DE2712723A1 - Elektrischer verteiler - Google Patents
Elektrischer verteilerInfo
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Description
Cannon Electric GmbH
Weinstadt
Weinstadt
H.Bürger-H.Haag-M.IHg 12-21-9
Elektrischer Verteiler
Elektrische Verteiler werden allgemein in Elektro-Installationssystemen
zur Herstellung von Leitungsverzweigungen mehradriger Kabel verwendet.
Aus der ein elektrisches Installationssystem beschreibenden
DT-AS 22 6^ 216 ist unter anderem ein Verteiler bekannt, der beispielsweise als quadratische Anschlußdose
für die Verbindung mit mehradrigen Flachkabeln ausgebildet ist. Das Gehäuse der aus Kunststoff hergestellten
Anschlußdose besteht aus einem Unterteil mit passendem Deckel. Beide Teile sind mit eingeformten
Aufnahmen versehen, in denen zwei sich rechtwinklig kreuzend eingelegte Flachkabel durch Schließen des Deckels
mechanisch festgelegt werden. Im Bereich von Kreuzungspunkten verschiedener Leitungsadern enthält der Deckel
Durchbrüche rechtwinkligen Querschnitts, die sich jeweils bis in das Unterteil der Anschlußdose erstrecken.
Zur elektrischen Verbindung von sich kreuzenden Leitungsadern werden mit rechtwinklig zueinander
stehenden Durchstechkontakten versehene Verbindungselemente in die Durchbrüche eingeschlagen.
15.03.1977, Ka/Ku
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Derartige Verteiler finden in elektrischen Tnstallationssystemen
Verwendung,, hei denen die isolierten Leitungen
einschließlich der benötigten Verteiler am Installationsort von Fachkräften in abdeckbaren Isolierstoffkanälen
verlegt werden.
Der Erfindung liegt die Λufgabe zugrunde einen Verteiler
gemöß Oberbegriff des Patentanspruches 1 zu schaffen, der fabrikationsmiißig in verschiedene, vorbestimmten
Stromkreisfunktionen entsprechende Ausführungen abwandel-
- bar ist und der die örtliche Zusammenfassung mehrerer Funktionseinheiten gestattet sowie auf einfache
Weise mit abzv.-eigenden Leitungen verbunden werden kann. Diese Aufgabe wird erf indungsgem'iß durch die im kennzeichnenden
Teil dieses Anspruchs angegebenen konstruktiven Maßnahmen gelöst.
Mehrere mit gleicher oder ungleicher Anzahl Kontaktelementen bestückte Verteiler lassen sich in vorteilhafter
Weise zu mechanisch stabilen Verteilerblöcken vereinen. Die mit entsprechenden Gegenkontaktelernenten bestückten
komplementären Ha'lften der Kupplungen sorgen für die passende Herstellung der Verbindungen von zuvor
festgelegten Stromkreisen. Weitere Vorteile sind in der Beschreibung genannt. Zweckmäßige Ausgestaltungen des
Gegenstandes des Patentanspruches 1 sind den Unteran-Sprüchen
zu entnehmen.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand von
Zeichnungen wie folgt näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 einen aus mehreren Verteilern zusammengefügten
Verteilerblock, wobei ein Verteiler gemi'ß der
in Fig. 2 eingezeichneten Linie A-A geschnitten
dargestellt ist;
Fig. 2 einen aus mehreren Verteilern zusammengefügten
Verteilerblock in der Draufsicht;
Fig. 3 eine schematische Darstellung mehrerer Verteiler mit Beispielen für die Teilbestückung ihrer Gehäuse
mit Kontaktelementen sowie daran angeschlossenen Kabeladern;
Fig. 1 einen an einer Profilschiene befestigten Verteiler
mit gekuppeltem Cteckerteil, teilweise ge
schnitten und in einer Seitenansicht dargestellt;
Fig. 5 den gekuppelten Verteiler der Fig. 1 mit Blick
auf die Kabelzuführung.
