. Streugerät nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung (32) mit ihrer Unterseite am Streugutverteiler
anliegt, jedoch gegen ein Mitdrehen mit dem Streu=-
gutverteiler gesichert ist.
12. Streugerät nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung mit ihrer Unterseite um den Außenumfang eines
um die Drehachse des Streugutverteilers zentrisch liegenden Zentriermittels (37) liegt, das mit dem
Streugutverteiler verbunden ist.
13. Streugerät nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung mindestens eine Durchtrittsöffnung veränderlichen
Querschnitts aufweist.
14. Streugerät nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung
(32) kalottenförmig ausgebildet ist und daß alle Punkte auf der Innenseite der Dosiervorrichtung
gleichen Abstand von einem Mittelpunkt haben.
15. Streugerät nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt etwa auf der Achse (48) des Streugutverteilers (4, 5)
liegt.
16. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das Streugerät zwei Streugutverteiler (4 und 5) enthält, die über ein zugehöriges
Getriebe antreibbar sind.
17. Streugerät nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (51 bzw. 141) von der Zapfwelle eines Schleppers antreibbar ist.
18. Streugerät nach einem der Anspr.üche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Streugerät mit zwei
Streugutverteilern (4 und 5) versehen ist, die zum bewegungsgleichen Schrägstellen miteinander verbunden
sind.
19. Streugerät nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Streugutverteiler so miteinander verbunden sind, daß sie bei Schrägstellung
gleichzeitig um gleiche Winkel schwenken.
20. Streugerät nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Streugutverteiler über ein Parallelogrammgestange zur gleichzeitigen
und bewegungsgleichen Schrägstellung in bezug auf das Gerätegestell und/oder den Vorratsbehälter
(1) miteinander verbunden sind.
21. Streugerät nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Streugutverteiler
so ausgebildet und angetrieben und mit Streugut versehen werden, daß die Streubilder der beiden
Streugutverteiler etwa kongruent sind.
22. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Streugerät mit zwei
Streugutverteilern (84 und 85) versehen ist, die
-5-
- 5 unabhängig voneinander schräg stellbar sind.
23. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Streugerät zwei
Streugutverteiler (84 und 85) enthält, die in Arbeitsrichtung nebeneinander angeordnet sind, so daß
die Drehachsen der beiden Streugutverteiler Ih einer Ebene (29 bzw. 108) liegen, die etwa senkrecht zur
Arbeitsrichtung des Streugerätes ist und bei horizontaler Stellung des Streugerätes etwa vertikal
verläuft.
24. Streugerät nach einem der Ansprüche 20 bis 23 und Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (51) schwenkbar am Gerätegestell gelagert ist und nach
Wahl in mehreren Stellungen in bezug auf das Gerätegestell verriegelbar ist, und daß das Getriebe (51)
über Lenkstangen (60, 61) mit Getriebegehäusen (42, 43) verbunden ist, in denen die Wellen der Streugutverteiler
(4 und 5) gelagert sind.
25. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Streugutverteiler
an einer Welle befestigt ist, die in einem Getriebegehäuse (4 2 bzw. 43) gelagert ist, das um eine Achse
(48) schwenkbar am Gerätegestell des Streugerätes angebracht ist.
26. Streugerät nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebegehäuse mittels einer Tragarmkonstruktion um eine Achse
schwenkbar ist/ die über dem Streugutverteiler liegt, und daß die Tragarmkonstruktion (44, 46) in bezug
auf die Streurichtung des Streugutverteilers auf der Seite des Streugutverteilers liegt, die der
Ausstreurichtung entgegengesetzt ist.
27. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Streugutverteiler
an einem Teil (121) des Gerätegestells angebracht ist, der zwei quer zur Arbeitsrichtung und mit Abstand
voneinander angeordnete Auslaßtrichter (82, 83) des Vorratsbehälters (1) miteinander verbindet.
28. Streugerät nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe, in denen
die Wellen der Streugutverteiler gelagert sind, an den Enden eines Getriebegehäuses (120) angeordnet
sind, das sich quer zur Arbeitsrichtung des Streu- . gerätes erstreckt und ein Getriebe enthält, mit dem
zwei im Abstand voneinander angeordnete Streugutverteiler (84, 85) antreibbar sind, und daß dieses
Getriebe eine Eingangswelle (134) aufweist, die mit der Zapfwelle eines Schleppers kuppelbar ist.
29. Streugerät nach einem der Ansprüche 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Getriebe (141),
in dem eine Welle eines Streugutverteilers (84) gelagert ist, mit einer Eingangswelle (148) versehen ·
ist, die mit der Zapfwelle eines Schleppers kuppelbar ist, und daß die Getriebe (141), in denen die
Wellen der Streugutverteiler (84, 85) gelagert sind, über eine Querwelle (150) antriebsverbunden sind.
30. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen, um die die
Streugutverteiler zum Schrägstellen geschwenkt ■ werden können, vor den Streugutverteilern auf den
einander zugewandten Seiten und in einem Abstand (t46) von den Drehachsen der Streugutverteiler angeordnet
sind.
-7-
_ 7 —
31. Verfahren zum Ausstreuen von Gut, insbesondere Mineraldünger, mittels eines Streugerätes, das mindestens
einen angetriebenen, drehbaren Streugutverteiler zum Streuen beiderseits der Längsmittelebene des
Gerätes aufweist, insbesondere unter Verwendung eines Streugerätes nach den Ansprüchen 1 bis 30,
dadurch gekennzeichnet, daß das Streugut mit seitwärts zum Boden geneigtem Streugutverteiler in gleichmäßiger
Verteilung auf den Boden gestreut wird, wobei das Streuprofil im wesentlichen konstante
Höhe hat. ·
32. Verfahren nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß der Streugutverteiler so schräg gestellt wird, daß das Streugut mit einer
Streubreite (17) vom Streugutverteiler ausgestreut wird, die etwa der Hälfte der Streubreite (16) entspricht,
über die das Streugut in einer zu: Bodenoberfläche parallelen Stellung des Streugutverteilers
ausgestreut wird.
33. Verfahren zum Ausstreuen von Gut, insbesondere von Mineraldünger, mittels eines Streugerätes, das zwei
angetriebene, drehbare und in Fahrtrichtung nebeneinander stehende Streugutverteiler zum Streuen beiderseits
der Längsmittelebene des Gerätes aufweist, wobei die Streubilder der beiden Streugutverteiler etwa
kongruent sind, insbesondere unter Verwendung eines Streugerätes nach einem der Ansprüche 1 bis 30,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Streugutverteiler (4 und 5) im gleichen Winkel schräg gestellt werden,
um den auf einer Seite der Längsmittelebene des Streugerätes liegenden Teil der Bodenoberfläche so
zu bestreuen, daß dieser Teil über seine gesamte Breite in gleichmäßiger Streudichte bestreut wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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ID=19842835
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