[go: up one dir, main page]

DE10036600C2 - Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme

Info

Publication number
DE10036600C2
DE10036600C2 DE10036600A DE10036600A DE10036600C2 DE 10036600 C2 DE10036600 C2 DE 10036600C2 DE 10036600 A DE10036600 A DE 10036600A DE 10036600 A DE10036600 A DE 10036600A DE 10036600 C2 DE10036600 C2 DE 10036600C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive shaft
main rotor
rotor body
thermal expansion
base part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE10036600A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10036600A1 (de
Inventor
Shigeru Suzuki
Masami Niwa
Tatsuyuki Hoshino
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyota Industries Corp
Original Assignee
Toyoda Jidoshokki Seisakusho KK
Toyoda Automatic Loom Works Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toyoda Jidoshokki Seisakusho KK, Toyoda Automatic Loom Works Ltd filed Critical Toyoda Jidoshokki Seisakusho KK
Publication of DE10036600A1 publication Critical patent/DE10036600A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10036600C2 publication Critical patent/DE10036600C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24VCOLLECTION, PRODUCTION OR USE OF HEAT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F24V40/00Production or use of heat resulting from internal friction of moving fluids or from friction between fluids and moving bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Abstract

Eine Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme, wobei ein zähflüssiges Medium, zum Beispiel Silikonöl, einer Scherung unterworfen wird, umfaßt eine aus Eisenmetall gefertigte Antriebswelle, einen aus Aluminiummetall gefertigten Rotor und eine in diesen eingesetzte Buchse aus Eisenmetall. Der Rotor ist mit Hilfe der Buchse auf der Antriebswelle befestigt, wobei die Buchse so positioniert wird, daß sie in Kontakt mit dem inneren Laufring einer Lagereinrichtung gelangt. Der Hauptrotorkörper weist relativ zum inneren Laufring einen Spalt auf und kann so eine thermische Ausdehnung erfahren.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung JP 10-217757 A1 ist ein Wärmegenerator beschrie­ ben, der als Heizvorrichtung für Fahrzeuge benutzt wird. Bei diesem Wärmegenerator schließt ein Gehäuse eine Wärmeerzeugungskammer und einen Wassermantel ein, wobei letzterer eine Wärmeaufnahmekammer bildet und der Wärmeerzeugungskammer benachbart ist. Durch die Wärme­ aufnahmekammer kann Kühlwasser als zirkulierendes Me­ dium strömen. Im Gehäuse ist drehbar eine Antriebswelle in einem Lager abgestützt, welches Wellenabdichtmittel einschließt. Mit dem vorderen Ende der Antriebswelle ist ein Rad fest verbunden, so daß die Antriebswelle über einen Riemen von einem Motor angetrieben werden kann. Am hinteren Ende der Antriebswelle ist ein schei­ benförmiger Rotor durch Aufpressen befestigt, so daß er in der Wärmeerzeugungskammer rotiert. Flüssigkeits­ dichte Spalte zwischen den Wandflächen der Wärmeerzeu­ gungskammer und den Außenseiten des Rotors sind mit ei­ nem viskosen Medium, beispielsweise Silikonöl oder der­ gleichen, gefüllt, welches sich beim Umlaufen des Ro­ tors erhitzt.
Bei diesem bekannten Wärmegenerator läuft der Rotor in der Wärmeerzeugungskammer um, wenn die Antriebswelle vom Motor angetrieben wird. Das viskose oder zähflüs­ sige Medium erzeugt aufgrund von Scherkräften oder Schervorgängen in den mediumdichten Spalten zwischen den Wandflächen der Wärmeerzeugungskammer und den Außenseiten des Rotors Wärme. Die Wärme wird durch das Kühlwasser im Wassermantel ausgetauscht, und das er­ hitzte Kühlwasser dient über einen Heizkreislauf einer Erwärmung der Fahrzeugkabine oder dgl.
Bei diesem bekannten Wärmegenerator ist jedoch die An­ triebswelle aus einem Eisenmetall von hoher Festigkeit gefertigt, während der mit der Antriebswelle verbundene Rotor als Ganzes aus einem Aluminiummetall hergestellt ist, wobei die Bearbeitbarkeit und das geringere Ge­ wicht dieser Metallart eine Rolle spielt. In diesem Wärmegenerator ist daher, wenn er von der Antriebswelle in Umlauf versetzt wird, so daß das zähflüssige Medium aufgrund der in der Wärmeerzeugungskammer auftretenden Scherkräfte Wärme erzeugt, das Drehmoment der Antriebs­ welle nicht zuverlässig auf den Rotor übertragbar. Es kann Zwischen der Antriebswelle und dem Rotor leicht ein Schlupf auftreten, und zwar aufgrund der Differenz der Wärmeausdehnungskoeffizienten von Antriebswelle und Rotor, so daß es schwierig werden kann, daß die beiden gleichzeitig miteinander rotieren.
Um mit dieser Schwierigkeit fertig zu werden, könnte man daran denken, den Rotor aus einem scheibenähnlichen Hauptrotorkörper und einem Basisteil herzustellen, wo­ bei letzteres zum Beispiel mit Hilfe von Nieten mit dem Hauptrotorkörper verbunden und durch eine Keilnut- oder Splintverbindung mit der Antriebswelle gekoppelt ist, wie dies bei dem Wärmegenerator in der ungeprüften ja­ panischen Patentveröffentlichung JP 9-323534 A1 beschrieben ist.
Bei diesem Wärmegenerator sind jedoch Glieder, bei­ spielsweise Nieten, zur Befestigung des Basisteils am Hauptrotorkörper erforderlich, und die erhöhte Anzahl der Einzelteile treibt die Produktionskosten in die Höhe. Da bei diesem bekannten Wärmegenerator weiterhin der Basisteil mit der Antriebswelle durch eine Keilnut- oder Splintverbindung gekoppelt ist, muß zum Beispiel eine Keilnut in die Antriebswelle und den Basisteil eingeschnitten werden, was zu einer erhöhten Anzahl von Arbeitsschritten führt und die Herstellungskosten wie­ derum steigen läßt.
Man könnte ferner daran denken, einen Wärmegenerator mit einem Rotor zu versehen, der einen Hauptrotorkörper zum Scheren des zähflüssigen Mediums einschließt aus einem Werkstoff mit einem thermischen Ausdehnungskoef­ fizienten größer als derjenige der Antriebswelle, wobei ferner ein Basisteil aus einem Werkstoff mit einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten gleich demjenigen der Antriebswelle in den Hauptrotorkörper eingesetzt und mit der Antriebswelle fest verbunden ist. Ein sol­ cher Wärmegenerator ließe sich kostengünstig herstellen und Antriebswelle und Rotor können in Betrieb zuverläs­ sig gleichzeitig zusammen in Umlauf gehalten werden.
Bei diesem Wärmegenerator ist es jedoch offensichtlich, daß zwischen einer einfachen Fabrikation und der Stand­ zeit (Lebensdauer) ein Konflikt vorliegt. In einem sol­ chen Wärmegenerator, wie er in Fig. 8 dargestellt ist, kann ein Rotor 90 leicht zusammengebaut werden, wenn ein Basisteil 90a, der auf einer Antriebswelle 92 be­ festigt ist, so positioniert wird, daß er in Kontakt mit einer Lagereinrichtung 91 steht, die als Posi­ tionierglied dient oder konkreter, wenn der Basisteil 90a, der mit der Antriebswelle 92 fest verbunden ist, dadurch positioniert wird, daß er in Kontakt mit einem inneren Laufring 91a der Lagereinrichtung 91 steht. Wenn bei diesem Wärmegenerator jedoch der Basisteil 90a und der Hauptrotorkörper 90b so ausgebildet sind, daß sie dieselben Stirnflächen haben, ohne dabei der Bezie­ hung zwischen dem Hauptrotorkörper 90b des Rotors und der Lagereinrichtung 91 Aufmerksamkeit zu schenken, oder konkreter, wenn man die Beziehung zwischen dem Hauptrotokörper 90b des Rotors und dem inneren Laufring 91a der Lagereinrichtung 91 nicht beachtet, dehnt sich der Hauptrotorkörper 90b thermisch stärker als der Ba­ sisteil 90a aus und stößt die Lagereinrichtung 91, oder konkreter, den inneren Laufring 91a der Lagerein­ richtung 91 in axialer Richtung zur Seite, wenn in Be­ trieb das zähflüssige Medium Hitze erzeugt und die In­ nentemperatur ansteigt, weil der Hauptrotorkörper 90b aus einem Werkstoff mit größerem thermischen Ausdeh­ nungskoeffizienten als derjenige des Basisteils 90a be­ steht. Aufgrund der auftretenden Reaktionskräfte kann daher der Hauptrotorkörper 90b in Axialrichtung relativ zum Basisteil 90a seitlich abgelenkt werden, und es kann entlang dessen Randbereich zu einer Deformation kommen.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 198 35 765 A1 ist ein Wärmegenerator bekannt, bei dem zumindest ein Teil der Gehäuseanordnung, welcher die Wärmeerzeugungs­ kammer definiert, aus einem Material gefertigt ist, dessen linearer thermischer Ausdehnungskoeffizient größer ist als derjenige des Rotors. Damit soll beim Betrieb des Wärmegenerators ein Anstoßen oder ein An­ einanderreiben zwischen den Wandflächen der Wärmeerzeu­ gungskammer und den Außenseiten des Rotors verhindert werden. Beispielhaft wird hierzu vorgeschlagen, die die Wärmeerzeugungskammer ausbildenden Gehäuseteile aus Druckguß-Aluminium und den Rotor aus einem Eisenmateri­ al herzustellen.
Die Erfindung basiert auf den oben erwähnten Umständen und vermittelt eine Vorrichtung zur Erzeugung von Wär­ me, die kostengünstig herstellbar ist, im Betrieb eine zuverlässige gemeinsame Rotation von Antriebswelle und Rotor ermöglicht, und sowohl einen leichten Zusammenbau wie auch eine hohe Lebensdauer gewährleistet.
Die Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme gemäß dem Ober­ begriff des Patentanspruchs 1 umfaßt die im Kennzeich­ nungsteil dieses Anspruchs stehenden Merkmale. Bevor­ zugte Ausführungsformen einer solchen Vorrichtung sind Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 5.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungs­ formen der Erfindung dient im Zusammenhang mit beilie­ gender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vertikalschnittansicht einer Viskose- Heizvorrichtung gemäß einer ersten Ausfüh­ rungsform der Erfindung;
Fig. 2A eine Draufsicht einer Buchse der ersten Aus­ führungsform, und
Fig. 2B eine Seitenansicht dieser Buchse;
Fig. 3 eine Schnittansicht mit der Darstellung eines Hauptteils der ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht des Haupt­ teils aus Fig. 3;
Fig. 5 eine Schnittansicht einer Viskose-Heizvor­ richtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 6 eine Schnittansicht mit der vergrößerten Dar­ stellung eines Hauptteils der zweiten Ausfüh­ rungsform;
Fig. 7 eine Schnittansicht mit der Darstellung eines Hauptteils einer dritten Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 8 eine Schnittansicht in größerem Maßstab eines Hauptteils eines herkömmlichen Wärmegenera­ tors.
Im nachstehenden werden drei Ausführungsformen der Er­ findung mit Bezug auf die Zeichnung erläutert.
Erste Ausführungsform
In einer Viskose- oder Zähflüssigkeitsvorrichtung zur Erzeugung von Wärme VH, wie sie als erste Ausführungs­ form der Erfindung in Fig. 1 dargestellt ist, sind ein Frontgehäusekörper 1, eine Frontplatte 2, eine Rück­ platte 3 von der näherungsweisen Gestalt eines Rings und ein hinterer Gehäusekörper 4 über O-Ringe miteinan­ der verbunden und durch Verwendung mehrerer Holzen 5 aneinander befestigt. Auf der Rückseite der Frontplatte 2 ist ein ausgesparter Teil von kreisförmiger Gestalt ausgebildet und definiert zusammen mit der Vorderseite der Rückplatte 3 eine Wärmeerzeugungskammer 6. Weiter­ hin wird von der Rückplatte 3 und dem hinteren Gehäuse­ körper 4 eine Reservoirkammer SR ausgebildet. Die Wär­ meerzeugungskammer 6 und die Reservoirkammer SR bilden eine Betriebskammer.
Auf der Vorderseite der Frontplatte 2 ist eine Mehrzahl gebogener Rippen 2a ausgebildet, wobei diese Rippen in Axialrichtung nach vorne abstehen. Der Frontgehäuse­ körper 1 und die Rippen 2a bilden einen vorderen Was­ sermantel FW, der eine vordere Wärmeaufnahmekammer dar­ stellt. Weiterhin ist eine Mehrzahl gebogener Rippen 3a auf der Rückseite der Rückplatte 3 vorgesehen, wobei diese Rippen in Axialrichtung nach rückwärts abstehen. Der hintere Gehäusekörper 4 und die Rippen 3a bilden einen hinteren Wassermantel RW, der eine hintere Wärme­ aufnahmekammer darstellt. Kühlwasser, welches ein in den vorderen und hinteren Wassermänteln FW und RW zir­ kulierendes Medium ist, strömt entlang den Rippen 2a und 3a. Diese Rippen steigern die Wärmeaufnahme- oder Wärmeübergangsbereiche.
In einer Wellenbohrung der Frontplatte 2 sind mehrere Reihen von Lagereinrichtungen 7 vorgesehen, von denen jede einen inneren Laufring 7a, einen äußeren Laufring 7b und Kugeln 7c aufweist, wobei letztere durch eine Halteeinheit 7d zwischen dem inneren Laufring 7a und dem äußeren Laufring 7b festgehalten sind. Der innere Laufring 7a ist aus einem Eisenmetall (Kohlenstoffstahl für Lager) gefertigt und hat einen thermischen Ausdeh­ nungskoeffizienten β von etwa 10.7 × 10-6 (°C). Auf der Rückseite der Lagereinrichtung 7 ist ein (nicht darge­ stelltes) Dichtglied vorgesehen, und zwar auf der Rück­ seite zwischen dem inneren Laufring 7a und dem äußeren Laufring 7b.
Von der Lagereinrichtung 7 wird eine Antriebswelle 8 drehbar abgestützt. Die Antriebswelle 8 ist aus einem Eisenmetall (struktureller Kohlenstoffstahl) gefertigt und besitzt einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten β von etwa 10.7 × 10-6 (°C).
Am hinteren Ende der Antriebswelle 8 ist ein Rotor 9 befestigt, welcher in der Wärmeerzeugungskammer 6 um­ läuft. Der Rotor 9 besteht aus einem scheibenähnlichen Hauptrotorkörper 9a und einer Buchse 9b, die als Ba­ sisteil dient, welcher entlang seiner äußeren Umfangs­ fläche in den Hauptrotorkörper 9a eingesetzt ist und die Innenseite eines Vorsprungteils bildet, der seiner­ seits in Axialrichtung des Hauptrotorkörpers 9a ver­ läuft. Der Hauptrotorkörper 9a ist aus einem Aluminium­ metall (Spritzgußlegierung) gefertigt und hat einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten β von etwa 21.0 × 10-6 (°C). Die Buchse 9b besteht aus einem Eisenmetall (struktureller Kohlenstoffstahl) und besitzt einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten β von etwa 10.7 × 10-6 (°C). Wie in den Fig. 2A und 2B dargestellt, ist die äußere Umfangsfläche der Buchse 9b im Doppel­ schnitt gerändelt oder geriffelt und weist rauhe, un­ ebene Kerben 9c auf, die sich in schrägen Winkeln mit der Axialrichtung schneiden.
Bei der Herstellung des Rotors 9 wird die Buchse 9b, die im Doppelschnitt gerändelt oder geriffelt ist, in einem zweckmäßigen Arbeitsgang hergestellt und in einer Form montiert. Dann wird die Schmelze eines Aluminium­ metalls (Sprizgußlegierung) in den Hohlraum eingegos­ sen. Nach Abkühlung wird die Form geöffnet und der ge­ gossene Gegenstand entnommen. Dann wird der gegossene Gegenstand einer Bearbeitung unterworfen, beispielsweise der Ausbildung von Bohrungen und Nuten, sowie ei­ ner Polierung. In diesem Falle werden, wie in Fig. 3 gezeigt, an der Vorderseite der Buchse 9b eine Bezugs­ fläche 9d und eine Fläche 9e mit einer Stufe Δ von ei­ nigen Mikron mit Bezug auf die Bezugsfläche 9d ausge­ bildet, und zwar auf der Seite des Hauptrotorkörpers 9a, wobei die Stufe Δ auch am Hauptrotorkörper 9a vor­ handen ist. Somit ergibt sich ein Rotor 9, dessen Hauptrotorkörper 9a durch Verfestigung einer Schmelze aus Aluminiummetall (Sprizgußlegierung) gebildet ist und bei dem die Buchse 9b in den Hauptrotorkörper 9a eingesetzt ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, durch­ dringen eine Mehrzahl von Kommunikationsöffnungen 9d nach rückwärts und vorwärts den Hauptrotorkörper 9a an Positionen, die dicht bei der Buchse 9b liegen.
Der Rotor 9 wird dadurch befestigt, daß die Buchse 9b auf die Antriebswelle 8 aufgepreßt wird, wobei ein vor­ bestimmtes Übermaß (interference) als Schrumpfbereich aufrechterhalten wird. Somit weist, wie in Fig. 1 dar­ gestellt, der Hauptrotorkörper 9a des Rotors 9 medium­ dichte Spalte in der Wärmeerzeugungskammer 6 relativ zur Frontplatte 2 und Rückplatte 3 auf. Wie aus Fig. 4 weiterhin hervorgeht, weisen aufgrund der Stufe Δ ein Abschnitt der Vorderseite der Buchse 9b auf der Seite des Hauptrotorkörpers 9a und die Fläche 9e des Haupt­ rotorkörpers 9a einen Spalt Δ mit Bezug auf den inneren Laufring 7a der Lagereinrichtung 7 auf.
Der Reservoirkammer SR kann Silikonöl SO in einer Menge aufnehmen, die das Volumen in den mediumdichten Spalten übersteigt. Die mediumdichten Spalten zwischen der Frontplatte 2, der Rückplatte 3 und dem Rotor 9, und die Reservoirkammer SR werden mit dem Silikonöl SO ge­ füllt, wobei dieses Öl ein viskoses oder zähflüssiges Medium ist. Der Füllgrad beträgt 40 bis 70 Vol.%. Der Restanteil des Raumes ist mit Luft gefüllt. Die Rück­ platte 3 stellt mit Bezug auf die Reservoirkammer SR eine Trennwand dar. Im Mittelbereich der Rückplatte 3 ist quer durch das Flüssigkeitsniveau des Silikonöls SO in der Reservoirkammer SR eine durchgehende Öffnung 3c als Durchlaß angebracht.
Der Frontgehäusekörper 1 und die Antriebswelle 8 sind mit einer elektromagnetischen Kupplung MC ausgerüstet. Hierzu ist ein Rad 11 drehbar vom Frontgehäuse 1 der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung VH über eine Lagereinrich­ tung 10 abgestützt. Im Rad 11 ist eine Erregungsspule 12 angeordnet. Die Erregungsspule 12 ist mit einer (nicht dargestellten) Klimaanlage ECU verbunden. An der Antriebswelle 8 ist durch einen Bolzen 13 eine Nabe 14 befestigt. Die Nabe ist weiterhin über eine Blattfeder 15 mit einem Anker 16 gekoppelt. Das Rad 11 wird über einen Riemen von dem (nicht dargestellten) Motor eines Fahrzeugs angetrieben.
Wenn die Erregungsspule 12 der elektromagnetischen Kupplung MC in Abhängig von einer Instruktion aus der Klimaanlage ECU mit einem elektrischen Strom gespeist wird, haftet der Anker 16 magnetisch am Rad 11 und die Antriebswelle 8 wird daher von dem Motor angetrieben. Daher läuft der Rotor 9 in der Betriebskammer der Wär­ meerzeugungs-Vorrichtung um und das Silikonöl SO er­ zeugt aufgrund der auftretenden Scherkräfte in den me­ diumdichten Spalten zwischen den Wandflächen der Frontplatte 2, der Rückplatte 3 sowie den Außenseiten des Rotors 9 Wärme. Die so gewonnene Wärme wird mit dem Kühlwasser in den vorderen und hinteren Wassermänteln FW und RW ausgetauscht, und das so erhitzte Kühlwasser zirkuliert durch den entsprechenden Heizkreis.
Dabei wird das Drehmoment der Antriebswelle auf die Buchse 9b des Rotors 9 übertragen. Das Drehmoment der Buchse 9b wird auf den Hauptrotorkörper 9 übertragen. Hier liegt ein kleiner Unterschied im Wärmeausdehnungs­ koeffizienten β zwischen der Antriebswelle 8 und der Buchse 9b vor. Ein sehr kleiner oder nahezu kein Unter­ schied tritt in der Größe zwischen der Antriebswelle 8 und der Buchse 9b auf. Dementsprechend ändert sich, ob­ wohl die Buchse 9b auf der Antriebswelle 8 lediglich durch Aufpressen befestigt ist, das Übermaß zwischen der Antriebswelle 8 und der Buchse 9b nur sehr gering­ fügig gegenüber dem Übermaß während des Zusammenbaus, und das Drehmoment der Antriebswelle 8 wird zuverlässig auf die Buchse 9b übertragen. Außerdem sind der Haupt­ rotorkörper 9a und die Buchse 9b nach Abkühlung des Gusses fest miteinander verbunden, und zwar aufgrund des Unterschieds im Wärmeausdehnungskoeffizienten β zwischen dem Hauptrotorkörper 9a und der Buchse 9b. Da insbesondere die Kerben 9c auf der äußeren Umfangs­ fläche der Buchse 9, wie oben beschrieben, ausgebildet sind, wird die Kupplungsfestigkeit des Hauptrotorkör­ pers 9a mechanisch in zuverlässiger Weise in Drehrich­ tung und in Axialrichtung erhöht. Selbst wenn infolge­ dessen das Übermaß aufgrund des Unterschieds in der thermischen Ausdehnung in Radialrichtung zwischen dem Hauptrotorkörper 9a und der Buchse 9b aufgrund eines Temperaturanstiegs abnimmt, wird das Drehmoment der Buchse 9b zuverlässig auf den Hauptrotorkörper 9a über­ tragen. Daher tritt in der beschriebenen Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme gemäß der Erfindung während des Betriebs kein Schlupf zwischen der Antriebswelle 8 und dem Rotor 9 auf, und die Antriebswelle 8 und der Rotor 9 rotieren zuverlässig wie ein einstückiger Teil. In­ folgedessen ist es bei der beschriebenen Wärmeerzeu­ gungs-Vorrichtung VH möglich, während der Aufwärmphase des Motors jede gewünschte Erwärmung in der Fahrzeug­ kabine zu erzielen.
Bei der beschriebenen Vorrichtung sind weiterhin die Antriebswelle 8 und die Buchse 9b aus einem Metall des Eisentyps gefertigt, um hierdurch eine hohe Festigkeit aufrechtzuerhalten, und der Hauptrotorkörper 9b besteht aus einem Metall des Aluminiumtyps, wodurch eine leichte Bearbeitbarkeit und Gewichtsreduzierung er­ reicht wird.
Die Kerben 9c sind an der äußeren Umfangsfläche der Buchse 9b ausgebildet. Dadurch kann die mechanische Verbindungsfestigkeit zwischen der Buchse 9b und dem Hauptrotorkörper 9a auch in Axialrichtung erhöht wer­ den, wodurch verhindert wird, daß sich der Hauptrotor­ körper 9a in Axialrichtung relativ zur Buchse 9b ver­ schiebt und der Hauptkörper 9a eine Störung mit den vorderen und hinteren Wandflächen der Wärmeerzeugungs­ kammer 6 vollzieht.
Die Buchse 9b wird in den Hauptrotorkörper 9a einge­ setzt und in diesem Körper festgehalten, ohne daß dabei besondere Einzelteile wie Nieten oder dgl. benötigt werden. Hierdurch wird ein Anwachsen der Anzahl von Einzelteilen verhindert, und die Produktionskosten wer­ den niedrig gehalten.
Weiterhin wird die Buchse 9b auf die Antriebswelle 8 aufgepreßt, so daß sie fest mit dieser verbunden ist. Auch hierdurch sinkt die Zahl der erforderlichen Ar­ beitsschritte und die Herstellungskosten bleiben in Grenzen.
Weiterhin wird der Rotor 9 durch Aufpressen der Buchse 9b auf die Antriebswelle 8 mit dieser Welle verbunden, wobei das vorgegebene Übermaß zum Zeitpunkt des Zusam­ menbaus aufrechterhalten bleibt. Daher bilden der Rotor 9 und die Antriebswelle 8 eine erste Untereinheit. Die Frontplatte 2, welche die Lagereinrichtung 7 haltert, bildet eine zweite Untereinheit. Die erste Untereinheit wird in den inneren Laufring 7a der Lagereinrichtung 7 der zweiten Untereinheit eingepreßt. In diesem Falle wird, wie in Fig. 4 dargestellt, die Buchse 9b, die auf die Antriebswelle 8 aufgepreßt ist, in Kontakt mit dem inneren Laufring 7a der Lagereinrichtung 7 posi­ tioniert, was den Zusammenbau des Rotors 9 erleichtert. Weiterhin ist der Hauptrotorkörper 9a aus einem Mate­ rial gefertigt, das weicher als die Buchse 9b ist. Da jedoch die Fläche 9e des Hauptrotorkörpers 9a mit Bezug auf die Referenzfläche 9d der Buchse 9b eine Stufe Δ von einigen Mikron bildet, empfängt der Hauptrotorkör­ per 9a keine Belastung von dem inneren Laufring 7a der Lagereinrichtung 7 und wird somit nicht verformt. Der Hauptrotorkörper 9a kommt nicht in Kontakt mit dem in­ neren Laufring 7a und zwar auch nicht unter Bedingungen, bei denen keine Belastung vorliegt, was auf den Spalt Δ zurückzuführen ist. Ein Kontakt findet auch dann nicht statt, wenn die Innentemperatur durch die vom Silikonöl SO erzeugte Hitze während des Betriebs der Vorrichtung ansteigt. Dabei spielt die Tatsache eine Rolle, daß der Hauptrotorkörper 9a aus einem Werk­ stoff mit größerem thermischen Ausdehnungskoeffizienten als derjenige der Buchse 9b gefertigt ist und eine thermische Ausdehnung in einem Ausmaß erfährt, das größer als diejenige der Buchse 9b ist. Dies bedeutet: die thermische Ausdehnung des Hauptrotorkörpers 9a ist aufgrund des Spalts zwischen dem Hauptrotorkörper 9a und dem inneren Laufring 7a der Lagereinrichtung mög­ lich. Infolgedessen stößt der Hauptrotorkörper 9a nicht an diesen inneren Laufring 7a in Axialrichtung an und erfährt somit auch keine Reaktionskräfte. Dementspre­ chend wird der Hauptrotorkörper 9a in Axialrichtung re­ lativ zur Buchse 9b nicht abgelenkt oder verschoben. Außerdem findet in seinem Randbereich keine Deformation statt.
Alles in allem wird von der Erfindung somit eine Vor­ richtung geschaffen, die sowohl leicht zusammenbaubar ist und eine hohe Standzeit besitzt. Infolgedessen kön­ nen die Antriebswelle 8 und der Rotor 9 während des Be­ triebs der Vorrichtung gemeinsam in zuverlässiger Weise umlaufen.
Zweite Ausführungsform
Bei der zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme gemäß der Erfindung, die in Fig. 5 dargestellt ist, bilden die Rückplatte 3 und der hintere Gehäusekörper 4 anders als bei der ersten Ausfüh­ rungsform keine Reservoirkammer, und es ist in der Wel­ lenbohrung der Rückplatte 3 eine Lagereinrichtung 17 in einer einzelnen Reihe angeordnet. Die Lagereinrichtung 17 schließt einen inneren Laufring 17a, einen äußeren Laufring 17b sowie Kugeln 17c ein, die durch eine Hal­ teeinheit 17d zwischen dem inneren Laufring 17a und dem äußeren Laufring 17b festgehalten werden. Der innere Laufring 17a ist aus einem Eisenmetall (Kohlenstoff­ stahl für Lager) gefertigt und besitzt einen thermi­ schen Ausdehnungskoeffizienten β von etwa 10.7 × 10-6 (°C). Ein (nicht dargestelltes) Dichtelement ist an der Vorderseite zwischen dem inneren Laufring 17a und dem äußeren Laufring 17b vorgesehen.
Die Antriebswelle 8 wird von den Lagereinrichtungen 7 und 17 drehbar abgestützt. Der Rotor 9 ist zwischen den Lagereinrichtungen 7 und 17 auf der Antriebswelle 8 be­ festigt. Der Rotor 9 besitzt eine Buchse 9f, welche die Innenseite eines Vorsprungteils bildet, der nach rück­ wärts und vorwärts in Axialrichtung vorsteht und für den Hauptrotorkörper notwendig ist.
Bei der Bearbeitung des Rotors 9 oder des Gußstücks wird, wie aus Fig. 6 ersichtlich, eine Referenzfläche 9d auch an der Rückseite der Buchse 9f ausgebildet. Eine Fläche 9e mit einer Stufe Δ von einigen Mikron Höhe wird an einem Teil der rückseitigen Fläche der Buchse 9f auf der Seite des Hauptrotorkörpers 9a sowie an diesem selbst ausgebildet. Daher weist die Fläche 9e eines Teils der Rückseite der Buchse 9f auf der Seite des Hauptrotorkörpers 9a und dieser selbst einen Spalt D mit Bezug auf den inneren Laufring 17a auf. Im übri­ gen ist die Konstruktion dieser Ausführungsform die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.
Die Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß der zweiten Aus­ führungsform zeigt daher die gleichen Wirkungen wie diejenige entsprechend der ersten Ausführungsform.
Dritte Ausführungsform
Bei der dritten Ausführungsform ist gemäß Fig. 7 der Außendurchmesser der Buchse 9g so gewählt, daß er um einen Betrag H größer als der innere Laufring 7a der Lagereinrichtung 7 ist, und der Teil des Hauptrotorkör­ pers 9a des Vorsprungsteils liegt zwischen dem inneren Laufring 7a und dem äußeren Laufring 7b, so daß der vorspringende Teil des Hauptrotorkörpers 9a keine Stö­ rung mit der Halteeinheit 7d der Lagereinrichtung 7 oder mit dem (nicht dargestellten) Dichtungsglied ver­ ursacht. Im übrigen ist die Konstruktion wieder die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.
Obwohl bei der dritten Ausführungsform der Erfindung die Dicke des vorspringenden Teils des Hauptrotorkör­ pers 9a dadurch begrenzt ist, daß die Verbindungsöff­ nung 9d zwischen dem inneren Laufring 7a und dem äuße­ ren Laufring 7b zu liegen kommt, sind dennoch die er­ zielbaren Wirkungen wiederum die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform.
Wenn bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung die An­ triebswelle so angetrieben wird, daß der Hauptrotorkör­ per des Rotors zum Zwecke der Wärmeerzeugung das zähflüssige Medium SO unter Scherung setzt, wird das Drehmoment der Antriebswelle auf den Basisteil des mit der Antriebswelle verbundenen Rotors übertragen. Das Drehmoment des Basisteils des Rotors wird auf den Hauptrotorkörper übertragen, in welchen der Basisteil eingesetzt ist. Hier liegt nur ein kleiner Unterschied oder praktisch kein Unterschied im thermischen Ausdeh­ nungskoeffizienten zwischen der Antriebswelle und dem Basisteil vor, und es tritt nur eine sehr geringfügige oder praktisch keine Änderung in der Größe zwischen der Antriebswelle und dem Basisteil auf. Obwohl dementspre­ chend der Basisteil nur dadurch an der Antriebswelle befestigt ist, daß er hierauf aufgepreßt ist, ändert sich das Übermaß zwischen den beiden Teilen nur sehr geringfügig oder überhaupt nicht gegenüber demjenigen Übermaß, welches beim Zusammenbau der Teile benutzt wird, und das Drehmoment der Antriebswelle wird daher zuverlässig auf den Basisteil übertragen. Außerdem wer­ den der Hauptrotorkörper und der Basisteil, der in den Hauptrotorkörper eingesetzt ist, fest zusammengespannt, wenn sie abgekühlt werden, und zwar aufgrund des Unter­ schieds in dem thermischen Ausdehnungskoeffizienten der beiden Teile. Dementsprechend läßt sich das Drehmoment des Basisteils zuverlässig auf den Hauptrotorkörper übertragen.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung tritt daher wäh­ rend des Betriebs kein Schlupf zwischen der Antriebs­ welle und dem Rotor auf und die beiden Teile laufen zu­ verlässig gemeinsam um. Daher ermöglicht es die erfin­ dungsgemäße Vorrichtung, eine Fahrzeugkabine während der Warmlaufphase des Motors zuverlässig zu erwärmen und auf eine gewünschte Temperatur zu bringen.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird weiterhin der Basisteil in den Hauptrotorkörper eingesetzt und in diesem Körper befestigt, ohne daß dabei besondere Teile, wie beispielsweise Nieten oder dgl., erforder­ lich sind, wie sie bisher benutzt wurden. Dadurch sinkt die Anzahl der erforderlichen Einzelteile und die Pro­ duktionskosten werden niedriger.
Weiterhin ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Basisabschnitt nicht notwendigerweise auf der Antriebs­ welle durch eine Keilnut- oder eine Splintverbindung befestigt. Die Befestigung erfolgt lediglich durch Auf­ pressen, wodurch die Zahl der Arbeitsschritte abgesenkt werden kann.
Der Rotor läßt sich bei der Erfindung leicht zusammen­ bauen, wenn der Basisteil, der bereits mit der An­ triebswelle verbunden ist, positioniert wird, wobei er in Kontakt mit dem Positionierglied (innerer Laufring 7a, 17a) gebracht wird. Das Hauptrotorglied stößt das Positionierglied nicht in axialer Richtung zur Seite, und zwar auch dann nicht, wenn die Innentemperatur durch die in der Vorrichtung erzeugte Wärme steigt. Der Hauptrotorkörper besteht aus einem Werkstoff mit einem größeren thermischen Ausdehnungskoeffizienten als der­ jenige des Basisteils und vollzieht eine thermische Ausdehnung in einem Ausmaß, das größer als diejenige des Basisteils ist, da der Hauptrotorkörper mit Bezug auf das Positionierglied eine thermische Ausdehnung durchführen kann. Infolgedessen wirken auf den Haupt­ rotorkörper keine Reaktionskräfte und er wird relativ zum Basisteil nicht in axialer Richtung verschoben.
Auch wird sein Randbereich nicht verformt. Auch hier­ durch ist eine leichte Zusammenbaubarkeit und eine hohe Standzeit der Vorrichtung gewährleistet.
Die erfindungsgemäße Wärmeerzeugungs-Vorrichtung läßt sich leicht herstellen und gestattet es, daß die An­ triebswelle und der Rotor in zuverlässiger Weise wäh­ rend des Betriebs gemeinsam rotieren, wobei leichte Zu­ sammenbaubarkeit und hohe Standfestigkeit gewährleistet sind.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung können als Posi­ tionierglieder benutzt werden: ein abgestufter Teil, der zu Positionierzwecken an der Antriebswelle ausge­ bildet ist, eine kreisförmige Klammer, die zu Posi­ tionerzwecken an der Antriebswelle befestigt ist, kreisförmige Klammern zur Befestigung der Lagervorrich­ tung und der Wellenabdichteinrichtung, eine Lagerein­ richtung, die ohne kreisförmige Klammer auf der An­ triebswelle befestigt ist, sowie eine Wellenabdich­ tungseinrichtung, die ohne kreisförmige Klammer mit der Antriebswelle verbunden ist. Wenn das Positionierglied eine Lagereinrichtung ist, wird der Basisteil derart positioniert, daß er in Kontakt mit dem inneren Laufring der Lagereinrichtung gelangt, und dem Haupt­ rotorteil wird es ermöglicht, relativ zum inneren Laufring eine thermische Ausdehnung zu erfahren.
Bei einer Ausführungsform, bei welcher der Hauptrotor­ körper der Wärmeerzeugungs-Vorrichtung gemäß der Erfin­ dung eine thermische Ausdehnung relativ zur Lagerein­ richtung vollziehen kann, kann der Hersteller eine sol­ che Lagereinrichtung derart herstellen, daß deren innerer Laufring einen Spalt aufweist, welcher es dem Hauptrotorkörper ermöglicht, eine thermische Ausdehnung zu vollziehen. Um die Kosten der Lagereinrichtung wei­ terhin herabzudrücken, kann der Hersteller einen Rotor derart produzieren, daß dessen Basisteil einen Außen­ durchmesser hat, der größer als der innere Laufring der Lagereinrichtung ist. Wenn dann der Hauptrotorkörper einen vorspringenden Teil hat, wenn der Basisteil ein­ gesetzt ist, wird dieser vorspringende Teil des Haupt­ rotorkörpers zwischen dem inneren Laufring und dem äußeren Laufring der Lagereinrichtung positioniert, so daß der vorspringende Teil des Hauptrotorkörpers weder mit der Halteeinheit noch mit dem Dichtungsglied der Lagereinrichtung eine Störung verursacht. Darüber hin­ aus kann der Hersteller einen Rotor derart fertigen, daß der Hauptrotorkörper einen Spalt aufweist, der es gestattet, daß der innere Laufring eine thermische Ex­ pansion erfährt. Wenn der innere Laufring der Lagerein­ richtung einen Spalt hat, der es gestattet, daß der Hauptrotorkörper eine thermische Ausdehnung erfährt, oder wenn der Hauptrotorkörper einen Spalt hat, der es gestattet, daß der innere Laufring eine thermische Ex­ pansion vollzieht, kommen die beiden Teile nicht mit­ einander in Kontakt, oder sie kommen miteinander in Kontakt im Zustand fehlender Belastung, obwohl der Hauptrotorkörper in Axialrichtung thermisch expandiert.
Wenn der Hauptrotorkörper einen Spalt hat, der es er­ möglicht, daß der innere Laufring eine thermische Aus­ dehnung erfährt, ist es erwünscht, daß der Bereich des Basisteils auf der Seite des Hauptrotorkörpers eben­ falls einen Spalt hat, der es gestattet, daß der innere Laufring eine thermische Ausdehnung vollzieht. Dann kann, nachdem der Rotor einschließlich Hauptrotorkörper und Basisteil, der in den Hauptrotorkörper eingesetzt ist, gegossen ist leicht und zuverlässig ein Spalt im Hauptrotorkörper durch Bearbeitung des Gußstücks ausge­ bildet werden, und es läßt sich leicht eine Referenz­ fläche an dem verbleibenden Abschnitt des Basisteils ausbilden, um so die Positionierung auszuführen, wobei ein Kontakt mit dem inneren Laufring der Lagereinrich­ tung hergestellt wird.
Die Antriebswelle wird aus einem Eisenmetall gefertigt, der Basisteil des Rotors ebenfalls aus einem Eisen­ metall und der Hauptrotorkörper aus einem Aluminium­ metall. Somit zeigen die Antriebswelle und der Basis­ teil, die aus Eisenmetall gefertigt sind, eine hohe Festigkeit, und der Hauptrotorkörper, der aus Alumi­ niummetall gefertigt ist, läßt sich leicht bearbeiten und führt zu einer Gewichtsreduzierung.

Claims (5)

1. Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme
mit einem eine Wärmeerzeugungskammer bildenden Ge­ häuse und einer dieser Kammer benachbarten, ein zirkulierendes Medium enthaltenden Wärmeaufnahme­ kammer;
mit einer durch Lagereinrichtungen vom Gehäuse drehbar abgestützten Antriebswelle;
mit einem in der Wärmeerzeugungskammer auf der An­ triebswelle vorgesehenen, sich drehenden Rotor; und
mit einem in die Zwischenräume zwischen den Wand­ flächen der Wärmeerzeugungskammer und den Außen­ flächen des Rotors eingefüllten, zähflüssigen (viskosen) Medium, welches bei sich drehendem Ro­ tor aufgrund auftretender Scherkräfte Wärme er­ zeugt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor (9) einen das zähflüssige Medium un­ ter Scherung setzenden Hauptrotorkörper (9a) ein­ schließt, der aus einem Werkstoff mit größerem thermischen Ausdehnungskoeffizienten (β) als der­ jenige der Antriebswelle (8) hergestellt ist;
daß der Rotor (9) weiterhin einen Basisteil (Buchse 9b, 9f, 9g) einschließt, hergestellt aus einem Werkstoff mit einem thermischen Ausdehnungs­ koeffizienten (β), der demjenigen der Antriebs­ welle äquivalent ist;
daß der Basisteil (Buchse 9b, 9f, 9g) in den Hauptrotorkörper (9a) eingesetzt und auf der Antriebswelle (8) befestigt ist, wobei er so posi­ tioniert ist, daß er in Kontakt mit einem Posi­ tionierglied (Laufring 7a, 17a) gelangt;
daß wenigstens der Hauptrotorkörper (9a) mit Bezug auf das Positionierglied (Laufring 7a, 17a) eine thermische Ausdehnung erfahren kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Positionierglied eine Lagereinrich­ tung (7, 17) ist, daß der Basisteil (Buchse 9b, 9f, 9g) in Kontakt mit einem inneren Laufring (7a, 17a) der Lagereinrichtung (7, 17) positioniert ist, und daß der Hauptrotorkörper (9a) mit Bezug auf diesen Laufring seine thermische Ausdehnung erfahren kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß dem Hauptrotorkörper (9a) ein Spalt (Δ) zugeordnet ist, welcher die thermische Ausdehnung relativ zum inneren Laufring (7a, 17a) ermöglicht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß ein Abschnitt des Basisteils (Buchse 9b, 9f) zum Hauptrotorkörper (9a) hin ebenfalls einen Spalt (Δ) aufweist, der eine thermische Ausdehnung relativ zum inneren Laufring (7a, 17a) ermöglicht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Antriebswelle (8) aus Eisenmetall, der Basisteil (Buchse 9b, 9f, 9g) aus Eisenmetall und der Hauptrotorkörper (9a) aus Aluminiummetall gefertigt sind.
DE10036600A 1999-08-06 2000-07-27 Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme Expired - Fee Related DE10036600C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP22396899A JP3656717B2 (ja) 1999-08-06 1999-08-06 熱発生器

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10036600A1 DE10036600A1 (de) 2001-02-15
DE10036600C2 true DE10036600C2 (de) 2002-11-14

Family

ID=16806514

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10036600A Expired - Fee Related DE10036600C2 (de) 1999-08-06 2000-07-27 Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme

Country Status (5)

Country Link
US (1) US6269781B1 (de)
JP (1) JP3656717B2 (de)
CA (1) CA2314558C (de)
DE (1) DE10036600C2 (de)
SE (1) SE521376C2 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH09323534A (ja) * 1996-06-07 1997-12-16 Toyota Autom Loom Works Ltd ビスカスヒータ
JPH10217757A (ja) * 1997-02-03 1998-08-18 Toyota Autom Loom Works Ltd ビスカスヒータ
DE19835765A1 (de) * 1997-08-07 1999-02-11 Toyoda Automatic Loom Works Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2712510B2 (ja) 1989-03-21 1998-02-16 アイシン精機株式会社 車両用暖房装置
DE4420841A1 (de) * 1994-06-15 1995-12-21 Hans Dipl Ing Martin Heizvorrichtung für Kraftfahrzeuge

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH09323534A (ja) * 1996-06-07 1997-12-16 Toyota Autom Loom Works Ltd ビスカスヒータ
JPH10217757A (ja) * 1997-02-03 1998-08-18 Toyota Autom Loom Works Ltd ビスカスヒータ
DE19835765A1 (de) * 1997-08-07 1999-02-11 Toyoda Automatic Loom Works Wärmegenerator vom Viskosfluid-Typ

Also Published As

Publication number Publication date
JP2001047853A (ja) 2001-02-20
US6269781B1 (en) 2001-08-07
CA2314558C (en) 2003-08-26
CA2314558A1 (en) 2001-02-06
SE0002762L (sv) 2001-02-07
SE521376C3 (de) 2003-12-03
JP3656717B2 (ja) 2005-06-08
SE521376C2 (sv) 2003-10-28
SE0002762D0 (sv) 2000-07-26
DE10036600A1 (de) 2001-02-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69501757T2 (de) Von einem Motor angetriebenes Durchflussregelventil
EP0687584A1 (de) Heizvorrichtung für Kraftfahrzeuge
DE102011089200A1 (de) Über eine äußere Abdeckung gekühlte elektrische Rotationsmaschine und dafür verwendetes Gehäuse
DE102009010177A1 (de) Elektromotoranordnung mit einem in einem Fahrzeugantriebsstranggehäuse montierten Stator und Verfahren
WO2000061941A1 (de) Starter-generator für ein kraftfahrzeug
DE3717773C2 (de)
EP2518334B1 (de) Elektromotor mit Einbaueinheit und Verfahren zum Verbinden eines Elektromotors mit einer Anbaueinheit
EP3722641A1 (de) Planetenträgeranordnung eines planetengetriebes, insbesondere eines planetengetriebes eines seitentürantriebes, sowie verfahren zum herstellen einer derartigen planetenträgeranordnung
DE2750519A1 (de) Fluessigkeitskupplung
DE69401686T2 (de) Lüfter und Antriebseinheit dieses Lüfters
DE19736874A1 (de) Leitrad, mittels eines Spritzgießvorgangs hergestellt
DE10036600C2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Wärme
DE2750289A1 (de) Hydraulische kupplung
EP3561261B1 (de) Stellvorrichtung
EP1291207B1 (de) Heizvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE19817483A1 (de) Heizgerät mittels viskosem Fluid
DE10256547A1 (de) Mehrteilige Lagerbrücke
DE3103064A1 (de) Fluessigkeits-reibungskupplung mit befestigung von vorne
DE29610798U1 (de) Modularer Bausatz zur Herstellung einer Pumpe, insbesondere einer Permanentmagnetkupplungspumpe
DE19751529C2 (de) Fluidreibungswärme nutzende Heizvorrichtung
DE19925873C2 (de) Rotorbaugruppe für einen Wärmeerzeuger
DE19723930C2 (de) Heizeinrichtung für viskoses Fluid
DE102013209930B4 (de) Nockenwellenverstelleinrichtung
EP0213427B1 (de) Verfahren zur Einstellung des Axialspiels zwischen dem Rotor und Stator eines Motors
DE2613984A1 (de) Motor-pumpenanordnung, bauteile und verfahren zur herstellung der anordnung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOYOTA JIDOSHOKKI, KARIYA, AICHI,

8339 Ceased/non-payment of the annual fee