DE19837005A1 - Klauenkupplung - Google Patents
KlauenkupplungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung ist eine Fortsetzungsanmeldung (continuation-in
part) einer am 21.7.1997 unter dem Aktenzeichen No. 08/897,355 eingereichten
US-Anmeldung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplungsvorrichtung zum automatischen
Ineinandergreifen sich drehender Elemente in einer jeden Drehrichtung.
Die Erfindung bezieht sich hauptsächlich auf Antriebszüge in Fahrzeugen, in
denen sowohl auf die Vorder- als auch auf die Hinterräder eine Antriebskraft
ausgeübt wird. Insbesondere ist sie anwendbar auf Fahrzeuge, bei denen ein
Paar von Rädern dauerhaft angetrieben wird, und das andere Paar von Rädern
nur bei Bedarf angetrieben wird, und zwar in jeder Fahrtrichtung.
Es kann vorgesehen sein, daß die Hinterräder eines Fahrzeugs dauerhaft
kraftschlüssig angetrieben werden, und unter günstigen Fahrbedingungen die
Vorderräder nicht kraftschlüssig angetrieben werden. Sollten jedoch die Hin
terräder beginnen durchzudrehen, wenn z. B. Eis oder Schnee auftritt, oder
wenn der Versuch unternommen wird, ein festsitzendes Fahrzeug wieder frei
zubekommen, werden zusätzlich die Vorderräder automatisch kraftschlüssig
angetrieben.
Solch ein kraftschlüssiger Antrieb wird durch eine Kupplungsvorrichtung be
reitgestellt, welche zwischen einem mit den dauerhaft angetriebenen Rädern
verbundenen Element (Antriebselement) des Fahrzeugantriebszugs, und einem
mit den normalerweise passiven Rädern verbundenen Element (angetriebenes
Element) des Antriebszugs angebracht ist. Wenn ein Durchdrehen auftritt,
drehen sich die Hinterräder schneller als die passiven Vorderräder und dies
führt dazu, daß das Antriebselement sich schneller dreht als das anzutreibende
Element.
Die Kupplungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung reagiert auf ein
solches Durchdrehen des Antriebselements und führt einen Kraftschluß zwi
schen dem Antriebselement und dem anzutreibenden Element herbei, wodurch
eine Antriebskraft auf die normalerweise passiven Räder übertragen wird.
Eine für diesen Zweck ersonnene bekannte Kupplungsvorrichtung ist im US-
Patent No. 5,195,604 beschrieben. In einem Käfig gehaltene Wälzelemente sind
zwischen einem Antriebsring und einem dazu in konzentrischer Weise ausge
richteten anzutreibenden Ring angebracht. Der ringförmige Spalt zwischen den
beiden Ringen (in welchem die Wälzelemente gehalten sind) ist so ausgelegt,
daß der radiale Abstand zwischen den Ringen zwischen einer Stellung variiert,
bei der der Abstand zwischen den Ringen größer ist als der Durchmesser der
Wälzelemente und einer Stellung, bei der der Abstand kleiner als der Durch
messer der Wälzelemente ist. Findet ein Durchdrehen statt, so bewegen sich
die Wälzelemente in die Positionen mit dem kleineren Abstand und werden
zwischen den Ringen eingekeilt, wodurch sie die beiden Ringe kraftschlüssig
miteinander verbinden. Dies tritt sowohl beim Vorwärts- als auch beim Rück
wärtsfahren auf.
Jedoch weisen derartige Wälzelementkupplungen eine Reihe von Nachteilen
auf. Das Verkeilen erzeugt radiale Kräfte, welche relativ große massive An
triebs- und anzutreibende Ringe erfordern. Dies führt zu zusätzlichem Gewicht
und beansprucht Platz in Bereichen, wo solche Eigenschaften unerwünscht
sind.
Die vorliegende Erfindung zielt auf das Ersetzen einer solchen Wälzelement
kupplungsvorrichtung durch eine Klauenkupplungsvorrichtung ab. Die Ver
wendung einer Klauenkupplungsvorrichtung für die obengenannten Zwecke ist
im US-Patent No. 4,222,473 offenbart. Die Klauenkupplungsvorrichtung ge
mäß diesem Patent wird jedoch nicht automatisch (d. h. von selbst) zwischen ei
nem nach vorwärts und einem nach rückwärts gerichteten Bewegungszustand
verschoben, sondern erfordert eine erzwungene Verschiebung (manuelle Betäti
gung) durch einen Ausgleichsring, z. B. mittels einer Elektromagnetspule.
Ein noch älteres Patent (US-Patent No. 2,181,244) offenbart eine Klauen
kupplungsvorrichtung, wie sie bei Lokomotiven verwendet wird. Dabei umfaßt
eine komplexe und massive Vorrichtung nach vorne und hinten gerichtete und
auf Auflagern aufgesetzte Klauen, bei denen nach vorne und hinten wirkende
Hemmschuhe mit Auflagerarmen versehen sind. Die Klauen werden mittels
der Reibungseinwirkung der Hemmschuhe gekippt, wobei ein Satz von Klauen
in eine Eingriffsposition gekippt wird, und abhängig von der Drehrichtung ein
anderer Satz aus dieser Eingriffsposition herausgekippt wird.
Es ist auch ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein selbständiges Verschieben
einer Klauenkupplungsvorrichtung in jeder Drehrichtung mittels eines einfa
cheren und wirksameren Aufbaues (im Vergleich zu älteren Vorrichtungen) zu
bewirken, und diesen Aufbau in einer kompakten Baugruppe bereitzustellen,
wie sie für die Anwendung in Kraftfahrzeugen notwendig ist.
Die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt einen in
neren Antriebsring (ein Antriebselement) und einen äußeren anzutreibenden
Ring (ein anzutreibendes Element). Ein jeder Ring ist so ausgelegt, daß er pas
sende Schultern aufweist, welche zum Eingriff mit einem ersten Satz von Klau
en ausgelegt sind, wenn die Ringe nach vorne angetrieben werden, und zum
Eingriff mit einem zweiten Satz von Klauen, wenn die Ringe in eine umgekehr
te, d. h. nach hinten weisende Richtung, angetrieben werden. Eine Feder
zwingt eine jede Klaue in eine Eingriffsposition. Die Klauen weisen sich axial
nach außen erstreckende Nockenstößelvorsprünge auf, welche in dazu passen
de Nockenschlitze eines Steuerrings eingreifen. Der Steuerring umgibt eine
stillstehende Auflagefläche, und durch eine Feder vorgespannte Hemm- oder
Hemmschuhe erlauben zwar die Drehung des Steuerrings, setzen dieser aber
einen Widerstand entgegen. Wenn die Ringe in eine Richtung gedreht werden
(z. B. um das Fahrzeug in eine nach vorwärts weisende Richtung zu bewegen),
setzt der Kontrollring der Drehung einen Widerstand entgegen, bis die Nocken
stößelvorsprünge der Klauen sich an einer Drehposition der Nockenschlitze be
finden. In dieser Position wird ein Satz von Klauenabschnitten durch die
Nocken in entgegengesetzter Richtung zur Vorspannung der Feder und der
Zentrifugalkraft in eine freiliegende Position gedrängt und der andere Satz von
Klauen wird mittels einer Feder (mit Unterstützung der Zentrifugalkraft) in ei
ne Eingriffsposition gedrängt. Wenn die Richtung des Fahrzeugs umgekehrt
wird, d. h. wenn der Antriebsring und der anzutreibende Ring in die entgegen
gesetzte Richtung gedreht werden, setzt der Steuerring der Drehung einen Wi
derstand entgegen bis die Klauen an der gegenüberliegenden Seite des
Nockenschlitzes positioniert sind. In dieser Position sind die Klauenstellungen
umgekehrt.
