[go: up one dir, main page]

DE19844081A1 - Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung - Google Patents

Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung

Info

Publication number
DE19844081A1
DE19844081A1 DE19844081A DE19844081A DE19844081A1 DE 19844081 A1 DE19844081 A1 DE 19844081A1 DE 19844081 A DE19844081 A DE 19844081A DE 19844081 A DE19844081 A DE 19844081A DE 19844081 A1 DE19844081 A1 DE 19844081A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potential
area
light
exposure
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19844081A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19844081B4 (de
Inventor
Hisao Okada
Teruaki Mitsuya
Shinichi Akatsu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ricoh Printing Systems Ltd
Original Assignee
Hitachi Koki Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hitachi Koki Co Ltd filed Critical Hitachi Koki Co Ltd
Publication of DE19844081A1 publication Critical patent/DE19844081A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19844081B4 publication Critical patent/DE19844081B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/04Exposing, i.e. imagewise exposure by optically projecting the original image on a photoconductive recording material
    • G03G13/045Charging or discharging distinct portions of the charge pattern on the recording material, e.g. discharging non-image areas, contrast enhancement
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/01Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for producing multicoloured copies
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G2215/00Apparatus for electrophotographic processes
    • G03G2215/00025Machine control, e.g. regulating different parts of the machine
    • G03G2215/0013Machine control, e.g. regulating different parts of the machine for producing copies with MICR
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G2215/00Apparatus for electrophotographic processes
    • G03G2215/04Arrangements for exposing and producing an image
    • G03G2215/0495Plural charge levels of latent image produced, e.g. trilevel

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)
  • Color Electrophotography (AREA)
  • Color, Gradation (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zweifarb- Bilderzeugungseinrichtung, die nach dem elektrofotografischen Prinzip arbeitet.
Zunächst wird darauf hingewiesen, daß die Zweifarb- Bilderzeugungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung nicht nur jenen Fall umfaßt, in welchem zwei Arten von Tonern mit unterschiedlichen Farben verwendet werden, sondern auch jenen Fall, bei welchem Toner mit derselben Farbe eingesetzt werden, jedoch unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Die vorliegende Erfindung läßt sich beispielsweise in einem Fall einsetzen, in welchem mit derselben schwarzen Farbe der eine Toner unmagnetisch ist, wogegen der andere Toner magnetisch ist, und so magnetische Information an einen Teil des Bildes angelegt werden soll.
Es wurde eine Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung vorgeschlagen, bei welcher nach der Aufladung eines lichtempfindlichen Körpers latente elektrostatische Bilder mit drei Pegeln oder Niveaus auf dem lichtempfindlichen Körper dadurch ausgebildet werden, daß die Belichtung mit Licht in drei Pegeln bzw. Niveaus geändert wird, nämlich ohne Belichtung, mit schwacher Belichtung, und mit starker Belichtung, entsprechend der Farbinformation, und diese Bilder unter Verwendung positiv geladener Toner und negativ geladener Toner entwickelt werden, um ein Zweifarb-Tonerbild auf dem lichtempfindlichen Körper auszubilden.
Bei einer derartigen Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung kann eine Entwicklung mit Streifenbildung auftreten, bei welcher der Umfang des Bildes mit einer Farbe mit einer anderen Farbe vermischt ist, so daß kein klares Bild erhalten werden kann.
Der Mechanismus für diese Streifenentwicklung läßt sich folgendermaßen erläutern.
In den Fig. 2A und 2B ist schematisch eine Erläuterung der Streifenentwicklung dargestellt, wobei die Verteilung des elektrischen Potentials und des elektrischen Feldes in Bezug auf Positionen auf der Oberfläche eines lichtempfindlichen Körpers nach der Belichtung dargestellt sind.
Wie aus Fig. 2A hervorgeht, umfaßt das Oberflächenpotential nach der Belichtung des lichtempfindlichen Körpers in der Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung ein Ladungspotential Vca in einem Bereich ohne Belichtung, ein mittleres Potential Vw in einem Bereich mit schwacher Belichtung, und ein Entladungspotential Vda in einem Bereich mit starker Belichtung. In dem Bereich, der durch das Ladepotential Vca aufgeladen ist, werden erste Toner durch Normalentwicklung durch eine Entwicklungsmaschine entwickelt, wobei eine Entwicklungsvorspannung Vb1 angelegt wird. Andererseits werden in dem Bereich, der mit dem Entladungspotential Vda geladen ist, die zweiten Toner durch Umkehrentwicklung durch die Entwicklungsmaschine entwickelt, wobei eine Entwicklungsvorspannung Vb2 angelegt wird. In dem Bereich, der mit dem mittleren Potential Vw geladen ist, werden keine Toner entwickelt, so daß eine weiche Fläche entsteht. Wie jedoch aus Fig. 2B hervorgeht, welche das elektrische Feld auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers zeigt, sorgt der Bereich mit dem mittleren Potential Vw für umgekehrte elektrische Felder infolge des Randeffekts in der Nähe jener Flächen mit den Potentialen Vca und Vda, da zwischen Vw und Vca große Unterschiede bestehen, und ebenso zwischen Vw und Vda. Toner mit den entgegengesetzten Ladepolaritäten werden auf die Bereiche mit den entgegengesetzten elektrischen Feldern aufgebracht. Nimmt man daher an, daß der erste Toner schwarz und der zweite Toner rot ist, so wird der weiße Bereich am Umfang des schwarzen Bildes in Rot entwickelt, und wird der weiße Bereich am Umfang des roten Bildes in Schwarz entwickelt. Dies wird als "Streifenentwicklung" bezeichnet, da der Umfang des schwarzen Bildes so erscheint, als ob er einen roten Rand oder Streifen aufweist, und der Umfang des roten Bildes so aussieht, als wiese er einen schwarzen Rand oder Streifen auf. Ein derartiger Farbdruck, der nicht in wesentlichem Maße auftreten dürfte, sorgt für eine Unschärfe des Bildes und führt dazu, daß fehlerhafte Information infolge eines falschen Drucks aufgezeichnet wird. Dieses Problem bedarf einer Lösung.
Die Randentwicklung weist die Eigenschaft auf, daß sie auffällig ist, wenn die Entwicklungsvorspannungen Vb1 und Vb2 nahe an dem mittleren Potential Vb des Bereiches mit schwacher Belichtung liegen, jedoch nicht auffällig, wenn sich diese Vorspannungen von dem mittleren Potential stark unterscheiden. Unter Verwendung dieser Eigenschaft kann daher, um die Streifenentwicklung zu verringern, vorgeschlagen werden, die Entwicklungsvorspannungen Vb1 und Vb2 unterschiedlich zu Vb auszubilden. Allerdings wird hierdurch der Unterschied zwischen den Entwicklungsvorspannungen und den Potentialen der Bildfläche mit angelegten Tonern verringert, also Vca-Vb1 und Vda-Vb2. Dies führt dazu, daß die Tonermenge, die in den entsprechenden Bildbereichen entsteht, verringert wird, wodurch die Bilddichte abgeschwächt wird. Daher kann die Streifenentwicklung verringert werden, jedoch wird die Entwicklung selbst abgeschwächt. Ein derartiger Vorschlag kann daher das Problem der Streifenentwicklung nicht lösen.
Als weitere Vorrichtung zur Überwindung der Streifenentwicklung wurde die Vorgehensweise, einen Entwicklung mit geringem Widerstand zu verwenden, in der JP-A-1-189664 vorgeschlagen. Diese Vorgehensweise verwendet ein Entwicklungsmittel mit geringem Widerstand, um den Streifen- oder Randeffekt zu verringern, so daß das elektrische Feld am Umfang niedrig wird. Der Entwicklung mit einem zu geringen Widerstand führte jedoch zu einem Sekundärproblem, nämlich daß Ladungsträger auf den lichtempfindlichen Körper aufgebracht werden. Die auf dem lichtempfindlichen Körper vorhandenen Ladungsträger sorgen für einen Abstand zwischen einem Tonerbild auf dem lichtempfindlichen Körper und einem Papierblatt bei der Übertragung. Dies verringert die elektrische Feldstärke beim Übertragen, was zu einem schlechten Kopieren des Tonerbildes führt. In diesem Fall fällt ein Teil eines Zeichens oder Bildes beim Kopieren auf das Papierblatt ab. Daher ist es schwierig, die zweite Vorrichtung, bei welcher ein Entwickler mit niedrigem Widerstand verwendet wird, zur Lösung des Problems der Streifenentwicklung einzusetzen.
Selbst wenn die Entwicklungsvorspannung mit dem Widerstand des Entwicklers zum Zwecke der Lösung des Streifenproblems kombiniert wird, tritt folgende Schwierigkeit auf.
Da sich die Eigenschaften des lichtempfindlichen Körpers im Verlaufe der Zeit beim Gebrauch ändern, und sich die Eigenschaften eines Entladungsdrahtes einer Ladevorrichtung ändern, ändert sich unvermeidlich das mittlere Potential. Ändert sich das mittlere Potential, so daß sein Unterschied gegenüber der Entwicklungsvorspannung gering wird, so tritt die Streifen- oder Randentwicklung auf.
Der Widerstand des Entwicklers ändert sich bei einer Änderung der Umgebungsbedingungen, einer Änderung der Tonerdichte, bei einer zeitabhängigen Änderung einer Trägeroberfläche, usw. Ändert sich der Widerstand des Entwicklers so, daß er hoch wird, herrscht also in der Umgebung eine Atmosphäre mit geringer Feuchte, oder wird die Tonerdichte hoch, so tritt auch dann eine Streifen- oder Randentwicklung auf.
Wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit der Entwicklungsrolle der Entwicklermaschine geändert wird, ändert sich auch die Kraft, mit welcher der Entwickler an der Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers reibt. Dies beeinflußt die Streifen- oder Randentwicklung.
Wie voranstehend geschildert ist die Streifen- oder Randentwicklung, die durch verschiedene Ursachen beeinflußt wird, im Stand der Technik schwer zu überwinden.
Die vorliegende Erfindung wurde zur Lösung des voranstehend geschilderten Problems entwickelt, und ihr Ziel besteht in der Bereitstellung einer Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung, welche eine Streifen- oder Randentwicklung verhindern kann, und ein klares Bild zur Verfügung stellen kann.
Da voranstehend geschilderte Problem läßt sich bei der Belichtung mit Licht lösen, nachdem der lichtempfindliche Körper aufgeladen wurde, und zwar dadurch, daß eine Belichtung mit drei Pegeln an Lichtmengen durchgeführt wird, die eine Ladepotentialfläche zur Verfügung stellen, in welcher Toner durch Normalentwicklung entwickelt werden, eine Entladungspotentialfläche, in welcher die Toner durch Umkehrentwicklung entwickelt werden, sowie eine Fläche mit mittlerem Potential, in welcher kein Toner entwickelt wird, und weiterhin die weißen Flächen am Umfang der Potentialflächen so festgelegt werden, in welchen die Toner entwickelt werden, so daß eine Belichtung mit einer Lichtmenge durchgeführt wird, die ein Potential zwischen den Potentialen zur Verfügung stellt, bei welchen die Toner entwickelt werden, und dem mittleren Potential, wobei im einzelnen eine Vorrichtung zum Belichten der weißen Fläche am Umfang der Ladepotentialfläche mit einer Lichtmenge zur Verfügung gestellt wird, welche für ein Potential zwischen dem Ladepotential und dem mittleren Potential sorgt, wobei am Umfang der Entladungspotentialfläche mit einer Lichtmenge belichtet wird, die ein Potential zwischen dem Entladungspotential und dem mittleren Potential zur Verfügung stellt.
Das voranstehende Problem läßt sich, zusätzlich zur Bereitstellung der voranstehend geschilderten Vorrichtung, auf sichere Weise dadurch lösen, daß die Lichtmenge so eingestellt wird, daß das mittlere Potential einen vorbestimmten Wert annimmt, auf der Grundlage des Wertes, der von einem Oberflächenpotentialmeßgerät festgestellt wird, und die Lichtmenge für die Belichtung für jene Fläche am Umfang der Potentialflächen eingestellt wird, in welchen die Toner entwickelt werden, entsprechend einer Entwicklungsvorspannung und einer Umdrehungsgeschwindigkeit einer Entwicklungsrolle, oder entsprechend des elektrischen Widerstands eines Entwicklers, der durch eine Meßvorrichtung gemessen wird.
Das voranstehende Problem kann darüber hinaus auf sichere Weise dadurch gelöst werden, daß die Lichtmenge für die Belichtung für jene Fläche am Umfang der Flächen eingestellt wird, in welchen die Toner entwickelt werden, so daß das Aufbringen der Toner infolge einer Streifen- oder Randentwicklung nicht von einem Sensor zur Feststellung der Menge an aufgebrachten Tonern festgestellt wird.
Das voranstehend geschilderte Problem kann dadurch gelöst werden, daß ein Prozessor zur Entwicklung eines Bildes in Punkte zur Verfügung gestellt wird, um die Fläche festzulegen, die mit der Lichtmenge belichtet werden soll, die ein Potential zwischen einem Tonerentwicklungspotential und einem mittleren Potential in der Fläche auf den Potentialflächen zur Verfügung stellen soll, in welcher die Toner entwickelt werden, und auf der Grundlage des Ergebnisses einer Entscheidung eine Belichtung mit jener Lichtmenge durchgeführt wird, die am Umfang der Potentialflächen eingestellt wird, in welchen die Toner entwickelt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Zweifarb- Bilderzeugungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2A und 2B Diagramme zur Erläuterung einer Streifen- oder Randentwicklung;
Fig. 3A und 3B Diagramme zur Erläuterung der Unterdrückung eines Streifens bzw. Randes infolge einer Korrekturbelichtung;
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Belichtungskorrektursteuereinheit;
Fig. 5A und 5B Darstellungen zur Erläuterung einer Korrekturbelichtung;
Fig. 6 eine Darstellung zur Erläuterung einer Vorrichtung zum Messen des Widerstands eines Entwicklers;
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Belichtungskorrektursteuervorrichtung in einem anderen System;
Fig. 8 eine Darstellung eines Beispiels für einen Abtaststreifen oder Abtastrand;
Fig. 9 eine schematische Darstellung eines latenten elektrischen statischen Bildes zur Unterdrückung des Abtaststreifens und des Abtastrandes; und
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer Belichtungskorrektursteuervorrichtung zur Unterdrückung des Abtaststreifens oder Abtastrandes.
AUSFÜHRUNGSFORM 1
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3B erfolgt nachstehend eine Erläuterung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Fig. 1 zeigt schematisch eine Zweifarb- Bilderzeugungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Fig. 2A und 2B sind Diagramme zur Erläuterung einer Streifen- oder Randentwicklung. Die Fig. 3A und 3B sind Diagramme zur Erläuterung der Streifen- bzw. Randunterdrückung durch eine Belichtungskorrektur oder Korrekturbelichtung.
Fig. 1 zeigt schematisch die erste Ausführungsform der Zwei farb-Bilderzeugungseinrichtung, bei welcher die vorliegende Erfindung eingesetzt wird. In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen lichtempfindlichen Körper; 2 eine erste Ladevorrichtung; 3 eine Belichtungsvorrichtung; 4 eine Belichtungssteuervorrichtung; 5 eine erste Entwicklungseinheit; 6 eine zweite Entwicklungseinheit; 7 eine zweite Ladevorrichtung; 8 einen Übertrager, und 9 einen Reiniger; 12 ein Aufzeichnungsmedium; 15, 16, 17 eine Energieversorgungsquelle; 19 einen Sensor zur Feststellung der Menge an aufgebrachten Tonern; 20 eine Prozeßsteuervorrichtung; und 31 einen Laser. Nimmt man nunmehr an, daß es sich bei der lichtempfindlichen Trommel 1 um einen negativ geladenen OPC handelt, der erste Toner ein positiv geladener Toner ist, und der zweite Toner ein negativ geladener Toner ist, so erfolgt nunmehr eine Erläuterung des Betriebsablaufs bei der Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung gemäß der ersten Ausführungsform. Wenn sich in Fig. 1 die lichtempfindliche Trommel 1 im Uhrzeigersinn dreht, wird die Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 1 gleichförmig "negativ" durch die erste Ladevorrichtung 2 aufgeladen. Durch Belichtung mit der Belichtungsvorrichtung 3 wird ein latentes elektrostatisches Bild mit drei Niveaus oder Pegeln des Oberflächenpotentials, nämlich Vca, Vw bzw. Vda, auf der lichtempfindlichen Trommel 1 erzeugt. Die Werte für die Oberflächenpotentiale sind konkret, unter Verwendung der Symbole in Fig. 2a, folgendermaßen festgelegt: Vca etwa -900 V, Vw etwa -450 V, und Vda etwa -50 V. Ein erstes positiv aufgeladenes Tonerbild wird auf der lichtempfindlichen Trommel 1 durch die erste Entwicklungsmaschine 5 entwickelt, an welcher eine Entwicklungsvorspannung Vb1 (-650 V) durch die Energieversorgungsquelle 15 angelegt wurde. Ein zweites, negativ aufgeladenes Tonerbild wird auf der lichtempfindlichen Trommel 1 durch die zweite Entwicklungsmaschine 6 entwickelt, an welcher eine Entwicklungsvorspannung Vb2 (-250 V) durch die Energieversorgungsquelle 16 angelegt wurde. Die ersten Toner und die zweiten Toner wurden unter Verwendung eines Zweikomponentenentwicklers entwickelt, der aus einer Verbindung von Tonern und Ladungsträgern besteht. Sowohl bei ersten als auch zweiten Tonerbildern verhindert der Entwickler, daß die Teilchen herausbewegt werden, durch Einsatz von Ferritladungsträgern, die einen hohen Widerstand von etwa 1010 Ω.cm aufweisen. Weisen die Ladungsträger einen geringeren Widerstand als 1010 Ω.cm auf, so tritt in geringem Ausmaß das Aufbringen von Ladungsträgern auf. Die Ladungsträger oder Trägerteilchen können jedoch durch einen Ladungsträgerrückgewinnungsmagneten entfernt werden, so daß das sekundäre Problem infolge der Aufbringung von Ladungsträgern nicht auftritt.
Der Widerstand der Ladungsträger kann dadurch erhalten werden, daß der Meßwert des elektrischen Widerstands der Ladungsträger, die zwischen Elektroden eingefüllt sind, die sich in einer festen Entfernung voneinander befinden, mit der Fläche jeder Elektrode multipliziert wird, und durch die Entfernung zwischen den Elektroden geteilt wird. Die Tonerdichte beträgt 4 Gew.-%. Die Menge an geladenen Tonern beträgt etwa 10 µC/g bei dem ersten Entwickler und etwa -6 µC/g bei dem zweiten Entwickler.
Das Zweifarb-Tonerbild, welches aus dem ersten Tonerbild und dem zweiten Tonerbild besteht, und durch die voranstehend geschilderten Vorgänge auf der lichtempfindlichen Trommel 1 ausgebildet wird, wird einer Koronaentladung durch die zweite Ladevorrichtung 7 ausgesetzt, um die Ladepolarität auf "negativ" zu vergleichmäßigen. Von der Energieversorgungsquelle 17 wird an die zweite Ladevorrichtung 7 eine Hochspannung angelegt. Ist die angelegte Spannung positiv, so werden die ersten und zweiten Toner beide auf positive Polarität gesetzt, und wenn die angelegte Spannung positiv ist, werden sie beide auf negative Polarität gesetzt. Die Aufladepolarität hängt von der Polarität der Übertragung ab. Bei der vorliegenden Ausführungsform erfolgte eine Vereinheitlichung auf negative Polarität. Das Tonerbild wird auf ein Aufzeichnungsmedium 12, beispielsweise Papier, übertragen, und durch eine (nicht dargestellt) Fixiermaschine fixiert. Nach dem Duplizieren (der Vervielfältigung) werden die auf der lichtempfindlichen Trommel 1 zurückbleibenden Toner durch die Reinigungsvorrichtung 9 entfernt. Danach wird erneut ein Zweifarbbild erzeugt.
In Fig. 1 ist die Belichtungssteuervorrichtung 4 eine Vorrichtung zur Festlegung der weißen Fläche am Umfang der Ladepotentialfläche, welche dazu dient festzulegen, ob die Daten, die aus Bilddaten entwickelt werden sollen, der weißen Fläche entsprechen, und der Fläche des Ladepotentials oder des Entladungspotentials. Wenn festgestellt wird, daß sie sich am Umfang der Fläche mit dem Ladepotential befinden, so werden sie durch eine Lichtmenge entwickelt, die ein Potential zwischen dem Ladepotential und dem mittleren Potential zur Verfügung stellt. Wird festgestellt, daß sie sich am Umfang der Fläche mit dem Entladepotential befinden, so werden sie durch eine Lichtmenge belichtet, die ein Potential zwischen dem Entladungspotential und dem mittleren Potential zur Verfügung stellt. Eine derartige Belichtung sorgt für eine Oberflächenpotentialverteilung auf dem lichtempfindlichen Körper, wie sie in Fig. 3A gezeigt ist. An der weißen Fläche am Umfang der Fläche mit dem Ladepotential von Vca entwickelt sich ein Potential von Vdf zwischen dem Ladepotential Vda und dem mittleren Potential Vw. Das umgekehrte elektrische Feld infolge des Randeffekts am Umfang jeder der Bildflächen, wo die Streifen- oder Randentwicklung auftritt, wird wie voranstehend geschildert einem Unterschied zwischen dem mittleren Potential und den Potentialen der jeweiligen Bildbereiche zugeschrieben. Um die Potentialdifferenz zu verringern wird daher eine Potentialfläche zwischen der Fläche mit dem mittleren Potential und der Fläche mit dem Bildpotential erzeugt. Wie in Fig. 3B gezeigt kann daher der Randeffekt verringert werden, so daß das entgegengesetzte elektrische Feld verringert wird, wodurch die Streifen- oder Randentwicklung entsteht. Nachstehend wird das Potential bzw. die Fläche, das bzw. die neu an der weißen Fläche am Umfang der Bildfläche entsteht, als "Korrekturpotential" bzw. "Korrekturfläche" bezeichnet, und die Belichtung für diesen Zweck wird als "Korrekturbelichtung" (oder Belichtungskorrektur) bezeichnet.
Bei der vorliegenden Ausführungsform wurde die Lichtmenge bei der ersten Korrekturbelichtung so eingestellt, daß das Streifenkorrekturpotential Vcf am Umfang der Ladepotentialfläche gleich - 500 V ist, und wurde die Lichtmenge bei der zweiten Korrekturbelichtung so eingestellt, daß das Streifenkorrekturpotential Vdf am Umfang der Entladungspotentialfläche gleich - 370 V ist. Die Potentialdifferenz zwischen dem Potential am Umfang der Entladungspotentialfläche und dem mittleren Potential (-450 V) beträgt 80 V, wogegen der Unterschied zwischen dem Potential am Umfang der Ladepotentialfläche und dem mittleren Potential 50 V beträgt, was kleiner ist als die voranstehend angegebene Differenz von 80 V. Dies liegt daran, daß an der Ladepotentialfläche die Toner durch die erste Entwicklung so entwickelt werden, daß die Potentialdifferenz zwischen der Ladepotentialfläche und der weißen Fläche verringert wird, so daß der Randeffekt selbst verringert werden kann, um das Ausmaß der Verringerung der Potentialdifferenz durch die Korrekturbelichtung zu verringern. Der Bereich der Flächen am Umfang der Bildfläche, mit welchem die Korrekturbelichtung durchgeführt wurde, betrug 0,4 mm für die Entladepotentialfläche und 0,3 mm für die Ladepotentialfläche. Aus demselben Grund wie voranstehend geschildert ist der Bereich der Korrekturbelichtung für die Ladepotentialfläche enger als jener für die Entladungspotentialfläche. In Bezug auf das Korrekturpotential und den Korrekturbereich kann hierbei die Beziehung zwischen groß und klein zwischen den Flächen an den Umfängen der Ladepotentialfläche und der Entladepotentialfläche umgekehrt werden, wenn die Entwicklung der Entladungspotentialfläche zuerst durchgeführt wird. Dies liegt daran, daß der Randeffekt in Bezug auf den Umfang des Bildes, welches vorher entwickelt wird, wie voranstehend geschildert abgeschwächt wird. Gemäß der ersten Ausführungsform gestattet es die Korrekturbelichtung, daß das Problem der Streifen- oder Randentwicklung gelöst wird, und ein klares Bild erhalten wird.
AUSFÜHRUNGSFORM 2 Lichtbelichtungssteuervorrichtung
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 sowie 5A, 5B erfolgt nunmehr eine Erläuterung einer Lichtbelichtungssteuervorrichtung 4 in der Zweifarb- Bilderzeugungseinrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Fig. 4 zeigt schematisch eine Korrekturbelichtungssteuereinheit. Die Fig. 5A und 5B dienen zur Erläuterung der Festlegung der Korrekturbelichtung. Unter Bezugnahme auf Fig. 4 erfolgt eine Erläuterung des Aufbaus und des Betriebs bei der Korrekturbelichtungssteuereinheit. Fig. 4 zeigt die Belichtungssteuervorrichtung 4 und deren Peripherieschaltungen. In Fig. 4 bezeichnet das Bezugszeichen 4 eine Belichtungssteuervorrichtung; 18 ein Oberflächenpotentialmeßgerät; 19 einen Tonersensor; 20 eine Prozeßsteuervorrichtung; 21 eine Speichervorrichtung, 22 eine Dateneingabevorrichtung; 31 einen Laser; 41 einen Bildspeicher; 42 eine Entscheidungsschaltung; 43 eine Lichtmengenumschaltschaltung; 311, 312, 313 und 314 jeweils eine Lasertreiberschaltung; und 321, 322, 322, 324 eine Lichtmengeneinstellvorrichtung.
Die Belichtungssteuerung 4 umfaßt im wesentlichen den Bildspeicher 41, die Entscheidungsschaltung 42 und die Lichtmengenumschaltschaltung 43. Die Entscheidungsschaltung 42 entscheidet, ob die Fläche, die nunmehr belichtet werden soll, eine Ladepotentialfläche ist, deren Umfang, eine Entladungspotentialfläche, deren Umfang oder eine weiße Fläche mit Ausnahme sowohl einer Ladefläche als auch einer Entladefläche, auf der Grundlage der Daten von dem Bildspeicher 41, also eines Bitmusters, welches aus Einsen und Nullen besteht, entsprechend dem Bild in der Ladepotentialfläche, und eines weiteren Bitmusters, welches aus Einsen und Nullen besteht, und welches dem Entladungspotential entspricht. Auf der Grundlage des Ergebnisses der Entscheidung wird die Lichtmenge durch die Lichtmengenumschaltschaltung 43 so umgeschaltet, daß entsprechend der lichtempfindliche Körper belichtet wird.
In Fig. 4 bezeichnen die Bezugsziffern 311, 312, 313, 314 jeweils Treiberschaltungen für den Laser 31. Im einzelnen bezeichnet 311 eine Treiberschaltung, die dazu dient, daß der Laser die Lichtmenge zur Verfügung stellt, welche die Entladungspotentialfläche zur Verfügung stellt, 312 bezeichnet eine Treiberschaltung, die dazu dient, daß der Laser die Lichtmenge zur Verfügung stellt, durch welche die Fläche mit dem mittleren Potential erzeugt wird, 313 bezeichnet eine Treiberschaltung, die dafür sorgt, daß der Laser die Lichtmenge erzeugt, welche die Fläche für das Korrekturpotential Vcf erzeugt, und 314 bezeichnet eine Treiberschaltung, die dafür sorgt, daß der Laser die Lichtmenge erzeugt, welche die Fläche für das Korrekturpotential Vdf erzeugt. Die Bezugszeichen 321, 322, 323, 324 bezeichnen die jeweilige Lichtmengeneinstellvorrichtung entsprechend der Treiberschaltung 311, 312, 313 bzw. 314. Die Lichtmengen werden als Digitalwerte eingestellt. Die ursprünglich eingestellten Werte können jene sein, die in der Speichervorrichtung 21 gespeichert sind, beispielsweise einem ROM oder einem IC-Kartenspeicher. Die Einstellwerte können unter Verwendung der Dateneingabevorrichtung 22 geändert werden, die beispielsweise eine Tastatur mit zehn Tasten ist, über die Prozeßsteuervorrichtung 20. Die digitalen Anfangseinstellwerte werden in Analogausgangssignale durch die Lichtmengeneinstellvorrichtung umgewandelt, und die Analogwerte werden als Eingangsgrößen für die Lichtmengeneinstellung in den Treiberschaltungen verwendet. Die abgegebene Lichtmenge kann durch den dem Laser, der ein Halbleiterlaser ist, zugeführten Strom eingestellt werden. Die analogen Ausgangssignale von der Lichtmengeneinstellvorrichtung, welche Stromausgangssignale sind, können daher als Lasertreibervorrichtungen verwendet werden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 5A und 5B werden konkrete Beispiele für die Entscheidung erläutert. Fig. 5A zeigt den Inhalt des Bildspeichers entsprechend dem Bild in der Ladepotentialfläche, und Fig. 5B erläutert den Inhalt des Bildspeichers entsprechend dem Bild in der Entladepotentialfläche. In den Fig. 5A und 5B werden die Toner in der jeweiligen Fläche mit dem Wert "1" entwickelt. Die entsprechenden Pixel von "0" in beiden Speichern entsprechen den weißen Flächen, in welchen keine Toner entwickelt werden. Die entsprechenden Pixel von "1" in beiden Speichern treten in der Theorie des Zweifarb- Bilderzeugungsverfahrens nicht auf. Falls dies jedoch geschieht, erhält einer von ihnen die Priorität. Die Pixel in den jeweiligen Speichern decken Abmessungen von 84×84 µm ab. Es wird nunmehr angenommen, daß die Position der zu belichtenden Fläche durch (i, j) gegeben ist. Das Symbol i bezeichnet die Position in der Hauptabtastrichtung des Lasers, während ein Polygonalspiegel gedreht wird. Das Symbol j ist die Position in einer Unterabtastrichtung des Lasers, während sich die lichtempfindliche Trommel dreht. An den Positionen, die um einen bis zu 3 Pixeln von der Position (i, j) entfernt sind, angedeutet durch einen einzelnen fettgedruckten Rahmen im Zentrum, befindet sich ein Bild auf der Entladungspotentialfläche. Es wurde im Zusammenhang mit Ausführungsform von Fig. 1 erläutert, daß der Bereich oberhalb von 0,4 mm am Umfang des Entladungspotentialbildes durch die Korrekturbelichtung behandelt wird. Daher wird entschieden, ob die Entladungspotentialfläche innerhalb des Bereiches von 5 Pixeln gegenüber der Position (i, j) liegt oder nicht. Die Entscheidung wird auf der Grundlage einer derartigen Logik getroffen, daß dann, wenn die logische Summe der Daten, die in den Bereichen von i-5 bis i + 5 in der Hauptabtastrichtung und von j-5 bis j + 5 in der Unterabtastrichtung liegen, 1 ist, die Entladungspotentialfläche innerhalb eines Bereiches von 5 Pixeln liegt. Das logische OR von 121 Pixelsignalen kann durch 123 OR-Schaltungen erhalten werden, welche einfach OR-Schaltungen mit zwei Eingängen sind. OR-Schaltungen mit einer größeren Anzahl an Eingängen verringern die Anzahl der zu verwendenden OR-Schaltungen. Es kann auch ein Logikarray mit hoher Integrationsdichte verwendet werden. Bezüglich der Ausbildung der Schaltung gibt es keine Schwierigkeiten. Als nächstes wird entschieden, daß dann, wenn die Logiksumme für die Positionen (i, j) in dem Ladepotentialbildspeicher und dem Entladungspotentialbildspeicher gleich 0 ist, die Fläche an der betreffenden Position eine weiße Fläche ist. Wenn entschieden wird, daß die Entladungspotentialfläche innerhalb des Bereiches von 5 Pixeln liegt, so wird als Treiberschaltung die Treiberschaltung 314 ausgewählt, die den Laser dazu veranlaßt, die Lichtmenge zu erzeugen, welche die Fläche für das Korrekturpotential Vdf erzeugt. Daher wird die Lichtbelichtung so durchgeführt, daß das Oberflächenpotential an der Pixelposition (i, j) gleich Vdf ist. Die voranstehend geschilderte Entscheidung wird für jeden der Pixel durchgeführt, so daß die 5 Pixel am Umfang der Entladungspotentialfläche auf das Korrekturpotential des Oberflächenpotentials Vdf gesetzt werden. Obwohl nicht erläutert kann dieselbe Entscheidung für den Umfang der Ladepotentialfläche erfolgen. Wenn die Entscheidungsergebnisse für die Entladungspotentialfläche und die Ladepotentialfläche, die nahe aneinander liegen können, miteinander konkurrieren, also die Entscheidung getroffen wird, gleichzeitig sowohl die erste Korrekturbelichtung als auch die zweite Korrekturbelichtung in Fig. 3A und 3B durchzuführen, so wird einer von diesen Priorität verliehen. Die Priorität wird so festgesetzt, daß jene ausgewählt wird, deren Entfernung zur Bildfläche geringer ist, oder jene ausgewählt wird, die ans ich einen höheren Rand- oder Streifeneffekt zeigt. Die Art und Weise der Korrektur der Potentialfläche mit starker Rand- oder Streifenbildung in bevorzugter Weise wurde bei der Ausführungsform von Fig. 1 eingesetzt. Durch diese Vorgehensweise, deren Logik einfach ist, kann der erforderliche Hardwareaufwand verringert werden.
Bei der voranstehend geschilderten zweiten Ausführungsform kann die Korrekturbelichtung auf sichere Weise auf der Grundlage der Entscheidung in Bezug auf den Umfang der Ladepotentialfläche und der Entladungspotentialfläche durchgeführt werden. Dies löst das Problem der Streifen- oder Randentwicklung und stellt ein klares Bild zur Verfügung.
AUSFÜHRUNGSFORM 3 Oberflächenpotentialsteuerung und Lasertreiberschaltung
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2A, 2B und 4 wird als dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Ausführungsform der Ausbildung einer Lasertreiberschaltung erläutert.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Korrekturbelichtungssteuereinheit wird ein System eingesetzt, welches entsprechend der Lichtmenge die Lasertreiberschaltungen verwendet. Der Vorteil dieses Systems wird nachstehend erläutert. In Fig. 4 ist mit dem Bezugszeichen 18 ein Oberflächenpotentialmeßgerät bezeichnet. Das nicht in Fig. 1 gezeigte Oberflächenpotentialmeßgerät 18 ist ein Detektor zur Feststellung des Oberflächenpotentials der lichtempfindlichen Trommel 1. Die Zweifarb- Bilderzeugungseinrichtung weist die Ladepotentialfläche und die Entladungspotentialfläche auf, zwischen denen sandwichartig die Fläche mit mittlerem Potential Vw eingeschlossen ist. Die Fläche mit mittlerem Potential ist die weiße Fläche, in welcher die Toner nicht entwickelt werden. Wenn sich nunmehr das mittlere Potential ändert, so tritt "Nebel" auf. Wenn beispielsweise Vw in Richtung auf das Ladeflächenpotential Va verschoben wird, so können die Toner, die auf die Ladepotentialfläche aufgebracht werden sollen, auf die weiße Fläche aufgebracht werden. Wird im Gegensatz hierzu Vw in Richtung auf das Entladungsflächenpotential Vda verschoben, so können die Toner, die auf die Entladungspotentialfläche aufgebracht werden sollen, auf die weiße Fläche aufgebracht werden. Die Änderung des mittleren Potentials rührt von der Tatsache her, daß sich infolge der zeitlichen Änderung der Eigenschaften der lichtempfindlichen Trommel infolge von einer Änderung der Umweltbedingungen und eines langen Gebrauchs das Oberflächenpotential selbst dann ändert, wenn der Laser eine Lichtbelichtung mit derselben Lichtmenge durchführt. Daher ist es erforderlich, die Lichtmenge des Lasers so einzustellen, daß das mittlere Potential Vw innerhalb eines vorbestimmten Bereiches von Potentialwerten liegt. Zu diesem Zweck wird bei der vorliegenden Ausführungsform das Oberflächenpotential in der Fläche mit dem mittleren Potential, welches von dem Oberflächenpotentialmeßgerät 18 gemessen wird, durch das Prozeßsteuergerät 20 so verarbeitet, daß der Steuerwert in der Lichtmengeneinstellvorrichtung 322 für das mittlere Potential so eingestellt wird, daß das mittlere Potential einen vorbestimmten Wert annimmt. Wenn daher die Lasertreiberschaltung 312 in Betrieb ist, welche für die Fläche mit dem mittleren Potential sorgt, wird das Oberflächenpotential der lichtempfindlichen Trommel auf dem Wert Vw gehalten.
Es gibt folgende Verfahren zur Messung des Oberflächenpotentials in der Fläche mit dem mittleren Potential.
Methode Nr. 1
Bei der vorliegenden Ausführungsform umfaßt die Belichtungssteuervorrichtung 4 zur Durchführung der Korrekturbelichtung einen Bildspeicher 41. Daher kann die weiße Fläche von dem Bildspeicher 41 erkannt werden. Um das Oberflächenpotential zu messen wird das Potential, bei welchem die Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers entsprechend der weißen Fläche das Oberflächenpotentialmeßgerät erreicht, von dem Prozeßsteuergerät 20 aufgenommen.
Methode Nr. 2
Neben dem normalen Druckbetrieb wird die Steueroperation für das mittlere Potential durchgeführt. In diesem Fall wird eine Lichtbelichtung durchgeführt, die nur das mittlere Potential zur Verfügung stellt, und wird zu diesem Zeitpunkt das Oberflächenpotential gemessen. Bei diesem Verfahren kann unter Verwendung geschnittener Blätter der Spalt zwischen den Blättern dazu verwendet werden, das mittlere Potential zu kontrollieren.
Bei der voranstehend geschilderten dritten Ausführungsform kann die Lichtmenge für die Belichtung, welche das mittlere Potential zur Verfügung stellt, unabhängig von der Einstellung der Lichtmenge eingestellt werden, welche für die anderen Potentialflächen sorgt. Daher ist die Einstellung einfach und beeinflußt nicht die anderen Einstellungen. Entsprechend sind die Lichtmengen für die Korrekturbelichtung und für die Belichtung der Entladungspotentialfläche ebenfalls unabhängig von der anderen Einstellung der Lichtmenge für die Belichtung, so daß sie einander nicht beeinflussen. Ebenso wie bei der Einstellung der Korrekturbelichtung wird die Lichtmenge so eingestellt, daß sie dem Korrekturpotential entspricht.
AUSFÜHRUNGSFORM 4 Korrekturpotentialsteuerung und Lasertreiberschaltung
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 4 wird eine vierte Ausführungsform erläutert, welche die Ausführung der Steuerung der Korrekturbelichtung betrifft.
Im Zusammenhang mit dem Stand der Technik wurde erläutert, daß das Ausmaß der Streifen- oder Randentwicklung sich entsprechend der Entwicklungsvorspannung dem Widerstand des Entwicklers ändert. Darüber hinaus wird, wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle in der Entwicklermaschine hoch wird, eine hohe Abstreifkraft entwickelt, was dazu führt, daß das hintere Ende eines normalen Bildes abgeschwächt wird. Ändert sich die Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle, so ändert sich auch das Ausmaß der Streifen- oder Randentwicklung. Beispielsweise wird bei den Streifen von Tonern, die auf die Ladepotentialfläche aufgebracht werden sollen, die am Umfang der Entladungspotentialfläche auftaucht, die Neigung auf, daß am oberen Ende des Bildes in der Entladungspotentialfläche in Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung der Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel das obere Ende des Bildes weniger Streifen zeigt, wogegen am hinteren Ende des Bildes mehr Streifen vorhanden sind. Dies läßt sich dem Effekt zuschreiben, daß die Toner durch die Magnetbürste auf der Magnetrolle wegbewegt und nach oben bewegt werden. Der Streifen an der Seite der Entladungsbildfläche parallel zur Ausbreitungsrichtung der Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel wird ebenfalls abgeschabt, und daher abgeschwächt. Bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform muß, wenn eine Änderung der Entwicklungsvorspannung, des Entwicklerwiderstands und der Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle auftritt, und daher das Ausmaß der Streifen- oder Randentwicklung sich ändert, die Korrekturbelichtung entsprechend eingestellt werden.
Die in den Fig. 1 und 4 dargestellte Prozeßsteuervorrichtung 20 steuert auch die Entwicklungsvorspannung und die Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle. Die Änderung der Entwicklungsvorspannung und der Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle werden durchgeführt, wenn sich die Umgebungseinflüsse auf die eigentliche Bildfläche ändern, infolge einer Änderung der Umgebungsbedingungen, beispielsweise dann, wenn ein Zustand mit niedriger Temperatur und geringer Feuchte vorhanden ist, so daß sich das Ausmaß der Entwicklung verringert, und so auch die Bilddichte. Um die Verringerung der Bilddichte zu kompensieren wird die Entwicklungsvorspannung erhöht, oder die Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle erhöht. Wie voranstehend geschildert ändert eine derartige Steuerung das Ausmaß der Streifen-Entwicklung, so daß gegebenenfalls der Einstellzustand der Korrekturbelichtung geändert werden muß. Bei der vorliegenden Ausführungsform, bei welcher die Lasertreiberschaltung und die Lichtmengeneinstellvorrichtung einzeln für jede der Lichtmengen vorgesehen sind, kann dies unabhängig von der Einstellung der Lichtmenge für die Belichtung durchgeführt werden, welche die andere Potentialfläche zur Verfügung stellt, wie im Falle der Steuerung des mittleren Potentials bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform. Daher läßt sich dies einfach einstellen, und beeinträchtigt nicht die anderen Operationen.
Das Ausmaß der Streifen- oder Randentwicklung entsprechend der Entwicklungsvorspannung und der Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle kann vorher in der Speichervorrichtung 21 gespeichert werden, die in Fig. 4 gezeigt ist.
Konkret kann die Lichtmenge für die Korrekturbelichtung entsprechend der Entwicklungsvorspannung folgendermaßen eingestellt werden.
Wenn die Bilddichte in der Ladepotentialfläche geringer ist, wird zur Kompensation der Verringerung der Dichte durch die Entwicklungsvorspannung die Entwicklungsvorspannung Vb1 so eingestellt, daß sie niedriger ist, so daß die Differenz zwischen der Entwicklungsvorspannung Vb1 und dem Ladeflächenpotential Vca in den Fig. 2A und 2B zunimmt. Eine derartige Einstellung führt zu der Streifen- oder Randentwicklung, da die Toner an der Ladepotentialfläche am Umfang der Entladungspotentialfläche entwickelt werden. Daher wird die Lichtmenge für die Belichtung infolge der zweiten Lichtbelichtung, die in den Fig. 3A und 3B gezeigt ist, erhöht, um das Potential Vdf an der weißen Fläche am Umfang der Entladungspotentialfläche zu verringern, und so den Streifeneffekt zu verhindern. Wenn andererseits die Bilddichte in der Entladungspotentialfläche verringert ist, wird zur Kompensation der Verringerung der Dichte durch die Entwicklungsvorspannung die Entwicklungsvorspannung Vb2 so eingestellt, daß sie höher ist, so daß die Differenz zwischen der Entwicklungsvorspannung Vb2 und dem Ladeflächenpotential Vda in den Fig. 2A und 2B zunimmt. Eine derartige Einstellung führt zu einer Streifenentwicklung, da die Toner an der Entladungspotentialfläche am Umfang der Ladepotentialfläche entwickelt werden. Daher wird das Ausmaß der Lichtbelichtung infolge der ersten Lichtbelichtung, die in den Fig. 3A und 3B gezeigt ist, erhöht, um das Potential Vcf in der weißen Fläche am Umfang der Ladepotentialfläche zu verringern, und so die Streifenentwicklung zu verhindern.
Die Lichtmenge für die Korrekturbelichtung entsprechend der Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle kann konkret folgendermaßen eingestellt werden. Wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle erhöht wird, werden die Streifen am oberen Ende der Bildfläche und am linken und rechten Ende des Bildes in der Richtung im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel abgeschabt, so daß sie eher verringert werden. Die Korrekturbelichtung zur Verhinderung der Streifenbildung wird folgendermaßen eingestellt. Man läßt das Potential Vdf in der weißen Fläche am Umfang der Entladungspotentialfläche sich nahe an das Potential Vw der weißen Fläche annähern, durch Verringerung der Belichtungslichtmenge bei der zweiten Korrekturbelichtung, die in den Fig. 2A und 2B gezeigt ist. Das Potential Vcf an der weißen Fläche am Umfang der Ladepotentialfläche kann sich dadurch nahe an das Potential Vw der weißen Fläche annähern, daß die Belichtungslichtmenge bei der ersten Korrekturbelichtung in den Fig. 2A und 2B erhöht wird. Andererseits kann die Streifenbildung hinter der Bildfläche erhöht werden, wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle zunimmt. Die Belichtungslichtmenge wird folgendermaßen eingestellt. Bei dem Potential Vdf in der weißen Fläche am Umfang der Entladungspotentialfläche bleibt ein Zwischenraum gegenüber dem Potential Vw der weißen Fläche über, durch Erhöhung der Lichtmenge für die zweite Korrekturbelichtung, die in den Fig. 3A und 3B gezeigt ist. Bei dem Potential Vcf an der weißen Fläche am Umfang der Ladepotentialfläche bleibt ein Zwischenraum gegenüber dem Potential Vw für die weiße Fläche, durch Erhöhung der Lichtmenge für die erste Korrekturbelichtung, die in den Fig. 3A und 3B gezeigt ist. Wie voranstehend geschildert ist die Lichtmenge für die Korrekturbelichtungen entsprechend der Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle entgegengesetzt in der Richtung der Einstellung zwischen dem oberen, dem rechten/linken Ende und dem hinteren Ende des Bildes. In diesem Fall wird die Richtung eingestellt, in welcher die Streifen verhindert werden, die am hinteren Ende der Bildfläche hervorgerufen werden.
Wie voranstehend geschildert wird, da sich das Ausmaß der Streifen- oder Randentwicklung am oberen, unteren, linken oder rechten Ende des Bildes unterscheidet, der Bereich der Korrekturbelichtung vorzugsweise in dem in den Fig. 5A und 5B gezeigten Bildspeicher nicht auf der Grundlage der Bilddaten in demselben Entfernungsbereich in Richtung nach vorn/zurück bzw. links/rechts gegenüber der momentan belichteten Fläche beurteilt, sondern auf der Grundlage der unterschiedlichen Bereiche in Richtung nach vorn/hinten bzw. links/rechts. Wenn beispielsweise die Bewegungsrichtung der Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers der Bewegungsrichtung der Magnetrolle der Entwicklungsmaschine entspricht, so ist die Streifen- oder Randentwicklung infolge der Toner, die auf die Ladepotentialfläche am Umfang der Entladungspotentialfläche aufgebracht werden, stark am hinteren Ende des Entladungspotentialbildes, und gering an dessen oberen Ende und dessen linken und rechtem Ende. In diesem Fall ist daher vorzuziehen, daß der Erfassungsbereich von Daten, welche belichtet werden sollen, bei j + 4 und j + 5 in der Unterabtastrichtung in den Fig. 5A und 5B eingeengt wird, wogegen jener, bei welchem bereits eine Belichtung bei j-6 und j-7 erfolgte, vergrößert wird. Die weiße Fläche am unteren Ende des Entladungspotentialbildes kann daher als größerer Korrekturbelichtungsbereich festgelegt werden.
Bei der voranstehend geschilderten vierten Ausführungsform kann die Korrekturbelichtung sicher durchgeführt werden, selbst wenn sich die Entwicklungsvorspannung und die Umdrehungsgeschwindigkeit der Magnetrolle ändern. Daher kann das Problem der Streifen- oder Randentwicklung gelöst werden, so daß ein klares Bild erzeugt wird.
Allerdings hat sich herausgestellt, daß eine Streifen- oder Randentwicklung in einer Fläche auftreten kann, die nicht durch Untersuchung der Kraft vorhergesagt werden kann, die auf die mit Streifen entwickelten Toner einwirkt. Fig. 8 erläutert eine derartige Streifenentwicklung. Infolge sorgfältiger Untersuchungen stellt sich heraus, daß die Streifen- oder- Randentwicklung am rückwärtigen Ende eines sich in Form einer Mündung öffnenden Bildmusters entwickelt, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist, und zwar in dem Zustand, daß eine relativ große Tonermenge auf die Fläche mit dem mittleren Potential aufgebracht wird, welches im wesentlichen das Potential des lichtempfindlichen Körpers darstellt, als Hintergrundfläche. Es läßt sich daher feststellen, daß die Streifen, die in der nicht vorhersagbaren Fläche auftreten, deswegen vorhanden sind, da die "Nebeltoner", die auf die weiße Fläche aufgebracht wurden, durch die Gleit/Berührungskraft infolge der Zungen des Entwicklers wegbewegt wurden. Die Streifen, die in der Fläche auftreten, die nicht vorhergesagt werden kann, nämlich auf die voranstehend geschilderte Art und Weise, werden als "Abstreifstreifen" bezeichnet. Das Verfahren zur Unterdrückung der Abstreifstreifen wird aus den in den Fig. 9 und 10 gezeigten Darstellungen deutlich.
Fig. 9 zeigt ein Bild, bei welchem ein latentes elektrostatisches Bild, das nicht entwickelt wird, in einer Fläche entfernt von dem hinteren Ende der Bildfläche entsteht.
Fig. 10 zeigt die Potentialpegel des latenten elektrostatischen Bildes. Wie aus Fig. 10 hervorgeht, werden die Korrekturbelichtungen so durchgeführt, daß am hinteren Ende der Ladepotentialfläche ein Potential zwischen dem Ladepotential und dem mittleren Potential angeordnet wird, wogegen am hinteren Ende der Entladungspotentialfläche ein anderes Potential zwischen dem Entladungspotential und dem mittleren Potential angeordnet wird.
AUSFÜHRUNGSFORM 5 Feststellung/Steuerung des Ausmaßes der Streifen
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 4 erfolgt eine Beschreibung einer fünften Ausführungsform, bei welcher automatisch die Steuerbedingungen für die Korrekturbelichtung eingestellt werden.
In den Fig. 1 und 4 ist mit dem Bezugszeichen 19 ein Tonersensor zur Feststellung der Tonermenge bezeichnet, die auf die lichtempfindliche Trommel aufgebracht wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird ein System eingesetzt, bei welchem der Tonersensor 19 die Tonermengen feststellt, bei denen eine Streifenentwicklung auftrat, und bei welchem die Bedingungen für die Korrekturbelichtung entsprechend der Tonermenge eingestellt werden. Der Tonersensor 19 ist ein Halbleiterelement, welches eine Anordnung aus einer lichtemittierenden Diode und einer lichtempfindlichen Trommel aufweist. Licht wird von der Lichtemittierenden Diode auf die lichtempfindliche Trommel aufgestrahlt. Das von der Trommel reflektierte Licht wird von der Photodiode festgestellt. Wenn Toner auf die lichtempfindliche Trommel aufgebracht wurde, ändert sich die Menge an reflektiertem Licht entsprechend der Menge an aufgebrachtem Toner. Daher kann die Tonermenge festgestellt werden, die auf die lichtempfindliche Trommel aufgebracht wurde.
Zuerst wird, ohne die Korrekturbelichtung vorzunehmen, das latente Bild entweder der Ladepotentialfläche oder der Entladungspotentialfläche ausgebildet. Als nächstes wird der Fall erläutert, in welchem das latente Bild der Entladungspotentialfläche ausgebildet wird. Am Umfang des latenten Bildes der Entladungspotentialfläche werden die Toner aufgebracht, die dazu dienen, die Entladungspotentialfläche zu entwickeln. Um zu verhindern, daß die Entladungspotentialfläche entwickelt wird, wird entweder vorher die Entwicklungsvorspannung umgeschaltet, oder wird die Entwicklungsmaschine im Betrieb angehalten. Der Übertrager 8 in Fig. 1 wird auf den Zustand eingestellt, in welchem keine Übertragung erfolgt. Auf diese Weise kann die Menge an Streifentonern durch den Tonersensor 19 festgestellt werden.
Zum Zwecke der Korrekturbelichtung des Umfangs der Ladepotentialfläche wird die Lichtmenge, wobei das Oberflächenpotential gegenüber dem mittleren Potential Vw in bestimmtem Ausmaß verringert ist, in der Lichtmengeneinstellvorrichtung 324 eingestellt. In diesem Lichtmengeneinstellzustand wird die Korrekturbelichtung am Umfang der Ladepotentialfläche durchgeführt, um die Entladungspotentialfläche zu entwickeln. Die Menge an Streifentoner wird durch den Tonersensor 19 festgestellt. Die Menge an Streifentoner zu diesem Zeitpunkt ist geringfügig verringert, verglichen mit jenem Fall, in welchem keine Korrekturbelichtung durchgeführt wird. Durch Durchführung der voranstehend geschilderten Operation mit unterschiedlichen Zuständen der Korrekturbelichtung kann die Beziehung zwischen dem Lichtmengeneinstellzustand und der Menge an Streifentonern festgelegt werden. Auf der Grundlage dieser Beziehung kann ein geeigneter Lichtmengenzustand ausgewählt werden, welcher das Problem der Streifenentwicklung lösen kann, und kann der so ausgewählte Zustand in der Lichtmengeneinstellvorrichtung als vorbestimmter Wert für die Korrekturbelichtung eingestellt werden. Hierbei kann der Zustand bei der Korrekturbelichtung auch zum Zeitpunkt des Einschaltens der Bilderzeugungseinrichtung eingestellt werden, oder für eine vorbestimmte Anzahl gedruckter Seiten.
Wenn die Menge an Streifentonern für die vorbestimmte Anzahl an gedruckten Seiten festgestellt wird, und sie sich erhöht hat, kann die Lichtmenge für die Korrekturbelichtung folgendermaßen eingestellt werden. Im Falle von Streifen in der Ladepotentialfläche wird die Lichtmenge bei der ersten Korrekturbelichtung in den Fig. 3A und 3B verringert, wogegen im Falle von Streifen in der Entladungspotentialfläche die Lichtmenge bei der zweiten Korrekturbelichtung in den Fig. 3A und 3B erhöht wird.
Bei der voranstehend geschilderten fünften Ausführungsform kann die Menge an Streifentonern festgestellt werden, um den entsprechenden geeigneten Zustand für die Korrekturbelichtung automatisch einzustellen, so daß ein klares Bild ohne Streifen über lange Zeiträume zur Verfügung gestellt wird.
AUSFÜHRUNGSFORM 6 Messung/Steuerung des Widerstands des Entwicklers
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 6 erfolgt eine Beschreibung einer sechsten Ausführungsform, nämlich einer dritten Ausführungsform zur Einstellung des Steuerzustands für die Korrekturbelichtung. Fig. 6 zeigt die Vorrichtung zur Feststellung des Widerstands des Entwicklers. In Fig. 6 ist mit dem Bezugszeichen 1 eine lichtempfindliche Trommel bezeichnet, mit 51 eine Entwicklerrolle, mit 52 eine Begrenzungsplatte, mit 53 ein Widerstand, mit 54 ein Voltmeter, und mit 55 ein Entwickler.
Wie im Zusammenhang mit dem Stand der Technik beschrieben führt eine Änderung des Widerstands des Entwicklers zu einer Änderung der Streifenentwicklung. Durch Versuche wurde bestätigt, daß sich der Widerstand des Entwicklers infolge einer Änderung der Tonerdichte ändert, infolge von Abweichungen in Bezug auf die Trägeroberfläche im Entwickler infolge eines langen Gebrauchs, infolge von Änderungen der Umgebungsbedingungen, usw. Um das Problem der Streifenentwicklung zu lösen kann in einem derartigen Fall der Widerstand des Entwicklers gemessen werden, um entsprechend den Lichtmengenzustand für die Korrekturbelichtung einzustellen.
Fig. 6 zeigt eine Vorrichtung zur Messung des Widerstands des Entwicklers. Der Widerstand des Entwicklers, der tatsächlich erforderlich ist, ist der des Entwicklers an der Fläche, an welche die lichtempfindliche Trommel 1 und die Entwicklerrolle 51 einander gegenüberliegen. Abhängig davon, ob ein latentes elektrostatisches Bild vorhanden ist oder nicht, wird diese Fläche entwickelt oder nicht entwickelt. Der durch den Entwickler fließende Strom ändert sich daher an dieser Fläche, so daß der Widerstand des Entwicklers nicht genau gemessen werden kann. Aus diesem Grund wird der Widerstand zwischen der Entwicklerrolle 51 und der Platte 52 zur Begrenzung der Filmdicke des Entwicklers 55 gemessen. Wenn die Begrenzungsplatte 52 aus einem Metall wie beispielsweise Aluminium oder Edelstahl besteht, und an den Widerstand 53 angeschlossen ist, wird die Spannung V über den Widerstand 53 durch das Spannungsmeßgerät 54 gemessen. Unter der Annahme, daß die an die Entwicklerrolle 51 angelegte Entwicklervorspannung gleich Vb ist, der Widerstandswert des Widerstands 53 gleich r ist, so läßt sich der Widerstandswert R des Entwicklers folgendermaßen berechnen: R = r×Vb/V.
In der Praxis erfolgt eine A/D-Wandlung der Spannung, und der so erhaltene Digitalwert wird der Prozeßsteuervorrichtung 20 in Fig. 4 zugeführt. Die Arithmetikverarbeitung in der Prozeßsteuervorrichtung stellt den Widerstandswert des Entwicklers zur Verfügung. Der vorgeschriebene Wert für die Lichtmenge für die Korrekturbelichtung entsprechend dem Widerstand des Entwicklers wird aus der Speichervorrichtung 21 ausgelesen, und in der Lichtmengeneinstellvorrichtung eingestellt.
In der Speichervorrichtung 21 wird vorher der vorbestimmte Wert gespeichert, der für die Lichtmenge bei der ersten Korrekturbelichtung am Umfang der Ladepotentialfläche in dem Fig. 3A und 3B und für die Lichtmenge bei der zweiten Korrekturbelichtung am Umfang der Entladungspotentialfläche in den Fig. 3A und 3B sorgt, wenn der Widerstand des Entwicklers zunimmt.
Bei der voranstehend geschilderten sechsten Ausführungsform kann daher eine geeignete Korrekturbelichtung entsprechend dem Widerstand des Entwicklers durchgeführt werden. Selbst wenn sich der Widerstand des Entwicklers ändert, kann daher ein klares Bild ohne Streifen erhalten werden.
AUSFÜHRUNGSFORM 7 Andere Vorgehensweise für die Festlegung der Korrektur
Unter Bezugnahme auf Fig. 7 wird ein siebte Ausführungsform der Belichtungssteuervorrichtung 4 in der Zweifarb- Bilderzeugungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert. Fig. 7 zeigt schematisch die Korrekturbelichtungssteuervorrichtung, die in abgeänderter Weise ausgebildet ist. In Fig. 7 ist mit dem Bezugszeichen 18 ein Oberflächenpotentialmeßgerät bezeichnet, mit 19 ein Tonersensor, mit 20 eine Prozeßsteuervorrichtung, mit 21 eine Speichervorrichtung, mit 22 eine Dateneingabevorrichtung, mit 31 ein Laser, mit 43 eine Lichtmengenumschaltschaltung, mit 311, 312, 313, 314 eine Lasertreiberschaltung, mit 321, 322, 323, 324 eine Lichtmengeneinstellvorrichtung, mit 400 eine Rasterentwicklungsverarbeitungsvorrichtung, mit 441 ein Bildspeicher, mit 442 ein Prozessor und mit 443 ein Speicher.
Im Zusammenhang mit der in Fig. 4 gezeigten Korrekturbelichungssteuereinheit wurde erläutert, daß durch die mit dem Bildspeicher 41 versehene Belichtungssteuervorrichtung 4 festgelegt wird, ob die Korrekturbelichtung durchgeführt werden soll oder nicht, auf der Grundlage des Bildmusters in dem Bildspeicher, wobei die Entscheidung in der Entscheidungsschaltung 42 erfolgt.
Ein Laserdrucker druckt ein Bild, beispielsweise ein Zeichen oder eine figürliche Darstellung, als Ansammlung von Bildpunkten. Ein Zeichen, welches normalerweise als Symbol (Zeichencode) in dem zu druckenden Text gespeichert wird, wird als eine Ansammlung von Punkten entwickelt, und wird zuerst in einen druckbaren Zustand versetzt. Eine derartige Entwicklungsverarbeitung wird als "Rasterbildbearbeitung" bezeichnet. Betrachtet man dies von der Seite einer Druckeinrichtung zur Erzeugung eines Bildes aus, so wird diese Entwicklungsverarbeitung an der Seite des Hosts (eines Bilddatenerzeugungsgerätes) durchgeführt, beispielsweise durch eine "Steuerung", die in dem Druckergehäuse vorgesehen ist, durch einen an den Drucker angeschlossenen Computer, und dergleichen. Die Rasterbildbearbeitung wandelt den Zeichencode oder die Graphik in Pixeldaten mit einer Ansammlung an Punkten um. Die Pixeldaten nach der Entwicklungsverarbeitung werden an den Drucker übertragen, so daß die Aussendung von Licht durch den Laser entsprechend I/O der Pixeldaten gesteuert wird.
Da in diesem Fall die Korrekturbelichtung die Lichtmenge des Lasers steuert, wird ein System zur Erzeugung der Entscheidungsdaten für die Steuerung als Software vorgeschlagen. Fig. 7 zeigt schematisch ein derartiges Korrekturbelichtungssteuersystem. In Fig. 7 ist mit dem Bezugszeichen 400 eine Rasterbildbearbeitungsvorrichtung bezeichnet, welche auch die Funktion der Streifenkorrektursteuerung enthält. Die Rasterbildbearbeitungsvorrichtung 400 weist einen Prozessor 442 auf, einen Speicher 443, der ein Rasterbildbearbeitungsprogramm und ein Streifenkorrekturprogramm speichert, sowie einen Bildspeicher 441, in welchem die Pixeldaten nach der Rasterbildbearbeitung gespeichert werden. Die Rasterbildbearbeitungsvorrichtung 400 weist weiterhin eine Lichtmengenumschaltschaltung 43 auf, die dazu dient, eine Belichtung mit unterschiedlichen Lichtmengen einschließlich der Streifenkorrekturbelichtung durchzuführen, und die im wesentlichen ebenso aufgebaut ist wie die in Fig. 4 dargestellte Lichtmengenumschaltschaltung.
Bei diesem System wird die Rasterbildbearbeitung durchgeführt, und daraufhin wird die Entscheidungsverarbeitung für die Streifenkorrekturbelichtung durchgeführt. Der Bildspeicher 441 speichert die Streifenkorrektur Daten und ebenso die eigentlichen Pixeldaten. Nach Beendigung der Verarbeitung für eine einzelne zu druckende Seite wird synchron mit dem Synchronisierungssignal von der Seite des Druckers aus, beispielsweise ein Seitenstartsignal und ein BD-Signal zum Synchronisieren mit der Drehung des Polygonspiegels für die Seite ausgegeben.
Die voranstehend geschilderte siebte Ausführungsform, bei welcher die Entscheidung in Bezug auf die Streifenkorrekturbelichtung durch Software durchgeführt wird, ist flexibel an verschiedene Zustände anpaßbar, verglichen mit jenem Fall, bei welchem die Entscheidung durch Hardware erfolgt. Wenn beispielsweise die Ladepotentialfläche und die Entladungspotentialfläche nahe aneinander liegen, kann eine flexible Steuerung zur Änderung der Korrektur entsprechend der Entfernung zwischen diesen Flächen durchgeführt werden, oder entsprechend dem Korrekturbereich in Vertikal- und Horizontalrichtung des Bildes.
AUSFÜHRUNGSFORM 8
Bei der voranstehend geschilderten Entwicklungsmaschine wurde ein Ferritträger mit einem Widerstand von 1010 Ω.cm verwendet. Es wurde erläutert, daß ein Träger mit einem geringeren Widerstand als 1010 Ω.cm, der auf die lichtempfindliche Trommel aufgebracht wird, durch einen Trägerrückgewinnungsmagneten entfernt werden kann.
Der Widerstand eines Zweikomponentenentwicklers stellt einen Zustand dar, in welchem Toner und Träger gemischt sind. Die Toner, die aus Harz bestehen, können im wesentlichen im Vergleich zu den Trägern als Isolator angesehen werden. Wenn daher ein Träger mit niedrigem Widerstand verwendet wird, so nimmt der Widerstand des Entwicklers nicht entsprechend dem Widerstand des Trägers ab, da Tonerteilchen zwischen den Trägerteilchen vorhanden sind. Tatsächlich stellte sich heraus, daß bei Entwicklern, bei welchen Träger mit einem Widerstand mit einem Unterschied in mehreren Größenordnungen (1010 Ω.cm und 103 Ω.cm) mit denselben Tonern gemischt sind, einen Widerstandsunterschied von nur einer Größenordnung hervorrufen. Es wird darauf hingewiesen, daß der Widerstand des Trägers durch die Menge an magnetischem Material eingestellt werden kann, welches für den Träger verwendet wird, beispielsweise Ferrit oder Eisenpulver, durch die Menge an Harz, mit welchem die Trägeroberfläche beschichtet wird, oder durch leitfähiges Material, welches mit dem Harz gemischt wird.
Durch Versuche wurde bestätigt, daß dann, wenn der Träger einen signifikant niedrigen Widerstand von weniger als 103 Ω.cm aufweist, der sich ergebende Entwickler ebenfalls einen niedrigeren Widerstand aufweist. Wenn ein Entwickler mit einem derartigen niedrigen Widerstand verwendet wird, nimmt die Menge an Trägermaterial zu, die auf die lichtempfindliche Trommel aufgebracht wird, so daß der Träger durch den Trägerrückgewinnungsmagneten nicht vollständig zurückgewonnen werden kann. Dies führte zu der Schwierigkeit, daß eine schlechte Vervielfältigung des Tonerbildes von dem lichtempfindlichen Körper auf ein Papierblatt erfolgte, so daß sich ein Absinken der Qualität eines Zeichens oder Bildes ergab.
Um diese Schwierigkeit zu überwinden wird vorgeschlagen, daß vorzugsweise ein Träger mit einem Widerstand verwendet wird, der nicht geringer ist als 103 Ω.cm. Bei einem Zweikomponentenentwickler mit einem derartigen Träger und Toner ist dessen Widerstand als Entwickler nicht so gering, und dann sein Aufbringen auf ein Ausmaß beschränkt werden, daß ein Entfernen durch den Trägerrückgewinnungsmagneten erfolgen kann. Die Streifenentwicklung, die sich infolge des nicht geringen Widerstands des Entwicklers einstellt, kann durch die Korrekturbelichtung überwunden werden.
Wie voranstehend geschildert kann durch die vorliegende Erfindung eine Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung zur Verfügung gestellt werden, mit der ein klares Bild ohne Streifen- oder Randentwicklung erzeugt werden kann.

Claims (10)

1. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung, bei welcher ein geladener lichtempfindlicher Körper mit unterschiedlichen Lichtmengen für die Belichtung belichtet wird, um latente elektrostatische Bilder in Flächen mit Potentialen auf drei Pegeln zu erzeugen, die eine Ladepotentialfläche, eine Entladungspotentialfläche und dazwischen eine Fläche mit mittlerem Potential umfassen, wobei das latente elektrostatische Bild unter Verwendung positiv geladener Toner und negativ geladener Toner entwickelt wird, und zwar in den Potentialflächen mit Ausnahme der Fläche mit mittlerem Potential, um ein Zweifarb-Tonerbild auf dem lichtempfindlichen Körper zu erzeugen, wobei eine Belichtungsvorrichtung zum Belichten des lichtempfindlichen Körpers mit Lichtmengen vorgesehen ist, welche für die Erzeugung der Flächen mit den drei Potentialpegeln sorgen, und auch weiße Flächen am Umfang der Potentialflächen mit den Tonern entwickelt werden, durch Lichtmengen, die Potentiale zwischen den Potentialen zur Verfügung stellen, bei welchen eine Entwicklung mit Tonern erfolgt, und dem mittleren Potential, wobei vorgesehen sind:
eine Vorrichtung zur Feststellung des Vorhandenseins oder der Abwesenheit einer Ladepotentialfläche und einer Entladungspotentialfläche jeder der weißen Flächen; und
eine Vorrichtung zum Belichten der weißen Fläche mit einer Lichtmenge, die ein Potential zwischen dem Ladepotential oder dem Entladungspotential und dem mittleren Potential zur Verfügung stellt.
2. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorgesehen sind:
Schaltungen zum Betreiben der Belichtungsvorrichtung entsprechend den Lichtmengen für die Belichtung, eine Vorrichtung zur Einstellung der Lichtmengen für die Belichtung, und
eine Vorrichtung zur Messung des Oberflächenpotentials des lichtempfindlichen Körpers,
wobei die Lichtmengen in der Lichtmengeneinstellvorrichtung auf der Grundlage der Potentiale eingestellt werden, die durch die Oberflächenpotentialmeßvorrichtung gemessen werden, und auch die Lichtmenge für eine Korrekturbelichtung eingestellt wird.
3. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtmenge zur Belichtung jeder der weißen Flächen am Umfang der Potentialflächen mit den Tonern für die Entwicklung entsprechend einer Entwicklungsvorspannung und einer Umdrehungsgeschwindigkeit einer Entwicklungsrolle in einer Entwicklungsmaschine geändert wird.
4. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin ein Tonersensor vorgesehen ist, um die Tonermengen festzustellen, die auf die weißen Flächen am Umfang der Potentialflächen mit Ausnahme der Fläche mit mittlerem Potential aufgebracht werden, wobei die Lichtmengen für die Belichtung zur Bereitstellung der weißen Flächen am Umfang der Potentialflächen mit Ausnahme des mittleren Potentials entsprechend den festgestellten Tonermengen durch den Tonersensor geändert werden.
5. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtmenge für die Belichtung, welche das Potential in der weißen Fläche am Umfang jeder der Potentialflächen mit Ausnahme der Fläche mit mittlerem Potential zur Verfügung stellt, so eingestellt wird, daß die Menge an Tonern verringert wird, die von dem Tonersensor festgestellt wird.
6. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtmenge für die Belichtung für die weiße Fläche am Umfang jeder der Potentialflächen mit den entwickelten Tonern entsprechend dem Widerstand eines Entwicklers geändert wird.
7. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin ein Bildspeicher und ein Prozessor vorgesehen sind, wobei der Prozessor eine Rasterbildbearbeitung zur Entwicklung eines Bildes zu einer Ansammlung von Punkten durchführt, und die weiße Fläche am Umfang jeder der Potentialflächen mit den entwickelten Tonern festlegt.
8. Bilddaten-Erzeugungsgerät für eine Zweifarb- Bilderzeugungseinrichtung, bei welcher ein geladener lichtempfindlicher Körper mit unterschiedlichen Lichtmengen für die Belichtung belichtet wird, um latente elektrostatische Bilder in Flächen mit Potentialen auf drei Pegeln zu erzeugen, nämlich einer Ladepotentialfläche, einer Entladungspotentialfläche und einer Fläche mit mittlerem Potential dazwischen, wobei positiv geladene Toner und nicht positiv geladene Toner in den Potentialflächen mit Ausnahme der Fläche mit mittlerem Potential entwickelt werden, um ein Zweifarb- Tonerbild auf dem lichtempfindlichen Körper zu erzeugen, wobei eine Rasterbildbearbeitungsvorrichtung vorgesehen ist, die zur Entwicklung eines Bildes in einer Ansammlung von Punkten dient, und die weiße Fläche am Umfang jeder der Potentialflächen mit den geladenen Tonern festlegt.
9. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die latenten elektrostatischen Bilder unter Verwendung eines Zweikomponentenentwicklers entwickelt werden, der Träger aufweist, deren Widerstand nicht kleiner als 103 Ω.cm ist, sowie Toner.
10. Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung, bei welcher ein geladener lichtempfindlicher Körper mit unterschiedlichen Lichtmengen für die Belichtung durch eine Belichtungsvorrichtung belichtet wird, um latente elektrostatische Bilder in Flächen mit Potentialen auf drei Pegeln zu erzeugen, welche eine Ladepotentialfläche, eine Entladungspotentialfläche und eine Fläche mit mittleren Potential dazwischen umfassen, und positiv geladene Toner und negativ geladene Toner in den Potentialflächen mit Ausnahme der Fläche mit mittlerem Potential entwickelt werden, um ein Zweifarb- Tonerbild auf dem lichtempfindlichen Körper zu erzeugen, wobei die Fläche mit mittlerem Potential am hinteren Ende einer Bildfläche in Umdrehungsrichtung einer Entwicklungsrolle und getrennt von der Bildfläche mit einer Lichtmenge belichtet wird, die ein Potential zwischen einem Ladungspotential oder einem Entladungspotential und einem mittleren Potential zur Verfügung stellt.
DE19844081A 1997-09-26 1998-09-25 Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung Expired - Fee Related DE19844081B4 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP9-261982 1997-09-26
JP26198297A JP3687824B2 (ja) 1997-09-26 1997-09-26 2色画像形成装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19844081A1 true DE19844081A1 (de) 1999-04-22
DE19844081B4 DE19844081B4 (de) 2005-07-07

Family

ID=17369365

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19844081A Expired - Fee Related DE19844081B4 (de) 1997-09-26 1998-09-25 Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung

Country Status (3)

Country Link
US (1) US6061534A (de)
JP (1) JP3687824B2 (de)
DE (1) DE19844081B4 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2128713A3 (de) * 2008-05-27 2016-01-13 Canon Kabushiki Kaisha Bilderzeugungsvorrichtung und Fototrommel, Rotationszeitmessgerät dessen und Temperatur- und Feuchtigkeitsaufzeichnungsgerät

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP4235699B2 (ja) * 1999-03-19 2009-03-11 株式会社リコー 電位分割現像方法ならびにこれを用いた電子写真装置
JP3981217B2 (ja) * 1999-04-15 2007-09-26 リコープリンティングシステムズ株式会社 電子写真装置
US6094393A (en) * 1999-07-29 2000-07-25 Texas Instruments Incorporated Stacked sense-amp cache memory system and method
JP3566145B2 (ja) 1999-09-03 2004-09-15 シャープ株式会社 画像形成装置
JP2001296726A (ja) * 2000-04-14 2001-10-26 Hitachi Koki Co Ltd 電子写真装置
JP3800319B2 (ja) * 2001-04-17 2006-07-26 リコープリンティングシステムズ株式会社 電位分割現像プロセスを用いたフルカラー記録装置
JP4302906B2 (ja) * 2001-04-23 2009-07-29 株式会社リコー 電子写真の印写制御方法
US7061616B2 (en) * 2002-03-28 2006-06-13 Samsung Electronics Co., Ltd. Optical transceiver and method for image density measurement
KR100467599B1 (ko) * 2002-07-24 2005-01-24 삼성전자주식회사 표면전위 측정기를 구비하는 화상 형성 장치 및 이를이용한 현상 전압 제어 방법
KR100708156B1 (ko) * 2005-07-08 2007-04-17 삼성전자주식회사 복수의 현상기를 구비하는 화상형성장치 및 현상기 전압 제어방법
DE102007010275A1 (de) * 2007-03-02 2008-09-04 OCé PRINTING SYSTEMS GMBH Verfahren zum Drucken und Kopieren von Tonerbildern auf ein Trägermaterial mit Reduktion der Belichtung bei ausgewählten Bildelementen
JP5761210B2 (ja) * 2013-01-08 2015-08-12 コニカミノルタ株式会社 画像形成装置

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4078929A (en) * 1976-11-26 1978-03-14 Xerox Corporation Method for two-color development of a xerographic charge pattern
JPS59214048A (ja) * 1983-05-20 1984-12-03 Ricoh Co Ltd 二色電子写真複写装置
US4847655A (en) * 1987-12-11 1989-07-11 Xerox Corporation Highlight color imaging apparatus
DE3938647A1 (de) * 1988-11-22 1990-05-23 Minolta Camera Kk Verfahren zum herstellen von mehrfarbigen bildern
JPH0535047A (ja) * 1991-07-29 1993-02-12 Hitachi Koki Co Ltd 2色画像形成装置の混色防止方法
JP3294502B2 (ja) * 1996-07-24 2002-06-24 株式会社日立製作所 電子写真装置の露光量制御方法
JP3242015B2 (ja) * 1996-12-28 2001-12-25 キヤノン株式会社 画像形成装置
US5751437A (en) * 1997-01-21 1998-05-12 Xerox Corporation Development combination exposure and recharge scheme to eliminate development defects in two pass process color xerocolography

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2128713A3 (de) * 2008-05-27 2016-01-13 Canon Kabushiki Kaisha Bilderzeugungsvorrichtung und Fototrommel, Rotationszeitmessgerät dessen und Temperatur- und Feuchtigkeitsaufzeichnungsgerät

Also Published As

Publication number Publication date
DE19844081B4 (de) 2005-07-07
JP3687824B2 (ja) 2005-08-24
JPH11102099A (ja) 1999-04-13
US6061534A (en) 2000-05-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3733925C2 (de) Verfahren zur Erzeugung eines Mehrfarbbilds
DE68908240T2 (de) Verfahren und Gerät zur Steuerung der elektrostatischen Betriebsbedingungen einer elektrofotografischen Vervielfältigungsvorrichtung.
DE69216744T2 (de) Elektrophotographisches Gerät mit Bildkontrollmitteln
DE3486297T2 (de) Vielfachbild-Reproduktionsverfahren.
DE3304470C2 (de)
DE2520810C3 (de) Einrichtung zum Anlegen einer Vorspannung an eine Entwicklungselektrode einer elektrophotographischen Kopiervorrichtung
DE69312171T2 (de) Nichtmagnetisches Einzelkomponenten Entwicklungssystem für Graustufenbilder
DE19731251B4 (de) Bilderzeugungseinrichtung und Entwicklungsverfahren für eine Bilderzeugungseinrichtung
DE3610465C2 (de) Mehrfarbbild-Erzeugungsvorrichtung
DE2901891A1 (de) Verfahren zur einstellung des abbildungsschwaerzungsgrades bei einem elektrophotographischen kopiergeraet
DE68907802T2 (de) Elektrofotografisches Gerät mit Tonerdichteausgleich und Strichbreitensteuerung.
DE19844081B4 (de) Zweifarb-Bilderzeugungseinrichtung
DE3036731C2 (de)
DE60002416T2 (de) Bilderzeugungsverfahren und Vorrichtung zur effektiven Bilddichtesteuerung
DE3129109A1 (de) Verfahren und einrichtung zum steuern des abtastlichtstrahls in xerographischen geraeten
DE69515001T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von mehreren Bildern
DE60023243T2 (de) Verfahren zum Erzeugen von gleichmässigem Glanz
DE3531098A1 (de) Bilderzeugungsverfahren
DE19730729B4 (de) Farbbilderzeugungsgerät und zugehöriges Farbbilderzeugungsverfahren
DE69113531T2 (de) Druckgerät mit Hervorhebung der Farben.
DE69221062T2 (de) Bilderzeugungsgerät
DE2547565C3 (de) Elektrophotographisches Kopiergerät
DE60031039T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Erzeugung von Bildern mit verbesserter Bildwiedergabe
DE2704370C2 (de) Elektrophotographisches Kopiergerät
DE2925099C2 (de) Entwicklungseinrichtung für ein elektrophotographisches Kopiergerät

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: HITACHI PRINTING SOLUTIONS, LTD., EBINA, KANAGAWA,

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: RICOH PRINTING SYSTEMS, LTD., TOKIO/TOKYO, JP

8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee