DE19843483C1 - Skateboard - Google Patents
SkateboardInfo
- Publication number
- DE19843483C1 DE19843483C1 DE1998143483 DE19843483A DE19843483C1 DE 19843483 C1 DE19843483 C1 DE 19843483C1 DE 1998143483 DE1998143483 DE 1998143483 DE 19843483 A DE19843483 A DE 19843483A DE 19843483 C1 DE19843483 C1 DE 19843483C1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- skateboard
- skateboard according
- bolt
- axle body
- connecting part
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims description 14
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 5
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 5
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 5
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 11
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 3
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 3
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 101150049168 Nisch gene Proteins 0.000 description 1
- 241000270295 Serpentes Species 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 241000894007 species Species 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/01—Skateboards
- A63C17/011—Skateboards with steering mechanisms
- A63C17/013—Skateboards with steering mechanisms with parallelograms, follow up wheels or direct steering action
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/01—Skateboards
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/01—Skateboards
- A63C17/014—Wheel arrangements
- A63C17/015—Wheel arrangements with wheels arranged in two pairs
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C2203/00—Special features of skates, skis, roller-skates, snowboards and courts
- A63C2203/40—Runner or deck of boards articulated between both feet
Landscapes
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Skateboard, umfassend ein Verbindungsteil (10), eine relaitv zu dem Verbindungsteil (10) um eine vertikale Drehachse (A) drehbare Fußplatte (12) und einen unter der Fußplatte (12) angeordneten und mit der Fußplatte verbundenen Achskörper (16) mit daran gelagerten Rädern. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist für die drehbare Lagerung der Fußplatte (12) ein an dem Achskörper (16) befestigter und von dem Achskörper nach oben abstehender Bolzen (24) vorgesehen, der einen unteren Lagerring (28), das Verbindungsteil (10) und einen oberen Lagerring (30) in dieser Reihenfolge durchsetzt, wobei an dem freien Ende des Bolzens (24) ein Sicherungsteil (32) befestigt ist, derart, daß der untere Lagerring (28), das Verbindungsteil (10) und der obere Lagerring (30) axial zwischen dem Sicherungsteil (32) und dem Achskörper (16) gesichert sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein Skateboard.
Ein Skateboard ist ganz allgemein eine auf Rädern angeordnete Plattenkonstruktion, die
durch Bewegungen einer darauf stehenden Person gelenkt oder bewegt werden kann.
Skateboards werden insbesondere als Freizeitgerät oder als Sportgerät verwendet.
Im einfachsten Fall ist ein Skateboard im wesentlichen von einer starren, als Standfläche
für eine Person dienenden Platte gebildet, die an ihrer Unterseite zwei voneinander be
abstandete Achskörper mit jeweils daran gelagerten Rädern aufweist. Mit einem derarti
gen, sehr einfach aufgebauten Skateboard läßt sich zwar besonders einfach eine Vor
wärtsbewegung durchführen, der Fahrkomfort sowie die Einsatzmöglichkeiten sind je
doch begrenzt.
Zur Verbesserung des Fahrkomforts sowie der Einsatzmöglichkeiten durch Schaffung
einer größeren Wendigkeit wurden Skateboards entwickelt, die zwei relativ zueinander
um eine gemeinsame vertikale Drehachse drehbare Platten besitzen, von denen jede an
ihrer Unterseite wenigstens einen Achskörper aufweist. Derartige Skateboards sind bei
spielsweise in dem US-Patent 3,771,811 und dem deutschen Gebrauchsmuster DE 94
11 984 U1 beschrieben. Eine vordere längliche Platte ist hierbei auf einem bzw. zwei
vorderen Achskörpern mit jeweils zwei an jedem Achskörper gelagerten Rädern abge
stützt und an ihrem hinteren Ende mittels eines Bolzens drehbar mit einer hinteren Platte
verbunden. Die hintere Platte ist ebenfalls auf einem Achskörper mit zwei Rädern abge
stützt.
