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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Beifahrer-Airbagvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1, 23 oder 27.
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Eine
bekannte Beifahrer-Airbagvorrichtung ist z.B. in der JP 7-215151
A beschrieben.
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In
Zusammenhang mit der Beifahrer-Airbagvorrichtung schlägt die JP
7-215151 A vor, einen Airbag so zu falten, daß er während einer frühen Entfaltungsphase
zum Körper
eines Insassen hin entfaltet wird. Zudem wird bei dieser Beifahrer-Airbagvorrichtung
der Widerstand, den der Airbag erfährt, wenn er aus dem gefalteten
Zustand heraus entfaltet wird, genutzt, um die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Airbags zu verringern.
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Bei
einer typischen Beifahrer-Airbagvorrichtung muß der Airbag jedoch eng gefaltet
sein, um die Größe der gesamten
Vorrichtung zu minimieren. Es besteht daher die Gefahr, daß sich zum
Zeitpunkt einer Fahrzeugkollision der Airbag nicht vollständig entfaltet,
sondern teilweise gefaltet oder verpackt bleibt, wenn sich ein Insasse
aufgrund der Trägheit nach
vorne bewegt und mit dem Airbag in Berührung gelangt. Ebenfalls wird
bei einem typischen Airbagaufbau von der Aufblaseinrichtung dem
Airbag direkt Gas zugeführt,
so daß es
schwierig ist, die Richtung der Gasströmung in dem Air bag zu steuern.
Es ist daher schwierig, die Entfaltungsrichtung des Airbags zu steuern.
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In
der
DE 41 42 326 A1 ist
eine Airbagvorrichtung offenbart, die aus einer vorderen Kammer und
einer Einströmkammer
gebildet ist, die durch eine Zwischenmembran voneinander getrennt
sind. Der Airbag wird mit Hilfe eines Gasgenarators befüllt. Die
Ausbreitung und Formbildung des Airbags während des Befüllungsvorgangs
wird durch mindestens ein Fangband sowie durch die sich nacheinander
füllende
vordere Kammer und Einströmkammer
gesteuert. Das durch die vordere Kammer gebildete Luftvolumen fungiert
als ein als ein weiches Luftkissen zum Schutz des Insassen vor einer
Verletzung.
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Des
Weiteren offenbart die
US 5,308,113 eine
Airbagvorrichtung mit einem aufblasbaren Airbag und einem an den
Airbag gekoppelten Aufblassteuerelement. Das Aufblassteuerelement
besteht aus einem lösbaren
Verbindungsabschnitt und einem dehnbaren Abschnitt. Der lösbare Verbindungsabschnitt
bleibt während
eines anfänglichen
Stadiums des Aufblasvorgangs geschlossen und reißt jedoch während eines Zwischenstadiums
des Aufblasvorgangs auf, wodurch das Aufblassteuerelement bis in eine
bestimmte Länge
gestreckt wird und der Airbag eine bestimmte Form annimmt. Im letzten
Stadium des Aufblasvorgangs wird der dehnbare Abschnitt gedehnt,
wodurch das Aufblassteuerelement bis in eine endgültige Länge gestreckt
wird und der Airbag seine endgültige
Form annimmt.
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Schließlich ist
in der
DE 42 35 761
A1 eine Airbagvorrichtung für einen Fahrzeuginsassen gemäß den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1, 23 oder 27 offenbart. In der
DE 42 35 761 A1 wird
im Besonderen vorgeschlagen, auf der der Windschutzscheibe zugewandten
Seite des Gassacks und/oder auf dessen dem Insassen zugewandter
Seite zumindest ein aufblasbares und im Vergleich zum aufgeblasenen Gassack
relativ weiches Gaspolsters anzuordnen. Das weiche Gaspolster soll durch
vom übrigen
Innenraum des Gassackes gesonderte Gaskammern gebildet werden und über Auslässe mit
dem Außenraum
so kommunizieren, daß Gas
aus dem übrigen
Innenraum des Gassackes über
die gesonderten Gaskammern und die Auslässe nach außen abströmt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ausgehend
von der
DE 42 35 761
A1 ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Anordnung für
einen Beifahrer-Airbag zu schaffen, der sich durch eine verringerte
Entfaltungsgeschwindigkeit auszeichnet.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Beifahrer-Airbagvorrichtung gemäß Anspruch
1, 23 oder 27 gelöst.
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In
der Ausgestaltung nach dem Anspruch 1 wird der Airbag aufgeblasen
und entfaltet, wobei er zwischen den Innensack und die vordere Glasscheibe
und/oder zwischen den Innensack und das Armatu renbrett gezogen wird.
Die Gleitreibung, die an den Ziehabschnitten auftritt, verringert
in Bezug auf herkömmliche
Airbaganordnungen die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags. Daher
trifft der Airbag auf den Insassen sogar dann nicht heftig auf,
wenn der Insasse mit dem Airbag in Berührung gelangt, bevor dieser
vollständig
entfaltet ist (während
der Entfaltung).
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Eine
alternative Anordnung sieht das Vorsehen einer Zuführöffnung in
dem Innensack vor, um dem Airbag Gas zuzuführen.
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Diese
Anordnung macht es möglich,
daß die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Airbags durch eine geeignete Auswahl der Größe und der Anzahl der in dem
Innensack ausgeformten Zuführöffnungen
eingestellt wird.
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Gemäß einer
alternativen Anordnung kann der Innensack so ausgestaltet sein,
daß er
einen Abschnitt des Airbags gegen die vordere Glasscheibe und gegen
das Armaturenbrett drückt.
Der Airbag wird aufgeblasen und entfaltet, wobei er zwischen den
Innensack und die vordere Glasscheibe und zwischen den Innensack
und das Armaturenbrett gezogen wird. Die Gleitreibung, die an den
Ziehabschnitten auftritt, verringert weiter die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Airbags. Gemäß einer
anderen alternativen Anordnung kann der Innensack einen oberen Aufblasabschnitt
und einen unteren Aufblasabschnitt aufweisen. Der obere Aufblasabschnitt
ist so ausgeformt, daß er
bis zu einer Größe aufgeblasen
wird, die größer ist
als die des unteren Aufblasabschnitts.
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Diese
mögliche
Anordnung stellt sicher, daß ein
großer
Bereich des Innensackes sogar dann gegen die vordere Glasscheibe
drückt,
wenn die vordere Glasscheibe von dem Armaturenbrett weit entfernt ist.
Daher kann die Entfaltungsgeschwindigkeit des oberen Abschnittes
des Airbags wirksam verringert werden.
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Gemäß einer
alternativen Anordnung kann in dem Innensack ein Einschränkungsbauteil
angeordnet sein. Das Einschränkungsbauteil
schränkt
ein Aufblasen eines mittigen Abschnittes des Innensacks auf einen
bestimmten Wert ein und bildet wenigstens teilweise in dem Innensack
zwei Aufblasabschnitte.
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Diese
Anordnung verbessert das Drücken des
Innensackes gegen die vordere Glasscheibe und gegen das Armaturenbrett,
wobei dadurch die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags zuverlässiger verringert
wird.
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Der
Innensack kann dadurch hergestellt werden, daß ein oberes Stoffteil an ein
unteres Stoffteil genäht
wird. Das obere Stoffteil wird aufgeblasen und entfaltet sich in
Bezug auf das Fahrzeug in eine sich nach oben erstreckende Richtung.
Das untere Stoffteil wird aufgeblasen und entfaltet sich in Bezug
auf das Fahrzeug in eine sich nach unten erstreckende Richtung.
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Diese
Anordnung stellt sicher, daß das
obere Stoffteil einen Abschnitt des Airbags gegen die vordere Glasscheibe
drückt
und daß das
untere Stoffteil einen anderen Abschnitt des Airbags gegen das Armaturenbrett
drückt.
Daher kann die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags zuverlässig verringert
werden.
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Das
Einschränkungsbauteil
kann sich von einem Endabschnitt von wenigstens dem oberen Stoffteil
oder dem unteren Stoffteil erstrecken. Diese Anordnung erleichtert
die Herstellung des Innensacks.
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Das
Einschränkungsbauteil
kann in dem Innensack an einer unteren Position derartig angeordnet
sein, daß ein
nach oben gerichteter Entfaltungsabschnitt des Innensacks so aufgeblasen
und entfaltet wird, daß er
größer ist
als der nach unten gerichtete Entfaltungsabschnitts des Innensacks.
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Diese
Anordnung stellt sicher, daß das
obere Stoffteil einen Abschnitt des Airbags gegen die vordere Glasscheibe
drückt,
wobei dadurch die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags zuverlässig verringert
wird.
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Der
Innensack kann aus zwei einzelnen Stoffteilen derartig ausgeformt
sein, daß,
wenn der Innensack aufgeblasen wird und sich entfaltet, die einzelnen
Stoffteile in in Bezug auf das Fahrzeug querverlaufenden Richtungen
einander zugewandt sind und der Innensack in sich in Bezug auf das
Fahrzeug nach oben und unten erstreckenden Richtungen aufgeblasen
und entfaltet wird.
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Diese
Anordnung macht es möglich,
daß der Innensack
in in Bezug auf das Fahrzeug sich nach oben und nach unten erstreckende
Richtungen ausreichend aufgeblasen und entfaltet wird und daß daher
die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags verringert wird, ohne
daß ein
Einschränkungsbauteil oder ähnliches
erforderlich ist, das in dem Innensack angeordnet ist, um die Aufblasmenge
eines mittigen Abschnitts des Innensacks einzuschränken. Daher kann
der Aufbau des Innensacks vereinfacht werden.
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Der
Innensack kann in einer Seitenansicht eine im allgemeinen flaschenkürbisförmige Gestalt annehmen,
wenn er aufgeblasen ist. Mit diesem Aufbau stoßen dann, wenn der Innensack
aufgeblasen und entfaltet ist, an einem eingeschnürten Abschnitt die
Spannungen an den Sackabschnitten des Innensacks einander ab und
die Sackabschnitte leisten daher dem Widerstand, daß sie in
vertikale Richtungen zusammenfallen. Daher drückt der Innensack weiterhin
solange Abschnitte des Airbags gegen die vordere Glasplatte und
das Armaturenbrett, bis das Entfalten des Airbags durch Aufblasen
vollständig durchgeführt worden
ist. Folglich wird die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags besonders
wirksam verringert.
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Der
Innensack kann die vordere Glasplatte und das Armaturenbrett derartig
berühren,
daß er sich
in einer Seitenansicht in einer im allgemeinen halbmondförmigen Gestalt
krümmt,
wenn er aufgeblasen ist. Wenn der Innensack die vordere Glasscheibe
und das Armaturenbrett berührt,
zwingt der Gasdruck in dem Innensack den Innensack dazu, daß er sich
in eine bestimmte Entfaltungsgestalt aufbläst, so daß die Kraft des Innensacks,
die gegen die vordere Glasplatte und das Armaturenbrett drückt, ansteigt.
Weil die Gleitreibung, die an den Abschnitten des Airbags verursacht
wird, die zwischen dem Innensack und der vorderen Glasscheibe und
dem Innensack und dem Armaturenbrett gezogen werden, auch ansteigt,
wird die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags besonders wirksam
verringert.
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Der
Innensack kann einen Ausdehnungsabschnitt aufweisen, der sich in
eine in Bezug auf das Fahrzeug rückwärtige Richtung
erstreckt. Der Ausdehnungsabschnitt drückt einen Abschnitt des Airbags
gegen das Armaturenbrett. Der Ausdehnungsabschnitt drückt wirksam
einen Abschnitt des Airbags derartig gegen das Armaturenbrett, daß ein Abschnitt des
Airbags zwischen dem Ausdehnungsabschnitt und dem Armaturenbrett
zuverlässig
eingeschlossen wird. Daher wird die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags
zuverlässig
verringert.
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Der
Innensack kann eine nach vorne gerichtete Ausstoßöffnung zum Ausstoßen von
Gas in eine in Bezug auf das Fahrzeug vordere Richtung aufweisen.
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Mit
dieser Anordnung wird der Airbag auch dann, wenn der Innensack aufgeblasen
ist, durch ein Gas, das durch die vordere Ausstoßöffnung zugeführt wird,
in die vordere Richtung entfaltet. Daher wird ein vorderer Abschnitt
des Airbags durch das darin zugeführte Gas zusätzlich gegen
die vordere Glasscheibe und das Armaturenbrett gedrückt. Folglich
wird der Gleitwiderstand, der dann auftritt, wenn der Airbag entfaltet
wird, weiter erhöht,
wobei dadurch zudem die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags verringert
wird.
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Während die
Airbagvorrichtung zusammengebaut und bevor sie in ihrem Gehäuse angeordnet wird,
kann der Airbag dadurch gefaltet werden, daß Abschnitte des Airbags, die
sich in in Bezug auf das Fahrzeug nach vorne und nach hinten erstreckenden Richtungen
erstrecken, und anschließend
Abschnitte des Airbags, die sich in in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden
Richtungen erstrecken, gefaltet werden.
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Diese
Anordnung ermöglicht
ein gleichmäßiges Aufblasen
und Entfalten des Airbags in die in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden
Richtungen. Weil die Abschnitte des Airbags, die sich in in Bezug auf
das Fahrzeug nach vorne und nach hinten erstreckenden Richtungen
erstrecken, vor den Abschnitten des Airbags, die sich in in Bezug
auf das Fahrzeug querlaufenden Richtungen erstrecken, gefaltet werden,
entfaltet sich der Airbag in die querlaufenden Richtungen, bevor
er sich in die sich von vorne nach hinten erstreckenden Richtungen
entfaltet. Daher kann die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags
zu der Insassenseite weiter verringert werden.
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Der
Innensack kann dadurch gefaltet werden, daß gegenüberliegende Endabschnitte davon, die
sich in in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden Richtungen erstrecken,
gefaltet werden, während
es vermieden wird, daß ein
mittiger Abschnitt des Airbags in die in Bezug auf das Gehäuse querlaufenden Richtungen
gefaltet wird.
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Während eines
frühen
Entfaltungszeitabschnittes des Airbags erstrecken sich die gesamten gefalteten
Abschnitte, die sich in die von vorne nach hinten erstreckenden
Richtungen erstrecken, schnell von der oberen Seite des Armaturenbrettes,
während der
Innensack aufgeblasen und entfaltet wird. Daher wird der Airbag
in die querlaufenden Richtungen besonders gleichmäßig aufgeblasen
und entfaltet, so daß die
Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags zu der Insassenseite zuverlässig verringert
wird.
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Es
kann eine Aufblaseinrichtung mit einer zylindrischen Gestalt derartig
angeordnet sein, so daß sich
eine Achse davon in eine Richtung erstreckt, die sich in Bezug auf
das Fahrzeug im wesentlichen von vorne nach hinten erstreckt.
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Während eines
frühen
Entfaltungszeitraums des Airbags erstrecken sich die gesamten gefalteten Abschnitten
des Airbags, die sich in die von vorne nach hinten erstreckenden
Richtungen erstrecken, zuverlässig
von der oberen Seite des Armaturenbretts, während der Innensack aufgeblasen
und entfaltet wird. Daher kann die Entfaltungsgeschwindigkeit des
Airbags zu der Insassenseite hin besonders zuverlässig verringert
werden.
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Ein
Abschnitt des Airbags kann zwischen einer Innenwandungsseite des
Gehäuses
und rechten und linken Seiten der Aufblaseinrichtung angeordnet sein.
Dieses Anordnen ermöglicht
ein kompaktes Anordnen bzw. Verpacken des Airbags in dem Gehäuse.
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Die
Beifahrer-Airbagvorrichtung kann so aufgebaut sein, daß sie einen
Befestigungsabschnitt, an dem der Airbag an dem Gehäuse befestigt
ist, und einen Öffnungsabschnitt,
durch den dem Airbag Gas zuführt
wird, aufweist. Der Öffnungsabschnitt
ist in einem mittigen Abschnitt des Gehäuses angeordnet. In einem Raum
zwischen dem Öffnungsabschnitt
und einer der gegenüberliegenden
Innenseiten des Gehäuses,
die dem Öffnungsabschnitt
zugewandt ist, bzw. in einem Raum zwischen dem Öffnungsabschnitt und der anderen
der gegenüberliegenden
Innenseiten des Gehäuses,
sind ein sich nach oben entfaltender Abschnitt des Airbags und ein
sich nach unten entfaltender Abschnitt des Airbags gefaltet.
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Diese
Anordnung ermöglicht
ein kompaktes Verpacken des Airbags in dem Gehäuse, während das Entfaltungsverhalten
des Airbags verbessert wird.
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An
der Öffnung
des Gehäuses
kann eine Airbagabdeckung angeordnet sein. Die Airbagabdeckung kann
in in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden Richtungen wie eine – mit zwei
Flügeln
geöffnet werden.
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Mit
dieser Anordnung beeinflußt
die Airbagabdeckung den Aufblasprozeß des Innensacks und des Airbags
zu der Insassenseite nicht. Diese Anordnung verhindert zudem zuverlässig, daß die Abdeckung
einen Insassen berührt,
wenn die Abdeckung aufgebrochen wird.
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Die
Airbagvorrichtung kann so aufgebaut sein, daß sie eine Auslaßöffnung für Abgas
aufweist und daß der
Innensack eine Zuführöffnung zum
Zuführen
von Gas in den Airbag aufweist. Der Airbag und der Innensack sind
in dem Gehäuse
derartig angeordnet, daß die
Auslaßöffnung des
Airbags und die Zuführöffnung des
Innensacks einander entsprechen und daß während des Aufblasens des Innensacks und
des Airbags die Zuführöffnung und
die Auslaßöffnung voneinander
getrennt werden.
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Mit
dieser Anordnung strömt
während
eines frühen
Entfaltungszeitraums des Innensacks ein Gas, das dem Innensack zugeführt wird,
durch die Zuführöffnung des
Innensacks und durch die Auslaßöffnung des
Airbags hindurch, so daß sich
der Gasdruck in dem Innensack verringert und sich daher auch die
Entfaltungsgeschwindigkeit des Innensacks verringert. Wenn während der
Entfaltung des Innensacks ein Insasse mit dem Airbag in Berührung gelangt
und auf den Innensack einen Druck ausübt, wird das Aufblasen des
Airbags in die rückwärtige Richtung
abgeschwächt,
wobei dadurch ein heftiges Auftreffen des Airbags auf den Insassen
im wesentlichen verhindert wird.
