DE19844081A1 - Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung - Google Patents
Zweifarb-BilderzeugungseinrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zweifarb-
Bilderzeugungseinrichtung, die nach dem elektrofotografischen
Prinzip arbeitet.
Zunächst wird darauf hingewiesen, daß die Zweifarb-
Bilderzeugungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
nicht nur jenen Fall umfaßt, in welchem zwei Arten von Tonern
mit unterschiedlichen Farben verwendet werden, sondern auch
jenen Fall, bei welchem Toner mit derselben Farbe eingesetzt
werden, jedoch unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Die
vorliegende Erfindung läßt sich beispielsweise in einem Fall
einsetzen, in welchem mit derselben schwarzen Farbe der eine
Toner unmagnetisch ist, wogegen der andere Toner magnetisch
ist, und so magnetische Information an einen Teil des Bildes
angelegt werden soll.
Es wurde eine Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung
vorgeschlagen, bei welcher nach der Aufladung eines
lichtempfindlichen Körpers latente elektrostatische Bilder
mit drei Pegeln oder Niveaus auf dem lichtempfindlichen
Körper dadurch ausgebildet werden, daß die Belichtung mit
Licht in drei Pegeln bzw. Niveaus geändert wird, nämlich ohne
Belichtung, mit schwacher Belichtung, und mit starker
Belichtung, entsprechend der Farbinformation, und diese
Bilder unter Verwendung positiv geladener Toner und negativ
geladener Toner entwickelt werden, um ein Zweifarb-Tonerbild
auf dem lichtempfindlichen Körper auszubilden.
Bei einer derartigen Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung kann
eine Entwicklung mit Streifenbildung auftreten, bei welcher
der Umfang des Bildes mit einer Farbe mit einer anderen Farbe
vermischt ist, so daß kein klares Bild erhalten werden kann.
Der Mechanismus für diese Streifenentwicklung läßt sich
folgendermaßen erläutern.
In den Fig. 2A und 2B ist schematisch eine Erläuterung der
Streifenentwicklung dargestellt, wobei die Verteilung des
elektrischen Potentials und des elektrischen Feldes in Bezug
auf Positionen auf der Oberfläche eines lichtempfindlichen
Körpers nach der Belichtung dargestellt sind.
Wie aus Fig. 2A hervorgeht, umfaßt das Oberflächenpotential
nach der Belichtung des lichtempfindlichen Körpers in der
Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung ein Ladungspotential Vca
in einem Bereich ohne Belichtung, ein mittleres Potential Vw
in einem Bereich mit schwacher Belichtung, und ein
Entladungspotential Vda in einem Bereich mit starker
Belichtung. In dem Bereich, der durch das Ladepotential Vca
aufgeladen ist, werden erste Toner durch Normalentwicklung
durch eine Entwicklungsmaschine entwickelt, wobei eine
Entwicklungsvorspannung Vb1 angelegt wird. Andererseits
werden in dem Bereich, der mit dem Entladungspotential Vda
geladen ist, die zweiten Toner durch Umkehrentwicklung durch
die Entwicklungsmaschine entwickelt, wobei eine
Entwicklungsvorspannung Vb2 angelegt wird. In dem Bereich,
der mit dem mittleren Potential Vw geladen ist, werden keine
Toner entwickelt, so daß eine weiche Fläche entsteht. Wie
jedoch aus Fig. 2B hervorgeht, welche das elektrische Feld
auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers zeigt,
sorgt der Bereich mit dem mittleren Potential Vw für
umgekehrte elektrische Felder infolge des Randeffekts in der
Nähe jener Flächen mit den Potentialen Vca und Vda, da
zwischen Vw und Vca große Unterschiede bestehen, und ebenso
zwischen Vw und Vda. Toner mit den entgegengesetzten
Ladepolaritäten werden auf die Bereiche mit den
entgegengesetzten elektrischen Feldern aufgebracht. Nimmt man
daher an, daß der erste Toner schwarz und der zweite Toner
rot ist, so wird der weiße Bereich am Umfang des schwarzen
Bildes in Rot entwickelt, und wird der weiße Bereich am
Umfang des roten Bildes in Schwarz entwickelt. Dies wird als
"Streifenentwicklung" bezeichnet, da der Umfang des schwarzen
Bildes so erscheint, als ob er einen roten Rand oder Streifen
aufweist, und der Umfang des roten Bildes so aussieht, als
wiese er einen schwarzen Rand oder Streifen auf. Ein
derartiger Farbdruck, der nicht in wesentlichem Maße
auftreten dürfte, sorgt für eine Unschärfe des Bildes und
führt dazu, daß fehlerhafte Information infolge eines
falschen Drucks aufgezeichnet wird. Dieses Problem bedarf
einer Lösung.
Die Randentwicklung weist die Eigenschaft auf, daß sie
auffällig ist, wenn die Entwicklungsvorspannungen Vb1 und Vb2
nahe an dem mittleren Potential Vb des Bereiches mit
schwacher Belichtung liegen, jedoch nicht auffällig, wenn
sich diese Vorspannungen von dem mittleren Potential stark
unterscheiden. Unter Verwendung dieser Eigenschaft kann
daher, um die Streifenentwicklung zu verringern,
vorgeschlagen werden, die Entwicklungsvorspannungen Vb1 und
Vb2 unterschiedlich zu Vb auszubilden. Allerdings wird
hierdurch der Unterschied zwischen den
Entwicklungsvorspannungen und den Potentialen der Bildfläche
mit angelegten Tonern verringert, also Vca-Vb1 und
Vda-Vb2. Dies führt dazu, daß die Tonermenge, die in den
entsprechenden Bildbereichen entsteht, verringert wird,
wodurch die Bilddichte abgeschwächt wird. Daher kann die
Streifenentwicklung verringert werden, jedoch wird die
Entwicklung selbst abgeschwächt. Ein derartiger Vorschlag
kann daher das Problem der Streifenentwicklung nicht lösen.
Als weitere Vorrichtung zur Überwindung der
Streifenentwicklung wurde die Vorgehensweise, einen
Entwicklung mit geringem Widerstand zu verwenden, in der
JP-A-1-189664 vorgeschlagen. Diese Vorgehensweise verwendet
ein Entwicklungsmittel mit geringem Widerstand, um den
Streifen- oder Randeffekt zu verringern, so daß das
elektrische Feld am Umfang niedrig wird. Der Entwicklung mit
einem zu geringen Widerstand führte jedoch zu einem
Sekundärproblem, nämlich daß Ladungsträger auf den
lichtempfindlichen Körper aufgebracht werden. Die auf dem
lichtempfindlichen Körper vorhandenen Ladungsträger sorgen
für einen Abstand zwischen einem Tonerbild auf dem
lichtempfindlichen Körper und einem Papierblatt bei der
Übertragung. Dies verringert die elektrische Feldstärke beim
Übertragen, was zu einem schlechten Kopieren des Tonerbildes
führt. In diesem Fall fällt ein Teil eines Zeichens oder
Bildes beim Kopieren auf das Papierblatt ab. Daher ist es
schwierig, die zweite Vorrichtung, bei welcher ein Entwickler
mit niedrigem Widerstand verwendet wird, zur Lösung des
Problems der Streifenentwicklung einzusetzen.
Selbst wenn die Entwicklungsvorspannung mit dem Widerstand
des Entwicklers zum Zwecke der Lösung des Streifenproblems
kombiniert wird, tritt folgende Schwierigkeit auf.
Da sich die Eigenschaften des lichtempfindlichen Körpers im
Verlaufe der Zeit beim Gebrauch ändern, und sich die
Eigenschaften eines Entladungsdrahtes einer Ladevorrichtung
ändern, ändert sich unvermeidlich das mittlere Potential.
Ändert sich das mittlere Potential, so daß sein Unterschied
gegenüber der Entwicklungsvorspannung gering wird, so tritt
die Streifen- oder Randentwicklung auf.
Der Widerstand des Entwicklers ändert sich bei einer Änderung
der Umgebungsbedingungen, einer Änderung der Tonerdichte, bei
einer zeitabhängigen Änderung einer Trägeroberfläche, usw.
Ändert sich der Widerstand des Entwicklers so, daß er hoch
wird, herrscht also in der Umgebung eine Atmosphäre mit
geringer Feuchte, oder wird die Tonerdichte hoch, so tritt
auch dann eine Streifen- oder Randentwicklung auf.
Wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit der Entwicklungsrolle der
Entwicklermaschine geändert wird, ändert sich auch die Kraft,
mit welcher der Entwickler an der Oberfläche des
lichtempfindlichen Körpers reibt. Dies beeinflußt die
Streifen- oder Randentwicklung.
Wie voranstehend geschildert ist die Streifen- oder
Randentwicklung, die durch verschiedene Ursachen beeinflußt
wird, im Stand der Technik schwer zu überwinden.
Die vorliegende Erfindung wurde zur Lösung des voranstehend
geschilderten Problems entwickelt, und ihr Ziel besteht in
der Bereitstellung einer Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung,
welche eine Streifen- oder Randentwicklung verhindern kann,
und ein klares Bild zur Verfügung stellen kann.
Da voranstehend geschilderte Problem läßt sich bei der
Belichtung mit Licht lösen, nachdem der lichtempfindliche
Körper aufgeladen wurde, und zwar dadurch, daß eine
Belichtung mit drei Pegeln an Lichtmengen durchgeführt wird,
die eine Ladepotentialfläche zur Verfügung stellen, in
welcher Toner durch Normalentwicklung entwickelt werden, eine
Entladungspotentialfläche, in welcher die Toner durch
Umkehrentwicklung entwickelt werden, sowie eine Fläche mit
mittlerem Potential, in welcher kein Toner entwickelt wird,
und weiterhin die weißen Flächen am Umfang der
Potentialflächen so festgelegt werden, in welchen die Toner
entwickelt werden, so daß eine Belichtung mit einer
Lichtmenge durchgeführt wird, die ein Potential zwischen den
Potentialen zur Verfügung stellt, bei welchen die Toner
entwickelt werden, und dem mittleren Potential, wobei im
einzelnen eine Vorrichtung zum Belichten der weißen Fläche am
Umfang der Ladepotentialfläche mit einer Lichtmenge zur
Verfügung gestellt wird, welche für ein Potential zwischen
dem Ladepotential und dem mittleren Potential sorgt, wobei am
Umfang der Entladungspotentialfläche mit einer Lichtmenge
belichtet wird, die ein Potential zwischen dem
Entladungspotential und dem mittleren Potential zur Verfügung
stellt.
Das voranstehende Problem läßt sich, zusätzlich zur
Bereitstellung der voranstehend geschilderten Vorrichtung,
auf sichere Weise dadurch lösen, daß die Lichtmenge so
eingestellt wird, daß das mittlere Potential einen
vorbestimmten Wert annimmt, auf der Grundlage des Wertes, der
von einem Oberflächenpotentialmeßgerät festgestellt wird, und
die Lichtmenge für die Belichtung für jene Fläche am Umfang
der Potentialflächen eingestellt wird, in welchen die Toner
entwickelt werden, entsprechend einer Entwicklungsvorspannung
und einer Umdrehungsgeschwindigkeit einer Entwicklungsrolle,
oder entsprechend des elektrischen Widerstands eines
Entwicklers, der durch eine Meßvorrichtung gemessen wird.
Das voranstehende Problem kann darüber hinaus auf sichere
Weise dadurch gelöst werden, daß die Lichtmenge für die
Belichtung für jene Fläche am Umfang der Flächen eingestellt
wird, in welchen die Toner entwickelt werden, so daß das
Aufbringen der Toner infolge einer Streifen- oder
Randentwicklung nicht von einem Sensor zur Feststellung der
Menge an aufgebrachten Tonern festgestellt wird.
Das voranstehend geschilderte Problem kann dadurch gelöst
werden, daß ein Prozessor zur Entwicklung eines Bildes in
Punkte zur Verfügung gestellt wird, um die Fläche
festzulegen, die mit der Lichtmenge belichtet werden soll,
die ein Potential zwischen einem Tonerentwicklungspotential
und einem mittleren Potential in der Fläche auf den
Potentialflächen zur Verfügung stellen soll, in welcher die
Toner entwickelt werden, und auf der Grundlage des
Ergebnisses einer Entscheidung eine Belichtung mit jener
Lichtmenge durchgeführt wird, die am Umfang der
Potentialflächen eingestellt wird, in welchen die Toner
entwickelt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Zweifarb-
Bilderzeugungseinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 2A und 2B Diagramme zur Erläuterung einer Streifen- oder
Randentwicklung;
Fig. 3A und 3B Diagramme zur Erläuterung der
Unterdrückung eines Streifens bzw. Randes infolge
einer Korrekturbelichtung;
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer
Belichtungskorrektursteuereinheit;
Fig. 5A und 5B Darstellungen zur Erläuterung einer
Korrekturbelichtung;
Fig. 6 eine Darstellung zur Erläuterung einer Vorrichtung
zum Messen des Widerstands eines Entwicklers;
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer
Belichtungskorrektursteuervorrichtung in einem
anderen System;
Fig. 8 eine Darstellung eines Beispiels für einen
Abtaststreifen oder Abtastrand;
Fig. 9 eine schematische Darstellung eines latenten
elektrischen statischen Bildes zur Unterdrückung
des Abtaststreifens und des Abtastrandes; und
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer
Belichtungskorrektursteuervorrichtung zur
Unterdrückung des Abtaststreifens oder
Abtastrandes.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3B erfolgt nachstehend
eine Erläuterung der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Fig. 1 zeigt schematisch eine Zweifarb-
Bilderzeugungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die Fig. 2A und 2B sind Diagramme zur Erläuterung einer
Streifen- oder Randentwicklung. Die Fig. 3A und 3B sind
Diagramme zur Erläuterung der Streifen- bzw.
Randunterdrückung durch eine Belichtungskorrektur oder
Korrekturbelichtung.
Fig. 1 zeigt schematisch die erste Ausführungsform der
Zwei farb-Bilderzeugungseinrichtung, bei welcher die
vorliegende Erfindung eingesetzt wird. In Fig. 1 bezeichnet
das Bezugszeichen 1 einen lichtempfindlichen Körper; 2 eine
erste Ladevorrichtung; 3 eine Belichtungsvorrichtung; 4 eine
Belichtungssteuervorrichtung; 5 eine erste
Entwicklungseinheit; 6 eine zweite Entwicklungseinheit; 7
eine zweite Ladevorrichtung; 8 einen Übertrager, und 9 einen
Reiniger; 12 ein Aufzeichnungsmedium; 15, 16, 17 eine
Energieversorgungsquelle; 19 einen Sensor zur Feststellung
der Menge an aufgebrachten Tonern; 20 eine
Prozeßsteuervorrichtung; und 31 einen Laser. Nimmt man
nunmehr an, daß es sich bei der lichtempfindlichen Trommel 1
um einen negativ geladenen OPC handelt, der erste Toner ein
positiv geladener Toner ist, und der zweite Toner ein negativ
geladener Toner ist, so erfolgt nunmehr eine Erläuterung des
Betriebsablaufs bei der Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung
gemäß der ersten Ausführungsform. Wenn sich in Fig. 1 die
lichtempfindliche Trommel 1 im Uhrzeigersinn dreht, wird die
Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 1 gleichförmig
"negativ" durch die erste Ladevorrichtung 2 aufgeladen. Durch
Belichtung mit der Belichtungsvorrichtung 3 wird ein latentes
elektrostatisches Bild mit drei Niveaus oder Pegeln des
Oberflächenpotentials, nämlich Vca, Vw bzw. Vda, auf der
lichtempfindlichen Trommel 1 erzeugt. Die Werte für die
Oberflächenpotentiale sind konkret, unter Verwendung der
Symbole in Fig. 2a, folgendermaßen festgelegt: Vca etwa
-900 V, Vw etwa -450 V, und Vda etwa -50 V. Ein erstes
positiv aufgeladenes Tonerbild wird auf der
lichtempfindlichen Trommel 1 durch die erste
Entwicklungsmaschine 5 entwickelt, an welcher eine
Entwicklungsvorspannung Vb1 (-650 V) durch die
Energieversorgungsquelle 15 angelegt wurde. Ein zweites,
negativ aufgeladenes Tonerbild wird auf der
lichtempfindlichen Trommel 1 durch die zweite
Entwicklungsmaschine 6 entwickelt, an welcher eine
Entwicklungsvorspannung Vb2 (-250 V) durch die
Energieversorgungsquelle 16 angelegt wurde. Die ersten Toner
und die zweiten Toner wurden unter Verwendung eines
Zweikomponentenentwicklers entwickelt, der aus einer
Verbindung von Tonern und Ladungsträgern besteht. Sowohl bei
ersten als auch zweiten Tonerbildern verhindert der
Entwickler, daß die Teilchen herausbewegt werden, durch
Einsatz von Ferritladungsträgern, die einen hohen Widerstand
von etwa 1010 Ω.cm aufweisen. Weisen die Ladungsträger
einen geringeren Widerstand als 1010 Ω.cm auf, so tritt in
geringem Ausmaß das Aufbringen von Ladungsträgern auf. Die
Ladungsträger oder Trägerteilchen können jedoch durch einen
Ladungsträgerrückgewinnungsmagneten entfernt werden, so daß
das sekundäre Problem infolge der Aufbringung von
Ladungsträgern nicht auftritt.
Der Widerstand der Ladungsträger kann dadurch erhalten
werden, daß der Meßwert des elektrischen Widerstands der
Ladungsträger, die zwischen Elektroden eingefüllt sind, die
sich in einer festen Entfernung voneinander befinden, mit der
Fläche jeder Elektrode multipliziert wird, und durch die
Entfernung zwischen den Elektroden geteilt wird. Die
Tonerdichte beträgt 4 Gew.-%. Die Menge an geladenen Tonern
beträgt etwa 10 µC/g bei dem ersten Entwickler und etwa
-6 µC/g bei dem zweiten Entwickler.
Das Zweifarb-Tonerbild, welches aus dem ersten Tonerbild und
dem zweiten Tonerbild besteht, und durch die voranstehend
geschilderten Vorgänge auf der lichtempfindlichen Trommel 1
ausgebildet wird, wird einer Koronaentladung durch die zweite
Ladevorrichtung 7 ausgesetzt, um die Ladepolarität auf
"negativ" zu vergleichmäßigen. Von der
Energieversorgungsquelle 17 wird an die zweite
Ladevorrichtung 7 eine Hochspannung angelegt. Ist die
angelegte Spannung positiv, so werden die ersten und zweiten
Toner beide auf positive Polarität gesetzt, und wenn die
angelegte Spannung positiv ist, werden sie beide auf negative
Polarität gesetzt. Die Aufladepolarität hängt von der
Polarität der Übertragung ab. Bei der vorliegenden
Ausführungsform erfolgte eine Vereinheitlichung auf negative
Polarität. Das Tonerbild wird auf ein Aufzeichnungsmedium 12,
beispielsweise Papier, übertragen, und durch eine (nicht
dargestellt) Fixiermaschine fixiert. Nach dem Duplizieren
(der Vervielfältigung) werden die auf der lichtempfindlichen
Trommel 1 zurückbleibenden Toner durch die
Reinigungsvorrichtung 9 entfernt. Danach wird erneut ein
Zweifarbbild erzeugt.
In Fig. 1 ist die Belichtungssteuervorrichtung 4 eine
Vorrichtung zur Festlegung der weißen Fläche am Umfang der
Ladepotentialfläche, welche dazu dient festzulegen, ob die
Daten, die aus Bilddaten entwickelt werden sollen, der weißen
Fläche entsprechen, und der Fläche des Ladepotentials oder
des Entladungspotentials. Wenn festgestellt wird, daß sie
sich am Umfang der Fläche mit dem Ladepotential befinden, so
werden sie durch eine Lichtmenge entwickelt, die ein
Potential zwischen dem Ladepotential und dem mittleren
Potential zur Verfügung stellt. Wird festgestellt, daß sie
sich am Umfang der Fläche mit dem Entladepotential befinden,
so werden sie durch eine Lichtmenge belichtet, die ein
Potential zwischen dem Entladungspotential und dem mittleren
Potential zur Verfügung stellt. Eine derartige Belichtung
sorgt für eine Oberflächenpotentialverteilung auf dem
lichtempfindlichen Körper, wie sie in Fig. 3A gezeigt ist.
An der weißen Fläche am Umfang der Fläche mit dem
Ladepotential von Vca entwickelt sich ein Potential von Vdf
zwischen dem Ladepotential Vda und dem mittleren Potential
Vw. Das umgekehrte elektrische Feld infolge des Randeffekts
am Umfang jeder der Bildflächen, wo die Streifen- oder
Randentwicklung auftritt, wird wie voranstehend geschildert
einem Unterschied zwischen dem mittleren Potential und den
Potentialen der jeweiligen Bildbereiche zugeschrieben. Um die
Potentialdifferenz zu verringern wird daher eine
Potentialfläche zwischen der Fläche mit dem mittleren
Potential und der Fläche mit dem Bildpotential erzeugt. Wie
in Fig. 3B gezeigt kann daher der Randeffekt verringert
werden, so daß das entgegengesetzte elektrische Feld
verringert wird, wodurch die Streifen- oder Randentwicklung
entsteht. Nachstehend wird das Potential bzw. die Fläche, das
bzw. die neu an der weißen Fläche am Umfang der Bildfläche
entsteht, als "Korrekturpotential" bzw. "Korrekturfläche"
bezeichnet, und die Belichtung für diesen Zweck wird als
"Korrekturbelichtung" (oder Belichtungskorrektur) bezeichnet.
Bei der vorliegenden Ausführungsform wurde die Lichtmenge bei
der ersten Korrekturbelichtung so eingestellt, daß das
Streifenkorrekturpotential Vcf am Umfang der
Ladepotentialfläche gleich - 500 V ist, und wurde die
Lichtmenge bei der zweiten Korrekturbelichtung so
eingestellt, daß das Streifenkorrekturpotential Vdf am Umfang
der Entladungspotentialfläche gleich - 370 V ist. Die
Potentialdifferenz zwischen dem Potential am Umfang der
Entladungspotentialfläche und dem mittleren Potential
(-450 V) beträgt 80 V, wogegen der Unterschied zwischen dem
Potential am Umfang der Ladepotentialfläche und dem mittleren
Potential 50 V beträgt, was kleiner ist als die voranstehend
angegebene Differenz von 80 V. Dies liegt daran, daß an der
Ladepotentialfläche die Toner durch die erste Entwicklung so
entwickelt werden, daß die Potentialdifferenz zwischen der
Ladepotentialfläche und der weißen Fläche verringert wird, so
daß der Randeffekt selbst verringert werden kann, um das
Ausmaß der Verringerung der Potentialdifferenz durch die
Korrekturbelichtung zu verringern. Der Bereich der Flächen am
Umfang der Bildfläche, mit welchem die Korrekturbelichtung
durchgeführt wurde, betrug 0,4 mm für die
Entladepotentialfläche und 0,3 mm für die
Ladepotentialfläche. Aus demselben Grund wie voranstehend
geschildert ist der Bereich der Korrekturbelichtung für die
Ladepotentialfläche enger als jener für die
Entladungspotentialfläche. In Bezug auf das
Korrekturpotential und den Korrekturbereich kann hierbei die
Beziehung zwischen groß und klein zwischen den Flächen an den
Umfängen der Ladepotentialfläche und der
Entladepotentialfläche umgekehrt werden, wenn die Entwicklung
der Entladungspotentialfläche zuerst durchgeführt wird. Dies
liegt daran, daß der Randeffekt in Bezug auf den Umfang des
Bildes, welches vorher entwickelt wird, wie voranstehend
geschildert abgeschwächt wird. Gemäß der ersten
Ausführungsform gestattet es die Korrekturbelichtung, daß das
Problem der Streifen- oder Randentwicklung gelöst wird, und
ein klares Bild erhalten wird.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 sowie 5A, 5B erfolgt
nunmehr eine Erläuterung einer
Lichtbelichtungssteuervorrichtung 4 in der Zweifarb-
Bilderzeugungseinrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Fig. 4 zeigt schematisch eine
Korrekturbelichtungssteuereinheit. Die Fig. 5A und 5B
dienen zur Erläuterung der Festlegung der
Korrekturbelichtung. Unter Bezugnahme auf Fig. 4 erfolgt
eine Erläuterung des Aufbaus und des Betriebs bei der
Korrekturbelichtungssteuereinheit. Fig. 4 zeigt die
Belichtungssteuervorrichtung 4 und deren
Peripherieschaltungen. In Fig. 4 bezeichnet das
Bezugszeichen 4 eine Belichtungssteuervorrichtung; 18 ein
Oberflächenpotentialmeßgerät; 19 einen Tonersensor; 20 eine
Prozeßsteuervorrichtung; 21 eine Speichervorrichtung, 22 eine
Dateneingabevorrichtung; 31 einen Laser; 41 einen
Bildspeicher; 42 eine Entscheidungsschaltung; 43 eine
Lichtmengenumschaltschaltung; 311, 312, 313 und 314 jeweils
eine Lasertreiberschaltung; und 321, 322, 322, 324 eine
Lichtmengeneinstellvorrichtung.
Die Belichtungssteuerung 4 umfaßt im wesentlichen den
Bildspeicher 41, die Entscheidungsschaltung 42 und die
Lichtmengenumschaltschaltung 43. Die Entscheidungsschaltung
42 entscheidet, ob die Fläche, die nunmehr belichtet werden
soll, eine Ladepotentialfläche ist, deren Umfang, eine
Entladungspotentialfläche, deren Umfang oder eine weiße
Fläche mit Ausnahme sowohl einer Ladefläche als auch einer
Entladefläche, auf der Grundlage der Daten von dem
Bildspeicher 41, also eines Bitmusters, welches aus Einsen
und Nullen besteht, entsprechend dem Bild in der
Ladepotentialfläche, und eines weiteren Bitmusters, welches
aus Einsen und Nullen besteht, und welches dem
Entladungspotential entspricht. Auf der Grundlage des
Ergebnisses der Entscheidung wird die Lichtmenge durch die
Lichtmengenumschaltschaltung 43 so umgeschaltet, daß
entsprechend der lichtempfindliche Körper belichtet wird.
In Fig. 4 bezeichnen die Bezugsziffern 311, 312, 313, 314
jeweils Treiberschaltungen für den Laser 31. Im einzelnen
bezeichnet 311 eine Treiberschaltung, die dazu dient, daß der
Laser die Lichtmenge zur Verfügung stellt, welche die
Entladungspotentialfläche zur Verfügung stellt, 312
bezeichnet eine Treiberschaltung, die dazu dient, daß der
Laser die Lichtmenge zur Verfügung stellt, durch welche die
Fläche mit dem mittleren Potential erzeugt wird, 313
bezeichnet eine Treiberschaltung, die dafür sorgt, daß der
Laser die Lichtmenge erzeugt, welche die Fläche für das
Korrekturpotential Vcf erzeugt, und 314 bezeichnet eine
Treiberschaltung, die dafür sorgt, daß der Laser die
Lichtmenge erzeugt, welche die Fläche für das
Korrekturpotential Vdf erzeugt. Die Bezugszeichen 321, 322,
323, 324 bezeichnen die jeweilige
Lichtmengeneinstellvorrichtung entsprechend der
Treiberschaltung 311, 312, 313 bzw. 314. Die Lichtmengen
werden als Digitalwerte eingestellt. Die ursprünglich
eingestellten Werte können jene sein, die in der
Speichervorrichtung 21 gespeichert sind, beispielsweise einem
ROM oder einem IC-Kartenspeicher. Die Einstellwerte können
unter Verwendung der Dateneingabevorrichtung 22 geändert
werden, die beispielsweise eine Tastatur mit zehn Tasten ist,
über die Prozeßsteuervorrichtung 20. Die digitalen
Anfangseinstellwerte werden in Analogausgangssignale durch
die Lichtmengeneinstellvorrichtung umgewandelt, und die
Analogwerte werden als Eingangsgrößen für die
Lichtmengeneinstellung in den Treiberschaltungen verwendet.
Die abgegebene Lichtmenge kann durch den dem Laser, der ein
Halbleiterlaser ist, zugeführten Strom eingestellt werden.
Die analogen Ausgangssignale von der
Lichtmengeneinstellvorrichtung, welche Stromausgangssignale
sind, können daher als Lasertreibervorrichtungen verwendet
werden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 5A und 5B werden konkrete
Beispiele für die Entscheidung erläutert. Fig. 5A zeigt den
Inhalt des Bildspeichers entsprechend dem Bild in der
Ladepotentialfläche, und Fig. 5B erläutert den Inhalt des
Bildspeichers entsprechend dem Bild in der
Entladepotentialfläche. In den Fig. 5A und 5B werden die
Toner in der jeweiligen Fläche mit dem Wert "1" entwickelt.
Die entsprechenden Pixel von "0" in beiden Speichern
entsprechen den weißen Flächen, in welchen keine Toner
entwickelt werden. Die entsprechenden Pixel von "1" in beiden
Speichern treten in der Theorie des Zweifarb-
Bilderzeugungsverfahrens nicht auf. Falls dies jedoch
geschieht, erhält einer von ihnen die Priorität. Die Pixel in
den jeweiligen Speichern decken Abmessungen von 84×84 µm
ab. Es wird nunmehr angenommen, daß die Position der zu
belichtenden Fläche durch (i, j) gegeben ist. Das Symbol i
bezeichnet die Position in der Hauptabtastrichtung des
Lasers, während ein Polygonalspiegel gedreht wird. Das Symbol
j ist die Position in einer Unterabtastrichtung des Lasers,
während sich die lichtempfindliche Trommel dreht. An den
Positionen, die um einen bis zu 3 Pixeln von der Position
(i, j) entfernt sind, angedeutet durch einen einzelnen
fettgedruckten Rahmen im Zentrum, befindet sich ein Bild auf
der Entladungspotentialfläche. Es wurde im Zusammenhang mit
Ausführungsform von Fig. 1 erläutert, daß der Bereich
oberhalb von 0,4 mm am Umfang des Entladungspotentialbildes
durch die Korrekturbelichtung behandelt wird. Daher wird
entschieden, ob die Entladungspotentialfläche innerhalb des
Bereiches von 5 Pixeln gegenüber der Position (i, j) liegt
oder nicht. Die Entscheidung wird auf der Grundlage einer
derartigen Logik getroffen, daß dann, wenn die logische Summe
der Daten, die in den Bereichen von i-5 bis i + 5 in der
Hauptabtastrichtung und von j-5 bis j + 5 in der
Unterabtastrichtung liegen, 1 ist, die
Entladungspotentialfläche innerhalb eines Bereiches von 5
Pixeln liegt. Das logische OR von 121 Pixelsignalen kann
durch 123 OR-Schaltungen erhalten werden, welche einfach
OR-Schaltungen mit zwei Eingängen sind. OR-Schaltungen mit einer
größeren Anzahl an Eingängen verringern die Anzahl der zu
verwendenden OR-Schaltungen. Es kann auch ein Logikarray mit
hoher Integrationsdichte verwendet werden. Bezüglich der
Ausbildung der Schaltung gibt es keine Schwierigkeiten. Als
nächstes wird entschieden, daß dann, wenn die Logiksumme für
die Positionen (i, j) in dem Ladepotentialbildspeicher und
dem Entladungspotentialbildspeicher gleich 0 ist, die Fläche
an der betreffenden Position eine weiße Fläche ist. Wenn
entschieden wird, daß die Entladungspotentialfläche innerhalb
des Bereiches von 5 Pixeln liegt, so wird als
Treiberschaltung die Treiberschaltung 314 ausgewählt, die den
Laser dazu veranlaßt, die Lichtmenge zu erzeugen, welche die
Fläche für das Korrekturpotential Vdf erzeugt. Daher wird die
Lichtbelichtung so durchgeführt, daß das Oberflächenpotential
an der Pixelposition (i, j) gleich Vdf ist. Die voranstehend
geschilderte Entscheidung wird für jeden der Pixel
durchgeführt, so daß die 5 Pixel am Umfang der
Entladungspotentialfläche auf das Korrekturpotential des
Oberflächenpotentials Vdf gesetzt werden. Obwohl nicht
erläutert kann dieselbe Entscheidung für den Umfang der
Ladepotentialfläche erfolgen. Wenn die
Entscheidungsergebnisse für die Entladungspotentialfläche und
die Ladepotentialfläche, die nahe aneinander liegen können,
miteinander konkurrieren, also die Entscheidung getroffen
wird, gleichzeitig sowohl die erste Korrekturbelichtung als
auch die zweite Korrekturbelichtung in Fig. 3A und 3B
durchzuführen, so wird einer von diesen Priorität verliehen.
Die Priorität wird so festgesetzt, daß jene ausgewählt wird,
deren Entfernung zur Bildfläche geringer ist, oder jene
ausgewählt wird, die ans ich einen höheren Rand- oder
Streifeneffekt zeigt. Die Art und Weise der Korrektur der
Potentialfläche mit starker Rand- oder Streifenbildung in
bevorzugter Weise wurde bei der Ausführungsform von Fig. 1
eingesetzt. Durch diese Vorgehensweise, deren Logik einfach
ist, kann der erforderliche Hardwareaufwand verringert
werden.
Bei der voranstehend geschilderten zweiten Ausführungsform
kann die Korrekturbelichtung auf sichere Weise auf der
Grundlage der Entscheidung in Bezug auf den Umfang der
Ladepotentialfläche und der Entladungspotentialfläche
durchgeführt werden. Dies löst das Problem der Streifen- oder
Randentwicklung und stellt ein klares Bild zur Verfügung.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2A, 2B und 4 wird als dritte
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine
Ausführungsform der Ausbildung einer Lasertreiberschaltung
erläutert.
Bei der in Fig. 4 dargestellten
Korrekturbelichtungssteuereinheit wird ein System eingesetzt,
welches entsprechend der Lichtmenge die
Lasertreiberschaltungen verwendet. Der Vorteil dieses Systems
wird nachstehend erläutert. In Fig. 4 ist mit dem
Bezugszeichen 18 ein Oberflächenpotentialmeßgerät bezeichnet.
Das nicht in Fig. 1 gezeigte Oberflächenpotentialmeßgerät 18
ist ein Detektor zur Feststellung des Oberflächenpotentials
der lichtempfindlichen Trommel 1. Die Zweifarb-
Bilderzeugungseinrichtung weist die Ladepotentialfläche und
die Entladungspotentialfläche auf, zwischen denen
sandwichartig die Fläche mit mittlerem Potential Vw
eingeschlossen ist. Die Fläche mit mittlerem Potential ist
die weiße Fläche, in welcher die Toner nicht entwickelt
werden. Wenn sich nunmehr das mittlere Potential ändert, so
tritt "Nebel" auf. Wenn beispielsweise Vw in Richtung auf das
Ladeflächenpotential Va verschoben wird, so können die Toner,
die auf die Ladepotentialfläche aufgebracht werden sollen,
auf die weiße Fläche aufgebracht werden. Wird im Gegensatz
hierzu Vw in Richtung auf das Entladungsflächenpotential Vda
verschoben, so können die Toner, die auf die
Entladungspotentialfläche aufgebracht werden sollen, auf die
weiße Fläche aufgebracht werden. Die Änderung des mittleren
Potentials rührt von der Tatsache her, daß sich infolge der
zeitlichen Änderung der Eigenschaften der lichtempfindlichen
Trommel infolge von einer Änderung der Umweltbedingungen und
eines langen Gebrauchs das Oberflächenpotential selbst dann
ändert, wenn der Laser eine Lichtbelichtung mit derselben
Lichtmenge durchführt. Daher ist es erforderlich, die
Lichtmenge des Lasers so einzustellen, daß das mittlere
Potential Vw innerhalb eines vorbestimmten Bereiches von
Potentialwerten liegt. Zu diesem Zweck wird bei der
vorliegenden Ausführungsform das Oberflächenpotential in der
Fläche mit dem mittleren Potential, welches von dem
Oberflächenpotentialmeßgerät 18 gemessen wird, durch das
Prozeßsteuergerät 20 so verarbeitet, daß der Steuerwert in
der Lichtmengeneinstellvorrichtung 322 für das mittlere
Potential so eingestellt wird, daß das mittlere Potential
einen vorbestimmten Wert annimmt. Wenn daher die
Lasertreiberschaltung 312 in Betrieb ist, welche für die
Fläche mit dem mittleren Potential sorgt, wird das
Oberflächenpotential der lichtempfindlichen Trommel auf dem
Wert Vw gehalten.
Es gibt folgende Verfahren zur Messung des
Oberflächenpotentials in der Fläche mit dem mittleren
Potential.
Bei der vorliegenden Ausführungsform umfaßt die
Belichtungssteuervorrichtung 4 zur Durchführung der
Korrekturbelichtung einen Bildspeicher 41. Daher kann die
weiße Fläche von dem Bildspeicher 41 erkannt werden. Um das
Oberflächenpotential zu messen wird das Potential, bei
welchem die Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers
entsprechend der weißen Fläche das
Oberflächenpotentialmeßgerät erreicht, von dem
Prozeßsteuergerät 20 aufgenommen.
Neben dem normalen Druckbetrieb wird die Steueroperation für
das mittlere Potential durchgeführt. In diesem Fall wird eine
Lichtbelichtung durchgeführt, die nur das mittlere Potential
zur Verfügung stellt, und wird zu diesem Zeitpunkt das
Oberflächenpotential gemessen. Bei diesem Verfahren kann
unter Verwendung geschnittener Blätter der Spalt zwischen den
Blättern dazu verwendet werden, das mittlere Potential zu
kontrollieren.
Bei der voranstehend geschilderten dritten Ausführungsform
kann die Lichtmenge für die Belichtung, welche das mittlere
Potential zur Verfügung stellt, unabhängig von der
Einstellung der Lichtmenge eingestellt werden, welche für die
anderen Potentialflächen sorgt. Daher ist die Einstellung
einfach und beeinflußt nicht die anderen Einstellungen.
Entsprechend sind die Lichtmengen für die Korrekturbelichtung
und für die Belichtung der Entladungspotentialfläche
ebenfalls unabhängig von der anderen Einstellung der
Lichtmenge für die Belichtung, so daß sie einander nicht
beeinflussen. Ebenso wie bei der Einstellung der
Korrekturbelichtung wird die Lichtmenge so eingestellt, daß
sie dem Korrekturpotential entspricht.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 4 wird eine vierte
Ausführungsform erläutert, welche die Ausführung der
Steuerung der Korrekturbelichtung betrifft.
Im Zusammenhang mit dem Stand der Technik wurde erläutert,
daß das Ausmaß der Streifen- oder Randentwicklung sich
entsprechend der Entwicklungsvorspannung dem Widerstand des
Entwicklers ändert. Darüber hinaus wird, wenn die
Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle in der
Entwicklermaschine hoch wird, eine hohe Abstreifkraft
entwickelt, was dazu führt, daß das hintere Ende eines
normalen Bildes abgeschwächt wird. Ändert sich die
Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle, so ändert sich
auch das Ausmaß der Streifen- oder Randentwicklung.
Beispielsweise wird bei den Streifen von Tonern, die auf die
Ladepotentialfläche aufgebracht werden sollen, die am Umfang
der Entladungspotentialfläche auftaucht, die Neigung auf, daß
am oberen Ende des Bildes in der Entladungspotentialfläche in
Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung der Oberfläche der
lichtempfindlichen Trommel das obere Ende des Bildes weniger
Streifen zeigt, wogegen am hinteren Ende des Bildes mehr
Streifen vorhanden sind. Dies läßt sich dem Effekt
zuschreiben, daß die Toner durch die Magnetbürste auf der
Magnetrolle wegbewegt und nach oben bewegt werden. Der
Streifen an der Seite der Entladungsbildfläche parallel zur
Ausbreitungsrichtung der Oberfläche der lichtempfindlichen
Trommel wird ebenfalls abgeschabt, und daher abgeschwächt.
Bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform muß, wenn
eine Änderung der Entwicklungsvorspannung, des
Entwicklerwiderstands und der Umdrehungsgeschwindigkeit der
Magnetrolle auftritt, und daher das Ausmaß der Streifen- oder
Randentwicklung sich ändert, die Korrekturbelichtung
entsprechend eingestellt werden.
Die in den Fig. 1 und 4 dargestellte
Prozeßsteuervorrichtung 20 steuert auch die
Entwicklungsvorspannung und die Umdrehungsgeschwindigkeit der
Magnetrolle. Die Änderung der Entwicklungsvorspannung und der
Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle werden
durchgeführt, wenn sich die Umgebungseinflüsse auf die
eigentliche Bildfläche ändern, infolge einer Änderung der
Umgebungsbedingungen, beispielsweise dann, wenn ein Zustand
mit niedriger Temperatur und geringer Feuchte vorhanden ist,
so daß sich das Ausmaß der Entwicklung verringert, und so
auch die Bilddichte. Um die Verringerung der Bilddichte zu
kompensieren wird die Entwicklungsvorspannung erhöht, oder
die Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle erhöht. Wie
voranstehend geschildert ändert eine derartige Steuerung das
Ausmaß der Streifen-Entwicklung, so daß gegebenenfalls der
Einstellzustand der Korrekturbelichtung geändert werden muß.
Bei der vorliegenden Ausführungsform, bei welcher die
Lasertreiberschaltung und die Lichtmengeneinstellvorrichtung
einzeln für jede der Lichtmengen vorgesehen sind, kann dies
unabhängig von der Einstellung der Lichtmenge für die
Belichtung durchgeführt werden, welche die andere
Potentialfläche zur Verfügung stellt, wie im Falle der
Steuerung des mittleren Potentials bei der voranstehend
geschilderten Ausführungsform. Daher läßt sich dies einfach
einstellen, und beeinträchtigt nicht die anderen Operationen.
Das Ausmaß der Streifen- oder Randentwicklung entsprechend
der Entwicklungsvorspannung und der Umdrehungsgeschwindigkeit
der Magnetrolle kann vorher in der Speichervorrichtung 21
gespeichert werden, die in Fig. 4 gezeigt ist.
Konkret kann die Lichtmenge für die Korrekturbelichtung
entsprechend der Entwicklungsvorspannung folgendermaßen
eingestellt werden.
Wenn die Bilddichte in der Ladepotentialfläche geringer ist,
wird zur Kompensation der Verringerung der Dichte durch die
Entwicklungsvorspannung die Entwicklungsvorspannung Vb1 so
eingestellt, daß sie niedriger ist, so daß die Differenz
zwischen der Entwicklungsvorspannung Vb1 und dem
Ladeflächenpotential Vca in den Fig. 2A und 2B zunimmt.
Eine derartige Einstellung führt zu der Streifen- oder
Randentwicklung, da die Toner an der Ladepotentialfläche am
Umfang der Entladungspotentialfläche entwickelt werden. Daher
wird die Lichtmenge für die Belichtung infolge der zweiten
Lichtbelichtung, die in den Fig. 3A und 3B gezeigt ist,
erhöht, um das Potential Vdf an der weißen Fläche am Umfang
der Entladungspotentialfläche zu verringern, und so den
Streifeneffekt zu verhindern. Wenn andererseits die
Bilddichte in der Entladungspotentialfläche verringert ist,
wird zur Kompensation der Verringerung der Dichte durch die
Entwicklungsvorspannung die Entwicklungsvorspannung Vb2 so
eingestellt, daß sie höher ist, so daß die Differenz zwischen
der Entwicklungsvorspannung Vb2 und dem Ladeflächenpotential
Vda in den Fig. 2A und 2B zunimmt. Eine derartige
Einstellung führt zu einer Streifenentwicklung, da die Toner
an der Entladungspotentialfläche am Umfang der
Ladepotentialfläche entwickelt werden. Daher wird das Ausmaß
der Lichtbelichtung infolge der ersten Lichtbelichtung, die
in den Fig. 3A und 3B gezeigt ist, erhöht, um das
Potential Vcf in der weißen Fläche am Umfang der
Ladepotentialfläche zu verringern, und so die
Streifenentwicklung zu verhindern.
Die Lichtmenge für die Korrekturbelichtung entsprechend der
Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle kann konkret
folgendermaßen eingestellt werden. Wenn die
Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle erhöht wird, werden
die Streifen am oberen Ende der Bildfläche und am linken und
rechten Ende des Bildes in der Richtung im wesentlichen
parallel zur Bewegungsrichtung der Oberfläche der
lichtempfindlichen Trommel abgeschabt, so daß sie eher
verringert werden. Die Korrekturbelichtung zur Verhinderung
der Streifenbildung wird folgendermaßen eingestellt. Man läßt
das Potential Vdf in der weißen Fläche am Umfang der
Entladungspotentialfläche sich nahe an das Potential Vw der
weißen Fläche annähern, durch Verringerung der
Belichtungslichtmenge bei der zweiten Korrekturbelichtung,
die in den Fig. 2A und 2B gezeigt ist. Das Potential Vcf
an der weißen Fläche am Umfang der Ladepotentialfläche kann
sich dadurch nahe an das Potential Vw der weißen Fläche
annähern, daß die Belichtungslichtmenge bei der ersten
Korrekturbelichtung in den Fig. 2A und 2B erhöht wird.
Andererseits kann die Streifenbildung hinter der Bildfläche
erhöht werden, wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit der
Magnetrolle zunimmt. Die Belichtungslichtmenge wird
folgendermaßen eingestellt. Bei dem Potential Vdf in der
weißen Fläche am Umfang der Entladungspotentialfläche bleibt
ein Zwischenraum gegenüber dem Potential Vw der weißen Fläche
über, durch Erhöhung der Lichtmenge für die zweite
Korrekturbelichtung, die in den Fig. 3A und 3B gezeigt
ist. Bei dem Potential Vcf an der weißen Fläche am Umfang der
Ladepotentialfläche bleibt ein Zwischenraum gegenüber dem
Potential Vw für die weiße Fläche, durch Erhöhung der
Lichtmenge für die erste Korrekturbelichtung, die in den
Fig. 3A und 3B gezeigt ist. Wie voranstehend geschildert
ist die Lichtmenge für die Korrekturbelichtungen entsprechend
der Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle entgegengesetzt
in der Richtung der Einstellung zwischen dem oberen, dem
rechten/linken Ende und dem hinteren Ende des Bildes. In
diesem Fall wird die Richtung eingestellt, in welcher die
Streifen verhindert werden, die am hinteren Ende der
Bildfläche hervorgerufen werden.
Wie voranstehend geschildert wird, da sich das Ausmaß der
Streifen- oder Randentwicklung am oberen, unteren, linken
oder rechten Ende des Bildes unterscheidet, der Bereich der
Korrekturbelichtung vorzugsweise in dem in den Fig. 5A und
5B gezeigten Bildspeicher nicht auf der Grundlage der
Bilddaten in demselben Entfernungsbereich in Richtung nach
vorn/zurück bzw. links/rechts gegenüber der momentan
belichteten Fläche beurteilt, sondern auf der Grundlage der
unterschiedlichen Bereiche in Richtung nach vorn/hinten bzw.
links/rechts. Wenn beispielsweise die Bewegungsrichtung der
Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers der
Bewegungsrichtung der Magnetrolle der Entwicklungsmaschine
entspricht, so ist die Streifen- oder Randentwicklung infolge
der Toner, die auf die Ladepotentialfläche am Umfang der
Entladungspotentialfläche aufgebracht werden, stark am
hinteren Ende des Entladungspotentialbildes, und gering an
dessen oberen Ende und dessen linken und rechtem Ende. In
diesem Fall ist daher vorzuziehen, daß der Erfassungsbereich
von Daten, welche belichtet werden sollen, bei j + 4 und
j + 5 in der Unterabtastrichtung in den Fig. 5A und 5B
eingeengt wird, wogegen jener, bei welchem bereits eine
Belichtung bei j-6 und j-7 erfolgte, vergrößert wird. Die
weiße Fläche am unteren Ende des Entladungspotentialbildes
kann daher als größerer Korrekturbelichtungsbereich
festgelegt werden.
Bei der voranstehend geschilderten vierten Ausführungsform
kann die Korrekturbelichtung sicher durchgeführt werden,
selbst wenn sich die Entwicklungsvorspannung und die
Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle ändern. Daher kann
das Problem der Streifen- oder Randentwicklung gelöst werden,
so daß ein klares Bild erzeugt wird.
Allerdings hat sich herausgestellt, daß eine Streifen- oder
Randentwicklung in einer Fläche auftreten kann, die nicht
durch Untersuchung der Kraft vorhergesagt werden kann, die
auf die mit Streifen entwickelten Toner einwirkt. Fig. 8
erläutert eine derartige Streifenentwicklung. Infolge
sorgfältiger Untersuchungen stellt sich heraus, daß die
Streifen- oder- Randentwicklung am rückwärtigen Ende eines
sich in Form einer Mündung öffnenden Bildmusters entwickelt,
wie dies in Fig. 8 gezeigt ist, und zwar in dem Zustand, daß
eine relativ große Tonermenge auf die Fläche mit dem
mittleren Potential aufgebracht wird, welches im wesentlichen
das Potential des lichtempfindlichen Körpers darstellt, als
Hintergrundfläche. Es läßt sich daher feststellen, daß die
Streifen, die in der nicht vorhersagbaren Fläche auftreten,
deswegen vorhanden sind, da die "Nebeltoner", die auf die
weiße Fläche aufgebracht wurden, durch die
Gleit/Berührungskraft infolge der Zungen des Entwicklers
wegbewegt wurden. Die Streifen, die in der Fläche auftreten,
die nicht vorhergesagt werden kann, nämlich auf die
voranstehend geschilderte Art und Weise, werden als
"Abstreifstreifen" bezeichnet. Das Verfahren zur
Unterdrückung der Abstreifstreifen wird aus den in den
Fig. 9 und 10 gezeigten Darstellungen deutlich.
Fig. 9 zeigt ein Bild, bei welchem ein latentes
elektrostatisches Bild, das nicht entwickelt wird, in einer
Fläche entfernt von dem hinteren Ende der Bildfläche
entsteht.
Fig. 10 zeigt die Potentialpegel des latenten
elektrostatischen Bildes. Wie aus Fig. 10 hervorgeht, werden
die Korrekturbelichtungen so durchgeführt, daß am hinteren
Ende der Ladepotentialfläche ein Potential zwischen dem
Ladepotential und dem mittleren Potential angeordnet wird,
wogegen am hinteren Ende der Entladungspotentialfläche ein
anderes Potential zwischen dem Entladungspotential und dem
mittleren Potential angeordnet wird.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 4 erfolgt eine
Beschreibung einer fünften Ausführungsform, bei welcher
automatisch die Steuerbedingungen für die Korrekturbelichtung
eingestellt werden.
In den Fig. 1 und 4 ist mit dem Bezugszeichen 19 ein
Tonersensor zur Feststellung der Tonermenge bezeichnet, die
auf die lichtempfindliche Trommel aufgebracht wird. Bei der
vorliegenden Ausführungsform wird ein System eingesetzt, bei
welchem der Tonersensor 19 die Tonermengen feststellt, bei
denen eine Streifenentwicklung auftrat, und bei welchem die
Bedingungen für die Korrekturbelichtung entsprechend der
Tonermenge eingestellt werden. Der Tonersensor 19 ist ein
Halbleiterelement, welches eine Anordnung aus einer
lichtemittierenden Diode und einer lichtempfindlichen Trommel
aufweist. Licht wird von der Lichtemittierenden Diode auf die
lichtempfindliche Trommel aufgestrahlt. Das von der Trommel
reflektierte Licht wird von der Photodiode festgestellt. Wenn
Toner auf die lichtempfindliche Trommel aufgebracht wurde,
ändert sich die Menge an reflektiertem Licht entsprechend der
Menge an aufgebrachtem Toner. Daher kann die Tonermenge
festgestellt werden, die auf die lichtempfindliche Trommel
aufgebracht wurde.
Zuerst wird, ohne die Korrekturbelichtung vorzunehmen, das
latente Bild entweder der Ladepotentialfläche oder der
Entladungspotentialfläche ausgebildet. Als nächstes wird der
Fall erläutert, in welchem das latente Bild der
Entladungspotentialfläche ausgebildet wird. Am Umfang des
latenten Bildes der Entladungspotentialfläche werden die
Toner aufgebracht, die dazu dienen, die
Entladungspotentialfläche zu entwickeln. Um zu verhindern,
daß die Entladungspotentialfläche entwickelt wird, wird
entweder vorher die Entwicklungsvorspannung umgeschaltet,
oder wird die Entwicklungsmaschine im Betrieb angehalten. Der
Übertrager 8 in Fig. 1 wird auf den Zustand eingestellt, in
welchem keine Übertragung erfolgt. Auf diese Weise kann die
Menge an Streifentonern durch den Tonersensor 19 festgestellt
werden.
Zum Zwecke der Korrekturbelichtung des Umfangs der
Ladepotentialfläche wird die Lichtmenge, wobei das
Oberflächenpotential gegenüber dem mittleren Potential Vw in
bestimmtem Ausmaß verringert ist, in der
Lichtmengeneinstellvorrichtung 324 eingestellt. In diesem
Lichtmengeneinstellzustand wird die Korrekturbelichtung am
Umfang der Ladepotentialfläche durchgeführt, um die
Entladungspotentialfläche zu entwickeln. Die Menge an
Streifentoner wird durch den Tonersensor 19 festgestellt. Die
Menge an Streifentoner zu diesem Zeitpunkt ist geringfügig
verringert, verglichen mit jenem Fall, in welchem keine
Korrekturbelichtung durchgeführt wird. Durch Durchführung der
voranstehend geschilderten Operation mit unterschiedlichen
Zuständen der Korrekturbelichtung kann die Beziehung zwischen
dem Lichtmengeneinstellzustand und der Menge an
Streifentonern festgelegt werden. Auf der Grundlage dieser
Beziehung kann ein geeigneter Lichtmengenzustand ausgewählt
werden, welcher das Problem der Streifenentwicklung lösen
kann, und kann der so ausgewählte Zustand in der
Lichtmengeneinstellvorrichtung als vorbestimmter Wert für die
Korrekturbelichtung eingestellt werden. Hierbei kann der
Zustand bei der Korrekturbelichtung auch zum Zeitpunkt des
Einschaltens der Bilderzeugungseinrichtung eingestellt
werden, oder für eine vorbestimmte Anzahl gedruckter Seiten.
Wenn die Menge an Streifentonern für die vorbestimmte Anzahl
an gedruckten Seiten festgestellt wird, und sie sich erhöht
hat, kann die Lichtmenge für die Korrekturbelichtung
folgendermaßen eingestellt werden. Im Falle von Streifen in
der Ladepotentialfläche wird die Lichtmenge bei der ersten
Korrekturbelichtung in den Fig. 3A und 3B verringert,
wogegen im Falle von Streifen in der
Entladungspotentialfläche die Lichtmenge bei der zweiten
Korrekturbelichtung in den Fig. 3A und 3B erhöht wird.
Bei der voranstehend geschilderten fünften Ausführungsform
kann die Menge an Streifentonern festgestellt werden, um den
entsprechenden geeigneten Zustand für die Korrekturbelichtung
automatisch einzustellen, so daß ein klares Bild ohne
Streifen über lange Zeiträume zur Verfügung gestellt wird.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 6 erfolgt eine
Beschreibung einer sechsten Ausführungsform, nämlich einer
dritten Ausführungsform zur Einstellung des Steuerzustands
für die Korrekturbelichtung. Fig. 6 zeigt die Vorrichtung
zur Feststellung des Widerstands des Entwicklers. In Fig. 6
ist mit dem Bezugszeichen 1 eine lichtempfindliche Trommel
bezeichnet, mit 51 eine Entwicklerrolle, mit 52 eine
Begrenzungsplatte, mit 53 ein Widerstand, mit 54 ein
Voltmeter, und mit 55 ein Entwickler.
Wie im Zusammenhang mit dem Stand der Technik beschrieben
führt eine Änderung des Widerstands des Entwicklers zu einer
Änderung der Streifenentwicklung. Durch Versuche wurde
bestätigt, daß sich der Widerstand des Entwicklers infolge
einer Änderung der Tonerdichte ändert, infolge von
Abweichungen in Bezug auf die Trägeroberfläche im Entwickler
infolge eines langen Gebrauchs, infolge von Änderungen der
Umgebungsbedingungen, usw. Um das Problem der
Streifenentwicklung zu lösen kann in einem derartigen Fall
der Widerstand des Entwicklers gemessen werden, um
entsprechend den Lichtmengenzustand für die
Korrekturbelichtung einzustellen.
Fig. 6 zeigt eine Vorrichtung zur Messung des Widerstands
des Entwicklers. Der Widerstand des Entwicklers, der
tatsächlich erforderlich ist, ist der des Entwicklers an der
Fläche, an welche die lichtempfindliche Trommel 1 und die
Entwicklerrolle 51 einander gegenüberliegen. Abhängig davon,
ob ein latentes elektrostatisches Bild vorhanden ist oder
nicht, wird diese Fläche entwickelt oder nicht entwickelt.
Der durch den Entwickler fließende Strom ändert sich daher an
dieser Fläche, so daß der Widerstand des Entwicklers nicht
genau gemessen werden kann. Aus diesem Grund wird der
Widerstand zwischen der Entwicklerrolle 51 und der Platte 52
zur Begrenzung der Filmdicke des Entwicklers 55 gemessen.
Wenn die Begrenzungsplatte 52 aus einem Metall wie
beispielsweise Aluminium oder Edelstahl besteht, und an den
Widerstand 53 angeschlossen ist, wird die Spannung V über den
Widerstand 53 durch das Spannungsmeßgerät 54 gemessen. Unter
der Annahme, daß die an die Entwicklerrolle 51 angelegte
Entwicklervorspannung gleich Vb ist, der Widerstandswert des
Widerstands 53 gleich r ist, so läßt sich der Widerstandswert
R des Entwicklers folgendermaßen berechnen: R = r×Vb/V.
In der Praxis erfolgt eine A/D-Wandlung der Spannung, und der
so erhaltene Digitalwert wird der Prozeßsteuervorrichtung 20
in Fig. 4 zugeführt. Die Arithmetikverarbeitung in der
Prozeßsteuervorrichtung stellt den Widerstandswert des
Entwicklers zur Verfügung. Der vorgeschriebene Wert für die
Lichtmenge für die Korrekturbelichtung entsprechend dem
Widerstand des Entwicklers wird aus der Speichervorrichtung
21 ausgelesen, und in der Lichtmengeneinstellvorrichtung
eingestellt.
In der Speichervorrichtung 21 wird vorher der vorbestimmte
Wert gespeichert, der für die Lichtmenge bei der ersten
Korrekturbelichtung am Umfang der Ladepotentialfläche in dem
Fig. 3A und 3B und für die Lichtmenge bei der zweiten
Korrekturbelichtung am Umfang der Entladungspotentialfläche
in den Fig. 3A und 3B sorgt, wenn der Widerstand des
Entwicklers zunimmt.
Bei der voranstehend geschilderten sechsten Ausführungsform
kann daher eine geeignete Korrekturbelichtung entsprechend
dem Widerstand des Entwicklers durchgeführt werden. Selbst
wenn sich der Widerstand des Entwicklers ändert, kann daher
ein klares Bild ohne Streifen erhalten werden.
Unter Bezugnahme auf Fig. 7 wird ein siebte Ausführungsform
der Belichtungssteuervorrichtung 4 in der Zweifarb-
Bilderzeugungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
erläutert. Fig. 7 zeigt schematisch die
Korrekturbelichtungssteuervorrichtung, die in abgeänderter
Weise ausgebildet ist. In Fig. 7 ist mit dem Bezugszeichen
18 ein Oberflächenpotentialmeßgerät bezeichnet, mit 19 ein
Tonersensor, mit 20 eine Prozeßsteuervorrichtung, mit 21 eine
Speichervorrichtung, mit 22 eine Dateneingabevorrichtung, mit
31 ein Laser, mit 43 eine Lichtmengenumschaltschaltung, mit
311, 312, 313, 314 eine Lasertreiberschaltung, mit 321, 322,
323, 324 eine Lichtmengeneinstellvorrichtung, mit 400 eine
Rasterentwicklungsverarbeitungsvorrichtung, mit 441 ein
Bildspeicher, mit 442 ein Prozessor und mit 443 ein Speicher.
Im Zusammenhang mit der in Fig. 4 gezeigten
Korrekturbelichungssteuereinheit wurde erläutert, daß durch
die mit dem Bildspeicher 41 versehene
Belichtungssteuervorrichtung 4 festgelegt wird, ob die
Korrekturbelichtung durchgeführt werden soll oder nicht, auf
der Grundlage des Bildmusters in dem Bildspeicher, wobei die
Entscheidung in der Entscheidungsschaltung 42 erfolgt.
Ein Laserdrucker druckt ein Bild, beispielsweise ein Zeichen
oder eine figürliche Darstellung, als Ansammlung von
Bildpunkten. Ein Zeichen, welches normalerweise als Symbol
(Zeichencode) in dem zu druckenden Text gespeichert wird,
wird als eine Ansammlung von Punkten entwickelt, und wird
zuerst in einen druckbaren Zustand versetzt. Eine derartige
Entwicklungsverarbeitung wird als "Rasterbildbearbeitung"
bezeichnet. Betrachtet man dies von der Seite einer
Druckeinrichtung zur Erzeugung eines Bildes aus, so wird
diese Entwicklungsverarbeitung an der Seite des Hosts (eines
Bilddatenerzeugungsgerätes) durchgeführt, beispielsweise
durch eine "Steuerung", die in dem Druckergehäuse vorgesehen
ist, durch einen an den Drucker angeschlossenen Computer, und
dergleichen. Die Rasterbildbearbeitung wandelt den
Zeichencode oder die Graphik in Pixeldaten mit einer
Ansammlung an Punkten um. Die Pixeldaten nach der
Entwicklungsverarbeitung werden an den Drucker übertragen, so
daß die Aussendung von Licht durch den Laser entsprechend I/O
der Pixeldaten gesteuert wird.
Da in diesem Fall die Korrekturbelichtung die Lichtmenge des
Lasers steuert, wird ein System zur Erzeugung der
Entscheidungsdaten für die Steuerung als Software
vorgeschlagen. Fig. 7 zeigt schematisch ein derartiges
Korrekturbelichtungssteuersystem. In Fig. 7 ist mit dem
Bezugszeichen 400 eine Rasterbildbearbeitungsvorrichtung
bezeichnet, welche auch die Funktion der
Streifenkorrektursteuerung enthält. Die
Rasterbildbearbeitungsvorrichtung 400 weist einen Prozessor
442 auf, einen Speicher 443, der ein
Rasterbildbearbeitungsprogramm und ein
Streifenkorrekturprogramm speichert, sowie einen Bildspeicher
441, in welchem die Pixeldaten nach der Rasterbildbearbeitung
gespeichert werden. Die Rasterbildbearbeitungsvorrichtung 400
weist weiterhin eine Lichtmengenumschaltschaltung 43 auf, die
dazu dient, eine Belichtung mit unterschiedlichen Lichtmengen
einschließlich der Streifenkorrekturbelichtung durchzuführen,
und die im wesentlichen ebenso aufgebaut ist wie die in Fig.
4 dargestellte Lichtmengenumschaltschaltung.
Bei diesem System wird die Rasterbildbearbeitung
durchgeführt, und daraufhin wird die
Entscheidungsverarbeitung für die Streifenkorrekturbelichtung
durchgeführt. Der Bildspeicher 441 speichert die
Streifenkorrektur Daten und ebenso die eigentlichen
Pixeldaten. Nach Beendigung der Verarbeitung für eine
einzelne zu druckende Seite wird synchron mit dem
Synchronisierungssignal von der Seite des Druckers aus,
beispielsweise ein Seitenstartsignal und ein BD-Signal zum
Synchronisieren mit der Drehung des Polygonspiegels für die
Seite ausgegeben.
Die voranstehend geschilderte siebte Ausführungsform, bei
welcher die Entscheidung in Bezug auf die
Streifenkorrekturbelichtung durch Software durchgeführt wird,
ist flexibel an verschiedene Zustände anpaßbar, verglichen
mit jenem Fall, bei welchem die Entscheidung durch Hardware
erfolgt. Wenn beispielsweise die Ladepotentialfläche und die
Entladungspotentialfläche nahe aneinander liegen, kann eine
flexible Steuerung zur Änderung der Korrektur entsprechend
der Entfernung zwischen diesen Flächen durchgeführt werden,
oder entsprechend dem Korrekturbereich in Vertikal- und
Horizontalrichtung des Bildes.
Bei der voranstehend geschilderten Entwicklungsmaschine wurde
ein Ferritträger mit einem Widerstand von 1010 Ω.cm
verwendet. Es wurde erläutert, daß ein Träger mit einem
geringeren Widerstand als 1010 Ω.cm, der auf die
lichtempfindliche Trommel aufgebracht wird, durch einen
Trägerrückgewinnungsmagneten entfernt werden kann.
Der Widerstand eines Zweikomponentenentwicklers stellt einen
Zustand dar, in welchem Toner und Träger gemischt sind. Die
Toner, die aus Harz bestehen, können im wesentlichen im
Vergleich zu den Trägern als Isolator angesehen werden. Wenn
daher ein Träger mit niedrigem Widerstand verwendet wird, so
nimmt der Widerstand des Entwicklers nicht entsprechend dem
Widerstand des Trägers ab, da Tonerteilchen zwischen den
Trägerteilchen vorhanden sind. Tatsächlich stellte sich
heraus, daß bei Entwicklern, bei welchen Träger mit einem
Widerstand mit einem Unterschied in mehreren Größenordnungen
(1010 Ω.cm und 103 Ω.cm) mit denselben Tonern gemischt
sind, einen Widerstandsunterschied von nur einer
Größenordnung hervorrufen. Es wird darauf hingewiesen, daß
der Widerstand des Trägers durch die Menge an magnetischem
Material eingestellt werden kann, welches für den Träger
verwendet wird, beispielsweise Ferrit oder Eisenpulver, durch
die Menge an Harz, mit welchem die Trägeroberfläche
beschichtet wird, oder durch leitfähiges Material, welches
mit dem Harz gemischt wird.
Durch Versuche wurde bestätigt, daß dann, wenn der Träger
einen signifikant niedrigen Widerstand von weniger als
103 Ω.cm aufweist, der sich ergebende Entwickler ebenfalls
einen niedrigeren Widerstand aufweist. Wenn ein Entwickler
mit einem derartigen niedrigen Widerstand verwendet wird,
nimmt die Menge an Trägermaterial zu, die auf die
lichtempfindliche Trommel aufgebracht wird, so daß der Träger
durch den Trägerrückgewinnungsmagneten nicht vollständig
zurückgewonnen werden kann. Dies führte zu der Schwierigkeit,
daß eine schlechte Vervielfältigung des Tonerbildes von dem
lichtempfindlichen Körper auf ein Papierblatt erfolgte, so
daß sich ein Absinken der Qualität eines Zeichens oder Bildes
ergab.
Um diese Schwierigkeit zu überwinden wird vorgeschlagen, daß
vorzugsweise ein Träger mit einem Widerstand verwendet wird,
der nicht geringer ist als 103 Ω.cm. Bei einem
Zweikomponentenentwickler mit einem derartigen Träger und
Toner ist dessen Widerstand als Entwickler nicht so gering,
und dann sein Aufbringen auf ein Ausmaß beschränkt werden,
daß ein Entfernen durch den Trägerrückgewinnungsmagneten
erfolgen kann. Die Streifenentwicklung, die sich infolge des
nicht geringen Widerstands des Entwicklers einstellt, kann
durch die Korrekturbelichtung überwunden werden.
Wie voranstehend geschildert kann durch die vorliegende
Erfindung eine Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung zur
Verfügung gestellt werden, mit der ein klares Bild ohne
Streifen- oder Randentwicklung erzeugt werden kann.
Claims (10)
1. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung, bei welcher ein
geladener lichtempfindlicher Körper mit
unterschiedlichen Lichtmengen für die Belichtung
belichtet wird, um latente elektrostatische Bilder in
Flächen mit Potentialen auf drei Pegeln zu erzeugen, die
eine Ladepotentialfläche, eine Entladungspotentialfläche
und dazwischen eine Fläche mit mittlerem Potential
umfassen, wobei das latente elektrostatische Bild unter
Verwendung positiv geladener Toner und negativ geladener
Toner entwickelt wird, und zwar in den Potentialflächen
mit Ausnahme der Fläche mit mittlerem Potential, um ein
Zweifarb-Tonerbild auf dem lichtempfindlichen Körper zu
erzeugen, wobei eine Belichtungsvorrichtung zum
Belichten des lichtempfindlichen Körpers mit Lichtmengen
vorgesehen ist, welche für die Erzeugung der Flächen mit
den drei Potentialpegeln sorgen, und auch weiße Flächen
am Umfang der Potentialflächen mit den Tonern entwickelt
werden, durch Lichtmengen, die Potentiale zwischen den
Potentialen zur Verfügung stellen, bei welchen eine
Entwicklung mit Tonern erfolgt, und dem mittleren
Potential, wobei vorgesehen sind:
eine Vorrichtung zur Feststellung des Vorhandenseins oder der Abwesenheit einer Ladepotentialfläche und einer Entladungspotentialfläche jeder der weißen Flächen; und
eine Vorrichtung zum Belichten der weißen Fläche mit einer Lichtmenge, die ein Potential zwischen dem Ladepotential oder dem Entladungspotential und dem mittleren Potential zur Verfügung stellt.
eine Vorrichtung zur Feststellung des Vorhandenseins oder der Abwesenheit einer Ladepotentialfläche und einer Entladungspotentialfläche jeder der weißen Flächen; und
eine Vorrichtung zum Belichten der weißen Fläche mit einer Lichtmenge, die ein Potential zwischen dem Ladepotential oder dem Entladungspotential und dem mittleren Potential zur Verfügung stellt.
2. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß vorgesehen
sind:
Schaltungen zum Betreiben der Belichtungsvorrichtung entsprechend den Lichtmengen für die Belichtung, eine Vorrichtung zur Einstellung der Lichtmengen für die Belichtung, und
eine Vorrichtung zur Messung des Oberflächenpotentials des lichtempfindlichen Körpers,
wobei die Lichtmengen in der Lichtmengeneinstellvorrichtung auf der Grundlage der Potentiale eingestellt werden, die durch die Oberflächenpotentialmeßvorrichtung gemessen werden, und auch die Lichtmenge für eine Korrekturbelichtung eingestellt wird.
Schaltungen zum Betreiben der Belichtungsvorrichtung entsprechend den Lichtmengen für die Belichtung, eine Vorrichtung zur Einstellung der Lichtmengen für die Belichtung, und
eine Vorrichtung zur Messung des Oberflächenpotentials des lichtempfindlichen Körpers,
wobei die Lichtmengen in der Lichtmengeneinstellvorrichtung auf der Grundlage der Potentiale eingestellt werden, die durch die Oberflächenpotentialmeßvorrichtung gemessen werden, und auch die Lichtmenge für eine Korrekturbelichtung eingestellt wird.
3. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lichtmenge zur Belichtung jeder der weißen Flächen am
Umfang der Potentialflächen mit den Tonern für die
Entwicklung entsprechend einer Entwicklungsvorspannung
und einer Umdrehungsgeschwindigkeit einer
Entwicklungsrolle in einer Entwicklungsmaschine geändert
wird.
4. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin
ein Tonersensor vorgesehen ist, um die Tonermengen
festzustellen, die auf die weißen Flächen am Umfang der
Potentialflächen mit Ausnahme der Fläche mit mittlerem
Potential aufgebracht werden, wobei die Lichtmengen für
die Belichtung zur Bereitstellung der weißen Flächen am
Umfang der Potentialflächen mit Ausnahme des mittleren
Potentials entsprechend den festgestellten Tonermengen
durch den Tonersensor geändert werden.
5. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lichtmenge für die Belichtung, welche das Potential in
der weißen Fläche am Umfang jeder der Potentialflächen
mit Ausnahme der Fläche mit mittlerem Potential zur
Verfügung stellt, so eingestellt wird, daß die Menge an
Tonern verringert wird, die von dem Tonersensor
festgestellt wird.
6. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Lichtmenge für die Belichtung für die weiße Fläche am
Umfang jeder der Potentialflächen mit den entwickelten
Tonern entsprechend dem Widerstand eines Entwicklers
geändert wird.
7. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin
ein Bildspeicher und ein Prozessor vorgesehen sind,
wobei der Prozessor eine Rasterbildbearbeitung zur
Entwicklung eines Bildes zu einer Ansammlung von Punkten
durchführt, und die weiße Fläche am Umfang jeder der
Potentialflächen mit den entwickelten Tonern festlegt.
8. Bilddaten-Erzeugungsgerät für eine Zweifarb-
Bilderzeugungseinrichtung, bei welcher ein geladener
lichtempfindlicher Körper mit unterschiedlichen
Lichtmengen für die Belichtung belichtet wird, um
latente elektrostatische Bilder in Flächen mit
Potentialen auf drei Pegeln zu erzeugen, nämlich einer
Ladepotentialfläche, einer Entladungspotentialfläche und
einer Fläche mit mittlerem Potential dazwischen, wobei
positiv geladene Toner und nicht positiv geladene Toner
in den Potentialflächen mit Ausnahme der Fläche mit
mittlerem Potential entwickelt werden, um ein Zweifarb-
Tonerbild auf dem lichtempfindlichen Körper zu erzeugen,
wobei eine Rasterbildbearbeitungsvorrichtung vorgesehen
ist, die zur Entwicklung eines Bildes in einer
Ansammlung von Punkten dient, und die weiße Fläche am
Umfang jeder der Potentialflächen mit den geladenen
Tonern festlegt.
9. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch
1 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die latenten
elektrostatischen Bilder unter Verwendung eines
Zweikomponentenentwicklers entwickelt werden, der Träger
aufweist, deren Widerstand nicht kleiner als 103 Ω.cm
ist, sowie Toner.
10. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung, bei welcher ein
geladener lichtempfindlicher Körper mit
unterschiedlichen Lichtmengen für die Belichtung durch
eine Belichtungsvorrichtung belichtet wird, um latente
elektrostatische Bilder in Flächen mit Potentialen auf
drei Pegeln zu erzeugen, welche eine
Ladepotentialfläche, eine Entladungspotentialfläche und
eine Fläche mit mittleren Potential dazwischen umfassen,
und positiv geladene Toner und negativ geladene Toner in
den Potentialflächen mit Ausnahme der Fläche mit
mittlerem Potential entwickelt werden, um ein Zweifarb-
Tonerbild auf dem lichtempfindlichen Körper zu erzeugen,
wobei die Fläche mit mittlerem Potential am hinteren
Ende einer Bildfläche in Umdrehungsrichtung einer
Entwicklungsrolle und getrennt von der Bildfläche mit
einer Lichtmenge belichtet wird, die ein Potential
zwischen einem Ladungspotential oder einem
Entladungspotential und einem mittleren Potential zur
Verfügung stellt.
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