[go: up one dir, main page]

DE202020000211U1 - Distanzstück und System zum dauerhaften Befestigen eines Bauteils an wenigstens einem Befestigungspunkt - Google Patents

Distanzstück und System zum dauerhaften Befestigen eines Bauteils an wenigstens einem Befestigungspunkt Download PDF

Info

Publication number
DE202020000211U1
DE202020000211U1 DE202020000211.9U DE202020000211U DE202020000211U1 DE 202020000211 U1 DE202020000211 U1 DE 202020000211U1 DE 202020000211 U DE202020000211 U DE 202020000211U DE 202020000211 U1 DE202020000211 U1 DE 202020000211U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spacer
component
frame
fastening
recess
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE202020000211.9U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Foppe Direkt Versand GmbH
Original Assignee
Foppe Direkt Versand GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Foppe Direkt Versand GmbH filed Critical Foppe Direkt Versand GmbH
Priority to DE202020000211.9U priority Critical patent/DE202020000211U1/de
Publication of DE202020000211U1 publication Critical patent/DE202020000211U1/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/56Fastening frames to the border of openings or to similar contiguous frames
    • E06B1/60Fastening frames to the border of openings or to similar contiguous frames by mechanical means, e.g. anchoring means
    • E06B1/6069Separate spacer means acting exclusively in the plane of the opening; Shims; Wedges; Tightening of a complete frame inside a wall opening
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/14Non-metallic plugs or sleeves; Use of liquid, loose solid or kneadable material therefor
    • F16B13/141Fixing plugs in holes by the use of settable material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B43/00Washers or equivalent devices; Other devices for supporting bolt-heads or nuts
    • F16B43/005Washers or equivalent devices; Other devices for supporting bolt-heads or nuts engaging the bolt laterally to allow a quick mounting or dismounting of the washer, i.e. without the need to engage over the end of the bolt
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/02Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/92Protection against other undesired influences or dangers
    • E04B1/94Protection against other undesired influences or dangers against fire
    • E04B1/941Building elements specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Abstract