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Die
Auslaßöffnung des
Airbags und die Zuführöffnung des
Innensacks können
an ihren Umfangsabschnitten so zusammengenäht sein, daß sie einander entsprechen,
wobei ein Faden verwendet wird, der zerreißt, wenn der Airbag und der
Innensack aufgeblasen werden.
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Mit
dieser Anordnung strömt
während
eines frühen
Entfaltungszeitraums des Innensacks ein Gas von dem Innensack durch
die Zuführöffnung des
Innensacks und durch die Auslaßöffnung des
Airbags sicher heraus, so daß sich
der Gasdruck in dem Innensack zuverlässig verringert und sich daher
die Entfaltungsgeschwindigkeit des Innensacks zuverlässig verringert.
Sogar wenn während
eines frühen Entfaltungszeitraums
des Innensacks ein Insasse mit dem Airbag in Berührung gelangt und somit auf
den Innensack einen Druck ausübt,
wird daher ein heftiges Auftreffen des Innensacks auf den Insassen
im wesentlichen verhindert.
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Eine
Stelle in dem Innensack und eine Stelle in dem Airbag, die zu dem
Zeitabschnitt, an dem der Innensack und der Airbag vollständig aufgeblasen und
entfaltet sind, einer Insassenseite sehr nahe kommen, können miteinander
derartig verbunden sein, daß die
Stellen während
eines frühen
Aufblaszeitraums des Innensacks und des Airbags miteinander verbunden
bleiben, und daß die
Stellen voneinander getrennt werden, während der Innensack und der
Airbag weiter aufgeblasen werden.
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Die
Verbindung zwischen den zuvor erwähnten Stellen verringert die
Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags zu der Insassenseite hin.
Daher wird sogar dann, wenn sich zum Zeitpunkt eines Fahrzeugaufpralls
ein Insasse nach vorne bewegt und mit dem Airbag in Berührung gelangt,
bevor dieser vollständig entfaltet
ist, ein heftiges Auftreffen des Airbags auf den Insassen verhindert.
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In
der Ausgestaltung nach dem Anspruch 23 strömt zu einem frühen Zeitabpunkt
während
des Entfalten des Innensacks ein Gas, das dem Innensack zugeführt wird,
durch die Zuführöffnung des
Innensacks und durch die Auslaßöffnung des
Airbags heraus, so daß sich
der Gasdruck in dem Innensack verringert und sich daher auch die
Entfaltungsgeschwindigkeit des Innensacks verringert. Wenn während der
Entfaltung des Innensacks ein Insasse mit dem Airbag in Berührung gelangt
und auf den Innensack einen Druck ausübt, wird daher das Aufblasen des
Airbags in die rückwärtige Richtung
abgeschwächt,
wobei dadurch ein heftiges Auftreffen des Airbags auf den Insassen
im wesentlichen verhindert wird.
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Die
Auslaßöffnung des
Airbags und die Zuführöffnung des
Innensacks können
an ihren Umfangsabschnitten so zusammengenäht sein, daß sie einander entsprechen,
wobei ein Faden verwendet wird, der dann zerreißt, wenn der Airbag und der
Innensack aufgeblasen werden.
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Mit
dieser Anordnung strömt
während
eines frühen
Entfaltungszeitraums des Innensacks ein Gas von dem Innensack durch
die Zuführöffnung des
Innensacks und durch die Auslaßöffnung des
Airbags sicher heraus, so daß sich
der Gasdruck in dem Innensack zuverlässig verringert und sich daher
die Entfaltungsgeschwindigkeit des Innensacks zuverlässig verringert.
Sogar wenn während
eines frühen Entfaltungszeitraums
des Innensacks ein Insasse mit dem Airbag in Berührung gelangt und somit auf
den Innensack einen Druck ausübt,
wird ein heftiges Auftreffen des Innensacks auf den Insassen im
wesentlichen verhindert.
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Der
Innensack kann mit einem Kanal versehen sein, der sich von ihm erstreckt
und der Zuführöffnung entspricht.
In diesem Fall sind der Innensack und der Airbag in dem Gehäuse derartig
gefaltet und angeordnet, daß sich
der Kanal von der Auslaßöffnung des
Airbags erstreckt.
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Mit
dieser Anordnung ist es nicht notwendig, daß ein Umfangsabschnitt der
Zuführöffnung des
Innensacks an einen Umfangsabschnitt der Auslaßöffnung des Airbags genäht wird.
Daher kann die Herstellungseffizienz der Beifahrer-Airbagvorrichtung verbessert
sein.
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Als
alternative Anordnung können
eine Stelle in dem Innensack und eine Stelle in dem Airbag, die zu
dem Zeitabpunkt, an dem der Innensack und der Airbag vollständig aufgeblasen
und entfaltet sind, einer Insassenseite sehr nahe kommen, derartig
miteinander verbunden sein, daß die
Stellen während
eines frühen
Aufblaszeitabschnitts des Innensacks und des Airbags verbunden bleiben
und sie voneinander getrennt werden, während der Innensack und der
Airbag weiter aufgeblasen werden.
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Die
Verbindung zwischen den zuvor erwähnten Stellen verringert die
Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags zu der Insassenseite hin.
Sogar wenn sich zum Zeitpunkt eines Fahrzeugaufpralls ein Insasse
nach vorne bewegt und mit dem Airbag in Berührung gelangt, bevor dieser
vollständig
entfaltet ist, wird daher ein heftiges Auftreffen des Airbags auf den
Insassen verhindert.
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In
der Ausgestaltung nach dem Anspruch 27 verringert die Verbindung
zwischen den erwähnten Stellen
die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags zu der Insassenseite
hin. Sogar wenn sich zum Zeitpunkt eines Fahrzeugaufpralls ein Insasse
nach vorne bewegt und mit dem Airbag in Berührung gelangt, bevor dieser
vollständig
entfaltet ist, wird daher ein heftiges Auftreffen des Airbags auf
den Insassen verhindert.
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Der
Innensack kann eine Zuführöffnung zum Zuführen von
Gas zu dem Airbag aufweisen. Diese Anordnung macht es möglich, daß die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Airbags dadurch eingestellt werden kann, daß die Größe und die Anzahl der Zuführöffnungen
passend ausgewählt
werden.
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Eine
Stelle in dem Innensack und eine Stelle in dem Airbag, die zu dem
Zeitpunkt, an dem der Innensack und der Airbag vollständig aufgeblasen
und entfaltet sind, einer Insassenseite sehr nahe kommen, können durch
ein Einschränkungsbauteil
miteinander verbunden sein, das gefaltet und mit einem zerreißbaren Faden
derartig angenäht
ist, daß die gefalteten
Abschnitte des Einschränkungsbauteils miteinander
verbunden sind.
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Mit
dieser Anordnung wird während
eines frühen
Entfaltungszeitabschnittes des Airbags die Entfaltungsrichtung des
Airbags durch das Einschränkungsbauteil
eingeschränkt,
nachdem der zerreißbare
Faden, der die gefalteten Abschnitte verbindet, zerreißt.
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Die
miteinander verbundenen Stellen des Innensacks und des Airbags können direkt
aneinander genäht
sein, wobei ein Faden verwendet wird, der dann zerreißt, wenn
der Innensack und der Airbag aufgeblasen werden.
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Diese
Anordnung verringert die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags,
ohne daß ein
komplizierter Aufbau erforderlich ist. Zudem wird während eines
frühen
Entfaltungszeitabschnittes des Airbags der Airbag dauerhaft aufgeblasen
und entfaltet, weil die Entfaltungsrichtung des Airbags durch die
mit dem Innensack verbundene Stelle eingeschränkt ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Die
vorhergehende und weiteren Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
in Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen ersichtlich, worin gleiche Bezugszeichen verwendet werden,
um gleiche Bauteile darzustellen.
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Es
zeigen:
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1 eine
Perspektivansicht einer Beifahrer-Airbagvorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung;
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2 eine
schematische Längsschnittansicht
der in 1 gezeigten Vorrichtung entlang einer Ebene, die
sich in eine in Bezug auf das Fahrzeug von vorne nach hinten erstreckende
Richtung erstreckt, wobei der Airbag entfaltet ist;
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3 eine
vergrößerte Querschnittsansicht der
in 1 gezeigten Vorrichtung entlang einer sich von
rechts nach links erstreckenden Ebene, wobei die Airbagvorrichtung
angeordnet ist;
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4 eine
vergrößerte Querschnittsansicht entlang
einer sich von vorne nach hinten erstreckenden Ebene, d.h., einer
Ebene, die auf der in 3 verwendeten Ebene senkrecht
steht;
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5 eine
Perspektivansicht des Airbags der Beifahrer-Airbagvorrichtung, wobei
das Verfahren zum Falten des Airbags dargestellt ist;
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6 eine
Perspektivansicht, die das Verfahren zum Falten des Airbags darstellt,
das auf das in 5 gezeigte Verfahren folgt;
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7 eine
Perspektivansicht, die das Verfahren zum Falten des Airbags darstellt,
das auf das in 6 gezeigten Verfahren folgt;
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8 eine
schematische Perspektivansicht der Airbagvorrichtung, wobei ein
früher
Entfaltungszustand dargestellt ist;
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9 eine
schematische Perspektivansicht, die einen Entfaltungszustand darstellt,
der auf den in 8 gezeigten Zustand folgt;
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10 eine
schematische Perspektivansicht, die einen Entfaltungszustand darstellt,
der auf den in 9 gezeigten Zustand folgt;
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11 eine
Draufsicht einer Beifahrer-Airbagvorrichtung
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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12 eine
perspektivische Explosionsansicht der in 11 gezeigten
Beifahrer-Airbagvorrichtung;
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13 eine
Draufsicht eines Innensacks, wobei ein Herstellungsvorgang des Innensacks
dargestellt ist;
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14 eine
Draufsicht, die einen Herstellungsvorgang des Innensacks darstellt,
der auf den Vorgang in 13 folgt;
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15 eine
schematische Schnittansicht entlang einer Linie XV-XV der 11;
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16 eine
Rückansicht
des Airbags, wobei das Verfahren zum Falten des Airbags dargestellt
ist;
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17 eine
Seitenansicht des Airbags, wobei der gleiche Faltschritt wie in 16 dargestellt ist;
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18 eine
Rückansicht
des Airbags, wobei ein Faltschritt dargestellt ist, der auf den
in 16 gezeigten Schritt folgt;
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19 eine
schematische Schnittansicht entlang einer Linie XIX-XIX der 18;
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20 eine
schematische Schnittansicht der Beifahrer-Airbagvorrichtung der zweiten Ausführungsform
entlang einer sich von vorne nach hinten erstreckenden Ebene, wobei
die Vorrichtung angeordnet ist;
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21 eine
schematische Schnittansicht der Vorrichtung, wobei ein früher Entfaltungszustand dargestellt
ist;
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22 eine
schematische Schnittansicht, die einen Entfaltungszustand darstellt,
der auf den in 21 gezeigten Zustand folgt;
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23 eine
schematische Schnittansicht, die einen Entfaltungszustand darstellt,
der auf den in 22 gezeigten Zustand folgt;
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24 eine schematische Schnittansicht, die einen
Entfaltungszustand darstellt, der auf den in 23 gezeigten
Zustand folgt;
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25 eine Draufsicht, die einen Herstellungsvorgang
eines Innensacks gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung darstellt;
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26 eine schematische Schnittansicht eines Airbags
gemäß der dritten
Ausführungsform;
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27 eine Draufsicht, die einen Herstellungsvorgang
eines Innensacks gemäß einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung darstellt;
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28 eine schematische Schnittansicht eines Airbags
gemäß der vierten
Ausführungsform;
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29 eine Draufsicht eines Innensacks gemäß einer
Modifikation der Ausführungsform;
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30 eine Draufsicht eines Airbags gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der Erfindung;
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31 eine Draufsicht, die einen Herstellungsvorgang
des Innensacks darstellt;
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32 eine Draufsicht, die einen Herstellungsvorgang
darstellt, der auf den in 31 gezeigten
Vorgang folgt;
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33 eine Draufsicht, die einen Herstellungsforgang
darstellt, der auf den in 32 gezeigten
Vorgang folgt;
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34 eine schematische Schnittansicht entlang einer
Linie XXXIV-XXXIV der 30;
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35 eine schematische Schnittansicht einer Airbagvorrichtung
der fünften
Ausführungsform entlang
einer sich von vorne nach hinten erstreckenden Ebene, wobei die
Vorrichtung angeordnet ist;
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36 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem frühen
Entfaltungszustand;
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37 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem entfalteten Zustand, der auf den in 36 gezeigten
Zustand folgt;
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38 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem Entfaltungszustand, der auf den in 37 gezeigten
Zustand folgt;
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39 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem Entfaltungszustand, der auf den in 38 gezeigten
Zustand folgt;
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40 eine Draufsicht eines Innensacks gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der Erfindung;
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41 eine schematische Schnittansicht einer Airbagvorrichtung
der sechsten Ausführungsform,
wobei ein Entfaltungszustand davon gezeigt ist;
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42 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem Entfaltungszustand, der auf den in 41 gezeigten
Zustand folgt;
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43 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem Entfaltungszustand, der auf den in 42 gezeigten
Zustand folgt;
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44 eine Draufsicht eines Airbags gemäß einer
siebten Ausführungsform
der Erfindung;
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45 eine Draufsicht von der linken Seite, wobei
ein Schritt zum Falten eines Innensacks dargestellt ist;
-
46 eine Draufsicht des Innensacks von der rechten
Seite in dem in 45 gezeigten Faltschritt;
-
47 eine Draufsicht des Innensacks, die einen Faltschritt
zeigt, der auf den in 45 gezeigten Schritt folgt;
-
48 eine Draufsicht des Innensacks, die einen Faltschritt
darstellt, der auf den in 47 gezeigten
Schritt folgt;
-
49 eine schematische Schnittansicht einer Airbagvorrichtung
gemäß einer
siebten Ausführungsform
entlang einer sich von vorne nach hinten erstreckenden Ebene, wobei
die Vorrichtung angeordnet ist;
-
50 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem frühen
Entfaltungszustand;
-
51 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem Entfaltungszustand, der auf den in 50 gezeigten
Zustand folgt;
-
52 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem Entfaltungszustand, der auf den in 51 gezeigten
Zustand folgt;
-
53 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem Entfaltungszustand, der auf den in 52 gezeigten
Zustand folgt;
-
54 eine Perspektivansicht einer Beifahrer-Airbagvorrichtung
gemäß einer
achten Ausführungsform
der Erfindung;
-
55 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem frühen
Entfaltungszustand;
-
56 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung,
der in einen Zustand entfaltet worden ist, der auf den in 55 gezeigten Zustand folgt;
-
57 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem Entfaltungszustand, der auf den in 56 gezeigten
Zustand folgt;
-
58 eine Perspektivansicht einer Beifahrer-Airbagvorrichtung
gemäß einer
neunten Ausführungsform
der Erfindung, wobei der Airbag entfaltet ist;
-
59 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem frühen
Entfaltungszustand;
-
60 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem Entfaltungszustand, der auf den in 59 gezeigten
Zustand folgt;
-
61 eine schematische Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem Entfaltungszustand, der auf den in 60 gezeigten
Zustand folgt;
-
62 eine horizontale Schnittansicht einer Beifahrer-Airbagvorrichtung
gemäß einer
zehnten Ausführungsform
der Erfindung;
-
63 eine horizontale Schnittansicht eines Airbags
der Airbagvorrichtung, worin der Airbag gefaltet und in dem Gehäuse angeordnet
ist;
-
64 eine horizontale Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem frühen
Entfaltungszustand;
-
65 eine horizontale Schnittansicht einer Beifahrer-Airbagvorrichtung
gemäß einer
elften Ausführungsform
der Erfindung;
-
66 eine horizontale Schnittansicht eines Airbags
der Airbagvorrichtung, worin der Airbag gefaltet und in dem Gehäuse angeordnet
ist;
-
67 eine horizontale Schnittansicht der Airbagvorrichtung
in einem frühen
Entfaltungszustand;
-
68 eine schematische Schnittansicht einer Beifahrer-Airbagvorrichtung
gemäß einer
zwölften
Ausführungsform
der Erfindung entlang einer Ebene, die sich in in Bezug auf das
Fahrzeug von vorne nach hinten erstreckenden Richtungen erstreckt;
-
69 eine Schnittansicht, die einen vollständig entfalteten
Zustand der Vorrichtung zeigt;
-
70 eine schematische Schnittansicht einer Airbagvorrichtung
gemäß einem
Aufbau der zweiten bis elften Ausführungsformen entlang einer sich
von vorne nach hinten erstreckenden Ebene;
-
71 eine schematische Schnittansicht einer Airbagvorrichtung
gemäß einem
anderen Aufbau der zweiten bis zwölften Ausführungsformen entlang einer
sich von vorne nach hinten erstreckenden Ebene;
-
72 eine schematische Schnittansicht einer Airbagvorrichtung
gemäß noch eines
anderen Aufbaus der zweiten bis zwölften Ausführungsformen entlang einer
sich von vorne nach hinten erstreckenden Ebene;
-
73 eine schematische Schnittansicht einer Airbagvorrichtung
gemäß eines
weiteren Aufbaus der zweiten bis zwölften Ausführungsformen entlang einer
sich von vorne nach hinten erstreckenden Ebene; und
-
74 eine schematische Schnittansicht einer Airbagvorrichtung
gemäß eines
alternativen Aufbaus der zweiten bis zwölften Ausführungsformen entlang einer
sich von vorne nach hinten erstreckenden Ebene.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Im
folgenden werden in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen bevorzugte
Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung detailliert beschrieben.
-
Erste Ausführungsform
-
Eine
erste Ausführungsform
der Erfindung wird in Bezug auf die 1 bis 10 beschrieben.
-
Es
wird auf die 1 und 2 Bezug
genommen. In einem oberen Abschnitt eines auf der Beifahrerseite
angeordneten Abschnittes eines Armaturenbretts 13, der
einer vorderen Windschutzscheibe 12 eines Fahrzeugs, wie
z.B. eines motorbetriebenen Fahrzeugs und ähnlichem, zugewandt ist, ist
eine Airbagvorrichtung 11 für einen Beifahrersitz (die
im folgenden als "Beifahrer-Airbagvorrichtung" bezeichnet wird)
angeordnet. Das Armaturenbrett 13 weist ein Außengehäuse 13a und
eine Öffnung 13b auf.
-
Die
Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 ist in dem Armaturenbrett 13 an
einer Position angeordnet, die der Öffnung 13b des Armaturenbretts 13 entspricht. Wie
in 3 gezeigt ist, weist ein Gehäuse 16 der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 die
Form eines Kastens ohne Deckel auf, und ein oberer Öffnungsabschnitt
des Gehäuses 16 ist
mit einer Abdeckung 14 versehen, die daran durch ein Band 15 befestigt
ist. In einer unteren Seite eines mittigen Abschnittes der Abdeckung 14 erstreckt
sich in die in Bezug auf das Fahrzeug von vorne nach hinten erstreckende
Richtung eine aufbrechbare Ausnehmung 14a.
-
In
dem Gehäuse 16 ist
eine Gaserzeugungseinrichtung 24 angeordnet, wobei sie
sich in die in Bezug auf das Fahrzeug von vorne nach hinten erstreckende
Richtung erstreckt. In einem Gehäuse 19 der
Gaserzeugungseinrichtung 24 ist eine zylindrische oder
rohrförmige
Aufblaseinrichtung 18 (die im folgenden als Aufblaseinrichtung 18 bezeichnet
wird) angeordnet, deren Achse sich auch in die sich von vorne nach
hinten erstreckende Richtung erstreckt. Die Aufblaseinrichtung 18 erzeugt
dadurch ein Gas, das ein gaserzeugender Zusatz bzw. ein gaserzeugendes
Mittel oder ähnliches
verbrannt wird, der/das in ihr vorhanden ist. Das Gehäuse 19 der
Gaserzeugungseinrichtung 24 weist eine Vielzahl von Gasausstoßöffnungen 20 auf,
um Gas abzulassen, während die
Gasströmung
ausgerichtet bzw. rektifiziert wird. Somit arbeitet das Gehäuse 19 der
Gaserzeugungseinrichtung 24 auch als ein Diffusor. Im folgenden wird
das Gehäuse 19 als "Diffusor" bezeichnet. An dem
Diffusor 19 ist eine Vielzahl von Bolzen 22 angebracht.
Jeder Bolzen 22 erstreckt sich durch eine Durchgangsausnehmung 17,
die sich durch einen unteren Abschnitt des Gehäuses 16 erstreckt,
und an einem entfernt liegenden Endabschnitt des Bolzens 22,
der sich von der Außenseite
des Gehäuses 16 erstreckt,
ist eine Mutter 23 angebracht. Daher ist die Gaserzeugungseinrichtung 24 durch
die Bolzen 22 und die Muttern 23 an dem Gehäuse 16 befestigt.
-
In
dem Gehäuse 16 ist
ein Airbag 31 angeordnet, der der Aufblaseinrichtung 18 zugewandt
ist, wie in den 3 und 4 gezeigt
ist. Der Airbag 31 ist auf eine bestimmte Faltungsart gefaltet,
die unterhalb beschrieben ist. Der Airbag 31 weist einen
Sack 32 und einen Anbringungsabschnitt bzw. Befestigungsabschnitt 33 auf,
der an einer Öffnungskante des
Sacks 32 ausgeformt ist. Der Anbringungsabschnitt 33 weist
eine Vielzahl von Einfügeöffnungen 34 auf,
die auf die Bolzen 22 aufgesetzt werden.
-
In
dem Airbag 31 ist ein Innensack 41, der in einen
bestimmten Zustand gefaltet worden ist, zum Steuern einer Gasströmung angeordnet.
Der Innensack 41 weist einen Sack 42 und einen
Anbringungsabschnitt bzw. Befestigungsabschnitt 43 auf.
Der Anbringungsabschnitt 43 des Innensacks 41 weist
auch eine Vielzahl von Einfügeöffnungen 44 auf,
die auf den Bolzen 22 aufgesetzt werden.
-
Wenn
die Gaserzeugungseinrichtung 24 durch die Bolzen 22 und
die Muttern 23 an dem Gehäuse 16 befestigt ist,
sind auch der Airbag 31 und der Innensack 41 derartig
befestigt, daß ihre
Anbringungsabschnitte 33, 43 durch die Bolzen 22 befestigt sind
und daher zwischen dem Gehäuse 16 und
dem Diffusor 19 fest angeordnet bzw. eingeklemmt sind. Der
Airbag 31 und der Innensack 41 umgeben daher die
Gaserzeugungseinrichtung 24.
-
Der
Sack 42 des Innensacks 41 ist an seinen gegenüberliegenden
Endabschnitten offen, wie in 1 gezeigt
ist. Jeder Öffnungskantenabschnitt 48 ist
so gefaltet, daß er
Falten bildet. Die gefalteten oder überlappenden Abschnitte von
jedem Öffnungskantenabschnitt 48 sind
miteinander befestigt. Daher weist jeder der zwei Endabschnitte
des Sacks 42 gegenüberliegende
Seitenöffnungen 50 auf,
die verkleinert sind, wie in 1 gezeigt
ist.
-
Der
Sack 42 des Innensacks 41 weist eine Verbindungsöffnung 47 auf,
so daß er
mit einem zusätzlichen
Innensack 46 in Verbindung steht, der als ein verlängerter
Abschnitt des Innensacks 41 vorgesehen ist, wie in den 1 und 2 gezeigt
ist. Der zusätzliche
Innensack 41 weist einen im allgemeinen dreieckigen Querschnitt
auf und ist an der Außenseite
des Sacks 42 des Innensacks 41 an einer der Verbindungsöffnung 47 entsprechenden
Position angenäht.
Der zusätzliche
Innensack 46 ist auf der dem Beifahrer zugewandten Seite
des Sacks 42 an einer solchen Position angeordnet, daß, wenn
der Airbag 31 entfaltet ist, eine untere Seite des zusätzlichen
Innensacks 46 an das Armaturenbrett 13 stößt, wobei der
Airbag 31 dazwischen angeordnet ist. Der zusätzliche
Innensack 46 weist in einem dem Beifahrer zugewandten Endabschnitt
zwei Verbindungsöffnungen 49 auf,
so daß er
mit dem Inneren des Airbags 31 in Verbindung steht. Die
Verbindungsöffnungen 49 sind
so ausgestaltet, daß sie
kleiner sind als die einander gegenüberliegenden Seitenöffnungen 50 des Innensacks 41.
-
Im
Bezug auf die 5 bis 7 wird das Verfahren
zum Falten des Airbags 31 und des Innensacks 41 beschrieben,
wenn sie in dem Gehäuse 16 angeordnet
sind. In diesem Verfahren wird der Innensack 41 zusammen
mit dem Airbag 31 derartig gefaltet, daß der Innensack 41 in
den 5 bis 7 nicht gezeigt ist und unterhalb
nicht beschrieben wird.
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Der
Airbag 31 wird zuerst in einer sich in Bezug auf das Fahrzeug
von oben nach unten erstreckenden Richtung (in die durch einen Pfeil
Z in 5 gezeigte Richtung) geglättet, wie in 5 gezeigt
ist. Anschließend
werden die gegenüberliegenden
Endabschnitte des Airbags 31 in die sich von vorne nach
hinten erstreckende Richtung (in die durch einen Pfeil X gezeigte
Richtung) auf eine untere Seite des Airbags 31 in der Form
von Bälgen
bzw. Faltenbälgen
gefaltet, wobei dadurch erste gefaltete Abschnitte 35 ausgeformt
werden. Gegenüberliegende Endabschnitte
des Airbags 31, die sich in die in Bezug auf das Fahrzeug
querlaufende Richtung (in die durch einen Pfeil Y angezeigte Richtung)
erstrecken, werden in Form von Bälgen
bzw. Faltenbälgen
derartig gefaltet, daß die
gefalteten Abschnitte den Anbringungsabschnitt 33 an drei Seiten
davon einschließen,
wie in 7 gezeigt ist, wobei dadurch zweite, gefaltete
Abschnitte 36 ausgeformt werden. Die zweiten, gefalteten
Abschnitte 36 werden zwischen der Gaserzeugungseinrichtung 24 und
der Innenwandungsfläche
des Gehäuses 16 angeordnet,
wie ebenfalls in 3 gezeigt ist. Oberhalb der
Gaserzeugungseinrichtung 24 sind mittige Abschnitte der ersten,
gefalteten Abschnitte 35 angeordnet, wie in 4 gezeigt
ist. Wenn der Airbag 31 so gefaltet ist, daß seine
Länge in
die sich von vorne nach hinten erstreckenden Richtungen verringert
ist, wie in den 4 und 6 gezeigt
ist, wird das Falten derartig durchgeführt, daß die Menge der Hülle des
gefalteten Airbags 31 in dem rückwärtigen gefalteten Abschnitt (einem
rechten Abschnitt in 4) der ersten, gefalteten Abschnitte 35 größer ist
als in dem vorderen gefalteten Abschnitt (dem linken Abschnitt in 4). Auf
diese Art werden der Airbag 31 und der Innensack 41 gefaltet
und in dem Gehäuse 16 angeordnet, wobei
in diesem im wesentlichen kein Freiraum verbleibt.
-
Es
werden der Betrieb und die Entfaltungsart der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 dieser
Ausführungsform
beschrieben.
-
Wenn
die Aufblaseinrichtung 18 der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 zum
Zeitpunkt eines Aufpralls des Fahrzeugs ein Gas erzeugt, wird dem
Innensack 41 durch die Gasausstoßöffnungen 20 des Diffusors 19 Gas
zugeführt
und dieses wird vorübergehend
in dem Innensack 41 gehalten. Daher steigt der Druck in
dem Innensack 41, der ein geringes Fassungsvermögen aufweist,
derartig an, daß der
Innensack 41 aufgeblasen und entfaltet wird, während der Airbag 31 nach
oben gedrückt
wird. Anschließend wird
die Abdeckung 14, die die Öffnung des Gehäuses 16 verschließt, entlang
der aufbrechbaren Ausnehmung 14a derartig aufgebrochen,
daß die
Abdeckung 14 dazu gezwungen wird, daß sie sich in die in Bezug
auf das Fahrzeug querlaufenden Richtungen so öffnet, wie eine Tür mit zwei
Flügeln.
Durch die Verbindungsöffnung 47 strömt Gas von
dem Sack 42 des Innensacks 41 in den zusätzlichen
Innensack 46, so daß der
zusätzliche
Innensack 46 aufgeblasen und entfaltet wird.
-
Unmittelbar
danach drückt
ein oberer Abschnitt des Sacks 42 des Innensacks 41 einen
Abschnitt des Airbags 31 gegen die Innenfläche der
vorderen Windschutzscheibe 12 und ein unterer Abschnitt
des zusätzlichen
Innensacks 46 drückt
einen Abschnitt des Airbags 31 gegen eine obere Fläche des
Armaturenbretts 13.
-
Wenn
der Druck in dem Sack 42 des Innensacks 41 einen
bestimmten Wert überschreitet,
dehnen sich die Öffnungskantenabschnitte 48 des
Sacks 42 aus dem gefalteten und befestigten Zustand derartig
aus, daß der
Durchmesser der Öffnungen 50 größer wird.
Daher wird ein Einströmen
des Gases in den Airbag 31 erleichtert.
-
Der
Sack 32, der in dem Gehäuse 16 gefaltet ist,
steht von der oberen Seite des Armaturenbretts 13 hervor,
während
der Innensack 41 aufgeblasen und entfaltet wird. In diesem
Vorgang steht ein Abschnitt der ersten, gefalteten Abschnitte 35,
die über der
Aufblaseinrichtung 18 angeordnet sind, zusammen mit dem
Aufblasen und dem Entfalten des Innensacks 41 schnell von
der oberen Seite des Armaturenbretts 13 hervor, wie in 8 durch
den Punkt P1 gezeigt ist, da die Aufblaseinrichtung 18 in
dem Gehäuse 16 in
einer solchen Stellung angeordnet ist, daß sich die Achse der Aufblaseinrichtung 18 in
die sich von vorne nach hinten erstreckende Richtung erstreckt.
Weil der Sack 42 und der Innensack 41 mit dem
zusätzlichen
Innensack 46 versehen sind, stellt zudem das Aufblasen
und das Entfalten des zusätzlichen
Inensacks 46 sicher, daß die ersten, gefalteten Abschnitte 35,
die über
dem zusätzlichen
Innensack 46 angeordnet sind, von der oberen Seite des
Armaturenbretts 13 hervorstehen.
-
Die
zweiten, gefalteten Abschnitte 36 des Sacks 32 des
Airbags 31 sind an den rechten und linken Seiten der Aufblaseinrichtung 18 derartig
gefaltet, daß sie
die Aufblaseinrichtung 18 einschließen, wie es oben beschrieben
ist. Wenn der Innensack 41 aufgeblasen und entfaltet wird,
stehen daher nur kleine Abschnitte der zweiten, gefalteten Abschnitte 36 von
der oberen Seite des Armaturenbretts 13 hervor und in dem
Gehäuse 16 verbleiben
große
Abschnitte der zweiten, gefalteten Abschnitte, wie durch einen Punkt
P2 in 8 angezeigt ist. Mit anderen Worten, während eines
frühen
Zeitabschnitts von dem Betrieb der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 entfaltet
sich ein Abschnitt des Airbags 31, der über der Aufblaseinrichtung 18,
d.h., über
der Gaserzeugungseinrichtung 24, angeordnet ist, in die
sich von vorne nach hinten erstreckenden Richtungen stärker als
sich der Airbag 31 in die in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden
Richtungen entfaltet.
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Die
nach vorne und nach hinten gerichteten Endabschnitte der ersten,
gefalteten Abschnitte 35 des Airbags 31 werden
zwischen dem Sack 42 des Innensacks 41 und der
vorderen Windschutzscheibe 12 bzw. zwischen dem zusätzlichen
Inensack 46 des Innensacks 41 und dem Armaturenbrett 13 eingeschlossen,
während
sie in einem gefalteten Zustand bleiben, wie in 2 gezeigt
ist. Daher wird eine übermäßig frühe Entfaltung
des Airbags 31 zu dem Insassen hin verhindert.
-
Wenn
die Entfaltung des Innensacks 41 im wesentlichen vollständig durchgeführt ist,
strömen anschließend große Mengen
an Gas von dem Sack 42 des Innensacks 41 durch
die gegenüberliegenden Endöffnungen 50 des
Sacks 42 und durch die Verbindungsöffnungen 49 des zusätzlichen
Innensacks 46 in den Airbag 31 aus.
-
In
diesem Vorgang neigt der Airbag 31 dazu, daß er sich
in die in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden Richtungen leichter
entfaltet als in die sich von vorne nach hinten erstreckenden Richtungen, weil
in dem Zusammenbauvorgang die sich in Querrichtung erstreckenden,
gegenüberliegenden
Endabschnitte des Airbags 31 dann gefaltet worden sind,
nachdem die gegenüberliegenden
Endabschnitte davon in die sich von vorne nach hinten erstreckenden
Richtungen gefaltet worden sind, wie es oben beschrieben ist. Weil
die sich in Querrichtung erstreckenden, gegenüberliegenden Seitenabschnitte 50 des
Sacks 42 des Innensacks 41 einen größeren Durchmesser
aufweisen als die Verbindungsöffnungen 49 des
zusätzlichen
Innensacks 46 werden zudem größere Mengen an Gas durch die gegenüberliegenden
Seitenöffnungen 50 zugeführt als
durch die Verbindungsöffnungen 49,
so daß der Airbag 31 in
die querlaufenden Richtungen schneller und mehr aufgeblasen und
entfaltet wird, als in die sich von vorne nach hinten erstreckenden
Richtungen, wie in 8 gezeigt ist. Wenn sich die Öffnungskantenabschnitte 48 des
Innensacks 41 von den gefalteten und befestigten Zustand
so ausdehnen, daß sich
ihre Durchmesser erhöhen,
wird darüber
hinaus das Entfalten durch Aufblasen des Airbags 31 in
die querlaufenden Richtungen zudem beschleunigt. Somit entfaltet
sich der Airbag 31 während
eines zwischen liegenden Entfaltungszeitraums, nachdem der Airbag 31 der
Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 von dem Armaturenbrett 13 nach
oben hervorsteht, in die in Bezug auf das Fahrzeug querlaufende
Richtung schneller und mehr als in die sich von vorne nach hinten
erstreckenden Richtungen.
-
Die
ersten, gefalteten Abschnitte 35 des Airbags 31,
die zwischen dem Innensack 41 und der vorderen Windschutzscheibe 12 und
zwischen dem zusätzlichen
Innensack 46 und dem Armaturenbrett 13 angeordnet
sind, entfalten sich ebenfalls, wobei sie durch zwischen diesen
vorgesehenen Spalte gezogen werden. Die zweiten, gefalteten Abschnitte 36, die
in dem Gehäuse 16 verbleiben,
werden aus diesem über
das Armaturenbrett 13 heraus gezogen, wobei sie durch Spalte
zwischen dem Innensack 41 und dem Gehäuse 16 gezogen werden.
Das Ziehen durch Spalte erzeugt einen Gleitwiderstand, so daß die Entfaltungsgeschwindigkeit
verringert wird. Gleichzeitig wird jedoch durch die Verbindungsöffnungen 49 des
zusätzlichen
Innensacks 46 sowie durch die gegenüberliegenden Seitenöffnungen 50 des
Innensacks 41 dem Airbag 31 Gas zugeführt. Daher
entfaltet sich der Airbag 31 allmählich zwar in die sich von
vorne nach hinten erstreckenden Richtungen, insbesondere in die
sich nach hinten erstreckende Richtung sowie in die querlaufenden
Richtungen, aber er entfaltet sich in die sich von vorne nach hinten
erstreckenden Richtungen mit einer geringeren Entfaltungsgeschwindigkeit
als in die querlaufenden Richtungen.
-
Wenn
das Entfalten des Airbags 31 in die in Bezug auf das Fahrzeug
querlaufenden Richtungen vollständig
durchgeführt
worden ist, wird der Airbag 31 sogleich aufgeblasen und
in die sich von vorne nach hinten erstreckenden Richtungen entfaltet,
so daß er
eine endgültige,
entfaltete Form einnimmt, wie in 10 gezeigt
ist. Vor der endgültigen
entfaltete Form wird der Airbag 31 zu einem Insassen hin
mit verringerten Geschwindigkeiten entfaltet, während er zwischen den Sack 42 des
Innensacks 41 und der vorderen Windschutzscheibe 12 und
zwischen den zusätzlichen
Innensack 46 und das Armaturenbrett 13 gezogen
wird, wie es oben beschrieben ist. Zudem drückt ein unterer Abschnitt des
zusätlichen
Innensacks 46 aktiv den Abschnitt des Airbags 31,
der gezogen wird, gegen das Armaturenbrett 13. Daher wird
die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 zu einem
Insassen hin sicher verringert.
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Die
Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 der ersten Ausführungsform
erzielt die folgenden Vorteile.
-
Wenn
der Innensack 41 aufgeblasen und entfaltet wird, drücken der
Sack 42 einen vorderen Abschnitt des Airbags 31 gegen
die vordere Windschutzscheibe 12 und der zusätzliche
Innensack 46 einen rückwärtigen Abschnitt
des Airbags 31 gegen das Armaturenbrett 13. Der
Airbag 31 wird somit zwischen dem Innensack 41 und
der vorderen Windschutzscheibe 12 und zwischen dem zusätzlichen
Innensack 46 und dem Armaturenbrett derartig eingeschlossen,
daß ein
Gleitwiderstand auftritt, während sich
der Airbag 31 entfaltet. Daher wird die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Airbags 31 zu einem Insassen hin verringert, so daß ein heftiges
Auftreffen des Airbags 31 auf den Insassen vermieden werden kann,
wenn der Insasse durch Trägheit
oder ähnlichem
mit dem Airbag 31 in Berührung gelangt, bevor der Airbag 31 vollständig entfaltet
ist.
-
Weil
der Airbag 31 zwischen dem Innensack 41 und der
vorderen Windschutzscheibe 12 und zwischen dem zusätzlichen
Inensack 46 und dem Armaturenbrett 13 während eines
frühen
Entfaltungszeitabschnitts eingeschlossen ist, kann zudem das Vorstehen
der ersten, gefalteten Abschnitte 35 des Airbags 31 zu
einem Insassen hin während
des frühen Zeitraums
verringert werden. Daher kann die Gefahr verringert werden, daß, wenn
ein Insasse mit dem Airbag 31 in Berührung gelangt, bevor der Airbag 31 vollständig entfaltet
ist, die ersten, gefalteten Abschnitte 35, die noch in
einem gefalteten Zustand bleiben, mit dem Insassen in Berührung gelangen können.
-
Während der
Airbag 31 aufgeblasen und entfaltet wird, wird er zwischen
den Innensack 41 und die vorderen Windschutzscheibe 12 und
zwischen den zusätzlichen
Innensack 46 und das Armaturenbrett 13 gezogen.
Dadurch wird an den Airbag 31 während seiner Entfaltung eine
Spannung angelegt. Daher kann der Airbag 31 daran gehindert
werden, daß er
in einem fast noch verpackten Zustand hervorsteht.
-
Während des
Entfaltens wird der zusätzliche Innensack 46,
der an dem Sack 42 des Innensacks 41 angebracht
ist, gegen die obere Seite des Armaturenbretts 13 gedrückt, wobei
ein rückwärtiger Abschnitt
der ersten, gefalteten Abschnitte 35 des Airbags 31 zwischen
dem zusätzlichen
Inensack 46 und dem Armaturenbrett 13 eingeschlossen
ist. Daher können
die ersten, gefalteten Abschnitte 35 des Airbags 31 zuverlässig daran
gehindert werden, daß sie zu
einem Insassen hin während
eines frühen
Entfaltungszeitraums des Airbags 31 hervorstehen.
-
Weil
ein unterer Abschnitt des zusätzlichen Innensacks 46 einen
entsprechenden Abschnitt des Airbags 31 gegen das Armaturenbrett 13 aktiv
drückt, wird
ein rückwärtiger Abschnitt
der ersten, gefalteten Abschnitte 35 des Airbags 31 zwischen
dem zusätzlichen
Innensack 46 und dem Armaturenbrett 13 sehr zuverlässig eingeschlossen.
Weil der zusätzliche
Inensack 46 eine im allgemeinen dreieckige Form mit einer
relativ langen, unteren Seite aufweist, wenn er von der Seite aus
betrachtet wird, wird zudem ein ausreichend großer Berührungsbereich zwischen dem
zusätzlichen
Innensack 46 und dem Armaturenbrett 13 sichergestellt.
-
Was
das Falten des Airbags 31 betrifft, werden seine gegenüberliegenden
Endabschnitte in die sich in Bezug auf das Fahrzeug von vorne nach
hinten erstreckenden Richtungen gefaltet, bevor seine sich in Querrichtung
erstreckenden, gegenüberliegenden
Endabschnitte gefaltet werden. Daher wird der Airbag 31 dann,
wenn er entfaltet wird, als erstes in die querlaufenden Richtungen
und anschließend
in die sich von vorne nach hinten erstreckenden Richtungen entfaltet,
so daß die
Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 zu einem Insassen
hin verringert wird. Sogar wenn der Insasse mit dem Airbag 31 in Berührung gelangt,
bevor der Airbag 31 vollständig entfaltet ist, kann daher
ein heftiges Auftreffen des Airbags auf den Insassen sehr zuverlässig verhindert werden.
Weil die gesamten, ersten, gefalteten Abschnitte 35 des
Airbags 31, d.h., seine Endabschnitte in die sich von vorne
nach hinten erstreckenden Richtungen, von der oberen Seite des Armaturenbretts 13 während eines
frühen
Entfaltungszeitabschnitts hervorstehen, kann der Airbag 31 in
die in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden Richtungen gleichmäßig entfaltet
werden.
-
Während eines
frühen
Entfaltungszeitabschnittes des Airbags 31 stellt der Aufblasprozeß des zusätzlichen
Inensacks 46 sicher, daß die ersten, gefalteten Abschnitte 35 des
Airbags 31 von der oberen Fläche des Armaturenbretts 13 hervorstehen.
Daher kann der Airbag 31 in die in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden
Richtungen gleichmäßig entfaltet
werden.
-
Die
zwei Verbindungsöffnungen 49 für die Verbindung
mit dem Inneren des Airbags 31 sind in einem an der Insassenseite
vorgesehenen Endabschnitt des zusätzlichen Innensacks 46 ausgeformt.
Während
der Airbag 31 in die querlaufenden Richtungen aufgeblasen
und entfaltet wird, wird der Airbag 31 in die sich in Bezug
auf das Fahrzeug von vorne nach hinten erstreckenden Richtungen
daher allmählich
aufgeblasen und entfaltet. Folglich kann das heftige Auftreffen
des Airbags 31 auf einen Insassen sogar dann sehr zuverlässig verhindert
werden, wenn der Insasse mit dem Airbag 31 in Berührung gelangt,
bevor der Airbag 31 vollständig entfaltet ist.
-
Der
Airbag 31 ist derartig gefaltet, daß zweite, gefaltete Abschnitte 36 des
Airbags 31, d.h., die sich in Querrichtung erstreckenden,
gegenüberliegenden,
gefalteten Seitenabschnitte, einen mittigen Abschnitt des Airbags 31 nicht
beeinflussen. Während
eines frühen
Entfaltungszeitabschnitt stehen die gesamten, ersten, gefalteten Abschnitte 35,
d.h., die gegenüberliegenden,
gefalteten Abschnitte, die sich in von vorne nach hinten erstreckenden
Richtungen erstrecken, zuverlässig
von der oberen Seite des Innensacks 41 hervor, während der
Innensack 41 aufgeblasen und entfaltet wird. Als Ergebnis
wird der Airbag 31 in die in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden
Richtungen gleichmäßig entfaltet.
Die Aufblaseinrichtung 18 ist in dem Gehäuse 16 derartig
angeordnet, daß sich
die Achse der Aufblaseinrichtung 18 in die sich von vorne
nach hinten erstreckenden Richtungen erstreckt und die ersten, gefalteten
Abschnitte 35 des Airbags, d.h., die gefalteten, gegenüberliegenden
Endabschnitte, die sich in die von vorne nach hinten erstreckenden
Richtungen erstrecken, sind oberhalb der Aufblaseinrichtung 18 angeordnet.
Daher stehen zu einem frühen
Entfaltungszeitabschnitt des Airbags 31 die im wesentlichen
gesamten, ersten, gefalteten Abschnitte 35 von der oberen
Fläche des
Armaturenbretts 13 zuverlässig hervor, während der
Innensack 41 aufgeblasen und entfaltet wird. Anschließend wird
der Airbag 31 in die in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden
Richtungen gleichmäßig entfaltet.
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Der
Airbag 31 und der Innensack 41 sind in dem Gehäuse 16 so
angeordnet, daß darin
im wesentlichen kein Freiraum verbleibt. Diese Ausführungsform
erzielt daher ein kompaktes Aufnehmen des Airbags 31 in
dem Gehäuse 16,
während
das Entfaltungsverhalten des Airbags beibehalten wird, wie es oben
beschrieben ist.
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Die
Abdeckung 14 bricht derartig, daß sie sich in die querlaufenden
Richtungen öffnet,
während der
Innensack 41 aufgeblasen und entfaltet wird. Daher beeinträchtigt die
Abdeckung 14 den zusätzlichen
Innensack 46 des Innensacks 41 nicht, so daß der zusätzliche
Innensack 46 in die rückwärtige Richtung
in einen nach unten drückenden
Zustand zuverlässig
entfaltet wird, wie es oben beschrieben ist. Zudem wird die Abdeckung 14 zuverlässig daran
gehindert, daß sie
mit einem Insassen in Berührung
gelangt, wenn sie aufgebrochen wird.
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Die
Menge an Gas, die dem Airbag 31 von dem Innensack 41 pro
Zeiteinheit zugeführt
wird, kann dadurch eingestellt werden, daß der Durchmesser der gegenüberliegenden
Seitenöffnungen
des Innensacks 41 geändert
wird. Dadurch kann die Geschwindigkeit zum Aufblasen und Entfalten
des Airbags 31 eingestellt werden. Folglich kann das Rückhalteverhalten
gegenüber
einem Insassen gemäß dem Fahrzeugtyp
eingestellt werden.
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Die
erste Ausführungsform
kann wie folgt modifiziert werden.
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Die
Form des zusätzlichen
Innensacks 46 kann, von der Seite aus gesehen, auch anders
als dreieckig sein, wie z.B. kreisförmig, elliptisch, rechtwinklig
und ähnliches.
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Obwohl
in der ersten Ausführungsform
der Sack 42 von dem Innensack 41 getrennt ausgeformt ist
und anschließend
an den Innensack 41 angenäht wird, können der zusätzliche
Innensack 46 und der Innensack 41 auch zusammen
ausgeformt sein.
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Der
zusätzliche
Innensack 46 kann auch an dem Sack 42 angeklebt
sein, anstatt daß er
an diesem angenäht
ist.
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Obwohl
in der vorhergehenden Ausführungsform
die Öffnungskantenabschnitte 48 des
Innensacks 41 gefaltet und aneinander befestigt sind, um
den Durchmesser der gegenüberliegenden
Seitenabschnitte 50 an den sich quer erstreckenden, gegenüberliegenden
Enden des Innensacks 41 zu verringern, können die
Falten der Öffnungskantenabschnitte 48 stattdessen
auch zusammengenäht
sein, wobei ein Faden verwendet wird, der dann reißt, wenn
der Innendruck des Innen sacks 41 einen bestimmten Wert
(eine Reißnaht)
erreicht oder überschreitet.
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Die
Positionen der Verbindungsöffnungen 49 des
zusätzlichen
Innensacks 46 können
geändert werden,
sie können
sich z.B. an Seitenflächen
des zusätzlichen
Innensacks 46, an seinen oberen oder unteren Flächen oder ähnlichem
befinden.
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Zweite Ausführungsform
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In
Bezug auf die 11 bis 24 wird
eine zweite Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Abschnitte der zweiten Ausführungsform,
die mit denen der ersten Ausführungsform
vergleichbar sind, sind in den Zeichnungen durch vergleichbare Bezugszeichen
dargestellt und sie sind nicht noch einmal beschrieben. In jeder
der unterhalb beschriebenen Ausführungsformen
ist die Abdeckung 14 zum Abdecken einer Beifahrer-Airbagvorrichtung
im wesentlichen die gleiche, wie in der ersten Ausführungsform,
und sie ist in den Zeichnungen nicht dargestellt.
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Es
wird als erstes auf die 11 und 12 Bezug
genommen. Ein Airbag 31 weist einen Öffnungsabschnitt 61 auf,
der zwischen einem Sack 32 und einem Anbringungsabschnitt 33 vorgesehen
ist.
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Ein
Innensack 41 weist ebenfalls einen Öffnungsabschnitt 71 auf,
der zwischen einem Sack 42 und einem Anbringungsabschnitt 43 vorgesehen
ist, um von einer Aufblaseinrichtung 18 dem Innensack 41 Gas
zuzuführen.
Der Innensack 41 weist zudem ein Band 72 als Einschränkungsbauteil
auf. Jede obere und untere des Sacks 42 weist zwei Verbindungsöffnungen 73 auf,
so daß dem
Airbag 31 Gas zugeführt
wird. Der Anbringungsabschnitt 43 und das Band 72 weisen
eine Vielzahl von Einfügeöffnungen 74 bzw. 75 auf.
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In
der zweiten Ausführungsform
sind die Aufblaseinrichtung 18 und ein Diffusor 19,
die eine Gaserzeugungseinrichtung 24 ausformen, derartig angeordnet,
daß ihre
Achsen in der in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden Richtung und
nicht in der sich von vorne nach hinten erstreckenden Richtung wie
in der ersten Ausführungsform
liegen.
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Der
Aufbau des Innensacks 41 wird beschrieben, wobei seinem
Herstellungsverfahren gefolgt wird.
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Als
erstes werden ein linkes bzw. linksseitiges Stoffteil 100 und
ein unteres Stoffteil 77 so aufeinander angeordnet, daß sie zueinander
ausgerichtet sind, wie in 13 gezeigt
ist, und entfernt liegende Endabschnitte der oberen und unteren
Stoffteile 76 und 77 werden über einem Endabschnitt des
Bandes 72 angeordnet. Während
sie in dieser Position gehalten werden, werden die oberen und unteren Stoffteile 76, 77 und
das Band 72 so aneinander genäht, daß sie eine Naht 78 bilden.
Anschließend
werden das linke Stoffteil 100 und das untere Stoffteil 77 umgedreht,
wie in 14 gezeigt ist, wobei ihr entfernt
liegender Endabschnitt derartig innen derartig gefaltet ist, daß die Einfügeöffnungen 74 des
Anbringungsabschnittes 43 des Innensacks 41 mit
den Einfügeöffnungen 75 des
Bandes 72 übereinstimmen.
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Der
Innensack 41 wird anschließend in den Airbag 31 eingefügt, wie
in den 11 bis 15 gezeigt
ist. Die oberen und unteren Stoffteile 76, 77 des Anbringungsabschnittes 43 des
Innensacks 41 sind an die oberen und unteren Stoffteile
des Anbringungsabschnittes 33 des Airbags 31 jeweils
derartig angenäht,
daß sie
Nähte 79 ausformen.
Bei diesem Nähvorgang
wird ein Endabschnitt des Bandes 72 gleichzeitig an der
Naht 79 an das obere oder das untere Stoffteil des Anbringungsabschnittes 33 des
Airbags 31 genäht.
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Der
somit genähte
Innensack 41 wird zusammen mit dem Airbag 31 gefaltet.
Die gefaltete Sackeinheit wird anschließend in dem Gehäuse 16 angeordnet.
In Bezug auf die 16 bis 20 wird
unterhalb das Verfahren zum Anordnen des Airbags 31 und
des Innensacks 41 in dem Gehäuse 16 und ihr Befestigen
an dem Gehäuse 16 beschrieben.
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Als
erstes werden der Sack 32 und der Öffnungsabschnitt 61 des
Airbags 31 jeweils deratig geglättet, daß der gesamte Airbag 31 ein
Profil eines Buchstabens "T" aufweist, wie in
den 16 und 17 gezeigt
ist. Anschließend
werden die sich in Querrichtung erstreckenden, gegenüberliegenden Endabschnitte 32d des
Sacks 32 des Airbags 31, die von der Breite der
Aufblaseinrichtung 18 in die in Bezug auf das Fahrzeug
querlaufenden Richtungen hervorstehen, wechselseitig nach hinten
zu dem mittigen Abschnitt des Airbags 31 hin derartig gefaltet, daß der Sack 32 in
der Form eines Riemens bzw. Bandes ausgeformt wird, der/das sich
in die in Bezug auf das Fahrzeug von vorne nach hinten erstreckenden
Richtungen erstreckt und einen Querschnitt von Bälgen bzw. Faltenbälgen aufweist,
wie in 19 gezeigt ist.
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In
diesem Faltvorgang wird der Innensack 41 in einem vorderen
Abschnitt 32a des Sacks 32 derartig angeordnet
und gefaltet, daß sich
der Innensack 41 durch den Öffnungsabschnitt 61 in
den vorderen Abschnitt 32a des Airbags 31 erstreckt,
wie in 20 zu sehen ist (der Innensack 41 ist
durch eine gestrichelte Linie dargestellt). Anschließend wird
der vordere Abschnitt 32a des Sacks 32 des Airbags 31 zu einer
im allgemeinen quadratförmigen
Rolle gefaltet, wobei er von einer linken Seite des Fahrzeugs aus betrachtet
im Gegenuhrzeigersinn gerollt ist, wie in 20 gezeigt
ist. Ein rückwärtiger Abschnitt 32b des
Sacks 32 wird zu einer im allgemeinen quadratförmigen Rolle
gefaltet, wobei er von der linken Seite des Fahrzeugs aus betrachtet
im Uhrzeigersinn gerollt ist.
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Der
Anbringungsabschnitt 39 des Airbags 31 und der
Anbringungsabschnitt 43 des Innensacks 41 und
der Endabschnitt des Bandes 72 werden um die Gaserzeugungseinrichtung 24 gewunden
und die an der Gaserzeugungseinrichtung 24 vorgesehenen Bolzen 22 werden
in die Einfügeöffnungen 34, 74, 75 eingefügt, wie
es in 20 gezeigt ist. Während sie in
diesem Zustand gehalten werden, werden die Gaserzeugungseinrichtung 24 und
der Airbag 31 in dem Gehäuse 16 derartig angeordnet,
daß die
Bolzen 22 der Gaserzeugungseinrichtung 24 in die Öffnungen 17 des
Gehäuses 16 eingefügt werden. Durch
anschließendes
Befestigen der Muttern auf den Bolzen 22 werden die Gaserzeugungseinrichtung 24 und
der Airbag 31 in dem Gehäuse 16 positioniert
und befestigt.
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Wenn
der Airbag 31 und der Innensack 41 somit in dem
Gehäuse 16 angeordnet
sind, wird der Öffnungsabschnitt 61 des
Airbags 31 so angeordnet, daß er sich in dem Gehäuse 16 in
einem mittigen Abschnitt erstreckt, wie es dargestellt ist. Ein
mittiger Abschnitt 32c des Sacks 32 des Airbags 31 erstreckt sich
in einen mittigen Abschnitt der Öffnung
des Gehäuses 16 (wobei
er der Ebene der Öffnung
zugewandt ist) fest anliegend. Der vordere Abschnitt 32a und
der rückwärtige Abschnitt 32b des
Sacks 32 des Airbags 31 sind zwischen dem Öffnungsabschnitt 61 und
den entgegengesetzt liegenden Innenflächen des Gehäuses 16 gefaltet
und angeordnet. Der Innensack 41 ist in dem vorderen Abschnitt 32a des Sacks 32 gefaltet
und angeordnet.
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Wenn
in der Gaserzeugungseinrichtung 24 der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 dieser
Ausführungsform
ein Gas erzeugt wird, strömt
das Gas von dem Gasausstoßöffnungen 20 des
Diffusors 19 durch den Öffnungsabschnitt 71 in
den Sack 42 des Innensacks 41. Weil der Öffnungsabschnitt 71 geglättet oder
zusammengedrückt
ist, wie in 20 gezeigt ist, staut sich am
Eingang zu dem Öffnungsabschnitt 71 das
Gas und baut daher einen Druck auf, so daß der Öffnungsabschnitt 71 gezwungen
werden würde,
daß er
von der oberen Seite des Armaturenbretts 13 nach oben hervorsteht.
Der Öffnungsabschnitt 71 wird
jedoch nicht tatsächlich
dazu gezwungen, daß er
nach oben hervorsteht, weil sich der Öffnungsabschnitt 71 von
der Aufblaseinrichtung 18 erstreckt, ohne daß er durchhängt.
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Statt
dessen wird der Öffnungsabschnitt 71 des
Innensacks 41 in die Richtungen, die in 21 durch
Pfeile angezeigt sind, durch das Hochdruckgas, das ihm von der Gaserzeugungseinrichtung 24 zugeführt wird,
breiter gemacht, wobei dadurch ein Führungsdurchlaß durch
den Öffnungsabschnitt 71 ausgeformt
wird. Der Öffnungsabschnitt 61 des
Airbags 31 wird zusammen mit dem Öffnungsabschnitt 71 des
Innensacks 41 erweitert, so daß der vordere Abschnitt 32a und
der rückwärtige Abschnitt 32b des Sacks 32,
die zwischen dem Öffnungsabschnitt 61 und
den inneren, gegenüberliegenden
Flächen
des Gehäuses 16 gefaltet
und angeordnet sind, gegen die entsprechenden Innenflächen gedrückt werden. Sofort
strömt
durch den Führungsdurchlaß des Öffnungsabschnittes 71 in
den Sack 42 des Innensacks 41 ein Gas, wobei dadurch
der Sack 42 aufgeblasen wird. Daher wird der Sack 32 des
Airbags 31 auf die folgende Art und Weise entfaltet. Das
heißt,
am Anfang wird nur der mittige Abschnitt 32c derartig erweitert,
daß der
mittige Abschnitt 32c entfaltet wird, während er ohne eine Falte fest
herausgezogen wird, wie in 22 gezeigt
ist. In dieser Art und Weise bläst das
Gas, das dem Sack 42 des Innensacks 41 zugeführt wird,
den Sack 42 auf und darüber
hinaus strömt es
durch die Verbindungsöffnungen 73 in
den Sack 32 des Airbags 31. Aufgrund des Kontraktionsströmungswiderstandes,
der verursacht wird, wenn Gas durch die Verbindungsöffnungen 73 strömt, bleibt
der Druck in dem Innensack 41 so, daß er höher ist, als der in dem Airbag 31.
Daher wird der Innensack 41 als erstes in einen endgültigen,
entfalteten Zustand aufgeblasen, wie in 22 gezeigt
ist.
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In
dem Vorgang zum Aufblasen des Innensacks 41 schränkt das
Band 72 die Ausdehnungslänge eines mittigen Abschnittes
des Sacks 42 zu einem Insassen hin ein. Daher wird der
Sack 42 des Innensacks 41 in eine Form entfaltet,
die in die in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden Richtungen und
vertikalen Richtungen lang und in die sich von vorne nach hinten
erstreckenden Richtungen kurz ist. Als Ergebnis drückt der
entfaltete Sack 42 des Innensacks 41 Abschnitte
des Sacks 32 von dem Airbag 31 gegen die vordere
Windschutzscheibe 12 und das Armaturenbrett 13.
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Wenn
durch die Verbindungsöffnungen 73 des
Innensacks 41 dem Sack 32 des Airbags 31 weiter
Gas zugeführt
wird, erhöht
sich die Spannung in dem mittigen Abschnitt 32c des Sacks 32,
der nun der rückwärtigen Richtung
zugewandt ist, derartig, daß der
vordere Abschnitt 32a und der rückwärtige Abschnitt 32b des
Sacks 32 zunehmend aus dem Gehäuse 16 herausgezogen
werden und sich entfalten, wie in 23 gezeigt
ist. Weil der vordere Abschnitt 32a und der rückwärtige Abschnitt 32b des Sacks 32 aufgrund
der Ausdehnung des Öffnungsabschnittes 61 des
Innensacks 41 gegen die Innenflächen des Gehäuses 16 gedrückt werden,
wie es oben beschrieben ist, tritt zwischen den vorderen und rückwärtigen Abschnitten 32a, 32b und
den entsprechenden Innenflächen
des Gehäuses 16 ein
Gleitwiderstand auf, wenn die Abschnitte herausgezogen werden. Daher
wird die Entfaltungsgeschwindigkeit der vorderen und rückwärtigen Abschnitte 32a, 32b des
Sacks 32 beträchtlich
verringert.
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Weil
der vordere Abschnitt 32a und der rückwärtige Abschnitt 32b des
Sacks 32 von dem Airbag 31 aufgrund des Aufblasens
des Sacks 42 des Innensacks 41 gegen die vordere
Windschutzscheibe 12 bzw. das Armaturenbrett 13 gedrückt werden,
tritt dazwischen ebenfalls eine Gleitreibung auf, so daß die Entfaltungsgeschwindigkeit
des vorderen Abschnittes 32a und des rückwärtigen Abschnittes 32b des Sacks 32 weiter
verringert wird.
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Die
Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 der zweiten Ausführungsform
erzielt die folgenden Vorteile.
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Wenn
der Innensack 41 aufgeblasen und entfaltet wird, drückt das
linke Stoffteil 100 des Innensacks 41 einen Abschnitt
des Airbags 31 gegen die vordere Windschutzscheibe 12 und
das untere Stoffteil 77 des Innensacks 41 drückt einen
Abschnitt des Airbags 31 gegen das Armaturenbrett 13.
Daher wird der Airbag 31 dadurch zwischen dem Innensack 41 und
der vorderen Windschutzscheibe 12 oder dem Armaturenbrett 13 eingeschlossen,
so daß ein
Gleitwiderstand auftritt, wenn der Airbag 31 entfaltet
wird. Folglich wird die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 zu
einem Insassen derartig verringert, daß ein heftiges Auftreffen des
Airbags 31 auf den Insassen sogar dann im wesentlichen
verhindert werden kann, wenn der Insasse mit dem Airbag 31 in
Berührung
gelangt, bevor der Airbag 31 vollständig entfaltet ist.
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Weil
der Airbag 31 zwischen dem Innensack 41 und der
vorderen Windschutzscheibe 12 oder dem Armaturenbrett 13 während eines
frühen
Entfaltungszeitabschnittes des Airbags 31 eingeschlossen wird,
verringert die Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 der
Ausführungsform
auf bedeutende Weise die Gefahr, daß die rollenähnlichen,
gefalteten Abschnitte des vorderen Abschnittes 32a und
des rückwärtigen Abschnittes 32b des
Sacks 32 von dem Airbag 31 während des frühen Zeitabschnittes
zu einem Insassen hervorstehen können.
Daher verringert die Ausführungsform
auf bedeutende Weise sogar dann, wenn der Insasse mit dem Airbag 31 in
Berührung gelangt,
bevor dieser vollständig
entfaltet ist, die Gefahr, daß der
gefaltete, vordere oder rückwärtige Abschnitt 32a oder 32b des
Sacks 32 von dem Airbag 31 mit einem Insassen
in Berührung
gelangen kann.
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Wenn
die Aufblaseinrichtung 18 betätigt wird, wird der Innensack 41 derartig
aufgeblasen, daß der
vordere Abschnitt 32a des Airbags 31 vor den anderen
Abschnitten des Airbags 31 bis zu einem bestimmten Grad
entfaltet wird. Aufgrund des Gases, das anschließend durch die Verbindungsöffnungen 73 des
Innensacks 41 zugeführt
wird, werden die anderen Abschnitte des Airbags 31 aufgeblasen und
aus dem gefalteten Zustand entfaltet, während sie straff herausgezogen
werden. Daher bildet sich in dem mittigen Abschnitt 32c des
Sacks 32 von dem Airbag 31 keine Falte.
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Der
Innensack 41 enthält
ein Band 72, das als Einschränkungsbauteil vorgesehen ist,
um das Aufblasen eines mittigen Abschnittes des Innensacks 41 bis
zu einem vorgegebenen Grad einzuschränken. Aufgrund des Bandes 72 werden
die oberen und unteren Abschnitte des Innensacks 41 stärker aufgeblasen,
als sein mittiger Abschnitt, so daß der vordere Abschnitt 32a und
der rückwärtige Abschnitt 32b des
Airbags 31 zuverlässig
gegen die vordere Windschutzscheibe 12 bzw. das Armaturenbrett 13 gedrückt werden.
Daher wird die Entfaltungsgeschwindigkeit des vorderen Abschnittes 32a und
des rückwärtigen Abschnittes 32b des
Airbags 31 beträchtlich verringert.
Folglich kann ein heftiges Auftreffen des Airbags 31 auf
einen Insassen sogar dann im wesentlichen verhindert werden, wenn
der Insasse mit dem Airbag 31 in Berührung gelangt, während der Airbag 31 entfaltet
wird.
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Das
Aufblasen des mittigen Abschnittes des Innensacks 41 wird
durch das Band 72 auf einen vorgegebenen Wert eingeschränkt. Sogar
wenn sich ein Insasse außerhalb
der geeigneten Sitzposition befindet und er mit dem Airbag 31 in
Berührung
gelangt, bevor dieser vollständig
entfaltet ist, verringert daher diese Ausführungsform die Gefahr be trächtlich,
daß der
Innensack 41 gegen den Insassen mit dem dazwischen angeordneten
Airbag 31 stößt.
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Durch
ein Ändern
des Durchmessers der Verbindungsöffnungen 73 kann
die Menge an Gas, die von dem Innensack 41 dem Airbag 31 pro
Zeiteinheit zugeführt
wird, eingestellt werden und daher kann die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Airbags 31 eingestellt werden. Folglich macht es diese
Ausführungsform
möglich,
das Rückhalteverhalten
auf einen Insassen gemäß den Fahrzeugtypen
und ähnlichem
einzustellen.
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Dritte Ausführungsform
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In
Bezug auf die 25 und 26 wird eine
dritte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
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In
der dritten Ausführungsform
ist das Band 72 des Innensacks 41 als eine Verlängerung
eines entfernt leigenden Endabschnittes des linken Stoffteils 100 oder
des unteren Stoffteils 77 ausgeformt worden, wie in 25 gezeigt ist. Bei der Herstellung des Innensacks 41 werden,
nachdem das obere Stoffteil 76 und das untere Stoffteil 77 so
zusammengenäht
worden sind, daß sie
eine Naht 78 bilden, das obere Stoffteil 76 und
das untere Stoffteil 77 umgedreht, so daß ihre entfernt
liegenden Endabschnitte innen gefaltet sind.
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Anschließend wird
der Innensack 41 in den Airbag 31 in im wesentlichen
der gleichen Art und Weise, wie in der zweiten Ausführungsform,
eingeführt,
und die oberen und unteren Seiten des Anbringungsabschnittes 43 des
Innensacks 41 werden an die oberen bzw. unteren Seiten
des Anbringungsabschnittes 33 des Airbags 31 derartig
angenäht,
daß sie
Nähte 79 bilden,
wie in 26 gezeigt ist. Bei diesem
Nähvorgang
wird ein entfernt liegender Endabschnitt des Bandes 72 gleichzeitig
an der Naht 79 an die obere oder untere Seite des Anbringungsabschnittes 33 des
Airbags 31 genäht.
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Die
dritte Ausführungsform
erzielt daher nicht nur im wesentlichen die gleichen Vorteile, wie die,
die durch die zweite Ausführungsform
erreicht worden ist, sondern auch noch die folgenden Vorteile.
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In
der dritten Ausführungsform
ist das Band 72 des Innensacks 41 zusammen mit
entweder dem oberen Stoffteil 76 oder dem unteren Stoffteil 77 ausgeformt.
Daher ist es nicht notwendig, das Band 72 auf die entfernt
liegenden Endabschnitte des unteren Stoffteils 76 und des
oberen Stoffteils 77 auszurichten, wenn die oberen und
unteren Stoffteile 76, 77 derartig zusammengenäht werden,
daß sie
bei dem Herstellungsvorgang des Innensacks 41 die Naht 78 ausformen.
Diese Ausführungsform
vereinfacht daher den Nähvorgang.
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Vierte Ausführungsform
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In
Bezug auf die 27 und 28 wird eine
vierte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
ist das Band 72 des Innensacks 41 als eine Verlängerung
eines entfernt liegenden Endabschnittes des oberen Stoffteils 76 und
des unteren Stoffteils 77 ausgeformt worden, wie in 27 gezeigt ist. Bei der Herstellung des Innensacks 41 werden,
nachdem das obere Stoffteil 76 und das untere Stoffteil 77 derartig
zusammengenäht worden
sind, daß sie
eine Naht 78 bilden, das obere Stoffteil 76 und
das untere Stoffteil 77 umgedreht, daß ihre entfernt liegenden Endabschnitte
im Inneren gefaltet sind.
-
Anschließend wird
der Innensack 41 in den Airbag 31 im wesentlichen
auf die gleiche Art und Weise, wie in der zweiten und dritten Ausführungsform,
eingeführt,
und die oberen und unteren Seiten des Anbringungsabschnittes 43 des
Innensacks 41 werden an die oberen bzw. unteren Seiten
des Anbringungsabschnittes 33 des Airbags 31 derartig
angenäht,
daß sie
Nähte 79 bilden,
wie in 28 gezeigt ist. Bei diesem
Nähvorgang
wird ein entfernt liegender Endabschnitt des Bandes 72 an
der Naht 79 gleichzeitig an die obere oder untere Seite
des Anbringungsabschnittes 33 des Airbags 31 angenäht. In der
vierten Ausführungsform
weist das Band 72 des Innensacks 41 einen doppelschichtigen
Aufbau auf.
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Daher
erzielt die vierte Ausführungsform
im wesentlichen nicht nur die gleichen Vorteile, wie die, die durch
die zweite oder dritte Ausführungsform
erzielt werden, sondern auch die folgenden Vorteile.
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In
der vierten Ausführungsform
weist das Band 72 einen doppelschichtigen Aufbau auf, so
daß sich
die Zugfestigkeit des Bandes 72 erhöht. Daher beseitigt die Ausführungsform
im wesentlichen die Gefahr, daß das
Band 72 durch einen Gasdruck zerrissen werden kann, wenn
der Sack 42 des Innensacks 41 durch ein von der
Aufblaseinrichtung 18 erzeugtes Gas aufgeblasen und zu
einem Insassen hin entfaltet wird.
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Weil
das obere Stoffteil 76 und das untere Stoffteil 77 identisch
sind, besteht zudem keine Notwendigkeit, die Stoffteile in getrennten
Vorgängen herzuschneiden.
Daher können
der Schneidvorgang vereinfacht und die Herstellung des Innensacks 41 leichter
gemacht werden.
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Die
zweiten bis vierten Ausführungsformen können wie
folgt modifiziert werden.
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Die
Anzahl der Verbindungsöffnungen 73 kann
auf drei oder weniger oder auf fünf
oder mehr geändert
werden.
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Die
Verbindungsöffnungen
können
ebenfalls einfach durch übrige
Abschnitte des Außenumfangs des
oberen Stoffteils 76 und des unteren Stoffteils 77, die
nicht zusammengenäht
worden sind, ausgeformt werden.
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Das
obere Stoffteil 76 und das untere Stoffteil 77 können so
miteinander verbunden werden, daß anstelle des Zusammennähens ein
Klebstoff verwendet wird. Jede der oben erwähnten Modifikationen erleichtert
die Herstellung des Innensacks 41.
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In
den zweiten bis vierten Ausführungsformen
können
das obere Stoffteil 76 und das untere Stoffteil 77 des
Innensacks 41 auch aus einem einzigen, hergeschnittenen
Stoff ausgeformt sein, der eine integrierte Form aufweist, wie in 29 gezeigt ist (worin der hergeschnittene Stoff
auf der zweiten Ausführungsform
basiert). Mit diesem hergeschnittenen Stoff kann der Innensack 41 dadurch
leicht hergestellt werden, daß er
derartig gefaltet wird, daß die oberen
und unteren Stoffteile 76, 77 einander zugewandt
werden und sie entlang ihres Außenumfangs mit
Ausnahme des gefalteten Abschnittes zusammengenäht werden.
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In
der vierten Ausführungsform
kann das Band 72 eine Gasdurchlaßöffnung 72a aufweisen, wie
in 27 durch eine imaginäre Linie (eine Zweipunktlinie)
gezeigt ist. Diese Modifikation erhöht die Freiheit der Gasströmung zwischen
der Seite des oberen Stoffteils 76 und der Seite des unteren
Stoffteils 77.
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Fünfte Ausführungsform
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In
Bezug auf die 30 bis 39 wird
eine fünfte
Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
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In
der fünften
Ausführungsform
wird das in einem Innensack 41 angeordnete Band 72 zu
einer unteren Seite des In nensacks 41 derartig verschoben,
daß ein
unterer Abschnitt des Sacks 42 von dem Innensack 41 stärker aufgeblasen
wird, als sein oberer Abschnitt, wie in den 37 bis 39 gezeigt ist.
