DE19835277C2 - Viskoses Fluid verwendende Wärmeerzeugungs-Vorrichtung - Google Patents
Viskoses Fluid verwendende Wärmeerzeugungs-VorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wärmeerzeu
gungs-Vorrichtung, die (nicht ausschließlich) als eine
Wärmequelle für ein Fahrzeug-Heizsystem verwendet wird,
und die auf dem Prinzip beruhend arbeitet, daß ein vis
koses Fluid, das aufgrund der Drehung eines Rotorele
mentes einer Scherwirkung unterworfen wird, Wärme er
zeugt, die von einer durch eine Wärmeaufnahmekammer
zirkulierenden Wärmetauschflüssigkeit aufgenommen wird
und zu einem bestimmten zu beheizenden Bereich trans
portiert wird.
Die japanische Offenlegungsschrift JP 8-337 110 A2 (die
entsprechende Europäische Patent-Veröffentlichungs
nummer lautet 0 687 584 A1 und die entsprechende US-
Patent-Veröffentlichungsnummer lautet 5,573,184) offen
bart eine Wärmeerzeugungs-Vorrichtung, die dazu geeig
net ist, in einem in einem Fahrzeug eingebauten Heizsy
stem verwendet zu werden. Die Wärmeerzeugungs-Vorrich
tung umfaßt ein Gehäuse, in dem eine Wärmeerzeugungs
kammer und eine Wärmeaufnahmekammer oder ein Wasserman
tel, die bzw. der benachbart zu der Wärmeerzeugungskam
mer angeordnet ist, definiert sind. Das Gehäuse lagert
drehbar eine Antriebswelle mittels eines Lagers und ei
ner Wellenabdichtungsanordnung. Ein äußeres Ende der
Antriebswelle und das Gehäuse lagern eine elektromagne
tische Kupplung, die so wirkt, daß je nach Erfordernis
die Antriebswelle mit einem Fahrzeugmotor über einen
Mechanismus aus Riemen und Riemenscheibe verbunden wird
oder die Antriebswelle von dem Fahrzeugmotor getrennt
wird. Die Antriebswelle weist ein inneres Ende auf, das
sich in die Wärmeerzeugungskammer hinein erstreckt und
an dem einstückig ein Rotorelement angeformt ist, um
mit der Antriebswelle zusammen in der Wärmeerzeugungs
kammer gedreht zu werden. Die Wärmeerzeugungskammer
weist eine innere Wandfläche auf, die mit äußeren Flä
chen des Rotorelementes zusammenwirkt, um Spalte dazwi
schen zu definieren, in denen ein viskoses Fluid, wie
beispielsweise ein Silikonöl, zur Wärmeerzeugung einge
schlossen ist. Wenn nämlich die oben genannte Wärmeer
zeugungs-Vorrichtung in ein Fahrzeug-Heizsystem einge
baut ist, wird das fest an der Antriebswelle gehaltene
Rotorelement durch den Fahrzeugmotor in Drehung ver
setzt, und folglich wird das viskose Fluid in der Wär
meerzeugungskammer einer Scherwirkung unterworfen,
durch die das viskose Fluid in den Spalten zwischen der
inneren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer und den
äußeren Flächen des Rotorelementes Wärme erzeugt. Die
Wärme wird durch die Wand der Wärmeerzeugungskammer an
das durch den Wassermantel fließende Motorkühlwasser
übertragen, und dadurch wird die an das Motorkühlwasser
übertragene Wärme einem Heizkreislauf zugeführt, in
welchem die Wärme zu der Luft im Fahrgastraum des Fahr
zeuges transportiert wird.
Bei der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß der JP-A-'110
wird das viskose Fluid in der Wärmeerzeugungskammer an
dauernd der Scherwirkung unterworfen, um während der
Drehung des Rotorelementes und der Antriebswelle Wärme
zu erzeugen. Deshalb kann das viskose Fluid in den
Spalten zwischen der inneren Wandfläche der Wärmeerzeu
gungskammer und den äußeren Flächen des Rotorelementes
andauernd Wärme ausgesetzt sein und übermäßig heiß wer
den. Im Ergebnis neigt das viskose Fluid dazu, ther
misch degradiert und auch physisch degradiert zu werden
aufgrund des Brechens der Molekülketten in dem viskosen
Fluid, wodurch das Molekulargewicht desselben vermin
dert wird. Somit wird die Viskosität des viskosen
Fluids verringert, so daß eine Verringerung der Wärme
erzeugungsleistung des viskosen Fluids hervorgerufen
und die Lebensdauer des viskosen Fluids verringert
wird. Ein Ersetzen des degradierten viskosen Fluids mit
verringerter Viskosität durch frisches viskoses Fluid
erfordert das Ausbauen der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung
aus dem Fahrzeug und ein Zerlegen der Vorrichtung an
sich. Der Ausbau und das Zerlegen der Wärmeerzeugungs-
Vorrichtung ist sehr umständlich und unpraktisch.
Ferner wurde gemäß einem Versuch, der von der Anmelde
rin bezüglich der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung durchge
führt wurde, ermittelt, daß eine Leckage des viskosen
Fluids aus der Vorrichtung auftritt, wenn die Vorrich
tung unter einer vorgegebenen schweren Betriebsbedin
gung, wie beispielsweise einer hohen Geschwindigkeit
und langen Betriebsdauer, betrieben wird. Die Wärmeer
zeugungs-Vorrichtung gemäß der JP-A-'110 zielt darauf
ab, einen einfacheren Aufbau derselben zu erreichen,
wobei das viskose Fluid in der Wärmeerzeugungskammer
bis zu einem Füllgrad von 100% hinzugegeben wird. Deshalb
wird eine thermische Ausdehnung des viskosen
Fluids in der Wärmeerzeugungskammer aufgrund der Wärme
erzeugung durch eine dehnbare, elastische Membran, die
auch als ein Wellenabdichtungselement wirkt, und durch
eine Ausgleichskammer, die zwischen dem Wellenabdich
tungselement und einer Lageranordnung zur drehbaren La
gerung der Antriebswelle angeordnet ist, aufgenommen.
Daher tritt, wenn die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung mit
der Nenndrehgeschwindigkeit der Antriebswelle über ei
nen relativ kurzen Zeitraum betrieben wird, keine
Leckage des viskosen Fluids auf. Trotzdem kann, wenn
die Vorrichtung mit einer sehr hohen Drehgeschwindig
keit der Antriebswelle betrieben wird, oder wenn die
Vorrichtung mit der Nenndrehgeschwindigkeit der An
triebswelle über einen langen Zeitraum hinweg betrieben
wird, die thermische Ausdehnung des viskosen Fluids
nicht durch die elastische Verformung der elastischen
Membran und durch eine Verringerung des Volumens der
Ausgleichskammer aufgenommen werden, was eine Leckage
des viskosen Fluids bewirkt. Da die Leckage des visko
sen Fluids die Menge des in der Wärmeerzeugungskammer
enthaltenen viskosen Fluids verringert, muß unter Zer
legen der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung, die z. B. in ei
nem Motorraum eines Fahrzeugs eingebaut ist, viskoses
Fluid der Wärmeerzeugungskammer zugeführt werden. Fer
ner bewirkt das viskose Fluid, das allmählich aus der
Wärmeerzeugungs-Vorrichtung austritt, eine Verschmut
zung oder Kontamination des Motorraumes.
Ferner ist bei der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß
der JP-A-'110 die Wärmeerzeugungskammer vollständig mit
dem viskosen Fluid gefüllt, d. h. der Füllgrad des vis
kosen Fluids für die Wärmeerzeugungskammer beträgt etwa
100%. Deshalb ist das Anlaufdrehmoment, um die Drehung
der Antriebswelle und des Rotorelementes zu starten,
sehr groß. Folglich treten beim Starten des Fahrzeugmo
tors verschiedene Probleme auf, darunter das Versagen
des Anlassers des Motors aufgrund der übermäßigen Bela
stung des Anlassers und das Auftreten eines Schlupfes
zwischen der elektromagnetischen Kupplung und dem Rie
men der Riemenscheibe. Auch bewirkt das Starten der
Wärmeerzeugungs-Vorrichtung während der Fahrt des Fahr
zeugs beim Fahrer ein unschönes Gefühl, das durch den
Anlauf-Schock der Vorrichtung verursacht wird.
Das US-Patent Nr. 4,974,778 und die entsprechende deut
sche Offenlegungsschrift DE 38 32 966 A1 offenbaren ei
ne Wärmeerzeugungs-Vorrichtung vom Viskosfluid-Typ,
welche mit einem Gehäuse versehen ist, in dem eine Wär
meerzeugungskammer und eine Fluidversorgungskammer, die
mit der Wärmeerzeugungskammer über eine Fluid-Zufuhr
leitung und eine Fluid-Rückfuhrleitung verbunden ist,
vorgesehen sind. Die Wärmeerzeugungs- und die Fluidver
sorgungskammer sind mit einem viskosen Fluid und einer
vorgegebenen Menge Luft gefüllt. Das viskose Fluid kann
von der Fluidversorgungskammer der Wärmeerzeugungskam
mer zugeführt und auch von der Wärmeerzeugungskammer in
die Fluidversorgungskammer zurückgeführt werden. Folg
lich kann die Degradation oder qualitative Verschlech
terung des viskosen Fluids verhindert werden.
Ferner kann bei der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß
dem US-Patent Nr. 4,974,778 die Menge des viskosen
Fluids, die in der Vorrichtung enthalten ist, beim
Start des Betriebes derselben verringert werden, und
folglich kann das zum Starten der Wärmeerzeugungs-
Vorrichtung erforderliche Anlaufdrehmoment verringert
werden.
Dennoch wurde gemäß einem durch die Anmelderin durchge
führten Experiment mit der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung
gemäß dem US-Patent Nr. '778 bestätigt, daß die Vor
richtung eine Leckage von viskosem Fluid aus der Vor
richtung heraus ermöglicht, wenn die Vorrichtung unter
einer schweren Betriebsbedingung betrieben wird, d. h.
bei einem kontinuierlichen Hochgeschwindigkeits-
Betriebszustand. Bei der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung
sind nämlich die Fluid-Zufuhrleitung und die Fluid-
Rückfuhrleitung getrennt voneinander in einer Trennwand
zwischen der Wärmeerzeugungskammer und der Fluidversor
gungskammer ausgebildet. Deshalb stehen die Wärmeerzeu
gungskammer und die Fluidversorgungskammer nur über die
Fluid-Zufuhrleitung und die Fluid-Rückfuhrleitung mit
einander in Verbindung. Die Fluid-Zufuhrleitung wird
üblicherweise mit einem Verschlußelement verschlossen,
und die Fluid-Rückfuhrleitung wird beständig offen ge
halten. Folglich wirkt die Fluid-Rückfuhrleitung als
eine drosselnde Öffnung, die sich von der Wärmeerzeu
gungskammer in Richtung der Fluidversorgungskammer öff
net. Im Ergebnis steigt das Druckniveau in der Wärmeer
zeugungskammer während eines kontinuierlichen Hochge
schwindigkeits-Betriebszustandes und bewirkt eine
Leckage des viskosen Fluids aus der Wärmeerzeugungskam
mer.
Die ungeprüfte japanische Patent-Offenlegungsschrift
(Kokai) Nr. 2-246 823 und die entsprechende US-Patent-
Veröffenlichung Nr. 4,993,377 offenbaren einen Wärmege
nerator vom Viskosfluid-Typ für ein Fahrzeug, der mit
einem Gehäuse versehen ist, in welchem eine Wärmeerzeu
gungskammer so ausgebildet ist, daß sie in Fluidverbin
dung mit einem leeren Raum steht, welcher benachbart zu
einem innersten Ende einer Antriebswelle angeordnet
ist, auf der ein Rotorelement so angeordnet ist, daß es
gemeinsam mit der Antriebswelle gedreht wird. Die Wär
meerzeugungskammer und der leere Raum können mit visko
sem Fluid gefüllt sein. Falls der leere Raum mit einer
vorgegebenen Menge an Luft gefüllt ist, kann eine ther
mische Ausdehnung des viskosen Fluids in der Wärmeer
zeugungskammer durch eine Volumenreduzierung der Luft
im leeren Raum, der in Fluidverbindung mit der Wärmeer
zeugungskammer steht, aufgenommen werden. Deshalb kann
eine Leckage des viskosen Fluids aus dem Wärmegenerator
verhindert werden.
Der Wärmegenerator gemäß der JP-A-'823 ist mit sich
koaxial erstreckenden Labyrinth-Vertiefungen versehen,
die durch ein Zusammenwirken zwischen axialen Vorsprün
gen einer inneren Wandfläche der Wärmeerzeugungskammer
und damit abwechselnden axialen Vorsprüngen der äußeren
Flächen des Rotorelementes gebildet werden. Die Laby
rinth-Vertiefungen hindern das in der Wärmeerzeugungs
kammer enthaltene viskose Fluid daran, in der Wärmeerzeugungskammer
zu zirkulieren. Folglich müssen während
des kontinuierlichen Gebrauchs des Wärmegenerators vom
Viskosfluid-Typ die physikalischen und chemischen Ei
genschaften des viskosen Fluids degradiert oder ver
schlechtert werden.
Aus der internationalen Offenlegungsschrift WO 97/08000
sowie der europäischen Offenlegungsschrift EP 0 787 608 A1
ist bereits eine Wärmeerzeugungs-Vorrichtung mit ei
ner Arbeitskammer bekannt, die einen Wärmeerzeugungsbe
reich und einen Fluid-Speicherbereich umfaßt. Innerhalb
des Wärmeerzeugungsbereichs wird das viskose Fluid ei
ner Scherwirkung unterworfen, und im Fluid-Speicher
bereich kann viskoses Fluid gespeichert werden. Hierbei
steht der Fluid-Speicherbereich über eine Öffnung mit
dem Wärmeerzeugungsbereich in Strömungsverbindung.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
die Nachteile zu vermeiden, die bei den herkömmlichen
Wärmegeneratoren vom Viskosfluid-Typ auftreten, wie sie
in den oben genannten drei Veröffentlichungen offenbart
sind.
Außerdem soll eine Wärmeerzeugungs-Vorrichtung zur Ver
fügung gestellt werden, die dazu in der Lage ist, die
Degradation oder qualitative Verschlechterung des vis
kosen Fluids zu verhindern, das zur Aufnahme des Be
triebs der Vorrichtung erforderliche Anlaufdrehmoment
zu verringern und eine Leckage von viskosem Fluid aus
der Vorrichtung zu vermeiden, selbst wenn sie unter ei
ner sehr schwierigen Betriebsbedingung betrieben wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Wärmeer
zeugungs-Vorrichtung gelöst, die folgendes umfaßt:
eine Gehäuseanordnung mit einer Arbeitskammer zur Er zeugung von Wärme und einer Wärmeaufnahmekammer, welche benachbart zu der Arbeitskammer angeordnet ist und wel che einem Wärmetauschfluid ermöglicht, durch sie hin durch zu fließen;
eine Antriebswelle mit äußeren und inneren, von einan der abgewandten Enden, welche in der Gehäuseanordnung mittels einer Lageranordnung drehbar gelagert ist;
ein Rotorelement, welches an der Antriebswelle so ange bracht ist, daß es in der Arbeitskammer drehbar ist, und welches äußere Flächen aufweist; und
ein viskoses Fluid und eine vorgegebene Menge an Luft, welche in die Arbeitskammer eingefüllt sind;
wobei die Arbeitskammer in sich folgendes definiert:
einen Wärmeerzeugungsbereich, der einen Wärmeerzeu gungsspalt umfaßt, welcher zwischen den äußeren Flächen des Rotorelementes und einer inneren Wandfläche der Ar beitskammer ausgebildet ist, um Wärme zu erzeugen, wenn durch die Drehung des Rotorelementes das viskose Fluid einer Scherwirkung in dem Wärmeerzeugungsspalt unter worfen wird, und
einen Fluid-Speicherbereich, der den Rest der Arbeits kammer bildet und der eine vorgegebene Menge des visko sen Fluids speichert, dessen Volumen größer ist als dasjenige des Wärmeerzeugungsspaltes, wobei der Fluid- Speicherbereich so angeordnet ist, daß es dem viskosen Fluid möglich ist, sich vom Wärmeerzeugungsbereich aus dorthin zu bewegen und umgekehrt,
und wobei die Arbeitskammer eine Trennwand aufweist, die zwischen dem Wärmeerzeugungsbereich und dem Fluid- Speicherbereich angeordnet ist, und die Trennwand mit einer Öffnung versehen ist, die eine ausreichend große Abmessung aufweist, um eine Verbindung zwischen dem Wärmeerzeugungsbereich und dem Fluid-Speicherbereich oberhalb des Pegels des in dem Fluid-Speicherbereich gespeicherten viskosen Fluids zur Verfügung zu stellen,
und wobei die Trennwand mit einem Kantenbereich verse hen ist, der entgegengesetzt zur Drehrichtung des Ro torelementes ausgebildet ist, und einen Gas-Phasen- Verbindungsbereich umfaßt, der durch den Kantenbereich definiert wird und der in einem Gas-Phasen-Bereich im Fluid-Speicherbereich angeordnet ist, sowie einen Flüs sigkeits-Phasen-Verbindungsbereich, der in einem Flüs sigkeits-Phasen-Bereich im Fluid-Speicherbereich ange ordnet ist, und einen Flüssigkeits-Versorgungsbereich aufweist, der so angeordnet ist, daß er in den Flüssig keits-Phasen-Verbindungsbereich integriert ist, und der durch den Kantenbereich definiert wird, um sich in eine Richtung zu erstrecken, die der Drehrichtung des Rotor elementes entspricht, wobei der Flüssigkeits-Versorgungsbereich im untersten Bereich des Fluid-Speicher bereichs angeordnet ist.
eine Gehäuseanordnung mit einer Arbeitskammer zur Er zeugung von Wärme und einer Wärmeaufnahmekammer, welche benachbart zu der Arbeitskammer angeordnet ist und wel che einem Wärmetauschfluid ermöglicht, durch sie hin durch zu fließen;
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ein Rotorelement, welches an der Antriebswelle so ange bracht ist, daß es in der Arbeitskammer drehbar ist, und welches äußere Flächen aufweist; und
ein viskoses Fluid und eine vorgegebene Menge an Luft, welche in die Arbeitskammer eingefüllt sind;
wobei die Arbeitskammer in sich folgendes definiert:
einen Wärmeerzeugungsbereich, der einen Wärmeerzeu gungsspalt umfaßt, welcher zwischen den äußeren Flächen des Rotorelementes und einer inneren Wandfläche der Ar beitskammer ausgebildet ist, um Wärme zu erzeugen, wenn durch die Drehung des Rotorelementes das viskose Fluid einer Scherwirkung in dem Wärmeerzeugungsspalt unter worfen wird, und
einen Fluid-Speicherbereich, der den Rest der Arbeits kammer bildet und der eine vorgegebene Menge des visko sen Fluids speichert, dessen Volumen größer ist als dasjenige des Wärmeerzeugungsspaltes, wobei der Fluid- Speicherbereich so angeordnet ist, daß es dem viskosen Fluid möglich ist, sich vom Wärmeerzeugungsbereich aus dorthin zu bewegen und umgekehrt,
und wobei die Arbeitskammer eine Trennwand aufweist, die zwischen dem Wärmeerzeugungsbereich und dem Fluid- Speicherbereich angeordnet ist, und die Trennwand mit einer Öffnung versehen ist, die eine ausreichend große Abmessung aufweist, um eine Verbindung zwischen dem Wärmeerzeugungsbereich und dem Fluid-Speicherbereich oberhalb des Pegels des in dem Fluid-Speicherbereich gespeicherten viskosen Fluids zur Verfügung zu stellen,
und wobei die Trennwand mit einem Kantenbereich verse hen ist, der entgegengesetzt zur Drehrichtung des Ro torelementes ausgebildet ist, und einen Gas-Phasen- Verbindungsbereich umfaßt, der durch den Kantenbereich definiert wird und der in einem Gas-Phasen-Bereich im Fluid-Speicherbereich angeordnet ist, sowie einen Flüs sigkeits-Phasen-Verbindungsbereich, der in einem Flüs sigkeits-Phasen-Bereich im Fluid-Speicherbereich ange ordnet ist, und einen Flüssigkeits-Versorgungsbereich aufweist, der so angeordnet ist, daß er in den Flüssig keits-Phasen-Verbindungsbereich integriert ist, und der durch den Kantenbereich definiert wird, um sich in eine Richtung zu erstrecken, die der Drehrichtung des Rotor elementes entspricht, wobei der Flüssigkeits-Versorgungsbereich im untersten Bereich des Fluid-Speicher bereichs angeordnet ist.
Bei der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß der vorlie
genden Erfindung ist es dem viskosen Fluid erlaubt,
während der Drehung der Antriebswelle eine Zirkula
tionsbewegung durch den Wärmeerzeugungsbereich und den
Fluid-Speicherbereich durchzuführen, und deshalb wird
kein bestimmter Teil des viskosen Fluids durch die Dre
hung des Rotorelementes der Scherwirkung in dem Wärme
erzeugungsbereich unterworfen. Da nämlich ein Teil des
viskosen Fluids, der in dem Wärmeerzeugungsbereich der
Arbeitskammer enthalten ist, ständig durch einen ande
ren Teil des viskosen Fluids ersetzt wird, kann eine
frühe Degradation oder qualitative Verschlechterung des
viskosen Fluids in dem Wärmeerzeugungsbereich verhin
dert werden. Deshalb bleibt die Viskosität des viskosen
Fluids, das in die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gefüllt
ist, über eine lange Betriebsdauer unverändert, d. h.
das in die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung eingefüllte vis
kose Fluid ist über eine lange Betriebsdauer der Wärme
erzeugungs-Vorrichtung beständig und haltbar und muß
nicht durch frisches viskoses Fluid ersetzt werden. Im
Ergebnis ist, wenn die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung ein
mal in ein Fahrzeug eingebaut ist, kein Auseinanderbau
en der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung erforderlich. Folg
lich ist die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß der vor
liegenden Erfindung aus dem Gesichtspunkt einer einfa
chen Instandhaltung oder Wartung wünschenswert.
Ferner wird bei der oben beschriebenen Wärmeerzeugungs-
Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung die Ar
beitskammer, die den Wärmeerzeugungsbereich und den
Fluid-Speicherbereich umfaßt, zusammen mit dem viskosen
Fluid mit einer vorgegebenen Menge an Luft gefüllt. So
kann während des Wärmeerzeugungsvorgangs die thermische
Ausdehnung des im Wärmeerzeugungsbereich enthaltenen
viskosen Fluids durch eine Verringerung des Volumens
der im Fluid-Speicherbereich der Arbeitskammer enthal
tenen Luft aufgenommen werden. Ferner tritt, da der
Wärmeerzeugungsbereich und der Fluid-Speicherbereich
der Arbeitskammer in ständiger Fluidverbindung mitein
ander stehen und da es keine drosselnde Öffnung zwi
schen den beiden Bereichen gibt, kein übermäßiger
Druckanstieg in der Arbeitskammer auf, selbst wenn die
Antriebswelle und das Rotorelement in der Arbeitskammer
entweder mit einer sehr hohen Drehgeschwindigkeit oder
mit einer normalen Drehgeschwindigkeit, aber über einen
sehr langen Zeitraum hinweg, gedreht werden. Deshalb
wurde experimentell bestätigt, daß keine Leckage des
viskosen Fluids aus der Arbeitskammer der Vorrichtung
auftritt, selbst wenn die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung
unter einer sehr schwierigen Betriebsbedingung betrie
ben wird. Davon ausgehend wurde ebenfalls bestätigt,
daß keine Verringerung der Menge an in der Arbeitskam
mer der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung enthaltenem visko
sen Fluid während einer langen Betriebsdauer derselben
auftritt. Folglich kann eine Verschmutzung oder Kon
tamination eines Einbauraumes der Wärmeerzeugungs-Vor
richtung (z. B. ein Fahrzeug-Motorraum) verhindert wer
den. Zusätzlich muß die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung
über eine lange Betriebsdauer derselben hinweg nicht
zerlegt werden.
Da die Menge des im Wärmeerzeugungsbereich enthaltenen
viskosen Fluids zum Zeitpunkt der Aufnahme des Betrie
bes der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung verringert sein
kann, ist es möglich, das Anlaufdrehmoment zu verrin
gern, das zum Starten der Drehung der Antriebswelle und
des Rotorelementes nötig ist. Deshalb kann die Bela
stung des Fahrzeugmotors derart verringert werden, daß
das Fahrzeug, in das die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung
eingebaut ist, nicht nachteilig durch die Vorrichtung
beeinflußt wird. Deshalb kann die Wärmeerzeugungs-Vor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung eine Verhin
derung der Degradation oder qualitativen Verschlechte
rung des viskosen Fluids, eine Verringerung des Anlauf
drehmoments der Vorrichtung und eine Verhinderung einer
Leckage des viskosen Fluids erreichen, selbst unter
sehr schwierigen Betriebsbedingungen der Vorrichtung,
wie beispielsweise ein Betrieb mit sehr hoher Drehge
schwindigkeit oder ein Dauerbetriebszustand.
Die Trennwand, welche die zwischen dem Wärmeerzeugungs
bereich und dem Fluid-Speicherbereich angeordnete Öff
nung aufweist, fördert die Zirkulationsbewegung des
viskosen Fluids durch den Wärmeerzeugungsbereich und
den Fluid-Speicherbereich.
Der Gas-Phasen-Verbindungsbereich der Öffnung der
Trennwand kann direkt eine thermische Ausdehnung des
viskosen Fluids in dem Wärmeerzeugungsbereich aufnehmen.
Der Kantenbereich der Trennwand dient zur Führung
des viskosen Fluids im Fluid-Speicherbereich zum Flüs
sigkeits-Versorgungsbereich hin als Reaktion auf die
Drehung des Rotorelementes. Der Flüssigkeits-
Versorgungsbereich dient der Versorgung des Wärmeerzeu
gungsbereichs der Arbeitskammer mit viskosem Fluid.
Vorzugsweise ist die Trennwand mit einem in ihr ausge
bildeten Fluid-Sammelkanal versehen, um das viskose
Fluid von einem Umfangsbereich des Wärmeerzeugungsbe
reichs zu der Öffnung zu leiten. Dann wird es dem durch
den Fluid-Sammelkanal geleiteten viskosen Fluid ermög
licht, in den Fluid-Speicherbereich überzutreten, so
daß eine schnelle Zirkulationsbewegung des viskosen
Fluids zwischen der Öffnung und dem Fluid-Versorgungs
bereich auftritt.
Alternativ kann der Fluid-Sammelkanal der Trennwand in
Verbindung mit dem Gas-Phasen-Verbindungsbereich der
Öffnung der Trennwand stehen. Dann kann eine große Men
ge an viskosem Fluid von dem Umfangsbereich des Wärme
erzeugungsbereichs zu der Öffnung geleitet werden, so
daß das Sammeln des viskosen Fluids aus dem Wärmeerzeu
gungsbereich in den Fluid-Sammelbereich hinein entspre
chend erreicht wird. So wird die Degradation oder qua
litative Verschlechterung des viskosen Fluids effektiv
verhindert.
Der Fluid-Sammelkanal kann mit dem Flüssigkeits-Phasen-
Verbindungsbereich der Öffnung der Trennwand in Verbin
dung stehen. Dann kann nur eine geringe Menge an viskosem
Fluid von dem Umfangsbereich des Wärmeerzeugungsbe
reichs zu der Öffnung geleitet werden, so daß das Sam
meln des viskosen Fluids in den Fluid-Speicherbereich
der Arbeitskammer hinein unterdrückt wird. So kann die
Wärmeerzeugungs-Vorrichtung schnell Wärme zum Zeitpunkt
der Aufnahme des Betriebes der Vorrichtung erzeugen.
Die eingangs genannte Aufgabe wird außerdem durch eine
Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gelöst, die folgendes um
faßt:
eine Gehäuseanordnung, mit einer Arbeitskammer zur Er zeugung von Wärme und einer Wärmeaufnahmekammer, welche benachbart zu der Arbeitskammer angeordnet ist und wel che einem Wärmetauschfluid ermöglicht, durch sie hin durch zu fließen;
eine Antriebswelle mit äußeren und inneren, voneinander abgewandten Enden, welche in der Gehäuseanordnung mit tels einer Lageranordnung drehbar gelagert ist;
ein Rotorelement, welches an der Antriebswelle so ange bracht ist, daß es in der Arbeitskammer drehbar ist, und welches äußere Flächen aufweist; und
ein viskoses Fluid und eine vorgegebene Menge an Luft, welche in die Arbeitskammer eingefüllt sind;
wobei die Arbeitskammer in sich folgendes definiert:
einen Wärmeerzeugungsbereich, der einen Wärmeerzeu gungsspalt umfaßt, welcher zwischen den äußeren Flächen des Rotorelementes und einer inneren Wandfläche der Ar beitskammer ausgebildet ist, um Wärme zu erzeugen, wenn durch die Drehung des Rotorelementes das viskose Fluid einer Scherwirkung in dem Wärmeerzeugungsspalt unter worfen wird, und
einen Fluid-Speicherbereich, der den Rest der Arbeits kammer bildet und der eine vorgegebene Menge des visko sen Fluids speichert, dessen Volumen größer ist als dasjenige des Wärmeerzeugungsspaltes, wobei der Fluid- Speicherbereich so angeordnet ist, daß es dem viskosen Fluid möglich ist, sich von dort zum Wärmeerzeugungs bereich hin zu bewegen und umgekehrt,
wobei das Rotorelement mit einem vertieften Bereich, der an einem zentralen Bereich ausgebildet ist, und mit einem Flanschbereich versehen ist, der sich in radialer Richtung von dem vertieften Bereich aus erstreckt, wo bei der vertiefte Bereich des Rotorelementes mit der Gehäuseanordnung zusammenwirkt, um den Fluid-Speicher bereich der Arbeitskammer zu definieren, und wobei der Flanschbereich mit der Gehäuseanordnung zusammenwirkt, um den Wärmeerzeugungsbereich zu definieren, welcher in Verbindung steht mit dem Fluid-Speicherbereich über Verbindungslöcher, die durch einen äußeren Bereich des vertieften Bereichs oder des Rotorelementes gebohrt sind.
eine Gehäuseanordnung, mit einer Arbeitskammer zur Er zeugung von Wärme und einer Wärmeaufnahmekammer, welche benachbart zu der Arbeitskammer angeordnet ist und wel che einem Wärmetauschfluid ermöglicht, durch sie hin durch zu fließen;
eine Antriebswelle mit äußeren und inneren, voneinander abgewandten Enden, welche in der Gehäuseanordnung mit tels einer Lageranordnung drehbar gelagert ist;
ein Rotorelement, welches an der Antriebswelle so ange bracht ist, daß es in der Arbeitskammer drehbar ist, und welches äußere Flächen aufweist; und
ein viskoses Fluid und eine vorgegebene Menge an Luft, welche in die Arbeitskammer eingefüllt sind;
wobei die Arbeitskammer in sich folgendes definiert:
einen Wärmeerzeugungsbereich, der einen Wärmeerzeu gungsspalt umfaßt, welcher zwischen den äußeren Flächen des Rotorelementes und einer inneren Wandfläche der Ar beitskammer ausgebildet ist, um Wärme zu erzeugen, wenn durch die Drehung des Rotorelementes das viskose Fluid einer Scherwirkung in dem Wärmeerzeugungsspalt unter worfen wird, und
einen Fluid-Speicherbereich, der den Rest der Arbeits kammer bildet und der eine vorgegebene Menge des visko sen Fluids speichert, dessen Volumen größer ist als dasjenige des Wärmeerzeugungsspaltes, wobei der Fluid- Speicherbereich so angeordnet ist, daß es dem viskosen Fluid möglich ist, sich von dort zum Wärmeerzeugungs bereich hin zu bewegen und umgekehrt,
wobei das Rotorelement mit einem vertieften Bereich, der an einem zentralen Bereich ausgebildet ist, und mit einem Flanschbereich versehen ist, der sich in radialer Richtung von dem vertieften Bereich aus erstreckt, wo bei der vertiefte Bereich des Rotorelementes mit der Gehäuseanordnung zusammenwirkt, um den Fluid-Speicher bereich der Arbeitskammer zu definieren, und wobei der Flanschbereich mit der Gehäuseanordnung zusammenwirkt, um den Wärmeerzeugungsbereich zu definieren, welcher in Verbindung steht mit dem Fluid-Speicherbereich über Verbindungslöcher, die durch einen äußeren Bereich des vertieften Bereichs oder des Rotorelementes gebohrt sind.
Bei einer derartigen Ausgestaltung ist der Fluid-Spei
cherbereich der Arbeitskammer in einem Bereich angeord
net, der einer vertieften Fläche des Rotorelementes so
gegenüberliegt, daß das im Fluid-Speicherbereich ent
haltene viskose Fluid durch eine Zentrifugalkraft, die
durch die Drehung des Rotorelementes hervorgerufen
wird, erzwungenermaßen in den vertieften Bereich des
Rotorelementes bewegt wird. Das in den vertieften Be
reich des Rotorelementes bewegte viskose Fluid wird
weiter durch die Zentrifugalkraft über die Verbindungs
löcher in den Wärmeerzeugungsbereich bewegt, der einer
der vertieften Fläche des Rotorelementes abgewandten
Fläche desselben gegenüberliegt. So können die Verbin
dungslöcher als Fluid-Versorgungsleitungsmittel von dem
Fluid-Speicherbereich zu dem Wärmeerzeugungsbereich
dienen.
Wenn das viskose Fluid von dem Fluid-Speicherbereich
über die oben genannten Verbindungslöcher dem Wärmeer
zeugungsbereich zugeführt wird, dann drückt das zuge
führte viskose Fluid auf das in dem Wärmeerzeugungsbereich
bereits enthaltene viskose Fluid derart, daß das
letztgenannte viskose Fluid unter Zwang aus dem Wärme
erzeugungsspalt zwischen der inneren Wandfläche der Ar
beitskammer und den äußeren Flächen des Rotorelementes
in Richtung des Fluid-Speicherbereichs bewegt wird. So
dient der Wärmeerzeugungsspalt an sich als ein Fluid-
Sammel- oder Fluid-Rückfuhrleitungsmittel vom Wärmeer
zeugungsbereich aus in Richtung des Fluid-Speicherbe
reichs. Deshalb wird zwangsläufig eine effektive Zirku
lationsbewegung des viskosen Fluids in der Arbeitskam
mer der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung verursacht, um die
Lebensdauer des viskosen Fluids zu verlängern. Die De
gradation oder qualitative Verschlechterung des visko
sen Fluids wird nämlich verhindert.
Vorzugsweise ist die Arbeitskammer mit einem in ihr
ausgebildeten vertieften Bereich versehen, um den
Fluid-Speicherbereich derart zu vergrößern, daß das Vo
lumen des Fluid-Speicherbereichs vergrößert werden
kann. So wird die oben genannte, effektive Zirkulati
onsbewegung des viskosen Fluids weiter gefördert.
Bei der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß der vorlie
genden Erfindung sollte die Arbeitskammer vorzugsweise
mit einem Führungsmittel versehen sein, wie beispiels
weise einem Kanal, der in einen Teil der inneren Wand
fläche der Arbeitskammer vertieft ist, so daß das Füh
rungsmittel das viskose Fluid von dem Wärmeerzeugungs
bereich zu einem äußeren Umfang des Wärmeerzeugungsbe
reichs leitet. Dann kann das viskose Fluid aus dem Wär
meerzeugungsbereich dem äußeren Umfangsbereich desselben
zugeführt werden, wo eine aktive Wärmeerzeugung des
viskosen Fluids aufgrund der Scherwirkung erfolgt. So
kann eine aktive Zirkulationsbewegung des viskosen
Fluids zwischen dem Fluid-Speicherbereich und dem äuße
ren Umfang des Wärmeerzeugungsbereichs bewirkt werden,
so daß die thermische Degradation oder Verschlechterung
des viskosen Fluids verhindert wird. Ferner kann die
Wärmeerzeugungs-Vorrichtung schnell Wärme bei der Auf
nahme des Betriebes der Vorrichtung erzeugen.
Bei der herkömmlichen Wärmeerzeugungs-Vorrichtung, wie
sie in dem US-Patent Nr. '778 (DE 38 32 966 A1) offen
bart ist, hat das viskose Fluid, direkt nachdem es von
der Wärmeerzeugungskammer in die Fluid-Speicherkammer
geleitet worden ist, eine beachtlich hohe Temperatur
verglichen mit dem anderen viskosen Fluid mit geringer
Temperatur, das bereits in der Fluid-Speicherkammer
enthalten ist. Folglich gibt es eine große Temperatur
differenz zwischen dem erst- und dem letztgenannten
viskosen Fluid in der gleichen Fluid-Speicherkammer.
Offensichtlich hat das viskose Fluid mit geringer Tem
peratur eine verringerte Fießfähigkeit verglichen mit
dem viskosen Fluid mit hoher Temperatur. Folglich zeigt
das in der Fluid-Speicherkammer enthaltene viskose
Fluid unterschiedliche physikalische Eigenschaften in
Abhängigkeit von dem Ort, an dem sich der Teil des vis
kosen Fluids in der Fluid-Speicherkammer befindet.
Im Gegensatz dazu ist bei der Wärmeerzeugungs-Vor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung der Fluid-
Speicherbereich in der Arbeitskammer angeordnet, und
folglich wird das viskose Fluid in dem Fluid-Speicher
bereich durch die Drehung des sich in der Arbeitskammer
drehenden Rotorelementes verwirbelt. Deshalb sind alle
Teile des viskosen Fluids in dem Fluid-Speicherbereich
auf geeignete Weise verwirbelt und miteinander ver
mischt, so daß sie homogene physikalische Eigenschaften
zeigen, d. h. das viskose Fluid in dem Fluid-Speicher
bereich weist etwa die gleiche Temperatur und gleiche
Viskosität auf. Deshalb werden alle Teile des viskosen
Fluids in dem Fluid-Speicherbereich beständig und kon
tinuierlich dem Wärmeerzeugungsbereich zur Wärmeerzeu
gung zugeführt. So kann eine lange Lebensdauer des vis
kosen Fluids durch die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung ge
mäß der vorliegenden Erfindung sichergestellt werden.
Vorzugsweise ist das Rotorelement mit einem Rühr- oder
Verwirbelungsmittel versehen, um einen Rühr- oder Ver
wirbelungseffekt für das viskose Fluid in dem Fluid-
Speicherbereich der Arbeitskammer zu bewirken. So ver
wirbelt das Rühr- oder Verwirbelungsmittel zwangsläufig
das viskose Fluid in dem Fluid-Speicherbereich der Ar
beitskammer, und folglich können die zuvor genannten
verschiedenen Vorteile der vorliegenden Erfindung si
cher erreicht werden.
Die obigen und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden in der nachfolgenden Be
schreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der vorlie
genden Erfindung und unter Bezugnahme auf die beilie
genden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Wärmeerzeugungs-
Vorrichtung gemäß einem ersten Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Endansicht auf ein hinteres Plattenele
ment der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung von
Fig. 1, den Aufbau desselben illustrierend;
Fig. 3 eine Endansicht auf ein in die Wärmeerzeu
gungs-Vorrichtung von Fig. 1 eingebautes Ro
torelement, den Aufbau desselben illustrie
rend;
Fig. 4 eine graphische Darstellung, die den Druck,
der in dem Wärmeerzeugungsbereich der Wärme
erzeugungs-Vorrichtung gemäß dem ersten Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
vorherrscht, und die Drücke, die in den Wär
meerzeugungskammern von zwei Vergleichsbei
spielen von Wärmegeneratoren vom Viskos
fluid-Typ vorherrschen, verdeutlicht;
Fig. 5 eine Endansicht auf ein in ein zweites Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
eingbautes hinteres Plattenelement, den Auf
bau desselben illustrierend;
Fig. 6 einen Längsschnitt einer Wärmeerzeugungs-
Vorrichtung gemäß einem dritten Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung, einen
inneren Zustand der Vorrichtung vor der Auf
nahme des Betriebes derselben illustrierend;
Fig. 7 eine Endansicht auf ein in das dritte Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
eingebautes hinteres Plattenelement, den
Aufbau desselben illustrierend;
Fig. 8 einen Längsschnitt eines wichtigen Bereichs
der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel, einen inneren
Zustand der Vorrichtung nach der Aufnahme
des Betriebes derselben illustrierend; und
Fig. 9 einen Längsschnitt einer Wärmeerzeugungs-
Vorrichtung gemäß einem vierten Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung, einen
inneren Zustand der Vorrichtung vor der Auf
nahme des Betriebes derselben illustrierend.
In den Fig. 1 bis 4 ist eine Wärmeerzeugungs-Vorrich
tung dargestellt gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, d. h. ein Wärmegenerator VH
vom Viskosfluid-Typ mit einer Gehäuseanordnung, die ein
vorderes Gehäuse 1, ein vorderes Plattenelement 2, ein
ungefähr ringförmiges hinteres Plattenelement 3 und ein
hinteres Gehäuse 4 umfaßt, welche über eine Mehrzahl
von Schrauben oder Schraubbolzen 5 miteinander verbun
den sind und bei denen O-Ringe (Dichtelemente) zwischen
zwei jeweils benachbarte Bauteile eingelegt sind. Das
vordere Plattenelement 2 ist mit einer kreisförmigen
Vertiefung versehen, die in eine hintere Fläche (rechte
Seitenfläche in Fig. 1) desselben eingeformt ist, und
die kreisförmige Vertiefung des vorderen Plattenelemen
tes 2 liegt einer vorderen Fläche (linke Seitenfläche
in Fig. 1) des hinteren Plattenelementes 3 gegenüber,
um einen Wärmeerzeugungsbereich 6 dazwischen zu defi
nieren.
Das hintere Plattenelement 3 wirkt mit dem hinteren Ge
häuse 4 so zusammen, daß dazwischen ein Fluid-Speicher
bereich SR definiert wird. Der Wärmeerzeugungsbereich 6
und der Fluid-Speicherbereich SR bilden eine Arbeits
kammer des Wärmegenerators VH.
Das vordere Plattenelement 2 ist mit einer Mehrzahl von
sich kreisbogenförmig erstreckenden Rippen 2a versehen,
die koaxial zueinander angeordnet sind. Die Rippen 2a
springen von einem Basisbereich des vorderen Plat
tenelementes 2 aus nach vorne vor und wirken mit dem
vorderen Gehäuse 1 so zusammen, daß sie eine vordere
Wärmeaufnahmekammer oder einen vorderen Wassermantel FW
definieren.
Das hintere Plattenelement 3 ist mit einer Mehrzahl von
sich kreisbogenförmig erstreckenden Rippen 3a versehen,
die koaxial zueinander angeordnet sind und die von ei
nem Basisbereich des hinteren Plattenelementes 3 aus
nach hinten vorspringen. Die Rippen 3a des hinteren
Plattenelementes 3 wirken mit einer inneren Fläche des
hinteren Gehäuses 4 so zusammen, daß sie eine hintere
Wärmeaufnahmekammer oder einen hinteren Wassermantel RW
definieren. Die vordere und hintere Wärmeaufnahmekammer
FW bzw. RW erlauben einem Wärmetauschfluid, wie bei
spielsweise einem Kühlwasser eines Fahrzeugmotors,
durch sie hindurch zu fließen, wobei dieses mit den
vorderen und hinteren Rippen 2a bzw. 3a in Berührung
kommt. Das Wärmetauschfluid nimmt Wärme auf, die von
dem Wärmeerzeugungsbereich 6 über das vordere Plat
tenelement 2 und das hintere Plattenelement 3 abgegeben
wird. Die vorderen und hinteren Rippen 2a bzw. 3a be
wirken, daß der wärmeabgebende Bereich des vorderen
Plattenelementes 2 bzw. des hinteren Plattenelementes 3
vergrößert wird.
Das vordere Plattenelement 2 ist mit einer zentralen
Bohrung versehen, um eine Lageranordnung 7 mit inte
griertem Wellenabdichtungselement aufzunehmen, welche
eine Antriebswelle 8 drehbar lagert. Alternativ können
ein Wellenabdichtungselement und eine Lageranordnung
getrennt voneinander in der zentralen Bohrung des vor
deren Plattenelementes 2 aufgenommen sein, um die An
triebswelle 8 drehbar zu lagern.
Die Antriebswelle 8 weist ein äußeres Ende auf, das
sich von der Lageranordnung 7 nach außen erstreckt, um
eine Antriebskraft von einer nachfolgend beschriebenen
externen Antriebsquelle aufzunehmen, sowie ein inneres
Ende, das sich in Richtung des Wärmeerzeugungsbereichs
6 der Arbeitskammer erstreckt. Das innere Ende der An
triebswelle 8 trägt derart ein Rotorelement 9, daß die
ses gemeinsam mit der Antriebswelle 8 drehbar ist. Das
Rotorelement 9 ist nämlich auf das innere Ende der Antriebswelle
8 aufgepreßt und innerhalb des Wärmeerzeu
gungsbereichs 6 angeordnet. Das als kreisförmige Schei
be ausgebildete Rotorelement 9 ist mit von einander ab
gewandten, kreisförmigen, äußeren Flächen und mit einer
Umfangsfläche zwischen den kreisförmigen Flächen verse
hen und definiert fluidgefüllte Spalte zwischen den äu
ßeren Flächen und dem vorderen Plattenelement 2 bzw.
dem hinteren Plattenelement 3.
Die Fluid-Speicherkammer SR ist so ausgebildet, daß sie
in der Lage ist, eine vorgegebene Menge eines viskosen
Fluids, d. h. eines Silikonöls "SO", in sich aufzuneh
men. Die vorgegebene Menge an Silikonöl wird so be
stimmt, daß das aufgenommene Silikonöl ein größeres Vo
lumen einnimmt als das Volumen der oben genannten
fluidgefüllten Spalte des Wärmeerzeugungsbereichs 6.
Der Füllgrad des Silikonöls in den fluidgefüllten Spal
ten zwischen dem vorderen Plattenelement 2, dem hinte
ren Plattenelement 3 und den äußeren Flächen des Roto
relementes 9 sowie in der Fluid-Speicherkammer SR wird
als im wesentlichen 70% vorgegeben, bezogen auf das ge
samte Volumen der fluidgefüllten Spalte und der Fluid-
Speicherkammer SR. Die restlichen 30% des gesamten Vo
lumens der fluidgefüllten Spalte und der Fluid-Spei
cherkammer SR werden von Luft eingenommen.
Wie in Fig. 3 dargestellt ist, ist das Rotorelement 9
in der Form einer kreisförmigen Scheibe mit einer Mehr
zahl von Führungskanälen 9a versehen, die auf den bei
den äußeren Flächen ausgebildet sind und die sich im
wesentlichen in radialer Richtung erstrecken, aber geneigt
sind in eine Richtung entgegen der Drehrichtung
"R" des Rotorelementes 9. Jeder der Führungskanäle 9a
auf jeder der äußeren Flächen weist einen inneren,
nicht durchbrochenen Bereich, der im radial inneren Be
reich des Rotorelementes 9 angeordnet ist, und einen
äußeren, durchbrochenen Bereich auf, der im radial äu
ßeren Bereich des Rotorelementes 9 angeordnet ist. Die
se Führungskanäle 9a des Rotorelementes 9 sind dazu
vorgesehen, eine auf das Silikonöl wirkende Scherwir
kung zu vergrößern und das Silikonöl von dem Wärmeer
zeugungsbereich 6 in Richtung des äußeren Bereichs zwi
schen dem äußeren Umfang des Rotorelementes 9 und einem
gegenüberliegenden, inneren, kreisförmigen Wandbereich
der Arbeitskammer zu führen, wenn das Rotorelement 9 in
der Richtung "R" im Wärmeerzeugungsbereich 6 gedreht
wird.
Das Rotorelement 9 ist außerdem mit einer Mehrzahl von
Verbindungslöchern 9b versehen, welche die Form von
Durchgangsbohrungen aufweisen und die in einem zentra
len Bereich des Rotorelementes 9 angeordnet sind. Die
Verbindungslöcher 9b sind angeordnet, um eine Fluidver
bindung zwischen dem vorderen und hinteren Bereich der
Arbeitskammer, welche durch das Rotorelement 9 getrennt
sind, zur Verfügung zu stellen. Die Verbindungslöcher
9b dienen ferner dazu, das Silikonöl in der Arbeitskam
mer als Reaktion auf die Drehung des Rotorelementes 9
mit einem Verwirbelungs- oder Rühreffekt zu versehen.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist das hintere Plat
tenelement 3 so angeordnet, daß es eine Trennwand zwischen
dem Wärmeerzeugungsbereich 6 und dem Fluid-
Speicherbereich SR der Arbeitskammer zur Verfügung
stellt. Das hintere Plattenelement 3 ist nämlich in
seinem zentralen Bereich mit einer Öffnung 3c versehen,
die einen Bereich aufweist, der sich oberhalb des Pe
gels des Silikonöls "SO" erstreckt, das in dem Fluid-
Speicherbereich SR enthalten ist. Das hintere Plat
tenelement 3 ist ferner in seinem zentralen Bereich mit
einem Wandbereich 3k versehen, der einen mit einer
rechtwinkligen Ecke versehenen, linearen Kantenbereich
3d aufweist. Der lineare Kantenbereich 3d definiert ei
nen Bereich des Umfangs der Öffnung 3c. Die rechtwink
lige Ecke des linearen Kantenbereichs 3d des Wandbe
reichs 3k ist so angeordnet, daß sie einen Vorsprung
bildet, welcher der Drehrichtung "R" des Rotorelementes
9 entgegen gerichtet ist.
Die Öffnung 3c des hinteren Plattenelementes 3 weist
einen Gas-Phasen-Verbindungsbereich 3e, der in einem
luftgefüllten Bereich des Fluid-Speicherbereichs SR an
geordnet ist, und einen Flüssigkeits-Phasen-Verbin
dungsbereich 3f auf, der in einem mit Silikonöl gefüll
ten Bereich des Fluid-Speicherbereichs SR angeordnet
ist. Die Öffnung 3c weist ferner einen Fluid-Versor
gungsbereich 3g auf, der integriert mit dem Flüssig
keits-Phasen-Verbindungsbereich 3f ausgebildet ist und
der sich von dem Flüssigkeits-Phasen-Verbindungsbereich
3f in eine Richtung erstreckt, die der Drehrichtung "R"
des Rotorelementes 9 entspricht. Der Fluid-Versorgungs
bereich 3g der Öffnung 3c ist in dem untersten Bereich
des Fluid-Speicherbereichs SR angeordnet. Dadurch sind
der Wärmeerzeugungsbereich 6 und der Fluid-Speicher
bereich SR der Arbeitskammer auf unterschiedlichen Sei
ten des hinteren Plattenelementes 3 angeordnet und ste
hen miteinander über die zentrale Öffnung 3c des hinte
ren Plattenelementes 3 in Verbindung. Der Wandbereich
3k des hinteren Plattenelementes 3 dient dazu, das Si
likonöl "SO" dazu zu zwingen, eine Zirkulationsbewegung
durch den Wärmeerzeugungsbereich 6 und den Fluid-Spei
cherbereich SR zu vollführen, wie es nachfolgend be
schrieben ist.
Das hintere Plattenelement 3 ist ferner mit einem
Fluid-Versorgungskanal 31 versehen, der sich von dem
Fluid-Versorgungsbereich 3g der Öffnung 3c aus er
streckt. Der Fluid-Versorgungskanal 31 ist in die Ober
fläche des hinteren Plattenelementes 3 so vertieft, daß
er eine nach unten geneigte Rinne bildet, durch die das
Silikonöl aus dem Fluid-Speicherbereich SR vom Fluid-
Versorgungsbereich 3g der Öffnung 3c aus in Richtung
des äußeren Umfangsbereiches des Wärmeerzeugungsbe
reichs 6 geleitet wird. Der Fluid-Versorgungskanal 31
erstreckt sich nämlich so vom Fluid-Versorgungsbereich
3g bis zum äußeren Bereich des hinteren Plattenelemen
tes 3, daß das Silikonöl "SO" dazu gezwungen wird, als
Reaktion auf die Drehung des Rotorelementes 9 in Rich
tung "R" sich von dem Fluid-Versorgungsbereich 3g in
Richtung des äußeren Umfangsbereiches des Wärmeerzeu
gungsbereichs 6 zu bewegen.
Das hintere Plattenelement 3 ist außerdem mit einem Ka
nal 3j versehen, der in der gleichen Oberfläche wie der
oben genannte Fluid-Versorgungskanal 31 ausgebildet
ist. Der Kanal 3j ist als nach oben geneigte Rinne aus
gebildet, die sich von dem Flüssigkeits-Phasen-Verbin
dungsbereich 3f der Öffnung 3c des hinteren Plattenele
mentes 3 aus in Richtung des äußeren Bereichs des Wär
meerzeugungsbereichs 6 der Arbeitskammer erstreckt und
als Fluid-Sammelkanal zum Sammeln des Silikonöls "SO"
aus dem äußeren Bereich des Wärmeerzeugungsbereichs 6
in den Flüssigkeits-Phasen-Verbindungsbereich 3f der
Öffnung 3c im Fluid-Speicherbereich SR wirkt.
Das hintere Plattenelement 3 ist ferner mit einer Mehr
zahl von radialen Kanälen 3h versehen, die in derjeni
gen Fläche ausgebildet sind, die der Arbeitskammer ge
genüberliegt. Die Kanäle 3h des hinteren Plattenelemen
tes 3 sind vorgesehen, um die Scherwirkung, der das Si
likonöl "SO" in dem Wärmeerzeugungsbereich 6 unterwor
fen wird, zu erhöhen, wenn das Rotorelement 9 in der
Arbeitskammer gedreht wird. Die radialen Kanäle 3h kön
nen auch zu einer Vergrößerung des wärmeübertragenden
Bereichs des hinteren Plattenelementes 3 beitragen,
durch welchen während des Betriebes des Wärmegenerators
VH vom Viskosfluid-Typ Wärme von der Arbeitskammer zu
der hinteren Wärmeaufnahmekammer RW übertragen wird.
Obwohl nicht ausdrücklich dargestellt, ist das vordere
Plattenelement 2 mit einer dem oben beschriebenen hin
teren Plattenelement 3 ähnlichen Ausgestaltung verse
hen, abgesehen von der Öffnung 3c. Eine innere Oberflä
che des vorderen Plattenelementes 2, welche die Ar
beitskammer definiert, weist nämlich einen Fluid-Versorgungskanal,
einen Fluid-Sammelkanal und eine Mehr
zahl von radialen, die Scherwirkung vergrößernde Kanäle
auf.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, ist die Antriebswelle 8
des Wärmegenerators VH vom Viskosfluid-Typ so angeord
net, daß sie mit einer externen Antriebsquelle über ei
ne elektromagnetische Kupplung MC verbunden werden
kann, welche sowohl an der Antriebswelle 8 als auch am
vorderen Gehäuse 1 angebracht ist. Die elektromagneti
sche Kupplung MC umfaßt eine Riemenscheibe 11, die
drehbar an dem vorderen Gehäuse 1 des Wärmegenerators
VH vom Viskosfluid-Typ über eine Lageranordnung 10 an
gebracht ist, und eine im Inneren der Riemenscheibe 11
angeordnete Magnetspule 12. Die Magnetspule 12 ist
elektrisch mit einer elektronischen Computereinheit ECU
(nicht in Fig. 1 dargestellt) verbunden, um durch die
Computereinheit ECU gesteuert zu werden.
Die Antriebswelle 8 des Wärmegenerators VH ist mit ei
nem Nabenelement 14 versehen, das mittels einer
Schraubverbindung durch einen Schraubbolzen 13 mit ihr
verbunden ist, und das Nabenelement 14 ist mit einem
Anker 16 über eine Mehrzahl von Blattfedern 15 verbun
den. Die Riemenscheibe 11 steht mit der externen An
triebsquelle, wie beispielsweise einem Fahrzeugmotor,
über einen Riemen (nicht in Fig. 1 dargestellt) in
Wirkverbindung, so daß die Riemenscheibe 11 durch die
Antriebsquelle zu einer Drehbewegung angetrieben wird.
Die Beschreibung des Betriebes des oben beschriebenen
Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ wird weiter unten
erfolgen.
Wenn die Magnetspule 12 der elektromagnetischen Kupp
lung MC unter Steuerung durch die elektronische Compu
tereinheit ECU erregt wird, wird der Anker 16 magne
tisch von der Riemenscheibe 11 angezogen, und folglich
wird die Antriebswelle 8 zu einer Drehbewegung ange
trieben. Deshalb dreht sich das Rotorelement 9 des Wär
megenerators VH vom Viskosfluid-Typ in der Arbeitskam
mer, um das Silikonöl "SO" in dem Wärmeerzeugungsbe
reich 6 der Arbeitskammer einer Scherwirkung zu unter
werfen. Infolgedessen erzeugt das Silikonöl in den Wär
meerzeugungsspalten zwischen den inneren Wandflächen
des vorderen Plattenelementes 2 bzw. des hinteren Plat
tenelementes 3 und den äußeren Flächen des Rotorelemen
tes 9 Wärme durch Reibung. Die erzeugte Wärme wird
durch das vordere Plattenelement 2 und das hintere
Plattenelement 3 hindurch geleitet und an das Wärme
tauschfluid abgegeben, das durch die vordere und hinte
re Wärmeaufnahmekammer (den vorderen und hinteren Was
sermantel) FW bzw. RW fließt. So transportiert das Wär
metauschfluid, das weiter durch den Motorkühlkreislauf
des Fahrzeugs fließt, die Wärme zu einem Heizkern des
Heizsystems des Fahrzeuges. Folglich wird die Wärme an
den zu beheizenden Bereich, d. h. einen Fahrgastraum ei
nes Fahrzeuges, abgegeben. Wenn der Fahrzeugmotor kalt
ist, gibt das Wärmetauschfluid an den Motor Wärme ab,
um diesen aufzuwärmen.
Während des Vorgangs der Wärmeerzeugung des Wärmegene
rators VH vom Viskosfluid-Typ ist die Arbeitskammer
einschließlich des Wärmeerzeugungsbereichs 6 und des
Fluid-Speicherbereichs SR mit Silikonöl und Luft ge
füllt. Wenn das Silikonöl "SO" in dem Wärmeerzeugungs
bereich 6 sich thermisch ausdehnt, nimmt deshalb die
Luft, die in dem Fluid-Speicherbereich SR enthalten
ist, die thermische Ausdehnung des Silikonöls "SO" di
rekt über den Gas-Phasen-Verbindungsbereich 3e der Öff
nung 3c des hinteren Plattenelementes 3 auf.
Ferner leitet als Reaktion auf die Drehung des Rotore
lementes 9 bei dem beschriebenen Wärmegenerator VH vom
Viskosfluid-Typ die rechtwinklige Ecke des linearen
Kantenbereichs 3d das Silikonöl "SO" vom Fluid-Spei
cherbereich SR zum Fluid-Versorgungsbereich 3g der Öff
nung 3c. Folglich versorgt als Reaktion auf die Drehung
des Rotorelementes 9 der Fluid-Versorgungsbereich 3g
den Wärmeerzeugungsbereich 6 mit Silikonöl "SO". So
leitet der Fluid-Versorgungskanal 31 des hinteren Plat
tenelementes 3 das Silikonöl, das aus dem Fluid-
Speicherbereich SR transportiert wurde, in Richtung des
äußeren Umfangsbereichs des Wärmeerzeugungsbereichs 6,
wo die aktivste Wärmeerzeugung stattfindet. Deshalb
tritt eine schnelle Zirkulationsbewegung des Silikonöls
"SO" zwischen dem Fluid-Speicherbereich SR und dem Wär
meerzeugungsbereich 6 auf.
Außerdem beginnt bei der Aufnahme des Betriebs des Wär
megenerators VH vom Viskosfluid-Typ aufgrund der oben
genannten Versorgung des äußeren Bereichs des Wärmeerzeugungsbereichs
6 mit Silikonöl aus dem Fluid-Spei
cherbereich SR der Wärmegenerator VH schnell mit der
Wärmeerzeugung.
Während des Betriebs des Wärmegenerators VH wirken der
Gas-Phasen-Verbindungsbereich 3e und der Flüssigkeits-
Phasen-Verbindungsbereich 3f der Öffnung 3c des hinte
ren Plattenelementes 3 so, daß sie das Silikonöl "SO"
aus dem Wärmeerzeugungsbereich 6 sammeln. In diesem Zu
stand leitet der relativ schmale Fluid-Sammelkanal 3j
des hinteren Plattenelementes 3, der in Fluidverbindung
mit dem Flüssigkeits-Phasen-Verbindungsbereich 3f der
Öffnung 3c steht, eine geringe Menge des Silikonöls
"SO" von dem äußeren Umfangsbereich des Wärmeerzeu
gungsbereichs 6 zu der Öffnung 3c. So kann das Sammeln
von Silikonöl "SO" in dem äußeren Umfangsbereich des
Wärmeerzeugungsbereichs 6 unterdrückt werden, um die
Wärmeerzeugung durch das Silikonöl "SO" bei der Aufnah
me des Betriebs des Wärmegenerators VH vom Viskosfluid-
Typ zu beschleunigen.
Es wird verständlich sein, daß bei dem beschriebenen
Wärmegenerator VH der Wärmeerzeugungsbereich 6 und der
Fluid-Speicherbereich SR in der gemeinsamen Arbeitskam
mer ausgebildet sind, und daß die Öffnung 3c des hinte
ren Plattenelementes 3 sowohl als Fluid-Sammel- oder -
Rückfuhrleitung als auch als Fluid-Versorgungs- oder -
Zufuhrleitung dient. Deshalb kann das Silikonöl "SO"
aktiv eine Zirkulationsbewegung durch den Wärmeerzeu
gungsbereich 6 und den Fluid-Speicherbereich SR durch
führen. Es ist nämlich keine drosselähnliche Fluid-
Rückfuhrleitung zwischen dem Wärmeerzeugungsbereich 6
und dem Fluid-Speicherbereich SR vorgesehen. Folglich
unterscheidet sich die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung ge
mäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung deutlich von dem bekannten Wärmegenerator vom
Viskosfluid-Typ, wie er in dem US Patent '778 offenbart
ist, welcher mit einer drosselähnlichen Rückfuhrleitung
zwischen der Wärmeerzeugungskammer und der Fluid-Spei
cherkammer versehen ist. Da die Verbindungslöcher 9b
des Rotorelementes 9 so wirken, daß sie das Silikonöl
"SO" in der Arbeitskammer einschließlich des Wärmeer
zeugungsbereichs SR aufgrund der Drehung des Rotorele
mentes 9 zwangsläufig verwirbeln, können ferner die
Teile des Silikonöls "SO" mit hoher Temperatur und ge
ringer Viskosität mit den Teilen des Silikonöls "SO"
mit geringer Temperatur und hoher Viskosität ständig in
dem Wärmeerzeugungsbereich 6 und dem Fluid-Speicher
bereich SR der Arbeitskammer miteinander vermischt wer
den. Folglich können die Temperatur und die Viskosität
des Silikonöls "SO", das in die Arbeitskammer einge
füllt ist, während des Betriebs des Wärmegenerators VH
vom Viskosfluid-Typ im allgemeinen konstant gehalten
werden. Infolgedessen tritt bei dem Wärmegenerator VH
keine Wärmeerzeugung nur durch einen Teil des im Wärme
erzeugungsbereich 6 enthaltenen Silikonöls "SO" auf,
sondern das gesamte in die Arbeitskammer eingefüllte
Silikonöl "SO" trägt zu der Wärmeerzeugung im Wärmeer
zeugungsbereich 6 bei. Deshalb kann die thermische De
gradation oder Verschlechterung des Silikonöls verhin
dert werden. Selbst wenn ferner der Wärmegenerator VH
mit einer hohen Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle 8
und des Rotorelementes 9 oder mit einer normalen Dreh
geschwindigkeit über eine lange Betriebsdauer hinweg
betrieben wird, tritt kein nennenswerter Anstieg des
Druckniveaus in der Arbeitskammer auf, und folglich
tritt auch keine Leckage von Silikonöl "SO" aus dem
Wärmegenerator VH auf. So kann der Wärmegenerator VH
eine lange Lebensdauer aufweisen, ohne daß eine Verrin
gerung der Wärmeerzeugungsleistung bewirkt wird.
Es sollte verständlich sein, daß es bei dem beschriebe
nen Wärmegenerator VH vom Viskosfluid-Typ gemäß der
vorliegenden Erfindung nicht nötig ist, das Silikonöl
"SO" regelmäßig durch neues Silikonöl zu ersetzen. Des
halb muß der einmal in ein Fahrzeug eingebaute Wärmege
nerator VH nicht zum Zwecke des Ersetzens des Silikon
öls ausgebaut und zerlegt werden. Folglich ist keine
mühsame Wartungstätigkeit erforderlich.
Ferner kann der Wärmegenerator VH die Menge an Silikon
öl "SO", die in dem Wärmeerzeugungsbereich 6 enthalten
ist, bei der Aufnahme des Betriebs verringern. So ist
es möglich, das zum Antrieb des Wärmegenerators VH er
forderliche Anlaufdrehmoment zu verringern. Somit kann
bei einem Fahrzeug mit eingebautem Wärmegenerator VH
gemäß der vorliegenden Erfindung der Anlasser des Fahr
zeugs zum Starten des Betriebs des Fahrzeugmotors si
cher und einfach vom Fahrer des Fahrzeugs betätigt wer
den. Ferner kann, falls die elektromagnetische Kupplung
MC eine Kupplung vom Typ mit einer geringen Leistung
ist, die Antriebsleistung des Fahrzeugmotors sicher auf
die Antriebswelle 8 des Wärmegenerators VH übertragen
werden, ohne einen Schlupf-Effekt der elektromagneti
schen Kupplung MC und des Riemens der Riemenscheibe zu
bewirken. Deshalb wird, selbst wenn der Wärmegenerator
VH während des Betriebs des Fahrzeugs gestartet wird,
kein Stoß auf den Fahrzeugmotor übertragen, und folg
lich wird dem Fahrer des Fahrzeugs kein unangenehmes
Gefühl vermittelt.
Deshalb kann der Wärmegenerator VH vom Viskosfluid-Typ
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung eine Wärmeerzeugungs-Vorrichtung sein, die
dazu geeignet ist, in einem Fahrzeug-Heizsystem unter
gebracht zu sein, wobei es in der Lage ist, die Degra
dation oder qualitative Verschlechterung der physischen
Eigenschaften des viskosen Fluids, typischerweise eines
Silikonöls, zu verhindern, eine Verringerung des An
laufdrehmoments der Vorrichtung zu realisieren und eine
Leckage des viskosen Fluids (des Silikonöls "SO") aus
der Arbeitskammer der Vorrichtung zu verhindern, selbst
wenn die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung unter sehr schwe
ren Betriebsbedingungen betrieben wird, wie beispiels
weise mit einer sehr hohen Drehgeschwindigkeit oder mit
einer normalen Drehgeschwindigkeit, aber über eine lan
ge Zeit hinweg.
Die Erfinder führten Experimente durch, um die Wärmeer
zeugungsleistungen von drei Versuchs-Ausführungen von
Wärmegeneratoren zu beurteilen. Die erste Versuchs-
Ausführung (1. Ausführungsbeispiel) ist ein Wärmegene
rator VH gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung. Die zweite Versuchsausführung (1.
Vergleichsausführung) ist ein Vergleichs-Wärmegenerator
gemäß dem US-Patent Nr. 4,974,778 (DE 38 32 966 A1) und
die dritte Versuchs-Ausführung (2. Vergleichsausfüh
rung) ist ein zweiter Vergleichs-Wärmegenerator gemäß
der ungeprüften japanischen Patent-Offenlegungsschrift
(Kokai) Nr. 8-337110 (EP 0 687 584 A1). Bei den Versu
chen wurden die drei Versuchs-Wärmegeneratoren mit der
Nenndrehgeschwindigkeit, d. h. mit 1.500 U/min., betrie
ben, und das Druckniveau (kp/cm2) im Wärmeerzeugungs
bereich der Arbeitskammer des Wärmegenerators VH und in
den Wärmeerzeugungskammern des ersten und des zweiten
Vergleichs-Wärmegenerators wurde gemessen. Die Ergeb
nisse der Versuche sind in der graphischen Darstellung
von Fig. 4 dargestellt.
Aus den Angaben von Fig. 4 ist es verständlich, daß,
wenn der erste und der zweite Vergleichs-Wärmegenerator
über eine lange Zeit hinweg beständig betrieben wurden,
die Druckniveaus in den Wärmeerzeugungskammern beacht
lich höher wurden als dasjenige, welches im Wärmeerzeu
gungsbereich der Arbeitskammer des Wärmegenerators VH
vorherrscht. Deshalb neigt das viskose Fluid (das Sili
konöl) des ersten und zweiten Vergleichs-Wärmegenera
tors zur Leckage aufgrund eines Anstiegs des Innendruc
kes im ersten und zweiten Vergleichs-Wärmegenerator. So
wurde bestätigt, daß die Vergleichs-Wärmegeneratoren
mit einer druckresistenten Wellenabdichtungsanordnung
ausgestattet sein müssen, um das viskose Fluid an einer
Leckage aus den Wärmegeneratoren zu hindern, wenn die
Wärmegeneratoren unter schweren Betriebsbedingungen betrieben
werden. Deshalb müssen die Herstellungskosten
dieser Wärmegeneratoren hoch sein.
Andererseits ist verständlich, daß bei dem Wärmegenera
tor vom Viskosfluid-Typ gemäß dem ersten Ausführungs
beispiel der vorliegenden Erfindung das im Wärmegenera
tor vorherrschende Druckniveau auf einem geringen Ni
veau gehalten werden kann, verglichen mit dem ersten
bzw. dem zweiten Vergleichs-Wärmegenerator. Folglich
kann die Leckage von viskosem Fluid (Silikonöl) verhin
dert werden ohne Verwendung einer teuren Wellenabdich
tungsanordnung. Deshalb können die Herstellungskosten
des Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ verringert wer
den.
Fig. 5 stellt eine Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung dar. Die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung des zwei
ten Ausführungsbeispiels, d. h. ein Wärmegenerator VH
vom Viskosfluid-Typ, weist im wesentlichen den gleichen
inneren Aufbau auf wie derjenige des ersten Ausfüh
rungsbeispiels gemäß den Fig. 1 bis 3. Jedoch unter
scheidet sich, wie durch Vergleich von Fig. 5 mit Fig.
2 klar ersichtlich ist, das hintere Plattenelement 3
des zweiten Ausführungsbeispiels von demjenigen des er
sten Ausführungsbeispiels. Das hintere Plattenelement 3
des zweiten Ausführungsbeispiels ist nämlich mit einem
Fluid-Sammelkanal 31 versehen, der sich von dem Fluid-
Sammelkanal 3j des ersten Ausführungsbeispiels unter
scheidet. Der Fluid-Sammelkanal 31 ist in eine Oberflä
che des hinteren Plattenelementes 3 vertieft, so daß er
sich von einem radial äußeren Bereich des Wärmeerzeu
gungsbereichs 6 bis zu dem Gas-Phasen-Verbindungsbe
reich 3e erstreckt, und ist aus einer radialen Richtung
des hinteren Plattenelementes 3 in eine Richtung entge
gen der Drehrichtung "R" des Rotorelementes 9 geneigt.
Der Fluid-Sammelkanal 31 leitet das Silikonöl "SO" von
dem radial äußeren Bereich des Wärmeerzeugungsbereichs
6 zu dem Gas-Phasen-Verbindungsbereich 3e der Öffnung
3c des hinteren Plattenelementes 3.
Da der Aufbau des hinteren Plattenelementes 3 gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel, abgesehen von dem oben ge
nannten Fluid-Sammelkanal 31, im wesentlichen der glei
che ist wie beim ersten Ausführungsbeispiel, sollte
verständlich sein, daß die jeweiligen Bereiche des hin
teren Plattenelementes 3 durch die gleichen Bezugszei
chen wie beim ersten Ausführungsbeispiel bezeichnet
sind und daß eine ausführliche Beschreibung der ent
sprechenden Bereiche ausgelassen wird.
Der Wärmegenerator VH vom Viskosfluid-Typ gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel zeichnet sich dadurch aus,
daß ein geeignetes Ansammeln oder Rückführen von Sili
konöl "SO" aus dem Wärmeerzeugungsbereich 6 in den
Fluid-Sammelbereich SR der Arbeitskammer effektiv er
reicht wird, da eine große Menge an Silikonöl "SO"
durch den Fluid-Sammelkanal 31 vom äußeren Bereich des
Wärmeerzeugungsbereichs 6 zum Gas-Phasen-Verbindungs
bereich 3e der Öffnung 3c befördert wird. Deshalb kann
eine Degradation oder Verschlechterung der physischen
Eigenschaften des in den Wärmegenerator VH gefüllten
Silikonöls "SO" auf geeignete Weise verhindert werden.
Der allgemeine Vorgang der Wärmeerzeugung des Wärmege
nerators VH gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist
im wesentlichen der gleiche wie derjenige im ersten
Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 6 bis 8 stellen eine Wärmeerzeugungs-Vorrich
tung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vor
liegenden Erfindung dar. Die Wärmeerzeugungs-Vorrich
tung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel, die als ein
Wärmegenerator VH vom Viskosfluid-Typ ausgebildet ist,
ist mit einem hinteren Plattenelement 20 versehen, das
sich offensichtlich von den ebenen, scheibenförmigen
hinteren Plattenelementen 3 der ersten und zweiten Aus
führungsbeispiele unterscheidet. Das hintere Platten
element 20 ist in seinem mittleren Bereich mit einem
axial nach hinten vertieften Bereich 20a versehen. Der
vertiefte Bereich 20a des hinteren Plattenelementes 20
ist so angeordnet, daß er einer inneren Fläche eines
ebenen hinteren Gehäuses 4 gegenüberliegt und mit dem
hinteren Gehäuse 4 zusammenwirkt, um eine hintere Wär
meaufnahmekammer RW (den hinteren Wassermantel) zu de
finieren, die sich über die gesamte innere Fläche des
hinteren Gehäuses 4 erstreckt. Deshalb befindet sich
kein O-Ring-Element zwischen dem hinteren Plattenele
ment 20 und dem hinteren Gehäuse 4.
Der Wärmegenerator gemäß dem dritten Ausführungsbei
spiel ist mit einem mittig vertieften Rotorelement 21
versehen, das einen zentralen vertieften Bereich 21a
umfaßt, der so ausgebildet ist, daß er in den vertieften
Bereich 20a des hinteren Plattenelementes 20 in ei
ner gegenüberliegenden Anordnung aufgenommen ist. Das
Rotorelement 21 ist ferner mit einem ringförmigen
Flanschelement 21b versehen, das einen ebenen Bereich
darstellt, der sich radial von einem kreisförmigen äu
ßeren Ende des vertieften Bereichs 21a aus erstreckt.
Der vertiefte Bereich 21a des Rotorelementes 21 ist mit
einer Mehrzahl von Verbindungslöchern 21c versehen, die
durch einen Bereich desselben, benachbart zu dem kreis
förmigen äußeren Rand desselben, gebohrt sind. Der ver
tiefte Bereich 21a des Rotorelementes 21 liegt in axia
ler Richtung einer inneren Fläche eines vorderen Plat
tenelementes 2 gegenüber und definiert dazwischen einen
Fluid-Speicherbereich SR mit einem relativ großen Volu
men. Der ringförmige Flanschbereich 21b des Rotorele
mentes 21 definiert vordere und hintere ringförmige
Spalte, die zwischen den sich ringförmig erstreckenden
inneren Flächen des vorderen Plattenelementes 2 bzw.
des hinteren Plattenelementes 20 und den äußeren Flä
chen des Flanschbereichs 21b an sich angeordnet sind.
Die ringförmigen Spalte bilden einen Wärmeerzeugungsbe
reich 22, der unter Zusammenwirken mit dem Fluid-Spei
cherbereich SR die Arbeitskammer des Wärmegenerators VH
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel bildet. Der Wär
meerzeugungsbereich 22 und der Fluid-Speicherbereich SR
stehen über die Verbindungslöcher 21c miteinander in
Verbindung.
Wie in Fig. 7 dargestellt, ist das hintere Plattenele
ment 20 mit einer Mehrzahl von Fluid-Versorgungskanälen
20i versehen, die in der ringförmigen, inneren Fläche
desselben, welche der hinteren äußeren Fläche des
Flanschbereichs 21b des Rotorelementes 21 gegenüber
liegt, ausgebildet sind. Jeder der Fluid-Versorgungs
kanäle 20i erstreckt sich im wesentlichen in radialer
Richtung und ist von der tatsächlichen radialen Rich
tung des hinteren Plattenelementes 20 aus in eine Rich
tung geneigt, welche der Drehrichtung "R" des Rotorele
mentes 21 entspricht. Die Fluid-Versorgungskanäle 20i
sind als Führungen angeordnet, um das in dem Wärmeer
zeugungsbereich 22 enthaltene Silikonöl "SO" zu zwin
gen, in radialer Richtung zum äußeren Umfangsbereich
des Wärmeerzeugungsbereichs 22 bewegt zu werden.
Das hintere Plattenelement 20 ist ferner mit einer
Mehrzahl von radialen Rillen 20h versehen, die in der
ringförmigen inneren Fläche desselben ausgebildet sind,
welche der hinteren äußeren Fläche des Flanschbereichs
21b des Rotorelementes 21 gegenüberliegt. Diese radia
len Rillen 20h dienen dazu, die Scherwirkung zu erhö
hen, der das im Wärmeerzeugungsbereich 22 enthaltene
Silikonöl "SO" unterworfen wird, wenn das Rotorelement
21 gedreht wird. Die radialen Rillen 20h tragen auch zu
einer Vergrößerung des wärmeübertragenden Bereichs des
hinteren Plattenelementes 20 bei. Es sollte verständ
lich sein, daß die sich kreisförmig erstreckende innere
Fläche des vorderen Plattenelementes 2, die dem Wärme
erzeugungsbereich 22 gegenüberliegt, mit radialen Ril
len versehen ist, welche den radialen Rillen 20h des
hinteren Plattenelementes 20 gleichen.
Der innere Aufbau des Wärmegenerators VH gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel kann, außer der oben ge
nannten Ausgestaltung, im wesentlichen als der gleiche
wie beim ersten Ausführungsbeispiel verstanden werden,
und folglich sind die gleichen Bezugszeichen wie beim
ersten Ausführungsbeispiel verwendet. Dementsprechend
unterbleibt hier eine ausführliche Beschreibung des in
neren Aufbaus des Wärmegenerators VH.
Beim Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ gemäß dem drit
ten Ausführungsbeispiel wird das Silikonöl "SO", das im
Fluid-Speicherbereich SR enthalten ist, welcher durch
den zentralen vertieften Bereich 21a des Rotorelementes
21 gebildet wird, als Reaktion auf die Drehung des Ro
torelementes 21 einer Zentrifugalkraft unterworfen. Im
Ergebnis wird das Silikonöl "SO" gegen die vertiefte
Fläche des zentralen vertieften Bereichs 21a des Roto
relementes 21 während der Drehung desselben gedrückt,
wie es am besten in Fig. 8 dargestellt ist. Deshalb
wird ein Teil des Silikonöls "SO" dazu gezwungen, durch
die Verbindungslöcher 21c des Rotorelementes 21 in den
Wärmeerzeugungsbereich 22 zu fließen, der sich auf der
vorspringenden Seite des Rotorelementes 21 befindet. So
wird das in den Wärmeerzeugungsbereich 22 auf der vor
springenden Seite des Rotorelementes 21 eindringende
Silikonöl "SO" dann durch die Fluid-Versorgungskanäle
20i zum äußeren Umfangsbereich des Wärmeerzeugungsbe
reichs 22 geleitet. Deshalb drückt das durch die Ver
bindungslöcher 21c und die Fluid-Versorgungskanäle 20i
in Richtung des äußeren Umfangsbereichs des Wärmeerzeu
gungsbereichs 22 geleitete Silikonöl "SO" auf das Silikonöl
"SO", das bereits in dem durch die vorderen und
hinteren Spalte gebildeten Wärmeerzeugungsbereich 22
enthalten ist, wobei die Spalte zwischen den sich ring
förmig erstreckenden inneren Flächen des vorderen Plat
tenelementes 2 bzw. des hinteren Plattenelementes 20
und der äußeren Fläche des Flanschbereichs 21b des Ro
torelementes 21 angeordnet sind. Folglich wird das
letztgenannte Silikonöl "SO" dazu gezwungen, in den
Fluid-Speicherbereich SR zu strömen, welcher ein aus
reichend größeres Volumen als die oben genannten vorde
ren und hinteren Spalte des Wärmeerzeugungsbereichs 22
hat. Die vorderen und hinteren Spalte in der Arbeits
kammer dienen nämlich als eine Fluid-Sammelleitung oder
Fluid-Rückfuhrleitung. So wird ständig eine Zirkulati
onsbewegung des Silikonöls "SO" in der Arbeitskammer
des Wärmegenerators VH während des Betriebs desselben
durchgeführt, um eine Degradation oder Verschlechterung
der physischen Eigenschaften des Silikonöls "SO" zu
verhindern.
Ferner weist der Wärmegenerator VH gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung eine
hintere Wärmeaufnahmekammer RW (den hinteren Wasserman
tel) auf, deren Wärmeaufnahmebereich größer ist als
derjenige der Wärmeaufnahmekammer RW des ersten Ausfüh
rungsbeispiels. Deshalb wird der Wärmeaustausch, der
zwischen dem Wärmeerzeugungsbereich 22 der Arbeitskam
mer und der hinteren Wärmeaufnahmekammer RW erfolgt,
bei dem Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel auf geeignetere Weise
durchgeführt, verglichen mit demjenigen des ersten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung. Dieser
geeignetere Wärmeaustausch zwischen dem Wärmeerzeu
gungsbereich 22 und der hinteren Wärmeaufnahmekammer RW
sorgt bei dem Silikonöl "SO", das im Fluid-Speicher
bereich SR der Arbeitskammer enthalten ist, für einen
ausreichenden Kühleffekt. So kann die thermische Degra
dation oder Verschlechterung des in den Wärmegenerator
VH eingefüllten Silikonöls "SO" verringert werden, und
die Lebensdauer des Silikonöls kann verlängert werden.
Ferner kann eine Verringerung der Anzahl der Bauteile
des Wärmegenerators VH erreicht werden, da der Wärmege
nerator vom Viskosfluid-Typ gemäß dem dritten Ausfüh
rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kein O-Ring-
Element zwischen dem hinteren Plattenelement 20 und dem
hinteren Gehäuse 4 erfordert. So kann der Zusammenbau
des Wärmegenerators VH vereinfacht werden, was eine Re
duzierung der Herstellungskosten des Wärmegenerators VH
bewirkt.
Wenn das Rotorelement 21 des Wärmegenerators VH gemäß
dem dritten Ausführungsbeispiel gedreht wird, wird das
Silikonöl, das einer Zentrifugalkraft aufgrund der Dre
hung des Rotorelementes 21 unterworfen wird, daran ge
hindert, in Richtung der Lageranordnung 7 mit inte
grierter Wellenabdichtungsanordnung zu fließen. Deshalb
kann eine Verhinderung von Leckage des Silikonöls "SO"
aus dem Inneren des Wärmegenerators VH gemäß dem drit
ten Ausführungsbeispiel erreicht werden.
Fig. 9 stellt einen Wärmegenerator VH vom Viskosfluid-
Typ dar, der eine Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß ei
nem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin
dung bildet. Der Wärmegenerator VH gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel ist von dem oben beschriebenen Wär
megenerator VH gemäß dem dritten Ausführungsbeispiels
abgewandelt.
Der Wärmegenerator VH gemäß dem vierten Ausführungsbei
spiel ist mit einem hinteren Gehäuse 23 versehen, das
eine zentrale Vertiefung 23a aufweist, die an einer in
neren Fläche desselben ausgebildet ist. Deshalb ist der
vertiefte Bereich 20a des hinteren Plattenelementes 20
ausreichend von der inneren Fläche des hinteren Gehäu
ses 23 getrennt. Ferner ist ein vorderes Plattenelement
24 des Wärmegenerators VH gemäß dem vierten Ausfüh
rungsbeispiel mit einem zentralen vertieften Bereich
24a versehen, der so ausgebildet ist, daß das gesamte
Volumen des Fluid-Speicherbereichs SR der Arbeitskammer
vergrößert ist, verglichen mit dem Fluid-Speicher
bereich SR gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel.
Beim Wärmegenerator VH gemäß dem vierten Ausführungs
beispiel ist die Form des Fluid-Speicherbereichs SR im
wesentlichen identisch mit derjenigen des Fluid-Spei
cherbereichs SR gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel.
Jedoch ist das Volumen des Fluid-Speicherbereichs SR
größer als dasjenige des Fluid-Speicherbereichs SR ge
mäß dem dritten Ausführungsbeispiel. Deshalb wird das
Silikonöl "SO" in der Arbeitskammer des Wärmegenerators
VH gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel stärker dazu
angeregt, eine Zirkulationsbewegung durch den Wärmeer
zeugungsbereich 22 und den Fluid-Speicherbereich SR
durchzuführen, verglichen mit dem dritten Ausführungs
beispiel. Deshalb werden die Vorteile, die durch das
vierte Ausführungsbeispiel erreicht werden, gegenüber
denen verstärkt, die durch das dritte Ausführungsbei
spiel erreicht werden.
Ferner wird bei dem Wärmegenerator VH gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel der Wärmeaufnahmebereich der hinte
ren Wärmeaufnahmekammer RW (der hintere Wassermantel)
gegenüber demjenigen des dritten Ausführungsbeispiels
vergrößert. Deshalb kann der Wärmeaustausch, der zwi
schen dem Wärmeerzeugungsbereich 22 und der hinteren
Wärmeaufnahmekammer RW erfolgt, effektiver sein als
derjenige, der beim dritten Ausführungsbeispiel er
folgt. So kann die Wärmeerzeugungsleistung des Wärmege
nerators VH gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel ge
genüber derjenigen des Wärmegenerators VH gemäß dem
dritten Ausführungsbeispiel verbessert werden. Ferner
kann die Kühlung des in dem Fluid-Speicherbereich SR
enthaltenen Silikonöls auf geeignete Weise erreicht
werden, so daß eine thermische Degradation oder Ver
schlechterung des Silikonöls "SO" verhindert wird, was
eine Verlängerung der Lebensdauer des Silikonöls "SO"
bewirkt.
Aus der vorstehenden Beschreibung bevorzugter Ausfüh
rungsbeispiele der vorliegenden Erfindung wird ver
ständlich, daß gemäß der vorliegenden Erfindung eine
Verhinderung der Degradation oder qualitativen Verschlechterung
des in die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung
eingefüllten viskosen Fluids, eine Verringerung des An
laufdrehmoments der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung und ei
ne Verhinderung einer Leckage des viskosen Fluids aus
der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung auf geeignete Weise er
reicht werden kann, selbst wenn die Wärmeerzeugungs-
Vorrichtung unter sehr schweren Betriebsbedingungen be
trieben wird.
Viele Änderungen und Abwandlungen der inneren Ausge
staltung des Wärmegenerators vom Viskosfluid-Typ werden
einem Fachmann in den Sinn kommen, ohne dabei den in
den beigefügten Ansprüchen beanspruchten Bereich und
den Gedanken der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Claims (10)
1. Wärmeerzeugungs-Vorrichtung (VH), die folgendes
umfaßt:
eine Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 20; 23; 24), mit einer Arbeitskammer zur Erzeugung von Wärme und einer Wärmeaufnahmekammer (FW, RW), welche benachbart zu der Arbeitskammer angeordnet ist und welche einem Wärmetauschfluid ermöglicht, durch sie hindurch zu fließen;
eine Antriebswelle (8) mit äußeren und inneren, voneinander abgewandten Enden, welche in der Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 20; 23; 24) mittels einer Lageranordnung (7) drehbar gelagert ist;
ein Rotorelement (9; 21), welches an der Antriebs welle (8) so angebracht ist, daß es in der Ar beitskammer drehbar ist, und welches äußere Flä chen aufweist; und
ein viskoses Fluid (SO) und eine vorgegebene Menge an Luft, welche in die Arbeitskammer eingefüllt sind;
wobei die Arbeitskammer in sich folgendes definiert:
einen Wärmeerzeugungsbereich (6; 22), der einen Wärmeerzeugungsspalt umfaßt, welcher zwischen den äußeren Flächen des Rotorelementes (9; 21) und
einer inneren Wandfläche der Arbeitskammer ausge bildet ist, um Wärme zu erzeugen, wenn durch die Drehung des Rotorelementes (9; 21) das viskose Fluid (SO) einer Scherwirkung in dem Wärmeerzeu gungsspalt unterworfen wird, und
einen Fluid-Speicherbereich (SR), der den Rest der Arbeitskammer bildet und der eine vorgegebene Men ge des viskosen Fluids (SO) speichert, dessen Vo lumen größer ist als dasjenige des Wärmeerzeu gungsspaltes, wobei der Fluid-Speicherbereich (SR) so angeordnet ist, daß es dem viskosen Fluid (SO) möglich ist, sich von dort zum Wärmeerzeugungs bereich (6; 22) hin zu bewegen und umgekehrt,
wobei die Arbeitskammer eine Trennwand (3; 20) aufweist, die zwischen dem Wärmeerzeugungsbereich (6; 22) und dem Fluid-Speicherbereich (SR) ange ordnet ist, und die Trennwand (3; 20) mit einer Öffnung (3c) versehen ist, die eine ausreichend große Abmessung aufweist, um eine Verbindung zwi schen dem Wärmeerzeugungsbereich (6; 22) und dem Fluid-Speicherbereich (SR) oberhalb des Pegels des in dem Fluid-Speicherbereich (SR) gespeicherten viskosen Fluids (SO) zur Verfügung zu stellen,
und wobei die Trennwand (3; 20) mit einem Kanten bereich (3d) versehen ist, der entgegengesetzt zur Drehrichtung ("R") des Rotorelementes (9) ausge bildet ist, und
wobei die Öffnung (3c) der Trennwand (3; 20) einen Gas-Phasen-Verbindungsbereich (3e), der durch den Kantenbereich (3d) definiert wird und in einem Gas-Phasen-Bereich in dem Fluid-Speicherbereich (SR) angeordnet ist, einen Flüssigkeits-Phasen- Verbindungsbereich (3f), der in einem Flüssig keits-Phasen-Bereich in dem Fluid-Speicherbereich (SR) angeordnet ist, und einen Flüssigkeits-Ver sorgungsbereich (3g) aufweist, der so angeordnet ist, daß er in den Flüssigkeits-Phasen-Verbin dungsbereich (3f) integriert ist, und der durch den Kantenbereich (3d) definiert wird, um sich in eine Richtung zu erstrecken, die der Drehrichtung ("R") des Rotorelementes (9; 21) entspricht, wobei der Flüssigkeits-Versorgungsbereich (3g) im unter sten Bereich des Fluid-Speicherbereichs (SR) ange ordnet ist.
eine Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 20; 23; 24), mit einer Arbeitskammer zur Erzeugung von Wärme und einer Wärmeaufnahmekammer (FW, RW), welche benachbart zu der Arbeitskammer angeordnet ist und welche einem Wärmetauschfluid ermöglicht, durch sie hindurch zu fließen;
eine Antriebswelle (8) mit äußeren und inneren, voneinander abgewandten Enden, welche in der Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 20; 23; 24) mittels einer Lageranordnung (7) drehbar gelagert ist;
ein Rotorelement (9; 21), welches an der Antriebs welle (8) so angebracht ist, daß es in der Ar beitskammer drehbar ist, und welches äußere Flä chen aufweist; und
ein viskoses Fluid (SO) und eine vorgegebene Menge an Luft, welche in die Arbeitskammer eingefüllt sind;
wobei die Arbeitskammer in sich folgendes definiert:
einen Wärmeerzeugungsbereich (6; 22), der einen Wärmeerzeugungsspalt umfaßt, welcher zwischen den äußeren Flächen des Rotorelementes (9; 21) und
einer inneren Wandfläche der Arbeitskammer ausge bildet ist, um Wärme zu erzeugen, wenn durch die Drehung des Rotorelementes (9; 21) das viskose Fluid (SO) einer Scherwirkung in dem Wärmeerzeu gungsspalt unterworfen wird, und
einen Fluid-Speicherbereich (SR), der den Rest der Arbeitskammer bildet und der eine vorgegebene Men ge des viskosen Fluids (SO) speichert, dessen Vo lumen größer ist als dasjenige des Wärmeerzeu gungsspaltes, wobei der Fluid-Speicherbereich (SR) so angeordnet ist, daß es dem viskosen Fluid (SO) möglich ist, sich von dort zum Wärmeerzeugungs bereich (6; 22) hin zu bewegen und umgekehrt,
wobei die Arbeitskammer eine Trennwand (3; 20) aufweist, die zwischen dem Wärmeerzeugungsbereich (6; 22) und dem Fluid-Speicherbereich (SR) ange ordnet ist, und die Trennwand (3; 20) mit einer Öffnung (3c) versehen ist, die eine ausreichend große Abmessung aufweist, um eine Verbindung zwi schen dem Wärmeerzeugungsbereich (6; 22) und dem Fluid-Speicherbereich (SR) oberhalb des Pegels des in dem Fluid-Speicherbereich (SR) gespeicherten viskosen Fluids (SO) zur Verfügung zu stellen,
und wobei die Trennwand (3; 20) mit einem Kanten bereich (3d) versehen ist, der entgegengesetzt zur Drehrichtung ("R") des Rotorelementes (9) ausge bildet ist, und
wobei die Öffnung (3c) der Trennwand (3; 20) einen Gas-Phasen-Verbindungsbereich (3e), der durch den Kantenbereich (3d) definiert wird und in einem Gas-Phasen-Bereich in dem Fluid-Speicherbereich (SR) angeordnet ist, einen Flüssigkeits-Phasen- Verbindungsbereich (3f), der in einem Flüssig keits-Phasen-Bereich in dem Fluid-Speicherbereich (SR) angeordnet ist, und einen Flüssigkeits-Ver sorgungsbereich (3g) aufweist, der so angeordnet ist, daß er in den Flüssigkeits-Phasen-Verbin dungsbereich (3f) integriert ist, und der durch den Kantenbereich (3d) definiert wird, um sich in eine Richtung zu erstrecken, die der Drehrichtung ("R") des Rotorelementes (9; 21) entspricht, wobei der Flüssigkeits-Versorgungsbereich (3g) im unter sten Bereich des Fluid-Speicherbereichs (SR) ange ordnet ist.
2. Wärmeerzeugungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die Arbeitskammer mit
einem Fluid-Versorgungsmittel (31) versehen ist,
um das viskose Fluid (SO) aus dem Fluid-Speicher
bereich (SR) einem äußeren Umfangsbereich des
Wärmeerzeugungsbereichs (6; 22) zuzuführen.
3. Wärmeerzeugungs-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (3;
20) mit einem in ihr ausgebildeten Fluid-Sammel
kanal (3j; 31) versehen ist, um das viskose Fluid
(SO) von einem äußeren Umfangsbereich des Wärme
erzeugungsbereichs (6; 22) zu der Öffnung (3c) der
Trennwand (3; 20) zu leiten.
4. Wärmeerzeugungs-Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Fluid-Sammelkanal
(31) der Trennwand (3) in Verbindung mit dem Gas-
Phasen-Verbindungsbereich (3e) der Öffnung (3c)
der Trennwand (3) steht.
5. Wärmeerzeugungs-Vorrichtung nach Anspruch 3 oder
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fluid-Sammel
kanal (3j) in Verbindung mit dem Flüssigkeits-
Phasen-Verbindungsbereich (3f) der Öffnung (3c)
der Trennwand (3) steht.
6. Wärmeerzeugungs-Vorrichtung (VH), die folgendes
umfaßt:
eine Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 20; 23; 24), mit einer Arbeitskammer zur Erzeugung von Wärme und einer Wärmeaufnahmekammer (FW, RW), welche benachbart zu der Arbeitskammer angeordnet ist und welche einem Wärmetauschfluid ermöglicht, durch sie hindurch zu fließen;
eine Antriebswelle (8) mit äußeren und inneren, voneinander abgewandten Enden, welche in der Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 20; 23; 24) mittels einer Lageranordnung (7) drehbar gelagert ist;
ein Rotorelement (9; 21), welches an der Antriebs welle (8) so angebracht ist, daß es in der Ar beitskammer drehbar ist, und welches äußere Flä chen aufweist; und
ein viskoses Fluid (SO) und eine vorgegebene Menge an Luft, welche in die Arbeitskammer eingefüllt sind;
wobei die Arbeitskammer in sich folgendes definiert:
einen Wärmeerzeugungsbereich (6; 22), der einen Wärmeerzeugungsspalt umfaßt, welcher zwischen den äußeren Flächen des Rotorelementes (9; 21) und einer inneren Wandfläche der Arbeitskammer ausge bildet ist, um Wärme zu erzeugen, wenn durch die Drehung des Rotorelementes (9; 21) das viskose Fluid (SO) einer Scherwirkung in dem Wärmeerzeu gungsspalt unterworfen wird, und
einen Fluid-Speicherbereich (SR), der den Rest der Arbeitskammer bildet und der eine vorgegebene Men ge des viskosen Fluids (SO) speichert, dessen Vo lumen größer ist als dasjenige des Wärmeerzeu gungsspaltes, wobei der Fluid-Speicherbereich (SR) so angeordnet ist, daß es dem viskosen Fluid (SO) möglich ist, sich von dort zum Wärmeerzeugungs bereich (6; 22) hin zu bewegen und umgekehrt,
wobei das Rotorelement (21) mit einem vertieften Bereich (21a), der in einem zentralen Bereich des selben ausgebildet ist, und mit einem Flansch bereich (21b) versehen ist, der sich in radialer Richtung von dem vertieften Bereich (21a) aus erstreckt, wobei der vertiefte Bereich (21a) des Rotorelementes (21) mit der Gehäuseanordnung (1, 2, 20, 4; 23; 24) zusammenwirkt, um den Fluid- Speicherbereich (SR) der Arbeitskammer zu defi nieren, und wobei der Flanschbereich (21b) mit der Gehäuseanordnung (1, 2, 20, 4; 23; 24) zusammen wirkt, um den Wärmeerzeugungsbereich (22) zu defi nieren, welcher in Verbindung mit dem Fluid-Spei cherbereich (SR) über Verbindungslöcher (21c) steht, die durch einen äußeren Bereich des ver tieften Bereichs (21a) des Rotorelementes (21) gebohrt sind.
eine Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 20; 23; 24), mit einer Arbeitskammer zur Erzeugung von Wärme und einer Wärmeaufnahmekammer (FW, RW), welche benachbart zu der Arbeitskammer angeordnet ist und welche einem Wärmetauschfluid ermöglicht, durch sie hindurch zu fließen;
eine Antriebswelle (8) mit äußeren und inneren, voneinander abgewandten Enden, welche in der Gehäuseanordnung (1, 2, 3, 4; 20; 23; 24) mittels einer Lageranordnung (7) drehbar gelagert ist;
ein Rotorelement (9; 21), welches an der Antriebs welle (8) so angebracht ist, daß es in der Ar beitskammer drehbar ist, und welches äußere Flä chen aufweist; und
ein viskoses Fluid (SO) und eine vorgegebene Menge an Luft, welche in die Arbeitskammer eingefüllt sind;
wobei die Arbeitskammer in sich folgendes definiert:
einen Wärmeerzeugungsbereich (6; 22), der einen Wärmeerzeugungsspalt umfaßt, welcher zwischen den äußeren Flächen des Rotorelementes (9; 21) und einer inneren Wandfläche der Arbeitskammer ausge bildet ist, um Wärme zu erzeugen, wenn durch die Drehung des Rotorelementes (9; 21) das viskose Fluid (SO) einer Scherwirkung in dem Wärmeerzeu gungsspalt unterworfen wird, und
einen Fluid-Speicherbereich (SR), der den Rest der Arbeitskammer bildet und der eine vorgegebene Men ge des viskosen Fluids (SO) speichert, dessen Vo lumen größer ist als dasjenige des Wärmeerzeu gungsspaltes, wobei der Fluid-Speicherbereich (SR) so angeordnet ist, daß es dem viskosen Fluid (SO) möglich ist, sich von dort zum Wärmeerzeugungs bereich (6; 22) hin zu bewegen und umgekehrt,
wobei das Rotorelement (21) mit einem vertieften Bereich (21a), der in einem zentralen Bereich des selben ausgebildet ist, und mit einem Flansch bereich (21b) versehen ist, der sich in radialer Richtung von dem vertieften Bereich (21a) aus erstreckt, wobei der vertiefte Bereich (21a) des Rotorelementes (21) mit der Gehäuseanordnung (1, 2, 20, 4; 23; 24) zusammenwirkt, um den Fluid- Speicherbereich (SR) der Arbeitskammer zu defi nieren, und wobei der Flanschbereich (21b) mit der Gehäuseanordnung (1, 2, 20, 4; 23; 24) zusammen wirkt, um den Wärmeerzeugungsbereich (22) zu defi nieren, welcher in Verbindung mit dem Fluid-Spei cherbereich (SR) über Verbindungslöcher (21c) steht, die durch einen äußeren Bereich des ver tieften Bereichs (21a) des Rotorelementes (21) gebohrt sind.
7. Wärmeerzeugungs-Vorrichtung nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Arbeitskammer mit einem in ihr ausgebildeten
vertieften Bereich (20a; 24a) versehen ist, um den
Fluid-Speicherbereich (SR) derart zu vergrößern,
daß das Volumen des Fluid-Speicherbereichs (SR)
erhöht wird.
8. Wärmeerzeugungs-Vorrichtung nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Arbeitskammer mit einem Führungsmittel (20i)
versehen ist, um das viskose Fluid (SO) von dem
Wärmeerzeugungsbereich (6; 22) zu einem äußeren
Umfang des Wärmeerzeugungsbereichs (6; 22) zu
leiten.
9. Wärmeerzeugungs-Vorrichtung nach einem der voran
stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Rotorelement (9; 21) mit einem Rühr- oder
Verwirbelungsmittel (9b) versehen ist, um einen
Rühr- oder Verwirbelungseffekt für das viskose
Fluid (SO) in dem Fluid-Speicherbereich (SR) der
Arbeitskammer zu bewirken.
10. Wärmeerzeugungs-Vorrichtung nach Anspruch 9, da
durch gekennzeichnet, daß das Rühr- oder Verwir
belungsmittel (9b) des Rotorelementes (9; 21) eine
Mehrzahl von Verbindungslöchern (9b) umfaßt, die
in dem Rotorelement (9; 21) ausgebildet sind und
die mit dem vorderen und dem hinteren Bereich des
durch das Rotorelement (9; 21) getrennten Wärme
erzeugungsbereichs (6; 22) in Verbindung stehen.
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