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DE19853312C1 - Saiteninstrument, insbesondere Gitarre - Google Patents

Saiteninstrument, insbesondere Gitarre

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Publication number
DE19853312C1
DE19853312C1 DE1998153312 DE19853312A DE19853312C1 DE 19853312 C1 DE19853312 C1 DE 19853312C1 DE 1998153312 DE1998153312 DE 1998153312 DE 19853312 A DE19853312 A DE 19853312A DE 19853312 C1 DE19853312 C1 DE 19853312C1
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DE
Germany
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string
protective cap
cylinder
peg
comprizes
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Expired - Fee Related
Application number
DE1998153312
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English (en)
Inventor
Juergen Pohl
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Individual
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Individual
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Abstract

Das Saiteninstrument, insbesondere eine Gitarre, weist am Wirbelbrett (3) durch Wirbel (6) spannbare Saiten (4) auf, auf deren an jedem Wirbel (6) abstehenden Saitenenden (4a) eine Schutzkappe (7) festgelegt ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Saiteninstrument, insbe­ sondere auf eine Gitarre mit am Wirbelbrett durch Wirbel spannbaren Saiten, deren abstehenden Saitenenden in einer lösbar gehaltenen Schutzkappe festgelegt sind.
Das überschüssige Längenende jeder durch ein Querloch des Wirbels gesteckten und mehrfach um den Wirbel gewendelten (gedrehten) Saite, wird abgeschnitten und dabei entsteht an dem vom Wirbel abstehenden kurzen Saitenende scharfe Kanten, die Verletzungen an der Hand und auch an anderen Körperstellen des das Saiteninstrument spielenden Benutzers führen können.
Ein solches Saiteninstrument ist aus der DE-PS 34 38 88 bekannt. Dabei stehen die Wirbelkörper senkrecht aus dem Wirbelbrett heraus, und aus den Wirbelkörpern ragen die Saitenenden heraus. Die Schutzkappen passen zu den Wirbelkörpern und umschließen diese zusammen mit den Saitenenden. Bei im Wirbelbrett endseitig gefaßten Wirbelkörpern, die also nur mittig zum Einbringen und Aufwickeln der Saitenenden freiliegen, sind derartige Schutz­ kappen nicht verwendbar.
Weiterhin sind aus der GB 2 226 910 A und aus der US 3 313 196 Abschlußkörper an Saitenanfängen bekannt, die zwecks Zugaufnahme dort fixiert sind. Sie eignen sich nicht zu einer Befestigung beim Bespannen des Instruments oder decken das gefährliche Saitenende nicht ab.
Aufgabe der Erfindung ist es, durch einfache und kostengünstige Mittel eine Verletzungsgefahr an den scharfkantigen Saitenenden eines Saiteninstrumentes auszuschließen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Schutzkappe nur das Saitenende umschließt, und mit einem Sackloch in einen Preßsitz auf das Saitenende aufgesteckt ist oder ein Gewinde-Sackloch aufweist, und damit auf das Saitenende aufgeschraubt ist.
Die Unteransprüche beinhalten vorteilhafte Weiterbildungen der Aufgabenlösung.
Zum Schutz gegen Verletzungen mittels der scharfkantigen abgeschnittenen Enden der Saiten im Bereich der Wirbel wird auf jedes Saitenende eine einfache und kostengünstige Schutzkappe aufgesteckt, welche mit einem Handgriff auf dem Saitenende durch Aufschrauben oder Aufstecken festgelegt werden kann.
Hierdurch hat das Saitenende einen einwandfreien Schutz gegenüber den Händen und anderen Körperteilen des Spielers erhalten und dadurch ist die Verletzungsgefahr ausgeschlossen worden.
Diese Schutzkappe läßt sich in den verschiedensten Formen aus Kunststoff, Metall, Holz od. dgl. preisgünstig herstellen.
Vorteilhafter Weise kann diese Schutzkappe beim Auswechseln von Saiten wieder verwendet werden oder aber beim Kauf eines Saiten­ satzes werden gleichzeitig die Schutzkappen als Set mit angeboten.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches nachfolgend näher erläutert wird. Es zeigt:
Fig. 1 eine Perspektive einer Gitarre;
Fig. 2 eine Rückansicht des Wirbelbrettes der Gitarre mit an den Wirbeln gespannt gehaltenen Saiten und auf die Saitenenden aufgesteckten Schutzkappen;
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine kugelförmige, mit einem Gewinde-Sackloch auf ein Saitenende aufgeschraubte Schutzkappe;
Fig. 4 eine Saitenansicht eines Wirbels mit Saite und Schutzkappe;
Fig. 5 einen Querschnitt durch einen Wirbel mit Saite und Schutzkappe;
Fig. 6 Perspektiven von Schutzkappen in unterschiedlichen bis 8 geometrischen Formen.
Das Saiteninstrument, insbesondere eine Gitarre, setzt sich aus einem Schallkörper (1), einem Griffbrett (2) mit endseitigem Wirbelbrett (3) und Saiten (4) zusammen, die mit einem Ende am Saitenhalter (5) des Schallkörpers (1) festgelegt und mit ihrem anderen Ende durch im Wirbelbrett (3) gehaltene Wirbel (6) gespannt werden. Die Saiten (4) werden dabei jeweils durch ein Querloch (10) im Wirbel (6) gesteckt, dann mehrfach um den Wirbel (6) gewendelt (gedreht) und danach abgeschnitten, so daß ein kurzes Saitenende (4a) vom Wirbel (6) absteht.
Auf die an jedem Wirbel (6) abstehenden Enden (4a) der Saiten (4) wird eine Schutzkappe (7) festgelegt.
Die Schutzkappe (7) ist auf dem Saitenende (4a) lösbar gehalten.
In einer Ausführung gemäß Fig. 3 weist die Schutzkappe (7) ein Gewinde-Sackloch (8) auf, mit dem sie auf das Saitenende (4a) aufgeschraubt ist.
Bei einer weiteren Ausführung nach Fig. 5 läßt sich die Schutzkappe (7) mit einem Sackloch (9) unter Press-Sitz auf das Saitenende aufstecken; dabei kann das Sackloch (9) zum Press- Sitz konisch ausgebildet sein.
Die Schutzkappe (7) ist in bevorzugter Weise von einer Kugel gebildet (Fig. 2 bis 5).
Weiterhin läßt sich die Schutzkappe (7) von einem konischen Griff (Fig. 6), einem Zylinderstück (Fig. 7), einem Würfel (Fig. 8) od. dgl. bilden.
Die Schutzkappe (7) kann aus Kunststoff, Metall oder Holz bestehen.

Claims (3)

1. Saiteninstrument, insbesondere Gitarre, mit am Wirbelbrett durch Wirbel (6) spannbaren Saiten (4), deren abstehenden Saitenenden (4a) in einer lösbar gehaltenen Schutzkappe festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe (7) nur das Saitenende (4a) umschließt, und mit einem Sack­ loch (9) in einen Preßsitz auf das Saitenende (4a) aufge­ steckt ist oder ein Gewinde-Sackloch (8) aufweist, und damit auf das Saitenende (4a) aufgeschraubt ist.
2. Saiteninstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe (7) die Form einer Kugel, eines Konus, eines Zylinders oder eines Würfels aufweist.
3. Saiteninstrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schutzkappe (7) aus Kunststoff, Metall oder Holz besteht.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE343888C (de) *
US3313196A (en) * 1963-07-12 1967-04-11 E & O Mari Inc Musical instrument string having improved anchor means and method of making the same
GB2226910A (en) * 1988-11-26 1990-07-11 Hugh Manson Termination of metallic wire musical instrument strings

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