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DE19834639A1 - Fußschlaufe - Google Patents

Fußschlaufe

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Publication number
DE19834639A1
DE19834639A1 DE19834639A DE19834639A DE19834639A1 DE 19834639 A1 DE19834639 A1 DE 19834639A1 DE 19834639 A DE19834639 A DE 19834639A DE 19834639 A DE19834639 A DE 19834639A DE 19834639 A1 DE19834639 A1 DE 19834639A1
Authority
DE
Germany
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foot
foot strap
insert
strap
strap according
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19834639A
Other languages
English (en)
Inventor
Mica Pavlovic
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mistral Sports Group SA
Original Assignee
Mistral Sports Group SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Mistral Sports Group SA filed Critical Mistral Sports Group SA
Priority to DE29823675U priority Critical patent/DE29823675U1/de
Priority to DE19834639A priority patent/DE19834639A1/de
Priority to FR9909147A priority patent/FR2781752A1/fr
Priority to US09/362,876 priority patent/US6336418B1/en
Publication of DE19834639A1 publication Critical patent/DE19834639A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B32/00Water sports boards; Accessories therefor
    • B63B32/40Twintip boards; Wakeboards; Surfboards; Windsurfing boards; Paddle boards, e.g. SUP boards; Accessories specially adapted therefor
    • B63B32/45Fixation means for feet of the board user, e.g. footstraps

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Abstract

Offenbart ist eine Fußschlaufe, bei der ein den Fuß eines Surfers überbrückender Abschnitt derart vorgeformt ist, daß eine flächige Anlage mit gleichmäßiger Druckverteilung am Fuß gewährleistet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Fußschlaufe für ein Sport­ gerät, insbesondere für ein Surfboard gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Derartige Fußschlaufen werden beispielsweise auf der Standfläche von Windsurfboards befestigt, um dem Fahrer ei­ nen besseren Stand zu vermitteln. In der Regel sind dabei ein oder zwei hintere Fußschlaufen etwa in der Mittellängs­ achse des Boardes befestigt und zwei zu den jeweiligen Randbereichen des Windsurfboards hin seitlich versetzte, vordere Fußschlaufen vorgesehen. Die Fußschlaufen werden über Fußschlaufenplugs im Kern des Surfboardes befestigt, wobei sich die Fußschlaufen ausgehend von Befestigungsab­ schnitten bogenförmig nach oben erstrecken, so daß der Fah­ rer einen Fuß in die jeweilige Fußschlaufe einschieben kann. Problematisch ist, daß insbesondere bei Starkwind zur Kontrolle des Windsurfboardes erhebliche Kräfte über die Fußschlaufen übertragen werden müssen, so daß bei extremen Manövern Druckstellen an den Füßen des Fahrers entstehen können.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Fußschlaufe zu schaffen, die auch bei extremen Fahrbe­ dingungen ein Höchstmaß an Fahrkomfort gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch eine Fußschlaufe mit den Merk­ malen des Patentanspruches 1 gelöst.
Durch die Maßnahme, die Fußschlaufe mit einem Fuß­ schlaufenteil zu versehen, das entsprechend der Anatomie des Fußes - oder genauer gesagt des Fußristes - geneigt ist, ist eine vollflächige Anlage der Fußschlaufe an den Fuß gewährleistet, so daß Druckstellen verhindert werden können. Bei den herkömmlichen Lösungen traten Druckstellen auf, da die Fußschlaufen lediglich in der Breite und der Höhe grob an die Fußform angepaßt waren, während die Nei­ gung des Fußristes aufgrund der symmetrischen Biegung der Fußschlaufen auf der Boardoberfläche unberücksichtigt blieb. Aufgrund der vollflächigen Anlage werden die Fuß­ schlaufen desweiteren gleichmäßiger belastet, so daß eine punktuelle Überlastung der Fußschlaufenhalterungen nahezu ausgeschlossen ist.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung be­ steht darin, daß aufgrund der flächigen Anlage am Fuß die Steuerkraft in Manövern besser auf das Board übertragbar ist, so daß Durchführen von extremen Manövern vereinfacht ist.
