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DE60023243T2 - Verfahren zum Erzeugen von gleichmässigem Glanz - Google Patents

Verfahren zum Erzeugen von gleichmässigem Glanz Download PDF

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DE60023243T2
DE60023243T2 DE60023243T DE60023243T DE60023243T2 DE 60023243 T2 DE60023243 T2 DE 60023243T2 DE 60023243 T DE60023243 T DE 60023243T DE 60023243 T DE60023243 T DE 60023243T DE 60023243 T2 DE60023243 T2 DE 60023243T2
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DE
Germany
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image
color
toner
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charge
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DE60023243T
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Edul N. Webster Dalal
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Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/65Apparatus which relate to the handling of copy material
    • G03G15/6582Special processing for irreversibly adding or changing the sheet copy material characteristics or its appearance, e.g. stamping, annotation printing, punching
    • G03G15/6585Special processing for irreversibly adding or changing the sheet copy material characteristics or its appearance, e.g. stamping, annotation printing, punching by using non-standard toners, e.g. transparent toner, gloss adding devices
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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    • G03G13/013Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies characterised by the developing step, e.g. the properties of the colour developers
    • G03G13/0139Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies characterised by the developing step, e.g. the properties of the colour developers developing using a step for clear toner deposition, e.g. for regulating gloss or supplying protective coatings
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Color, Gradation (AREA)
  • Counters In Electrophotography And Two-Sided Copying (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein die in der Elektrografie bei der Herstellung eines Druckes eingesetzte Farbbilderzeugung sowie den Einsatz mehrerer Belichtungs- und Entwicklungsschritte zu diesem Zweck. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erzeugung eines einheitlichen Glanzes auf dem gesamten Druck.
  • Eines der Verfahren zum Drucken in verschiedenen Farben besteht im einheitlichen Aufladen einer ladungshaltenden Fläche und dem anschließenden Belichten der Fläche mit Information, die in einer Farbe wiedergegeben werden soll. Die Information wird dadurch sichtbar gemacht, dass Markerteilchen verwendet werden, woraufhin die ladungshaltende Oberfläche vor einer zweiten Belichtung und Entwicklung erneut aufgeladen wird. Dieser Prozess des erneuten Aufladens, Belichtens und Entwickelns (recharge, expose and develop REaD) kann wiederholt werden, um nachfolgende Bilder anderer Farben in Übereinanderlage auf der Fläche zu entwickeln, bevor das fertige Farbbild anschließend auf ein Trägersubstrat übertragen wird. Die verschiedenen Farben können auf dem Fotorezeptor in einem Bild-auf-Bild-Entwicklungsprozess oder einem Highlight-Bildentwicklungsprozess (Bild an Bild) entwickelt werden. Jedes neue Bild kann unter Verwendung einer eigenen Belichtungsvorrichtung, so beispielsweise eines Rasterausgabescanners (ROS), erzeugt werden, wobei jedes nachfolgende Farbbild beim nachfolgenden Durchlauf des Fotorezeptors erzeugt wird (Mehrfachdurchlauf). Alternativ kann jedes Bild einer anderen Farbe unter Verwendung mehrerer jedem Bild einer anderen Farbe entsprechender Belichtungsvorrichtungen während eines einzigen Umlaufs des Fotorezeptors (Einfachdurchlauf) erzeugt werden.
  • Einer der Hauptnachteile mit Blick auf die Bildqualität besteht in der Xerografie im so genannten „differentiellen Glanz", bei dem sich üblicherweise der Glanz weißer Bereiche beziehungsweise der Glanz von Nichtbildbereichen (reines Papier) von demjenigen vollständig tonerbedeckter Bereiche stark unterscheidet. Dies ist insbesondere bei qualitativ hochwertigen xerografischen Anwendungen von Bedeutung, die auf einem Markt miteinander in Wettbewerb stehen, der an ein bestimmtes Aussehen von Lithografien gewöhnt ist. Noch stärker ist dies bei anspruchsvolleren Anwendungen, die das Aussehen einer Fotografie erfordern, von Bedeutung.
  • Eine Lösung dieses Problems besteht in der Verwendung eines „Weißdruckers", das heißt üblicherweise in der Zugabe eines durchsichtigen Toners, dessen Glanzeigenschaft derjenigen anderer Toner ähnlich ist. Bei einem Lösungsansatz wird die gesamte Seite mit durchsichtigem Toner bedeckt, was jedoch das Problem des differentiellen Glanzes nicht zufriedenstellend löst, da der Glanz vom lokalen Wert der Größe „Tonermasse durch Einheitsfläche" abhängt. Darüber hinaus erhöht dieser Lösungsansatz auch die Tonerschichtungshöhe, die bei üblichen xerografischen Druckern bereits zu hoch ist. Ein anderer Lösungsansatz besteht im Einsatz einer bildweise erfolgenden Aufbringung eines durchsichtigen Toners, wobei dies auf diejenigen Flächen beschränkt ist, auf denen kein anderer Toner vorhanden ist. Dies löst zwar das Problem des differentiellen Glanzes, erfordert jedoch einen eigenen ROS (oder einen weiteren Durchlauf in einem Mehrfachdurchlaufsystem) sowie die Erzeugung einer weiteren Separation durchsichtigen Toners zusätzlich zu den normalen CMYK-Separationen, was die Herstellungskosten in die Höhe treibt.
  • Die Druckschrift US-A-4,828,950 offenbart die Bereitstellung weißer Farbtonerteilchen in Nichtbildbereichen einer Aufnahmeplatte, um eine qualitativ hochwertige Glanzwirkung zu erzeugen.
  • Die Druckschrift US-A-5,234,783 beschreibt, dass durchsichtiger Glanzfördertoner selektiv nur auf die Bildinformation enthaltenden Bereiche eines Tonerbildes und nicht auf Text oder grafische Information enthaltende Bereich aufgetragen wird.
  • Das Entstehen differentiellen Glanzes in der Xerografie stellt bei qualitativ hochwertigen Anwendungen eine Hauptquelle der Unzufriedenheit dar. Andere Eigenschaften der Bildqualität wurden in den letzten Jahren in der Xerografie stark verbessert, wobei jedoch mögliche Anwender, die an Lithografie gewöhnt sind, xerographische Bilder aufgrund des differentiellen Glanzes derselben bevorzugen. Darüber hinaus besteht derzeit ein beträchtliches Interesse an der Erzeugung fotografieartiger Anwendungen mittels Xerografie. Es hat sich herausgestellt, dass herkömmliche xerografische Bilder dann beinahe genauso wie Fotografien aussehen, wenn sie einen stark einheitlichen Bildglanz erhalten, indem das Bild unter einer transparenten Schicht angeordnet wird.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Verfahrens zum Auftragen durchsichtigen Toners, um qualitativ hochwertige Bilder zu sehr viel nied rigeren Kosten und/oder mit höherer Geschwindigkeit herzustellen, als dies bislang der Fall war.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Erzeugen ein Dokument darstellender Farbbilder in einem Bild-auf-Bild-Prozess in einem Druckgerät bereitgestellt, wobei das Verfahren die nachfolgenden Schritte umfasst: Aufladen einer ladungshaltenden Fläche auf ein einheitliches Potential; Aufzeichnen eines ersten latenten Bildes auf der ladungshaltenden Fläche, die sich auf einem Endlosweg bewegt; Entwicklung von Bildbereichen des latenten Bildes mit Entwicklungsmaterial einer ersten Farbe; Entladen aller Nichtbildbereiche auf der ladungshaltenden Fläche; und Entwickeln der Nichtbildbereiche der ladungshaltenden Fläche mit einem durchsichtigen Glanzentwicklungsmaterial.
  • Ein besonderes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung beschrieben, die sich wie folgt zusammensetzt.
  • 1 ist eine schematische Darstellung eines Beispieles für eine Bilderzeugungsvorrichtung mit Einfachdurchlauf.
  • 2 ist ein Querschnitt durch ein entwickeltes Bild.
  • Gemäß 1 kommt bei einem elektrofotografischen Druckgerät eine ladungshaltende Fläche in Form eines Fotorezeptorbandes 10 zum Einsatz. Das Fotorezeptorband wird von Walzen 14, 16 und 18 getragen. Ein Motor 20 bewirkt die Bewegung der Walze 14, die wiederum die Bewegung des Fotorezeptors in der durch den Pfeil 12 angedeuteten Richtung bewirkt, sodass der Fotorezeptor nacheinander durch die verschiedenen xerografischen Stationen läuft.
  • Gemäß 1 läuft ein Teil des Bandes 10 durch eine Ladestation A, in der eine allgemein mit dem Bezugszeichen 20 bezeichnete Koronaerzeugungsvorrichtung die fotoleitfähige Fläche des Bandes 10 auf ein vergleichsweise hohes und im Wesentlichen einheitliches Potential auflädt. Im vorliegenden Beispiel wird der Fotorezeptor negativ aufgeladen, wobei jedoch unmittelbar einsichtig ist, dass die vorliegende Erfindung auch bei einem positiv aufgeladenen Fotorezeptor von Nutzen sein kann, wobei in diesem Fall die Ladungsstärken und Polaritäten der Toner, die Neuaufladevorrichtungen und andere bei dem Farbbilderzeugungsprozess relevante Bereiche oder Vorrichtungen abgeändert werden müssen, was nachstehend noch beschrieben wird.
  • Anschließend wird der aufgeladene Bereich der fotoleitfähigen Fläche durch eine Bilderzeugungs- und Belichtungsstation B geleitet. Ein Dokument 23 mit dem Original eines Mehrtarbenbildes und/oder -textes wird auf einen allgemein mit dem Bezugszeichen 22 bezeichneten Rastereingabescanner (raster input scanner RIS) aufgelegt. Bei einem RIS gängigen Typs kommen Dokumentbeleuchtungslampen, optische Elemente, ein mechanischer Scanantrieb und eine Ladungskopplungsvorrichtung zum Einsatz. Der RIS erfasst das gesamte Bild des Originaldokumentes 23, wandelt es in eine Reihe von Rasterlinien um und misst darüber hinaus an jedem Punkt des Originaldokumentes einen Satz von Primärfarbendichten, so beispielsweise die Dichten der Farben Rot, Grün und Blau. Diese Information wird in Form elektrischer Signale an ein allgemein mit dem Bezugszeichen 24 bezeichnetes Bildverarbeitungssystem (image processing system IPS) übertragen. Das Bildverarbeitungssystem 24 wandelt den Satz roter, grüner und blauer Dichtesignale in einen Satz von Farbstoffsignalen um.
  • Das Bildverarbeitungssystem umfasst eine Steuerelektronik, die den Bilddatenfluss an eine mit dem Bezugszeichen 28 bezeichnete ROS-Vorrichtung (raster output scanner ROS, Rasterausgabescanner) vorbereitet und verwaltet. Eine mit dem Bezugszeichen 26 bezeichnete Anwenderschnittstelle steht mit dem Bildverarbeitungssystem 24 in Verbindung. Die Anwenderschnittstelle 26 versetzt den Anwender in die Lage, Einfluss auf verschiedene anwenderseitig einstellbare Funktionen zu nehmen. Der Anwender betätigt zu diesem Zweck geeignete Tasten der Anwenderschnittstelle 26, um so die Parameter für eine Kopie einzustellen. Die Anwenderschnittstelle 26 kann ein berührungsempfindlicher Schirm (touch screen) oder eine andere geeignete Steuereinrichtung sein, die eine Schnittstelle zwischen dem Anwender und dem System darstellt. Das Ausgangssignal von der Anwenderschnittstelle 26 wird an das Bildverarbeitungssystem 24 übertragen. Das Bildverarbeitungssystem 24 überträgt anschließend die dem gewünschten Bild entsprechenden Signale an den ROS 28, der das Ausgabekopiebild erzeugt. Der ROS 28 umfasst einen Laser mit rotierenden Polygonspiegelblöcken. Der ROS beleuchtet über einen Spiegel 29 den aufgeladenen Teil des fotoleitfähigen Bandes 20. Der ROS belichtet das fotoleitfähige Band, um einzelne oder mehrere Bilder aufzuzeichnen, die dem von dem Bildverarbeitungssystem 24 erzeugten Signal entsprechen.
  • Der Fotorezeptor, der anfänglich auf eine Spannung V0 aufgeladen ist, erfährt einen Dunkelabfall (dark decay) auf eine Stärke von Vddp, die ungefähr –50 V entspricht. Bei einer Belichtung an der Belichtungsstation B werden die Bildbereiche auf eine Spannung VDAD entladen, die etwa –500 V entspricht. Damit enthält der Fotorezeptor nach der Be lichtung ein monopolares Spannungsprofil mit hohen und niedrigen Spannungen, wobei erstere den aufgeladenen Bereichen und letztere den entladenen beziehungsweise den Bildbereichen entsprechen.
  • Eine allgemein mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnete erste Entwicklungsstation C bringt das Entwicklungsmaterial 35 mit dem elektrostatischen latenten Bild in Kontakt. Das Entwicklungsgehäuse 32 enthält schwarzen Toner. Eine geeignete Entwicklervoraufladung wird von einer Spannungsquelle 34 vorgenommen. Die elektrische Voraufladung erfolgt derart, dass ein DAD-Vorgang (discharged area development DAD) der niedrigeren (weniger negativen) der beiden Spannungsstärken auf dem Fotorezeptor mit dem Entwicklungsmaterial 35 bewirkt wird. Dieses Entwicklungssystem kann entweder ein interaktives oder ein nicht interaktives System sein.
  • An der Neuaufladestation D kommt ein Paar von Koronaneuaufladevorrichtungen 41 und 42 zum Einsatz, um die Spannungsstärken sowohl der tonerbedeckten wie auch der nicht tonerbedeckten Flächen auf der Fotorezeptorfläche auf eine im Wesentlichen einheitliche Stärke zu bringen. Eine Spannungsquelle, die mit jeder der Elektroden der Koronaneuaufladevorrichtungen 41 und 42 und mit jedem Gitter oder einer anderen damit in Verbindung stehenden Spannungssteuerfläche gekoppelt ist, dient als Spannungsquelle für diese Vorrichtungen. Die Neuaufladevorrichtungen 41 und 42 dienen dazu, Spannungsunterschiede zwischen tonerbedeckten Bereichen und reinen, nicht tonerbedeckten Bereichen im Wesentlichen zu beseitigen. Sie dienen darüber hinaus dazu, die Stärke der restlichen in den vorher tonerbedeckten Bereichen verbliebenen Ladung zu verringern, sodass die nachfolgende Entwicklung der Tonerbilder verschiedener Farben in einem einheitlichen Entwicklungsfeld vor sich geht. Die erste Koronaneuaufladevorrichtung 41 nimmt eine Aufladung der vorher tonerbedeckte und nicht tonerbedeckte Bereiche enthaltenden Fotorezeptorfläche 10 auf eine Stärke vor, die höher als die letztendlich für Vddp erforderliche Spannungsstärke ist, so beispielsweise auf –700 V. Die von der Koronaneuaufladevorrichtung 41 bereitgestellte vorherrschende Ladung ist negativ. Die zweite Koronaneuaufladevorrichtung 42 verringert die Spannung der Fotorezeptorfläche 10 auf den gewünschten Wert Vddp, nämlich auf –500 V. Daher ist die von der zweiten Koronaneuaufladevorrichtung 42 bereitgestellte vorherrschende Ladung positiv. Auf diese Weise wird auf der Fotorezeptorfläche ein Spannungssplit von 200 V bereitgestellt. Der Spannungssplit (Vsplit) ist als Differenz beim Potential der Fotorezeptorfläche nach Neuaufladung durch die erste Koronaneuaufladevorrichtung und die zweite Koronaneuaufladevorrichtung definiert, so beispielsweise durch Vsplit = –700 V (–500 V) = –200 V. Das Potential der Fläche 10 nach Durchlaufen von jeder der beiden Koronaneuaufladevorrichtungen wie auch die Größe des Spannungssplits des Fotorezeptors werden vorab derart gewählt, dass das Umdrehen der Polarität einer mit dem entwickelten Bild in Verbindung stehenden elektrischen Ladung im Wesentlichen verhindert wird, wodurch wiederum das Auftreten des UCS-Effektes (under color splatter UCS) verhindert wird. Darüber hinaus sind die Typen der Koronaneuaufladevorrichtungen und der Spannungssplit derart gewählt, dass ermöglicht wird, dass die Ladung an der Oberfläche der Tonerschicht im Wesentlichen neutralisiert wird, anstatt dass sie in die entgegengesetzte Polarität (beispielsweise vom Negativen ins vollständig Positive) übergeht.
  • Die Neuaufladevorrichtungen wurden anhand von 1 allgemein als Koronaerzeugungsvorrichtungen beschrieben. Es ist jedoch einsichtig, dass die bei der vorliegenden Erfindung zum Einsatz kommenden Neuaufladevorrichtungen auch beispielsweise in Form von Korotronen, Skorotronen, Dikorotronen, Pinskorotronen oder anderen im Stand der Technik bekannten Koronaaufladevorrichtungen vorliegen können. Beim vorliegenden Beispiel mit einem negativ aufgeladenen Fotorezeptor wird der negativ aufgeladene Toner von einer ersten Koronaneuladevorrichtung neuaufgeladen, deren bereitgestellte vorherrschende Koronaladung negativ ist. Daher sind sowohl eine Koronaerzeugungsvorrichtung auf Basis negativen Gleichstromes wie auch eine Koronaerzeugungsvorrichtung auf Basis von Wechselstrom, die derart voraufgeladen ist, dass sie einen negativen Strom bereitstellt, für diesen Zweck geeignet. Die zweite Koronaneuladevorrichtung muss eine vorherrschend positive Ladung bereitstellen, damit die Aufgaben der vorliegenden Erfindung gelöst werden können, weshalb sowohl eine Koronaerzeugungsvorrichtung auf Basis positiven Gleichstromes wie auch eine Koronaerzeugungsvorrichtung auf Basis von Wechselstrom einsetzbar sind.
  • Eine spannungsempfindliche Gleichstromvorrichtung mit hoher Flankensteilheit kommt als erste Koronaneuladevorrichtung zum Einsatz, wohingegen eine spannungsempfindliche Wechselstromvorrichtung mit hoher Flankensteilheit als zweite Koronaneuladevorrichtung zum Einsatz kommt. Diese Anordnung löst die genannten Aufgaben hinsichtlich des Erreichens einer Spannungseinheitlichkeit zwischen den vorher tonerbedeckten Bereichen und den nicht tonerbedeckten Bereichen des Fotorezeptors, sodass die nachfolgenden Belichtungs- und Entwicklungsschritte auf einer einheitlich geladenen Fläche vorgenommen werden. Darüber hinaus wird die Aufgabe der Verringerung der Restladung der vorher entwickelten Bereiche gelöst, sodass die nachfolgenden Entwicklungsschritte in einem einheitlichen Entwicklungsfeld vorgenommen werden können. Darüber hinaus sind die genannten Aufgaben erfolgreich gelöst, wobei sichergestellt ist, dass die Tonerladung auf der Tonerschicht im Wesentlichen neutralisiert ist, anstatt dass sie in die jeweils entgegengesetzte Polarität übergehen würde, wodurch das Auftreten des UCS-Effektes vermieden wird.
  • Eine zweite Belichtungs- oder Bilderzeugungsvorrichtung 43, die eine laserbasierte Ausgabestruktur enthalten kann, wird zum Zwecke des selektiven Entladens des Fotorezeptors in tonerbedeckten Bereichen und/oder reinen Bereichen auf ungefähr –50 V im Anschluss an eine Entwicklung des Bildes mit dem Entwickler der zweiten Farbe verwendet. Nach diesem Punkt enthält der Fotorezeptor tonerbedeckte und nicht tonerbedeckte Bereiche mit vergleichsweise hohen Spannungsstärken (beispielsweise –500 V) sowie tonerbedeckte und nicht tonerbedeckte Flächen mit vergleichsweise niedrigen Spannungsstärken (beispielsweise –50 V). Diese Flächen niedriger Spannung stellen Bildbereiche dar, die mittels DAD entwickelt werden sollen. Zu diesem Zweck kommt ein negativ aufgeladenes Entwicklermaterial 45, das beispielsweise Toner gelber Farbe enthält, zum Einsatz. Der Toner wird in einer Entwicklergehäusestruktur 47 vorgehalten, die an einer zweiten Entwicklerstation E angeordnet ist, und wird durch einen nicht interaktiven Entwickler auf die latenten Bilder auf dem Fotorezeptor aufgebracht. Eine (nicht gezeigte) Spannungsquelle dient dem elektrischen Voraufladen der Entwicklerstruktur auf eine Stärke, die ausreichend wirksam ist, um die DAD-Bildbereiche mit den negativ geladenen Teilchen 45 des gelben Toners zu entwickeln.
  • An einer zweiten Neuaufladestation F findet ein Paar von Koronaneuaufladevorrichtungen 51 und 52 zum Einstellen der Spannungsstärken sowohl der tonerbedeckten wie auch der nicht tonerbedeckten Bereiche auf dem Fotorezeptor auf eine im Wesentlichen einheitliche Stärke Verwendung. Eine Spannungsquelle, die mit jeder der Elektroden der Koronaneuaufladevorrichtungen 51 und 52 und mit jedem Gitter oder einer anderen damit verbundenen Spannungssteuerfläche gekoppelt ist, dient als Spannungsquelle für die Vorrichtungen. Der Prozess des Neuaufladens, Bilderzeugens und Entwickelns ist ähnlich demjenigen an den Stationen D und E und wird nachstehend nicht im Detail beschrieben. Das Bild wird unter Verwendung eines Toners 55 einer dritten Farbe entwickelt, die in einem nicht interaktiven Entwicklergehäuse 57 vorgehalten wird, das an einer dritten Entwicklerstation G angeordnet ist. Ein Beispiel für eine geeignete Farbe des dritten Toners ist Magenta. Eine geeignete elektrische Voraufladung des Gehäuses 57 erfolgt mittels einer (nicht gezeigten) Spannungsquelle.
  • An einer dritten Neuaufladestation H kommt ein Paar von Koronaneuaufladevorrichtungen 61 und 62 zum Einstellen der Spannungsstärke sowohl der tonerbedeckten wie auch der nicht tonerbedeckten Flächen auf dem Fotorezeptor auf eine im Wesentlichen einheitliche Stärke zum Einsatz. Eine Spannungsquelle, die mit jeder der Elektroden der Koronaneuaufladevorrichtungen 61 und 62 und mit jedem Gitter oder einer anderen damit verbundenen Spannungssteuerfläche gekoppelt ist, dient als Spannungsquelle für die Vorrichtungen. Die Neuauflade- und Entwicklungsprozesse erfolgen wiederum ähnlich denjenigen, die im Zusammenhang mit Stationen D und E beschrieben worden sind, und werden nicht mehr detailliert beschrieben.
  • Ein viertes latentes Bild wird unter Verwendung einer Bilderzeugungs- oder Belichtungsvorrichtung 63 erzeugt. Ein viertes DAD-Bild wird sowohl in reinen Bereichen wie auch in vorher tonerbedeckten Bereichen des Fotorezeptors gebildet, die mit dem Bild der vierten Farbe zu entwickeln sind. Dieses Bild wird beispielsweise unter Verwendung eines Toners 65 der Farbe Zyan entwickelt, der in einem Entwicklergehäuse 67 an einer vierten Entwicklerstation I angeordnet ist. Eine geeignete elektrische Voraufladung des Gehäuses 67 wird mittels einer nicht gezeigten Spannungsquelle bewirkt.
  • Bei der vorliegenden Erfindung kommt eine vierte Neuaufladestation J zusätzlich zum Einsatz, wobei ein Paar von Koronaneuaufladevorrichtungen 71 und 72 zum Einstellen der Spannungsstärke sowohl der tonerbedeckten wie auch der nicht tonerbedeckten Bereiche auf dem Fotorezeptor auf eine im Wesentlichen einheitliche Stärke verwendet wird. Eine Spannungsquelle, die mit jeder der Elektroden der Koronaneuaufladevorrichtungen 71 und 72 und mit jedem Gitter oder einer anderen damit verbundenen Spannungssteuerfläche gekoppelt ist, dient als Spannungsquelle für die Vorrichtungen. Die Schritte des Neuladens, Bilderzeugens und Entwickelns sind auch hier denjenigen Schritten ähnlich, die im Zusammenhang mit den Stationen D und E beschrieben worden sind.
  • Ein fünftes latentes Bild wird unter Verwendung einer Flutbelichtungsvorrichtung 73 erzeugt. Ein fünftes DAD-Bild wird in den reinen Bereichen des Fotorezeptors erzeugt, die entwickelt werden sollen. Dieses Bild wird unter Verwendung eines durchsichtigen Farbtoners 75 entwickelt, der in dem Entwicklergehäuse 77 an einer Entwicklerstation K vorgehalten wird. Eine geeignete elektrische Voraufladung des Gehäuses 77 erfolgt mittels einer nicht gezeigten Spannungsquelle.
  • Die Entwicklergehäusestrukturen 47, 57, 67 und 77 sind vorzugsweise von einem im Stand der Technik bekannten Typ, bei dem entweder überhaupt keine Wechselwirkung oder lediglich eine marginale Wechselwirkung mit den vorher entwickelten Bildern auftritt. Hierzu sind beispielsweise ein Sprungentwicklungssystem auf Basis von Gleichstrom, ein Entwicklungssystem auf Basis einer Pulverwolke sowie Entwicklungssysteme mit lichten, nicht kontaktierenden Magnetbürsten in einem Bild-auf-Bild-Farbentwicklungssystem geeignet. Ein nicht interaktives Reinigungsentwicklungsgehäuse mit minimalem Wechselwirkungseffekt zwischen dem vorher aufgebrachten Toner und dem nachfolgend aufgebrachten Toner ist in der Druckschrift US-A-4,833,503 beschrieben.
  • Um den Toner zum Zwecke einer effektiveren Übertragung auf ein Substrat vorzubereiten, stellt ein negatives Vorübertragungskorotronelement 80 eine negative Korona bereit, um sicherzustellen, dass alle Tonerteilchen die erforderliche negative Polarität aufweisen, wodurch wiederum eine korrekte nachfolgende Übertragung sichergestellt ist. Eine weitere Art der Sicherstellung einer geeigneten mit dem zu übertragenen Tonerbild in Verbindung stehenden Ladung ist in der Druckschrift US-A-5,351,113 beschrieben.
  • Im Anschluss an die Bildentwicklung wird ein Blatt 82 eines Trägermaterials an der Übertragungsstation L mit den Tonerbildern in Kontakt gebracht. Das Blatt des Trägermaterials wird mittels eines herkömmlichen (nicht gezeigten) Blattzuführmechanismus in die Übertragungsstation L eingebracht. Vorzugsweise umfasst die Blattzuführvorrichtung eine Zuführwalze, die mit dem obersten Blatt eine Stapels von Kopierblättern in Kontakt steht. Die Zuführwalzen drehen derart, dass sie das oberste Blatt des Stapels in eine Führungsbahn einbringen, die das vorrückende Blatt des Trägermaterials in zeitlich abgestimmter Abfolge mit der fotoleitfähigen Oberfläche des Bandes 10 in Kontakt bringt, sodass das darauf entwickelte Tonerpulverbild mit dem vorrückenden Blatt des Trägermaterials an der Übertragungsstation L in Kontakt kommt.
  • Die Übertragungsstation L enthält eine Übertragungskoronavorrichtung 84, die positive Ionen auf die Rückseite des Blattes 82 aufsprüht. Hierdurch werden die negativ geladenen Tonerpulverbilder von dem Band 10 auf das Blatt 82 hinübergezogen. Eine Lösekoronavorrichtung 86 ist zur Erleichterung des Abstreifens der Blätter von dem Band 10 vorgesehen.
  • Nach der Übertragung setzt das Blatt seine Bewegung in Richtung eines Pfeils 81 auf einen (nicht gezeigten) Förderer fort, der das Blatt zu einer Fixierstation M verbringt. Die Fixierstation M umfasst eine allgemein mit dem Bezugszeichen 90 bezeichnete Fixieranordnung, in der ein dauerhaftes Anhaften des übertragenen Pulverbildes an dem Blatt 82 bewirkt wird. Vorzugsweise umfasst die Fixieranordnung 90 eine erwärmte Fixierwalze 92 und eine Stütz- oder Druckwalze 94. Das Blatt 82 läuft zwischen der Fixierwalze 92 und der Stützwalze 94 hindurch, wobei das Tonerpulverbild mit der Fixierwalze 92 in Kontakt steht. Auf diese Weise wird ein dauerhaft anhaftendes Tonerpulverbild an dem Blatt 82 erzeugt, woraufhin letzteres abgekühlt wird. Nach dem Fixieren leitet eine (nicht gezeigte) Führungsbahn die vorrückenden Blätter 82 in ein (nicht gezeigtes) Aufnahmetablett, wo es anschließend von einem Anwender dem Druckgerät entnommen werden kann.
  • Nach der Trennung des Blattes des Trägermaterials von der fotoleitfähigen Fläche des Bandes 10 werden verbliebene Tonerteilchen, die von den Nichtbildbereichen auf der fotoleitfähigen Fläche getragen werden, davon entfernt. Diese Teilchen können an einer Reinigungsstation N unter Verwendung einer in dem Gehäuse 88 vorgesehenen Reinigungsbürste entfernt werden.
  • Die verschiedenen vorstehend beschriebenen Funktionen des Gerätes können allgemein von einer Steuerung gehandhabt und gesteuert werden, die vorzugsweise in Form eines (nicht gezeigten) programmierbaren Mikroprozessors vorliegt. Die Mikroprozessorsteuerung stellt elektrische Steuersignale zum Betrieb sämtlicher Untersysteme des Gerätes sowie zum Betrieb sämtlicher vorstehend beschriebener Druckvorgänge, zur Bilderzeugung auf dem Fotorezeptor, zur Papierzufuhr sowie xerographische Verarbeitungsfunktionen im Zusammenhang mit dem Entwickeln und Übertragen des entwickelten Bildes auf das Papier und verschiedene Funktionen im Zusammenhang mit dem Transport von Kopierblättern und den nachfolgenden abschließenden Vorgängen bereit.
  • Die verschiedenartigen vorstehend erläuterten Gerätefunktionen werden im Allgemeinen von einer Steuerung verwaltet und gesteuert, die elektrische Steuersignale zum Steuern vorstehend erläuterter Vorgänge bereitstellt.
  • Die vorliegende Erfindung bedient sich der Vorteile der intrinsischen Eigenschaften der DAD-IOI-Xerografie (Discharged Area Development DAD, Entwicklung entladener Bereiche; Image On Image IOI, Bild auf Bild), um eine bildweise erfolgende Entwicklung eines durchsichtigen Toners (das heißt, der Toner wird nur in Bildbereichen entwickelt, in denen kein anderer Toner vornanden ist) ohne eine eigene ROS-Station und ohne Berechnung einer „weißen" Ebene der Separation für das Bild vorzunehmen.
  • Bei der IOI-Xerografie werden die vier üblichen Separationen (CMYK, jedoch nicht zwingend in dieser Reihenfolge) unmittelbar an dem Fotorezeptor übereinander entwickelt. Alle vier Separationen werden anschließend gleichzeitig auf das Papier übertragen. Durch die Entwicklung der durchsichtigen Separationen mit einer Flutbelichtung nach der Entwicklung der anderen vier Separationen vor der Übertragung auf das Papier wird es möglich, die intrinsischen Lichtblockadeeigenschaften des entwickelten Toners in einem DAD-System zu nutzen, wodurch sichergestellt ist, dass nur die nicht tonerbedeckten Bereiche des Fotorezeptors belichtet und somit entwickelt werden. Der durchsichtige Toner wird anschließend entwickelt und haftet nur an den nicht tonerbedeckten Bereichen des Fotorezeptors an. Das gesamte Bild wird anschließend auf das Papier übertragen. Auf diese Weise kann die Belichtung mit einem kostengünstigen Flutbelichtungssystem (beispielsweise einer fluoreszenten oder einer inkandeszenten Lampe) vorgenommen werden, anstatt dass bei einfachen Durchlaufsystemen eine zusätzliche Laser-ROS-Station Verwendung finden müsste. Bei Mehrfachdurchlaufsystemen, bei denen eine einzige ROS-Station für alle Separationen zum Einsatz kommt, kann der durchsichtige Toner während des letzten Durchlaufes auf ähnliche Weise entwickelt werden, sodass die Notwendigkeit eines zusätzlichen Durchlaufes und der damit verbundene Verlust bei der Farbdruckgeschwindigkeit vermieden wird.
  • Ein noch zu erwähnendes Problem betrifft die Tatsache, dass CMYK-Toner verschiedene optische Durchlässigkeitsgrade aufweisen, weshalb das Flutbelichtungssystem eine ausreichende Opazität sicherstellen muss, um eine Entladung des Fotorezeptors zu verhindern, und um somit eine Entwicklung des durchsichtigen Toners sogar auf den am stärksten durchlässigen Teilen des Bildes zu ermöglichen. Dies wird dadurch möglich, dass das Energiespektrum der Lampe – gegebenenfalls unter Verwendung optischer Filter – unter Berücksichtigung des Durchlässigkeitsgrades des Spektrums jedes Toners und der Empfindlichkeit des Fotorezeptors gewählt wird. Abschnitte des Bildes, auf denen mehr als nur eine Tonerschicht (beispielsweise R = M + Y) vorhanden sind, sind durchlässiger als diejenigen mit einer einzigen Tonerschicht (beispielsweise Y), wobei jedoch zusätzliche Opazität (jenseits des erforderlichen Minimums) kein Problem darstellt. Eine gewisse Abweichung bei der Entwicklung ist stets zulässig, da der durchsichtige Toner eine niedrige Sichtbarkeit aufweist.
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung betrifft Overhead-Transparenzen (OHP). Es ist bekannt, dass von gekrümmten Flächen halbtoniger Bereiche gestreutes Licht eine Verdunkelung und Entsättigung der aufgebrachten Farbe bewirkt, und dies insbesondere in extrem hellen Bereichen, wo die Punkte klein und isoliert sind. Das Ausfüllen der Nichtbildbereiche mit durchsichtigem Toner beseitigt die gekrümmten Flächen und löst dieses Problem (siehe 2).
  • Ein weiterer möglicher Vorteil besteht in der verringerten Bildverwindung während der Übertragung, da die Bildflächen von dem durchsichtigen Toner „getragen" werden.

Claims (6)

  1. Verfahren zum Erzeugen von Farbbildern in einem Bild-auf-Bild-Prozess, die ein Dokument darstellen, in einem Druckgerät, das umfasst: Laden einer ladungshaltenden Fläche auf ein einheitliches Potenzial; Aufzeichnen eines ersten latenten Bildes auf der ladungshaltenden Fläche, die sich auf einem Endlosweg bewegt; und Entwickeln von Bild-Bereichen des latenten Bildes mit Entwicklungsmaterial einer ersten Farbe; gekennzeichnet durch Entladen aller Nicht-Bild-Bereiche auf der ladungshaltenden Fläche; und durch Entwickeln der Nicht-Bild-Bereiche auf der ladungshaltenden Fläche mit einem durchsichtigen Glanz-Entwicklungsmaterial.
  2. Verfahren zum Erzeugen von Bildern nach Anspruch 1, wobei der Entladungsschritt Flutbelichtungs-Beleuchtung des ersten entwickelten latenten Bildes einschließt.
  3. Verfahren zum Erzeugen von Bildern nach Anspruch 1, das des Weiteren die folgenden Schritte einschließt: erneutes Laden des entwickelten Bildes der ersten Farbe auf der ladungshaltenden Fläche; Aufzeichnen eines zweiten latenten Bildes auf dem entwickelten Bild der ersten Farbe auf der ladungshaltenden Fläche; und Entwickeln des zweiten latenten Bildes mit einem Entwicklungsmaterial einer zweiten Farbe vor dem Entladungsschritt.
  4. Verfahren zum Erzeugen von Bildern nach Anspruch 3, wobei der Entladungsschritt Flutbelichtungs-Beleuchtung des ersten entwickelten latenten Bildes und des zweiten entwickelten latenten Bildes einschließt.
  5. Verfahren zum Erzeugen von Bildern nach Anspruch 4, wobei die Flutbelichtungs-Beleuchtung den Schritt des Einstellens der Beleuchtungsstärke in Reaktion auf Unterschiede hinsichtlich des Durchlässigkeitsgrades zwischen dem Entwicklungsmaterial der ersten Farbe und dem Entwicklungsmaterial der zweiten Farbe einschließt.
  6. Verfahren zum Erzeugen von Farbbildern in einem Bild-auf-Bild-Prozess nach den Ansprüchen 1 oder 2, wobei, wenn die Bilder auf einem lichtdurchlässigen Bildaufzeichnungsmaterial aufgezeichnet werden sollen, das durchsichtige Glanzentwicklungsmaterial einen Brechungsindex hat, der dem des Entwicklungsmaterials der ersten Farbe gleicht, und das durchsichtige Glanz-Entwicklungsmaterial sowohl auf die Nicht-Bild-Bereiche als auch auf gekrümmte Flächen der Bild-Bereiche aufgetragen wird.
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