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DE1047635B - Ausgleichgetriebe - Google Patents

Ausgleichgetriebe

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Publication number
DE1047635B
DE1047635B DEP17590A DEP0017590A DE1047635B DE 1047635 B DE1047635 B DE 1047635B DE P17590 A DEP17590 A DE P17590A DE P0017590 A DEP0017590 A DE P0017590A DE 1047635 B DE1047635 B DE 1047635B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
retaining ring
groove
deflector
nose
driven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP17590A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert F Myers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Patent Developers Inc
Original Assignee
Patent Developers Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Developers Inc filed Critical Patent Developers Inc
Publication of DE1047635B publication Critical patent/DE1047635B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/12Differential gearings without gears having orbital motion
    • F16H48/14Differential gearings without gears having orbital motion with cams
    • F16H48/142Differential gearings without gears having orbital motion with cams consisting of linked clutches using axially movable inter-engaging parts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/20Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices
    • F16H48/24Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using positive clutches or brakes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/12Differential gearings without gears having orbital motion
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/19Gearing
    • Y10T74/19005Nonplanetary gearing differential type [e.g., gearless differentials]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

  • Ausgleichgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf Kraftfahrzeug-Ausgleichgetriebe mit selbsttätiger Abkupplung, bei welchen die treibenden und die getriebenen Kupplungselemente beim Überholen oder Nacheilen des getriebenen Elementes gegenüber dem treibenden Element selbsttätig außer Eingriff gebracht und in diesem Zustande so lange gehalten werden, wie die Überholung oder Nacheilung ohne Drehmomentumkehrung andauert.
  • Der Erfindung liegt im besonderen die Aufgabe zugrunde, ein neues und verbessertes Ausgleichgetriebe der erwähnten Art zur Verwendung in den Achsen von einachsigen Zugmaschinen und ähnlichen schweren Fahrzeugen zu schaffen. Dieses Ausgleichgetriebe soll vor allem zur Verwendung in den Achsen von reglergesteuerten Diesel-Einachszugmaschinen zur Fortbewegung schwerer Maschinen, wie z. B. von Erdbewegungsschrappern, Anhängern mit Bodenentleerung u. dgl., geeignet sein, bei welchen die Lenkung durch die Drehung der Zugmaschine einschließlich des Motors und der Antriebsachse als eine Einheit um eine Gelenkverbindung zwischen der Zugmaschine und der Schlepplast erfolgt.
  • Infolge der großen Reifenmaße und Nabengetriebeuntersetzungsverhältnisse bei Zugmaschinen der erwähnten Art, der Nichtlenkbarkeit der Räder und des Umstandes, daß die Zugmaschine um volle 90° zum Anhänger gedreht werden kann, ist eine ungewöhnlich volle Differentialwirkung zwischen den beiden Rädern der Zugmaschinenachse erforderlich. Obwohl solche Fahrzeuge in erster Linie im Gelände benutzt werden, muß eine weiche Arbeitsweise auf ebenen Straßendecken gewährleistet sein. Wenn jedoch schwere Schleppzüge auf Autostraßen durch reglergesteuerte Dieselmotoren angetrieben werden, hat die Verbindung zwischen dem Dieselmotor und den Zugmaschinenrädern das Bestreben, zwischen dem Antriebs- und dem Leerlaufzustand zu wechseln, selbst wenn die Drosselklappe in fester Lage gehalten wird. Es wurde festgestellt, daß, wenn die Zugmaschine mit einer bekannten Bauart eines selbsttätig abkuppelnden Ausgleichgetriebes ausgerüstet ist, das sonst zur Verwendung in solchen Fahrzeugen gut geeignet ist, diese Drehmomentumkehrungen die Lenkung in unangenehmer Weise nachteilig beeinflussen.
  • Das Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung eines Ausgleichgetriebes von neuartiger Konstruktion, das besonders zur Verwendung in den Achsen von Zugmaschinen der erwähnten Art geeignet ist und eine weiche zuverlässige Lenkung mittels gesteuerter ; Zufuhr des Antriebsdrehmoments zu den Zugmaschinenrädern ständig und unter allen Betriebsbedingungen sowohl im Gelände als auch auf Autostraßen gewährleistet. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Ausgleichgetriebes mitselbsttätiger Abkupplung, das ermöglicht, daß eines der Räder einer Achse überholen und im Überholungszustand auch bei Umkehrungen des Antriebsdrehmomentes bleiben kann, jedoch gleichzeitig einen Verlust an Antriebsleistung verhindert und ferner ermöglicht, daß eines der Räder nacheilt, wenn das Fahrzeug im Leerlauf vorwärts fährt, jedoch das nacheilende Rad sofort wieder angekuppelt und zwangläufig angetrieben wird, so daß das andere Rad bei Leistungszufuhr überholen kann.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Ausgleichgetriebes der erwähnten Art von relativ einfacher Bauart, robustem Aufbau und zuverlässiger Arbeitsweise und das unter den verschiedenen Betriebsbedingungen, die bei schweren Schleppzügen auftreten, in höherem Maße zufriedenstellend arbeitet als die bisher bekannten Vorrichtungen.
  • Bekannt ist ein Ausgleichgetriebe, bei welchem der treibende Teil zwei getriebene Wellen über zwei Kupplungen antreibt, von denen eine bei Geschwindigkeitsunterschieden der beiden getriebenen Wellen durch Abweisnocken ausgerückt wird, die einerseits an axial verschiebbaren Kupplungselementen und andererseits an einem gemeinsamen Mittelteil sitzen, der gegen den treibenden Teil eine dadurch begrenzte Verdrehung erfahren kann, daß ein am treibenden Teil befestigter Keil in eine entsprechend breitere Nut des Mittelteils eingreift, während an jedem Kupplungselement ein Haltering drehbar angebracht ist, der die Achsenverschiebung so lange aufrechterhält, wie die Geschwindigkeit des betreffenden Kupplungselementes von derjenigen des treibenden Teils abweicht, wobei jeder Haltering eine in axialer Richtung weisende Nase besitzt, die in eine zweite Nut im Mittelteil von größerer Umfangserstreckung als die Nase hineinragt und hierdurch eine begrenzte Drehbewegung des Halteringes gegenüber dem Mittelteil erlaubt, während nach dem Anschlagen der Nase gegen die Kante der Nut das mit dem betreffenden Haltering verbundene Kupplungselement sich gegen diesen drehen kann, solange seine Geschwindigkeit von derjenigen des treibenden Teils abweicht.
  • Mit dieser Anordnung kann verhindert werden, daß bei einer Drehmomentumkehr während der Kurvenfahrt das überholende Rad plötzlich zum angetriebenen Rad wird, denn das überholende Rad kann seinen freien Lauf fortsetzen, und das langsame Rad überträgt die Kraft weiterhin. Wenn aber das Fahrzeug unangetrieben (im Leerlauf) vorwärts rollt, wobei das langsamere Rad frei nachläuft, kommt es vor, daß während der Kurvenfahrt die Antriebskraft plötzlich einsetzt. Diese Antriebskraft wird bei dem bekannten Ausgleichgetriebe auf das eingekuppelte schnellere Rad übertragen, wodurch die Lenkbarkeit beeinträchtigt wird.
  • Dieser Mangel soll durch die Erfindung beseitigt werden, indem bei einem Ausgleichgetriebe der erwähnten Art das nacheilende Rad sofort in Eingriff kommt und angetrieben wird, falls während des Vorwärtsrollens die Antriebskraft einsetzt, so daß nun das andere Rad frei überholen kann.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jeder Haltering des Ausgleichgetriebes eine Nut aufweist, die am Umfang gegen seine Nase versetzt so angebracht ist, daß der Keil des treibenden Teils sich in diese Nut erstreckt.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden näheren Beschreibung einer Ausführungsform. Obwohl nur eine besondere Ausführungsform des Ausgleichgetriebes beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt ist, sind im Rahmen der Erfindung auch andere Ausführungsformen möglich. -In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugsziffern in den verschiedenen Figuren gleiche Teile. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kraftfahrzeugs, für das sich das Ausgleichgetriebe gemäß der Erfindung besonders eignet, Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Ausführungsform des Ausgleichgetriebes gemäß der Erfindung, das in der Antriebsachse des in Fig. 1 dargestellten Fahrzeugs verwendet werden kann, wobei die Teile in ihrer Stellung gezeigt sind, die sie einnehmen, wenn das linke getriebene Element überholt und vom treibenden Element bei sich in Vorwärtsantrieb befindendem Fahrzeug abgekuppelt wird, Fig. 3 eine auseinandergezogene schaubildliche Darstellung des in Fig. 2 gezeigten Ausgleichgetriebes,wobei die verschiedenen Teile voneinander getrennt dargestellt sind, Fig. 4 die Stirnansicht, teilweise im Schnitt,- eines der getriebenen Kupplungs- und Abweisgruppen und des zugeordneten Halteringes des in Fig. 2 gezeigten Ausgleichgetriebes, Fig. 5 eine Ansicht im Schnitt, im wesentlichen nach der Linie 5-5 der Fig. 4, Fig. 6 die Stirnansicht bei zusammengebautem treibendem Element und mittlerem Abweiselement des in Fig. 2 und 3 gezeigten Ausgleichgetriebes, Fig. 7 eine Ansicht im Schnitt, im wesentlichen nach der Linie 7-7 der Fig. 6, Fig. 8 eine Teilansicht der abgewickelten Kante der Halteringe und der Abweiselemente des in Fig. 2 und 3 gezeigten Ausgleichgetriebes, wobei die Teile in ihrer relativen Stellung bei Vorwärtsantrieb dargestellt sind, wenn beide getriebenen Elemente sich mit dem treibenden Element voll im Eingriff befinden, Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Teilansicht von der Seite, gesehen von der rechten Seite der Fig. 8, wobei der rechte Haltering und das getriebene Abweiselement abgenommen sind und ferner die relativen Stellungen der Keile des treibenden Elementes und der diesen zugeordneten Nuten in den Außenflächen des mittleren Abweiselementes und des linken Halteringes gezeigt sind, Fig. 10 eine Ansicht im Schnitt, im wesentlichen nach der Linie 10-10 der Fig. 8, Fig. 11, 12 und 13 der Fig. 8, 9 und 10 ähnliche Ansichten, welche jedoch die relativen Stellungen der Teile zeigen, wenn das mit dem linken getriebenen Element verbundene Rad das treibende Element bei Vorwärtsantrieb überholt, wie in Fig. 2, und Fig. 14, 15 und 16 der Fig. 8, 9 und 10 ähnliche Ansichten, welche die relativen Stellungen der Teile zeigen, wenn das mit dem linken getriebenen Element verbundene Rad dem treibenden Element bei Vorwärtsfahrt im Leerlauf nacheilt.
  • In Fig. 1 ist ein Kraftfahrzeug dargestellt, bei welchem das Ausgleichgetriebe gemäß der Erfindung besonders vorteilhaft ist. In Fig. 1 ist ein Erdbewegungsschrapper mit einer reglergesteuerten Diesel-Einachszugmaschine 21 und einem als Anhänger ausgebildeten selbstladenden Einebnungsgerät 22, dessen Räder, wenn gewünscht, ebenfalls Dieselantrieb haben können.- Bei solchen Fahrzeugen sind die Zugmaschinenräder 23 nicht lenkbar und geschieht die Lenkung durch Hydraulikkolben, welche das gesamte Zugmaschinenaggregat einschließlich des Motors und der Antriebsachse um einen mittig angeordneten senkrechten Drehzapfen 24 drehen. Das Ausgleichgetriebe gemäß der Erfindung ist besonders zur Verwendung in der Achse der Zugmaschinenräder 23 geeignet und kann auch in die Achse der Schrapperräder 25 bei Fahrzeugen eingebaut werden, bei welchen ein zweiter Motor für den Antrieb der letzteren vorgesehen ist.
  • In Fig. 2 bis 16 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, die zur Verwendung in der Achse der Zugmaschinenräder 23 vorgesehen ist und die ermöglicht, daß eines der Räder das andere bei treibendem Motor überholen kann, beispielsweise wenn das Fahrzeug sich über ein unebenes Gelände bewegt oder Kurven fährt, und ferner zuläßt, daß eines der Räder dem anderen beim Fahren im Leerlauf nacheilt, wobei ständig eine zwangläufige Drehmomentübertragung auf mindestens eines der Räder erfolgt. Das Ausgleichgetriebe gemäß der Erfindung ist so ausgelegt, daß, wenn das eine Rad das andere überholt bzw. diesem nacheilt, das getriebene Element des Ausgleichgetriebes, das mit dem überholenden oder mit dem nacheilenden Rad verbunden ist, von dem treibenden Element gelöst oder abgekuppelt wird und in dieser gelösten oder abgekuppelten Stellung so lange gehalten wird, wie das Überholen oder Nacheilen andauert und keine Veränderung im Antriebs-oder Leerlaufzustand des Fahrzeugs stattfindet, jedoch selbsttätig in die eingerückte oder Kupplungsstellung zurückkehrt, wenn die Überholung oder Nacheilung aufhört oder beim Nacheilen, wenn eine Drehmornentumkehr vom Leerlauf in den Antriebszustand eintritt.
  • Wie sich am besten aus Fig. 2 und 3 ergibt, weist das Ausgleichgetriebe gemäß der Erfindung als Hauptteile ein ringförmiges mittiges treibendes Kupplungselement 26, ein mittleres Abweiselement 27, das drehbar im mittigen treibenden Element 26 mittels eines Sprengringes 28 angeordnet ist, zwei getriebene Kupplungs- und Abweiselemente 29 und 30, die auf entgegengesetzten Seiten der mittleren Antriebs- und Abweiselemente angeordnet sind, zwei Halteringe 31 und 32, die auf den getriebenen Kupplungs- und Abweiselementen 29 und 30 angeordnet sind und mit dem mittleren Abweiselement 27 zusammenwirken, zwei seitliche Hülsenstücke 33 und 34, die als Antriebsverbindungen zwischen den getriebenen Kupplungs- und Abweiselementen und den nicht gezeigten Halbwellen der Zugmaschinenräder 23 dienen, und zwei Druckfedern 35 und 36 sowie diesen zugeordnete Federabstützungen 37 und 38 auf, welche so angeordnet sind, daß sie die Kupplungs- und Abweiselemente des Ausgleichgetriebes im Eingriff miteinander belasten.
  • Das mittlere treibende Element 26 ist mit einer Vielzahl von sich in radialer Richtung erstreckenden Zapfen 39 versehen, die dazu dienen, das treibende Element in einem nicht gezeigten Ausgleichgetriebegehäuse von geeigneter Konstruktion festzuhalten, das in der Achse angeordnet ist und vom Motor in der üblichen Weise angetrieben wird.
  • Das treibende Element 26 ist ferner auf jeder Seitenfläche mit einem Satz treibender Kupplungszähne 40, die vorzugsweise geringfügig hinterschnitten sind, versehen und für den Eingriff mit ähnlichen getriebenen Kupplungszähnen bestimmt, die auf den gegenüberliegenden Seitenflächen der getriebenen Kupplungs- und Abweiselemente 29 und 30 ausgebildet sind. Wie sich aus dem unteren Teil der Fig. 2 ergibt, sind die Räume zwischen den benachbarten Kupplungszähnen jedes Satzes breiter als die Zähne selbst, so daß bei Drehmomentumkehrungen ein geeignetes Flankenspiel vorhanden ist, das außerdem das Ausrücken der Kupplungszähne erleichtert, wenn eines der getriebenen Elemente vom treibenden Element durch Betätigen der Abweiselemente axial nach außen bewegt wird, sobald das zugeordnete Rad das Bestreben hat, sich mit einer anderen Geschwindigkeit als das treibende Element 26 zu drehen.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform besteht jedes der getriebenen Elemente 29 und 30 aus zwei Teilen, die gesondert hergestellt, jedoch zur Bildung eines einteiligen ringförmigen Gliedes bleibend miteinander verschweißt sind, wobei der Haupt- oder Kupplungsteil 42 die getriebenen Kupplungszähne 41 trägt und an seinem Innenumfang zur Aufnahme des anderen Teiles, der als Abweisring 43 ausgebildet ist, ausgespart ist. Der Abweisring 43 erstreckt sich axial nach innen zur Ebene der treibenden Kupplungszähne 40 und ist an seiner Innenkante mit einer Vielzahl von Abweiszähnen 44 versehen, die für den Eingriff mit ähnlichen Abweiszähnen 45 an den Seitenflächen des mittigen Abweiselements 27 bestimmt sind.
  • Um eine axiale Auswärtsbewegung der betriebenen Elemente 29 und 30 relativ zum mittigen treibenden Element 26 zu ermöglichen und dadurch die Kupplungszähne 40 und 41 außer Eingriff zu bringen, wenn ein Überholen oder Nacheilen eintritt, sind die Kupplungsteile 42 der getriebenen Elemente mit Innenkeilnuten 46 versehen und gleitbar auf außen keilverzahnten Teilen 47 der seitlichen Hülsenstücke 33 und 34 angeordnet. Die Hülsenstücke, die ferner mit einer Innenkeilverzahnung 48 versehen sind, welche zur Aufnahme der keilverzahnten Innenenden der Halbwellen der Zugmaschinenräder 23 dient, können im nicht gezeigten Getriebegehäuse drehbar gelagert sein, jedoch gegen eine axiale Auswärtsbewegung durch die Anlage sich radial erstreckender Schultern 49. an entsprechenden Teilen des Gehäuses im wesentlichen in bekannter Weise gehalten werden. Wie sich aus Fig. 2 ergibt, ist die innere Keilnutenverzahnung 46 der getriebenen Elemente in axialer Richtung kürzer als die Außenkeilverzahnung 47 der Hülsenstücke 33 und 34, auf denen sie angeordnet sind, und die Hülsenstücke sind mit sich radial erstreckenden Flanschen 50 versehen, welche die axiale Auswärtsbewegung der getriebenen Elemente relativ zum treibenden Element 26 begrenzen. Das Spiel zwischen den radialen Außenflächen der getriebenen Elemente und den Flanschen 50 ist bei sich voll im Eingriff befindenden treibenden und getriebenen Kupplungszähnen ausreichend bemessen, um ein volles Außereingriffkommen der erwähnten Zähne bei einer axialen Auswärtsbewegung der getriebenen Elemente zu ermöglichen.
  • Die Federn 35 und 36, deren Aufgabe darin besteht, die Kupplungs- und Abweiszähne der getriebenen Elemente normalerweise im Eingriff mit den entsprechenden Zähnen des treibenden Elementes und des mittleren Abweiselementes zu halten, die jedoch beim Überholen oder Nacheilen nachgeben, um das Außereingriffkommen der erwähnten Zähne zu ermöglichen, umgeben die inneren Enden der Hülsenstücke 33 und 34, wobei sich die äußeren Enden der Federn gegen die außen keilverzahnten Teile 47 der erwähnten Elemente und ihre inneren Enden gegen radial nach innen gerichtete Flansche 51 abstützen, welche an den Federabstützungen 37 und 38 vorgesehen sind. Die Federabstützungen 37 und 38 sind ferner mit sich radial nach außen erstreckenden Flanschen 52 versehen, welche an nach innen gerichteten Bunden 53 anliegen, die an den Abweisringen 43 angebracht sind, wobei die Flansche 52 entsprechend den Keilnuten der getriebenen Elemente eingekerbt oder keilverzahnt sind, um den Zusammenbau des Getriebes zu erleichtern.
  • Das mittlere Abweiselement 27, das mit den Abweisringen 43 der getriebenen Elemente 29 und 30 zusammenwirkt, um das Außereingriffbringen der treibenden und der getriebenen Kupplungszähne 40 und 41 auf der einen Seite des Ausgleichgetriebes zu bewirken, wenn das entsprechende Rad der Zugmaschinenräder 23 das treibende Element 26 überholt bzw. diesem nacheilt, ist in axialer Richtung nur halb so breit wie das treibende Element und weist eine äußere Umfangsfläche von unregelmäßiger Form auf, deren maximaler Durchmesser geringfügig kleiner ist als derjenige der Innenfläche des treibenden Elementes. Wie sich am besten aus Fig. 6 und 7 ergibt, ist der radial äußere Teil des mittleren Abweiselementes so bearbeitet, daß er eine Vielzahl von Nuten 54 (bei der dargestellten Ausführungsform sind es drei) aufweist, die sich über die volle axiale Breite des Abweiselementes erstrecken und sich in Umfangsrichtung desselben in gleichen Abständen voneinander befinden, während die bogenförmigen Abschnitte des erwähnten Elementes zwischen den Nuten mit zwei parallelen, radialen, sich nach außen erstreckenden Stegen 55 versehen sind, die zwischen sich eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Nut 56 begrenzen, welche zur Aufnahme eines geteilten Sprengringes 28 dient, der ferner mit einer Nut 57 in der Innenfläche des treibenden Elementes 26 im Eingriff steht.
  • Jeder bogenförmige Abschnitt der Stege 55 ist mit einer mistig angeordneten Einkerbung oder Nut 58 versehen, in welche sich ein Keil 59 von der Innenfläche des treibenden Elementes 26 radial nach innen erstreckt. Jeder Keil 59 erstreckt sich in die gleiche Ebene mit zwei treibenden Kupplungszähnen 40, welche sich auf entgegengesetzten Seiten des treibenden Elementes befinden, und die Umfangserstreckung der mit dem Keil zusammenwirkenden Nut 58 ist gleich derjenigen des Keils 59 plus einem Betrag, der gleich der Winkelbewegung des Flankenspiels zwischen den treibenden und den getriebenen Kupplungsähnen 40 und 41 ist, wenn diese voll eingerückt sind. z ähnen Bei dieser Konstruktion wird das mittlere Abweiselement an einer axialen Bewegung relativ zum treibenden Element durch den Eingriff des Sprengringes 28 mit den Nuten 56 und 57 gehindert und dreht sich zusammen mit dem treibenden Element infolge des Eingriffs zwischen den Keilen 59 und einem Ende jeder Einkerbung 58, wie in Fig. 6 gezeigt, in welcher der Pfeil die normale Drehrichtung des treibenden Elementes angibt, wenn sich das Fahrzeug vorwärts bewegt. Das Spiel zwischen den Keilen 59 und den anderen Enden der Einkerbungen 58 ermöglicht eine relative Drehbewegung von begrenztem Ausmaß zwischen dem treibenden Element und dem mittleren Abweiselement, wenn Drehmomentumkehrungen stattfinden. Wenn, angenommen, beide getriebenen Elemente 29 und 30 mit dem mistigen treibenden Element 26 und dem Abweiselement 27 voll im Eingriff stehen und das Ausgleichgetriebe in die Achse der Zugmaschinenräder 23 in Fig. 1 eingebaut ist, hat ein Überholen des einen Rades gegenüber dem anderen; wenn das Fahrzeug vorwärts oder rückwärts fährt, zur Folge, daß die treibenden und die getriebenen Kupplungszähne auf derjenigen Seite des Ausgleichgetriebes, welche überholenden Rad entspricht, selbsttätig infolge der axialen Auswärtsbewegung des zugeordneten getriebenen Kupplungselementes außer Eingriff komwelche durch die Abweiszähne 44 und 45 her-@orgerufen werden, wenn sich das letztere mit einer größeren Geschwindigkeit zu drehen beginnt als das treibende Element.
  • beispielsweise die Zugmaschine 21 um ihre Gelenkverbindung 24 mit dem Schrapper 22 gedreht wird so daß das Fahrzeug bei seiner Vorwärtsbewegung eine Rechtskurve macht und das Antriebsdrehmoment von dem Zugmaschinenmotor auf das mittige Antriebselement 26 übertragen wird, dreht sich das linke Zugmaschinenrad 23 an der Außenseite der Kurve schneller als das rechte Rad, so daß es dieses überholt, wobei die erhöhte Drehgeschwindigkeit des linken Rades eine entsprechende Erhöhung der Drehgeschwindigkeit der zugeordneten Halbwelle, des Hülsenstückes 34 und des getriebenen Elementes 30, relativ zum treibenden Element 26, zur Folge hat. Wenn das getriebene Element 30 bei seiner Drehung dem treibenden Element vorauseilt, eine Bewegung, welche durch das Spiel zwischen den treibenden und den getriebenen Kupplungszähnen, das im unteren Teil der Fig. 2 dargestellt ist, ermöglicht wird, beginnen die Abweiszähne 44 am Abweisring 43 des getriebenen Elementes 30 auf den geneigten Seiten der mit ihnen zusammenwirkenden Abweiszähne 45 auf der linken Seite des mittleren Abweiselements 27 zu gleiten, so daß das letztere daran gehindert wird, an der erhöhten Drehgeschwindigkeit des getriebenen Elementes 30 teilzunehmen, da die Abweiszähne auf der rechten Seite des Abweiselementes 27 voll im Eingriff mit den zusammenwirkenden Abweiszähnen am getriebenen Element 29 bleiben, das weiterhin zwangläufig durch das treibende Element 26 mit der gleichen Geschwindigkeit wie das letztere angetrieben wird. Da die Abweiszähne des getriebenen Elementes 30 auf den Zähnen des mittleren Abweiselementes gleiten, wird das getriebene Element gegen die Kraft der Feder 36 axial nach außen bewegt, wobei es auf dem keilverzahnten Teil 47 des zugeordneten Hülsenstückes 34 gleitet, bis die Abweiszähne völlig ausgerückt sind und endweise einander gegenüberliegen, wobei der linke Satz der treibenden und der getriebenen Kupplungszähne 40 und 41 ebenfalls vollständig ausgerückt ist und diese Zähne mit ihren Köpfen einander gegenüberliegen, wie in Fig. 2 gezeigt.
  • Das Ausrücken des linken getriebenen Elementes 30 geschieht in der gleichen Weise, wie vorangehend beschrieben, wenn die Zugmaschine 21 bei Rückwärtsfahrt eine Rechtskurve macht. Wenn jedoch das Fahrzeug in einer Rechtskurve vorwärts oder rückwärts fährt, dreht sich das rechte Zugmaschinenrad langsamer als das treibende Element bzw. eilt diesem nach, und das rechte getriebene Element 29 kommt außer Eingriff mit dem treibenden Element durch die Wirkung der Abweiszähn:e in der gleichen Weise, wie für die Überholung des linken Rades beschrieben.
  • Ohne das- Vorhandensein der Halteringe 31 und 32 und die nachstehend beschriebene Konstruktion und Arbeitsweise würde das fortwährende Überholen oder Nacheilen eines Rades zur Folge haben, daß ein wiederholtes Ineingriff- und Außereingriffkommen der Kupplungs- und Abweiszähne des zugeordneten getriebenen Elementes mit denjenigen des treibenden Elementes und des mittleren Abweiselementes stattfindet, was zu Nachteilen, wie erhöhtem Verschleiß der Abweis- und Kupplungszähne, Federermüdung und Geräusch, führen würde. Durch die im Ausgleichgetriebe vorgesehenen Halteringe von neuer, einfacher Konstruktion kann jedoch das getriebene Element auf der überholenden oder auf der nacheilenden Seite des Getriebes so lange in völlig ausgerückter Stellung gehalten werden, wie die Überholung oder Nacheilung andauert, während der voll eingerückte Zustand selbsttätig wiederhergestellt wird, sobald die Überholung oder Nacheilung aufhört, vorausgesetzt, daß in der Zwischenzeit keine Drehmomentumkehrung stattfindet. Bei einer Umkehrung des Antriebsdrehmomentes wirken, wenn die eine Seite des Ausgleichgetriebes ausgerückt ist, die Halteringe in neuartiger Weise, wodurch ein Verlust an Zugkraft unter allen Bedingungen verhindert wird, ausgenommen, wenn das Fahrzeug zu Beginn der Kurve im Leerlauf rückwärts fährt. Im letzteren Fall, der in der Praxis selten eintritt, hat eine Drehmomentumkehrung zur Folge, daß Antriebskraft dem einen getriebenen Element zugeführt wird und das andere nacheilt, ein Zustand, bei dem das Durchrutschen des getriebenen Rades eine völlige Unterbrechung der Leistungszufuhr zum nacheilenden Rad verursachen kann.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung haben die Halteringe 31 und 32 die am besten in Fig. 3 gezeigte Form und sind auf den getriebenen Kupplungs- und Abweiselementen in der am besten in Fig. 4 und 5 gezeigten Weise angeordnet. Wie ersichtlich, weist jeder Ring einen sich in Umfangsrichtung erstreckenden festen Ringkörper 60 auf, der auf seiner einen Kante mit einem sich radial nach innen erstreckenden Flansch 61 ausgebildet ist, der Gleitsitz auf der Außenumfangsfläche des Abweisringteils 43, des zugeordneten getriebenen Elementes, hat und an seiner entgegengesetzten Kante mit einer Vielzahl von in Umfangsrichtung in Abstand voneinander befindlichen, sich axial erstreckenden abgestuften Nasen 62 versehen ist, die zur Zusammenarbeit mit dem mittleren Abweiselement in der nachstehend beschriebenen Weise bestimmt sind, um das getriebene Element auf der überholenden oder auf der nacheilenden Seite des Ausgleichgetriebes in abgekuppelter oder ausgerückter Stellung zu halten.
  • Jeder Haltering ist mit dem zugeordneten Getriebeelement durch eine Reibungsfeder 63 verbunden, die aus einem flachen Streifen Federstahl besteht, welcher in Form eines Vielecks gebogen ist und zwischen der Innenfläche des Ringkörpers 60 des Halteringes, gegenüberliegend dem Flansch 61, und an der Außenfläche des Abweisringes 43 angeordnet ist, wobei die Ecken oder Spitzen der Feder am Haltering und im Mittelteil der geraden Seiten am Abweisring anliegen. Um eine axiale Verlagerung des Halteringes relativ zum getriebenen Element zu verhindern, ist die Außenfläche des Abweisringes 43 mit einer Umfangsnut 64 von im wesentlichen der gleichen Breite wie die Feder 63 versehen, in der die Mittelteile der geraden Seiten der Feder liegen, wenn das Getriebe zusammengebaut ist. Bei dieser Anordnung wird durch die Anlage der einen Kante der Feder gegen den Flansch 61 und der entgegengesetzten Kante gegen die gegenüberliegende Wand der Nut 64 der Haltering gegen eine axiale Bewegung zum Abweisring gehalten, während gleichzeitig der Haltering eine Drehbewegung relativ zum Abweiselement gegen den Reibungswiderstand ausführen kann, der durch die Berührungsflächen zwischen der Feder und den beiden Ringen hervorgerufen wird.
  • Die abgestuften Nasen 62 des Halteringes, von denen bei der dargestellten Ausführungsform drei vorgesehen sind, haben eine unsymmetrische Form und je eine verhältnismäßig lange Stufe 65 vor dem Mittelzungenteil der Nase, die sich axial nach innen über die Zähne 44 des Abweisringes 43 hinaus erstreckt, und eine verhältnismäßig kurze Stufe 66 hinter der Mittelzunge. Hierbei ist zu erwähnen, daß die Bezeichnungen »vor« und »hinter« auf die Drehrichtungen bezogen sind, mit welchen das mittige Antriebselement 26 sich dreht, wenn sich das Fahrzeug vorwärts oder rückwärts bewegt.
  • Wie sich aus Fig. 8, 11 und 14 ergibt, besteht die Fläche jeder vorderen Stufe 65, welche im wesentlichen senkrecht zur Achse des Ausgleichgetriebes -erläuft, aus einem flachen Steg 67 unmittelbar benachbart dem mittleren Zungenteil der Nase und einer sich nach vorn erstreckenden Rampe oder einer winkelig geneigten Fläche 68. Jede hintere Stufe 66 hat eine annähernd rechtwinkelige Form mit einem flachen Steg 69, dessen Umfangserstreckung geringfügig kleiner ist als der Winkelbetrag des Spiels oder Flankenspiels zwischen den Kupplungszähnen 40 und 41 des treibenden Elementes und des getriebenen Elementes, wenn diese beiden Elemente voll im Einriff stehen. Die flachen Stege 67 und 69 der Nasen 62 liegen alle in einer Ebene, die parallel zur Mittelebene des Ausgleichgetriebes ist, jedoch geringfügig näher an dieser liegt als die Enden oder Spitzen der Abweiszähne 44, d. h., die Stege 67 und 69 sind vorzugsweise geringfügig höher als die Abweiszähne 44. Die vorderen Enden der Rampen 68 liegen jedoch in einer Ebene, die von der Mittelebene des Ausgleichgetriebes etwas weiter entfernt ist als die Enden der Abweiszähne. Die hinteren Ecken der hinteren Stufen 66 sind ebenfalls zu Punkten nach unten abgeschrägt, die geringfügig außerhalb der Ebene der Enden der Abweiszähne 44 liegen. Wie aus dem Nachfolgenden hervorgeht, ergibt dieser Höhenunterschied zwischen den flachen Stegflächen der Nasenstufen und den Enden oder Spitzen der Abweiszähne ein kleines axiales Spiel zwischen den Abweis- und den Kupplungszähnen in deren ausgerücktem Zustand. so daß Verschleiß und Geräusch vermieden werden, welche auftreten würden, wenn diese Zähne beim Überholen oder Nacheilen Kopfberührung miteinander haben würden.
  • Aus Fig. 4 bis 7, 10, 13 und 16, die alle annähernd mit dem gleichen Maßstab gezeichnet sind, ergibt sich, daß die verzahnten Teile des mittleren Abweiselementes 27 zwischen den Nuten 54 eine radiale Dicke haben, die nur geringfügig kleiner als die kombinierte radiale Dicke eines Halteringes und des verzahnten Teils des Abweisringes des getriebenen Elementes ist, auf dem der Haltering angeordnet ist, so daß der radial innere Teil des mittleren Abweiselementes mit den getriebenen Abweisringen zusammenwirkt, während der radial äußere Teil desselben mit den Halteringen zusammenwirkt.
  • Der radial innere Teil des mittleren Abweiselementes 27 weist keine Unterbrechungen auf, und die Abweiszähne 45 auf seinen entgegengesetzten Seiten sind in ihrer Zahl gleich den Abweiszähnen 44 der getriebenen Elemente und entsprechen diesen in ihrer Form. Der radial äußere Teil des mittleren Abweiselementes ist, wie erwähnt, so bearbeitet, daß er eine Vielzahl von Nuten 54 aufweist, die sich über die volle axiale Breite des Abweiselementes erstrekken. Diese Nuten 54 entsprechen in ihrer Zahl der Zahl der abgestuften Nasen 62 der Halteringe und sind so geschnitten, daß die Endwände jeder Nut im wesentlichen mit den Außenecken von zwei der Abweiszähne 45 zusammenfallen.
  • Bei der dargestellten Konstruktion, bei der 24 in gleichen Abständen voneinander befindliche Abweiszähne auf jeder Seite des mittleren Abweiselementes vorgesehen sind, hat jede Nut 54 eine bogenförmige Erstreckung von etwa 56°, was etwa 3½ Abweiszähnen entspricht. Da die Umfangserstreckung jeder der abgestuften Nasen zwischen der Vorderkante der vorderen Stufe und der Hinterkante der hinteren Stufe annähernd gleich derjenigen von zwei Abweiszähnen ist, besteht zwischen den Nasen und den Endwänden der Nuten ein ausreichendes Spiel, um die Möglichkeit eines »Vorbeigangs« zu verhindern, d. h. zu verhindern, daß die Kupplungszähne nicht wieder in Eingriff miteinander kommen, wenn das mittige treibende Element ein überholendes getriebenes Element bei sich nach rückwärts bewegendem Fahrzeug einholt. Die axiale Länge der Zungenteile der gestuften Nasen 62 ist geringfügig kleiner als der Abstand von der Ebene der Enden des einen Satzes von Zähnen 45 des mittleren Abweiselementes zur gegenüberliegenden Seite der Sprengringnut 56, so daß, wenn die Nasen ihre axial innerste Lage in den Nuten 54 des mittleren Abvveiselementes einnehmen, ein geringes Spiel zwischen den inneren Enden der Nasen und den Seiten des Sprengringes 28 besteht.
  • Bei der in den Zeichnungen gezeigten Form des mittleren Abweiselementes erstrecken sich die Abweiszähne 45 über die volle radiale Dicke des Abweisringes in denjenigen Teilen desselben, welche sich zwischen den Nuten 54 befinden. Da die radial äußeren Teile dieser Zähne keine Aufgabe zu erfüllen haben, sind keine entsprechenden Abweiszähne auf den Halteringen vorgesehen, so daß, wenn gewünscht, die Seitenflächen des mittleren Abweiselementes von der Umfangsebene des Grundes der Nut 54 nach außen glatt gemacht werden können. Es hat sich jedoch für die Bearbeitung als einfacher und wirtschaftlicher erwiesen, die Abweiszähne in der dargestellten Weise herauszuarbeiten: Außer mit den abgestuften Nasen 62 ist jeder der Halteringe 31 und 32 ferner mit einer Vielzahl länglicher Nuten 70 in der Außenumfangsfläche des Ringkörperteils 60 versehen, die sich in Umfangsrichtung zwischen den abgestuften Nasen befinden und die Keile 59 des treibenden Elementes 26 aufnehmen.
  • Die Nuten 70 sind relativ zu den abgestuften Nasen 62 so angeordnet und in ihrer Umfangserstreckung so bemessen, daß, wenn eines der getriebenen Elemente außer Eingriff mit dem treibenden Element infolge Überholens des zugeordneten Zugmaschinenrades kommt und sich der Haltering auf der ausgerückten Seite in der auf der linken Seite der Fig. 11 dargestellten Stellung befindet, d. h., wenn sich die Stege 67 der vorderen Stufen 65 in Berührung mit den Spitzen der Abweiszähne 45 an den vorderen Enden der Nuten 54 des mittleren Abweiselementes befinden und die Vorderseiten der Zungenteile der Nasen 62 an den vorderen Wänden der erwähnten Nuten anliegen, das hintere Ende 71 jeder Nut 70 sich von dem zusammenwirkenden Keil 59 in einem Abstand nach rückwärts befindet, der ausreicht, daß der Keil freikommt, unabhängig davon, ob sich das treibende Element 26 in der treibenden oder in der Leerlaufstellung befindet. Dieses Verhältnis der Teile ermöglicht, daß das überholende getriebene Element so lange ausgerückt bleibt, wie das Überholen andauert selbst wenn Drehmomentumkehrungen infolge einer Veränderung von Antrieb auf Leerlauf oder umgekehrt stattfinden.
  • Die Halteringnuten 70 sind ferner so ausgebildet, daß, wenn eines der getriebenen Elemente dem treibenden Element nacheilt, wenn sich das letztere in der Leerlaufstellung befindet und sich der zugeordnete Haltering in die auf der linken Seite der Fig. 14 gezeigte Stellung bewegt hat, in der sich die Stege 69 der hinteren Stufen 66 in Berührung mit den Spitzen der Abweiszähne 45 an den hinteren Enden der Nuten 54 befinden und die Rückseiten der Zungenteile der Nasen 62 an den Rückwänden der Nuten anliegen, das vordere Ende 72 jeder Nut 70 sich in Berührung mit dem zusammenwirkenden Keil 59 des treibenden Elementes befindet, der ebenfalls an dem hinteren Ende einer der Nuten 58 im Umfang des mittleren Abweiselementes 27 anliegt. Dieses Verhältnis der Teile verursacht eine Drehmomentumkehrung des treibenden Elementes aus der Leerlaufstellung in die Antriebsstellung, was zur Folge hat, daß sich das treibende Element relativ zu dem in Eingriff befindlichen getriebenen Element und dem Abweiselement um einen Betrag nach vorn bewegt, der gleich dem Winkelspiel oder Flankenspiel zwischen den treibenden und den getriebenen Kupplungszähnen ist, ferner eine Vorwärtsdrehbewegung des Halteringes durch die Keile 59 des treibenden Elementes auf der ausgerückten Seite des Ausgleichgetriebes, die ausreicht, die Stege 69 der hinteren Stufen 66 von den Spitzen der Abweiszähne an den hinteren Enden der Nuten 54 des mittleren Abweiselementes weg zu bewegen und hierdurch den erneuten Eingriff des nacheilenden getriebenen Kupplungselementes zu ermöglichen.
  • Aus dem Vorangehenden und aus den Zeichnungen ergibt sich, daß die bogenförmige Erstreckung jeder Halteringnut 70 geringfügig größer ist als die maximale Drehbewegung der Halteringe relativ zum mittleren Abweiselement, die durch die Nuten 54 und die Nasen 62 ermöglicht wird, d. h., jede Nut 70 hat eine bogenförmige Erstreckung, die geringfügig größer ist als diejenige jeder Nut 54, abzüglich des Bogens, der von dem Mittelzungenteil der zusammenwirkenden Nase 62 eingenommen wird. Ferner ergibt sich, daß jede Nut 70 eine größere Umfangserstreckung hat als die Gesamtumfangslänge jeder Nase 62. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich jede Nut 70 über einen Bogen von etwa 50° und ist so angeordnet, daß ihr hinteres Ende 71 etwa 27° von der Vorderseite des Zungenteils der benachbarten Nase 62 nach vorn liegt, während ihre vorderes Ende 72 etwa 34° von der Rückseite der Zunge der nächsten Nase nach hinten liegt.
  • Die Arbeitsweise des Ausgleichgetriebes gemäß der Erfindung ergibt sich am besten aus Fig. 8 bis 16, wobei Fig. 8 bis 10 die relativen Stellungen der Halteringe, der Abweisringe der getriebenen Elemente und des mittleren Abweiselementes zeigen, wenn beide getriebenen Elemente sich voll im Eingriff mit dem treibenden Element befinden, während Fig. 11 bis 13 und 14 bis 16 die relativen Stellungen der gleichen Teile zeigen, wenn die linke Seite des Ausgleichgetriebes überholt bzw. nacheilt: Wie Fig. 8 bis 10 zeigen, wird angenommen, daß das Fahrzeug, statt im Leerlauf zu fahren, in Vorwärtsfahrt angetrieben wird, so daß die Keile 59 des treibenden Elementes 26 sich in Anlage an den vorderen Enden der Nut 58 im Umfang des mittleren Abweiselementes 27 befinden. Wenn das Fahrzeug im Leerlauf vorwärts fahren würde, würden die Teile die gleichen relativen Stellungen, wie gezeigt, einnehmen, jedoch mit der Ausnahme, daß die Keile 59 um einen Betrag nach rückwärts verlagert sind, der gleich dem Spiel oder Flankenspiel zwischen den treibenden und den getriebenen Kupplungszähnen ist und sich in Anlage an den hinteren Enden der Nuten 58 befindet. Unter diesen Bedingungen, d. h., wenn das Fahrzeug entweder in Vorwärtsfahrt angetrieben wird oder im Leerlauf vorwärts fährt und sich beide getriebenen Elemente im vollen Eingriff mit dem treibenden Element befinden, liegen die Keile 59 zwischen den Enden der Halteringnuten 70.
  • Bei dem in Fig. 8 bis 10 gezeigten, voll eingerückten Zustand befinden sich die Abweiszähne 44 der beiden getriebenen Elemente in vollem Eingriff mit den Zähnen 45 des mittleren Abweiselementes 27, und die gestuften Nasen 62 der Halteringe erstrecken sich am weitesten in die Nuten 54 des mittleren Abweiselementes, und zwar etwa in der Mitte derselben. Da zu diesem Zeitpunkt keine Kraft auf die Halteringe mit Ausnahme der Massenträgheit ausgeübt wird, die das Bestreben hat, eine relative Drehung zwischen diesen und ihren jeweiligen getriebenen Elementen entgegen der Reibungskupplungswirkung der Federn 63 auszuüben, schwimmen sie praktisch in den Nuten 54.
  • Wenn jedoch die linke Seite des Ausgleichgetriebes zu überholen beginnt und sich das getriebene Element 30 mit einer größeren Geschwindigkeit dreht als das mittige Antriebselement 26, gleiten die Abweiszähne 44, welche aus einem Stück mit dem getriebenen Element bestehen, auf dem linken Satz von Zähnen 45 des mittleren Abweiselementes und bewirken, daß das überholende getriebene Element sich axial nach außen bewegt, so daß der linke Satz der Kupplungszähne 40 und 41 außer Eingriff kommt, Während der Zeit, während welcher die Abweiszähne 44 auf den geneigten Flächen der Zähne 45 des mittleren Abweiselementes gleiten, und während der Anfangsperiode der sich hieraus ergebenden kopfseitigen Gleitbewegung dieser Zähne fährt der Haltering 32 auf dem überholenden getriebenen Element 30 fort, sich mit dem letzteren gegenüber dem mittleren Abweiselement infolge der durch die Feder 63 bewirkten Reibungsverbindung zwischen den beiden Elementen nach vorn zu bewegen. Wenn diese Vorwärtsbewegung andauert, kommen die Rampen oder geneigten Flächen 68 der vorderen Stufen 65 der Halteringnasen 62 in Berührung mit den Ecken der vorderen Endwände der Nuten 54 und bewegen, über diese hinweggleitend, da die Feder 63 immer noch einer relativen Drehung zwischen dem Haltering und dessen getriebenem Element entgegenwirkt, das getriebene Element noch weiter axial nach außen, so daß die Kupplungs- und die Abweiszähne des getriebenen Elementes von den entsprechenden Zähnen des treibenden Elementes und des mittleren Abweiselementes vollständig getrennt werden. Die Vorwärtsdrehbewegung des Halteringes 32 relativ zum mittleren Abweiselement dauert dann so lange an, bis die sich vorwärts bewegenden Vorderseiten der mittleren Zungenteile der Nasen 62 zum Anliegen an den vorderen Enden der Nut 54 kommen, worauf der Haltering, bezogen auf das mittlere Abweiselement in der in Fig. 11 bis 13 gezeigten Stellung, zum Stillstand kommt, in der die Stege 67 der vorderen Stufen 65 auf den oberen Enden der Abweiszähne 45 an den vorderen Enden der Nut 54 aufruhen. Der Haltering 32 gleitet dann unter Reibung, bezogen auf das getriebene Element 30, solange sich das letztere mit einer größeren Geschwindigkeit als das mittige Antriebselement 26 dreht.
  • Wie sich aus Fig. 12 ergibt, befindet sich das hintere Ende 71 jeder Nut 70 im Haltering 32 hinter dem hinteren Ende der benachbarten Nut 58 im mittleren Abweiselement 27. Daher wird, falls eine Drehmomentumkehrung eintritt, wenn das linke getriebene Element 30 überholt und sich das Fahrzeug vorwärts bewegt, durch die hierdurch bedingte Rückwärtsbewegung der Keile 59 von den vorderen zu den hinteren Enden der Nuten 58 keine Veränderung der Lage der Halteringe 32 herbeigeführt, und die überholende Seite des Ausgleichgetriebes bleibt ausgerückt.
  • Wenn das Überholen der linken Seite des Ausgleichgetriebes aufhört, nimmt die Drehgeschwindigkeit des getriebenen Elementes 30 ab, bis sie diejenige des treibenden Elementes erreicht, dann unter diese abfällt und die übrigen Elemente sich dann mit dem letzteren einschließlich des mittleren Abweiselementes drehen. Sobald die Geschwindigkeit des getriebenen Elementes 30 geringer wird als diejenige des treibenden Elementes 26, d. h., wenn das letztere dem ersteren vorauszueilen beginnt, tritt die Reibungskupplungswirkung der Feder 63 ein, so daß sich der Haltering 32 mit dem getriebenen Element 30 nach rückwärts bewegt, da dieser Bewegung nunmehr keine Kraft mit Ausnahme der Reibungsberührung zwischen den Stegen 67 der vorderen Stufen 65 des Halteringes und den Enden der Abweiszähne 45 an den vorderen Enden der Nuten 54 entgegenwirkt. Da das getriebene Element 30 und der Haltering 32 relativ zum treibenden Element sowie zum mittlerer Abweiselement nach rückwärts abfallen, bewegen sich zuerst die Stege 67 und dann die Rampen 68 von den Zähnen des Abweisringes weg nach rückwärts, bis die Enden der Rampen 68 von den Ecken der Endwände der Abweisringnuten 54 freigekommen sind, worauf das getriebene Element frei unter der Wirkung der Feder 36 in die in Fig. 8 bis 10 gezeigte Stellung in der es vollen Eingriff hat, zurückkehren kann, sobald seine Abweiszähne 44 den Lücken- zwischen den Abweiszähnen 45 des mittleren Abweiselementes gegenüberliegen.
  • Wie erwähnt, zeigen Fig. 11 bis 13 die Arbeitsweise des Ausgleichgetriebes, wenn das Fahrzeug vorwärts getrieben wird und das linke Zugmaschinenrad 23 überholt, was beim Befahren einer Rechtskurve eintreten kann. Wenn bei Vorwärtsantrieb eine Linkskurve gemacht werden soll, arbeitet das Ausgleichgetriebe in der gleichen Weise mit der Ausnahme, daß die rechte Seite statt der linken überholt.
  • Es sei nun angenommen, daß sich das Fahrzeug zu Beginn einer Linkskurve in Leerlauffahrt nach vorn befindet. Unter diesen Bedingungen kann das rechte getriebene Element 26 nicht überholen, da sich die vorderen Flächen der getriebenen Kupplungszähne 41 in Anlage an den hinteren Flächen der treibenden Kupplungszähne 40 befinden. Die rechte Seite des Ausgleichgetriebes ist daher die treibende Seite, während die linke Seite nacheilt, wobei sich das getriebene Element 30 mit einer geringeren Geschwindigkeit dreht als das mittige treibende Element 26. Die Abweiszähne 44 des getriebenen Elementes 30 arbeiten dann mit dem linken Satz von Zähnen 45 auf dem mittleren Abweiselement zusammen, was zur Folge hat, daß das nacheilende getriebene Element sich axial nach außen bewegt und der linke Satz der Kupplungszähne in der gleichen Weise außer Eingriff kommt, wie vorangehend in Verbindung mit dem Überholzustand in Fig. 8 bis 11 beschrieben, jedoch mit der Ausnahme, daß der Haltering 32 mit dem nacheilenden Getriebeelement 30 relativ zum mittleren Abweiselement 27 nach rückwärts bewegt wird, bis die Stege 69 der hinteren Stufen 66 der Nasen 62 in Berührung mit den Enden der Abweiszähne 45 an den hinteren Enden der Nuten 54 kommen und über diese hinweggleiten, während die Rückseiten der Zungenteile der Nasen 62 zum Anliegen an den hinteren Endenwänden der Nuten 54 kommen, wie in Fig. 14 bis 16 gezeigt.
  • Wenn das Nacheilen der linken Seite des Ausgleichgetriebes aufhört, nimmt die Drehgeschwindigkeit des getriebenen Elementes 30 zu, bis sie diejenige des treibenden Elementes erreicht und nunmehr das Bestreben hat, diese zu übersteigen. Die übrigen Elemente drehen sich dann mit dem letzteren einschließlich des mittleren Abweiselementes. Sobald die Geschwindigkeit des getriebenen Elementes 30 höher wird als diejenige des treibenden Elementes 26, d. h., wenn das erstere dem letzteren vorauszueilen beginnt, tritt die Reibungskupplungswirkung der Feder 63 ein, so daß der Haltering 32 mit dem getriebenen Element 30 relativ zum treibenden Element und zum mittleren Abweiselement vorwärts bewegt wird. Sobald sich die Stege 69 der hinteren Stufen 66 der Nasen 62 von den Köpfen der Abweiszähne 45 an den hinteren Enden der Nuten 54 weg nach vorn bewegen und von den Ecken der Endwände dieser Nuten freikommen, kann das getriebene Element 30 frei unter der Wirkung der Feder 36 in die in Fig. 8 bis 10 gezeigte volle Eingriffsstellung zurückkehren, sobald seine Abweiszähne 44 gegenüberliegend den Lücken zwischen den Abweiszähnen 45 des mittleren Abweiselementes zu liegen kommen.
  • Wenn die linke Seite des Ausgleichgetriebes bei Vorwärtsfahrt des. Fahrzeuges im Leerlauf in einer Linkskurve nacheilt, kommt jeder Keil 59 des treibenden Elementes an seiner einen Seite am hinteren Ende der zugeordneten Nut 58 im mittleren Abweiselement und an der anderen Seite des vorderen Endes der zugeordneten Nut 70 im Haltering 32 zur Anlage, wie in Fig. 15 gezeigt. Falls dann eine Drehmomentumkehrung von Leerlauffahrt auf Fahrt unter Motorantrieb stattfindet, bewegen sich die Keile 59 nach vorn und nehmen die Halteringe 32 um einen Betrag mit sich. der gleich dem Spiel oder Flankenspiel zwischen den Kupplungszähnen ist. Da die Umfangserstreckung des Steges 69 jeder hinteren Stufe 66, wie erwähnt, geringfügig kleiner ist als die Winkelbewegung des Flankenspiels, wird durch diese Bewegung der Haltering in eine Stellung zurückgeführt, in der die Nasen 62 wieder in die Nuten 54 eintreten können und das erneute Ineingriffkommen des getriebenen Elementes 30 in der gleichen Weise ermöglichen, wie wenn das getriebene Element durch Erhöhen seiner Drehgeschwindigkeit relativ zu derjenigen des treibenden Elementes nicht mehr nacheilen würde. Sobald das nacheilende linke getriebene Element infolge einer Drehmomentumkehrung wieder in Eingriff gekommen ist und durch das treibende Element angetrieben wird, verursacht eine Fortetzung der Linkskurve, daß das rechte getriebene Element 29 überholt, worauf das Ausgleichgetriebe in der gleichen Weise, wie in Fig. 11 bis 13 dargestellt, arbeitet, jedoch mit der Ausnahme, daß die rechte Seite statt der linken abgekuppelt wird.
  • Wenn das Fahrzeug in Richtung nach rückwärts angetrieben wird und in eine Kurve fährt, arbeitet das Ausgleichgetriebe in der gleichen Weise, wie wenn das Fahrzeug nach vorn angetrieben wird, jedoch mit der Ausnahme, daß eine Drehmomentumkehrung das erneute Einrücken und den Antrieb des ursprünglich überholenden getriebenen Elementes sowie das Nacheilen des entgegengesetzten Elementes, von dem ursprünglich das Antriebsdrehmoment aufgenommen wurde, zur Folge hat. Wenn das Fahrzeug im Leerlauf rückwärts fährt und in eine Kurve eintritt. ist die Arbeitsweise des Ausgleichgetriebes die gleiche, wie wenn es im Leerlauf vorwärts fährt, mit der Ausnahme, daß im Falle einer Drehmomentumhehrung während der Fahrt in der Kurve die ursprünglich nacheilende Seite des Ausgleichgetriebes in ihrem Nacheilzustand bleibt, wobei das Antriebsdrehmoment der anderen Seite zugeführt wird.
  • Durch die Erfindung wird daher ein verbessertes Ausgleichgetriebe mit selbsttätiger Abkupplung geschaffen, das besonders zur Verwendung in den Achsen von Zugmaschinen mit nicht lenkbaren Rädern und in anderen Fahrzeugen, wie Gabelstaplern, geeignet ist, in denen eine starke Differentialwirkung erf@rderlich ist und ungewöhnliche Lenkprobleme auft@@ten.
  • Ol wohl nur eine bestimmte Ausführungsform des Ausgh@ichgetriebes gemäß der Erfindung beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt worden. ist, ist die Erfindung nicht auf die besondere gezeigte Ausfülrungsform beschränkt, sondern kann mit einer Vielzahl verschiedener Ausführungsformen gestaltet werden Beispielsweise kann, obwohl bei der dar-Ausführungsform drei Keile am treibenden Element, eine entsprechende Zahl von Nuten im mittleren Abweiselement und in den Halteringen sowie eine gleiche Anzahl von Halteringnasen vorgesehen ist, die ein gut ausgewuchtetes Aggregat ergeben, natürlich auch eine beliebige andere geeignete Zahl von diesen Elementen, die größer oder kleiner als drei ist, verwendet werden, vorausgesetzt, daß angemessene Veränderungen hinsichtlich ihrer relativen Abmessungen und Winkelverhältnisse vorgenommen werden. Ferner ist es möglich, wenn gewünscht, die Mittelzungenteile der Halteringnasen wegzulassen. In solchem Falle sind die flachen Stege jeder Nase kontinuierlich, und das Ausmaß der Bewegung der Halteringe relativ zum mittleren Abweiselement ist durch die Anlage der Antriebselementkeile sowie der Enden der sich in Umfangsrichtung erstreckenden Nuten im Umfang der Halteringe begrenzt.
  • Für den Fachmann ist es darüber hinaus inöilicb. weitere Abänderungen in den Einzelheiten der Konstruktion und der Anordnung der Teile innerhalb des Rahmens der Erfindung vorzunehmen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRUC.HE: 1. Ausgleichgetrivebe, bei welchem der treibende Teil zwei getriebene Wellen über zwei Kupplungen antreibt, von denen eine bei Geschwindigkeitsunterschieden der beiden getriebenen Wellen durch Abweisnocken ausgerückt wird, die einerseits an axial verschieblichen Kupplungselementen und andererseits an einem gemeinsamen Mittelteil sitzen, der gegen den treibenden Teil eine dadurch begrenzte Verdrehung erfahren kann, daß ein am treibenden Teil befestigter Keil in eine entsprechend breitere Nut des Mittelteils eingreift, während an jedem Kupplungselement ein Haltering drehbar angebracht ist, der die Achsenverschiebung so lange aufrechterhält, wie die Geschwindigkeit des betreffenden Kupplungselementes von derjenigen des treibenden Teils abweicht, wobei jeder Haltering eine in die axiale Richtung weisende Nase besitzt, die in eine zweite Nut im Mittelteil von größerer Umfangserstrekkung als die Nase hineinragt und hierdurch eine begrenzte Drehbewegung des Halteringes gegenüber dem Mittelteil erlaubt, während nach dem Anschlagen der Nase gegen die Kante der Nut das mit dem betreffenden Haltering verbundene Kupplungselement sich gegen diesen drehen kann, solange seine Geschwindigkeit von derjenigen des treibenden Teils abweicht, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltering (31, 32) eine Nut (70) aufweist, die am Umfang gegen die Nase (62) versetzt so angebracht ist, daß der Keil (59) des treibenden Teils (26) sich in die Nut (70) erstreckt.
  2. 2. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangserstreckung der Nut (70) jedes Halteringes (31, 32) etwas größer als die Umfangserstreckung der zweiten Nut (54) des Mittelteils (27), vermindert um die Umfangserstreckung desjenigen Teils der Nase (62) des Halteringes ist, der sich in die zweite Nut erstreckt, wenn das zugehörige Kupplungselement (29, 30) von dem treibenden Teil (26) getrennt i't.
  3. 3. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (62) jedes Halteringes abgestufte Teile (65 und 66) von gleicher axialer Länge, aber ungleicher Umfangserstrek kung aufweist, wobei der kürzere Teil (66) etwas kürzer als der Winkelbetrag des Spiels zwischen den Kupplungszähnen (40 und 41) des treibenden Teils (26) und der Kupplungselemente (29 und 30) ist.
  4. 4. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die längere Abstufung (65) der Nase (62) jedes Halteringes eine Rampe (68) mit geneigter Fläche aufweist, die in einer zur Ringachse schiefen Ebene verläuft.
  5. 5. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangserstreckung der Nut (70) in jedem Haltering (31 und 32) größer als diejenige der abgestuften Nase (62) ist.
  6. 6. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsnut (70) jedes Halteringes (31 und 32) so bezüglich der Nase (62) desselben angeordnet und bemessen ist, daß nach dem Ausrücken eines Kupplungselementes (29 bzw. 30) infolge Überholung, während der treibende Teil (26) ein vorwärts gerichtetes Drehmoment auf das andere Kupplungselement überträgt, der am treibenden Teil befestigte Keil (59) vom nächsten Ende der Nut (70) einen Abstand hat, der den Winkelbetrag des Flankenspiels zwischen den Kupplungszähnen (40 und 41) übersteigt, so daß bei einer Drehmomentumkehr der Keil den Haltering nicht relativ zum Mittelteil (27) verdrehen kann.
  7. 7. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsnut (70) jedes Halteringes (31 und 32) so bezüglich der Nase (62) desselben angeordnet und bemessen ist, daß nach dem Ausrücken eines Kupplungselementes (29 bzw. 30) infolge geringerer Geschwindigkeit, während das andere Kupplungselement den treibenden Teil (26) mitnimmt, der am treibenden Teil angebrachte Keil (59) in Berührung mit einem Ende der Nut (70) steht, so daß bei einer Drehmomentumkehr der Keil den Haltering relativ zum Mittelteil (27) verdreht und hierdurch einen Wiedereingriff des nacheilenden Kupplungselementes mit dem treibenden Teil herbeiführt. B.
  8. Ausgleichgetriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltering mit mehreren abgestuften Nasen (62) und einer gleichen Anzahl von Umfangsnuten (70) versehen ist, wobei jede Nut zwischen zwei benachbarten Nasen liegt.
  9. 9. Ausgleichgetriebe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haltering mit drei gleichmäßig verteilten abgestuften Nasen (62) und drei Umfangsnuten (70) versehen ist, wobei jede Nut sich über etwa 50° erstreckt und ihr eines Ende einen Abstand von etwa 27° von der ihr zugekehrten Seite des Mittelteils der benachbarten Nase aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 307 351; britische Patentschriften Nr. 714 036, 715 445; USA.-Patentschriften Nr. 2 329 059, 2 638 794.
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