[go: up one dir, main page]

DE19835812C2 - Schreibtischelektrifizierungs-System - Google Patents

Schreibtischelektrifizierungs-System

Info

Publication number
DE19835812C2
DE19835812C2 DE1998135812 DE19835812A DE19835812C2 DE 19835812 C2 DE19835812 C2 DE 19835812C2 DE 1998135812 DE1998135812 DE 1998135812 DE 19835812 A DE19835812 A DE 19835812A DE 19835812 C2 DE19835812 C2 DE 19835812C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flat cable
contact base
conductors
socket
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1998135812
Other languages
English (en)
Other versions
DE19835812A1 (de
Inventor
Wilfried Poellet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1998135812 priority Critical patent/DE19835812C2/de
Priority to DE29911573U priority patent/DE29911573U1/de
Publication of DE19835812A1 publication Critical patent/DE19835812A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19835812C2 publication Critical patent/DE19835812C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/50Fixed connections
    • H01R12/59Fixed connections for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures
    • H01R12/65Fixed connections for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures characterised by the terminal
    • H01R12/67Fixed connections for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures characterised by the terminal insulation penetrating terminals
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R25/00Coupling parts adapted for simultaneous co-operation with two or more identical counterparts, e.g. for distributing energy to two or more circuits
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G5/00Installations of bus-bars
    • H02G5/04Partially-enclosed installations, e.g. in ducts and adapted for sliding or rolling current collection

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein System zur Schreibtisch-Elektrifizierung, wie es als unsere "wipo- -Steckschiene für die MöbelElektrifizierung" auf dem Zuliefermarkt insbesondere für die Büro­ möbelhersteller bekannt und in der DE 28 38 371 B1 hinsichtlich ihres inneren Aufbaus näher beschrieben ist. Bei jener Steckschiene sind in einem Gehäuse unter einem haubenförmigen Dec­ kel auf einer Isolierstoff-Grundplatte parallel beiderseits einer Schutzleiter-Schiene zwei Schie­ nenpaare hochkant montiert. Diese Schienen verlaufen unter einer Reihe von in den Gehäusedec­ kel eingesetzten Steckdosen-Schukoprofiltöpfen hindurch, deren Schutzkontaktbügel auf die Schutzleiter-Schiene kontaktiert sind und von dort hochragend durch seitliche Schlitze ins Innere der Töpfe eingreifen. In entgegengesetzter Richtung greifen gegebenenfalls die Stifte von Schuko­ steckern durch Bodenlöcher in den Töpfen hindurch und zwischen die dadurch auseinanderfe­ dernden Schienenpaare ein. Die Schienen sind an beiden Stirnenden jeweils nebeneinander in Flach-Steckverbinder (mit Stiften beziehungsweise Buchsen) eingeführt. Hier können eine Netz-Einspeisungsleitung zum stationären Hausnetz beziehungsweise gegenüberliegend eine Ver­ bindungsleitung zu einer weiteren solchen im Schreibtisch-Kanal abgelegten Steckschiene ange­ schossen werden.
Jenes nun seit fast zwei Jahrzehnten gut eingeführte System zeichnet sich dadurch aus, ohne Mit­ wirken eines Elektroinstallationsfachmannes problemlos vom Personal der Möbelanlieferung in­ stalliert werden zu können, weil lediglich in einen gestreckt-kanalförmigen Raum in der, hinter der oder unter der Schreibtischplatte das fertig bestückte und verschaltete Steckdosengehäuse mit seinen mehreren Steckdosen-Profiltöpfen eingelegt und über eine konfektionierte Flachstec­ ker-Einspeisungsleitung mit angespritztem landesspezifischem Netzstecker an die stationäre Raumversorgung angeschlossen zu werden braucht. Allerdings können aus logistischen Gründen solche Steckdosenleisten nur mit einer geringen Typenvielfalt angeboten werden, was die Anzahl der verfügbaren Steckdosen und deren gegenseitigen Abstände betrifft; und wegen der mittig ge­ legenen Schutzleiter-Schiene können die Schukobügel nur längsseits orientiert beziehungsweise nur Steckernormen bedient werden, bei denen der Schutzkontakt in einer etwa mittigen Ebene zwischen den Steckstiften liegt. Wenn diesbezüglich größere Flexibilität erforderlich ist, muß auf unsere "wipo-Euroleiste" zurückgegriffen werden. In ihr sind neben einer zusätzlichen Durch­ verdrahtung zwischen den beiden eingangs- und ausgangsseitigen Flach-Steckverbindern die ein­ zelnen Steckdosensockel mit elektrischen Leitungen diskret verdrahtet, so daß sie unterschiedliche Normen erfüllen und unterschiedliche Orientierungen aufweisen können.
Aus der US 5,131,860 ist es bekannt, für die Versorgung von Arbeitsplätzen mit unterschiedlichen Netzen in Großraumbüros in den unteren Rand der Sichtschutz-Stellwände einen Kabelkanal ein­ zubauen, durch den hochkant eine Art breiter Stegleitung, also einem bandförmigen Flachkabel mit mehreren in der flachen Isolierstoffhülle nebeneinander angeordneten, voneinander unabhän­ gigen Netzen (jeweils bestehend aus Phase, Nulleiter und Erdleiter) verlaufen. Steckdo­ sen-Module, die im Kabelkanal jeweils mittels eines aufrastenden U-Bügels an der Stegleitung befestigt sind, durchgreifen Öffnungen in einer Seitenwand des Kanals und örtlich korrespondie­ rend in der Oberfläche der Stellwand, um hier vom Arbeitsplatz neben der Stellwand aus zugäng­ lich zu sein. Jeder Modul ist mit zwei Steckdosen gleicher Norm und gleicher Orientierung in Kanalrichtung nebeneinander dargestellt und zur Aufnahme eines austauschbaren, als Adapter dienenden Kontaktsockels bestückbar, dessen Kontaktstücke durch die Isolierung hindurch eine elektrische Verbindung von den Steckdosen zu den drei Leitungen eines bestimmten der im Kanal übereinander geführten Netze herstellen.
Für die gänzlich andere Anforderung des lösbaren Anschusses eines Vielader-Flachkabels an eine gedruckte Schaltung ist es aus der FR 27 30 349 A1 bekannt, in die Leiterplatte eine Kontaktbank einzulöten, deren Kontaktfahnen gegenüberliegend mit Kontaktstücken in Form von geschlitzten Enden zum Einschneiden in die Isolierungen einzelner, räumlich zugeordneter Leiter ausgebildet sind. Die isolierten Leiter werden dafür einzeln in nebeneinander über den Schlitzen liegende, Hohlräume in Verlängerung der geschlitzten Kontaktfahnen-Enden überbrückende Löcher eines Haltebalkens eingeführt, der danach mittels eines manuell zu betätigenden Exzenters gegen die Kontaktfahnen abgesenkt wird, bis deren geschlitzte Enden so tief in die Hohlräume des Balkens eingetaucht sind, daß sie seitlich in die Leitungen einschneiden.
Der Erfindung liegt dagegen die Aufgabe zugrunde, das zwar schon voll und ganz bewährte Schreibtischelektrifizierungssystem eingangs beschriebener Art doch noch fortzuentwickeln, nämlich in Richtung auf wesentlich flexiblere Einsatzmöglichkeiten aber unter Beibehaltung der handhabungstechnischen Vorteile hinsichtlich zuverlässiger da unproblematischer Installations­ möglichkeiten durch Nichtfachleute.
Diese technische Problemstellung ist erfindungsgemäß dem Hauptanspruch zufolge dadurch ge­ löst, daß die durchlaufenden Leiter nicht mehr als massive Schienen auf einer Grundplatte mon­ tiert, sondern in als solcher bekannter Weise (vgl. die oben schon gewürdigte US 5,131,860) nach Art von Stegleitungen als drahtförmige - und vorzugsweise jeweils mit eigener Isolierung ausge­ stattete - Leiter in einer Ebene in definiertem Abstand parallel zueinander in einer gemeinsamen äußeren Isolierung zu einem bandförmigen Flachkabel zusammengefaßt sind, an das an grund­ sätzlich beliebiger Stelle Steckdosen in grundsätzlich beliebiger Orientierung und von beliebigen Normen mechanisch angeklemmt und dabei elektrisch kontaktiert werden können. Dafür werden die Steckdoseneinsätze nun in den gewünschten Orientierungen auf die Kontaktsockel montiert, die den Flachleiter jeweils wenigstens dreiseitig umgreifen und als Folge mechanischer Kraftein­ wirkung mittels der in definiertem Abstand quer zur Längserstreckung des Fachkabels angeord­ neten, elektrisch leitenden Druckstücke die Isolierung bis zur Kontaktgabe gegen einen jeweils örtlich zugeordneten Leiter durchdringen, wobei die Kontaktstücke andererseits elektrisch an die Steckdosenkontakte (Buchsen und Schutzleiterkontakt) in der jeweiligen Orientierung des auf den Kontaktsockel montierten Steckdoseneinsatzes über in einer austauschbaren Adapterplatte zu­ sammengefaßte elektrisch leitende Verbindungen angeschlossen sind.
Solche zwischen Kontaktsockel und Steckdoseneinsatz in Form einer Adapterplatte einzuschal­ tenden Verbindungen können diskret über individuell hingebogene kurze Leitungsstücke oder aber integral über der Anschlußgeometrie entsprechend ausgestanzte und dabei soweit erforderlich dreidimensional verformte Profilbleche als den elektrisch leitenden Verbindungen zur Adapter­ platte vergossen für die Montage bereitgestellt werden, in unterschiedlichen Formen je nach der Anschlußnorm und der Einbauorientierung des auf einen Kontaktsockel zu montierenden (nämlich aufzuschraubenden oder einfach aufzurastenden) Steckdoseneinsatzes.
Da die definierten Geometrien der unterschiedlich angepaßten Verdrahtungsverläufe oder Pro­ filbleche in die flache Adapterplatten zusammengefaßt eingegossen sind, ist bei der Montage jeweils eines Steckdoseneinsatzes auf seinen Kontaktsockel eine mehrteilige Verbindungs-Be­ stückung vermieden, weil nur noch eine einzige Platte als die gerade benötigte individuelle An­ schlußverdrahtung beim Montieren des Steckdoseneinsatzes auf den Kontaktsockel zwischenge­ legt zu werden braucht. Indem diese Platte so eingespannt wird, erfolgt also zugleich eine beidsei­ tige (also zum Kontaktsockel und um Steckdoseneinsatz hin orientierte) Kontaktierung.
Das Gegendrucklager zu den unter Durchdringen der Isolierstoffhülle die darin verlaufenden Lei­ ter elektrisch kontaktierend aus dem Kontaktsockel hervorragenden Druckstücken ist relativ zu diesem vorzugsweise parallel geführt, um sicherzustellen, daß die Druckstücke alle etwa gleich­ zeitig und mit möglichst gleicher Druckausübung gegen die Leiter kontaktiert werden, um also insbesondere Verschmorungen infolge eines lokal zu schlechten Übergangswiderstandes zuverläs­ sig ausschließen zu können. Der Andruck kann mittels Schrauben erfolgen, die gegen einen defi­ nierten Anschlag zu drehen sind. Vorteilhafter ist es aber, eine definierte Montage ganz ohne Werkzeug durchführen zu können, etwa indem das Gegendrucklager an den Kontaktsockel von Hand oder mittels wenigstens eines angelenkten, vorzugsweise einarmigen, manuell zu bewegen­ den Hebels über eine Anlaufschräge angepreßt wird, bis in einer definierten Endstellung der Hebel oder die beiden Teile miteinander spürbar verrasten. Diese Verrastung ist vorzugsweise irreversi­ bel, so daß der Kontaktsockel ohne besondere Werkzeuge beziehungsweise ohne seine Zerstörung nicht wieder demontiert werden kann. Dadurch ist sichergestellt, daß stromführende Leiter nicht bei der schon durchstoßenen Isolierstoffhülle nachträglich örtlich wieder freigelegt werden und dann z. B. unzulässige Kontaktierungen zu metallenen Schreibtischteilen verursachen können.
Im Grundsatz genügt es für die Schreibtisch-Elektrifizierung, drei Leiter zum Flachkabel einzu­ gießen. Dabei liegt dann zweckmäßigerweise der Schutzleiter zwischen der Phase und einem ge­ sondert mitgeführten Nulleiter, wie im Falle der eingangs erläuterten "wipo-Steckschiene". Vor­ teilhafter ist es jedoch, zwei derartige Stromkreise im Flachkabel zu realisieren - vorzugsweise mit in der Mitte geführtem gemeinsamem Schutzleiter und mit Speisung der anderen Leiter symme­ trisch dazu. Denn dann kann mit dem selben unsymmetrisch mit Druckstücken bestückten Kon­ taktsockel von jeder beider Längsseiten des Flachkabels her ein anderer zweier Stromkreise kon­ taktiert werden. Damit läßt es sich besonders einfach realisieren, ein gesondertes Netz für den Betrieb nur von sensiblen Verbrauchern wie etwa Datenverarbeitungsanlagen bereitzustellen, während an das andere, galvanisch davon getrennte allgemeine Netz auch elektrische Verbraucher angeschlossen werden dürfen, die nicht so hochwertig entstört sind, etwa ein Staubsauger oder eine Kaffeemühle. Um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen, können die beiden Längshälften des Flachkabels deutlich unterschiedlich markiert, etwa voneinander abweichend profiliert oder eingefärbt sein. Auch für die Steckverbinder auf der Anschlußseite beziehungsweise auf der Abgangsseite ist jeweils nur ein und das selbe Spritzgußteil mit einseitig (also exzentrisch) gele­ genen Anschlüssen erforderlich. Das wird um seine Längsachse gedreht, wenn einmal die eine Hälfte des Flachkabels und dann die Leiter der anderen Hälfte mit den Steckverbinder-Kontakten zusammenwirken sollen. Allerdings ist es zweckmäßig, zur Vermeidung von Irrtümern auch diese geometrisch gleichen Steckverbinder für die beiden parallelen Netze in zwei unterschiedlichen Ausgestaltungen, wenigstens unterschiedlich ein­ gefärbt, zur Verfügung zu stellen, so daß am jeweiligen Ende des Flachkabels immer zwei unter­ schiedlich erscheinende Steckverbinder übereinander liegend an die Leiter der einen beziehungswei­ se der anderen Hälfte des Flachkabels angeschlossen sind.
Zusätzlich zu den Stromversorgungs-Leitern können parallel dazu auch noch Signal- und Steuerlei­ tungen in das Flachkabel integriert sein, die z. B. als Bussystem der Fernwirkung, etwa dem Aus- und Einschalten von gezielt adressierbaren Verbrauchern, dienen können.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen. Der nä­ heren Beschreibung der grundsätzlichen Lösung und ihrer Abwandlungen und Weiterbildungen dient aber auch nachstehende kurze Erläuterung eines prinzipiellen, in seinen Details nicht maßstabsge­ recht skizzierten Realisierugsbeispiels zur erfindungsgemäßen Lösung. In der Zeichnung zeigt je­ weils in unterbrochener Darstellung:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein in einen Schreibtisch-Kanal eingelegtes Flachkabel für die erfin­ dungsgemäße Schreibtisch-Elektrifizierung, geschnitten in der Ebene seiner Leiter, und
Fig. 2 einen Längsschnitt quer zu demjenigen der Fig. 1.
Als System 11 zur Schreibtisch-Elektrifizierung erstreckt sich längs des Bodens 12 eines am Schreibtisch montierten oder sogar in dessen Tischplatte eingelassenen und lose abgedeckten Kanals 13 ein hier sog. Flachkabel 14 aus mehreren, vorzugsweise jeweils von einer eigenen Isolation 15 umgebenen, vergleichsweise dicken (für einen Strom von 16 Ampere Stärke geeigneten) elektri­ schen Leitern 16, die in einer Ebene parallel zueinander in eine gemeinsame breitseits abgeflachte Isolierstoffhülle 17 z. B. eingegossen sind. Am Anschlußende 18 des Flachkabels 14 sind die Stirn­ enden der Leiter 16 koaxial und in Längsrichtung in Kontaktierungshülsen 19 zu den Stiften 20 von zwei übereinander gelegenen Steckverbindern 21 eingefaßt. Von denen ist im Horizontalschnitt der Fig. 1 nur der untere zu sehen, der in diesem Beispiel nur an den oben dargestellten Stromkreis mit seinen drei Leitern 16 (von außen: Null N, Phase P und Schutz S) angeschossen ist. Der oberhalb der Darstellebene liegende andere Verbinder ist an die anderen Leiter angeschlossen; wobei zur Verwendung des selben zentral verlaufenden Schutzleiters 5 ein Querkontakt zum ersterwähnten Steckverbinder 21 besteht (in der Zeichnung nicht dargestellt). An die flachen Steckverbinder 21 werden Buchsen-Kupplungen 22 von Netz-Einspeisungsleitungen 23 in Längsrichtung des Kanals 13 und somit des Flachkabels 14 angeschlossen, so daß in der Kanalbreite nicht zusätzlicher Raum nur für eine etwa quer zugeführte und dann erst abbiegende Einspeisungsleitung 23 benötigt wird. Ge­ genüberliegend, am Abgangsende 24 des Flachkabels 14, kann aufgrund der Durchverdrahtung in Form der Leitungen 16 im Flachkabel 14 an die ebenfalls koaxial zu den Leitern 16 orientierten Buchsen 25 eines Ausgangs-Steckverbinders 21 eine Verbindungsleitung zum Speisen eines weite­ ren, gegen das dargestellte in Längsrichtung versetzten Flachkabels in dem selben Kanal 13 oder in einem anderen Kanal angeschlossen werden.
Das Kontaktieren der Leiter 16 erfolgt mittels angespitzter Druckstücke 26, die aus einem Kon­ taktsockel 27 in Richtung quer auf das Flachkabel 14 zu hervorragen. Unter dem Einfluß einer von der gegenüberliegenden Seite des Flachkabels 14 her mittels eines Gegendrucklagers 28 ausgeübten Kraft durchschneiden die spitzen oder messerförmigen Druckstücke 26 die Isolierstoffhülle 17 und die Isolation 15 des örtlich zugeordneten Leiters 16 bis zur sicher kontaktierenden Anlage gegen diesen. Dafür erfährt das plattenförmige Gegendrucklager 28 zweckmäßigerweise im das Flachkabel 14 brückenartig übergreifenden Standbereich 29 eine Parallelführung, wie in der Zeichnung skizziert. Für die Relativbewegung zwischen Gegendrucklager 28 und Standbereich 29 beziehungsweise Kontaktsockel 27 können etwa an letzteren hebelförmige Handhaben angelenkt sein, die sich z. B. mit Anlaufschrägen unter das Gegendrucklager 28 schieben, bis ein Einrasten erkennen läßt, daß der Kontaktierungsvorgang erfolgreich beendet ist.
Die Kontaktsockel 27 und/oder die flachen Steckverbinder 21 können mittels untergelegter doppel­ seitiger Klebestreifen oder über etwa seitlich vorstehend angeformte Schraubösen 30 am Kanal-Bo­ den 12 festgelegt werden. Für das im Betrieb mechanisch nicht direkt beanspruchte Flachkabel 14 ist solche Montage nicht notwendig.
Je nach der Orientierung der Steckdosen-Kontakte 31 im Grund des duch Verschraubung oder Ver­ rastung auf den Kontaktsockel 27 montierbaren Steckdoseneinsatzes 34 verlaufen die kurzen Lei­ tungsstücke 32 unterschiedlich zwischen den Steckdosen-Kontakten 31 und den Druckstücken 26 des Kontaktsockels 27. Deshalb ist es zweckmäßiger, statt der individuellen Anschlußverdrahtung wie in der Zeichnung gepunktet angedeutet jeweils eine Adapterplatte 33 zwischen dem Steckdo­ seneinsatz 34 und ihrem Kontaktsockel 27 einzulegen. Der ist nach Maßgabe der Steckernorm und der Einbauorientierung mit einer zwei- oder dreidimensionalen Verdrahtungsgeometrie ausgestattet, vorzugsweise in Form von eingegossenen elektrisch leitenden Blechteilen, die dann unmittelbar die Druckstücke 26 mit den funktional zugeordneten Steckdosen-Kontakten 31 verbinden.
Zum nachträglichen Ausstatten des Systems 11 mit einer weiteren Steckdose wird einfach das Flach­ kabel 14 an der gewünschten Stelle so weit vom Kanal-Boden 12 angehoben, daß ein Gegendrucklager 28 untergeschoben werden kann. Dieses Gegendrucklager 28 wird dann vom Standbereich 29 eines Kontaktsockels 27 mit in gewünschter Orientierung darauf montiertem Steckdoseneinsatz 34 übergriffen und mittels Hebelbewegung (nicht gezeichnet) damit bis zum Einrasten, unter Kontakt­ gabe gegen die Leiter 16, verpreßt. Abschließend kann eine Verklebung oder Verschraubung mit dem Kanal-Boden 12 vorgenommen werden, um die Lage der so zusätzlich am Schreibtisch verfüg­ baren Steckdose zu fixieren.
Das erfindungsgemäß verbessertes System zur Schreibtisch-Elektrifizierung weist also die Vorteile auf, weiterhin ohne Werkzeugeinsatz auch von Nichtfachleuten zuverlässig installiert werden zu können; wobei es aber flexibler einsetzbar ist, weil nun die herkömmliche in einen Schreibtisch- Kanal 13 eingesenkte Steckschiene mit an fest vorgegebenen Positionen und in einheitlicher Orien­ tierung angeordneten Steckdoseneneinsätzen 34 erseht ist durch ein Flachkabel 14, dessen Leiter an beliebiger Stelle Längs des Flachkabels 14 und auch noch nachträglich mittels eines Kontaktsockels 27 schraubenlos kontaktiert werden können, mit vorheriger Verdrahtung und Montage des Steckdo­ seneinsatzes 34 in grundsätzlich beliebiger Orientierung auf dem Kontaktsockel 27. Je nachdem, von welcher Längsseite her der Kontaktsockel 27 auf das Flachkabel gesetzt ist, wird eines zweier Netze kontaktiert, die einen zwischen einander verlaufenden Schutzleiter S gemeinsam nutzen.

Claims (14)

1. Schreibtischelektrifizierungs-System (11) mit Steckdosen, die in Längsrichtung eines Kanals (13) zueinander distanziert angeordnet und parallel zueinander über nebeneinanderliegende Schienen an eine Einspeisungsleitung (23) angeschlossen sind, welche ihrerseits am Anschlußen­ de (18) der Schienen über Steckverbinder (21) an diese angeschlossen ist,
wobei die Schienen als in eine gestreckte flache Isolierstoffhülle (17) nebeneinander zu einem Flachkabel (14) eingefaßte Leiter (16) ausgebildet sind, an die an wahlfreien Orten längs des Flachkabels (14) Steckdoseneinsätze (34), mittels Druckstücken (26) an Kontaktsockeln (27) die Isolation (15) des Flachkabels (14) zu den Leitern (16) durchdringend, kontaktierbar sind, und wo­ bei jeweils zwischen einerseits die Leiter (16) und andererseits die ihnen elektrisch zugeordneten Steckdosen-Kontakte (31) elektrisch leitende Verbindungen liegen, die in eine Adapterplatte (33) eingefaßt sind, die austauschbar zwischen ihrem Steckdoseneinsatz (34) und dem Kontaktsockel (27) angeordnet ist,
und wobei die Steckdoseneinsätze (34), auch solche unterschiedlicher Anschlußnormen, in Längs­ richtung, in Querrichtung oder in beliebiger anderer Orientierung bezüglich des Verlaufes des Flachkabels (14) über jeweils eine entsprechend ausgerüstete bzw. orientierte Adapterplatte (33) angeschlossen sind.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steckdoseneinsatz (34) verrastend mit einem Kontaktsockel (27) verbindbar ist.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Verbindung zwischen den Druckstücken (26) und den Steckdosen-Kontakten (31) über in der Adapterplatte (33) gehalterte Profilbleche erfolgt.
4. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Verbindung zwischen den Druckstücken (26) und den Leitern (16) mittels ei­ nes Gegendrucklagers (28) für den Kontaktsockel (27) erfolgt.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegendrucklager (28) im Standbereich (29) des Kontaktsockels (27) eine Parallelführung erfährt.
6. System nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel zum Anpressen des Gegendrucklagers (28) gegen den Kontaktsockel (27) unter Zwi­ schenlage des Flachkabels (14) mit in dessen Isolierstoffhülle (17) eindringenden Druckstücken (26) vorgesehen ist.
7. System nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verrastung zwischen dem Kontaktsockel (27) und seinem Gegendrucklager (28) vorgese­ hen ist.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verrastung irreversibel ausgelegt ist.
9. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktsockel (27) mittels Schraubösen (30) auf dem Boden (12) des Kanals (13) befestig­ bar ist.
10. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter (16) zweier Netze, die einen mittig verlaufenden Schutzleiter (S) gemeinsam nutzen, in einer Ebene nebeneinander im Flachkabel (14) vorgesehen sind.
11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktsockel (27) mit den Druckstücken (26) und/oder die Flachstecker (22) für die Stirn­ enden der Leiter (16), für wahlweise Verwendbarkeit an einem beider Netze durch bloßes Umdre­ hen, nur einseitig asymmetrisch mit Druckstücken (26) beziehungsweise mit Kontaktierungshülsen (19) bestückt sind.
12. System nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß eines beider Netze vom anderen visuell oder taktil unterscheidbar markiert und für störarme Sonderverbraucher, insbesondere für Datenverarbeitungseinrichtungen, vorgesehen ist.
13. System nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Stirnende des Flachkabels (14) zwei Flachstecker (22) gegensinnig übereinander aufgesteckt und untereinander für gemeinsamen Anschluß an den Schutzleiter (S) kontaktiert sind.
14. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (13) zur Aufnahme des Flachkabels (14) mit anklemmbaren Steckdoseneinsätzen (34) in die Platte des Schreibtisches eingesenkt ist.
DE1998135812 1998-08-08 1998-08-08 Schreibtischelektrifizierungs-System Expired - Fee Related DE19835812C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998135812 DE19835812C2 (de) 1998-08-08 1998-08-08 Schreibtischelektrifizierungs-System
DE29911573U DE29911573U1 (de) 1998-08-08 1999-07-02 Schreibtischelektrifizierungs-System

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1998135812 DE19835812C2 (de) 1998-08-08 1998-08-08 Schreibtischelektrifizierungs-System

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19835812A1 DE19835812A1 (de) 2000-02-17
DE19835812C2 true DE19835812C2 (de) 2003-03-13

Family

ID=7876840

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1998135812 Expired - Fee Related DE19835812C2 (de) 1998-08-08 1998-08-08 Schreibtischelektrifizierungs-System
DE29911573U Expired - Lifetime DE29911573U1 (de) 1998-08-08 1999-07-02 Schreibtischelektrifizierungs-System

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29911573U Expired - Lifetime DE29911573U1 (de) 1998-08-08 1999-07-02 Schreibtischelektrifizierungs-System

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE19835812C2 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19940148A1 (de) * 1999-08-24 2001-03-01 Georg Baersch Kabellose Stromabzweigung für Flachkabel
DE10307353B4 (de) * 2002-04-26 2008-02-21 Rittal Gmbh & Co. Kg Rahmengestell eines Schaltschranks oder Racks mit einer Stromzuführungseinheit
AT506974B1 (de) * 2008-06-26 2013-04-15 Blum Gmbh Julius Elektrisches kontaktteil
DE102009036025A1 (de) 2009-08-04 2011-02-10 Siemens Aktiengesellschaft Elektrische Anschlussanordnung, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung
AU2014288789A1 (en) * 2013-07-08 2016-01-21 Green ELMF Cables Ltd. Designs and arrangements of electrical power distribution units for attenuation of magnetic fields

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2608303A1 (de) * 1975-03-04 1976-09-16 Itt Ind Gmbh Deutsche Stromverteilungssystem mit profilschienen
DE2838371B1 (de) * 1978-09-02 1979-12-13 Wilfried Poellet Mehrfach-Schutzkontaktstromsteckschiene
DE2934629A1 (de) * 1979-08-28 1981-03-12 Erhard Dipl.-Volksw. 8000 München Kiefer Mehrkreis-stromschiene mit adapter
US5131860A (en) * 1991-10-01 1992-07-21 Molex Incorporated Modular interchangeable power distribution system
FR2730349A1 (fr) * 1995-02-03 1996-08-09 Magnier Bernard Barrette de connexion autodenudante pour fils electriques isoles

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2608303A1 (de) * 1975-03-04 1976-09-16 Itt Ind Gmbh Deutsche Stromverteilungssystem mit profilschienen
DE2838371B1 (de) * 1978-09-02 1979-12-13 Wilfried Poellet Mehrfach-Schutzkontaktstromsteckschiene
DE2934629A1 (de) * 1979-08-28 1981-03-12 Erhard Dipl.-Volksw. 8000 München Kiefer Mehrkreis-stromschiene mit adapter
US5131860A (en) * 1991-10-01 1992-07-21 Molex Incorporated Modular interchangeable power distribution system
FR2730349A1 (fr) * 1995-02-03 1996-08-09 Magnier Bernard Barrette de connexion autodenudante pour fils electriques isoles

Also Published As

Publication number Publication date
DE19835812A1 (de) 2000-02-17
DE29911573U1 (de) 1999-09-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1911315C3 (de) Elektrisches Stromverteilungssystem
DE2911065C2 (de)
DE102006003064A1 (de) Elektrischer Reihenklemmenblock
EP2321882A1 (de) Verteilerleiste und geräteschrank
WO2011054743A2 (de) Montageanordnung für elektrische geräte
DE102005009856B4 (de) Anschluss- oder Geräteadapter
DE19932561A1 (de) Steckdose, insbesondere mehrpolige Steckdose
EP0053252B1 (de) Adapter für elektrische Installationsgeräte
DE19835812C2 (de) Schreibtischelektrifizierungs-System
DE102012107623A1 (de) Anschlussleiste für den elektrischen Anschluss von zwei Gerätemechanismen
EP0140079B1 (de) Installationssystem mit Zwischenstecker
EP2251945B1 (de) Stromschienen- und Verbindersystem
DE3586153T2 (de) Wandsystem mit einem elektrischen system mit mehreren stromkreisen.
DE4440602C2 (de) Einrichtung zum Sichern von elektrischen Leitungen
DE2712723A1 (de) Elektrischer verteiler
DE10204934A1 (de) Anschluß- oder Verteilvorrichtung für elektrische Installationsgeräte
DE2838371C2 (de) Mehrfach-Schutzkontaktstromsteckschiene
DE102004022785B4 (de) Zählerschrank zur Aufnahme wenigstens eines Stromzählers
DE8218771U1 (de) Elektrische Steckdoseneinheit
DE69125213T2 (de) Speisegerät für eine Kabelkanaleinrichtung
DE19752617A1 (de) Anordnung in Verbindung mit einer Stromabnahmevorrichtung eines Stromschienensystems
EP1616371B1 (de) Anschlussleiste für eine klemmenanordnung für einen kleinverteiler und/oder ein verteilerfeld einer elektrischen niederspannungsschaltanlage
DE202015102508U1 (de) Installationsdose sowie Installationssystem
DE102017131062B3 (de) Steckdose
DE19953187A1 (de) Elektrisches Installationsteil für den Anschluss von Datenleitungen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8304 Grant after examination procedure
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee