DE19840593A1 - Vorrichtung zur Herstellung einer Flachdach-Entwässerung - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung einer Flachdach-EntwässerungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (100) zur Herstellung einer Flachdach-Entwässerung ("Dachgully"). DOLLAR A Sie umfaßt wenigstens einem trichterförmigen Hohlkörper (1.1), der einen in ein Entwässerungseinlaufrohr einmündenden Rohrstutzen (3.1) und ein erstes, peripheres Klemmelement (1) in der Form eines Haltekragens (4.1) aufweist, und wenigstens ein zweites Klemmelement (2), das im zusammengesetzten Zustand mit dem ersten eine lösbare Klemmverbindung (1, 2) bildet, mit der wenigstens eine zu verlegende Dachabdeckungsbahn von den Klemmelementen (1, 2) gehaltert ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung
einer Flachdach-Entwässerung ("Dachgully") mit:
- - wenigstens einem trichterförmigen Hohlkörper, der einen in ein Entwässerungseinlaufsrohr einmündenden Rohrstutzen und ein erstes, peripheres Klemmelement in der Form eines Haltekragens aufweist, und
- - wenigstens einem zweiten Klemmelement, das im zu sammengesetzten Zustand mit dem ersten eine lösbare Klemmverbindung bildet, mit der wenigstens eine zu ver legende Dachabdeckungsbahn von den Klemmelementen ge haltert ist.
Aus der DE 195 10 955 A1 ist eine mehrteilige Dachablauf
armatur bekannt, deren Oberteil im Bereich eines quadra
tischen Haltekragens mit einem Ring zur Aufnahme der
Schrauben versehen ist. An den Ecken des Oberteils und
an den Ecken eines quadratischen Unterteils der Dachabl
aufarmatur sind Einstellelemente plaziert, die jeweils
eine an einer Wandung des Unterteils angeordnete Lochrei
he und eine in diese eingreifende Blattfeder aufweisen.
Mit Hilfe der Einstellelemente kann der Abstand zwischen
dem Haltekragen des Oberteils und einem Boden des Unter
teils entsprechend der Dicke der Wärmeschicht an der
Dachkonstruktion eingestellt werden. Es sei ausdrücklich
darauf hingewiesen, daß die blattfedrigen Einstellele
mente lediglich eine den Abstand haltende Funktion
haben. Die abdichtende Klemmverbindung wird dagegen mit
Hilfe eines Klemmringes und Schraubverbindungen herge
stellt.
Nachteilig ist, daß ein spezieller, robuster Klemmring
zum Einsatz kommen muß, der über mehrere Schraubverbin
dungen an dem Oberteil befestigt wird. Darüber hinaus
ist die Herstellung einer solchen Flachdach-Durchführung
kostspielig und zeitaufwendig. Außerdem wird durch die
Schrauben die Dichtungsbahn durchbrochen und damit deren
Dichtungswirkung herabgesetzt.
Es stellt sich daher die Aufgabe, eine preiswerte Flach
dach-Durchführungs-Vorrichtung zur Herstellung einer
Flachdach-Entwässerung ("Dachgully") anzugeben, deren Be
festigung am Flachdach sowohl die gewünschte Stabilität,
als auch die Dichtheit gewährleisten kann, und die mit
wenigen Handgriffen am Flachdach montierbar ist, ohne
die Schraubverbindungen herstellen zu müssen.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
- - das zweite Klemmelement Teil eines zweiten trichterför migen, ebenso einen Rohrstutzen und einen Haltekragen aufweisenden Hohlkörpers ist, der Rastelemente auf weist,
- - der erste Hohlkörper mit Rastelementen versehen ist, die mit den Rastelementen des zweiten Hohlkörpers eine Rastverbindung (Kerbverzahnung) auszubilden ist,
- - und daß die Klemmverbindung nach der Herstellung der Rastverbindung durch das Zusammendrücken der beiden ineinandergeschobenen Hohlkörper zustande gebracht ist.
Die Rohrstutzen der Hohlkörper gehen jeweils in einen Ke
gelstumpf über, an dessen größerer Basis-Seite der Halte
kragen angeordnet ist.
Die Dachabdeckungsbahnen im Sinne der Erfindung können
eine Dichtungsbahn als erste und eine darunter angeordne
te Wärmedämmschicht als zweite Dichtungsbahn sein. Die
Dachabdichtung kann auch aus zwei Dichtungsbahnen oder
dergleichen bestehen.
Für die Ableitung des sich im Bereich der Wärmedämm
schicht anzusammelnden Wassers, wie Kondenswasser, emp
fiehlt sich, zusätzlich einen dritten, ähnlich ausgebilde
ten Hohlkörper gemäß Anspruch 2 anzuwenden. In dieser
Weise entstehen zwei Rastverbindungen, die von allen
drei ineinandergeschobenen Hohlkörpern gebildet sind,
und ebenso zwei Klemmverbindungen. Die erste Klemmverbin
dung hält die jeweilige Dichtungsbahn und die zweite
Klemmverbindung die Wärmedämmschicht so abdichtend fest,
daß sämtliche Feuchtigkeit des. Flachdaches, wie Regen-
oder Schwitzwasser, über das Entwässerungseinlaufsrohr
gezielt abgeleitet wird. Vorzugsweise weist wenigstens
einer der Rohrstutzen wenigstens einen Schlitz für die.
Kondenswasserableitung auf.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die hergestell
te Rastverbindung die Hohlkörper so stark miteinander
verbindet, daß bei deren Trennung der obere Haltekragen
mehrfach an seinem Umfang mit einem geeigneten Spezial
werkzeug nach und nach gehoben werden muß. Hierbei ist
festzustellen, daß vorzugsweise lediglich ein Teil der
Peripherie der Rohrstutzen mit Rastelementen versehen
sein muß. Darüber hinaus gewährleistet die Rastver
bindung eine dauerhafte Stabilität der Vorrichtung.
Vorzugsweise ist der Rohrstutzen des ersten Hohlkörpers
doppelwändig ausgebildet, so daß dieser eine ringförmige
Innentasche aufweist, die zu dem Rohrstutzen des zweiten
Hohlkörpers kompatibel ist und damit einen ringförmigen
Anschlag bildet. Die Rastelemente sind an einer äußeren
Wand der Innentasche und entsprechend an einer Mantelflä
che des zweiten Rohrstutzens aufgebracht. Alternativ
kann die Innenfläche des Rohrstutzens des ersten Hohlkör
pers und die Innenwand der Innentasche mit Rastelementen
ausgestattet sein.
Anstelle eines ringförmigen Anschlages können mehrere am
Umfang des Rohrstutzens angeordneten Anschlag-Elemente
angebracht sein, beziehungsweise einstückig mit dem Rohr
stutzen hergestellt sein. In diesem Fall kann auf die
doppelwändige Bauweise des Rohrstutzens verzichtet wer
den.
Dasselbe Konstruktionsprinzip der zweiteiligen gilt für
eine dreiteilige Vorrichtung, bei der der unterste (im
montierten Zustand) Hohlkörper einen doppelwändigen oder
mit einzelnen Anschlag-Elementen versehenen Rohrstutzen
aufweist.
Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sowohl die
zwei-, als auch die dreiteilige Vorrichtung ohne einen
doppelwändigen oder die einzelnen Anschlag-Elemente auf
weisenden Rohrstutzen auskommen kann. Voraussetzung
dafür sind die Kerbverzahnungen der jeweiligen zueinan
der kompatiblen Rohrstutzen, die eine Klemmverbindung
bilden können.
In einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung kön
nen an wenigstens einem, vorzugsweise am Rohrstutzen des
untersten (im montierten Zustand) Hohlkörpers Vorsprünge
angeordnet sein, die jeweils in Richtung Achse der
Vorrichtung weisen und eine quasi Führung für den näch
sten Rohrstutzen bilden. Die Vorsprünge können federnd
ausgeführt sein. In den mit den Vorsprüngen versehenen
Rohrstutzen wird der obere Rohrstutzen hineingedrückt.
