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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen hydrodynamischen Momentwandler,
insbesondere für ein
Kraftfahrzeug.
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Ein
Momentwandler gemäß dem Oberbegriff des
unabhängigen
Anspruchs 1 ist aus dem Dokument
US-B-6 354 413 bekannt.
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Gemäß dem Stand
der Technik kennt man zum Beispiel schon aus den Dokumenten
FR-A-2 765 939 und
US-A-5 975 261 einen
hydrodynamischen Momentwandler, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, der Folgendes
aufweist:
- – ein
Gehäuse,
das aus einer ersten Schale gebildet ist, die eine Antriebswelle
und ein Impulsrad drehfest verbindet;
- – ein
Turbinenrad, das drehfest durch eine spielfreie Verbindung mit einer
Turbinennabe verbunden ist, die drehfest mit einer Abtriebswelle
verbunden werden kann;
- – eine
Verriegelungskupplung zum Kuppeln der Antriebs- und der Abtriebswelle,
die einen Kolben aufweist, der axial beweglich ist, um auskuppelbar eine
zweite Schale des Gehäuses
mit der Abtriebswelle zu verbinden, indem mindestens eine Reibscheibe,
die einerseits drehfest mit der zweiten Gehäuseschale über einen ersten Verbindungsteil
und andererseits mit dem Eingangselement einer Dämpfvorrichtung über einen
zweiten Verbindungsteil gehalten ist, eingespannt wird,
wobei
die Dämpfvorrichtung
in Umfangsrichtung wirksame elastische Organe aufweist, die zwischen zwei
Führungsscheiben,
die das Eingangselement bilden, und einen Flansch, der das Ausgangselement bildet
und drehfest mit der Abtriebswelle verbunden ist, eingefügt sind,
wobei das Eingangs- und das Ausgangselement drehfest mit einer Kapazität zur winkelmäßigen Auslenkung miteinander
verbunden sind, die durch Anschlagmittel begrenzt wird, und wobei
das Gehäuse
einen Kanal zur Versorgung mit Fluid und einen Kanal zur Ableitung
des Fluids aufweist.
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Diese
hydrodynamischen Momentwandler sind vom „Dreiwegetyp", das heißt, dass
der Hydraulikkreislauf jedes Wandlers einen ersten Kanal aufweist,
um den Wandler mit Fluid zu versorgen, einen zweiten Ableitkanal
und einen dritten Kanal, der von dem ersten und dem zweiten Kanal
des Wandlers unabhängig
ist, der es erlaubt, die Steuerkammer des Kolbens der Verriegelungskupplung
zum axialen Verschieben des Kolbens zu versorgen.
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Im
Allgemeinen bringt der Versorgungskanal Fluid in den Wandler, zwischen
das Impulsrad und das Turbinenrad, dann wird das Fluid von dem Wandler
nach außen
abgeleitet, indem es in den Radialraum zwischen dem Turbinenrad
und der zweiten Schale des Gehäuses
läuft.
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Das
Fluid zirkuliert anschließend
radial nach innen, in den Axialraum zwischen der Turbine und der
zweiten Schale, um von dem Ableitkanal abgeleitet zu werden, der
zum Beispiel zwischen der Abtriebswelle und einer Reaktionsmuffe
eingerichtet ist, die ein zentrales Reaktionsrad trägt.
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Während das
Fluid zu dem Ableitkanal läuft, durchquert
es radial die Verriegelungskupplung, die dazu radiale Öffnungen
aufweist, und zirkuliert radial und axial im Inneren der Dämpfvorrichtung.
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Wenn
die Kupplung verriegelt ist und wenn sie sich in einer Schlupfphase
befindet, das heißt, wenn
der Kolben in die Richtung seines Eingreifens gegen die Reibscheiben
gesteuert wird, ist es zum Kühlen
der Kupplung erforderlich, dass die größtmögliche Menge des Fluids die
Kupplung durchquert.
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Man
hat jedoch festgestellt, dass eine große Menge an Fluid in den Axialraum
zwischen der Kupplung und dem Turbinenrad fließt und die Dämpfvorrichtung
durchquert, ohne die Kupplung zu durchqueren, was für die Kühlung der
Kupplung schädlich
ist.
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Diese
Erscheinung ist umso deutlicher, als sich das Gehäuse während des
Betriebs des Momentwandlers unter dem Druck des Fluids verformt, indem
es „anschwillt", was die Größe des Axialraums zwischen
der Kupplung und dem Turbinenrad steigert.
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Die
Erfindung zielt insbesondere darauf ab, diesem Nachteil abzuhelfen,
indem sie eine einfache und wirtschaftliche Lösung vorschlägt.
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Dazu
schlägt
die Erfindung einen hydrodynamischen Momentwandler vor, insbesondere
für ein Kraftfahrzeug,
der Folgendes aufweist:
- – ein Gehäuse, das aus einer ersten Schale
gebildet ist, die eine Antriebswelle und ein Impulsrad drehfest
verbindet;
- – ein
Turbinenrad, das drehfest durch eine spielfreie Verbindung mit einer
Turbinennabe verbunden ist, die drehfest mit einer Abtriebswelle
verbunden werden kann;
- – eine
Verriegelungskupplung zum Kuppeln der Antriebs- und der Abtriebswelle,
die einen Kolben aufweist, der axial beweglich ist, um auskuppelbar eine
zweite Schale des Gehäuses
mit der Abtriebswelle zu verbinden, indem er mindestens eine Reibscheibe,
die drehfest einerseits mit der zweiten Schale des Gehäuses über einen
ersten Verbindungsteil und andererseits mit dem Eingangselement
einer Dämpfvorrichtung über einen zweiten
Verbindungsteil verbunden ist, spannt;
wobei die Dämpfvorrichtung
in Umfangsrichtung wirkende elastische Organe aufweist, die zwischen
zwei Führungsscheiben,
die das Eingangselement bilden, und einen Flansch, der das Ausgangselement
bildet und drehfest mit der Abtriebswelle verbunden ist, eingefügt sind,
wobei das Eingangs- und das Ausgangselement drehfest mit einer Kapazität zur winkelmäßigen Auslenkung
miteinander verbunden sind, die durch Anschlagmittel beschränkt wird,
und wobei ein Kanal zum Versorgen des Gehäuses mit Fluid und ein Ableitkanal
des Fluids vorgesehen ist,
wobei die Dämpfvorrichtung Mittel aufweist,
um die Zirkulation des Fluids in eine insgesamt radiale Richtung
mindestens im Inneren des vorderen Axialraums, der sich zwischen
der vorderen Führungsscheibe
und dem Flansch befindet, einzuschränken, um die Zirkulation des
Fluids von dem Versorgungskanal zu dem Ableitkanal durch die Verriegelungskupplung
hindurch zu begünstigen,
wobei die Mittel zum Einschränken
der Zirkulation des Fluids mindestens eine vordere elastische Scheibe
mit Axialwirkung aufweisen, die axial zwischen dem Flansch und der
vorderen Führungsscheibe
eingefügt
ist, um eine Barriere gegen das radiale Zirkulieren des Fluids im Inneren
des vorderen Axialraums der Dämpfvorrichtung
zu bilden, und/oder mindestens eine hintere elastische Scheibe mit
Axialwirkung, die axial zwischen dem Flansch und einer radialen
Fläche
gegenüber
der Rückseite
eingefügt
und im Verhältnis
zu den elastischen Organen radial innerhalb derart angeordnet ist,
dass eine Barriere gegen das radiale Zirkulieren des Fluids im Inneren
des hinteren Axialraums zwischen der Schale und der hinteren Führungsscheibe
gebildet wird.
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Gemäß weiteren
Merkmalen der Erfindung:
- – ist jede elastische Scheibe
eine kegelstumpfförmige
Scheibe;
- – ist
die elastische Scheibe in Bezug auf die Achse mittels eines komplementären Zentrierprofils zentriert,
das in der dazugehörenden
Führungsscheibe
oder in der Schale ausgeführt
ist;
- – weist
das Zentrierprofil mehrere Prägungen
auf, die auf der dazugehörenden
Führungsscheibe oder
auf dem Flansch winkelig verteilte Zentrierreliefs bilden;
- – ist
die hintere Führungsscheibe
drehfest mit der Turbinennabe verbunden;
- – sind
die hintere Führungsscheibe
und die Turbinennabe drehfest durch Eingriff mittels Zähnen verbunden,
die jeweils von dem inneren Umfang der hinteren Führungsscheibe
und von dem äußeren Umfang
der Turbinennabe getragen werden;
- – weist
die Turbinennabe eine kontinuierliche ringförmige Radialfläche auf,
die zum axialen Aufliegen gegen die Hinterseite des Flanschs derart kommt,
dass die radiale Zirkulation des Fluids im Inneren des hinteren
Axialraums verhindert wird;
- – wird
die hintere elastische Scheibe axial zwischen den Flansch und die
Vorderseite der Turbinennabe eingefügt;
- – wird
die Fläche
der Turbinennabe, die mit der hinteren elastischen Scheibe in Berührung treten kann,
und/oder die elastische Scheibe zum Steigern ihrer Härte behandelt;
- – ist
der zentrale Teil der vorderen Führungsscheibe
und/oder der zentrale Teil der hinteren Führungsscheibe, der den elastischen
Organen gegenüberliegt,
geschlossen, so dass das Fluid in dem dazugehörenden Axialraum nicht durch Durchqueren
des zentralen Teils der Führungsscheibe
zirkulieren kann;
- – weist
die Dämpfvorrichtung
Schalenpaare auf, die in den zentralen Teilen der Führungsscheiben derart
angeordnet sind, dass sie Auflageflächen für die in Umfangsrichtung wirksamen
elastischen Organe bilden;
- – weist
jede Führungsscheibe
einen kontinuierlichen äußeren Umfangsrand
auf, und die zwei äußeren Umfangsränder sind
benachbart, so dass der äußere Umfang
der Dämpfvorrichtung
geschlossen wird;
- – verlängert sich
der äußere Umfangsrand
einer der Führungsscheiben
axial nach hinten durch einen Ablenker, der den Ölstrom zur Kupplung umlenkt;
- – bildet
der Ablenker eine axiale Schürze,
die den Axialraum zwischen dem äußeren Umfang
der Dämpfvorrichtung
und dem Turbinenrad minimiert;
- – ist
der Ablenker aus einem einzigen Stück durch eine radiale äußere Erweiterung
der hinteren Führungsscheibe
gebildet;
- – weisen
die vordere Führungsscheibe
und der Flansch jeweils axiale Bohrungen auf, die insgesamt axial
gegenüberliegend
angeordnet sind, um die Zirkulation des Ölstroms, der die Kupplung durchquert
hat, zu dem Ableitkanal zu erleichtern;
- – weist
die Turbinennabe in der Nähe
axiale Durchgänge
in ihrem Innenumfang auf, um die Zirkulation des Ölstroms,
der die Kupplung durchquert hat, zu dem Ableitkanal zu erleichtern;
- – sind
die axialen Durchgänge
in Form axialer Hohlkehlen hergestellt.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich bei der Lektüre der folgenden
ausführlichen
Beschreibung zu deren Verstehen man die anliegenden Zeichnungen
heranzieht, von denen:
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1 eine
Halbansicht im axialen Schnitt ist, die einen hydrodynamischen Momentwandler
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung darstellt, der zwei elastische Dichtscheiben aufweist
und bei dem die hintere Dichtscheibe zwischen den Flansch und die
hintere Führungsscheibe
des Dämpfers
eingefügt
ist;
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2 eine
Vorderansicht ist, die den Dämpfer
der 1 darstellt;
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3 eine ähnliche
Ansicht wie die der 1 ist, die eine zweite Ausführungsform
der Erfindung darstellt, bei der die hintere elastische Scheibe zwischen
den Flansch und die Turbinennabe des Wandlers eingefügt ist;
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4 eine ähnliche
Ansicht wie die der 1 ist, die eine dritte Ausführungsform
der Erfindung darstellt, die eine einzige elastische Dichtscheibe
aufweist;
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5 eine ähnliche
Ansicht wie die der 1 ist, die eine vierte Ausführungsform
der Erfindung darstellt, bei der die Führungsscheiben massiv sind;
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6 eine
Ansicht von hinten ist, die den Dämpfer der 5 ohne
seine hintere Führungsscheibe
darstellt;
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7 eine
auseinander gezogene perspektivische Ansicht ist, die den Dämpfer der 5 darstellt;
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8 eine ähnliche
Ansicht wie die der 1 ist, die eine fünfte Ausführungsform
der Erfindung darstellt, bei der der Dämpfer mit einem Ablenker ausgestattet
ist;
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9 eine ähnliche
Ansicht wie die der 1 ist, die eine Ausführungsform
der axialen Anschlagmittel in Form einer Randleiste darstellt, die von
der Ausgangsnabe des Momentwandlers getragen wird;
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10 eine ähnliche
Ansicht wie die der 1 ist, die eine Ausführungsform
der axialen Anschlagmittel darstellt, die den radialen hinteren Flansch
eines Nadellageranschlags verwenden;
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11 eine ähnliche
Ansicht wie die der 1 ist, die eine Ausführungsform
der axialen Anschlagmittel darstellt, die einen Ring und einen radialen
Flansch verwenden.
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Bei
der folgenden Beschreibung sind identische, ähnliche oder analoge Bauteile
durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Um
das Verstehen der Beschreibung und der Ansprüche zu erleichtern, werden
nicht einschränkend
die Richtungen „vorn" und „hinten" verwendet, die jeweils
der linken und der rechten Seite der 1 und analogen
Figuren entsprechen, und die Richtungen „axial-radial" und „außen-innen" werden in Bezug
auf die Rotationsachse X-X des hydrokinetischen Momentwandlers verwendet.
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Wie
gemäß dem Stand
der Technik bekannt, weist ein hydrodynamischer Momentwandler 10 wie in 1 veranschaulicht
in einem gleichen dichten Gehäuse
aus zwei Teilen in Schalenform, jeweils eine vordere Schale 2 und
eine hintere Schale 1, die mit einem Fluid, wie zum Beispiel Öl gefüllt sind,
einen Drehmomentwandler 14 und eine Verriegelungskupplung 16 auf.
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Die
Schalen 1, 2 werden vorzugsweise durch Schweißen zusammengefügt.
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Der
Drehmomentwandler 14 weist ein hinteres Impulsrad 11,
ein vorderes Turbinenrad 12 und ein zentrales Reaktionsrad 13 auf.
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Das
Impulsrad 11 weist Schaufeln 11a auf, die von
der hinteren Schale 1 getragen werden, die dicht und fest
mit der vorderen Antriebsschale 2 verbunden ist. Die Schale 1 kann
drehfest mit einer Antriebswelle A1 verbunden werden.
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Das
Turbinenrad 12 weist ebenfalls Schaufeln 12a auf,
die den Schaufeln 11a des Impulsrads 11 gegenüber liegen,
und das Turbinenrad 12 ist drehfest mit einer Turbinennabe 18 verbunden,
die drehfest mit einer Abtriebswelle A2, die zu der Achse X-X des
Momentwandlers 10 koaxial ist, hier über eine Dämpfvorrichtung 20 verbunden
werden kann.
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Bei
einer Kraftfahrzeuganwendung besteht die Antriebswelle A1 aus der
Kurbelwelle des Verbrennungsmotors des Fahrzeugs, während die
Abtriebswelle A2 aus der Eingangswelle des Fahrzeugsgetriebes besteht,
die mit Gangschaltmitteln verbunden ist.
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Das
Turbinenrad 12 ist hier durch eine spiellose Verbindung
drehfest mit der Turbinennabe 18 verbunden. Die Verbindung
zwischen dem Turbinenrad 12 und der Turbinennabe 18 besteht
hier aus einer Reibschweißung
zwischen einer radialen Vorderfläche 22 des
Innenumfangs des Turbinenrads 12 und einer radialen hinteren
Fläche 24 der
Turbinennabe 18, axial gegenüber liegend.
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Natürlich kann
die Verbindung zwischen dem Turbinenrad 12 und der Turbinennabe 18 auch
durch andere Mittel erfolgen, zum Beispiel durch Vernieten oder
Falzen.
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Die
Turbinennabe 18 ist dazu vorgesehen, drehfest mit der Abtriebswelle
A2 über
die Dämpfungsvorrichtung 20 oder
den Dämpfer
verbunden zu werden, der ein Eingangselement 26, 28 und
ein Ausgangselement 29 aufweist.
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Das
Eingangselement des Dämpfers 20 besteht
hier aus Führungsscheiben 26, 28,
von welchen eine, hintere Führungsscheibe 26 genannt,
spielfrei durch Verzahnen mit der Turbinennabe 18 drehfest verbunden
ist.
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Dazu
weist der äußere Umfangsrand
der Turbinennabe 18 Zähne 30 auf,
die sich radial nach außen
erstrecken und vorgesehen sind, um mit komplementären Zähnen 32 zusammenzuwirken,
die von dem inneren Umfangsrand der hinteren Führungsscheibe 26 getragen
werden.
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Zu
bemerken ist, dass die axiale Stärke
der Zähne 30 der
Turbinennabe 18 größer ist
als die axiale Stärke
der Zähne 32 der
hinteren Führungsscheibe 26,
so dass die hintere Führungsscheibe 26 über eine
axiale Freiheit verfügt,
um sich nach vorn oder hinten zu bewegen und gleichzeitig einen
Kontakt durch Verzahnen zwischen ihren Zähnen 32 und den Zähnen 30 der
Turbinennabe 18 zu wahren.
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Die
Führungsscheiben 26, 28 sind
drehfest miteinander über
ihre äußeren Umfangsränder 34, 36 verbunden,
die benachbarte Winkelsektoren 38 aufweisen, die, wie in 2 ersichtlich,
gleichmäßig um die
Achse X-X verteilt sind.
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Die
benachbarten Winkelsektoren 38 sind durch ihre radialen
Seiten in Gegenüberlage
hier mittels Nieten 40 aneinander gefügt.
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Die
aneinander gefügten
Winkelsektoren 38 grenzen in Umfangsrichtung untereinander
Führungs-
und Anschlagkerben 42 ab, die jeweils vorgesehen sind,
um die winkelige Auslenkung einer dazugehörenden radiale Lasche 44 zu
erlauben, die in der radialen Verlängerung des äußeren Umfangsrands 46 eines
Flanschs 29, der das Ausgangselement des Dämpfers 20 bildet,
ausgebildet ist.
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Jede
der Kerben 42 weist in Umfangsrichtung entgegen gesetzt
zwei Radialränder 48, 50 auf, die
für die
dazugehörende
radiale Lasche 44 Anschlagflächen bilden.
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Das
Anschlagen der radialen Laschen 44 gegen die Anschlagflächen 48, 50 bestimmt
daher eine relative Winkelanschlagposition zwischen den Führungsscheiben 26, 28 und
dem Flansch 29.
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Das
von dem Turbinenrad 12 auf die Turbinennabe 18 übertragene
Moment wird daher auf die Führungsscheiben 26, 28 übertragen,
die das Eingangselement des Dämpfers 20 bilden,
dann über elastische
in Umfangsrichtung wirksame Organe 50 an den Flansch 29,
der das Ausgangselement des Dämpfers 20 bildet,
nach einer Winkelauslenkung der Führungsscheiben 26, 28 bis
zu ihrer Anschlagwinkelposition mit dem Flansch 29.
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Die
in Umfangsrichtung wirksamen elastischen Organe 50 werden
zwischen die Führungsscheiben 26, 28 und
den Flansch 29 eingefügt.
Dazu weist der Flansch 29 Fenster 52 auf, in welchen
die elastischen Organe 50 installiert werden.
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Die
Führungsscheiben 26, 28 weisen
auch jeweils einen zentralen Führungsteil 54, 56 auf,
der mit Fenstern 58, 60 versehen ist, die senkrecht
zu den Fenstern 52 des Flanschs 29 eingerichtet
sind.
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Die
elastischen Organe 50 liegen jeweils auf den radialen Rändern 62, 64 der
Fenster 58, 60 der Führungsscheiben 26, 28 und
auf den radialen Rändern 66, 68 der
Fenster 52 des Flanschs 29 auf. Die elastischen
Organe 50 werden axial von den Rändern mit Umfangsrichtungsausrichtung
der Fenster 58, 60 der Führungsscheiben 26, 28 gehalten.
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Die
elastischen Organe 50 werden daher in die Umfangsrichtung
zwischen den Eingangselementen 26, 28 und Ausgangselementen 29 des Dämpfers 20 im
Ausmaß einer
relativen Winkelauslenkung, die von der Umfangsbewegung der radialen Laschen 44 des
Flanschs 29 in den Kerben 42 der Führungsscheiben 26, 28 bis
zu einer Winkelanschlagposition bestimmt wird, beansprucht.
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Der
Flansch 29 ist drehfest durch spielfreies Verzahnen mit
einer Ausgangsnabe 70 verbunden, die hier über Nuten 72 mit
der Abtriebswelle A2 drehfest verbunden ist.
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Natürlich kann
gemäß einer
Ausführungsvariante
(nicht dargestellt) der Flansch 29, der das Ausgangselement
des Dämpfers 20 bildet,
aus einem einzigen Teil mit der Ausgangsnabe 70 hergestellt werden.
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Der
Momentwandler 10 weist an der Vorderseite eine dichte Kammer 74 auf,
die axial von der vorderen Schale 2 des Gehäuses und
von einem Kolben 76 begrenzt wird. Der Kolben 76 ist
axial derart beweglich, dass er unter der Einwirkung des Öldrucks
in der Kammer 74 die Kupplung 16, hier des Multischeibentyps,
spannen kann.
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Wie
in 1 dargestellt, weist eine solche Kupplung mehrere
Flansche 78 und Reibscheiben 80 auf, die axial
zwischen zwei aufeinander folgenden Flanschen 78 angeordnet
sind, wobei jede Reibscheibe 80 auf ihrer Vorder- und ihrer
Rückseite
mit Reibbelägen
versehen ist.
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Die
Flansche 78 weisen an ihrem radialen äußeren Umfang eine Verzahnung
oder jedes andere Mittel auf, das die Flansche 78 mit einem
ersten Verbindungsteil 82 durch formschlüssiges Zusammenwirken
der Flansche 78 drehfest verbinden kann. Der erste Verbindungsteil 82 ist
drehfest mit der Schale 2, auf der er zum Beispiel durch
Schweißen
angebracht wird.
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Die
Scheiben 80 weisen analog zu den Flanschen 78 Eingriffsmittel
auf ihrem inneren radialen Umfang auf, die die drehfeste Verbindung
mit einem zweiten Verbindungsteil 84 sicherstellen, der
mit dem Eingang des Dämpfers 20 zum
Beispiel der vorderen Führungsscheibe 28 drehfest
verbunden ist.
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Der
zweite Verbindungsteil 84 weist hier einen radialen Abschnitt 86 an
seinem hinteren axialen Ende auf, der auf der Vorderseite der vorderen
Führungsscheibe 28 mit
Nieten 88 befestigt ist.
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Als
Variante kann der zweite Verbindungsteil 84 auf der vorderen
Führungsscheibe 28 durch
andere Mittel, insbesondere durch Reibschweißung befestigt werden.
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Der
Kolben 76 weist an seinem äußeren radialen Umfang eine
ringförmige
Hohlkehle auf, in der erste dynamische Abdichtmittel installiert
sind, wie zum Beispiel ein Segment 90, das mit einer in
Gegenüberlage
befindlichen axialen Fläche
am ersten Verbindungsteil 82 zusammenwirkt, und an seinem inneren
radialen Umfang eine Fläche,
die mit zweiten dynamischen Abdichtmitteln, wie zum Beispiel einem Segment 92,
das in einer ringförmigen
Hohlkehle einer Nabe installiert ist, oder einem Zentrierer 94,
den der Kolben 76 umgibt, mit dem er durch Verzahnen drehfest
verbunden ist, zusammenarbeiten kann.
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Die
dynamischen Abdichtmittel 90, 92 grenzen daher
die Kammer 74 ab, die von einer Hohlwelle mit Öl versorgt
wird, hier von der Abtriebswelle A2, wobei geeignete radiale Durchgänge 96 in
dem Zentrierer 94 vorgesehen sind.
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Man
bemerkt, dass der Momentwandler 10 hier des „Dreiwegetyps" ist, das heißt, dass
es einen ersten Kanal V1 zum Versorgen des Hydraulikkreislaufs des
Drehmomentwandlers 14 und einen zweiten Ausgangskanal V2
aufweist, sowie einen dritten Versorgungskanal V3 der Kammer 74,
um den Kolben 76 axial zu bewegen, wobei dieser dritte
Kanal V3 von dem ersten V1 und dem zweiten V2 Kanal des Drehmomentwandlers 14 unabhängig ist.
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Nachfolgend
wird das herkömmliche
Funktionieren eines derartigen hydrokinetischen Momentwandlers 10 beschrieben.
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In
einer ersten Betriebsphase, „Wandlerphase" genannt, wird das
Moment der Antriebswelle A1 auf das Impulsrad 11 übertragen,
das durch Ölzirkulation
zwischen den Schaufeln 11a und 12a das Turbinenrad 12 antreibt.
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Während der
Wandlerphase greift der Dämpfer 20 so
gut wie nicht in das Dämpfen
der Vibrationen oder Torsionsschwingungen ein, die insbesondere
von den Taktabweichungen des Motors stammen. Die Vibrationen oder
Torsionsschwingungen werden nämlich
im Wesentlichen in dem Öl
von dem Drehmomentwandler 14 gefiltert, denn das Übertragen des
Motordrehmoments erfolgt über
kinetische Energie des Öls
in dem Drehmomentwandler 14, wobei sich die Wirkung des
Dämpfers 20 darauf
beschränkt,
das Moment von dem Turbinenrad 12 an die Ausgangsnabe 70 zu übertragen.
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In
einer zweiten Phase, „Kupplungsphase" genannt, versorgt
man die dichte Kammer 74 des Gehäuses 1, 2 derart,
dass der Kolben 76 einen axialen Druck nach hinten gegen
die Kupplung 16 unter der Einwirkung des Öldrucks
in der Kammer 74 ausübt,
um die Antriebswelle A1 mit der Abtriebswelle A2 zu kuppeln.
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Die
Kupplung 16 wird im Allgemeinen nach dem Starten des Fahrzeugs
aktiviert und nachdem das hydraulische Kuppeln der Antriebswelle
A1 mit der Abtriebswelle A2 erfolgt ist, um den Leistungsverlust
zu vermeiden, der insbesondere durch Schlupferscheinungen zwischen
dem Turbinenrad 12 und dem Impulsrad 11 verursacht
wird.
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In
gekuppeltem Zustand, das heißt,
wenn der Kolben 76 die Reibscheiben 80 über die
Multischeibenkupplung 16 spannt, wird das Moment der Antriebswelle
A1 zuerst auf die Führungsscheiben 26, 28 und
dann an den Flansch 29 über
elastische Organe 50 übertragen.
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Die
elastischen Organe 50 dämpfen
die Torsionsschwingungen und, nach der Winkelauslenkung der Verbindung
mit Spiel zwischen den Führungsscheiben 26, 28 und
dem Flansch 29 des Dämpfers 20,
wird das Moment an den Flansch 29 übertragen, der mit der Abtriebswelle
A2 über
die Nabe 70 drehfest ist.
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Weitere
Einzelheiten zur Ausführung
und zum Betrieb eines solchen hydrokinetischen Momentwandlers
10 findet
man in dem einen oder anderen der Dokumente
FR-A-2 765 939 und
US-A-5 975 261 .
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Nachfolgend
werden die verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben, indem im Wesentlichen die Unterschiede
beschrieben werden, die jede Ausführungsform von der anderen
unterscheiden.
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Gemäß den Lehren
der Erfindung weist der Momentwandler 10 Mittel auf, um
die Ölzirkulation
in eine insgesamt radiale Richtung einzuschränken, zumindest im Inneren
des vorderen Axialraums E1, der sich zwischen der vorderen Führungsscheibe 28 und dem
Flansch 29 befindet, um die Ölzirkulation von dem Versorgungskanal
V1 zu dem Ableitkanal V2 durch die Verriegelungskupplung 16 zu
begünstigen.
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Die
Verriegelungskupplung 16 weist dazu ganz herkömmlich radiale
Bohrungen 98 auf, die in dem ersten 82 und dem
zweiten 84 Verbindungsteil ausgeführt sind, um die radiale Zirkulation
des Öls durch
die Kupplung 16 zwischen den Flanschen 78 und
den Reibscheiben 80 zu erlauben.
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Die Ölzirkulation
durch die Kupplung 16 erlaubt das Kühlen der Kupplung 16,
insbesondere, wenn die Kupplung 16 eingerückt oder
halb eingerückt
ist, und ein Schlupfen zwischen den Flanschen 78 und den
Reibscheiben 80 auftritt, das ein Erhitzen erzeugt.
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Gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung, die in 1 dargestellt ist, weist der Dämpfer 20 eine
vordere elastische Scheibe 100 mit axialer Wirkung auf,
die axial zwischen die vordere Führungsscheibe 28 und
den Flansch 29 eingefügt ist.
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Diese
elastische Scheibe 100 ist hier eine kegelstumpfförmige Scheibe,
die axial im Wesentlichen ununterbrochen in Umfangsrichtung auf
jeder der einander jeweils gegenüberliegenden
Seiten der vorderen Führungsscheibe 28 und
des Flanschs 29 aufliegt.
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Vorteilhaft
ist die vordere elastische Scheibe 100 radial im Inneren
in Bezug auf die elastischen Organe 50 angeordnet.
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Die
vordere elastische Scheibe 100 bildet daher eine im Wesentlichen
dichte Barriere, die die Zirkulation des Öls radial nach innen in den
vorderen Axialraum E1 verhindert.
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Der Ölstrom,
der von dem Versorgungskanal V1 kommt, der zwischen der vorderen
Schale 2 und dem Dämpfer 20 zirkuliert,
dringt nämlich
in den vorderen Axialraum E1 ein, indem er durch die Fenster 60 oder
durch die Kerben 42 läuft.
Dieser Ölstrom wird
von der vorderen elastischen Scheibe 100 blockiert, die
ihn daran hindert, sich zu dem Ableitkanal V2 zu begeben. Der Hauptteil
des Ölstroms
schlägt daher
einen leichteren Weg ein, der durch die Kupplung 16 verläuft.
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Das „Blockieren" des Öls in dem
vorderen Axialraum E1 bewirkt daher eine Steigerung des Öldurchsatzes
durch die Kupplung 16, was das Kühlen der Kupplung 16 verbessert.
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Gemäß der hier
dargestellten Ausführungsform
verlängert
sich die vordere Führungsscheibe 28 radial
nach innen, insgesamt bis zur Ausgangsnabe 70.
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Um
das Fließen
des Öls,
das die Kupplung 16 durchquert, zu dem Ableitkanal V2 zu
begünstigen,
sieht man vorteilhafterweise eine Reihe axialer Bohrungen 102, 104, 106 jeweils
in der vorderen Führungsscheibe 28,
in dem Flansch 29 und in der Turbinennabe 18 vor.
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Die
axialen Bohrungen 102, 104, 106 jeder Serie
sind zum Beispiel winkelig regelmäßig verteilt.
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Die
axialen Bohrungen 102 der vorderen Führungsscheibe 28 sind
radial im Inneren in Bezug auf die vordere elastische Scheibe 100 angeordnet.
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Die
Turbinennabe 18 weist hier Rillen auf, die sich radial
in ihrer Vorderseite erstrecken und das „Anschließen" zwischen den axialen Bohrungen 104 des
Flanschs 29 und den axialen Bohrungen 106 erlauben,
wobei Letztere in Bezug auf die axialen Bohrungen 104 radial
nach innen versetzt sind.
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Gemäß einer
Ausführungsvariante,
die auf den 9 bis 11 dargestellt
ist, können
die axialen Durchgänge 106 in
Form axialer Hohlkehlen hergestellt werden, die in dem Innenumfang
der Turbinennabe 18 angelegt werden. Diese axialen Hohlkehlen
sind zum Beispiel winkelig regelmäßig verteilt.
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Derartige
Hohlkehlen können
leicht durch Bearbeiten hergestellt werden, was die Herstellungskosten
der Turbinennabe 18 verringert.
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Vorteilhafterweise
weist die vordere Führungsscheibe 28 einen
ringförmigen
Höcker 108 konvex
nach hinten auf, der durch Stanzen hergestellt werden kann und das
Zentrieren der vorderen elastischen Scheibe 100 erlaubt.
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Natürlich kann
gemäß einer
Ausführungsvariante
der Zentrierhöcker 108 in
Umfangsrichtung unterbrochen sein, um winklig verteilte Zentriersektoren zu
bilden.
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Vorzugsweise
weist die Dämpfvorrichtung 20 gemäß der ersten
Ausführungsform
eine hintere elastische Scheibe 110 des gleichen Typs wie
die vordere elastische Scheibe 100 auf, die axial in dem hinteren
Axialraum E2 zwischen den Flansch 29 und die hintere Führungsscheibe 26 eingefügt ist.
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Die
hintere elastische Scheibe 110 wird hier radial zwischen
den elastischen Organen 50 und den Zähnen 32 der hinteren
Führungsscheibe 26 eingerichtet.
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Die
hintere elastische Scheibe 110 ist hier auf den Flansch 29 mittels
eines axialen Rücksprungs 112,
der in dem Flansch 29 ausgebildet ist, zentriert.
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Ebenso
wie die vordere elastische Scheibe 100 bildet die hintere
elastische Scheibe 110 eine Barriere gegen den Ölstrom,
der von dem Versorgungskanal V1 kommt und zwischen dem Dämpfer 20 und
dem Turbinenrad 12 zirkuliert.
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Dank
den zwei elastischen Scheiben 100, 110 verläuft der
mögliche
Weg für
das Öl
insgesamt zwischen dem Versorgungskanal V1 und dem Ableitkanal V2
durch die Kupplung 16, was die Zirkulation einer großen Ölmenge durch
die Kupplung 16 und daher ein gutes Kühlen der Kupplung 16 sicherstellt.
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Die Ölzirkulation
in dem Momentwandler 10 ist in 1 durch
Pfeile veranschaulicht.
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Zu
bemerken ist, dass die Erfindung auch für einen Momentwandler 10 gilt,
bei dem die Zirkulationsrichtung des Öls in Bezug auf die hier dargestellte umgekehrt
ist.
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Zu
bemerken ist, dass die elastischen Scheiben 100, 110 zum
Dämpfen
der Torsionsschwingungen in dem Momentwandler 10 beitragen,
denn sie bilden Reibelemente zwischen den Führungsscheiben 26, 28 und
dem Flansch 29.
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Ferner
nehmen die elastischen Scheiben 100, 110 am axialen
Positionieren der Dämpfelemente 20 in
dem Momentwandler 10 durch Ausgleichen der axialen Spiele
teil.
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Da
die Scheiben 100, 110 elastisch sind, wird die
Abdichtung auch bei axialem Verschieben des Flanschs 29 in
Bezug auf die Führungsscheiben 26, 28 aufrechterhalten.
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Zum
Verbessern der Härte
können
die elastischen Scheiben 100, 110 zum Beispiel
durch Karbonitrieren behandelt werden.
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Vorzugsweise
sind die Ränder
der elastischen Scheiben 100, 110, die mit der
dazugehörenden
Führungsscheibe 26, 28 oder
mit dem Flansch 29 in Berührung sind, abgerundet, um
ein Beschädigen
der einander berührenden
Flächen
zu vermeiden.
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Zu
bemerken ist, dass bei der ersten Ausführungsform ein Ölstrom in
dem hinteren Axialraum E2 zirkulieren kann, indem er zwischen den
Zähnen
30 der
Turbinennabe
18 und den Zähnen
32 der hinteren Führungsscheibe
26 durchläuft. Dieser Ölstrom ist gering,
denn die hintere Führungsscheibe
26 greift ohne
Spiel auf der Turbinennabe
18 ein, und weil der Ölstrom allein
von dem radialen Spiel zwischen den Zähnen
30,
32 abhängt. Das
axiale Verschieben der hinteren Führungsscheibe
26 in
Bezug auf die Turbinennabe
18 ändert den Durchgangsquerschnitt
des Öls
zwischen den zwei Elementen
18,
26 nicht, anders
als bei einem Momentwandler
10, bei dem die Zähne der
Turbinennabe
18 Klötze
bilden, die sich ausgehend von der radialen vorderen Seite der Turbinennabe
18 axial
nach vorn erstrecken, wie bei den in den Dokumenten
FR-A-2 765 939 und
US-A-5 975 261 dargestellten
Momentwandlern.
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In
diesen Dokumenten stellt man fest, dass der axiale Raum, der zwischen
der hinteren radialen Fläche
der hinteren Führungsscheibe 26 und
der vorderen radialen Fläche
der Turbinennabe 18 geschaffen wird, umso größer ist
als die axiale Verschiebung der hinteren Führungsscheibe 26 nach
vorn groß ist. Der
Durchgangsquerschnitt des Öls
zwischen der hinteren Führungsscheibe 26 und
der Turbinennabe 18 hängt
daher von dem axialen Spiel zwischen diesen zwei Elementen ab.
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Ein
weiterer Vorteil der Montage der hinteren Führungsscheibe 26 auf
die Turbinennabe 18 über jeweils
ihren inneren und äußeren Umfang
beruht in einem geringeren axialen Platzbedarf.
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Diese
Montage erlaubt es auch, die Produktionskosten zu verringern, insbesondere,
weil es leichter ist, radiale Zähne 30, 32 an
dem äußeren und inneren
Umfang jeweils der Turbinennabe 18 und der hinteren Führungsscheibe 26 durch
Bearbeiten herzustellen als Zähne
herzustellen, die sich axial nach vorn erstrecken, wie in den oben
genannten Dokumenten.
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Die
vorteilhafte Ausführungsform
des Zahneingriffs der hinteren Führungsscheibe 26 auf
der Turbinennabe 18, die oben beschrieben wurde, kann bei
anderen Konfigurationen hydrokinetischer Momentwandler 10 verwendet
werden, insbesondere in einem Momentwandler 10, der keine
Mittel zum Einschränken
des Ölstroms
in den Dämpfer 20 aufweist.
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Um
die „Abdichtung" des Dämpfers 20 in dem
hinteren Axialraum E2 zu verbessern, sieht eine zweite Ausführungsform,
die in 3 dargestellt ist, vor, die hintere elastische
Scheibe 110 axial zwischen den Flansch 29 und
eine vordere radiale Fläche 114 der
Turbinennabe 18 einzufügen.
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Die
Vorderseite der Turbinennabe 18 weist hier eine Stirnsenkung
auf, in der die hintere elastische Scheibe 110 über ihren
inneren radialen Umfang zentriert ist.
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Vorzugsweise
wird die Vorderseite der Turbinennabe 18, auf der sich
die hintere elastische Scheibe 110 abstützt, zum Beispiel durch Karbonitrieren behandelt,
um ihre Härte
zu erhöhen.
Diese Behandlung kann zum Beispiel gleichzeitig wie die Behandlung
der Zähne 30 ausgeführt werden.
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In 4 wurde
eine dritte Ausführungsform dargestellt,
bei der der Dämpfer 20 eine
einzige elastische Scheibe 100 in dem vorderen Axialraum
E1 aufweist, und bei der die Turbinennabe 18 eine kontinuierliche
ringförmige
radiale Oberfläche 116 aufweist,
die vorgesehen ist, um axial nach vorn gegen die hintere Seite des
Flanschs 29 anzuliegen.
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Da
die ringförmige
radiale Fläche 116 der Turbinennabe 18 ununterbrochen
gegen den Flansch 29 anliegt, wird die radiale Zirkulation
des Öls
nach innen, in den hinteren Axialraum E2 verhindert.
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Die
hier dargestellte Ausführungsform
ist mit einer Ausführungsvariante
der Zentriermittel der vorderen elastischen Scheibe 100 versehen.
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Gemäß dieser
Variante weist die vordere Führungsscheibe 28 mehrere „Prägungen" auf, die auf der
hinteren Seite der Scheibe 28 Zentrierreliefs 118 bilden,
die vorzugsweise regelmäßig winkelig verteilt
sind.
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Die
Zentrierreliefs 118 sind zum Beispiel umfangsmäßig zwischen
zwei Nieten 88 zum Befestigen des zweiten Verbindungsteils 84 eingefügt.
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In
den 5 bis 7 wurde eine vierte Ausführungsform
der Erfindung dargestellt, bei der der Dämpfer 20 komplett „geschlossen" ist und keine elastische
Scheibe 100, 110 aufweist.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
ist der zentrale Führungsteil 54, 56 jeder
Führungsscheibe 26, 28 massiv,
das heißt,
dass sie keine Fenster 58, 60 aufweist.
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Der
zentrale Führungsteil 54, 56 jeder
Führungsscheibe 26, 28 bildet
daher gegenüberliegend zu
den elastischen Organen 50 komplementäre Höcker 120 an Stelle
der Fenster 58, 60.
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Die
Höcker 120 grenzen
an jedem ihrer Umfangsenden eine Auflagefläche 122, 124 für die elastischen
Organe 50 ab, die insgesamt die gleiche Aufgabe hat wie
die radialen Ränder 62, 64 der
Fenster 58, 60.
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Gemäß der hier
dargestellten Ausführungsform
weisen die elastischen Organe 50 herkömmlicherweise in jedem Fenster 52 des
Flanschs 29 ein Paar koaxiale Schraubenfedern 126, 128 auf.
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Die
Führungsscheiben 26, 28 müssen daher für jedes
Federpaar 126, 128 zwei Auflageflächen aufweisen,
die in Umfangsrichtung entgegen gesetzt sind, auf welchen die zwei
Federn 126, 128 zum Aufliegen kommen können.
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Aus
Kosten- und Herstellungsvereinfachungsgründen wünscht man, die Führungsscheiben 26, 28 durch
Stanzen ausbilden zu können.
Dieses Herstellungsverfahren erlaubt es nicht, das Blech, das die
Führungsscheiben 26, 28 bildet,
ausreichend zu dem Flansch 29 hin zu verformen, um es den
Federn 126 mit kleinem Durchmesser oder Innenfedern, die
koaxial in den Federn 128 mit großem Durchmesser oder Außenfedern
angeordnet sind, in Umfangsrichtung gegen die Auflageflächen 122, 124 zum
Aufliegen zu kommen.
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Bei
dieser Ausführungsform
sieht man daher für
jedes Federpaar 126, 128 zwei Schalen 130, 132 vor,
die gegen die Auflageflächen 122, 124 der
Höcker 120 zum
Aufliegen kommen und selbst Auflageflächen für die Federn 126, 128 bilden.
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Gemäß einer
Ausführungsvariante
(nicht dargestellt) der Erfindung ist es möglich, Außenfedern 128 zu verwenden,
die aus Draht mit kleinem Durchmesser hergestellt werden, so dass
die Innenfedern Windungen mit ausreichendem Durchmesser haben können, um
auf den Auflageflächen 122, 124 zum
Aufliegen zu kommen, ohne dass es nötig ist, Schalen 130, 132 vorzusehen.
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Vorteilhaft
ist gemäß der vierten
Ausführungsform
der äußere Umfangsrand 34, 36 jeder Führungsscheibe 26, 28 ununterbrochen
und mit dem gegenüberliegenden äußeren Umfangsrand 34, 36 derart
benachbart, dass der Dämpfer 20 an
seinem äußeren Umfang „geschlossen" wird.
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Beim
Vergleichen der Ansicht der 6 mit der
Ansicht der 2 stellt man daher fest, dass
die Führungsscheiben 26, 28 keine
Ausschnitte mehr aufweisen, die Umfangskerben 42 bilden.
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Der äußere Umfangsrand 34, 36 jeder
Führungsscheibe 26, 28 weist
Winkelsektoren 38 auf, die einander gegenüberliegend
an die Winkelsektoren 38 genietet werden.
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Gemäß der hier
dargestellten Ausführungsform
weist die vordere Führungsscheibe 28 Winkelsektoren 134 auf,
die zwischen zwei genietete Winkelsektoren 38 eingefügt sind
und jeweils einen nach vorne konvexen Höcker 136 bilden, der
einen Axialraum zwischen den Führungsscheiben 26, 28 abgrenzt,
um das Winkelauslenken der radialen Lasche 44, die zu dem
Flansch 29 gehört,
zu erlauben. Die Höcker 136 ersetzen
die Umfangskerben 42.
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Jeder
Höcker 136 ist
radial nach außen durch
einen Umfangsrand 138 abgegrenzt, der axial gegen die gegenüberliegende
Vorderseite des äußeren Umfangsrands 34 der
hinteren Führungsscheibe 26 zum
Aufliegen kommt.
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Der äußere Umfangsrand 34 der
hinteren Führungsscheibe 26 ist
hier im Wesentlichen auf seinem ganzen Umfang flach, das heißt, dass
die Winkelsektoren 134, die zwischen zwei genietete Winkelsektoren 38 eingefügt werden,
keinen Höcker
in Gegenüberlage
zu den Höckern 136 der
vorderen Führungsscheibe 28 aufweisen.
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Das
Herstellen der Führungsscheiben 26, 28 wird
daher erleichtert. Man stellt nämlich
nur noch Höcker 136 in
der vorderen Scheibe 28 her, so dass es aufgrund der Herstellungstoleranzen,
insbesondere beim Stanzen, leichter ist, einen im Wesentlichen kontinuierlichen
Kontakt zwischen den äußeren Umfangsrändern 34, 36 der
zwei Scheiben 26, 28 sicherzustellen und eine
richtige Einrichtung der Höcker 136 in
Bezug auf die radialen Laschen 44 des Flanschs 29 sicherzustellen.
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Natürlich kann
man gemäß einer
Ausführungsvariante
(nicht dargestellt) die Höcker 136 sowohl
in der vorderen Führungsscheibe 28 als
auch in der hinteren Führungsscheibe 26 derart
herstellen, dass die äußeren Umfangsränder 34, 36 der
zwei Scheiben 26, 28 im Wesentlichen zu einer
Symmetrieebene quer zur Achse X-X symmetrisch sind.
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Bei
der hier dargestellten Ausführungsform stellt
man fest, dass der Durchgang des Ölstroms radial von außen nach
innen durch den Dämpfer 20 praktisch
nicht möglich
ist, weil es keine Öffnung
gibt, die ein leichtes Fließen
des Öls
durch den Dämpfer 20 erlaubt.
Das Fließen
des Ölstroms
durch die Kupplung 16 wird daher begünstigt, denn diese weist dazu
radiale Bohrungen auf.
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Gemäß einer
Ausführungsvariante
(nicht dargestellt) der Erfindung sind die Führungsscheiben 26, 28 im
Bereich der elastischen Organe 50 wie bei der vierten Ausführungsform
geschlossen, aber die Umfangsränder 34, 36 der
Führungsscheiben 26, 28 werden
wie bei der ersten Ausführungsform
hergestellt, das heißt,
dass sie „offene" Kerben 42 aufweisen.
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Bei
einer solchen Ausführungsvariante
sieht man vorteilhafterweise vordere und hintere elastische Scheiben 100, 110 des
gleichen Typs wie die der ersten Ausführungsform vor, die axial zwischen den
Flansch 29 und die dazugehörende Führungsscheibe 26, 28 eingefügt werden
und die in Bezug auf die elastischen Organe 50 radial außen angeordnet sind.
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In 8 wurde
eine fünfte
Ausführungsform der
Erfindung dargestellt, die der vorhergehenden ähnlich ist, bei der aber die
hintere Führungsscheibe 26 der
der dritten Ausführungsform ähnlich ist,
die in 4 dargestellt ist. Die hintere Führungsscheibe 26 ist
daher nicht massiv, sondern weist Fenster 58 im Bereich
der elastischen Organe 50 auf.
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Vorteilhafterweise
verlängert
sich der äußere Umfangsrand 34 der
hinteren Führungsscheibe 26 axial
durch einen Ablenker 140 in Form einer axialen Schürze nach
hinten.
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Der
Ablenker 140 erlaubt es, den Ölstrom zu der Kupplung 16 umzulenken.
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Vorzugsweise
ist der Ablenker 140 derart eingerichtet, dass er den Axialraum
zwischen dem äußeren Umfang
des Dämpfers 20 und
dem Turbinenrad 12 derart minimiert, dass der größte Teil
des Ölstroms
zu dem Axialraum zwischen der vorderen Schale 2 und dem äußeren Umfang
des Dämpfers 20 fließt, um die
Kupplung 16 zu durchqueren.
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Natürlich kann
der Ablenker 140 auch einen Momentwandler 10 ausstatten,
bei dem die zwei Führungsscheiben 26, 28 massiv
sind, wie bei dem, der in den 5 bis 7 dargestellt
ist.
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Bei
den verschiedenen Ausführungsformen des
hydrodynamischen Momentwandlers 10, die in den Figuren
dargestellt sind, weist die Ausgangsnabe 70 vorn axiale
Anschlagmittel auf, die mit einem Abschnitt der Vorderseite des
Flanschs 29 und mit einem Abschnitt der Hinterseite der
vorderen Führungsscheibe 28 derart
zusammenwirken, dass die Dämpfvorrichtung 20 axial
auf der Ausgangsnabe 70 zurückgehalten wird.
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Diese
axialen Anschlagmittel erlauben während des Betriebs des Momentwandlers 10 das
Einschränken
der axialen Bewegung des Flanschs 29 in Bezug auf die Ausgangsnabe 70 nach
vorn.
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Diese
axialen Anschlagmittel erlauben auch das Zusammenfügen der
Dämpfvorrichtung 20 auf der
Ausgangsnabe 70 vor ihrer Montage in den hydrodynamischen
Momentwandler 10 derart, dass eine Unterbaugruppe hergestellt
wird, die den Transport dieser Elemente 20, 70 bis
zu ihrem Montageort in den hydrodynamischen Momentwandler 10 erleichtert.
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Ferner
erleichtert das Ausbilden einer solchen Unterbaugruppe die Montage
der Ausgangsnabe 70 und der Dämpfvorrichtung 20 in
dem Momentwandler 10.
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Natürlich sind
diese axialen Anschlagmittel in dem Fall unnütz, in dem der Flansch 29 aus
einem einzigen Stück
mit der Ausgangsnabe 70 hergestellt ist.
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Gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Anschlagmittel, die insbesondere in 8 dargestellt ist,
weist die Ausgangsnabe 70 einen Anschlagring 142 oder
Ring auf, der auf der axialen Seite 144 ihres Hauptabschnitts 146 installiert
ist.
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Man
nennt hier Hauptabschnitt 146 den Abschnitt der Ausgangsnabe 70,
in dem die Zähne 148 zum
Eingreifen mit den Zähnen 150 des
Flanschs 29 ausgebildet sind.
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Der
Anschlagring 142, der hier kreisförmigen Querschnitt hat, wird
in einer umfänglichen
Rille 152 des Hauptabschnitts 146 aufgenommen,
die in der Nähe
des vorderen axialen Endes des Hauptabschnitts 146 eingerichtet
ist.
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Wenn
der Flansch 29 auf die Ausgangsnabe 70 montiert
wird, wird der Flansch 29 axial nach vorn zurückgehalten,
weil er an seinem inneren Umfang einen radialen Flächenabschnitt 154 axial
gegenüberliegend
zu dem Anschlagring 142 aufweist.
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Während des
Transports der aus dem Dämpfer 20 und
der Ausgangsnabe 70 gebildeten Unterbaugruppe wird der
Flansch 29 auch axial nach hinten zurückgehalten. Der Flansch 29 ist
nämlich zwischen
den zwei Führungsscheiben 26, 28 „gefangen", und die vordere
Führungsscheibe 28 weist
an ihrem Innenumfang einen radialen Flächenabschnitt 156 auf,
der dem Anschlagring 142 axial gegenüberliegt und hier dem äußeren Umfangsrand
der vorderen radialen Fläche 158 des
Hauptabschnitts 146 axial gegenüberliegt. Der radiale Flächenabschnitt 156 kann
daher zum axialen Anschlagen nach hinten gegen die radiale Vorderseite 158 des
Hauptabschnitts 146 kommen.
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Zu
bemerken ist, dass der Durchmesser des Innenumfangs der vorderen
Führungsscheibe 28 kleiner
ist als der Außendurchmesser
des Hauptabschnitts 146 der Ausgangsnabe 70, so
dass der radiale Flächenabschnitt 156 axial
gegenüberliegend
zu der vorderen radialen Fläche 158 des
Hauptabschnitts 146 angeordnet wird.
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Während des
Betriebs des hydrokinetischen Momentwandlers 10 stellt
man fest, dass der Flansch 29 nach hinten axial von der
Turbinennabe 18 zurückgehalten
wird, gegen welche er axial zum Aufliegen kommt, bevor die vordere
Führungsscheibe 28 axial
gegen die vordere radiale Fläche 158 der
Ausgangsnabe 70 zum Aufliegen kommt.
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Eine
zweite Ausführungsform
der axialen Anschlagmittel ist in 9 dargestellt.
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Gemäß dieser
zweiten Ausführungsform wird
der Anschlagring 142 durch eine radiale Umfangserweiterung
oder Randleiste 160 am axialen vorderen Ende des Hauptabschnitts 146 der
Ausgangsnabe 70 ersetzt.
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Vorzugsweise
wird die Randleiste 160 auf dem Hauptabschnitt 146 vor
den Zähnen 148 hergestellt.
Um die Herstellung der Ausgangsnabe 70 zu erleichtern,
werden die Zähne 148 dann
auf der ganzen axialen Stärke
des Hauptabschnitts 146 derart angebracht, dass die Randleiste 160 im
Querschnitt ein zahnförmiges
Profil hat. Jeder Zahn 148 des Hauptabschnitts 146 weist
daher nämlich
an seinem vorderen axialen Ende eine kleine äußere Randleiste 160 auf.
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Wie
bei der ersten Ausführungsform
der axialen Anschlagmittel ist der Durchmesser des Innenumfangs
der vorderen Führungsscheibe 28 derart, dass
die vordere Führungsscheibe 28 einen
radialen Flächenabschnitt 156 in
axialer Gegenüberlage
zumindest zu der vorderen radialen Fläche der Randleiste 160 aufweist.
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Gemäß einer
dritten Ausführungsform,
die in 10 dargestellt ist, weist der
Hauptabschnitt 146 der Ausgangsnabe 70 eine ähnliche
Randleiste 160 wie die der zweiten Ausführungsform auf.
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Wie
herkömmlich,
weist der Momentwandler 10 im Allgemeinen Lagermittel 162 auf,
die axial zwischen den Zentrierer 94 und die vordere radiale
Fläche 158 des
Hauptabschnitts 146 eingefügt sind. Diese Lagermittel 162 bestehen
hier aus einem Nadellager, das Rollelemente aufweist, die zwischen
einem vorderen radialen Flansch 164 und einem hinteren radialen
Flansch 166 installiert sind.
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Der
hintere radiale Flansch 166 ist zum Beispiel auf die Ausgangsnabe 70 gefalzt.
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Gemäß der dritten
Ausführungsform
weist der hintere radiale Flansch 166 eine äußere radiale Erweiterung 168 auf,
die neben der vorderen radialen Fläche 158 des Hauptabschnitts 146 liegt
und sich über
die Randleiste 160 hinaus nach außen erstreckt.
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Diese
dritte Ausführungsform
erlaubt insbesondere das Erhöhen
des Durchmessers der Öffnung,
die von dem Innenumfang der vorderen Führungsscheibe 28 gebildet
wird, denn die radiale Erweiterung 168 bildet eine dem
radialen Flächenabschnitt 156 gegenüberliegende
axiale Anschlagfläche,
der sich weiter als die Randleiste 160 nach außen erstreckt.
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Gemäß der vierten
Ausführungsform
der axialen Anschlagmittel, die in 11 dargestellt
ist, weist der Hauptabschnitt 146 der Ausgangsnabe 70 einen
Anschlagring 142 ähnlich
mit dem der 8 und einen hinteren radialen
Flansch 166 ähnlich
dem der 10 auf.
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Natürlich sind
die hier beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen Beispiele für die Umsetzung
der Erfindung.
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Weitere
Ausführungsformen,
die nicht dargestellt sind, können
in Betracht gezogen werden, ohne den Geltungsbereich der Erfindung
zu verlassen. Insbesondere können
die hier dargestellten unterschiedlichen Ausführungsformen untereinander
kombiniert werden.