Die Fußschlaufe ist aus ergonomischer Sicht besonders vorteilhaft ausgestaltet, wenn die Anlagefläche des Fuß­ schlaufenteiles sowohl in Fußlängsrichtung als auch in Fußquerrichtung schräg angestellt oder gewölbt ist.
Eine besonders gute Anpassung an den Fuß erhält man, wenn die Fußschlaufe asymmetrisch ausgebildet ist, so daß sie sich in einem ersten Abschnitt relativ steil von der Standfläche des Surfboardes weg erhöht und nach Erreichen eines Maximums mit geringerer Steigung zum anderen Befesti­ gungsteil hin abfällt. Auf diese Weise wird dem Querschnitt der natürlichen Fußform sehr nahe gekommen. Das Profil der Fußschlaufe ist derart ausgebildet, daß es sich entspre­ chend der Längsneigung des Fußrists nach vorne (Fußspitze) hin verjüngt.
Die Bildung von Druckstellen läßt sich weiter verrin­ gern, wenn das Fußschlaufenteil mit einem Polsterteil aus­ gestattet ist, das über ein Insert seine Formststabilität erhält. Dieses Insert überstreckt das Polsterteil.
Die Handhabung der erfindungsgemäßen Fußschlaufe ist besonders einfach, wenn das Insert zweiteilig mit zwei Stützlaschen ausgeführt ist, wobei in einem einander über­ lappenden Mittelabschnitt der beiden Stützlaschenteile ein Verschluß ausgebildet sein kann, so daß die Breite der Fuß­ schlaufen auf die Fußbreite eingestellt werden kann. Die Breite und Höhe der Fußschlaufe kann auch über eine eigene Fixiereinrichtung, bespielsweise einen die Stützlaschen überstreckenden Fixiergurt eingestellt werden.
Das Polsterteil wird vorzugsweise aus einem geschäumten Elastomer und die das Polsterteil überstreckende Stützla­ sche aus einem vergleichsweise formstabilen, spritz­ gießfähigen Material hergestellt.
Die Schrägneigung des Polsterteils zur Anpassung an die Fußaußenkontur kann vorgeprägt sein oder aber durch die entsprechende Ausgestaltung des Stützteiles vorgegeben wer­ den. Die Neigung des Polsterteils kann auch durch geeignete Vernähung des Stützteils mit dem Polsterteil vorgeprägt werden.
Die Befestigungsabschnitte sind derart ausgebildet, daß eine Anpassung an die Fußbreite möglich ist.
Sonstige vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Unteransprüche.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Ansicht eines Windsurfboar­ des, das mit erfindungsgemäßen Schlaufen ausgerüstet ist;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Fußschlaufe für ein Windsurfboard gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Fußschlaufe aus Fig. 2;
Fig. 4 eine Teildarstellung eines weiteren Ausfüh­ rungsbeispiels einer Fußschlaufe für ein Windsurfboard ge­ mäß Fig. 1;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Fußschlaufenteiles aus Fig. 4 und
Fig. 6 und 7 Detaildarstellungen der Fußschlaufe aus Fig. 2.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Wind­ surfboardes 1 mit einem Rigg 2, das mittels eines Mastfußes 4 auf einem Board 6 befestigt ist. Auf einer Standfläche 8 des Boards 6 sind Fußschlaufen 10 zur Verbesserung der Standsicherheit eines Surfers befestigt. In den häufigsten Fällen werden vier Fußschlaufen 10 auf der Standfläche 8 befestigt, wobei lediglich die beiden luvseitigen Fuß­ schlaufen 10 benutzt werden, während die leeseitigen Fuß­ schlaufen 10 frei bleiben.
Da das Durchschnittskönnen der Surfer zwischenzeitlich ein erhebliches Niveau erreicht hat, sind auch Durch­ schnittsfahrer in der Lage, radikale Manöver zu fahren. Diese erfordern eine exakte Anpassung der Fußschlaufen 10 an die jeweilige Fußgeometrie, so daß die Steuerimpulse oh­ ne Verluste auf das Board 6 übertragbar sind und die Kräfte flächig auf den Fuß übertragen werden.
Die zu erfüllende Anforderung besteht nunmehr darin, daß die Fußschlaufen 10 zum einen genügend weit sind, daß der Surfer ohne Probleme seinen Fuß in diese einschieben oder aus diesen herausziehen kann. Auf der anderen Seite müssen die Fußschlaufen den Fuß hinreichend fest umgreifen, so daß Manöver mit der gewünschten Präzision zu fahren sind.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch eine Fußschlaufe 10, wie sie bei dem in Fig. 1, dargestellten Board 6 ver­ wendet werden kann.
Die erfindungsgemäße Fußschlaufe 10 wird über nicht dargestellte Fußschlaufenplugs auf der Standfläche 8 des Surfboards 6 befestigt.
Die Fußschlaufe 10 hat einen Mehrlagenaufbau mit einem dem Fuß des Surfers zugewandten Polsterteil 12 und einem die Stabilität der Fußschlaufe 10 im wesentlichen bestim­ menden Insert 14.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Polsterteil 12 lediglich am unteren, fußseitigen Teil der Fußschlaufe 10 ausgebildet.
Bei einer alternativen Variante kann das Polsterteil 12 auch die gesamte Fußschlaufe schlauchförmig umhüllen. Diese Umhüllung kann über einen geeigneten Verschluß, beispiels­ weise einen Klettverschluß geöffnet werden, um die inneren Lagen der Fußschlaufe 10 zugänglich zu machen.
Die mehrlagige Konstruktion aus Polsterteil 12 und Insert 14 hat zwei Befestigungsabschnitte 16a, 16b, mit de­ nen die Fußschlaufe 10 auf der Standfläche 8 aufliegt. Zur Verstärkung sind die Befestigungsabschnitte 16a, 16b mit Montageplatten 18a, 15b versehen, die von den in den Fuß­ schlaufenplugs verankerten Schrauben durchsetzt sind. Von den beiden Befestigungsabschnitten 16a, 16b aus erstreckt sich ein Fußschlaufenteil 22 nach oben (Ansicht nach Fig. 2), so daß durch die Standfläche 8 und die Fußschlaufe 10 eine Einführöffnung 20 für den Fuß des Surfers gebildet ist.
Wie der Darstellung nach Fig. 2 entnehmbar ist, er­ streckt sich die Fußschlaufe 10 vom innenfußseitigen Befe­ stigungsabschnitt 16a relativ steil zu einer maximalen Höhe uhd fällt dann von dort mit vergleichsweise geringer Stei­ gung zum außenfußseitigen Befestigungsabschnitt 16b ab.
Der höchste Punkt der Einführöffnung 20 ist dabei um eine Strecke L vom innenfußseitigen Befestigungsabschnitt 16a und vom außenfußseitigen Befestigungsabschnitt 16b um das Maß M nach innen verschoben. Entsprechend der Geometrie eines Fußes ist dabei die Strecke L wesentlich kleiner als die Strecke M, so daß sich ein asymmetrisches Profil aus­ bildet. In der Regel wird der Abstand L weniger als die Hälfte des Abstandes M betragen.
Wie des weiteren aus Fig. 2 entnommen werden kann, ist die Fußschlaufe 10 auch in der Richtung senkrecht zur Zei­ chenebene asymmetrisch ausgestaltet. Fig. 2 zeigt die Fuß­ schlaufe 10 aus derjenigen Richtung, aus der der Fuß des Surfers eingeschoben wird. Dementsprechend fällt die Anla­ gefläche 24 des Polsterteils 12 von der dem Betrachter zu­ gewandten vorderen Seitenkante 26 des Polsterteils 12 nach hinten zu der vom Betrachter abgewandten hinteren Seiten­ kante 28 ab, so daß sich die lichte Weite der Öffnung 20 von der vorderen Kante 26 zur hinteren Kante 28 verringert. Die Neigung der Anlagefläche 24 ist dabei an die Neigung des Vorderfußes (Rist) angepaßt, so daß eine flächige Anla­ ge gewährleistet ist.
Durch die vorbeschriebenen Maßnahmen, d. h. die Anpas­ sung der Fußschlaufenform in Querrichtung (quer zur Fußein­ führrichtung) und in Längsrichtung (parallel zur Einführ­ richtung) an die Fußgeometrie wird eine aus ergonomischen Gesichtspunkten optimale Fußschlaufe 10 erhalten, die eine flächige Anlage mit minimalen Druckbelastungen gewährlei­ stet.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese dreidimensionale Schräganstellung und Krümmung der Anlagefläche 24 an unterschiedliche Fußbreiten anpaß­ bar. Dies wird dadurch erreicht, daß das Insert 14 durch zwei Stützlaschen 30, 32 ausgebildet ist, deren beiden En­ dabschnitte sich einander überlappen. Gemäß Fig. 2 ist die Stützlasche 30 über das durch die Strecke L gekennzeichnete Maximum hinaus verlängert und endet im Abstand zum außen­ fußseitigen Befestigungsabschnitt 16b. Entsprechend er­ streckt sich die in Fig. 2 rechts dargestellte-Stützlasche vom Befestigungsabschnitt 16b über das Maximum (Strecke M) hinaus und endet im Abstand zu dem innenfußseitigen Befe­ stigungsabschnitt 16a. Die Stützlaschen 30, 32 werden aus einem biegesteifen Kunststoff, beispielsweise im Spritz­ gießverfahren hergestellt. Das Polsterteil 28 wird vorzugs­ weise aus einem geschäumten Elastomer z. B. Neopren herge­ stellt.
Durch die Überlappung der frei auskragenden Endab­ schnitte der beiden Stützlaschen 30, 32 ist eine hinrei­ chende Formstabilität gewährleistet, so daß die Anlageflä­ che 24 in der vorgegebenen Form ausgebildet werden kann. Die beiden federnden Stützlaschen 30, 32 stellen sich dabei im wesentlichen selbsttätig auf den Fußquerschnitt des Sur­ fers ein. Um ein übermäßiges Auseinanderbewegen der freien Endabschnitte der Stützlaschen 30, 32 zu verhindern, kann die Fußschlaufe 10 mit einem gestrichelt angedeuteten Fi­ xiergurt 34 versehen werden, der das Insert 14 vom einen Befestigungsteil 16b zum anderen Befestigungsteil 16a über­ streckt. Zur Einstellung des Überlappungsbereiches der bei­ den freien Endabschnitte der Stützlaschen 30, 32 kann der Fixiergurt 34 mit einem geeigneten Verstellmechanismus ver­ sehen werden. Dies kann durch zwei im Abstand zueinander angeordnete, schwenkbar gelagerte D-Ringe 37 erfolgen, die in bekannter Weise von einem freien Endabschnitt des Stütz­ gurtes umschlungen werden. Ähnliche Verschlüsse sind bei­ spielsweise bei Kinnriemen für Motorradhelme üblich. Der andere Endabschnitt des Fixiergurtes ist dann im Bereich des außenfußseitigen Befestigungsabschnitts 16b festgelegt.
Die Profilierung der Fußschlaufe 10 kann auch durch ge­ eignetes Zusammenfügen der Elemente, beispielsweise durch Vernähen des Fixiergurts 34 mit dem Polsterteil 12 eines Gurtbandes mit dem Polsterteil 12 aufgeprägt werden.
Um ein versehentliches Lösen des Fixiergurtes 34 zu verhindern, kann dieser in Abweichung vom gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiel ebenfalls von einem schlauchförmigen Polster­ teil 12 umhüllt werden.
Fig. 3 zeigt eine Draüfsicht von oben auf die Fuß­ schlaufe 10 gemäß Fig. 2, wobei der Stützgurt 34 nicht dargestellt ist.
Dementsprechend hat die Fußschlaufe 10 in der Drauf­ sicht einen etwa rechteckförmigen Querschnitt mit den par­ allel zur Standfläche ausgebildeten Befestigungsabschnitten 16a, 16b und dem sich asymmetrisch zum Betrachter hin er­ streckenden Fußschlaufenteil 22.
Auf der dem Betrachter zugewandten Oberseite der beiden das Insert 14 bildenden Stützlaschen 30, 32 ist jeweils ei­ ne Mittelnut 40a, 40b ausgebildet, deren Seitenwandungen sich vom Boden der Nut zu den Seitenkanten der Stützlaschen 30, 32 stufenförmig erhöhen.
Die Mittelnuten 40a, 40b sind in der in Fig. 3 darge­ stellten Relativposition der beiden Stützlaschen 30, 32 derart ausgebildet, daß sie ineinander übergehen. Es wird dadurch eine Führungsnut für die Befestigungsmittel, bei­ spielsweise den Fixiergut 34 zur Verfügung gestellt, der ein seitliches Abgleiten verhindert und somit eine zuver­ lässige Lagefixierung der Stützlaschen 30, 32 zueinander gewährleistet. Durch die Profilierung des Inserts 32 mit verstärkten Außenrändern wird dazu die Biegesteifigkeit verbessert.
Bei dem in Fig. 3 dargestgellten Ausführungsbeispiel sind die Montageplatten 18a, 18b jeweils zweiteilig ausge­ führt, selbstverständlich können - wie im folgenden noch ausgeführt wird - auch einteilige Montageplatten verwendet werden. Die Montageplatten 18a, 18b haben in Querrichtung (Fußbreite) versetzte Montagebohrungsreihen 36, 38, über die eine Breiteneinstellbarkeit der Fußschlaufe 10 möglich ist. Anstelle der versetzten Bohrungsreihen könnten auch in Querrichtung verlaufende Langlöcher ausgebildet werden, um die Breiteneinstellbarkeit zu ermöglichen.
Die Maße L, M sind in Abhängigkeit von der Länge des Überlappungsabschnittes variabel, so daß das Maximum (ma­ ximale Erhebung von der Standfläche 8 weg) sowohl in der Höhe als auch in der Querlage einstellbar ist.
Fig. 6 zeigt einen Detailschnitt durch einen Befesti­ gungsabschnitt 16a, wobei der Einfachheit halber auf die Darstellung des Polsterteils 12 verzichtet wurde. Wie dar­ aus hervorgeht, ist der in Fig. 7 dargestellte D-Ring 37 mit einem etwa U-förmigen Querprofil ausgebildet und um­ greift den Befestigungsabschnitt 16a mit der Montageplatte 18a. In letzterer ist eine Ausnehmung ausgebildet, in die die Seitenschenkel 40a, 44b zumindest abschnittsweise ein­ tauchen, so daß die D-Ringe 37 über die Montageplatte 18a im Insert 14 verankert sind. Prinzipiell kann der D-Ring 36 auch einstückig an einer der Montageplatten 18a, 18b ausge­ führt werden.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Stützlasche 32 eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Fuß­ schlaufe 10.
Beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgte die Festlegung der Länge des Überlappungsabschnitts der Stütz­ laschen 30, 32 durch entsprechende Einstellung des Fixier­ gurtes 34. Prinzipiell könnte die Fixiereinrichtung auch direkt an den Stützlaschen 30, 32 angeordnet werden. So können diese beispielsweise mittels eines Kletterschlusses oder ähnlichem im Überlappungsbereich miteinander verbunden werden.
Bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel sind am freien Endabschnitt der Stützlasche 32 im Überlappungsbereich Eingriffsnuten 46 ausgebildet, in die beispielsweise entsprechend ausgebildete Vorsprünge der anderen Stützlasche 30 eingreifen können. Vorstellbar ist auch, daß ein Ratschenverschluß oder ein ähnliches Fixiere­ lement die Endabschnitte der beiden Stützlaschen 30, 32 re­ lativ zueinander festlegt. Prinzipiell kann es auch vor­ teilhaft sein, diese Eingriffsnuten bei dem eingangs be­ schriebenen Ausführungsbeispiel mit Fixiergurt 34 vorzuse­ hen, so daß aufgrund der erhöhten Reibung im Überlappungs­ abschnitt die eingestellte Relativposition auch bei einem Lockern des Fixiergurtes 34 erhalten bleibt.
Wesentlich bei der Erfindung ist, daß erstmals eine Fußschlaufe vorgestellt wird, die sowohl in Querrichtung als auch in Längsrichtung (bezogen auf einen Fuß des Sur­ fers) anatomisch angepaßt ist, so daß eine flächige Anlage gewährleistet ist.
Die Fußschlaufe muß nicht notwendigerweise mit formsta­ bilen Inserts 14 ausgebildet werden, sondern diese könnten beispielsweise auch durch geeignet befestigte und vernähte bzw. verformte Gurtbänder gebildet werden.
Offenbart ist eine Fußschlaufe, bei der ein den Fuß ei­ nes Surfers überbrückender Abschnitt derart vorgeformt ist, daß eine flächige Anlage mit gleichmäßiger Druckverteilung am Fuß gewährleistet ist.

Claims (11)

1. Fußschlaufe für ein Sportgerät, insbesondere ein Surf­ board, auf dessen Standfläche (8) zumindest eine Fußschlau­ fe (10) mittels zweier Befestigungsabschnitte (16a, 16b) befestigt ist, die von einem sich von der Standfläche (8) weg erstreckenden Fußschlaufenteil (22) die verbunden sind, gekennzeichnet durch eine Anlagefläche (24) des Fuß­ schlaufenteils (22), entsprechend der Ausgestaltung des um­ griffenen Fußes im Anlagebereich vorgeformt ist.
2. Fußschlaufe nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anlagefläche (24) in Fußlängs- und Fußquerrichtung schräg ausgebildet ist.
3. Fußschlaufe nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sich das Fußschlaufenteil (22) von einem innenfußseitigen Befestigungsteil (16a) zu einem Maximum erhebt und dann flach zum anderen, außenfußseitigen Befe­ stigungsteil (16b) hin abfällt.
4. Fußschlaufe nach einem der vorhergehenden Patentan­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite oder Höhe des Fußschlaufenteils (22) einstellbar ist.
5. Fußschlaufe nach einem der vorhergehenden Patentan­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußschlaufenteil (22) ein Polsterteil (12) hat, das zumindest abschnittswei­ se von einem Insert (14, 30, 32) überstreckt ist.
6. Fußschlaufe nach Patentanspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Insert (14, 30, 32) zweiteilig ausgeführt ist und im Mittelbereich einen Überlappungsabschnitt hat.
7. Fußschlaufe nach Patentanspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Insert (14, 30, 32) von einem Fixiergurt (34) überstreckt ist, der im Bereich der Befestigungsab­ schnitte (16a, 16b) festgelegt ist.
8. Fußschlaufe nach Patentanspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß im Überlappungsbereich des zweiteiligen Inserts (14, 30, 32) Befestigungsmittel (46) vorgesehen sind.
9. Fußschlaufe nach einem der Patentansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Polsterteil (12) aus einem geschäumten Elastomer und das Insert (14, 30, 32) aus einem spritzgießfähigen Material bestehen.
10. Fußschlaufe nach einem der Patentansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil des Polsterteils (12) durch das Insert (14) vorgegeben ist.
11. Fußschlaufen nach einem der vorhergehenden Patentan­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsab­ schnitte (18a, 18b) in Querrichtung des Fußes versetzte Montagebohrungsreihen (36, 38) oder in Querrichtung verlau­ fende Langlöcher haben.
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