Durch die Bereiche zwischen den peripher verlaufenden
Vorsprüngen kann das Kondenswasser abfließen.
Die Hohlkörper können aus Kunststoff, insbesondere aus
Hartkunststoff oder aus Metall, insbesondere aus einem
korrosionsbeständigen Stahl oder aus Aluminium herge
stellt sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden
anhand der Zeichnung beschrieben. Die Figuren der Zeich
nung zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine aus zwei Hohlkörpern bestehende
Vorrichtung zur Herstellung eines Dach
gullys, in Explosionsdarstellung,
Fig. 2 einen eine Dichtungsbahn verklemmenden
Dachgully gemäß Fig. 1,
in einer perspektivischen Darstellung,
Fig. 3 Rastelemente für eine Vorrichtung gemäß
Fig. 1 und 2, in vergrößerter Quer
schnitts-Darstellung,
Fig. 4a eine erste, aus drei Hohlkörpern beste
hende Vorrichtung zur Herstellung eines
Dachgullys,
Fig. 4b bis 4e andere Ausführungsformen einer
dreiteiligen Vorrichtung zur Herstellung
eines Dachgullys, und
Fig. 5 eine Anordnung eines Dachgullys in
einem Flachdach.
In Fig. 1 ist eine Vorrichtung 100 zur Herstellung eines
Dachgullys zu sehen, die grundsätzlich aus zwei trichter
förmigen Hohlkörpern 1.1 und 1.2 besteht.
Die Begriffe "oben", "unten", "obere", "untere" betref
fen eine festgelegte Lage der Hohlkörper, die beispiels
weise aus der Fig. 1 hervorgeht und die dem monierten
Zustand entspricht.
Die beiden Hohlkörper 1.1, 1.2 weisen jeweils ein peri
pheres Klemmelement 1, 2 in der Form eines Haltekragens
4.1, 4.2 auf, der über einen Kegelstumpf 2.1, 2.2 in
einen relativkurzen Rohrstutzen 3.1, 3.2 übergeht. Der
Haltekragen 4.1, 4.2 ist an einer verbreiteten
Basis-Seite 12 des Kegelstumpfes 2.1, 2.2 angeordnet.
Der Kegelstumpf 2.1, 2.2 ist gegenüber dem Rohrstutzen
3.1, 3.2 unter einem Winkel 45° geneigt.
Der Rohrstutzen 3.2 des Hohlkörpers 1.2 ist mit einer
Vielzahl von peripher verlaufenden Rastelementen
11.1, . . . 11.n versehen. Die Rastelemente 11.1, . . . 11.n
sind in einer dichten Anordnung an einer Mantelfläche 16
des Rohrstutzens 3.2 eingebracht. Wie ein längsaxialer
Schnitt durch den Rohrstutzen 3.2 (vgl. Fig. 3) zeigt,
bilden die Rastelemente 11.1, . . . n eine sä
gezahnförmige Konfiguration, bei der scharfe Kanten
19.12, . . . 19.n der Rasteleme 11.1, . . . 11.n nach oben,
in Richtung Kegelstumpf 2.2 weisen (vgl. Fig. 3).
Der Rohrstutzen 3.1 des zweiten Hohlkörpers 1.1 weist
ähnliche, mit den Rastelementen 11 des Hohlkörpers 1.2
kompatible Rastelemente 10.1, . . . 10.n auf. Im denselben
längsaxialen Schnitt durch den Rohrstutzen 3.2 (vgl.
Fig. 3) bilden die Rastelemente 10.1, . . . 10.n eine ähnli
che, sägezahnförmige Konfiguration, bei der die scharfen
Kanten 20.1, . . . 20.n der Rastelemente in Exploatations
stellung nach unten weisen. Die Rastelemente
10.1, . . . 10.n verlaufen ebenso peripher an einer Innenf
läche 17 des Rohrstutzens 3.1, wobei diese unterbrochen
und in mehrere Zahngruppen 21, wie es die Fig. 1 zeigt,
unterteilt sind.
Ferner weist der Rohrstutzen 3.1 des Hohlkörpers 1.1.
eine Doppelwand 8, 9 auf, die an einer der Basis-Seite
12 gegenüberliegenden Seite 13 des Hohlkörpers angeordnet
ist, und die an dem Rohrstutzen 3.1 eine ringförmige In
nentasche 5 bildet, in die der Rohrstutzen 3.2 des Hohl
körpers 1.2 mit seinen Rastelementen eingreifen kann.
Die Wand 9 und der an sie angeformte Verbindungssteg
kann aber auch entfallen.
Der Vorrichtung 100 ist weiterhin ein Sieb 15 (Fig. 1,
oben) zugeordnet, dessen Ausmaße der Größe des Haltekra
gens 4.2 entsprechen.
In Fig. 2 ist die anhand der Fig. 1 beschriebene Vorrich
tung 100 in ihrem zusammengesetzten Zustand dargestellt.
Ein vertikal verlaufende Entwässerungseinlaufsrohr 6
reicht bis zu einer Öffnung 24, die an einem Flachdach
20 (vgl. Fig. 5) eingearbeitet ist. Auf das Entwässerungs
einlaufsrohr 6 ist über einen Dichtungsring 18 der unte
re Hohlkörper 1.1 angesetzt. Das Flachdach 20 weist eine
Betondecke 22, eine wärmedämmende Schicht 23 und eine Bi
tumen-Dichtungsbahn 7 auf, die über den (späteren) Gully
ausgerollt und im Öffnungsbereich ausgeschnitten ist.
Die Bitumen-Dichtungsbahn 7 wird mit ihrem Öffnungsrand
26 an dem unteren Hohlkörper 1.1 so eingeflanscht, daß
diese über den Haltekragen 4.1 und den Kegelstumpf 2.1
nahezu bis zum Rohrstutzen 3.1 reicht. Der zweite, obere
Hohlkörper 1.2 ist mit seinem Rohrstutzen 3.2 in die
ringförmige Innentasche 5 des Hohlkörpers 1.1 einrastend
hineingeschoben. Nach der Herstellung der Rastverbindung
11.1, . . . 11.n; 10.1, . . . 10.n ist eine Klemmverbindung
entstanden, die mit den beiden Haltekragen 4.1, 4.2 und
zusätzlich mit den Kegelstümpfen 2.1, 2.2 die Dichtungs
bahn 7 klemmend haltert.
In Fig. 4a ist eine erste dreiteilige Ausführungsform
(Bezugszahl 200) der Vorrichtung zusehen, bei der drei
ähnlich ausgebildete, ineinandergeschobene Hohlkörper
1.1, 1.2, 1.3 zwei Rast- und zwei Klemmverbindungen bil
den. Die Rohrstutzen 3.1, 3.2, 3.3 der Hohlkörper 1.1,
1.2, 1.3 enden jeweils mit einer peripheren Kante 32.1,
32.2, und 32.3. Der mittlere Rohrstutzen 3.2 weist an
seiner äußeren Mantelfläche 36 Rastelemente 11.1, . . . 11.n
auf, die mit den an einer Innenfläche 37 des unteren,
breitesten Rohrstutzens 3.1 eingebrachten Rastelementen
10.1, . . . 10.n die erste Rastverbindung (Kerbverzahnung
10.1, . . . 10.n, 11.1, . . . 11.n) bilden. An einer Innenfläche
38 des mittleren Rohrstutzens 3.2 sind ebenso Rastelemen
te 31 eingebracht, die mit den Rastelementen 51 des ober
sten Rohrstutzens 3.3 die zweite Rastverbindung (Kerbver
zahnung 31, 51) bilden. Die Rastelemente 31, 51 entspre
chen dem bereits ausführlich beschriebenen Rastelementen
10.1, . . . 10.n, 11.1, . . . 11.n. Dementsprechend sind durch
die Haltekragen 4.1, 4.2, 4.3 nach der Herstellung der
Rastverbindungen 10.1, . . . 10.n, 11.1, . . . 11.n; 31, 51
zwei Klemmverbindungen gebildet. Der untere Hohlkörper
1.1 ist über einen Dichtungsring 18 von einem verbreite
ten Teil des Entwässerungseinlaufrohrs 6 umgeben. Das
Kondenswasser kann durch Schlitze 27, die am mittleren
Rohrstutzen 3.3 eingebracht sind, ins Entwässerungsein
laufsrohr 6 fließen.
Bei einer zweiten dreiteiligen Ausführungsform (Bezugs
zahl 300) ist der Rohrstutzen 3.1 des untersten Hohlkör
pers 1.1, wie bei der Vorrichtung 100, doppelwändig aus
gebildet (vgl. Fig. 4b). Der oberste Rohrstutzen 3.3 ist
abgestuft, damit das Kondenswasser durch den am mittle
ren Rohrstutzen 3.2 eingearbeiteten Schlitz 27 ins Ent
wässerungseinlaufsrohr 6 fließen kann.
Eine dritte dreiteilige Ausführungsform (Fig. 4d)
stellt eine Vorrichtung 400 zur Herstellung eines Dach
gullys dar, bei der der unterste Rohrstutzen 3.1 drei in
Richtung Achse weisenden Anschlag-Elemente 29 besitzt.
Ansonsten ist die Vorrichtung 400 der Vorrichtung 200
ähnlich.
In Fig. 4e ist eine vierte dreiteilige Ausführungsform
als Vorrichtung 500 gezeigt, bei der anstelle eines mit
einem Kegelstumpf versehenen, untersten Hohlkörpers ein
aus zwei zylindrischen Teilen bestehender Hohlkörper 1.1
gewählt ist. Das obere, sich an den Haltekragen 4.1 an
schließende, zylindrische Teil 41 des untersten Hohlkör
pers geht über einen Absatz 42 in den das untere zylin
drische Teil bildenden Rohrstutzen 3.1 über. Diese Aus
führungsform ist technisch durchführbar, allerdings den
"konischen" Ausführungsformen nicht gleichwertig in Hin
blick auf das Abfließen des Kondenswassers.
Schließlich ist in Fig. 4c eine weitere, abweichende Aus
führungsform (Bezugszahl 600) gezeigt, bei der der un
terste Rohrstutzen 3.1 keine Rastelemente, sondern drei
peripher angeordnete, zentrisch gerichtete Vorsprünge 28
besitzt. Der mittlere Hohlkörper 1.2 ist mit seinem Rohr
stutzen 3.2 in den untersten Hohlkörper hineingedrückt,
wobei die elastisch ausgeführten Vorsprünge 28 eine fe
dernde Führung für den Rohrstutzen 3.2 bilden. Das Kon
denswasser kann durch die Bereiche zwischen den peripher
verlaufenden Vorsprüngen 28 ins Entwässerungseinlaufs
rohr 6 fließen.
Anstelle der ausgerollten Dichtungsbahn oder zusätzlich
kann an den Dachgully ein verformbarer Bitumen- oder
PVC-Klebeflansch in der Form eines vorzugsweise rechtecki
gen Bogens angeschlossen sein.
Die Hohlkörper 1.1, 1.2 und 1.3 sind aus einem Hartkunst
stoff, hier: aus hartem Polyvinylchlorid hergestellt.
100
bis
600
Vorrichtung
1
Klemmelement
1.1
,
1.2
,
1.3
,
1.4
Hohlkörper
2
Klemmelement
2.1
,
2.2
,
2.3
Kegelstumpf
3
Klemmelement
4.1
,
4.2
,
4.3
Haltekragen
5
Innentasche
6
Entwässerungseinlaufsrohr
7
Dichtungsbahn
8
,
9
Doppelwand
10.1
, . . .
10.
nRastelemente
11.1
, . . .
11.
nRastelemente
11.1
, . . .
11.
nKante
12
Basis-Seite
13
Seite
14
Dichtring
15
Sieb
16
Mantelfläche
17
Innenfläche
18
O-Ring
19.1
, . . .
19.
nKante (v.
10
,
11
)
20.1
, . . .
20.
nKante
21
Zahngruppe
22
Betondecke
23
Schicht
24
Öffnung
26
Öffnungsrand (v.
7
)
27
Schlitz
28
Vorsprung
29
Anschlag-Element
31
Rastelemente
32.1
,
32.2
,
32.3
(periphere) Kante
36
Mantelfläche
37
Innenfläche
38
Innenfläche (v.
3.3
)
41
(zylindrisches) Teil
51
Rastelemente
70
Wärmedämmschicht
Claims (11)
1. Vorrichtung (100) zur Herstellung einer Flach
dach-Entwässerung ("Dachgully"), mit:
- - wenigstens einem trichterförmigen Hohlkörper (1.1), der einen in ein Entwässerungseinlaufsrohr einmünden den Rohrstutzen (3.1) und ein erstes, peripheres Klem melement (1) in der Form eines Haltekragens (4.1) auf weist, und
- - wenigstens einem zweiten Klemmelement (2), das im zu sammengesetzten Zustand mit dem ersten eine lösbare Klemmverbindung (1, 2) bildet, mit der wenigstens eine zu verlegende Dachabdeckungsbahn (7; 70) von den Klem melementen (1, 2) gehaltert ist,
- - das zweite Klemmelement (2) Teil eines zweiten trich terförmigen, ebenso einen Rohrstutzen (3.2) und einen Haltekragen (4.2) aufweisenden Hohlkörpers (1.2) ist, der Rastelemente (11.1, . . . 11.n) aufweist,
- - der erste Hohlkörper (1.1) mit Rastelementen (10.1, . . . 10.n) versehen ist, mit der durch die Rastelemente (11.1, . . . 11.n) des zweiten Hohlkörpers (1.2) eine Rast verbindung (Kerbverzahnung 11.1, . . . 11.n, 10.1, . . . 10.n) auszubilden ist,
- - und daß die Klemmverbindung (1, 2) nach der Herstel lung der Rastverbindung (11.1, . . . 11.n, 10.1, . . . 10.n) durch das Zusammendrücken der beiden ineinandergescho benen Hohlkörper (1.1, 1.2) zustande gebracht ist.
2. Vorrichtung (200; 300; 400) zur Herstellung
einer Flachdach-Entwässerung ("Dachgully"), mit:
- - wenigstens einem trichterförmigen Hohlkörper (1.1), der einen in ein Entwässerungseinlaufsrohr einmünden den Rohrstutzen (3.1) und ein erstes, peripheres Klem melement (1) in der Form eines Haltekragens (4.1) auf weist,
- - wenigstens einem zweiten Klemmelement (2; 3), das im zusammengesetzten Zustand mit dem ersten eine lösbare Klemmverbindung (1, 2; 2, 3) bildet, mit der wenig stens eine zu verlegende Dachabdeckungsbahn (7; 70) von den Klemmelementen (1; 2; 3) gehaltert ist, dadurch gekennzeichnet, daß
- - das zweite Klemmelement (2) Teil eines trichterförmi gen, einen Rohrstutzen (3.2) und einen Haltekragen (4.2) aufweisenden Hohlkörpers (1.2) ist, der mit Ra stelementen (11.1, . . . 11.n) versehen ist,
- - der erste Hohlkörper (1.1) mit ersten Rastelementen (10.1, . . . 10.n) versehen ist, die mit den Rastelemen ten (11.1, . . . 11.n) des zweiten Hohlkörpers (1.2) eine erste Rastverbindung (Kerbverzahnung 11.1, . . . 11.n, 10.1, . . . 10.n) ausbilden,
- - der zweite Hohlkörper (1.2) mit zweiten Rastelementen (51) versehen ist, die mit Rastelementen (31) eines dritten Klemmelementes (3) eine zweite Rastverbindung (Kerbverzahnung 51; 31) ausbilden,
- - das dritte Klemmelement (3) Teil eines trichterförmi gen, ebenso einen Rohrstutzen (3.3) und einen Haltekra gen (4.3) aufweisenden Hohlkörpers (1.3) ist,
- - und daß eine erste Klemmverbindung (1, 2), bei der mit dem ersten und dem zweiten Klemmelement (1; 2) eine erste Dachabdeckungsbahn (70) gehaltert ist, und eine zweihe klemmverbindung (2, 3), bei der mit dem zweiten und dem dritten Klemmelement (2; 3) eine zweite Dachab deckungsbahn (7) gehaltert ist, nach der Herstellung der Rastverbindungen (11.1, 11.n, 10.1, . . . 10.n; 51, 31)) durch das Zusammendrücken der ineinandergeschobe nen Hohlkörper (1.1, 1.2, 1.3) zustande gebracht sind.
3. Vorrichtung nach Ansptuch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß
- - die Hohlkörper (1.1; 1.2; 1.3) jeweils einen Kegel stumpf (2.1, 2.2, 2.3) aufweisen, an dessen verbreite ter Basis-Seite (12) der Haltekragen (4.1, 4.2, 4.3) angeordnet ist,
- - und daß sich an den Kegelstumpf (2.1, 2.2, 2.3) an sei ner dem Haltekragen (4.1, 4.2, 4.3) gegenüberliegenden Seite (13) der Rohrstutzen (3.1; 3.2, 3.3) anschließt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 und 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Rastelemente
(10.1, . . . 10.n; 11.1, . . . 11.n; 51; 31) an den Rohrstutzen
(3.1, 3.2, 3.3) aufgebracht sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen (3.1, 3.3) we
nigstens ein Anschlag-Element (29) für den entspre
chenden, in diesen hineinzuschiebenden Rohrstutzen auf
weist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß
- - wenigstens einer der Rohrstutzen (3.1; 3.3) eine Dop pelwand (8, 9) aufweist, die an dem Rohrstutzen (3.1; 3.3) eine ringförmige Innentasche (5) bildet,
- - die Rastelemente (10.1, . . . 10.n) an der Innentasche (5) aufgebracht sind,
- - und daß der mit Rastelementen (11.1, . . . 11.n) versehene Rohrstutzen (3.2) des in den Rohrstutzen (3.1; 3.3) hineinzuschiebenden Hohlkörpers zu der Innentasche (5) kompatibel ist.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die peri
pher verlaufende Kerbverzahnung (11.1, . . . 11.n;
10.1, . . . 10.n; 51, 31) an wenigstens einem der Rohrstut
zen (3.1, 3.2, 3.3) unterbrochen ist.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an wenig
stens einem der Rohrstutzen (3.1, 3.2, 3.3) wenigstens
eine Öffnung oder Schlitz (27) für die Wasserableitung
eingearbeitet ist.
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
einer der Hohlkörper (1.1; 1.3) an seinem Rohrstutzen
(3.1, 3.3) mit wenigstens drei peripher angeordneten und
zentrisch gerichteten, vorzugsweise federnden Vorsprün
gen (28) zur Aufnahme des in den Hohlkörper (1.1; 1.3)
einzuschiebenden Hohlkörpers (1.2, 1.3) versehen ist.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegel
stumpf (2.1, 2.2, 2.3) gegenüber dem Rohrstutzen (3.1,
3.2, 3.3) unter einem Winkel 30° bis 60°, vorzugsweise
unter einem Winkel etwa 45° geneigt ist.
11. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohl
körper (1.1, 1.2, 1.3) aus Kunststoff, insbesondere Hart
kunststoff oder aus Metall hergestellt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998140593 DE19840593B4 (de) | 1998-09-05 | 1998-09-05 | Vorrichtung zur Herstellung einer Flachdach-Entwässerung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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