DE19837577A1 - Einfassung von Öffnungen in Sandwich-Plattenelementen, insbesondere für Türen - Google Patents
Einfassung von Öffnungen in Sandwich-Plattenelementen, insbesondere für TürenInfo
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Abstract
Bei einer Einfassung von Öffnungen in Sandwich-Plattenelementen, insbesondere für Türen, wobei in die Öffnungen Füllungen, insbesondere Verglasungen, einsetzbar sind und die Einfassung Profile aufweist, wird die einbruchshemmende Wirkung dadurch verbessert, daß die Einfassung eine Klemmeinrichtung aufweist, daß die Klemmeinrichtung mit dem an der einbruchgefährdeten Seite befindlichen Profil verbunden ist, und daß die Klemmeinrichtung an der in die Öffnung eingesetzten Füllung derart ansetzbar ist, daß die Füllung geklemmt gehalten ist. DOLLAR A Um die Einbruchshemmung der erfindungsgemäßen Einfassung weiter zu verbessern, kann zur Befestigung der Profile wenigstens ein Verbindungshalter mit wenigstens einem Verstärkungselement aus metallischem Werkstoff vorgesehen sein. DOLLAR A Es ist auch möglich, daß mehrere Klemmeinrichtungen und Verbindungshalter vorgesehen sind und daß die Klemmeinrichtungen und die Verbindungshalter alternierend entlang der Ränder der Öffnung in Plattenelementen einem Profilpaar zugeordnet sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einfassung von Öffnungen in
Sandwich-Plattenelementen, insbesondere für Türen, wobei in die
Öffnungen Füllungen, insbesondere Verglasungen, einsetzbar sind
und die Einfassung Profile aufweist.
Bei Einfassungen der vorbezeichneten Gattung sind die
Profile z. B. an den Randbereichen der jeweiligen Öffnung
befestigt. Bei einem Einbruchsversuch wird in der Regel
versucht, die Profile gewaltsam abzuhebeln, um damit die
Füllungen bzw. Verglasungen, zum Beispiel einer Eingangstür, zu
entfernen. Somit kann ein Einbruch in ein Haus oder ein Gebäude
begünstigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einfassung
der vorbezeichneten Gattung bereitzustellen, die besonders
einbruchshemmend ausgestaltet ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Dabei ist es für die Erfindung wesentlich, daß die
Einfassung eine Klemmeinrichtung aufweist, daß die
Klemmeinrichtung mit dem an der einbruchgefährdeten Seite
befindlichen Profil verbunden ist, und daß die Klemmeinrichtung
an der in die Öffnung eingesetzten Füllung derart ansetzbar
ist, daß die Füllung geklemmt gehalten ist.
Die Klemmeinrichtung bewirkt bei der erfindungsgemäßen
Fassung eine Klemmung der in der Öffnung angeordneten Füllung
derart, daß die Füllung gegen das an der einbruchgefährdeten
Seite befindliche Profil gepreßt wird. Somit wird ein Abheben
der Profile erschwert und damit die Einbruchshemmung der
Einfassung verbessert. Vorzugsweise ist der Werkstoff der
Klemmeinrichtung ein metallischer Werkstoff, zum Beispiel
Aluminium, mit dem Vorteil, daß die mit einer derartigen
Klemmeinrichtung ausgerüstete Einfassung noch
widerstandsfähiger gegen Einbruchsversuche ist und somit ein
Abhebeln der Profile nahezu verhindert werden kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor,
daß die Klemmeinrichtung ein Klemmorgan und ein dagegen
wirkendes Gegenlager aufweist. Das Klemmorgan und das
Gegenlager wirken hier als Klemmbacken, die das Profil und die
Füllungen gegeneinander verklemmen. Das andere,
gegenüberliegende Profil wird dabei nicht mit der
Klemmeinrichtung und damit nicht mit dem an der
einbruchgefährdeten Seite befindlichen Profil verbunden. Dies
hat den Vorteil, daß die Klemmeinrichtung keine Wärme- bzw.
Kältebrücke zwischen der Füllung und dem Plattenelement bildet,
wodurch die wärmedämmende Eigenschaft der Einfassung nicht
negativ beeinflußt wird.
Das Gegenlager der Klemmeinrichtung weist einen
Grundkörper und ein Fußelement auf. Die Querschnittsform des
Grundkörpers ist z. B. rechteckig, wobei sich der Grundkörper
über einen vorbestimmten Bereich der Ränder der Öffnung
erstreckt. Alternativ kann der Grundkörper auch andere, runde
oder dergleichen Querschnittsformen aufweisen. Vorzugsweise
sind der Grundkörper und das Fußelement einstückig ausgebildet.
Es ist aber auch möglich, daß der Grundkörper und das
Fußelement zum Beispiel mittels Verbindungselementen verbunden
sind.
Um eine möglichst hohe Kräfte aufnehmende Verbindung
zwischen der Klemmeinrichtung und dem an der
einbruchgefährdeten Seite befindlichen Profil zu schaffen, ist
vorgesehen, daß das Fußelement der Klemmeinrichtung
formschlüssig in einer hinterschnittenen Nut des Profils
aufgenommen ist, wobei die Nut an der dem Plattenelement
zugekehrten Seite des Profils vorgesehen ist. Eine derartig mit
dem Profil verbundene Klemmeinrichtung kann in vorteilhafter
Weise erhebliche Kräfte aufnehmen, ohne daß es zum Verformen
bzw. Zerbrechen des Profils, zum Beispiel beim versuchten
Abhebeln der Profile, kommt.
Um eine formschlüssige Verbindung zwischen Fußelement und
Profil zu schaffen, kann das Fußelement schienenförmig
ausgebildet sein und jeweils an der Unterseite und der
Oberseite symmetrisch zueinander angeordnete Rippen aufweisen.
Die als zum Beispiel wulstförmige Vorsprünge ausgebildeten
Rippen weisen vorzugsweise eine halbkreisförmige
Querschnittsform auf. Alternativ können die Rippen auch andere,
z. B. eckige oder dergleichen Formen, aufweisen. Eine
halbkreisförmige Querschnittsform der Rippen hat jedoch den
Vorteil, daß sich diese Ausgestaltung positiv auf die
Festigkeitseigenschaften des Gegenlager bzw. der
Klemmeinrichtung auswirkt, da abgerundete Formen des
Fußelements der Klemmeinrichtung zu einer gleichmäßigen
Kräfteverteilung in dem Bauteil führen, wodurch zum Beispiel
Kerbwirkungen, die bei eckigen Formen auftreten, vorteilhaft
vermieden werden. Aufgrund der gleichmäßigen Kräfteverteilung
ist das Fußelement elastisch verformbar, so daß höhere
Belastungen der Klemmeinrichtung nicht unweigerlich zum Bruch
führen. Selbstverständlich sind auch andere Formgebungen des
Fußelements, je nach konstruktiver Ausgestaltung der
hinterschnittenen Nut des Profils möglich.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung wird dadurch
erreicht, daß das Klemmorgan der Klemmeinrichtung plattenförmig
ausgebildet ist. Vorzugsweise weist das Klemmorgan eine
rechteckförmige Querschnittsgrundform auf; jedoch sind auch
andere, zum Beispiel kreisförmige Formen des Klemmorgans
möglich.
Das Klemmorgan der Klemmeinrichtung ist an die in der
Öffnung angeordnete Füllung angesetzt. Bei einer als Füllung
verwendeten Verglasung liegt das plattenförmige Klemmorgan
klemmend an der Verglasung an, so daß die Verglasung zwischen
Profil und Klemmorgan geklemmt gehalten ist.
Um das Klemmorgan mit einem Plattenelement zu verbinden,
weist der dem Klemmorgan zugekehrte Bereich des Plattenelements
eine Nut auf, wobei das Klemmorgan einen zusätzlichen dem
Plattenelement zugekehrten Abschnitt aufweist, der in der Nut
des Plattenelements eingreift und somit mit dem Plattenelement
in Eingriff steht.
Um die Füllung zwischen dem Klemmorgan und dem Profil zu
verklemmen, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
vorgesehen, daß das mit dem Profil verbundene Gegenlager und
das Klemmorgan mehrfach miteinander verschraubt sind. Es ist
auch möglich, daß nur eine Verschraubung vorgesehen ist, jedoch
kann eine Mehrfachverschraubung höhere auf die Klemmeinrichtung
wirkende Kräfte aufnehmen. Das plattenförmige Klemmorgan kann
Bohrungen aufweisen, durch die Schrauben geführt werden, die
mit dem dem Klemmorgan zugeordneten Bereich des Grundkörpers
des Gegenlagers verschraubt sind, wobei in diesem Bereich des
Grundkörpers zum Beispiel entsprechende Gewindebohrungen
vorgesehen sind. Es sind auch andere Verbindungsarten denkbar,
jedoch hat die Verschraubung den Vorteil, daß diese eine
lösbare Befestigungsart ist und bei evtl. Abstandsänderungen
zwischen Grundkörper und Klemmorgan ohne weiteres entsprechend
angepaßt werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Einfassung sind die als
Füllungen verwendeten Verglasungen als Mehrscheibenisolierglas
ausgebildet. Ein Mehrscheibenisolierglas umfaßt mehrere
miteinander verklemmte Glasscheiben. Eine derartige Verglasung
zeichnet sich neben den verbesserten wärmedämmenden
verwendeten Verglasungen die Einbruchshemmung der Einfassung
ebenfalls verbessert wird.
Es ist vorgesehen, daß zwischen den geklemmten
Glasscheiben der als Mehrscheibenisolierglas ausgebildeten
Verglasung und einer weiteren Glasscheibe ein Abstandshalter
vorgesehen ist und daß der Abstandshalter beabstandet vom Rand
der Glasscheibe benachbart zum Klemmorgan angeordnet ist. Der
zwischen den Glasscheiben angeordnete Abstandshalter kann neben
dem an der Glasscheibe benachbart angeordneten Klemmorgan
ebenfalls auf die Verglasung wirkende Kräfte vorteilhaft
aufnehmen.
Eine konstruktiv einfache Möglichkeit die Einbruchshemmung
der erfindungsgemäßen Einfassung weiter zu verbessern, kann
dadurch erreicht werden, daß jedes Plattenelement zumindest in
den der Öffnung zugekehrten Bereichen Verstärkungen aufweist.
Die z. B. aus Blechen mit einem Kern aus Hartschaum bestehenden
Plattenelemente werden durch die Verstärkungen vorteilhaft
stabilisiert, so daß insbesondere im Bereich der Profile ein
Untergreifen derselben erschwert wird. Vorzugsweise ist der
Werkstoff jeder Verstärkung ein Hart-PVC. Alternativ können
auch andere Werkstoffe eingesetzt werden. Hart-PVC weist jedoch
günstige Festigkeitseigenschaften auf und wirkt gleichzeitig
isolierend. Aus Festigkeitsgründen sind die das Plattenelement
begrenzenden Bleche mit den Verstärkungen z. B. verschraubt.
Selbstverständlich sind auch andere Befestigungsarten, wie
z. B. Vernietung oder dergleichen, möglich.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß
die Klemmeinrichtung mit der Verstärkung des Plattenelements
lösbar verbunden ist. Somit werden insbesondere auch quer zur
Klemmrichtung der Klemmeinrichtung wirkende Kräfte, die beim
Abhebeln der Profile entstehen können, von der Klemmeinrichtung
ohne weiteres aufgenommen. Vorzugsweise ist der Grundkörper der
Klemmeinrichtung mit der Verstärkung des Plattenelementes
verschraubt. Alternativ können Grundkörper und Verstärkung z. B.
miteinander vernietet sein.
Die Einbruchshemmung der erfindungsgemäßen Einfassung kann
dadurch verbessert werden, daß zur Befestigung der Profile ein
aus wärmedämmenden Material bestehender Verbindungshalter
vorgesehen ist, der mit zumindest einer seiner beiden
Endbereiche mittels wenigstens einem jeweils zugeordneten
Arretierungselement in der Nut des jeweiligen Profils
festsetzbar ist. Derartige Verbindungshalter können zusätzlich
die beim Aufhebeln der Profile übertragenen Zug- bzw.
Druckkräfte aufnehmen und somit einbruchshemmend bei der
Einfassung wirken.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß jeder
Verbindungshalter mit wenigstens einem Verstärkungselement aus
metallischem Werkstoff ausgerüstet ist. Die Festigkeit des mit
einem Verstärkungselement ausgebildeten Verbindungshalters wird
vorteilhaft erhöht. Das Verformen bzw. Zerbrechen der
Verbindungshalter durch äußere gewaltsame Einwirkungen, wie zum
Beispiel das Abhebeln der Profile, kann somit verhindert
werden. Das Verstärkungselement wirkt als Zuganker im
Verbindungshalter, der die auftretenden Kräfte aufnimmt und
somit die einbruchshemmende Wirkung des Verbindungshalters
verbessert. Mit besonderem Vorteil ist jedes
Verstärkungselement wenigstens einem der Endbereiche des
Verbindungshalters zugeordnet. Der in der hinterschnittenen Nut
des Profils festsetzbare Endbereich des Verbindungshalters muß
bei der Abhebelung der Profile im Falle eines
Einbruchsversuches, die größten Belastungen aufnehmen. Durch
die Verstärkung des Endbereiches wird ein Verformen bzw.
Zerbrechen der hochbelasteten Endbereiche des
Verbindungshalters vorteilhaft verhindert. Es ist möglich, daß
das Verstärkungselement zumindest als ein Teil einer der
Endbereiche des Verbindungshalters ausgebildet ist.
Für die Befestigung des Verstärkungselementes am
Verbindungshalter kann wenigstens ein Befestigungsorgan
vorgesehen sein. Das Befestigungsorgan kann wenigstens einen
den Verbindungshalter mit einem Verstärkungshalter verbindenden
lotrecht verlaufenden Niet umfassen. Eine andere Ausgestaltung
der Befestigungsorgane sieht vor, daß jedes Befestigungsorgan
mindestens einen quer zur Längsrichtung des Verbindungshalters
verlaufenden Bolzen umfaßt. Selbstverständlich können auch Niet
und Bolzen zusammen zur Befestigung des Verstärkungselementes
am Verbindungshalter eingesetzt werden.
Eine weitere Steigerung der Einbruchshemmung wird dadurch
erreicht, daß die Befestigungsorgane der innerhalb eines
Verbindungshalters benachbarten Verstärkungselemente
untereinander mit wenigstens einer Verbindungslasche verbunden
sind. Dazu können in dem Verbindungshalter jeweils zu den
Seitenflächen parallel verlaufende Längsnuten eingearbeitet
sein. In jeder Längsnut kann z. B. jeweils eine
Verbindungslasche eingelegt werden, durch die die
querverlaufenden Bolzen miteinander verbunden werden, so daß
die Verbindungslasche wie ein Kettenglied zwei benachbarte
Verstärkungselemente eines Verbindungshalters sicher
miteinander verbindet. Des weiteren kann vorgesehen sein, daß
die lotrecht verlaufenden Niete überkreuzt mit den
querverlaufenden Bolzen benachbarter Verstärkungselemente
angeordnet werden, um die einbruchshemmende Festigkeit der
Verbindung zwischen Verbindungshalter und Verstärkungselement
weiter zu verbessern.
Es ist möglich, daß jede Verbindungslasche in jeweils
einem der Endbereiche des Bolzen angeordnet ist. Ebenfalls wäre
es möglich, daß die Verbindungslaschen auch in anderen
Bereichen der Bolzen angeordnet sind.
Die zur Befestigung eines Verstärkungselementes an einem
Verbindungshalter dienenden Verbindungslaschen und Bolzen
bestehen aus Festigkeitsgründen aus Metall. Daraus kann sich
das Problem ergeben, daß sich mittels der aus Metall
gefertigten Verbindungslaschen und Bolzen aufgrund der
wärmeleitenden Eigenschaften von Metall eine Wärme- bzw.
Kältebrücke zwischen den Verstärkungselementen über die Bolzen
und Verbindungshalter ausbilden kann.
Das Problem der Entstehung von Kältebrücken wird dadurch
vermieden, daß die in den Verstärkungselementen befindlichen
Bohrungen zur Aufnahme jeweils eines Bolzens zumindest
abschnittsweise mit wenigstens einem Einsatz aus einem
isolierenden Werkstoff ausgekleidet sind. Dies kann dadurch
verwirklicht werden, daß jeder Einsatz vorzugsweise eine Hülse
aus Kunststoff ist. Jede einen Einsatz bildende Hülse kann auch
jeweils aus mehreren Hülsenteilen bestehen, die jeweils die
Bohrung in vorbestimmten Bereichen auskleiden. Es ist auch
möglich, daß jeder Einsatz bzw. jede als Einsatz dienende Hülse
beispielsweise eine rechteckige, quadratische oder dergleichen
Querschnittsform aufweist, wobei dann als Bohrung ein im
Verstärkungselement jeweils an die entsprechende
Querschnittsform des Einsatzes angeformter Durchbruch
vorgesehen ist. Durch den isolierenden Einsatz wird eine
Wärmeleitung von der Verbindungslasche zum Bolzen unterbrochen,
so daß zum Beispiel im Winter, wenn ein großes
Temperaturgefälle zwischen der wetterseitigen Außenfläche einer
Tür und dem Gebäude-Innenraum herrscht, die Entstehung einer
Kältebrücke vermieden wird. Auch in einem Brandfall wäre eine
Wärmeleitung vorteilhaft erschwert. Durch jeden isolierenden
Einsatz wird ebenfalls die Schallübertragung bei mit der
erfindungsgemäßen Einfassung versehenden Türen oder Fenstern
mit Vorteil gehemmt. Es ist auch möglich, die Verbindungslasche
aus einem isolierenden Werkstoff herzustellen oder mit einem
isolierenden Überzug zu versehen.
Die in dem Verbindungshalter eingearbeiteten Längsnuten
können so angeordnet sein, daß der Verbindungshalter in einen
Mittelbereich und in Seitenbereiche unterteilt wird. Die
Längsnuten können auch als Sollbruch-Rillen dienen, so daß der
Verbindungshalter nach dem Abtrennen der Seitenbereiche
wesentlich schmaler ist und damit in engen, kurvigen Bereichen
der Einfassungen, wie zum Beispiel Rundungen mit geringem
Radius vorteilhaft eingesetzt werden kann. Neben den genannten
Verbindungsarten können auch andere Verbindungsarten, wie zum
Beispiel umgießen, umspritzen oder kleben, zur Anwendung
kommen.
Als Werkstoff für das Verstärkungselement kann eine
Aluminium-Legierung, wie zum Beispiel AlMg, AlSi oder
dergleichen, verwendet werden. Solche Legierungen zeichnen sich
durch eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus. Neben
der vorteilhaften Gewichtseinsparung sind diese Legierungen
auch korrosionsbeständig.
Eine Verbesserung der einbruchshemmenden Wirkung wird auch
dadurch erreicht, daß der Verbindungshalter wenigstens ein in
das Dämmaterial einsteckbares Verankerungsorgan aufweist und
daß das Verankerungsorgan am Verstärkungselement laschenförmig
aus der Ebene seiner Unterseite vorstehend angeordnet ist. Die
in das Dämmaterial einschiebbaren Verankerungsorgane verhindern
eine Längsverschiebung der Verbindungshalter. Die
Verankerungsorgane können mit dem Verstärkungselement einteilig
ausgebildet sein. Ebenso wie bei den Endbereichen des
Verbindungshalters können auch bei den Verankerungsorganen hohe
Belastungen durch das Längsverschieben der Profile auftreten,
die aber durch den eine hohe Festigkeit aufweisenden Werkstoff
des Verstärkungselementes vorteilhaft aufgenommen werden
können. Verankerungsorgane können aber auch unter Verwendung
des gleichen Werkstoffes mehrteilig ausgebildet sein, und zum
Beispiels durch Schweißen oder Verschrauben miteinander
verbunden werden.
Es ist vorgesehen, daß die Endbereiche der
Verbindungshalter mittels Arretierungselementen mit einem in
der hinterschnittenen Nut des Profils einschiebbaren Zapfen in
der Nut festgesetzt werden. Gemäß einer Weiterbildung der
Erfindung ist vorgesehen, daß jedes Arretierungselement mit
einem etwa parallel zu dem Zapfen verlaufenden zweiten Zapfen
ausgerüstet ist. Der in die hinterschnittene Nut einschiebbare
zweite Zapfen ist so dimensioniert, daß das Arretierungselement
in der Nut des Profils formschlüssig mit dem Verbindungshalter
festsetzbar ist. Damit kann vorteilhaft das Verdrehen des
Endbereiches des Verbindungshalters innerhalb der
hinterschnittenen Nut verhindert werden. Der erste Zapfen kann
zum Beispiel eine kreisförmige Grundform aufweisen und damit
den an seiner Unterseite eine Aussparung aufweisenden
Endbereich in der hinterschnittenen Nut des Profils
formschlüssig festsetzen. Der zweite Zapfen kann zum Beispiel
als im Querschnitt ausgebildeter Halbzapfen ausgeführt sein und
entlang der Oberseite des in der Nut befindlichen Endbereiches
des Verbindungshalters in die hinterschnittene Nut eingeführt
werden. Damit bildet der zweite Zapfen ein Gegenlager zum
ersten Zapfen, so daß der Endbereich des Verbindungshalters in
der Nut fest verspannt wird. Alternativ können auch andere
Zapfenformen, je nach Ausführung der Nut des Profils,
eingesetzt werden.
Eine optimale, einbruchshemmende Wirkung kann dadurch
erreicht werden daß der Verbindungshalter mittels des
Arretierungselementes mit den beiden Zapfen in der Nut des
Profils festgesetzt ist und in Kombination dazu mit wenigstens
einem Verstärkungselement aus metallischem Werkstoff
ausgerüstet ist.
Eine besonders bevorzugte Weiterbildung der Erfindung
sieht vor, daß mehrere Klemmeinrichtungen und Verbindungshalter
bei der erfindungsgemäßen Einfassung vorgesehen sind und daß
die Klemmeinrichtungen und die Verbindungshalter alternierend
entlang der Ränder der Öffnungen in Plattenelementen einem
Profilpaar zugeordnet sind. Die Kombination von
Klemmeinrichtungen und Verbindungshalter bietet einen optimalen
Schutz gegen Einbruchsversuche, zum Beispiel mittels
Schraubendreher, Kuhfuß oder dergleichen, bei der
erfindungsgemäßen Einfassung, so daß eine derart ausgestaltete
Einfassung der DIN-Widerstandsklasse ET2 zugeordnet ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere
erfinderische Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung
dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt eines ersten Aus
führungsbeispiels einer Einfassung der Ränder
einer Öffnung in einem Sandwich-Platten
element mit Profilen und mit einer von einer
Klemmeinrichtung gehaltenen Verglasung,
Fig. 2 einen schematischen Kitt eines zweiten
Ausführungsbeispiels einer Einfassung mit von
einer Klemmeinrichtung gehaltenen Ver
glasungen,
Fig. 3 einen schematischen Schnitt einer Einfassung
gemäß Fig. 1 mit von einem Verbindungs
halter gehaltenen Profilen,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Arretierungselements
gemäß 3,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Ver
bindungshalters mit an jedem seiner Endbe
bereiche angeordnetem Verstärkungselement
gemäß Fig. 3,
Fig. 6 einen Längsschnitt der Seitenansicht des Ver
bindungshalters gemäß Fig. 5 und
Fig. 7 einen weiteren Längsschnitt der Seitenansicht
des Verbindungshalters gemäß Fig. 5.
In Fig. 1 ist in schematischer Seitenansicht die
Einfassung der Ränder einer Öffnung in einem Plattenelement 1
mit einem aus zwei Profilen 2, 2' bestehenden Profilpaar
dargestellt. Das Profilpaar ist hier durch einen in Fig. 1
nicht weiter dargestellten Verbindungshalter miteinander
verbunden. Die Profile 2, 2' weisen an ihrer, der äußeren
Sichtseite abgekehrten Unterseite etwa mittig eine
hinterschnittene Nut 3 auf, die Hinterschneidungen 4 und 5
aufweist. Die Hinterschneidungen 4, 5 sind in Fig. 1
halbkreisförmig geformt. Darüber hinaus weist jedes Profil 2,
2' an seiner Unterseite Ausnehmungen 6, 6' auf, in denen
Gummiprofile 18, 18' zur Isolierung gehalten sind, die an der
zwischen dem Profilpaar angeordneten Verglasung 7 dichtend
anliegen.
Die Verglasung 7 ist als Mehrscheibenisolierglas
ausgebildet, wobei zwischen den Glasscheiben 8 und 8' mittels
einem Abstandhalter 9 eine Isolierschicht 10 gebildet wird.
Das der Verglasung 7 gegenüberliegende Plattenelement 1
besteht aus Aluminiumblechen 11, 11', mit Kern aus als
Dämmaterial verwendetem Hartschaum, wobei an den Randbereichen
des Plattenelements 1 Verstärkungen 12, 12' aus Hart-PVC
vorgesehen sind. Die Verstärkungen 12, 12' sind mit den äußeren
Blechen 11, 11' verschraubt.
Die in Fig. 1 als erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellte Einfassung weist eine Klemmeinrichtung 13 auf, die
die zwischen den Profilen 2, 2' angeordnete Verglasung 7 gegen
das an der einbruchgefährdeten Seite befindliche Profil 2
klemmt. Die Klemmeinrichtung 13 weist ein Klemmorgan 14 und ein
dagegen wirkendes Gegenlager 15 auf. Das Gegenlager 15 weist
einen Grundkörper 16 und ein Fußelement 17 auf, wobei das
Gegenlager 15 hier einstückig ausgebildet ist. Der Grundkörper
16 weist eine rechteckige Querschnittsgrundform auf. Das
Fußelement 17 ist schienenförmig ausgebildet und weist jeweils
an seiner Ober- und Unterseite symmetrisch zueinander
angeordnete wulstförmige Rippen 45, 45' auf, die eine
halbkreisförmige Querschnittsform haben. Das Fußelement 17 ist
mit seinen Rippen 45, 45' formschlüssig in den
Hinterschneidungen 4, 5 der Nut 3 des äußeren Profilelements 2
aufgenommen, so daß das Gegenlager 15 bzw. die Klemmeinrichtung
13 mit dem Profil 2 verbunden sind.
Das Klemmorgan 14 ist plattenförmig ausgebildet und mit
zwei Schrauben 19 mit dem Gegenlager 15 verschraubt, wobei in
Fig. 1 nur eine der hintereinander liegenden Schrauben 19
dargestellt ist. Die dem Klemmorgan 14 zugekehrte Verstärkung
12 des Plattenelements 1 weist einen nutförmigen Eingriff 20
auf, in dem der dem Plattenelement 1 zugekehrte Abschnitt des
Klemmorgans 14 angeordnet ist. Der der Verglasung 7 zugekehrte
Bereich des plattenförmigen Klemmorgans 14 hintergreift die
Glasscheiben 8 derart, daß die als Füllung verwendete
Verglasung 7 von der Klemmeinrichtung 13 geklemmt gehalten ist
und somit ein Abhebeln des Profils 2 verhindert wird.
In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der
Einfassung dargestellt, bei dem zwei Verglasungen 7, 7' mit der
Klemmeinrichtung 13 geklemmt gehalten sind. Gleiche Bauteile
sind mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet.
Fig. 3 zeigt eine Einfassung gemäß Fig. 1. Die Einfassung
weist neben der nicht weiter dargestellten Klemmeinrichtung 13
einen Verbindungshalter 21 auf, der die Profile 2, 2' eines
Profilpaares miteinander verbindet. Der Verbindungshalter 21
weist zwei in das Dämmaterial 22 einsteckbare
Verankerungsorgane 23, 23' auf, die wie in Fig. 5 dargestellt,
jeweils an einem Verstärkungselement 24, 24' laschenförmig aus
der Ebene seiner Unterseite 25, 25' vorstehend angeordnet sind.
Der Verbindungshalter 21 weist Endbereiche 26, 26' auf, die
jeweils quer zu den Seitenflächen 27 des Verbindungshalters 21
verlaufende Aussparungen 28, 28' aufweisen. In die Aussparungen
28, 28' des in der Nut 3 befindlichen Endbereiches 26, 26' ist
ein Zapfen 29, 29' eines in Fig. 4 dargestellten
Arretierungselements 30, 30' eingeschoben. Ein zweiter Zapfen
31, 31' des Arretierungselements 30, 30' ist entlang der
Oberseite des in der Nut 3 befindlichen Endbereiches 26, 26'
des Verbindungshalters 21 ebenfalls in die Nut 20 eingeschoben,
so daß der Verbindungshalter 21 in der Nut festgesetzt ist. Das
mit dem Verbindungshalter 21 fixierte Profilpaar kann in
Verbindung mit der Klemmeinrichtung 13 im oberen Bereich der
Profile 2, 2' eine Verglasung 13 optimal einbruchshemmend
halten.
Das in Fig. 4 dargestellte Arretierungselement 30 weist
ein Grundteil 32 auf, an dem die beiden Zapfen 29, 31 derart
angeordnet sind, daß sie parallel zueinander verlaufen. Der
Zapfen 29 besitzt eine kreisförmige Querschnittsgrundform,
wobei der zweite Zapfen 31 einen halbkreisförmigen Querschnitt
aufweist. Beide Zapfen 29, 31 weisen eine sich jeweils zu ihren
freien Enden hin verjüngende Spitze 33, 33' auf.
Fig. 5 zeigt einen Verbindungshalter 21, der auf seiner
Oberseite liegend dargestellt ist. Die Verstärkungselemente 24,
24' sind jeweils als ein Teil der beiden Endbereiche 26, 26'
des Verbindungshalters 21 ausgebildet. Der Verbindungshalter 21
weist an seinen Endbereichen 26, 26' Ausnehmungen 34, 34' auf,
in die die als ein Teil der Endbereiche 26, 26' ausgebildeten
Verstärkungselemente 24, 24' bündig einsetzbar sind und jeweils
mittels eines lotrecht verlaufenden Niet 35, 35' befestigt
werden. Die Aussparungen 28, 28' verlaufen jeweils über die
gesamte Breite der Endbereiche 26, 26', da sie sowohl in das
Material des Verbindungshalters 21 als auch in das Material des
Verstärkungselementes 24, 24' eingeformt sind. An der
Seitenfläche 27 des Verbindungshaltersr 21 sind Bohrungen 37, 37'
angeordnet, die jeweils quer zum Niet 35, 35' verlaufende,
jeweils in eine Hülse 38, 38' eingesteckte Bolzen 39, 39'
aufnehmen, welche ebenfalls zur Befestigung des
Verstärkungselementes 24, 24' am Verbindungshalter 21 dienen.
In den Verbindungshalter 21 sind parallel zur Seitenfläche 27
beidseitig über die gesamte Fläche des Verbindungshalters 21
verlaufende Längsnuten 40, 40' eingearbeitet.
In Fig. 6 ist ein Längsschnitt des in Fig. 5 gezeigten
Verbindungshalters 21 dargestellt. Der Verbindungshalter 21
weist im Bereich der Ausnehmungen 34, 34' parallel zu Ober- und
Unterseite des Verbindungshalters 21 verlaufende in Richtung
der Endbereiche 26, 26' vorstehende Flanschleisten 41, 41' auf.
Die Verstärkungselemente 24, 24' weisen an den einander
zugekehrten Enden laschenförmige Aufnahmen auf, in welche die
Flanschleisten 41, 41' jeweils eingesteckt und durch
Befestigungsorgane festgesetzt werden. Die Befestigungsorgane
umfassen jeweils den lotrecht verlaufenden Niet 35, 35', der in
Fig. 6 als Strichpunktlinie dargestellt ist, sowie die quer zum
Niet 35, 35' verlaufenden Bolzen 39, 39'. Die Bolzen 39, 39'
sind jeweils in eine Hülse 38, 38' eingesteckt, die aus einem
wärme- und schallisolierenden Werkstoff, zum Beispiel
Kunststoff, gefertigt sind. Eine in der Perspektive verdeckte
Verbindungslasche 43' ist durch eine gestrichelte Linie
angedeutet. Die durch die Verbindungslasche 43' verlaufenden
Bolzen 39, 39' sind geschnitten dargestellt.
Fig. 7 zeigt eine Schnittansicht der Seitenansicht des
Verbindungshalters 21 gemäß Fig. 5. In die Längsnut 40, 40' ist
die Verbindungslasche 43 etwa mittig eingelegt. Die
Verbindungslasche 43 weist Lochungen 44, 44' auf, durch die
Bolzen 39, 39' geführt sind.
Claims (26)
1. Einfassung von Öffnungen in Sandwich-Plattenelementen,
insbesondere für Türen, wobei in die Öffnungen Füllungen, ins
besondere Verglasungen, einsetzbar sind und die Einfassung Pro
file aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einfassung eine Klemmeinrichtung (13) aufweist,
daß die Klemmeinrichtung (13) mit dem an der einbruchgefährdeten Seite befindlichen Profil (2) verbunden ist und
daß die Klemmeinrichtung (13) an der in die Öffnung eingesetz ten Füllung derart ansetzbar ist, daß die Füllung geklemmt ge halten ist.
daß die Einfassung eine Klemmeinrichtung (13) aufweist,
daß die Klemmeinrichtung (13) mit dem an der einbruchgefährdeten Seite befindlichen Profil (2) verbunden ist und
daß die Klemmeinrichtung (13) an der in die Öffnung eingesetz ten Füllung derart ansetzbar ist, daß die Füllung geklemmt ge halten ist.
2. Einfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmeinrichtung (13) ein Klemmorgan (14) und ein dagegen
wirkendes Gegenlager (15) aufweist.
3. Einfassung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gegenlager (15) einen Grundkörper (16) und ein Fußelement
(17) aufweist.
4. Einfassung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundkörper (16) und das Fußelement (17) einstückig ausge
bildet sind.
5. Einfassung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Grundkörper (16) eine rechteckige Quer
schnittsform aufweist.
6. Einfassung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Fußelement (17) schienenförmig ausge
bildet ist und jeweils an der Unterseite und der Oberseite sym
metrisch zueinander angeordnete Rippen (45, 45') aufweist.
7. Einfassung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Querschnittsform der Rippen (45, 45') halbkreisförmig ist.
8. Einfassung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Fußelement (17) formschlüssig in einer
hinterschnittenen (3) Nut des Profils (2) aufgenommen ist,
wobei die Nut an einer der äußeren Sichtseite abgekehrten
Unterseite des Profils angeordnet ist.
9. Einfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Klemmorgan (14) plattenförmig
ausgebildet ist.
10. Einfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der dem Klemmorgan (14) zugekehrte
Bereich des Plattenelements (1) einen nutförmigen Eingriff (20)
aufweist, und daß das Klemmorgan (14) einen zusätzlichen dem
Plattenelement (1) zugekehrten Abschnitt aufweist, der in dem
nutförmigen Eingriff (20) des Plattenelements (1) angeordnet
ist.
11. Einfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager (15) und das Klem
morgan (14) lösbar miteinander verbunden sind.
12. Einfassung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gegenlager (15) und das Klemmorgan (14) mehrfach mit
einander verschraubt sind.
13. Einfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verglasung (7) ein Mehr
scheibenisolierglas ist und daß mehrere Glasscheiben (8)
miteinander verklemmt sind.
14. Einfassung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den geklemmten Glasscheiben (8) der Verglasung (7)
und einer weiteren Glasscheibe ein Abstandshalter (9)
vorgesehen ist und daß der Abstandshalter (9) beabstandet vom
Rand der Glasscheiben (8, 8') benachbart zum Klemmorgan (14) an
geordnet ist.
15. Einfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Plattenelement (1) zumindest
in den der Öffnung zugekehrten Bereichen Verstärkungen (12,
12') aufweist.
16. Einfassung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkstoff jeder Verstärkung (12, 12') ein Hart-PVC ist.
17. Einfassung nach einem der Ansprüche 17 oder 18, da
durch gekennzeichnet, daß das Plattenelement (1) begrenzende
Bleche (11, 11') mit der Verstärkung (12, 12') verschraubt
sind.
18. Einfassung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung (13) mit der Verstär
kung (12, 12') des Plattenelements (1) lösbar verbunden ist.
19. Einfassung nach einem der vorhergehende Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Profile (2, 2')
wenigstens ein Verbindungshalter (21) vorgesehen ist, der in
der Nut des jeweiligen Profils (2, 2') festsetzbar ist.
20. Einfassung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Verbindungshalter (21) mit wenigstens einem Verstär
kungselement (24, 24') aus metallischem Werkstoff ausgerüstet
ist und daß jedes Verstärkungselement (24, 24') wenigstens
einem der Endbereiche (26, 26') des Verbindungshalters (21) zu
geordnet ist.
21. Einfassung nach einem der Ansprüche 19 oder 20, da
durch gekennzeichnet, daß für die Befestigung des Ver
stärkungselementes (24, 24') am Verbindungshalter (21)
wenigstens ein Befestigungsorgan vorgesehen ist und daß die Be
festigungsorgane der innerhalb eines Verbindungshalters (21)
benachbarten Verstärkungselemente (24, 24') untereinander mit
wenigstens einer Verbindungslasche (43, 43') verbunden sind.
22. Einfassung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verbindungshalter (21) wenigstens ein
in das Dämmaterial (22) einsteckbares Verankerungsorgan (23,
23') aufweist und daß das Verankerungsorgan (23, 23') am Ver
stärkungselement (24, 24') laschenförmig vorstehend angeordnet
ist.
23. Einfassung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verbindungshalter (21) mit wenigstens
einem Arretierungselement (30, 30') in der hinterschnittenen Nut
(3) des jeweiligen Profils (2, 2') festsetzbar ist.
24. Einfassung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Arretierungselement (30, 30') mit zueinander etwa
parallel verlaufenden Zapfen (29, 29'; 31, 31') ausgerüstet ist.
25. Einfassung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die in die hinterschnittene Nut (3) einschiebbaren Zapfen
(29, 29'; 31, 31') so dimensioniert sind, daß das
Arretierungselement (30, 30') in der Nut (3) des Profils (2, 2')
formschlüssig mit dem Verbindungshalter (21) festsetzbar ist.
26. Einfassung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Klemmeinrichtungen und Ver
bindungshalter (21) vorgesehen sind und daß die Klemmeinrich
tungen (13) und die Verbindungshalter (21) alternierend entlang
der Ränder der Öffnung in Plattenelementen (1) einem Profilpaar
zugeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998137577 DE19837577C2 (de) | 1998-08-19 | 1998-08-19 | Einfassung von Öffnungen in Sandwich-Plattenelementen, insbesondere für Türen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998137577 DE19837577C2 (de) | 1998-08-19 | 1998-08-19 | Einfassung von Öffnungen in Sandwich-Plattenelementen, insbesondere für Türen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19837577A1 true DE19837577A1 (de) | 2000-03-02 |
| DE19837577C2 DE19837577C2 (de) | 2001-12-13 |
Family
ID=7878000
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998137577 Expired - Fee Related DE19837577C2 (de) | 1998-08-19 | 1998-08-19 | Einfassung von Öffnungen in Sandwich-Plattenelementen, insbesondere für Türen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19837577C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20311037U1 (de) * | 2003-07-17 | 2004-05-13 | Rosenheimer Glastechnik Gmbh | Befestigungssystem für mindestens eine Glasscheibe enthaltende flächige Scheibenelemente |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1924972U (de) * | 1965-08-17 | 1965-10-07 | Schanz Metallbau Frankfurt M G | Vorrichtung zur halterung von glasscheiben an fenstern oder tueren. |
| DE7218934U (de) * | 1972-05-19 | 1972-08-10 | Westag & Getalit Ag | Profilleiste zum Einsetzen von Glasscheiben in Hohlplatten, insbesondere Türen |
| DE29502101U1 (de) * | 1995-02-09 | 1995-05-04 | Kreye, Bernhard, 49080 Osnabrück | Verbindung von flächigen, miteinander fluchtenden Planteilen |
-
1998
- 1998-08-19 DE DE1998137577 patent/DE19837577C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1924972U (de) * | 1965-08-17 | 1965-10-07 | Schanz Metallbau Frankfurt M G | Vorrichtung zur halterung von glasscheiben an fenstern oder tueren. |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE20311037U1 (de) * | 2003-07-17 | 2004-05-13 | Rosenheimer Glastechnik Gmbh | Befestigungssystem für mindestens eine Glasscheibe enthaltende flächige Scheibenelemente |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19837577C2 (de) | 2001-12-13 |
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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Inventor name: KREYE, BERNHARD, 49080 OSNABRUECK, DE |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120301 |