Die Erfindung geht aus von einem Skateboard, umfassend ein Verbindungsteil, eine re
lativ zu dem Verbindungsteil um eine vertikale Drehachse drehbare Fußplatte und einen
unter der Fußplatte angeordneten und mit der Fußplatte verbundenen Achskörper mit
daran gelagerten Rädern. Wesentlich ist bei einem solchen Skateboard das Vorhanden
sein wenigstens einer Lagereinheit, die das Verbindungsteil und eine Fußplatte relativ
zueinander drehbar miteinander verbindet. Damit wird ein gattungsgemäßes Skateboard
bereits von dem aus dem US-Patent 3,771,811 bekannten Skateboard gebildet, wobei
sowohl das Verbindungsteil als auch die Fußplatte jeweils als Standfläche für einen Fuß
dienen.
In der Praxis hat sich herausgestellt, daß der Fahrkomfort und die Einsatzmöglichkeiten
sich weiter steigern lassen, indem das Skateboard mit zwei als Standfläche für jeweils
einen Fuß dienenden Fußplatten ausgebildet wird, die relativ zu einem Verbindungsteil
um jeweils eine vertikale Drehachse drehbar sind, wobei unter jeder Fußplatte, und mit
dieser verbunden, jeweils ein Achskörper mit daran gelagerten Rädern vorgesehen ist.
Ein derartiges Skateboard wird auch als Snakeboard bezeichnet und ist beispielsweise
aus der europäischen Offenlegungsschrift EP 0 471 908 A1 bekannt. Bei diesem Snake
board ist an der Unterseite jeder Fußplatte eine Verstärkungsplatte befestigt, sind spezi
elle Lagereinheiten vorgesehen und ist das Verbindungsteil an diese Lagereinheiten an
gepaßt ausgebildet. Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 295 10 490 U1 ist es be
kannt, bei einem Snakeboard einen von dem Achskörper nach oben abstehenden und
eine Fußplatte durchsetzenden Bolzen vorzusehen, um die Fußplatte an dem Achskör
per zu befestigen.
Schließlich sind seit einiger Zeit Snakeboards auf dem Markt, bei denen ebenfalls an der
Unterseite jeder Fußplatte eine Verstärkungsplatte befestigt ist, die an ihrer Unterseite
eine Aufnahme für einen nach unten, durch das Verbindungsteil sich erstreckenden Bol
zen aufweist. Der Bolzen ist an seinem unteren Ende mit dem Achskörper verbunden
und mittels eines Radiallagers in einem hohlzylinderartigen Endbereich des Verbin
dungsteils drehbar gelagert. Beiderseits dieses Endbereichs ist die Verstärkungsplatte
über im wesentlichen vertikal sich erstreckende Stützstreben mit den darunter angeord
neten Achskörpern verbunden. Das Vorsehen der Verstärkungsplatte führt einerseits zu
einem erhöhten Gewicht des Skateboards, insbesondere wenn diese Verstärkungsplatte
aus Metall hergestellt ist, was aus Festigkeitsgründen empfehlenswert ist. Andererseits
bedingt die Verstärkungsplatte eine Vergrößerung der Bauhöhe und des baulichen Auf
wands. Die Bauhöhe dieses bekannten Skateboards ist zusätzlich auch dadurch vergrö
ßert, daß der den Bolzen aufnehmende Endbereich zur Gewährleistung einer stabilen
und damit kippsicheren Lagerung des Bolzens eine relativ große Bauhöhe aufweist. Die
relativ große Bauhöhe des Skateboards führt dazu, daß der Schwerpunkt des Skate
boards sowie dessen Fußplatten sich in relativ großem Abstand über dem Boden befin
den. Dies vermindert einerseits den Fahrkomfort und die Fahrsicherheit und führt ande
rerseits zu einem ästhetisch nicht besonders ansprechenden Gesamteindruck des Ska
teboards. Die Vielzahl der Einzelbauteile sowie die relativ aufwendige Montage des
Skateboards erhöhen die Herstellungskosten.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Skateboard bereitzustellen, das ei
nen hohen Fahrkomfort bietet und gleichzeitig einfach aufgebaut ist, insbesondere um
kostengünstig herstellbar zu sein.
Diese Aufgabe wird durch ein Skateboard gemäß Anspruch 1 gelöst. Die erfindungsge
mäße Ausgestaltung des Skateboards ermöglicht es, ohne Stabilitätseinbußen auf eine
zusätzliche Verstärkungsplatte unter der Fußplatte zu verzichten und die Fußplatte direkt
an dem Achskörper abzustützen. Ferner ist es möglich, das Verbindungsteil auch in sei
nem Endbereich mit einer relativ geringen Bauhöhe, insbesondere plattenförmig vorzu
sehen, da die Drehlagerung axial nicht innerhalb des Verbindungsteils, sondern mecha
nisch vorteilhaft durch die beiden Lagerringe axial beiderseits des Verbindungsteils er
folgt. Die Lagerringe sind im einfachsten Fall von jeweils einstückigen Gleitringen gebil
det. Bevorzugt ist jedoch, daß ein Lagerring zwei zueinander drehbare Ringteile auf
weist, wovon das eine Ringteil dem Verbindungsteil und das andere Ringteil dem Achs
körper (bei dem unteren Lagerring) bzw. dem Sicherungsteil (bei dem oberen Lagerring)
zugewandt ist. Erfindungsgemäß resultiert ein vereinfachter Aufbau, der sowohl die An
zahl der Einzelbauteile als auch den Herstellungsaufwand verringert. Dies gilt besonders
dann, wenn Standardteile als Bolzen und Lagerringe verwendet werden. Die Anordnung
des Verbindungsteil zwischen den beiden Lagerringen gewährleistet einen stabilen Lage
raufbau, der zu Zwecken der Wartung oder Reparatur einfach demontiert werden kann.
Zudem resultiert eine den Fahrkomfort und die Fahrsicherheit steigernde relativ geringe
Bauhöhe des Skateboards, die zudem den optischen Eindruck des Boards verbessert.
Bevorzugt umfaßt das erfindungsgemäße Skateboard ein Verbindungsteil und zwei
drehbar daran gelagerte Fußplatten. Dabei ist es zweckmäßig, das Skateboard im we
sentlichen symmetrisch zu gestalten.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Bolzen fest mit dem Achskörper verbunden.
Damit wird eine besonders stabile, insbesondere kippfeste Anordnung erhalten. Der Bol
zen kann dabei mit dem Achskörper beispielsweise verschweißt oder an- bzw. eingegos
sen sein. Alternativ kann der Bolzen auch lösbar mit dem Achskörper verbunden, insbe
sondere verschraubt sein.
Eine sehr einfache Befestigung des Sicherungsteils ergibt sich, wenn das freie Ende des
Bolzens mit einem Gewinde versehen ist und das Sicherungsteil auf den Bolzen ge
schraubt ist. Vorzugsweise ist dabei das Sicherungsteil mittels einer auf den Bolzen ge
schraubten Kontermutter gegen Verdrehung gesichert. Alternativ kann diese Verdrehsi
cherung auch mit einem Splint oder dergleichen realisiert sein. Ein Lockern und ein beim
Fahren mit dem Skateboard besonders gefährliches Lösen des Sicherungsteils vom Bol
zen ist damit ausgeschlossen.
Vorzugsweise weist das Verbindungsteil einen oberen Verstärkungsring auf, an dem der
obere Lagerring anliegt. Ein derartiger Verstärkungsring gewährleistet ein sicheres Ein
leiten von durch Kippmomente verursachten Kräften in das Verbindungsteil. Dadurch
kann das Verbindungsteil aus einem weniger festen und damit kostengünstigeren Mate
rial (z. B. Holz) und mit einer besonders geringen Bauhöhe (z. B. als Platte) vorgesehen
sein, ohne daß Beschädigungen oder Deformationen des Verbindungsteils zu besorgen
sind. Alternativ oder zusätzlich kann das Verbindungsteil auch einen unteren Verstär
kungsring aufweisen, an dem der untere Lagerring anliegt. Dies führt zu analogen Vor
teilen hinsichtlich der Verbindung zwischen dem Verbindungsteil und dem unteren Lager
ring. Vorzugsweise sind die Verstärkungsringe mit Bohrungen versehen und direkt an
das Verbindungsteil geschraubt. Denkbar ist jedoch auch, daß die Verstärkungsringe
nicht am Verbindungsteil befestigt sind, da durch die axiale Sicherung der Lagerkompo
nenten zwischen dem Sicherungsteil und dem Achskörper derartige Verstärkungsringe
mitgesichert sind.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Fußplatte an ihrer Unterseite
im Bereich der Drehachse eine Ausnehmung oder Durchgangsöffnung auf, so daß das
Sicherungsteil und/oder die Kontermutter und/oder der Bolzen in die Ausnehmung bzw.
Durchgangsöffnung ragen können. Dies verringert die Bauhöhe des Skateboards weiter.
Hierbei ist auch denkbar, den Abstand der Fußplatte vom Boden einstellbar vorzusehen,
beispielsweise durch Austauschbarkeit von weiter unten noch beschriebenen Dämp
fungselementen zwischen Fußplatte und Achskörper. Wenn die Fußplatte im Bereich der
Drehachse eine Durchgangsöffnung aufweist, sind das Sicherungsteil und/oder die Kon
termutter außerdem von oben her zugänglich, was den Montageaufwand reduziert und
die Wartung des Lagers erheblich vereinfacht. Die Durchgangsöffnung kann mit einem
Verschlußteil verschlossen sein, um die Oberseite der Fußplatte durchgehend auszubil
den, beispielsweise um die Fußplatte optisch elegant auszugestalten.
Wenn sowohl die Fußplatte als auch das Verbindungsteil im wesentlichen aus Holz her
gestellt sind, ergibt sich ein ansprechendes, einheitliches Erscheinungsbild für das Ska
teboard. Insbesondere lassen sich die Fußplatte und das Verbindungsteil mit einer zu
sammenpassenden grafischen Ausgestaltung versehen.
Eine besonders stabile Lagerung der Fußplatte wird erreicht, wenn der Achskörper bei
derseits der Drehachse jeweils einen an dem Achskörper befestigten und von dem
Achskörper nach oben abstehenden Lagerbock zur Lagerung der Fußplatte aufweist.
Der Lagerbock ist vorzugsweise einstückig mit dem Achskörper, beispielsweise als Alu
miniumgußteil ausgebildet. Die Fußplatte kann beispielsweise mittels Schrauben mit den
Lagerböcken verbunden sein. Vorzugsweise sind zwischen den Lagerböcken und der
Fußplatte elastische Dämpfungselemente oder Federdämpfungselemente eingefügt, so
daß bei hoher Stabilität durch die Fahrt entstehende Vibrationen absorbiert werden kön
nen. Durch entsprechende Wahl der Elastizität der Dämpfungselemente kann der Fuß
platte gewünschtenfalls auch eine gewisse Verkippbarkeit verliehen werden, welche den
Fahrkomfort steigert. Es ist zu bemerken, daß eine derartige Verkippung die Lagereinheit
mechanisch nicht belastet, wie dies bei Skateboards nach dem Stand der Technik in der
Regel der Fall ist.
Eine besonders leichtgängige Lagerung wird erhalten, wenn zumindest einer der Lager
ringe zwei zueinander drehbare Ringteile aufweist, zwischen denen Wälzkörper (z. B.