Distanzstück zum dauerhaften, insbesondere druckfesten, Befestigen eines Bauteils, insbesondere eines Brandschutzelements und/oder eines Fensters und/oder einer Tür, an wenigstens einem Befestigungspunkt, vorzugsweise an einem festen Element, wie beispielsweise einem Gebäudeteil und/oder an Mauerwerk (17) und/oder in einer von Mauerwerk umschlossenen Öffnung, mittels wenigstens eines Befestigungsmittels, vorzugsweise wenigstens einer Schraube (14), zur Verankerung des Bauteils am Befestigungspunkt, wobei ein Rahmen zwischen Bauteil und Befestigungspunkt angeordnet ist und durch das Befestigungsmittel ausgeübte Druckkräfte zwischen Bauteil und Befestigungspunkt aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (11) eine Aussparung (14) zum Aufhängen auf das in das Bauteil und den Befestigungspunkt eingesetzte Befestigungsmittel aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Distanzstück gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zum dauerhaften druckfesten Festlegen eines Bauteils, insbesondere eines Brandschutzelements und/oder eines Fensters und/oder einer Tür, an wenigstens einem Befestigungspunkt, vorzugsweise an einem Gebäudeteil und/oder an Mauerwerk und/oder in einer von Mauerwerk umschlossenen Öffnung. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein System gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13 zum Befestigen eines Bauteils an wenigstens einem Befestigungspunkt.
  • Bauteile, wie insbesondere Brandschutzelemente, Fenster oder Türen, müssen mit den jeweiligen gegebenenfalls umgebenden festen Elementen, wie Wand- oder Gebäudeteilen, fest und dauerhaft verbunden werden. Dazu werden sie üblicherweise an Befestigungspunkten mittels Befestigungsmitteln, wie Schrauben oder ähnlichem, befestigt. Die Befestigungsmittel werden dabei üblicherweise durch einen Rahmen der Bauteils hindurch gesteckt und am sogenannten Befestigungspunkt mit dem jeweiligen festen Elementen dauerhaft verbunden, beispielsweise durch Verschrauben im Material des festen Elements oder auch mittels Dübeln.
  • Üblicherweise sind Öffnungen, wie Durchbrüche aller Art, aber auch Fenstemischen oder Türaussparungen, etwas größer als die einzupassenden Bauteile. Dementsprechend werden die Bauteile zunächst mittels geeigneter Abstandshalter oder Distanzstücke im Bereich des jeweiligen Befestigungspunktes zwischen Bauteil und Befestigungspunkt eingesetzt. Üblicherweise dienen flache oder auch keilförmige Plättchen aus Holz oder Kunststoff als Distanzstücke, um auf diese Weise das Bauteil zu positionieren und/oder zu justieren.
  • Nachteilig an den bekannten Distanzstücken zum Befestigen von Bauteilen ist, dass diese dabei verwendeten Komponenten üblicherweise nicht feuerfest oder sogar brennbar sind, wie beispielsweise die bekannten Distanzstücke aus Holz oder Kunststoff. Gerade im Fall der Brandsicherung, beispielsweise beim Einbau von Brandschutzelementen allgemein, wie Brandschutzfenstern oder Brandschutztüren, ist dies problematisch. Um Systemvorgaben bei der Befestigung derartiger Brandschutzelemente zu genügen, muss erheblicher zusätzlicher Aufwand betrieben werden, um die bekannten Distanzstücke einsetzen zu können. So müssen zusätzliche Barrieren oder Komponenten eingebaut werden, um die feuergefährdeten Elemente vor Brandeinwirkungen zu schützen. Außerdem ist die Handhabung der einzuklemmenden Distanzstücke in der Regel aufwändig.
  • Es ist damit Aufgabe der Erfindung, diese und weitere Nachteile zu beseitigen. Insbesondere soll ein unproblematischer Einsatz gerade unter Brandschutzbedingungen bei gleichbleibender Druckbelastung möglich werden. Darüber hinaus sollte die Handhabung gegenüber den bekannten Distanzstücken vereinfacht werden.
  • Die erfindungsgemäßen Distanzstücke, insbesondere gemäß Anspruch 1, lösen diese Aufgabe. Demnach dient ein solches Distanzstück zum dauerhaften und/oder druckfesten Befestigen beziehungsweise Festlegen eines Bauteils an wenigstens einem Befestigungspunkt. Als Bauteile insbesondere Brandschutzelemente allgemein, insbesondere aber Fenster und/oder Türen in Betracht. Der wenigstens eine Befestigungspunkt ist vorzugsweise an einem festen Element, wie einem Gebäudeteil und/oder an Mauerwerk und/oder in einer von Mauerwerk umschlossenen Öffnung, vorgesehen. Die Befestigung erfolgt mittels wenigstens eines Befestigungsmittels, vorzugsweise wenigstens einer Schraube, und dient zur Verankerung des Bauteils am Befestigungspunkt. Das Distanzstück weist dazu einen Rahmen auf. Dieser ist zwischen Bauteil und Befestigungspunkt angeordnet. Er nimmt daher durch das Befestigungsmittel ausgeübte Druckkräfte zwischen Bauteil und Befestigungspunkt auf. Das Distanzstück zeichnet sich dadurch aus, dass der Rahmen eine Aussparung zum Aufhängen auf das in das Bauteil und den Befestigungspunkt eingesetzte Befestigungsmittel aufweist. Dies bedeutet, dass das Befestigungsmittel, wie beispielsweise eine Schraube oder ein Bolzen, bereits in das Bauteil und den Befestigungspunkt, wie insbesondere eine Wand, eingesetzt sein kann, um dann erst wenigstens ein Distanzstück einzusetzen. Dazu wird das Distanzstück einfach mit der Aussparung auf das Befestigungsmittel aufgehängt. Es ist insbesondere nicht erforderlich, das Befestigungsmittel durch das Distanzstück hindurchzustecken. Stattdessen können Distanzstücke nachträglich eingesetzt werden, in dem sie auf die Befestigungsmittel gehängt werden.
  • Der Schwerpunkt, insbesondere der Massenschwerpunkt, des mit der Aussparung auf das Befestigungsmittel aufgehängten Rahmens liegt vorzugsweise unterhalb des Befestigungsmittels. Dies bedeutet, dass der Vorzugsweise liegt der Schwerpunkt beziehungsweise Massenschwerpunkt des Rahmens innerhalb der Aussparung. Das frei auf dem Befestigungsmittel drehbare Distanzstück richtet sich so aus, dass sich der Schwerpunkt an der tiefsten Stelle befindet. Damit ist auch die Aussparung nach unten orientiert, wenn sich der Schwerpunkt innerhalb der Aussparung befindet. Mit anderen Worten ist trotz der Aussparung der Großteil der Masse des Distanzstücks unterhalb der Drehachse in Form des Befestigungsmittels angeordnet.
  • Bevorzugt ist die Aussparung geradlinig beziehungsweise linear verlaufend ausgebildet. Damit ist gemeint, dass die Aussparung nicht kurvig oder gebogen verläuft. Auf diese Weise kann ein symmetrisches Distanzstück gebildet werden. Dieses lässt sich stabil aufhängen.
  • Die Aussparung ist insbesondere langgestreckt und/oder als Langloch ausgebildet. Auf diese Weise kann das Distanzstück auf eine bereits vormontierte, also insbesondere bereits in ihrem Loch befindliche Befestigungsmittel aufgesteckt werden. Das Langloch wird dazu einfach entlang des Befestigungsmittels geschoben. Insbesondere passt demnach eine Schraube oder Bolzen in das Langloch.
  • Bevorzugt weist die Aussparung über ihre gesamte Erstreckung einen gleichbleibenden Querschnitt auf. Vorzugsweise sollte die Aussparung außerdem über deren gesamte Erstreckung als innerer Querschnitt zumindest dem äußeren Querschnitt des jeweiligen Befestigungsmittels entsprechen. Auf diese Weise passt dann das entsprechende Befestigungsmittel an jeder Stelle hindurch. So kann das Distanzstück auch nach der Vormontage des Befestigungsmittels noch auf dieses aufgehängt werden.
  • Die Aussparung erstreckt sich insbesondere von einer Seitenkante verlaufend über den Massenschwerpunkt des Distanzstücks hinaus. Damit wird erreicht, dass der Massenschwerpunkt im eingebauten Zustand unterhalb des Befestigungsmittels liegt. So richtet sich das Distanzstück automatisch aufgrund der Schwerkraft mit der Aussparung nach unten orientiert aus.
  • Die Distanzstücke beziehungsweise deren Rahmen sind insbesondere in mehreren Stärken vorgesehen. Vorzugsweise handelt es sich um Stärken in definierten Abständen, wie insbesondere 2 mm, 3 mm, 4 mm, 5 mm und 6 mm Stärke. Der Rahmen ist weiter vorzugsweise zumindest teilweise farbig markiert oder eingefärbt ist, wobei vorzugsweise jeweils eine Farbe einer Stärke des Rahmens beziehungsweise Distanzstücks zugeordnet ist. Die Distanzstücke weisen in der Draufsicht vorzugsweise dieselben Abmessungen und/oder dieselbe Geometrie auf. Auf diese Weise lassen sie sich gut miteinander kombinieren.
  • Vorzugsweise weist der Rahmen wenigstens eine, vorzugsweise mehrere Verstrebungen auf. Die Verstrebungen sind vorzugsweise Teil des Rahmens beziehungsweise werden als solche angesehen. Diese dienen dazu, die Struktur des Distanzstücks besonders haltbar und gleichzeitig materialsparend auszubilden. Statt einer Herstellung der Distanzstücke aus Vollmaterial lassen sich diese beispielsweise mittels Strangpressen oder auf andere Weise herstellen. Der Strang wird dann in die einzelnen gewünschten Stärken der Distanzstücke zerlegt, beispielsweis durch Sägen. Die einzelnen Verstrebungen dienen dabei als Versteifungen der Distanzstücke. Diese können auch im eingebauten Zustand jederzeit die gewünschte Druckaufnahme gewährleisten.
  • Es weisen vorzugsweise mehrere, weiter vorzugsweise alle Teilabschnitte des Rahmens und/oder der Verstrebungen zumindest nahezu identische Querschnitte und/oder Stärken auf. Dies bedeutet, dass Teile des oder sogar das gesamte Distanzstück die gleiche Stärke aufweist. Damit kann ein gleichmäßiger Druck- beziehungsweise Lastabtrag erreicht werden. Des Weiteren können die einzelnen Verstrebungen und der Rahmen oder Teile desselben identische oder auch unterschiedliche Querschnitte aufweisen. Auf diese Weise kann ein homogener oder auch ein unterschiedlicher Druck- beziehungsweise Lastabtrag erzielt werden.
  • Der Rahmen ist insbesondere aus einem brandhemmenden, vorzugsweise nicht brennbaren Material gebildet. Damir kann eine gewünschte Brandsicherheit erreicht werden. Dies ist im Stand der Technik nicht ohne weiteres gegeben.
  • Vorzugsweise sind/ist das Distanzstück und/oder der Rahmen und/oder die Verstrebungen aus einem metallischen Werkstoff gebildet. Insbesondere handelt es sich dabei um Aluminium. Der Rahmen vorzugsweise mittels eines Strangpressverfahrens hergestellt.
    Damit kann eine einfache Herstellung erreicht werden. Gleichzeitig ist Aluminium sehr gut als Material für Brandschutzzwecke geeignet.
  • Die eingangs geschilderte Aufgabe wird außerdem gelöst durch ein System, insbesondere nach Anspruch 13, zum Befestigen eines Bauteils, insbesondere eines Brandschutzelements und/oder eines Fenster und/oder einer Tür, an wenigstens einem Befestigungspunkt, insbesondere an einem Gebäudeteil und/oder Mauerwerk und/oder in einer von Mauerwerk umschlossenen Öffnung, mit wenigstens einem Distanzstück nach obigen Beschreibungen und mit wenigstens einem Befestigungsmittel, insbesondere einer Schraube, zur Verankerung des Bauteils am Befestigungspunkt. Das System zeichnet sich dadurch aus, dass das wenigstens eine Distanzstück zwischen Bauteil und Mauerwerk zur Aufnahme von Druckbelastungen angeordnet ist, wobei es auf das Befestigungsmittel aufgehängt ist.
  • Vorzugsweise ist die Dicke eines Distanzstücks oder mehrerer kombinierter, insbesondere aufeinander liegender Distanzstücke an den Abstand zwischen Bauteil und Befestigungspunkt angepasst. Es lassen sich also einzelne Distanzstücke einsetzen oder mehrere kombinieren.
  • Weiter vorzugsweise sind mehrere Distanzstücke vorgesehen sind zum Ausgleich des Abstands zwischen Bauteil und Befestigungspunkt.
  • Anhand der Figuren der Zeichnung wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. In dieser zeigt:
    • 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Distanzstück,
    • 2 eine skizzierte Schnittansicht mehrerer Distanzstücke in verschiedenen Stärken, und
    • 3 eine Einbausituation eines Bauteils an Mauerwerk mit erfindungsgemäßen Distanzstücken.
  • In der 1 ist ein Distanzstück 10 in einer Draufsicht dargestellt.
  • Das Distanzstück 10 weist einen Rahmen 11 mit einer Reihe von Verstrebungen 12 zur Versteifung auf. Dementsprechend sind Durchbrüche 13 als freie Bereiche zwischen dem Rahmen 11 und den Verstrebungen 12 ausgebildet.
  • Darüber hinaus ist eine Aussparung 14 als Langloch ausgebildet. Der Rahmen weist eine umlaufende Seitenkante 15 auf. Die Aussparung 14 erstreckt sich von der Seitenkante 15 des Rahmens 11 in das Distanzstücks 10 hinein über dessen Mitte hinaus.
  • In der 1 ist eine Schraube 16 als ein Beispiel für ein Befestigungsmittel gestrichelt skizziert. Diese Schraube 16 ist dabei in die Aussparung 14 eingesetzt.
  • Es ist erkennbar, dass der Schwerpunkt des Distanzstücks 10 insgesamt unterhalb der Schraube 16 liegt. Dies ergibt sich daraus, dass der größte Teil des Materials aus Rahmen 11 und Verstrebungen 12 unterhalb der Schraube 14 als Drehachse angeordnet ist. Die Schwerkraft orientiert das Distanzstück 10 daher in üblicher Weise so, dass der Massenschwerpunkt an der tiefstmöglichen Stelle liegt. Daher bleibt das Distanzstücks 10 in der gezeigten Orientierung ausgerichtet.
  • In der 2 sind seitliche Schnitte mehrerer Distanzstücke 10 gezeigt. Die Schnitte sind entlang der punktiert-gestrichelten senkrechten Linie in der 1 gelegt worden.
  • Diese Distanzstücke 10 weisen unterschiedliche Stärke auf. Von links nach rechts steigt die Stärke um jeweils eine Einheit, beginnend bei zwei Einheiten Stärke beim schmalsten Distanzstück 10 ganz links. Dies kann, ohne maßstabsgenau zu sein, als 2 mm (Millimeter) breites Distanzstück 10 angesehen werden. Jeweils ein Distanzstück 10 weiter nach rechts sind die weiteren Stärken dann 3 mm, 4 mm, 5 mm und 6 mm. Auf diese Weise lassen sich die Distanzstücke 10 einfach ohne Umgewöhnung statt der üblichen Distanzstücke aus Holz oder Kunststoff einsetzen. Diese Stärkenauswahl ist jedoch nur beispielhaft zu sehen. Auch nahezu beliebige andere Stärken oder Dicken sind denkbar.
  • Die Schnitte der 2 zeigen jeweils den freien Bereich der langlochförmigen Aussparung 14 einerseits. Andererseits ist der jeweils obere Bereich des Rahmens 11 mit den Verstrebungen 12 und Durchbrüchen 13 hier gestrichelt angedeutet.
  • In der 3 ist schließlich eine Einbausituation erfindungsgemäßer Distanzstücke 10 gezeigt.
  • Auf der linken Seite der Figur ist als festes Element ein Stück Mauerwerk 17 als Beispiel für einen Wandabschnitt dargestellt. An diesem soll ein Bauteilrahmen 18 als Beispiel für ein Bauteil, wie ein Brandschutzfenster oder eine Brandschutztür, befestigt werden.
  • Dazu wurde in das Mauerwerk 17 bereits eine Befestigungsbohrung 19 eingebracht. Hier ist zwar kein Dübel zur Montage eingezeichnet, dieser kann aber ebenso Verwendung finden wie ein Vinylmörtel oder ähnliches zur Befestigung von Schrauben oder Bolzen im Mauerwerk 17.
  • Auch der Bauteilrahmen 18 weist eine Befestigungsbohrung 20 auf. Diese dient zum Durchstecken einer Schraube 14. Damit wird ein Festschrauben des Bauteils an dem Wandabschnitt 17 ermöglicht.
  • Es sind beispielhaft zwei Distanzstücke 10 gezeigt. Diese dienen hier dazu, den Zwischenraum zwischen Wand beziehungsweise Mauerwerk 17 und Bauteil beziehungsweise Bauteilrahmen 18 zu überbrücken. So kann der Bauteilrahmen 18 mittels der Schraube 16 an den Wandabschnitt 17 angeschraubt werden. Der Bauteilrahmen 18 kann so mit dem Wandabschnitt 17 dauerhaft und fest verbunden werden, insbesondere druckfest.
  • Auch im Brandfall wird das Bauteil fest mit der Wand 17 verbunden bleiben, da die Distanzstücke 10 selber unter Brandeinwirkung ähnlich stabil sind wie die Brandschutzelemente selber. damit können, anders als im Stand der Technik, die Vorgaben und Richtlinien zum Brandschutz eingehalten werden.
  • Gleichzeitig wird die Montage durch ein unmittelbares Aufhängen der Distanzstücke 10 auf die vormontierten Schrauben 14 erheblich erleichtert.
  • Hier wird allgemeinen von „dauerhaften Befestigungen“ gesprochen, da es sich bei Brandschutzelementen, wie Fenstern oder Türen, in der Regel um feste Einbauten handelt, beispielsweise in Gebäuden. Die Befestigung kann naturgemäß aber auch wieder lösbar sein. Gemeint ist mit „dauerhaft“, dass sie nicht ohne menschliche Einwirkung lösbar ist, also insoweit dauerhaft. Insbesondere sollen ungewollte Einwirkungen, wie Feuer oder ähnliches, die Befestigung nicht lösen können.
  • Grundsätzlich können die Distanzstücke 10 oder einfach Abstandshalter auch in speziellen Einbausituationen eingesetzt werden, wenn seitlich wenig Platz vorhanden ist. In diesem Fall können die Schrauben 14 durch eines der Durchbrüche 12 hindurchgesteckt werden, so dass sich das Distanzstück 10 auch randseitig befestigen lässt.
  • Schließlich kann auch ein Verfahren zum Befestigen eines Bauteils, insbesondere eines Brandschutzelements und/oder eines Fenster und/oder einer Tür, an wenigstens einem Befestigungspunkt, insbesondere an Mauerwerk, vorzugsweise in einer von Mauerwerk umschlossenen Öffnung, beschrieben werden. Die Befestigung erfolgt mit wenigstens einem Befestigungsmittel, vorzugsweise wenigstens einer Schraube 14, zur Verankerung des Bauteils im Mauerwerk 17. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass wenigstens ein Distanzstück 10 zwischen Bauteil und Mauerwerk 17 angeordnet wird. Bei dem Distanzstück 10 handelt es sich um eines der oben beschriebenen Distanzstücke 10.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Distanzstück
    11
    Rahmen
    12
    Verstrebungen
    13
    Durchbruch
    14
    Aussparung
    15
    Seitenkante
    16
    Schraube
    17
    Mauerwerk
    18
    Bauteilrahmen
    19
    Befestigungsbohrung
    20
    Befestigungsbohrung

Claims (15)

  1. Distanzstück zum dauerhaften, insbesondere druckfesten, Befestigen eines Bauteils, insbesondere eines Brandschutzelements und/oder eines Fensters und/oder einer Tür, an wenigstens einem Befestigungspunkt, vorzugsweise an einem festen Element, wie beispielsweise einem Gebäudeteil und/oder an Mauerwerk (17) und/oder in einer von Mauerwerk umschlossenen Öffnung, mittels wenigstens eines Befestigungsmittels, vorzugsweise wenigstens einer Schraube (14), zur Verankerung des Bauteils am Befestigungspunkt, wobei ein Rahmen zwischen Bauteil und Befestigungspunkt angeordnet ist und durch das Befestigungsmittel ausgeübte Druckkräfte zwischen Bauteil und Befestigungspunkt aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (11) eine Aussparung (14) zum Aufhängen auf das in das Bauteil und den Befestigungspunkt eingesetzte Befestigungsmittel aufweist.
  2. Distanzstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des mit der Aussparung (14) auf das Befestigungsmittel aufgehängten Rahmens (11) unterhalb des Befestigungsmittels liegt.
  3. Distanzstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des Rahmens (11) innerhalb der Aussparung (14) liegt.
  4. Distanzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (14) geradlinig oder linear verlaufend ausgebildet ist.
  5. Distanzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (14) langgestreckt und/oder als Langloch ausgebildet ist.
  6. Distanzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (14) über ihre gesamte Erstreckung einen gleichbleibendem Querschnitt aufweist.
  7. Distanzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aussparung (14) von einer Seitenkante (15) verlaufend über den Massenschwerpunkt hinaus erstreckt.
  8. Distanzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (11) zumindest teilweise farbig markiert oder eingefärbt ist, wobei vorzugsweise jeweils eine Farbe einer Stärke des Rahmens (11) zugeordnet ist.
  9. Distanzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (11) wenigstens eine, vorzugsweise mehrere Verstrebungen (12) aufweist, wobei die Verstrebungen (12) vorzugsweise Teil des Rahmens (11) sind.
  10. Distanzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, vorzugsweise alle Teilabschnitte des Rahmens (11) und/oder der Verstrebungen (12) zumindest nahezu identische Querschnitte und/oder Stärken aufweisen.
  11. Distanzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (10) und/oder der Rahmen (11) und/oder die Verstrebungen (12) aus einem brandhemmenden, vorzugsweise nicht brennbaren Material gebildet ist.
  12. Distanzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (10) und/oder der Rahmen (11) und/oder die Verstrebungen (12) aus einem metallischen Werkstoff gebildet sind/ist, insbesondere aus Aluminium, vorzugsweise mittels eines Strangpressverfahrens hergestellt.
  13. System zum dauerhaften Befestigen eines Bauteils, insbesondere eines Brandschutzelements und/oder eines Fenster und/oder einer Tür, an wenigstens einem Befestigungspunkt, insbesondere an einem festen Element, wie beispielsweise einem Gebäudeteil und/oder an Mauerwerk (17) und/oder in einer von Mauerwerk (17) umschlossenen Öffnung, mit wenigstens einem Distanzstück (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und mit wenigstens einem Befestigungsmittel, insbesondere einer Schraube (14), zur Verankerung des Bauteils am Befestigungspunkt, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Distanzstück (10) zwischen Bauteil und Mauerwerk (17) zur Aufnahme von Druckbelastungen angeordnet ist, wobei es auf das Befestigungsmittel aufgehängt ist.
  14. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke eines Distanzstücks (10) oder mehrerer kombinierter, insbesondere aufeinander liegender Distanzstücke (10) an den Abstand zwischen Bauteil und Befestigungspunkt angepasst ist.
  15. System nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Distanzstücke (10) vorgesehen sind zum Ausgleich des Abstands zwischen Bauteil und Befestigungspunkt.
DE202020000211.9U 2020-01-20 2020-01-20 Distanzstück und System zum dauerhaften Befestigen eines Bauteils an wenigstens einem Befestigungspunkt Active DE202020000211U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202020000211.9U DE202020000211U1 (de) 2020-01-20 2020-01-20 Distanzstück und System zum dauerhaften Befestigen eines Bauteils an wenigstens einem Befestigungspunkt

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202020000211.9U DE202020000211U1 (de) 2020-01-20 2020-01-20 Distanzstück und System zum dauerhaften Befestigen eines Bauteils an wenigstens einem Befestigungspunkt

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202020000211U1 true DE202020000211U1 (de) 2021-04-21

Family

ID=75784695

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202020000211.9U Active DE202020000211U1 (de) 2020-01-20 2020-01-20 Distanzstück und System zum dauerhaften Befestigen eines Bauteils an wenigstens einem Befestigungspunkt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202020000211U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202023107222U1 (de) * 2023-12-06 2025-03-26 Alexander Moosbrugger Verbindungssystem für Tragprofile

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202023107222U1 (de) * 2023-12-06 2025-03-26 Alexander Moosbrugger Verbindungssystem für Tragprofile

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3080375B2 (de) Vorrichtung für das verschliessen einer gebäudeöffnung
EP0945577B2 (de) Verwendung einer Profilschiene zum Abstützen von Fenster- oder Türrahmen
DE69832105T2 (de) Wand einer Gebäudefassade
EP2450519B1 (de) Gebäudeabschluss in einbruchhemmender Ausführung
DE202020000211U1 (de) Distanzstück und System zum dauerhaften Befestigen eines Bauteils an wenigstens einem Befestigungspunkt
DE3336914C2 (de)
EP2884035B1 (de) Lösbare halterung für eine brandschutzscheibe
DE102010037831A1 (de) Befestigungsvorrichtung an einem Gebäude
EP4459073A1 (de) Verstärkung für einen porenbetonträger, porenbetonträger, verwendung eines porenbetonträgers, verfahren zum verstärken eines porenbetonträgers und verwendung einer verstärkung
DE102019114492A1 (de) Befestigungssystem mit Kraftverteilung
DE102015220086B4 (de) Montageanordnung zur Befestigung von Bauelementen in einer Maueröffnung sowie Lastaufnahmeteil hierfür
EP0444552A2 (de) Befestigungskonsole für ein Fassadenbefestigungssystem
EP3315679A1 (de) Verbindungssystem
EP3517723B1 (de) Einbruchserschwerte montage eines rahmens an einer laibung mit funktionswerkstoff
EP4006291A1 (de) Zargenteil, zarge sowie fenstereinbauelement mit kompressionseinlage
EP3333350B1 (de) Beschlag zum sichern von fenster- und türrahmen an einer laibung und verfahren welches einen solchen beschlag verwendet
EP1978200B1 (de) Pfosten-Riegel-Fassade in sprengwirkungshemmender Ausführung
DE202016105087U1 (de) Halteschiene für einen französischen Balkon sowie Haltevorrichtung und Anordnung dafür
EP3485126B1 (de) Verfahren zur sicherung eines bauelementrahmens an einer baukörperlaibung unter verwendung einer ankerplatte und verwendung einer ankerplatte zur sicherung eines bauelementrahmens an einer baukörperlaibung.
DE10234807A1 (de) Tragwerk zur Befestigung von Fassadenplatten an einer Zwischendecke oder dgl.
EP4450733B1 (de) Thermisch isolierende halterung für fassaden
DE102021210759B4 (de) Schutzzaunsystem und Verfahren zum Montieren eines Schutzzaunsystems
EP3686368B1 (de) Geländerbrüstung
EP4074917A1 (de) Montieren einer absturzsicherungsstruktur an einem rahmen mittels eines befestigungskörpers ohne direkte verbindung mit einem rahmenbefestiger
DE202017001504U1 (de) Leichtbauwand, insbesondere zur Erstellung einer Trennwand in Räumen von Bauwerken

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification
R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years
R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years