DE3129109A1 - Verfahren und einrichtung zum steuern des abtastlichtstrahls in xerographischen geraeten - Google Patents
Verfahren und einrichtung zum steuern des abtastlichtstrahls in xerographischen geraetenInfo
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Description
Verfahren und Einrichtung zum Steuern des Abtastlichtstrahls
in xerographisehen Geräten
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Steuern des Abtastlichtstrahls in xerographischen Geräten entsprechend
dem Oberbegriff des ersten Verfahrensanspruchs und des Einrichtungsanspruchs.
Ein xerographisches Gerät zeichnet bekanntlich Bilder, beispielsweise
Buchstaben, Zahlen oder Muster, dadurch auf,daß ein Lichtstrahl auf eine aufgeladene, photoleitfähige Substanz
auf einer Oberfläche gerichtet wird, um ein latentes Bild zu erzeugen. Als Lichtquelle für den Lichtstrahl sind
auch Laser bekannt. Fig. 1 zeigt einen schematischen Schnitt durch ein xerographisches Gerät, das eine Kopiertrommel 1,
die eine leitfähige, mit einem photoleitfahigen Material beschichtete Trommel aufweist, die sich um eine Achse 1o1 dreht,
eine Ladeeinrichtung 2, um durch eine Coronaentladung vor der Abtastung durch den Lichtstrahl eine Ladung auf die photoleitfähige
Schicht 1o2 auf der Oberfläche der Kopiertrommel 1 aufzubringen,
und einen Halbleiterlaser 3 mit modulierbarem Lichtstrahl hat. Eine Kollimatorlinse 4 dient dazu,
den von dem Laser 3 abgegebenen Lichtstrahl zu einem parallelen Lichtstrahl zu machen. Ein polygonaler Drehspiegel 5 wird
von einem Motor 51 angetrieben und dient zur Ablenkung des Laserlichtstrahls. Eine Fokussierungslinse 6 ist vorgesehen, um
den Lichtstrahl auf die photoleitfähige Schicht der Kopier-
trommel 1 zu fokussieren. Eine Entwicklereinrichtung, d« h.
ein Tonerfarbwerk 7, bringt negativ geladenen Toner auf die photoleitfähige Schicht 1o2 auf. Eine Übertragungsladeeinrichtung
8 sorgt dafür, daß der Toner von der Kopiertrommel 1 auf die Oberfläche eines Kopierblattes 9 übertragen wird. Die
Kopiertrommel T wird durch eine mechanische Tonerreinigungseinrichtung
1o gereinigt, und eine optische Entladelampe 11 sorgt dafür, daß die Restladung von der Kopiertrommel 1 entfernt
wird.
Das in Fig. 1 gezeigte Gerät arbeitet wie folgt. Der Laser 3 wird durch Zuführen und Sperren des Laserstroms so gesteuert,
daß er einen modulierten Lichtstrahl abgibt. Der Lichtstrahl verläuft durch die Kollimatorlinse 4, wird von dem Drehspiegel
5 reflektiert und durch die Fokussierungslinse 6 nach einem Rastermuster über die photoleitfähige Schicht 2 auf der
Oberfläche der Kopiertrommel 1 geführt. Durch die Drehung des Drehspiegels 5 tastet der Lichtpunkt auf der photoleitfähigen
Schicht 1o2 die Kopiertrommel sehr schnell in deren Breitenrichtung
ab, d. h., daß die Abtastrichtung des Lichtpunkts im wesentlichen parallel zu der Achse der Kopiertrommel 1 verläuft.
Die Abtastung in der Breitenrichtung wird im folgenden als primäre Abtastung bezeichnet. Die Abtastung in einem rechten
Winkel zu der primären Abtastlinie des Lichtpunkts, d. h. die Abtastung in Umfangsrichtung der Kopiertrommel, wird durch
die Relativbewegung der Kopiertrommel 1 um ihre Achse bewirkt und im folgenden als sekundäre Abtastung bezeichnet. Die primäre
und die sekundäre Abtastung sind in Fig. 2 dargestellt, die schematisch einen kleinen Teil der photoleitfähigen
Schicht io2 der Kopiertrommel 1 zeigt. Bei der Belichtung
der photoleitfähigen Schicht durch den Abtastlichtstrahl verliert die vorher aufgeladene, photoleitfähige Schicht 102
ihre Ladung an den Stellen, an'denen sie dem Lichtstrahl ausgesetzt
wird, so daß ein latentes, elektrostatisches Bild auf der photoleitfähigen Schicht 1o2 erzeugt wird. Das latente
Bild wird dann in an sich bekannter Weise durch das Tonerfarb-
werk 7 entwickelt/ welches beispielsweise eine magnetische Bürste aufweisen kann.
Bei der Erzeugung von Fotokopien mit dem oben beschriebenen
xerographischen Gerät besteht die Gefahr, daß durch geringfügige Unterschiede in der vertikalen, winkelmäßigen Ausrichtung
der einzelnen Spiegelflächen des polygonalen Drehspiegels die vertikalen Positionen der Abtastlinien geringfügig nach
oben oder nach unten verlagert werden. Dadurch werden die vertikalen
Abtastschritte der (horizontalen) Abtastlinien ungleichmäßig. Aufgrund dieser ungleichmäßigen sekundären Abtastung
ergeben sich im Falle der positiven Entwicklung, bei der die keinen Lichtpunkten ausgesetzten Teile ζμ schwarzen
Bildpunkten entwickelt werden, unerwünschte, schwarze, horizontale
Linien, die nicht Bestandteil des ursprünglichen Bildes sind (Fig. 5).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bildqualität des wiedergegebenen Bildes durch ein verbessertes Verfahren und
eine verbesserte Einrichtung zum Steuern des Abtastlichtstrahls in xerographischen Geräten anzugeben, wobei die Erzeugung der
unerwünschten, schwarzen Linien auf dem reproduzierten Bild vermieden werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren
in der in dem ersten Verfahrensanspruch gekennzeichneten Weise ausgebildet, während die erfindungsgemäße Einrichtung in
dem Einrichtungsanspruch charakterisiert ist. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
·
Erfindungsgemäß wird der Durchmesser des Lichtpunkts, der auf
die photoempfindliche Oberfläche der Kopiertrommel projiziert
wird, selektiv an bestimmten Stellen vergrößert, um die BiIdqualität
des reproduzierten Bildes zu verbessern.
Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Berücksichtigung des Standes der Technik werden nun anhand der beiliegenden Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch ein Beispiel eines xerographischen Geräts;
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Art der Abtastung
einer Kopiertrommel mit einem Lichtstrahl zur Erzeugung eines Bildes;
Fig. 3 ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels einer
Steuerschaltung zur Steuerung des Durchmessers des Lichtpunkts;
Fig. 4(a) eine graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen
dem Eingangsstrom und der Lichtintensität am Ausgang eines Halbleiterlasers zeigt;
Fig. 4(b) eine graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen
der Lichtintensität und dem Abstand von der Mitte des Lichtpunkts darstellt;
Fig. 5 eine schematische Darstellung von einem Teil eines aufgezeichneten Bildes mit einer unerwünschten,
schwarzen, horizontalen Linie in dem Bild;
Fig. 6 eine schematische Darstellung von einem Teil eines
aufgezeichneten Bildes, der dem Teil des Bildes von Fig. 5 entspricht, wobei jedoch die unerwünschte,
schwarze, horizontale Linie im wesentlichen durch die erfindungsgemäße Steuerung eliminiert ist;
Fig. 7 eine Darstellung von einem Teil eines aufgezeichneten Bildes, der dem Teil des Bildes von Fig. 5 entspricht, wobei die unerwünschte, schwarze, horizon-
tale Linie durch eine abgewandelte Art der erfindungsgemäßen Steuerung eliminiert ist;
Fig. 8 ein Schaltungsdiagramm des in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiels;
Fig. 9 ein Schaltungsdiagramm von einem Teil der Schaltung
von Fig. 8; und
Fig. 1o ein Schaltungsdiagramm einer abgewandelten Schaltung
des Ausführungsbeispiels von Fig. 3.
Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild der hauptsächlichsten Teile eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Einrichtung.
An einem Eingangsanschluß 121 eines ersten Schieberegisters 12
wird ein Videosignal eingegeben, das einem gewünschten Bild entspricht, und das Videosignal wird in den Schieberegistern
12, 13 und 14 gespeichert. Die Schieberegister 12, 13, und 14
sind vorgesehen, um drei Zeilen des Videosignals zu speichern. In dem ersten Schieberegister 12 wird die Information einer
Zeile gespeichert, die einer ausgewählten Zeile mit Bildelementen vorangeht, die gerade auf der Kopiertrommel abgetastet
werden. Das zweite Schieberegister 13 speichert die Information
der Bildelemente der gerade ausgewählten Zeile. Das dritte Schieberegister 14 speichert die Information über die Bildelemente
der Zeile, die unmittelbar auf die gerade ausgewählte Zeile folgt. Eine Korrelationsschaltung 15 gibt Ausgangssignale
ab, die durch Verarbeitung der Ausgangssignale der Schieberegister 12, 13 und 14 erzeugt werden. Die Korrelationsschal^
tung 15 gibt beispielsweise ein Ausgangssignal· ab, wenn ein ausgewähltes Bildelement X (Fig. 2) und alle acht benachbarten
Bildelemente F1 und F2 in der primären Abtastrichtung und die
benachbarten Bildelemente S1 und S2 in der sekundären Abtastrichtung
mit Licht bestrahlt werden. Das Ausgangssignal der Korrelationsschaltung 15 wird auf den Steuereingangsanschluß
C der Steuerschaltung 16 für den Halbleiterlaser 3 gegeben.
Das Ausgangssignal des Schieberegisters 13 wird an den Eingangsanschluß
B/W der Steuerschaltung 16 gegeben. Folglich gibt die Steuerschaltung 16 als Ausgangssignal einen Strom
an den Laser 3 derart ab, daß:
(a) der Strom entsprechend einer "1" und "o" als Eingangssignal an dem Eingangsanschluß B/W der Steuerschaltung
16 fließt bzw. unterbrochen wird, und daß
(b) die Intensität des Stroms erhöht wird, wenn die Korrelationsschaltung
15 ein Ausgangssignal an den Steuereingangsanschluß C der Steuerschaltung 16 abgibt, so daß der
Durchmesser des Lichtpunkts vergrößert wird, den der Laserstrahl auf der Kopiertrommel erzeugt.
Die Steuerung des Durchmessers des Lichtpunkts wird unter Bezugnahme
auf die Fig. 4(a) und 4(b) beschrieben. Wenn der Eingangsstrom
an dem Laser 3 von einem Niveau 1 auf ein Niveau 2 (Fig. 4(a)) erhöht wird, wird die Licht-Ausgangsleistung des
Lasers 3 von dem tieferen Intensitätsniveau 1' auf das höhere Intensitätsniveau 2" von Fig. 4(a) heraufgesetzt. Wenn das Intensitätsniveau
des Lichts steigt, ändert sich auch die Verteilungskurve, die die Lichtintensität in Abhängigkeit von dem
Abstand von dem Mittelpunkt des Lichtpunkts angibt. Die Änderung
der Verteilungskurve für einen weißen Punkt, der durch die Entwicklung des latenten Bildes erhalten wird, das durch
Bestrahlung mit einem Lichtpunkt erzeugt wurde, ist in Fig. 4(b) gezeigt, wobei die Kurve 1" dem Intensitätsniveau 1' und
die Kurve 2" dem Intensitätsniveau 2" (Fig. 4(a)) entspricht. Der Durchmesser d des aufgezeichneten Punkts wird durch folgende
Gleichung angegeben:
d = a4^n(Po/b.ET) . (1)
wobei a und b Konstanten sind, die für die Bedingungen der Aufzeichnung spezifisch sind, Po die Lichtintensität ist und
ET der Belichtungsschwellenwert ist, der für die Aufzeichnung
auf der Kopiertrommel erforderlich ist.
- 1ο -
Aus Gleichung (1) ist ersichtlich, daß der Durchmesser d des
aufgezeichneten Bildpunkts, der gewöhnlich ein weißer Punkt
ist, der durch Bestrahlung mit einem Lichtpunkt erzeugt wird,
durch vergrößerte Intensität des Laserlichts vergrößert wird.
Fig. 6 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Bildqualität dadurch verbessert wird, daß die unerwünschte,
schwarze, horizontale Linie im wesentlichen dadurch eliminiert wird, daß die Durchmesser der Lichtpunkte vergrößert werden,
die von anderen Lichtpunkten umgeben sind. Bei dem Ausführungsbeispiel
von Fig. 6 wird der Durchmesser eines ausgewählten Punkts vergrößert, wenn ein weiterer Lichtpunkt (Pufferpunkt)
zwischen dem dunklen Punkt und dem ausgewählten Lichtpunkt liegt. Der Puffer-Lichtpunkt ist erforderlich, damit
nur die unerwünschte schwarze Linie zwischen hellen Punkten gelöscht, nicht jedoch eine schwarze Linie beeinträchtigt
wird, die an die hellen Punkte angrenzt, die in Fig. 4 in den äußeren Spalten liegen. Um zu erreichen, daß Puffer-Lichtpunkte
die ausgewählten (größer gemachten) Lichtpunkte umgeben, werden wenigstens die horizontal neben dem ausgewählten
Punkt liegenden Punkte (Bildelemente) in der primären Abtastrichtung (horizontale Richtung) und die in senkrechter
Richtung daneben liegenden Punkte (Bildelemente) in der sekundären
Abtastrichtung (vertikale Richtung) überprüft, ob diese Punkte bestrahlt werden oder nicht. Diese Überprüfung wird
durch die Schaltung von Fig. 8 durchgeführt, die die Zustände an den vier benachbarten Punkten (Bildelementen) überprüft.
Die Arbeitsweise der Schaltung von Fig. 8 wird noch beschrieben. Um die Qualität des aufgezeichneten Bildes noch
weiter zu verbessern, werden nicht nur die benachbarten Punk^ te (Bildelemente} in den beschriebenen zwei Richtungen, sondern
noch weitere vier, benachbarte Punkte (Bildelemente) in den beiden diagonalen Richtungen, d. h. zwischen der primären
Abtastrichtung und der sekundären Abtastrichtung, überprüft. Das letztere Ausführungsbeispiel wird durch die Schaltung
von Fig. 1o verwirklicht, bei der acht benachbarte Punkte
(Bildelemente) überprüft werden. Die Arbeitsweise der Schaltung von Fig. 1o wird ebenfalls noch beschrieben.
Durch Vergrößern des Durchmessers ausgewählter Punkte werden die unerwünschten schwarzen Linien im wesentlichen eliminiert.
Obwohl eine kurze, schwarze Linie unter den hellen - am Rand eines hellen Bereichs liegenden Punkten übrigbleibt, selbst
wenn man das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung benutzt, beträgt die Länge dieser schwarzen Linien nur 1oo um oder weniger,
so daß im wesentlichen keine Auswirkung sichtbar ist.
Die erwähnte, kurze, schwarze Linie neben einem schwarzen
Punkt kann jedoch noch zusätzlich durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Abtastung entfernt
werden. Fig. 7 zeigt das abgewandelte Ausführungsbeispiel, wobei der Punkt in vertikaler Richtung länglich ausgebildet
ist, d. h. seine Größe ist in der sekundären Abtastrichtung (vertikale Richtung) größer als in der primären Abtastrichtung.
Da ein gewöhnlicher Halbleiterlaser im allgemeinen einen elliptischen Strahlquerschnitt hat, ist ein solch länglicher
Bildpunkt leicht erreichbar. Der Punkt tastet in der primären Abtastrichtung ab, wobei er während der Abtastung
seine Intensität durchgehend beibehält. Dadurch werden die Lichtpunkte in horizontaler Richtung länglich, ohne daß die
horizontale Ausdehnung der Bildpunkte sich von einem Bildpunkt
zum anderen ändert. Indem man auf diese Weise abtastet, wobei die Lichtintensität kontinuierlich beibehalten und kontinuierlich
abgelenkt wird, und indem man gleichzeitig die Punktgröße erhöht, indem man den Eingangsstrom an dem Laser
erhöht, wie in Fig. 7 dargestellt .ist, kann die schwarze Linie nahezu vollständig eliminiert werden, die durch Unregelmäßigkeiten
im Zeilenabstand entstehen kann. Da bei diesem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens der Lichtpunkt
in vertikaler Richtung länglich ausgebildet ist, wird die Schmälerung der vertikalen, schwarzen Linie (die ein Bildelement
darstellt) auf ein vernachlässigbar kleines Maß herab-
gesetzt.
Fig. 8 ist ein Beispiel für eine Detailschaltung der in Fig. 3 gezeigten Blockschaltung. Eine Bildsignalschaltung 123 gibt
der Reihe nach Ausgangssignale ab, die den Bildpunkten in der primären Abtastrichtung entsprechen. Weiße Bildelemente entsprechen
"o"-Signalen, und schwarze Bildelemente entsprechen "1"-Signalen. Die Ausgangssignale des Bildsignalgenerators
123 werden durch eine Bildsteuerschaltung 124 gesteuert. Das Schieberegister 12 hat in diesem Ausführungsbeispiel j+1 Bits.
j+1 ist die Zahl der Bits einer Zeile in der primären Abtastrichtung.
Die Ausgangssignale des Schieberegisters 12 werden an dem j+1 bit-Ausgangsanschluß abgenommen. Die Ausgangssignale
des Schieberegisters 12 an dessen j+1 bit-Ausgangsanschluß werden an das Schieberegister 13 weitergegeben. Das Schieberegister
13 hat j+2 Bits, und seine Ausgangssignale werden an
seinem j bit-Ausgang, seinem j+1 bit-Ausgang und seinem j+2 bit-Ausgang abgegeben. Das Schieberegister 14 hat eine Kapazität
von j+1 Bits, und die Ausgangssignale des j+1 bit-Ausgangsanschlusses des Schieberegisters 13 werden in das Schieberegister 14 eingegeben. Die Ausgangssignale von dem j+1 bit-Ausgangsanschluß
des Schieberegisters 13 werden an eine Antriebsschaltung
161 für den Halbleiterlaser 3 abgegeben. Die Korrelationsschaltung 15 ist gemäß Fig. 8 als NOR-Schaltung
mit vier Eingangsanschlüssen ausgebildet. Die Eingangsanschlüsse der Korrelätionsschaltung 15 sind mit dem j+1 bit-Ausgangsanschluß
des Schieberegisters 12, dem j bit-Ausgangsanschluß und dem j+2 bit-Ausgangsanschluß des Schieberegisters 13 und
dem j+1 bit-Ausgangsanschluß des Schieberegisters 14 verbunden. Der Ausgangsanschluß der Korrelationsschaltung 15 ist
mit der Gleichspannungs-Steuerschaltung 162 der Steuerschaltung 16 verbunden.
Die Einzelheiten der Gleichspannungs-Steuerschaltung 162 und der Antriebsschaltung 161 des Halbleiterlasers 3 sind in Fig.
9 gezeigt. Der Ausgangsanschluß der Korrelationsschaltung 15
ist mit der als Analogschalter ausgebildeten Gleichspannungs-Steuerschaltung
162 so verbunden, daß diese auf -Vß2 geschaltet
wird, wenn das Ausgangssignal der Korrelationsschaltung 15 gleich "1" ist, und auf -V1 geschaltet wird, wenn das
ti I
Ausgangssignal der Korrelationsschaltung gleich "o" ist, wobei
gilt: V. < VR2. Die Schaltung von Fig. 9 weist einen
Transistor 167 auf, um eine Vorspannung für den Halbleiterlaser
3 einzustellen. Zur Eingabe des Antriebssteuersignals für den Halbleiterlaser 3 ist eine Eingangs-Steuerschaltung
163 vorgesehen, der das j+1 bit-Ausgangssignal des Schieberegisters
13 zugeführt wird. Als Treiberstufe für das Signal ist ein Transistor 164 vorgesehen.
Durch die vorstehend beschriebene Schaltung wird die Ausgangsleistung des Lasers 3 verändert» Wenn die Gleichspannungs-Steuerschaltung
162 auf -V131 geschaltet wird, wird der in dem
Halbleiterlaser 3 fließende Strom durch den kleineren Strom In. bestimmt. Wenn die Gleichspannungs-Steuerschaltung 162
auf -V _ geschaltet ist, wird der in dem Halbleiterlaser 3
Bz
fließende Strom durch den größeren Strom I „ bestimmt. Daher
Βλ
wird, wie in Fig. 4(b) gezeigt ist, die Lichtintensität zwischen
den Kurven 1" und 2" umgeschaltet. Daher wird bei einem bestimmten Bildpunkt X (Bildelement), wenn dieser Punkt selbst
und die benachbarten Punkte (Bildelemente) in Richtung der primären Abtastung und in Richtung der sekundären Abtastung
alle belichtet werden (entsprechend weiß), der Durchmesser des Laserstrahls erhöht, da das Ausgangssignal der Korrelationsschaltung
15 gleich "o" wird, so daß die Gleichspannungs-Steuerschaltung 162 auf Vnn geschaltet wird. Daher wird die
uz
unerwünschte, schwarze Linie, die in Fig. 5 gezeigt ist, eliminiert,
wie in Fig. 6 gezeigt ist.
Fig. 1o ist ein Schaltungsdiagramm· eines anderen Ausführungsbeispiels, das eine abgewandelte Ausführungsform des Beispiels
vcn Fig. 8 darstellt. Der Unterschied zwischen den beiden Ausführungsbeispielen besteht darin, daß die Korrelationsschal-
tung 15, die auch in Fig. 1o als NOR-Schaltung ausgebildet
ist, insgesamt acht Eingangsanschlüsse hat, so daß eine mehr ins einzelne gehende Korrelation zwischen den benachbarten
Punkten bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. To gegenüber dem Ausführungsbeispiel von Fig. 8 erhalten wird. Folglich wird
die Vergrößerung des Durchmessers eines Punktes weiter von den Bedingungen an den benachbarten Punkten in den Diagonalrichtungen
abhängig gemacht, die zwischen.der primären Abtastrichtung (horizontale Richtung) und der sekundären Abtastrichtung
(vertikale Richtung) liegen. Daher wird, wie oben bereits anhand von Fig. 7 dargelegt wurde, eine bessere
Bildqualität erzielt.
Claims (6)
- 3179109PATENTANWÄLTE;.-..'1.- - ' ' KLAUS D. KIRSCHNER WOLFGANG GROSSEDl PL-PHYS IK ERMatsushita Electric Industrial Co., Ltd. Osaka / JapanD I PL.-IN G EN IEU RZUfV I-ASSE-NFi VERTRETER VORDEM EUROPÄISCHEN PATENTAMTHERZOG-WILHELM-STR. 17 D-8 MÜNCHEN 2IHR ZEICHEN:
YOUR REFERENCE:UNSERZEicHEN: H 4187 K/HBOUR REFERENCE:DATUM: 23. Juli 1981Verfahren und Einrichtung zum Steuern des Abtastlichtstrahls in xerographisehen GerätenAnsprücheJ.,; Verfahren zum Steuern des Abtastlichtstrahls in xerographischen Geräten, wobei(a) als erster Schritt ein mit photoleitfähigem Material beschichteter Bildträger mit elektrischer Ladung aufgeladen wird,(b) in einem zweiten Schritt der Bildträger durch Punkte belichtet wird, die durch einen Abtastlxchtstrahl erzeugt werden, der den Bildträger abtastet, um das gewünschte Bildmuster in Form eines latenten Bildes zu erzeugen,(c) in einem dritten Schritt das latente Bild entwickelt wird, um ein sichtbares Bild zu erzeugen,dadurch gekennzeichnet, daß(d) wenigstens eine erste Bildinformation eines benachbarten Bildelements, welches in der primären Abtastrichtung nebeneinem ausgewählten Bildelement liegt, und eine zweite Bildinformation eines weiteren, benachbarten Bildelements, welches in der sekundären Abtastrichtung neben dem ausgewählten Bildelement liegt, gespeichert wird, daß(e) ein Korrelationsausgangssignal erzeugt wird, wenn die erste Bildinformation und die zweite Bildinformation in einem vorgegebenen Verhältnis zu dem ausgewählten Bildelement stehen, daß(f) die Größe der durch den Abtastlichtstrahl erzeugten Punkte an den ausgewählten Bildelementen vergrößert werden, wenn das Korrelationsausgangssignal· abgegeben wird, und daß(g) die obengenannten Schritte nacheinander ausgeführt werden, wobei die ausgewählten Bildelemente in einem vorgegebenen Abtastmuster über den Bildträger geführt werden. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die erste Bildinformation und die zweite Bildinformation darin bestehen, daß die benachbarten Bildelemente und das ausgewählte Bildelement alle durch den Lichtstrahl belichtet werden. . . - -
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e- η η -zeichnet , daß das Korrelationsausgangssignal nur dann erzeugt wird, wenn zusätzlich eine dritte und vierte Bildinformation von wenigstens einem diagonal benachbarten Bildelement je Diagonale eine vorgegebene Beziehung zu dem ausgewählten Bildel·ement hat, wobei die diagonal benachbarten Bildelemente auf zwei Diagonalen liegen, die zwischen der primären Abtastrichtung und der sekundären Abtastrichtung verlaufen.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die dritte Bildinformation und die vierte Bildinformation darin bestehen, daß alle diagonal benachbarten Bildelemente und das ausgewählte Bildelement durch den Lichtstrahl· beachtet werden.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Lichtpunkt des Lichtstrahls auf dem Bildträger in der sekundären Abtastrichtung größer als in der primären Abtastrichtung gemacht wird, und daß das Korrelationsausgangssignal erzeugt wird, wenn die zweite Bildinformation darin besteht, daß alle benachbarten Bildelemente und das ausgewählte Bildelement durch den Lichtstrahl belichtet werden.
- 6. Einrichtung zum Steuern des Abtastlichtstrahls in xerographischen Geräten, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, wobei ein ablenkbarer, modulierbarer Lichtstrahl zur Erzeugung des latenten Bildes auf einem vorgeladenen Bildträger benutzt wird, gekennz eich net durch:(h) ein erstes Schieberegister (12) zum Speichern einer Zeile der Bildinformation,(i) ein zweites Schieberegister (13) zum Speichern der Zeile der Bildinformation, die auf die in dem ersten Schieberegister gespeicherte Zeile folgt,(j) ein drittes Schieberegister (14) zum Speichern einer Zeile der Bildinformation, die auf die in dem zweiten Schieberegister gespeicherte Zeile folgt, und durch(k) eine Korrelationsschaltung (15), die die in den Schieberegistern enthaltene Information punktweise vergleicht und ein Korrelationsausgangssignal abgibt, durch das die Punktgröße des durch den Abtastlichtstrahl auf dem Bildträger erzeugten Lichtpunkts steuerbar ist.
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