Kugeln) aufgenommen sind. Vorzugsweise sind die Wälzkörper zur Umgebung hin ab
gedichtet angeordnet, so daß der Lagerring in hohem Maß verschleißfest ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels des erfindungsge
mäßen Skateboards mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zei
gen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht des erfindungsgemäßen Skateboards;
Fig. 2 eine Schnittansicht der vorderen Lagereinheit des Skateboards;
Fig. 3 eine Draufsicht eines Endbereichs des Verbindungsteils des Skateboards;
Fig. 4 eine Draufsicht eines Sicherungsteils des Skateboards;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Sicherungsteils der Fig. 4;
Fig. 6 eine Draufsicht eines Verstärkungsrings des Skateboards;
Fig. 7 eine Seitenansicht des Verstärkungsrings der Fig. 6; und
Fig. 8 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Lagerringes des Skateboards.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Skateboard mit einem Verbindungsteil 10 und einer
vorderen Fußplatte 12 und einer hinteren Fußplatte 14. Das dargestellte Skateboard ist
symmetrisch zu einer orthogonal zur Längsachse L des Skateboards sich erstreckenden
Mittelebene M aufgebaut. Das Verbindungsteil 10 und die Fußplatten 12, 14 sind aus
Holz hergestellt. Die beiden Fußplatten 12, 14 sind an ihrer Oberseite jeweils mit einem
rutschfesten Belag versehen. Die vordere Fußplatte 12 ist über einem Achskörper 16
angeordnet, an dessen beiden Außenenden jeweils ein Rad 20 bzw. 21 drehbar gelagert
ist. Der Achskörper 16 ist mittig über einen vertikal nach oben abstehenden Bolzen 24
drehbar mit einem vorderen Endbereich (vgl. Fig. 3) des Verbindungsteils 10 verbunden.
Die hintere Fußplatte 14 ist in entsprechender Weise über einem Achskörper 18 ange
ordnet, an dem ein Bolzen 26 vertikal nach oben absteht und seitlich Räder 22 und 23
gelagert sind. Die Fußplatten 12, 14 sind auf integral mit den Achskörpern 16, 18 ausge
bildeten Lagerböcken 44, 45 bzw. 46, 47 abgestützt und dienen jeweils als Standfläche
für einen Fuß des Skateboardfahrers. Abweichend vom dargestellten Beispiel ist es auch
möglich, nur eine Drehlagerung vorzusehen, beispielsweise nur die vordere Fußplatte 12
relativ zu dem Verbindungsteil 10 drehbar auszugestalten und auch das Verbindungsteil
als Standfläche für einen Fuß auszubilden und mit einem Achskörper zu versehen.
Mit Bezug auf die Fig. 2 bis 8 wird die Drehlagerung der vorderen Fußplatte 12 näher
erläutert. Aufgrund der Symmetrie des Skateboards gilt für die Drehlagerung der hinteren
Fußplatte 14 entsprechendes.
Der Achskörper 16 ist aus einem Aluminiumgußteil gebildet, in das eine sich in horizon
taler Richtung erstreckende Stahlachse als Radachse für die Lagerung der Räder 21 und
22 eingegossen ist. Ein Bolzen 24 erstreckt sich von dem Achskörper 16 vertikal nach
oben und ist fest, hier durch Anschweißen mit der Stahlachse verbunden und in das
Gußteil integriert. An dem nach oben abstehenden freien Ende ist der Bolzen 24 mit ei
nem Gewinde versehen. Auf einer Konusfläche 25 eines Vorsprungs des Achskörpers 16
ist ein unterer Kugellagerring 28 (vgl. Fig. 8) mit einem konischen Abschnitt 29 angeord
net. Durch die teilweise konische Form des Vorsprungs wird der untere Lagerring 28
konzentrisch zur Drehachse A zentriert. Der untere Lagerring 28 besitzt ein an dem
Achskörper 16 anliegendes unteres Ringteil und ein relativ dazu drehbares, dem Verbin
dungsteil 10 zugewandtes oberes Ringteil. Dieses dem Verbindungsteil 10 zugewandte
Ringteil des Lagerrings 28 liegt mit einer Konusfläche 31 an einer damit zusammenwir
kenden Konusfläche 33 eines Verstärkungsrings 40 an, der an die Unterseite des Ver
bindungsteils 10 geschraubt ist.
Auf der oberen Seite des Verbindungsteiles 10 ist in entsprechender Weise ein oberer
Verstärkungsring 38 montiert, an dem ein oberer Kugellagerring 30 - wieder durch ent
sprechende Konusflächen zentriert - anliegt. Der Lagerring 30 ist im dargestellten Aus
führungsbeispiel identisch zu dem unteren Lagerring 28 ausgebildet und besitzt ein an
dem Verstärkungsring 38 anliegendes Ringteil und ein relativ dazu drehbares Ringteil,
das an einem als Mutter ausgebildeten und eine Konusfläche 35 aufweisenden Siche
rungsteil 32 anliegt. Das Sicherungsteil 32 ist auf das Gewinde des Bolzens 24 ge
schraubt und klemmt die Komponenten axial zwischen dem Achskörper 16 und dem Si
cherungsteil 32 je nach Einstellung mehr oder weniger fest. Zur Sicherung des Siche
rungsteiles 32 gegen eine Verdrehung ist ferner eine Kontermutter 36 auf das Gewinde
des Bolzen 24, und zwar von oben gegen das Sicherungsteil 32 geschraubt. Beim dar
gestellten Beispiel ragt der Bolzen 24, die Kontermutter 36 sowie der obere Lagerring 30
in eine Durchgangsöffnung 42 der Fußplatte 12. Diese Öffnung 42 nimmt also einen Teil
der Lagereinheit auf und befindet sich in einem unkritischen, mechanisch relativ wenig
beanspruchten Bereich der Fußplatte.
Beiderseits des Bolzens 24 ist der Achskörper 16 mit den Lagerböcken 44 und 45 (Fig.
1) versehen, auf denen die Fußplatte 12 über Schrauben festgelegt ist. Zur Dämpfung
von Vibrationen und Stößen ist jeweils zwischen einem Lagerbock 44 bzw. 45 und der
Fußplatte 12 ein Dämpfungselement, hier eine Gummiplatte angeordnet. Durch die in
Längsrichtung L des Skateboards sich erstreckende Ausdehnung der Lagerböcke 44 und
45 ist die Fußplatte 12 über ihrem ganzen Bereich hinreichend belastbar.
Das in Fig. 3 gezeigte Vorderende des Verbindungsteils 10 ist symmetrisch zu einer ver
tikalen Längsmittelebene des Skateboards ausgebildet und besitzt eine Öffnung 45 zur
Durchführung des Bolzens 24. Das Vorderende ist so geformt, daß eine Drehung des
Achskörpers 16 nur innerhalb eines gewissen Drehbereiches ermöglicht ist, der durch
Anschlag der Lagerböcke 44 und 45 an das Verbindungsteil 10 begrenzt ist.
In den Fig. 4 und 5 ist das Sicherungsteil 32 dargestellt, das mit einem Innengewinde
versehen ist und am Außenumfang die Konusfläche 35 aufweist, die im eingebauten Zu
stand mit der oberen Konusfläche des Lagerrings 30 zusammenwirkt, um den oberen
Lagerring 30 zu der Drehachse A zu zentrieren. An der Oberseite des Sicherungsteiles
32 sind Ausparungen oder Löcher 48 für einen Werkzeugeingriff vorgesehen.
Die Fig. 6 und 7 zeigen den oberen Verstärkungsring 38, der aus einem harten Material,
vorzugsweise aus Stahl hergestellt ist. Der obere Verstärkungsring 38 besitzt an seiner
im eingebauten Zustand oberen Seite eine Konusfläche, die mit der unteren Konusfläche
des oberen Lagerringes 30 zusammenwirkt. Der obere Verstärkungsring 38 ist im Um
fangsbereich mit Löchern 50 versehen, so daß er auf das Verbindungsteil 10 aufge
schraubt werden kann. Vorzugsweise klemmen der obere Verstärkungsring 38 und der
untere Verstärkungsring 40 das Verbindungsteil 10 über eine das Verbindungsteil 10
durchsetzende Schraubverbindung zwischen sich ein. Bevorzugt sind die beiden Ver
stärkungsringe 38, 40 identisch ausgebildet.
Fig. 8 zeigt den oberen Lagerring 30 in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht. Zwi
schen einem inneren Ringteil 54 und einem zweiteiligen äußeren Ringteil 56 sind mehre
re Wälzkörper 52 in Form von Kugeln angeordnet. Durch die Form des inneren Ringteils
54 und des äußeren Ringteils 56 sind die Wälzkörper 52 vor der Umgebung und somit
vor Verunreinigungen geschützt, so daß der Lagerring 30 besonders verschleißfest ist.
Claims (15)
1. Skateboard, umfassend ein Verbindungsteil (10), eine relativ zu dem Verbin
dungsteil (10) um eine vertikale Drehachse (A) drehbare Fußplatte (12, 14) und ei
nen unter der Fußplatte angeordneten und mit der Fußplatte verbundenen Achs
körper (16, 18) mit daran gelagerten Rädern (20, 21, 22, 23),
dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Achskörper (16) befestigter und von
dem Achskörper nach oben abstehender Bolzen (24) vorgesehen ist, der einen
unteren Lagerring (28), das Verbindungsteil (10) und einen oberen Lagerring (30) in
dieser Reihenfolge durchsetzt, wobei an dem freien Ende des Bolzens (24) ein Si
cherungsteil (32) befestigt ist, derart, daß der untere Lagerring (28), das Verbin
dungsteil (10) und der obere Lagerring (30) axial zwischen dem Sicherungsteil (32)
und dem Achskörper (16) gesichert sind.
2. Skateboard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (24, 26)
fest mit dem Achskörper (16, 18) verbunden ist.
3. Skateboard nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie En
de des Bolzens (24) mit einem Gewinde versehen ist und das Sicherungsteil (32)
auf den Bolzen (24) geschraubt ist.
4. Skateboard nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsteil
(32) mittels einer auf den Bolzen (24) geschraubten Kontermutter (36) gegen Ver
drehung gesichert ist.
5. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsteil (10) einen oberen Verstärkungsring (38) aufweist, an dem der
obere Lagerring (30) anliegt.
6. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsteil (10) einen unteren Verstärkungsring (40) aufweist, an dem der
untere Lagerring (28) anliegt.
7. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsteil (10) im wesentlichen aus Holz hergestellt ist.
8. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fußplatte (12, 14) an ihrer Unterseite im Bereich der Drehachse (A) eine Ausneh
mung aufweist.
9. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fußplatte (12) im Bereich der Drehachse (A) eine Durchgangsöffnung (42) auf
weist.
10. Skateboard nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das freie En
de des Bolzens (24) in die Ausnehmung bzw. die Durchgangsöffnung (42) ragt.
11. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fußplatte (12, 14) im wesentlichen aus Holz hergestellt ist.
12. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Achskörper (16, 18) beiderseits der Drehachse (A) jeweils einen an dem Achs
körper (16, 18) befestigten und von dem Achskörper nach oben abstehenden La
gerbock (44, 45, 46, 47) zur Lagerung der Fußplatte (12, 14) aufweist.
13. Skateboard nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den La
gerböcken (44, 45, 46, 47) und der Fußplatte (12, 14) elastische Dämpfungsele
mente eingefügt sind.
14. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fußplatte (12, 14) mittels Schrauben mit den Lagerböcken (44, 45, 46, 47) ver
bunden ist.
15. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest einer der Lagerringe (28, 30) zwei zueinander drehbare Ringteile (54,
56) aufweist, zwischen denen Wälzkörper (52) aufgenommen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998143483 DE19843483C1 (de) | 1998-09-22 | 1998-09-22 | Skateboard |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998143483 DE19843483C1 (de) | 1998-09-22 | 1998-09-22 | Skateboard |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19843483C1 true DE19843483C1 (de) | 1999-12-09 |
Family
ID=7881868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998143483 Expired - Fee Related DE19843483C1 (de) | 1998-09-22 | 1998-09-22 | Skateboard |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19843483C1 (de) |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3771811A (en) * | 1972-08-16 | 1973-11-13 | Campos Bueno A De | Child {40 s coaster |
| EP0471908A1 (de) * | 1988-01-28 | 1992-02-26 | Anderson, Roger William | Skateboard |
| DE9411984U1 (de) * | 1994-07-23 | 1994-10-13 | Kneitschel GmbH, 91598 Colmberg | Skateboard |
| DE29510490U1 (de) * | 1995-06-28 | 1995-09-07 | Yeh, Hsiu-Ying, Pao Chiao | Skateboard |
| DE19500478A1 (de) * | 1994-12-19 | 1996-07-11 | Fu Bin Yu | Skateboard-Kombination |
| DE29716733U1 (de) * | 1997-09-11 | 1998-07-02 | Kuchler, Marcus, 85630 Grasbrunn | Lenkbares Skateboard mit einer Spur (Carverboard) |
-
1998
- 1998-09-22 DE DE1998143483 patent/DE19843483C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3771811A (en) * | 1972-08-16 | 1973-11-13 | Campos Bueno A De | Child {40 s coaster |
| EP0471908A1 (de) * | 1988-01-28 | 1992-02-26 | Anderson, Roger William | Skateboard |
| DE9411984U1 (de) * | 1994-07-23 | 1994-10-13 | Kneitschel GmbH, 91598 Colmberg | Skateboard |
| DE19500478A1 (de) * | 1994-12-19 | 1996-07-11 | Fu Bin Yu | Skateboard-Kombination |
| DE29510490U1 (de) * | 1995-06-28 | 1995-09-07 | Yeh, Hsiu-Ying, Pao Chiao | Skateboard |
| DE29716733U1 (de) * | 1997-09-11 | 1998-07-02 | Kuchler, Marcus, 85630 Grasbrunn | Lenkbares Skateboard mit einer Spur (Carverboard) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1026531B1 (de) | Stativ, insbesondere Mikroskopstativ | |
| DE60130252T2 (de) | Vorrichtung zum festklemmen eines einstellbaren elements bezüglich einer stützanordnung | |
| DE19934014A1 (de) | Vorrichtung zur erleichterten Fortbewegung für eine Person | |
| WO1985003731A1 (fr) | Installation de fixation au sol | |
| DE102009030633A1 (de) | Achseinbindung für gefederte Fahrzeugachsen sowie Platte zum Einbinden einer Fahrzeugachse | |
| DE69920605T2 (de) | Stützfuss zum Abstützen eines überhöhten Fussbodenaufbaus | |
| DE19843483C1 (de) | Skateboard | |
| DE69721571T2 (de) | Verbesserungen für einen stuhl | |
| DE8804884U1 (de) | Schalldämmelement | |
| DE19839360A1 (de) | Stützfuß | |
| DE69301722T2 (de) | Unterbau für fahrbare Gerüste | |
| DE102012004403B4 (de) | Vorrichtung zur Verbindung eines Achskörpers mit einem Lenker | |
| DE1530196C3 (de) | Abstütz- und Zentriervorrichtung für eine Mittelpufferkupplung von Schienenfahrzeugen | |
| DE4102911A1 (de) | Kraftfahrzeug | |
| DE9200616U1 (de) | Möbeltisch | |
| DE102005010575B3 (de) | Wippe | |
| DE19708760A1 (de) | Tretauto | |
| EP0008054A1 (de) | Fussgestell für Tische, Bänke od.dgl. | |
| DE9420730U1 (de) | Tischgestell | |
| DE20019891U1 (de) | Vorrichtung zum zeitweiligen Verbinden eines bewegbaren Gegenstandes mit einer Halteschiene | |
| DE10107976B4 (de) | Lagerkombination | |
| DE9110086U1 (de) | Bausatz für Behinderten-Rollstuhl | |
| DE102024111852A1 (de) | Schienenlager, insbesondere für eine Kranbahn | |
| EP0296326A2 (de) | Gefederte Schwerlastrolle | |
| DE20200508U1 (de) | Werkstattleuchte |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |