DE19834639A1 - Fußschlaufe - Google Patents
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Abstract
Offenbart ist eine Fußschlaufe, bei der ein den Fuß eines Surfers überbrückender Abschnitt derart vorgeformt ist, daß eine flächige Anlage mit gleichmäßiger Druckverteilung am Fuß gewährleistet ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Fußschlaufe für ein Sport
gerät, insbesondere für ein Surfboard gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
Derartige Fußschlaufen werden beispielsweise auf der
Standfläche von Windsurfboards befestigt, um dem Fahrer ei
nen besseren Stand zu vermitteln. In der Regel sind dabei
ein oder zwei hintere Fußschlaufen etwa in der Mittellängs
achse des Boardes befestigt und zwei zu den jeweiligen
Randbereichen des Windsurfboards hin seitlich versetzte,
vordere Fußschlaufen vorgesehen. Die Fußschlaufen werden
über Fußschlaufenplugs im Kern des Surfboardes befestigt,
wobei sich die Fußschlaufen ausgehend von Befestigungsab
schnitten bogenförmig nach oben erstrecken, so daß der Fah
rer einen Fuß in die jeweilige Fußschlaufe einschieben
kann. Problematisch ist, daß insbesondere bei Starkwind zur
Kontrolle des Windsurfboardes erhebliche Kräfte über die
Fußschlaufen übertragen werden müssen, so daß bei extremen
Manövern Druckstellen an den Füßen des Fahrers entstehen
können.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Fußschlaufe zu schaffen, die auch bei extremen Fahrbe
dingungen ein Höchstmaß an Fahrkomfort gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch eine Fußschlaufe mit den Merk
malen des Patentanspruches 1 gelöst.
Durch die Maßnahme, die Fußschlaufe mit einem Fuß
schlaufenteil zu versehen, das entsprechend der Anatomie
des Fußes - oder genauer gesagt des Fußristes - geneigt
ist, ist eine vollflächige Anlage der Fußschlaufe an den
Fuß gewährleistet, so daß Druckstellen verhindert werden
können. Bei den herkömmlichen Lösungen traten Druckstellen
auf, da die Fußschlaufen lediglich in der Breite und der
Höhe grob an die Fußform angepaßt waren, während die Nei
gung des Fußristes aufgrund der symmetrischen Biegung der
Fußschlaufen auf der Boardoberfläche unberücksichtigt
blieb. Aufgrund der vollflächigen Anlage werden die Fuß
schlaufen desweiteren gleichmäßiger belastet, so daß eine
punktuelle Überlastung der Fußschlaufenhalterungen nahezu
ausgeschlossen ist.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung be
steht darin, daß aufgrund der flächigen Anlage am Fuß die
Steuerkraft in Manövern besser auf das Board übertragbar
ist, so daß Durchführen von extremen Manövern vereinfacht
ist.
Die Fußschlaufe ist aus ergonomischer Sicht besonders
vorteilhaft ausgestaltet, wenn die Anlagefläche des Fuß
schlaufenteiles sowohl in Fußlängsrichtung als auch in
Fußquerrichtung schräg angestellt oder gewölbt ist.
Eine besonders gute Anpassung an den Fuß erhält man,
wenn die Fußschlaufe asymmetrisch ausgebildet ist, so daß
sie sich in einem ersten Abschnitt relativ steil von der
Standfläche des Surfboardes weg erhöht und nach Erreichen
eines Maximums mit geringerer Steigung zum anderen Befesti
gungsteil hin abfällt. Auf diese Weise wird dem Querschnitt
der natürlichen Fußform sehr nahe gekommen. Das Profil der
Fußschlaufe ist derart ausgebildet, daß es sich entspre
chend der Längsneigung des Fußrists nach vorne (Fußspitze)
hin verjüngt.
Die Bildung von Druckstellen läßt sich weiter verrin
gern, wenn das Fußschlaufenteil mit einem Polsterteil aus
gestattet ist, das über ein Insert seine Formststabilität
erhält. Dieses Insert überstreckt das Polsterteil.
Die Handhabung der erfindungsgemäßen Fußschlaufe ist
besonders einfach, wenn das Insert zweiteilig mit zwei
Stützlaschen ausgeführt ist, wobei in einem einander über
lappenden Mittelabschnitt der beiden Stützlaschenteile ein
Verschluß ausgebildet sein kann, so daß die Breite der Fuß
schlaufen auf die Fußbreite eingestellt werden kann. Die
Breite und Höhe der Fußschlaufe kann auch über eine eigene
Fixiereinrichtung, bespielsweise einen die Stützlaschen
überstreckenden Fixiergurt eingestellt werden.
Das Polsterteil wird vorzugsweise aus einem geschäumten
Elastomer und die das Polsterteil überstreckende Stützla
sche aus einem vergleichsweise formstabilen, spritz
gießfähigen Material hergestellt.
Die Schrägneigung des Polsterteils zur Anpassung an die
Fußaußenkontur kann vorgeprägt sein oder aber durch die
entsprechende Ausgestaltung des Stützteiles vorgegeben wer
den. Die Neigung des Polsterteils kann auch durch geeignete
Vernähung des Stützteils mit dem Polsterteil vorgeprägt
werden.
Die Befestigungsabschnitte sind derart ausgebildet, daß
eine Anpassung an die Fußbreite möglich ist.
Sonstige vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind Gegenstand der weiteren Unteransprüche.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der
Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Ansicht eines Windsurfboar
des, das mit erfindungsgemäßen Schlaufen ausgerüstet ist;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen
Fußschlaufe für ein Windsurfboard gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Fußschlaufe aus Fig.
2;
Fig. 4 eine Teildarstellung eines weiteren Ausfüh
rungsbeispiels einer Fußschlaufe für ein Windsurfboard ge
mäß Fig. 1;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Fußschlaufenteiles aus
Fig. 4 und
Fig. 6 und 7 Detaildarstellungen der Fußschlaufe aus
Fig. 2.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Wind
surfboardes 1 mit einem Rigg 2, das mittels eines Mastfußes
4 auf einem Board 6 befestigt ist. Auf einer Standfläche 8
des Boards 6 sind Fußschlaufen 10 zur Verbesserung der
Standsicherheit eines Surfers befestigt. In den häufigsten
Fällen werden vier Fußschlaufen 10 auf der Standfläche 8
befestigt, wobei lediglich die beiden luvseitigen Fuß
schlaufen 10 benutzt werden, während die leeseitigen Fuß
schlaufen 10 frei bleiben.
Da das Durchschnittskönnen der Surfer zwischenzeitlich
ein erhebliches Niveau erreicht hat, sind auch Durch
schnittsfahrer in der Lage, radikale Manöver zu fahren.
Diese erfordern eine exakte Anpassung der Fußschlaufen 10
an die jeweilige Fußgeometrie, so daß die Steuerimpulse oh
ne Verluste auf das Board 6 übertragbar sind und die Kräfte
flächig auf den Fuß übertragen werden.
Die zu erfüllende Anforderung besteht nunmehr darin,
daß die Fußschlaufen 10 zum einen genügend weit sind, daß
der Surfer ohne Probleme seinen Fuß in diese einschieben
oder aus diesen herausziehen kann. Auf der anderen Seite
müssen die Fußschlaufen den Fuß hinreichend fest umgreifen,
so daß Manöver mit der gewünschten Präzision zu fahren
sind.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch eine Fußschlaufe
10, wie sie bei dem in Fig. 1, dargestellten Board 6 ver
wendet werden kann.
Die erfindungsgemäße Fußschlaufe 10 wird über nicht
dargestellte Fußschlaufenplugs auf der Standfläche 8 des
Surfboards 6 befestigt.
Die Fußschlaufe 10 hat einen Mehrlagenaufbau mit einem
dem Fuß des Surfers zugewandten Polsterteil 12 und einem
die Stabilität der Fußschlaufe 10 im wesentlichen bestim
menden Insert 14.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist das Polsterteil 12 lediglich am unteren, fußseitigen
Teil der Fußschlaufe 10 ausgebildet.
Bei einer alternativen Variante kann das Polsterteil 12
auch die gesamte Fußschlaufe schlauchförmig umhüllen. Diese
Umhüllung kann über einen geeigneten Verschluß, beispiels
weise einen Klettverschluß geöffnet werden, um die inneren
Lagen der Fußschlaufe 10 zugänglich zu machen.
Die mehrlagige Konstruktion aus Polsterteil 12 und
Insert 14 hat zwei Befestigungsabschnitte 16a, 16b, mit de
nen die Fußschlaufe 10 auf der Standfläche 8 aufliegt. Zur
Verstärkung sind die Befestigungsabschnitte 16a, 16b mit
Montageplatten 18a, 15b versehen, die von den in den Fuß
schlaufenplugs verankerten Schrauben durchsetzt sind. Von
den beiden Befestigungsabschnitten 16a, 16b aus erstreckt
sich ein Fußschlaufenteil 22 nach oben (Ansicht nach Fig.
2), so daß durch die Standfläche 8 und die Fußschlaufe 10
eine Einführöffnung 20 für den Fuß des Surfers gebildet
ist.
Wie der Darstellung nach Fig. 2 entnehmbar ist, er
streckt sich die Fußschlaufe 10 vom innenfußseitigen Befe
stigungsabschnitt 16a relativ steil zu einer maximalen Höhe
uhd fällt dann von dort mit vergleichsweise geringer Stei
gung zum außenfußseitigen Befestigungsabschnitt 16b ab.
Der höchste Punkt der Einführöffnung 20 ist dabei um
eine Strecke L vom innenfußseitigen Befestigungsabschnitt
16a und vom außenfußseitigen Befestigungsabschnitt 16b um
das Maß M nach innen verschoben. Entsprechend der Geometrie
eines Fußes ist dabei die Strecke L wesentlich kleiner als
die Strecke M, so daß sich ein asymmetrisches Profil aus
bildet. In der Regel wird der Abstand L weniger als die
Hälfte des Abstandes M betragen.
Wie des weiteren aus Fig. 2 entnommen werden kann, ist
die Fußschlaufe 10 auch in der Richtung senkrecht zur Zei
chenebene asymmetrisch ausgestaltet. Fig. 2 zeigt die Fuß
schlaufe 10 aus derjenigen Richtung, aus der der Fuß des
Surfers eingeschoben wird. Dementsprechend fällt die Anla
gefläche 24 des Polsterteils 12 von der dem Betrachter zu
gewandten vorderen Seitenkante 26 des Polsterteils 12 nach
hinten zu der vom Betrachter abgewandten hinteren Seiten
kante 28 ab, so daß sich die lichte Weite der Öffnung 20
von der vorderen Kante 26 zur hinteren Kante 28 verringert.
Die Neigung der Anlagefläche 24 ist dabei an die Neigung
des Vorderfußes (Rist) angepaßt, so daß eine flächige Anla
ge gewährleistet ist.
Durch die vorbeschriebenen Maßnahmen, d. h. die Anpas
sung der Fußschlaufenform in Querrichtung (quer zur Fußein
führrichtung) und in Längsrichtung (parallel zur Einführ
richtung) an die Fußgeometrie wird eine aus ergonomischen
Gesichtspunkten optimale Fußschlaufe 10 erhalten, die eine
flächige Anlage mit minimalen Druckbelastungen gewährlei
stet.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist diese dreidimensionale Schräganstellung und Krümmung
der Anlagefläche 24 an unterschiedliche Fußbreiten anpaß
bar. Dies wird dadurch erreicht, daß das Insert 14 durch
zwei Stützlaschen 30, 32 ausgebildet ist, deren beiden En
dabschnitte sich einander überlappen. Gemäß Fig. 2 ist die
Stützlasche 30 über das durch die Strecke L gekennzeichnete
Maximum hinaus verlängert und endet im Abstand zum außen
fußseitigen Befestigungsabschnitt 16b. Entsprechend er
streckt sich die in Fig. 2 rechts dargestellte-Stützlasche
vom Befestigungsabschnitt 16b über das Maximum (Strecke M)
hinaus und endet im Abstand zu dem innenfußseitigen Befe
stigungsabschnitt 16a. Die Stützlaschen 30, 32 werden aus
einem biegesteifen Kunststoff, beispielsweise im Spritz
gießverfahren hergestellt. Das Polsterteil 28 wird vorzugs
weise aus einem geschäumten Elastomer z. B. Neopren herge
stellt.
Durch die Überlappung der frei auskragenden Endab
schnitte der beiden Stützlaschen 30, 32 ist eine hinrei
chende Formstabilität gewährleistet, so daß die Anlageflä
che 24 in der vorgegebenen Form ausgebildet werden kann.
Die beiden federnden Stützlaschen 30, 32 stellen sich dabei
im wesentlichen selbsttätig auf den Fußquerschnitt des Sur
fers ein. Um ein übermäßiges Auseinanderbewegen der freien
Endabschnitte der Stützlaschen 30, 32 zu verhindern, kann
die Fußschlaufe 10 mit einem gestrichelt angedeuteten Fi
xiergurt 34 versehen werden, der das Insert 14 vom einen
Befestigungsteil 16b zum anderen Befestigungsteil 16a über
streckt. Zur Einstellung des Überlappungsbereiches der bei
den freien Endabschnitte der Stützlaschen 30, 32 kann der
Fixiergurt 34 mit einem geeigneten Verstellmechanismus ver
sehen werden. Dies kann durch zwei im Abstand zueinander
angeordnete, schwenkbar gelagerte D-Ringe 37 erfolgen, die
in bekannter Weise von einem freien Endabschnitt des Stütz
gurtes umschlungen werden. Ähnliche Verschlüsse sind bei
spielsweise bei Kinnriemen für Motorradhelme üblich. Der
andere Endabschnitt des Fixiergurtes ist dann im Bereich
des außenfußseitigen Befestigungsabschnitts 16b festgelegt.
Die Profilierung der Fußschlaufe 10 kann auch durch ge
eignetes Zusammenfügen der Elemente, beispielsweise durch
Vernähen des Fixiergurts 34 mit dem Polsterteil 12 eines
Gurtbandes mit dem Polsterteil 12 aufgeprägt werden.
Um ein versehentliches Lösen des Fixiergurtes 34 zu
verhindern, kann dieser in Abweichung vom gezeigten Ausfüh
rungsbeispiel ebenfalls von einem schlauchförmigen Polster
teil 12 umhüllt werden.
Fig. 3 zeigt eine Draüfsicht von oben auf die Fuß
schlaufe 10 gemäß Fig. 2, wobei der Stützgurt 34 nicht
dargestellt ist.
Dementsprechend hat die Fußschlaufe 10 in der Drauf
sicht einen etwa rechteckförmigen Querschnitt mit den par
allel zur Standfläche ausgebildeten Befestigungsabschnitten
16a, 16b und dem sich asymmetrisch zum Betrachter hin er
streckenden Fußschlaufenteil 22.
Auf der dem Betrachter zugewandten Oberseite der beiden
das Insert 14 bildenden Stützlaschen 30, 32 ist jeweils ei
ne Mittelnut 40a, 40b ausgebildet, deren Seitenwandungen
sich vom Boden der Nut zu den Seitenkanten der Stützlaschen
30, 32 stufenförmig erhöhen.
Die Mittelnuten 40a, 40b sind in der in Fig. 3 darge
stellten Relativposition der beiden Stützlaschen 30, 32
derart ausgebildet, daß sie ineinander übergehen. Es wird
dadurch eine Führungsnut für die Befestigungsmittel, bei
spielsweise den Fixiergut 34 zur Verfügung gestellt, der
ein seitliches Abgleiten verhindert und somit eine zuver
lässige Lagefixierung der Stützlaschen 30, 32 zueinander
gewährleistet. Durch die Profilierung des Inserts 32 mit
verstärkten Außenrändern wird dazu die Biegesteifigkeit
verbessert.
Bei dem in Fig. 3 dargestgellten Ausführungsbeispiel
sind die Montageplatten 18a, 18b jeweils zweiteilig ausge
führt, selbstverständlich können - wie im folgenden noch
ausgeführt wird - auch einteilige Montageplatten verwendet
werden. Die Montageplatten 18a, 18b haben in Querrichtung
(Fußbreite) versetzte Montagebohrungsreihen 36, 38, über
die eine Breiteneinstellbarkeit der Fußschlaufe 10 möglich
ist. Anstelle der versetzten Bohrungsreihen könnten auch in
Querrichtung verlaufende Langlöcher ausgebildet werden, um
die Breiteneinstellbarkeit zu ermöglichen.
Die Maße L, M sind in Abhängigkeit von der Länge des
Überlappungsabschnittes variabel, so daß das Maximum (ma
ximale Erhebung von der Standfläche 8 weg) sowohl in der
Höhe als auch in der Querlage einstellbar ist.
Fig. 6 zeigt einen Detailschnitt durch einen Befesti
gungsabschnitt 16a, wobei der Einfachheit halber auf die
Darstellung des Polsterteils 12 verzichtet wurde. Wie dar
aus hervorgeht, ist der in Fig. 7 dargestellte D-Ring 37
mit einem etwa U-förmigen Querprofil ausgebildet und um
greift den Befestigungsabschnitt 16a mit der Montageplatte
18a. In letzterer ist eine Ausnehmung ausgebildet, in die
die Seitenschenkel 40a, 44b zumindest abschnittsweise ein
tauchen, so daß die D-Ringe 37 über die Montageplatte 18a
im Insert 14 verankert sind. Prinzipiell kann der D-Ring 36
auch einstückig an einer der Montageplatten 18a, 18b ausge
führt werden.
Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Stützlasche 32 eines
weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Fuß
schlaufe 10.
Beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel erfolgte die
Festlegung der Länge des Überlappungsabschnitts der Stütz
laschen 30, 32 durch entsprechende Einstellung des Fixier
gurtes 34. Prinzipiell könnte die Fixiereinrichtung auch
direkt an den Stützlaschen 30, 32 angeordnet werden. So
können diese beispielsweise mittels eines Kletterschlusses
oder ähnlichem im Überlappungsbereich miteinander verbunden
werden.
Bei dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel sind am freien Endabschnitt der Stützlasche
32 im Überlappungsbereich Eingriffsnuten 46 ausgebildet, in
die beispielsweise entsprechend ausgebildete Vorsprünge der
anderen Stützlasche 30 eingreifen können. Vorstellbar ist
auch, daß ein Ratschenverschluß oder ein ähnliches Fixiere
lement die Endabschnitte der beiden Stützlaschen 30, 32 re
lativ zueinander festlegt. Prinzipiell kann es auch vor
teilhaft sein, diese Eingriffsnuten bei dem eingangs be
schriebenen Ausführungsbeispiel mit Fixiergurt 34 vorzuse
hen, so daß aufgrund der erhöhten Reibung im Überlappungs
abschnitt die eingestellte Relativposition auch bei einem
Lockern des Fixiergurtes 34 erhalten bleibt.
Wesentlich bei der Erfindung ist, daß erstmals eine
Fußschlaufe vorgestellt wird, die sowohl in Querrichtung
als auch in Längsrichtung (bezogen auf einen Fuß des Sur
fers) anatomisch angepaßt ist, so daß eine flächige Anlage
gewährleistet ist.
Die Fußschlaufe muß nicht notwendigerweise mit formsta
bilen Inserts 14 ausgebildet werden, sondern diese könnten
beispielsweise auch durch geeignet befestigte und vernähte
bzw. verformte Gurtbänder gebildet werden.
Offenbart ist eine Fußschlaufe, bei der ein den Fuß ei
nes Surfers überbrückender Abschnitt derart vorgeformt ist,
daß eine flächige Anlage mit gleichmäßiger Druckverteilung
am Fuß gewährleistet ist.
Claims (11)
1. Fußschlaufe für ein Sportgerät, insbesondere ein Surf
board, auf dessen Standfläche (8) zumindest eine Fußschlau
fe (10) mittels zweier Befestigungsabschnitte (16a, 16b)
befestigt ist, die von einem sich von der Standfläche (8)
weg erstreckenden Fußschlaufenteil (22) die verbunden sind,
gekennzeichnet durch eine Anlagefläche (24) des Fuß
schlaufenteils (22), entsprechend der Ausgestaltung des um
griffenen Fußes im Anlagebereich vorgeformt ist.
2. Fußschlaufe nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anlagefläche (24) in Fußlängs- und
Fußquerrichtung schräg ausgebildet ist.
3. Fußschlaufe nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich das Fußschlaufenteil (22) von einem
innenfußseitigen Befestigungsteil (16a) zu einem Maximum
erhebt und dann flach zum anderen, außenfußseitigen Befe
stigungsteil (16b) hin abfällt.
4. Fußschlaufe nach einem der vorhergehenden Patentan
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite oder Höhe
des Fußschlaufenteils (22) einstellbar ist.
5. Fußschlaufe nach einem der vorhergehenden Patentan
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußschlaufenteil
(22) ein Polsterteil (12) hat, das zumindest abschnittswei
se von einem Insert (14, 30, 32) überstreckt ist.
6. Fußschlaufe nach Patentanspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Insert (14, 30, 32) zweiteilig ausgeführt
ist und im Mittelbereich einen Überlappungsabschnitt hat.
7. Fußschlaufe nach Patentanspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Insert (14, 30, 32) von einem Fixiergurt
(34) überstreckt ist, der im Bereich der Befestigungsab
schnitte (16a, 16b) festgelegt ist.
8. Fußschlaufe nach Patentanspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Überlappungsbereich des zweiteiligen
Inserts (14, 30, 32) Befestigungsmittel (46) vorgesehen
sind.
9. Fußschlaufe nach einem der Patentansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Polsterteil (12) aus einem
geschäumten Elastomer und das Insert (14, 30, 32) aus einem
spritzgießfähigen Material bestehen.
10. Fußschlaufe nach einem der Patentansprüche 5 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Profil des Polsterteils
(12) durch das Insert (14) vorgegeben ist.
11. Fußschlaufen nach einem der vorhergehenden Patentan
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsab
schnitte (18a, 18b) in Querrichtung des Fußes versetzte
Montagebohrungsreihen (36, 38) oder in Querrichtung verlau
fende Langlöcher haben.
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