Um diesen Innensack 41 herzustellen, wird ein entfernt
liegender Endabschnitt des Bandes 72 an einem Abschnitt
des unteren Stoffteils 77 anstelle zu seinem entfernt liegenden
Endabschnitt zu seiner Mitte hin angeordnet, wie in 31 gezeigt ist. Während das Band 72 in
dieser Position gehalten wird, wird es an den das untere Stoffteil 77 derartig
angenäht,
daß eine
Naht 80 gebildet wird. Anschließend werden das untere Stoffteil 77 und
das obere Stoffteil 76 so zusammengenäht, daß eine Naht 78 gebildet wird,
wie in 32 gezeigt ist. Die oberen
und unteren Stoffteile 76, 77 werden anschließend so
umgedreht, daß ihre
entfernt angeordneten Endabschnitte innen gefaltet sind, wie in 33 gezeigt ist.
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Nachdem
der Innensack 41 in den Airbag 31 so eingeführt worden
ist, wie in der zweiten Ausführungsform,
werden die oberen und unteren Seiten des Anbringungsabschnittes 43 des
Innensacks 41 an die oberen und unteren Seiten des Anbringungsabschnittes 33 des
Airbags 31 derartig angenäht, daß Nähte 79 gebildet werden,
wie in 34 gezeigt ist. Bei diesem
Nähvorgang
wird ein Endabschnitt des Bandes 72 an der Naht 79 gleichzeitig
an die obere Seite des Anbringungsabschnittes 33 des Airbags 31 angenäht. Daher
wird das Band 72 innerhalb des Innensacks 41 zu
der Seite des unteren Stoffteils 77 verschoben, anstatt
daß es
an einer Zwischenposition zwischen den oberen und unteren Stoffteilen 76, 77 angeordnet
wird.
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Die
Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 dieser Ausführungsform
ist in einem oberen Abschnitt des Armaturenbretts 13 angeordnet,
wie in 35 gezeigt ist. Wenn von der
Aufblaseinrichtung 18 Gas erzeugt wird, wird der Innensack 41 aufgeblasen
und anschließend
der Airbag 31 im wesentlichen auf die gleiche Art und Weise,
wie in der zweiten Ausfüh rungsform,
entfaltet. Das heißt,
als erstes dehnt sich der Öffnungsabschnitt 71 des
Innensacks 41 aus, wie in 36 gezeigt
ist, so daß der
vordere Abschnitt 32a und der rückwärtige Abschnitt 32b des
Sacks 32 von dem Airbag 31 gegen die gegenüber liegenden Innenflächen des
Gehäuses 16 gedrückt werden. Während sich
der Innensack 41 entfaltet, beginnt der mittige Abschnitt 32c des
Sacks 32 damit, sich zu entfalten.
-
Anschließend wird
der Sack 42 des Innensacks 41 in eine endgültige, entfaltete
Form aufgeblasen, wie in 37 gezeigt
ist, so daß der
Sack 32 des Airbags 31 gegen die vordere Windschutzscheibe 12 und
das Armaturenbrett 13 gedrückt wird. Weil das Band 72 in
dem Innensack 41 zu der Seite des unteren Stoffteils 77 des
Innensacks 41 verschoben ist, wird der obere Abschnitt
des Sacks 42 des Innensacks 41 stärker aufgeblasen
als sein unterer Abschnitt. Als Ergebnis ist die Fläche in dem
vorderen Abschnitt 32a des Sacks 32 von dem Airbag 31,
die gegen die vordere Windschutzscheibe 12 gedrückt wird,
größer, als
die Fläche
in dem rückwärtigen Abschnitt 32b,
die gegen das Armaturenbrett 13 gedrückt wird.
-
Während dem
Airbag 31 durch die Verbindungsöffnungen 73 des Innensacks 41 mehr
Gas zugeführt
wird, werden der vordere Abschnitt 32a und der rückwärtige Abschnitt 32b des
Sacks 32 des Airbags 31 zunehmend aus dem Gehäuse 16 gezogen, wie
in 38 gezeigt ist, bis der Airbag 31 in
eine endgültige,
entfaltete Form entfaltet ist, die in 39 durch
eine durchgezogene Linie angezeigt ist. Weil gegenüberliegende
Bereiche des Sacks 32 des Airbags 31 durch den
Sack 42 des Innensacks 41 während der Entfaltung des Airbags 31 gegen
die vordere Windschutzscheibe 12 und das Armaturenbrett 13 gedrückt werden,
tritt dazwischen ein Gleitwiderstand auf, so daß die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Sacks 32 verringert wird. Die Entfaltungsgeschwindigkeit
des vorderen Abschnittes 32a des Sacks 32 wird
besonders wirksam verringert, weil der Bereich in dem vorderen Abschnitt 32a,
der durch den Sack 42 gegen die vordere Windschutzscheibe 12 gedrückt wird,
relativ groß ist.
-
Die
fünfte
Ausführungsform
erzielt daher zusätzlich
zu den folgenden Vorteilen im wesentlichen die gleichen Vorteile,
wie die, die durch die zweite Ausführungsform erzielt werden.
-
In
dieser Ausführungsform
ist das Band 72 von einer mittigen Position in dem Innensack 41 derartig
verschoben, daß der
obere Abschnitt des Innensacks 41 stärker aufgeblasen wird als sein
unterer Abschnitt. Sogar wenn die vordere Windschutzscheibe 12 weit
von dem Armaturenbrett 13 entfernt ist, stellt daher die
Ausführungsform
sicher, daß ein
großer
Bereich in dem vorderen Abschnitt 32a des Airbags 31 durch
den Sack 42 des Innensacks 41 gegen die vordere
Windschutzscheibe 12 gedrückt wird, wobei dadurch die
Entfaltungsgeschwindigkeit des oberen Abschnittes des Airbags 31 wirksam
verringert wird.
-
Die
fünfte
Ausführungsform
kann ebenfalls wie folgt modifiziert sein.
-
Das
untere Stoffteil 77 des Innensacks 41 kann in
die sich von vorne nach hinten erstreckende Richtung kürzer sein
als das obere Stoffteil 76. Die oberen und unteren Stoffteile 76, 77 werden
zusammengenäht,
wobei ihre Anbringungsabschnitte 32 aufeinander ausgerichtet
sind. Das Band 72 ist als ein Abschnitt vorgesehen, der
sich von dem entfernt liegenden Endabschnitt der oberen und unteren Stoffteile 76, 77 so
erstreckt, daß die
oberen und unteren Abschnitte des Sacks 42, die durch die
Naht und das Band 72 geteilt sind, auf verschiedene Größen aufgeblasen
werden.
-
Sechste Ausführungsform
-
In
Bezug auf die 40 bis 43 wird
eine sechste Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
-
In
der sechsten Ausführungsform
weist das obere Stoffteil 76 des Sacks 42 des
Innensacks 41 zusätzlich
zu den rechten und linken Verbindungsöffnungen 73 vordere
Verbindungsöffnungen 81 auf, wie
in der fünften
Ausführungsform
und wie in 40 gezeigt ist. Wenn von der
Aufblaseinrichtung 18 Gas in den Innensack 41 strömt, wird
dem Airbag 31 nicht nur durch die Verbindungsöffnungen 73,
sondern auch durch die vorderen Verbindungsöffnungen 81 Gas zugeführt. Das
Gas durch die vorderen Verbindungsöffnungen 81 wird hauptsächlich einem
vorderen, unteren Abschnitt des Airbags 31 zugeführt.
-
Wenn
der Innensack 41 durch Gas von der Aufblaseinrichtung 18 aufgeblasen
wird, wird daher der Sack 32 des Airbags 31 durch
Gas nach vorne unten aufgeblasen, das durch die vorderen Verbindungsöffnungen 81 zugeführt wird,
wie in den 41 bis 43 gezeigt
ist, so daß ein
vergrößerter Abschnitt
des Sacks 32 des Airbags 31 in eine Ecke gedrückt wird,
die durch die vordere Windschutzscheibe 12 und das Armaturenbrett 13 gebildet
wird, und daher durch ein darin zugeführtes Gas gegen die vordere
Windschutzscheibe 12 und das Armaturenbrett 13 gedrückt wird.
Daher nimmt der Gleitwiderstand weiter zu, der dann verursacht wird,
wenn der vordere Abschnitt 32a des Sacks 32 von
dem Airbag 31 aus dem Gehäuse 16 gezogen wird.
Folglich wird die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 weiter verringert.
-
Zusätzlich zu
den im wesentlichen gleichen Vorteilen, wie sie durch die zweiten
bis fünften
Ausführungsformen
erreicht werden, erreicht daher die sechste Ausführungsform die folgenden Vorteile.
-
In
der sechsten Ausführungsform
weist der Innensack 41 die vorderen Verbindungsöffnungen 81 zum
Auslassen von Gas in eine Richtung nach vorne unten auf, so daß der Airbag 31 auch
in eine vordere Richtung entfaltet wird. Der Airbag 31 wird
daher ebenfalls an einer vorderen Seite gegen die vordere Windschutzscheibe 12 und
das Armaturenbrett 13 gedrückt, wobei dadurch die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Airbags 31 weiter verringert wird.
-
Die
sechste Ausführungsform
kann wie folgt modifiziert sein.
-
Die
Anzahl der vorderen Verbindungsöffnungen 81 kann
auf eins verringert oder auf drei oder mehr erhöht werden.
-
Es
kann ein Staubabschnitt vorgesehen sein, der sich von einer der
vorderen Verbindungsöffnungen 81 nach
vorne unten erstreckt.
-
Diese
Ausführungsform
stellt sicher, daß einem
vorderen unteren Abschnitt des Airbags 31 Gas zugeführt wird.
-
Siebte Ausführungsform
-
In
Bezug auf die 44 bis 53 wird
eine siebte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
-
In
der siebten Ausführungsform
wird der Innensack 41 dadurch ausgeformt, daß das linke
Stoffteil 100 und das rechte Stoffteil 101 entlang
einer Naht 78 zusammengenäht sind, wie in den 45 und 46 gezeigt
ist. In dieser Ausführungsform sind
das linke Stoffteil 100 und das rechte Stoffteil 101 nicht
wirklich nach oben und nach unten gerichtet, wenn sie in der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 angeordnet
sind, aber die Ausdrücke
werden noch verwendet, um auf die zwei Stoffteile des Sacks 42 des
Innensacks 41 einzeln Bezug zu nehmen. Der Sack 42 des
Innensacks 41 weist einen oberen vorstehenden Abschnitt 82 und
einen unteren vorstehenden Abschnitt 83 auf, die nach oben
und nach unten hervorstehen (wenn sie in der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 angeordnet
sind). Ein entfernt liegender Endabschnitt des Sacks 42 (der
der rückwärtigen Seite
zugewandt ist, wenn er aufgeblasen ist), der die oberen und unteren
vorstehenden Abschnitte 82 und 83 verbindet, ist
im wesentlichen geradlinig. Der obere vorstehende Abschnitt 82 ist
größer als
der untere vorstehende Abschnitt 83. Der Anbringungsabschnitt 43 von
den linken und rechten Stoffteilen 100, 101 weist
eine Aussparung 43a auf.
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Bei
dem Faltvorgang wird der Innensack 41 getrennt von dem
Airbag 31 auf die folgende Art gefaltet. Als erstes wird
das linke Stoffteil 100, wie es in 45 gezeigt
ist, entlang Faltlinien La1, La2 wie ein Kanal bzw. in einer kanalbildenden
Art und entlang Faltlinien Lb1, Lb2, Lb3 wie ein Damm bzw. Wulst (ridge)
bzw. in einer dammbildenden Art gefaltet. Gleichzeitig wird das
rechte Stoffteil 101, wie es in 46 gezeigt
ist, entlang Faltlinien La3, La4 wie ein Kanal und entlang Faltlinien
Lb4, Lb5, Lb6 wie Damm bzw. Wulst (ridge) gefaltet. Der Innensack 41 ist
dadurch so gefaltet, wie es in 47 gezeigt
ist. Anschließend
wird der obere vorstehende Abschnitt 82 entlang einer Faltlinie
La5 wie ein Kanal gefaltet, so daß eine Form gebildet wird,
wie in 48 gezeigt ist. Wenn der Innensack 41 somit
gefaltet ist, bildet die Kante 43b von jeder Aussparung 43a eine
rechte oder linke Außenkante
des Anbringungsabschnittes 43, und die Naht 78 erstreckt
sich durch im wesentlichen die Mitte des Anbringungsabschnittes 43.
In diesem gefalteten Zustand überlappen
der obere vorstehende Abschnitt 82 und der untere vorstehende Abschnitt 83 einander
in vertikaler Richtung.
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Wenn
der somit gefaltete Sack 42 aufgeblasen und entfaltet wird,
sind das linke Stoffteil 100 und das rechte Stoffteil 101 in
den in Bezug auf das Fahrzeug querlaufenden Richtungen einander
zugewandt. Daher wird der Sack 42 hauptsächlich nach oben
und nach unten aufgeblasen und entfaltet. Weil der obere vorstehende
Abschnitt 82 größer ist
als der untere vorstehende Abschnitt 83, wird der Sack 42 in einem
oberen Abschnitt größer als
in einem unteren Abschnitt, wenn er aufgeblasen wird. Weil der entfernt
liegende Endabschnitt des Sacks 42, der der rückwärtigen Richtung
zugewandt ist, wenn der Sack 42 entfaltet ist, im wesentlichen
geradlinig ist, steht der Sack 42 zudem nicht zu einem
Insassen hin bedeutend hervor, wenn er entfaltet ist.
-
Während der
Innensack 41 in diesem gefalteten Zustand bleibt, wird
er in den Airbag 31 eingeführt, wie es in 44 gezeigt ist. Die oberen und unteren Seiten
des Anbringungsabschnittes 43 des Innensacks 41 werden
entlang der Nähte 79 an
die oberen bzw. unteren Seiten des Anbringungsabschnittes 33 des
Airbags 31 genäht.
Nachdem der Airbag 31 in dem im wesentlichen gleichen Verfahren gefaltet
ist, wie in der zweiten Ausführungsform,
wird der Airbag 31 zusammen mit der Aufblaseinrichtung 18 in
dem Gehäuse 16 angeordnet.
Die Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 ist in dem Armaturenbrett 13 eines Fahrzeugs
in einem oberen Abschnitt angeordnet, wie es in 49 gezeigt ist.
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Wenn
von der Aufblaseinrichtung 18 der Beifahrerairbagvorrichtung 11 dieser
Ausführungsform ein
Gas erzeugt wird, wird als erstes der Innensack 41 aufgeblasen
und anschließend
entfaltet sich der Airbag 31 so, wie in der zweiten Ausführungsform. Das
heißt,
als erstes dehnt sich der Öffnungsabschnitt 71 des
Innensacks 41 aus, wie in 50 gezeigt
ist, so daß der
gefaltete vordere Abschnitt 32a und der gefaltete rückwärtige Abschnitt 32b des Sacks 32 von
dem Airbag 31 gegen gegenüber liegende Innenflächen des
Gehäuses 16 gedrückt werden.
Während
der Innensack 41 von diesem Zustand entfaltet wird, beginnt
der mittige Abschnitt 32c des Sacks 32 von dem
Airbag 31 damit, sich zu entfalten.
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Anschließend wird
der Sack 42 des Innensacks 41 auf in eine endgültige, entfaltete
Form aufgeblasen, wie es in 51 gezeigt
ist, so daß Abschnitte
des Sacks 32 von dem Airbag 31 gegen die vordere
Windschutzscheibe 12 und das Armaturenbrett 13 gedrückt werden.
Aufgrund des oberen vorstehenden Abschnittes 82 und des
unteren vorstehenden Abschnittes 83 von dem Sack 42 des
Innensacks 41 wird der Sack 42 hauptsächlich nach
oben und nach unten stark aufgeblasen. Weil der obere vorstehende
Abschnitt 82 so ausgestaltet ist, daß er weiter hervorsteht, als
der untere vorstehende Abschnitt 83, wird zudem der Sack 42 an
einer oberen Seite stärker
aufgeblasen und entfaltet, als an einer unteren Seite. Als Ergebnis
wird ein relativ großer Bereich
in dem vorderen Abschnitt 32a des Sacks 32 von
dem Airbag 31 gegen die vordere Windschutzscheibe 12 gedrückt.
-
Während durch
den Anbringungsabschnitt 43 des Innensacks 41 dem
Airbag 31 mehr Gas zugeführt wird, wird der Sack 32 und
der rückwärtige Abschnitt 32b des
Sacks 32 des Airbags 31 solange zunehmend aus
dem Gehäuse 16 gezogen,
wie in 52 gezeigt ist, bis der Sack 32 des
Airbags 31 in eine endgültige,
entfaltete Form entfaltet ist, wie in 53 gezeigt
ist. Weil Abschnitte des Sacks 32 gegen die vordere Windschutzscheibe 12 und
das Armaturenbrett 13 gedrückt werden, tritt dazwischen ein
Gleitwiderstand auf, während
der Sack 32 entfaltet wird, so daß die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Sacks 32 verringert wird. Insbesondere wird die Entfaltungsgeschwindigkeit
des vorderen Abschnittes 32a des Sacks 32 wirksam
verringert, weil ein relativ großer Bereich in dem vorderen
Abschnitt 32a des Sacks 32 gegen die vordere Windschutzscheibe 12 gedrückt wird.
-
Daher
erzielt die siebte Ausführungsform
zusätzlich
zu den im wesentlichen gleichen Vorteilen wie die zweite Ausführungsform
auch die folgenden Vorteile.
-
In
der siebten Ausführungsform
weist der Innensack 41 den oberen vorstehenden Abschnitt 82 und
den unteren vorstehenden Abschnitt 83 auf, so daß der Innensack 41 hauptsächlich nach
oben und nach unten entfaltet wird. Daher besteht keine Notwendigkeit,
in dem Innensack 41 ein Einschränkungsbauteil, wie z.B. das
Band 72, vorzusehen, um die Aufblasmenge eines mittigen
Abschnittes des Innensacks 41 einzuschränken, so daß der Aufbau des Innensacks 41 vereinfacht
werden kann. Weil das Aufblasen des oberen vorstehenden Abschnittes 82 und
des unteren vorstehenden Abschnittes 83 von dem Innensack 41 den
vorderen Abschnitt 32a und den rückwärtigen Abschnitt 32b des
Airbags 31 besonders wirksam gegen die vordere Windschutzscheibe
und das Armaturenbrett 13 drückt, kann darüber hinaus
die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 besonders
wirksam verringert werden.
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In
dieser Ausführungsform
ist der obere vorstehende Abschnitt 82 des Innensacks 41 so
ausgestaltet, daß er
stärker
aufgeblasen wird als der untere vorstehende Abschnitt 83.
Sogar wenn der Airbag 31 und die vordere Windschutzscheibe 12 voneinander weit
entfernt angeordnet sind, kann gesichert werden, daß ein großer Bereich
eines oberen Abschnittes des Airbags gegen die vordere Windschutzscheibe 12 gedrückt wird.
Folglich kann die Entfaltungsgeschwindigkeit eines oberen Abschnittes
des Airbags 31 wirksam verringert werden.
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Achte Ausführungsform
-
In
Bezug auf die 54 bis 57 wird
eine achte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
-
Es
wird auf 54 Bezug genommen. Der Sack 42 des
Innensacks 41 weist in der achten Ausführungsform einen flaschenkürbisförmigen Querschnitt
auf, der durch einen ersten Aufblasabschnitt 84 und einen
zweiten Aufblasabschnitt 85 ausgeformt ist, wobei jeder
eine im wesentlichen elliptische Form aufweist. Der zweite Aufblasabschnitt 85 ist
an dem oberen Endabschnitt des ersten Aufblasabschnittes 84 angeordnet
und steht mit dem ersten Aufblasabschnitt 84 in Verbindung.
Der zweite Aufblasabschnitt 85 weist an seinen in Querrichtung
entgegengesetzten Endabschnitten ein Paar von Verbindungsöffnungen 86 auf,
um dem Airbag 31 Gas zuzuführen. Der erste Aufblasabschnitt 84 ist
größer als
der zweite Aufblasabschnitt 85.
-
Dieser
Innensack 41 ist in dem Airbag 31 angeordnet.
Der Innensack 41 und der Airbag 31 sind in dem
Gehäuse 16 so
befestigt und gefaltet, wie in der zweiten Ausführungsform.
-
Wenn
von der Aufblaseinrichtung 18 der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 dieser
Ausführungsform ein
Gas erzeugt wird, wird als erstes der erste Aufblasabschnitt 84 des
Sacks 42 von dem Innensack 41 aufgeblasen und
entfaltet, wie in 55 gezeigt ist, und anschließend wird
der zweite Aufblasabschnitt 85 aufgeblasen und entfaltet,
wie in 56 gezeigt ist. Während der
Innensack 41 vollständig entfaltet
ist, wird dem Airbag 31 durch die Verbindungsöffnungen 86 des
zweiten Aufblasabschnittes 85 Gas zugeführt und der Airbag 31 beginnt
daher damit, daß er
sich entfaltet.
-
Wenn
der Innensack 41 vollständig
entfaltet ist, drückt
der zweite Aufblasabschnitt 85 einen Abschnitt des Airbags 31 gegen
die vordere Windschutzscheibe 12 und andererseits drückt der
erste Aufblasabschnitt 84 einen Abschnitt des Airbags 31 gegen
das Armaturenbrett 13.
-
Während dem
Sack 32 des Airbags 31 durch die Verbindungsöffnungen 86 des
Innensacks 41 mehr Gas zugeführt wird, wird der Sack 32 des
Airbags 31 zu einem Insassen aufgeblasen und entfaltet.
Bei diesem Vorgang wird der Sack 32 des Airbags 31 entfaltet,
wobei er zwischen den Sack 42 des Innensacks 41 und
der vorderen Windschutzscheibe 12 und zwischen den Sack 42 und
das Armaturenbrett 13 gezogen wird, so daß dazwischen
ein Gleitwiderstand auftritt, wobei die Entfaltungsgeschwindigkeit
des vorderen Abschnittes 32a und des rückwärtigen Abschnittes 32b des
Sacks 32 bedeutend verringert wird.
-
Weil
der Sack 42 des Innensacks 41 einen flaschenkürbisähnlichen
Querschnitt aufweist, der die elliptischen, ersten und zweiten Aufblasabschnitte 84, 85 aufweist,
ist es zudem unwahrscheinlich, daß der Sack 42 zusammenfällt, während dem
Airbag 31 durch die Verbindungsöffnungen 86 des Sacks 42 Gas
zugeführt
wird. Insbesondere nimmt der Sack 42 von dem Gas darin
in Richtungen, die in 56 durch Pfeile angezeigt sind,
eine Spannung auf, so daß die
Spannungen an den ersten und zweiten Aufblasabschnitten 84, 85 einander
an einem zusammengezogenen Abschnitt dazwischen abstoßen und
daher einem Zusammenfallen in die vertikalen Richtungen Widerstand
leisten. Folglich fährt
der Sack 42 des Innensacks 41 damit fort, daß er Abschnitte
des Sacks 32 von dem Airbag 31 gegen die vordere
Windschutzscheibe 12 und das Armaturenbrett 13 solange
drückt,
bis der Sack 32 des Airbags 31 vollständig aufgeblasen
und entfaltet ist, wie in 57 gezeigt
ist. Daher wird die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 zudem
wirksam verringert. Weil zudem der erste Aufblasabschnitt 84 größer ist
als der zweite Aufblasabschnitt 85, bildet der erste Aufblasabschnitt 84 eine
stabile Basis, so daß der
Sack 42 in einer Position im wesentlichen befestigt bleibt,
wobei dadurch ein dauerhaftes bzw. stabiles Aufblasen und eine dauerhafte
bzw. stabile Entfaltung gestattet ist.
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Die
achte Ausführungsform
erreicht daher zusätzlich
zu den im wesentlichen gleichen Vorteilen, wie sie durch die zweite
Ausführungsform
erreicht werden, die folgenden Vorteile.
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Der
Sack 42 des Innensacks 41 ist somit dagegen widerstandsfähig, daß er nach
dem vollständigen
Aufblasen und Entfalten zusammenfällt. Daher wird der Sack 32 des
Airbags 31 zwischen den Sack 42 und des Innensacks 41 und
die vordere Windschutzscheibe 12 und zwischen den Sack 42 und
das Armaturenbrett 13 während
im wesentlichen des gesamten Zeitraums vom Starten bis zur vollständigen Durchführung des
Entfaltens durch Aufblasens von dem Sack 32 gezogen. Folglich
verringert die Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 dieser Ausführungsform
zudem effektiv die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 und
verhindert im wesentlichen ein heftiges Auftreffen des Airbags 31 auf
einen Insassen sogar dann, wenn der Insasse mit dem Airbag 31 in
Berührung
gelangt, bevor dieser vollständig
entfaltet ist.
-
Der
Sack 42 des Innensacks 41 weist einen flaschenkürbisähnlichen
Querschnitt auf, der dadurch ausgeformt ist, daß die oberen und unteren, elliptischen
Aufblasabschnitte 84, 85 angeordnet sind, wobei
dadurch eine größere vertikale
Abmessung erzielt wird. Die größere vertikale
Länge des
Sacks 42 stellt sicher, daß der Sack 42 sogar
dann gegen die vordere Windschutzscheibe 12 gedrückt wird,
wenn die vordere Windschutzscheibe 12 von dem Armaturenbrett 13 weit
entfernt ist, d.h., wenn der Neigungswinkel Θ der vorderen Windschutzscheibe 12,
wie er in 57 gezeigt ist, groß ist. Daher
verringert die Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 dieser Ausführungsform
die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 sogar dann
zuverlässig,
wenn sie in einem Fahrzeugtyp verwendet wird, in dem der Neigungswinkel Θ der vorderen
Windschutzscheibe 12 so groß ist, daß die vordere Windschutzscheibe 12 beinahe
vertikal angeordnet ist.
-
Weil
der erste Aufblasabschnitt 84 des Sacks 42 von
dem Innensack 41 größer ist
als der zweite Aufblasabschnitt 85, wird der Sack 42 stabil
aufgeblasen und entfaltet, so daß an dem Airbag 31 ein Gleitwiderstand
zuverlässig
angelegt wird.
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Die
achte Ausführungsform
kann wie folgt modifiziert werden.
-
Obwohl
in der achten Ausführungsform
der erste Aufblasabschnitt 84 größer ist als der zweite Aufblasabschnitt 85,
kann der erste Aufblasabschnitt 84 so groß sein,
wie der zweite Aufblasabschnitt 85. Zudem kann der zweite
Aufblasabschnitt 85 größer sein
als der erste Aufblasabschnitt 84.
-
Obwohl
in der vorhergehenden Ausführungsform
der Innensack 41 einen flaschenkürbisähnlichen Querschnitt aufweist,
der durch die oberen und unteren Aufblasabschnitte gebildet wird, kann
der Innensack 41 auch durch drei oder mehr Aufblasabschnitte
gebildet sein, die vertikal angeordnet sind.
-
Neunte Ausführungsform
-
In
Bezug auf die 58 bis 61 wird
eine neunte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
-
In
der neunten Ausführungsform
ist der Sack 42 des Innensacks 41 so ausgeformt,
daß er
in eine vertikal verlängerte
Form aufgeblasen wird, wie in den 60 und 61 durch
eine Zweipunktlinie angezeigt ist, wenn er nicht eingeschränkt ist.
Ein oberer Abschnitt 42a des Sacks 42 weist in
in Querrichtung entgegengesetzten Abschnitten Verbindungsöffnungen 86 auf,
um dem Airbag 31 Gas zuzuführen. Der Sack 42 ist
so ausgestaltet, daß der
Abstand zwischen den oberen und unteren Abschnitten 42a und 42b größer ist,
als der Abstand zwischen der vorderen Windschutzscheibe 12 und
dem Armaturenbrett 13, gemessen an der Entfaltungsposition des
Sacks 42. Daher ist die tatsächliche Form des Sacks 42,
wenn er entfaltet ist, eine im allgemeinen halbmondförmige Form,
in welcher der obere Abschnitt 42a und der untere Abschnitt 42b entlang
der vorderen Windschutzscheibe 12 bzw. des Armaturenbretts 13 gekrümmt sind,
wie in den 58, 60 und 61 gezeigt
ist.
-
Der
auf diese Art und Weise gebildete Innensack 41 wird in
dem Airbag 31 angeordnet. Der Innensack 41 und
der Airbag 31 sind in dem Gehäuse 16 so befestigt
und gefaltet, wie in der zweiten Ausführungsform.
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Wenn
von der Aufblaseinrichtung 18 der Beifahrerairbagvorrichtung 11 dieser
Ausführungsform ein
Gas erzeugt wird, wird der Innensack 41 so aufgeblasen,
daß der
obere Abschnitt 42a und der untere Abschnitt 42b des
Sacks 42 von der oberen Seite des Armaturenbretts 13 hervorstehen,
wie in 60 gezeigt ist. Während der
Innensack 41 vollständig entfaltet
ist, wird von dem Sack 42 durch die Verbindungsöffnungen 86 dem
Airbag 31 Gas zugeführt,
so daß der
Airbag 31 damit beginnt, sich zu entfalten. Daher wird
in der BeifahreAirbagvorrichtung 11 dieser Ausführungsform
als erstes der Innensack 41 aufgeblasen und anschließend der
Airbag 31 entfaltet, wie in der zweiten Ausführungsform.
-
Wenn
das Entfalten durch Aufblasen des Innensacks 41 im wesentlichen
vollständig
durchgeführt
ist, drücken
der obere Abschnitt 42a des Sacks 42 einen Abschnitt
des Airbags 31 gegen die vordere Windschutzscheibe 12 und
der untere Abschnitt 42b einen Abschnitt des Airbags 31 gegen
das Armaturenbrett 13.
-
Wenn
dem Sack 32 des Airbags 31 durch die Verbindungsöffnungen 86 von
dem Innensack 41 in einem vollständig entfalteten Zustand mehr
Gas zugeführt
wird, wird der Sack 32 des Airbags 31 zu einer
Insassenseite hin aufgeblasen und entfaltet. In diesem Vorgang wird
der Sack 32 des Airbags 31 entfaltet, wobei er
zwischen den Sack 42 des Innensacks 41 und die
vordere Windschutzscheibe 12 und zwischen den Sack 42 und
das Armaturenbrett 13 gezogen wird, so daß ein Gleitwiderstand
auftritt, wobei dadurch die Entfaltungsgeschwindigkeit des vorderen
Abschnittes 32a und des rückwärtigen Abschnittes 32b des
Sacks 32 von dem Airbag 31 bedeutend verringert
wird. Weil der Sack 42 des Innensacks 41 zudem
dazu neigt, daß er
sich in eine nicht eingeschränkte
Entfaltungsform ausdehnt, wie es in den 60 und 61 durch
die Zweipunktlinie gezeigt ist, erhöht sich die Kraft des oberen
Abschnittes 42a und des unteren Abschnittes 42b,
die gegen die vordere Windschutzscheibe 12 bzw. das Armaturenbrett 13 drücken, wobei
dadurch zudem die Gleitreibung zwischen den oberen und unteren Abschnitten 42a, 42b und
dem Sack 32 des Airbags 31 erhöht wird. Daher wird die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Sacks 32 des Airbags 31 zusätzlich wirksam
verringert.
-
Die
neunte Ausführungsform
erzielt daher zusätzlich
zu den im wesentlichen gleichen Vorteilen, wie sie durch die zweite
Ausführungsform
erzielt werden, die folgenden Vorteile.
-
Weil
der Sack 42 des Innensacks 41 in vertikaler Richtung
verlängert
ist, erhöht
sich die Gleitreibung zwischen den oberen und unteren Abschnitten 42a, 42b des
Sacks 42 und dem Sack 32 des Airbags 31,
so daß die
Entfaltungsgeschwindigkeit des Sacks 32 zusätzlich wirksam
verringert werden kann. Daher verhindert die neunte Ausführungsform
im wesentlichen ein heftiges Auftreffen des Airbags 31 auf
einen Insassen sogar dann, wenn der Insasse mit dem Airbag 31 in
Berührung
gelangt, bevor er vollständig entfaltet
ist.
-
Weil
der Sack 42 des Innensacks 41 eine einfache Form
aufweist, die in vertikaler Richtung verlängert ist, wird zudem die Herstellung
des Sacks 42 einfach und die Herstellungseffizienz kann
verbessert werden.
-
Zehnte Ausführungsform
-
In
Bezug auf die 62 bis 64 wird
eine zehnte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
-
In
der zehnten Ausführungsform
weist der Sack 42 des Innensacks 41 einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt
auf, wie in 62 gezeigt ist. Der Sack 42 weist
an in Querrichtung entgegengesetzt angeordneten Seitenabschnitten
ein Paar von Verbindungsöffnungen 86 auf,
um dem Airbag 31 Gas zuzuführen. Die Verbindungsöffnungen 86 sind an
Positionen ausgeformt, die von dem Öffnungsendabschnitt des Gehäuses 16 um
einen Abstand L1 entfernt angeordnet sind, wenn der Innensack 41 entfaltet
ist. Der Sack 32 des Airbags 31 weist an in Querrichtung
entgegengesetzten Seitenabschnitten ein Paar von Auslaßöffnungen 87 auf,
um von dem Airbag 31 Gas auszulassen. Die Auslaßöffnungen sind
an Positionen ausgeformt, die von dem Öffnungsendabschnitt des Gehäuses um
einen Abstand L2 entfernt angeordnet sind, wenn der Airbag 31 entfaltet
ist. Das Positionsverhältnis
zwischen den Verbindungsöffnungen 86 und
den Auslaßöffnungen 87 ist
so festgelegt, daß der
Abstand L1 größer ist
als der Abstand L2.
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Der
Innensack 41, der den oben beschriebenen Aufbau aufweist,
wird in den Airbag 31 eingeführt. Der Innensack 41 und
der Airbag 31 sind so in dem Gehäuse 16 befestigt und
gefaltet, wie in der zweiten Ausführungsform. In dem gefalteten
Zustand in dem Gehäuse 16,
wie in 63 gezeigt ist, sind die Verbindungsöffnungen 86 des
Innensacks 41 auf die Auslaßöffnungen 87 des Airbags 31 ausgerichtet und
Umfangskanten der Öffnungen
sind mit zerreißbaren
Fäden (einer
Reißnaht) 88 zusammengenäht.
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Wenn
in der Gaserzeugungseinrichtung 24 der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 dieser
Ausführungsform
ein Gas erzeugt wird, strömt
das Gas von den Gasausstoßöffnungen 20 des
Diffusors 19 durch den Öffnungsabschnitt 71 des
Innensacks in den Sack 42 des Innensacks 41, wie
es in 63 gezeigt ist, wobei dadurch
der Innensack 41 aufgeblasen und entfaltet wird. Nachdem
das Gas dem Innensack 41 zugeführt worden ist, strömt es durch
die Verbindungsöffnungen 86 und
die Auslaßöffnungen 87 heraus,
wie es in den 63 und 64 durch
Pfeile E gezeigt ist. Dadurch wird der Gasdruck in dem Innensack 41 verringert
und es wird auch seine Entfaltungsgeschwindigkeit verringert.
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Die
Positionen der Verbindungsöffnungen 86 des
Innensacks 41 unterscheiden sich von den Positionen der
Auslaßöffnungen 87 des
Airbags 31, wie es oben beschrieben ist, d.h., der Abstand
L1 der Verbindungsöffnungen 86 von
dem Öffnungsendabschnitt
des Gehäuses 16 ist
größer als
der Abstand L2 der Auslaßöffnungen 87 von
dem Öffnungsendabschnitt
des Gehäuses 16.
Daher wird der Innensack 41 nicht vollständig entfaltet,
während
die Verbindungsöffnungen 86 und
die Auslaßöffnungen 87 aufeinander
ausgerichtet sind. Insbesondere kann der Innensack 41 durch
einen Gasdruck darin sogar dann weiter aufgeblasen werden, nachdem
der Innensack 41 eine maximale Entfaltungsgrenze erreicht
hat, die gestattet ist, weil, während
die Verbindungsöffnungen 86 auf
die Auslaßöffnung 87 ausgerichtet
sind, zwischen den Verbindungsöffnungen 86 und
dem Anbringungsabschnitt 43 noch eine Menge Spiel vorhanden
ist, wie in 64 gezeigt ist. Wenn die Entfaltungskraft
an dem Innensack 41 die Festigkeit der Reißnähte 88 überschreitet,
die die Umfangskanten der Verbindungsöffnungen 86 und der
Auslaßöffnungen 87 verbinden,
reißen
die Reißnähte 88, wobei
dadurch die Verbindungsöffnungen 86 und
die Auslaßöffnungen 87 voneinander
verschoben werden können.
Als Ergebnis beginnt ein Gas damit, daß es in den Airbag 31 strömt, wobei
dadurch der Airbag 31 aufgeblasen und entfaltet wird.
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Die
Form der Seitenflächen
des Innensacks 41 ist im wesentlichen die gleiche, wie
in der neunten Ausführungsform,
so daß der
Innensack 41 dann, wenn er aufgeblasen und entfaltet ist,
Abschnitte des Airbags 31 gegen die vordere Windschutzscheibe 12 und
das Armaturenbrett 13 drückt. Daher erzeugt der Innensack 41 der
zehnten Ausführungsform
während des
Aufblasvorgangs ebenfalls eine Gleitreibung gegen den Airbag 31.
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Folglich
erzielt die zehnte Ausführungsform zusätzlich zu
dem im wesentlichen gleichen Vorteilen, wie sie durch die neunte
Ausführungsform
erzielt werden, die folgenden Vorteile.
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Diese
Ausführungsform
gestattet, daß ein Gas
aus dem Innensack 41 während
eines frühen Entfaltungszeitabschnittes
des Innensacks 41 ausströmt, wobei dadurch der Gasdruck
in dem Innensack 41 und die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Innensacks 41 verringert werden. Sogar wenn ein Insasse
mit dem Innensack 41 in einem solchen frühen Entfaltungszeitabschnitt
in Berührung
gelangt, kann ein heftiges Auftreffen des Innensacks 41 auf
den Insassen verhindert werden.
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Wenn
ein Insasse mit dem Airbag 31 in Berührung gelangt, wobei dadurch
der Innensack 41 an einem solchen frühen Zeitabschnitt gedückt wird, kann
zudem ein Gas durch die Auslaßöffnungen 87 ausströmen. Wenn
ein Insasse mit dem Airbag 31 in Berührung gelangt, steuert daher
die Ausführungsform
wirksam ein Rückfedern
des Innensacks 41, das den Insassen in die rückwärtige Richtung
drücken kann.
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Weil
der Zerreißdruck
auf die Reißnähte 88 auf
der Grundlage ihrer Festigkeit oder ähnlichem eingestellt sein kann,
macht es die Ausführungsform möglich, daß die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Innensacks 41 und des Airbags 31 eingestellt
werden kann, ohne daß ein
komplizierter Aufbau erforderlich ist.
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Es
ist auch möglich,
die Rückhaltekraft
auf einen Insassen dadurch einzustellen, daß der Durchmesser der Auslaßöffnungen 87 geändert wird.
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Elfte Ausführungsform
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In
Bezug auf die 65 bis 67 wird
eine elfte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
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In
der elften Ausführungsform
ist jede der Verbindungsöffnungen 86,
die in dem Innensack 41 in im wesentlichen der gleichen
Art und Weise wie in der zehnten Ausführungsform ausgeformt sind,
mit einem Kanal 89 versehen, wie in 65 gezeigt
ist.
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Der
Innensack 41 mit dem oben beschriebenen Aufbau wird in
den Airbag 31 eingeführt.
Der Innensack 41 und der Airbag 31 sind in dem
Gehäuse 16 auf
im wesentlichen die gleiche Art und Weise wie in der zehnten Ausführungsform
befestigt und gefaltet. Die Kanäle 89 werden
durch die Auslaßöffnungen 87 des
Airbags 31 in dem Faltvorgang derartig eingefügt, daß sich die
Kanäle 89 von
dem Airbag 31 in dem gefalteten Zustand in dem Gehäuse 16 so
erstrecken, wie es in 66 gezeigt ist. D.h., die Verbindungsöffnungen 86 und
die Auslaßöffnungen 87 sind
so aufeinander ausgerichtet, wie in der zehnten Ausführungsform.
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Wenn
in der Gaserzeugungseinrichtung 24 der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 dieser
Ausführungsform
ein Gas erzeugt wird, strömt
das Gas von den Gasausstoßöffnungen 20 des
Diffusors 19 durch den Öffnungsabschnitt 71 des
Innensacks 41 in den Sack 42 des Innensacks 41,
wobei dadurch der Innensack 41 auf im wesentlichen die
gleiche Art und Weise wie in der zehnten Ausführungsform aufgeblasen und
entfaltet wird.
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Nachdem
der Innensack 41 eine maximale Entfaltungsgrenze erreicht,
die zugelassen ist, während
die Verbindungsöffnungen 86 und
die Auslaßöffnungen 87 aufeinander
ausgerichtet sind, wie in 67 gezeigt
ist, werden die Kanäle 89 aus
den Auslaßöffnungen 87 des
Airbags 31 herausgezogen, während sich der Innensack 41 zunehmend
in eine endgültige,
entfaltete Form entfaltet. Wie in 65 gezeigt
ist, sind daher die Kanäle 89 in
dem Airbag 31 so angeordnet, daß von dem Innensack 41 dem Airbag 31 Gas
zugeführt
wird, so daß der
Airbag 31 aufgeblasen und entfaltet wird.
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Die
elfte Ausführungsform
erzielt daher zusätzlich
zu dem im wesentlichen gleichen Vorteilen, wie sie durch die zehnte
Ausführungsform
erzielt werden, noch die folgenden Vorteile.
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Weil
es nicht notwendig ist, daß die
Umfangskanten der Verbindungsöffnungen 86 des
Innensacks 41 an die Umfangskanten der entsprechenden Auslaßöffnungen 87 des
Airbags 31 genäht werden,
kann die Herstellungseffizienz der Beifahrer-Airbagvorrichtung 11 verbessert
werden.
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Der
Zeitpunkt, an dem die Gaszufuhr in den Airbag 31 gestartet
wird, kann dadurch eingestellt werden, daß die Länge der Kanäle 89 eingestellt wird.
Daher ermöglicht
es die Ausführungsform,
daß die
Entfaltungsgeschwindigkeiten des Innensacks 41 und des
Airbags 31 eingestellt werden, ohne daß ein komplizierter Aufbau
erforderlich ist.
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Zwölfte Ausführungsform
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In
Bezug auf die 68 bis 69 wird
eine zwölfte
Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
weist der Sack 42 des Innensacks 41 einen im wesentlichen
kreisförmigen
Querschnitt auf, wie in den 68 und 69 gezeigt
ist. Der Sack 42 weist an in Querrichtung gegenüberliegend
angeordneten, zweiten Abschnitten ein Paar von Verbindungsöffnungen 86 auf
(von welchen in den 68 und 69 nur
eine Öffnung
gezeigt ist). Der Sack 32 des Airbags 31 und der
Sack 42 des Innensacks 41 sind durch ein Band
(ein Einschränkungsbauteil) 90,
das eine schnurähnliche Form
aufweist, miteinander verbunden. Ein Endabschnitt des Bandes 90 ist
an einen auf einer Insassenseite liegenden Endabschnitt P1 des Sacks 42 des
Innensack 41 durch einen Faden 91 angenäht (der
auf einer Insassenseite liegende Endabschnitt P1 kommt in dem Innensack 41 einem
Insassen im wesentlichen sehr nahe, wenn der Innensack 41 vollständig entfaltet
ist). Der andere Endabschnitt des Bandes 90 ist durch einen
Faden 92 an einen Insassenberührungsabschnitt P2 des Sacks 32 des
Airbags 31 angenäht,
der an einer horizontalen geraden Linie angeordnet ist, welche durch
den auf einer Insassenseite liegenden Endabschnitt P1 des Innensacks 41 verläuft, wenn
die Säcke
entfaltet werden, wie in 69 gezeigt
ist. Die Länge
des Bandes 90 ist im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen dem
auf einer Insassenseite liegenden Endabschnitt P1 und dem Insassenberührungsabschnitt
P2 in dem entfalteten Zustand. Das Band 90 ist in zwei
Abschnitte gefaltet und die zwei Abschnitte sind mit einem zerreißbaren Faden
(einer Reißnaht) 93 an
einer geeigneten Position zusammengenäht, wie in 68 klar zu sehen ist, so daß die Länge des Bandes 90 dementsprechend
verringert ist.
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Der
Airbag 31 und der Innensack 41, die den oben erwähnten Aufbau
aufweisen, sind in dem Gehäuse 16 auf
im wesentlichen die gleiche Art und Weise wie in der zweiten Ausführungsform
befestigt und gefaltet.
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Wenn
von der Aufblaseinrichtung 18 der Beifahrerairbagvorrichtung 11 dieser
Ausführungsform ein
Gas erzeugt wird, wird das Gas dem Innensack 41 zugeführt, wobei
der Innensack 41 dadurch aufgeblasen und entfaltet wird.
Das Gas wird auch von dem Innensack 41 dem Airbag 31 zugeführt, so
daß der
Airbag 31 aufgeblasen und entfaltet wird. Während eines
frühen
Entfaltungszeitabschnittes des Airbags 31 wird die Entfaltung
des Sacks 32 von dem Airbag 31 durch das Band
bis zu einer Position eingeschränkt,
die dem auf einer Insassenseite angeordneten Endabschnitt P1 des
Sacks 42 von dem Innensack 41 nahekommt, wie in
den 68 und 69 gezeigt
ist. Die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 zu einer
Insassenseite wird dadurch während
eines frühen
Entfaltungszeitabschnittes verringert.
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Während sich
der Gasdruck in dem Airbag 31 erhöht, zerreißt anschließend die Reißnaht 93 des Bandes 90,
so daß sich
das Band 90 geradlinig erstrecken kann. Wenn der Airbag 31 weiter
bis zu einem bestimmten Grad entfaltet wird, wird das Band 90 straff,
wie es in 69 gezeigt ist, wobei dadurch die
Entfaltung des Insassenberührungsabschnittes P2
des Sacks 32 eingeschränkt
wird.
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Während der
Gasdruck in dem Airbag 31 weiter ansteigt, wird der Airbag 31 auf
eine endgültige
Form aufgeblasen und entfaltet, während er durch das Band 90 eingeschränkt wird.
Somit wird die Entfaltung des Airbags 31 zu der Insassenseite
hin während
eines frühen
Entfaltungszeitabschnittes und eines zwischen liegenden Entfaltungszeitabschnittes durch
das Band 90 eingeschränkt,
wie in den 68 und 69 gezeigt
ist, so daß die
Enfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 wirksam verringert wird.
Das Band 90 schränkt auch
die Entfaltungsrichtung des Airbags 31 ein, so daß darüber hinaus
der Insassenberührungsabschnitt
P2 des Sacks 32 von dem Airbag 31 sich während der
Entfaltung im wesentlichen horizontal bewegt. Somit wird der Airbag 31 stabil
aufgeblasen und entfaltet.
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Die
zwölfte
Ausführungsform
erzielt daher die folgenden Vorteile.
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Weil
das Band 90 die Entfaltung des Airbags 31 zu der
Insassenseite einschränkt,
verringert diese Ausführungsform
die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 und verhindert
im wesentlichen ein heftiges Auftreffen des Airbags 31 auf
einen Insassen sogar dann, wenn der Insasse mit dem Airbag 31 in
Berührung
gelangt, bevor dieser vollständig
entfaltet ist. Weil das Band 90 auch den Insassenberührungsabschnitt
P2 des Sacks 32 dazu bringt, daß er sich während der Entfaltung im wesentlichen
horizontal bewegt, wird der Airbag 31 stabil aufgeblasen
und entfaltet. Sogar wenn ein Insasse mit dem Airbag 31 in Berührung gelangt,
bevor dieser vollständig
entfaltet ist, kann daher das Reiben zwischen dem Insassen und dem
Airbag 31 verhindert werden.
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Der
Zerreißdruck
kann auf der Grundlage der Nähweise
der Reißnaht 93 (Stepstich,
Kettenstich und ähnliches)
auf der Grundlage der Festigkeit des Fadens und ähnlichem eingestellt werden.
Zudem können
die Positionen, an welchem die Entfaltung des Airbags 31 eingeschränkt ist,
auf der Grundlage der Länge
des Bandes 90 eingestellt werden. Daher ermöglicht es
die Ausführungsform,
daß die
Entfaltungsgeschwindigkeiten des Innensacks 41 und des Airbags 31 und
auch die Leistung, einen Insassen zurückzuhalten, eingestellt wird,
ohne das ein komplizierter Aufbau notwendig ist.
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Die
zwölfte
Ausführungsform
kann wie folgt modifiziert werden.
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Obwohl
in der zwölften
Ausführungsform
das Band 90 dazu verwendet wird, daß es die Stellen in den Innensack 41 und
dem Airbag 31 verbindet, die einem Insassen sehr nahe kommen,
wenn das Entfalten durch Aufblasen vollständig durchgeführt ist, ist
es auch möglich,
diese Stellen direkt an eine Reisnaht zu nähen, anstatt daß das Band 90 verwendet wird.
Diese Modifikation macht es möglich,
daß die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Airbags 31 verringert wird, während ein einfacherer Aufbau
verwendet wird. Weil die Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags 31 während eines
frühen
Entfaltungszeitabschnittes durch das Einschänkungsbauteil eingeschränkt wird,
kann darüber
hinaus der Airbag 31 stabil aufgeblasen und entfaltet werden.
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Das
Band 90 kann kürzer
gemacht werden und an beiden oder an einem seiner zwei Endabschnitte
an den Innensack 41 und/oder den Airbag 31 mit
einer Reißnaht
angenäht
werden. Diese Modifikation verringert während eines frühen Entfaltungszeitabschnittes
und eines dazwischen liegenden Entfaltungszeitabschnittes die Entfaltungsgeschwindigkeit
des Airbags 31 und sie schränkt die Entfaltungsrichtung
des Airbags 31 ein, so daß der Airbag stabil aufgeblasen
und entfaltet wird.
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Weitere Ausführungsformen
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In
Bezug auf die 70 bis 74 werden weitere,
mögliche
Ausführungsformen
gemäß der Erfindung
beschrieben. Die unterhalb beschriebenen Anordnungen verwenden modifizierte
Arten, um den vorderen Abschnitt 32a und den rückwärtigen Abschnitt 32b des
Sacks 32 des Airbags 31 zu falten. In diesen modifizierten
Anordnungen ist es möglich, daß im wesentlichen
die gleichen Vorteile erzielt werden, wie sie durch die vorhergehenden
Ausführungsformen
erzielt werden. Die in den 70 bis 74 gezeigten
Anordnungen sind Modifikationen der zweiten bis zwölften Ausführungsformen.
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In
der in 70 gezeigten Anordnung wird der
Innensack 41 zu dem rückwärtigen Abschnitt 32b des
Airbags 31 gefaltet. Der rückwärtige Abschnitt 32b des
Sacks 32 wird dadurch, daß er, von der linken Seite
des Fahrzeugs aus betrachtet, im Uhrzeigersinn gerollt wird, zu
einer im allgemeinen quadratförmigen
Rolle gefaltet. Der vordere Abschnitt 32a wird dadurch,
daß er,
von der linken Seite des Fahrzeugs aus betrachtet, im Gegenuhrzeigersinn
gerollt wird, zu einer im wesentlichen quadratförmigen Rolle gefaltet.
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In
der in 71 gezeigten Anordnung wird der
Innensack 41 zu dem vorderen Abschnitt 32a des Sacks 32 von
dem Airbag 31 gefaltet. Der vordere Abschnitt 32a und
der rückwärtige Abschnitt 32b des Sacks 32 sind
getrennt zu Falten eines Akkordeons gefaltet.
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In
dem in 72 gezeigten Aufbau wird der Innensack 41,
im Gegensatz zu der in 71 gezeigten
Anordnung, zu dem rückwärtigen Abschnitt 32b des
Sacks 32 von dem Airbag 31 gefaltet. Der vordere
Abschnitt 32a und der rückwärtige Abschnitt 32b des
Sacks 32 werden getrennt zu Falten eines Akkordeons gefaltet.
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In
der in 73 gezeigten Anordnung wird der
Innensack 41 zu dem vorderen Abschnitt 32a des Sacks 32 von
dem Airbag 31 gefaltet. Der vordere Abschnitt 32a des
Sacks 32 wird dadurch, daß er, von der linken Seite
des Fahrzeugs aus betrachtet, im Gegenuhrzeigersinn gerollt wird,
im wesentlichen zu einer quadratförmigen Rolle gefaltet. Der
rückwärtige Abschnitt 32b wird
zu Falten eines Akkordeons gefaltet.
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In
der in 74 gezeigten Anordnung wird im
Gegensatz zu der in 73 gezeigten Anordnung der
Innensack 41 zu dem rückwärtigen Endabschnitt 32b des
Sacks 32 des Airbags 31 gefaltet. Der rückwärtige Abschnitt 32b des
Sacks 32 wird dadurch, daß er, von der linken Seite
des Fahrzeugs aus betrachtet, im Uhrzeigersinn gerollt wird, zu
einer im allgemeinen quadratförmigen
Rolle gefaltet. Der vordere Abschnitt 32a wird zu Falten
eines Akkordeons gefaltet.
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Die
ersten bis zwölften
Ausführungsformen und
die anderen Ausführungsformen
können
wie folgt modifiziert sein.
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Die
Form des Gehäuses 16,
die Position der Aufblaseinrichtung 18 in dem Gehäuse und
die Faltart des Airbags 31 in dem Innensack 41 in
dem Gehäuse 16 in
den zweiten bis zwölften
Ausführungsformen
können
so geändert
werden, daß sie
im wesentlichen so sind, wie in der ersten Ausführungsform.
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Die
Form des Gehäuses 16,
die Position der Aufblaseinrichtung 18 in dem Gehäuse und
die Faltart des Airbags 31 und des Innensacks 41 in
dem Gehäuse 16 in
der ersten Ausführungsform
können so
geändert
sein, daß sie
im wesentlichen so sind, wie die in den zweiten bis zwölften Ausführungsformen.
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Der
zusätzliche
Innensack 46, der an dem Sack 42 des Innensacks 41 in
der ersten Ausführungsform
angeordnet ist, kann auch an dem Sack 42 des Innensacks 41 in
den zweiten bis zwölften
Ausführungsformen
vorgesehen sein. Diese Modifikation stellt sicher, daß der rückwärtige Abschnitt 32b des Sacks 32 von
dem Airbag 31 zwischen dem zusätzlichen Innensack 46 und
dem Armaturenbrett 13 angeordnet ist. Daher wird es möglich, daß der rückwärtige Abschnitt 32b des
Sacks 32 zuverlässig
daran gehindert wird, daß er
während
eines frühen
Entfaltungszeitabschnittes zu der Insassenseite entfaltet wird.
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Die
Anordnungen und Abschnitte in den vorhergehenden Ausführungsformen
können
auf geeignete Weise kombiniert werden. Es kann z.B. das Band 90 in
der zwölften
Ausführungsform
zwischen dem Innensack 41 und dem Airbag 31 in
der Anordnung gemäß einer
der ersten bis elften Ausführungsformen
oder der anderen Ausführungsformen
vorgesehen sein.