Es leuchtet ein, daß die Aufgabe der Hemmschuhe darin besteht, den Steuer
ring mit einem Widerstand gegenüber der durch den Antriebsring erzeugten
Drehung zu versehen. Dies wird am einfachsten durch einen Reibungseingriff
mit einer festliegenden Auflagefläche erzielt. Es würde jedoch auch ein Rei
bungseingriff mit einer tragenden Oberfläche ausreichen, welche sich einfach
langsamer dreht als der Antriebsring und der anzutreibende Ring, und dies
wird durch die Bezugnahme auf die festliegende Lageroberfläche umfaßt. Solch
ein Bremsvorgang wird im folgenden alternativ als ein "Reibungseingriff mit
dem Bodens" bezeichnet, wobei ein "Zusammenwirken mit dem Boden" jede Art
von Reibung meint, welche den Steuerring in eine hinterhereilende Position
zwingt. Es sei jedoch weiterhin darauf hingewiesen, daß andere Arten von die
Drehung verzögernden Elementen vorgesehen sein können, um die Drehung
des Steuerrings oder Steuerelements zu verzögern.
Die Nockenschlitze sind bevorzugterweise so ausgeführt, daß sie einen darü
berliegenden (radial nach außen gerichteten) und Reibung erzeugenden An
schlag aufweisen, welcher auf die gelösten Klauen einwirkt. Der Anschlag ver
hindert eine unerwünschte Bewegung des Steuerrings, welche andernfalls bei
Drehungen mit hoher Geschwindigkeit auftreten könnte, wenn Zentrifugal
kräfte auf die Hemmschuhe des Steuerrings einwirken und dafür sorgen, daß
die Hemmschuhe sich von der feststehenden Auflagefläche lösen. Da sich die
Zentrifugalkräfte erhöhen, wenn sich die Drehgeschwindigkeit erhöht, wird der
Anschlag und damit der Steuerring einen immer größer werdenden Widerstand
gegenüber Drehbewegungen relativ zum Antriebselement aufweisen und wirkt
somit der reduzierten Hemmkraft entgegen, welche sich aufgrund der ebenfalls
auf die Hemmschuhe wirkenden Zentrifugalkraft entsprechend erniedrigt.
Es gibt Bedingungen, unter denen es wünschenswert ist, daß sich beide Sätze
von Klauen in der Eingriffsposition befinden. Zum Beispiel kann ein solcher
voller Eingriff der Klauen wünschenswert sein, um ein Bremsen des Antriebs
motors zu bewirken, welcher auf alle vier Räder einwirkt, wenn man eine steile
Neigung hinabfährt. Die Anordnung des Nockenschlitzes kann eine solche
gleichzeitige Einwirkung mit dem Steuerring in einer mittleren Position erlau
ben, wie im folgenden beschrieben wird, und eine solche Mittelposition kann
mit einem zusätzlichen, den Steuerring mit dem anzutreibenden Ring verbin
denden Kupplungselement erreicht werden. Dieselbe Mittelposition des
Nockenschlitzes kann verwendet werden, um ein Lösen der beiden Klauen für
eine ununterbrochene Zweirad-Antriebsweise zu ermöglichen, was weiter un
ten ebenfalls noch erklärt werden wird.
Diese zusätzlichen Merkmale und weitere Merkmale und Vorteile werden bes
ser verständlich im. Hinblick auf die nachfolgende ausführliche Beschreibung
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Obwohl die bevorzugte
Ausführungsform kurz im vorstehenden erläutert worden ist, umfaßt das brei
tere Konzept der Erfindung auch die Verwendung von Klauen in beiden Dreh
richtungen, die mittels eines einzelnen Steuerelements gesteuert werden, wel
ches die Klauen zwischen nach vorne und nach hinten gerichteten Positionen
verschiebt, d. h. ohne Einwirkung des Fahrers, und welche dieses Merkmal in
einer kompakten, im Antriebszug eines Kraftfahrzeugs verwendeten Einheit
bereitstellt.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung des Fahrgestells eines Kraftfahr
zeugs, welches die vorliegende Erfindung umfaßt;
Fig. 2 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung einer erfindungsgemä
ßen Kupplungsvorrichtung, wie sie in dem in Fig. 1 gezeigten Fahrge
stell verwendet wird;
Fig. 3 ist ein Querschnitt der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung im zusammen
gebauten Zustand;
Fig. 4 ist ein Querschnitt längs den Linien 4-4 in Fig. 3;
Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines Steuerglieds, welches in den
Kupplungsvorrichtungen in Fig. 2 und 3 verwendet wird;
Fig. 6 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung einer alternativen
Kupplungsvorrichtung, welche der in Fig. 2 gezeigten ähnelt, aber ein
Merkmal umfaßt, dem gemäß die Kupplungsvorrichtung in einen
Betriebszustand des permanenten Eingriffs (oder einen Betriebszu
stand des permanenten Nichteingriffs) verschiebbar ist;
Fig. 7 ist eine Ansicht der in Fig. 6 gezeigten Kupplungsvorrichtung in ei
nem zusammengebauten Zustand und zeigt zudem eine Verschie
bungsvorrichtung;
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Steuerelemente der in
Fig. 7 gezeigten Kupplungsvorrichtungen zeigt;
Fig. 9 zeigt die Funktionsweise der in Fig. 6 bis 8 gezeigten Vorrichtungen;
und
Fig. 10 zeigt eine alternative Funktionsweise zu der in Fig. 9 gezeigten sowie
eine alternative Verschiebungsvorrichtung zu der in Fig. 6 bis 8 ge
zeigten.
Fig. 1 zeigt eine Anwendung der vorliegenden Erfindung und stellt das Fahrge
stell eines Kraftfahrzeugs dar. Die Räder 10 entsprechen den Hinterrädern ei
nes Fahrzeugs und die Räder 12 entsprechen den Vorderrädern. Ein Motor 14
übt ein Drehmoment auf ein Getriebe 16 aus, welches das Drehmoment auf ei
ne Antriebswelle 18 überträgt, die mit Achsen 20 über das Differential 22 ein
wirkt, um die Hinterräder 10 anzutreiben. In diesem Beispiel sind die Hinter
räder 10 dauerhaft mit dem Motor 14 verbunden und es ist wünschenswert,
daß auch die Vorderräder 12 mit dem Motor verbunden werden können, wenn
dies notwendig wird. Sollten die Hinterräder nicht in der Lage sein, eine aus
reichende Antriebskraft zu erzeugen, um das Kraftfahrzeug nach vorne zu be
wegen, d. h. sollten die Hinterräder nicht in der Lage sein, eine ausreichende
Reibung mit der darunterliegenden Bodenoberfläche zu erzeugen und mit dem
Durchdrehen beginnen, so ist es wünschenswert, daß auch die Vorderräder ein
greifen und dadurch die zusätzliche Haftung der Vorderräder mit der darunter
liegenden Bodenfläche erzeugen.
Dementsprechend ist das in Fig. 1 gezeigte Fahrzeug mit einem Übertragungs
kasten 24 versehen, welcher mit dem Getriebe 16 verbindbar ist. Eine vordere
Antriebswelle 26 erstreckt sich vom Übertragungskasten 24 über das vordere
Differential 30 zu Vorderachsen 28 und wirkt somit auf die Vorderräder 12 ein.
Um das Ankuppeln bzw. Lösen der Vorderräder am bzw. vom Motor oder am
bzw. vom Vorderradantriebszug (welcher das Getriebe, den Übertragungska
sten, die vordere Atriebswelle, das Vorderraddifferential und die Vorderrad
achsen umfaßt) durchführen zu können, wird zumindest ein Trennpunkt benö
tigt, welcher ein Antriebselement und ein anzutreibendes Element festlegt.
Diese Elemente sind so angeordnet, daß sie aneinandergrenzen, und ein
Kupplungselement wird betätigt, um die Elemente miteinander zu verbinden
(um auch die Vorderräder mittels des Motors anzutreiben) oder die Elemente
voneinander zu trennen (um nur die Hinterräder mittels des Motors anzutrei
ben). Wie zuvor bereits angedeutet und hiermit wiederholt, ist die Anordnung
zwischen den Vorder- und Hinterrädern, wie sie oben diskutiert worden ist,
auch umkehrbar, d. h. man kann auch eine Anordnung wählen, bei der die Vor
derräder permanent einer Krafteinwirkung ausgesetzt sind, und die Hinterrä
der nur zeitweise einer Krafteinwirkung ausgesetzt sind.
Fig. 2 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung und die Fig. 3 und 4 sind
Querschnitte der Antriebselemente und anzutreibenden Elemente und der
Kupplungsvorrichtung zum Ankuppeln/Lösen dieser Elemente. Das Bezugszei
chen 32 bezeichnet das Antriebselement und das Bezugszeichen 34 ist das an
zutreibende Element. Die Kupplungsvorrichtung umfaßt Einzelheiten des An
triebselements und des anzutreibenden Elements sowie eine Anzahl weiterer
Elemente, welche in den im folgenden erläuterten Zeichnungen gezeigt sind.
Zum Zwecke der Verdeutlichung wird darauf hingewiesen, daß sowohl das An
triebselement als auch das anzutreibende Element permanent im Antriebszug
eingebaut sind. Bei der gezeigten Ausführungsform weist das Antriebselement
32 Keilnuten 36 aufs welche auf eine mit Keilnuten versehenen Welle (nicht ge
zeigt) des Antriebsteils des Antriebszugs aufgesetzt sind, und das anzutreiben
de Element 34 weist Keilnuten 38 auf, welche mit einer mit Keilnuten versehe
nen Welle (nicht gezeigt) eines angetriebenen Teils des Antriebszugs verbun
den sind. Es gibt jedoch auch andere Verbindungsmechanismen und der Fach
mann wird solche anderen Verbindungsmechanismen sehr wohl kennen und
wird die erfindungsgemäßen Lösungskonzepte ohne weiteres auf solche Mecha
nismen anwenden.
Das anzutreibende Element 34 der vorliegenden- Ausführungsform umfaßt
einen Nockenring 40, welcher drehbar mit einem Träger 41 und mit einem in
eine Aussparung 44 des Trägers 41 eingreifenden Zapfen 42 verbunden ist. Der
Nockenring 40 kann in dem anzutreibenden Element einstückig integriert aus
geführt sein, und zwar in Abhängigkeit von den zu erwartenden Vorteilen bei
der Herstellung und Montage der verschiedenen Teile; ein Kriterium, welches
den gezeigten Aufbau hinsichtlich einer Vielzahl von Aspekten bestimmt.
Der Nockenring 40 des anzutreibenden Elements 34 ist mit einem Innenab
schnitt (Innenfläche) 46 versehen, welcher Ausnehmungen aufweist, und das
Antriebselement 32 ist mit einem Außenabschnitt (Außenfläche) 48 versehen,
welcher ebenfalls mit einer Vielzahl von Ausnehmungen unterschiedlicher
Form versehen ist, welche jedoch dennoch ineinander eingreifen können, wie
im folgenden zu sehen sein wird. Aus Fig. 3 ist zu entnehmen, daß der Innen
abschnitt 46 und der Außenabschnitt 48 konzentrisch voneinander beabstandet
und sich mit Berührungsseite an Berührungsseite aneinander angrenzend an
gebracht sind, wenn sie zusammenmontiert werden.
In den Ausnehmungen des Außenabschnitts 48 sind vorgeformte Blattfedern
50 eingesetzt. Aus Fig. 2 ist zu entnehmen, daß eine jede Blattfeder einen Ba
sisabschnitt 52 und ein Paar von Flügelabschnitten 54 aufweist. Zwischen ei
nem jeden Flügelabschnitt 54 und dem Innenabschnitt 46 des Nockenrings 40
ist eine Klaue 56 (siehe Fig. 4) angebracht. Wie ersichtlich, ist ein Paar von
Klauen 56 für jede Feder 50 vorgesehen. Je eine der Klauen eines jeden Klau
enpaares ist für ein kraftschlüssiges Eingreifen in die nach vorne gerichtete
Richtung bestimmt und die andere der beiden Klauen ist für ein kraftschlüssi
ges Eingreifen in rückwärtiger Richtung bestimmt, wie im folgenden erklärt
wird.
Das kraftschlüssige Eingreifen der Klauen, wie es vorstehend bereits in allge
meinen Zügen beschrieben worden ist, wird mit Hilfe eines Steuerelements 58
gesteuert. Fig. 5 zeigt eine Vergrößerung des Steuerelements. Das Steuerele
ment ist ringförmig mit einem Umfangsflansch 60 und einem radial verlaufen
den Flansch 62 ausgestaltet. Wie in Verbindung mit Fig. 2 und 3 erläutert, be
findet sich der radial verlaufende Flansch 60 angrenzend an die Aussparung
zwischen den Abschnitten 46, 48 und angrenzend an den Federn 50. Wie eben
falls zu bemerken ist, erstreckt sich der Umfangsflansch 62 des Steuerelements
in axialer Richtung weg von dieser Aussparung.
Kehrt man zu Fig. 5 zurück, so sieht man, daß der radiale Flansch 62 des Steu
erelements 58 mit Nockenschlitzen 64 versehen ist. Die Anordnung der
Nockenschlitze ist am besten aus Fig. 4 ersichtlich. Daraus entnimmt man, daß
die Nockenschlitze 64 so ausgeführt sind, daß sie schmale Seiten 66 sowie ei
nen verbreiterten Mittelbereich 68 aufweisen. Kehrt man nunmehr zu Fig. 2
zurück, so bemerkt man, daß eine jede der Klauen 56 mit einem Führungs-
oder Nockenstößelvorsprung 70 versehen ist. Diese Führungs- oder Nockenstö
ßelvorsprünge erstrecken sich in die Nockenschlitze 64, wie man in Fig. 3 und
4 sieht. Weiterhin bemerkt man, daß ein jeder Schlitz 64 zwei Vorsprünge 70
aufnimmt, von denen einer in einem schmalen Seitenbereich 66 und der andere
in dem verbreiterten Mittelbereich 68 des Schlitzes aufgenommen wird. Die
Orientierung der Vorsprünge 70 (einer in einem Seitenbereich des Schlitzes
eingeschlossen und der andere in einem Mittelbereich des Schlitzes einge
schlossen) wird durch Bewegen des Steuerelements 58 relativ zum Antriebsele
ment 32 erzeugt, wie im folgenden erläutert werden wird.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Federn 50 und die Klauen 56 in Ausnehmun
gen des Außenabschnitts 48 untergebracht sind. Die Ausnehmungen weisen
Schultern 72 auf, an der eine Kante der Klaue anstößt (eine Klaue eines jeden
Klauenpaares ist gegen eine erste der Schultern 72 und die andere Klaue gegen
die andere der beiden Schultern 72 gerichtet). Man vergegenwärtige sich nun
mehr, daß das Steuerglied 58 relativ zum Antriebselement 32 frei drehbar ist,
und zwar um einen begrenzten Betrag, d. h. eine Erhebung 74 auf dem Steu
erelement 58 erstreckt sich in eine Ausnehmung 76 im Antriebselement 32 hin
ein. Wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich, ist die Ausnehmung 76 breiter als die
Erhebung 74 und somit kann das Steuerelement 58 relativ zum Steuerelement
um einen begrenzten Drehwinkel 78 verdreht werden.
In Fig. 4 ist zu sehen, daß das Steuerelement 58 gegenüber dem Antriebsele
ment 32 in eine im Uhrzeigersinn am Anschlag liegende Endstellung verscho
ben werden kann, d. h. das Antriebselement wird im Uhrzeigersinn - wie durch
den Pfeil 92 gezeigt - verdreht. In dieser Position sind die Klauen 56 an der je
weils linken Seite der Nockenschlitze 64 zu sehen. In Fig. 4 ist eine gestrichelte
Linie zu sehen, welche die Lage der Schultern 72 der Anordnung 48 relativ
zum Nockenschlitz 64 zeigt. Weiterhin steht der Führungsvorsprung 70 der
rechten Klaue (des Klauenpaares im Nockenschlitz 64) radial nach außen aufs
und in dieser Position erstreckt sich die Klaue in eine Ausnehmung des anzu
treibenden Elements 34. Die linke Klaue wird durch die Anordnung des Schlit
zes in eine zurückgezogene Position geschoben. Bei einer Relativverschiebung
des Steuerelements 58 in die entgegengesetzte Richtung, d. h. in die im Uhrzei
gersinn liegende Endstellung (um den Drehwinkel 78) werden die Klauen 56
zur jeweils rechten Seite der Nockenschlitze 64 gedreht, und dann steht die je
weils linke Klaue so auf, daß sie in kraftschlüssigen Eingriff mit dem Antriebs
element kommt, und die jeweils rechte Klaue wird aufgrund der Verengung der
rechten Seite des Nockenschlitzes aus dem kraftschlüssigen Eingriff gelöst. Die
Drehung dieses Steuerelements im Uhrzeigersinn und Gegenuhrzeigersinn re
lativ zum Antriebselement wird durch einen Hemmmechanismus erzeugt, wel
cher im folgenden erläutert wird.
Der Umfangsflansch 60 des Steuerelements 58 (siehe Fig. 5) ist mit Öffnungen
80 versehen (in Figur. 2 sind acht Öffnungen 80 gezeigt). Fig. 2 und 3 ist zu ent
nehmen, daß Hemmschuhabschnitte 82 sich vom Inneren des Flanschbereichs
60 nach außen und durch die Öffnungen 80 hindurch erstrecken, und dement
sprechend in drehbarer Weise mit dem Steuerelement 58 verbunden sind. Die
Hemmschuhabschnitte werden durch eine ringförmige Feder 84 nach innen zur
Auflagefläche 86 gedrängt, wodurch ein Abbremsen der Schuhe auf das Steuer
glied übertragen wird. Das Steuerglied 58 mit hierauf aufgesetzten Hemm
schuhabschnitten 82 ist um eine zu einem Bodenhaftungsglied 88 gehörende fi
xierte Auflagefläche 86 herum angebracht. Das Bodenhaftungsglied 88 ist an
einem feststehenden Abschnitt des Fahrgestells eines Kraftfahrzeugs ange
bracht, wie durch die Befestigungsabschnitte 90 angedeutet.
Wie bereits angedeutet, wird die vorliegende Erfindung hauptsächlich dafür
verwendet, daß sie in Antriebszügen von Kraftfahrzeugen eingesetzt wird, und
insbesondere bei Kraftfahrzeugen, welche sowohl Zweirad- als auch Vierradan
triebsmöglichkeiten haben, wobei die Vierradantriebsmöglichkeit nur bei Be
darf eingesetzt wird. Das bedeutet, daß wenn das Fahrzeug auf einer trockenen
Straße bewegt wird, der standardmäßige Zweiradantrieb eine ausreichende
Haftung auf der Straßenoberfläche erzeugt, so daß der Vierradantrieb nicht
benötigt wird. Unter diesen Bedingungen arbeitet die Kupplungsvorrichtung
im wesentlichen in einem passiven Zustand, obwohl bei den meisten Fahrbe
dingungen ein gewisses Drehmoment auf die Vorderachse übertragen wird.
Fig. 4 zeigt eine Fahrtrichtung im Gegenuhrzeigersinn, wie sie durch den Pfeil
92 angedeutet wird. Die Antriebskraft wird dementsprechend auf das Antriebs
element 32 übertragen. Das Steuerelement 58 setzt einer Drehbewegung im
Gegenuhrzeigersinn Widerstand entgegen aufgrund der Verbindung der
Hemmschuhabschnitte 82 mit dem Umfangswandflansch 60 des Steuerele
ments 58 und weil die Hemmschuhabschnitte 82 mittels der ringförmigen Fe
der 84 gegen die Auflagefläche 86 gedrückt werden.
Der Widerstand gegenüber einer Drehung der Steuerelemente 58 sorgt dafür,
daß das Steuerelement hinter der Drehung des Antriebselements 32 zurück
fällt, bis die Erhebungen 74 des Steuerelements 58 gegen die hinterherhinken
de Schulter 94 der Ausnehmung 76 des Antriebselements gedrückt werden. Da
das Antriebselement 38 die Klauen 56 trägt, werden die Nockenschlitze 64 in
die im Uhrzeigersinn relativ zu den Klauen am Anschlag liegende Position ver
schoben, wodurch die sich vorne befindliche Klaue 56 eines jeden Klauenpaares
am Ende des Nockenschlitzes 64 positioniert wird (und dadurch ein Zurückzie
hen der sich vorne befindlichen Klaue stattfindet) und wobei die hinterherei
lende Klaue in den verbreiterten Mittelabschnitt 68 des Schlitzes gebracht
wird. Die hinterhereilende Klaue wird dabei durch einen Flügelabschnitt 54
der Feder 50 nach außen in Richtung zum Antriebselement 34 hin vorgespannt
und insbesondere in eine Ausnehmung des Innenabschnitts 46 gedrückt.
Es ist einsichtig, daß auf einer trockenen Straßenoberfläche und unter der Vor
aussetzung, daß die vier Räder passend aufeinander abgestimmt sind (und falls-
lediglich zum Zwecke der Beschreibung - weiterhin angenommen wird, daß
die Hinterräder die Antriebsräder sind), die Hinterräder beim Fahren die
hauptsächliche Antriebskraft auf das Kraftfahrzeug ausüben und die Vorderrä
der nur den kleineren Anteil der aufgrund eines Schlupfes der Hinterräder be
nötigten Antriebskraft aufbringen. In dem Ausmaß, in dem sich die Vorderrä
der schneller bewegen wollen als die Hinterräder (eine Situation, welche sich
typischerweise während des Durchfahrens von Kurven oder während des Ab
bremsens einstellt) -werden die hinterhereilenden Klauen in einem Winkel nach
außen vom Antriebselement 32 weg und zum anzutreibenden Element 34 in
der Fahrtrichtung 92 (siehe Fig. 4) hinbewegt. Dabei wirkt der Innenabschnitt
46 des anzutreibenden Elements 42 wie eine Nocke, um über die Klauen hin
wegzugleiten (wodurch die Klauen nach innen getrieben werden) und wodurch
ein kraftschlüssiges Ineinandergreifen vermieden wird.
Sollte das Kraftfahrzeug jedoch auf schlüpfrige Straßenbedingungen treffen,
kann es passieren, daß die Hinterräder (Antriebsräder) eine ausreichende Haf
tungskraft verlieren und anfangen durchzudrehen (d. h. sich schneller drehen
als es der Übertragung der Bewegung auf das Kraftfahrzeug entspricht). Die
Vorderräder, welche passiv sind, werden sich nur relativ zur Bewegung des
Kraftfahrzeugs drehen, und somit beginnt das Antriebselement 32, sich schnel
ler zu drehen als das anzutreibende Element 34. Nun greifen die hinterherei
lenden Klauen 56 in eine Ausnehmung des Innenabschnitts 46 des anzutrei
benden Elements 32 und die Vorderräder werden von einem Zustand sich le
diglich passiv drehender Räder in einen Zustand sich drehender Antriebsräder
überführt.
Die Betriebsweise des Steuerelements 58 und der Klauen 56 in umgekehrter
Richtung, d. h. entgegengesetzt zur Fahrtrichtung 92, wird im folgenden nicht
weiter im Detail beschrieben, da diese Betriebsart genau dieselbe ist wie die
zuvorstehend beschriebene, mit dem einzigen Unterschied, daß die andere
Klaue des Klauenpaares zur hinterhereilenden Klaue wird. Derselbe, aber ent
gegengesetzte Effekt wird verursacht durch die Hemmschuhe, d. h. der Steuer
ring 58 setzt einer Drehung Widerstand entgegen und verschiebt sich zur ge
genüberliegenden Seite der Ausnehmung 76, wodurch die hinterhereilenden
Klauen in den Nockenschlitzen 64 mittig orientiert sind und winkelig nach au
ßen gedrückt werden (mittels der Feder 50), und zwar zum Innenabschnitt des
anzutreibenden Elements hin.
Neben den oben gegebenen Erläuterungen, die die hauptsächlich gewünschten
Betriebsweisen der Kupplungsvorrichtung in den meisten typischen Fällen von
Straßenbedingungen erläutern, gibt es auch noch andere Bedingungen, welche
zu berücksichtigen sind. Wenn das Fahrzeug mit hohen Geschwindigkeiten
fährt, so wird das Steuerelement im wesentlichen seinen Widerstand gegenü
ber Drehung aufgrund der Tatsache verlieren, daß sich die Hemmschuhab
schnitte von der tragenden Oberfläche 86 aufgrund von Zentrifugalkräften lö
sen. Es kann sogar wünschenswert sein, daß dies auftritt, da dadurch der Ver
schleiß der Hemmschuhsegmente reduziert wird. Wird der auf das Steuerglied
58 einwirkende hemmende Widerstand reduziert, so besteht die Möglichkeit,
daß das Steuerelement sich relativ gegenüber dem Antriebselement verschiebt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine
solche Verschiebung durch Bereitstellen einer Abflachung 96 in der Anordnung
des Nockenschlitzes 64 (siehe Fig. 4) vermieden. Die Abflachung leistet bei nie
drigen Geschwindigkeiten für einen geringem Widerstand beim Verschieben
des Führungsstiftes 70 der Klaue 56 von einem vorbestimmten Seitenschlitzbe
reich zu einem verbreiterten Mittenbereich des Schlitzes 64. Bei hohen Ge
schwindigkeiten sorgen dieselben Zentrifugalkräfte, welche ein Anheben der
Gleitschuhsegmente bewirken, auch für ein Anheben der Klauen, und der An
schlag wird dann zu einem deutlichen Hindernis für eine Drehbewegung der
Steuerplatte. Es ist einsichtig, daß die beiden Widerstandskräfte einander ent
gegengerichtet sind, so daß die Kraft der ringförmigen Feder im Vergleich zu
der durch den Anschlag bewirkten Kraft wesentlich größer ist bei einer gerin
gen Geschwindigkeit, um eine Verschiebung des Steuerelements 58 zu einer
hinterhereilenden Position zu bewirken, wenn die Fahrtrichtung umgekehrt
wird.
Die vorliegende Erfindung sieht auch vor, daß eine Bedienung der Kupplung
wahlweise unterbunden werden kann. So wird es bei einem eine starke Nei
gung hinabfahrenden Fahrzeug wünschenswert sein, daß eine Bremsung des
Motors erfolgt, d. h., daß der Motor die angetriebenen Räder hemmt, während
das Fahrzeug versucht, unter dem Einfluß der Schwerkraft schneller zu fah
ren, als es der Motorgeschwindigkeit entspräche. Es ist unter solchen Umstän
den auch wünschenswert, daß alle vier Räder mit der Maschine in beiden
Drehrichtungen drehbar verbunden sind. Dies kann passieren, falls beide
Klauen 56 eines jeden Klauenpaares in den mit Ausnehmungen versehenen
Abschnitt 46 des anzutreibenden Elements 34 eingreifen, wodurch ein kraft
schlüssiger Eingriff immer dann stattfindet, wenn eines der Elemente schnel
ler wird als das andere. Das Steuerelement 58 wird ein solches Eingreifen der
beiden Klauen erlauben, falls die Mittelposition 68 des Nockenschlitzes 64 aus
reichend lang ist, so daß eine Mittelposition der Klauen es ermöglicht, daß
beide Klauen sich nach außen erstrecken, wie es z. B. in Fig. 9 gezeigt ist. Eine
alternative Version der gewünschten Eliminierung der Kupplung wird erreicht,
wenn der Mittelbereich 68 verkürzt wird. In diesem Fall werden beide Klauen,
wie in Fig. 10 gezeigt, heruntergedrückt, und dann funktioniert das Kraftfahr
zeug nur mehr im Zweiradantrieb. Bei beiden Versionen werden die Klauenpo
sitionen relativ zu dem Nockenschlitz 64 durch eine Mittelpositionierung zen
triert und fixieren die Position des Steuerelements 58 relativ zum Antriebsele
ment 32. Solch ein Mechanismus wird unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 8
beschrieben.
Die Elemente, welche zusammenwirken, um die Kupplungswirkung zu neutra
lisieren, sind in Fig. 6 gezeigt. Das Antriebselement 32' ist im wesentlichen un
verändert gegenüber dem in Fig. 2 gezeigten, wie auch der Hemmschuhab
schnitt 82' und die ringförmige Feder 84'. Das Steuerelement der Fig. 6 (wel
ches die Funktion des in Fig. 2 gezeigten Steuerelements 58 übernimmt) ist in
seinen beiden Teilen mit 98, 100 bezeichnet. Der Steuerelementteil 98 umfaßt
den Nockenschlitz 64' und die Erhebungen 74', welche ähnliche Funktionen
aufweisen wie der Nockenschlitz 64 und die Erhebung 74 des Steuerelements
58 in Fig. 2. Der Steuerelementabschnitt 100 hat Öffnungen 80', welche
Hemmschuhsegmente 82' aufnehmen, wiederum ähnlich wie das Steuerele
ment 58 in Fig. 2. Die beiden Steuerelementteile 98 und 100 werden mittels
Ansätzen 102 des Steuerelementteils 98 zusammengehalten, welche in die Aus
nehmung der V-förmigen Nut 100 passen.
Der Unterschied in der Wirkungsweise beruht darauf, daß ein Zentrierring 106
zwischen die beiden Steuerelementteile 98 und 100 eingepaßt wird. Die Erhe
bungen 108 des Zentrierrings 106 passen genau in die Ausnehmungen des Au
ßenabschnitts 48' des Antriebselements 32', und somit ist der Zentrierring 106
drehbar fixiert, aber relativ zum Antriebselement 32' nicht axial fixiert. Die
Umfangswandabschnitte 110 des Steuerelementteils 100 passen durch ringför
mige Schlitze 112 des Zentrierrings 106 mit speichenförmigen Bereichen 114,
welche in die V-förmige Nuten 104 einführbar sind. Es sei angemerkt, daß die
speichenförmigen Bereiche 114 eine bedeutsame Aussparung offen lassen,
wenn sie in der Nähe der Öffnungen der V-förmigen Nuten 104 positioniert
sind, und wenn sie nach innen zum Scheitelpunkt der Nuten hin positioniert
sind, so sind sie auf das jeweilige Zentrum der Nut hin eingeengt.
Der Paßsitz zwischen den Steuerelementteilen 98, 100 (weiche die Hemmschu
he 82' und die ringförmige Feder 84' umfassen) und dem Zentrierring 106 ist
Fig. 8 zu entnehmen. Es ergibt sich aus Fig. 6 und 8, daß der Zentrierring 106,
wenn er im Bereich der Basis der V-förmigen Nut 104 positioniert ist, nicht mit
dem Kupplungsmechanismus kollidiert. Die Steuerelemente 98, 100 weisen (in
Zusammenwirkung) eine beschränkte Drehbewegung relativ zum Antriebsele
ment 32' auf, weil die Erhebung 74' kleiner als die Ausnehmung 48' ist. Ob
wohl die Erhebung 108 des Zentrierrings 106 die Ausnehmung 48' ausfüllt, und
deshalb der Zentrierring 106 kraftschlüssig drehbar in das Antriebselement 32'
eingreift, ist der Zentrierring 106 frei, sich relativ zum Steuerring zu drehen,
solange wie der speichenförmige Bereich 114 des Zentrierrings sich im Bereich
der Basis der Ausnehmung der V-förmigen Nut 104 befindet.
Bei axialer Verschiebung des Zentrierrings 106 hin zum Scheitelpunkt der V-
förmigen Nut 104 berührt der speichenförmige Bereich 114 eine der Seiten der
Nut 104 (wie bei der Wirkungsweise einer Nocke) und erzwingt die relative
Verschiebung des Zentrierrings und des Steuerelements 98, 100, bis sich der
speichenförmige Bereich 114 im Scheitelpunkt der Nut 104 befindet. In dieser
Position greifen der Zentrierring 106 und das Steuerelement 98, 100 fest inein
ander. Dementsprechend sind das Antriebselement und die Steuerelementteile
drehbar fest miteinander verbunden. Wählt man, wie in Fig. 9 und 10 gezeigt,
die konstruktive Ausführung dieser Einrastposition in der Weise, daß dabei ei
ne Zentrierung der Klauen 56 im Nockenschlitz 64' erfolgt, werden die Klauen
in der Mittelposition festgehalten, um entweder das Antriebselement und das
anzutreibende Element 32' miteinander zu koppeln, um sie gegen ein wechsel
seitiges Überholen voneinander zu sichern und einen permanenten Vierradan
trieb (wie in Fig. 9 gezeigt) zu ermöglichen, oder die Antriebselemente und an
zutreibenden Elemente voneinander zu entkoppeln, und somit einen Zweirad
antrieb zu ermöglichen (wie in Fig. 10 gezeigt).
Die Bewegung des Zentrierrings 106 zwischen der Basis und dem Scheitel
punkt der V-förmigen Nut 104 wird durch einen Betätiger 116 gesteuert, wel
cher, wie in Fig. 7 zu sehen ist, auf dem Gehäuse 118 aufgesetzt ist. Der Betäti
ger bewegt einen Kolben 120 vorwärts und rückwärts (nach links und rechts,
wie in Fig. 7 gezeigt). Ein Sattelring 122 ist auf dem Kolben 120 aufgesetzt und
der Zentrierring 106 wird, wie gezeigt, im Sattelring 122 gehalten. Der Zen
trierring ist in durchgezogenen Linien in der Kupplungsbetätigungsposition ge
zeigt, d. h. dort, wo die speichenförmigen Bereiche 114 in der Basis der V-för
migen 104 positioniert sind, und in gestrichelten Linien in der Position, in der
die Kupplung neutralisiert ist, d. h. dort wo das Segment 114 im Scheitelpunkt
der V-förmigen Nut 104 liegt.
Eine Alternative zum Betätigungs- und Zentrierring der Fig. 6 bis 8 ist eine
Zentrierfeder, wie in Fig. 10 gezeigt. Die Zentrierfeder 124 ist weiter beschrie
ben in der eingangs genannten Stamm-Patentanmeldung US Nr. 08/897,355.
Der Zentrierring ist auf dem Antriebselement befestigt (in Fig. 10 nicht ge
zeigt, aber in der Stammanmeldung gezeigt), und die Enden 124E der Feder
124 drücken die Steuerelemente 58 (98) in die Mittelposition. Bei dieser alter
nativen Ausführungsform ist es wünschenswert, die Anpreßkraft der Hemm
schuhe zu eliminieren, was dadurch erreicht werden kann, daß das Bodenhaf
tungselement 88 der Fig. 2 wahlweise drehbar ausgeführt ist, d. h., daß das Bo
denhaftungselement so ausgeführt ist, daß es lösbar mit dem Gehäuse verbun
den werden kann. Das Bodenhaftungselement wird normalerweise einrasten,
außer wenn der Kupplungsmechanismus zu neutralisieren ist. Ein drehbares,
aber einrastbares Bodenhaftungselement ist in der auf den gleichen Anmelder
zurückgehenden US-Patentanmeldung mit der Ser. No. 08/721,822 gezeigt.
Claims (11)
1. Kupplungsvorrichtung für den Antriebszug (16, 24, 26, 30, 28) eines
Fahrzeugs mit einem drehbaren Antriebselement (32, 32') und einem drehba
ren anzutreibenden Element (34), welche unabhängig voneinander relativ zu
einander drehbar sind und welche beide in beide Drehrichtungen drehbar sind,
wobei diese Kupplungsvorrichtung umfaßt:
ein erstes Element als Antriebselement (32, 32') und ein zweites Ele ment als anzutreibendes Element (34), wobei das erste und das zweite Element aneinandergrenzende Flächen (46, 48, 48') aufweisen, welche in fester Bezie hung zueinander angeordnet sind, wenn das Antriebselement (32, 32') und das anzutreibende Element (34) gemeinsam gedreht werden, je einen ersten sowie zweiten Satz von aufeinander abgestimmten Schultern (72) an einer jeden der Flächen (46, 48, 48') und einen ersten sowie einen zweiten Satz von Klauen (56), welche zwischen diesen Flächen (46, 48, 48') angebracht sind, wobei der erste Satz von Klauen (56) verschiebbar ist zwischen einer Stellung des kraft schlüssigen Eingriffs sowie einer Stellung des Lösens der beiden ersten Sätze von Schultern zum Herstellen und Aufheben des kraftschlüssigen Eingriffs zwischen dem ersten und zweiten Element (32, 34) in einer ersten Drehrich tung, und wobei der zweite Satz von Klauen (56) verschiebbar ist zwischen ei ner Stellung des kraftschlüssigen Eingriffs und einer Stellung des Lösens der beiden zweiten Sätze von Schultern zum Herstellen und Aufheben des kraft schlüssigen Eingriffs zwischen dem ersten und zweiten Element (32, 34) in der entgegengesetzten Drehrichtung; und
Mittel zum Vorspannen (50) für die Kupplungsvorrichtung, welche die Klauen (56) in die Eingriffsposition drängen, sowie ein Steuerelement (58, 98, 100), welches verschiebbar ist zwischen einer ersten und einer zweiten Po sition und welches auf diese Klauen (56) derart einwirkt, daß sie ein Zurück ziehen des ersten Satzes von Klauen (56) in eine Nichteingriffsposition bei der ersten Position und ein Zurückziehen des zweiten Satzes von Klauen in eine Nichteingriffsposition bei der zweiten Position erzwingt, und die Drehung ver zögernde Mittel zur Verzögerung der Drehbewegung des Steuerelements (58, 98, 100), wobei dann, wenn die Drehung des ersten sowie des zweiten Elements (32, 34) in einer Richtung mit dem Steuerelement (58, 98, 100) verzögert wird, das Steuerelement (58, 98, 100) in die erste Position verschoben wird, und wenn die Drehung des ersten und zweiten Elements (32, 32', 34) mit dem Steu erelement (58, 98, 100) in die andere Richtung verzögert wird, das Steuerele ment in die zweite Position verschoben wird.
ein erstes Element als Antriebselement (32, 32') und ein zweites Ele ment als anzutreibendes Element (34), wobei das erste und das zweite Element aneinandergrenzende Flächen (46, 48, 48') aufweisen, welche in fester Bezie hung zueinander angeordnet sind, wenn das Antriebselement (32, 32') und das anzutreibende Element (34) gemeinsam gedreht werden, je einen ersten sowie zweiten Satz von aufeinander abgestimmten Schultern (72) an einer jeden der Flächen (46, 48, 48') und einen ersten sowie einen zweiten Satz von Klauen (56), welche zwischen diesen Flächen (46, 48, 48') angebracht sind, wobei der erste Satz von Klauen (56) verschiebbar ist zwischen einer Stellung des kraft schlüssigen Eingriffs sowie einer Stellung des Lösens der beiden ersten Sätze von Schultern zum Herstellen und Aufheben des kraftschlüssigen Eingriffs zwischen dem ersten und zweiten Element (32, 34) in einer ersten Drehrich tung, und wobei der zweite Satz von Klauen (56) verschiebbar ist zwischen ei ner Stellung des kraftschlüssigen Eingriffs und einer Stellung des Lösens der beiden zweiten Sätze von Schultern zum Herstellen und Aufheben des kraft schlüssigen Eingriffs zwischen dem ersten und zweiten Element (32, 34) in der entgegengesetzten Drehrichtung; und
Mittel zum Vorspannen (50) für die Kupplungsvorrichtung, welche die Klauen (56) in die Eingriffsposition drängen, sowie ein Steuerelement (58, 98, 100), welches verschiebbar ist zwischen einer ersten und einer zweiten Po sition und welches auf diese Klauen (56) derart einwirkt, daß sie ein Zurück ziehen des ersten Satzes von Klauen (56) in eine Nichteingriffsposition bei der ersten Position und ein Zurückziehen des zweiten Satzes von Klauen in eine Nichteingriffsposition bei der zweiten Position erzwingt, und die Drehung ver zögernde Mittel zur Verzögerung der Drehbewegung des Steuerelements (58, 98, 100), wobei dann, wenn die Drehung des ersten sowie des zweiten Elements (32, 34) in einer Richtung mit dem Steuerelement (58, 98, 100) verzögert wird, das Steuerelement (58, 98, 100) in die erste Position verschoben wird, und wenn die Drehung des ersten und zweiten Elements (32, 32', 34) mit dem Steu erelement (58, 98, 100) in die andere Richtung verzögert wird, das Steuerele ment in die zweite Position verschoben wird.
2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Steuerelement
(58, 98, 100) an einer dritten Position positionierbar ist, welche das Eingreifen
der beiden Sätze von Klauen (56) in einer jeden Drehrichtung ineinander er
laubt, und ein Betätiger (116) vorgesehen ist, welcher mit dem Steuerelement
verbunden ist, und wahlweise durch den Fahrer des Fahrzeugs betätigbar ist,
um das Steuerelement (58, 98, 100) an der dritten Position zu positionieren.
3. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Klauen (56) mit
Nockenstößelvorsprüngen (70) ausgestattet sind, wobei das Steuerelement (58)
Nockenschlitze (64) aufweist, durch welche die Nockenstößelvorsprünge (70)
hervorstehen, wobei die Nockenschlitze (64) so konfiguriert sind, daß sie einen
kraftschlüssigen Eingriff der Klauen (56) ermöglichen, und es ermöglichen, die
Klauen in Abhängigkeit von der Position des Steuerelements (58, 98, 100) rela
tiv zu den Klauen (56) in eine Nichteingriffsposition herabzudrücken.
4. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die konfigurierten
Nockenschlitze (64) einen Anschlag aufweisen, wobei die Klauen (56) an diesen
Anschlag anstoßen, um in der herabgedrückten Position des Nichteingreifens
einer relativen Verschiebung der Klauen und des Steuerelements (58, 98, 100)
während der Drehung entgegenzuwirken.
5. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Flächen (46, 48)
48') Umfangsflächen von übereinanderliegenden Ringelementen sind, die kon
zentrisch angeordnet sind, wobei die Klauen (56) mittels Zentrifugalkräften
teilweise in eine Eingriffsposition drängbar sind, wobei die die Drehung verzö
gernden Mittel durch das Steuerelement (58, 98, 100) bereitgestellt werden,
welches mit dem Boden in reibungskraftschlüssigem Kontakt steht, wobei
Hemmschuhe (82) auf dem Steuerelement (58, 98, 100) vorgesehen sind, welche
gegen eine tragende Oberfläche gedrückt werden, wobei die Hemmschuhe (82)
mittels Zentrifugalkräften teilweise aus dem Reibungskraftschluß lösbar sind,
wobei es beim Vergrößern der auf die Klauen und die Hemmschuhe einwirken
den Zentrifugalkräfte dazu kommt, daß der Widerstand der Hemmschuhs ge
genüber Bewegung verkleinert wird und der Widerstand des Anschlags gegen
über Bewegung zunimmt.
6. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Flächen (46, 48,
48') Umfangsflächen von übereinanderliegenden Ringelementen sind, welche
konzentrisch angeordnet sind, und wobei die Klauen (56) aufgrund von Zentri
fugalkräften in eine Eingriffsposition bringbar sind.
7. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Steuerelement
(58, 98, 100) in einer dritten Position positionierbar ist, welche ein Ineinander
greifen der beiden Sätze von Klauen (56) in einer jeden Drehrichtung verhin
dert und ein Betätigungsglied (116) mit dem Steuerelement (58, 98, 100) ver
bunden und wahlweise betätigbar ist, um das Steuerelement (58, 98, 100) an
der dritten Position zu positionieren.
8. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die die Drehung ver
zögernden Mittel durch das Steuerelement (58, 98, 100) bereitgestellt werden,
welches reibungskraftschlüssig mit dem Boden in Verbindung steht, und wobei
Hemmschuhe (82) an dem Steuerelement (58, 98, 100) vorgesehen sind, die ge
gen eine tragende Oberfläche gedrückt werden, welche stillsteht oder sich
langsamer dreht all das erste Element, und wobei das Steuerelement (58, 98)
100) relativ zu dem ersten Element begrenzt drehbar und in einer jeden Dreh
richtung in eine hinterhereilende Position verschiebbar ist, welche die erste
und zweite Position des Steuerelements (58, 98, 100) festlegt.
9. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Klauen (56) mit
Nockenstößelvorsprüngen (70) versehen sind, wobei das Steuerelement (58, 98,
100) Nockenschlitze (64) aufweist, durch welche hindurch die Nockenstößelvor
sprünge (70) hervorstehen, und wobei die Nockenschlitze (64) so konfiguriert
sind, daß sie ein kraftschlüssiges Eingreifen der Klauen (56) ermöglichen und
die Klauen in Abhängigkeit von der Position des Steuerelements in eine Nicht
eingriffsposition hinabdrücken können, und wobei die Nockenschlitze (64) dar
überliegende Anschläge aufweisen, welche so positioniert sind, daß die Klauen
(56) in der herabgedrückten Nichteingriffsposition mit den Anschlägen zum
kraftschlüssigen Zusammenwirken kommen, wobei die Anschläge der Relativ
bewegung der Klauen (56) und des Steuerelements während einer schnellen
Drehung Widerstand entgegensetzen;
wobei die Hemmschuhe (82) durch eine Vorspannkraft auf die tra gende Oberfläche hin gepreßt werden, und wobei diese Vorspannkraft und die durch den auf die Klauen einwirkenden Anschlag erzeugte Widerstandskraft durch Zentrifugalkräfte entgegengesetzt beeinflußt werden, wodurch eine an fängliche Drehrate des ersten Elements dafür sorgt, daß das Steuerelement (58, 98, 100) in eine hinterhereilende Position verschoben wird.
wobei die Hemmschuhe (82) durch eine Vorspannkraft auf die tra gende Oberfläche hin gepreßt werden, und wobei diese Vorspannkraft und die durch den auf die Klauen einwirkenden Anschlag erzeugte Widerstandskraft durch Zentrifugalkräfte entgegengesetzt beeinflußt werden, wodurch eine an fängliche Drehrate des ersten Elements dafür sorgt, daß das Steuerelement (58, 98, 100) in eine hinterhereilende Position verschoben wird.
10. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Betätigungsvor
richtung wahlweise durch den Fahrer eines Fahrzeugs betätigbar ist.
11. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei der Betätiger durch
einen Computer betätigbar ist.
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Also Published As
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| US5967277A (en) | 1999-10-19 |
| JPH11218161A (ja) | 1999-08-10 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |