DE19853432A1 - Halbleiteranordnung und Verfahren zum Herstellen derselben - Google Patents
Halbleiteranordnung und Verfahren zum Herstellen derselbenInfo
- Publication number
- DE19853432A1 DE19853432A1 DE19853432A DE19853432A DE19853432A1 DE 19853432 A1 DE19853432 A1 DE 19853432A1 DE 19853432 A DE19853432 A DE 19853432A DE 19853432 A DE19853432 A DE 19853432A DE 19853432 A1 DE19853432 A1 DE 19853432A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- layer
- insulation layer
- insulation
- semiconductor
- etching
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D30/00—Field-effect transistors [FET]
- H10D30/60—Insulated-gate field-effect transistors [IGFET]
- H10D30/67—Thin-film transistors [TFT]
- H10D30/674—Thin-film transistors [TFT] characterised by the active materials
- H10D30/6741—Group IV materials, e.g. germanium or silicon carbide
- H10D30/6743—Silicon
- H10D30/6744—Monocrystalline silicon
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D30/00—Field-effect transistors [FET]
- H10D30/01—Manufacture or treatment
- H10D30/021—Manufacture or treatment of FETs having insulated gates [IGFET]
- H10D30/031—Manufacture or treatment of FETs having insulated gates [IGFET] of thin-film transistors [TFT]
- H10D30/0321—Manufacture or treatment of FETs having insulated gates [IGFET] of thin-film transistors [TFT] comprising silicon, e.g. amorphous silicon or polysilicon
- H10D30/0323—Manufacture or treatment of FETs having insulated gates [IGFET] of thin-film transistors [TFT] comprising silicon, e.g. amorphous silicon or polysilicon comprising monocrystalline silicon
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D30/00—Field-effect transistors [FET]
- H10D30/60—Insulated-gate field-effect transistors [IGFET]
- H10D30/67—Thin-film transistors [TFT]
- H10D30/6704—Thin-film transistors [TFT] having supplementary regions or layers in the thin films or in the insulated bulk substrates for controlling properties of the device
- H10D30/6713—Thin-film transistors [TFT] having supplementary regions or layers in the thin films or in the insulated bulk substrates for controlling properties of the device characterised by the properties of the source or drain regions, e.g. compositions or sectional shapes
- H10D30/6715—Thin-film transistors [TFT] having supplementary regions or layers in the thin films or in the insulated bulk substrates for controlling properties of the device characterised by the properties of the source or drain regions, e.g. compositions or sectional shapes characterised by the doping profiles, e.g. having lightly-doped source or drain extensions
Landscapes
- Thin Film Transistor (AREA)
- Insulated Gate Type Field-Effect Transistor (AREA)
- Drying Of Semiconductors (AREA)
Abstract
Auf einer SOI-Schicht (3) wird eine erste Isolationsschicht (81) und eine zweite Isolationsschicht (82) in der angegebenen Reihenfolge schichtweise derart aufgebracht, daß eine Gateelektrode (6) und eine Seitenwand (5) bedeckt werden, und die erste Isolationsschicht (81) sowie die zweite Isolationsschicht (82) werden mit unterschiedlichen Ätzraten trockengeätzt (wobei die Ätzrate für die zweite Isolationsschicht (82) kleiner gewählt wird). Anschließend wird ein freigelegter Abschnitt der ersten Isolationsschicht (81) durch Naßätzen entfernt. Durch diese Schritte wird ein Silizidschutzabschnitt (8) lediglich auf einer flachen Oberfläche (3S) der SOI-Schicht (3) ausgebildet, und Silizidschichten (71 und 72) werden in n·+·-Schichten (12 und 13) ausgebildet. Mit Hilfe dieser Struktur kann bei der Ausbildung einer SiO¶2¶-Schicht als Silizidschutz ein Ätzen der SOI-Schicht verhindert werden.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halbleiteranordnung und
ein Verfahren zum Herstellen derselben. Insbesondere betrifft
die vorliegende Erfindung eine Technik zum Verbessern der
Eigenschaften einer Eingangsschutzschaltung in einer
hochintegrierten Schaltung (LSI-Schaltung, Large Scale
Integrated Circuit).
Die Ausbildung eines Silizidschutzes ist bei MOSFETs ein sehr
bekanntes Verfahren, um die Widerstandsfestigkeit gegenüber
Veränderungen der Spannungsamplitude eines an den
Source/Drainbereich angelegten Eingangssignals wirkungsvoll zu
verbessern. Dieses Verfahren sieht beispielsweise vor, eine SiO2-
Schicht über einer Gateelektrode und Seitenwänden auszubilden
und anschließend, wie in Fig. 33 gezeigt ist, einen
Oberflächenabschnitt einer nicht mit der SiO2-Schicht bedeckten
n⁺-Schicht zu silizifieren, wodurch der Widerstand des
Source/Drainbereichs in der Nähe der Gateelektrode ohne
Silifikation dieses Bereichs erhöht wird.
Bei MOS-Strukturen, bei denen die SOI-Technik (Silicon On
Insulator) angewendet wird, besteht jedoch die Möglichkeit, daß
auch die SOI-Schicht während eines zur Ausbildung der SiO2-
Schicht als Silizidschutz vorgesehenen Ätzschritts geätzt wird,
da die SOI-Schicht sehr dünn ist (ihre Dicke beträgt
beispielsweise ca. 100 nm (1000 Å)) . Wird auch die SOI-Schicht
geätzt, wird aufgrund des Höhenunterschieds ein Teil der SOI-
Schicht dünn, und die Silizidschicht, die sich eigentlich von
einer Oberfläche der SOI-Schicht in das Innere der SOI-Schicht
erstrecken sollte, erreicht eine Grenzfläche zwischen der SOI-
Schicht und einer vergrabenen Oxidschicht (Buried Oxide Layer),
so daß auf nachteilige Art und Weise ein Leckstrom hervorgerufen
und die Silizidschicht entfernt wird.
Dies soll nachfolgend näher anhand von in den Fig. 29 bis 35
gezeigten Querschnittsansichten einzelner Schritte erläutert
werden.
Gewöhnlich wird eine Folge von in den Fig. 29 bis 33
gezeigten Schritten ausgeführt, um die Silifikation des in der
Nähe der Gateelektrode angeordneten Source/Drainbereichs durch
Bedecken dieses Bereichs mit der SiO2-Schicht zu verhindern.
Insbesondere werden eine Gateelektrode und Source/Drainbereiche
wie in Fig. 29 gezeigt ausgebildet, und es wird eine SiO2-
Schicht wie in Fig. 30 gezeigt aufgebracht. Wie in Fig. 31
gezeigt ist, wird anschließend auf demjenigen Abschnitt der SiO2
Schicht, der als Silizidschutzabschnitt dienen soll, ein Resist
ausgebildet, und es wird ein Trockenätzvorgang durchgeführt, um
eine als Silizidschutzabschnitt dienende SiO2-Schicht
auszubilden. Danach wird der nicht benötigte Resist entfernt.
Anschließend wird eine Silizidschicht wie in Fig. 33 gezeigt
ausgebildet.
Da die Si-Schicht der SOI-Schicht sehr dünn ist (ihre Dicke
beträgt ca. 100 nm (1000 Å)), wird während des
Trockenätzvorgangs in einigen Fällen auch die Si-Schicht geätzt,
was demzufolge einen lokalen Höhenunterschied in der Oberfläche
der Si-Schicht zur Folge hat, wie es in Fig. 34 gezeigt ist.
Wird in diesem Fall ein zuvor beschriebener unbedeckter
Abschnitt des Source/Drainbereichs silizifiert, kommt es dazu,
daß sich die vergrabene Oxidschicht und eine Silizidschicht
berühren, was in Fig. 35 gezeigt ist. Da in diesem Fall die
Silizidschicht lediglich gering an der vergrabenen Oxidschicht
anhaftet, besteht die Möglichkeit, daß die Silizidschicht
abhängig von der Stärke der während späterer Schritte
angewendeten Wärmebelastung entfernt wird. Des weiteren kann
selbst bei Nichtentfernung der Silizidschicht zwischen zwei
Silizidschichten ein Leckstrom über die vergrabene Oxidschicht
hervorgerufen werden, was einen bedeutenden Einfluß auf die
Transistoreigenschaften, wie z. B. eine Fehlfunktion im
Transistorbetrieb, zur Folge haben kann.
Diesbezüglich offenbart die offengelegte japanische
Patentanmeldeschrift 64-20663, daß beim Trockenätzen zur
Ausbildung einer Seitenwand einer Gateelektrode eines MOS-
Transistors im voraus eine SiN-Schicht als Ätzstopschicht auf
einer Oberfläche einer Halbleiterschicht derart ausgebildet
wird, daß beide Seiten der Gateelektrode und eine
Gateisolationsschicht bedeckt werden, wobei anschließend eine
Seitenwand derart ausgebildet wird, daß die SiN-Schicht bedeckt
wird. Dieser Stand der Technik, der im wesentlichen eine
Seitenwand mit einer aus der SiN-Schicht und der SiO2-Schicht
bestehenden doppelschichtigen Struktur vorschlägt, kann jedoch
keine wirksame Lösung des obigen Problems sein.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Halbleiteranordnung sowie ein Verfahren zum Herstellen
derselben vorzuschlagen, bei dem das obige Problem nicht
auftritt.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch eine
Halbleiteranordnung mit den Merkmalen der Ansprüche 1 oder 5
bzw. ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung mit
den Merkmalen des Anspruches 8 gelöst. Die Unteransprüche
beschreiben bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halbleiteranordnung, die
gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt:
eine Unterlageschicht, eine auf einer Oberfläche der Unterlageschicht vorgesehene Halbleiterschicht, eine auf einem ersten Bereich einer flachen Oberfläche der Halbleiterschicht vorgesehene Gateisolationsschicht, eine auf einer Oberfläche der Gateisolationsschicht vorgesehene Gateelektrode, eine auf einem benachbart zu dem ersten Bereich der flachen Oberfläche der Halbleiterschicht angeordneten zweiten und dritten Bereich vorgesehene Seitenwand, welche Seitenflächen der Gateisolationsschicht und Seitenflächen der Gateelektrode bedeckt, eine auf einem benachbart zu dem zweiten bzw. dritten Bereich der flachen Oberfläche der Halbleiterschicht angeordneten vierten und fünften Bereich sowie auf Oberflächen der Seitenwände und auf einer Oberfläche der Gateelektrode vorgesehene erste Isolationsschicht, eine auf der Oberfläche der ersten Isolationsschicht vorgesehene zweite Isolationsschicht, die aus einem anderen Material als die erste Isolationsschicht gefertigt ist, eine erste Störstellenschicht eines ersten Leitfähigkeitstyps, die sich von einem mittleren Abschnitt des ersten Bereichs in das Innere der Halbleiterschicht erstreckt, eine zweite Störstellenschicht eines zweiten Leitfähigkeitstyps, die benachbart zu der ersten Störstellenschicht ausgebildet ist und sich von peripheren Abschnitten des ersten Bereichs, des zweiten Bereichs, des vierten Bereichs und eines extern benachbart zu dem vierten Bereich angeordneten sechsten Bereichs in das Innere der Halbleiterschicht erstreckt, eine dritte Störstellenschicht des zweiten Leitfähigkeitstyps, die benachbart zu der ersten Störstellenschicht ausgebildet ist und sich von den anderen peripheren Abschnitten des ersten Bereichs, des dritten Bereichs, des fünften Bereichs und eines extern benachbart zu dem fünften Bereich ausgebildeten siebten Bereichs in das Innere der Halbleiterschicht erstreckt, eine auf dem sechsten Bereich und innerhalb der unmittelbar unter dem sechsten Bereich angeordneten zweiten Störstellenschicht vorgesehene erste Silizidschicht, von der eine untere Fläche innerhalb der zweiten Störstellenschicht angeordnet ist, und eine auf dem siebten Bereich und innerhalb der unmittelbar unter dem siebten Bereich angeordneten dritten Störstellenschicht vorgesehene zweite Silizidschicht, von der eine untere Fläche innerhalb der dritten Störstellenschicht angeordnet ist.
eine Unterlageschicht, eine auf einer Oberfläche der Unterlageschicht vorgesehene Halbleiterschicht, eine auf einem ersten Bereich einer flachen Oberfläche der Halbleiterschicht vorgesehene Gateisolationsschicht, eine auf einer Oberfläche der Gateisolationsschicht vorgesehene Gateelektrode, eine auf einem benachbart zu dem ersten Bereich der flachen Oberfläche der Halbleiterschicht angeordneten zweiten und dritten Bereich vorgesehene Seitenwand, welche Seitenflächen der Gateisolationsschicht und Seitenflächen der Gateelektrode bedeckt, eine auf einem benachbart zu dem zweiten bzw. dritten Bereich der flachen Oberfläche der Halbleiterschicht angeordneten vierten und fünften Bereich sowie auf Oberflächen der Seitenwände und auf einer Oberfläche der Gateelektrode vorgesehene erste Isolationsschicht, eine auf der Oberfläche der ersten Isolationsschicht vorgesehene zweite Isolationsschicht, die aus einem anderen Material als die erste Isolationsschicht gefertigt ist, eine erste Störstellenschicht eines ersten Leitfähigkeitstyps, die sich von einem mittleren Abschnitt des ersten Bereichs in das Innere der Halbleiterschicht erstreckt, eine zweite Störstellenschicht eines zweiten Leitfähigkeitstyps, die benachbart zu der ersten Störstellenschicht ausgebildet ist und sich von peripheren Abschnitten des ersten Bereichs, des zweiten Bereichs, des vierten Bereichs und eines extern benachbart zu dem vierten Bereich angeordneten sechsten Bereichs in das Innere der Halbleiterschicht erstreckt, eine dritte Störstellenschicht des zweiten Leitfähigkeitstyps, die benachbart zu der ersten Störstellenschicht ausgebildet ist und sich von den anderen peripheren Abschnitten des ersten Bereichs, des dritten Bereichs, des fünften Bereichs und eines extern benachbart zu dem fünften Bereich ausgebildeten siebten Bereichs in das Innere der Halbleiterschicht erstreckt, eine auf dem sechsten Bereich und innerhalb der unmittelbar unter dem sechsten Bereich angeordneten zweiten Störstellenschicht vorgesehene erste Silizidschicht, von der eine untere Fläche innerhalb der zweiten Störstellenschicht angeordnet ist, und eine auf dem siebten Bereich und innerhalb der unmittelbar unter dem siebten Bereich angeordneten dritten Störstellenschicht vorgesehene zweite Silizidschicht, von der eine untere Fläche innerhalb der dritten Störstellenschicht angeordnet ist.
Die Halbleiteranordnung des ersten Aspekts umfaßt gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung des weiteren eine auf
einer Oberfläche der zweiten Isolationsschicht vorgesehene
dritte Isolationsschicht.
Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung sind bei
der Halbleiteranordnung des zweiten Aspekts die erste
Isolationsschicht und die dritte Isolationsschicht aus demselben
Material gefertigt.
Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die
Isolationsschicht bei der Halbleiteranordnung des ersten Aspekts
durch eine SiO2-Schicht gebildet.
Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die
erste Isolationsschicht der Halbleiteranordnung des ersten
Aspekts durch eine SiN-Schicht.
Gemäß einem sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt
die Halbleiteranordnung eine Halbleiterschicht, eine auf einer
Oberfläche der Halbleiterschicht ausgebildete
Gateisolationsschicht, eine auf einer Oberfläche der
Gateisolationsschicht ausgebildete Gateelektrode, eine auf der
Oberfläche der Halbleiterschicht ausgebildete und Seitenflächen
der Gateisolationsschicht und Seitenflächen der Gateelektrode
bedeckende Seitenwand sowie erste und zweite auf der Oberfläche
der Halbleiterschicht ausgebildete Isolationsschichten, die in
der angegebenen Reihenfolge mit Hilfe eines Trockenätzvorgangs
derart ausgebildet werden, daß sie Oberflächen der Seitenwände
und eine Oberfläche der Gateelektrode bedecken, wobei bei dem
Trockenätzvorgang der Halbleiteranordnung eine Ätzrate der
zweiten Isolationsschicht größer als die Ätzrate der ersten
Isolationsschicht gewählt ist.
Bei der Halbleiteranordnung des sechsten Aspekts wird gemäß
einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung ein nach dem
Trockenätzen nicht von der zweiten Isolationsschicht bedeckter
Abschnitt der ersten Isolationsschicht durch Naßätzen entfernt.
Gemäß einem achten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt die
erste Isolationsschicht der Halbleiteranordnung des siebten
Aspekts aus unterschiedlichen Materialien bestehende erste und
zweite Isolationsfilme, wobei die Ätzrate der zweiten
Isolationsschicht größer als die Ätzrate des benachbart zu der
zweiten Isolationsschicht angeordneten zweiten Isolationsfilms
gewählt ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum
Herstellen einer Halbleiteranordnung, wobei das Verfahren gemäß
einem neunten Aspekt der vorliegenden Erfindung die Schritte
umfaßt: (a) Vorsehen einer Halbleiterschicht, einer auf einer
Oberfläche der Halbleiterschicht ausgebildeten
Gateisolationsschicht, einer auf einer Oberfläche der
Gateisolationsschicht ausgebildeten Gateelektrode und einer auf
der Oberfläche der Halbleiterschicht ausgebildeten und
Seitenflächen der Gateisolationsschicht sowie Seitenflächen der
Gateelektrode bedeckenden Seitenwand, (b) Ausbilden einer ersten
Isolationsschicht auf Oberflächen der Seitenwand, einer
Oberfläche der Gateelektrode und einem freigelegten Abschnitt
der Oberfläche der Halbleiterschicht, (c) Ausbilden einer
zweiten Isolationsschicht auf einer Oberfläche der ersten
Isolationsschicht, (d) Ausbilden einer Resistschicht auf einer
Oberfläche der zweiten Isolationsschicht und Mustern der
Resistschicht derart, daß sie oberhalb eines Oberflächenbereichs
und innerhalb eines den Bereich mit der in der Oberfläche der
Halbleiterschicht vorgesehen Seitenwand umgebenden Gebiets
angeordnet ist, (e) Ätzen der zweiten Isolationsschicht und der
ersten Isolationsschicht durch Trockenätzen, wobei eine Ätzrate
der zweiten Isolationsschicht größer als die Ätzrate der ersten
Isolationsschicht gewählt ist, (f) Entfernen durch Naßätzen
eines freigelegten und nicht durch die zweite Isolationsschicht
bedeckten Abschnitts der ersten Isolationsschicht nach dem
Trockenätzen und (g) Entfernen der Resistschicht.
Gemäß einem zehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt die
Isolationsschicht bei dem Verfahren des neunten Aspekts einen
ersten Isolationsfilm und einen zweiten Isolationsfilm, wobei
die Ätzrate für die zweite Isolationsschicht größer als die
Ätzrate für den zweiten Isolationsfilm gewählt ist, der Schritt
(b) umfaßt die Schritte (b-1) Ausbilden des ersten
Isolationsfilms mit einem dem Material der zweiten
Isolationsschicht entsprechenden Material auf der Oberfläche der
Halbleiterschicht und (b-2) Ausbilden des zweiten
Isolationsfilms mit einem anderen Material als die zweite
Isolationsschicht auf einer Oberfläche des ersten
Isolationsfilms, und der Schritt (f) umfaßt die Schritte (f-1)
Entfernen nach dem Trockenätzen eines freigelegten Abschnitts
des zweiten Isolationsfilms durch einen ersten Naßätzvorgang und
(f-2) Entfernen nach dem ersten Naßätzvorgang eines freigelegten
Abschnitt des ersten Isolationsfilms durch einen zweiten
Naßätzvorgang.
Gemäß einem elften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der
zweite Isolationsfilm bei dem Verfahren des zehnten Aspekts
durch eine SiO2-Schicht gebildet.
Gemäß einem zwölften Aspekt der vorliegenden Erfindung ist bei
dem Verfahren des zehnten Aspekts der zweite Isolationsfilm
durch eine SiN-Schicht gebildet.
Die erfindungsgemäße Halbleiteranordnung, welche einen
Silizidschutzabschnitt aufweist, der eine Gateisolationsschicht,
eine Gateelektrode und eine die Seitenflächen der
Gateisolationsschicht und der Gateelektrode bedeckende
Seitenwand bedeckt, besitzt als ein kennzeichnendes Merkmal, daß
der Silizidschutzabschnitt durch eine im wesentlichen aus
mehreren Isolationsschichten bestehende Schichtstruktur gebildet
ist.
Bei der Halbleiteranordnung gemäß dem ersten bis fünften Aspekt
weist die Oberfläche der Halbleiterschicht, da mehrere
Isolationsschichten nacheinander auf der Halbleiterschicht
vorgesehen sind, keinen Höhenunterschied auf und ist flach
ausgebildet, und die Schichtdicke der Halbleiterschicht ist von
dem ersten Bereich bis zu dem sechsten Bereich gleich. Daher
erreicht die untere Fläche der in dem sechsten Bereich und in
der zweiten Störstellenschicht vorgesehenen Silizidschicht
niemals die Unterlagenschicht, und die Probleme, wie z. B. das
Erzeugen eines Leckstroms und das Entfernen der Silizidschicht,
treten niemals auf.
Die Halbleiteranordnung des vierten und fünftens Aspekts ist
dahingehend vorteilhaft, daß eine flexible und praktische
Isolationsschicht, wie z. B. eine SiO2-Schicht oder eine SiN-
Schicht, als Basis verwendet wird.
Bei der Halbleiteranordnung gemäß dem sechsten Aspekt wird der
zu ätzende Abschnitt der zweiten Isolationsschicht entfernt und
anschließend das Ätzen an der Oberfläche der ersten
Isolationsschicht gestoppt, da beim Trockenätzen das Verhältnis
(Ätzrate der zweiten Isolationsschicht) < (Ätzrate der ersten
Isolationsschicht) gewählt wird. Insbesondere kann die erste
Isolationsschicht als Ätzstopschicht verwendet werden, und durch
die Ausbildung der ersten und zweiten Isolationsschicht kann ein
Ätzen der Oberfläche der Halbleiterschicht durch Trockenätzen
verhindert werden.
Bei der Halbleiteranordnung gemäß dem siebten Aspekt wird, da
lediglich der nicht durch den zweiten Isolationsschicht bedeckte
Abschnitt der ersten Isolationsschicht durch Naßätzen entfernt
wird, eine Struktur erhalten, bei der die erste
Isolationsschicht auf der Oberfläche der Halbleiterschicht und
die zweite Isolationsschicht auf der Oberfläche der ersten
Isolationsschicht ausgebildet ist. Daher wird die freigelegte
Oberfläche der Halbleiterschicht nicht durch das Naßätzen
geätzt, und es kann eine flache Oberfläche der Halbleiterschicht
erzielt werden. Daher kann bei Ausbildung der Silizidschicht in
der Halbleiteranordnung diese beispielsweise lediglich auf der
Oberfläche der Halbleiterschicht und innerhalb der
Halbleiterschicht ausgebildet werden.
Bei der Halbleiteranordnung gemäß dem achten Aspekt wird eine
eine dreischichtige Struktur aufweisende Ätzstopschicht
erhalten.
Mit Hilfe des Verfahrens gemäß dem neunten bis elften Aspekt
kann (i) ein Atzen der Oberfläche der Halbleiterschicht während
des Trockenätzschritts verhindert werden, da die erste
Isolationsschicht als Stopschicht für das Trockenätzen dienen
kann, und (ii) gegebenenfalls eine während des Verfahrens zu
keinem Zeitpunkt geätzte flache Oberfläche der Halbleiterschicht
erhalten werden, da nach dem Schritt (e) der freigelegte
Abschnitt der ersten Isolationsschicht durch Naßätzen entfernt
wird. Da somit bei der Ausbildung der Silizidschicht diese
lediglich innerhalb der Halbleiterschicht ausgebildet werden
kann, ohne in Kontakt mit der Grenzfläche zu kommen, treten die
Probleme, wie z. B. das Erzeugen eines Leckstroms und das
Entfernen der Silizidschicht, zu keinem Zeitpunkt auf.
Das Verfahren gemäß dem zehnten Aspekt besitzt den Vorteil, daß
der zweite Isolationsfilm, welcher von der Oberfläche der
Halbleiterschicht weit entfernt angeordnet ist, als Stopschicht
für das Trockenätzen dienen kann.
Da bei dem Verfahren gemäß dem elften und zwölften Aspekt die
SiO2-Schicht und die SiN-Schicht als Basis verwendet werden, kann
eine flexible und praktische Herstellungstechnik erzielt werden.
Da die Silizidschutzschicht gemäß der vorliegenden Erfindung
keinen Höhenunterschied in der Oberfläche des Halbleiters zur
Folge hat, kann eine flache Oberfläche der Halbleiterschicht
sowie eine gute Silizidschicht erzielt werden.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
Halbleiteranordnung sowie ein Verfahren zum Herstellen der
Halbleiteranordnung zu schaffen, wobei ein Oberflächenbereich
einer zur Ausbildung einer Silizidschicht vorgesehenen
Halbleiterschicht sowie ein zur Ausbildung einer
Silizidschutzschicht vorgesehener Oberflächenbereich eben in
Form einer einzigen Oberfläche ausgebildet sind.
Diese Aufgabe und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden
detaillierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung verständlicher.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt einer Halbleiteranordnung gemäß
einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine Halbleiteranordnung gemäß
dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung,
Fig. 3 und 4 zeigen Querschnitte eines ersten Beispiels,
Fig. 5 und 6 zeigen Querschnitte eines zweiten Beispiels,
Fig. 7 und 8 zeigen Querschnitte eines dritten Beispiels,
Fig. 9 und 10 zeigen Querschnitte eines vierten Beispiels,
Fig. 11 bis 28 zeigen Querschnittsansichten bei der
Durchführung von Schritten zum Herstellen einer
Halbleiteranordnung gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung, und
Fig. 29 bis 35 verdeutlichen Probleme, die beim Stand der
Technik auftreten.
Fig. 1 zeigt als eine beispielhafte Halbleiteranordnung gemäß
der vorliegenden Erfindung eine Querschnittsansicht der Struktur
eines auf einer SOI-Schicht angeordneten MOSFET, und Fig. 2
zeigt eine Draufsicht auf den in Fig. 1 dargestellten MOSFET.
Anhand der Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, daß. Fig. 1 einer
Querschnittsansicht entlag der in Fig. 2 gezeigten Linie I-II
entspricht.
Fig. 1 und 2 zeigen einen Si-Einkristallwafer 1, eine durch
eine vergrabene Oxidschicht (Buried Oxide Layer, BOX) gebildete
Unterlageschicht 2 und eine SOI-Schicht (Silicon On Insulator)
oder Halbleiterschicht 3 auf einer Oberfläche 2S der
Unterlageschicht 2. Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel wird
somit die SOI-Schicht 3 durch ein sogenanntes SIMOX-Verfahren
(Separation By Implantation Of Oxygen) ausgebildet. Insbesondere
werden Sauerstoffatome in den Si-Einkristallwafer von seiner
Oberfläche her injiziert und der Wafer anschließend bei einer
konstanten Temperatur wärmebehandelt bzw. geglüht, um eine
Diffusion der injizierten Sauerstoffatome innerhalb des Wafers
ausgehend von dessen Oberfläche und der näheren Umgebung
hervorzurufen, wodurch in dem Wafer die SiO2-Schicht mit einer
Dicke von einigen hundert nm (einigen tausend Å) ausgebildet
wird. Demzufolge wird die SOI-Schicht 3 zwischen der Oberfläche
2S der vergrabenen Oxidschicht 2 und einer Oberfläche 3S des Si-
Einkristallwafers 1 als Halbleiterschicht mit einer Dicke von
ca. 100 nm (1000 Å) ausgebildet.
Der MOSFET ist auf der flachen Oberfläche 3S der SOI-Schicht 3
und innerhalb der SOI-Schicht 3 ausgebildet. Insbesondere ist
auf einem ersten Bereich R1 der gleichmäßig flachen Oberfläche
3S eine Gateisolationsschicht 4 ausgebildet (ein von den
peripheren Abschnitten abweichender und dem größten Teil des
Bereichs R1 entsprechender mittlerer Abschnitt R1C entspricht
einem Oberflächenbereich einer später beschriebenen p⁻-Schicht
9), und zudem wird auf einer Oberfläche 4S der Schicht 4 eine
Gate- oder Steuerelektrode 6 aus Polysilizium oder dergleichen
ausgebildet. Eine Seitenwand 5 wird derart ausgebildet, daß sie
Seitenflächen 6W der Gateelektrode 6 und Seitenflächen 4W der
Gateisolationsschicht 4 auf einem zweiten Bereich R2, auf einem
benachbart zu dem ersten Bereich R1 in der flachen Oberfläche 3S
angeordneten dritten Bereich R3 und auf Bereichen R8 und R9, wo
wie in Fig. 2 gezeigt keine p⁻-Schicht 9 ausgebildet ist,
bedeckt. Des weiteren wird in der SOI-Schicht 3 die erste
Störstellenschicht 9 (p⁻-Schicht) mit einer relativ geringen
Konzentration von ersten Störstellen des ersten
Leitfähigkeitstyps (d. h. des p-Typs) derart ausgebildet, daß
sie sich ausgehend von dem mittleren Abschnitt R1C des ersten
Bereichs R1 in der flachen Oberfläche 3S zu der zweiten
Oberfläche 2S der unmittelbar darunter angeordneten vergrabenen
Oxidschicht 2 erstreckt. Benachbart zu der ersten
Störstellenschicht 9 wird eine zweite Störstellenschicht 10 (z.
B. der Sourcebereich) mit zweiten Störstellen des zweiten
Leitfähigkeitstyps (d. h. des n-Typs) derart ausgebildet, daß
sie sich ausgehend von den Bereichen der flachen Oberfläche 3S,
insbesondere ausgehend von einem der benachbart zu dem mittleren
Abschnitt R1C angeordneten peripheren Abschnitte RS1 des ersten
Bereichs R1, dem zweiten Bereich R2, einem extern benachbart zu
dem zweiten Bereich R2 angeordneten vierten Bereich R4 und einem
extern benachbart zu dem vierten Bereich R4 angeordneten
sechsten Bereich R6, zu der Oberfläche 2S der vergrabenen
Oxidschicht 2 erstreckt.
Die zweite Störstellenschicht 9 besteht aus (1) einer n⁻-Schicht
14 mit den zweiten Störstellen relativ geringer Konzentration,
die sich ausgehend von dem oben genannten einen peripheren
Abschnitt RS1 des ersten Bereichs R1 und einem eine Grenzfläche
zu der Seitenwand 5 aufweisenden Abschnitt R21 des zweiten
Bereichs R2 in das Innere der Schicht 10 erstreckt, und (2)
einer n⁺-Schicht 12 mit den zweiten Störstellen relativ hoher
Konzentration, die sich ausgehend von dem Rest des zweiten
Bereichs R2 (der extern benachbart zu dem Abschnitt R21
angeordnet ist) und dem benachbart zu dem Rest des Bereichs R2
angeordneten vierten Bereich R4 der flachen Oberfläche 3S in das
Innere der Schicht 10 erstreckt. Des weiteren ist eine dritte
Störstellenschicht (z. B. der Drainbereich) mit den zweiten
Störstellen des zweiten Leitfähigkeitstyps zwischen der ersten
Störstellenschicht 9 und der zweiten Störstellenschicht 10
derart ausgebildet, daß sie sich ausgehend von den Bereichen der
flachen Oberfläche 3S, insbesondere dem benachbart zu dem
mittleren Abschnitt R1C angeordneten anderen peripheren
Abschnitt RS2 des ersten Bereichs R1, dem dritten Bereich R3,
einem extern benachbart zu dem Bereich R3 angeordneten fünften
Bereich R5 und einem extern benachbart zu dem fünften Bereich R5
angeordneten siebten Bereich R7, zu der Oberfläche 2S der
vergrabenen Oxidschicht 2 erstreckt.
Ein aus mehreren Schichten bestehender Silizidschutzabschnitt 8
ist derart auf der flachen Oberfläche 3S schichtweise
ausgebildet, daß die Gateelektrode 6 und die Seitenwand 5
bedeckt werden. Insbesondere ist auf dem vierten Bereich R4 und
dem fünften Bereich R5 der keinen Höhenunterschied aufweisenden
flachen Oberfläche 3S sowie auf Oberflächen 5W der Seitenwand 5
und einer Oberfläche 6S der Gateelektrode 6 eine erste
Isolationsschicht 81 ausgebildet, und auf einer Oberfläche 81S
der Schicht 81 ist eine aus einem anderen Material als die
Schicht 81 bestehende zweite Isolationsschicht 82 derart
ausgebildet, daß sie die Oberfläche 81S bedeckt. Die Schichten
81 und 82 bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Der
Silizidschutzabschnitt 8 besitzt somit eine aus mehreren
Isolationsschichten bestehende Schichtstruktur und bedeckt die
nicht von der später beschriebenen Silizidschicht bedeckten
Bereiche R1 bis R5 der flachen Oberfläche 3S. Der Abschnitt 8
erreicht nicht einen hohen Widerstand aufweisende Abschnitte 16
und 17, die in der zweiten bzw. dritten Störstellenschicht 10
bzw. 11 unmittelbar unterhalb des Bereichs R4 bzw. R5 der n⁺-
Schicht 12 bzw. 13 ausgebildet sind. Die den hohen Widerstand
aufweisenden Abschnitte 16 und 17 der n⁺-Schichten 12 und 13
besitzen somit jeweils dieselbe Dicke wie die in der SOI-Schicht
3 ausgebildeten Schichten 9, 14 und 15. Diese Dicke ist in Fig.
1 mit dem Bezugszeichen d1 bezeichnet.
Auf dem sechsten Bereich R6 der flachen Oberfläche 3S und in der
n⁺-Schicht 12 der zweiten Störstellenschicht 10 ist eine erste
Silizidschicht 71, welche eine silizifierte n⁺-Schicht darstellt,
mit einer auf den Bereich R6 bezogenenen Tiefe von d2 (<d1)
ausgebildet. Auf dem siebten Bereich R7 der flachen Oberfläche
3S und in der n⁺-Schicht 13 ist eine zweite Silizidschicht 72,
die eine silizifierte n⁺-Schicht darstellt, mit einer auf den
Bereich R7 bezogene Tiefe von d2 ausgebildet. Somit sind die
unteren Flächen 7B der ersten und zweiten Silizidschicht 71 und
72 in den n⁺-Schichten 12 und 13 angeordnet, ohne die Oberfläche
2S zu berühren, und die ersten und zweiten Silizidschichten 71
und 72 dienen als entsprechende einen niedrigen Widerstand
aufweisende Abschnitte (mit beispielsweise einem
Flächenwiderstand von 10 Ω/) der zweiten und dritten
Störstellenschichten. Der Flächenwiderstand des einen hohen
Widerstand aufweisenden Abschnitts in den n⁺-Schichten 12 und 13,
wo keine Silizidschichten 71 oder 72 ausgebildet sind, beträgt
beispielsweise 100 Ω/. Bei einer Halbleiteranordnung gemäß
diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird zu keinem Zeitpunkt
irgendein Abschnitt der SOI-Schicht 3 geätzt, und die SOI-
Schicht 3 weist eine gleichmäßige Dicke d1 auf. Zudem erreichen
die Silizidschichten 71 und 72 nicht die Grenzfläche (d. h die
Oberfläche 2S) zwischen der SOI-Schicht 3 und der
Unterlageschicht 2. Daher treten die mit dem Stand der Technik
verbundenen Probleme, wie z. B. das Erzeugen eines Leckstroms
und das Entfernen der Silizidschicht, zu keinem Zeitpunkt auf.
Des weiteren kann, wie in Fig. 1 durch eine gestrichelte Linie
angedeutet ist, auf einer Oberfläche 82S der zweiten
Isolationsschicht 82 eine hinsichtlich ihrer Qualität der ersten
Isolationsschicht 81 entsprechende Isolationsschicht als eine
dritte Isolationsschicht 83 ausgebildet werden. Darüber hinaus
können auch mehr Isolationsschichten, z. B. eine vierte
Isolationsschicht, eine fünfte Isolationsschicht usw., verwendet
werden, um den aus mehreren Schichten bestehenden
Silizidschutzabschnitt 8 auszubilden. Diese Strukturen weisen
dieselben Vorteile wie die in Fig. 1 gezeigte Struktur auf.
Die Herstellung der oben diskutierten Struktur der
Halbleiteranordnung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel,
insbesondere der Struktur des Silizidschutzabschnitts 8, kann
folgendermaßen ablaufen. Insbesondere werden die in Fig. 1
gezeigten ersten und zweiten Isolationsschichten 81 und 82 in
der angegebenen Reihenfolge als erste und zweite
Isolationsschichten ausgebildet, um die Oberflächen 5S der
Seitenwand 5, die Oberfläche 6S der Gateelektrode 6 und die
nicht bedeckte flache Oberfläche 3S zu bedecken. Des weiteren
wird zunächst die zweite Isolationsschicht durch Trockenätzen
anisotrop geätzt, wobei die geätzte zweite Isolationsschicht die
Oberflächen 5S und 6S sowie die Bereiche R4 und R5 bedeckt.
Anschließend wird ein sich von der freigelegten Oberfläche der
ersten Isolationsschicht durch die unmittelbar darunter
befindliche erste Isolationsschicht erstreckender Abschnitt
einem Naßätzvorgang unterzogen, um diesen Abschnitt zu
entfernen. Die Schichten 81 und 82 weisen somit schließlich die
oben beschriebene Struktur auf. Bei dem Trockenätzen werden die
Ätzraten der ersten und zweiten Isolationsschichten derart
gewählt, daß sie die Bedingung (Ätzrate der zweiten
Isolationsschicht) < (Ätzrate der ersten Isolationsschicht)
erfüllen. Aufgrund dieser Einstellung wird das Trockenätzen an
der Oberfläche der ersten Isolationsschicht gestoppt und die
flache Oberfläche 3S an keiner Stelle trockengeätzt, so daß auch
nach dem Trockenätzvorgang und dem folgenden Naßätzvorgang die
Flachheit so beibehalten werden kann, wie sie vor dem
Trockenätzvorgang war.
Wird auch die in Fig. 1 gezeigte dritte Isolationsschicht 83
ausgebildet, muß zudem das Verhältnis derart gewählt werden, daß
die Bedingung (Ätzrate der dritten Isolationsschicht 83) <
(Ätzrate der zweiten Isolationsschicht 82) erfüllt ist. Dabei
ist zu beachten, daß die dritte Isolationsschicht 83 in diesem
Fall als die "zweite Isolationsschicht" und die Kombination aus
der zweiten Isolationsschicht 82 und der ersten
Isolationsschicht 81 als die "erste Isolationsschicht" wirkt.
Für die in Fig. 1 gezeigten ersten und dritten
Isolationsschichten 81 und 83 kann beispielsweise eine flexible
SiO2-Schicht verwendet werden. In diesem Fall kann für die zweite
Isolationsschicht 82 eine SiN-Schicht, eine nicht mit
Störstellen dotierte Polysiliziumschicht oder eine andere
Isolationsschicht verwendet werden.
Umgekehrt kann, falls für die ersten und dritten
Isolationsschichten 81 und 83 eine ebenfalls flexible SiN-
Schicht verwendet wird, für die zweite Isolationsschicht 82 eine
SiO2-Schicht, eine nicht mit Störstellen dotierte
Polysiliziumschicht oder eine andere Isolationsschicht verwendet
werden.
Nachfolgend werden besondere Beispiele beschrieben.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Struktur des
Silizidschutzabschnitts 8 ist eine zwischen SiO2-Schichten 8A1
und 8A2 angeordnete SiN-Schicht 8B in die SiO2-Schicht, welche
dem aus dem Stand der Technik bekannten Silizidschutzabschnitt
entspricht, eingefügt.
Eine derartige Struktur kann beim Trockenätzen zur Ausbildung
des Silizidschutzabschnitts 8 mit der in Fig. 4 gezeigten
Schichtstruktur, wie nachfolgend beschrieben wird, durch eine
entsprechende Einstellung oder Wahl der Ätzraten für die SiO2-
Schicht 8A2 und die SiN-Schicht 8B erzielt werden. Insbesondere
wird das anisotrope Ätzen lediglich für die SiO2-Schicht 8A2
durchgeführt und anschließend an der Oberfläche der SiN-Schicht
8B gestoppt, falls beim Trockenätzen die Ätzrate für die SiN-
Schicht 8B kleiner als die Ätzrate für die SiO2-Schicht 8A2
gewählt wird. Anschließend wird ein freigelegter Abschnitt der
SiN-Schicht 8B, der nicht einem zur Ausbildung des
Silizidschutzabschnitts 8 vorgesehenen Abschnitt entspricht,
durch Naßätzen mit Thermophosphorsäure entfernt, und ein
unmittelbar darunter angeordneter Abschnitt der SiO2-Schicht 8A1
wird durch Naßätzen entfernt, um den Silizidschutzabschnitt 8
auszubilden.
Die Dicke der SiO2-Schichten 8A1 und 8A2 sowie der SiN-Schicht 8B
liegt jeweils im Bereich von mehreren zehn nm (mehreren hundert
Å) bis mehreren hundert nm (mehreren tausend Å).
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Silizidschutzabschnitt 8 ist die
SiN-Schicht 8B als erste Isolationsschicht und die darauf
angeordnete SiO2-Schicht 8A als zweite Isolationsschicht
vorgesehen.
Für die Reralisierung einer derartigen doppelschichtigen
Struktur wird die SiO2-Schicht 8A einem Trockenätzvorgang
unterzogen, wobei wie beim Beispiel 1 die Ätzrate der in Fig. 6
gezeigten SiN-Schicht 8B kleiner als die Ätzrate der SiO2-Schicht
8A gewählt wird. Nach dem Entfernen eines Abschnitts der SiO2-
Schicht, der nicht zur Ausbildung des Silizidschutzabschnitts 8
vorgesehen ist, durch anisotropes Ätzen wird das Trockenätzen an
einer freigelegten Oberfläche der SiN-Schicht 8B gestoppt und
ein nicht dem Silizidschutzabschnitt 8 entsprechender Abschnitt
der SiN-Schicht 8B mit Hilfe von Thermophosphorsäure durch
Naßätzen entfernt. Somit wird der in Fig. 5 gezeigte
Silizidschutzabschnitt 8 ausgebildet.
Die Dicke der SiO2-Schicht 8A und der SiN-Schicht 8B liegt
jeweils im Bereich von mehreren zehn nm (mehreren hundert A) bis
mehreren hundert nm (mehreren tausend Å).
Bei der in Fig. 7 gezeigten Struktur des
Silizidschutzabschnitts 8 ist die SiO2-Schicht 8A als erste
Isolationsschicht unterhalb der als zweite Isolationsschicht
dienenden SiN-Schicht 8B vorgesehen.
Beim Beispiel 3 wird im Gegensatz zu den Beispielen 1 und 2 die
Ätzrate der Sio2-Schicht 8A kleiner als die Ätzrate der SiN-
Schicht 8B gewählt, und die SiO2-Schicht 8A sowie die SiN-Schicht
8B, welche mit der in Fig. 8 gezeigten Reihenfolge übereinander
geschichtet sind, werden trockengeätzt. Dabei wird das
Trockenätzen an der Oberfläche der SiO2-Schicht 8A gestoppt, und
ein nicht dem Silizidschutzabschnitt 8 entsprechender Abschnitt
der SiO2-Schicht 8A wird durch Naßätzen entfernt, um den in Fig.
7 gezeigten Silizidschutzabschnitt 8 auszubilden.
Sowohl die Dicke der unteren Schicht, d. h. der SiO2-Schicht 8A,
als auch die Dicke der oberen Schicht, d. h. der SiN-Schicht 8B,
liegt im Bereich von mehreren zehn nm (mehreren hundert A) bis
mehreren hundert nm (mehreren tausend Å).
Bei der in Fig. 9 gezeigten Struktur des
Silizidschutzabschnitts 8 ist im Gegensatz zum Beispiel 1 die
SiO2-Schicht 8A als zweite Isolationsschicht zwischen der als
erste Isolationsschicht dienenden SiN-Schicht 8B1 und der als
dritte Isolationsschicht dienenden SiN-Schicht 8B2 angeordnet.
Bei dieser Struktur ist zu berücksichtigen, daß die als zweite
Isolationsschicht dienende SiN-Schicht 8B2 auf einer als erste
Isolationsschicht dienenden Kombination der SiN-Schicht 8B1 und
der SiO2-Schicht 8A ausgebildet ist.
Bei diesem Beispiel wird das Verhältnis zwischen den Ätzraten
der SiN-Schicht 8B2 und der SiO2-Schicht 8A derart eingestellt,
daß die Bedingung (Ätzrate der Schicht 8B2) < (Ätzrate der
Schicht 8A) erfüllt ist, um das Ätzen zur Ausbildung eines
Source/Drainbereichs (vgl. Fig. 10) entsprechend zu steuern.
Die Dicken der SiO2-Schicht 8A und der SiN-Schichten 8B1 und 8B2
können jeweils im Bereich von mehreren zehn nm (mehreren hundert
Å) bis mehreren hundert nm (mehreren tausend Å) liegen.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die in den Fig. 11 bis
24 gezeigte Querschnittsansichten beispielhaft ein Verfahren zum
Herstellen einer Halbleiteranordnung (d. h. eines MOSFET) mit
dem anhand des ersten bevorzugten Ausführungsbeispiels
beschriebenen Silizidschutzabschnitts erläutert.
Fig. 11 zeigt einen Schritt zum Injizieren eines
Kanaldotierions.
Zunächst wird der Silizium-Einkristallwafer 1 als Trägersubstrat
vorbereitet, und in dem Siliziumwafer 1 wird durch das zuvor
erwähnte SIMOX-Verfahren eine SiO2-Schicht 2 als die vergrabene
Oxidschicht (d. h. die Unterlageschicht) mit einer Dicke von ca.
400 nm (4000 Å) und anschließend die SOI-Schicht 3 mit einer
Dicke von ca. 100 nm (1000 Å) ausgebildet.
Danach wird mit Hilfe des in Fig. 11 gezeigten
Injektionsschritts in der SOI-Schicht 3 die erste
Störstellenschicht mit den ersten Störstellen des ersten
Leitfähigkeitstyps ausgebildet. Die Wahl der ersten Störstellen
und deren Injektionskonzentration hängt davon ab, ob ein n-
MOSFET oder ein p-MOSFET ausgebildet werden soll. Soll ein
n-MOSFET ausgebildet werden, wird als zu injizierende erste
Störstelle des ersten Leitfähigkeitstyps eine p-Störstelle
verwendet, und in die SOI-Schicht 3 wird beispielsweise als
erste Störstelle Arsen mit einer Beschleunigungsenergie von 60
keV und einer Konzentration von ca. 4E13 cm⁻2 implantiert. Soll
hingegen ein p-MOSFET ausgebildet werden, wird als zweite
Störstelle des zweiten Leitfähigkeitstyps eine n-Störstelle
verwendet, und in die SOI-Schicht 3 wird beispielsweise Bor mit
einer Beschleunigungsenergie von 10 keV und einer Konzentration
von ca. 4E13 cm⁻2 implantiert.
Fig. 12 zeigt einen Schritt zum Aufbringen einer
Gateoxidschicht (Gateisolationsschicht) und einer
Polysiliziumschicht zur Ausbildung der Gateelektrode. Während
dieses Schritts werden eine Gateoxidschicht 4A mit einer Dicke
von ca. 7 nm (70 Å) und eine Polysiliziumschicht 6A mit einer
Dicke von ca. 200 nm (2000 Å) in der angegebenen Reihenfolge auf
der flachen Oberfläche 3S der SOI-Schicht 3 übereinander
geschichtet.
Fig. 13 zeigt einen Schritt zum Injizieren von Dotierionen für
die Gateelektrode. Mit Hilfe dieses Schritts wird die in Fig.
12 gezeigte Polysiliziumschicht 6A zu einer leitfähigen
Polysiliziumschicht 6B. Im Falle der Herstellung eines n-MOSFET
wird in die Schicht 6A Phosphor mit einer Beschleunigungsenergie
von 15 keV und einer Konzentration von ca. 5E15 cm⁻2 implantiert.
Im Falle der Herstellung eines p-MOSFET wird hingegen in die
Schicht 6A Bor mit einer Beschleunigungsenergie von 10 keV und
einer Konzentration von ca. 5E15 cm⁻2 implantiert.
Fig. 14 zeigt einen Trockenätzschritt zur Ausbildung eines
Gatemusters. Insbesondere wird ein Resistmuster 20 entsprechend
dem Gatemuster ausgebildet und ein Trockenätzvorgang
durchgeführt, wobei dieses Muster 20 als Maske dient, um wie in
Fig. 14 gezeigt, die Gateoxidschicht 4 als
Gateisolationsschicht und die Polysiliziumschicht 6 als
Gateelektrode auszubilden.
Fig. 15 zeigt einen Schritt zum Entfernen des in Fig. 14
dargestellten Resistmusters 20 und zum Injizieren von
Störstellenionen für den Source/Drainbereich.
Bei einem n-MOSFET wird eine n-Störstelle (z. B. Arsen mit 60
keV und ca. 4E13 cm⁻2) als zweite Störstelle des zweiten
Leitfähigkeitstyps verwendet, während bei einem p-MOSFET eine p-
Störstelle (z. B. Bor mit 10 keV und ca. 4E13cm⁻2) verwendet
wird.
Fig. 16 zeigt einen Schritt zum Aufbringen einer SiO2-Schicht 5A
zur Ausbildung einer Seitenwand.
Während dieses Schritts wird die SiO2-Schicht 5A mit einer Dicke
von ca. 80 nm (800 Å) auf der flachen Oberfläche 3S der SOI-
Schicht 3, auf den Seitenflächen der Gateoxidschicht 4 und den
Oberflächen der als Gateelektrode dienenden Polysiliziumschicht
6 ausgebildet.
Fig. 17 zeigt den zweiten Injektionsschritt zum Injizieren von
Störstellenionen für den Source/Drainbereich, nachdem die als
Seitenwand dienende SiO2-Schicht 5A einem Trockenäzvorgang
unterzogen worden ist. Insbesondere wird die in Fig. 16
gezeigte SiO2-Schicht 5A zur Ausbildung der Seitenwand 5
trockengeätzt, so daß beide Seitenflächen der
Gateisolationsschicht 4 und der Gateeelektrode 6 bedeckt werden,
und anschließend werden die zweiten Störstellen (Ionen) des
zweiten Leitfähigkeitstyps in die Source/Drainbereiche
injiziert. Für den Fall der Herstellung eines in Fig. 17
gezeigten n-MOSFET werden beispielsweise Arsenionen mit einer
Konzentration von ca. 4E15 cm⁻2 bei einer Beschleunigungsenergie
von 60 keV injiziert. Für den Fall der Herstellung eines nicht
gezeigten p-MOSFET werden hingegen beispielsweise Borionen mit
einer Konzentration von ca. 4E15 cm⁻2 bei einer
Beschleunigungsenergie von 10 keV injiziert. Durch diese
Injektion werden die nicht von der Seitenwand 5 bedeckten
Abschnitte der zweiten und dritten Störstellenschichten, die als
Source/Drainbereiche dienen, zu Störstellenschichten mit einer
hohen Konzentration (n⁺).
Fig. 18 zeigt die Ausbildung der ersten Isolationsschicht 81A.
Die erste Isolationsschicht 81A wird insbesondere auf den
Oberflächen der Seitenwand 5, der Oberfläche der Gateelektrode 6
und einem nicht von der Seitenwand 5 bedeckten freigelegten
Abschnitt der flachen Oberfläche 3S der SOI-Schicht 3
ausgebildet. Die Schicht 81A ist eine SiO2-Schicht oder eine SiN-
Schicht. Bei Verwendung der SiN-Schicht muß diese eine Dicke von
300 nm (3000 Å) oder weniger aufweisen, damit die zwischen der
SiN-Schicht und der SiO2-Schicht auftretende Belastung nicht zu
groß wird.
Anschließend wird, wie in Fig. 19 gezeigt ist, die zweite
Isolationsschicht 82A auf eine Oberfläche der ersten
Isolationsschicht 81A in Form einer Schicht aufgebracht. Wird
beispielsweise eine SiO2-Schicht als erste Isolationsschicht 81A
verwendet, kann als zweite Isolationsschicht 82A eine SiN-
Schicht, eine undotierte Polysiliziumschicht oder eine andere
Isolationsschicht verwendet werden. Umgekehrt kann, falls als
erste Isolationsschicht 81A die SiN-Schicht verwendet wird, eine
SiO2-Schicht, eine undotierte Polysiliziumschicht oder eine
andere Isolationsschicht als zweite Isolationsschicht 82A
verwendet werden.
Auf der gesamten Oberfläche der zweiten Isolationsschicht 82A
wird eine (nicht gezeigte) Resistschicht ausgebildet, die
gemustert wird, um eine in Fig. 20 gezeigte Resistschicht 21
auszubilden, die oberhalb eines von der Seitenwand 5 und der
Gateisolationsschicht 4 bedeckten Abschnitts SR1 der flachen
Oberfläche 3S der SOI-Schicht 3 und oberhalb eines
Oberflächenbereichs SR2 innerhalb eines bestimmten, den
Abschnitt SR1 umgebenden Gebiets ausgebildet ist.
Es wird ein normaler Trockenätzvorgang durchgeführt, wobei das
Verhältnis zwischen den Ätzraten derart gewählt wird, daß die
Bedingung (Ätzrate der zweiten Isolationsschicht 82A) < (Ätzrate
der ersten Isolationsschicht 81A) erfüllt ist. Demzufolge wird,
wie in Fig. 21 gezeigt ist, ein nicht von der Resistschicht 21
bedeckter Abschnitt der zweiten Isolationsschicht 82A durch das
Trockenätzen entfernt, und das Trockenätzen wird an einer
freigelegten Oberfläche der ersten Isolationsschicht 81A
gestoppt. Dadurch wird vermieden, daß nicht nur die erste
Isolationsschicht 81A, sondern auch die unmittelbar darunter
befindliche SOI-Schicht 3 trockengeätzt wird, und die Oberfläche
3S der SOI-Schicht 3 bleibt flach.
Nach dem Trockenätzvorgang wird ein nicht von der zweiten
Isolationsschicht 82 bedeckter freigelegter Bereich der ersten
Isolationsschicht 81A einem Naßätzvorgang unter Verwendung von
Thermophosphorsäure unterzogen, um diesen Abschnitt zu
entfernen. Infolge dieser Schritte bleiben lediglich die von der
Resistschicht 21 bedeckten ersten und zweiten
Isolationsschichten 81 und 82 auf der Oberfläche 3S zurück. Da
die flache Oberfläche 3S während dieses Schritts nicht naßgeätzt
wird, wird jedoch in der flachen Oberfläche 3S kein
Höhenunterschied hervorgerufen, und die Flachheit der Oberfläche
3S sowie die Dicke der SOI-Schicht 3 verändern sich nicht.
Anschließend wird die Resistschicht 21 entfernt. Durch dieses
Entfernen wird der aus den ersten und zweiten
Isolationsschichten 81 und 82 bestehende Silizidschutz
abschnitt 8 auf der flachen Oberfläche 3S derart ausgebildet,
daß er die Gateelektrode 6 und die Seitenwand 5 wie in Fig. 22
gezeigt bedeckt.
Wie in Fig. 23 gezeigt ist, wird Kobalt auf die freigelegte
flache Oberfläche 3S und die Oberfläche des
Silizidschutzabschnitts 8 aufgesputtert, um eine Kobaltschicht
70 (mit einer Dicke von 12 nm (120 Å)) auszubilden. Anschließend
wird diese Anordnung in N2-Gas bei ca. 800°C 30 Sekunden lang
wärmebehandelt bzw. geglüht (Lampenglühen bzw. Lampenannealing)
Nach dem Annealing wird das Co von der SiO2-Schicht entfernt,
indem die Anordnung in eine Säurelösung getaucht wird. Durch
diesen Schritt werden Kobaltsilizidschichten 71 und 72 (mit
einer Dicke von ca. 50 nm (500 Å)) in den nicht von dem
Silizidschutzabschnitt 8 bedeckten Source/Drainbereichen 10 und
11 ausgebildet. In diesem Fall weisen die Source/Drainbereiche
10 und 11 eine gleichmäßige Dicke auf, und die unteren Flächen
der Kobaltsilizidschichten 71 und 72 erreichen niemals die
Grenzfläche 2S zwischen der SOI-Schicht 3 und der
Unterlageschicht 2 und dringen niemals in diese ein, und in der
vorliegenden Anordnung kann eine Struktur erzielt werden, die
gut als Eingangs/Ausgangsschutzschaltung verwendet werden kann.
Zudem kann die in Fig. 18 gezeigte erste Isolationsschicht 81
(81A) durch eine mindestens doppelschichtige Struktur gebildet
sein. Es wird daher nachfolgend ein Verfahren zum Herstellen der
eine doppelschichtige Struktur aufweisenden ersten
Isolationsschicht 81, die aus einem ersten Isolationsfilm 81a
und einem zweiten Isolationsfilm 82a besteht, beschrieben.
Zunächst wird in diesem Fall ein in Fig. 25 gezeigter
zusätzlicher Schritt zwischen den in den Fig. 18 und 19
gezeigten Schritten durchgeführt. Insbesondere wird der zweite
Isolationsfilm 82a auf einer Oberfläche des während des in Fig.
18 gezeigten Schritts ausgebildeten ersten Isolationsfilms 81a
mit einem anderen Material als der erste Isolationsfilm 81a
ausgebildet. Durch diesen Schritt wird die aus den Filmen 81a
und 82a bestehende erste Isolationsschicht 81 wie in Fig. 19
gezeigt ausgebildet.
In diesem Fall werden die in den Fig. 21 und 22 gezeigten
Ätzschritte abgeändert. Insbesondere wird in diesem Fall das
Verhältnis zwischen den Ätzraten derart gewählt, daß die Ätzrate
der zweiten Isolationsschicht 82A, die aus demselben Material
wie der erste Isolationsfilm 81a besteht, größer als die Ätzrate
des zweiten Isolationsfilms 82a ist, und der Trockenätzvorgang
wird anschließend mit diesem Ätzratenverhältnis durchgeführt.
Wie in Fig. 26 gezeigt ist, wird durch diesen Ätzvorgang ein
nicht von der Resistschicht 21 bedeckter zweiter Isolationsfilm
82a freigelegt und das Trockenätzen gestoppt. Anschließend wird
der freigelegte Abschnitt des in Fig. 26 gezeigten zweiten
Isolationsfilms 82a durch den ersten Trockenätzvorgang entfernt,
was in Fig. 27 gezeigt ist, und der freigelegte Abschnitt des
in Fig. 27 gezeigten ersten Isolationsfilms 81a wird zudem
durch den zweiten Naßätzvorgang entfernt, was in Fig. 28
gezeigt ist. Anschließend wird der Silizidschutzabschnitt 8
durch Entfernen der in Fig. 28 gezeigten Resistschicht 21
derart ausgebildet, daß er die in Fig. 22 gezeigte und aus den
ersten und zweiten Isolationsfilmen 81a und 82a bestehende erste
Isolationsschicht 81 sowie die in Fig. 22 gezeigte und durch
einen dritten Isolationsfilm 83a gebildete zweite
Isolationsschicht 82 aufweist.
Selbstverständlich können auch in diesem Fall dieselben, oben
beschriebenen und mit der Herstellung verbundenen Vorteile
erzielt werden.
Obwohl die vorliegende Erfindung anhand eines MOSFET beschrieben
worden ist, bei dem die SOI-Technik sowohl in dem ersten als
auch in dem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel angewendet
worden ist, sind die "Halbleiterschicht" bzw. die
"Unterlageschicht" der vorliegenden Erfindung nicht auf die
"SOI-Schicht" bzw. die "BOX-Schicht" beschränkt. Die vorliegende
Erfindung kann beispielsweise auch auf einen Fall angewendet
werden, bei dem ein p-MOSFET bzw. ein n-MOSFET in einer n-Wanne
bzw. einer p-Wanne ausgebildet wird. In diesem Fall bildet
anstelle der "BOX-Schicht" die n-Wanne bzw. die p-Wanne die
"Unterlageschicht", und die "Halbleiterschicht" wird in der
Wanne durch die Source- und Drainbereiche sowie eine zwischen
den Source- und Drainbereichen angeordnete und als Kanal
dienende n⁻-Schicht bzw. p⁻-Schicht gebildet.
Schließlich wird darauf hingewiesen, daß die Erfindung zwar
zuvor ausführlich dargestellt und beschrieben worden ist, wobei
jedoch die vorhergehende Beschreibung hinsichtlich sämtlicher
Merkmale lediglich als illustrativ zu verstehen und keinesfalls
einschränkend ist.
Claims (10)
1. Halbleiteranordnung,
mit einem Silizidschutzabschnitt (8), der eine Gateisolationsschicht (4), eine Gateelektrode (6) und eine die Seitenflächen der Gateisolationsschicht und die Seitenflächen der Gateelektrode bedeckende Seitenwand (5) bedeckt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Silizidschutzabschnitt (8) eine aus mehreren Isolationsschichten (81, 82, 83) bestehende Schichtstruktur besitzt.
mit einem Silizidschutzabschnitt (8), der eine Gateisolationsschicht (4), eine Gateelektrode (6) und eine die Seitenflächen der Gateisolationsschicht und die Seitenflächen der Gateelektrode bedeckende Seitenwand (5) bedeckt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Silizidschutzabschnitt (8) eine aus mehreren Isolationsschichten (81, 82, 83) bestehende Schichtstruktur besitzt.
2. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Silizidschutzabschnitt (8) zudem eine erste
Isolationsschicht (81), eine auf einer Oberfläche der ersten
Isolationsschicht (81) vorgesehene zweite Isolationsschicht (82)
und eine auf einer Oberfläche der zweiten Isolationsschicht (82)
vorgesehene dritte Isolationsschicht (83) aufweist.
3. Halbleiteranordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Isolationsschicht (81) und die dritte
Isolationsschicht (83) aus demselben Material bestehen.
4. Halbleiteranordnung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Isolationsschicht (81) eine SiO2-Schicht oder eine
SiN-Schicht ist.
5. Halbleiteranordnung,
mit einer Halbleiterschicht (3),
mit einer Gateisolationsschicht (4), die auf einer Oberfläche der Halbleiterschicht (3) ausgebildet ist,
mit einer Gateelektrode (6), die auf der Oberfläche der Gateisolationsschicht (4) ausgebildet ist,
mit einer Seitenwand (5), die auf der Oberfläche der Halbleiterschicht (3) derart ausgebildet ist, daß sie Seitenflächen der Gateisolationsschicht (4) und Seitenflächen der Gateelektrode (6) bedeckt, und
mit einer Isolationsschicht, die auf der Oberfläche der Halbleiterschicht (3) derart ausgebildet ist, daß sie Oberflächen der Seitenwand (5) und eine Oberfläche der Gateelektrode (6) bedeckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Isolationsschicht eine erste Isolationsschicht (81 oder 81, 82) und eine zweite Isolationsschicht (82 oder 83) umfaßt, die in der angegebenen Reihenfolge durch Trockenätzen ausgebildet worden sind, und
daß beim Trockenätzen die Ätzrate für die zweite Isolationsschicht (82 oder 83) größer als die Ätzrate für die erste Isolationsschicht (81, 82) gewählt worden ist.
mit einer Halbleiterschicht (3),
mit einer Gateisolationsschicht (4), die auf einer Oberfläche der Halbleiterschicht (3) ausgebildet ist,
mit einer Gateelektrode (6), die auf der Oberfläche der Gateisolationsschicht (4) ausgebildet ist,
mit einer Seitenwand (5), die auf der Oberfläche der Halbleiterschicht (3) derart ausgebildet ist, daß sie Seitenflächen der Gateisolationsschicht (4) und Seitenflächen der Gateelektrode (6) bedeckt, und
mit einer Isolationsschicht, die auf der Oberfläche der Halbleiterschicht (3) derart ausgebildet ist, daß sie Oberflächen der Seitenwand (5) und eine Oberfläche der Gateelektrode (6) bedeckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Isolationsschicht eine erste Isolationsschicht (81 oder 81, 82) und eine zweite Isolationsschicht (82 oder 83) umfaßt, die in der angegebenen Reihenfolge durch Trockenätzen ausgebildet worden sind, und
daß beim Trockenätzen die Ätzrate für die zweite Isolationsschicht (82 oder 83) größer als die Ätzrate für die erste Isolationsschicht (81, 82) gewählt worden ist.
6. Halbleiteranordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein nicht von der zweiten Isolationsschicht (82 oder 83)
bedeckter Abschnitt der ersten Isolationsschicht (81, 82) nach
dem Trockenätzen durch Naßätzen entfernt worden ist.
7. Halbleiteranordnung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Isolationsschicht einen ersten Isolationsfilm (81) und einen zweiten Isolationsfilm (82) aus unterschiedlichen Materialien umfaßt, und
daß die Ätzrate für die zweite Isolationsschicht (83) größer als die Ätzrate für den benachbart zu der zweiten Isolationsschicht (83) angeordneten zweiten Isolationsfilm (82) gewählt worden ist.
daß die erste Isolationsschicht einen ersten Isolationsfilm (81) und einen zweiten Isolationsfilm (82) aus unterschiedlichen Materialien umfaßt, und
daß die Ätzrate für die zweite Isolationsschicht (83) größer als die Ätzrate für den benachbart zu der zweiten Isolationsschicht (83) angeordneten zweiten Isolationsfilm (82) gewählt worden ist.
8. Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung, mit den
Schritten:
- (a) Bereitstellen einer Halbleiterschicht (3), einer auf einer Oberfläche der Halbleiterschicht (3) ausgebildeten Gateisolationsschicht (4), einer auf einer Oberfläche der Gateisolationsschicht (4) ausgebildeten Gateelektrode (6) und einer auf der Oberfläche der Halbleiterschicht (3) derart ausgebildeten Seitenwand (5), daß diese Seitenflächen der Gateisolationsschicht (4) und Seitenflächen der Gateelektrode (6) bedeckt,
- (b) Ausbilden einer ersten Isolationsschicht (81A) auf Oberflächen der Seitenwand, einer Oberfläche der Gateelektrode (6) und einem freigelegten Abschnitt der Oberfläche der Halbleiterschicht (3),
- (c) Ausbilden einer zweiten Isolationsschicht (82A) auf einer Oberfläche der ersten Isolationsschicht (81A),
- (d) Ausbilden einer Resistschicht (21) auf einer Oberfläche der zweiten Isolationsschicht (82A) und Mustern der Resistschicht (21) derart, daß diese oberhalb eines Oberflächenbereichs und innerhalb eines vorbestimmten Bereichs angeordnet ist, der einen Bereich umgibt, in dem die Seitenwand in der Oberfläche der Halbleiterschicht vorgesehen ist;
- (e) Ätzen der zweiten Isolationsschicht (82A) und der ersten Isolationsschicht (81A) durch Trockenätzen, wobei eine Ätzrate für die zweite Isolationsschicht (82A) größer gewählt ist als die Ätzrate für die erste Isolationsschicht (81A),
- (f) Entfernen eines nicht von der zweiten Isolationsschicht (82A) bedeckten freigelegten Abschnitts der ersten Isolationsschicht (81A) nach dem Trockenätzen durch Naßätzen, und
- (g) Entfernen der Resistschicht (21).
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Isolationsschicht einen ersten Isolationsfilm (81a) und einen zweiten Isolationsfilm (82a) umfaßt,
daß die Ätzrate für die zweite Isolationsschicht (83a) größer gewählt ist als die Ätzrate für den zweiten Isolationsfilm (82a)
daß der Schritt (b) die Schritte (b-1) Ausbilden des ersten Isolationsfilms (81a) aus demselben Material wie die zweite Isolationsschicht (82a) auf der Oberfläche der Halbleiterschicht (3) und (b-2) Ausbilden des zweiten Isolationsfilms (82a) aus einem anderen Material als die zweite Isolationsschicht (83a) auf einer Oberfläche des ersten Isolationsfilms (81a) umfaßt, und
daß der Schritt (f) die Schritte (f-1) Entfernen eines freigelegten Abschnitts des zweiten Isolationsfilms (82a) nach dem Trockenätzen durch einen ersten Naßätzvorgang und (f-2) Entfernen eines freigelegten Abschnitts des ersten Isolationsfilms (81a) nach dem ersten Naßätzvorgang durch einen zweiten Naßätzvorgang umfaßt.
daß die erste Isolationsschicht einen ersten Isolationsfilm (81a) und einen zweiten Isolationsfilm (82a) umfaßt,
daß die Ätzrate für die zweite Isolationsschicht (83a) größer gewählt ist als die Ätzrate für den zweiten Isolationsfilm (82a)
daß der Schritt (b) die Schritte (b-1) Ausbilden des ersten Isolationsfilms (81a) aus demselben Material wie die zweite Isolationsschicht (82a) auf der Oberfläche der Halbleiterschicht (3) und (b-2) Ausbilden des zweiten Isolationsfilms (82a) aus einem anderen Material als die zweite Isolationsschicht (83a) auf einer Oberfläche des ersten Isolationsfilms (81a) umfaßt, und
daß der Schritt (f) die Schritte (f-1) Entfernen eines freigelegten Abschnitts des zweiten Isolationsfilms (82a) nach dem Trockenätzen durch einen ersten Naßätzvorgang und (f-2) Entfernen eines freigelegten Abschnitts des ersten Isolationsfilms (81a) nach dem ersten Naßätzvorgang durch einen zweiten Naßätzvorgang umfaßt.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Isolationsfilm (82a) eine SiO2-Schicht oder eine
SiN-Schicht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10123303A JPH11317527A (ja) | 1998-05-06 | 1998-05-06 | 半導体装置及びその製造方法 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19853432A1 true DE19853432A1 (de) | 1999-11-18 |
Family
ID=14857211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853432A Ceased DE19853432A1 (de) | 1998-05-06 | 1998-11-19 | Halbleiteranordnung und Verfahren zum Herstellen derselben |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US6340829B1 (de) |
| JP (1) | JPH11317527A (de) |
| KR (1) | KR100305308B1 (de) |
| DE (1) | DE19853432A1 (de) |
| FR (1) | FR2778495B1 (de) |
| TW (1) | TW390036B (de) |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6875640B1 (en) * | 2000-06-08 | 2005-04-05 | Micron Technology, Inc. | Stereolithographic methods for forming a protective layer on a semiconductor device substrate and substrates including protective layers so formed |
| KR100366923B1 (ko) * | 2001-02-19 | 2003-01-06 | 삼성전자 주식회사 | 에스오아이 기판 및 이의 제조방법 |
| US6465313B1 (en) * | 2001-07-05 | 2002-10-15 | Advanced Micro Devices, Inc. | SOI MOSFET with graded source/drain silicide |
| US20030134486A1 (en) * | 2002-01-16 | 2003-07-17 | Zhongze Wang | Semiconductor-on-insulator comprising integrated circuitry |
| JP3539946B2 (ja) | 2002-03-28 | 2004-07-07 | 沖電気工業株式会社 | Soi構造を有する半導体装置の製造方法 |
| JP2004039982A (ja) * | 2002-07-05 | 2004-02-05 | Mitsubishi Electric Corp | 半導体装置 |
| US6995438B1 (en) * | 2003-10-01 | 2006-02-07 | Advanced Micro Devices, Inc. | Semiconductor device with fully silicided source/drain and damascence metal gate |
| US7397073B2 (en) * | 2004-11-22 | 2008-07-08 | International Business Machines Corporation | Barrier dielectric stack for seam protection |
| US7244659B2 (en) * | 2005-03-10 | 2007-07-17 | Micron Technology, Inc. | Integrated circuits and methods of forming a field effect transistor |
| US7528065B2 (en) * | 2006-01-17 | 2009-05-05 | International Business Machines Corporation | Structure and method for MOSFET gate electrode landing pad |
| US7557002B2 (en) * | 2006-08-18 | 2009-07-07 | Micron Technology, Inc. | Methods of forming transistor devices |
| US7989322B2 (en) | 2007-02-07 | 2011-08-02 | Micron Technology, Inc. | Methods of forming transistors |
Family Cites Families (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS63318779A (ja) | 1987-06-22 | 1988-12-27 | Sanyo Electric Co Ltd | 半導体装置の製造方法 |
| JPS6420663A (en) | 1987-07-15 | 1989-01-24 | Nec Corp | Manufacture of semiconductor device |
| JPH01291467A (ja) * | 1988-05-19 | 1989-11-24 | Toshiba Corp | 薄膜トランジスタ |
| US5258645A (en) * | 1990-03-09 | 1993-11-02 | Fujitsu Limited | Semiconductor device having MOS transistor and a sidewall with a double insulator layer structure |
| US5151376A (en) * | 1990-05-31 | 1992-09-29 | Sgs-Thomson Microelectronics, Inc. | Method of making polycrystalline silicon resistors for integrated circuits |
| US5424570A (en) * | 1992-01-31 | 1995-06-13 | Sgs-Thomson Microelectronics, Inc. | Contact structure for improving photoresist adhesion on a dielectric layer |
| US5323047A (en) * | 1992-01-31 | 1994-06-21 | Sgs-Thomson Microelectronics, Inc. | Structure formed by a method of patterning a submicron semiconductor layer |
| US5576556A (en) | 1993-08-20 | 1996-11-19 | Semiconductor Energy Laboratory Co., Ltd. | Thin film semiconductor device with gate metal oxide and sidewall spacer |
| JPH06338601A (ja) * | 1993-05-31 | 1994-12-06 | Toshiba Corp | 半導体装置及びその製造方法 |
| US5719065A (en) * | 1993-10-01 | 1998-02-17 | Semiconductor Energy Laboratory Co., Ltd. | Method for manufacturing semiconductor device with removable spacers |
| US5428240A (en) * | 1994-07-07 | 1995-06-27 | United Microelectronics Corp. | Source/drain structural configuration for MOSFET integrated circuit devices |
| TW333680B (en) * | 1996-12-17 | 1998-06-11 | Mos Electronics Taiwan Inc | The processes for improving polysilicon & gate oxide quality inside programmable cell |
| JPH1168103A (ja) * | 1997-08-22 | 1999-03-09 | Mitsubishi Electric Corp | 半導体装置の製造方法 |
| US6174756B1 (en) | 1997-09-30 | 2001-01-16 | Siemens Aktiengesellschaft | Spacers to block deep junction implants and silicide formation in integrated circuits |
| US5880006A (en) * | 1998-05-22 | 1999-03-09 | Vlsi Technology, Inc. | Method for fabrication of a semiconductor device |
-
1998
- 1998-05-06 JP JP10123303A patent/JPH11317527A/ja active Pending
- 1998-10-16 US US09/173,616 patent/US6340829B1/en not_active Expired - Fee Related
- 1998-10-21 TW TW087117364A patent/TW390036B/zh not_active IP Right Cessation
- 1998-11-10 FR FR9814151A patent/FR2778495B1/fr not_active Expired - Fee Related
- 1998-11-13 KR KR1019980048709A patent/KR100305308B1/ko not_active Expired - Fee Related
- 1998-11-19 DE DE19853432A patent/DE19853432A1/de not_active Ceased
-
2001
- 2001-10-23 US US09/983,164 patent/US6699758B2/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US20020020876A1 (en) | 2002-02-21 |
| US6699758B2 (en) | 2004-03-02 |
| US6340829B1 (en) | 2002-01-22 |
| JPH11317527A (ja) | 1999-11-16 |
| KR100305308B1 (ko) | 2001-09-29 |
| FR2778495A1 (fr) | 1999-11-12 |
| TW390036B (en) | 2000-05-11 |
| KR19990087000A (ko) | 1999-12-15 |
| FR2778495B1 (fr) | 2001-10-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3485880T2 (de) | Verfahren zur herstellung von halbleiteranordnungen. | |
| DE69617849T2 (de) | Halbleiter-Kondensator und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| EP0049392A2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer monolithisch integrierten Zwei-Transistor-Speicherzelle in MOS-Technik | |
| DE10141916A1 (de) | MOS-Halbleitervorrichtung und Verfahren zum Herstellen derselben | |
| DE3841588A1 (de) | Dynamischer vertikal-halbleiterspeicher mit wahlfreiem zugriff und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE4220497A1 (de) | Halbleiterspeicherbauelement und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE19509846A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung | |
| DE19837395A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Halbleiter-Isolationsschicht und eines diese Halbleiter-Isolationsschicht enthaltenden Halbleiterbauelements | |
| DE19501557A1 (de) | Halbleitervorrichtung und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE3540422C2 (de) | Verfahren zum Herstellen integrierter Strukturen mit nicht-flüchtigen Speicherzellen, die selbst-ausgerichtete Siliciumschichten und dazugehörige Transistoren aufweisen | |
| DE69231484T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Isolationszonen des LOCOS-Typs für integrierte Schaltungen vom MOS-Typ | |
| DE2922016A1 (de) | Vlsi-schaltungen | |
| DE60034265T2 (de) | Halbleiterbauelement mit SOI-Struktur und dessen Herstellungsverfahren | |
| EP0453644A2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Öffnung in einem Halbleiterschichtaufbau und dessen Verwendung zur Herstellung von Kontaktlöchern | |
| DE19853432A1 (de) | Halbleiteranordnung und Verfahren zum Herstellen derselben | |
| DE2923969C2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Feldeffekttransistors mit isoliertem Gate für integrierte Halbleiterschaltungen | |
| DE4411851C2 (de) | Halbleitervorrichtungen mit Grabenisolierstruktur, die einen Kanal-dotierten Bereich aufweist, und Herstellungsverfahren dafür | |
| DE2932928A1 (de) | Verfahren zur herstellung von vlsi-schaltungen | |
| DE19805692C2 (de) | Halbleitereinrichtung mit Feldabschirm-Isolationsstruktur und Verfahren zur Herstellung derselben | |
| DE2703618C2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines integrierten Halbleiterschaltkreises | |
| DE2854073A1 (de) | Feldeffekttransistor-anordnung sowie verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE4120592A1 (de) | Halbleitereinrichtung und verfahren zu deren herstellung | |
| DE2516393A1 (de) | Verfahren zum herstellen von metall- oxyd-halbleiter-schaltungen | |
| DE69025784T2 (de) | Nichtflüchtige Speicher-Halbleiteranordnung | |
| DE3000121A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer mos-halbleitereinrichtung mit selbstjustierten anschluessen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |