DE69125213T2 - Speisegerät für eine Kabelkanaleinrichtung - Google Patents
Speisegerät für eine KabelkanaleinrichtungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Stromversorgungseinrichtung für einen Kabeischacht mit einer gehäuseartigen Kanaischiene, die wenigstens einen Kabeiraum für Kabel und Schnüre bildet und die eine Frontplatte aufweist, die mit einem sich in den Kabelraum öffnenden Installationsschlitz für Stromversorgungseinrichtungen und ähnliche Auslaßdosen versehen ist, wobei die Stromversorgungseinrichtung einen Rahmen, der mit elektrischen Einrichtungen versehen ist und in dem Installationsschlitz der Kanalschiene montierbar ist, sowie eine Einrichtung zum Verbinden der elektrischen Einrichtungen mit elektrischen Leitern in dem Kabelschacht aufweist.
- Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, eine Kabelschachtanordnung in Wohnungen, Büros, Treppenhäusern und dergleichen zu verwenden, wobei die erforderlichen Kabel und Schnüre für die Stromversorgung, das Telefon, die Antenne usw. in einen Kabelschacht eingeschlossen sind, der sich an einer oder mehreren gewünschten Wänden entlang erstreckt. Nur Steckdosenausgänge und andere Ausgänge sowie Verbindungen, die in der Frontplatte des Kabelschachts angebracht sind und zur Verwendung an verschiedenen Stellen dienen, sind nach außen hin sichtbar. Alle Schnüre, Auslaßdosen und Installationseinrichtungen sind unsichtbar im Inneren der gehäuseartigen Kanalschiene untergebracht. Die Auslaßdosen sind an der Kanalschiene derart angebracht, daß ihre Abdeckplatten im wesentlichen bündig mit der Abdeckung des Installationsschlitzes sind. Die Auslaßdosen können Seite an Seite in Berührung miteinander oder voneinander beabstandet angeordnet werden. Zwischen den Dosen möglicherweise verbleibende Öffnungen werden mit Abdeckplatten geeigneter Größe überdeckt.
- Heutzutage werden alle Kabel und Schnüre in einem Kabelschacht lose in dem Kabelraum der Kanalschiene entweder am Boden des Kabelraums, in seinen verschiedenen Unterteilungen oder auf separaten Regalleisten positioniert. Für den Anschluß von Steckdosenausgängen, Verbindungsausgängen sowie weiterer erforderlicher Auslaßdosen muß das jeweilige elektrisch isolierte Kabel oder die Schnur aus dem Kabeiraum herausgezogen und an jeder gewünschten Stelle des Kabelschachts elektrisch mit dem Steckdosenausgang, der Auslaßdose usw. verbunden werden. Dies macht die Installation sowie den Anschlußvorgang von Auslaßdosen schwierig und zeitaufwendig, und häufig ist eine große Anzahl verschiedener Werkzeuge notwendig. Außerdem kann nur ein Elektriker die Installation ausführen.
- In jüngerer Zeit wurde der Vorschlag gemacht, ein rundes Stromkabel durch ein bandartiges Kabel zu ersetzen und die Auslaßdosen mit Spezialverbindern auszustatten, die die Isolierung jedes anzuschließenden Leiters derart durchschneiden bzw. durch diese derart hindurchdringen, daß der Leiter nicht extra an der Verbindungsstelle freigelegt zu werden braucht. Bei einer solchen Anordnung ist der Rahmen der Auslaßdose mit Verbindungseinrichtungen versehen, die das bandartige Kabel an einer gewünschten Stelle in der Kanalschiene klauenartig festklemmen. Dies macht den Anschluß von Auslaßdosen etwas einfacher; es ist jedoch immer noch ein Elektriker für die Installation und den Anschluß der Dosen erforderlich.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Auslaßdose mit elektrischen Einrichtungen, die im folgenden als Stromversorgungseinrichtung bezeichnet wird, da sie in erster Linie für die Verbindung mit einem Stromkabel des Kabelschachts gedacht ist, um beispielsweise einem Steckdosenauslaß, dem Verbinder einer Auslaßdose oder dergleichen Strom zuzuführen. Obwohl die Erfindung im folgenden in erster Linie in Verbindung mit der Anwendung bei einem Stromkabel beschrieben wird, kann die Erfindung ebenso beim Verbinden von anderen Kabeln und Schnüren in dem Kabelschacht verwendet werden.
- Die W087/01524 offenbart ein elektrisches Versorgungsschienensystem für einen Raum oder ein Zimmer, mit länglichen Abschnitten aus Kunststoffmaterial, die eine Rückwand, welche an der Zimmerwand anzuordnen ist, sowie eine Frontwand mit einem oder mehreren länglichen Installationsschlitzen aufweisen, die mit länglichen Nuten in dem Kunststoffabschnitt kommunizieren, die zu der Frontwand und der Rückwand des Abschnitts parallele Seitenwände aufweisen und die sich nach unten in Richtung auf den Installationsschlitz öffnen. In Längsrichtung verlaufende elektrische Leiter sind in diesen Nuten an derjenigen Seitenwand jeder Nut geführt, die näher bei der Frontwand des Kunststoffabschnitts liegt. Eine Verbindereinrichtung zur Verwendung bei der Versorgungsschiene besitzt einen Stift, der sich durch einen Installationsschlitz hindurchführen läßt, sowie Kontaktfinger, die sich radial von dem Stift wegerstrecken, so daß sich der Stift in den Installationsschlitz einführen läßt, wobei sich die Kontaktfinger in Längsrichtung des Installationsschlitzes erstrecken und die Verbindereinrichtung um 90º um die Stiftachse verdreht wird, um die Kontaktfinger in die den Leitern gegenüberliegenden Nuten zu bringen. Ein unter Federvorspannung stehender Knopf an dem Ende des Stifts drückt den Stift und somit die Kontaktfinger in Richtung von der Rückwand weg, um dadurch die Kontaktfinger in Kontakt mit ihren jeweiligen Leitern zu drücken.
- Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Stromversorgungseinrichtung, bei der die vorstehend genannten Nachteile vermieden sind und die sich als solche mit den Leitern des Kabels in der Versorgungsschiene mit wenigen einfachen Handgriffen verbinden läßt und unmittelbar nach der Verbindung zur Verwendung als Auslaß bereit ist.
- Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer solchen Stromversorgungseinrichtung in Kombination mit einer Kanalschiene, die eine eingebaute Leiterschiene besitzt.
- Gemäß einem Gesichtspunkt der Erfindung wird eine Kombination einer Stromversorgungseinrichtung mit einem langgestreckten Teil angegeben, das einen Installationsschlitz, der sich entlang des Teiles in Längsrichtung erstreckt und einen sich innerhalb des Teiles in Längsrichtung erstreckenden Kanal auf weist, der sich zum Installationsschlitz hin öffnet, wobei die Seitenwände des Kanals in Längsrichtung verlaufende, freiliegende Leiter tragen, wobei die Stromversorgungseinrichtung einen Rahmen, einen Stift, der sich von dem Rahmen aus entlang einer Stiftachse erstreckt, und Kontaktelemente aufweist, die sich von dem Stift aus senkrecht zu der Stiftachse erstrecken, und ist dadurch gekennzeichnet, daß das langgestreckte Element die Form einer Kanalschiene besitzt, die eine rückwärtige Platte, eine Frontplatte, die von der rückwärtigen Platte beabstandet angeordnet ist, um einen Raum zwischen der Frontplatte und der rückwärtigen Platte zu bilden, und Verbindungswände aufweist, die die Frontplatte und die rückwärtige Platte miteinander verbinden, wobei die Frontplatte mit dem Installationsschlitz ausgestattet ist, der sich in Längsrichtung entlang der Schiene erstreckt, und wobei der Kanal mit einer Leiterschiene ausgestattet ist, die in dem Raum positioniert ist, und ist dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen ein gehäuseartiger Rahmen ist, der entlang einer Gehäuseachse langgestreckt ist und der den Stift aufweist, der sich von dem einen Ende des Rahmens aus erstreckt, wobei die Stiftachse senkrecht zu der Gehäuseachse verläuft, wobei die Kontaktelemente sich von dem Stift aus senkrecht zu der Gehäuseachse erstrecken, wobei der Rahmen im wesentlichen von gleichmäßiger Tiefe, parallel zu der Stiftachse gemessen, entlang seiner Länge ist, wobei diese Tiefe nicht größer als die Breite des Installationsschlitzes ist, und ferner von einer Breite senkrecht zu der Gehuseachse und zu der Stiftachse ist, die nicht größer als die Tiefe ist, und wobei die maximale Dimension des Querschnitts des Rahmens in zumindest einem Teil des Rahmens nicht größer als die Tiefe des Rahmens ist, und die dem Stift näherliegende Endoberfläche des Rahmens nicht weiter von der Achse des Stiftes entfernt ist als der Abstand von der Mittellinie des Kanals zu der rückwärtigen Platte.
- Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung wird eine Stromversorgungseinrichtung für eine Kanalschiene angegeben, die eine eingebaute Leiterschiene besitzt, wobei die Einrichtung einen Rahmen, einen Stift, der sich von dem Rahmen aus entlang einer Stiftachse erstreckt, und Kontaktelemente aufweist, die sich von dem Stift aus senkrecht zu der Stiftachse erstrecken, und ist dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen ein gehäuseartiger Rahmen ist, der entlang einer Gehäuseachse langgestreckt ist und der den Stift aufweist, der sich von dem einem Ende des Rahmens aus erstreckt, wobei die Stiftachse senkrecht zu der Gehäuseachse verläuft, wobei die Kontaktelemente sich von dem Stift aus senkrecht zu der Gehäuseachse erstrecken, wobei der Rahmen von einer im wesentlichen gleichmäßigen Tiefe, parallel zu der Stiftachse gemessen, entlang seiner Länge ist und von einer Breite senkrecht zu der Gehäuseachse und zu der Stiftachse ist, die nicht größer als die Tiefe ist, wobei die maximale Dimension des Querschnitts des Rahmens in zumindest einem Teil des Rahmens nicht größer als die Tiefe des Rahmens ist und die Endfläche des Rahmens nahe dem Stift nicht weiter von der Achse des Stiftes entfernt ist als die halbe Breite des Rahmens beträgt.
- Die Erfindung basiert auf der Idee, daß die Einrichtungen zum Verbinden des Rahmens der Stromversorgungseinrichtung mit den Leitern in der Leiterschiene derart ausgebildet sind, daß sie mit den Leitern zur gleichen Zeit in Kontakt kommen, zu der der Rahmen ansonsten in dem Installationssählitz der Kanalschiene installiert wird. Auf diese Weise benötigt die Installation der Stromversorgungseinrichtung keinerlei spezielle Verbindungsmaßnahmen
- Bei der bevorzugten Ausführungsform der Stromversorgungseinrichtung werden die Verbindungseinrichtungen der Stromversorgungseinrichtung automatisch in Kontakt mit den Leitern der Leiterschiene positioniert, wenn der Rahmen der Stromversorgungseinrichtung in seiner Betriebsposition in dem Installationsschlitz der Kanalschiene positioniert wird. Für Leiterschienen entwickelte Stromversorgungseinrichtungen sind z.B. in den finnischen Patentschriften 44019 und 47236 (Druck/Zug- Kontakte), der GB-Patentschrift 1 329 663 (drehbare Kontakte) und der GB-Patentschrift 1 000 925 (schwenkbare Kontakte) angegeben.
- Die mit der Stromversorgungseinrichtung zu verbindenden Leiter werden derart angeordnet, daß sie sich in dem genannten Raum der Kanalschiene des Kabelschachts in ähnlicher Weise wie eine an sich bekannte Leiterschiene erstrecken, so daß es möglich ist, blanke Leiter zu verwenden, die für eine Verbindung an jedem beliebigen Punkt in der Kanalschiene bereit sind. Eine Leiterschiene dieses Typs ist z.B. in der finnischen Patentschrift 44019 offenbart.
- Die Stromversorgungseinrichtung der Erfindung läßt sich mit den Leitern in der Kanalschiene des Kabelschachts ohne jegliche Installations- oder Verbindungsmaßnahmen anschließen, die einen Elektriker erforderlich machen würden. Bei Bedarf kann der Benutzer selbst den Anschluß sowie die Befestigung an der Kanalschiene des Kabelschachts durch eine einfache Handbewegung vornehmen.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ausführlicher beschrieben; darin zeigen:
- Fig. 1 eine Perspektivansicht einer Kabelschachtanordnung, bei der Stromversorgungseinrichtungen gemäß der Erfindung verwendet werden;
- Fig. 2 eine vergrößerte Querschnittsansicht der Kanalschiene des Kabelschachts;
- Fig. 3 eine Perspektivansicht einer Ausführungsform der Stromversorgungseinrichtung, die in dem Kabelschacht verwendet werden kann; und
- Fig. 4 eine Perspektivansicht der verschiedenen Schritte zum Verbinden der Stromversorgungseinrichtung der Fig. 3 mit dem Kabelschacht.
- Die in Fig. 1 der zeichnungen dargestellte Kabelschachtanordnung weist im wesentlichen einen Kabelschacht 1 sowie eine Anzahl von Auslaßdosen 2 auf, die mit elektrischen Einrichtungen und Abdeckplatten versehen sind, wobei einige der Auslaßdosen als Stromversorgungseinrichtungen gemäß der Erfindung ausgebildet sind. Der Kabelschacht weist eine metallische gehäuseartige Kanalschiene 3 auf, die einen rechteckigen Querschnitt besitzt. Die Kanalschiene weist einen inneren Kabelraum 4 und einen Installationsschlitz 6 in einer Frontplatte 5 auf, wobei der Installationsschlitz mit einer Abdeckplatte 7 abgedeckt ist, die sich öffnen läßt. Beide Längskanten des Installationsschlitzes sind als Befestigungskanten 8 für die Auslaßdosen und die Stromversorgungseinrichtungen ausgebildet.
- Eine Leiterschiene 9 ist in dem oberen Bereich des Kabelraums der Kanalschiene vorgesehen; in dem vorliegenden, speziellen Fall ersetzt die Leiterschiene das Stromversorgungskabel des Kabelschachts. Die Leiterschiene weist einen Isolierungsstreifen 10 sowie eine Anzahl von in diesen eingebetteten Stromleitern 11 auf. Die Stromleiter 11 sind derart gruppiert, daß sie auf den Innenflächen der Frontplatte und der rückwärtigen Platte der Kanalschiene angeordnet sind.
- Weitere Kabel und Schnüre 12 in dem Kabelschacht sind in dem Bodenbereich des Kabelraums der Kanalschiene angeordnet und mit den Verbindern der entsprechenden Auslaßdosen 2', wie z.B. Telephon- und Antennenanschlüssen, verbunden.
- Fig. 3 der Zeichnungen zeigt eine Auslaßdose 2, die für die Leiterschiene des Kabelschachts geeignet ist. In diesem speziellen Fall handelt es sich bei der Auslaßdose um eine Stromversorgungseinrichtung, die die Basis für einen Steckdosenaus gang bildet. Die Stromversorgungseinrichtung weist einen gehäuseartigen Rahmen 13 und einen Kontaktstift 14 auf, der von einer Schmalseite des Rahmens wegsteht. Zwei Kontaktfinger 15 ragen in entgegengesetzten Richtungen von dem Kontaktstift weg. Der Kontaktfinger, der für einen Phasenleiter der Leiterschiene gedacht ist, ist in dem Kontaktstift axial verstellbar. Der Rahmen ist auf beiden Seiten mit Paaren von Öffnungen 16 für Kontaktstecker versehen, und notwendige Phasen- und Neutralleiter und Verbindungen mit den Kontaktfingern sind innerhalb des Rahmens vorgesehen.
- Der Rahmen und der Kontaktstift der Stromversorgungseinrichtung sind gemäß der Höhe des Installationsschlitzes der Kanalschiene sowie der Position und den Dimensionen der Leiterschiene derart dimensioniert und konfiguriert, daß die Stromversorgungseinrichtung elektrisch mit der Leiterschiene verbunden und in der in Fig. 4 gezeigten Weise an der Kanalschiene befestigt werden kann.
- Die Stromversorgungseinrichtung wird zuerst in einer horizontalen Position mit dem Stiftende voraus in den Installationsschlitz der Kanalschiene eingesetzt, so daß sie gegen die Rückwand des Kabelraurns gedrückt wird, siehe Schritt A in Fig. 4. Danach wird der Rahmen um 90º in einer vertikale Position verschwenkt, und zwar derart, daß der Rahmen immer noch rechtwinklig zu der Kanalschiene positioniert ist und der Kontaktstift nach oben zeigt. Der Kontaktstift erstreckt sich dadurch in die Leiterschiene zwischen den zwei Stromleitergruppen hinein. Eine Festhalteschulter 17 an dem Boden des Rahmens wird hinter der Unterkante des Installationsschlitzes positioniert, so daß der Rahmen in dem Installationsschlitz der Kanalschiene in Position gehalten bleibt, siehe Schritt B. Der Rahmen wird dann in seitlicher Richtung um 90º verschwenkt, so daß der gesamte Rahmen in die Kanalschiene hinein verlagert wird und die Frontfläche des Rahmens im wesentlichen bündig mit der Frontplatte der Kanalschiene angeordnet ist. In dieser Position sind die Kontaktfinger in Richtung auf die Stromleiter gedreht und befinden sich in Kontakt mit den entsprechenden Leitern. Eine Verriegelungseinrichtung 18 an dem anderen Ende des Rahmens wird nun in eine Verriegelungsposition gebracht, in der sie hinter der Oberkante des Installationsschlitzes positioniert ist, siehe Schritt C. Schließlich wird eine Abdeckplatte 19 an dem Rahmen befestigt, siehe Schritt D. Erdungsbügel in der Abdeckplatte sind mit einer Einrichtung mit Tastspitze versehen, die mit einem Erdungsstreifen 20 in Kontakt tritt, und der Erdungsstreifen 20 tritt wiederum mit einem Erdungsstreifen 21 in der Rückwand der Kanalschiene in Kontakt. Zur Ermöglichung eines Verschwenkens des Rahmens in den Installationsschlitz hinein ist der Rahmen mit Kerben 22 versehen.
- Die Zeichnungen und die auf diese Bezug nehmende Beschreibung sollen den Erfindungsgedanken nur veranschaulichen. In seinen Details kann der Kabelschacht der Erfindung im Rahmen der Ansprüche variieren. In dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Stromversorgungseinrichtung mit einem zylindrischen Kontaktstift versehen, der starr an dem Rahmen angebracht ist. Das Kontaktelement der Stromversorgungseinrichtung kann aber auch derart ausgebildet sein, daß es in bezug auf den Rahmen schwenkbar oder drehbar ist, wie dies aus den britischen Patentanmeldungen 1 000 925 und 1 396 058 an sich bekannt ist. Das Kontaktelement der Stromversorgungseinrichtung kann auch plattenartig ausgebildet sein, wobei in diesem Fall die Kontaktfinger in verschiedene Positionen drehbar oder verlagerbar sind, wie dies z.B. in den finnischen Patentschriften 44019 und 47236 sowie in der britischen Patentschrift 1 329 663 beschrieben ist. Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der Leiterschiene um eine des Typs, wie er in der finnischen Patentschrift 44019 offenbart ist. Falls erforderlich, können die Stromleiter auch in einer anderen Weise gruppiert werden, wobei die entsprechende Gruppierung mit Rücksicht auf die Konstruktion der Stromversorgungseinrichtung erfolgt. Obwohl es von Vorteil erscheint, die Leiterschiene in dem oberen Bereich des Kabelraums anzuordnen, so daß keine Gefahr besteht, daß Kabel und Schnüre oder andere Fremdkörper auf die Leiterschiene fallen, kann die Leiterschiene auch in einem anderen Bereich des Kabelraums angeordnet werden, falls dies erforderlich ist. Die Stromversorgungseinrichtung kann somit in ihrer Art und Konstruktion von der in den Zeichnungen gezeigten abweichen, und zwar in Abhängigkeit von der Konstruktion, der Formgebung sowie den Abmessungen des Kabelschachts in dem jeweiligen Fall. Anstatt der offenbarten Steckdosenauslaß-Konstruktion kann der Rahmen der Stromversorgungseinrichtung z.B. auch als Verbinder zum Anschließen eines Verlängerungskabels ausgebildet sein.
Claims (8)
1. Kombination einer Stromversorgungseinrichtung (2) mit
einem langgestreckten Teil (3), das einen
Installationsschlitz (6), der sich entlang des Teiles in Längsrichtung
erstreckt und einen sich innerhalb des Teiles in
Längsrichtung erstreckenden Kanal (9) aufweist, der sich zum
Installationsschlitz hin öffnet, wobei die Seitenwände des
Kanals (9) in Längsrichtung verlaufende, freiliegende
Leiter tragen, wobei die Stromversorgungseinrichtung einen
Rahmen (13), einen Stift (14), der sich vom Rahmen (13)
aus entlang einer Stiftachse erstreckt, und
Kontaktelemente (15) aufweist, die sich von dem Stift (14) aus
senkrecht zu der Stiftachse erstrecken,
dadurch gekennzeichnet,
daß das langgestreckte Teil die Form einer Kanalschiene
besitzt, die eine rückwärtige Platte, eine Frontplatte,
die von der rückwärtigen Platte beabstandet angeordnet
ist, um einen Raum (4) zwischen der Frontplatte und der
rückwärtigen Platte zu bilden, und Verbindungswände
aufweist, die die Frontplatte und die rückwärtige Platte
miteinander verbinden, wobei die Frontplatte mit dem
Installationsschlitz (6) ausgestattet ist, der sich in
Längsrichtung entlang der Schiene erstreckt, und wobei der
Kanal mit einer Leiterschiene (9) ausgestattet ist, die in
dem Raum positioniert ist,
und dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (13) ein gehäuseartiger Rahmen ist, der
entlang einer Gehäuseachse langgestreckt ist und der den
Stift (14) aufweist, der sich von dem einen Ende des
Rahmens (13) aus erstreckt, wobei die Stiftachse senkrecht zu
der Gehäuseachse verläuft, wobei die Kontaktelemente (15)
sich von dem Stift (14) aus senkrecht zu der Gehäuseachse
erstrecken, wobei der Rahmen im wesentlichen von
gleichmäßiger
Tiefe, parallel zu der Stiftachse gemessen,
entlang seiner Länge ist, wobei diese Tiefe nicht größer als
die Breite des Installationsschlitzes ist, und ferner von
einer Breite senkrecht zu der Gehäuseachse und zu der
Stiftachse ist, die nicht größer als die Tiefe ist, und
wobei die maximale Dimension des Querschnitts des Rahmens
(13) in zumindest einem Teil des Rahmens (13) nicht größer
als die Tiefe des Rahmens (13) ist, und die dem Stift
näherliegende Endoberfläche des Rahmens nicht weiter von
der Achse des Stiftes entfernt ist als der Abstand von der
Mittellinie des Kanals zu der rückwärtigen Platte.
2. Kombination nach Anspruch 1,
wobei der Abstand der Frontplatte (7) der Kanalschiene von
der Mittellinie des Kanals (9) dem Abstand der Ebene einer
vorderen Oberfläche des Rahmens (13) von der Stiftachse
entspricht, wobei die vordere Oberfläche des Rahmens (13)
im wesentlichen bündig mit der Frontplatte (7) der
Kanalschiene (3) angeordnet ist, wenn der Rahmen (13) in den
Schlitz hineingeschwenkt ist, wobei sich der Stift in dem
Kanal befindet und die Stiftachse senkrecht zu dem Schlitz
verläuft.
3. Kombination nach Anspruch 1 oder 2,
wobei ein Erdungsstreifen innerhalb der Kanalschiene
vorgesehen ist, der sich in Längsrichtung entlang der
Kanalschiene erstreckt, und wobei der Rahmen (13) einen
Erdungsstreifen (20) aufweist, der mit dem Erdungsstreifen
(21) in der Kanalschiene (3) in Kontakt steht, wenn das
Gehäuse (13) in den Installationsschlitz (6) der
Kanalschiene eingesetzt ist.
4. Kombination nach Anspruch 1,
wobei der Rahmen (13) in jede Richtung um 90º von der
Position aus gedreht werden kann, in der sich der Stift
(14) in dem Kanal (9) befindet, wobei die Stiftachse
senkrecht zu dem Schlitz (6) und die Gehäuseachse senkrecht zu
der Frontplatte und zu der rückwärtigen Platte verlaufen.
5. Stromversorgungseinrichtung (2) für eine Kanalschiene (3),
die eine eingebaute Leiterschiene besitzt, wobei die
Einrichtung (2) einen Rahmen (13), einen Stift (14), der sich
von dem Rahmen (13) aus entlang einer Stiftachse
erstreckt, und Kontaktelemente (15) aufweist, die sich von
dem Stift (14) aus senkrecht zu der Stiftachse erstrecken,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (13) ein gehäuseartiger Rahmen ist, der
entlang einer Gehäuseachse langgestreckt ist und der den
Stift (14) aufweist, der sich von dem einem Ende des
Rahmens (13) aus erstreckt, wobei die Stiftachse senkrecht zu
der Gehäuseachse verläuft, wobei die Kontaktelemente (15)
sich von dem Stift (14) aus senkrecht zu der Gehäuseachse
erstrecken, wobei der Rahmen (13) von einer im
wesentlichen gleichmäßigen Tiefe, parallel zu der Stiftachse
gemessen, entlang seiner Länge ist und von einer Breite
senkrecht zu der Gehäuseachse und zu der Stiftachse ist,
die nicht größer als die Tiefe ist, wobei die maximale
Dimension des Querschnitts des Rahmens (13) in zumindest
einem Teil des Rahmens (13) nicht größer als die Tiefe des
Rahmens (13) ist und die Endfläche des Rahmens nahe dem
Stift nicht weiter von der Achse des Stiftes entfernt ist
als die halbe Breite des Rahmens beträgt.
6. Stromversorgungseinrichtung nach Anspruch 5,
die einen Erdungsstreifen (20) aufweist, der sich um das
eine Ende des Rahmens (13) herum erstreckt.
7. Kombination nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder
Stromversorgungseinrichtung nach Anspruch 5,
wobei zumindest ein Kontaktfinger (15) in seiner Position
entlang der Stiftachse einstellbar ist.
8. Kombination nach Anspruch 4 oder
Stromversorgungseinrichtung nach Anspruch 5,
wobei ein Steckdosenausgang an zwei gegenüberliegenden
Seiten des Rahmens (13) vorgesehen ist.
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