In den Fig. 1 bis 5 ist der Verteiler allgemein mit 1 bezeichnet. Er ist als Verbindungshälfte einer mehrpoligen,
elektrischen Kupplung ausgebildet, die aus Buchsenteil 2 und Steckerteil 3 besteht. Beide Teile sind in
nur einer möglichen Lage miteinander verbindbar. Bei vorliegendem Ausführungsbeispiel dient der Buchsenteil 2
als Verteiler, dessen Gehäuse 1 vorzugseise fünf Kammern zur bedarfsweisen Aufnahme je eines Kontaktelementes
enthält.
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Jr-
H.BÜrcer I2-2H-9
Das Gehäuse Ί besteht aus einem einstückig aus ziihelastischerIsoliermaterial
gespritzten Formstoffkörper, der einen quaderförmigen Sockel 7 aufweist. In einseitiger Verlängerung von zwei sich gegenuberstehenden
Seitenwinden des Sockels 7 ist je ein nich waagrecht erstreckender Schnarrhaken 8 angeordnet.
Die Oberseite des Sockels 7 trögt einen im wesentlichen zylindrischen Ansatz 9, dessen Ende die fteckseite
des Verteilers 1 darstellt. Von dieser Steck-. seite erstreckt sich in Richtung GehSuse-Unterseite
eine in den Ansatz 9 und Sockel 7 mit eingeformte Ausnehmung 10 U-förmigen Querschnitts. Durch diese
Ausnehmung 10 wird ein Verriegelungsfinger 11 freigestellt.
An seinem Ende ist eine nach außen gerichtete Rastnase 12 vorgesehen. Zwischen den Schnapphaken
ist ferner ein aus dem Sockel 7 vorstehender Kabelhalter 13 angeordnet, an dem das zugeführte Kabel Ik
mittels einer Klemmschelle 15 befestigt ist.
Parallel zu den die Schnapphaken 8 aufweisenden Seitenw'inden
des Gehäuses k sind an der Unterseite 16 mehrere Schlitze 17 in den Sockel 7 eingeformt (Fig. 5)·
Jede den Ansatz 9 und Sockel 7 durchsetzende Kammer mündet in einen anderen Schlitz 17, dessen Breite jeweils
so ausgelegt ist, daß er den isolierten Draht eines mehradrigen und im Querschnitt vorzugsweise runden
Kabels 1Ί aufnehmen kann. Da die Kammern 5 von
der Unterseite 16 des Gehäuses 1I her mit Kontaktelementen
6 bestückt werden und der Außendurchmesser dieser Kontaktelemente, insbesondere im Bereich ihrer rückwärtig
mit einem Quetschanschluß 19 versehenen Enden, größer ist als die Schlitzbreite, weisen die jeden
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Schlitz 17 seitlich begrenzenden Trennwände 20 entsprechend gerundete Einbuchtungen 21 auf (Fig. 1 und l\)
Der Quetschanschluß 19 jedes Kontaktelementes 6 besteht
aus einer rückseitig offenen Hülse, deren Wandung auf zwei gegenüberliegenden Seiten geschlitzt ist.
Die Schlitzkanten durchtrennen die Isolation des Drahtes während seines Eindrückens in die Schlitze. Da die
Schlitzbreite im Quetschanschluß etwas kleiner bemessen ist als der Durchmesser des eingedrückten Draht-.
leiters und die geteilten Wandungshälften der Hülse des Quetschanschlusses 19 sich in den Einbuchtungen
des Verteiler-Gehäuses 1 abstützen und deshalb nicht ausweichen können, wird eine gute mechanische sowie
elektrische Verbindung zwischen dem Draht 18 und dem Kontaktelement 6 des Verteilers 1 sichergestellt.
Das Gehäuse 4 des Verteilers 1 ist mit Schnapp- und Fixiervorrichtungen versehen, die eine Aneinanderreihung
mehrerer Verteiler gestatten. Aus diesem Grunde ist jeweils der rückwärtige Teil der Seitenwände,
in deren vorderer Verlängerung sich die Schnapphaken erstrecken, nach innen zurückgesetzt angeordnet. Wie
die Fig. 2 und 1I erkennen lassen, ist in den zurückgesetzten
Wandungsteilen 22 des Gehäuses 4 je eine Nut 23 eingeformt. Diese Nut 23 dient zur Aufnahme und
Verriegelung der am freien Ende jedes Schnapphakens nach innen vorstehenden Hakenleiste 21I eines zweiten
Gehäuses 1I. Beim Zusammenfügen zweier Gehäuse greift
ferner der vorstehende Kabelhalter 13 des einen Gehäuses in eine entsprechende Ausnehmung 25 des anderen
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Gehäuses. Außerdem ist unterhalb des Kabelhalters noch eine weitere Ausnehmung 26 vorgesehen, die bei
Verbindung von Gehäusen jeweils zwei auf der refenüberliegenden
Seite angeordnete Vorsprünge 27 aufnimmt.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, können mehrere Verteiler lückenlos aneinander befestigt werden, wobei die Vorsprünge
27 und der Kabelhalter 13 jeweils formschlüssig in komplementäre Ausnehmungen 26, 25 eingreifen,
welche zusammen die Fixiervorrichtungen bilden. Die Schnappvorrichtungen bestehen dagegen aus den Schnapphaken
8, die beim Verbinden zweier Verteiler selbsttätig in die ihnen zugeordneten Nuten 23 einrasten und
gemeinsam einefbrm- sowie kraftschlüssige Verriegelung
darstellen. Durch Auslenken der Schnapphaken 8 kann die Verriegelung jedoch auf einfachste V/eise wieder
gelöst werden.
Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung mehrere zu einem Block vereinigte einzelne Verteiler 1, deren
Gehäuse je nach Verteilerfunktion mit einer gleichen oder unterschiedlichen Anzahl Kontaktelemente 6 bestückt
sind. Auch die Anordnung der Kontaktelemente innerhalb verschiedener Verteiler weicht bei unterschiedlichen
Funktionen voneinander ab. Die gemäß Fig. 3 in den Verteilern 1 angeordneten Kontaktelemente 6 und
ihre elektrischen Verbindungen mit den Drähten 18 des zugeführten Kabels sind Schaltungsbeispiele, die zur
Herstellung verschiedener, mittels Symbolen 28 dargestellter Stromkreise dienen.
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In den Fig. '4 und 5 ist ausschnittsweise das f.teckerteil
3 der eingangs erwähnten Kupplung erkennbar. Das Steckerteil 3 weist einen mit einem Durchbruch versehenen
Kragen 32 auf, welcher bei VerbindungRherstellung
den Ansatz 9 des Buchsenteiles 2 aufnimmt und dabei selbsttätig beide Teile lösbar miteinander
verriegelt. Dies geschieht durch Einschnappen der Pastnase 12 des Verriegelungsfingers 11 in den Durchbruch
des Kragens 32. Da das Steckerteil 3 entsprechend der Funktion des Verteilers 1 entweder teilweise oder
voll so mit komplementär ausgebildeten Kontaktelementen bestückt ist wie der Verteiler, werden hierdurch
die Verbindungen eines vorbestimmten Stromkreises hergestellt.
Die Fig. 4 und 5 zeigen außerdem, wie der Verteiler 1
beispielsweise an einer Frofilschiene 29 U-förmigen Querschnitts befestigt werden kann. Für diesen Zweck
ist an den die Schnapphaken 8 tragenden Seitenwinden des Gehäuses 1I je eine vorspringende Leiste 30 angeordnet,
welche von den Schenkeln 31 der Profilschiene 29 umfaßt und niedergehalten werden. Die Frofilschiene
29 kann in überlangen aus Kunststoff hergestellt sein. Je nach Bedarf werden davon dann die
benötigten Längen abgetrennt und der Verteiler bzw. ein ganzer Verteilerblock durch Einschieben oder Einschnappen
darin befestigt.
m Ansprüche
2 Bl. Zeichnungen
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Claims (1)
- H.Bürger 12-24-9Ansprüche1. Verteiler fUr Leitungsabzweigungen mehradriner Kabel zur Verwendung in Elektro-Installationssysternen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (1) als Ilülfte einer aus Buchsenteil (2) und Steckerteil (3) bestehenden mehrpoligen Kupplung ausgebildet ist und daß mehrere, jeweils bedarfsweise mit Kontaktelementen(6) bestückte Gehäuse (Ί) von derartigen Verteilern (1) mittels lösbarer Verbindungen aneinander befestigbar sind.2. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren Verbindungen zwischen den Verteilern (1) aus jeweils komplementär ineinandergreifenden Schnappvorrichtungen zweier Gehäuse (1O bestehen.3. Verteilernach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappvorrichtungen von zweieinander gegenüberstehenden Seitenwinden des Gehäuses (Ό ausgehend sich jeweils in einseitiger Verlängerung erstreckenden Schnapphaken (8) gebildet sind, die entsprechend rückwärtig angeordnete Wandungsteile (22) und Ausnehmungen (23) im anderen Gehäuse (4) hintergreifen.15.03.1977, Ka/Ku809839/0350H.Bürger 12-24-9k, Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet j daß das Gehäuse (ü) reit einem zwischen den Schnapphaken (8) angeordneten Kabelhalter (13) versehen ist.5. Verteiler nach einero der Ansprüche 1 bis h, dadurch gekennzeichnet, daß das CehSuse (H) auf der dem Kabelhalter <13) gegenüberliegenden Seite eine Ausnehmung (25) enthalt, die bei Blockbildung von Verteilern (1) formschlüssig den Kabelhalter (13) des jeweils anderen Gehäuses (*0 aufnimmt.6. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehüuse (*0 mehrere Kammern (5) aufweist, die von der Unterseite (16) des Verteilers (1) mit Kontaktelementen (6) bestückbar sind,7. Verteiler nach eines der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite (16) des Gehäuses (H) jeder Kammer (5) ein Schlitz (17) zur Aufnahme von Anschlußdrähten (18) zugeordnet ist.8. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die anschlußseitigen hnden der in den Kammern (5) des Gehäuses (1O steckenden Kontaktelemente (6) jeweils im Bereich der Schlitze (17) angeordnet sind.9. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die anschlußseitigen Enden der Kontaktelemente (6) Quetschanschlüsse (19) zur mechanischen und elektrischen Verbindung mit isolierten Drähten (18) aufweisen.809839/0350H.Bürger 12-2'«-910. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1O aus einem im wesentlichen quaderfürmioen Sockel (7) besteht, dessen Oberseite einen zylindrischen Ansatz (8) tränt und daß die Kammern (5) für die Kontaktelemente (6) den Ansatz (9) sowie den Sockel (7) durchdringen.11. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1I) des Verteilers (1) einen mit Rastnase (12) besetzten Verriegelunesfingor (11) aufweist, der in den Durchbruch eines aufsteckbaren komplementären Kuppluncsteiles (z.B. 3) einrastet.12. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsfinger (11) mittels einer in den Ansatz (9) und Sockel (7) eingeformten Ausnehmung (10) freigestellt ist, derart, daß er eine mit Abstand parallele Lage zu den Kammern (5) des Gehäuses (1I) einnimmt.13. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (7) an seinen beiden mit Schnapphaken (8) versehenen Seitenwänden je eine Leiste (30) zur Befestigung des Gehäuses (1O an einer Frofilschiene (29) aufweist.I1I. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,daß das Gehäuse (1I) aus einem einstückigen, aus Isoliermaterial gespritzten Formstoffkörper besteht.809839/0350
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Applications Claiming Priority (1)
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ID=6004427
Family Applications (1)
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