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DE19843483C1 - Skateboard - Google Patents

Skateboard

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DE19843483C1
DE19843483C1 DE1998143483 DE19843483A DE19843483C1 DE 19843483 C1 DE19843483 C1 DE 19843483C1 DE 1998143483 DE1998143483 DE 1998143483 DE 19843483 A DE19843483 A DE 19843483A DE 19843483 C1 DE19843483 C1 DE 19843483C1
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Germany
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skateboard
skateboard according
bolt
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connecting part
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DE1998143483
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Michael Ritter
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Boards Unlimited Sportartikel GmbH and Co KG
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Skateboard, umfassend ein Verbindungsteil (10), eine relaitv zu dem Verbindungsteil (10) um eine vertikale Drehachse (A) drehbare Fußplatte (12) und einen unter der Fußplatte (12) angeordneten und mit der Fußplatte verbundenen Achskörper (16) mit daran gelagerten Rädern. DOLLAR A Erfindungsgemäß ist für die drehbare Lagerung der Fußplatte (12) ein an dem Achskörper (16) befestigter und von dem Achskörper nach oben abstehender Bolzen (24) vorgesehen, der einen unteren Lagerring (28), das Verbindungsteil (10) und einen oberen Lagerring (30) in dieser Reihenfolge durchsetzt, wobei an dem freien Ende des Bolzens (24) ein Sicherungsteil (32) befestigt ist, derart, daß der untere Lagerring (28), das Verbindungsteil (10) und der obere Lagerring (30) axial zwischen dem Sicherungsteil (32) und dem Achskörper (16) gesichert sind.

Description

Die Erfindung betrifft ein Skateboard.
Ein Skateboard ist ganz allgemein eine auf Rädern angeordnete Plattenkonstruktion, die durch Bewegungen einer darauf stehenden Person gelenkt oder bewegt werden kann. Skateboards werden insbesondere als Freizeitgerät oder als Sportgerät verwendet.
Im einfachsten Fall ist ein Skateboard im wesentlichen von einer starren, als Standfläche für eine Person dienenden Platte gebildet, die an ihrer Unterseite zwei voneinander be­ abstandete Achskörper mit jeweils daran gelagerten Rädern aufweist. Mit einem derarti­ gen, sehr einfach aufgebauten Skateboard läßt sich zwar besonders einfach eine Vor­ wärtsbewegung durchführen, der Fahrkomfort sowie die Einsatzmöglichkeiten sind je­ doch begrenzt.
Zur Verbesserung des Fahrkomforts sowie der Einsatzmöglichkeiten durch Schaffung einer größeren Wendigkeit wurden Skateboards entwickelt, die zwei relativ zueinander um eine gemeinsame vertikale Drehachse drehbare Platten besitzen, von denen jede an ihrer Unterseite wenigstens einen Achskörper aufweist. Derartige Skateboards sind bei­ spielsweise in dem US-Patent 3,771,811 und dem deutschen Gebrauchsmuster DE 94 11 984 U1 beschrieben. Eine vordere längliche Platte ist hierbei auf einem bzw. zwei vorderen Achskörpern mit jeweils zwei an jedem Achskörper gelagerten Rädern abge­ stützt und an ihrem hinteren Ende mittels eines Bolzens drehbar mit einer hinteren Platte verbunden. Die hintere Platte ist ebenfalls auf einem Achskörper mit zwei Rädern abge­ stützt.
Die Erfindung geht aus von einem Skateboard, umfassend ein Verbindungsteil, eine re­ lativ zu dem Verbindungsteil um eine vertikale Drehachse drehbare Fußplatte und einen unter der Fußplatte angeordneten und mit der Fußplatte verbundenen Achskörper mit daran gelagerten Rädern. Wesentlich ist bei einem solchen Skateboard das Vorhanden­ sein wenigstens einer Lagereinheit, die das Verbindungsteil und eine Fußplatte relativ zueinander drehbar miteinander verbindet. Damit wird ein gattungsgemäßes Skateboard bereits von dem aus dem US-Patent 3,771,811 bekannten Skateboard gebildet, wobei sowohl das Verbindungsteil als auch die Fußplatte jeweils als Standfläche für einen Fuß dienen.
In der Praxis hat sich herausgestellt, daß der Fahrkomfort und die Einsatzmöglichkeiten sich weiter steigern lassen, indem das Skateboard mit zwei als Standfläche für jeweils einen Fuß dienenden Fußplatten ausgebildet wird, die relativ zu einem Verbindungsteil um jeweils eine vertikale Drehachse drehbar sind, wobei unter jeder Fußplatte, und mit dieser verbunden, jeweils ein Achskörper mit daran gelagerten Rädern vorgesehen ist. Ein derartiges Skateboard wird auch als Snakeboard bezeichnet und ist beispielsweise aus der europäischen Offenlegungsschrift EP 0 471 908 A1 bekannt. Bei diesem Snake­ board ist an der Unterseite jeder Fußplatte eine Verstärkungsplatte befestigt, sind spezi­ elle Lagereinheiten vorgesehen und ist das Verbindungsteil an diese Lagereinheiten an­ gepaßt ausgebildet. Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 295 10 490 U1 ist es be­ kannt, bei einem Snakeboard einen von dem Achskörper nach oben abstehenden und eine Fußplatte durchsetzenden Bolzen vorzusehen, um die Fußplatte an dem Achskör­ per zu befestigen.
Schließlich sind seit einiger Zeit Snakeboards auf dem Markt, bei denen ebenfalls an der Unterseite jeder Fußplatte eine Verstärkungsplatte befestigt ist, die an ihrer Unterseite eine Aufnahme für einen nach unten, durch das Verbindungsteil sich erstreckenden Bol­ zen aufweist. Der Bolzen ist an seinem unteren Ende mit dem Achskörper verbunden und mittels eines Radiallagers in einem hohlzylinderartigen Endbereich des Verbin­ dungsteils drehbar gelagert. Beiderseits dieses Endbereichs ist die Verstärkungsplatte über im wesentlichen vertikal sich erstreckende Stützstreben mit den darunter angeord­ neten Achskörpern verbunden. Das Vorsehen der Verstärkungsplatte führt einerseits zu einem erhöhten Gewicht des Skateboards, insbesondere wenn diese Verstärkungsplatte aus Metall hergestellt ist, was aus Festigkeitsgründen empfehlenswert ist. Andererseits bedingt die Verstärkungsplatte eine Vergrößerung der Bauhöhe und des baulichen Auf­ wands. Die Bauhöhe dieses bekannten Skateboards ist zusätzlich auch dadurch vergrö­ ßert, daß der den Bolzen aufnehmende Endbereich zur Gewährleistung einer stabilen und damit kippsicheren Lagerung des Bolzens eine relativ große Bauhöhe aufweist. Die relativ große Bauhöhe des Skateboards führt dazu, daß der Schwerpunkt des Skate­ boards sowie dessen Fußplatten sich in relativ großem Abstand über dem Boden befin­ den. Dies vermindert einerseits den Fahrkomfort und die Fahrsicherheit und führt ande­ rerseits zu einem ästhetisch nicht besonders ansprechenden Gesamteindruck des Ska­ teboards. Die Vielzahl der Einzelbauteile sowie die relativ aufwendige Montage des Skateboards erhöhen die Herstellungskosten.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Skateboard bereitzustellen, das ei­ nen hohen Fahrkomfort bietet und gleichzeitig einfach aufgebaut ist, insbesondere um kostengünstig herstellbar zu sein.
Diese Aufgabe wird durch ein Skateboard gemäß Anspruch 1 gelöst. Die erfindungsge­ mäße Ausgestaltung des Skateboards ermöglicht es, ohne Stabilitätseinbußen auf eine zusätzliche Verstärkungsplatte unter der Fußplatte zu verzichten und die Fußplatte direkt an dem Achskörper abzustützen. Ferner ist es möglich, das Verbindungsteil auch in sei­ nem Endbereich mit einer relativ geringen Bauhöhe, insbesondere plattenförmig vorzu­ sehen, da die Drehlagerung axial nicht innerhalb des Verbindungsteils, sondern mecha­ nisch vorteilhaft durch die beiden Lagerringe axial beiderseits des Verbindungsteils er­ folgt. Die Lagerringe sind im einfachsten Fall von jeweils einstückigen Gleitringen gebil­ det. Bevorzugt ist jedoch, daß ein Lagerring zwei zueinander drehbare Ringteile auf­ weist, wovon das eine Ringteil dem Verbindungsteil und das andere Ringteil dem Achs­ körper (bei dem unteren Lagerring) bzw. dem Sicherungsteil (bei dem oberen Lagerring) zugewandt ist. Erfindungsgemäß resultiert ein vereinfachter Aufbau, der sowohl die An­ zahl der Einzelbauteile als auch den Herstellungsaufwand verringert. Dies gilt besonders dann, wenn Standardteile als Bolzen und Lagerringe verwendet werden. Die Anordnung des Verbindungsteil zwischen den beiden Lagerringen gewährleistet einen stabilen Lage­ raufbau, der zu Zwecken der Wartung oder Reparatur einfach demontiert werden kann. Zudem resultiert eine den Fahrkomfort und die Fahrsicherheit steigernde relativ geringe Bauhöhe des Skateboards, die zudem den optischen Eindruck des Boards verbessert.
Bevorzugt umfaßt das erfindungsgemäße Skateboard ein Verbindungsteil und zwei drehbar daran gelagerte Fußplatten. Dabei ist es zweckmäßig, das Skateboard im we­ sentlichen symmetrisch zu gestalten.
In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Bolzen fest mit dem Achskörper verbunden. Damit wird eine besonders stabile, insbesondere kippfeste Anordnung erhalten. Der Bol­ zen kann dabei mit dem Achskörper beispielsweise verschweißt oder an- bzw. eingegos­ sen sein. Alternativ kann der Bolzen auch lösbar mit dem Achskörper verbunden, insbe­ sondere verschraubt sein.
Eine sehr einfache Befestigung des Sicherungsteils ergibt sich, wenn das freie Ende des Bolzens mit einem Gewinde versehen ist und das Sicherungsteil auf den Bolzen ge­ schraubt ist. Vorzugsweise ist dabei das Sicherungsteil mittels einer auf den Bolzen ge­ schraubten Kontermutter gegen Verdrehung gesichert. Alternativ kann diese Verdrehsi­ cherung auch mit einem Splint oder dergleichen realisiert sein. Ein Lockern und ein beim Fahren mit dem Skateboard besonders gefährliches Lösen des Sicherungsteils vom Bol­ zen ist damit ausgeschlossen.
Vorzugsweise weist das Verbindungsteil einen oberen Verstärkungsring auf, an dem der obere Lagerring anliegt. Ein derartiger Verstärkungsring gewährleistet ein sicheres Ein­ leiten von durch Kippmomente verursachten Kräften in das Verbindungsteil. Dadurch kann das Verbindungsteil aus einem weniger festen und damit kostengünstigeren Mate­ rial (z. B. Holz) und mit einer besonders geringen Bauhöhe (z. B. als Platte) vorgesehen sein, ohne daß Beschädigungen oder Deformationen des Verbindungsteils zu besorgen sind. Alternativ oder zusätzlich kann das Verbindungsteil auch einen unteren Verstär­ kungsring aufweisen, an dem der untere Lagerring anliegt. Dies führt zu analogen Vor­ teilen hinsichtlich der Verbindung zwischen dem Verbindungsteil und dem unteren Lager­ ring. Vorzugsweise sind die Verstärkungsringe mit Bohrungen versehen und direkt an das Verbindungsteil geschraubt. Denkbar ist jedoch auch, daß die Verstärkungsringe nicht am Verbindungsteil befestigt sind, da durch die axiale Sicherung der Lagerkompo­ nenten zwischen dem Sicherungsteil und dem Achskörper derartige Verstärkungsringe mitgesichert sind.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Fußplatte an ihrer Unterseite im Bereich der Drehachse eine Ausnehmung oder Durchgangsöffnung auf, so daß das Sicherungsteil und/oder die Kontermutter und/oder der Bolzen in die Ausnehmung bzw. Durchgangsöffnung ragen können. Dies verringert die Bauhöhe des Skateboards weiter. Hierbei ist auch denkbar, den Abstand der Fußplatte vom Boden einstellbar vorzusehen, beispielsweise durch Austauschbarkeit von weiter unten noch beschriebenen Dämp­ fungselementen zwischen Fußplatte und Achskörper. Wenn die Fußplatte im Bereich der Drehachse eine Durchgangsöffnung aufweist, sind das Sicherungsteil und/oder die Kon­ termutter außerdem von oben her zugänglich, was den Montageaufwand reduziert und die Wartung des Lagers erheblich vereinfacht. Die Durchgangsöffnung kann mit einem Verschlußteil verschlossen sein, um die Oberseite der Fußplatte durchgehend auszubil­ den, beispielsweise um die Fußplatte optisch elegant auszugestalten.
Wenn sowohl die Fußplatte als auch das Verbindungsteil im wesentlichen aus Holz her­ gestellt sind, ergibt sich ein ansprechendes, einheitliches Erscheinungsbild für das Ska­ teboard. Insbesondere lassen sich die Fußplatte und das Verbindungsteil mit einer zu­ sammenpassenden grafischen Ausgestaltung versehen.
Eine besonders stabile Lagerung der Fußplatte wird erreicht, wenn der Achskörper bei­ derseits der Drehachse jeweils einen an dem Achskörper befestigten und von dem Achskörper nach oben abstehenden Lagerbock zur Lagerung der Fußplatte aufweist. Der Lagerbock ist vorzugsweise einstückig mit dem Achskörper, beispielsweise als Alu­ miniumgußteil ausgebildet. Die Fußplatte kann beispielsweise mittels Schrauben mit den Lagerböcken verbunden sein. Vorzugsweise sind zwischen den Lagerböcken und der Fußplatte elastische Dämpfungselemente oder Federdämpfungselemente eingefügt, so daß bei hoher Stabilität durch die Fahrt entstehende Vibrationen absorbiert werden kön­ nen. Durch entsprechende Wahl der Elastizität der Dämpfungselemente kann der Fuß­ platte gewünschtenfalls auch eine gewisse Verkippbarkeit verliehen werden, welche den Fahrkomfort steigert. Es ist zu bemerken, daß eine derartige Verkippung die Lagereinheit mechanisch nicht belastet, wie dies bei Skateboards nach dem Stand der Technik in der Regel der Fall ist.
Eine besonders leichtgängige Lagerung wird erhalten, wenn zumindest einer der Lager­ ringe zwei zueinander drehbare Ringteile aufweist, zwischen denen Wälzkörper (z. B. Kugeln) aufgenommen sind. Vorzugsweise sind die Wälzkörper zur Umgebung hin ab­ gedichtet angeordnet, so daß der Lagerring in hohem Maß verschleißfest ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels des erfindungsge­ mäßen Skateboards mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zei­ gen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht des erfindungsgemäßen Skateboards;
Fig. 2 eine Schnittansicht der vorderen Lagereinheit des Skateboards;
Fig. 3 eine Draufsicht eines Endbereichs des Verbindungsteils des Skateboards;
Fig. 4 eine Draufsicht eines Sicherungsteils des Skateboards;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Sicherungsteils der Fig. 4;
Fig. 6 eine Draufsicht eines Verstärkungsrings des Skateboards;
Fig. 7 eine Seitenansicht des Verstärkungsrings der Fig. 6; und
Fig. 8 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Lagerringes des Skateboards.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Skateboard mit einem Verbindungsteil 10 und einer vorderen Fußplatte 12 und einer hinteren Fußplatte 14. Das dargestellte Skateboard ist symmetrisch zu einer orthogonal zur Längsachse L des Skateboards sich erstreckenden Mittelebene M aufgebaut. Das Verbindungsteil 10 und die Fußplatten 12, 14 sind aus Holz hergestellt. Die beiden Fußplatten 12, 14 sind an ihrer Oberseite jeweils mit einem rutschfesten Belag versehen. Die vordere Fußplatte 12 ist über einem Achskörper 16 angeordnet, an dessen beiden Außenenden jeweils ein Rad 20 bzw. 21 drehbar gelagert ist. Der Achskörper 16 ist mittig über einen vertikal nach oben abstehenden Bolzen 24 drehbar mit einem vorderen Endbereich (vgl. Fig. 3) des Verbindungsteils 10 verbunden. Die hintere Fußplatte 14 ist in entsprechender Weise über einem Achskörper 18 ange­ ordnet, an dem ein Bolzen 26 vertikal nach oben absteht und seitlich Räder 22 und 23 gelagert sind. Die Fußplatten 12, 14 sind auf integral mit den Achskörpern 16, 18 ausge­ bildeten Lagerböcken 44, 45 bzw. 46, 47 abgestützt und dienen jeweils als Standfläche für einen Fuß des Skateboardfahrers. Abweichend vom dargestellten Beispiel ist es auch möglich, nur eine Drehlagerung vorzusehen, beispielsweise nur die vordere Fußplatte 12 relativ zu dem Verbindungsteil 10 drehbar auszugestalten und auch das Verbindungsteil als Standfläche für einen Fuß auszubilden und mit einem Achskörper zu versehen.
Mit Bezug auf die Fig. 2 bis 8 wird die Drehlagerung der vorderen Fußplatte 12 näher erläutert. Aufgrund der Symmetrie des Skateboards gilt für die Drehlagerung der hinteren Fußplatte 14 entsprechendes.
Der Achskörper 16 ist aus einem Aluminiumgußteil gebildet, in das eine sich in horizon­ taler Richtung erstreckende Stahlachse als Radachse für die Lagerung der Räder 21 und 22 eingegossen ist. Ein Bolzen 24 erstreckt sich von dem Achskörper 16 vertikal nach oben und ist fest, hier durch Anschweißen mit der Stahlachse verbunden und in das Gußteil integriert. An dem nach oben abstehenden freien Ende ist der Bolzen 24 mit ei­ nem Gewinde versehen. Auf einer Konusfläche 25 eines Vorsprungs des Achskörpers 16 ist ein unterer Kugellagerring 28 (vgl. Fig. 8) mit einem konischen Abschnitt 29 angeord­ net. Durch die teilweise konische Form des Vorsprungs wird der untere Lagerring 28 konzentrisch zur Drehachse A zentriert. Der untere Lagerring 28 besitzt ein an dem Achskörper 16 anliegendes unteres Ringteil und ein relativ dazu drehbares, dem Verbin­ dungsteil 10 zugewandtes oberes Ringteil. Dieses dem Verbindungsteil 10 zugewandte Ringteil des Lagerrings 28 liegt mit einer Konusfläche 31 an einer damit zusammenwir­ kenden Konusfläche 33 eines Verstärkungsrings 40 an, der an die Unterseite des Ver­ bindungsteils 10 geschraubt ist.
Auf der oberen Seite des Verbindungsteiles 10 ist in entsprechender Weise ein oberer Verstärkungsring 38 montiert, an dem ein oberer Kugellagerring 30 - wieder durch ent­ sprechende Konusflächen zentriert - anliegt. Der Lagerring 30 ist im dargestellten Aus­ führungsbeispiel identisch zu dem unteren Lagerring 28 ausgebildet und besitzt ein an dem Verstärkungsring 38 anliegendes Ringteil und ein relativ dazu drehbares Ringteil, das an einem als Mutter ausgebildeten und eine Konusfläche 35 aufweisenden Siche­ rungsteil 32 anliegt. Das Sicherungsteil 32 ist auf das Gewinde des Bolzens 24 ge­ schraubt und klemmt die Komponenten axial zwischen dem Achskörper 16 und dem Si­ cherungsteil 32 je nach Einstellung mehr oder weniger fest. Zur Sicherung des Siche­ rungsteiles 32 gegen eine Verdrehung ist ferner eine Kontermutter 36 auf das Gewinde des Bolzen 24, und zwar von oben gegen das Sicherungsteil 32 geschraubt. Beim dar­ gestellten Beispiel ragt der Bolzen 24, die Kontermutter 36 sowie der obere Lagerring 30 in eine Durchgangsöffnung 42 der Fußplatte 12. Diese Öffnung 42 nimmt also einen Teil der Lagereinheit auf und befindet sich in einem unkritischen, mechanisch relativ wenig beanspruchten Bereich der Fußplatte.
Beiderseits des Bolzens 24 ist der Achskörper 16 mit den Lagerböcken 44 und 45 (Fig. 1) versehen, auf denen die Fußplatte 12 über Schrauben festgelegt ist. Zur Dämpfung von Vibrationen und Stößen ist jeweils zwischen einem Lagerbock 44 bzw. 45 und der Fußplatte 12 ein Dämpfungselement, hier eine Gummiplatte angeordnet. Durch die in Längsrichtung L des Skateboards sich erstreckende Ausdehnung der Lagerböcke 44 und 45 ist die Fußplatte 12 über ihrem ganzen Bereich hinreichend belastbar.
Das in Fig. 3 gezeigte Vorderende des Verbindungsteils 10 ist symmetrisch zu einer ver­ tikalen Längsmittelebene des Skateboards ausgebildet und besitzt eine Öffnung 45 zur Durchführung des Bolzens 24. Das Vorderende ist so geformt, daß eine Drehung des Achskörpers 16 nur innerhalb eines gewissen Drehbereiches ermöglicht ist, der durch Anschlag der Lagerböcke 44 und 45 an das Verbindungsteil 10 begrenzt ist.
In den Fig. 4 und 5 ist das Sicherungsteil 32 dargestellt, das mit einem Innengewinde versehen ist und am Außenumfang die Konusfläche 35 aufweist, die im eingebauten Zu­ stand mit der oberen Konusfläche des Lagerrings 30 zusammenwirkt, um den oberen Lagerring 30 zu der Drehachse A zu zentrieren. An der Oberseite des Sicherungsteiles 32 sind Ausparungen oder Löcher 48 für einen Werkzeugeingriff vorgesehen.
Die Fig. 6 und 7 zeigen den oberen Verstärkungsring 38, der aus einem harten Material, vorzugsweise aus Stahl hergestellt ist. Der obere Verstärkungsring 38 besitzt an seiner im eingebauten Zustand oberen Seite eine Konusfläche, die mit der unteren Konusfläche des oberen Lagerringes 30 zusammenwirkt. Der obere Verstärkungsring 38 ist im Um­ fangsbereich mit Löchern 50 versehen, so daß er auf das Verbindungsteil 10 aufge­ schraubt werden kann. Vorzugsweise klemmen der obere Verstärkungsring 38 und der untere Verstärkungsring 40 das Verbindungsteil 10 über eine das Verbindungsteil 10 durchsetzende Schraubverbindung zwischen sich ein. Bevorzugt sind die beiden Ver­ stärkungsringe 38, 40 identisch ausgebildet.
Fig. 8 zeigt den oberen Lagerring 30 in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht. Zwi­ schen einem inneren Ringteil 54 und einem zweiteiligen äußeren Ringteil 56 sind mehre­ re Wälzkörper 52 in Form von Kugeln angeordnet. Durch die Form des inneren Ringteils 54 und des äußeren Ringteils 56 sind die Wälzkörper 52 vor der Umgebung und somit vor Verunreinigungen geschützt, so daß der Lagerring 30 besonders verschleißfest ist.

Claims (15)

1. Skateboard, umfassend ein Verbindungsteil (10), eine relativ zu dem Verbin­ dungsteil (10) um eine vertikale Drehachse (A) drehbare Fußplatte (12, 14) und ei­ nen unter der Fußplatte angeordneten und mit der Fußplatte verbundenen Achs­ körper (16, 18) mit daran gelagerten Rädern (20, 21, 22, 23), dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Achskörper (16) befestigter und von dem Achskörper nach oben abstehender Bolzen (24) vorgesehen ist, der einen unteren Lagerring (28), das Verbindungsteil (10) und einen oberen Lagerring (30) in dieser Reihenfolge durchsetzt, wobei an dem freien Ende des Bolzens (24) ein Si­ cherungsteil (32) befestigt ist, derart, daß der untere Lagerring (28), das Verbin­ dungsteil (10) und der obere Lagerring (30) axial zwischen dem Sicherungsteil (32) und dem Achskörper (16) gesichert sind.
2. Skateboard nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (24, 26) fest mit dem Achskörper (16, 18) verbunden ist.
3. Skateboard nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie En­ de des Bolzens (24) mit einem Gewinde versehen ist und das Sicherungsteil (32) auf den Bolzen (24) geschraubt ist.
4. Skateboard nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsteil (32) mittels einer auf den Bolzen (24) geschraubten Kontermutter (36) gegen Ver­ drehung gesichert ist.
5. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (10) einen oberen Verstärkungsring (38) aufweist, an dem der obere Lagerring (30) anliegt.
6. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (10) einen unteren Verstärkungsring (40) aufweist, an dem der untere Lagerring (28) anliegt.
7. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (10) im wesentlichen aus Holz hergestellt ist.
8. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte (12, 14) an ihrer Unterseite im Bereich der Drehachse (A) eine Ausneh­ mung aufweist.
9. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte (12) im Bereich der Drehachse (A) eine Durchgangsöffnung (42) auf­ weist.
10. Skateboard nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das freie En­ de des Bolzens (24) in die Ausnehmung bzw. die Durchgangsöffnung (42) ragt.
11. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte (12, 14) im wesentlichen aus Holz hergestellt ist.
12. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Achskörper (16, 18) beiderseits der Drehachse (A) jeweils einen an dem Achs­ körper (16, 18) befestigten und von dem Achskörper nach oben abstehenden La­ gerbock (44, 45, 46, 47) zur Lagerung der Fußplatte (12, 14) aufweist.
13. Skateboard nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den La­ gerböcken (44, 45, 46, 47) und der Fußplatte (12, 14) elastische Dämpfungsele­ mente eingefügt sind.
14. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatte (12, 14) mittels Schrauben mit den Lagerböcken (44, 45, 46, 47) ver­ bunden ist.
15. Skateboard nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Lagerringe (28, 30) zwei zueinander drehbare Ringteile (54, 56) aufweist, zwischen denen Wälzkörper (52) aufgenommen sind.
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